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ORF 3
05:50
Wien, wie es einmal war (2/3)

Der zweite Teil der neuen Doku-Reihe von Jonathan und Norman Vaughan beschäftigt sich mit dem Wandel der Bezirke rund um den Gürtel.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Heimat fremde Heimat
09:35
Wien, wie es einmal war (2/3)

Der zweite Teil der neuen Doku-Reihe von Jonathan und Norman Vaughan beschäftigt sich mit dem Wandel der Bezirke rund um den Gürtel.

10:25
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

11:15
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist beliebtes Naherholungsgebiet und eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser ORF-III-Produktion den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und großer Gegenwart.

12:05
Panorama
12:20
Kontinente in Bewegung: Europa heute

Die offizielle Geschichte des europäischen Kontinents beginnt mit der Öffnung des Atlantiks im Osten und der Annäherung Afrikas im Süden, bei der das Mittelmeer und die Alpen entstanden. Und sie ist noch lange nicht abgeschlossen – denn die Erdplatten bewegen sich noch heute. Was davor passierte, erzählen Wissenschaftler in einem Überblick über die letzten „historischen“ Ereignisse der europäischen Vorgeschichte. So geben Kristalle, die versierte Bergführer in den Alpen fanden, Aufschluss über die Entstehung dieses eindrucksvollen Gebirges. Und auch das Mittelmeer hat eine faszinierende Vergangenheit. Vor gar nicht langer Zeit waren Korsika und Sardinien noch mit der provenzalischen Küste verbunden, bevor sie zu Inseln wurden und ins Meer abglitten. Dieser Vorgang kann heute mit magnetostratigraphischen Methoden, bei denen man die magnetische Polung von Gestein analysiert, rekonstruiert werden. Einmal schloss sich die Straße von Gibraltar sogar ganz, und das Mittelmeer trocknete völlig aus – man hätte zu Fuß von Europa nach Afrika wandern können. Durch Klimaveränderungen und minimale kontinentale Verschiebungen entstanden unterirdische Höhlen, die den ersten Menschen vor 40.000 Jahren als Lebensraum dienten. Damals war es in ganz Europa so kalt wie im heutigen Skandinavien. Die Rekonstruktion der Gletscherbewegungen hilft den Forschern dabei, die tektonischen Verschiebungen nachzuvollziehen. Die Bewegungen der Erdplatten lösen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis aus. Diese Naturkatastrophen, die vor allem die Regionen rund um das Mittelmeer und im Norden des Kontinents Island bedrohen, machen deutlich, dass die Kräfte der Erde noch immer aktiv sind. Schon bald wird es das Mittelmeer nicht mehr geben, die Alpen hingegen werden in die Höhe schießen, und Amerika wird sich noch weiter vom alten Kontinent entfernen.

13:05
Kontinente in Bewegung: Zentralamerika

Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, ist Zentralamerika erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die ozeanische Karibische Platte geschaffen, die größtenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schließlich der Zusammenstoß des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgenden für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen. Die vier umgebenden Landmassen – die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte – setzen das karibische „Paradies auf Erden“ nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika; besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.

13:50
Kontinente in Bewegung: Südamerika

Der südamerikanische Kontinent ist Symbol großer Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des größten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Großkontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Auch zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte „Pazifische Feuerring“, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmaßen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozeans verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.

14:35
Kontinente in Bewegung: Nordamerika

Vor etwa 150 Millionen Jahren ist der Urkontinent Pangäa durch Plattenbewegungen auseinandergebrochen und der Atlantische Ozean entstanden. Der nordamerikanische Kontinent, der bisher mit Europa und Afrika eine zusammenhängende Landmasse bildete, wurde abgetrennt. Durch die tektonischen Bewegungen und den großflächigen Ausbruch von Magma veränderte sich das Klima des neuen Kontinents, mit tiefgreifenden Auswirkungen für Flora und Fauna. Viele Spezies starben unter den neuen klimatischen Bedingungen aus, neue Arten entwickelten sich: Die Dinosaurier waren geboren. Die bewegte tektonische Geschichte Nordamerikas hat spektakuläre Landschaftsformationen hervorgebracht. Der Kontinent ist gezeichnet von Flüssen, weiten Ebenen und Eisflächen, von bunt schillernden Wüsten, fruchtbaren Tälern und geheimnisvollen Bergen. Der hohe Norden, die Wüsten Utahs, die Felsengebirge und das kalifornische Tal des Todes sind nur einige Beispiele der immensen Naturschätze. Genauso beeindruckend sind die aus einem Meer entstandenen Great Plains, ein riesiger Berg im Landesinneren und das als Rocky Mountains bekannte Felsmassiv. Noch heute erfindet Nordamerika sich immer wieder neu. Das Gebiet ist nach wie vor hochaktiv, wie der schlafende Supervulkan Yellowstone und die stetig weiter aufreißende San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien beweisen. Die Entwicklung des Kontinents ist also noch lange nicht abgeschlossen.

15:20
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Afrikas

Afrika wird meist als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert vollständig erforscht ist. Allerdings ist er in Wirklichkeit der älteste der Kontinente, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schließlich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.

16:10
Kontinente in Bewegung: Afrika heute

Erdgeschichtlich gesehen ist Afrika erst seit kurzem ein eigenständiger Kontinent. Während er in seiner Frühzeit relativ stabil war, ist der afrikanische Kontinent seit einigen Millionen Jahren ständig in Bewegung und nähert sich unaufhaltsam der eurasischen Landmasse – die Kollision hat bereits begonnen. Einst trennte das Tethysmeer Afrika und Eurasien, doch dieser Ozean verschwand, und der unausweichliche Zusammenprall von Europa und Asien war von Gibraltar bis Anatolien zu spüren. Zwei Zentimeter pro Jahr schiebt sich der afrikanische Kontinent heute unaufhaltsam gen Norden. Innerhalb des Kontinents führt der große afrikanische Grabenbruch dazu, dass die Arabische Halbinsel abreißt. Einen Zentimeter pro Jahr entfernen sich die Platten voneinander. Der von Palästina bis Mosambik verlaufende Spalt wird Afrika in zwei Teile teilen und den ganzen gesamten Osten des Erdteils abtrennen – eine Entwicklung mit weltweiten Konsequenzen. Nachdem die letzte Folge der Dokumentationsreihe sich den Anfängen Afrikas auf der Südhälfte des Kontinents gewidmet hat, steht in dieser Folge der Norden des Kontinents im Fokus. Dort wird sich die Zukunft Afrikas und der umliegenden Landmassen entscheiden.

16:50
ZIB 100
16:55
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Asiens

Die Geschichte Asiens begann im heutigen Sibirien. Hier fanden Wissenschaftler rund um den Baikalsee das älteste Gestein des Kontinents. Damals sammelten sich zunächst immer mehr Landmassen um Sibirien, vor allem an der Westseite. Bei einem gewaltigen Zusammenstoß mit Europa vereinten sich dann die beiden Kontinente, und das Uralgebirge entstand. Dort, wo das Meer einst die Erdteile voneinander trennte, werden heute in zahlreichen Minen kostbare Bodenschätze abgebaut. Die Vereinigung von Europa und Asien wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Begriff des Kontinents eine zusammenhängende Festlandmasse bezeichnet, warum wird dann überhaupt zwischen europäischen und asiatischen Kontinent unterschieden? Ebenfalls in Sibirien fand vor 250 Millionen Jahren eines der größten Massenaussterben in der Geschichte des Erdteils statt. Unter dem Druck, der von allen Seiten auf den Kontinent ausgeübt wurde, entstanden Risse, die zu heftigen Vulkanausbrüchen führten. Die ausströmende Lava bedeckte eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, tötete mehr als 90 Prozent der Fauna und formte eine Landschaft, die heute als Sibirischer Trapp bekannt ist. Dass sich bald weitere Landmassen, darunter das heutige Thailand, an das junge Asien anschlossen, beweisen Fossilien von dinosaurierartigen Tieren derselben Epoche, die man in China und Thailand fand. Ein einschneidendes Ereignis gab dem asiatischen Kontinent schließlich seine aktuelle Form: Indien, das bis dahin mit Gondwana verbunden gewesen war, löste sich vom Südkontinent ab und schob sich mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung Norden. Auf dem Weg glitt es über einen sogenannten „Hot Spot“ und entwickelte vulkanische Aktivität. Genau wie im Sibirischen Trapp veränderten die Lavaströme die Landschaft grundlegend und vernichteten alles Leben, darunter die Dinosaurier. Kurz darauf wurde beim Zusammenstoß Indiens mit Asien der Himalaya aufgetürmt, das höchste und jüngste der heutigen Gebirge. Sein erodiertes Gestein wurde von den neu entstandenen großen Flüssen Ganges und Brahmaputra ins Tal gespült, wo auf einem riesigen Geröllhaufen das heutige Bangladesch entstand. Auf diese Weise wurde bereits das Dreifache des Gesteinsvolumens des Himalaya über den Bengalischen Golf ins Meer geschwemmt. Auch heute schiebt sich Indien noch immer weiter nach Norden und lässt den Himalaya beständig nach oben wachsen.

17:40
Kontinente in Bewegung: Asien heute

Entscheidend für die Entwicklung des asiatischen Kontinents waren die Kollision mit dem indischen Subkontinent und das Aufeinandertreffen mit der Pazifikplatte. Bei seiner rasanten Drift nach Norden kollidierte Indien mit Sibirien und drückte das tibetanische Plateau zusammen. Das führte zu Erdbeben und der Bildung riesiger Erdspalten. Nepal, China, insbesondere die chinesische Gebirgsregion Kunlun Shan, leiden noch heute unter den Folgen dieser Kontinentalbewegungen. Doch mitunter haben diese auch überraschende Folgen: In der Wüstenlandschaft Badain-Jaran etwa haben Erdspalten Wasser aus den Hochebenen bis unter die Dünen geführt, so dass die trockene Weite der Wüste von kleinen Seen durchbrochen wird. Bei seinem Zusammenstoß mit Asien schob Indien die südöstlichen Teile des Kontinents in Richtung Meer, die sich daraufhin ablösten und zu Inseln wurden. Diesen Vorgang kann man auf Java nachvollziehen: Hier sank der Meeresspiegel einst soweit ab, dass Urmenschen zu Fuß auf die Insel gelangten und dort siedeln konnten, wie anhand von Ausgrabungen im 19. Jahrhundert festgestellt wurde. Die Reibung mit der Pazifischen Platte ist besonders in Japan spürbar. Das Land liegt dem Marianengraben genau gegenüber, an dem die Philippinische und Pazifische Platte zusammenstoßen. Hier befindet sich mit über 10.000 Metern auch die tiefste Stelle des Weltmeeres. Obwohl sich Japan durch sein Know-how in Sachen Erdbebenprävention auszeichnet, konnte es die schreckliche Tsunami-Katastrophe vom März 2011 nicht verhindern. Auf den Kontakt zwischen den verschiedenen Erdplatten gehen auch die unzähligen Vulkane zurück, die den Pazifischen Ozean umranden und den Pazifischen Feuerring bilden. Wie tödlich die Macht der Vulkane sein kann, zeigt sich etwa am Fudschijama in Japan und am Kawak Ijen in Indonesien. Doch hier gibt es auch riesige Goldvorkommen, die tief in der Erde lagerten und bei Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche gelangten. In Asien liegen außerdem riesige Karsthöhlen, deren Galeriensystem so groß ist wie der Kontinent selbst – in Dong Zong beherbergt eine solche Höhle ein ganzes Dorf. Wie es mit dem asiatischen Kontinent weitergeht, wird sich wohl im Zentrum des Erdteils entscheiden. Am Baikalsee, an dem das älteste Gestein der Erdgeschichte gefunden wurde, wirft ein großes Ereignis seine Schatten voraus: Eine sich öffnende Erdspalte könnte sich mit Wasser füllen, zum Meer werden und den Kontinent so endgültig in zwei Teile spalten.

18:30
Kontinente in Bewegung: Ozeanien

Australien blieb in seiner gesamten Geschichte fast völlig von Kollisionen oder Abspaltungen verschont. Die sehr alten Ge-steinsvorkommen in der nordöstlichen Region Pilbara geben daher wertvolle Hinweise auf den Verlauf der frühen Erdgeschichte. Eine der wenigen Spuren einer Kontinentalkollision befindet sich mitten in Australien: der Ayers Rock, um den sich die Legenden der australischen Ureinwohner ranken. Im Süden des Landes finden sich wiederum die ältesten Spuren tierischen Lebens. Die Ediacara-Fauna lebte in Untiefen nahe der Küste. Eine leichte tektonische Verschiebung reichte aus, um den Meeresgrund an die Erdoberfläche zu befördern – die Überreste der ersten Zweiseitentiere wurden im Gestein für die Nachwelt festgehalten. In der Pilbara-Region konnten Wissenschaftler nachvollziehen, wie und wann erstmals Sauerstoff auf der Erde entstand und sich in der Atmosphäre verbreitete. Von diesem Ereignis, das nicht nur neues Leben hervorbrachte, sondern auch für das Aussterben älterer, vom Stickstoff abhängiger Organismen verantwortlich ist, zeugt heute eine schwarze Linie im Gestein – ein Beweis, nach dem Martin Van Kranendonk 20 Jahre lang gesucht hatte. Vor 200 Millionen Jahren trennte sich Australien zusammen mit der Antarktika und Neuseeland von dem südlichen Großkontinent Gondwana. Dann löste sich die Antarktika durch einen Magmaaufstieg, dessen Spuren noch heute an der Südküste Australiens sichtbar sind, von Australien ab und platzierte sich am Südpol. Neuseeland versank im Ozean, kam jedoch nach seinem Zusammenstoß mit der Pazifischen Platte wieder teilweise an die Oberfläche. Der Kontinent Zealandia liegt noch heute zu 70 Prozent unter Wasser. So beschränkt sich die einzig erwähnenswerte Erschütterung Ozeaniens auf den Zusammenstoß der Pazifischen Platte mit Neuseeland, von dem noch heute zahlreiche aktive Vulkane auf den umliegenden Inseln wie dem Inselstaat Vanuatu zeugen. Doch es scheint, als stünden dem Kontinent noch einige Erschütterungen bevor: Seine Bewegung in Richtung China deutet auf eine Kollision hin, die ein zweites Himalaya-Gebirge hervorbringen könnte.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Klartext: Konfrontation der Spitzenkandidaten

Es ist das politische Ereignis des Jahres 2019: Die Wahl zum Europa-Parlament Ende Mai. Eine Wahl unter besonderen Vorzeichen: Mit dem bevorstehenden Brexit verliert die Union erstmals ein Mitglied. Die Karten werden neu gemischt, aber alte Fragen bleiben: Wohin soll sich Europa bewegen und wofür steht die Union? Brauchen wir mehr oder weniger Einflussnahme aus Brüssel? Bei Klaus Webhofer treffen die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zum ersten Mal aufeinander, um darüber zu sprechen. Und direkt im Anschluss bittet ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher die Journalistin Eva Linsinger (profil) und den Politologen Peter Filzmaier zur Analyse der Diskussion.

22:05
I: Franz Buchrieser, C. A. Tichy, Walter Davy, Bibiana Zeller, Birgit Machalissa; R: Peter Patzak... Kottan ermittelt: Nachttankstelle

AUT

Eine Gruppe von Berufsschülern ist von Motorrädern begeistert. Die Jugendlichen verbringen ihre Freizeit oft bei einer Nachttankstelle, die auch Treffpunkt von Prostituierten und der lokalen Unterwelt ist. als eines der Motorräder durch Leichtsinn zu Schrott wird, geraten der Fahrer und einige seiner Freunde in immer größere Konflikte, bis es schließlich zu einem Verbrechen kommt. Auch privat hat Kottan einige Probleme, denn seine schwangere Tochter Sissi verweigert auf dem Standesamt dem Bundesheerpiloten Bösmüller das Jawort.

23:35
Wien, wie es einmal war (2/3)

Der zweite Teil der neuen Doku-Reihe von Jonathan und Norman Vaughan beschäftigt sich mit dem Wandel der Bezirke rund um den Gürtel.

00:20
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

01:10
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist beliebtes Naherholungsgebiet und eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser ORF-III-Produktion den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und großer Gegenwart.

01:55
R: Elisabeth Eisner... Klingendes Österreich: Zur schönen Aussicht - Zwischen Warscheneck und Dachstein

Wurzeralm, Michaelerberg, Stoderzinken, Hauser Kaibling, Brandalm, Hunerkogel: Auf sie alle trifft die Bezeichnung schöne Aussicht in vollem Maße zu. Und dennoch ist das nur ein Teil der Sendung, die von Sepp Forcher präsentiert wird. Neben den musikalischen und gesanglichen Darbietungen sind es auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Gröbming und Haus im Ennstal, die herrliche Landschaft der steirischen Ramsau, sowie das stille Juwel des Bodensees im Seewigtal. Die mächtigen Berge der Niederen Tauern und der Dachsteingruppe stehen als steinerne Wächter über dem ganzen klingenden Geschehen.

03:00
Kultur Heute
03:25
Steiermarks fleißigste Blumengärtner - Der 59. Blumenschmuckbewerb in Haus

AUT

Sie alle verbindet die Liebe und Freude am Garteln. Christian Papke stellt in seiner neuen Dokumentation die Menschen vor, die hinter den floralen Kunstwerken stehen.

04:15
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Karl Hohenlohe geht heute dem so genannten Bilbao-Effekt nach und besucht das spektakuläre Guggenheim-Museum und streift durch Altstadt und Hafen Bilbaos.

05:00
Symposium Dürnstein

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in einer Krise: Traditionelle Parteien erodieren, populistische Bewegungen sind im Aufwind, Phänomene wie Politikverdrossenheit und Vertrauensverlust in die politischen Akteure nehmen zu. Neue Formen der Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt Demokratie weiter zu entwickeln, aber wie können diese aussehen? Was bedeutet Demokratie heute und welche Zukunftsperspektiven bietet sie? Mit diesen Fragen beschäftigen sich namhafte Wissenschafter und Referenten beim diesjährigen Symposion Dürnstein, wo unter dem Titel Demokratie! Zumutung oder Zukunft? ein internationaler Gedankenaustausch an der Schnittstelle von Philosophie, Religion und Politik stattfindet. Hochkarätige Gäste, darunter der Präsident des Forum Alpbach Franz Fischler und die Politikwissenschafterin Ulrike Guerot, treffen im Stift Dürnstein zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse zu setzen. In einem Science Talk Spezial berichtet Barbara Stöckl von den Highlights des Symposion Dürnstein und führt Gespräche mit Experten und Vortragenden über den Zustand unserer Demokratie.

05:50
Fernsehen wie damals
06:15
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
08:45
AUT

Die Themen: *) Mehr Kopf als Tuch: Musliminnen fordern Selbstbestimmung. *) Jüdisches Dialogprojekt Likrat: Begegnung unter Jugendlichen. *) Kampfsport und Gebet: Kung-Fu-Nonnen im Himalaya. *) Evangelische Diakonie: Sozialhilfe als schwarze Pädagogik. *) Himmlisch frei - Von der befreienden Fähigkeit zur Transzendenz.

09:15
Der Abenteuergarten

Es wird endlich wieder gegartelt: Am Beginn des Gartenjahres 2019 geht die ROMY-prämierte ORF-III-Sendereihe GartenKULT in die brandneue vierte Staffel . Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner verraten in zehn Folgen Tipps und Tricks sowie einmalige Do-it-yourself-Ideen. Zum Auftakt geht es gleich erlebnisreich zu: Jeder Garten ist ein Abenteuer - besonders für Kinder. GartenKULT zeigt in der ersten Folge, wie mit viel Fantasie, aber wenig Aufwand der Garten auch zu einem Ort der Spannung für Groß und Klein werden kann.

09:40
ORF III AKTUELL
11:40
Panorama
12:00
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Afrikas

Afrika wird meist als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert vollständig erforscht ist. Allerdings ist er in Wirklichkeit der älteste der Kontinente, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schließlich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.

12:50
Kontinente in Bewegung: Afrika heute

Erdgeschichtlich gesehen ist Afrika erst seit kurzem ein eigenständiger Kontinent. Während er in seiner Frühzeit relativ stabil war, ist der afrikanische Kontinent seit einigen Millionen Jahren ständig in Bewegung und nähert sich unaufhaltsam der eurasischen Landmasse – die Kollision hat bereits begonnen. Einst trennte das Tethysmeer Afrika und Eurasien, doch dieser Ozean verschwand, und der unausweichliche Zusammenprall von Europa und Asien war von Gibraltar bis Anatolien zu spüren. Zwei Zentimeter pro Jahr schiebt sich der afrikanische Kontinent heute unaufhaltsam gen Norden. Innerhalb des Kontinents führt der große afrikanische Grabenbruch dazu, dass die Arabische Halbinsel abreißt. Einen Zentimeter pro Jahr entfernen sich die Platten voneinander. Der von Palästina bis Mosambik verlaufende Spalt wird Afrika in zwei Teile teilen und den ganzen gesamten Osten des Erdteils abtrennen – eine Entwicklung mit weltweiten Konsequenzen. Nachdem die letzte Folge der Dokumentationsreihe sich den Anfängen Afrikas auf der Südhälfte des Kontinents gewidmet hat, steht in dieser Folge der Norden des Kontinents im Fokus. Dort wird sich die Zukunft Afrikas und der umliegenden Landmassen entscheiden.

13:35
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Asiens

Die Geschichte Asiens begann im heutigen Sibirien. Hier fanden Wissenschaftler rund um den Baikalsee das älteste Gestein des Kontinents. Damals sammelten sich zunächst immer mehr Landmassen um Sibirien, vor allem an der Westseite. Bei einem gewaltigen Zusammenstoß mit Europa vereinten sich dann die beiden Kontinente, und das Uralgebirge entstand. Dort, wo das Meer einst die Erdteile voneinander trennte, werden heute in zahlreichen Minen kostbare Bodenschätze abgebaut. Die Vereinigung von Europa und Asien wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Begriff des Kontinents eine zusammenhängende Festlandmasse bezeichnet, warum wird dann überhaupt zwischen europäischen und asiatischen Kontinent unterschieden? Ebenfalls in Sibirien fand vor 250 Millionen Jahren eines der größten Massenaussterben in der Geschichte des Erdteils statt. Unter dem Druck, der von allen Seiten auf den Kontinent ausgeübt wurde, entstanden Risse, die zu heftigen Vulkanausbrüchen führten. Die ausströmende Lava bedeckte eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, tötete mehr als 90 Prozent der Fauna und formte eine Landschaft, die heute als Sibirischer Trapp bekannt ist. Dass sich bald weitere Landmassen, darunter das heutige Thailand, an das junge Asien anschlossen, beweisen Fossilien von dinosaurierartigen Tieren derselben Epoche, die man in China und Thailand fand. Ein einschneidendes Ereignis gab dem asiatischen Kontinent schließlich seine aktuelle Form: Indien, das bis dahin mit Gondwana verbunden gewesen war, löste sich vom Südkontinent ab und schob sich mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung Norden. Auf dem Weg glitt es über einen sogenannten „Hot Spot“ und entwickelte vulkanische Aktivität. Genau wie im Sibirischen Trapp veränderten die Lavaströme die Landschaft grundlegend und vernichteten alles Leben, darunter die Dinosaurier. Kurz darauf wurde beim Zusammenstoß Indiens mit Asien der Himalaya aufgetürmt, das höchste und jüngste der heutigen Gebirge. Sein erodiertes Gestein wurde von den neu entstandenen großen Flüssen Ganges und Brahmaputra ins Tal gespült, wo auf einem riesigen Geröllhaufen das heutige Bangladesch entstand. Auf diese Weise wurde bereits das Dreifache des Gesteinsvolumens des Himalaya über den Bengalischen Golf ins Meer geschwemmt. Auch heute schiebt sich Indien noch immer weiter nach Norden und lässt den Himalaya beständig nach oben wachsen.

14:20
Kontinente in Bewegung: Asien heute

Entscheidend für die Entwicklung des asiatischen Kontinents waren die Kollision mit dem indischen Subkontinent und das Aufeinandertreffen mit der Pazifikplatte. Bei seiner rasanten Drift nach Norden kollidierte Indien mit Sibirien und drückte das tibetanische Plateau zusammen. Das führte zu Erdbeben und der Bildung riesiger Erdspalten. Nepal, China, insbesondere die chinesische Gebirgsregion Kunlun Shan, leiden noch heute unter den Folgen dieser Kontinentalbewegungen. Doch mitunter haben diese auch überraschende Folgen: In der Wüstenlandschaft Badain-Jaran etwa haben Erdspalten Wasser aus den Hochebenen bis unter die Dünen geführt, so dass die trockene Weite der Wüste von kleinen Seen durchbrochen wird. Bei seinem Zusammenstoß mit Asien schob Indien die südöstlichen Teile des Kontinents in Richtung Meer, die sich daraufhin ablösten und zu Inseln wurden. Diesen Vorgang kann man auf Java nachvollziehen: Hier sank der Meeresspiegel einst soweit ab, dass Urmenschen zu Fuß auf die Insel gelangten und dort siedeln konnten, wie anhand von Ausgrabungen im 19. Jahrhundert festgestellt wurde. Die Reibung mit der Pazifischen Platte ist besonders in Japan spürbar. Das Land liegt dem Marianengraben genau gegenüber, an dem die Philippinische und Pazifische Platte zusammenstoßen. Hier befindet sich mit über 10.000 Metern auch die tiefste Stelle des Weltmeeres. Obwohl sich Japan durch sein Know-how in Sachen Erdbebenprävention auszeichnet, konnte es die schreckliche Tsunami-Katastrophe vom März 2011 nicht verhindern. Auf den Kontakt zwischen den verschiedenen Erdplatten gehen auch die unzähligen Vulkane zurück, die den Pazifischen Ozean umranden und den Pazifischen Feuerring bilden. Wie tödlich die Macht der Vulkane sein kann, zeigt sich etwa am Fudschijama in Japan und am Kawak Ijen in Indonesien. Doch hier gibt es auch riesige Goldvorkommen, die tief in der Erde lagerten und bei Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche gelangten. In Asien liegen außerdem riesige Karsthöhlen, deren Galeriensystem so groß ist wie der Kontinent selbst – in Dong Zong beherbergt eine solche Höhle ein ganzes Dorf. Wie es mit dem asiatischen Kontinent weitergeht, wird sich wohl im Zentrum des Erdteils entscheiden. Am Baikalsee, an dem das älteste Gestein der Erdgeschichte gefunden wurde, wirft ein großes Ereignis seine Schatten voraus: Eine sich öffnende Erdspalte könnte sich mit Wasser füllen, zum Meer werden und den Kontinent so endgültig in zwei Teile spalten.

15:10
Kontinente in Bewegung: Ozeanien

Australien blieb in seiner gesamten Geschichte fast völlig von Kollisionen oder Abspaltungen verschont. Die sehr alten Ge-steinsvorkommen in der nordöstlichen Region Pilbara geben daher wertvolle Hinweise auf den Verlauf der frühen Erdgeschichte. Eine der wenigen Spuren einer Kontinentalkollision befindet sich mitten in Australien: der Ayers Rock, um den sich die Legenden der australischen Ureinwohner ranken. Im Süden des Landes finden sich wiederum die ältesten Spuren tierischen Lebens. Die Ediacara-Fauna lebte in Untiefen nahe der Küste. Eine leichte tektonische Verschiebung reichte aus, um den Meeresgrund an die Erdoberfläche zu befördern – die Überreste der ersten Zweiseitentiere wurden im Gestein für die Nachwelt festgehalten. In der Pilbara-Region konnten Wissenschaftler nachvollziehen, wie und wann erstmals Sauerstoff auf der Erde entstand und sich in der Atmosphäre verbreitete. Von diesem Ereignis, das nicht nur neues Leben hervorbrachte, sondern auch für das Aussterben älterer, vom Stickstoff abhängiger Organismen verantwortlich ist, zeugt heute eine schwarze Linie im Gestein – ein Beweis, nach dem Martin Van Kranendonk 20 Jahre lang gesucht hatte. Vor 200 Millionen Jahren trennte sich Australien zusammen mit der Antarktika und Neuseeland von dem südlichen Großkontinent Gondwana. Dann löste sich die Antarktika durch einen Magmaaufstieg, dessen Spuren noch heute an der Südküste Australiens sichtbar sind, von Australien ab und platzierte sich am Südpol. Neuseeland versank im Ozean, kam jedoch nach seinem Zusammenstoß mit der Pazifischen Platte wieder teilweise an die Oberfläche. Der Kontinent Zealandia liegt noch heute zu 70 Prozent unter Wasser. So beschränkt sich die einzig erwähnenswerte Erschütterung Ozeaniens auf den Zusammenstoß der Pazifischen Platte mit Neuseeland, von dem noch heute zahlreiche aktive Vulkane auf den umliegenden Inseln wie dem Inselstaat Vanuatu zeugen. Doch es scheint, als stünden dem Kontinent noch einige Erschütterungen bevor: Seine Bewegung in Richtung China deutet auf eine Kollision hin, die ein zweites Himalaya-Gebirge hervorbringen könnte.

15:55
Der große Horizont

AUT

Satelliten haben das Bild der Erde von Grund auf verändert. Die Späher im Orbit liefern eine neue Perspektive unseres Planeten - zahllose Fotos und eine unübersehbare Datenflut zeigen die Erde erstmals in ihrer Gesamtheit. Die fliegenden Aufklärer enthüllen zuvor oft unbekannte Naturphänomene und globale Zusammenhänge: gigantische Sandstürme, die um den halben Erdball wandern, den Ursprung karibischer Hurrikans über Afrika, die faszinierende Planktonblüte in den Ozeanen oder riesige Buschfeuer in entlegenen Regionen. Von außen betrachtet, erinnert die Erde an einen Organismus. Der Planet scheint förmlich zu leben: Er verändert sich unaufhörlich, ja er atmet geradezu im Rhythmus der Jahreszeiten. Der Panoramablick aus dem All eröffnet aber nicht nur ungeahnte Einblicke in das Wesen unseres Planeten - Satelliten sind inzwischen auch unverzichtbare Helfer bei Naturkatastrophen und anderen Krisensituationen. Eine Dokumentation von Paul Reddish.

16:45
ZIB 100
16:50
Risiko Vulkan - Der Feuerberg von Java

Er wird zu den zehn gefährlichsten Vulkanen der Welt gezählt und hat immer wieder sein tödliches Potential bewiesen: Merapi, der Feuerberg von Java. Allein in den vergangenen hundert Jahren forderte er über 1.500 Opfer. Das Risiko eines erneuten, schweren Ausbruchs ist hoch und diese Eruption könnte sogar global spürbare Folgen haben.

17:40
Das Genie der Natur: Die Magie der Bewegung

AUT

Die Natur hat die optimale Lösung für so ziemlich jedes technische Problem parat. Die Evolution baut immer besser - ob Materialien, Verbrennungsmotoren oder Navigationssysteme. Wie verblüffend intelligent die Konstruktionspläne des Lebens sein können, zeigt diese Dokumentation über die wunderbare Welt der Bionik. Die Sendung widmet sich den trickreichsten Methoden der Fortbewegung: Laufen, Fliegen, Schwimmen - wieso können Tiere alles viel besser, schneller und sparsamer als wir? Eine Dokumentation von Alfred Vendl und Steve Nicholls Mit Unterstützung des BMUKK.

18:30
Das Genie der Natur: Energie ist der Schlüssel

AUT

3. und letzte Folge: Energie ist der Schlüssel Solarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Wie Inspirationen aus der Natur vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen könnten, zeigt die dritte Folge der UNIVERSUM-Bionik-Serie. Doch ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen - es ist niemals nur ihr physikalischer Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht. Ausschlaggebend ist die Art, wie sie ihre Informationsflüsse organisiert und den Verhältnissen anpasst. Eine Dokumentation von Alfred Vendl und Steve Nicholls Mit Unterstützung des BMUKK.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Alaskas wilde Wälder - Das Reich der Grizzlys

Es ist ein Naturspektakel ersten Ranges. Jedes Jahr ziehen Hunderte Grizzlys nach Südalaska, um Lachse zu fangen. Damit ist der Katmai-Nationalpark jedes Jahr das Gebiet mit der größten Grizzly-Dichte auf diesem Planeten. Hier fressen sich die Bären ihren Winterspeck an und suchen nach passenden Partnern. Fünf Monate lang riskierte ein fünfköpfiges Team von Forschern, Grizzly-Guides und Kameraleuten Kopf und Kragen, um dieses Naturschauspiel zu dokumentieren. Eine außergewöhnliche Grizzly-Dokumentation, die durch raffiniert platzierte Kameras und Aug-in-Aug-Situationen das realistische Gefühl vermittelt, Teil des Geschehens zu sein und faszinierende Einblicke in das Leben und Verhalten der Tiere gibt. Die unberührte Landschaft Alaskas ist die geniale Kulisse dieses außergewöhnlichen TV-Projekts. Wer glaubt, Grizzlys zu kennen, wird in der 90-minütigen Dokumentation von Jeff Wilson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) eindrucksvoll eines Besseren belehrt.

21:05
Politik live
21:55
Krim: Unter Russlands schützender Hand

Frühjahr 2014: Russland annektiert unter scharfer Kritik der internationalen Staatengemeinschaft die Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Die EU verhängte daraufhin Wirtschaftssanktionen, die erst im vergangenen Dezember erneut um sechs Monate verlängert wurden. Nur Russland und einige Verbündete sehen die Republik Krim, wie sie sie nennen, als Teil der russischen Föderation. Doch wie geht es eigentlich den Menschen vor Ort? Die Reportage Krim: Unter Russlands schützender Hand begibt sich auf der Schwarzmeer-Halbinsel auf Lokalaugenschein. Die Bewohner - zumindest jene, die im Zuge der Krimkrise nicht aufs Festland geflohen sind und sich vor die Kamera trauen - scheinen sich unter der russischen Vorherrschaft recht wohl zu fühlen. Russland versorgt die Halbinsel mit den nötigen Gütern, von Wirtschaftskrise und Embargo ist keine Rede. Trügt der Schein? Starke Einschränkungen in der freien Meinungsäußerung sowie der Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit bekommt vor allem die Russland-kritische Bevölkerung, wie etwa das Volk der Krimtataren, zu spüren.

22:25
I: Franz Buchrieser, C. A. Tichy, Walter Davy, Bibiana Zeller, Birgit Machalissa; R: Peter Patzak... Kottan ermittelt: Drohbriefe

AUT

Eine alte Frau erhält Drohbriefe. Was zuerst wie eine alltägliche Situation aussieht, beginnt sich zuzuspitzen, als plötzlich ein Mord passiert. Im Dunstkreis einer Schrebergartensiedlung sehen sich Kottan und sein Team einer Wand von Feindseligkeiten gegenüber, die sie nur schwer durchbrechen können. Dem Verbrechen, das sie für aufgeklärt halten, droht eine Fortsetzung, neue Drohbriefe werden verfertigt.

23:55
Fernsehen wie damals
00:40
Fernsehen wie damals
01:10
Alaskas wilde Wälder - Das Reich der Grizzlys

Es ist ein Naturspektakel ersten Ranges. Jedes Jahr ziehen Hunderte Grizzlys nach Südalaska, um Lachse zu fangen. Damit ist der Katmai-Nationalpark jedes Jahr das Gebiet mit der größten Grizzly-Dichte auf diesem Planeten. Hier fressen sich die Bären ihren Winterspeck an und suchen nach passenden Partnern. Fünf Monate lang riskierte ein fünfköpfiges Team von Forschern, Grizzly-Guides und Kameraleuten Kopf und Kragen, um dieses Naturschauspiel zu dokumentieren. Eine außergewöhnliche Grizzly-Dokumentation, die durch raffiniert platzierte Kameras und Aug-in-Aug-Situationen das realistische Gefühl vermittelt, Teil des Geschehens zu sein und faszinierende Einblicke in das Leben und Verhalten der Tiere gibt. Die unberührte Landschaft Alaskas ist die geniale Kulisse dieses außergewöhnlichen TV-Projekts. Wer glaubt, Grizzlys zu kennen, wird in der 90-minütigen Dokumentation von Jeff Wilson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) eindrucksvoll eines Besseren belehrt.

01:55
Krim: Unter Russlands schützender Hand

Frühjahr 2014: Russland annektiert unter scharfer Kritik der internationalen Staatengemeinschaft die Schwarzmeer-Halbinsel Krim. Die EU verhängte daraufhin Wirtschaftssanktionen, die erst im vergangenen Dezember erneut um sechs Monate verlängert wurden. Nur Russland und einige Verbündete sehen die Republik Krim, wie sie sie nennen, als Teil der russischen Föderation. Doch wie geht es eigentlich den Menschen vor Ort? Die Reportage Krim: Unter Russlands schützender Hand begibt sich auf der Schwarzmeer-Halbinsel auf Lokalaugenschein. Die Bewohner - zumindest jene, die im Zuge der Krimkrise nicht aufs Festland geflohen sind und sich vor die Kamera trauen - scheinen sich unter der russischen Vorherrschaft recht wohl zu fühlen. Russland versorgt die Halbinsel mit den nötigen Gütern, von Wirtschaftskrise und Embargo ist keine Rede. Trügt der Schein? Starke Einschränkungen in der freien Meinungsäußerung sowie der Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit bekommt vor allem die Russland-kritische Bevölkerung, wie etwa das Volk der Krimtataren, zu spüren.

02:30
Fernsehen wie damals
03:15
Fernsehen wie damals
03:45
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Die Fertigstellung des spektakulären Guggenheim-Museums in der spanischen Hafenstadt Bilbao 1997 hatte einen so weitreichenden Einfluss auf die Region, die Wirtschaftsleistung und Arbeitssituation, dass bis heute der Bilbao-Effekt den positiven Einfluss epochaler Bauten auf heruntergekommene Städte beschreibt. Die Millionen Besucher, die in den letzten zwanzig Jahren der Kunstsammlung, aber auch des Museumsbaus selbst wegen nach Bilbao reisten, haben den Tourismus florieren lassen, Arbeitsplätze geschaffen und eine rostende Industrie- und Hafenstadt zu einem europäischen Zentrum moderner Kunst gemacht. Welchen Einfluss kann Kunst und Architektur auf die Gesellschaft nehmen? Mit dieser Frage reist Moderator Karl Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen in das autonome Baskenland. Neben historisch wichtigen Orten der Altstadt und dem Hafen besuchen wir das weltberühmte Guggenheim-Museum des amerikanisch-kanadischen Architekten Frank Gehry, der mit seiner dekonstruktivistischen Architektur international neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben Meisterwerken der modernen Kunst, die zum festen Bestandteil der Dauerausstellung gehören, zeigt das Museum Anfang 2019 Werke aus der Sammlung Thannhauser (Heinrich Thannhauser, 1859-1934) und eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.

04:30
Steiermarks fleißigste Blumengärtner - Der 59. Blumenschmuckbewerb in Haus

AUT

Sie alle verbindet die Liebe und Freude am Garteln. Christian Papke stellt in seiner neuen Dokumentation die Menschen vor, die hinter den floralen Kunstwerken stehen.

05:20
Wien, wie es einmal war (2/3)

Der zweite Teil der neuen Doku-Reihe von Jonathan und Norman Vaughan beschäftigt sich mit dem Wandel der Bezirke rund um den Gürtel.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Min Weag - Soweit das Auge reicht und uns die Füße tragen

Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg. 280.000 Pilger wurden allein im Vorjahr auf dem Jakobsweg gezählt. Eine Zäsur in ihrem Leben, ein tragisches Ereignis, das Gefühl einer schnelllebigen Zeit etwas entgegen setzen zu müssen, treibt sie an. Pilgern, Weitwandern ist ein Trend unserer Zeit, der die Menschen in ganz Österreich erfasst hat. Durch Vorarlberg führt ein 400 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weitwanderweg. Min Weag, übersetzt: Mein Weg, ist in 31 Etappen gegliedert, gestartet wird am Bodensee im Norden, dann geht es bis ins Silvrettagebiet im Süden und wieder retour. Ein Team des ORF Vorarlberg hat erfahrene Weitwanderer auf mehreren landschaftlich und kulturell interessanten Teilstrecken begleitet. Auf ihrem Weg erzählen die Weitwanderer von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. So erfährt der Zuschauer, warum sie das kilometerlange Wandern reizt, warum man trotz unzähliger Blasen an den Füßen und Dauerregen weitermacht und, warum es selten bei einer einzigen Weitwanderung bleibt.

09:35
Steiermarks fleißigste Blumengärtner - Der 59. Blumenschmuckbewerb in Haus

AUT

Sie alle verbindet die Liebe und Freude am Garteln. Christian Papke stellt in seiner neuen Dokumentation die Menschen vor, die hinter den floralen Kunstwerken stehen.

10:20
Alaskas wilde Wälder - Das Reich der Grizzlys

Es ist ein Naturspektakel ersten Ranges. Jedes Jahr ziehen Hunderte Grizzlys nach Südalaska, um Lachse zu fangen. Damit ist der Katmai-Nationalpark jedes Jahr das Gebiet mit der größten Grizzly-Dichte auf diesem Planeten. Hier fressen sich die Bären ihren Winterspeck an und suchen nach passenden Partnern. Fünf Monate lang riskierte ein fünfköpfiges Team von Forschern, Grizzly-Guides und Kameraleuten Kopf und Kragen, um dieses Naturschauspiel zu dokumentieren. Eine außergewöhnliche Grizzly-Dokumentation, die durch raffiniert platzierte Kameras und Aug-in-Aug-Situationen das realistische Gefühl vermittelt, Teil des Geschehens zu sein und faszinierende Einblicke in das Leben und Verhalten der Tiere gibt. Die unberührte Landschaft Alaskas ist die geniale Kulisse dieses außergewöhnlichen TV-Projekts. Wer glaubt, Grizzlys zu kennen, wird in der 90-minütigen Dokumentation von Jeff Wilson (deutsche Bearbeitung: Margarita Pribyl) eindrucksvoll eines Besseren belehrt.

11:10
Panorama
11:30
Das Genie der Natur: Energie ist der Schlüssel

AUT

3. und letzte Folge: Energie ist der Schlüssel Solarzellen waren gestern, heute experimentieren Forscher mit künstlichen Blättern, die mit Hilfe von Sonnenenergie Wasserstoff herstellen. Oder erproben, ganze Städte nach dem thermischen Vorbild eines Termitenbaus zu klimatisieren. Wie Inspirationen aus der Natur vielleicht auch die Energieprobleme der Menschheit lösen könnten, zeigt die dritte Folge der UNIVERSUM-Bionik-Serie. Doch ob Ameisenstaaten, Weißschwanzgnu-Herden oder Arbeitsbienen - es ist niemals nur ihr physikalischer Aufbau, der die Natur so unglaublich effizient macht. Ausschlaggebend ist die Art, wie sie ihre Informationsflüsse organisiert und den Verhältnissen anpasst. Eine Dokumentation von Alfred Vendl und Steve Nicholls Mit Unterstützung des BMUKK.

12:15
Das Genie der Natur: Die Magie der Bewegung

AUT

Die Natur hat die optimale Lösung für so ziemlich jedes technische Problem parat. Die Evolution baut immer besser - ob Materialien, Verbrennungsmotoren oder Navigationssysteme. Wie verblüffend intelligent die Konstruktionspläne des Lebens sein können, zeigt diese Dokumentation über die wunderbare Welt der Bionik. Die Sendung widmet sich den trickreichsten Methoden der Fortbewegung: Laufen, Fliegen, Schwimmen - wieso können Tiere alles viel besser, schneller und sparsamer als wir? Eine Dokumentation von Alfred Vendl und Steve Nicholls Mit Unterstützung des BMUKK.

13:00
Der große Horizont

AUT

Satelliten haben das Bild der Erde von Grund auf verändert. Die Späher im Orbit liefern eine neue Perspektive unseres Planeten - zahllose Fotos und eine unübersehbare Datenflut zeigen die Erde erstmals in ihrer Gesamtheit. Die fliegenden Aufklärer enthüllen zuvor oft unbekannte Naturphänomene und globale Zusammenhänge: gigantische Sandstürme, die um den halben Erdball wandern, den Ursprung karibischer Hurrikans über Afrika, die faszinierende Planktonblüte in den Ozeanen oder riesige Buschfeuer in entlegenen Regionen. Von außen betrachtet, erinnert die Erde an einen Organismus. Der Planet scheint förmlich zu leben: Er verändert sich unaufhörlich, ja er atmet geradezu im Rhythmus der Jahreszeiten. Der Panoramablick aus dem All eröffnet aber nicht nur ungeahnte Einblicke in das Wesen unseres Planeten - Satelliten sind inzwischen auch unverzichtbare Helfer bei Naturkatastrophen und anderen Krisensituationen. Eine Dokumentation von Paul Reddish.

13:50
Risiko Vulkan - Der Feuerberg von Java

Er wird zu den zehn gefährlichsten Vulkanen der Welt gezählt und hat immer wieder sein tödliches Potential bewiesen: Merapi, der Feuerberg von Java. Allein in den vergangenen hundert Jahren forderte er über 1.500 Opfer. Das Risiko eines erneuten, schweren Ausbruchs ist hoch und diese Eruption könnte sogar global spürbare Folgen haben.

14:40
Die Alpen von oben: Von der Dauphiné in die Hochalpen

Unterwegs warten wieder viele interessante Begegnungen und Erlebnisse. Mit der Paragliding-Expertin Laetitia Meskoff geht es zur Coupe Icare in Saint Hilaire, dem wichtigsten Ereignis des Gleitschirmsports.Die 15-teilige Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Die Alpen erstrecken sich über Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund 1000 Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas. Die Dokumentationsreihe Die Alpen von oben portraitiert die Regionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Panoramafahrten zeigen die Berggipfel und Höhenzüge als einen einzigartigen Naturraum. Die Luft-Bilder gelingen dank der sogenannten Cineflex, einer der modernsten Helikopterkameras der Welt, die perfekte 360-Grad-Aufnahmen aus 600 Metern Höhe ermöglicht.

15:40
Die Alpen von oben: Vom Oberland zum Waadtland

Die 15-teilige Dokumentationsreihe widmet sich den Alpenlandschaften und ihren Bewohnern aus verschiedenen Blickwinkeln und zeichnet ein einzigartiges Porträt dieser bedeutenden Kulturregion Europas. Die Alpen erstrecken sich über Österreich, Liechtenstein, die Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich. Mit rund 1000 Kilometern Ausdehnung von West nach Ost sowie bis zu 250 Kilometern von Nord nach Süd sind sie der längste und mit über 4.800 Höhenmetern auch der höchste Gebirgszug Europas. Die Dokumentationsreihe Die Alpen von oben portraitiert die Regionen aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Panoramafahrten zeigen die Berggipfel und Höhenzüge als einen einzigartigen Naturraum. Die Luft-Bilder gelingen dank der sogenannten Cineflex, einer der modernsten Helikopterkameras der Welt, die perfekte 360-Grad-Aufnahmen aus 600 Metern Höhe ermöglicht.

16:35
ZIB 100
16:40
Die Alpen von oben: Vom Engadin zum Zürichsee

Im Schweizerischen Nationalpark, dem ältesten Nationalpark in den Alpen, wird das Verhalten von Steinböcken erforscht. In Tarasp gibt es eine der letzten Zwergschulen der Schweiz. Die Kinder, die hier alle gemeinsam unterrichtet werden, sprechen Vallader, eine Variante des Rätoromanischen. Im Nachbardorf braut Marc-Florian Geyer Bergbier, das inzwischen auch im Nobelort St. Moritz Kultstatus erlangt hat. Eine Reise durch die Schweiz wäre ohne den Postbus undenkbar. Die gelben „Cars“ fahren auch entlegene Täler an. Dorli Menn fährt seit mehr als 20 Jahren auf der Strecke nach Juf. Italienisches Flair prägt den südlichsten Kanton der Schweiz. Am Lago Maggiore interpretiert Koch Ivo Adam lokale Gerichte des Tessins auf seine Weise. Auf dem Weg nach Norden zum Zürichsee liegen Eiger, Mönch und Jungfrau, das imposante Gipfelgespann. In den Flimser Bergen vollführt Gian Sebregondi seine Kunststücke auf einem Seil – 200 Meter über dem Abgrund. Den Abschluss des Abstechers in die Schweiz bildet ein Besuch bei Musikerin Erika Stucky, die Jodeln und Blues zusammenbringt.

17:35
Die Alpen von oben: Vom Vinschgau zum Gardasee

Südtirol und das Trentino bilden die nördlichsten Provinzen Italiens. Die Reise aus der Vogelperspektive führt vom Vinschgau nördlich von Bozen über die Dolomiten im Osten. In der Region liegt mancher Bauernhof so hoch am Berg, dass erst seit wenigen Jahren eine Straße bis zu ihm hinaufführt. OP-Schwester Astrid Jung verbringt ihre Ferien auf dem Turkhof – als Magd. Und die Tierärztin Marion Tartarotti fährt zu den entlegenen Gehöften, um sich um die Tiere zu kümmern, die nicht in die Klinik ins Tal gebracht werden können. Und am Hochjochferner misst eine Glaziologin die Veränderung der Gletscherwelt. Aus der Luft lassen sich die Weinberge Südtirols entdecken. Elena Walch ist eigentlich gelernte Architektin, doch irgendwann überredete sie ihren Mann, ihr einen Weinberg des Familienguts zu überlassen. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten Winzerinnen der Region. In der Nähe von Pinzolo ist der Naturkundler Filippo Zibordi dem Braunbär auf der Spur, einer Tierart, die in den Alpen fast überall ausgestorben war und inzwischen hier wieder angesiedelt wurde. Weiter südlich liegt der Gardasee, eingefasst von bis zu 2.000 Meter hohen Bergen. Nachts kühlen die vom Tag erhitzten Berge stark ab, dann erwacht der „Vento“. In den Morgenstunden erreicht er bis zu Windstärke 7, optimale Bedingungen für Kitesurfer wie Chiara Piccoli.

18:30
Schneebabys - Der erste Winter

UT

Es ist die erste Bewährungsprobe ihres Lebens, die Phase, die über Leben oder Tod entscheidet - der erste Winter der Tierkinder in den Polregionen unserer Erde. Ob Pinguine, Bären, Robben oder Albatrosse, sie alle kämpfen mit den Elementen, den Extremen von Arktis und Antarktis, von Stürmen bis 300km/h und Temperaturen bis zu 80 Grad minus. Tim Scoones zeigt in beeindruckenden Bildern, wie Tierbabys in den kalten Zonen unseres Planeten ihren ersten Winter er- und überleben.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
I: Elfi Eschke, Hanno Pöschl, Louise Martini, Herbert Fux, Milena Zupancic; R: Reinhard Schwabenitzky... Ilona und Kurti

AUT

Mutter und Sohn Kurti haben es sich so schön ausgedacht: Die alte Vermieterin ist tot, Verwandte nicht in Sicht, da legt sich Mama noch einmal schnell ins Bett und gibt an Stelle der Verstorbenen ein Testament zu Protokoll, das sie und ihren Sohn zu Alleinerben macht. Dass plötzlich aus dem orientalischen Südosteuropa eine Fremde mit berechtigten Erbansprüchen auftaucht, ist ein Lapsus, den Mutter und Sohn schnell zu beheben gedenken. Dieses Unterfangen jedoch gestaltet sich schwieriger als erwartet, denn Ilona, die Fremde, ist klüger, liebenswerter und reaktionsschneller als vermutet wird. Koproduktion ÖFI/ORF.

21:50
I: Lukas Resetarits, Walter Davy, Curt A. Tichy, Bibiana Zeller, Kurt Weinzierl; R: Peter Patzak... Kottan ermittelt: Kansas City

AUT

'Jimmy' Tamek ist ein begeisterter Speedway-Narr. Dabei ist ihm entgangen, dass im Zusammenleben mit seiner Frau Herma nichts mehr stimmt. Sie verlässt ihn und zieht zu Herbert Maroltinger, dem Speedway-Meister des letzten Jahres. Beim nächsten Rennen stirbt Maroltinger durch einen mysteriösen Unfall. Der Verdacht fällt sofort auf Jimmy.

22:55
I: Fritz Eckhardt; R: LHOTSKY GEORG... Inspektor Marek: Mord im Grand Hotel

AUT

Oberinspektor Marek verbringt als Aufsichtsbeamter für einen Staatsbesuch eine Nacht im Grand-Hotel. Am nächsten Morgen wird eine unbekannte Leiche neben dem Swimmingpool gefunden. Marek und sein Team führen die Ermittlungen auch in weniger noble Gegenden.

00:20
I: Franz Buchrieser, C. A. Tichy, Walter Davy, Bibiana Zeller, Birgit Machalissa; R: Peter Patzak... Kottan ermittelt: Drohbriefe

AUT

Eine alte Frau erhält Drohbriefe. Was zuerst wie eine alltägliche Situation aussieht, beginnt sich zuzuspitzen, als plötzlich ein Mord passiert. Im Dunstkreis einer Schrebergartensiedlung sehen sich Kottan und sein Team einer Wand von Feindseligkeiten gegenüber, die sie nur schwer durchbrechen können. Dem Verbrechen, das sie für aufgeklärt halten, droht eine Fortsetzung, neue Drohbriefe werden verfertigt.

01:45
Fernsehen wie damals
02:30
Fernsehen wie damals
03:00
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

03:45
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Viele Refugien hat der Mensch hier geschaffen, vom Lainzer Tiergarten und der berühmten Hermes Villa für Kaiserin Elisabeth über den tragischen Schauplatz Mayerling und das Stift Heiligenkreuz bis zum Weinbau in Neuwaldegg und den Cobenzl mit dem Krapfenwald-Bad. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser Dokumentation den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und ebenso großer Gegenwart.

04:35
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

05:20
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Die Fertigstellung des spektakulären Guggenheim-Museums in der spanischen Hafenstadt Bilbao 1997 hatte einen so weitreichenden Einfluss auf die Region, die Wirtschaftsleistung und Arbeitssituation, dass bis heute der Bilbao-Effekt den positiven Einfluss epochaler Bauten auf heruntergekommene Städte beschreibt. Die Millionen Besucher, die in den letzten zwanzig Jahren der Kunstsammlung, aber auch des Museumsbaus selbst wegen nach Bilbao reisten, haben den Tourismus florieren lassen, Arbeitsplätze geschaffen und eine rostende Industrie- und Hafenstadt zu einem europäischen Zentrum moderner Kunst gemacht. Welchen Einfluss kann Kunst und Architektur auf die Gesellschaft nehmen? Mit dieser Frage reist Moderator Karl Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen in das autonome Baskenland. Neben historisch wichtigen Orten der Altstadt und dem Hafen besuchen wir das weltberühmte Guggenheim-Museum des amerikanisch-kanadischen Architekten Frank Gehry, der mit seiner dekonstruktivistischen Architektur international neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben Meisterwerken der modernen Kunst, die zum festen Bestandteil der Dauerausstellung gehören, zeigt das Museum Anfang 2019 Werke aus der Sammlung Thannhauser (Heinrich Thannhauser, 1859-1934) und eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.