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ORF 3
06:25
Jede Woche gibt es eine neue Ausgabe des Regionalmagazins für die burgenländischen Kroaten. Vorgestellt werden der Alltag und das Leben der Burgenland-Kroaten in Österreich, Ungarn und der Slowakei. (Senderinfo).
06:55
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen plant folgende Themen: * Am 7. November wählen Kärntens Bäuerinnen und Bauern ihre Interessensvertreterinnen. Insgesamt sechs Listen treten an. So auch die Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauer-/ Skupnost junokorokih kmetic in kmetov (SJK). Bei der Landwirtschaftskammerwahl in Kärnten sind rund 62.000 Personen aus der Land- und Forstwirtschaft wahlberechtigt. * Der Slowenische Alpenverein Klagenfurt-/ Slovensko planinsko drutvo Celovec besteht seit 120 Jahren und lud zur Jubiläumsfeier mit einer Ausstellung und Filmvorführung ins Kulturni dom Pliberk-/ Bleiburg. * Die Puppentheatergruppe Lutke mladje erinnert mit einer neuen Vorstellung Der Perman-Prozess an das Massaker am Permanhof. Das dokumentarische Puppenspiel mit Originalzitaten aus der Gerichtsverhandlung nach dem Zweiten Weltkrieg reflektiert die Auswirkungen des Nationalsozialismus in Kärnten und die Folgen für die slowenische Minderheit. * KO? Celovec besiegt im ersten Heimspiel der 2. Basketball-Bundesliga den favorisierten Gegner Mattersburg-/ Matrtof mit 76:69.Für die Klagenfurter war es das erste Spiel vor heimischer Kulisse nach einem Jahr. * 7. novembra 2021 bodo na Korokem volitve v kmetijsko zbornico. Volilno upravicenih je okrog 62.000 oseb iz kmetijstva in gozdarstva. Skupno bo nastopilo est list, med njimi Skupnost junokorokih kmetic in kmetov (SJK), ki je na zborovanju 2. septembra spremenila ime v nemcini: Gemeinschaft der Kärntner Bäuerinnen und Bauer. * V znamenju povezovanja planincev na obeh straneh meje : v kulturnem domu Pliberk je bila slovesna pocastitev 120-letnice Slovenskega planinskega drutva Celovec. Odprli so razstavo Karavanke – prostor povezav in razhajanj, ter predvajali film V kraljestvu Zlatoroga. * Lutke mladje KDZ Celovec z novo predstavo Perman proces opozarjajo na pokol pri Permanu. Dokumentacijska lutkovna predstava z originalnimi citati iz sodne razprave po drugi svetovni vojni, reflektira vpliv nacionalsocializma na Koroko ter posledice za slovensko manjino. * KO? Celovec je na prvi tekmi druge zvezne koarkarske lige pred domaco publiko premagal favorita iz gradicanskega Matrtofa s 76:69. Za ekipo KO?a je bila to prva tekma doma po enem letu. Gesamtleitung: Marijan Velik (Senderinfo).
07:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live! (Senderinfo).
11:05
Das Almtal zählt für viele zu den eindrucksvollsten Landschaften Österreichs. Gestalter Erich Pröll trifft zu Beginn Märchen-Erzähler Helmut Wittmann und entführt in die zauberhafte Mystik rund um den Almsee. (Senderinfo).
11:40
Heilige Berge von oben und unten: In dieser Dokumentation zeugen Flugaufnahmen von Berggipfeln und Hügelketten im oberösterreichischen Alpenvorland und im Toten Gebirge von Kultstätten und Kirchen, die unsere Vorfahren errichteten. Im Tal mit Blick auf die Berge stehen der Mensch und seine Beziehung zu Natur und Kultur im Mittelpunkt. Der Film rückt das, was wir jeden Tag sehen, in ein anderes Licht, schaut auf das Alltägliche mit fremden, frischen Augen. Ob Berge heilig sind, im Sinne, dass man Gott näherkommt oder sich selbst, oder vielleicht für Augenblicke sich selbst vergisst, ist wohl abhängig vom Menschen, der die Berge besucht. Im Film erzählen Einheimische, Wanderer und BergsteigerInnen sehr persönliche Geschichten und Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Bergsteigen. So erzählt Pfarrer Gerhard Hackl aus Vorderstoder vom Bergsteigen als Meditation, das vom Schauen zum Staunen und zum Danken führt. Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung mit dem Thema Berg und ein Film, der zum Nachdenken und zu Respekt vor den Bergen anregt und den Begriff Heilige Berge in ein neues Licht rückt. (Doku 2021) (Senderinfo).
12:25
Der Schafberg mit seinen knapp 1.900 Metern ist ein Berg mit zwei Gesichtern: Von St. Wolfgang aus lässt sich seine Gipfelregion in mehreren Stunden zu Fuß erreichen. Wer's bequemer liebt, fährt mit der Zahnradbahn zum Berghotel, genießt auf 1.783 Metern Seehöhe Kaffee und Kuchen. Schaudernd aber blickt er dann an der Felskante neben dem Hotel in bodenlose Tiefe. Hunderte Meter hohe Felsmauern, glatt, zum Teil überhängend, bilden die Nordwand des Berges, brauchen keinen Vergleich mit berühmten Felswänden klassischer Klettergebiete zu scheuen. Nur selten durchstiegen, sind sie den Besten der Besten vorbehalten. Der Film zeichnet das Bild einer Seen-und Berglandschaft, die vielen zur geliebten Seelenlandschaft geworden ist, erzählt von ihrer Geschichte mit Details, die kaum jemand kennt. Präsentiert von einem exzellenten Kenner des Salzkammergutes: Miguel Herz- Kestranek, seine Familie ist bereits seit Generationen in St. Gilgen ansässig. (Doku 2018) (Senderinfo).
13:15
Das Salzkammergut bildet den geografischen Mittelpunkt Österreichs. Die jahrhundertelange Tradition des Salzabbaus und die vielen Handelsrouten, die durch das Salzkammergut verlaufen, brachten der Region einen hohen Bekanntheitsgrad und Wohlstand. Eine zentrale Rolle bei der Entwicklung der Region spielte ein Ort, der am Zusammenfluss von Traun und Ischl entstand: Bad Ischl. Die geologische Lage ermöglichte es, heiße Wasserquellen für Heilbäder zu nutzen. Das Salzkammergut beherbergt viele der bekanntesten Seen Österreichs. Darunter der Hallstätter See, mit seinen malerischen Orten, dem Traunsee, mit der Fernsehkulisse des Schloss Orths oder auch dem Attersee, der durch seine enorme Tiefe mehr Wasser fasst, als zum Beispiel der deutlich größere Chiemsee. Brauchtum und Tradition finden sich im farbenprächtigen Narzissenfest wieder, das im steirischen Salzkammergut jährlich Tausende Menschen begeistert. Genauso wie der seit Mitte des 19. Jahrhunderts stattfindende Vogelfang, der zu der Liste der UNESCO-Immateriellen Kultureben zählt. Die geschichtsträchtige Landschaft, voller Naturjuwelen, die Menschen aus aller Welt anzieht, macht das Salzkammergut zu einem unvergleichlichen Flecken Erde. Eine Dokumentation von Bernhard Riener (Senderinfo).
14:05
Die ehemalige Slalomkönigin und nunmehrige Land der Berge-Präsentatorin Marlies Raich führt in dieser Sendung durch das mystische Gasteinertal. Satt-grüne Wiesen, heilendes Wasser tosende Wasserfälle und schroffe Bergmassive bestimmen diese Landschaft. Gebettet ist sie in die imposante Natur der Salzburger Alpen, am Rande des Nationalparks Hohe Tauern. Gastein ist ein 40 km langes Tal im Pongau im Bundesland Salzburg. Es hat viele Gesichter: Diese zeigen sich in Form des architektonisch einzigartigen Bad Gasteins mit seinem Heilwasser, beim Luftbaden in den Wäldern rund um Bad Hofgastein oder in den Bergen oberhalb des Tales. Für Marlies geht es in der Sendung auch hoch hinaus: Mit viel Bauchkribbeln fiebert sie ihrer Paragleit-Premiere über den Gasteiner Bergen entgegen. Für den optimalen Flug auch vom Fernsehsessel aus. Gemeinsam mit Ö3 Moderatorin Sandra König übt sie ihre Achtsamkeit beim Yoga am malerischen Reedsee, oder versucht sich beim Klettern im gut versteckten Gasteiner Klettergarten. Hoch oben am Graukogel, weiht uns Nationalpark Ranger, Hans Naglmayr, in die Geheimnisse der sogenannten Tauernkönigin, die Zirbe ein. Spannende Geschichten rund um die Entdeckung des Tauerngoldes und des Gasteiner Heilstollens, dem Gesundheits-Schatz des Gasteinertals, erwarten das Publikum. Zum krönenden Abschluss rockt der siegreiche Nordische Kombinierer Bernie Gruber mit der E-Gitarre am Bockhartsee und Freeriderin Sandra Lahnsteiner zieht ihre Zauberspuren durch den Gasteiner Schnee. Und auch Land der Berge-Moderatorin Marlies Raich verabschiedet sich vorerst mit einem letzten Blick über die eindrucksvolle Bergwelt des Gasteinertals. (Doku 2019) (Senderinfo).
14:55
Marlies Raich, einstige Slalomqueen des Skisports, entdeckt in dieser ORF-III-Produktion die Stubaier Alpen und führt in der Begegnung mit Menschen und Geschichten durch diese beeindruckende Bergwelt mit ihren zahlreichen Gletschern und über 100 Dreitausendern. Als erstes erklimmt sie den Hochaltar von Tirol: Die Serles. Diese gilt als Bergregentin Tirols und führt von den Stubaier Alpen aus mit ihrem dominanten Antlitz die Gipfelwelt bis Innsbruck an. Marlies verbringt auf dem Serles Gipfel eine abenteuerliche Nacht unter freiem Sternenhimmel. Auch für eine ehemalige Spitzensportlerin eine große Herausforderung, die vor allem Mut erfordert. Weiter unten im Tal wandelt sie auf den Spuren des Gletscherpfarrers Franz Senn. Er war einst der Begründer des Deutschen Alpenvereins und gilt als Erfinder des Fremdenverkehrs in Tirol. Er hat seinerzeit auch die ersten Wanderwege markiert – ausgestattet mit Farbkübel und Pinsel tut es ihm Marlies Raich im Stubaital gleich. Weithin bekannt ist das Stubaital bis heute wegen der wilden Wasser, wie sie von den Einheimischen genannt werden: Dazu gehören die glitzernden Gletscherbergseen, der tosende Grawa Wasserfall oder die zahlreichen Bäche. Große und kleine Tiere säumen Marlies Weg: so treibt sie Kühe von der Stöcklenalm in den Stall und beobachtet Köcherfliegenlarven beim Hohen Moos. Der krönende Abschluss dieser Land der Berge Folge ist eine Tour zur Stubaier Wildspitze – mit atemberaubenden Rundblick als Belohnung. ( Doku 2021) (Senderinfo).
15:45
Land der Berge-Präsentatorin Marlies Raich ist dieses Mal unterwegs in den Osttiroler Bergen. Viermal war die ehemalige Slalomkönigin auf dem Lienzer Schlossberg ein Slalom Weltcuprennen siegreich. Auch das letzte Weltcuprennen ihrer unvergleichlichen Skikarriere und somit ihren 37. Weltcupsieg, gewann Marlies Raich hier am Hochstein in Lienz. Diesen Hang nun mit dem Mountainbike zu bezwingen, weckt natürlich viele Emotionen in ihr. Die mystische Galitzenklamm, das beschauliche Villgratental und ein Gipfel mitten in den Lienzer Dolomiten – das sind nur ein paar der Schauplätze, die Marlies Raich besucht. Faszinierende Einblicke in die Urgewalt der Gletscherwelt am Fuße des Großglockners und atemberaubende Landschaftsaufnahmen runden dieses Land der Berge ab. (Doku 2020) (Senderinfo).
16:30
Sonnenaufgänge über den Dreitausendern, der Silvretta-Stausee und einsame Almen: Das Paznaun, wie es von den Einheimischen genannt wird, befindet sich ganz im Westen Tirols. Gleich zu Beginn des Hochtals liegt mit dem Ort See, auf knapp 1.000 Höhenmetern, der kleinste Ort des Paznaun. Von hier aus startet Marlies Raich ihre Land der Berge Entdeckungsreise zu Fuß und per Mountainbike. Dabei geht es von See über Kappl, Ischgl und dem hochalpinen Galtür bis hoch hinauf auf die Bischofsspitze mit 3.029 Höhenmeter, am hintersten Ende des Paznaun. Unterwegs macht die ehemalige Slalomkönigin mit Haubenkoch Martin Sieberer einen Abstecher ins Hochgebirge, wo die Schafe ihren Sommerurlaub verbringen. Außerdem entdeckt sie hoch über Ischgl den smaragdgrünen Berglisee und lässt sich auf eine Bergtour sowie auf ein Klettererlebnis mit Bernd Zangerl, einem Boulder-Experten von Weltrang, ein. Den Abschluss macht eine Skitour durch Wind und Wetter auf die Breite Krone, mit einem wahrlich königlichem Panorama im Sonnenlicht als Belohnung. Galtür und Ischgl: zwei ungleiche Schwestern mit wechselvoller Geschichte. Land der Berge zeigt in dieser Ausgabe wie unverwechselbar und eindrucksvoll Landschaft und Menschen abseits der touristischen Hot Spots sind. (Doku 2020) (Senderinfo).
17:18
Österreich Heute – Die Informationssendung im ORF-III-Vorabend. Die aktuellsten Berichte aus den Bundesländern. Montag bis Freitag um 19.18 Uhr. (Senderinfo).
17:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel. (Senderinfo).
17:30
Österreich Heute – Das Magazin präsentiert Menschen und ihre Geschichten in allen neun Bundesländern. Regionales Leben und Arbeiten in den schönsten Ecken Österreichs – Montag bis Freitag im ORF-III-Vorabend. (Senderinfo).
17:45
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
18:15
Den Auftakt zum Nationalfeiertag feiert ORF III am 25.10. auch heuer wieder mit einem ganztägigen Land der Berge- Feuerwerk. Den Höhepunkt um 20.15 Uhr bildet die Neuproduktion Wüste der Alpen – Lebendiges Totes Gebirge, vom Alpinisten und Filmemacher Markus Raich, der bereits 2020 mit seiner Folge über den Dachstein einen Publikumshit landete. Schauspieler Cornelius Obonya ist auch bei der diesjährigen Produktion prominenter Erzähler des Films. Das Tote Gebirge erstreckt sich von der Eisenwurzen bis in das Salzkammergut. Es gilt mit seiner Fläche von über 1100 Quadratkilometern als das größte hochalpine Karstplateau Mitteleuropas und macht daher seinem ihm zuweilen zugeschriebenen Beinamen Wüste der Alpen alle Ehre. Markus Raich hat mit seinem gipfelerprobten Team für Land der Berge über ein Jahr hinweg eine Vielzahl an spektakulären Stimmungen und Bergpanoramen mit seiner Kamera eingefangen und weit über 50.000 Höhenmeter zu Fuß zurückgelegt. Außerdem wurde erstmals eine Durchsteigung der 900 Meter hohen Reichenstein-Südwand in Grundlsee im Ausseerland vollständig gefilmt. Der Film begleitet zudem die beiden Alpinisten Marlies Czerny und Andreas Lattner auf ihrer alpinen und kulturhistorischen Reise durch das Tote Gebirge von Ost nach West. Einen alpinen Höhepunkt bildet der Aufstieg zum Großen Priel, dem höchsten Berg im Toten Gebirge. Auf den – mit einer Länge von über zwei Kilometern – auch der längste Klettersteig Österreichs führt. Die Loserhütte besuchten schon viele Persönlichkeiten, eine von ihnen war der berühmte Komponist Richard Strauss: die Bergpanoramen des Toten Gebirges sollen ihn zur Komposition seiner Alpensinfonie inspiriert haben. Einsam, schroff, bizarr – für die Wüste der Alpen gibt es viele Adjektive. Nur tot ist das Tote Gebirge definitiv nicht, es ist mit seiner Vegetation und seinen glasklaren Seen lebendiger denn je. (Doku 2021) (Senderinfo).
19:00
Die Habsburger zog es in die Natur, und ab dem 19. Jahrhundert auch in die Alpen. Franz Joseph, Erzherzog Johann und auch Kaiserin Elisabeth strebten zu den Gipfeln und wurden damit ungewollt zu Trendsettern der neu entdeckten Leidenschaft der Menschen für die Berge. In diesem neuen ORF-III-Zweiteiler geht Regisseur Christian Papke den alpinen Wegen prominenter Habsburger nach und zeigt, wie sie auf größerer Seehöhe innere Ruhe und Abstand zum Herrscheralltag gewinnen wollten. Er beleuchtet dabei auch den Imagewandel der Berge innerhalb weniger Jahre: Früher hatte man sich als Kaiser in den Prater zur Jagd kutschieren lassen und hielt das Gebirge für Teufelszeug. Mit einem Mal waren Felswände und Sturzbäche en vogue und galten als Orte der inneren Erneuerung. (Senderinfo).
19:50
Habsburg und die Alpen – das wurde eine große Leidenschaft, in die die Herrscherfamilie nach Audienzen, Arbeitsessen und Kabinettsitzungen floh. Der Alpinismus war eigentlich eine bürgerliche Erfindung gewesen, aber der neue Trend war zu verführerisch, als dass das Kaiserhaus ihn an sich vorbei gehen hätte lassen wollen. Erzherzog Johann durchstreifte die steirischen Alpen, traf an stillen Bergseen seine Anna Plochl und baute um seine Liebe zu dieser Gegend die infrastrukturelle Erneuerung der Steiermark. Kaiser Franz Joseph zog es wann immer es ging in die Ischler Berge. Auch wenn er dort vor allem Jagdtrophäen sammelte, war er nicht minder ein Freund dieser Region. Mit der Gründung des Alpenvereins begann die systematische Erschließung der heimischen Berge, die die Tür zum alpinen Massentourismus späterer Jahrzehnte aufstieß. (Senderinfo).
20:40
Schauspieler und Autor Miguel Herz-Kestranek führt in dieser Dokumentation an die historisch-kaiserlichen Schauplätze des Salzkammerguts. Zahlreiche Dokumentationen beschäftigen sich mit der Rolle des Monarchen als Oberhaupt, als Vaterfigur der K.u.K .Monarchie, aber auch mit dem langsamen Verfall des Habsburger- Reiches und seinem Untergang im Ersten Weltkrieg. Als Gegenstück zum Schwergewicht der politischen Thematik zeigt die vorliegende Dokumentation die private Seite des Monarchen. Nirgendwo konnte er bei all seinem Pflichtbewusstsein als oberster Beamter der Monarchie seine Privatheit so ausleben wie im Salzkammergut. Jahrhundertelang war die Gegend zwischen Hallstatt und Ischl ja Privatbesitz seiner Vorfahren gewesen; aus rein wirtschaftlichen Gründen, des weißen Goldes wegen, das dem kaiserlichen Kammergut auch den Namen gab. Mit Kaiser Franz Joseph kam ein neuer, wesentlicher Aspekt hinzu. Seine lebenslange Verbundenheit mit der Region, seine Sommerfrische im geliebten Ischl zogen wie ein Magnet neben großen Teilen des Hofes und des Adels vor allem die kulturelle Elite seiner Epoche zahlreich an: Komponisten, Schriftsteller, Schauspieler. Sie alle fanden im Salzkammergut ihr Refugium, ließen das Land zu einem zumindest im Sommer kulturellen Zentrum der Monarchie erblühen. Das Leben des Monarchen war vor allem eng mit Ischl verbunden Der älteste der drei Salzprinzen feierte dort bereits seinen ersten Geburtstag. In Ischl feierte er seine Verlobung mit der Wittelsbacherin Elisabeth. Für die naturbegeisterte Kaiserin wurde Ischl folglich auch zum Ausgangpunkt für zahllose, von ihr in Gedichten besungene Ausflüge in die Gebirgswelt des Salzkammergutes, die der Kaiser wiederum seiner großen Passion, der Jagd wegen liebte und besuchte. In Ischl erreichten ihn aber auch die Nachrichten von Katastrophen; wie etwa jene von Königgrätz, wo vor 15o Jahren der Untergang seines Reiches eingeleitet wurde. Während seines letzten sommerlichen Aufenthalts 1914 musste Kaiser Franz Joseph schließlich auch jene Kriegserklärung unterzeichen, die in Europa die Lichter ausgehen ließ und die Welt in das Inferno des Ersten Weltkriegs stürzte. Ausgehend vom noch zu Lebzeiten Franz Josephs 19o6 zu Bad Ischl erhobenen Kurort folgt der Film den Spuren des Kaisers ausgehend vom Fuschlsee, dem Wolfgangsee und dem Mondsee über das Tal der Vöckla, über den Traunsee und das Almtal bis hin zur Dachsteinregion ins Ausseerland. Die bis heute andauernde Ausstrahlung einer kaiserlichen, vor allem kulturell geprägten Epoche wird in allen Teilen des Salzkammerguts beleuchtet, das ja von Liebhabern gerne als zehntes österreichisches Bundesland bezeichnet wird. Diese Rolle bewahrte sich die Region bis heute, trotz aller politischen Umbrüche des letzten Jahrhunderts. Die wesentlich von Franz Joseph geprägte Faszination einer idealen Berg- Seen- und Seelenlandschaft strahlt über seinen Tod hinaus. (Senderinfo).
21:30
Diese Land der Berge-Neuproduktion ist unterwegs in der spektakulären Bergwelt der Pitz- und Ötztaler Alpen. Von der imposanten Wildspitze, dem höchsten Berg Nordtirols, weiter zum glasklaren Rifflsee. Er ist der höchstgelegene Bergsee Tirols und der größte See in den Ötztaler Alpen. Der See ist aufgrund seiner Schönheit nicht nur bei Wanderern, sondern auch bei Brautpaaren beliebt und dient deshalb immer wieder als Hochzeitskulisse. Ein Bund fürs Leben suchen auch die Raben im Tiroler Oberland – haben sie ihren Partner gefunden, fliegen sie ein Leben lang gemeinsam. Und so finster, wie sie wirken, sind Raben gar nicht. Völlig zu Unrecht gelten sie als Unglücksvögel oder Schädlinge. Im Süden Tirols geht es in das Pragser Tal, inmitten der Südtiroler Dolomiten. Im Talschluss befindet sich der auf 1.500 Meter hoch gelegene Pragser Wildsee – ein geschütztes Naturdenkmal. Ein Stücken weiter südöstlich befindet sich der Ort Sappada. Eine deutsche Sprachinsel in den Karnischen Alpen, die abschließend Einblick in ihre Kultur und Lebensweise gewährt. (Senderinfo).
22:15
Das Paznauntal, oder schlicht Paznaun, wie es von den Einheimischen normalerweise genannt wird, befindet sich ganz im Westen von Tirol. Gleich zu Beginn des Hochtals liegt mit dem Ort See, auf knapp 1.000 Höhenmetern, der kleinste Ort des Paznaun. Von hier aus startet Land der Berge-Präsentatorin Marlies Raich eine Rad- und Wandertour bis hoch hinauf auf die Bischofsspitze mit 3.029 Höhenmeter, am hintersten Ende des Paznaun. (Senderinfo).
22:55
Land der Berge-Präsentatorin Marlies Raich ist dieses Mal unterwegs in den Osttiroler Bergen. Viermal gewann die ehemalige Slalomkönigin auf dem Lienzer Schlossberg ein Slalom Weltcuprennen. Auch das letzte Weltcuprennen ihrer unvergleichlichen Skikarriere und somit ihren 37. Weltcupsieg, gewann Marlies Raich hier am Hochstein in Lienz. Diesen Hang nun mit dem Mountainbike zu bezwingen, weckt natürlich viele Emotionen in ihr. Die mystische Galitzenklamm, das beschauliche Villgratental und ein Gipfel mitten in den Lienzer Dolomiten – das sind nur ein paar der Schauplätze, die Marlies Raich besucht. Faszinierende Einblicke in die Urgewalt der Gletscherwelt am Fuße des Großglockners und atemberaubende Landschaftsaufnahmen runden dieses Land der Berge ab. (Doku 2020) (Senderinfo).
23:45
Marlies Raich erklimmt die schönsten Gipfel im Stubaital, beginnend mit dem Hochaltar Tirols, der Serles, bei Sonnenaufgang. Oben am Gipfel hat sie einen Fernblick bis zum Gletscher zurück. Beim Anblick des glitzernden Eises, wird eine leise Sehnsucht nach dem Winter in ihr geweckt. Und das mitten im Sommer. Glücklicherweise sind im Stubaital Sommer-und Winterfreuden gleichzeitig möglich. (Doku 2021) (Senderinfo).
00:30
Am Vorabend des Nationalfeiertags widmet sich Land der Berge dieses Jahr keinem Berg, sondern einem ganzen Gebirge: Das Tote Gebirge erhebt sich zwischen den zwei markanten Flüssen Traun und Enns vom Salzkammergut bis zur Eisenwurzen. Der höchste Gipfel ist der große Priel mit 2.515 Metern. Markus Raich – Alpinist und international bekannte Bergfilmer – hat über Jahre hinweg eine Vielzahl an spektakulären Stimmungen mit seiner Kamera eingefangen. Das Ergebnis sind noch nie gezeigte Aufnahmen in schwindelerregender Höhe vom Leben im Gebirge. Erzähler des Films ist der bekannte österreichische Schauspieler Cornelius Obonya. (Senderinfo).
01:10
Schauspieler und Autor Miguel Herz-Kestranek führt in dieser Dokumentation an die historisch-kaiserlichen Schauplätze des Salzkammerguts. Im Jahr 2016, am 21. November, jährt sich zum hundertsten Male der Todestag von Kaiser Franz Joseph. Zahlreiche Dokumentationen beschäftigen sich mit der Rolle des Monarchen als Oberhaupt, als Vaterfigur der K.u.K .Monarchie, aber auch mit dem langsamen Verfall des Habsburger- Reiches und seinem Untergang im Ersten Weltkrieg. Als Gegenstück zum Schwergewicht der politischen Thematik zeigt die vorliegende Dokumentation die private Seite des Monarchen. Nirgendwo konnte er bei all seinem Pflichtbewusstsein als oberster Beamter der Monarchie seine Privatheit so ausleben wie im Salzkammergut. Jahrhundertelang war die Gegend zwischen Hallstatt und Ischl ja Privatbesitz seiner Vorfahren gewesen; aus rein wirtschaftlichen Gründen, des weißen Goldes wegen, das dem kaiserlichen Kammergut auch den Namen gab. Mit Kaiser Franz Joseph kam ein neuer, wesentlicher Aspekt hinzu. Seine lebenslange Verbundenheit mit der Region, seine Sommerfrische im geliebten Ischl zogen wie ein Magnet neben großen Teilen des Hofes und des Adels vor allem die kulturelle Elite seiner Epoche zahlreich an: Komponisten, Schriftsteller, Schauspieler. Sie alle fanden im Salzkammergut ihr Refugium, ließen das Land zu einem zumindest im Sommer kulturellen Zentrum der Monarchie erblühen. Das Leben des Monarchen war vor allem eng mit Ischl verbunden Der älteste der drei Salzprinzen feierte dort bereits seinen ersten Geburtstag. Des 18. August gedenkt die Stadt bis heute. In Ischl feierte er seine Verlobung mit der Wittelsbacherin Elisabeth. Für die naturbegeisterte Kaiserin wurde Ischl folglich auch zum Ausgangpunkt für zahllose, von ihr in Gedichten besungene Ausflüge in die Gebirgswelt des Salzkammergutes, die der Kaiser wiederum seiner großen Passion, der Jagd wegen liebte und besuchte. In Ischl erreichten ihn aber auch die Nachrichten von Katastrophen; wie etwa jene von Königgrätz, wo vor 15o Jahren der Untergang seines Reiches eingeleitet wurde. Während seines letzten sommerlichen Aufenthalts 1914 musste Kaiser Franz Joseph schließlich auch jene Kriegserklärung unterzeichnen, die in Europa die Lichter ausgehen ließ und die Welt in das Inferno des Ersten Weltkriegs stürzte. Ausgehend vom noch zu Lebzeiten Franz Josephs 19o6 zu Bad Ischl erhobenen Kurort folgt der Film den Spuren des Kaisers ausgehend vom Fuschlsee, dem Wolfgangsee und dem Mondsee über das Tal der Vöckla, über den Traunsee und das Almtal bis hin zur Dachsteinregion ins Ausseerland. Die bis heute andauernde Ausstrahlung einer kaiserlichen, vor allem kulturell geprägten Epoche wird in allen Teilen des Salzkammerguts beleuchtet, das ja von Liebhabern gerne als zehntes österreichisches Bundesland bezeichnet wird. Diese Rolle bewahrte sich die Region bis heute, trotz aller politischen Umbrüche des letzten Jahrhunderts. Die wesentlich von Franz Joseph geprägte Faszination einer idealen Berg- Seen- und Seelenlandschaft strahlt über seinen Tod hinaus. (Doku 2016) (Senderinfo).
01:55
Heilige Berge von oben und unten: Flugaufnahmen von Berggipfeln und Hügelketten im oberösterreichischen Alpenvorland und im Toten Gebirge zeugen von Kultstätten und Kirchen, die unsere Vorfahren errichteten. Der Film rückt das, was wir jeden Tag sehen, in ein anderes Licht, schaut auf das Alltägliche mit fremden, frischen Augen. Ob Berge heilig sind im Sinne, dass man Gott näherkommt oder sich selbst, oder vielleicht für Augenblicke sich selbst vergisst, ist wohl abhängig vom Menschen, der die Berge besucht. Im Film erzählen Wanderer und BergsteigerInnen sehr persönliche Geschichten und Erlebnisse im Zusammenhang mit dem Bergsteigen.So erzählt Pfarrer Gerhard Hackl aus Vorderstoder vom Bergsteigen als Meditation, das vom Schauen zum Staunen und zum Danken führt. Eine ungewöhnliche Auseinandersetzung mit dem Thema Berg und ein Film, der zum Nachdenken und zu Respekt vor den Bergen anregt und den Begriff Heilige Berge in ein neues Licht rückt. (Doku 2021) (Senderinfo).
02:40
Diese Land der Berge-Neuproduktion startet im Tiroler Pitztal und überfliegt im Anschluss die südlichen Kalkalpen, um am Fuße der Karawanken zu landen. Entlang dieses mächtigen Gebirgsstocks und seines Hauptkamms verläuft seit 1919-/20 die Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Kärnten und Slowenien. Alle 3 Regionen verbindet die Liebe zu und das Leben in den Bergen, die Menschen wie Landschaft entscheidend prägen. (Doku 2021) (Senderinfo).
03:25
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:05
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:35
Von Montag bis Freitag präsentieren die Moderatoren Ani Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher 25 Minuten Kulturnachrichten – von Hochkultur bis Subkultur und immer auch vor Ort, dort wo Kultur entsteht. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
06:15
Folgen der Arbeitslosigkeit: Die Situation von arbeitslosen Menschen hat sich durch die Corona-Krise deutlich verschärft. Bundesweit sind 392.000 Menschen arbeitslos oder in Schulungen.; Tristrip – Jogginganzüge als Identitätsstifter: Verstaubte Familienfotos aus den 1980er und 1990er Jahren zeigen migrantische Communities in Trainingsanzügen, Fleece-Mänteln und bunten Regenjacken.; Joji Hattori – The Art of Shiki: Joji Hattori ist Violinist, Dirigent, Gastronom und seit kurzem Autor. Er wandert zwischen Tokyo und Wien, zwischen Musik und Kulinarik. (Senderinfo).
06:45
Sterbehilfe: Regelung zu assistiertem Suizid erwartet Es besteht Zeitdruck, der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hat das Verbot des assistierten Suizids in Österreich mit Ende 2021 aufgehoben, nicht allerdings das der aktiven Sterbehilfe. Geschieht bis zum Jahresende nichts, ist die Beihilfe zum Suizid ab dem kommenden Jahr straffrei. Unabhängig vom Inhalt des neuen Gesetzes wurden in konservativen Kreisen Stimmen laut, die Regelung in den Verfassungsrang zu heben. Die Grünen hatten sich dazu ablehnend gezeigt. Einige Organisationen und Religionsgemeinschaften drängen auf eine rechtliche Absicherung, damit es nicht zu Missbrauch kommt. Wie weit darf Sterbehilfe gehen? Bericht: Maresi Engelmayer. Live dazu im Orientierung-Studiogespräch: Hermann Glettler, katholischer Bischof der Diözese Innsbruck Kirchenkonflikt in Montenegro: Zwischen Abhängigkeit und Autonomie Kirchenkonflikte haben am Balkan und in der Ukraine in der Regel keinen religiösen Hintergrund, sondern sind Auseinandersetzungen im Zuge der Nationsbildung einzelner Staaten. Ein gutes und aktuelles Beispiel dafür sind die Auseinandersetzungen in Montenegro. Auf der einen Seite stehen die erklärten Befürworter der nationalen Unabhängigkeit und eigenständigen Identität; ihnen gilt die Serbisch-Orthodoxe Kirche als Träger des Serbentums auch im politischen Sinne. Auf der anderen Seite stehen die proserbischen Parteien. Bei der bisher letzten Volkszählung vor zehn Jahren deklarierte sich ein Drittel der Bevölkerung als Serbinnen und Serben. Aber etwa zwei Drittel der Bevölkerung sind orthodox, sodass die Serbisch-Orthodoxe Kirche auch Gläubige aufweist, die für die Eigenständigkeit Montenegros sind. Beim Referendum über die Loslösung aus dem Staatenbund mit Serbien stimmten im Jahre 2006 56 Prozent der Bürger-/innen dafür. Ein Sieg, der nur mit den Stimmen der nationalen Minderheiten der Bosniaken und Albaner erreicht wurde. Die Auseinandersetzung um und mit der Serbisch-Orthodoxem Kirche führte in den vergangenen zwei Monaten zu Protesten und Ausschreitungen. Bericht: Christian Wehrschütz. Mahnende Stimme: Weihbischof Helmut Krätzl wird 90 Er ist einer der letzten Zeitzeugen des Zweiten Vatikanischen Konzils und war als Weihbischof unter den Kardinälen König, Groër und Schönborn ein Verfechter der konziliaren Reformen: Am 23. Oktober 2021 wird Bischof Helmut Krätzl 90 Jahre alt. Geboren wurde Krätzl 1931 in Wien. Schon als Bub beim Ministrieren faszinierte ihn die Liturgie. Er trat 1949 ins Priesterseminar ein, wurde mit 22 Jahren zum Priester geweiht und war bald darauf Zeremoniär des neuen Wiener Erzbischofs Franz König. Anfang der 1960er Jahre setzte Krätzl sein Studium in Rom fort und erlebte die ersten Sitzungen des Konzils unter Papst Johannes XXIII. als Stenograf hautnah mit. Er wurde zum Verfechter der dort beschlossenen Reformen. Nach seiner Rückkehr aus Rom war er zunächst Pfarrer in Laa an der Thaya in Niederösterreich, dann Ordinariatskanzler der Erzdiözese und ab 1977 Weihbischof in Wien. Als Hans Hermann Groër 1986 zum Erzbischof ernannt wurde – ein klares Signal gegen die Linie des scheidenden Erzbischofs Kardinal Franz König – trat er als Generalvikar zurück. Krätzl wurde zur mahnenden Stimme in der katholischen Kirche Österreichs. Für sein Buch Im Sprung gehemmt zitierte ihn der Chef der Glaubenskongregation, Joseph Ratzinger, nach Rom. Krätzl spricht sich seit vielen Jahren öffentlich für die Weihe von viri probati, also erprobten, verheirateten Männern, zu Priestern aus. Bericht: Peter Beringer. (Senderinfo).
07:15
Der fliegende Adler, die rot-weiß-rote Fahne, die Nationalhymne – Symbole für Österreich und Nationalstolz. Haben Begriffe wie Vaterland, Nationalbewußtsein und Patriotismus noch immer den Beigeschmack des dritten Reiches? Warum bezeichnete man den Nationalfeiertag auch als Tag der Fahne? Was ist eine Nation, was ein Volk, was ein Land? Militärgeneralvikar Franz Fahrner besucht den Heldenberg in Niederösterreich anlässlich des Nationalfeiertages. (Senderinfo).
07:30
Trude Fleischmann war Fotografin, Jungunternehmerin und ihr Fotoatelier schillernder Treffpunkt der Wiener High Society der 20er Jahre. Zu einer Zeit, als Frauen gerade erst seit zwei Jahren das Wahlrecht hatten, war Trude Fleischmann auf dem Weg, eine der jüngsten Unternehmerinnen in Wien zu werden. Mit nur 25 Jahren eröffnete die ehrgeizige Künstlerin ihr eigenes Fotostudio in der Nähe des Wiener Rathauses und etablierte damit einen Fixpunkt im kulturellen Leben der Hauptstadt. Ihr Stil und besonders die aufsehenerregende Aktfotoserie mit der Tänzerin Claire Bauroff machten sie zu einer Legende und in weiterer Folge zu einer der gefragtesten Porträtfotografinnen Wiens. Mit ihrem Talent lockte sie zahlreiche bekannte Persönlichkeiten vor ihre Linse und konnte Stars wie Hedy Lamarr, Albert Einstein und Stefan Zweig ablichten. Der sogenannte Anschluss an das Deutsche Reich setzte ihrer Karriere in Österreich ein verfrühtes Ende und die Fotografin mit jüdischen Wurzeln flüchtete über Paris und London nach New York. Im Land der Träume wiederholte sie ihr unternehmerisches und künstlerisches Glück und konnte erneut als Fotografin Fuß fassen. 1940 eröffnete sie erneut ein Fotostudio in Manhattan und setzte ihre Karriere fort. Die ORF III Dokumentation setzt der austroamerikanischen Fotografin ein Denkmal und zeichnet anhand von Experteninterviews und Archivmaterial das bewegte Leben von Trude Fleischmann nach. (Senderinfo).
08:20
Arminio Rothstein alias Clown Habakuk war der bunteste aller Fernsehvögel und prägte das ORF-Kinderprogramm wie kein anderer. Er schenkte unzähligen Puppen das Leben – etwa dem Kasperl, Toby und Tobias, dem bösen Zauberer Tintifax oder der frechen Gans Mimi. Aber wer war dieser Mann hinter der Clownmaske wirklich? Regisseur Christian Hager hat sich auf die Spuren von Arminio Rothstein begeben und zeigt in dem Dokumentarfilm auch die weniger bekannten Seiten des österreichischen Ausnahmekünstlers auf. Kaum jemand weiß, dass sich Arminio in seiner Jugend jahrelang vor den Nazis in einem Keller am Wiener Franz-Josefs-Kai verstecken musste. Denn als Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts drohte ihm die Deportation in ein Vernichtungslager und die Angst war sein ständiger Begleiter. 1945 wurde er schließlich von der Roten Armee befreit. Dieses Jahr markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Künstlerkarriere, die sich keineswegs nur auf den Bereich der Kinderunterhaltung beschränkte. Mithilfe von ausgewählten Archivmaterialien aus den Jahren 1960 bis 1994 dokumentiert diese Produktion der Gloriafilm das gesamte künstlerische Schaffen von Arminio Rothstein. Neben seiner Frau Christine kommen dabei prominente Wegbegleiter wie Thomas Brezina oder Edith Rolles als Interviewpartner zu Wort. Eine spannende und humorvolle Zeitreise durch drei Jahrzehnte Fernsehgeschichte, bei der natürlich auch die lustigen Puppen wie Kasperl, Tintifax, Mimi & Co.nicht fehlen. (Senderinfo).
09:05
Sie wurde als schönste Frau der Welt in den Dreißigerjahren berühmt, doch ihr technisches Vermächtnis ist bis jetzt weniger bekannt. Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, führte ein Leben, das ebenso turbulent wie tragisch war. Mit 19 Jahren war sie im tschechischen Film Ekstase in einer Nacktszene zu sehen und ihr Auftritt schlug Wellen, die bis zum Papst reichten. Ihr Leben sollte sich durch die Heirat mit dem 14 Jahre älteren Rüstungsmagnaten Fritz Mandl wieder beruhigen. Nachdem er ihr das Schauspielen untersagt und zu enge Grenzen gesetzt hatte, verließ Hedy den reichen Industriellen nach vier Jahren Ehe und kam nach Paris und London nach Hollywood. Neben ihrer Karriere in Hollywood unterstützte die geborene Jüdin die Alliierten auch im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Gemeinsam mit einem Freund entwickelte sie das sogenannte Bandspreizverfahren, welches sie patentieren ließ und den Alliierten Vorteile beim Funkverkehr verschaffte. Noch heute dient dieses Verfahren als Grundlage für Bluetooth oder WLAN. Die Dokumentation aus der Reihe Heimat bist du großer Töchter folgt Lamarr als Verkörperung der Weiblichkeit im Zerrspiegel gesellschaftlicher Erwartungen und Ansprüche und erzählt von ihrem Leben, das dramatischer kaum hätte sein können: Sechs Ehemänner, unzählige Liebschaften, später viele Schönheitsoperationen und schließlich der Abstieg in die Armut und Bedeutungslosigkeit gealterter Filmstars der goldenen Zeiten Hollywoods. Und mittendrin eine der wichtigsten technischen Erfindungen der Welt. (Senderinfo).
10:00
Wer sich mit österreichischem Kabarett beschäftigt, kommt an Gerhard Bronner nicht vorbei. Der Mann mit dem schelmischen Blick und dem Zigarettenspitz im Mundwinkel verfasste unzählige Sketche, Parodien und Lieder. Einige Hits wie etwa Der g'schupfte Ferdl oder Der Papa wird's schon richten haben bis heute Kultstatus. Und als politischer Kabarettist sorgte Gerhard Bronner für ebenso bissige wie unvergessene Pointen, die sein Publikum nicht nur zum Lachen, sondern auch stets zum Nachdenken bewegten. Regisseur Christian Hager hat sich auf Gerhard Bronners Spuren begeben und zeichnet in der Dokumentation ein ausführliches Porträt des gebürtigen Wieners, dessen Karriereweg keineswegs selbstverständlich war. Denn aufgrund seiner jüdischen Wurzeln musste Bronner schon in jungen Jahren schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Seine ganze Familie wurde von den Nationalsozialisten ermordet, Bronner selbst gelangt die Flucht nach Palästina. Mithilfe von ausgewählten Archivschätzen aus den Jahren 1956 bis 2007 dokumentiert der Film das künstlerische Schaffen von Gerhard Bronner. Neben seiner Tochter Vivien und seinem Sohn Oscar kommen dabei auch prominente Freunde und Wegbegleiter wie Marianne Mendt, Rudolf Buchbinder oder Erwin Steinhauer zu Wort. Eine ebenso spannende wie heitere Retrospektive auf ein halbes Jahrhundert österreichischer Kabarettgeschichte. (Senderinfo).
10:50
Heinz Conrads: Bis heute gilt der Entertainer als eine der Ikonen der österreichischen Rundfunkgeschichte. Vom Modelltischler über den Heeresdienst hin zum Theater und Kabarett machte er seinen Weg vom Radio zum Fernsehen und wurde dort über Jahrzehnte zu einem Liebling der österreichischen Rundfunknation. Unvergessen und im Gedächtnis vieler bleibt sein vom Wiener Charme geprägter, einzigartiger Stil. So avancierte er zum erstrangigen Nationalhelden der österreichischen Rundfunkunterhaltung in der Wirtschaftswunderzeit. Nebenbei war er begeisterter Wienerliedinterpret und hatte Engagements an diversen Wiener Theatern. Die Dokumentation beschreibt das Leben des großen Entertainers, setzt sich mit den Klischees rund um die Person auseinander und zieht Verknüpfungen bis in die Gegenwart. (Senderinfo).
11:35
Am 29. Mai 1982 wird die Schauspielerin Romy Schneider tot in ihrer Pariser Wohnung aufgefunden. Ein französischer Arzt attestiert als Todesursache Herzversagen. Doch viele bezweifeln diese Diagnose. Hat die berühmte Schauspielerin vielleicht Selbstmord begangen? Oder starb sie an gebrochenem Herzen? Schneiders plötzlicher Tod im Alter von nur 43 Jahren wirft viele Fragen auf. Gerüchte über Drogen, Alkohol und Depressionen verstärken den Verdacht eines nicht natürlichen Todes. Die Dokumentation Die letzten Tage einer Legende: Romy Schneider versucht mit Hilfe von Aussagen von Freunden und Kollegen, die sie sogar am Abend vor ihrem Tod noch gesprochen haben, die letzten Tage und Stunden im Leben der Schauspielerin zu rekonstruieren und zu erörtern, was tatsächlich zum frühen Tod der Schauspielerin führte. (Senderinfo).
12:20
Er war ein streitbarer Zeitgenosse und ein Publikumsliebling – Fritz Muliar. Erfolgreich als Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Autor gehörte er über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Bühnenpersönlichkeiten Österreichs. Grantler, Volksschauspieler, rastloser Kritiker des Zeitgeschehens, genialer Erzähler jüdischer Witze und altösterreichische Verkörperung des Soldaten Schwejk – Muliar war vielseitig und wandelbar, aber auch ein Künstler, der aus seiner politischen Überzeugung kein Geheimnis machte und offen zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen Stellung bezog. (Senderinfo).
13:10
Paula Wessely war die österreichische Antwort auf Film-Diven wie Marlene Dietrich und Zarah Leander. Mit der weiblichen Hauptrolle in Maskerade wurde die damalige Theaterschauspielerin zum Leinwandstar. Im Nachhinein negative Bekanntheit erlangte sie durch ihr Engagement in dem unsäglichen Nazi-Propagandafilm Heimkehr, in dem sie eine von Polen verfolgte Deutsche mimte. Die Mitwirkung an diesem hetzerischen Streifen brachte ihr nach 1945 kurzzeitig Auftrittsverbot in Wien, doch bald konnte sie wieder am Theater Fuß fassen. Am Burgtheater verkörperte sie dann den Hang zu Schauspielmonumenten, jenen jahrzehntelang praktizierten Drang, die Auswahl der Stücke eher an den Publikumslieblingen zu orientieren als an gesellschaftspolitischer Relevanz. In der Rangliste der Publikumslieblinge stand die Wessely Jahrzehnte hindurch unangefochten auf Platz 1. Darüber hinaus war und blieb sie eine der großen Diven des deutschsprachigen Films. Sie hätte auch eine internationale Diva sein können, lehnte aber große Rollen-Angebote aus Frankreich und Hollywood stets ab. Menschen wie sie werden heutzutage nicht mehr erzeugt, sagt André Heller über die österreichische Film- und Theaterlegende, der er Freund und Vertrauter war. Diese ORF III-Dokumentation von Gabriele Flossmann zeigt Paula Wessely in all ihren Licht- und Schattenseiten und geht unter anderem den Fragen nach: Warum hat sie sich der internationalen Filmkarriere verweigert? Was macht ihren Schauspiel-Stil bis heute so modern? Und wer und wie war die private Paula Wessely wirklich? (Senderinfo).
14:00
Gelernter Fernmeldetechniker, passionierter Kabarettist und Komiker und hauptberuflicher Strizzi: Der großartige Oswald Ossy Kolmann brachte über 50 Jahre lang die Menschen dieses Landes mit seiner unverkennbaren Art zum Lachen. Die Reihe ORF-Legenden wirft einen genauen Blick auf diesen Ausnahmekünstler. Berühmt wurde er vor allem in der Rolle des Obers im Café Lotto und als ständig betrunkener Hotelgast in der ORF-Serie Hallo – Hotel Sacher Portier!. Nach einer dreijährigen Schauspielausbildung an der Schauspielschule der Gewerkschaft holte Karl Farkas den jungen Ossy 1958 ans Kabarett Simpl – wo seine Karriere begann. Nach Gastspielen am Operettenhaus Hamburg, am Theater an der Wien, am Wiener Volkstheater und dem Raimundtheater wurde er Mitglied des Volksopernensembles, wo er nahezu das gesamte Operettenrepertoire seines Fachs abdeckte. Seine Paraderollen spielte er in den Werken Raimunds und Nestroys sowie in den Operetten Im Weißen Rössl, Gasparone und Vogelhändler, er drehte Filme, Serien und Produktionen fürs Radio. Eine Parkinson-Erkrankung beendete schließlich viel zu bald seine Schauspieltätigkeit, zum letzten Mal trat er 2008, anlässlich seines 80. Geburtstags, in der Öffentlichkeit auf. Er starb am 18. Juli 2016 nach langer, schwerer Krankheit – und bleibt trotzdem unvergessen. (Senderinfo).
14:50
Die Gallionsfigur des Wiener Kabaretts, Karl Farkas, ist aus der heutigen Humorlandschaft noch immer nicht wegzudenken. 50 Jahre nach seinem Tod verkaufen sich Aufzeichnungen seiner Sketches und Doppel-Conferencen nach wie vor wie die warmen Semmeln. Karl Farkas, dessen legendäres Grinsen Generationen von Simpl-Besuchern geliebt haben, besaß indes mehrere Gesichter: privat prägte ihn die Sorge um seinen geistig behinderten Sohn Robert. Die Dokumentation bringt auch ein Wiedersehen mit Kollegen und wichtigen Zeitgenossen von Farkas wie Gerhard Bronner und Cissy Kraner. Zahlreiche Simpl-Ausschnitte zeigen die ganze Bandbreite von Farkas' Wirken. (Senderinfo).
15:45
Bekannt und beliebt wurde Schauspieler Ernst Waldbrunn durch seine berühmten Doppelconferencen im Wiener Kabarett Simpl, die er an der Seite von Karl Farkas spielte. Daneben trat Waldbrunn auf Wiener Bühnen als Komiker und Charakterschauspieler auf, vor allem im Theater in der Josefstadt. Waldbrunn spielte zwischen 1948 und 1970 außerdem in einer Vielzahl österreichischer Filme, darunter Der Prozess , Der alte Sünder (1951) oder So ein Millionär hats schwer (1958). Zum liebenswerten Markenzeichen des in Prag zum Doktor der Rechte promovierten Waldbrunn wurde sein charakteristisches Stottern. Gestaltet von Georg Schütz. (Senderinfo).
16:35
Starkomiker, Arzt, Rennfahrer und Rekordschwimmer: Gunther Philipp. Mit dem Namen Gunther Philipp verbindet sich für ein Millionenpublikum die Erinnerung an einen der unverwechselbaren Star-Komiker des deutsch-österreichischen Nachkriegsfilms. Geboren wird Gunther Placheta, so sein bürgerlicher Name, 1918 im heutigen Rumänien. Zur Schule geht er in Innsbruck und Wien. Der begnadete Schwimmer hält 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-m-Brust-schwimmen. Als 1938 die Nationalsozialisten in Österreich an die Macht kommen, studiert Gunther Philipp Medizin. Bereits im Sommer 1938 sucht er um Mitgliedschaft bei der NSDAP an – die Gründe dafür sind ungeklärt. Gunther Philipp ist während des Kriegs Student an der Reichshochschule für Musik später Max Reinhardt Seminar genannt. Wie sehr er sich schon damals vom Theater angezogen fühlt, belegt ein sehr persönlicher Feldpostbrief von einem der brutalsten Kriegsschauplätze in der Ukraine, wo er stationiert war. 1949 beendet er seine medizinische Laufbahn und widmet sich ausschließlich Film und Bühne. Er avanciert zum unverwechselbaren Star-Komiker des deutsch-österreichischen Nachkriegsfilms. Mit der Kabarett-Formation Die kleinen Vier mit Peter Wehle, Eva Leiter und Fred Kraus geht er erfolgreich auf Deutschland-Tournee. Im selben Jahr dreht Gunther Philipp auch seinen ersten Kinofilm Kleiner Schwindel am Wolfgangsee, dem bis Mitte der 1970er Jahre noch 150 folgen sollen. Darunter Kultklassiker wie Mariandl, Die Deutschmeister und die Abenteuer des Grafen Bobby unter der Regie namhafter Regisseure wie Franz Antel, Ernst Marischka und Rolf Olsen. Seine vielleicht größte Leidenschaft ist aber der Motorsport. Ende der 1950er Jahre gründet Philipp einen eigenen Rennstall und wird in den 1960er Jahren mehrmals österreichischer Staatsmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Renn-Laufbahn bleibt er dem Motorsport als Journalist für den ORF und der Presse treu. Daneben spielt er erfolgreich Theater, schreibt Lustspiele, tritt in zahlreichen Fernsehshows auf und moderiert Fernsehsendungen und Magazine. Die Dokumentation von Regina Nassiri und Georg Schütz zeigt neue Seiten von Gunther Philipp jenseits des Klischees des Komikers. (Senderinfo).
17:25
Ob auf dem Theater oder im Fernsehen, ob als Leihopa, Mustergatte oder Ober Alfred im Seniorenclub. Alfred Böhm erfreute sich jahrzehntelang ungebrochen der Liebe seines Publikums. Der Dokumentarfilm zeichnet Lebensstationen nach und lässt unvergessliche Theater- und Fernsehmomente Revue passieren. Die Menschen zum Lachen zu bringen und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen – ob auf der Theaterbühne oder am Fernsehschirm – war das künstlerische Credo von Alfred Böhm. Otto Schenk nennt seine gute Beobachtungsgabe und sein natürliches Spiel als Geheimnis seines Erfolgs. Die von Alfred Böhm dargestellten Figuren sind Menschen wie Du und Ich. Im Zusammenspiel mit Otto Schenk oder mit seinem Namensvetter Maxi Böhm bescherte er den Österreichern Sternstunden der Komödienkunst. (Senderinfo).
18:15
ORF III feiert seinen 10. Geburtstag und blickt in einer Gala zurück auf Höhepunkte und Hoppalas der letzten Jahre. Moderator Peter Fässlacher und Schauspieler Michael Schottenberg führen gemeinsam durch den Abend, der allerdings anders abläuft als geplant. Zu Wort kommen außerdem prominente Gäste und Künstlerinnen, die den Sender seit Beginn an begleiten und ihre persönlichen Highlights präsentieren. (Senderinfo).
19:05
Für diese Sendung ist das ORF-III-Publikum gefragt: Dieses kann schon seit 15. Oktober per Online-Voting für seine liebsten drei ORF III Sternstunden abstimmen, die es anschließend an die Gala zum Wiedersehen gibt. Zur Auswahl stehen aus der Kategorie Kleinkunst Michael Niavarani – So bin ich wirklich, Kabarett im Turm: Gery Seidl – Total Spezial und Kabarett unter Sternen: Tafelrunde Open Air – Die besten Momente; aus dem Bereich der Popularmusik DENK mit KULTUR: Andreas Vitásek und Ingrid Thurnher, Sternstunde des Austropop – Die besten Momente und Das große Musical-Konzert der Vereinigten Bühnen Wien; sowie aus dem Bereich Klassik Aus dem Belvedere: Das große Klassik-Open-Air, Elina Garanča – Klassik unter Sternen 2019 und André Hellers Hauskonzerte: Günther Groissböck. (Senderinfo).
20:40
Starkomiker, Arzt, Rennfahrer und Rekordschwimmer: Gunther Philipp. Mit dem Namen Gunther Philipp verbindet sich für ein Millionenpublikum die Erinnerung an einen der unverwechselbaren Star-Komiker des deutsch-österreichischen Nachkriegsfilms. Geboren wird Gunther Placheta, so sein bürgerlicher Name, 1918 im heutigen Rumänien. Zur Schule geht er in Innsbruck und Wien. Der begnadete Schwimmer hält 14 Jahre lang den österreichischen Rekord im 100-m-Brust-schwimmen. Als 1938 die Nationalsozialisten in Österreich an die Macht kommen, studiert Gunther Philipp Medizin. Bereits im Sommer 1938 sucht er um Mitgliedschaft bei der NSDAP an – die Gründe dafür sind ungeklärt. Gunther Philipp ist während des Kriegs Student an der Reichshochschule für Musik später Max Reinhardt Seminar genannt. Wie sehr er sich schon damals vom Theater angezogen fühlt, belegt ein sehr persönlicher Feldpostbrief von einem der brutalsten Kriegsschauplätze in der Ukraine wo er stationiert war. 1949 beendet er seine medizinische Laufbahn und widmet sich ausschließlich Film und Bühne. Er avanciert zum unverwechselbaren Star-Komiker des deutsch-österreichischen Nachkriegsfilms. Mit der Kabarett-Formation Die kleinen Vier mit Peter Wehle, Eva Leiter und Fred Kraus geht er erfolgreich auf Deutschland-Tournee. Im selben Jahr dreht Gunther Philipp auch seinen ersten Kinofilm Kleiner Schwindel am Wolfgangsee, dem bis Mitte der 1970er Jahre noch 150 folgen sollen. Darunter Kultklassiker wie Mariandl, Die Deutschmeister und die Abenteuer des Grafen Bobby unter der Regie namhafter Regisseure wie Franz Antel, Ernst Marischka und Rolf Olsen. Seine vielleicht größte Leidenschaft ist aber der Motorsport. Ende der 1950er Jahre gründet Philipp einen eigenen Rennstall und wird in den 1960er Jahren mehrmals österreichischer Staatsmeister. Nach dem Ende seiner aktiven Renn-Laufbahn bleibt er dem Motorsport als Journalist für den ORF und der Presse treu. Daneben spielt er erfolgreich Theater, schreibt Lustspiele, tritt in zahlreichen Fernsehshows auf und moderiert Fernsehsendungen und Magazine. Die Dokumentation von Regina Nassiri und Georg Schütz zeigt neue Seiten von Gunther Philipp jenseits des Klischees des Komikers. (Senderinfo).
21:25
Ob auf dem Theater oder im Fernsehen, ob als Leihopa, Mustergatte oder Ober Alfred im Seniorenclub. Alfred Böhm erfreute sich jahrzehntelang ungebrochen der Liebe seines Publikums. Der Dokumentarfilm zeichnet Lebensstationen nach und lässt unvergessliche Theater- und Fernsehmomente Revue passieren. Die Menschen zum Lachen zu bringen und sie ihre Sorgen vergessen zu lassen – ob auf der Theaterbühne oder am Fernsehschirm – war das künstlerische Credo von Alfred Böhm. Otto Schenk nennt seine gute Beobachtungsgabe und sein natürliches Spiel als Geheimnis seines Erfolgs. Die von Alfred Böhm dargestellten Figuren sind Menschen wie Du und Ich. Im Zusammenspiel mit Otto Schenk oder mit seinem Namensvetter Maxi Böhm bescherte er den Österreichern Sternstunden der Komödienkunst. (Senderinfo).
22:15
Bekannt und beliebt wurde Schauspieler Ernst Waldbrunn durch seine berühmten Doppelconferencen im Wiener Kabarett Simpl, die er an der Seite von Karl Farkas spielte. Daneben trat Waldbrunn auf Wiener Bühnen als Komiker und Charakterschauspieler auf, vor allem im Theater in der Josefstadt. Waldbrunn spielte zwischen 1948 und 1970 außerdem in einer Vielzahl österreichischer Filme, darunter Der Prozess (1948), Der alte Sünder (1951) oder So ein Millionär hats schwer (1958). Zum liebenswerten Markenzeichen des in Prag zum Doktor der Rechte promovierten Waldbrunn wurde sein charakteristisches Stottern. Gestaltet von Georg Schütz. (Senderinfo).
23:00
Die ORFIII-Dokureihe ORF-Legenden bietet Porträts von Personen und Persönlichkeiten, die das künstlerische, kulturelle und gesellschaftliche Leben der zweiten Republik in einzigartiger Weise gestaltet und geprägt haben. Die Gallionsfigur des Wiener Kabaretts, Karl Farkas, ist aus der heutigen Humorlandschaft noch immer nicht wegzudenken. Jahre nach seinem Tod verkaufen sich Aufzeichnungen seiner Sketches und Doppelconferencen nach wie vor wie die warmen Semmeln. Karl Farkas, dessen legendäres Grinsen Generationen von Simpl-Besuchern geliebt hatten, besaß indes mehrere Gesichter: privat prägte ihn die Sorge um seinen geistig behinderten Sohn Robert. Die Dokumentation bringt Interviews mit engen Zeitgenossen von Farkas, die bisher kaum zu Wort gekommen sind, etwa eine auf Zypern lebende Farkas-Nichte. Zu Wort kommen außerdem prominente Kollegen vom Kabarett wie etwa Gerhard Bronner und Cissy Kraner. Zahlreiche Simpl-Ausschnitte zeigen die ganze Bandbreite von Farkas' Wirken. (Senderinfo).
23:55
Gelernter Fernmeldetechniker, passionierter Kabarettist und Komiker und hauptberuflicher Strizzi: Der großartige Oswald Ossy Kolmann brachte über 50 Jahre lang die Menschen dieses Landes mit seiner unverkennbaren Art zum Lachen. Die Reihe ORF-Legenden wirft mit einer brandneuen Folge einen genauen Blick auf diesen Ausnahmekünstler. Berühmt wurde er vor allem in der Rolle des Obers im Café Lotto und als ständig betrunkener Hotelgast in der ORF-Serie Hallo – Hotel Sacher Portier!. Nach einer dreijährigen Schauspielausbildung an der Schauspielschule der Gewerkschaft holte Karl Farkas den jungen Ossy 1958 ans Kabarett Simpl – wo seine Karriere begann. Nach Gastspielen am Operettenhaus Hamburg, am Theater an der Wien, am Wiener Volkstheater und dem Raimundtheater wurde er Mitglied des Volksopernensembles, wo er nahezu das gesamte Operettenrepertoire seines Fachs abdeckte. Seine Paraderollen spielte er in den Werken Raimunds und Nestroys sowie in den Operetten Im Weißen Rössl, Gasparone und Vogelhändler, er drehte Filme, Serien und Produktionen fürs Radio. Eine Parkinson-Erkrankung beendete schließlich viel zu bald seine Schauspieltätigkeit, zum letzten Mal trat er 2008, anlässlich seines 80. Geburtstags, in die Öffentlichkeit. Er starb am 18. Juli 2016 nach langer, schwerer Krankheit – und bleibt trotzdem unvergessen. (Senderinfo).
00:40
Fritz Muliar war ein streitbarer Zeitgenosse und Publikumsliebling. Erfolgreich als Schauspieler, Kabarettist, Regisseur und Autor gehörte er über Jahrzehnte zu den erfolgreichsten Bühnenpersönlichkeiten Österreichs. Grantler, Volksschauspieler, rastloser Kritiker des Zeitgeschehens, genialer Erzähler jüdischer Witze und altösterreichische Verkörperung des Soldaten Schwejk – Muliar war vielseitig und wandelbar, aber auch ein Künstler, der aus seiner politischen Überzeugung kein Geheimnis machte und offen zu gesellschaftspolitischen Entwicklungen Stellung bezog. (Senderinfo).
01:30
Paula Wessely war die österreichische Antwort auf Film-Diven wie Marlene Dietrich und Zarah Leander. Mit der weiblichen Hauptrolle in Maskerade (1934) wurde die damalige Theaterschauspielerin zum Leinwandstar. Im Nachhinein negative Bekanntheit erlangte Sie durch ihr Engagement in dem unsäglichen Nazi-Propagandafilm Heimkehr, in dem sie eine von Polen verfolgte Deutsche mimte. Die Mitwirkung an diesem hetzerischen Streifen brachte ihr nach 1945 kurzzeitig Auftrittsverbot in Wien, doch bald konnte sie wieder am Theater Fuß fassen. Am Burgtheater verkörperte sie dann den Hang zu Schauspielmonumenten, jenen jahrzehntelang praktizierten Drang, die Auswahl der Stücke eher an den Publikumslieblingen zu orientieren als an gesellschaftspolitischer Relevanz. In der Rangliste der Publikumslieblinge stand die Wessely Jahrzehnte hindurch unangefochten auf Platz 1. Darüber hinaus war und blieb sie eine der großen Diven des deutschsprachigen Films. Sie hätte auch eine internationale Diva sein können, lehnte aber große Rollen-Angebote aus Frankreich und Hollywood stets ab. Menschen wie sie werden heutzutage nicht mehr erzeugt, sagt André Heller in der ORF III Neuproduktion über die österreichische Film- und Theaterlegende, der er Freund und Vertrauter war. Die neue ORF III-Dokumentation von Gabriele Flossmann zeigt Paula Wessely in all ihren Licht- und Schattenseiten und geht unter anderem den Fragen nach: Warum hat sie sich der internationalen Filmkarriere verweigert? Was macht ihren Schauspiel-Stil bis heute so modern? Und wer und wie war die private Paula Wessely wirklich? (Senderinfo).
02:15
Arminio Rothstein alias Clown Habakuk war der bunteste aller Fernsehvögel und prägte das ORF-Kinderprogramm wie kein anderer. Er schenkte unzähligen Puppen das Leben – etwa dem Kasperl, Toby und Tobias, dem bösen Zauberer Tintifax oder der frechen Gans Mimi. Aber wer war dieser Mann hinter der Clownmaske wirklich? Regisseur Christian Hager hat sich auf die Spuren von Arminio Rothstein begeben und zeigt in dem Dokumentarfilm auch die weniger bekannten Seiten des österreichischen Ausnahmekünstlers auf. Kaum jemand weiß, dass sich Arminio in seiner Jugend jahrelang vor den Nazis in einem Keller am Wiener Franz-Josefs-Kai verstecken musste. Denn als Sohn eines jüdischen Rechtsanwalts drohte ihm die Deportation in ein Vernichtungslager und die Angst war sein ständiger Begleiter. 1945 wurde er schließlich von der Roten Armee befreit. Dieses Jahr markiert den Beginn einer außergewöhnlichen Künstlerkarriere, die sich keineswegs nur auf den Bereich der Kinderunterhaltung beschränkte. Mithilfe von ausgewählten Archivmaterialien aus den Jahren 1960 bis 1994 dokumentiert diese Produktion der Gloriafilm das gesamte künstlerische Schaffen von Arminio Rothstein. Neben seiner Frau Christine kommen dabei prominente Wegbegleiter wie Thomas Brezina oder Edith Rolles als Interviewpartner zu Wort. Eine spannende und humorvolle Zeitreise durch drei Jahrzehnte Fernsehgeschichte, bei der natürlich auch die lustigen Puppen wie Kasperl, Tintifax, Mimi und Co nicht fehlen. (Senderinfo).
03:05
Sie wurde als schönste Frau der Welt in den Dreißigerjahren berühmt, doch ihr technisches Vermächtnis ist bis jetzt weniger bekannt. Hedy Lamarr, geborene Hedwig Eva Maria Kiesler, führte ein Leben, das ebenso turbulent wie tragisch war. Mit 19 Jahren war sie im tschechischen Film Ekstase in einer Nacktszene zu sehen und ihr Auftritt schlug Wellen, die bis zum Papst reichten. Ihr Leben sollte sich durch die Heirat mit dem 14 Jahre älteren Rüstungsmagnaten Fritz Mandl wieder beruhigen. Nachdem er ihr das Schauspielen untersagt und zu enge Grenzen gesetzt hatte, verließ Hedy den reichen Industriellen nach vier Jahren Ehe und kam nach Paris und London nach Hollywood. Neben ihrer Karriere in Hollywood unterstützte die geborene Jüdin die Alliierten auch im Kampf gegen den Nationalsozialismus. Gemeinsam mit einem Freund entwickelte sie das sogenannte Bandspreizverfahren, welches sie patentieren ließ und den Alliierten Vorteile beim Funkverkehr verschaffte. Noch heute dient dieses Verfahren als Grundlage für Bluetooth oder WLAN. Die Dokumentation aus der Reihe Heimat bist du großer Töchter folgt Lamarr als Verkörperung der Weiblichkeit im Zerrspiegel gesellschaftlicher Erwartungen und Ansprüche und erzählt von ihrem Leben, das dramatischer kaum hätte sein können: Sechs Ehemänner, unzählige Liebschaften, später viele Schönheitsoperationen und schließlich der Abstieg in die Armut und Bedeutungslosigkeit gealterter Filmstars der goldenen Zeiten Hollywoods. Und mittendrin eine der wichtigsten technischen Erfindungen der Welt. (Senderinfo).
04:05
Anlässlich des 100. Geburtstag von Heinz Conrads zeigt ORFIII die Dokumentation ORF-Legenden: Heinz Conrads. Bis heute gilt der Entertainer als eine der Ikonen der österreichischen Rundfunkgeschichte. Vom Modelltischler, über den Heeresdienst hin zum Theater und Kabarett machte er seinen Weg vom Radio zum Fernsehen und wurde dort über Jahrzehnte zu einem Liebling der österreichischen Rundfunknation. Unvergessen und im Gedächtnis vieler bleibt sein vom Wiener Charme geprägter, einzigartiger Stil. So avancierte er zum erstrangigen Nationalhelden der österreichischen Rundfunkunterhaltung in der Wirtschaftswunderzeit. Nebenbei war er begeisterter Wienerliedinterpret und hatte Engagements an diversen Wiener Theatern. Die Dokumentation beschreibt das Leben des großen Entertainers, setzt sich mit den Klischees rund um die Person auseinander und ziehen Verknüpfungen bis in die Gegenwart. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
06:40
Der Schafberg im Herzen des Salzkammerguts ist ein Berg mit zwei Gesichtern. Von St. Wolfgang aus lässt sich seine Gipfelregion in mehreren Stunden zu Fuß erreichen. Wer es bequemer liebt, fährt mit der Zahnradbahn zum Berghotel und genießt auf 1783 Metern Seehöhe Kaffee und Kuchen. Schaudernd aber blickt man dann an der Felskante neben dem Hotel in bodenlose Tiefe. Hunderte Meter hohe Felsmauern, glatt, zum Teil überhängend, bilden die Nordwand des Schafbergs. Sie brauchen keinen Vergleich mit berühmten Felswänden klassischer Klettergebiete zu scheuen. Nur selten durchstiegen, sind sie den Besten der Besten vorbehalten. Zu ihnen gehört Peter Lippert, Bergführer und Bergrettungsmann aus St. Wolfgang, der für den Film seine Erstbegehungen wiederholte und dabei von Markus Raich, selbst Bergrettungsmann und Spezialist für extreme Kletterbilder, hautnah gefilmt wurde. Am Gipfel ein überwältigender Blick: Ein grandioses Panorama erstreckt sich vom Ötscher im Osten über Dachstein und Hohe Tauern bis weit in den Westen. Im Norden liegt das Voralpenland, blickt man über Mondsee und Attersee an klaren Tagen bis ins Mühlviertel. Deshalb wird der Schafberg auch oft die österreichische Rigi genannt. Die Rigi, ein Gipfel im Herzen der Schweiz, wird von den Eidgenossen ob ihres Rundblicks auch die Königin der Berge genannt. Mit der Rigi verbindet den Schafberg auch eine technische Meisterleistung: eine Bergbahn. 1871 wurde an der Rigi die erste Zahnradbahn der Schweiz eröffnet. Vor mehr als 125 Jahren, am 1. August 1893, dampften die ersten Fahrgäste von St. Wolfgang zur Schafbergspitze. Heute sind es pro Jahr Hunderttausende Urlauber aus aller Welt, die sich von der steilsten Zahnradbahn Österreichs von der Talstation am Ufer des Wolfgangsees auf den Berg bringen lassen. Sofern sie nicht bereits mit den zum Teil ebenfalls historischen Schiffen den See befuhren. Schafbergbahn und Schifffahrt sind heute auch in einem Unternehmen zusammengefasst. Die Idee für die Zahnradbahn auf den Schafberg hatten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zwei Männer, die mit ihrem Pioniergeist Oberösterreich im Verkehrs- und Elektrizitätssektor in die Moderne führten: Josef Stern und Franz Hafferl. Bereits 1890, drei Jahre vor der Schafbergbahn, hatten sie auch die Salzkammergut-Lokalbahn erbaut: den vielbesungenen legendären Feurigen Elias. 1957, im Zeitalter des Auto-Tourismus, zum alten Eisen geworfen, trauern die Bewohner des Salzkammergutes noch immer um den nostalgischen Dampfzug zwischen Salzburg und Bad Ischl, ärgern sich die Touristiker um die leichtfertig vergebene Chance einer einmaligen Publikumsattraktion. Der Film zeichnet das Bild einer Seen- und Berglandschaft, die vielen zur geliebten Seelenlandschaft geworden ist. (Senderinfo).
07:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live! (Senderinfo).
11:00
Diese Land der Berge-Neuproduktion startet im Tiroler Pitztal und überfliegt im Anschluss die südlichen Kalkalpen, um am Fuße der Karawanken zu landen. Entlang dieses mächtigen Gebirgsstocks und seines Hauptkamms verläuft seit 1919-/20 die Grenze zwischen dem österreichischen Bundesland Kärnten und Slowenien. Alle 3 Regionen verbindet die Liebe zu und das Leben in den Bergen, die Menschen wie Landschaft entscheidend prägen. (Doku 2021) (Senderinfo).
11:50
Das Almtal liegt im Herzen Österreichs. Dort traf ein Filmteam den Märchenerzähler Helmut Wittmann, der die Sagengestalten des Almsees aufleben ließ. Zudem zeigten sich Saiblinge und Graugänse. (Senderinfo).
12:20
Land der Berge begibt sich auf einen filmischen Streifzug durch das Gasteinertal und die Gasteiner Bergwelt. Moderiert wird die Sendung dabei von keiner geringeren, als der ehemaligen Slalom-Königin und gebürtigen Saalfeldnerin Marlies Raich, die wie gewohnt sportlich zu überzeugen weiß. Egal ob beim Flying Fox über den Gasteiner Wasserfall, beim Klettern an der Himmelwand im Kötschachtal oder beim Yoga mit Ö3-Moderatorin Sandra König am Reedsee. (Doku 2019) (Senderinfo).
13:10
Vom Hochzeitsschloss bis zum Schauplatz für zeitgenössische Kunst – die Burgen und Schlösser der Oststeiermark sind mal romantisch, mal sperrig, in jedem Fall farbenfroh wie das Land selbst. Geschichten über bedeutende Adelsgeschlechter und streitbare Zeitgenossen – sie sind voll davon. Und die Schlossherren und -damen von heute reihen sich da nahtlos ein – allesamt starke Charaktere, unverrückbar wie die Gemäuer selbst. Die Dokumentation führt in die Oststeiermark, wo prunkvolle Schlösser und wehrhafte Burganlagen nah beieinander liegen. Eine Film von Alfred Ninaus und Fritz Aigner (Senderinfo).
14:00
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Stefan Pohl, Marcus Bluhm, Alma Hasun, David Zimmerschmied; R: Gerald Liegel... Der Profi-Biker Claus Schuster wird beim Qualifikations-Training bei einem Sprung angeschossen und schwer verletzt. Unter Verdacht steht neben dem Jagdaufseher Rudolf Holztrattner, der den Bikern schon seit längerer Zeit gedroht hatte, auch der Sportartikel-Unternehmer Hermann Czerny, ein früherer Sponsor von Schuster. Die Ermittlungen der Soko bringen nicht nur Konkurrenzkämpfe um Sponsorenverträge innerhalb der Sportlergruppe rund um Schuster, Dirk Masching und Basti Feierl ans Licht – unter den Bikern waren auch Doping und Erpressung ein Thema. Die Situation spitzt sich zu, als Dirk Masching ermordet wird. Buch: Ralph Werner (Senderinfo).
14:50
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Ilona Grübel, Theo Maalek, Marcel Hensema, Gerhard Wittmann; R: Michael Zens... Caroline Jahn verliert ihren neuen Chauffeur Moritz Huber schon bald nach der Einstellung. Huber wird in seinem Dienstwagen von einem anderen Fahrzeug an einen Abgrund gedrängt und stürzt tödlich ab. Caroline Jahn leitet nach dem Unfalltod ihres Mannes August eine große Baumarktkette, mit hoher Sachkenntnis und mithilfe ihres Geschäftsführers, des Juristen Dr. Erwin Hauser. Die Hausangestellten der öffentlichkeitsscheuen Dame, vor allem Sekretär Peter Mandl, zeigen sich gegenüber der SOKO wenig auskunftsbereit. Einen ersten Anhaltspunkt gibt Franz Koch, der Vorgänger des Mordopfers. Er war wegen Unzuverlässigkeiten gefeuert worden. (Senderinfo).
15:40
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Robert Giggenbach, Eva-Maria Grein von Friedl, Florian Fischer, Pippa Galli; R: Michael Zens... Der Tennisschläger-Produzent Konrad Merz lädt im Rahmen des traditionsreichen Kitzbühel Tennis-Turniers zu einem Charity-Event auf seinem Anwesen. Unter den Gästen befinden sich Neo-Star Anja Haring, ihr ehemaliger Tennisakademie-Trainer Jan Kowalski und Mark Andersen. Als Kowalski nach dem ersten Charity-Tag ermordet aufgefunden wird, verdächtigt die Soko Andersen. Eine Rivalität zwischen ihm und Kowalski um die Eröffnung eines neuen Trainingscamps für junge Talente auf Mallorca könnte ein Motiv sein. Doch auch die komplizierten Familienverhältnisse von Merz werfen Fragen auf. (Senderinfo).
16:30
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Laurence Rupp, Chiara von Galli, Peter Weiss, Helmut Berger; R: Gerald Liegel... Als Jakob Patscheider nur Tage nach dem tragischen Unfalltod seiner Schwägerin Nora Patscheider erschossen in seiner Villa aufgefunden wird, wittert die Soko ein Eifersuchtsdrama. Nora, verheiratet mit Anton Patscheider, war die große Liebe seines Bruders. Kurz vor Jakobs Tod kam es zwischen den beiden zu einem heftigen Streit um die Vaterschaft von Noras Sohn Daniel. Die Soko hat jedoch nicht nur Anton im Visier, sondern auch zwei Mitglieder jener Jagdgesellschaft, die Jakob zu sich eingeladen hatte. Der Fund eines Gewehrs führt die Ermittlungen in eine unerwartete Richtung. (Senderinfo).
17:18
Österreich Heute – Die Informationssendung im ORF-III-Vorabend. Die aktuellsten Berichte aus den Bundesländern. Montag bis Freitag um 19.18 Uhr. (Senderinfo).
17:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel. (Senderinfo).
17:30
Österreich Heute – Das Magazin präsentiert Menschen und ihre Geschichten in allen neun Bundesländern. Regionales Leben und Arbeiten in den schönsten Ecken Österreichs – Montag bis Freitag im ORF-III-Vorabend. (Senderinfo).
17:45
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
18:15
I: Geraldine McEwan, Timothy Dalton, Laurence Fox, James Murray, Zoe Telford, Mel Smith, James Wilby, Robert Hickson, Robert Hardy, Ian Hallard; R: Paul Unwin... Als sich die Gäste in einem eingeschneiten Hotel die Zeit mit einer Séance vertreiben, wird der Tod des Archäologen Trevelyan (Ex-007 Timothy Dalton) prophezeit. Als er dann wirklich tot aufgefunden wird tritt die ebenfalls dort anwesende Mrs. Marple auf den Plan. Mit: Geraldine McEwan (Miss Jane Marple), Timothy Dalton (Clive Trevelyan), Robert Hickson (Arthur Hopkins), Robert Hardy (Winston Churchill), Laurence Fox (James Pearson) GB 2006 (Senderinfo).
19:50
I: Antoine Duléry, Marius Colucci, Denis Lavant, Bérangere Bonvoisin, Jean-François Garreaud, Nicolas Bridet, Chloé Stefani, Estelle Larrivaz, Pascal Demolon, Daniel Berlioux; R: Eric Woreth... Ein Serienkiller geht um. Zuerst wird die Bedienung Aline Bellec ermordet, dann der Obdachlose Baptiste. Schließlich dann auch noch der Professor Calvez. Zwischen diesen Morden scheint kein Zusammenhang zu bestehen, außer, dass bei jeder Leiche ein Busfahrplan der Linie ABC gefunden wird und der Mörder seine Taten in Briefen an Larosiere ankündigt, unterzeichnet mit ABC. Da Kommissar Larosiere in den Augen des Polizeipräfekten diesmal zu versagen scheint, schickt er Inspektor Duval zur Hilfe. Dieser nimmt schnell das Heft in die Hand und botet Larosiere aus, indem er die Schwester der ermordeten Aline festnimmt. Doch als die weiteren Morde passieren, gerät Duval in Erklärungsnot. Er versucht, die Schuld Larosiere in die Schuhe zu schieben, doch das passt Lampion nicht, der zwar eine Nacht mit Duval verbracht hat, sich aber nun von ihm ab und wieder zu Larosiere hinwendet. Als auch Duval ermordet wird, ist Larosiere wieder im Geschäft?. Zunehmend verdichten sich die Hinweise auf einen Strumpfverkäufer, der durch die Straßen zieht. Er war bei jeder Tat in der Gegend, und da er eine Kriegsverletzung am Kopf und Gedächtnislücken hat, hält er sich bald selbst für den Täter. Doch Kommissar Larosiere kommen schnell Zweifel. Zu raffiniert scheinen die Morde geplant. In der Klinik, in der der verdächtige Straßenhändler Custe behandelt wird, stößt Larosiere dann auf die Lösung. Beide Opfer, Yolande Bellec und Baptiste waren dort bei dem Allgemeinmediziner Gardet in Behandlung. Ebenso der Straßenhändler Custe. Außerdem ist Gardet auch der Hausarzt von Bénédicte, der Witwe des ermordeten Professors Calvez. Hier ist also die langgesuchte Verbindung. Nun ist es für Kommissar Larosiere nicht mehr schwer, die Zusammenhänge zu durchblicken. Frau Calvez hat ihren Mann jahrelang unterstützt, doch dieser hat sich immer mehr von ihr abgewandt. Sie ist unheilbar an Krebs erkrankt und wollte, dass ihr Mann nicht länger lebt als sie. Hilfe fand sie in Doktor Gardet, der sich in Bénédicte verliebt hatte. Ziel war der Mord an Jean Calvez. Die anderen Morde dienten nur der Verschleierung, und Custe sollte als Täter herhalten. Mit: Antoine Duléry (Jean Larosiere, Kommissar) , Marius Colucci (Émile Lampion, Inspektor), Olivier Carré (Verdure, Gerichtsmediziner), Serge Dubois (Ménard, Polizist), Flore Bonaventura, Alice Isaaz. Frankreich, 2009-2012 (Senderinfo).
21:25
Mediziner nennen sie die stillen Killer unserer Zeit: Bluthochdruck und ein Zuviel an Cholesterin in unserem Blut. Es ist eine Volkskrankheit, mit gefährlichen Spätfolgen für Herz und Kreislauf: In Österreich hat fast jeder Vierte einen zu hohen Blutdruck, im höheren Lebensalter ist es sogar jede Zweite. Zahlreiche Studien zeigen, dass unser Lebensstil mit wenig Bewegung und ständiger Verfügbarkeit, mit bei gegebenen erblicher Veranlagung die Entstehung von Bluthochdruck begünstigt. Vor allem die Risikofaktoren Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress sind durch eigenverantwortliches Handeln veränderbar. Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck in den Arterien ist für Herz, Gehirn, Aorta und große Arterien sowie Nieren und auch Augen gefährlich. Nur bei normalen oder niedrigen Blutdruckwerten bleiben die Gefäße elastisch und durchgängig. Die Dokumentation geht der Volkskrankheit und ihren Folgen auf den Grund. (Senderinfo).
22:15
Wie kann ein gemeinwohlorientiertes, ein europäisches Internet funktionieren? Und welche Rolle wird Künstliche Intelligenz dabei spielen? Können Computer redaktionelle Aufgaben übernehmen bzw. tun sie das nicht längst? Und gelten hier für öffentlich-rechtliche besondere Regeln? Über Qualitätsjournalismus und die Plattformlösungen der Zukunft diskutieren u.a.: Stefan Apfl (Hashtag), Dieter Bornemann (ORF Redakteursrat), Reinhard Christl (Medienökonom), Paul Keller (Shared Digital European Public Sphere) (Senderinfo).
23:20
Am Vorabend des Nationalfeiertags widmet sich Land der Berge dieses Jahr keinem Berg, sondern einem ganzen Gebirge: Das Tote Gebirge erhebt sich zwischen den zwei markanten Flüssen Traun und Enns vom Salzkammergut bis zur Eisenwurzen. Der höchste Gipfel ist der große Priel mit 2.515 Metern. Markus Raich – Alpinist und international bekannte Bergfilmer – hat über Jahre hinweg eine Vielzahl an spektakulären Stimmungen mit seiner Kamera eingefangen. Das Ergebnis sind noch nie gezeigte Aufnahmen in schwindelerregender Höhe vom Leben im Gebirge. Erzähler des Films ist der bekannte österreichische Schauspieler Cornelius Obonya. (Senderinfo).
00:05
Land der Berge begibt sich auf einen filmischen Streifzug durch das Gasteinertal und die Gasteiner Bergwelt. Moderiert wird die Sendung dabei von keiner geringeren, als der ehemaligen Slalom-Königin und gebürtigen Saalfeldnerin Marlies Raich, die wie gewohnt sportlich zu überzeugen weiß. Egal ob beim Flying Fox über den Gasteiner Wasserfall, beim Klettern an der Himmelwand im Kötschachtal oder beim Yoga mit Ö3-Moderatorin Sandra König am Reedsee. (Doku 2019) (Senderinfo).
00:55
Marlies Raich erklimmt die schönsten Gipfel im Stubaital, beginnend mit dem Hochaltar Tirols, der Serles, bei Sonnenaufgang. Oben am Gipfel hat sie einen Fernblick bis zum Gletscher zurück. Beim Anblick des glitzernden Eises, wird eine leise Sehnsucht nach dem Winter in ihr geweckt. Und das mitten im Sommer. Glücklicherweise sind im Stubaital Sommer-und Winterfreuden gleichzeitig möglich. (Doku 2021) (Senderinfo).
01:40
Land der Berge-Präsentatorin Marlies Raich ist dieses Mal unterwegs in den Osttiroler Bergen. Viermal gewann die ehemalige Slalomkönigin auf dem Lienzer Schlossberg ein Slalom Weltcuprennen. Auch das letzte Weltcuprennen ihrer unvergleichlichen Skikarriere und somit ihren 37. Weltcupsieg, gewann Marlies Raich hier am Hochstein in Lienz. Diesen Hang nun mit dem Mountainbike zu bezwingen, weckt natürlich viele Emotionen in ihr. Die mystische Galitzenklamm, das beschauliche Villgratental und ein Gipfel mitten in den Lienzer Dolomiten – das sind nur ein paar der Schauplätze, die Marlies Raich besucht. Faszinierende Einblicke in die Urgewalt der Gletscherwelt am Fuße des Großglockners und atemberaubende Landschaftsaufnahmen runden dieses Land der Berge ab. (Doku 2020) (Senderinfo).
02:30
Das Paznauntal, oder schlicht Paznaun, wie es von den Einheimischen normalerweise genannt wird, befindet sich ganz im Westen von Tirol. Gleich zu Beginn des Hochtals liegt mit dem Ort See, auf knapp 1.000 Höhenmetern, der kleinste Ort des Paznaun. Von hier aus startet Land der Berge-Präsentatorin Marlies Raich eine Rad- und Wandertour bis hoch hinauf auf die Bischofsspitze mit 3.029 Höhenmeter, am hintersten Ende des Paznaun. (Senderinfo).
03:15
Das Almtal liegt im Herzen Österreichs. Dort traf ein Filmteam den Märchenerzähler Helmut Wittmann, der die Sagengestalten des Almsees aufleben ließ. Zudem zeigten sich Saiblinge und Graugänse. (Senderinfo).
03:50
Mediziner nennen sie die stillen Killer unserer Zeit: Bluthochdruck und ein Zuviel an Cholesterin in unserem Blut. Es ist eine Volkskrankheit, mit gefährlichen Spätfolgen für Herz und Kreislauf: In Österreich hat fast jeder Vierte einen zu hohen Blutdruck, im höheren Lebensalter ist es sogar jede Zweite. Zahlreiche Studien zeigen, dass unser Lebensstil mit wenig Bewegung und ständiger Verfügbarkeit, mit bei gegebenen erblicher Veranlagung die Entstehung von Bluthochdruck begünstigt. Vor allem die Risikofaktoren Bewegungsmangel, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress sind durch eigenverantwortliches Handeln veränderbar. Ein dauerhaft zu hoher Blutdruck in den Arterien ist für Herz, Gehirn, Aorta und große Arterien sowie Nieren und auch Augen gefährlich. Nur bei normalen oder niedrigen Blutdruckwerten bleiben die Gefäße elastisch und durchgängig. Die Dokumentation geht der Volkskrankheit und ihren Folgen auf den Grund. (Senderinfo).
04:35
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages – von Hochkultur bis Subkultur. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.