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ORF 3
05:40
Die kranken Schwestern (13/36)

Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997.

06:15
Patrick Zwerger mit aktuellen Kulturnachrichten aus aller Welt.
07:00
WETTER/INFO
08:25
Dobar dan, Hrvati
08:55
Dober dan, Koroška
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live.
13:00
Frankreich - Wild und schön: Die Nordküste - Paradies der Vögel

Seemöwen schweben über den Steilküsten des Cap Gris-Nez, und Vogelschwärme fliegen von dort zum offenen Meer hinaus. Die große Herbstwanderung hat begonnen. Am Fuße der Dünen lockt vielseitige Nahrung die Sperlingsvögel in die Büsche. Drosseln und Grünfinken bevorzugen die Vitamin C reichen Sanddornbeeren. Rotkehlchen, Grasmücken und andere Insektenfresser sind auch dabei. Mit der Kälte wird die Beute knapper: Die Tiere müssen sich mit vegetarischer Kost begnügen. Neben den Jahreszeiten bestimmen Ebbe und Flut den Lebensrhythmus an der Nordküste. Im Winter sind die Bedingungen hart, aber die aus der Kälte anfliegenden Vögel sind vollkommen darauf eingestellt. Bei Flut ruhen sich die Brandgänse aus, denen selbst Regen und Wind nichts anhaben kann. Die Somme-Bucht scheint alle Vögel der Welt anzulocken. Bei Flut verwandelt sich die Bucht in eine höchst lebendige Schlammfläche. Herzmuscheln, Würmer, Schnecken, Seesterne und Garnelen sind ein wahrer Schatz für die Vögel. Im Frühling treten die Zugvögel, zum Beispiel die Graugänse, den Rückweg in ihre nördliche Heimat an, um sich dort zu paaren. Die Halbgänse und Löffler hingegen kommen aus Afrika, dem Senegal oder Mauretanien zum Nestbau an die Nordküste. Für die großen Stelzvögel – Fischreiher, Seidenreiher, Weißstörche und Löffler – bietet der Kiefernwald die ideale Zuflucht. Hier leben auch Säugetiere, wie das Eichhörnchen oder die aus Schottland eingeführte Highland-Kuh. Zwischen Meer und Dünen spazieren Säbelschnäbler und Flussregenpfeifer herum. Im Mai überfliegen neue Zugvögel – Regenpfeifer, Strandläufer und Brachvögel – die Sumpflöcher des Küstenstreifens, bevor sie sich zur Fortpflanzung in den hohen Norden aufmachen. Vor der Somme-Bucht, dort wo sich Kegelrobben und Seehunde tummeln, fischen andere Räuber in der Tiefe. In der Canche-Bucht wimmelt es in der Sommerhitze von räuberischen Sandlaufkäfern. Die Nordküste ist aber keine einheitliche Sand- und Schlammwüste: Insekten, Seehunde, Vogelscharen aller Größen, Formen und Farben beleben jedes noch so winzige Fleckchen der Landschaft. Sie stehen alle unter Naturschutz.

13:50
Frankreich - Wild und schön: Die Alpen - Gipfel der Extreme

Die Alpen sind wie ein Haus mit mehreren Stockwerken aufgebaut, in denen jeweils andere Bewohner leben. Am Fuße des Gebirges liegen saftige, grüne Täler, weiter oben der Bergwald, darüber die Bergweiden oder Almen, und wiederum darüber die felsigen Gipfel mit dem ewigen Schnee. Die Murmeltiere leben auf den Bergweiden, das heißt auf zwei- bis dreitausend Metern Höhe. Sie sind ständig auf der Hut vor ihrem größten Fressfeind, dem Königsadler. Wenn der Winter naht, bereiten die Murmeltiere, die der Raubvogel nicht schlagen konnte, ein Quartier für ihren sechsmonatigen Winterschlaf vor. Im Herbst ist Brunftzeit für die Gämsen. Diese ausgezeichneteb Kletterer haben flexible Hufe, dank derer ihnen die erstaunlichsten Kletterpartien gelingen. Der Steinbock lebt noch weiter oben, wo die Hänge immer steiler abfallen. Im Bergwald, auf rund 2.000 Metern Höhe, verlässt der Fuchs seinen Bau, aber Beute findet er jetzt nur selten. Der Schneehase ist fast unsichtbar, seine Tarntracht schützt ihn vor Jägern. Der Lämmergeier ist mit einer Spannweite von fast drei Metern der größte Raubvogel Europas. Die Vögel fühlen sich wohl im Bergwald: Alpenbraunelle, Erlenzeisig und Schwarze Amsel ernähren sich von den hier wachsenden Vogelbeeren. Im Frühjahr erwacht alles zu neuem Leben: Die Murmeltiere verlassen ihren Schlafkessel, Birk- und Auerhahn ziehen ihre Show ab. Diese Vögel leben am Waldesrand, und in der Balzzeit überbieten sie sich mit prächtigen Federn und dem typischen Balzgesang: Die Hähne gluckern, trillern, wetzen und schleifen ohne Unterlass. Den Frühling symbolisiert auch eine Blume mit unerwarteten Eigenschaften, die Alpen-Soldanelle. Mit ihrer dunklen Farbe speichert sie Sonnenwärme, mit der sie den Schnee um sich herum zum Schmelzen bringt. Im Sommer wimmeln die Bergweiden vor Leben. Es ist die Zeit des Almauftriebs. Die Viehherden haben die Täler verlassen, um auf den Almen zu äsen. Trotz der harten Lebensbedingungen der Alpengipfel hat sich das Leben auch hier ausgebreitet. Von der Alpen-Soldanelle bis zum Steinbock hat jede hier heimische Art erstaunliche Widerstandskräfte und Überlebensstrategien entwickelt. Mit der Gletscherschmelze ist jedoch der ewige Schnee bedroht, und die Anpassungskünstler des Hochgebirges müssen sich neuen Herausforderungen stellen.

14:35
Frankreich - Wild und schön: Die Loire - der ungezähmte Fluss

Nördlich von Angers werden die Auenlandschaften am Oberlauf der Loire regelmäßig von dem Fluss und seinen Nebenläufen überschwemmt. Die Biodiversität ist auf diesen nährstoffreichen Wiesen sehr reich. Viele Zugvögel, zum Beispiel die Uferschnepfe, machen hier Station. Große Vielfalt herrscht auch unter den Fischen: Rotauge, Gründling, Zander, Forelle, Flussbarbe, aber auch Wanderfische wie Lachs, Aal und Neunauge sind vertreten. Besonders schnell und gefräßig ist der Hecht. Ihre Unversehrtheit verdankt die Loire den Umweltschützern. Sie haben den Strom vor unnützen Wasserbauwerken bewahrt und sich gegen die Errichtung von Staudämmen starkgemacht. Diesen Sieg der Natur verkörpert der Fischadler, ein Raubvogel, der sich nur von Fischen ernährt und über eine ausgeklügelte Fangmethode verfügt: Rüttelflug, Sturzflug, Zupacken. Auch Wasserinsekten wie der Wasserläufer, der Schwimmkäfer und der Taumelkäfer sind in der Loire beheimatet. Im Juni verwandelt sich das Loire-Tal unweit von Orléans in ein wahres Blütenparadies. Unter den Wasserhahnenfuß-Teppichen suchen Stockenten, Schwäne und Blesshühner nach fressbaren Pflanzen und Insekten. Fast wie am Meeresstrand fühlt sich die Fluss-Seeschwalbe am Ufer der Loire. Auf ihren Sandinseln brütet der Vogel seine Eier aus. Auch der Biber ist am Ufer des Stroms heimisch. Sein flacher, ruderartiger Schwanz dient ihm im Wasser zur Fortbewegung. All diese Ökosysteme verbindet die Loire wie eine Lebensader zwischen dem Gebirge, aus dem sie entspringt, und dem Ozean, in den sie mündet. Nur dank der Bewahrung ihres natürlichen Gleichgewichts können Biber, Otter, Möwe, Schwarzpappel und viele andere Tiere und Pflanzen hier überleben.

15:20
Frankreich - Wild und schön: Die Bretagne - zwischen Fels und Ozean

Seit Jahrtausenden ist die bretonische Küste vom Rhythmus der Gezeiten geprägt. Die tosenden Winde brechen sich an der Steilküste. Die Küste der Côtes dArmor ist ein außergewöhnlicher Zufluchtsort für Fauna und Flora. So bildet die Felsmauer aus Granitgestein am Cap Fréhel einen idealen Schutz für Meeresvögel, zum Beispiel für die Krähenscharbe, die am Ende des Winters hier als eine der Ersten ihr Nest baut. Im Wasser leben Quallen, Plankton, Strandkrabben und Seesterne. In den von Meeresfrüchten wimmelnden Wasserlöchern am Fuße der Steilküsten finden die zahlreichen Seemöwen reichlich Nahrung. Die sich an den Klippen festkrallenden Lummen kommen nur zur Fortpflanzung an Land. Das obere Viertel der Felswand besetzen in Höhlen nistende Papageitaucher. Ihre weiß umrandeten Augen und ihr großer bunter Schnabel lassen sie aussehen wie Clowns. Unweit der Klippe liegt die Residenz der Basstölpel. Mit einer Spannweite von bis zu 1,80 Metern sind sie die größten Meeresvögel Europas. Muscheln, Krebse, Napfschnecken und Flussschleimfische haben sich dem ständigen Wechsel von Ebbe und Flut angepasst. Während vor dem westlichsten Punkt der Bretagne, der sogenannten Iroise-See, die Heimat der Kegelrobbe liegt, verbergen sich unter den Felsen am Atlantikboden gigantische und auch winzig kleine prähistorisch anmutende Lebewesen. Noch heute birgt der Ozean das Geheimnis der Ursprünge unseres Lebens.

16:05
Frankreich - Wild und schön: Die Provence - Reich der Sonne

Die Provence beherbergt erstaunlich exotisch anmutende Steppen. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Im Maurenmassiv im Departement Var weckt zu Beginn des Frühlings die Sonne die Griechische Landschildkröte. Diese Überlebende der Vorgeschichte ist die einzige in Frankreich beheimatete Landschildkröte. Die Bäume haben sich dem heißtrockenen Klima angepasst und ähneln afrikanischen Akazien. Die Wälder des Var grenzen an die letzte natürliche Steppe Frankreichs, die Crau-Ebene. In dieser einzigartigen, südlich der Alpillen gelegenen Steinsteppe leben außergewöhnliche Tiere. Da sind die aus Afrika stammenden Kuhreiher, die Heuschrecken und Grashüpfer fressen, dann die Crau-Heuschrecke, das seltenste einheimische Tier der Ebene. Auch die Zwergtrappe, ein wie ein kleiner Strauß anmutender Schreitvogel, ist einer der bedrohtesten Vögel dieser Region. Und der bunte Bienenfresser verleiht der Provence tropische Farben. Er gehört zu den Zugvögeln, die in warmen Regionen, zum Beispiel im südlichen Afrika, überwintern. Im Sommer entfalten Orchideen all ihre Reize, um Insekten, insbesondere Bienen, zur Bestäubung der Blüten anzulocken. Nach und nach legt die Hitze die Natur lahm. Nur Insekten und Reptilien lassen sich noch blicken. Das provenzalische Maquis beherbergt zum Beispiel die Perleidechse, mit 80 Zentimetern Länge die größte Mauereidechse Europas. Und im Lubéron-Massiv sitzt hoch oben in den Zedernbäumen ein merkwürdiger Raubvogel, der Schmutzgeier, der kleinste Geier Europas. Zuletzt werden in der Abenddämmerung langsam die nächtlichen Jäger aktiv, darunter der Uhu.

16:55
ORF III Spezial
17:50
ORF III Spezial
18:45
Herzrhythmusstörungen - Ihre Fragen

Bis zu 10.000 Liter Blut pumpt unser Herz täglich durch den Körper. Schlägt der faustgroße Hohlmuskel dabei unregelmäßig, zu langsam oder zu schnell, ist man von einer Herzrhythmusstörung betroffen. Schwindel, Herzrasen oder Schmerzen in der Brust - diese und weitere Beschwerden können Anzeichen für Arrhythmien sein. Oftmals sind diese harmlos, teilweise jedoch auch lebensbedrohlich, da mit ihnen in manchen Fällen ein höheres Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Herzinsuffizienzen einhergeht. Haben Sie Fragen zum Thema? Stellen Sie diese schon jetzt per E-Mail unter medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614. ORF-III-Gesundheitsexperte Prof. Siegfried Meryn und Kardiologe Prof. Peter Siostrzonek beantworten Ihre Fragen.

19:18
Österreich Heute
19:25
Nachrichten in einfacher Sprache
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Die Wahrheit über Spargel

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

21:05
Das Geschäft mit Tomaten

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

21:50
Gemüse aus Österreich - wo ist es am besten

AUT

Zwei Dokumentationen beleuchten die Qualität unseres Gemüses und die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen und -helfer.

22:35
Abgezockt? - Rumänische Erntehelfer auf deutschen Feldern

Zwei Dokumentationen beleuchten die Qualität unseres Gemüses und die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen und -helfer.

23:10
Die Wahrheit über Spargel

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

23:55
Das Geschäft mit Tomaten

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

00:40
Abgezockt? - Rumänische Erntehelfer auf deutschen Feldern

Zwei Dokumentationen beleuchten die Qualität unseres Gemüses und die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen und -helfer.

01:10
Gemüse aus Österreich - wo ist es am besten

AUT

Zwei Dokumentationen beleuchten die Qualität unseres Gemüses und die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen und -helfer.

01:55
Die Wahrheit über Spargel

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

02:45
Das Geschäft mit Tomaten

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

03:30
Abgezockt? - Rumänische Erntehelfer auf deutschen Feldern

Zwei Dokumentationen beleuchten die Qualität unseres Gemüses und die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen und -helfer.

04:00
Gemüse aus Österreich - wo ist es am besten

AUT

Zwei Dokumentationen beleuchten die Qualität unseres Gemüses und die Arbeitsbedingungen der Erntehelferinnen und -helfer.

04:45
Die Wahrheit über Spargel

Der Themenmontag wirft in vier Dokumentation einen Blick auf die Gemüseproduktion in Österreich und Europa und beleuchtet die Arbeitsbedingungen.

05:30
Benedikt Mitmannsgruber - Exodus

Eine der größten Kabaretthoffnungen des Landes mit dem ersten Programm: Benedikt Mitmannsgruber entführt uns mit seiner monotonen Stimme in die triste Einöde des kargen Mühlviertler Hochlands. Umgeben von einer überalterten, erzkatholischen Gesellschaft versucht er, genau dieser zu entfliehen. Er zieht aus, die Stadt soll ihn heilen, doch sie verführt ihn. Immer weiter entfernt er sich von seinen katholischen Wurzeln und zieht damit Gottes Zorn auf sich.

06:20
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
08:30
UT

. UT

Gewalt gegen Frauen ** „Her Mothers“ – Regenbogenfamilie aus Ungarn *.

09:00
Orientierung
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live.
13:00
Panorama
13:15
Frankreich - Wild und schön: Die Provence - Reich der Sonne

Die Provence beherbergt erstaunlich exotisch anmutende Steppen. Hier bestimmt die Sonne das Leben. Im Maurenmassiv im Departement Var weckt zu Beginn des Frühlings die Sonne die Griechische Landschildkröte. Diese Überlebende der Vorgeschichte ist die einzige in Frankreich beheimatete Landschildkröte. Die Bäume haben sich dem heißtrockenen Klima angepasst und ähneln afrikanischen Akazien. Die Wälder des Var grenzen an die letzte natürliche Steppe Frankreichs, die Crau-Ebene. In dieser einzigartigen, südlich der Alpillen gelegenen Steinsteppe leben außergewöhnliche Tiere. Da sind die aus Afrika stammenden Kuhreiher, die Heuschrecken und Grashüpfer fressen, dann die Crau-Heuschrecke, das seltenste einheimische Tier der Ebene. Auch die Zwergtrappe, ein wie ein kleiner Strauß anmutender Schreitvogel, ist einer der bedrohtesten Vögel dieser Region. Und der bunte Bienenfresser verleiht der Provence tropische Farben. Er gehört zu den Zugvögeln, die in warmen Regionen, zum Beispiel im südlichen Afrika, überwintern. Im Sommer entfalten Orchideen all ihre Reize, um Insekten, insbesondere Bienen, zur Bestäubung der Blüten anzulocken. Nach und nach legt die Hitze die Natur lahm. Nur Insekten und Reptilien lassen sich noch blicken. Das provenzalische Maquis beherbergt zum Beispiel die Perleidechse, mit 80 Zentimetern Länge die größte Mauereidechse Europas. Und im Lubéron-Massiv sitzt hoch oben in den Zedernbäumen ein merkwürdiger Raubvogel, der Schmutzgeier, der kleinste Geier Europas. Zuletzt werden in der Abenddämmerung langsam die nächtlichen Jäger aktiv, darunter der Uhu.

14:00
Frankreich - Wild und schön: Die Brenne - Land der tausend Teiche

Auf der Nordseite des französischen Zentralmassivs entfaltet sich das Berry. Eine seiner sehr besonderen Landschaften ist die Brenne, das Land der tausend Teiche. Zwischen Land und Wasser sind hier zahlreiche Vogel- und Säugetierarten heimisch, darunter die 200 Millionen Jahre alte Europäische Sumpfschildkröte, die unter Naturschutz steht. Sie schlüpft im April in der Erde, lebt aber im Wasser und muss deshalb unmittelbar nach der Geburt unter Lebensgefahr zum Teich wandern. Am Teichufer thront mitten im Weidengestrüpp der elegante, gerade aus Afrika eingetroffene Purpurreiher. Unmittelbar neben den weidenden Kühen wimmelt es im Teichwasser von Tieren. An der mit Seerosen bedeckten Oberfläche wimmelt es von Fröschen, Libellen und Schmetterlingen. Die Seerose ist die größte Wildblume Frankreichs. Ihre Wurzeln reichen bis tief in den Sumpf, während die Blüten an der Luft wachsen. Die Pflanzen wuchern teilweise so stark, dass in manchen für die Fischzucht genutzten Teichen Unkrautvertilgungsmittel eingesetzt werden muss. Doch gerade in den Amphibienpflanzen bauen die prächtigen Weißbart-Seeschwalben ihre Nester. In ihrem Schutz nisten wiederum die rotäugigen Schwarzhalstaucher. Füchse und die äußerst anpassungsfähigen Wildschweine durchstreifen Wälder, Wiesen und sumpfige Ufer, während das auf den Teichwiesen äsende Damwild unwissentlich der Sumpfschildkröte nutzt, denn sie legt in der freigeschürften Erde ihre Eier ab. Im September ist das Röhren der brunftigen Hirsche im Nebel zu hören. Im Winter versammeln sich Enten, Blesshühner und Schwäne, im Februar ziehen die Graukraniche von hier aus zur Fortpflanzung nach Deutschland, Schweden und Finnland. Der fragile Artenreichtum, der die Brenne zu einem beliebten Jagdgebiet macht, ist auf den nährstoffarmen Boden zurückzuführen, dank dem die Region von intensiver Landwirtschaft und Pestiziden verschont blieb.

14:50
Frankreich - Wild und schön: Die Vogesen - geheimnisvoller Wald

Im Wald vollzieht sich der Wettkampf ums Licht. Jede Pflanze muss über den Schatten der anderen hinauswachsen, um möglichst viele Sonnenstrahlen abzubekommen. Nur so kann sie überleben. Die Buche wirft jedes Jahr Hunderttausende Blätter ab. Diese bilden eine ideale Streu für Regenwürmer, die durch ihr unablässiges Durchgraben und Durchlüften des Bodens für den Kreislauf der Natur unverzichtbar sind. Die Regenwürmer wiederum dienen den Wildschweinen als Nahrung. Der Wald arbeitet wie eine biologische Fabrik, in der jeder seine Rolle spielt und seine Funktion hat. Die von den Pflanzen aufgenommene Energie wird an die Pflanzenfresser weitergegeben und dann nach und nach an jedes Lebewesen des Waldes. Hier leben Eichhörnchen, Füchse, Hirsche und schwarze Raben, Buchfinken, Blaumeisen und Rotkehlchen, auch Lurche und Salamander. König des Waldes ist der wachsame Luchs, auch wenn er durch Wilderer fast ausgerottet ist und zu den bedrohten Arten zählt. Bei Anbruch der Nacht werden Raufußkäuze und Dachse aktiv. Schon vor langer Zeit ist der Mensch ins Vogesenmassiv vorgedrungen. Durch wenig behutsame Eingriffe hat er die Natur der Region stark verändert. Die hat sich jedoch mittels Evolution stets angepasst. Dieser Mechanismus funktioniert, ist aber sehr störanfällig. Die Aufgabe des Menschen ist es, ihn zu bewahren.

15:40
ORF III Spezial
16:35
ORF III Spezial
17:30
ORF III Spezial
18:25
ORF III Spezial
19:18
Österreich Heute
19:25
Nachrichten in einfacher Sprache
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Die Reisen der Habsburger – Elisabeth (1/5)

Die Habsburger waren unter den ersten gekrönten Häuptern, die das Reisefieber erfasste. Die aufwendige fünfteilige ORF-III-Neuproduktion folgt den prominentesten Familienmitgliedern auf ihren oft extravaganten Touren zu den exotischsten Destinationen ihrer Zeit. In den ersten beiden Teilen geht es um Kaiserin Elisabeth, die zur größten Reisenden ihrer Zeit wurde. Mit einer Reisekasse, die ihr kaiserlicher Ehemann stets prall gefüllt hielt, bereiste sie in Begleitung ihres Hofstaats den Kontinent. Dabei besuchte sie Metropolen und hob Kurorte aus der Taufe. Vierzig Tonnen Reisegepäck, inklusive ihrer Reitpferde, kamen da schon mal auf die Achsen des luxuriösen Hofzuges. Im Troß Hofdamen, Privatsekretäre, Obersthofmeister, Diener, Köche, Friseuse, Masseuse, Kammerzofen, Reitlehrer und Stallburschen. Reenactments und nachkolorierte Ansichten illustrieren – und Experten analysieren – die Fakten und die Psychologie hinter den Reisen der kaiserlichen Gesellschaft. Regie: Isabel Gebhart, Buch: Andreas und Carola Augustin.

21:05
Abenteuer Adria - Inseln, Schätze und Piraten

Die Adria – heute eine friedliche und begehrte Urlaubsdestination. Doch dem war nicht immer so: Jahrhunderte lang machten hier Piraten die Seefahrtsrouten und die Küsten unsicher. Idyllische Buchten waren ihre Rückzugsgebiete, auf hoher See im Mittelmeer enterten und plünderten sie Schiffe. Um sie zu bekämpfen, schickten die europäischen Regierungen Korsaren aus. Die Grenze, wer auf der Seite des Gesetzes stand und wer nicht, war gelegentlich sehr durchlässig. Rudolf Klingohr hat die einstigen Schauplätze des Piratenunwesens besucht und führt durch die überaus bewegte Geschichte der Adria und des mediterranen Raums. Vieles, was sich hier abgespielt hat, würde dem „Fluch der Karibik“ zur Ehre gereichen.

21:55
Sehnsucht nach dem Küstenland

AUT

Die Küsten der oberen Adria um Duino und Triest, die Küsten Istriens und die Inseln der Kvarner Bucht vor Rijeka, dem einstigen Fiume, sind eng mit der Geschichte Österreichs verknüpft. Zwischen 1335 (Krain) und 1797 (Westküste Istriens) kamen die verschiedenen Grafschaften und Landstriche an das Haus Habsburg und wurden damit österreichisch. Die bedeutende Hafenstadt Triest stand mehr als 500 Jahre unter österreichischer Herrschaft und war ab 1849 auch Hauptstadt des neu geschaffenen Kronlandes Küstenland. Die teilweise jahrhundertelange Herrschaft Österreichs hat in der Gegend deutliche Spuren hinterlassen: in der Architektur, in der verkehrstechnischen Erschließung, aber auch im Bewusstsein der Menschen.

22:45
erLesen
23:35
Die Reisen der Habsburger – Elisabeth (1/5)

Die Habsburger waren unter den ersten gekrönten Häuptern, die das Reisefieber erfasste. Die aufwendige fünfteilige ORF-III-Neuproduktion folgt den prominentesten Familienmitgliedern auf ihren oft extravaganten Touren zu den exotischsten Destinationen ihrer Zeit. In den ersten beiden Teilen geht es um Kaiserin Elisabeth, die zur größten Reisenden ihrer Zeit wurde. Mit einer Reisekasse, die ihr kaiserlicher Ehemann stets prall gefüllt hielt, bereiste sie in Begleitung ihres Hofstaats den Kontinent. Dabei besuchte sie Metropolen und hob Kurorte aus der Taufe. Vierzig Tonnen Reisegepäck, inklusive ihrer Reitpferde, kamen da schon mal auf die Achsen des luxuriösen Hofzuges. Im Troß Hofdamen, Privatsekretäre, Obersthofmeister, Diener, Köche, Friseuse, Masseuse, Kammerzofen, Reitlehrer und Stallburschen. Reenactments und nachkolorierte Ansichten illustrieren – und Experten analysieren – die Fakten und die Psychologie hinter den Reisen der kaiserlichen Gesellschaft. Regie: Isabel Gebhart, Buch: Andreas und Carola Augustin.

00:25
Abenteuer Adria - Inseln, Schätze und Piraten

Die Adria – heute eine friedliche und begehrte Urlaubsdestination. Doch dem war nicht immer so: Jahrhunderte lang machten hier Piraten die Seefahrtsrouten und die Küsten unsicher. Idyllische Buchten waren ihre Rückzugsgebiete, auf hoher See im Mittelmeer enterten und plünderten sie Schiffe. Um sie zu bekämpfen, schickten die europäischen Regierungen Korsaren aus. Die Grenze, wer auf der Seite des Gesetzes stand und wer nicht, war gelegentlich sehr durchlässig. Rudolf Klingohr hat die einstigen Schauplätze des Piratenunwesens besucht und führt durch die überaus bewegte Geschichte der Adria und des mediterranen Raums. Vieles, was sich hier abgespielt hat, würde dem „Fluch der Karibik“ zur Ehre gereichen.

01:10
Sehnsucht nach dem Küstenland

AUT

Die Küsten der oberen Adria um Duino und Triest, die Küsten Istriens und die Inseln der Kvarner Bucht vor Rijeka, dem einstigen Fiume, sind eng mit der Geschichte Österreichs verknüpft. Zwischen 1335 (Krain) und 1797 (Westküste Istriens) kamen die verschiedenen Grafschaften und Landstriche an das Haus Habsburg und wurden damit österreichisch. Die bedeutende Hafenstadt Triest stand mehr als 500 Jahre unter österreichischer Herrschaft und war ab 1849 auch Hauptstadt des neu geschaffenen Kronlandes Küstenland. Die teilweise jahrhundertelange Herrschaft Österreichs hat in der Gegend deutliche Spuren hinterlassen: in der Architektur, in der verkehrstechnischen Erschließung, aber auch im Bewusstsein der Menschen.

02:05
erLesen
02:55
Fernsehen wie damals
03:45
Die Reisen der Habsburger – Elisabeth (1/5)

Die Habsburger waren unter den ersten gekrönten Häuptern, die das Reisefieber erfasste. Die aufwendige fünfteilige ORF-III-Neuproduktion folgt den prominentesten Familienmitgliedern auf ihren oft extravaganten Touren zu den exotischsten Destinationen ihrer Zeit. In den ersten beiden Teilen geht es um Kaiserin Elisabeth, die zur größten Reisenden ihrer Zeit wurde. Mit einer Reisekasse, die ihr kaiserlicher Ehemann stets prall gefüllt hielt, bereiste sie in Begleitung ihres Hofstaats den Kontinent. Dabei besuchte sie Metropolen und hob Kurorte aus der Taufe. Vierzig Tonnen Reisegepäck, inklusive ihrer Reitpferde, kamen da schon mal auf die Achsen des luxuriösen Hofzuges. Im Troß Hofdamen, Privatsekretäre, Obersthofmeister, Diener, Köche, Friseuse, Masseuse, Kammerzofen, Reitlehrer und Stallburschen. Reenactments und nachkolorierte Ansichten illustrieren – und Experten analysieren – die Fakten und die Psychologie hinter den Reisen der kaiserlichen Gesellschaft. Regie: Isabel Gebhart, Buch: Andreas und Carola Augustin.

04:35
Abenteuer Adria - Inseln, Schätze und Piraten

Die Adria – heute eine friedliche und begehrte Urlaubsdestination. Doch dem war nicht immer so: Jahrhunderte lang machten hier Piraten die Seefahrtsrouten und die Küsten unsicher. Idyllische Buchten waren ihre Rückzugsgebiete, auf hoher See im Mittelmeer enterten und plünderten sie Schiffe. Um sie zu bekämpfen, schickten die europäischen Regierungen Korsaren aus. Die Grenze, wer auf der Seite des Gesetzes stand und wer nicht, war gelegentlich sehr durchlässig. Rudolf Klingohr hat die einstigen Schauplätze des Piratenunwesens besucht und führt durch die überaus bewegte Geschichte der Adria und des mediterranen Raums. Vieles, was sich hier abgespielt hat, würde dem „Fluch der Karibik“ zur Ehre gereichen.

05:25
ErLesen
06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
AdjIsten magyarok
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live.
13:00
Panorama
13:15
Frankreich - Wild und schön: Ile-de-France - Grün im Großstadtdschungel

Um die Einwohner der städtischen Ballungsgebiete zu ernähren, sind ausgedehnte landwirtschaftliche Nutzflächen nötig. In der Region Île-de-France, die zu einem Großteil mit dem Ballungsraum Paris identisch ist, haben sich selbst große Säugetiere wie Rehe, Füchse und Hasen an die Allgegenwart des Menschen gewöhnt. Die Pariser Parks sind winzige Naturenklaven, die wilden Tieren Zuflucht, Nahrung und geeignete Bedingungen zur Fortpflanzung bieten. Manche Tiere haben sich perfekt an die städtischen Lebensbedingungen angepasst, darunter die Krähe oder auch die Wander- oder Hausratte, die seit Jahrhunderten in der Nähe des Menschen lebt und sich so stark verbreitet hat, dass auf jeden Einwohner von Paris gleich mehrere Ratten kommen. Oder auch die Kröte, die, von Touristen und vergnügungssüchtigen Nachtschwärmern unbeachtet, nachts aus dem Gebüsch zum nächstgelegenen Gewässer wandert, um sich dort zu paaren. Zwischen Kopfsteinpflaster und Hauswänden sprießen im Rhythmus der Jahreszeiten vielfältige Blumenarten. Im Norden von Paris bietet der Parc de la Courneuve – mit 400 Hektar größter Park der Île-de-France – verschiedenen Tierarten Schutz und Ruhe: Der Teich zieht Wasservögel an, darunter den Graureiher, aber auch Wildenten, Haubentaucher, Teichhühner, Blesshühner und Zwergtaucher. Der künstlich angelegte Park ist zum natürlichen Lebensraum von Arten geworden, die bereits aus dem Stadtbild verschwunden waren. So wimmelt es inzwischen wieder von Wildkaninchen, die hier genügend Gras zum Fressen und ausreichend Erde für ihre Kuhlen vorfinden. Die Raubzüge des Fuchses halten die Kaninchenplage in Grenzen. Ob sonnenhungrige Feuerwanzen oder Löwenzahn, der sich über die Windbestäubung hier angesiedelt hat – auch mitten im städtischen Raum wirkt das natürliche Zusammenspiel von vielfältigen Blumen und Insekten. Im Sommer sind Bienen in Paris keine Seltenheit. Ihr Honig genießt einen guten Ruf, denn er ist frei von (auf dem Lande verbreiteten) Schädlingsbekämpfungsmitteln. Der pariserischste aller Vögel ist gewiss der Spatz, der inzwischen jede Scheu vor dem Menschen abgelegt hat. Doch die rasante Urbanisierung der Île-de-France bedroht zahlreiche Arten, von denen die schwächsten ohne ihr natürliches Habitat nicht überleben können.

14:00
Frankreich - Wild und schön: Das Burgund - der Reichtum der Hecken

In den Hecken des Morvan-Massivs im Burgund tummeln sich Amseln und Meisen, die sich bevorzugt von den Vitamin-C-reichen Hagebutten ernähren, während die Rotkehlchen meist allein auf Nahrungssuche gehen. Zu den vertrauten Vorboten des Frühlings gehören die auf den Weiden äsenden Rehe. Durch die schnurgeraden Hecken, auf deren Zweigen sich die Meisen, Grasmücken und Stieglitze unweit von den weidenden Kühen zum ersten Frühjahrskonzert versammeln, schlängeln sich zahlreiche Bäche. Im Erdreich unter den üppigen Wiesen graben Wühlmäuse ihre Gänge. Ihre Fressfeinde sind Rotfüchse und Bussarde, die als gefürchtete Nagetier-Jäger für den Erhalt der Anbaukulturen sorgen. Die Frühlingssonne lockt Eidechsen und Ameisen an die Oberfläche. Von den Wiesen heben sich die Pflaumenbäume mit ihrer weißen Blütenpracht ab. Löwenzahn und andere Blumen ziehen mit auffälligen Farben und Düften Insekten an. Und am Fuß der Hecken gedeiht ein seltsames Gewächs: der Aronstab, der Mücken und Fliegen zur Befruchtung seiner Blüten in eine tödliche Falle lockt. Durch die trichterförmige Blüte, auch „Fliegenkesselfalle“ genannt, rutschen diese unweigerlich bis zum Stempel hinab, wodurch die Pollenübertragung gewährleistet wird. Nach der Pflaumenblüte wenden sich die Insekten den blühenden Heckenrosen zu, müssen sich jedoch vor der im Laubwerk lauernden Krabbenspinne in Acht nehmen. Überall in den Hecken verbergen sich kleine Öko-Systeme, bestehend aus Jäger und Beute.

14:50
Frankreich - Wild und schön: Korsika - Schätze am Meeresgrund

Korsika ist eine Schatzinsel, deren Küstengewässer wunderbare und seltene, teilweise einzigartige Lebewesen bergen. Darunter das Seepferdchen, wegen seines Aussehens auch Hippocampus, nach dem mythologischen Meeresungeheuer Hippokamp genannt, dessen vordere Hälfte ein Pferd und der hintere Teil ein Fisch ist. Seine Beute sind kleinere Meerestierchen, die es mit seiner langen Schnauze einsaugt. In den ausgedehnten Unterwasserwiesen leben die vielfältigsten Arten, darunter die Edle Steckmuschel, die ausschließlich im Mittelmeer heimisch ist und bis zu einem Meter groß wird. Schalentiere, Weichtiere, Fische und sonstige Lebewesen verstecken in diesem undurchdringlichen Unterwasserdschungel ihre Nachkommen. Diese geraten nicht selten in die Tentakel der Seeanemone, die zu den Blumentieren gehört. Auch Algen gedeihen im Neptungras, das als blühende Pflanze Licht benötigt und als die Lunge des Mittelmeeres gilt. Die Posidonia-Wiesen setzen täglich knapp 14 Liter Sauerstoff frei, doppelt so viel wie der tropische Regenwald. Zwischen den Graswurzeln streifen Meerbarben und Lippfische entlang, während sich etwas weiter entfernt Muränen verbergen. Nachts treten Lebewesen auf den Plan, die tagsüber unsichtbar sind, darunter die Schnauzenbrassen aus der Familie der Sardellen, die in Schwärmen winzige Meerestierchen und Plankton aufstöbern. Zu Lande sind nachts die seltsamen Schreie des Gelbschnabel-Sturmtauchers zu hören. Mit einer Flügelspannweite von über einem Meter gehört der mit dem Albatros verwandte Seevogel zu den größten Vögeln des Mittelmeers. Die Griechische Landschildkröte existiert seit Urzeiten. Sie ist im europäischen Mittelmeerraum beheimatet und kommt, wenn auch selten, auf Korsika vor.. Im Meeresnationalpark Scandola sind die Felsriffe mit roten Korallen besiedelt, einem beim Menschen sehr begehrten Schatz der Natur. Zu den Stars des korsischen Meeres gehören die Delfine und verschiedene Walarten, deren Lautkonzerte an wahren Gesang erinnern.

15:40
ORF III Spezial
16:35
ORF III Spezial
17:30
ORF III Spezial
18:25
ORF III Spezial
19:18
Österreich Heute
19:25
Nachrichten in einfacher Sprache
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Das wochentägliche Kulturmagazin Kultur Heute präsentiert neben den wichtigsten Ereignissen aus den Bundesländern die Top-Themen des Tages - von Hochkultur bis Subkultur. Außerdem in Kultur Heute: Ani Gülgün-Mayr meldet sich mit einem Coffee to go aus dem Lockdown zurück - eine humorvolle Stadterkundung mit Prominenten. In ihrem Lieblingskaffeehaus Alt Wien startet die Coffee to go Reise mit Inge Maux. Suri und Pepita, ihr beiden Hündinnen sind mit dabei, wenn uns Inge Maux ihre neue Wohnumgebung präsentiert. Sie zeigt uns die Stammbar Wunderbar von Helmut Qualtinger, unweit davon ist der Durchgang zum Heiligenkreuzerhof, wo auch eine Helmut Qualtinger Gedenktafel angebracht ist. Unsere Reise endet am Yppenplatz wo Ani Gülgün Mayr und Inge Maux in der Kärntnerei echte Kärntner Kasnudeln krendeln, denn nur wer gut krendeln kann, bekommt einen Mann. Übrigens die Lieblingsspeise der beliebten Schauspielerin. Passend dazu singt sie uns ein jiddisches Lied.
20:15
R: Wolfgang Niedermair... Frei wie der Wind - Hirtenleben im Ötztal

Es ist ein alljährliches Spektakel auf dreitausend Metern Seehöhe: Tausende Schafe überqueren am Beginn der Weisesaison die Ötztaler Alpen und werden aus Südtirol kommend auf die Ötztaler Weidegebiete getrieben. Im Herbst geht es dann wieder zurück. Für die Tiere und auch für die Menschen ist es eine anstrengende und gefährliche Wanderung, die auch über Gletscher führt. Wolfgang Niedermair hat diesen einzigartigen Tross begleitet und zeigt die Rauheit und die Schönheit der Natur, durch die er führt. Das Leben erscheint hier den Alltagssorgen entrückt, doch die Anforderungen an Körper und Geist sind hoch und die Luft dort oben ist kalt und dünn.

21:05
Der Zauber von Kärntens Bergen

AUT

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22:00
Das Gitschtal - Kleinod in den Bergen

Wir wohnen im Tal der Gesetzlosen, beschreiben die Gitschtaler mit einem Augenzwinkern ihre Heimat in Kärnten. Dieses geflügelte Wort hat historische Wurzeln. Das ehemals abgelegene Seitental zwischen Hermagor und dem Weißensee war ein Dorado für Schmuggler und ein optimales Versteck für die jahrhundertelang verfolgte evangelische Bevölkerung. Das nur 15 km lange Tal mit seinen 1300 Bewohnern und 10 Ortschaften ist auch heute in vielerlei Hinsicht einzigartig in Kärnten, immerhin wohnen 90% evangelische Gläubige in Weißbriach. Krautfest, Kirchtagsbaum, Verein zur Erhaltung des Lebensmittelmarktes, hohe kulturelle Vereinsdichte, viele Künstler und Kunsthandwerker oder ‚Gold Sitzsteine' in freier Natur sind nur einige Schlagworte. Landschaftlich ist das Tal eine Idylle, geprägt von sanftem Tourismus, einer Kuranstalt und nachhaltiger Forst- und Landwirtschaft. Gestaltung: Barbara Altersberger.

22:30
I: Senta Berger, Günther Maria Halmer, Karl Kranzkowski, Nele Mueller-Stöfen, Miranda Toma, Martin Glade; S: Martina Brand; R: Manfred Stelzer... Trennungsfieber

DEU

Im Eheleben der beiden Anwälte Carla und Fritz kriselt es. Fritz denkt an Ruhestand, doch Carla will die gemeinsame Kanzlei nicht aufgeben. Aus Rache verstößt Fritz gegen ein bewährtes Geschäftsprinzip der beide: sich nicht in Streitfälle von Freunden einzumischen. Er vertritt Carlas Freundin Liane bei der Scheidung. Carla übernimmt daraufhin das Mandat von Lianes Mann. Als sie entdeckt, dass Fritz und Liane vor Jahren eine Affäre hatten, geraten Berufs- und Privatleben vollends aus den Fugen.

00:00
Die Reisen der Habsburger – Elisabeth (1/5)

Die Habsburger waren unter den ersten gekrönten Häuptern, die das Reisefieber erfasste. Die aufwendige fünfteilige ORF-III-Neuproduktion folgt den prominentesten Familienmitgliedern auf ihren oft extravaganten Touren zu den exotischsten Destinationen ihrer Zeit. In den ersten beiden Teilen geht es um Kaiserin Elisabeth, die zur größten Reisenden ihrer Zeit wurde. Mit einer Reisekasse, die ihr kaiserlicher Ehemann stets prall gefüllt hielt, bereiste sie in Begleitung ihres Hofstaats den Kontinent. Dabei besuchte sie Metropolen und hob Kurorte aus der Taufe. Vierzig Tonnen Reisegepäck, inklusive ihrer Reitpferde, kamen da schon mal auf die Achsen des luxuriösen Hofzuges. Im Troß Hofdamen, Privatsekretäre, Obersthofmeister, Diener, Köche, Friseuse, Masseuse, Kammerzofen, Reitlehrer und Stallburschen. Reenactments und nachkolorierte Ansichten illustrieren – und Experten analysieren – die Fakten und die Psychologie hinter den Reisen der kaiserlichen Gesellschaft. Regie: Isabel Gebhart, Buch: Andreas und Carola Augustin.

00:45
Abenteuer Adria - Inseln, Schätze und Piraten

Die Adria – heute eine friedliche und begehrte Urlaubsdestination. Doch dem war nicht immer so: Jahrhunderte lang machten hier Piraten die Seefahrtsrouten und die Küsten unsicher. Idyllische Buchten waren ihre Rückzugsgebiete, auf hoher See im Mittelmeer enterten und plünderten sie Schiffe. Um sie zu bekämpfen, schickten die europäischen Regierungen Korsaren aus. Die Grenze, wer auf der Seite des Gesetzes stand und wer nicht, war gelegentlich sehr durchlässig. Rudolf Klingohr hat die einstigen Schauplätze des Piratenunwesens besucht und führt durch die überaus bewegte Geschichte der Adria und des mediterranen Raums. Vieles, was sich hier abgespielt hat, würde dem „Fluch der Karibik“ zur Ehre gereichen.

01:35
Sehnsucht nach dem Küstenland

AUT

Die Küsten der oberen Adria um Duino und Triest, die Küsten Istriens und die Inseln der Kvarner Bucht vor Rijeka, dem einstigen Fiume, sind eng mit der Geschichte Österreichs verknüpft. Zwischen 1335 (Krain) und 1797 (Westküste Istriens) kamen die verschiedenen Grafschaften und Landstriche an das Haus Habsburg und wurden damit österreichisch. Die bedeutende Hafenstadt Triest stand mehr als 500 Jahre unter österreichischer Herrschaft und war ab 1849 auch Hauptstadt des neu geschaffenen Kronlandes Küstenland. Die teilweise jahrhundertelange Herrschaft Österreichs hat in der Gegend deutliche Spuren hinterlassen: in der Architektur, in der verkehrstechnischen Erschließung, aber auch im Bewusstsein der Menschen.

02:25
ErLesen
03:15
R: Wolfgang Niedermair... Frei wie der Wind - Hirtenleben im Ötztal

Es ist ein alljährliches Spektakel auf dreitausend Metern Seehöhe: Tausende Schafe überqueren am Beginn der Weisesaison die Ötztaler Alpen und werden aus Südtirol kommend auf die Ötztaler Weidegebiete getrieben. Im Herbst geht es dann wieder zurück. Für die Tiere und auch für die Menschen ist es eine anstrengende und gefährliche Wanderung, die auch über Gletscher führt. Wolfgang Niedermair hat diesen einzigartigen Tross begleitet und zeigt die Rauheit und die Schönheit der Natur, durch die er führt. Das Leben erscheint hier den Alltagssorgen entrückt, doch die Anforderungen an Körper und Geist sind hoch und die Luft dort oben ist kalt und dünn.

04:00
Der Zauber von Kärntens Bergen

AUT

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04:55
Fernsehen wie damals