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ORF 3
05:30
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

06:15
Patrick Zwerger hat heute Autor Thomas Brezina zum Gespräch eingeladen. Die „Knickerbocker-Bande“ ist erwachsen geworden und ermittelt wieder. Morgen erscheint das neue Buch.
07:00
WETTER/INFO
09:00
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
09:50
In Pennsylvania, westlich von Philadelphia, erstrecken sich auf einer Fläche von fast 500 Hektar die Longwood-Gärten. Sie wurden Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und vereinen europäische Gartenbau-Visionen vor allem aus Italien und Frankreich mit amerikanischem Können. Die riesige Gewächshausanlage, darunter ein Arboretum, das schon um 1850 als eine der größten Sammlungen einheimischer und exotischer Bäume und Sträucher in den USA bekannt war, lockt Besucher aus aller Welt an. Die eigentliche Geschichte des botanischen Gartens begann im Jahr 1906. Die damalige Besitzerin der Ländereien, Linda W. Bevan, erteilte die Erlaubnis, die auf dem Gelände befindlichen Bäume zu fällen. Um das Arboretum vor der Zerstörung zu bewahren, wurde das Anwesen von Pierre S. du Pont (1870–1954), einem späteren Vorstandsmitglied von General Motors, erworben. Seine Familie war von Frankreich in die USA immigriert. Er errichtete hier seinen Zweitwohnsitz als Zeichen seines gesellschaftlichen Einflusses als Industrieller und seiner Liebe zur Botanik. Ihm verdankt Longwood seine heutige Gestalt. Pierre S. du Pont liebte das Reisen und ließ sich in Frankreich und Italien hier insbesondere von den geometrisch ausgerichteten Gärten der Villa Gamberaia nahe Florenz inspirieren. Nach diesem Vorbild ließ er Wasserbecken und Springbrunnen anlegen, die zum Lustwandeln einladen und an den Schlosspark von Versailles erinnern.
10:20
Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bewegung und dem Blick von einer Terrasse auf die anliegenden. Die unterschiedlichen Größen der Terrassen sind an die Hanglage angepasst. Beatrix Farrands Konstruktion der Gärten leitet den Besucher durch die Anlagen. Zahlreiche Treppen und Pfade verbinden die Terrassen, wo auch der Rosengarten liegt, der an einen Ballsaal erinnert, wenn die Rosen in voller Blüte stehen. Der Gemüsegarten, die Obstbäume und Wiesen schließen den Garten ab und markieren die Grenze zum Waldpark. Dumbarton Oaks ist aus Beatrix Farrands persönlicher Vision in einer damals neuartigen Disziplin entstanden und stellt die am besten erhaltene Arbeit der Landschaftsarchitektin dar. In den 40er Jahren gestaltete Ruth Havey, Beatrix Farrands Schülerin, einige Teile der Anlage neu und verlieh Dumbarton Oaks ein barockes Flair. Heute ist der öffentlich zugängliche Park im Besitz der Harvard University.
10:45
In Russland, am Finnischen Meerbusen, liegt die Parkanlage von Peterhof. Ihre Gold- und Marmorstatuen sowie ihre spektakulären Kaskaden und Pflanzenskulpturen sind aufgrund eines ehrgeizigen Traums entstanden: Ehrgeizig, weil in diesen Breitengraden ein Park angelegt werden sollte, der sich mit Europas schönsten Gärten messen sollte; ein Traum, weil Zar Peter der Große, der im 18. Jahrhundert Alleinherrscher über Russland war, darin das ideale Symbol für seine Macht sah. Im Jahr 1714 ließ Peter der Große seine Sommerresidenz auf einem riesigen Anwesen mit Blick aufs Meer bauen unweit der von ihm vor kurzem gegründeten Hauptstadt Sankt Petersburg. Als gebildeter und ehrgeiziger Monarch wollte der Zar Russland in den Rang anderer europäischer Großmächte erheben. Sein Schloss und seine Parkanlage sollten durch ihre Pracht beeindrucken. Während Ludwig XIV. Versailles, dessen Schlosspark den Zar faszinierte, unter den Schutz Apollons stellte, widmete Peter der Große sein Anwesen Neptun, dem Gott des Wassers, der Quellen und Meere. Der obere Park bildet den Eingangsbereich des Anwesens mit Springbrunnen, Rasenflächen, Obstgarten und Lindenalleen. Unterhalb des Schlosses erstreckt sich der untere Park bis ans Ufer des Finnischen Meerbusens. Er bietet eine Vielzahl an Fontänen und Wasserspielen. In der Hauptachse, die in Nord-Süd-Richtung verläuft, ist die spektakuläre große Kaskade zu einem Kanal hin ausgerichtet, der durch den Wald bis zum Meer führt. Die Ost-West-Achse verbindet optisch die beiden Statuen von Adam und Eva und endet am Marly-Becken und dem zugehörigen Pavillon. Auch im unteren Park sind es die Linden, die den Alleen aus niedrigeren Gehölzen und den Bereichen um die Springbrunnen Struktur verleihen. Besonders reizvoll ist im unteren Park dieses Nebeneinander aus einem sehr geradlinigen Entwurf und einem organisch wirkenden Wald.
11:15
Panorama
11:35
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens „Comfort“. Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum „Mother of Dasheri“, weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.
12:25
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen „der Weise“. Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.
13:20
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume der eine riesig, der andere im Vergleich winzig machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.
14:15
DEU

Die Griechen Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet - ebenso die Olympischen Spiele, die Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander vereinen sollen. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas.

15:05
DEU

Die Römer Es gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre, doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen, verbessert oder gar perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative. Ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine von Malaria verseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten mehr als 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt.

15:55
DEU

Die Wikinger Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen, die Europa dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen. Mancher Regent bezahlt den Seekriegern sogar eine Art Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.

16:45
ZIB 100
16:50
Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur heiligen Mission, als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt.
17:40
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien – ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus.
18:30
Seit der griechische Philosoph Platon den Inselstaat Atlantis beschrieb, reißen die Diskussionen nicht ab: Gab es ein real existierendes, historisches Vorbild für dieses Reich? Oder ist Atlantis nichts als ein Phantasieprodukt? Über die Jahrhunderte wurden immer wieder Versuche unternommen, die geografische Lage des versunkenen Atlantis anhand der Beschreibungen bei Platon ausfindig zu machen. Spekulationen reichten von der minoischen Kultur im Mittelmeerraum über die Nordsee bis hin zu verschiedenen Inseln im Atlantik oder an den Küsten Südamerikas - doch alle Spekulationen und Spurensuchen blieben letztlich vergeblich. Drei Archäologenteams haben sich aufgemacht, um besonders vielversprechende Theorien vor Ort zu untersuchen. Halten sie einer wissenschaftlichen Überprüfung stand, oder wird die Legende von Atlantis auch in Zukunft ihr Geheimnis bewahren.
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
ORF III beleuchtet in einer Eigenproduktion die „Tage des Umbruchs“ in der SPÖ. Was hat zu den Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre geführt? Und wie geht es weiter mit der Partei und ihrem Obmann? Im Interview u.a. Christian Kern.
21:05
Anlässlich des EU-Gipfels in Salzburg melden sich ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und Brüssel-Korrespondent Peter Fritz mit einer hochkarätig besetzten Gesprächsrunde live aus der Mozartstadt.
22:10
Zwei Reportagen beschäftigen sich mit der aktuellen Situation in Europa, die illegale Migration und das Milliarden-Geschäft Menschenschmuggel.
22:40
Zwei Reportagen beschäftigen sich mit der aktuellen Situation in Europa, die illegale Migration und das Milliarden-Geschäft Menschenschmuggel.
23:15
Wissenschaft und Forschung sind kompliziert, vielschichtig und komplex. Ergebnisse und visionäre Ideen lassen sich kaum in zwei knappe, fernsehtaugliche Sätze zusammenfassen. Aber gerade weil es für viele im digitalen Zeitalter immer schwieriger wird, zwischen Fakten, Erfahrungen und subjektiver Meinung zu unterscheiden, stellen sich für die Wissenschaft entscheidende Fragen: Wie können Wissenschaftler/innen die Kluft zwischen komplexer Expertise und allgemeiner Verständlichkeit schließen? Wie können sie mit rationalen Argumenten den Weg zum Publikum finden? Wie unbequem müssen sie sein? Kann sich Wissenschaft in der Kakofonie überbordender digitaler Informationen überhaupt durchsetzen? Und welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Medien dabei? Es diskutieren: Elisabeth Hoffmann (deutsche Forschungssprecherin des Jahres, Universität Braunschweig), Tom Matzek (Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen, ORF), Katja Mayer (Soziologin / TU München, OANA, Open-Science-Expertin am Zentrum für Soziale Innovation Wien), Klement Tockner (Präsident des Wissenschaftsfonds FWF), Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Autor). Moderation: Klaus Unterberger.
00:15
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
01:00
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
01:25
Die Dokumentation von Christian Papke wirft einen Blick auf die herbstliche Vielfalt der österreichischen Regionen zwischen angestammter Tradition, kultureller Schönheit und natürlicher Farbenpracht.
02:10
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

03:00
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

03:45
Wissenschaft und Forschung sind kompliziert, vielschichtig und komplex. Ergebnisse und visionäre Ideen lassen sich kaum in zwei knappe, fernsehtaugliche Sätze zusammenfassen. Aber gerade weil es für viele im digitalen Zeitalter immer schwieriger wird, zwischen Fakten, Erfahrungen und subjektiver Meinung zu unterscheiden, stellen sich für die Wissenschaft entscheidende Fragen: Wie können Wissenschaftler/innen die Kluft zwischen komplexer Expertise und allgemeiner Verständlichkeit schließen? Wie können sie mit rationalen Argumenten den Weg zum Publikum finden? Wie unbequem müssen sie sein? Kann sich Wissenschaft in der Kakofonie überbordender digitaler Informationen überhaupt durchsetzen? Und welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Medien dabei? Es diskutieren: Elisabeth Hoffmann (deutsche Forschungssprecherin des Jahres, Universität Braunschweig), Tom Matzek (Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen, ORF), Katja Mayer (Soziologin / TU München, OANA, Open-Science-Expertin am Zentrum für Soziale Innovation Wien), Klement Tockner (Präsident des Wissenschaftsfonds FWF), Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Autor). Moderation: Klaus Unterberger.
04:45
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
05:30
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
06:00
Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan Shakkei (geliehene Landschaft) heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi, das eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist und das Melancholische sowie das Einsam-Stille mit Alter und Reife verbindet. Insgesamt entsteht der Gesamteindruck eines natürlich gewachsenen Gartens, obwohl jedes Detail sorgfältig durchdacht ist. Im Garten befindet sich auch ein Aquädukt, das im Jahr 1890 erbaut wurde und bis heute Wasser in die Umgebung befördert. Die Dokumentation beleuchtet auch die Meiji-Zeit, in der der Garten entstanden ist: Jedes Jahr im Juli wird in Kyoto das Gion-Matsuri-Festival abgehalten, bei dessen prachtvollen Paraden mit Festwagen die Geschichte der Stadt erzählt wird, als sich diese langsam dem Westen öffnete. Moderne europäische Einflüsse aus Frankreich und Großbritannien spiegeln sich so auch im Murin-an-Garten wider eine neue Vision des traditionellen japanischen Gartens.
06:30
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bewegung und dem Blick von einer Terrasse auf die anliegenden. Die unterschiedlichen Größen der Terrassen sind an die Hanglage angepasst. Beatrix Farrands Konstruktion der Gärten leitet den Besucher durch die Anlagen. Zahlreiche Treppen und Pfade verbinden die Terrassen, wo auch der Rosengarten liegt, der an einen Ballsaal erinnert, wenn die Rosen in voller Blüte stehen. Der Gemüsegarten, die Obstbäume und Wiesen schließen den Garten ab und markieren die Grenze zum Waldpark. Dumbarton Oaks ist aus Beatrix Farrands persönlicher Vision in einer damals neuartigen Disziplin entstanden und stellt die am besten erhaltene Arbeit der Landschaftsarchitektin dar. In den 40er Jahren gestaltete Ruth Havey, Beatrix Farrands Schülerin, einige Teile der Anlage neu und verlieh Dumbarton Oaks ein barockes Flair. Heute ist der öffentlich zugängliche Park im Besitz der Harvard University.
09:30
In Russland, am Finnischen Meerbusen, liegt die Parkanlage von Peterhof. Ihre Gold- und Marmorstatuen sowie ihre spektakulären Kaskaden und Pflanzenskulpturen sind aufgrund eines ehrgeizigen Traums entstanden: Ehrgeizig, weil in diesen Breitengraden ein Park angelegt werden sollte, der sich mit Europas schönsten Gärten messen sollte; ein Traum, weil Zar Peter der Große, der im 18. Jahrhundert Alleinherrscher über Russland war, darin das ideale Symbol für seine Macht sah. Im Jahr 1714 ließ Peter der Große seine Sommerresidenz auf einem riesigen Anwesen mit Blick aufs Meer bauen unweit der von ihm vor kurzem gegründeten Hauptstadt Sankt Petersburg. Als gebildeter und ehrgeiziger Monarch wollte der Zar Russland in den Rang anderer europäischer Großmächte erheben. Sein Schloss und seine Parkanlage sollten durch ihre Pracht beeindrucken. Während Ludwig XIV. Versailles, dessen Schlosspark den Zar faszinierte, unter den Schutz Apollons stellte, widmete Peter der Große sein Anwesen Neptun, dem Gott des Wassers, der Quellen und Meere. Der obere Park bildet den Eingangsbereich des Anwesens mit Springbrunnen, Rasenflächen, Obstgarten und Lindenalleen. Unterhalb des Schlosses erstreckt sich der untere Park bis ans Ufer des Finnischen Meerbusens. Er bietet eine Vielzahl an Fontänen und Wasserspielen. In der Hauptachse, die in Nord-Süd-Richtung verläuft, ist die spektakuläre große Kaskade zu einem Kanal hin ausgerichtet, der durch den Wald bis zum Meer führt. Die Ost-West-Achse verbindet optisch die beiden Statuen von Adam und Eva und endet am Marly-Becken und dem zugehörigen Pavillon. Auch im unteren Park sind es die Linden, die den Alleen aus niedrigeren Gehölzen und den Bereichen um die Springbrunnen Struktur verleihen. Besonders reizvoll ist im unteren Park dieses Nebeneinander aus einem sehr geradlinigen Entwurf und einem organisch wirkenden Wald.
09:55
Im Jahr 1811 beschloss Hermann von Pückler-Muskau, Schriftsteller, Weltreisender und einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, sein Leben der Einrichtung eines idealen Parks zu widmen, eines öffentlichen Gartens, in dem er mit neuen Landschaftsformen experimentierte. Hermann von Pückler-Muskau war stark von den englischen Gärten beeinflusst, befreite sich aber von diesem Vorbild, um seinen Park zu entwickeln. 1834 veröffentlichte er die Abhandlung „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau“ mit dem Ziel, andere von seinen Erfahrungen profitieren zu lassen und zur Nachahmung anzuregen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt sich das Areal, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde, diesseits und jenseits der Neiße über die deutsch-polnische Grenze hinweg. Der deutsche Teil heißt seit dem 1. April 1992 offiziell Fürst-Pückler-Park Bad Muskau.
10:25
Das einige Kilometer von Paris entfernte Anwesen La Vallée-aux-Loups erstreckt sich über mehr als 60 Hektar bewaldeter und denkmalgeschützter Fläche. Im 19. Jahrhundert zog es berühmte Baumschulgärtner und viele Künstler an, die sich dort niederließen, darunter den Schriftsteller, Politiker und Diplomaten François-René de Chateaubriand. Er blieb elf Jahre in Vallée-aux-Loups und erfüllte das Anwesen mit romantischem Geist. Die Bäume, die er dort pflanzte, waren gleichermaßen Zeugen und Erinnerungsstücke seiner Reisen. Im Laufe der Zeit weckten die reichen und fruchtbaren Böden und die benachbarten Parzellen auch neue Interessen: Es entstand ein ausgedehntes Arboretum, und die Baumschulgärtner setzten ihr Engagement fort. Heute hat das Département Hauts-de-Seine die Parzellen nach und nach zu einem großen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Park vereint.
10:50
Im 19. Jahrhundert erwarb der Bankierssohn Guillaume Mallet an der normannischen Küste ein weitläufiges, naturbelassenes Terrain. Mit der Gestaltung beauftragte der passionierte Gartenliebhaber im Jahr 1898 zwei hervorragende britische Spezialisten: die berühmte Gartengestalterin Gertrude Jekyll und den jungen Architekten Edwin Lutyens. Jekyll entwickelte im Bois des Moutiers ihr Konzept der „Mixed Border“, jener leicht ansteigenden Rabatte, die aus Blumen, Stauden und Sträuchern gebildet wird. Darin mischen sich alle Blumen, um Räume zu begrenzen und gleichzeitig blühende Bilder zu ergeben, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändern. Die damaligen Besitzer waren Anhänger der Theosophie. Dieser Lehre folgend stimmten sie Haus und Garten, Innen- und Außenräume harmonisch aufeinander ab. Durch das perfekte Zusammenspiel aller Elemente gewinnt dieser einzigartige englische Garten an der französischen Atlantikküste seine charakteristische Note.
11:20
Panorama
11:35
Irland - das sind grüne Wiesen, Schafe, Whiskey und eine bewegte Geschichte. Kaum jemand verbindet mit Irland schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Und dabei gibt es diese kleinen Paradiese zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das irische Klima mild macht. Irische Gärten sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken, Mauern und Burggräben. Irlands Gärtner waren seit jeher Pflanzenjäger, sie investierten viel Geld und Mühe in die Ansiedlung fremdländischer Gewächse. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten heute noch in grandioser ungezähmter Natur. Der Film ist eine Entdeckungsreise zu ganz unterschiedlichen Gartenparadiesen an den überraschendsten Orten im irischen Südwesten.
12:20
Der Schlossgarten von Grasten ist eine Mischung aus englischem Landschaftsgarten und barocken Beeten. Wenn im Juli die Königin anreist, soll er in den schönsten Farben blühen. Besonders wichtig sind die Lieblingsblumen von Margrethe II. die Margeriten. Die Gärtnerin Elin Johannsen und ihre Kollegen ziehen sie in der kleinen Gärtnerei. Für die Ringreiterin Simone Nissen ist die Parade vor der Königin lange Tradition. Bereits als Kind hat sie der Königin vom Pferd herab Blumen überreicht. Dieses Jahr soll das zum ersten Mal ihre sechsjährige Tochter übernehmen. Die Kleine ist aufgeregt, aber auch stolz. Da wird der Wettkampf um die Ringe fast zur Nebensache. In Kopenhagen marschiert derweil die Leibgarde in ihren hohen Bärenfellmützen über den Hof der Kaserne. Sie üben den Wachwechsel für das Schloss Grasten. Die Gardisten sind Anfang 20 und noch neu in der Truppe. Nach Grasten kommen sie zum ersten Mal. Die Gardistin Line Hedegaard schwitzt ordentlich unter der Mütze. Es sind mehr als 30 Grad Celsius, der heißeste Monat seit zehn Jahren. Regelmäßig fallen Gardisten bei Paraden in Ohnmacht. Das soll ihr nicht passieren, es wäre einfach zu peinlich.
13:15
AUT

Rosen sprechen weltweit eine eindeutige Sprache. Sie haben die Menschheit schon vor Jahrtausenden berührt und verführt. Ihre Zuchtformen und ihre Namen sind ein Spiegel der Zeitgeschichte. Eine der berühmtesten Sorten hat die Rose auch zu einem Friedenssymbol erhoben: Die Gloria Dei alias Peace Rose. Sie wurde die erfolgreichste Gartenrose aller Zeiten. Der Film stellt die biologischen Besonderheiten der Rose vor, erläutert, warum gerade die Rose zu einer solchen Fülle an Sorten fähig ist und zeigt, wie die Zusammensetzung des Rosendufts auf Tiere und Menschen wirkt, warum manche weiße Gartenrosenblüte bei Regen rote Tupfen bekommt und warum die Rote Spinne Bikini-Rosen liebt. Eine Dokumentation von Barbara Fally-Puskás.

14:00
In dem südlich von Paris gelegenen Park von Courances, dessen Name „Fließgewässer“ bedeutet, ist das Wasser allgegenwärtig, zum Beispiel in den zahlreichen Wassergräben, Kanälen und Springbrunnen. Darüber hinaus strukturiert das Wasser die gesamte Landschaft. Die Bäume sind die andere Sehenswürdigkeit von Courances. Sie verleihen dem Park seinen ganz eigenen, romantischen Charakter. Das Gelände erstreckt sich über 75 Hektar Gartenfläche und 500 Hektar Ackerland. Während viele Gärten ihrem früheren Bild verhaftet bleiben, ist das Anwesen von Courances lebendig, bewohnt, der modernen Welt zugewandt und in ständiger Erneuerung begriffen.
14:25
Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur heiligen Mission, als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt.
15:10
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien – ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus.
16:00
Seit der griechische Philosoph Platon den Inselstaat Atlantis beschrieb, reißen die Diskussionen nicht ab: Gab es ein real existierendes, historisches Vorbild für dieses Reich? Oder ist Atlantis nichts als ein Phantasieprodukt? Über die Jahrhunderte wurden immer wieder Versuche unternommen, die geografische Lage des versunkenen Atlantis anhand der Beschreibungen bei Platon ausfindig zu machen. Spekulationen reichten von der minoischen Kultur im Mittelmeerraum über die Nordsee bis hin zu verschiedenen Inseln im Atlantik oder an den Küsten Südamerikas - doch alle Spekulationen und Spurensuchen blieben letztlich vergeblich. Drei Archäologenteams haben sich aufgemacht, um besonders vielversprechende Theorien vor Ort zu untersuchen. Halten sie einer wissenschaftlichen Überprüfung stand, oder wird die Legende von Atlantis auch in Zukunft ihr Geheimnis bewahren.
16:45
ZIB 100
16:50
Das schwere Erdbeben, das im Jahre 1755 Lissabon mit dem nachfolgenden Tsunami und einer fast eine Woche andauernden Feuersbrunst beinahe vollständig zerstörte, erschütterte Europas Weltbild nachhaltig.
17:40
Vor gut 2000 Jahren löste die Varusschlacht eine tiefe Erschütterung in der antiken Welt aus. Drei römische Legionen wurden in den germanischen Wäldern während eines schweren Gewitters vernichtend geschlagen. Die römische Armee war eine der wohlorganisiertesten und diszipliniertesten Armeen des Altertums. Eine hochspezialisierte Tötungsmaschine, mit der das römische Reich zur Supermacht wurde. Und doch gelang es einem Mann und einem wilden Haufen Germanen, die überlegenen Legionen Roms im Jahr 9 n. Chr. im Teutoburger Wald vernichtend zu schlagen. Eine Geschichte, die die Welt verändern sollte. Ein Film von Mick Grogan.
18:30
Als New York des Südens wurde Galveston in Texas bezeichnet. Doch die Blütezeit der Insel-Stadt wurde am 8. September 1900 jäh beendet - durch einen Hurrikan der Kategorie 4. Bislang war Galveston bei Stürmen immer glimpflich davon gekommen, warum sollte es diesmal anders sein? Davon gingen nicht nur die meisten Einwohner, sondern auch die Wetter-Experten aus. Doch sie sollten sich irren. Der Hurrikan mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern zerstörte die Stadt fast völlig. Mit 8.000 bis 12.000 Todesopfern ist dies die bislang tödlichste Naturkatastrophe der USA. Der Film von Gary Lang zeigt das Ausmaß des Wirbelsturms und wie Galveston 108 Jahre später erneut von einem Hurrikan heimgesucht wurde.
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial (Romy Schneider)
20:15
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Hansi Lang, Helfried Edlinger, Franz J. Czenczits, Tatjana Velimirov, Heinz Petters, Ernst Konarek, Johannes Silberschneider, Beatrice Frey; R: Thomas Roth... AUT

In einer Tiefgarage wird ein Autobesitzer beim Versuch, den Dieb seines Autos zu stoppen, überfahren. Die Spur führt zunächst in den Prater und auf die Rennbah in der Krieau, wo Trautmann und seine Kollegen Burschi Dolezal und Monika Tränkler sowie sein Vorgesetzter Oberst Brandner bald erkennen müssen, dass hier mehr im Spiel ist als gestohlene Autos, nämlich ein Drogendeal in großem Stil. Aus sicherer Quelle erfährt Trautmann, dass die UCK dabei ihre Hände im Spiel hat und den Dieb einer größeren Heroinmenge jagt. Der Mord an einem kleinen Dealer in der Miranda-Bar scheint dies zu bestätigen; und auch der mysteriöse Tod eines Sandlers im Prater hat offenbar damit zu tun. Die Ermittler tappen jedoch im Dunklen, bis der Abgeordnete Grünsteidl durch seine heimliche Geliebte auf überraschende Weise in den Fall verwickelt wird...

21:55
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Ernst Konarek, Beatrice Frey, Michael Schottenberg, Franz J. Csencsits, Erika Deutinger, Maria Bill, Stefanie Dvorak, Ulli Maier; S: Thomas Roth; R: Thomas Roth... AUT

Professor Krupnik, ein angesehener Urologe, wird in seiner Praxis von zahlreichen Messerstichen tödlich getroffen aufgefunden. Ein Raubmord kommt nicht in Betracht, da keine Wertgegenstände gestohlen wurden. Auf der Suche nach einem glaubhaften Mordmotiv geraten einige pikante Details aus dem Leben Krupniks ans Tageslicht: Insbesondere seine Vorliebe dafür, ausschweifende Feste im Freundeskreis mit versteckter Kamera aufzuzeichnen, weckt den Verdacht, das Erpressung mit im Spiel sein könnte. Für Trautmann, der neben den schwierigen Nachforschungen im Mordfall Krupnik auch noch die drogensüchtige Tochter einer Freundin sucht, kommt es daher umso überraschender, als die Hausmeisterin des Hauses, in dem sich Krupniks Praxis befindet, ein volles Geständnis ablegt. Doch obwohl alle Indizien gegen die Frau sprechen, weigert sich Trautmann den Fall abzuschließen.......

23:30
I: Senta Berger, Franz Xaver Kroetz, Marianne Hoppe, Curt Bois, Dieter Hildebrandt, Ruth-Maria Kubitschek, Charles Regnier, Billi Zöckler, Kristian Gripenberg; S: Helmut Dietl; R: Helmut Dietl... DEU

Friedrich Danziger liegt im Sterben. Sein größter Wunsch wäre es, noch einmal Claire Maetzig zu sehen. Die in Paris lebende große Dame des Chansons hat allerdings geschworen, nie wieder deutschen Boden zu betreten. Baby Schimmerlos hat bei dieser Story nicht gerade Reporterglück.

00:30
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
01:15
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
01:45
640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.
02:30
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
03:20
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
04:20
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
05:05
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
05:55
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Land der Berge erzählt von Menschen, Bergen und Geschichten. Diesmal geht die Reise von den Lienzer Dolomiten hinüber ins Lesachtal und von dort über die Karnischen Alpen ins Cadore. Cadore ist heute italienisch und der Provinz Belluno unterstellt, die Besiedlung erfolgte seinerzeit aber von Auswanderern aus dem Villgratental.
09:45
Der Bauer hängt vom Wetter ab – ist es gnädig gelaufen und die Ernte sicher eingefahren, dankt er dem Lieben Gott. Der Erntedank hat seit Jahrhunderten nichts von seiner großen Bedeutung verloren. Ein Hagelschauer oder wenige Tage Kälte zur falschen Zeit können das Jahreswerk eines ganzen Hofes zunichtemachen. Christian Papke hat an einigen ausgewählten Orten die Erntedankfeierlichkeiten für ORFIII begleitet.
10:30
Ehemalige Beutegreifer wie Wölfe kehren in unsere Wälder zurück. Während sie bei Naturschutzorganisationen höchst willkommen sind, ist die Landwirtschaft alles andere als begeistert darüber. In einigen Tälern ist es bereits heuer soweit, dass manche Almen nicht mehr bewirtschaftet werden, weil im Vorjahr so viele Schafe gerissen wurden, die dem Wolf zugeordnet werden. In Deutschland und der Schweiz gibt es in bereits Nachtwachen gegen Wölfe, um die Schafe zu schützen und auch bei uns haben sich etliche Expertenrunden gegründet, um Lösungen für das Problem Wolf zu finden. Aber auch Konflikte mit Fischottern und Bibern nehmen zu - und mit Kühen auf Almen auch bekannter weise - Mensch und Tier in Konkurrenz sozusagen.
10:55
Die Zeitreise entlang der Salzach zeigt wie sich Trennendes entwickelt und Einendes erhalten kann. Die napoleonischen Kriege haben Europa verändert. Das über Jahrhunderte souveräne Fürsterzbistum Salzburg verlor 1816 seine Eigenständigkeit und kam zum Kaiserreich Österreich. Die Zeitreise dieses Erlebnis Österreich beginnt im Bundesland Salzburg in der Burg Golling und führt entlang der Salzach bis nach Tittmoning in Bayern. Diese TV-Dokumentation macht die Spuren der Geschichte in Landschaft, Sprache und Kultur sichtbar. Es zeigt die vielen Burgen entlang des Flusses und wie sich die Lebensart beiderseits der Grenze ähnlich und doch verschieden entwickelt hat.
11:25
Urlaub auf Salzburgs Bergen Vor dem 2. Weltkrieg und in den Nachkriegsjahren kamen im Sommer wesentlich mehr Touristen ins Salzburger Land als im Winter. Für die Touristiker galt der Spruch: Im Sommer sich anstrengen und im Winter nicht die Nerven verlieren Das hat sich später fundamental geändert. Ab den 1970ern wurde der Wintertourismus in Salzburg immer bedeutender, während im Sommer immer weniger Gäste kamen. Der Urlaub am Meer war in während die gute alte Sommerfrische als überholt galt. In den letzten Jahren kam es zu einer Trendwende. Die Seilbahnbetreiber in Salzburg nutzen die für den Winter geschaffene Infrastruktur immer mehr auch im Sommer. Die Touristen suchen auch auf Grund der Klimaerwärmung vermehrt die kühlen Berge auf. Die einen wollen Ruhe, Erholung und Einsamkeit, die anderen wollen zusätzlich ein spezielles Bergerlebnis. Passt das überhaupt zusammen.
11:50
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Hansi Lang, Helfried Edlinger, Franz J. Czenczits, Tatjana Velimirov, Heinz Petters, Ernst Konarek, Johannes Silberschneider, Beatrice Frey; R: Thomas Roth... AUT

In einer Tiefgarage wird ein Autobesitzer beim Versuch, den Dieb seines Autos zu stoppen, überfahren. Die Spur führt zunächst in den Prater und auf die Rennbah in der Krieau, wo Trautmann und seine Kollegen Burschi Dolezal und Monika Tränkler sowie sein Vorgesetzter Oberst Brandner bald erkennen müssen, dass hier mehr im Spiel ist als gestohlene Autos, nämlich ein Drogendeal in großem Stil. Aus sicherer Quelle erfährt Trautmann, dass die UCK dabei ihre Hände im Spiel hat und den Dieb einer größeren Heroinmenge jagt. Der Mord an einem kleinen Dealer in der Miranda-Bar scheint dies zu bestätigen; und auch der mysteriöse Tod eines Sandlers im Prater hat offenbar damit zu tun. Die Ermittler tappen jedoch im Dunklen, bis der Abgeordnete Grünsteidl durch seine heimliche Geliebte auf überraschende Weise in den Fall verwickelt wird...

13:25
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Ernst Konarek, Beatrice Frey, Michael Schottenberg, Franz J. Csencsits, Erika Deutinger, Maria Bill, Stefanie Dvorak, Ulli Maier; S: Thomas Roth; R: Thomas Roth... AUT

Professor Krupnik, ein angesehener Urologe, wird in seiner Praxis von zahlreichen Messerstichen tödlich getroffen aufgefunden. Ein Raubmord kommt nicht in Betracht, da keine Wertgegenstände gestohlen wurden. Auf der Suche nach einem glaubhaften Mordmotiv geraten einige pikante Details aus dem Leben Krupniks ans Tageslicht: Insbesondere seine Vorliebe dafür, ausschweifende Feste im Freundeskreis mit versteckter Kamera aufzuzeichnen, weckt den Verdacht, das Erpressung mit im Spiel sein könnte. Für Trautmann, der neben den schwierigen Nachforschungen im Mordfall Krupnik auch noch die drogensüchtige Tochter einer Freundin sucht, kommt es daher umso überraschender, als die Hausmeisterin des Hauses, in dem sich Krupniks Praxis befindet, ein volles Geständnis ablegt. Doch obwohl alle Indizien gegen die Frau sprechen, weigert sich Trautmann den Fall abzuschließen.......

15:00
I: Romy Schneider, Paul Hubschmid, Georg Thomalla, Eva Maria Meineke, Franca Parisi, Elisabeth Flickenschildt, Willy Millowitsch, Franz Höllering, Herbert Reinecker; S: Ilse Lotz-Dupont; R: Alfred Weidenmann... DEU

Das junge Waisenmädchen Scampolo schlägt sich auf der Sonneninsel Ischia mit Touristenführungen und kleinen Hilfsdiensten durchs Leben. Dabei lernt sie Signor Costa, einen mittellosen Architekten, kennen. Mit Zuneigung und Hausverstand hilft Scampolo Costa trotz aller Widrigkeiten, beim großen Architekturwettbewerb teilzunehmen.

16:45
I: Romy Schneider, Horst Buchholz, Mara Lane, Boy Gobert, Olive Moorefield, Gabor von Vaszary; S: Helmut Käutner; R: Helmut Käutner... DEU

Die 17-jährige Anne-Claire lernt in Paris einen jungen Zeichner aus Budapest kennen. Sie täuscht ein wohlhabendes Elternhaus vor, um für ihn interessant zu erscheinen. Unbekümmert verleben die beiden eine glückliche Zeit miteinander. Schließlich erfährt der Künstler jedoch von Anne-Claires wahren Verhältnissen. Er fühlt sich von ihr betrogen und löst damit eine Tragödie aus.

18:25
I: Jessica Schwarz, Thomas Kretschmann, Guillaume Delorme, Maresa Hörbiger, Heinz Hoenig, Karlheinz Hackl; S: Benedikt Röskau; R: Torsten C. Fischer... DEU

Romy Schneider, Weltstar aus Österreich, gefeierte Ikone von Leidenschaft und Sinnlichkeit. Noch bewegender als ihre Filme war ihr Leben. Grandios verkörpert Jessica Schwarz Romys Aufstieg von der Sissi bis zur Diva, und deren unglückliche Suche nach dem privaten Glück. Als sie endlich alles erreicht zu haben scheint, was sie sich so sehr gewünscht hatte, nimmt ihr ein tragischer Unfall den geliebten Sohn. Koproduktion SWR/ORF.

20:15
R: Bertrand Tessier... FRA

Am 29. Mai 1982 wird die Schauspielerin Romy Schneider tot in ihrer Pariser Wohnung aufgefunden. Ein französischer Arzt attestiert als Todesursache Herzversagen. Doch viele bezweifeln diese Diagnose. Hat die berühmte Schauspielerin vielleicht Selbstmord begangen? Oder starb sie an gebrochenem Herzen? Schneiders plötzlicher Tod im Alter von nur 43 Jahren wirft viele Fragen auf. Gerüchte über Drogen, Alkohol und Depressionen verstärken den Verdacht eines nicht natürlichen Todes. Die Dokumentation Die letzten Tage einer Legende: Romy Schneider versucht mit Hilfe von Aussagen von Freunden und Kollegen, die sie sogar am Abend vor ihrem Tod noch gesprochen haben, die letzten Tage und Stunden im Leben der Schauspielerin zu rekonstruieren und zu erörtern, was tatsächlich zum frühen Tod der Schauspielerin führte.

21:05
I: Romy Schneider, Fabio Testi, Jacques Dutronc, Klaus Kinski, Claude Dauphin, Roger Blin, Andrzej Zulawski; S: Christopher Frank; R: Andrzej Zulawski... FRA

Der Fotoreporter Servais verliebt sich in die erfolglose Schauspielerin Nadine. Mit dem müßiggängerischen Schwächling Jacques verheiratet, verdient sich diese ihren Lebensunterhalt als Darstellerin in Pornofilmen. Servais entwickelt große Pläne. Er will Nadine als ernsthafte Bühnenschauspielerin herausbringen. Das Stück wird ein Misserfolg. Das Geld dafür hat Servais jedoch von den falschen Leuten ausgeborgt.

22:55
I: Yves Montand; R: Constantin Costa-Gavras... FRA

Michel hängt auf dem Flughafen Charles de Gaulle Gedanken nach, nimmt ein Taxi und stößt beim Öffnen der Wagentür in Paris eine Frau an, die er ins Bistro einlädt. Sie gibt ihm ihre Adresse. Statt zu reisen, sieht er Lydia wieder, die sich anfangs seiner Annäherungsversuche wehrt. Sie reden über ihre Vergangenheit. Lydia nimmt Michel auf eine Party weißrussischer Emigranten mit, wo er ihrem Ehemann begegnet. Lydia und Michel wollen gemeinsam Paris verlassen. In ihrer Wohnung erhält er Lydias Anruf, sie sei allein geflogen. Er wird warten.

00:35
Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997.
01:05
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
01:50
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
02:20
Wir alle leben im digitalen Zeitalter und vieles spielt sich nur noch in einer undurchsichtigen Wolke ab. Ein Parallel-Universum, in dem nur wenige Fachleute den Durchblick haben. Einer der größten Analytiker der schönen neuen Welt ist Prof. Viktor Mayer-Schönberger: Ein Österreicher in Oxford, den Andreas Jäger für Quantensprung in seiner englischen Forscherheimat besucht hat, um mit ihm eine Reise in die Welt von Big Data und Blockchain, zwischen Kontrollwahn und Kontrollverlust, zu machen. Außerdem macht Andreas Jäger den Selbstversuch: Wie vernetzt wohnen wir in Zukunft wirklich.
03:05
R: Freed Josh... Das digitale Zeitalter hat die Menschheit längst fest im Griff. Täglich werden wir überflutet von E-Mails, SMS, Tweets, Facebook-Nachrichten und mehr. Doch die Daten-Flut geht noch weiter: Neue Geräte und Apps überwachen unseren Alltag von der Nahrungsaufnahme bis hin zu den Gehirnströmen. Quantensprung - Die Doku begleitet Pioniere der neuen digitalen Welt auf ihrem Weg zur völligen Selbstüberwachung, besucht aber auch jene Menschen, die sich selbst als daten-süchtig beschreiben und sich Entzug verordnet haben.
03:55
UT

Diesmal zu Gast bei erLesen: Philosoph Robert Pfaller, Psychiater und Hirnforscher Manfred Spitzer und Schriftstellerin Barbara Frischmuth. Über politisch korrekte Sprache, Einsamkeit und Weltzerstörung dreht sich diesmal alles in Heinz Sichrovskys Bücherwelt. Wofür es sich zu Leben lohnt, hat Robert Pfaller bereits 2011 erforscht. Nun geht er der Sprache auf den Grund: Binnen-I, Gendern und andere Ausformungen nehmen laut dem Philosophen Überhand. In seinem Buch Erwachsenensprache erläutert der unangepasste Querdenker, wie es dazu kommen konnte, dass wir von der Politik wie Kinder behandelt werden. Mit den Auswüchsen der Gesellschaft befasst sich auch Manfred Spitzer. Der Hirnforscher und Bestsellerautor ist einer der schärfsten Kritiker der Digitalisierung. In seinen neuesten Büchern beschäftigt sich der Experte mit Einsamkeit und der Smartphone-Epidemie - und welche Gefahren für Gesundheit, Bildung und Gesellschaft bestehen. Barbara Frischmuth ist eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen der Gegenwart. Ihr Erfolgsbuch Machtnix oder Der Lauf den die Welt nahm wurde nun wieder neu aufgelegt - und hat nichts an Aktualität eingebüßt. Die Geschichte eines Flüchtlingskindes, das gegen die Zerstörung der Erde anrennt, ist eine atemberaubende Mischung aus Science Fiction, Märchen und Roman.

04:40
Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997.
05:10
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.