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ARTE
06:15
ARTE Reportage
07:10
... Online verfügbar von 23/02 bis 02/03.
07:15
R: Angela Schmid, Angelika Vogel
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Fulvio Mariani, Mario Casella
09:25
Kindesmissbrauch in der katholischen Kirche... Bevor Papst Franziskus sein Amt antrat, war die katholische Kirche von zahlreichen Pädophilieskandalen in den eigenen Reihen erschüttert worden. Mit dem neuen Papst verbanden viele Gläubige und Opfer die Hoffnung, dass er mit dem Unwesen aufräumen und Transparenz herstellen würde. Null Toleranz hatte bereits das Versprechen von Papst Benedikt XVI. diesbezüglich gelautet. Doch der britische Journalist und Historiker John Dickie zieht nach vier Jahren eine ernüchternde Bilanz und fragt nach den Gründen für die schleppende Umsetzung der angekündigten Null-Toleranz-Politik in Sachen Pädophilie. Die Skandale um Kindesmissbrauch gehören zu den schwärzesten Kapiteln der Heiligen Römischen Kirche. Alleine in den vergangenen zehn Jahren wurden zahlreiche Fälle öffentlich. Eine Diözese in den USA musste wegen hoher Entschädigungszahlungen Insolvenz anmelden. Papst Franziskus schien die härtere Gangart gegen das Verbrechen, die bereits Papst Benedikt eingeläutet hatte, konsequent durchsetzen zu wollen. Doch in John Dickies Investigation Hinter dem Altar zeigt sich, dass die Krise noch nicht bewältigt ist: Immer noch verbleiben Täter im kirchlichen Amt, Missbrauchsfälle werden trotz des Versprechens auf Transparenz als Geheimsache behandelt, Bischöfe sind nicht verpflichtet, die sexuellen Vergehen ihrer Priester der Polizei zu melden. Einige finden sogar in religiösen Einrichtungen in Entwicklungsländern Schutz vor juristischer Verfolgung, wo sie darüber hinaus wieder Zugang zu Kindern haben. Hinter dem Altar ergründet, was den Bewältigungsprozess, den Papst Franziskus versprochen hat, behindert. Der Film reist von Italien und Frankreich in die USA und ins Heimatland des Papstes, nach Argentinien. Er schaut zurück auf die Amtszeiten der letzten Päpste, trifft Experten und fragt, ob Kindesmissbrauch nicht tiefer im System der Kirche verwurzelt ist, als zu befürchten war. Er lässt aber vor allem Überlebende zu Wort kommen, die häufig erst nach Jahrzehnten überhaupt in der Lage waren, über das zu sprechen, was ihnen als Kind angetan wurde – und was ihr weiteres Leben tiefgreifend geprägt hat. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
10:50
Eine Sommerreise auf der Wolga
11:35
Eine Sommerreise auf der Wolga
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Das absolute Muss: Der Dinosaurierpark in Argentinien; Lyon – Das Erbe der Seidenweber; Regisseur Coppolas traditionelles Sizilien... Erstausstrahlung.
13:40
I: Clint Eastwood(role=Private Kelly, Telly Savalas(role=Big Joe, Donald Sutherland(role=Oddball/Spinner, Don Rickles(role=Crapgame/Speckbacke, Carroll OConnor(role=General Colt, Stuart Margolin(role=Little Joe; S: Troy Kennedy-Martin; R: Brian G. Hutton... ... Clint Eastwood und Konsorten wollen den Nazis einen Schatz stehlen. Kriegsabenteuer., Zweiter Weltkrieg: Per Zufall erfährt US-Soldat Kelly (Clint Eastwood), dass die Deutschen in einer Bank in Lothringen einen Goldschatz deponiert haben. Mit einem Haufen schräger Vögel (u. a. Telly Savalas, Harry Dean Stanton und Donald Sutherland) gibt er dem Kitzel des Verbotenen nach und bricht in geklauten Panzern ins Feindesland auf… Der satirische Mix aus „Das dreckige Dutzend“ (1967) und den Italowestern jener Jahre ist ein schräger Spaß mit tollen Thrillereffekten und großen Explosionen. Passend dazu veralbert der Soundtrack von Lalo Schifrin („Mission: Impossible“) den „Morricone“-Sound der Sergio-Leone-Western. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
16:25
R: Sharmila Choudhury
16:50
Immuntherapie – Scharfe Waffe gegen Krebs?... Wissensmagazin. Gibt es endlich eine „Scharfe Waffe gegen Krebs“?, Bei Haut-, Lungen- und Blasenkrebs zeigt die Stärkung der Abwehr neue Erfolge. Die Idee, Krebszellen mithilfe des körpereigenen Immunsystems zu bekämpfen, ist über hundert Jahre alt. Carolin Matzko und unternehmen im Pharmazie-Historischen Museum Basel einen Streifzug durch die Geschichte der Tumorbekämpfung. Im Mittelalter kamen etwa Brenneisen zum Einsatz, aber auch schon Chemo., Online verfügbar von 23/02 bis 24/05, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:15
R: Stephen Dunleavy... Das Zebra und der Schmetterling... Die Natur ist voller Farben und Muster. In unseren Augen machen sie ihre Träger einfach nur schön, Sammler sehen in ihnen häufig eine begehrte Trophäe. Aber welche Funktion haben diese Farben und Muster für die Tiere, die sich damit schmücken? Das gestreifte Fell des Zebras ist einzigartig im Reich der Säugetiere. Als die ersten Zebras im 18. Jahrhundert nach Europa kamen, wurden sie in den höfischen Menagerien zur Schau gestellt. Die Menschen waren fasziniert von diesen seltsamen Pferden, und die Forscher fragten sich, wozu ihre Streifen wohl gut sind. Im Laufe der Jahrhunderte gab es dafür viele Erklärungsversuche. Charles Darwin beispielsweise stellte fest, dass jedes Zebra ein unverwechselbares Muster besitzt. Vielleicht suchen die Tiere ihren Partner ja anhand dieses Musters aus, so seine These. Gegen Darwins These spricht, dass gelegentlich Zebras beobachtet werden, deren Zeichnung völlig aus der Art schlägt. Nach einer anderen Theorie dient die Zeichnung der Tarnung vor Fressfeinden. Offenbar verwirren die Streifen laufender Zebras einen potenziellen Angreifer so sehr, dass er die Entfernung zu seiner Beute nicht mehr einschätzen kann. Das Zebra hat seine Zeichnung im Laufe der Evolution jedenfalls unverändert beibehalten. Ganz im Gegensatz zum Schmetterling. Von ihm gibt es Tausende – wenn nicht Millionen – unterschiedliche Arten. Die Naturforscher des 19. Jahrhunderts konnten von Schmetterlingen offenbar gar nicht genug bekommen. Ihre Sammlungen füllen die Schaukästen vieler Museen. Beim Muster ihrer Flügel hat sich die Natur selbst übertroffen. Die Frage, warum die Natur die Flügel in einer solchen Vielgestalt entworfen hat, beschäftigt die Wissenschaft schon lange. Die leuchtenden Farben machen den Schmetterling für Fressfeinde zum Blickfang. Warum dennoch diese große Farbenpracht?
17:40
R: Ombline de la Grandiere, Nicolas Moncadas... Süden... Tise und seine Mitarbeiter kümmern sich an der Nordküste von Paraná um die Papageien im Superagui-Nationalpark. In Joinville führen Ango und seine Frau in die Geheimnisse der Herstellung von Rohrzuckermarmelade ein. Und in Florianópolis hat Jaime das familieneigene Gasthaus in eines der namhaftesten Austernrestaurants des Landes verwandelt, während Cristiane verletzte Tiere und Opfer illegalen Tierhandels versorgt. In Porto Alegre stellt der Sänger Vítor Ramil die Gaúcho-Kultur vor und macht damit deutlich, dass Brasilien nicht nur aus ausgedehnten Regenwäldern besteht. An den Ufern der größten Lagune Brasiliens, der Lagoa dos Patos, bauen Maurivan und Gross das grüne und das gelbe Gold der Gegend an: Reis und Soja. In Barra do Chuí schließlich, an einem der längsten Strände der Welt, schnitzt der Künstler Coelho Skulpturen aus Walknochen. Er hat sich außerdem dem Schutz der Umwelt verschrieben.
18:35
R: Bernhard Rübe... Wolfsschluchten... Die Kantabrische Kordillere ragt unweit der nordspanischen Atlantikküste bis zu 2.600 Meter steil in den Himmel. Wie eine Barriere hält sie die regengesättigten Tiefausläufer aus der Biskaya-Bucht auf ihrem Weg nach Süden zurück. Hier leben die Iberischen Wölfe scheu und zurückgezogen. Sie jagen am liebsten Hirsche, Rehe, Wildschweine, Füchse und Hasen. Wildbiologen sind sich einig, dass Wölfe das ökologische Gleichgewicht im Wald in einer Weise regulieren, zu der der Mensch nicht imstande ist. So besagt ein fast vergessenes Sprichwort: Wo der Wolf heult, ist der Wald gesund. Der Film dokumentiert, wie die Verständigung im Familienverband bei Jagd und Jungenaufzucht funktioniert, wie Rangkämpfe ausgefochten werden und wie die Jungen langsam in die Sozialstruktur des Rudels eingeführt werden. Es wird eindrucksvoll gezeigt, dass ein einzelner Wolf bei der Jagd auf Wildtiere kaum eine Chance hat. Werden eingespielte Familienverbände durch das Töten der Elterntiere auseinandergerissen, entstehen vermehrt Einzelgänger, die aus der Not heraus Schafe oder andere Nutztiere attackieren. Wolfsabschüsse verstärken den Konflikt zwischen Viehhaltern und Wölfen also eher, als das Problem zu bekämpfen. Die Dokumentation präsentiert daher neue Lösungsansätze für ein nachhaltiges Zusammenleben von Mensch und Wolf. Wirksamen Schutz für die Herde zu gewährleisten, bedeutet für die Viehhalter zwar einen Mehraufwand: Sie müssen öfter bei den Tieren bleiben, sie nachts in Stallungen sperren, Zäune errichten, oder Schutzhunde kaufen und trainieren. Den Bauern wird dabei aber finanziell geholfen. Durch umsichtiges Verhalten und Vorkehrungen geht die Zahl der Viehrisse in den nordspanischen Wolfsgebieten mittlerweile gegen null. Ein Ansporn, Wölfe auch in anderen Teilen Europas wieder willkommen zu heißen. , Online verfügbar von 23/02 bis 02/03.
19:20
ARTE Journal
19:40
Europas Sozis in der Krise – Zwischen Macht und Ohnmacht... Online verfügbar von 23/02 bis 25/03.
20:15
I: Jan Josef Liefers(role=Wastl Kronach, Julia Koschitz(role=Elke Kronach; S: Kit Hopkins, Hans Steinbichler; R: Hans Steinbichler... ... mitJanJosefLiefersoffenbarinspiriertvomFallGustlMollath, Von seiner Zelle in einer psychiatrischen Klinik aus erzählt Sebastian „Wastl“ Kronach (Liefers) seine „unglaubliche Geschichte“: In den Neunzigern heiratet der Münchner Autorestaurator und Tuningexperte die Vermögensberaterin Elke (Julia Koschitz). Der Sex ist furios, Elke macht Karriere. Allerdings missfällt Wastl, dass Elke für Kunden Millionen von Schwarzgeld in der Schweiz versteckt, teilweise an ihrem Arbeitgeber vorbei, dem – fiktiven – Geldinstitut Bayhub. Als Elke nicht auf seine Vorwürfe reagiert, beschwert sich Wastl beim Chef der Bank. Elke verliert zeitweilig ihren Job, doch die Bank vertuscht alles. Als Elke daheim Akten fortschaffen will, kommt es zur Rangelei. Sie findet Trost bei einem Psychiater – und Kunden. Der gibt, ohne Wastl jemals getroffen zu haben, ein übles Gutachten über dessen Geisteszustand ab. Als Elke ihrem Mann vor Gericht Misshandlung vorwirft, geht Wastls Auftritt ohne Verteidiger nach hinten los. In nächster Instanz landet der Fall auch noch bei einem befangenen Richter (Francis Fulton-Smith). Plötzlich gilt Gandhi-Bewunderer Wastl als „gemeingefährlich“… Klar: Wastl Kronach spielt auf Gustl Mollath an, der 2006 für sieben Jahre zwangseingewiesen wurde. Alle Namen sind geändert. Befürchtete man eine Klage Mollaths? Autorin Henriette Piper („Ein Dorf schweigt“) und Regisseur Hans Steinbichler („Winterreise“) lassen Wastl aus lauteren Motiven handeln, sie zeigen ihn als Opfer von Intrigen und Willkür – aber auch als neurotischen Wichtigtuer. Liefers war selten besser, er vermittelt diese Ambivalenz perfekt. Schade, dass der sensible TV-Film etwas abrupt endet., Erstausstrahlung.
21:45
R: Olivier Monssens... ... Ihre Ursprünge hat die Discomusik im schwarzen Amerika, doch viele Hits von Boney bis Donna Summer wurden in europäischen Studios produziert. Archivszenen und Interviews u. a. mit Harold Faltermeyer, Giorgio Moroder., Erstausstrahlung.
22:40
Remix: Bill Murray/Lichtschwert-Kampf/ Xiu Xiu live/Craig Baldwin... Erstausstrahlung.
23:20
R: Stefan Mathieu, Hannes Rossacher... Sparks... Sparks – das sind die Brüder Ron und Russell Mael. Anfang der 70er in Los Angeles gegründet, entwickelte sich die Band zu einem Chamäleon der Rock – und Popmusik über Glam, Synthie, New Wave zu einer eigenen Definition von elektronischer Tanzmusik. Und die funktionierte von Anfang an weltweit. Stilprägend sind Ron Maels Falsettgesang, die Coolness von Russell Mael an den Tasteninstrumenten mit unübersehbarem Menjou-Schnurrbärtchen und die opernartigen Arrangements mit selbstironischen Texten voller Zynismus. Mit Songs wie This Town Ain't Big Enough for Both of Us und Amateur Hour legten sie den Grundstein für ihre langjährige Karriere, und mit When Do I Get to Sing 'My Way' meldeten sie sich in den 90er Jahren wieder selbstbewusst zurück. Die Kritik ist sich einig über die Qualitäten des neuen Albums der Sparks, Hippopotamus, das im Herbst vergangenen Jahres veröffentlicht wurde. Von Comeback kann man freilich nicht sprechen, denn die Sparks waren eigentlich immer da. Ihr Sinn fürs Schräge zielt auch heute durch ausgefeilte Musikalität und die Ohrwurmqualitäten der Musik stets Richtung Charts. Und gerade das gibt ihren Liveauftritten immer den besonderen Kick, was die beiden junggebliebenen Alt-Stars mit einer neuen Band bei Berlin Live beweisen, einschließlich fast aller Top-Songs. , Online verfügbar von 23/02 bis 25/03; Erstausstrahlung.
00:25
Jean Rochefort... Online verfügbar von 23/02 bis 25/03; Erstausstrahlung.
01:00
R: Benoit Toulemonde... ... Wenn die schottischen Indierocker und das kalifornische Experimentalduo aufeinandertreffen, sind Theatralik und Extravaganz garantiert. Der Gig 2015 in Paris., Online verfügbar von 23/02 bis 03/03.
02:20
R: David Muntaner... ... Doku. Was bewegt die Leute, die Donald Trump gewählt haben? Und was halten sie jetzt von ihm?, Mehr als hundert Tage sind rum, aber viele wundern sich immer noch, dass ein Mann wie Donald Trump US-Präsident werden konnte. Warum haben ihn so viele Abgehängte und sozial Schwache gewählt, die doch von seiner Politik kaum profitieren können? Mit welchen Tönen hat Trump sie erreicht, wollten sie einfach eine arrogante „Elite“ abstrafen? Zeit, einmal Menschen zu besuchen, die Meinungsforscher offenbar nicht auf dem Schirm hatten. Wie den Muslim Akil aus Michigan, der Trump auch gewählt hat. Seine Freunde verstehen das nicht, ob es uns nach dem Film gelingt? try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
03:20
... Online verfügbar von 24/02 bis 25/04; Erstausstrahlung.
04:35
R: Fabrice Maruca... Mona Lisa, Leonardo da Vinci: Nächtliche Klage... Leonardo da Vincis Mona Lisa, die Diva des Louvre, hält das Sicherheitspersonal des Museums mit ihrem Walkie-Talkie ganz schön auf Trab. Als Veganerin erträgt sie den Geruch des Fleisches nicht, der offenbar von Paolo Veroneses Gemälde Die Hochzeit zu Kana von gegenüber kommt: Es zeigt eine Bankettszene; in der Mitte der Tafel sitzt Jesus Christus, dem ein Festmahl serviert wird ... try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {} , Erstausstrahlung.
05:00
... Online verfügbar von 24/02 bis 03/03.
05:25
Belgien... Belgisches Kino, das sind zwei Filmkulturen: die frankophone und die flämische. Beide höchst produktiv, doch selbstbewusst verschieden. Insofern ist die Zwei die belgische Zahl. CineKino Belgien widmet sich ihren Facetten. Jaco Van Dormael, dessen Toto der Held in den 90er Jahren ein internationaler Arthaus-Erfolg wurde, erinnert an den Vater des modernen belgischen Films, André Delvaux, und dessen in beiden Sprachen realisierte Filme des magischen Realismus. Van Dormaels jüngster Film Das brandneue Testament steuert zudem die Szene zum belgischen Humor bei. Dem populären flämischen Film gelten die Kapitel zur Premiere von Eric Van Looys Loft und zur Oscar-Nominierung von Felix Van Groeningens The Broken Circle. 1,2 Millionen Zuschauer sahen Loft, mithin etwa ein Fünftel aller Flamen, und von Groeningens Film gewann den Panorama-Publikumspreis bei der Berlinale, Hauptdarstellerin Veerle Baetens den Europäischen Filmpreis. Für das sozialkritische frankophone belgische Kino stehen die Brüder Jean-Pierre und Luc Dardenne wie kaum jemand sonst. Schauplatz ihrer Filme ist dabei immer wieder ihre Heimatstadt Seraing. Mehr als nur eine Location: ein Protagonist der Filme, der Ort, der Europas Zukunft zeigt. Darin agiert in Der Junge mit dem Fahrrad Cécile de France, Star des belgischen, französischen, internationalen Kinos. Die Regisseurin Chantal Akerman führt in berührenden Archivaufnahmen durch ihr Brüssel-Porträt Eine ganze Nacht, einen Reigen erotischer Begegnungen und Aufbrüche. Und schließlich darf für Belgien, das Land der Comics, eine Persönlichkeit nicht fehlen: Tintin, dessen Tim und Struppi-Abenteuer mehrfach Filmstoff wurden. Und auch nicht die Szene, die Louisa, ein Wort der Liebe für immer einen Ort im belgischen Filmgedächtnis sicherte.
05:50
Italien... CineKino Italien: Das italienische Kino ist fast so alt wie die Erfindung des Kinos selbst und hat mit seinen Stars und großen Filmen jahrzehntelang das internationale Filmschaffen beflügelt. In zehn Schlaglichtern lässt diese Folge wichtige Momente der italienischen Filmgeschichte Revue passieren: von der Geburtsstunde des Italo-Westerns mit Sergio Leones Für eine Handvoll Dollar (1964) bis zur literarischen Figur des Pinocchio, der unter vielen anderen Luigi Comencini und Roberto Benigni zu wundervollen Kinoadaptionen inspirierte. Von Italiens erstem Kinofilm La presa di Roma zum politisch engagierten Kino des Roberto Rossellini, der 1945 mit Rom, offene Stadt mit Anna Magnani in der Hauptrolle ein Meisterwerk des Neorealismus schuf wie auch wenige Jahre später Vittorio De Sica mit Fahrraddiebe. Und natürlich Pier Paolo Pasolini, dessen poetische, sozialkritische und provokative Filme und Texte bis heute zutiefst berühren. Schwärmen für Filmikone Claudia Cardinale, die mit Federico Fellinis Achteinhalb an der Seite von Marcello Mastroianni, in Luchino Viscontis Der Leopard an der Seite von Burt Lancaster und Alain Delon oder gemeinsam mit Charles Bronson und Henry Fonda in Sergio Leones Spiel mir das Lied vom Tod Filmgeschichte schrieb; lachen bei Mario Monicellis Ein irres Klassentreffen und zum Abschluss eine prickelnde Liebesszene unter flatternden Laken in Michelangelo Antonionis Identifikation einer Frau.
06:20
R: Laurent Heynemann, Matthias Luthardt... Kinospaziergänge zwischen Frankreich und Deutschland... Das Kino hat deutsch-französische Liebesgeschichten geschrieben – auf der Leinwand sowie im wahren Leben. Die Dokumentation CinéKino erzählt nun die Liebesgeschichte zwischen dem deutschen und französischen Kino selbst. Mit zahlreichen Filmausschnitten führen die zwei Folgen CinéKino durch die Höhepunkte aus 100 Jahren gemeinsamer Filmgeschichte mit bewegenden Momenten vor wie hinter der Kamera. Was haben diese beiden großen Kinotraditionen gemeinsam, worin unterscheiden sie sich? Wie haben sie einander beeinflusst, und was haben sie voneinander gelernt? Das deutsch-französische Kino zeigt die Feindbilder und Vorurteile, die in den Filmen dies – und jenseits der Grenze bestanden, aber vor allem zeugt es immer wieder von der Anziehung und Faszination, dem freundschaftlichen Austausch der beiden Kulturen. Im Mittelpunkt der keiner zeitlichen Chronologie folgenden Kinospaziergänge stehen berühmte Schauspieler, Regisseure und andere bedeutende Filmschaffende aus Deutschland und Frankreich. Und natürlich führt CinéKino zu emblematischen Schauplätzen, Drehorten und Filmsets von früher und heute und illustriert mit reichem Archivmaterial die deutsch-französische Kinogeschichte von ihren Anfängen bis in die Gegenwart. Dieser Spaziergang beginnt mit Volker Schlöndorff, dem französischsten unter den deutschen Filmemachern. Fritz Lang und Robert Siodmak fanden während des Zweiten Weltkriegs Zuflucht in Frankreich. Simone Signoret setzte mit Die Hexen von Salem die lange Tradition der deutsch-französischen Koproduktion auch zu DDR-Zeiten fort. Jean-Luc Godard ließ in Die Verachtung den Deutschen Fritz Lang sich selber spielen und: Die große Sause mit Louis de Funes. , Online verfügbar von 24/02 bis 26/03.
07:15
R: Jerry Thompson... ... Töne dienen der Orientierung, sie können zu Lärm werden – oder zu Musik. Mediziner setzen Ultraschall zur Tumorentfernung ein, ohne dass Blut fließt. – Faszinierende Forschungsergebnisse. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
08:00
Xenius
08:25
Wie beeinflusst es die Menschheitsgeschichte?... Das Klima hat einen großen Einfluss auf die Entstehung und Entwicklung der Menschheit. Von der Steinzeit bis in die Gegenwart waren wechselnde Klimabedingungen die Ursache für Erfolg oder Untergang zahlreicher Kulturen und Königreiche. Wissenschaftler haben die Meilensteine in der Menschheitsgeschichte im Spiegel weltumspannender Klimaentwicklungen untersucht und dabei erstaunliche Zusammenhänge entdeckt. Die Xenius-Moderatoren und Emilie Langlade gehen der Frage nach, aus welchen Komponenten das Klima besteht und wovon es beeinflusst wird. Eine entscheidende Rolle dabei spielen die Wolken. Deshalb steigt Adrian in ein Forschungsflugzeug und erlebt, wie Wolken entstehen. , Online verfügbar von 24/02 bis 26/03, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
08:55
R: Sabine Streckhardt, Lutz Neumann
09:45
R: Lutz Neumann, Sabine Streckhardt
10:40
Die weltweite Verbreitung von Stechmücken... Stechmücken sind wahre Serienkiller, denn sie übertragen nicht nur Parasiten, sondern auch Bakterien und Viren. Sie kennen keine geografischen Grenzen und sind für manche weltweite Krankheitsepidemien verantwortlich. Insgesamt existieren 3.546 verschiedene Stechmückenarten. Davon sind 200 als gesundheitsgefährdend einzustufen, da sie Krankheiten übertragen. In der heutigen Sendung werden zwei Stechmückenarten genauer unter die Lupe genommen, die Krankheiten wie Malaria, Chikungunyafieber, Zika-Virus und Denguefieber übertragen. Inspiriert von Erik Orsennas Buch Géopolitique du moustique, stellt Mit offenen Karten das ganz besondere Insekt vor, das sich an unterschiedlichste Bedingungen anpassen und unglaubliche Distanzen zurücklegen kann. Obwohl Mücken für die weltweite Verbreitung einiger Krankheiten verantwortlich sind, haben sie auch ihren Nutzen für die Erde. , Erstausstrahlung.
10:55
Industriestandorte – Aufmerksamkeitsgefahr?; Lebensmittelabfälle – Wie bekämpft man sie?... Erstausstrahlung.
11:30
R: Christine Tournadre... ... Es gibt nur noch wenige unerforschte Regionen auf unserem Planeten. Das unzugängliche Lengguru-Massiv im indonesischen Osten der Insel Neuguinea ist eine davon. Der Film begleitet eine Forschergruppe, die das von Regenwald überwucherten Gebirge im Jahr 2015 erkundete. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
13:00
R: Sabine Howe... Saudi-Arabien – Der Westen... In Saudi-Arabien gilt das islamische Recht Scharia. Bei Fehlverhalten drohen drakonische Strafen bis zur Hinrichtung. Die Doku stellt Menschen im ultrakonservativen Königreich vor: Männer, die Traditionen aus 1001 Nacht pflegen, Frauen, die den Aufbruch proben. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
13:40
R: Nadja Frenz
14:25
R: Sabine Howe
15:10
R: Steven Galling
15:55
R: Sabine Howe... Saudi-Arabien – Der Osten... In Saudi-Arabien gilt das islamische Recht Scharia. Bei Fehlverhalten drohen drakonische Strafen bis zur Hinrichtung. Die Doku stellt Menschen im ultrakonservativen Königreich vor: Männer, die Traditionen aus 1001 Nacht pflegen, Frauen, die den Aufbruch proben. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
16:40
... Erstausstrahlung.
17:35
R: Jacques Malaterre... Sylvin Rubinstein, Tänzer des Lebens... Die Flamencotänzerin Sylvin Rubinstein war in Wirklichkeit keine Frau. Unter ihrem Kostüm und ihrer Perücke verbarg sich ein Mann. In den 30er Jahren tanzten er und seine Schwester als Flamenco-Paar Dolores & Imperio auf den größten Bühnen Europas. Sie waren Juden und wurden von den Nazis für immer getrennt. Sylvin und Maria waren Zwillinge. Am 10. Juni 1914 kamen sie in Moskau als uneheliche Kinder des Fürsten Pjetr Dodorow und der jüdischen Tänzerin Rachel Rubinstein zur Welt. Der Erste Weltkrieg begann zu toben, und 1917 brach das Zarenreich unter der Revolution zusammen. Zum Schutz schickte der Fürst seine Familie über die Grenze nach Galizien. Sie waren zehn, als ihre Mutter mit ihnen nach Riga zog und sie in die Ballettschule von Frau Litwinowa schickte, einer ehemaligen Primaballerina der Oper des russischen Zaren. Mit 16 Jahren verließen sie Riga und bekamen sofort ein Engagement im Adria, dem großen Varietétheater von Warschau. Während die Zwillinge auf der Erfolgswelle schwammen, ergriffen die Nazis die Macht. Im Holocaust verlor Rubinstein nahezu seine gesamte jüdische Familie: Schwester, Mutter und seine Ehefrau, die er wegen ihrer zwei unehelichen Kinder auf Bitten seiner Mutter geheiratet hatte. Sylvin schloss sich dem Widerstand an und entkam dem Warschauer Ghetto. Im Hamburg der Nachkriegszeit baute sich Rubinstein als Travestietänzer ein neues Leben auf.
18:00
R: Jacques Malaterre... Alexandros Panagoulis, Unangepasster... Er hatte ganz allein gegen die Militärdiktatur gekämpft und danach im Gefängnis über Jahre unbeirrt jede Folter ertragen. Wieder frei, blieb er auch als Abgeordneter seinem Ideal treu: Alexandros – oder kurz Alekos Panagoulis, der Unbezwingbare – ein Rebell und Einzelkämpfer. Alekos Panagoulis kam am 2. Juli 1939 bei Athen zur Welt. Sein Vater war Offizier in der Armee von König Georg II., einem Monarchen, der Griechenland nicht wirklich regierte. Das Land war längst eine Republik. 1939 begann der Zweite Weltkrieg, und von 1941 an stand das Land unter deutscher Besatzung. Damit begann für das griechische Volk eine lange Leidenszeit. Die Kindheitserinnerungen von Alexandros waren von Krieg geprägt und von der Hungersnot in Griechenland nach dem Krieg. 1960 begann Alexandros ein Ingenieurstudium und schloss sich als überzeugter Demokrat der Jugendorganisation der Zentrumsunion an. Die Jugend der Zentrumsunion bildete damals die kämpferische demokratische Avantgarde. Sie kämpfte für Brot, Bildung und Freiheit. Der militante, rebellische Student Alexandros wurde 1966 für mehr als zwei Jahre zum Wehrdienst eingezogen. Doch die Obristen in Athen fürchten einen Sieg der Linken bei den nächsten Wahlen und beschlossen am 21. April 1967 einen Staatsstreich. Panzer besetzten die Hauptstadt, und Oberst Papadopoulos ging mit grausamer Härte vor. Einige Demonstranten wurden erschlagen und viele festgenommen. Es war der Beginn einer Diktatur. Panagoulis wollte nicht Soldat eines Regimes sein, das sein Volk unterdrückt. Schon im Mai 1967 desertierte Alexandros, womit er die Todesstrafe riskierte. Er hatte nur ein Ziel vor Augen: die Ermordung von Oberst Papadopoulos, doch sein Attentat gegen den Diktator im Jahr 1968 misslang.
18:30
R: Hanna Leissner... Der Schwäbischen Alb... Franz Häußler ist Landwirt auf der Schwäbischen Alb im Süden Deutschlands. Den steinigen Böden zum Trotz wird auf der Alb intensiv Landwirtschaft betrieben. Eine Pflanze gedeiht hier besonders gut: die Linse. Franz Häußler gehört zu den Rettern der Alb-Linse, die lange verschollen war: zu aufwendig im Anbau, zu mühsam in der Verarbeitung. Erst eine neue Generation von Bauern hat die Alb-Leisa in einer Saatgutbank in St. Petersburg wiederentdeckt und baut sie heute erfolgreich an. Dass die Linse auf der Schwäbischen Alb aussterben konnte, ist verwunderlich, denn sie gehört zum Leibgericht der Schwaben: Linsen mit Spätzle. Franz und Ingrid Häußler leben mit ihren vier Kindern am Rande der Schwäbischen Alb, in Schwörzkirch. Im Familienbetrieb packen alle mit an. Neben der Linse ist die Region bekannt für ihre Back – und Teigwaren. Natürlich werden die Spätzle bei Familie Häußler selbst gemacht und so auch Brot und Gebäck. Ingrid Häußler verwendet die Linse auch beim Kuchenbacken: Johannisbeeren mit Linsenbaiser. Weil Franz Häußler nicht von Konzernen abhängig sein will, wird der Hof nach ökologischen Prinzipien bewirtschaftet. Kleine Flächen und freies Saatgut, dazu eine enge Vernetzung mit der Region – da passt die kleine Linse gut ins Konzept. Die Dokumentation begleitet Familie Häußler zur Erntezeit. Eine kritische Phase, denn die Linse ist nässeempfindlich, und zu viel Regen kann den Ertrag eines Jahres vernichten. Zum Erntedank lädt die Familie zum Maultaschenessen ein. Und wie könnte es anders sein: In die Füllung der Maultaschen kommt bei den Häußlers die neue alte Alb-Leisa. , Online verfügbar von 24/02 bis 03/03.
18:55
Das Rätsel; Der Mythos; Der Gegenstand... Erstausstrahlung.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Albert Knechtel... Schach oder matt am Oyapock... In diesem Teil von Europas wilder Westen geht es um die Perspektiven an dem vergessenen Fluss Oyapock. In Trois Palétuviers hat ein Lehrer aus Lothringen sein Hobby in den Unterrichtsalltag integriert: Schach. Fast das halbe Dorf spielt das königliche Spiel, mitten im Busch, eine Stunde mit dem Boot vom nächsten Arzt entfernt. Der Erfolg gibt ihm recht: Die Noten der Schulkinder sind gut. Um ihnen neue Eindrücke zu vermitteln und ihre Neugier zu wecken, hat Daniel Baur sieben seiner Schützlinge auf eigene Kosten mit nach Brüssel zur EU genommen. Dort spielen sie im Herzen der politischen Schaltzentrale der Union Schach gegen einen schottischen Profi. Eine einmalige Erfahrung für die Palikur-Indianer. Ganz anders sieht es in Camopi aus, das der Spiegel einmal Europas exotischsten Außenposten genannt hat. Etwa 120 Kilometer landeinwärts von Trois Palétuviers gelegen, sind hier Alkoholexzesse und Selbstmorde keine Seltenheit. Das Filmteam besuchte den Musiker Teko Makan, dessen Lied über den Selbstmord zum Hit am Oyapock wurde. Es sei auch die Isolation, die die Jugendlichen in den Selbstmord treibe, meint er. Camopi liegt in der Trockenzeit etwa zehn Stunden von der Hauptstadt Cayenne entfernt. Der Film malt ein trauriges Bild der Wunderwelt Französisch-Guayana, wo die Sozialhilfe nicht gerade den familiären Zusammenhalt fördert, sondern eher den Alkoholkonsum zu finanzieren scheint – in einer EU-Region.
20:15
R: Cassian von Salomon... ... Ein bronzezeitlicher Grabfund in Dänemark liefert Archäologen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die um 1400 v. Chr. weit gereist ist., Online verfügbar von 24/02 bis 25/05; Erstausstrahlung.
21:05
R: Nick Gillam Smith... ... Jüngste Untersuchungen der bei Stonehenge gefundenen menschlichen Überreste liefern neue Erkenntnisse über das Leben der Erbauer, Bewohner und Besucher dieses hoch symbolträchtigen Ortes. Die Forschung widmet sich dieses Mal nicht den Steinen und ihren Hinweisen auf das prähistorische Leben, sondern den Überresten der Menschen, die zwischen 3000 und 2000 vor Christus in der Nähe von Stonehenge begraben wurden. Schwerpunkt der Forschung sind einerseits die bei den ersten Ausgrabungen 1919 in Stonehenge gefundenen Skelette, die 1935 wieder beigesetzt und nun von Parker Pearsons Team erneut exhumiert wurden: rund 50.000 Knochenfragmente von 63 Männern, Frauen und Kindern. Auch wird die steinzeitliche Siedlung von Durrington Walls unter die Lupe genommen. Nur rund drei Kilometer nördlich von Stonehenge hatte Parker Pearsons Team hier im Jahr 2005 die Reste mehrerer Häuser zutage gefördert, und kürzlich entdeckten sie fast 80.000 Fragmente von rund 4.500 Jahre alten Tierknochen und Tonscherben. Aus diesen Funden lässt sich schließen, dass Durrington Walls um 2500 vor Christus nicht nur ein Basislager der Erbauer des zweiten Stonehenge-Steinkreises war, sondern auch ein Pilgerort, zu dem die Inselbewohner mit ihren Tieren kamen, um die Wintersonnenwende zu begehen. Auch konzentriert sich die Forschung auf die erneute Untersuchung von im Jahr 2002 gefundenen Gebeinen aus rund 300 Gräbern. Besonderes Interesse gilt dem Skelett des Bogenschützen von Amesbury. Denn diese Analysen geben Aufschluss über einen gesellschaftlichen Umbruch um 2300 vor Christus, sie belegen die Einwanderung neuer Völkergruppen vom europäischen Festland. , Online verfügbar von 24/02 bis 04/03.
22:00
... Der Drache ist eins der ältesten Fabelwesen: in westlichen Erzählungen meist ein Monster, in Asien ein Glückssymbol. Auch das edle Einhorn (o.) oder der blutsaugende Chupacabra bevölkern Märchen. Die fantasievolle Suche nach realen Vorbildern führt in Schlangengruben, Goldminen und ins Innere eines Vulkans., Erstausstrahlung.
22:55
R: Michael Trabitzsch, Olaf S. Müller... Dem Geheimnis des Lebens auf der Spur... Das Humangenomprojekt war eines der ambitioniertesten wissenschaftlichen Unterfangen der letzten Jahrzehnte. Die Entschlüsselung der drei Milliarden Basenpaare, die die menschliche DNA bilden, wurde weltweit begeistert aufgenommen. Doch der Euphorie folgte sehr bald die Ernüchterung. Denn die tatsächlichen Funktionen – vom Zellaufbau bis zum Stoffwechsel – werden von den Proteinen ausgeführt. Sie sind die wahren Akteure eines Organismus. Weltweit sind Forscher dabei, alle Proteine des menschlichen Organismus kennenzulernen, ihre Funktion zu beschreiben und ihre Interaktionen zu verstehen. Sie wollen wissen, wie Gene, Proteine und Krankheiten zusammenhängen. Das Ziel ist klar: Es geht um nichts Geringeres als die Heilbarkeit der großen Krankheit wie Krebs, Alzheimer und Parkinson. Die Dokumentation macht sich auf den Weg zu den wichtigsten Wissenschaftlern und Ärzten, die in Amerika, Europa und Asien an dieser Revolution in der Erforschung des Baukastens Mensch arbeiten. Sie beschreiben ihre Forschungsreise, deren Erkenntnisse in den nächsten zehn Jahren zu zahlreichen neuen Therapien und Heilerfolgen führen könnten. , Online verfügbar von 24/02 bis 26/03; Erstausstrahlung.
23:50
R: Philippe Truffault... Verrat... Wie werden Menschen zu Verrätern? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, sind in der heutigen Sendung Jean-Christophe Cambadélis, ehemaliger Vorsitzender der Parti socialiste , und der Autor und Soziologie-Professor Sébastien Schehr zu Gast. Schehr hat sich auf die Thematik des Verrats spezialisiert und stellt in der Sendung die Frage in den Mittelpunkt, ob man eher seine Partei oder seine Ideale verraten sollte. Ein Verräter ist nicht unbedingt ein schlechter Mensch. Meist begeht man einen Verrat nämlich nicht, um Böses zu tun, sondern um einem höheren Gut zu dienen. Genau um dieses Dilemma geht es beim Verrat: Was wiegt schwerer – die eigenen Überzeugungen oder die Verpflichtungen gegenüber anderen? Welche Beweggründe können wirklich hinter einem Verrat stecken? Was geht in den Köpfen von Geheimagenten vor, die auf beiden Seiten ihres Doppellebens als Verräter gelten? Ist es Verrat, wenn man unter Folter beginnt zu sprechen? Verrät man aus Schwäche oder für einen höheren Zweck? , Gäste: Sébastien Schehr, Jean-Christophe Cambadélis, Online verfügbar von 24/02 bis 25/04; Erstausstrahlung.
00:15
... Erstausstrahlung.
00:45
Sondersendung Berlinale... Im Rahmen der Sondersendung Berlinale läuft unter anderem der portugiesische Kurzfilm „Kleine Stadt“, für den Regisseur Diogo Costa Amarante im vergangenen Jahr mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet wurde. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}, Online verfügbar von 24/02 bis 25/05; Erstausstrahlung.
01:45
I: Vincent Minne(role=Aurélien, Jean-Benoît Ugeux(role=Philippe, Balthazar Monfé(role=Balthazar, Aurore Fattier(role=Aurore; S: Emmanuel Marre; R: Emmanuel Marre... ... Zwei Männer sind im Auto unterwegs mit dem Sohn des einen, um ihn zu seiner Mutter zu fahren. Die drei haben es nicht eilig, verbringen die meiste Zeit an Autobahnraststätten… Unspektakuläre, flirrende Episode eines Sommers., Originalvertonung, Produktion: Kidam Productions, Online verfügbar von 24/02 bis 25/05; Erstausstrahlung.
02:15
S: Nadav Schirman; R: Nadav Schirman... ... Doku über die Frau von „Carlos“, dem meistgesuchten Terroristen der 70er- und 80er-Jahre., „Es war keine Liebesgeschichte“, gesteht Magdalena Kopp, Mitbegründerin der „Revolutionären Zellen“. Carlos habe sie gefügig gemacht. War sie Täterin und Opfer? Auch die gemeinsame Tochter Rosa weiß nicht, was sie glauben soll. Mit ihr wird der Film im letzten Drittel emotional und spannend. Zuvor bleiben (zu) viele Fragen offen. Lief im Kino als „In the Darkroom“.
03:45
R: Daniel Duncan
04:10
R: Daniel Duncan
04:40
R: Fabrice Maruca
05:05
R: Louise Hooper... Ost trifft West... Mit dem italienischen Jesuiten und Maler Giuseppe Castiglione begann ein Austausch mit der westlichen Welt, der die Kunst Chinas und auch das Land selbst für immer verändern sollte. Castiglione kam im 18. Jahrhundert als Missionar, wurde ein Vertrauter des Kaisers Qianlong und machte die westliche Malerei in China bekannt. In seinen eigenen Arbeiten verband er chinesische Tradition mit europäischen Elementen wie der Zentralperspektive oder der realistischen Behandlung von Licht und Schatten und eröffnete so der chinesischen Kunst neue Ausdrucksformen. Das 19. Jahrhundert war geprägt von politischen Rückschlägen, zwei verlorenen Opiumkriegen gegen Großbritannien und massiven sozialen Spannungen, auf die auch die Kunst reagierte: ein an Delacroix orientiertes Gemälde von Xu Beihong, der im frühen 20. Jahrhundert in Paris Kunst studierte, zeigt einen der zahlreichen gescheiterten Aufstände. Es wird heute von seinem Sohn Xu Qingping aufbewahrt, der das Gemälde der Kamera präsentiert. Mit dem Sieg Mao Zedongs begann der Sozialistische Realismus in der chinesischen Kunst. Fortan musste sie der Politik dienen – auf den Bildern wurden auch Berge und Flüsse so rot wie Maos Bibel. Aber es begann auch eine Zeit, in der viele ältere Gemälde und Schriften zerstört wurden, die kulturelle Vergangenheit zählte nichts mehr. Gegen Ende der 1970er Jahre begann eine Rückbesinnung auf dieses Erbe, unterstützt auch durch sensationelle Funde wie den der Terrakotta-Armee. In den 80er Jahren dann entstand in Peking in den verlassenen Fabrikräumen der sogenannten 798 Art Zone ein neues Herz der Avantgarde-Kunst Chinas. Einer ihrer Stars: Xu Bing und seine monumentale Installation Book from the Sky (1987-1991), mit der er weltberühmt wurde. Auch die Werke des im Westen erfolgreichen Ai Weiwei werden gezeigt sowie die von jüngeren Künstlern, die sich aufmachen, mit ihren Werken den Weltmarkt zu erobern.
06:00
Abgedreht!
06:35
R: Chantal Alles... Bauernhochzeit... Pieter Bruegel der Ältere schlich sich um 1568 bei einem Hochzeitsfest ein, um diese für die damalige Gesellschaft und Zeit typische Szene malerisch festzuhalten. Dabei mischte er sich nicht nur unter die Gäste, sondern verewigte sich offenbar auch selbst im Bild. Ein Augenzwinkern an die Nachwelt. Das berühmte Gemälde hängt im Kunsthistorischen Museum in Wien und inspirierte den belgischen Sternekoch Jean-Baptiste Thomaes. Mit Unterstützung der Renaissance-Expertin Elisabeth Latrémoliere kreiert Jean-Baptiste Thomaes ein typisch flämisches Gericht: den Waterzooi, eine Suppe mit Geflügel und verschiedenen Gemüsesorten, unter anderem Chicorée. Letztere Zutat darf auch beim Dessert, diesmal als Likör, nicht fehlen. Die Zubereitung des Nachtischs übernimmt der Bruder von Jean-Baptiste höchstpersönlich. Es ist ein Festmahl wie auf einer Hochzeit – und eventuell schmackhafter als die rustikalen Gerichte, die damals bei den Bauern aufgetischt wurden. Zu Wort kommen in der Sendung die Kunsthistorikerin Myriam Dom, die Historikerin und Expertin für Renaissance-Küche Elisabeth Latrémoliere, der Bäcker Christophe Vasseur, der Chicorée-Erzeuger Franck Van Den Bulcke, der Gartenbauingenieur Jean-Marie Mignon sowie der Lambic-Bierbrauer Jean Van Roy. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {}.
07:05
Karambolage
07:15
R: Luc Riolon... Streuner unter sich – Straßenhunde in Moskau... Straßenhunde in Moskau passen sich an den Menschen an: Sie verhalten sich freundlich und erbetteln so Futter. Andernorts leben ihre Artgenossen in der Wildnis, werden mehr und mehr zu Wölfen. Eine neue Stufe der Evolution? Nicht nur für Zoologen ist die Entwicklung verwilderter Vierbeiner interessant. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
08:05
Die Schwestern der Sonne... Diese Folge widmet sich den Arbeiten von Annie Jump Cannon und Cecilia Payne-Gaposchkin. Die beiden Wissenschaftlerinnen stellten althergebrachte Annahmen infrage und machten bahnbrechende Entdeckungen: Unter Cannons Leitung katalogisierte eine Gruppe von Forscherinnen zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Sterne nach den Spektrallinien. Zwei Jahrzehnte später schloss sich ihr die junge Britin Cecilia Payne-Gaposchkin an. Gemeinsam fanden sie heraus, aus welchem Material Sterne bestehen. Weiter werden die verschiedenen Lebenszyklen der Sterne vorgestellt, bevor das Fantasie-Raumschiff den Planeten eines Sterns besucht, der einen Kugelsternhaufen umkreist. , Online verfügbar von 25/02 bis 26/05; Erstausstrahlung (Staffel 1, Folge 8).
08:45
R: Pierre Lergenmuller... Gutenberg – Erfinder des Buchdrucks mit Weitsicht... Nachdem er bereits einige Jahre an der Erfindung einer Druckerpresse getüftelt hatte, konnte Johannes Gutenberg im Jahre 1450 den Geschäftsmann Johannes Fust davon überzeugen, seine Arbeiten zu finanzieren. Unter Gutenbergs Leitung wurde so lange an bereits bekannten Techniken wie der Goldschmiedekunst, der präzisen Legierungen und der Handpresse gefeilt, bis durch das Zusammenspiel all dieser Handwerke eine Druckerpresse entstehen konnte. So wurde im Jahre 1452 schließlich das erste Buch der Menschheitsgeschichte gedruckt. Die Folgen dieser Erfindung waren weitreichend: Plötzlich war es viel einfacher, Wissen zu bewahren und zu verbreiten. Dies sollte eine Revolution der europäischen Gesellschaften nach sich ziehen. , Erstausstrahlung.
09:10
... Online verfügbar von 25/02 bis 04/03; Erstausstrahlung.
09:25
I: Gaëlle Bona(role=Anna von Rohr, Mathieu Simonet(role=Jean Schaeffer, Isabellle Caillat(role=Elisabeth Grimm, Jean-Charles Clichet(role=Abraham Blum, Baptiste Coustenoble(role=Gaspard Sandoz; S: Noémie Kocher; R: Greg Zglinski... ... TV-Melodram.Die Ehe eines Uhrenfabrikanten gerät aus dem Takt., Schweiz, 1917: Der junge Uhrmacher Jean (Mathieu Simonet) hat einen Traum: die Erfindung einer wasserdichten Armbanduhr. Das Glück scheint ihm hold. Er heiratet die adlige Anna (Gaëlle Bona), die Uhrenfabrik Mido prosperiert. Doch Anna hört Stimmen, ein Arzt diagnostiziert Schizophrenie. Jean verdrängt zunächst die Wahrheit… Autorin Noémie Kocher („Ein Tag“) erzählt die Geschichte ihrer Großmutter. Berührend, voller Zeitkolorit und mit Blick für gesellschaftliche Umwälzungen, aber oft etwas gefühlig und mit Hang zur romantisierenden Überinszenierung. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
11:05
R: Olivier Simonnet... Im Zauberwald der Bretagne... Nach der ersten Reise durch die neuseeländischen Kulissen sucht John Howe nun die tieferen Ursprünge der Sagen in Europa. Begleitet wird er dabei wieder von Professor Leo Carruthers, einem Spezialisten für die englische Sprache, Literatur und Kultur des Mittelalters. Im sagenumwobenen Wald Brocéliande in der Bretagne trifft John Howe zudem auf den Geschichtenerzähler Nicolas Mezzalira, der ihn auf eine Reise durch Merlins Vergangenheit mitnimmt. Als Sohn des Teufels geboren, hat sich der Magier Merlin dazu entschieden, seine allmächtigen Fähigkeiten nur in den Dienst des Guten zu stellen. Im Wald von Brocéliande, in dem Merlin den keltischen Legenden nach gelebt haben soll, zauberte er für seine geliebte Fee Viviane ein mystisches Kristallschloss im See. Dieser See existiert heute noch – genauso wie ein Brunnen im Wald, der schon im Mittelalter als Inspirationsquelle galt. Dort greift John Howe spontan zu Bleistift und Papier und zeichnet eine bekannte Gestalt. Aber ist es Merlin oder der Magier Gandalf? Es bestehen zahlreiche Parallelen zwischen den beiden: Sie sind geheimnisvolle, gewiefte Gestalten, deren Fähigkeiten die menschliche Wahrnehmung weit übersteigen. Tolkien kreiert mit seinen Figuren ein episches Meisterwerk des 21. Jahrhunderts, das zwischen Saga und Fantasie schwebt, aber gleichzeitig auch etwas Modernes in sich trägt. Doch auch im Zauberwald keine Spur von einem Hobbit – John Howes abenteuerliche Reise geht weiter! , Online verfügbar von 25/02 bis 04/03.
11:30
R: Michael Grotenhoff
12:30
R: Albert Knechtel
13:15
R: Albert Knechtel
14:00
Monster und Mythen
14:50
R: Nick Gillam Smith
15:45
R: Cassian von Salomon... ... Ein bronzezeitlicher Grabfund in Dänemark liefert Archäologen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die um 1400 v. Chr. weit gereist ist. try { TFM.Tag.destroy('sc-outstream'); } catch(err) {} try { TFM.Tag.getAdTag(VIDEO_OUTSTREAM, sc-outstream); } catch(err) {.
16:40
Babelsberg... Potsdam beherbergt das älteste Filmstudio der Welt. Dort entstanden Klassiker wie „Metropolis“, 2018 erhielt die Serie „Babylon Berlin“ den Deutschen Fernsehpreis. Eine Doku anlässlich der Berlinale., Die Bären sind los; Erstausstrahlung.
17:25
R: David Shulman... ... Jean-Michel Basquiat war die Personifikation der ultra-hippen Subkultur der Post-Punk-Ära Manhattans. Er hing mit Warhol ab, ging mit Madonna aus und veröffentlichte bahnbrechende Kunstwerke. Basquiat mischte die New Yorker Kunstwelt mit Arbeiten auf, die das Leben der Straße in die Hochkunst brachte. Rau, provokativ, schön, kindlich, spontan und voller Anspielungen: Seine Malereien und Zeichnungen – eine Kombination aus gekritzelten Formen und durchgestrichenen Wörtern – erschienen chaotisch, waren aber äußerst zweckorientiert. Kunst war sein Mittel, seine Erlebnisse als schwarzer Mann in einer weißen Welt zu verarbeiten. Das Porträt zeigt seine ambivalente Freundschaft mit Andy Warhol, taucht unter die Oberfläche und geht einigen Mythen auf den Grund. War Basquiat das gepeinigte, selbstverletzende Genie, ähnlich wie Vincent van Gogh? Oder war sein Schicksal ähnlicher dem eines Stars, der sich in einem Strudel aus Ruhm und Drogen verliert? Oder war er einfach das Opfer habgieriger Dealer, der Wall-Street-Gier und des Kunstmarkt-Hypes? , Erstausstrahlung.
18:20
R: Ute Feudel... ... Andris Nelsons ist kein Unbekannter in Leipzig. Seit 2011 dirigierte er das Gewandhausorchester in acht Konzerten. 2018 wird er schließlich – nach Jakob Ludwig Felix Mendelssohn Bartholdy – als jüngster Gewandhauskapellmeister in sein Amt eingeführt. Bereits im Mai 2017 stellte er ein Programm vor, das fast ausschließlich Werke von Antonin Dvorak enthielt. Der junge Dvorak hielt sich mühsam als Bratscher in Prager Tanzkapellen und Theaterorchestern über Wasser. Hautnah erlebte Dvorak den Opernkomponisten und Kapellmeister Smetana, der eine zentrale Figur im Prager Musikleben der 1860er und 70er-Jahre war, und spielte unter seinem Dirigat beispielsweise die Uraufführung der Oper Dalibor (1868). Unter diesen Eindrücken begann Dvorak Volksliedsammlungen zu studieren. Darauf gründend entwickelte er seine eigene musikalische Sprache, die wesentlich zum Erfolg der tschechischen Nationalmusik beitrug. Im Programm folgen der Konzertouvertüre Otello Ausschnitte aus Dvoraks Oper Rusalka und eine der Zigeunermelodien sowie eine Arie aus Smetanas Dalibor. Den Vokalpart übernimmt Nelsons' Ehefrau Kristine Opolais. Sie gilt als ausgewiesene Expertin im slawischen Opernrepertoire, seit sie 2010 bei Martin Kusejs Münchner Rusalka-Inszenierung für die erkrankte Anna Netrebko einsprang und von da an als ultimative Sängerdarstellerin für die Partie der Rusalka erkannt wurde. Mit diesem Konzert gibt sie ihr Leipziger Debüt. , Online verfügbar von 25/02 bis 04/03; Erstausstrahlung.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Christina Degen... Kanada – Mit der Hebamme durch die Badlands... Prärie, Canyons, bizarre Felsen: Das „schlechte Land“ der kanadischen Provinz Alberta ist nur dünn besiedelt. Die Wege von Hebamme Terrie (r.) zu ihren Kundinnen sind weit. „360°“ begleitet sie auf langen Fahrten durch eine unwirklich anmutende Landschaft zu verschiedenen Familien., Online verfügbar von 25/02 bis 27/03; Erstausstrahlung.
20:15
I: John Wayne(role=Robert Marmaduke Hightower, Pedro Armendariz(role=Pedro „Pete“ Roca Fuerte, Harry Carey Jr.(role=William Kearney, „Kid“, Ward Bond(role=„Buck“ Sweet, Mae Marsh(role=Mrs. Sweet, Mildred Natwick(role=Mutter im Planwagen; S: Laurence Stallings, Frank S. Nugent; R: John Ford... ... Westernmelodram mit biblischen Motiven., John Fords erster Farbfilm ist einer der eigentümlichsten Western der Filmgeschichte: Drei flüchtige Banditen (darunter John Wayne) finden in der Wüste eine sterbende Frau mit einem Neugeborenen. Urplötzlich erwacht in den Verbrecherherzen der Beschützerinstinkt. Mit letzter Kraft stolpert zum Schluss einer von ihnen (wer wohl?) an Heiligabend mit dem Kind im Arm in ein Städtchen namens New Jerusalem… Das gemütvolle, kunstvoll bebilderte „Krippenspiel“ basiert auf der Erzählung von Peter B. Kyne, die seit 1916 mehrfach verfilmt wurde, u. a. schon einmal von Ford selbst (1919) und 1929 von William Wyler.
21:45
R: John Maggio... Die wahre Geschichte... Das berühmte amerikanische Gangsterpaar lieferte sich in den 30er-Jahren ein Katz-und-Maus-Spiel mit der Polizei, das die Medien und Millionen Menschen fesselte. Unverklärt erzählt die Doku „Die wahre Geschichte“ des legendären Duos., Online verfügbar von 25/02 bis 04/03.
22:40
R: Lutz Gregor... ... Mali, im Herzen von Westafrika gelegen, wird oft als Wiege des Blues und Jazz bezeichnet. Es heißt, Sklaven hätten ihre heimischen Rhythmen und Klänge von dort auf die Baumwollfelder Nordamerikas mitgebracht. In Mali ist die Musik bis heute fester Bestanteil der kulturellen Identität des Landes. Musiker genießen eine hohe Stellung in der Gesellschaft. Mit Fatoumata Diawara, internationaler Shooting-Star der Global-Pop-Szene, begibt sich die preisgekrönte Dokumentation auf eine musikalische Reise. Regisseur Lutz Gregor spürt der reichen Musikkultur des Landes nach und erfährt, wie sie von Dschihadisten bedroht wird. Dabei trifft er auf weitere engagierte Musiker, die sich mit ihrer Musik für Frieden und religiöse Freiheit in Mali einsetzen. Die Singer-Songwriterin Fatoumata Diawara ist als junges Mädchen aus Mali geflüchtet, um einer arrangierten Heirat zu entgehen. Im Ausland schaffte sie den großen Durchbruch als Sängerin. Als der Norden Malis von radikalen Islamisten heimgesucht wurde, entschied sie sich, wieder für ihr Heimatland aktiv zu werden. Nun plant sie ihr allererstes Konzert in Mali. Der Tuareg-Musiker Ahmed Ag Kaedi ist 2012 aus seiner Heimatstadt in der nördlichen Wüste Malis vor dem islamistischen Terror geflüchtet. Er lebt nun in der Hauptstadt Bamako, 1.500 Kilometer entfernt von seiner Familie und der Wüste, und kämpft mit der Einsamkeit. In seiner Musik verarbeitet er die Sehnsucht nach dem Leben, das ihm die Dschihadisten genommen haben. Auch Ngoni-Virtuose Bassekou Kouyaté und der Rapper Master Soumy beschäftigen sich in ihrer Musik mit dem anhaltenden politischen und religiösen Konflikt im Norden Malis. , Erstausstrahlung.
23:35
I: Evelyn Herlitzius(role=Elektra, Waltraud Meier(role=Klytämnestra, Adrianne Pieczonka(role=Chrysothemis, Mikhail Petrenko(role=Orest, Tom Randle(role=Aegisth; R: Stéphane Metge... Aix-en-Provence... Im Juli 2013 boten Patrice Chéreau und Esa-Pekka Salonen dem Publikum des Grand Théâtre d'Aix-en-Provence eine atemberaubende Interpretation der Elektra. Chéreaus Inszenierung darf als eine der besten Versionen der Oper des Komponisten Richard Strauss (1864-1949) angesehen werden. Das Orchestre de Paris glänzte unter der virtuosen Leitung des finnischen Stardirigenten Esa-Pekka Salonen. Ein Meisterwerk, zu dessen Gelingen auch das sagenhafte Bühnenbild von Richard Peduzzi sowie die erstklassigen Solisten beitrugen: Evelyn Herlitzius als Elektra, Waltraud Meier als ihre Mutter Klytämnestra und Mikhail Petrenko als ihr Bruder Orest. Zur Handlung: Agamemnon! – der Name des verstorbenen Königs von Mykene entweicht dem Munde seiner Tochter wie eine brennende Wehklage. Seit ihre Mutter den Vater ermordet hat, ruft sie immer wieder seinen Namen, als könne sie nur so den Schmerz ertragen. Sie lebt nur noch für ein Ziel: Rache. Elektra sehnt die Rückkehr ihres Bruders Orest herbei, denn nur er kann ihr bei diesem Vergeltungsschlag helfen, den das Schicksal fordert, die Natur aber verbietet ... Die Einsamkeit des Individuums und die ureigene Gewalt des Menschen standen im Mittelpunkt von Patrice Chéreaus Theaterarbeit. Es überrascht deshalb nicht, dass er sich für den Rachefeldzug der Elektra begeisterte – einer Frau, deren rasendes Wutgeheul in jener Oper zum Gesang erhoben wird. , Online verfügbar von 25/02 bis 05/03.
01:25
I: Lee Marvin(role=Major Reisman, Ernest Borgnine(role=General Worden, Jim Brown(role=Robert Jefferson, Charles Bronson(role=Joseph Wladislaw, John Cassavetes(role=Victor Franco, Donald Sutherland(role=Vernon Pickley, Telly Savalas(role=Archer Maggott, Robert Webber(role=Brig. Gen. Denton, George Kennedy(role=Maj. Max Armbruster, Clint Walker(role=Samson Posey, Robert Ryan(role=Col. Everett Dasher Breed, Dora Reisser(role=Freundin des deutschen Offiziers, Trini Lopez(role=Pedro Jiminez; S: Nunally Johnson, Lukas Heller; R: Robert Aldrich... ... Zwölf Schwerverbrecher auf Himmelfahrtskommando. Kriegsaction von Robert Aldrich., Antreten zum Heldentod! Wer überlebt, wird begnadigt! Zwölf Häftlinge, deren Delikte von Vergewaltigung bis Raubmord reichen, werden im Zweiten Weltkrieg vor die Wahl gestellt: entweder der Galgen – oder eine Kamikaze-Mission an vorderster Front. Der wilde Haufen soll ein Wehrmachtshauptquartier in einem französischen Schloss sprengen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg: Erst mal muss sie der degradierte Major Riesman (Lee Marvin) zur gestandenen Fallschirm-Elitetruppe umformen – und das in nur sechs Wochen… Regisseur Robert Aldrich („Vera Cruz“) versammelte ein einmaliges Star-Ensemble. Charles Bronson, Telly Savalas, John Cassavetes, Jim Brown und Donald Sutherland konnten ihre Karriere mit diesem Kampfeinsatz kräftig anschieben. Der Kassenknüller von 1967 fand unzählige Nachahmer – und drei schwache Fortsetzungen.
03:55
R: Daniel Duncan
04:20
R: Fabrice Maruca
05:00
R: Elisabeth Malzer... Kristina Mkhitaryan, Hwayoon Lee, Andreas Ottensamer, German Hornsound... Rolando Villazón begrüßt bei den Stars von morgen in der Berliner Kulturbrauerei junge Klassikkünstler, die am Beginn einer vielversprechenden Karriere stehen. Zu Gast in dieser Folge sind die Sopranistin Kristina Mkhitaryan, die Bratschistin Hwayoon Lee, der Klarinettist Andreas Ottensamer und das Ensemble German Hornsound. Als Preisträgerin des renommierten Wettbewerbs Neue Stimmen 2013 hat Kristina Mkhitaryan in der Opernwelt auf sich aufmerksam gemacht. Bei den Stars von morgen singt die russische Sopranistin vom Moskauer Bolschoi-Theater eine Arie aus Vincenzo Bellinis Oper La Sonnambula. Mit 25 Jahren hat Andreas Ottensamer schon außergewöhnlich viel erreicht: Er ist Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker und gibt als Solist weltweit Konzerte. Bei Rolando Villazón beweist er, dass er nicht nur ein fantastischer Musiker, sondern auch ein virtuoser Fußballspieler ist. Sie ist eine der jüngsten Künstlerinnen, die bei den Stars von morgen aufgetreten sind: Hwayoon Lee. Die koreanische Bratschistin ist Stipendiatin der Anne-Sophie Mutter Stiftung und hat mit erst 18 Jahren schon viele bedeutende Wettbewerbe gewonnen. In der Kulturbrauerei spielt sie Musik des Barockkomponisten Georg Philipp Telemann. Dass bekannte Klassiker auch ganz anders klingen können, zeigen mit fantasievollen und virtuosen Arrangements die vier sympathischen Musiker des Bläser-Ensembles German Hornsound. Das Orchester bei den Stars von morgen ist einmal mehr die Junge Sinfonie Berlin unter der Leitung von Patrick Lange. , Gäste: Orchester: Junge Sinfonie Berlin.