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ORF 3
07:00
Auf den ersten Blick scheint die Sendung Klingendes Österreich ein weinseliges Schwergewicht zu bekommen. Die Namen: Stainz, Arnfels, Leutschach und Gamlitz stehen dafür. Allerdings besteht der Reichtum des Rebenlandes auch aus vielen großartigen kulturellen Schätzen, wie die hallstattzeitlichen Fürstengräber und das Museum von Großklein, den Schlössern Gleinstätten, Ottersbach und Ehrenhausen, den Ausgrabungen aus der Römerzeit von Flavia Solva und Seggauberg bei Leibnitz. Ein Film von Elisabeth Eisner. (Senderinfo).
08:00
ORF III überträgt einen Gottesdienst live. Die Übertragung des Gottesdienstes ist ein Angebot von ORF III für die Zeit der Corona-Krise, in der Gottesdienste und Zusammenkünfte nicht für alle und nur beschränkt möglich sind. (Senderinfo).
09:10
Zusammenkommen, Musizieren, Speisen – im steirischen Almenland wissen die Menschen noch, was Gemeinschaft heißt. Rosina Stockner hat von ihrer Mutter die Kunst des Brotbackens übernommen. Der Altbauer Josef Schrenk kann sich noch an die Tradition des Prechltanzes erinnern: Nach einem Prechltag, an dem der Flachs für die Verarbeitung zu Leinen vorbereitet wurde, wurde ein zufällig vorbeikommender Mann eingefangen und erst wieder freigelassen, wenn er einen Liter Wein bezahlt hatte. Nachher ging es beim Tanz lustig her. In Gasen, der Heimat der Stoakogler, wird bis heute fleißig aufgespielt. Das Happerlessen ist ein neu eingeführtes Fest in der Region – ein volksfestartiges Zusammenkommen, wo regionaltypische Speisen kredenzt werden. (Senderinfo).
10:00
I: Wainde Wane, David Rott, Karl Merkatz, Miriam Stein, Tyron Ricketts, Erwin Steinhauer, Philipp Hochmair; R: Wolfgang Murnberger... Wer so ausschaut, is net mei Enkel!! Selbst beim eigenen Großvater hat der kleine Benedikt (Wainde Wane) einen schweren Stand. Seine Hautfarbe macht ihn im Österreich der 50er-Jahre zum Opfer von Anfeindungen. Benedikts Mutter ist verstorben, sein Vater, ein US-Besatzungssoldat, weiß nicht mal, dass er existiert. Das Einzige, was der Bub von ihm hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm oft vorgesungen hat. Der Besuch einer Wochenschau bringt Benedikt auf eine Idee: Heimlich bricht er nach Wien auf, um ein Mitglied der Wiener Sängerknaben zu werden. Dann könnte er nämlich an der Amerikatournee teilnehmen und dort seinen Vater finden. Benedikt hat keine Ahnung, wie schwer es ist, in dem Elitechor aufgenommen zu werden. Allerdings erkennt Kapellmeister Max (David Rott) sofort, dass Benedikt nicht nur Mut hat, sondern auch ein einzigartiges Talent... Mit Hauruckdramaturgie überspielt Vielfilmer Wolfgang Murnberger (Das ewige Leben) die Untiefen des Drehbuchs. Andererseits berührt einen der Kampfesmut seines kleinen Helden. Richtig stark aber ist, wie der Film Austria-Rassismus und Fremdenhass abwatscht. Dafür ein Bravo!
11:30
I: Erwin Steinhauer, Phillippa Galli, Lotte Tobisch, Julia Stemberger, Marianne Mendt, Leander Lichti, Marlena Buresch, Petra Morzé, Lilian Klebow, Dorothea Parton; R: Xaver Schwarzenberger... Als ihre Mutter im Meer ertrinkt, bringt der Schock die geistige und emotio- nale Entwicklung der neunjährigen Gilda zum Stillstand. Acht Jahre später ist Gilda (Philippa Galli) eine junge Frau mit dem Gemüt eines Kindes. Vater Charli (Erwin Steinhauer) schottet sie rigoros von allen Gefahren der Außenwelt ab. Deshalb legt er sich auch mit Haushälterin Anna (Julia Stemberger) an, die Gilda mehr vom wahren Leben zeigen will. Nur widerwillig lässt Charli seine Tochter mit der Oma (Lotte Tobisch) verreisen. Es sind Tage, in denen der Teenager aufblüht mit Folgen, die der Vater nicht verkraftet... Figuren aus dem echten Leben, ruhiges Tempo, steigende Spannung: Das bis in die Nebenrollen perfekt besetzte Ensemble kommt ohne Melodramatik aus. .
13:00
I: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Michou Friesz, Wolfgang Michael, Trude Ackermann, Hansjürgen Hürrig, Felix Hassler, Ferdinand Dux, Maria Körber; R: Wolfgang Murnberger... Die Wiener Brüder Ernst, Adrian und Ludwig Stadler sind grundverschieden. Adrian (Andreas Vitasek) ist ein schwuler Krankenpfleger, Ernst (Erwin Steinhauer) ein Gourmetkoch mit Ehesorgen, und Luftikus Wiggel (Wolfgang Böck) sitzt mal wieder im Knast. Nach dem Tod der Mutter erfahren sie, dass sie nicht denselben Vater haben. Ludwig ist halber Sachse, der Vater von Ernst ist Ungar. Nur Adrian weiß noch nichts. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrer Identität... Die Reise der drei Brüder in die Vergangenheit und zu ihren Wurzeln ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Verletzungen und Offenbarungen. Humor- und liebevoll blickt Regisseur Wolfgang Murnberger (Der Knochenmann) seinen Charakteren bei ihrer Verbrüderung zu..
14:35
I: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Susa Meyer, Silvia Eisenberger, Wolfgang Michael, Michael Pink; R: Wolfgang Murnberger... Auch vier Jahre nach der Erkenntnis, verschiedene Väter zu haben, hängen Ernst, Adrian und Ludwig Stadler zusammen und triezen sich mit Wiener Schmäh. Restauranteigner Ludwig (Wolfgang Böck) kocht für die Gourmet-TV-Show seines Bruders Ernst (Erwin Steinhauer), während Kochhilfe Adrian (Andreas Vitásek) seine Halbbrüder damit schockt, dass er einen Roman über ihre Vatersuche verfasst hat: Brüder steht unmittelbar vor der Veröffentlichung. Doch für den meisten Wirbel sorgt die Liebe: Iris (Susa Meyer), Mutter von Ernstls beiden Kindern, verliebt sich in den linkischen Ludwig, ist aber wieder schwanger... Dank der hervorragenden Darsteller wachsen dem Zuschauer die drei Männer in der Midlifecrisis trotz ihres unverstellten Wiener Dialekts ans Herz. Eine wirkliche Alternative zu den glatten Glamour-Fabrikaten aus Hollywood. .
16:10
I: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitásek, Dolf de Vries, Susa Meyer, Hemma Clementi, Nicolaus Hagg, Andreas Vitasek, Christine Lugner; R: Wolfgang Murnberger... Adrian (Andreas Vitásek) steckt nach dem Aids-Tod seines Lebenspartners in der Sinnkrise. Um seine innere Mitte wiederzufinden, will er zum Wallfahrtsort Santiago de Compostela wandern. Wiggel (Wolfgang Böck) glaubt, der Scheißerl sei lebensmüde, und folgt ihm ungefragt. Plötzlich taucht auch Ernstel (Erwin Steinhauer) im weißen Anzug und mit Rollköfferchen auf, weil er wegen einer Koksaffäre eine Auszeit braucht. Obwohl die drei Brüder nichts mit Gott und der Kirche am Hut haben, setzen sie die siebenhundert Kilometer lange Entschlackungskur für die Seele gemeinsam fort... Wolfgang Murnberger (Komm, süßer Tod) pflastert die metaphorische Pilgertour der Dauergrantler mit etlichen Stolpersteinen. Die Richtung stimmt, Erleuchtung ist garantiert, und die krisengebeugten Männer werden ihnen ans Herz wachsen. .
17:50
Kultur Heute meldet sich live vom Red Carpet vom frisch renovierten Raimund-Theater. Das traditionsreiche Haus startet in die neue Saison mit einer glanzvollen Gala, die stolz in die Vergangenheit und zuversichtlich in die Zukunft blickt. Das Kultur Heute-Team interviewt vorab die größten Künstlerinnen und Künstler am roten Teppich und gibt erste Einblicke in die neue Saison. (Senderinfo).
18:15
R: Alex Balga... Endlich öffnet das frisch renovierte Raimund Theater seine Pforten und ORF III ist live und exklusiv dabei! Das traditionsreiche Haus startet in die neue Saison mit einer glanzvollen Gala, die stolz in die Vergangenheit und zuversichtlich in die Zukunft blickt. Maya Hakvoort, Ana Milva Gomes, Milica Jovanovic, Carin Filipcic, Vanessa Heinz, Mark Seibert, Lukas Perman, Drew Sarich, Riccardo Greco und Oedo Kuipers werden, begleitet vom großartigen VBW-Orchester, Höhepunkte aus den beliebtesten Musicals darbieten. Freuen Sie sich auf die schönsten Songs aus Shows wie Elisabeth, Mozart!, Rebecca, Der Tanz der Vampire, I'm from Austria, aber auch Miss Saigon, Das Phantom der Oper, Les Misérables oder Jesus Christ Superstar. Durch den Abend führen Hausherr Christian Struppeck und Musicalstar Ana Milva Gomes. Musikalische Leitung Michael Römer, Bühnenregie Alex Balga Orchester der Vereinigten Bühnen Wien Raimund Theater 2021 (Senderinfo).
20:55
I: Wainde Wane, David Rott, Karl Merkatz, Miriam Stein, Tyron Ricketts, Erwin Steinhauer, Philipp Hochmair; R: Wolfgang Murnberger... Wer so ausschaut, is net mei Enkel!! Selbst beim eigenen Großvater hat der kleine Benedikt (Wainde Wane) einen schweren Stand. Seine Hautfarbe macht ihn im Österreich der 50er-Jahre zum Opfer von Anfeindungen. Benedikts Mutter ist verstorben, sein Vater, ein US-Besatzungssoldat, weiß nicht mal, dass er existiert. Das Einzige, was der Bub von ihm hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm oft vorgesungen hat. Der Besuch einer Wochenschau bringt Benedikt auf eine Idee: Heimlich bricht er nach Wien auf, um ein Mitglied der Wiener Sängerknaben zu werden. Dann könnte er nämlich an der Amerikatournee teilnehmen und dort seinen Vater finden. Benedikt hat keine Ahnung, wie schwer es ist, in dem Elitechor aufgenommen zu werden. Allerdings erkennt Kapellmeister Max (David Rott) sofort, dass Benedikt nicht nur Mut hat, sondern auch ein einzigartiges Talent... Mit Hauruckdramaturgie überspielt Vielfilmer Wolfgang Murnberger (Das ewige Leben) die Untiefen des Drehbuchs. Andererseits berührt einen der Kampfesmut seines kleinen Helden. Richtig stark aber ist, wie der Film Austria-Rassismus und Fremdenhass abwatscht. Dafür ein Bravo!
22:25
R: Robert Dornhelm... Unter dem Titel Panta Rhei – Alles fließt inszeniert der Star-Regisseur Robert Dornhelm ein durchkomponiertes Gesamtkunstwerk in mehreren Akten. Im Rahmen der Linzer Klangwolke 21 dient der Donaupark Linz als Kulisse dieser filmischen Illusionskunst in der fantastisch-musikalische Unterwasserwelten und bezaubernde Sounderlebnisse mit exotischen Klangwelten verschmelzen. Mit starken Bildern, Visualisierungen und eigens dafür komponierter Musik von Roman Kariolou, Licht-Kompositionen von Frank Lischka, tanzenden Performance-KünstlerInnen und einem entfesselten Klangwolken-Orchester werden alle Sinne gleichermaßen gefordert und in Staunen versetzt. (Senderinfo).
23:05
Im Mittelpunkt der Sendereihe Aus dem Archiv steht diesmal Multitalent Erwin Steinhauer. Er ist Kabarettist, Bühnendarsteller, Filmschauspieler und jedenfalls immer Publikumsliebling. Im RadioKulturhaus zu Gast bei Moderatorin Chris Lohner sind Erwin Steinhauer und künstlerische Weggefährten wie Alfred Komarek, Alfred Dorfer und Katharina Straßer. Gezeigt werden Klassiker aus dem ORF-Fernseharchiv und seltene Fundstücke des Meisters des feinen Humors. Präsentiert werden die Archivschätze von Regina Nassiri. Erwin Steinhauer hat seit der Gründung der Kabarettgruppe Keif 1974 die österreichische Kabarettszene mitgeprägt. Nach Engagements u.a. am Wiener Kabarett Simpl brachte er 1982 mit Entlassen! sein erstes Soloprogramm heraus, dem etliche weitere – darunter Café Plem-Plem (1984) und Auf der Schaufel (1989) – folgten. Legendär sind Auftritte in den Satiresendungen Dorfers Donnerstalk und Die 4 da. Als Burgtheater-Ensemblemitglied (1982-88) spielte Steinhauer u.a. Der Herr Karl und den Minister Flint in Professor Bernhardi, am Volkstheater den Fortunatus Wurzel im Bauer als Millionär, an der Volksoper und am Theater an der Wien den Fledermaus-Frosch, bei den Salzburger Festspielen den Mammon im Jedermann, am Landestheater Niederösterreich den Bockerer und den Tartuffe. Begeisterte Kritiken bekam Erwin Steinhauer für seine Darstellung des Professor Unrat in der Inszenierung von Heinrich Manns Lola – Der Blaue Engel 2009 im Theater in der Josefstadt. Katharina Straßer brillierte als Halbweltdame Lola. Steinhauer hat in mehr als 50 Hörspielen und über einhundert Film- und Fernseh-Produktionen mitgewirkt, darunter zum Beispiel Der Sonne entgegen, Der Salzbaron, Single Bells, Brüder , Trautmann, Spuren des Bösen, Das finstere Tal . Als eigenbrötlerischer Landgendarm Simon Polt wurde Erwin Steinhauer zum fixen Bestandteil österreichischer Fernsehunterhaltung. Die Verfilmungen von Alfred Komareks Polt-Krimis durch Julian Roman Pölsler gelten bei Fernsehkritikern als grandios gespieltes Gesamtkunstwerk. Zuletzt wurde Steinhauer für seine Rolle als Kriegsreporter in Thank You For Bombing ausgezeichnet. Mit den Worten von Alfred Komarek: Erwin Steinhauer. Er ist so vieles, und er ist in allem er selbst. (Senderinfo).
00:05
Sie waren skrupellose Machtmenschen und Adolf Hitlers treueste Helfer auf österreichischem Boden. Die Rede ist von den so genannten Gauleitern der Ostmark. der Doku-Reihe von Regisseur Christian Hager zeigt den Aufstieg und die Machtübernahme dieser regionalen Führungselite der NSDAP. Schon lange vor dem so genannten Anschluss an das Deutsche Reich im Jahr 1938 bildeten illegale österreichische Nationalsozialisten eine Art Schattenregime mit geheimen Reichsgauen. Diese entsprachen territorial etwa den Bundesländern. Nach der Machtübernahme Hitlers wurden diese so genannten Alpen- und Donaureichsgaue dann zu offiziellen Verwaltungsgebieten unter der Führung der Gauleiter. Sie herrschten mit eiserner Hand, hatten großen politischen Einfluss und inszenierten sich gerne selbst als schillernde Statthalter ihres Führers. Der erste Teil dieser Filmreihe beleuchtet den politischen Werdegang der Gauleiter von der Illegalität bis hin zur fast uneingeschränkten Befehlsgewalt innerhalb der regionalen Nazi-Hierarchie. Christian Hagers Dokumentarfilm ist die erste Produktion in der Geschichte des österreichischen Fernsehens, die sich explizit mit den Gauleitern der Ostmark beschäftigt. Ein spannender und exklusiver Beitrag zur Erinnerungskultur. (Senderinfo).
00:55
Sie waren Nazis der ersten Stunde und Adolf Hitlers fanatischste Helfer auf österreichischem Boden. Die Rede ist von den so genannten Gauleitern der Ostmark. der Doku-Reihe von Regisseur Christian Hager zeigt die Entwicklung dieser regionalen Führungselite der NSDAP vom Höhepunkt ihrer Herrschaft bis hin zu ihrer Entmachtung. Nach dem so genannten Anschluss an Nazi-Deutschland wurde das ehemals österreichische Staatsgebiet in sieben Gaue unterteilt. Jedem Gau stand ein Gauleiter vor, der große politische Macht ausübte und ausschließlich Hitler weisungsgebunden war. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wurden die meisten Gauleiter zu Reichsverteidigungskommissaren ernannt, um Hitlers Vernichtungskrieg auf wirtschaftlicher und logistischer Ebene aktiv zu unterstützen. Und sie beteiligten sich auch aktiv an der Planung und Durchführung des Holocaust. Der zweite Teil dieser Filmreihe dokumentiert die Verbrechen von Hitlers österreichischen Helfern und zeigt ihr unrühmliches Schicksal nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes, das meist mit Verurteilung, Flucht oder Suizid endete. Christian Hagers Dokumentarfilm ist die erste Produktion in der Geschichte des österreichischen Fernsehens, die sich explizit mit den Gauleitern der Ostmark beschäftigt. Ein spannender und exklusiver Beitrag zur Erinnerungskultur. (Senderinfo).
01:40
R: Andreas Bönte... Die Alliierten erkannten nach 1945 schnell, dass die Entnazifizierung von Millionen NSDAP-nahen Deutschen ein nicht realisierbares Ziel darstellte. Das führte dazu, dass eine vollständige Aufarbeitung der deutschen Schuld unvollständig blieb. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Nazi-Deutschland. Seine Anführer mussten bestraft, seine Symbole und Vorhaben ein für alle Mal ausgemerzt werden. Die von den Medien stark beachteten Nürnberger Prozesse ließen auf die Befreiung Deutschlands von der verheerenden Ideologie hoffen. Doch schon bald erwies sich dieser Versuch als Wunschdenken: Die Alliierten erkannten schnell, dass die Entnazifizierung von Millionen NSDAP-nahen Deutschen ein nicht realisierbares Ziel darstellte. Diese Realisation verhalf etlichen sich schuldig gemachten Deutschen zu einer Amnestie. Hinzu kam, dass die Entnazifizierung mit dem Ausbruch des Kalten Krieges in den Hintergrund rückte. Schon ab 1947 galten nicht mehr die Nazis als die Erzfeinde, sondern die Kommunisten bzw. die Kapitalisten. Die Siegermächte jagten einander zwar die NS-Wissenschaftler ab, wollten aber gleichzeitig Deutschland nicht seiner tragenden Kräfte für den Wiederaufbau berauben. Deshalb beschränkte sich die Säuberungspolitik in den westlichen Besatzungszonen auf einen schlichten Fragebogen. In der sowjetischen Besatzungszone diente die Entnazifizierung in erster Linie zur Ausschaltung politischer Gegner. Doch die Gründung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1949 setzte diesem Prozess ein Ende: In der DDR wurde die Schaffung des Landes als Schlusspunkt und Vollendung der Entnazifizierung dargestellt. Adenauers BRD zählte auf das Wohlwollen der Nachbarländer, die im Namen des gemeinsamen Kampfes gegen den Kommunismus dem Erinnern das Vergessen vorzogen. Damit begann in Deutschland eine Phase der Amnestie, die zahlreichen ehemaligen Nazis ein unbehelligtes Leben ermöglichte. Erst Anfang der 1960er Jahre holten dank der Hartnäckigkeit von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer der Eichmann-Prozess und die Frankfurter Auschwitzprozesse den Holocaust erneut zurück ins Licht der Öffentlichkeit. Zum ersten Mal arbeitete Deutschland die NS-Verbrechen auf. Die kollektive Bewusstwerdung beschleunigte sich ab 1968, als Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kiesinger, ein ehemaliges NSDAP-Mitglied, öffentlich ohrfeigte. Der Vorfall war insofern symbolisch, als er die junge Generation, die den Nationalsozialismus nicht erlebt hatte, dazu veranlasste, Rechenschaft von ihren Eltern zu fordern. Mehr als 20 Jahre nach Kriegsende war in Deutschland endlich die Zeit der Selbstbefragung und der Reue gekommen. Doch die unvollständige Entnazifizierung kam allen zupass. Allen, außer den Millionen von NS-Opfern: ihnen widerfuhr keinerlei Gerechtigkeit. Bis heute ist Deutschland keineswegs frei von NS-Verbrechern. (Senderinfo).
02:35
Ausgehend vom legendären Großglockner, lädt diese Land der Berge-Neuproduktion zu einer bildgewaltigen Reise mit einzigartigen Aufnahmen aus der Luft ein. Den höchsten Berg Österreichs zu erklimmen ist wohl der Wunsch von vielen heimischen BergsteigerInnen. Murmeltiere balgen sich hier ohne Scheu in den sattgrünen Wiesen. Und die imposanten Steinböcke im Hochgebirge wirken nahezu stoisch. Dazwischen zieren einige silbrig leuchtende Edelweiße den Weg. Über glitzernde Eisfelder, vorbei an einigen Wasserfällen, wird der Margaritzensee erreicht, der am Fuße des größten Gletschers Österreichs, der Pasterze, liegt. Der Nationalpark Hohe Tauern ist als gigantisches Wasserreservoir bekannt; so dient er Mensch, Tier und Pflanzenwelt seit jeher als Quelle des Lebens. Auf der kärntnerischen Seite des Großglockners liegt Heiligenblut. Die Gemeinde wird für ihre Wallfahrtskirche geschätzt, die mit ihrem geschnitzten, dreiflügeligen Hochaltar ein wahres Meisterwerk der Spätgotik darstellt. Im naheliegenden Fleißtal wurde einst mit Stockmühlen das Tauerngold gewonnen. Interessierte können hier erfahren, wie das glänzende Edelmetall aus dem Flusssand gesiebt wird. Und mit viel Glück wird man auch heutzutage noch fündig. Anschließend geht es weiter über Mallnitz. Zu bewundern gibt es hier eine der eindrucksvollsten Schluchten Österreichs: die Raggaschlucht. Das Naturdenkmal gleicht einem Nadelöhr; die tosenden Wasserfälle können aufgrund der Enge nur in eine Richtung begangen werden. Vorbei am 3.252 Meter hohen Ankogel, geht es abschließend ins Maltatal – das Tal der stürzenden Wasser. Dokumentarfilmer Hans Jöchler fängt in der Neuproduktion zahlreiche spektakuläre Eindrücke zwischen dem Großglockner und den Karnischen Alpen ein. Durch atemberaubende Aufnahmen tauchen die Zuschauer und Zuschauerinnen in heimisches Brauchtum, Geschichte und Natur ein, die allzu oft den idyllischen Szenerien aus Bildbänden gleicht. (Dokumentation 2021) (Senderinfo).
03:15
Rund um Alpl, den steirischen Geburtsort des Heimatdichters Peter Rosegger, gehen die Zentralalpen ins steirische Mittelgebirge über. Die Kulisse bietet eine einzigartige Mischung aus alpinem Ambiente und zugleich hügeligem und sanftem Verlauf des Horizonts. Hier, südlich der Mürz, finden viele Menschen ihren Kraftplatz, der es ihnen erlaubt, sich wieder aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. Wolfgang Winkler hat diese Gegend zwischen Mur und Feistritzsattel filmisch bereist und gibt in dieser Heimat Österreich Neuproduktion einen Eindruck von den Traditionen und Lebensweisen der hier Ortsansässigen. Im Herzen der Fischbacher Alpen, auf über tausend Metern Seehöhe, liegt Fischbach, der höchstgelegene Ort der Oststeiermark, der bereits zum siebenten Mal in Folge zum schönsten Gebirgsdorf der Steiermark gekürt worden ist. Tradition wird auch beim jährlichen Ägydimarkt in Fischbach großgeschrieben. Rund um den 1. September wird Kirtag gefeiert, um das Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. (Senderinfo).
04:05
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:35
Kultur Heute meldet sich mit einer Spezialsendung aus dem Wiener Raimundtheater. ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr besucht das frisch renovierte Theaterhaus. Im Gespräch mit dem Intendanten der Vereinigten Bühnen Wien Franz Patay, einem Rundgang durch das Haus mit dem künstlerischen Leiter Christian Struppeck und dem Architekten Roman Mramor werden die Neuerungen des Raimundtheaters besprochen. In der ersten Folge der neuen Reihe Faszination Musical gibt uns Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes zudem Einblicke in das Eröffnungsmusical Miss Saigon. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
06:15
Jede Woche gibt es eine neue Ausgabe des Regionalmagazins für die burgenländischen Kroaten. Vorgestellt werden der Alltag und das Leben der Burgenland-Kroaten in Österreich, Ungarn und der Slowakei. (Senderinfo).
06:50
Die slowenische Fernsehsendung Dober dan, Koroška-/ Dober dan, Štajerska steht auch diesen Sonntag in ORF 2 auf dem Programm. Der Beginn der Sendung ist um 13.30 Uhr. (Senderinfo).
07:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live! (Senderinfo).
11:00
Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna. Der Masseverlust ist so dramatisch, dass als Erklärung eine natürliche Wetterschwankung allein nicht ausreicht. Kurzfristig beschert das im Überfluss vorhandene Schmelzwasser dem Vieh auf den sich ausdehnenden Almen üppiges Futter. Viele Pionierpflanzen nehmen den vom Eis freigegebenen Lebensraum in Besitz. Doch Bergführer Dominik Nellen sieht die Heimat seiner tierischen Lieblinge rapide zusammenschmelzen: Der Gletscherfloh ist die einzige Tierart, die dauerhaft auf dem Gletscher überleben kann. Naturschützer und Wissenschaftler reagieren auf die Herausforderung: Revierförster Peter Aschilier erprobt Methoden zum Schutz des Bergwaldes bei zunehmender Trockenheit. Der Fotograf und Biologe Carsten Brügmann dokumentiert die Anpassung von Orchideen an schwierige Umweltbedingungen. Die Wildbienenspezialistin Sabrina Gurten erforscht die Verschiebung der Lebensräume bestimmter Arten in die Höhe, deutliches Indiz der Klimaveränderung im Alpenraum. Pro-Natura-Aktivist Laudo Albrecht sieht auch das Überleben der Murmeltiere am Aletsch massiv gefährdet. Förster Christian Theler errichtet regelrechte Totholzburgen, um Hirschkäfern die Fortpflanzung zu erleichtern. Ihr Engagement hilft den außerordentlich vielfältigen Tier- und Pflanzenarten, den Klimawandel am Aletschgletscher zu überleben. (Senderinfo).
11:55
Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen ein gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln. Obwohl das Wetter es nicht vermuten lässt, bestehen die Engadiner darauf, die Schnittkante zwischen Afrika und Europa zu sein. So verblüffend das klingt, plattentektonisch gesehen stimmt es. Hier stoßen die afrikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Als sie sich einst entschlossen, zu kollidieren, haben sie die Berge aufgeschoben, und es kam zu der sogenannten Blattverschiebung, die noch heute dafür sorgt, dass es hinter dem Malojapass erst sechs Kilometer später wieder ins Tal geht. Dazwischen liegen die vier Seen. Mit ihren knapp 10 000 Quadratkilometern Fläche sind sie von großer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für das Klima und auch als reichhaltige Ökosysteme. Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren oder Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Alpen-Flora und -Fauna Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer hier ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Sinfonie aus Farben und Formen. Orgien aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche. Auch in Sachen Wetter wird an einem Tag schon mal das ganze Repertoire aufgefahren: Sonnenstrahlen im Morgennebel, gleißendes Mittagslicht, abgelöst von plötzlich aufziehenden spektakulären Wolkenformationen und wildem Gewitter. Alles zusammen ein Naturschauspiel, das schon Philosophen, Dichter und Maler beflügelte, die die Oberengadiner Seenplatte immer wieder bereisten und in dessen Licht und Farben sie Inspiration und Frieden fanden. (Senderinfo).
12:45
Vom Gebirge bis ans Meer, von sengenden Wüsten bis zur arktischen Tundra, Die Wildnis Europas beherbergt eine atemberaubende Fülle an Leben. Die Alpen sind eines der größten und höchsten Gebirge auf der Welt und eines der letzten naturbelassenen Gebiete in Europa. Die Gipfel und Täler trennen die Laubwälder Zentraleuropas von den trockenen immergrünen Wäldern des Mittelmeerraums und bieten eine ungeheure Vielfalt an Lebensräumen: Von grünen Tälern und steilen Gebirgsschluchten hin zu von Eis und Fels geprägten Gipfeln. Gletscher, Lawinen und strenge Winter formen die Landschaft immer wieder neu und ermöglichen eine gewaltige Artenvielfalt. Die Berge sind das Zuhause von über 30.000 Tier- und 13.000 Pflanzenarten. Kleine und große Lebewesen haben sich auf erstaunliche Art und Weise angepasst, um in dieser unnachgiebigen, aber auch wunderschönen Landschaft zu überleben. (Senderinfo).
13:30
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Petra Kleinert, Christine Klein, Heike Koslowski, Klaus Haderer, Mathias Kahler; R: Gerald Liegel... Der Bärenwirt Martin Gross ist in den Bergen tödlich verunglückt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, stellt sich bald als offenbar raffiniert angelegter Mord heraus. Als wenig später auch ein Journalist, der dubiose Geschäfte in der Gastro-Branche aufdecken wollte, Opfer eines Anschlages wird, ist die SOKO mit einem komplexen Fall konfrontiert. Letztendlich laufen allerdings alle Fäden in der Küche zusammen – sehr zur Freude von Hannes Kofler, der die Ermittlungen seiner Tochter tatkräftig unterstützt. (Senderinfo).
14:20
ORF III zeigt eine Zusammenfassung des Auftakts zum diesjährigen Europagipfel des Instituts der Regionen Europas (IRE) aus dem Salzburg Congress. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung dreht sich heuer um das Comeback Euopas nach der Corona-Pandemie. In der Eröffnungsdiskussion Demokratie und Freiheit im Europa nach Corona diskutieren hochrangige Politikerinnen und Politiker, Expertinnen und Experten über diese und weitere Fragen rund um Demokratie und Freiheit im Europa nach Corona. (Senderinfo).
15:10
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Katrin Bühring, Markus Brandl, Jutta Unterlercher, Holger Handtke; R: Michael H... Der Star-Freeclimber Daniel Winkler hält für eine Redneragentur Motivations-Vorträge. Während einer Demonstration an einer Felswand stürzt er schwer ins Sicherungsseil und verletzt sich dabei. Einige Stunden später geht es für den Vortrags-Teilnehmer Dr. Martin Brunner weniger glimpflich aus. Er wurde offenbar aus seinem Hotelfenster gestoßen. Für die SOKO stellt sich die Frage, ob es zwischen dem Sturz des einen und dem Tod des anderen einen Zusammenhang gibt. (Senderinfo).
15:55
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Anton Algrang, Susanna Knechtl, Alexander Lutz, Maximilian Krückl; R: Michael H... Auf den Anlageberater Christian Fleiss wird ein Mordanschlag verübt. Alle kommen sie als Täter in Frage, vom Bürgermeister, dessen Gemeindevermögen Fleiss verspekuliert hat, über Mitglieder des Gemeinderats, ansässige Bauern bis hin zu Fleiss' Ehefrau Sabine und seinem Bruder – alle haben durch Christian Fleiss Geld verloren. Doch dann wird Sabine im Wald erschossen und plötzlich wird der Fall undurchsichtig. Um was geht es eigentlich? Um Geld, um Rache – oder um blanke Eifersucht? (Senderinfo).
16:45
Stress, Anspannung, Schlafstörungen und Depressionen – Laut einer Studie der Sigmund Freud Privatuniversität leidet rund ein Drittel der ÖsterreicherInnen seit der Corona-Pandemie unter starken psychischen Belastungen. Vor allem die Dauer der Krise und die damit einhergehende Ungewissheit wirken schädigend auf das emotionale Befinden. Problematisch ist, dass seelische Leiden nach wie vor häufig herabgespielt werden. Erleidet man einen Knochenbruch, wendet man sich umgehend an einen Arzt oder eine Ärztin; wird man jedoch von psychischen Problemen überwältigt, tendieren viele Betroffene zum Wegschauen und zur Resignation. Was tun, wenn nahestehende Menschen in einer psychischen Krise stecken? Wie kann man am besten mit Sorgen und Ängsten umgehen und welche Schritte können ergriffen werden, um das emotionale Wohlbefinden aus eigenem Antrieb zu verbessern? Meryn am Montag macht diesmal psychische Herausforderungen der aktuellen Zeit zum Thema. Psychotherapeutin Petra Heidler und Siegfried Meryn freuen sich, Ihnen bei Ihren Fragen und Anliegen behilflich zu sein! Teilen Sie uns Ihre Fragen schon jetzt per Mail unter medizin@orf.at oder telefonisch per Anruf oder WhatsApp unter +43-/1-/87878-25614 mit. (Senderinfo).
17:18
Österreich Heute – Die Informationssendung im ORF-III-Vorabend. Die aktuellsten Berichte aus den Bundesländern. Montag bis Freitag um 19.18 Uhr. (Senderinfo).
17:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel. (Senderinfo).
17:30
Österreich Heute – Das Magazin präsentiert Menschen und ihre Geschichten in allen neun Bundesländern. Regionales Leben und Arbeiten in den schönsten Ecken Österreichs – Montag bis Freitag im ORF-III-Vorabend. (Senderinfo).
17:45
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
18:15
Wie sauber muss es sein? – Diese Frage beschäftigt in Zeiten der Coronakrise Menschen auf der ganzen Welt. Der Markt mit Reinigungsmitteln ist hierzulande zig Millionen schwer, und im letzten Jahr ist das Bewusstsein für Reinlichkeit noch einmal sprungartig angestiegen. 99,9% der Keime und Bakterien werden angeblich verlässlich abgetötet, behaupten die Hersteller. Doch lohnt sich der aggressive chemische Kampf gegen Keime tatsächlich? Bringt der oft hohe Geldmitteleinsatz pro Haushalt tatsächlich ein Mehr an Sicherheit für die eigene Gesundheit? Oder lassen wir uns von Werbeversprechungen verführen und machen unser Heim am Ende nicht sauberer, sondern nur giftiger? Wie sauber muss das Haus wirklich sein? Und wo verstecken sich eigentlich die meisten Keime? Yvonne Willicks macht den Check, dabei an ihrer Seite: Mikrobiologe Dirk Bockmühl, unser Corona-Experte. (Senderinfo).
19:05
Shampoo und Seife – für die tägliche Körperpflege müssen alle möglichen Pflegeprodukte herhalten. Doch viele Shampoos enthalten längst nicht nur Stoffe, die der Gesundheit zuträglich sind. Parabene stehen im Verdacht, das Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Silikone halten die Kopfhaut vom Atmen ab und Schadstoffe können nicht mehr ausgeschieden werden. Polyethylenglykol weicht die Zellwände auf und kann Rückstande des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. Wie genau sollte man also darauf achten, welche Inhaltsstoffe im Lieblingsshampoo enthalten sind? Wie wirken Shampoos auf unsere Haut und welche Umweltfolgen haben ihre Benützung? Ein neuer Trend geht in Richtung Seife ohne alles. Frei von sämtlichen Inhaltsstoffen, die nachweislich schädlich sind. Der ORF III Themenmontag erörtert diese Fragen und stellt verschiedene Haarpflegeprodukte gegenüber. (Senderinfo).
19:55
Putzen ist heutzutage weit mehr, als nur das Zuhause vom lästigen Schmutz zu befreien. Gerade seit dem letzten Jahr streben viele Menschen eine Art Keimfreiheit für ihre Wohnung an. Es wird geputzt und sterilisiert, was das Zeug hält. Und die Reinigungsindustrie hat für jede Bedrohung ein Wässerchen parat. Bei der Auswahl lassen wir uns gerne von Düften leiten, die Frische und Reinheit suggerieren. Unterschätzt werden allerdings häufig die Risiken, die Putzmittel bergen. Denn in den meisten Reinigern stecken wahre Chemie-Cocktails: Bis zu zweihundert Stoffe werden in diesen Mitteln verwendet, und sie können Allergien auslösen. Eine Studie der Freien Universität Brüssel zeigt: Die Rate von Menschen, die vorzeitig sterben, ist in der Reinigungsbranche um bis zu 45 Prozent höher als bei Büroangestellten. Die Gründe dafür sind noch unklar. Die vielen Chemikalien könnten eine Rolle spielen. Eine weitere Vermutung: falscher Umgang und fehlende Schutzmaßnahmen wie Handschuhe und Atemschutz. (Senderinfo).
20:25
R: Patrice Fuchs... Im Kampf um die Sauberkeit im Haushalt haben wir viele Verbündete: unzählige chemische Produkte, die Fett lösen, Bakterien töten und nach frischer Zitrone duften. Und die die Wäsche und das Geschirr schonend und doch effektiv reinigen. Doch halten sie, was sie versprechen? Auf der Suche nach Hygiene lassen wir uns von so mancher Illusion verführen. Und was bedeutet dieser tägliche massive Einsatz von Chemie im Haushalt für unsere Gesundheit und die Umwelt? Oft werden wir von Marketingtricks zu Überdosierungen angehalten, die nur einem nützen: dem Produkthersteller. (Senderinfo).
21:10
Wie sauber muss es sein? – Diese Frage beschäftigt in Zeiten der Coronakrise Menschen auf der ganzen Welt. Der Markt mit Reinigungsmitteln ist hierzulande zig Millionen schwer, und im letzten Jahr ist das Bewusstsein für Reinlichkeit noch einmal sprungartig angestiegen. 99,9% der Keime und Bakterien werden angeblich verlässlich abgetötet, behaupten die Hersteller. Doch lohnt sich der aggressive chemische Kampf gegen Keime tatsächlich? Bringt der oft hohe Geldmitteleinsatz pro Haushalt tatsächlich ein Mehr an Sicherheit für die eigene Gesundheit? Oder lassen wir uns von Werbeversprechungen verführen und machen unser Heim am Ende nicht sauberer, sondern nur giftiger? Wie sauber muss das Haus wirklich sein? Und wo verstecken sich eigentlich die meisten Keime? Yvonne Willicks macht den Check, dabei an ihrer Seite: Mikrobiologe Dirk Bockmühl, unser Corona-Experte. (Senderinfo).
22:00
Shampoo, Seife & Co.- für die tägliche Körperpflege müssen alle möglichen Pflegeprodukte herhalten. Doch viele Shampoos enthalten nicht nur Stoffe, die der Gesundheit zuträglich sind. Wie findet man als Verbraucher heraus, welche Inhaltsstoffe im Lieblings-Shampoo enthalten sind? Der Film gibt auf diese und andere Fragen rund um Pflegeprodukte Antworten und stellt verschiedene Haarpflegeprodukte in der Neuproduktion gegenüber. Parabene stehen im Verdacht, das Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Silikone halten die Kopfhaut vom Atmen ab, und Schadstoffe können nicht mehr ausgeschieden werden. Polyethylenglykol weicht die Zellwände auf und kann Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. Wie wirken Shampoos auf unsere Haut, und welche Folgen für die Umwelt hat ihre Verwendung? Ein neuer Trend geht in Richtung Seife ohne alles – frei von sämtlichen Inhaltsstoffen, die nachweislich schädlich sind. (Senderinfo).
22:45
Putzen ist heutzutage weit mehr, als nur das Zuhause vom lästigen Schmutz zu befreien. Gerade seit dem letzten Jahr streben viele Menschen eine Art Keimfreiheit für ihre Wohnung an. Es wird geputzt und sterilisiert, was das Zeug hält. Und die Reinigungsindustrie hat für jede Bedrohung ein Wässerchen parat. Bei der Auswahl lassen wir uns gerne von Düften leiten, die Frische und Reinheit suggerieren. Unterschätzt werden allerdings häufig die Risiken, die Putzmittel bergen. Denn in den meisten Reinigern stecken wahre Chemie-Cocktails: Bis zu zweihundert Stoffe werden in diesen Mitteln verwendet, und sie können Allergien auslösen. Eine Studie der Freien Universität Brüssel zeigt: Die Rate von Menschen, die vorzeitig sterben, ist in der Reinigungsbranche um bis zu 45 Prozent höher als bei Büroangestellten. Die Gründe dafür sind noch unklar. Die vielen Chemikalien könnten eine Rolle spielen. Eine weitere Vermutung: falscher Umgang und fehlende Schutzmaßnahmen wie Handschuhe und Atemschutz. (Senderinfo).
23:15
R: Patrice Fuchs... Sauberkeit im Haushalt hat ihren Preis: Teils aggressive Putzmittel reizen unsere Haut und belasten die Umwelt. Auch Öko-Labels und Bioprodukte sind nicht unbedingt die Lösung. Der Film zeigt, wie Wasch- und Putzmittel sowie Seifen auf ihre Verträglichkeit und auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Vor allem stark parfümierte Mittel verführen zu hohem Konsum, können aber der menschlichen Haut und der Umwelt schaden. Ein Waschmittel ohne Öko-Label kann durchaus besser abbaubar sein als eins mit. Gleichzeitig beinhalten heute fast alle Waschmittel Enzyme. Sie lösen bei empfindlichen Personen allergisches Asthma aus. Der chronische Kontakt mit Enzymen in der Wäsche schwächt das Immunsystem und kann auf Dauer zu Lungenentzündungen und Infekten führen. Kamille und Ringelblume können ebenfalls Allergien auslösen. Das Immunsystem wird auch durch zu viel Seife und Shampoo geschwächt. Dasselbe gilt für Deos. Sie greifen jene Bakterien an, die Schweißgeruch produzieren, aber verändern dadurch den pH-Wert der Haut. Jetzt gibt es neue Deos am Markt, die auf den Hauttyp eingehen, und wirken, ohne die Bakterien auf der Haut anzugreifen. Ist da was dran? Oder ist das wieder nur Marketing? (Senderinfo).
00:00
Wie sauber muss es sein? – Diese Frage beschäftigt in Zeiten der Coronakrise Menschen auf der ganzen Welt. Der Markt mit Reinigungsmitteln ist hierzulande zig Millionen schwer, und im letzten Jahr ist das Bewusstsein für Reinlichkeit noch einmal sprungartig angestiegen. 99,9% der Keime und Bakterien werden angeblich verlässlich abgetötet, behaupten die Hersteller. Doch lohnt sich der aggressive chemische Kampf gegen Keime tatsächlich? Bringt der oft hohe Geldmitteleinsatz pro Haushalt tatsächlich ein Mehr an Sicherheit für die eigene Gesundheit? Oder lassen wir uns von Werbeversprechungen verführen und machen unser Heim am Ende nicht sauberer, sondern nur giftiger? Wie sauber muss das Haus wirklich sein? Und wo verstecken sich eigentlich die meisten Keime? Yvonne Willicks macht den Check, dabei an ihrer Seite: Mikrobiologe Dirk Bockmühl, unser Corona-Experte. (Senderinfo).
00:45
Shampoo, Seife & Co.- für die tägliche Körperpflege müssen alle möglichen Pflegeprodukte herhalten. Doch viele Shampoos enthalten nicht nur Stoffe, die der Gesundheit zuträglich sind. Wie findet man als Verbraucher heraus, welche Inhaltsstoffe im Lieblings-Shampoo enthalten sind? Der Film gibt auf diese und andere Fragen rund um Pflegeprodukte Antworten und stellt verschiedene Haarpflegeprodukte in der Neuproduktion gegenüber. Parabene stehen im Verdacht, das Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Silikone halten die Kopfhaut vom Atmen ab, und Schadstoffe können nicht mehr ausgeschieden werden. Polyethylenglykol weicht die Zellwände auf und kann Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. Wie wirken Shampoos auf unsere Haut, und welche Folgen für die Umwelt hat ihre Verwendung? Ein neuer Trend geht in Richtung Seife ohne alles – frei von sämtlichen Inhaltsstoffen, die nachweislich schädlich sind. (Senderinfo).
01:30
Putzen ist heutzutage weit mehr, als nur das Zuhause vom lästigen Schmutz zu befreien. Gerade seit dem letzten Jahr streben viele Menschen eine Art Keimfreiheit für ihre Wohnung an. Es wird geputzt und sterilisiert, was das Zeug hält. Und die Reinigungsindustrie hat für jede Bedrohung ein Wässerchen parat. Bei der Auswahl lassen wir uns gerne von Düften leiten, die Frische und Reinheit suggerieren. Unterschätzt werden allerdings häufig die Risiken, die Putzmittel bergen. Denn in den meisten Reinigern stecken wahre Chemie-Cocktails: Bis zu zweihundert Stoffe werden in diesen Mitteln verwendet, und sie können Allergien auslösen. Eine Studie der Freien Universität Brüssel zeigt: Die Rate von Menschen, die vorzeitig sterben, ist in der Reinigungsbranche um bis zu 45 Prozent höher als bei Büroangestellten. Die Gründe dafür sind noch unklar. Die vielen Chemikalien könnten eine Rolle spielen. Eine weitere Vermutung: falscher Umgang und fehlende Schutzmaßnahmen wie Handschuhe und Atemschutz. (Senderinfo).
02:00
R: Patrice Fuchs... Sauberkeit im Haushalt hat ihren Preis: Teils aggressive Putzmittel reizen unsere Haut und belasten die Umwelt. Auch Öko-Labels und Bioprodukte sind nicht unbedingt die Lösung. Der Film zeigt, wie Wasch- und Putzmittel sowie Seifen auf ihre Verträglichkeit und auf ihre Wirksamkeit getestet werden. Vor allem stark parfümierte Mittel verführen zu hohem Konsum, können aber der menschlichen Haut und der Umwelt schaden. Ein Waschmittel ohne Öko-Label kann durchaus besser abbaubar sein als eins mit. Gleichzeitig beinhalten heute fast alle Waschmittel Enzyme. Sie lösen bei empfindlichen Personen allergisches Asthma aus. Der chronische Kontakt mit Enzymen in der Wäsche schwächt das Immunsystem und kann auf Dauer zu Lungenentzündungen und Infekten führen. Kamille und Ringelblume können ebenfalls Allergien auslösen. Das Immunsystem wird auch durch zu viel Seife und Shampoo geschwächt. Dasselbe gilt für Deos. Sie greifen jene Bakterien an, die Schweißgeruch produzieren, aber verändern dadurch den pH-Wert der Haut. Jetzt gibt es neue Deos am Markt, die auf den Hauttyp eingehen, und wirken, ohne die Bakterien auf der Haut anzugreifen. Ist da was dran? Oder ist das wieder nur Marketing? (Senderinfo).
02:45
Shampoo, Seife & Co.- für die tägliche Körperpflege müssen alle möglichen Pflegeprodukte herhalten. Doch viele Shampoos enthalten nicht nur Stoffe, die der Gesundheit zuträglich sind. Wie findet man als Verbraucher heraus, welche Inhaltsstoffe im Lieblings-Shampoo enthalten sind? Der Film gibt auf diese und andere Fragen rund um Pflegeprodukte Antworten und stellt verschiedene Haarpflegeprodukte in der Neuproduktion gegenüber. Parabene stehen im Verdacht, das Hormonsystem negativ zu beeinflussen. Silikone halten die Kopfhaut vom Atmen ab, und Schadstoffe können nicht mehr ausgeschieden werden. Polyethylenglykol weicht die Zellwände auf und kann Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. Wie wirken Shampoos auf unsere Haut, und welche Folgen für die Umwelt hat ihre Verwendung? Ein neuer Trend geht in Richtung Seife ohne alles – frei von sämtlichen Inhaltsstoffen, die nachweislich schädlich sind. (Senderinfo).
03:35
Rund um Alpl, den steirischen Geburtsort des Heimatdichters Peter Rosegger, gehen die Zentralalpen ins steirische Mittelgebirge über. Die Kulisse bietet eine einzigartige Mischung aus alpinem Ambiente und zugleich hügeligem und sanftem Verlauf des Horizonts. Hier, südlich der Mürz, finden viele Menschen ihren Kraftplatz, der es ihnen erlaubt, sich wieder aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. Wolfgang Winkler hat diese Gegend zwischen Mur und Feistritzsattel filmisch bereist und gibt in dieser Heimat Österreich Neuproduktion einen Eindruck von den Traditionen und Lebensweisen der hier Ortsansässigen. Im Herzen der Fischbacher Alpen, auf über tausend Metern Seehöhe, liegt Fischbach, der höchstgelegene Ort der Oststeiermark, der bereits zum siebenten Mal in Folge zum schönsten Gebirgsdorf der Steiermark gekürt worden ist. Tradition wird auch beim jährlichen Ägydimarkt in Fischbach großgeschrieben. Rund um den 1. September wird Kirtag gefeiert, um das Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. (Senderinfo).
04:30
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
06:25
Das Magazin richtet sich an Österreicher, die an ethnischen Themen interessiert sind, an eingebürgerte Zuwanderer, ausländische Mitbürger und Angehörige der österreichischen Volksgruppen. (Senderinfo).
07:00
Das österreichische Religionsmagazin bietet Berichte, Reportagen und Analysen über aktuelle Ereignisse und Tendenzen aus dem Bereich der Religionen, sowohl in Österreich als auch international. (Senderinfo).
07:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live! (Senderinfo).
11:00
ORF III zeigt eine Zusammenfassung dieser Diskussion vom Europagipfel in Salzburg. Hochkarätige und intensiv mit den Themen befasste Expertinnen und Experten und zuständige Politikerinnen und Politiker werden in dieser Diskussion Stellung nehmen und ihre Vorstellung eines Neustarts der europäischen Wirtschaft darlegen. Besonders für Europa war die Corona-Pandemie eine schwere Belastung sowohl für die Wirtschaft auch als die öffentlichen Haushalte. Die EU schnürte ein 750 Milliarden ? schweres Paket, die Republik Österreich stützt den Arbeitsmarkt und die heimischen Unternehmen ebenfalls mit starken Programmen wie Kurzarbeit und Investititionsprämien. Mittlerweile zieht die Weltwirtschaft wieder an, viele Regionen dieser Erde, zum Beispiel China, erreichen starke Wachstumsraten. Ist der Turn-around gelungen? Die Stimmen nach der schrittweisen Rücknahme mancher Maßnahmen werden lauter. Die Arbeitslosigkeit geht auch in Österreich erfreulich zurück. Auf der anderen Seite ist es für viele Branchen fast unmöglich, geeignetes Personal zu finden. Doch die Pandemie hat auch viele Schwachstellen offengelegt: So waren viele Unternehmen nicht auf die Digitalisierung vorbereitet und neue Formen wie Home Office und remote Arbeit stellten zahlreiche Betriebe vor große Herausforderungen. Viele Menschen in Österreich waren über ein Jahr nicht in einem Büro. Das ändert natürlich auch Arbeitsabläufe, Kommunikation und schlussendlich auch das soziale Verhalten in der Gesellschaf Zudem haben die Maßnahmen gegen die Pandemie gezeigt, dass Staaten, die ihre Haushalte in Ordnung haben, größeren finanziellen Spielraum in Bewältigung von Krisen haben und sich auch solidarisch mit anderen Ländern zeigen können. Für alle Staaten stellt sich die Frage, wie sie am besten aus der Verschuldung wieder herauskommen? Im Zuge der Corona-Krise hat sich die globalisierte Gesellschaft auch wirtschaftlich wieder stärker zurück zu lokalen und regionalen Strukturen entwickelt. Es wird mehr Wert denn je auf regionale Erzeugnisse gelegt. Für den wirtschaftlichen Neustart ist die Erholung des regionalen und lokalen Wirtschaft, sind die verstärkten Investitionen der von Corona ebenfalls schwer getroffenen Kommunen und Regionen unbedingt notwendig. (Senderinfo).
11:45
ORF III zeigt eine Zusammenfassung dieser Diskussion vom Europagipfel in Salzburg. Bei diesem mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Umwelt, Politik und Wirtschaft besetztem Podium werden Fragen rund um den Green Deal, klimafitte Wirtschaft und die gesellschaftliche Akzeptanz intensiv diskutiert. Der Green Deal, eine der umfassendsten Initiativen der Europäischen Union der vergangenen Jahre, soll Europas Staaten und Wirtschaft fit machen für den Kampf gegen den Klimawandel. Die EU hat sich verpflichtet, bis 2050 Klimaneutralität zu erreichen. Gerade die jüngsten Unwetterkatastrophen und deren fürchterlichen Auswirkungen haben die Dringlichkeit von wirksamen, nachhaltigen, kosteneffizienten, gerechten und sozial ausgewogenen Maßnahmen neuerlich unter Beweis gestellt. Neue Formen der Mobilität und dazu passende Infrastruktur oder der Ausbau Erneuerbarer Energieformen sind unter anderem das Ziel des European Green Deals, mit dem der Ausstoß der Treibhausgase um 55 Prozent reduziert werden soll. Doch werden diese Maßnahmen ausreichen um den Klimawandel zu bekämpfen? Oder braucht es mehr Anpassung an die Folgen des Klimawandels? Wird die europäische Industrie dadurch geschwächt, oder kann sie zum Vorreiter der globalen green economy werden? Welche Rolle spielen bei der Erreichung der Ziele des Green Deals die Bereiche Verkehr, Mobilität und die Energieversorgung? Werden die verschärften Vorgaben von der durch die Corona-Pandemie gebeutelte Industrie und Wirtschaft verkraftet werden, wie wirkt sich das auf die Arbeitsplätze aus und wird es zu gravierenden Preissteigerungen etwa im Energiebereich kommen. Letztendlich wird der Green Deal nicht erfolgreich sein, wenn nicht auch die Kommunen und Regionen voll einbezogen werden und sich ihn nicht zu eigen machen und sich mit diesem ehrgeizigen Ziel identifizieren. (Senderinfo).
12:30
R: Augustin Viatte, Frédéric Febvre... Die Alpen sind wie ein Haus mit mehreren Stockwerken aufgebaut, in denen jeweils andere Bewohner leben. Am Fuße des Gebirges liegen saftige, grüne Täler, weiter oben der Bergwald, darüber die Bergweiden oder Almen, und wiederum darüber die felsigen Gipfel mit dem ewigen Schnee. Die Murmeltiere leben auf den Bergweiden, das heißt auf zwei- bis dreitausend Metern Höhe. Sie sind ständig auf der Hut vor ihrem größten Fressfeind, dem Königsadler. Wenn der Winter naht, bereiten die Murmeltiere, die der Raubvogel nicht schlagen konnte, ein Quartier für ihren sechsmonatigen Winterschlaf vor. Im Herbst ist Brunftzeit für die Gämsen. Diese ausgezeichneteb Kletterer haben flexible Hufe, dank derer ihnen die erstaunlichsten Kletterpartien gelingen. Der Steinbock lebt noch weiter oben, wo die Hänge immer steiler abfallen. Im Bergwald, auf rund 2.000 Metern Höhe, verlässt der Fuchs seinen Bau, aber Beute findet er jetzt nur selten. Der Schneehase ist fast unsichtbar, seine Tarntracht schützt ihn vor Jägern. Der Lämmergeier ist mit einer Spannweite von fast drei Metern der größte Raubvogel Europas. Die Vögel fühlen sich wohl im Bergwald: Alpenbraunelle, Erlenzeisig und Schwarze Amsel ernähren sich von den hier wachsenden Vogelbeeren. Im Frühjahr erwacht alles zu neuem Leben: Die Murmeltiere verlassen ihren Schlafkessel, Birk- und Auerhahn ziehen ihre Show ab. Diese Vögel leben am Waldesrand, und in der Balzzeit überbieten sie sich mit prächtigen Federn und dem typischen Balzgesang: Die Hähne gluckern, trillern, wetzen und schleifen ohne Unterlass. Den Frühling symbolisiert auch eine Blume mit unerwarteten Eigenschaften, die Alpen-Soldanelle. Mit ihrer dunklen Farbe speichert sie Sonnenwärme, mit der sie den Schnee um sich herum zum Schmelzen bringt. Im Sommer wimmeln die Bergweiden vor Leben. Es ist die Zeit des Almauftriebs. Die Viehherden haben die Täler verlassen, um auf den Almen zu äsen. Trotz der harten Lebensbedingungen der Alpengipfel hat sich das Leben auch hier ausgebreitet. Von der Alpen-Soldanelle bis zum Steinbock hat jede hier heimische Art erstaunliche Widerstandskräfte und Überlebensstrategien entwickelt. Mit der Gletscherschmelze ist jedoch der ewige Schnee bedroht, und die Anpassungskünstler des Hochgebirges müssen sich neuen Herausforderungen stellen. (Senderinfo).
13:15
Seit über 5.000 Jahren breiten sich die Menschen in ganz Europa aus. Doch im Hochgebirge der Alpen gibt eine Parallelwelt, die von den dramatischen Klimaveränderungen, der menschliche Ausbeutung der Natur und dem Druck des Massentourismus fast nicht betroffen war. In den Alpen können die Tiere und Pflanzen nur dank ihrer erstaunlichen Fähigkeiten überleben. Was für den Menschen leben unter extremsten Bedingungen heißt, ist für die ansässige Flora und Fauna Alltag. (Senderinfo).
14:00
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Katrin Bühring, Markus Brandl, Jutta Unterlercher, Holger Handtke; R: Michael H... Der Star-Freeclimber Daniel Winkler hält für eine Redneragentur Motivations-Vorträge. Während einer Demonstration an einer Felswand stürzt er schwer ins Sicherungsseil und verletzt sich dabei. Einige Stunden später geht es für den Vortrags-Teilnehmer Dr. Martin Brunner weniger glimpflich aus. Er wurde offenbar aus seinem Hotelfenster gestoßen. Für die SOKO stellt sich die Frage, ob es zwischen dem Sturz des einen und dem Tod des anderen einen Zusammenhang gibt. (Senderinfo).
14:50
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Anton Algrang, Susanna Knechtl, Alexander Lutz, Maximilian Krückl; R: Michael H... Auf den Anlageberater Christian Fleiss wird ein Mordanschlag verübt. Alle kommen sie als Täter in Frage, vom Bürgermeister, dessen Gemeindevermögen Fleiss verspekuliert hat, über Mitglieder des Gemeinderats, ansässige Bauern bis hin zu Fleiss' Ehefrau Sabine und seinem Bruder – alle haben durch Christian Fleiss Geld verloren. Doch dann wird Sabine im Wald erschossen und plötzlich wird der Fall undurchsichtig. Um was geht es eigentlich? Um Geld, um Rache – oder um blanke Eifersucht? (Senderinfo).
15:40
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Christine Klein, Joram Voelklein, Ferry Oellinger, Johannes Brandrup, Irma Wagner, August Schmölzer; R: Gerald Liegel... Irene Kaltenschläger, eine erfolgreiche Geschäftsfrau, ist in ihrem Haus erschossen worden. Die Leiche wurde von ihrem Ehemann Peter gefunden, die Tatwaffe bleibt verschwunden. Der Privatdetektiv Joe Becker berichtet der SOKO, dass er im Auftrag von Frau Kaltenschläger bei dem Cateringunternehmen Lanz geschnüffelt und ihr brisante Berichte übergeben hat. Nach einem Betriebsfest waren nämlich Mitarbeiter der Firma mit Lebensmittelvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert worden. Ist Irene einem Racheakt von Kurt Lanz zum Opfer gefallen oder hatte ihr Mann ganz private Gründe, seine Frau zu beseitigen? (Senderinfo).
16:30
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Christine Klein, Ferry Öllinger, Edda Leesch, Markus Hamele, Mehdi Moinzadeh, Clelia Sarto; R: Gerald Liegel... Der vielgereiste, etwas exzentrische Teppichspezialist Meinrad Klier bricht nach einem Vortrag über geheimnisvolle Codes in alten Teppichmustern tot zusammen. Vergiftet. Die Ermittlungen der SOKO konzentrieren sich schnell auf ein so wertvolles wie ominöses Teppichstück, das einst einem persischen Prinzen gestohlen und außer Landes gebracht worden ist. Klier soll das begehrte antike Stück besessen haben. Aber jetzt ist es verschwunden – und mit einem Fluch belastet. (Senderinfo).
17:18
Österreich Heute – Die Informationssendung im ORF-III-Vorabend. Die aktuellsten Berichte aus den Bundesländern. Montag bis Freitag um 19.18 Uhr. (Senderinfo).
17:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel. (Senderinfo).
17:30
Österreich Heute – Das Magazin präsentiert Menschen und ihre Geschichten in allen neun Bundesländern. Regionales Leben und Arbeiten in den schönsten Ecken Österreichs – Montag bis Freitag im ORF-III-Vorabend. (Senderinfo).
17:45
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
18:15
R: Stefan Gavac... Wien und der Wein – viele meinen ja, dass sich diese beiden Namen nicht zufällig so ähnlich sehen, besteht zwischen der Stadt und dem Getränk doch eine besonders innige Beziehung. Dabei war Wien über lange Zeit nicht nur ein Konsument des Rebensaftes, sondern auch einer der größten Produzenten. Städtische Weingüter wie etwa am Cobenzl sind nur letzte Reste der einstigen önologischen Größe der Kaiserstadt. Da Wasser, das meistens verseucht war, als Getränk ausschied, tranken Erwachsene gegen den Durst nur Wein oder Bier. Entsprechend hoch war der Konsum, und so war auch die Logistik ausgelegt: Riesige Weinkeller zogen sich durch den Bauch von Wien. Bis heute ist in der Innenstadt das weltgrößte Weinfass zu bestaunen. Regisseur Stefan Gavac und die Autoren Andreas und Carola Augustin haben sich die gigantische Wein-Dimension des historischen Wien in dieser ORF III Erbe Österreich-Neuproduktion genauer angesehen. (Senderinfo).
19:05
Wie eine Krone thront die Gloriette über der Schönbrunner Anlage. Was heute ein Anziehungspunkt für jausnende Touristen ist, war einst als weithin sichtbares Monument Habsburgischer Unbesiegbarkeit geplant und gebaut. Gleich zu Planungsbeginn meldete sich Kaiserin Maria Theresia, die für ihre Sparsamkeit bekannt war und sich gerne mit Bauangelegenheiten beschäftigte, mit einem richtungsweisenden Schreiben an den Architekten: Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet. Also verfügt die Kaiserin, solche von dort abbrechen zu lassen und nacher Schönbrunn bringen zu lassen. Also das alte Schloss Neugebäude musste dafür demoliert und recycelt und Tonnen an Zielen und Säulen auf den Schönbrunner Hügel befördert werden. Der rein zu Repräsentationszwecken geplante Prunkbau Gloriette erhielt bald einen zweiten, profaneren Zweck: Kaiser Franz Joseph ließ im Mittelteil sein Frühstückszimmer einrichten. Dafür wurden die drei mittleren Bögen der Gloriette noch im letzten Lebensjahr Maria Theresias verglast. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der verglaste Innenraum als höfisches Speisezimmer benutzt. Im Wechselspiel zwischen historischem Bild- und Filmmaterial, opulenten Neuaufnahmen und Luftbildern, begleitet durch aufschlussreiche und anregende Schilderungen von Experten, taucht die Dokumentation ein in die bewegte Geschichte der Gloriette von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart: eine Geschichte, die zugleich eine Geschichte Österreichs ist. R: Udo Maurer (Senderinfo).
19:55
Ein Feuerzeug, eine Tischkehrmaschine, ein japanisches Räuchergefäß – was soll mit diesen Gegenständen geschehen? Helga, 72, Patrick, 42, und Melanie, 22, werden darüber entscheiden. Und sich damit vielleicht zum Sieger dieser neuen Ausgabe von Wunder oder Plunder machen. In dieser Staffel der ORF III Trödelshow geht es wieder um den Kennerblick: Welcher Gegenstand hat es verdient, das Wohnzimmer zu zieren, und welcher eher nicht? Das Expertenkomitee aus Samir, Marcella und Luxl hat es den Kandidatinnen und Kandidaten auch diesmal nicht leicht gemacht, denn rein äußerlich sehen sich die Dinge zum Verwechseln ähnlich. Wo ist der entscheidende Hinweis versteckt? (Senderinfo).
20:45
Heinz Sichrovsky lädt Literat-/innen und Prominente in seine Bücherwelt. Besprochen werden Neuerscheinungen sowie Themen, die die Gesellschaft bewegen. Zu Gast bei erLesen sind diesmalPhilosoph Konrad Paul Liessmann, Schriftsteller Peter Rosei, Journalist und Autor Georg Mascolo sowie Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Erika Pluhar. In Alle Lust will Ewigkeit stellt Konrad Paul Liessmann zwölf zentrale Fragen aus Nietzsches Zarathustra und konstatiert, dass das Glück eine neue Erfindung sei. Dazu passend schreibt Peter Rosei in Das Märchen vom Glück von den Verwerfungen der Glückssuche. Mit der Vergangenheit, die erst die Gegenwart ermöglicht, setzt sich Erika Pluhars Protagonistin in Hedwig heißt man doch nicht mehr: Eine Lebensgeschichte auseinander und Georg Mascolo widmet sich in Ausbruch u. a. den politischen Entscheidungsstrukturen während der Corona-Pandemie. (Senderinfo).
21:35
R: Stefan Gavac... Wien und der Wein – viele meinen ja, dass sich diese beiden Namen nicht zufällig so ähnlich sehen, besteht zwischen der Stadt und dem Getränk doch eine besonders innige Beziehung. Dabei war Wien über lange Zeit nicht nur ein Konsument des Rebensaftes, sondern auch einer der größten Produzenten. Städtische Weingüter wie etwa am Cobenzl sind nur letzte Reste der einstigen önologischen Größe der Kaiserstadt. Da Wasser, das meistens verseucht war, als Getränk ausschied, tranken Erwachsene gegen den Durst nur Wein oder Bier. Entsprechend hoch war der Konsum, und so war auch die Logistik ausgelegt: Riesige Weinkeller zogen sich durch den Bauch von Wien. Bis heute ist in der Innenstadt das weltgrößte Weinfass zu bestaunen. Regisseur Stefan Gavac und die Autoren Andreas und Carola Augustin haben sich die gigantische Wein-Dimension des historischen Wien in dieser ORF III Erbe Österreich-Neuproduktion genauer angesehen. (Senderinfo).
22:20
Wie eine Krone thront die Gloriette über der Schönbrunner Anlage. Was heute ein Anziehungspunkt für jausnende Touristen ist, war einst als weithin sichtbares Monument Habsburgischer Unbesiegbarkeit geplant und gebaut. Gleich zu Planungsbeginn meldete sich Kaiserin Maria Theresia, die für ihre Sparsamkeit bekannt war und sich gerne mit Bauangelegenheiten beschäftigte, mit einem richtungsweisenden Schreiben an den Architekten: Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet. Also verfügt die Kaiserin, solche von dort abbrechen zu lassen und nacher Schönbrunn bringen zu lassen. Also das alte Schloss Neugebäude musste dafür demoliert und recycelt und Tonnen an Zielen und Säulen auf den Schönbrunner Hügel befördert werden. Der rein zu Repräsentationszwecken geplante Prunkbau Gloriette erhielt bald einen zweiten, profaneren Zweck: Kaiser Franz Joseph ließ im Mittelteil sein Frühstückszimmer einrichten. Dafür wurden die drei mittleren Bögen der Gloriette noch im letzten Lebensjahr Maria Theresias verglast. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der verglaste Innenraum als höfisches Speisezimmer benutzt. Im Wechselspiel zwischen historischem Bild- und Filmmaterial, opulenten Neuaufnahmen und Luftbildern, begleitet durch aufschlussreiche und anregende Schilderungen von Experten, taucht die Dokumentation ein in die bewegte Geschichte der Gloriette von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart: eine Geschichte, die zugleich eine Geschichte Österreichs ist. R: Udo Maurer (Senderinfo).
23:10
Ein Feuerzeug, eine Tischkehrmaschine, ein japanisches Räuchergefäß – was soll mit diesen Gegenständen geschehen? Helga, 72, Patrick, 42, und Melanie, 22, werden darüber entscheiden. Und sich damit vielleicht zum Sieger dieser neuen Ausgabe von Wunder oder Plunder machen. In dieser Staffel der ORF III Trödelshow geht es wieder um den Kennerblick: Welcher Gegenstand hat es verdient, das Wohnzimmer zu zieren, und welcher eher nicht? Das Expertenkomitee aus Samir, Marcella und Luxl hat es den Kandidatinnen und Kandidaten auch diesmal nicht leicht gemacht, denn rein äußerlich sehen sich die Dinge zum Verwechseln ähnlich. Wo ist der entscheidende Hinweis versteckt? (Senderinfo).
23:55
In erLesen treffen sich Prominente, Star- und Nachwuchsautoren zum etwas anderen Literaturgespräch. Im Fokus stehen zeitgenössische Literatur ebenso wie Krimis, Sachbücher und Ratgeber. Diesmal sind unter anderen der Philosoph Konrad Paul Liessmann, der Schriftsteller Peter Rosei, die Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Erika Pluhar sowie der Journalist und Autor Georg Mascolo zu Gast. In Alle Lust will Ewigkeit stellt Konrad Paul Liessmann zwölf zentrale Fragen aus Nietzsches Zarathustra und konstatiert, dass das Glück eine neue Erfindung sei. Dazu passend schreibt Peter Rosei in Das Märchen vom Glück von den Verwerfungen der Glückssuche. Mit der Vergangenheit, die erst die Gegenwart ermöglicht, setzt sich Erika Pluhars Protagonistin in Hedwig heißt man doch nicht mehr: Eine Lebensgeschichte auseinander, und Georg Mascolo widmet sich in Ausbruch: Innenansichten einer Pandemie unter anderem den politischen Entscheidungsstrukturen während der Coronapandemie. Heinz Sichrovsky ist einer der profiliertesten Kulturjournalisten Österreichs und profunder Kenner der Literaturszene. Er wartet mit Neuigkeiten und Skurrilem aus der Welt des Buchs auf. Seit 2010 moderiert Sichrovsky mit Verve, Charme und einer Prise Ironie die Büchersendung erLesen. Was in keiner Sendung fehlen darf: seine pointierten Buchempfehlungen und Neuigkeiten aus der Welt der Literatur. (Senderinfo).
00:45
R: Stefan Gavac... Wien und der Wein – viele meinen ja, dass sich diese beiden Namen nicht zufällig so ähnlich sehen, besteht zwischen der Stadt und dem Getränk doch eine besonders innige Beziehung. Dabei war Wien über lange Zeit nicht nur ein Konsument des Rebensaftes, sondern auch einer der größten Produzenten. Städtische Weingüter wie etwa am Cobenzl sind nur letzte Reste der einstigen önologischen Größe der Kaiserstadt. Da Wasser, das meistens verseucht war, als Getränk ausschied, tranken Erwachsene gegen den Durst nur Wein oder Bier. Entsprechend hoch war der Konsum, und so war auch die Logistik ausgelegt: Riesige Weinkeller zogen sich durch den Bauch von Wien. Bis heute ist in der Innenstadt das weltgrößte Weinfass zu bestaunen. Regisseur Stefan Gavac und die Autoren Andreas und Carola Augustin haben sich die gigantische Wein-Dimension des historischen Wien in dieser ORF III Erbe Österreich-Neuproduktion genauer angesehen. (Senderinfo).
01:30
Wie eine Krone thront die Gloriette über der Schönbrunner Anlage. Was heute ein Anziehungspunkt für jausnende Touristen ist, war einst als weithin sichtbares Monument Habsburgischer Unbesiegbarkeit geplant und gebaut. Gleich zu Planungsbeginn meldete sich Kaiserin Maria Theresia, die für ihre Sparsamkeit bekannt war und sich gerne mit Bauangelegenheiten beschäftigte, mit einem richtungsweisenden Schreiben an den Architekten: Es befindet sich zu Neugebau eine alte Galerie von steinernen Säulen und Gesimsen, welche nichts nutzet. Also verfügt die Kaiserin, solche von dort abbrechen zu lassen und nacher Schönbrunn bringen zu lassen. Also das alte Schloss Neugebäude musste dafür demoliert und recycelt und Tonnen an Zielen und Säulen auf den Schönbrunner Hügel befördert werden. Der rein zu Repräsentationszwecken geplante Prunkbau Gloriette erhielt bald einen zweiten, profaneren Zweck: Kaiser Franz Joseph ließ im Mittelteil sein Frühstückszimmer einrichten. Dafür wurden die drei mittleren Bögen der Gloriette noch im letzten Lebensjahr Maria Theresias verglast. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der verglaste Innenraum als höfisches Speisezimmer benutzt. Im Wechselspiel zwischen historischem Bild- und Filmmaterial, opulenten Neuaufnahmen und Luftbildern, begleitet durch aufschlussreiche und anregende Schilderungen von Experten, taucht die Dokumentation ein in die bewegte Geschichte der Gloriette von ihrer Entstehung bis in die Gegenwart: eine Geschichte, die zugleich eine Geschichte Österreichs ist. R: Udo Maurer (Senderinfo).
02:20
In erLesen treffen sich Prominente, Star- und Nachwuchsautoren zum etwas anderen Literaturgespräch. Im Fokus stehen zeitgenössische Literatur ebenso wie Krimis, Sachbücher und Ratgeber. Diesmal sind unter anderen der Philosoph Konrad Paul Liessmann, der Schriftsteller Peter Rosei, die Schauspielerin, Sängerin und Schriftstellerin Erika Pluhar sowie der Journalist und Autor Georg Mascolo zu Gast. In Alle Lust will Ewigkeit stellt Konrad Paul Liessmann zwölf zentrale Fragen aus Nietzsches Zarathustra und konstatiert, dass das Glück eine neue Erfindung sei. Dazu passend schreibt Peter Rosei in Das Märchen vom Glück von den Verwerfungen der Glückssuche. Mit der Vergangenheit, die erst die Gegenwart ermöglicht, setzt sich Erika Pluhars Protagonistin in Hedwig heißt man doch nicht mehr: Eine Lebensgeschichte auseinander, und Georg Mascolo widmet sich in Ausbruch: Innenansichten einer Pandemie unter anderem den politischen Entscheidungsstrukturen während der Coronapandemie. Heinz Sichrovsky ist einer der profiliertesten Kulturjournalisten Österreichs und profunder Kenner der Literaturszene. Er wartet mit Neuigkeiten und Skurrilem aus der Welt des Buchs auf. Seit 2010 moderiert Sichrovsky mit Verve, Charme und einer Prise Ironie die Büchersendung erLesen. Was in keiner Sendung fehlen darf: seine pointierten Buchempfehlungen und Neuigkeiten aus der Welt der Literatur. (Senderinfo).
03:05
R: Stefan Gavac... Wien und der Wein – viele meinen ja, dass sich diese beiden Namen nicht zufällig so ähnlich sehen, besteht zwischen der Stadt und dem Getränk doch eine besonders innige Beziehung. Dabei war Wien über lange Zeit nicht nur ein Konsument des Rebensaftes, sondern auch einer der größten Produzenten. Städtische Weingüter wie etwa am Cobenzl sind nur letzte Reste der einstigen önologischen Größe der Kaiserstadt. Da Wasser, das meistens verseucht war, als Getränk ausschied, tranken Erwachsene gegen den Durst nur Wein oder Bier. Entsprechend hoch war der Konsum, und so war auch die Logistik ausgelegt: Riesige Weinkeller zogen sich durch den Bauch von Wien. Bis heute ist in der Innenstadt das weltgrößte Weinfass zu bestaunen. Regisseur Stefan Gavac und die Autoren Andreas und Carola Augustin haben sich die gigantische Wein-Dimension des historischen Wien in dieser ORF III Erbe Österreich-Neuproduktion genauer angesehen. (Senderinfo).
04:35
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
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Sonstige.