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ORF 3
07:00
Der Sautanz hat in den ländlichen Regionen Österreichs eine lange Tradition: Bevor Fleisch industriell hergestellt wurde, hielt fast jede Familie am Land ihr eigenes Schwein. Das Haustier hatte die Funktion einer lebenden Vorratskammer: In der warmen Jahreszeit wurde es mit dem, was auf den Feldern wuchs, gemästet, im Winter geschlachtet. Eine Art zweite Ernte. Innereien und Blut, die sich damals nicht gut lagern ließen, wurden gleich verarbeitet und gegessen. Und weil der Schlachttag ein Freudentag war, wurde er mit Wein, Musik und Tanz gefeiert. Seither trägt er den klingenden Namen Sautanz. Der Kabarettist Gerald Fleischhacker begibt sich für diese Ausgabe von Genussland Österreich zum Neusiedlersee und spürt dort einer Tradition nach, die aus einer Zeit kommt, in der Fleisch noch etwas Besonderes war. (Senderinfo).
07:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live! (Senderinfo).
11:00
Im Salzkammergut gehört die Volksmusik ganz selbstverständlich zum Leben und vor allem natürlich zum reichhaltigen Brauchtum. Vom Neujahrsblasen über den Fasching in Ebensee, den Geigentag im Sommer bis zum Schützenmahl ist ein spezifisches Musizieren lebendig. Das Paschen, besondere Formen und Texte des Landlers und des Jodlers klingen durch die Täler und Orte, in denen sich die Menschen viel Eigenart bewahrt haben. Gestaltung: Otmar Schrott (Senderinfo).
11:35
Die geheimen und geheimnisvollen Plätze, in die es sich lohnt einzutauchen. Es gibt sie noch – in der Gosau, in St. Pankraz, in Hinterstoder und Hallstatt. Wir wandern auf den Pfaden der Geheimprotestanten, decken Wilderergeschichten auf und finden eine Holzstiege, die womöglich die älteste der Welt ist. Vom Mühlviertel bis in den Donauraum gibt es geheimnisvolle Geschichten, die erzählt werden wollen. So wie die vom G'selchten Pfarrer in St. Thomas am Blasenstein, der Wackelsteine im Mühlviertel, der Erdlöcher in Bad Zell und natürlich die der Strudel auf der Donau mit ihren unzähligen Sagen. (Doku 2020) (Senderinfo).
12:20
Der Norden Italiens vereint weltberühmte Berge, magische Orte und verborgene Schätze. Südtirol ist ein kleines Land – aber es ist einer der schönsten Flecken, den unsere Welt zu bieten hat. Seit vielen Tausend Jahren sind dort die Talböden und Hochebenen besiedelt und kleinstrukturierte Landwirtschaft und Viehzucht prägen bis heute die Berge. Neben den einmaligen Dolomiten begibt sich diese Dokumentation auf einem filmischen Streifzug durch die verschiedenen Nationalparks, beginnend von der Texelgruppe im Westen bis hin zum Rieserferner Ahrn im Osten. Im Fokus steht, vom kleinen Enzian, Zwerg-Himmelsherold und Dolomitenhauswurz bis hin zum Steinbock und Steinadler, die artenreiche Flora und Fauna in der faszinierenden Bergwelt Südtirols. (Doku 2015) (Senderinfo).
13:05
In extremen Landschaftsräumen wie den Hochalpen treffen die Gewalten der Natur und die Bedürfnisse der Menschen besonders hart aufeinander: Ewiges Eis und Schneemassen machen Gebirgspässe monatelang unbegehbar. Gewitter, Sturm und Hagel vernichten die Ernten. Lawinen, Muren und Blitzschlag zerstören im Bruchteil einer Sekunde nicht nur die Existenzgrundlage der Menschen, sondern bringen manchmal auch den Tod in die Bergdörfer. Entlang dem Mythos vom ewigen Eis, dem Mythos von den magischen Orten und dem Mythos vom heiligen Wasser entwickelt der Film seine Erzählstruktur. Die Kamera spürt die Plätze mythischer Vergangenheit auf und verbindet die meist realen Geschichten, die sich hinter den Sagen und Riten verbergen, mit der grandiosen hochalpinen Natur- und Kulturlandschaft Österreichs, Italiens, Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz. Ein Film von Manfred Corrine Ko ORF-/ARTE-/BMUKK (Senderinfo).
14:00
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Heinz Marecek, Andrea L'Arronge, Ferry Öllinger, Christine Klein, Gabriel Barylli, Martin Armknecht, Aleksandra Odic, Ulrike Hübschmann; R: Martin Kinkel... Der Kitzbüheler Juwelier Ulrich Laurenz will seiner Frau Irina ein unvergessliches Geburtstagsgeschenk machen: Er lädt die Primaballerina Tatjana Ulitskaja und eine Balletttruppe in sein Schloss ein. Als die Ballerina kurz vor dem Ende von Schwanensee auf der Bühne zusammenbricht, muss die SOKO ermitteln. Denn die Ulitskaja ist vergiftet worden. Verdächtig machen sich mit einigen Falschaussagen zunächst Sascha Binder, der Choreograf und Manager der Truppe, und die Kostümbildnerin Sonja Michailowa, der Ulitskaja seit Kindheitstagen in tiefer Freundschaft, aber auch in heftiger Konkurrenz verbunden. Und die Eheleute Laurenz geraten in Erklärungsnot: Irina, die ein Verhältnis zwischen der Tänzerin und ihrem Mann vermutet hat, und Ulrich, der einiges über Diamanten weiß, die vor Monaten in Moskau gestohlen wurden. (Senderinfo).
14:50
I: Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Nicki von Tempelhoff, Katharina Abt, Kristina Sprenger, Carl Achleitner, Monica Reyes; R: Martin Kinkel... Auf der nächtlichen Heimfahrt von einer Firmenfeier gemeinsam mit der Gräfin Schönberg, muss Hannes plötzlich stoppen. Vor ihm steht ein Wagen ohne Insassen, aber mit eingeschalteten Scheinwerfern. Und vor dem Wagen liegt eine tote Frau. Es handelt sich um die Architektin Monika Jaschke. Sie wurde erstochen. Laut Ehemann Harald, ebenfalls Architekt, wollte seine Frau Kundentermine in Innsbruck wahrnehmen. Dort aber ist sie nie angekommen. Eine Untersuchung der Leiche ergibt, dass Monika Jaschke in den Stunden vor ihrem gewaltsamen Ende mit zwei Männern Sex hatte, mit ihrem Ehemann und einem Unbekannten. Einen Tag später wird der Gebrauchtwagenhändler Peter Kreindl ermordet aufgefunden, und zwar nach einem Intim-Kontakt mit einer gewissen Sigrid Orth. Beide Morde weisen Parallelen auf. Waren Eifersucht und Rache der Ehepartner der Antrieb? Die Reaktionen des Architekten wie auch der Ehefrau Kreindls, Martina, wirken verdächtig. Aber zunächst lassen sich Karin und Lukas von Lorenz Haimböck, dem Betreiber des Seitensprungportals youraffair erklären, wie Kundinnen und Kunden zusammenfinden. (Senderinfo).
15:35
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Stefan Pohl, Marcus Bluhm, Alma Hasun, David Zimmerschmied; R: Gerald Liegel... Der Profi-Biker Claus Schuster wird beim Qualifikations-Training bei einem Sprung angeschossen und schwer verletzt. Unter Verdacht steht neben dem Jagdaufseher Rudolf Holztrattner, der den Bikern schon seit längerer Zeit gedroht hatte, auch der Sportartikel-Unternehmer Hermann Czerny, ein früherer Sponsor von Schuster. Die Ermittlungen der Soko bringen nicht nur Konkurrenzkämpfe um Sponsorenverträge innerhalb der Sportlergruppe rund um Schuster, Dirk Masching und Basti Feierl ans Licht – unter den Bikern waren auch Doping und Erpressung ein Thema. Die Situation spitzt sich zu, als Dirk Masching ermordet wird. (Senderinfo).
16:25
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Ilona Grübel, Theo Maalek, Marcel Hensema, Gerhard Wittmann; R: Michael Zens... Moritz Huber, Chauffeur der Millionärswitwe Caroline Jahn, wird auf einer Serpentinenstraße abgedrängt, stürzt in den Abgrund und stirbt in den Flammen seines Fahrzeugs. Frau Jahn, die seit dem Tod ihres Mannes, auf die Unterstützung ihres Geschäftsführers und Rechtsbeistandes Dr. Erwin Hauser und die des Sekretärs Peter Mandl angewiesen ist, kann sich die Geschehnisse nicht erklären. Einzig ihr ehemaliger Chauffeur Franz Koch, der wegen Unzuverlässigkeit von ihr gefeuert wurde, kann der Soko dabei helfen, ein wenig Licht in den undurchsichtigen Fall zu bringen. Oder sieht das nur auf den ersten Blick so aus? (Senderinfo).
17:18
Österreich Heute – Die Informationssendung im ORF-III-Vorabend. Die aktuellsten Berichte aus den Bundesländern. Montag bis Freitag um 19.18 Uhr. (Senderinfo).
17:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel. (Senderinfo).
17:30
Österreich Heute – Das Magazin präsentiert Menschen und ihre Geschichten in allen neun Bundesländern. Regionales Leben und Arbeiten in den schönsten Ecken Österreichs – Montag bis Freitag im ORF-III-Vorabend. (Senderinfo).
17:45
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
18:15
I: Alma Seidler, Ossy Kolmann, Herbert Kucera, Georg Schuchter, Lotte Ledl, Fred Liewehr, Gerlinde Döberl, Klaus Münster, Louis Strasser, Edd Stavjanik; R: Jochen Bauer... Anton, der Unverbesserliche, lebt vergnügt in den Tag hinein. Als eines Tages seine Kleider am Donauufer gefunden werden, glauben alle, dass er sich wegen finanzieller Sorgen etwas angetan hat. Dabei war er nur zur Ausnüchterung baden gegangen. Wie es sich für einen Glückspilz gehört, lösen sich jedoch alle Probleme in Luft auf. Mit: Ossy Kollmann (Anton), Alma Seidler (Frau Brunnhofer), Lotte Ledl (Poldi) u.v.a. dem ORF Zentrum (Senderinfo).
19:35
I: Georg Thomalla, Alexander Waechter, Senta Wengraf; R: Hermann Lanske... Schwank von Curth Flatow Eheringe sind die Handschellen der bürgerlichen Gesellschaft ... Der Mann, der so denkt, ist Standesbeamter. Kein Wunder, daß er nach jeder Trauung Magenbeschwerden bekommt. Schließlich wird aus dem temperamentvollen Ehefeind aber doch noch ein Ehefreund. Inszenierung: Jürgen Wölffer Bildregie: Hermann Lanske Aufführung aus den Kammerspielen, 1975 (Senderinfo).
21:40
Sie ist Kabarettistin, Schauspielerin und die lustigste Tirolerin seit Hansi Hinterseer. Und sie ist laut! Ihre Vorstellung der Hölle ist ein Schweigekloster. In Bibliotheken hat sie Betretungsverbot. Und in ihrer Geburtsanzeige stand: 58 cm, 4 Kilo und 124 Dezibel. In ihrem vierten Kabarett-Solo-Programm geht Hartmann völlig neue Wege: einen Abend lang spricht sie kein Wort – sie denkt nur laut. Wie laut darf man im Bett sein? Wie schön muss ein Partner sein? Und wie lernt man heutzutage die besten Männer kennen? Und das Publikum darf vor allem eines: laut auflachen. (Senderinfo).
22:30
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
23:15
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
23:40
Die genetische Ausstattung des Menschen taugt theoretisch für 120 Jahre. Dass nun die Menschen tatsächlich älter werden, wird bei uns oft als Last der Alten beklagt. Aber die neuen Alten leben nicht nur länger, sondern bleiben auch länger gesund – wenn sie auch länger arbeiten dürfen und nicht ins Abseits gedrängt werden, wie Beispiele aus Dänemark und Norwegen zeigen. Und sie haben, dank tragfähiger Sozialsysteme, meist auch mehr Geld zur Verfügung als vorangegangene Generationen. Wie verbringen Pensionisten von heute also ihren Alltag? Sie ziehen in neue Wohnprojekte oder engagieren sich bei Bürgerinitiativen oder in Vereinen, sie reisen, sporteln, musizieren oder holen ein Universitätsstudium nach. Manche arbeiten noch mit über 70 – maßgeschneiderte Teilzeitmodelle machen's möglich. 70 ist das neue 60, lautet das Motto. Oder auch im Alter mitten im Leben stehen, statt am Rand der Gesellschaft. Eine Dokumentation von Stefan Wolner und Kurt Langbein (Senderinfo).
00:35
Seit unserer Geburt beginnen wir permanent zu altern. Sprich, das Altern ist sozusagen ein vermeintlich unaufhaltsamer Prozess, der schleichend vonstattengeht. Aufhorchen lassen nun Forscher der renommierten Stanford University in den USA, die genau diese Annahme widerlegen. In ihrer aktuellen Studie kamen sie zum Ergebnis, dass wir eben nicht sukzessive, sondern vielmehr in drei Altersstufen altern. So soll unser Körper vor allem mit 34, 60 und 78 Jahren entsprechend große Veränderungen durchmachen. Grund dafür ist die Anzahl der Proteine in unserem Blutplasma, die zu diesen Zeitpunkten schwankt, davor und danach aber über Jahrzehnte hinweg konstant blieb. treffpunkt medizin untersuchten mit bekannten österreichischen Alterforschern, wie Prof. Franz Kolland von der Karl Landsteiner für Gesundheitswissenschaften Krems, wieviel sie dieser Studie abgewinnen können und geht der Frage nach, WIE wir altern wollen und nicht wie ALT wir werden wollen? (Doku 2021) (Senderinfo).
02:05
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
02:55
Der Pavillon im Tiergarten Schönbrunn – eine gemütliche Jausenstation für zahllose Touristen. Doch verbirgt sein Fundament ein habsburgisches Geheimnis? Der Traum vom großen Geld begleitete die Habsburger quer durch ihre Geschichte. Lange träumten sie auch von Zauberei und Alchemie. Noch Maria Theresias Ehemann Franz Stephan glaubte an die chemische Herstellung von Gold. Als Ehemann der Regentin hatte er viel Zeit für solche Spielereien, die Amtsgeschäfte führte ja seine Frau. Einiges deutet darauf hin, dass im Keller des Habsburger Pavillon ein alchemistisches Labor zur Findung der Goldformel gestanden ist. R: Christian Papke (Senderinfo).
03:45
Die Akademie der bildenden Künste zählt zu den ältesten Kunstakademien in Europa. Egon Schiele, Otto Wagner, Friedensreich Hundertwasser sind nur ganz wenige der vielen Künstler, die es nach dem Abschluss dieser Schule zur künstlerischen Weltspitze geschafft haben. Theophil Hansen wurde berühmt durch die Errichtung des Österreichischen Parlamentsgebäudes. Hansen zeichnet als Architekt aber auch für die Akademie der bildenden Künste verantwortlich. Dieses Gebäude wurde zwischen 2017 und 2021 um mehr als 70 Millionen Euro aufwändig saniert. So etwa auch der – heute nicht mehr im Betrieb befindliche – Seziersaal, den Kari Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen besucht. Die Akademie besitzt aber auch eine der drei bedeutendsten Altmeistersammlungen in Wien. In der Galerie können regelmäßig Ausstellungen besucht werden. Im Bestand finden sich Werke von berühmten Meistern – etwa von Hieronymus Bosch, Peter Paul Rubens oder Heinrich Friedrich Füger. (Senderinfo).
04:30
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
06:05
Sie sind das reichste Adelshaus Europas – und sie sind ursprünglich waschechte Österreicher: Die Burg Liechtenstein im niederösterreichischen Maria Enzersdorf gab dieser Dynastie den Namen, die Europas Geschichte maßgeblich mitgeschrieben hat und heute von einem souveränen Fürstentum aus regiert. Allein die beiden Wiener Palais der Liechtensteins sprechen schon eine deutliche Sprache: heute nur vier Straßenbahnstationen voneinander entfernt, waren sie einst als Winter- und als Sommersitz genutzt, beides barocke Prachtbauten erster Güte, die Macht und Reichtum ausstrahlten. Von der mittelalterlichen Schlacht bei Dürnkrut bis zur Ermordung der Kaiserin Elisabeth standen die Liechtensteins in allen Krisen zum Haus Habsburg. Moderator Friedrich von Thun zeigt in dieser Dokumentation, mit welcher strategischen Weitsicht diese Adelsfamilie gearbeitet hat – und auch, wie es sich heute als Liechtensteiner lebt. (Senderinfo).
06:50
R: Alexander Frohner... Ohne die Esterhazys wäre die Casa d'Austria mindestens dreimal untergegangen: bei den beiden Türkenbelagerungen und während des österreichischen Erbfolgekriegs Maria Theresias gegen Preußen und seine Verbündeten. Die Nibelungentreue zu den Habsburgern zahlte sich für die Esterhazys freilich aus: Sie stiegen im Adelsranking auf und wurden reich und mächtig. Dass nach ihnen ein Braten und eine Torte benannt sind, erscheint da nur wie ein Augenzwinkern der Geschichte. R: Alexander Frohner (Senderinfo).
07:40
Zu den Geschlechtern, die über Jahrhunderte hinweg an den Schaltstellen der habsburgischen Macht saßen, gehören ganz zuvorderst die Schwarzenbergs. Die Wienerinnen und Wiener denken bei dem Namen zu aller erst an den Schwarzenbergplatz, der dem Sieger der Völkerschlacht von Leipzig gegen Napoleon gewidmet ist, mit dem pompösen Reiterdenkmal und mit dem barocken Palais Schwarzenberg. Doch der Einfluss dieser Familie reichte noch wesentlich weiter. Friedrich von Thun erzählt in dieser Folge der ORF-III-Serie Habsburgs Adel den ganzen Aufstieg und Höhenflug der Schwarzenbergs, bis hin zu dem schweren Erbstreit vor einigen Jahren, der Karel Schwarzenberg um sein ganzes Vermögen hätte bringen können. (Senderinfo).
08:25
Als Kronprinz Rudolf entseelt im Schlafzimmer von Mayerling lag, war es sein Schwager Philipp von Coburg, der ihn auffand. Rudolfs Frau Stephanie war eine belgische Prinzessin und somit eine Coburg. Die Coburgs stellten mehrere Könige in Europa, darunter den englischen, der sich später nur in Windsor umbenannte. Otto von Bismarck bezeichnete das Haus sarkastisch als das Gestüt Europas. In Wien galten die Coburgs wegen ihrer vielen Herrscherfunktionen als die zweitnobelste Familie nach den Habsburgern. Auch Walzerkönig Johann Strauß wurde, damit er seine dritte Ehe eingehen konnte, Staatsangehöriger von Coburg. Friedrich von Thun lässt die bewegte Geschichte in dieser Folge der ORF-III-Produktion Habsburgs Adel dieses Hauses Revue passieren, eine Geschichte, die sich im prachtvollen Ringstraßenpalais Coburg am Wiener Stadtpark spiegelt. (Senderinfo).
09:15
Es gibt kaum ein glanzvolleres Kapitel in der Wiener Geschichte als jenes der Ringstraßenbarone: Familien mit unermesslichen Reichtümern kauften sich hier nahe der Krone ihren Platz an der Sonne. Ihre Palais zeugen bis heute von dem Selbstbewusstsein dieser Noblesse. Friedrich von Thun führt in diesem Vierteiler von ORF III durch Geschichte dieser Familien, die das Gesicht der Stadt für immer verändert haben. Wo kamen sie her? Wie hatten sie ihren Reichtum erwirtschaftet? Und was machte sie für die Habsburger so attraktiv? In Folge eins geht es um die Exoten von der Levante-Küste: Ephrussi, Dumba und Baltazzi hatten dort, zum Beispiel als Getreide-Exporteure, große Vermögen angehäuft. In der Kaiserstadt Wien wollten sie ihr Geld in Einfluss und Macht ummünzen. Buch: Burkhard Stanzer, Susanne Pleisnitzer (Senderinfo).
10:00
Habsburgs Ringstraßenbarone: sie kamen, zahlten und siegten. Habsburg war auf sie angewiesen – ohne ihr Geld und ihre Kunstsinnigkeit keine Ringstraße. Für die Familien, die sich hier einkauften, lohnte es sich mehrfach: Viele von ihnen wurden geadelt und nicht wenige vermehrten ihren Reichtum in den oft monopolistisch geregelten Märkten. Friedrich von Thun reist zurück in die Geschichte und an die Schauplätze, wo diese Karrieren begonnen haben. In Folge zwei geht es um die Prager Textil-Magnaten und um die Familien mit böhmischen oder mährischen Wurzeln wie Epstein, Przibram oder die Kohlen-Gutmanns – Familien, die den Staub ihrer Geschäfte abbeutelten, Banken gründeten und sich in feinem Zwirn in Wiens zweiter Gesellschaft tummelten. Buch: Burkhard Stanzer, Susanne Pleisnitzer (Senderinfo).
10:40
Beziehungen waren alles für Geschäftsleute in der Monarchie. Das wusste auch Philipp Schey, ein Seidenhändler aus der westungarischen Kleinstadt Köszeg. Dass einer seiner Hauptkunden, Erzherzog Albrecht, dann Generalinspekteur der k.u.k.-Truppen werden sollte, wusste er damals noch nicht, ebensowenig, dass ihn Großaufträge für das Militär und seine Loyalität zu den Habsburgern in der Revolution von 1848 zum hochangesehenen Freiherrn und zum Besitzer eines der prominentesten Wiener Ringstraßenpalais machen sollte. Ähnlich die Geschichte des Garnproduzenten Hermann Todesco, dessen Wiener Salon letztlich erst Johann Strauß zum Walzerkönig werden ließ. Zwei jüdisch-ungarische Familiengeschichten, erzählt von Friedrich von Thun in Folge drei dieser ORF-III-Serie. Buch: Burkhard Stanzer, Susanne Pleisnitzer (Senderinfo).
11:35
Die Ringstraße war der Platz der Neureichen – alter Adel und altes Geld drehten sich meistens weg von dieser grellen Kulisse. Und doch gab es sie, die gesetzten Aristokraten, die sich hier niederließen: vom Habsburger Erzherzog Ludwig Viktor über die Württembergs bis zu den Coburgs, letztere kamen freilich noch, als die Stadtmauer stand. Und es war die Stunde der heimischen Geschäftsleute: Heinrich Drasche belieferte die Ringstraße exklusiv mit Ziegeln und wurde der Ziegelbaron dieser Ära. Im Verein mit ihm wurde der Architekt Theophil Hansen groß und schrieb sich mit seinen Bauten am Ring in die Ewigkeit ein. In der vierten und letzten Folge dieser ORF-III-Serie taucht Friedrich von Thun in dieses Milieu ein. (Senderinfo).
12:20
I: Isa Günther, Jutta Günther, Alice Kessler, Ellen Kessler, Hans Moser, Oskar Sima, Jane Tilden, Alice und Ellen Kessler, Michael Cramer, Harald Dietl, Thomas Hörbiger; R: Franz Antel... Im Dorf Weineck kommen am selben Tag zwei Zwillingspärchen auf die Welt. Mit der Behauptung, es seien Vierlinge, lockt Bürgermeister Scherzinger (Oskar Sima) Touristen an. Umsorgt von Opa Zacherl (Hans Moser) reifen die Mädels zu Damen. Scherzinger fürchtet, dass die fantastischen Vier heiraten und fortziehen... Lauer Ulk mit Kultfiguren der 50er: den Kessler- und den Günther-Zwillingen..
14:00
Die Toskana Österreichs – so wird das Burgenland auch genannt. Sanfte Hügellandschaften umrahmen den Neusiedlersee im Norden und die Ausläufer der Alpen im Süden. Anders als in Wien und Niederösterreich, werden hier überwiegend Rotweinsorten angebaut. Viele der Weine sind ausgezeichnet und aus der Spitzengastronomie nicht mehr wegzudenken. Auch der Uhudler nicht, der allerdings erst spät gewürdigt wurde: Ende des 19. Jahrhunderts kam es in Europa zu einem Reblausbefall. Heimische Winzer wollten auf Wein nicht verzichten und so wurden reblausresistente Sorten aus Amerika mit heimischen gekreuzt. Aus den daraus gewonnenen Drittträgersorten wurde Uhudler hergestellt. Aber schon bald breiteten sich Gerüchte um den Wein aus, die Rebsorten würden Fuselöle und Methanol enthalten und seien gesundheitsschädigend. In den 1960er Jahren durfte der Wein nicht mehr verkauft und nur mehr privat als Haustrunk angeboten werden. In den 1980er Jahren endgültig verboten, wurde der Wein im Zuge von Kellereiinspektionen sogar literweise entsorgt. Heute ist der Cuvée das Aushängeschild des Südburgenlands und gefragter denn je. Gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern der Weinakademie Rust unternimmt Gerald Fleischhacker eine kulinarische Entdeckungsreise quer durch das Burgenland. Eine Zusammenführung der besten Speisen und Weine. (Senderinfo).
14:30
In einem starken und berührenden Gesprächs-Dialog präsentiert die ORF-Moderatorin Barbara Stöckl zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu ihrem persönlichen Gipfel-Sieg gemacht haben. Heute begrüßt sie im Salzburger Freilichtmuseum zum einen Ex-Skirennläufer Hans Grugger, der 2011 beim Training für die Kitzbüheler Hahnenkammabfahrt so schwer stürzte, dass er sich lebensgefährliche Verletzungen zuzog, unter anderem ein schweres Schädel-Hirn-Trauma. Er lag einige Wochen im Koma und auf der Intensivstation, musste danach in der Reha vieles neu erlernen. Zum anderen ist Sabine Holzinger zu Gast, bekannt als eine der beiden stimmgewaltigen Frontfrauen der Mundartband DIE SEER. Trotz ihrer großen Erfolge ist die gebürtige Oberösterreicherin am Boden geblieben. Ihre große Liebe zur Natur und vor allem ihre Familie, sie wohnt mit ihren Eltern unter einem Dach, erden sie. Dass das Leben endlich ist lernte die Mutter eines erwachsenen Sohnes schon in jungen Jahren als sie ein freiwilliges soziales Jahr in einem Pflegheim absolvierte. Ebenso war der Tod ihrer geliebten Oma, die sie bis zu deren Tode pflegte, ein einschneidendes Erlebnis. (Senderinfo).
15:15
Wenn man den kürzesten Weg von Straßengel nach Klöch sucht, ist die Antwort bald gefunden: Autobahn bis kurz vor Spielfeld und dann noch 30 Straßenkilometer bis zum Ziel. Also eine kurze Angelegenheit. In der 150. Sendung hat sich Sepp Forcher entschlossen, aus dem kurzen Weg einen Umweg zu machen, und dabei die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Gegend rund um die Landeshauptstadt Graz zur Geltung zu bringen. Maria Straßengel, das älteste steirische Marienwallfahrts-Heiligtum steht am Anfang unseres steirischen Umwegs. Das österreichische Freilichtmuseum Stübing, das Stift Rein, das von drei Tausenderbergen umgeben ist – einer davon, der 1050 Meter hohe Mühlbacher Kogel – und die Basilika Mariatrost sind sehenswerte Stationen auf unserem besonderen Weg. Über das Hügelland am Fuße des Schöckels und Kirchberg an der Raab wird nach einem Besuch von Gesellmanns Weltmaschine die sympathische Stadt Feldbach im Raabtal erreicht. Der letzte Teil unseres Umwegs wird vom größten Wasserschloss der Steiermark, von der Marktgemeinde Gnas und der unvergleichlichen Harmonie der Weinberge um Straden und Klöch gesäumt. (Senderinfo).
16:20
R: Peter Beringer... Eine der malerischsten Landschaften des Salzkammergutes, die Gegend um den Wolfgangsee, beheimatet eine lange bergbäuerliche Tradition. Am Ufer des berühmten Sees, im Ort Winkel bei St. Gilgen, steht im Benediktinerkloster Gut Aich ebenfalls die landwirtschaftliche Arbeit im Vordergrund. Regisseur Peter Beringer hat die Menschen in dieser alpinen Region für diese ORF III Heimat Österreich Neuproduktion begleitet und zeigt, wie sich hier Heimatbewusstsein, Traditionstreue und Gottesfrömmigkeit zu einem typischen Charakter dieser Gegend vereint haben. Gerade um die großen Festtage des Jahres herum wird den Menschen alljährlich bewusst, dass das Festhalten an den Werten der früheren Generationen auch für das heutige Leben sinnstiftend ist. Zu sehen sind unter anderem Fischer am See, Forstarbeiter, Bauern bei der Zucht von Angus-Rindern, Schafzüchter mit angeschlossener Sennerei und die typischen Goldhauben-Damen. (Senderinfo).
17:15
Land der Berge porträtiert in dieser Neuproduktion vier Bergbauernfamilien, in vier unterschiedlichen Lebenswelten mit ihren geografischen, regionalen, sozialen, familiären Besonderheiten und Herausforderungen. Jede Folge beschreibt den Zeitraum einer Jahreszeit im Leben der vier Familien. Im Herbst besiegelt Erntedank die tiefe wechselseitige Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Das bewusste Kreislaufwirtschaften trägt – sofern das Wetter gnädig war – reiche Ernte. Der Sommer naht dem Ende, es herbstelt leise. Die Tage werden kürzer und in den Bergen riecht es manchmal schon nach Schnee. Nach der Ernte haben die Bauern meistens mehr Raum für Muße. Familie Berger vom Frienerhof in der Ramsau nutzt die Zeit gern für Waldbäder. Familie Lugger aus dem Lesachtal geht klettern. In Kitzbühel dehnen sich die Alpakaspaziergänge. Nur in Fusch ist Hochsaison. Während Birgit Schattbacher mit der Verarbeitung der Rosenblütenernte beschäftigt ist, hat für ihren Mann Josef die Reisezeit begonnen. Jetzt bringen die Skirennläuferinnen auf den Schnee, was sie im Frühling und Sommer trainiert haben und bereiten sich auf die Siege des Winters vor. (Doku 2021) (Senderinfo).
18:15
Die ORF-III-Neuproduktion beschreibt die ambivalente Zeitgeschichte im Salzkammergut zwischen Kaisernostalgie und Gedenken an die NS-Zeit. Das Salzkammergut, diese am Nordrand der Alpen gelegene Region steht für eindrucksvolle Landschaften, altes Brauchtum und für eine teils zwiespältige österreichische Zeitgeschichte. In Bad Ischl, mit Kaiser Franz Josefs gern besuchter Kaiservilla, wird alljährlich des Kaisers Geburtstag mit Gottesdienst und Festivitäten gedacht. Nicht einmal 20 Kilometer entfernt, erinnert eine Gedenkstätte an tausende Todesopfer im Konzentrationslager Ebensee, und damit an die dunkle Vergangenheit des Landes. In Ebensee wurde in den letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs eifrig an der nationalsozialistischen Rüstungsindustrie und an der Entwicklung von Raketen in unterirdischen Stollen gearbeitet. Die Region um Bad Ischl und Hallstatt war in den letzten Kriegswochen auch Zufluchtsort für viele prominente Nazigrößen. Im Altausseer Bergwerk lagerten die Nazis Kunstwerke, die sie zu Kriegsende sprengen lassen wollten. Gleichzeitig steht das Salzkammergut auch für eine starke Widerstandsbewegung, die ihren frühen Ausgang in der Arbeiterbewegung fand. Dazu kommt die Mentalität der Bewohner, die gegen Unterdrückung durch Obrigkeiten seit je her mit Widerstand reagiert haben. Regisseur Robert Altenburger hat bei seinen Recherchen die Geschichte des Widerstands im Salzkammergut mithilfe eines Zeitzeugens und Hobbyfilmers aufgearbeitet und mit Maximilian Habsburg über den bis heute anhaltenden Kaiserkult in Bad Ischl gesprochen. (Senderinfo).
19:05
Die ORF-III-Neuproduktion zeigt das Leben und Wirken von Heinrich Gleißner, Landeshauptmann von Oberösterreich, der sein Bundesland 30 Jahre lang prägte. Im Jahr 1945 galt es ein stabiles und demokratisches System aufzubauen: Die Menschen zu ernähren, ihnen Arbeit zu geben und eine Rechtssicherheit zu organisieren. Die Politik war gefordert. Heinrich Gleißner, damals schon Politiker mit Leib und Seele, wusste das und setzte alles daran, das Land Oberösterreich wiederaufzubauen. Schon als Direktor der oberösterreichischen Landwirtschaftskammer oder als Staatsekretär im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft in den 1930er Jahren bewies der Politiker Handschlagqualität und Loyalität. Er scheute nicht vor harten politischen Auseinandersetzungen und Diskussionen. In seinen Wahlkämpfen hatte er immer klare Worte. Dabei suchte er immer den direkten Kontakt zu den Menschen. Im März 1938 wurde er verhaftet und war bis 1940 mehrmals in den KZs Dachau und Buchenwald inhaftiert. Nach der Wiederherstellung Österreichs wurde Heinrich Gleißner 1945 zum ersten oberösterreichischen Landeshauptmann der Zweiten Republik. Ein Amt, das er insgesamt 30 Jahre lang ausübte. Der wirtschaftliche, politische und kulturelle Wideraufbau Österreichs nach der Besatzungszeit war ihm ein Anliegen. Er trug dazu bei, dass Oberösterreich als Agrar- und Industriestandort wieder eine führende Rolle in Österreich übernahm. 1951 war er der Kandidat der ÖVP zur Wahl des Bundespräsidenten, die er gegen den SPÖ Kandidaten Theodor Körner verlor. Im Jahr 1971 trat er als Landeshauptmann von Oberösterreich zurück. Er verstarb 1984. (Senderinfo).
19:55
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Frieden von St. Germain wurden vor über 100 Jahren am grünen Tisch die Grenzen des heutigen Österreichs gezogen. Diese Grenzziehung durchschnitt plötzlich auch über Jahrhunderte gewachsene Kultur-, Natur- und Wirtschaftsräume – Kronländer der Habsburger Monarchie, wie Tirol, Steiermark oder Kärnten. Die Folgen der Friedensordnung waren weitreichend: Sie initiierten neue Konflikte und neue Grenzziehungen. Sie beschäftigen die Menschen bis heute – die Fragen von Eigenständigkeit und Zugehörigkeit, Herkunft und Identität sind auch im Europa der Regionen präsent. Ein Film von Sabine Derflinger. (Senderinfo).
20:40
Februar 1945. Die letzten Wochen im Leben von Adolf Hitler. Der Führer hat sich in die Bunker und Keller der Neuen Reichskanzlei verkrochen. Momentaufnahmen: Hitler versonnen, abwesend, träumerisch. Der Diktator beim Betrachten des neuen Modells für die Umgestaltung seiner auserkorenen Patenstadt, seines Sehnsuchtsortes. Entlang der Donau sollte eine politische Kulisse errichtet werden mit einem riesigen Gau-Forum als Zentrum. Auch ein Prachtboulevard für den idealsten Bummel der Welt, wie Hitler es formulierte, sollte entstehen. Ein Aushängeschild der arischen Kultur und des neuen tausendjährigen Reichs, seine nationalsozialistische Musterstadt. Unübersehbare Spuren von Hitlers Plänen für Linz finden sich noch heute. Einige Vorhaben sind sogar fertiggestellt worden: die Nibelungenbrücke mit den Brückenkopfbauten, die Hermann-Göring-Werke oder die Hitler-Siedlungen, die als Wohnbauten immer noch die Stadt prägen. Die eigentliche monumentale Umgestaltung blieb den Linzern aber erspart. Der Film nähert sich aus unterschiedlichen Perspektiven und mit überraschenden filmischen Mitteln Hitlers Linz. Dank bisher selten gezeigte Amateuraufnahmen, Animationen und Archiventdeckungen. Fachhistoriker und Spezialisten bieten interessante Einsichten und Diskussionsstoff. (Senderinfo).
21:30
Manuel Rubey ist zurück auf der Kabarettbühne – und wie! Subtiler schwarzer Humor trifft auf gnadenlose Frechheiten, die sich nur Rubey erlauben kann. Jetzt ist er schon 40. Eigentlich wollte er ein neues Programm zu seinem 30er herausbringen. Es kamen ihm aber auch ständig Dinge dazwischen. Er wollte ein paar Filme drehen, er hat Thomas Stipsits getroffen und er wurde Vater. Gleich zweimal. Die Töchter hat er jetzt gleich mit ins Programm genommen. So kann er sie wenigstens von der Steuer absetzen. Und jetzt: will er einfach nur reden. (Senderinfo).
22:20
Satirisches Gag-Feuerwerk in österreichischer Top-Besetzung. Mit: Rupert Henning, Monica Weinzettl, Wolfgang Pissecker, Vivian Bartsch, Ciro De Luca, Oliver Lendl, Sigrid Hauser, Christoph Grissemann, Dirk Stermann, Herbert Knötzl, Clemens Haipl und Gerald Votava. Österreich 1999 (Senderinfo).
22:50
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
23:30
Sie ist Kabarettistin, Schauspielerin und die lustigste Tirolerin seit Hansi Hinterseer. Und sie ist laut! Ihre Vorstellung der Hölle ist ein Schweigekloster. In Bibliotheken hat sie Betretungsverbot. Und in ihrer Geburtsanzeige stand: 58 cm, 4 Kilo und 124 Dezibel. In ihrem vierten Kabarett-Solo-Programm geht Hartmann völlig neue Wege: einen Abend lang spricht sie kein Wort – sie denkt nur laut. Wie laut darf man im Bett sein? Wie schön muss ein Partner sein? Und wie lernt man heutzutage die besten Männer kennen? Und das Publikum darf vor allem eines: laut auflachen. (Senderinfo).
00:15
Die Akademie der bildenden Künste zählt zu den ältesten Kunstakademien in Europa. Egon Schiele, Otto Wagner, Friedensreich Hundertwasser sind nur ganz wenige der vielen Künstler, die es nach dem Abschluss dieser Schule zur künstlerischen Weltspitze geschafft haben. Theophil Hansen wurde berühmt durch die Errichtung des Österreichischen Parlamentsgebäudes. Hansen zeichnet als Architekt aber auch für die Akademie der bildenden Künste verantwortlich. Dieses Gebäude wurde zwischen 2017 und 2021 um mehr als 70 Millionen Euro aufwändig saniert. So etwa auch der – heute nicht mehr im Betrieb befindliche – Seziersaal, den Kari Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen besucht. Die Akademie besitzt aber auch eine der drei bedeutendsten Altmeistersammlungen in Wien. In der Galerie können regelmäßig Ausstellungen besucht werden. Im Bestand finden sich Werke von berühmten Meistern – etwa von Hieronymus Bosch, Peter Paul Rubens oder Heinrich Friedrich Füger. (Senderinfo).
01:00
Im Rahmen der Wiener Vorlesungen wird auch in diesem Jahr der Paul-Watzlawick-Ehrenring als Hommage an den großen, österreichischen Kommunikationstheoretiker vergeben. Ausgezeichnet werden 2021 die Wissenschafter Stefan Thurner und Peter Klimek. Die beiden Preisträger beschäftigen sich mit der noch jungen Wissenschaft der Verknüpfung komplexer Systeme, die nicht nur ein neues Verständnis unserer Welt ermöglicht, sondern auch unmittelbare Lösungen für die großen Herausforderungen bietet, vor denen die Menschheit im 21. Jahrhunder steht. (Senderinfo).
02:00
Land der Berge porträtiert in dieser Neuproduktion vier Bergbauernfamilien, in vier unterschiedlichen Lebenswelten mit ihren geografischen, regionalen, sozialen, familiären Besonderheiten und Herausforderungen. Jede Folge beschreibt den Zeitraum einer Jahreszeit im Leben der vier Familien. Im Herbst besiegelt Erntedank die tiefe wechselseitige Verbundenheit zwischen Mensch und Natur. Das bewusste Kreislaufwirtschaften trägt – sofern das Wetter gnädig war – reiche Ernte. Der Sommer naht dem Ende, es herbstelt leise. Die Tage werden kürzer und in den Bergen riecht es manchmal schon nach Schnee. Nach der Ernte haben die Bauern meistens mehr Raum für Muße. Familie Berger vom Frienerhof in der Ramsau nutzt die Zeit gern für Waldbäder. Familie Lugger aus dem Lesachtal geht klettern. In Kitzbühel dehnen sich die Alpakaspaziergänge. Nur in Fusch ist Hochsaison. Während Birgit Schattbacher mit der Verarbeitung der Rosenblütenernte beschäftigt ist, hat für ihren Mann Josef die Reisezeit begonnen. Jetzt bringen die Skirennläuferinnen auf den Schnee, was sie im Frühling und Sommer trainiert haben und bereiten sich auf die Siege des Winters vor. (Doku 2021) (Senderinfo).
02:55
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:35
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
07:00
I: Marianne Hold, Gerhard Riedmann, Annie Rosar, Maria von Tasnady, Michael Ande, Elfie Pertramer; R: Harald Reinl... Wies der alte Adel will, ist Prinzessin Josi von Leuchtenburg (Marianne Hold) einem Grafen versprochen. Doch lieber flirtet sie mit dem Automechaniker Toni (Gerhard Riedmann). Ihrer Oma, Fürstin Isabella (Annie Rosar), platzt da glatt der Rüschenkragen. Sie lässt Toni nach Australien versetzen... .
08:35
I: Gretl Schörg, Paul Hörbiger, Karl Schönböck, Lucie Englisch, Rudolf Platte, Elisabeth Stemberger, Fritz Imhoff; R: Arthur Maria Rabenalt... (A 52) nach Tatsachen. Eine Wiener Volkssängerin muß zwischen Liebe und Bühnenkarriere wählen... Braver Kitsch. .
10:15
I: Joachim Fuchsberger, Karin Dor, Hans Moser, Isa Günther, Jutta Günther, Albert Rueprecht; R: Harald Reinl... Selbst wenn die «Zillertaler Schürzenjäger» bei diesem Ausflug in die bekannte österreichische Schieferzone noch nicht dabei waren auch hier führt das Zillertal direkt ins Jammertal der Unterhaltung. Harald Reinl, der einige gelungene Wallace- Krimis und hochgerühmte Winnetou-Filme drehte, schickte Ehefrau Karin Dor vor malerischem Hintergrund in eine blasse Vierfach-Beziehungsromanze:Um das mütterliche Schloß vor dem Verkauf zu retten, soll Franz (Joachim Fuchsberger) die Tochter eines Fabrikanten, Daniela (K. Dor), heiraten. Zum Schein spielen beide vorerst mit. Doch während Daniela ihr Herz an den Studenten Hans verloren hat, der im Hotel «Roter Adler» jobbt, ist Franz der Christel zugetan. Deren Zwillingsschwester liebt wiederum einen Reporter. Haben wir noch jemanden vergessen? Ach ja, die Kessler-Zwillinge spielen auch noch mit..
11:45
Österreichs Bundesländer waren einst Habsburgs Länder. Hier hatte das Herrscherhaus seine sicherste Machtbasis, von ging auch jene dynastische Kraft aus, die die Habsburger über Jahrhunderte überleben ließ. In dieser vierteiligen Reihe erzählt ORF III die Geschichte von Österreichs Ländern, eine Geschichte, die untrennbar mit dem Aufstieg, dem Höhenflug und dem Abgang der Habsburger verbunden ist. Den Anfang der Reihe machen Niederösterreich und Oberösterreich, die gemeinsam ein habsburgisches Lehen gebildet haben. In Niederösterreich begann und endete die Habsburg-Story: Mit dem Sieg bei Dürnkrut schaffte es einst Rudolf I. an die Spitze des Reiches. Und mit seiner Flucht nach Eckartsau machte Karl I. den Weg frei für die Gründung der Republik. Oberösterreich geriet sowohl im österreichischen Erbfolgekrieg als auch bei Napoleons Eroberungssturm zwischen die Fronten. (Senderinfo).
12:35
Das grüne Herz Österreichs – so vermarktet sich die Steiermark heute. Für das Haus Habsburg ist sie mehr das eiserne Herz und es pumpt weißes Gold durch die Adern ihres Reiches. Das Salz aus dem Ausseerland und das Eisen vom Erzberg spielen über die Jahrhunderte ihrer Herrschaft eine zentrale Rolle für die Habsburger. Sichere Einnahmequellen für eine Dynastie, die für Kriege und prunkvolle Hofhaltung immer mehr Geld ausgibt, als sie eigentlich hat. Das Herzogtum Steiermark ist aber auch aus ganz anderer Sicht ein Garant für das Überleben der Dynastie: Als Gen-Pool, denn ohne ihre steirische Linie wären die Habsburger schon vor Jahrhunderten ausgestorben. So aber sind es Herzöge der Steiermark, die die deutsche Kaiserkrone erringen und den Grundstein für ein Weltreich legen. Es waren Steirer, die Kriege anzettelten und Entscheidungen trafen, die noch heute unser Leben beeinflussen. (Senderinfo).
13:25
Habsburgs Geschichte ist ohne Tirol kaum denkbar. Von Beginn an, seit es bei Österreich war, machten die Alpenpässe seine große strategische Bedeutung aus. Seit dem fünfzehnten Jahrhundert war Innsbruck Residenzstadt. Hier ließ Maximilian sein bombastisches Grabmal errichten. Hier verlor Maria Theresia ihren Gatten, der während einer Theateraufführung tot zusammen sackte. Und Tirol bekam als westlichstes Bollwerk den napoleonischen Ansturm voll ab. Der Korse verteilte Tirol an die Bayern, wogegen der Tiroler Volksaufstand unter Andreas Hofer losbrach. Die Österreicher ermunterten die Tiroler zu diesem Widerstand, ließen sie dann aber im Regen stehen, Hofer wurde in Mantua hingerichtet. (Senderinfo).
14:15
Das Herzogtum Kärnten bereicherte die habsburgische Machtbasis seit dem Mittelalter. Als Kärnten Anfang des 14. Jahrhunderts zu Österreich kam, rundete sich hier eine Herrschaft ab, die bald die Welt dominieren würde. Doch Kärnten war auch weit weg von Wien, und daher von der Reichshauptstadt kaum zentral zu verwalten. Hier schlug der Protestantismus die tiefsten Wurzeln, bis hoch hinauf in die Aristokratie. Und hier pflügte die Gegenreformation am härtesten durch. Der Erste Weltkrieg brachte die Teilung des alten Herzogtums in einen deutschsprachigen und einen slowenischen Teil. Die vierte Folge dieser vierteiligen Serie erzählt die bewegte Geschichte Kärntens unter Habsburgs Hand (Senderinfo).
15:10
R: Jean-Pierre Ponnelle... Opernsängerin Edita Gruberova ist mit 74 Jahren gestorben. ORF III gedenkt der Starsopranistin und zeigt Jean-Pierre Ponelles Kultverfilmung von Giuseppe Verdis Rigoletto aus 1982, in der sie an der Seite von Luciano Pavarotti die Rolle der Gilda verkörpert. Der Herzog von Mantua ist ein unverbesserlicher Frauenheld. Als er vom Grafen von Monterone wegen der Verführung von dessen Tochter zur Rede gestellt wird, macht sich des Herzogs Narr Rigoletto über den erbosten Vater lustig und wird von ihm verflucht. Insgeheim ist der buckelige Rigoletto selbst Vater der hübschen Gilda, die der Herzog beim Kirchbesuch ins Auge gefasst hat. Nachdem der Herzog die nicht unwillige Gilda verführt hat, plant Rigoletto gemeinsam mit Sparafucile seine Ermordung. Doch Sparafucile wird durch seine Schwester von der Tat abgebracht, woraufhin sich Gilda aufopfert und in den Armen ihres Vaters stirbt. Mit: Luciano Pavarotti (Herzog), Ingvar Wixell (Rigoletto), Edita Gruberova (Gilda), Victoria Vergara (Maddalena), Ferruccio Furlanetto (Sparafucile), Fedora Barbieri (Giovanna), Roland Bracht (Graf Ceprano), Kathlenn Kuhlmann (Contessa), Wiener Philharmoniker, Chor der Wiener Staatsoper u.v.a. 1982 (Senderinfo).
17:15
R: Claus Wischmann, Stefan Pannen... Sie war ein Phänomen. Mit 59 Jahren debütierte Edita Gruberova in einer der schwierigsten Rollen der Opernliteratur überhaupt: Als Norma in Bellinis gleichnamiger Oper. Nachdem sie die 60 überschritten hatte, erarbeitete sie sich eine neue Oper. Im Februar 2008 sang sie zum ersten Mal in Barcelona die Titelrolle in Donizettis Lucrezia Borgia. Anderthalb Jahre wurde die Sopranistin mit der Kamera bei der Vorbereitung auf die Premiere begleitet. Der Film zeigt die wichtigsten Stationen einer vierzigjährigen Karriere beginnend in Bratislava über Wien, München und Zürich an alle wichtigen Opernbühnen der Welt. (Senderinfo).
18:15
ORF III und Erlebnis Bühne leben von der Leidenschaft ihrer Zuseher-/innen, der Leidenschaft ihrer Macher-/innen und den wunderbaren Partnerschaften, die sich im Laufe der Jahre ergeben und gefestigt haben. Von der Wiener Staatsoper bis zur Hausoper in Bregenz, vom Theater an der Wien bis zum Steinbruch in St. Margarethen, von der styriarte bis zur Mozartwoche, den Elina-Garanca-Galas und Rudolf Buchbinders Grafenegg-Festival – um nur einige stellvertretend zu nennen. Durch die ORF-III-Reihe Wir spielen für Österreich sind enge und vertrauensvolle künstlerische Partnerschaften mit Österreichs wichtigsten Orchestern entstanden. Und manchmal geschieht es, dass – Stichwort Gmunden und Grazer Kasematten – auch das Unmögliche möglich wird! Zum Jubiläum präsentiert Barbara Rett ihre ganz persönlichen Höhepunkte, die exemplarisch das breite Spektrum von Erlebnis Bühne in den letzten 10 Jahre widerspiegeln: verschiedene Genres, vielfältige Partnerschaften und besondere Orte quer durch Österreich und darüber hinaus. ORF III Neuproduktion 2021 von und mit Barbara Rett (Senderinfo).
19:45
Die Leidenschaft für Musik begleitet Otto Schenk, den Meister des Humors, schon von Kindesbeinen an. In seinem neuen Programm Humor nach Noten erzählt der erfolgreiche Opernregisseur von seiner ersten Begegnung mit der klassischen Musik und von seinen Treffen mit den berühmtesten Dirigenten der Welt. Mit einer Fülle von Anekdoten, literarischen Leckerbissen und Parodien großer Meister der Dirigierkunst bringt er seine musikalische Begeisterung auf ganz persönliche Weise zum Ausdruck. Der Abend wird musikalisch umrahmt von der Ungarischen Kammerphilharmonie unter der Leitung von Konrad Leitner. Am Höhepunkt des Programms tritt Otto Schenk schließlich selbst ans Dirigentenpult und führt das Orchester in unnachahmlicher Form durch ausgesuchte Werke von Johannes Brahms und Johann Strauss. Unterhaltung auf höchstem Niveau ist garantiert! (Senderinfo).
20:45
Beim Herbstkonzert, organisiert von der International Music Foundation, werden einige der besten jungen Talente der Goldene Note auftreten. Hristina Panova (Violine), Amira Abouzahra (Violine), Madeleine Hogg (Klavier), Kanon Huang (Violoncello), Max Weller (Klavier), Aleksander Simic (Violoncello) und Elvis Herndl (Violoncello) werden das Publikum mit den schönsten Werken der klassischen Musik bezaubern. Bei diesem Konzert im wunderschönen Saal des Radiokulturhaus Wien bekommen die Talente der Goldene Note die Möglichkeit ihr Können und ihre Musikalität auf der Bühne unter Beweis zu stellen. (Senderinfo).
22:20
Das Salzkammergut, diese am Nordrand der Alpen gelegene Region steht für eindrucksvolle Landschaften, altes Brauchtum und für eine teils ambivalente österreichische Zeitgeschichte. Für die Herrschaft der Nationalsozialisten wurde der braune Nährboden in dieser Gegend Oberösterreichs schon über Jahre hinweg aufgebaut. Die Region um Bad Ischl und Hallstatt war in den letzten Wochen des Zweiten Weltkriegs auch Zufluchtsort für viele prominente Nazigrößen. Im Altausseer Bergwerk lagerten die Nazis Kunstwerke, die sie zu Kriegsende sprengen lassen wollten. Andererseits steht das Salzkammergut auch für eine starke Widerstandsbewegung, die ihren frühen Ausgang in der Arbeiterbewegung fand. Dazu kommt die Mentalität der Bewohner, die gegen Unterdrückung durch Obrigkeiten seit je her mit Widerstand reagiert haben. Das Salzkammergut steht auch für urtümliches Brauchtum, das so in seiner Form in Österreich nur noch selten zu finden ist: Von den Glöcklerläufen in der Nacht vor dem Dreikönigstag bis zu der eindrucksvollen Fronleichnamsprozession auf dem Hallstättersee. Hallstatt selbst ist ein Naturdenkmal, das weit über die österreichischen Grenzen hinweg bekannt und pro Jahr mit rund einer Million Touristen konfrontiert ist. Einige prominente Österreicher sind im Salzkammergut geboren und aufgewachsen, drei sogar im gleichen Ort, Bad Goisern. Hubert von Goisern, Jörg Haider und der Austropop-Sänger Wilfried. Diese Persönlichkeiten haben das Salzkammergut auf ihre Weise bekannt gemacht und stehen für den diversen Charakter der Region. (Senderinfo).
23:05
Die ORF-III-Neuproduktion zeigt das Leben und Wirken von Heinrich Gleißner, Landeshauptmann von Oberösterreich, der sein Bundesland 30 Jahre lang prägte. Im Jahr 1945 galt es ein stabiles und demokratisches System aufzubauen: Die Menschen zu ernähren, ihnen Arbeit zu geben und eine Rechtssicherheit zu organisieren. Die Politik war gefordert. Heinrich Gleißner, damals schon Politiker mit Leib und Seele, wusste das und setzte alles daran, das Land Oberösterreich wiederaufzubauen. Schon als Direktor der oberösterreichischen Landwirtschaftskammer oder als Staatsekretär im Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft in den 1930er Jahren bewies der Politiker Handschlagqualität und Loyalität. Er scheute nicht vor harten politischen Auseinandersetzungen und Diskussionen. In seinen Wahlkämpfen hatte er immer klare Worte. Dabei suchte er immer den direkten Kontakt zu den Menschen. Im März 1938 wurde er verhaftet und war bis 1940 mehrmals in den KZs Dachau und Buchenwald inhaftiert.Nach der Wiederherstellung der Republik Österreich wurde Heinrich Gleißner 1945 zum ersten Mal Landeshauptmann. Er war insgesamt 30 Jahre Landeshauptmann von Oberösterreich. Der wirtschaftliche, politische und kulturelle Wideraufbau Österreichs nach der Besatzungszeit war ihm ein Anliegen. Er trug dazu bei, dass Oberösterreich als Agrar- und Industriestandort wieder eine führende Rolle in Österreich übernahm. 1951 war er der Kandidat der ÖVP zur Wahl des Bundespräsidenten, die er gegen den SPÖ Kandidaten Theodor Körner verlor. Im Jahr 1971 trat er als Landeshauptmann von Oberösterreich zurück. Er verstarb 1984. (Senderinfo).
23:55
Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Frieden von St. Germain wurden vor knapp 100 Jahren am grünen Tisch die Grenzen des heutigen Österreichs gezogen. Diese Grenzziehung durchschnitt plötzlich auch über Jahrhunderte gewachsene Kultur-, Natur- und Wirtschaftsräume – Kronländer der Habsburger Monarchie, wie Tirol, Steiermark oder Kärnten. Die Folgen der Friedensordnung waren weitreichend: Sie initiierten neue Konflikte und neue Grenzziehungen. Sie beschäftigen die Menschen bis heute – die Fragen von Eigenständigkeit und Zugehörigkeit, Herkunft und Identität sind auch im Europa der Regionen präsent. Ein Film von Sabine Derflinger. (Senderinfo).
00:40
Februar 1945. Die letzten Wochen im Leben des Adolf Hitler. Der Führer hat sich in die Bunker und Keller der Neuen Reichskanzlei verkrochen. Momentaufnahmen: Hitler versonnen, abwesend, träumerisch. Der Diktator beim Betrachten des neuen Modells für die Umgestaltung seiner auserkorenen Patenstadt Linz, seines Sehnsuchtsortes. Entlang der Donau sollte eine politische Kulisse errichtet werden, mit einem riesigen Gau-Forum als Zentrum. Auch ein Prachtboulevard für den idealsten Bummel der Welt, wie Hitler es formulierte, sollte entstehen. Ein Aushängeschild der arischen Kultur und des neuen tausendjährigen Reichs, seine nationalsozialistische Musterstadt. Unübersehbare Spuren von Hitlers Plänen für Linz finden sich noch heute. Einige Vorhaben sind sogar fertiggestellt worden: die Nibelungenbrücke mit den Brückenkopfbauten, die Hermann-Göring-Werke oder die Hitler-Siedlungen, die als Wohnbauten immer noch die Stadt prägen. Die eigentliche monumentale Umgestaltung blieb den Linzern erspart. Der Film nähert sich aus unterschiedlichen Perspektiven und mit überraschenden filmischen Mitteln Hitlers Linz und seiner Geschichte. Selten gezeigte Amateuraufnahmen, Animationen und Archiventdeckungen. Fachhistoriker und Spezialisten bieten interessante Einsichten und Diskussionsstoff. (Senderinfo).
01:30
Im Rahmen der Wiener Vorlesungen wird auch in diesem Jahr der Paul-Watzlawick-Ehrenring als Hommage an den großen, österreichischen Kommunikationstheoretiker vergeben. Ausgezeichnet werden 2021 die Wissenschafter Stefan Thurner und Peter Klimek. Die beiden Preisträger beschäftigen sich mit der noch jungen Wissenschaft der Verknüpfung komplexer Systeme, die nicht nur ein neues Verständnis unserer Welt ermöglicht, sondern auch unmittelbare Lösungen für die großen Herausforderungen bietet, vor denen die Menschheit im 21. Jahrhunder steht. (Senderinfo).
02:20
R: Alex Frohner... Maria Theresia kämpfte an vielen Fronten, eine davon war der Aberglaube. Im Banat, das die Habsburger erst kürzlich den Türken abgetrotzt hatten, häuften sich die Berichte über blutleer gesaugte Menschen. Die ORF-III-Neuproduktion Maria Theresias Vampirjäger beschäftigt sich mit der Seuche namens Vampyrismus, die es im 18. Jahrhundert sogar in medizinische Fachjournale schaffte. Gegen solchen Aberwitz schickte die Kaiserin ihren Leibarzt Gerard van Swieten los, der als eingefleischter Aufklärer die ganze Vampirwelt gnadenlos als Mythos entlarvte. Doch sogenannte Kaffeehauszeitungen und Untergrundblätter verbreiteten den Spuk weiter, obwohl Maria Theresia sie alle verbieten ließ. Angeblich lancierte Preußens Friedrich II. bewusst Vampir-Gerüchte in Österreich, um seiner Wiener Erzgegnerin zu schaden. So überdauerte die Vampir-Legende eineinhalb Jahrhunderte, bevor sie unauslöschlich in die Weltliteratur einsickerte. Zunächst war der Vampirmythos – man höre und staune – sogar in der Steiermark verortet, wo auch der erste Stummfilm zu dem Thema entstand. Erst der irische Autor Bram Stoker verpflanzte 1897 mit seinem Welthit Dracula die Vampire ins ferne Transsylvanien und machte aus den rot angelaufenen serbischen Bauern bleiche, elegante Aristokraten. Das Vorbild für seinen Vampirjäger Abraham van Helsing war Maria Theresias Gerard van Swieten. R: Alex Frohner, Buch: Matthias Widter, Fachberatung: Günther Fuhrmann. (Senderinfo).
03:10
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:05
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:35
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.