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3 SAT
06:00
3satTextVision
06:15
Der totale bargeldlose Zahlungsverkehr ist technisch sehr bald möglich. Schafft Deutschland Scheine und Münzen ab? Die 3sat-Wirtschaftssendung makro wiegt das Pro und Contra ab.Noch ist Bargeld nach wie vor das beliebteste Zahlungsmittel der Deutschen – die Mehrzahl aller Einkäufe wird bar bezahlt. Aber auch in Deutschland wird diskutiert, ob der Bargeldverkehr noch zeitgemäß ist.Datenschützer warnen allerdings, es entstehe ein gläserner Zahler. Profitieren würden von dieser Entwicklung insbesondere der Staat und Banken, die auf sensible Daten der Geldtransaktionen Zugriff hätten. Aber auch für die Abschaffung gibt es Argumente: So könnte Schwarzarbeit, Geldwäsche, Drogenhandel und Banküberfälle leichter verfolgt werden. Außerdem ist die Herstellung und Verteilung von Scheinen und Münzen teuer
06:45
Mit dem Ende des Ost-West-Konflikts verschwanden das Sowjetreich, der Warschauer Pakt und die Gefahr eines Atomkriegs, doch nicht die Verwundbarkeit der westlichen Demokratien.Basierend darauf ist es ein dramatischer Irrglaube, dass auf eine Kultur des Dialogs weitgehend verzichtet werden könne. Hochentwickelte Gesellschaften bleiben auch künftig anfällig. Ihre Verwundbarkeit nimmt mit dem Grad ihrer Entwicklung sogar beständig zu.Die politische Ordnung und die Erhaltung des Friedens unter diesen Voraussetzungen stehen im Mittelpunkt des Vortrages von Professor Dr. Dieter S. Lutz. Lutz war Direktor des Instituts für Friedensforschung und Sicherheitspolitik in Hamburg und Vorsitzender des Stiftungsrats der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Er starb im Jahr 2003
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Philosophischer Stammtisch
10:05
lesArt
10:45
Gäste: Ijoma Mangold, Insa Wilke, Mara Delius
11:45
R: Kerstin Woldt
12:05
R: Nicola Graef... Die Sammlung Würth ist die größte Privatsammlung Europas. Sie umfasst mehr als 16 000 Kunstwerke, darunter die wichtigsten Vertreter der klassischen Moderne von Picasso, Chagall bis Munch.Aber auch Meisterwerke aus dem Mittelalter und Klassiker der zeitgenössischen Kunst zählen dazu. Reinhold Würth, der einen Weltkonzern mit Milliardenumsatz führt, ist ein leidenschaftlicher Sammler und engagierter Mäzen.Die Beschäftigung mit der Kunst war für mich immer ein Kontrapunkt zum beruflichen Tun. Es hat unglaublich bereichert, weil man einen Blick hatte in eine ganz andere Welt, sagt der 80-jährige Reinhold Würth und denkt noch lange nicht ans Aufhören. Er hält Vorträge, kümmert sich ums Unternehmen, fliegt seinen eigenen Jet von Termin zu Termin – und sammelt weiter. Und das bereits seit den 1960er-Jahren.Viele Künstler kennt Reinhold Würth persönlich, er begleitet sie und ihre Werke ihn. Der Verpackungskünstler Christo und der englische Bildhauer Anthony Caro gehören dazu. Er kaufte schon früh die Skulpturen der Bildhauerin Niki de Saint Phalle. Vor 20 Jahren war das noch gar keine Kunst. Da wurde das noch als Tinnef, als handwerklicher Spaß bezeichnet. Reinhold Würth folgt bei der Wahl für ein Werk meist seinem Bauchgefühl: Die Passion fängt an, wenn Sie ein Kunstwerk sehen. Dann macht es Klick – das gefällt mir besonders gut. Aber die Intuition wird bei Würth auch immer von Strategie flankiert – mit Blick auf die Investitionen, lässt er sich mittlerweile von einem international und hochkarätig besetzten Kunstbeirat beraten.Die Autorinnen Nicola Graef und Julia Zinke begleiten den Sammler zu Ausstellungseröffnungen in seine Kunstdependancen – 16 sind es mittlerweile. Sie sind dabei, wenn er sich mit dem Illustrator Tomi Ungerer trifft oder mit der Witwe des Künstlers Rudolf Hausner. Sie zeigen, wie eine Region von kulturellem Engagement profitiert. Mit dem spektakulären Kauf der Schutzmantelmadonna von Hans Holbein hat Würth Weltkunst nach Schwäbisch Hall geholt. Würth sagt es im Film so: Die Sammlung ist lebendig, die Sammlung ist bunt. Kunst muss nicht nur schön sein, sondern für mich ist es eben auch ein Teil des menschlichen Panoptikums
12:30
R: Nicola Graef... Die international bedeutende Fotokunst-Sammlung aus Deutschland – die Walther Collection – ist ausgerechnet in dem kleinen schwäbischen Dorf Burlafingen bei Neu-Ulm beheimatet.Dieses Museum besteht aus gleich drei Häusern, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten: ein moderner Weißer Kubus, ein mit Efeu umranktes Grünes Haus und ein minimalistischer Schwarzer Bungalow – ein Museums-Ensemble für eine einzigartige Sammlung.Schwerpunkt ist Fotografie aus Afrika, eine fotografische Welt, die Artur Walther für sich entdeckt hat. Über 2500 Fotos besitzt er inzwischen. Verkauft hat er noch kein einziges Bild, denn für ihn ist jedes einzelne Foto ein Kunst – und kein Wert-Objekt. Neben Afrika hat er auch Europa, Amerika und Asien gesammelt, etwa die berühmten Typologien des Fotografen-Paares Bernd und Hilla Becher, Arbeiten von Ai Weiwei, dokumentarische Porträtreihen von August Sander. Artur Walther bespielt mit seiner Foto-Sammlung nicht nur das eigene Museumsareal in Burlafingen mit Wechselausstellungen, sondern auch internationale Fotofestivals wie das renommierte Rencontres d'Arles.Als gebürtiger Burlafinger ist Artur Walther in den 1970er-Jahren nach Amerika ausgewandert und hat als Investmentbanker an der Wall Street ein Vermögen verdient. 1994 kam der Ausstieg, das Foto-Sammeln wurde seine wahre Leidenschaft. Seitdem trägt der 66-Jährige ganze Werkzyklen zusammen, umfangreiche Serien. Dutzende, manchmal auch Hunderte Werke eines einzelnen Künstlers beziehungsweise einer Künstlerin.Der Film ist mit Artur Walter in seinem Burlafinger Museum unterwegs, begleitet ihn nach Arles, wo er auf Fotokünstler trifft, und bei der Begegnung mit dem Göttinger Verleger Gerhard Steidl, den er für seine Fotobuchkunst bewundert. Wenn Artur Walther voller Enthusiasmus Geschichten über das Sammeln und über seine Fotoschätze erzählt, dann wird es lebendig und persönlich: Ein Leben ohne Sammeln ist denkbar, aber nicht sinnvoll. Nicht für Artur Walther
13:00
ZIB
13:10
Rund um den Apfel gibt es viel zu erzählen. Die Paradiesfrucht sichert die Existenz vieler steirischer Obstbauern. Welcher Aufwand steckt hinter einem wohlschmeckenden Apfel?Für Adam und Eva war er einst die Vertreibung aus dem Paradies, den Bauern entlang der steirischen Apfelstraße hingegen bringt er wahren Segen. Die Apfelbauern leben von ihm. Dabei kämpfen sie aber auch mit dem Wetter, dem Hagel und dem Schädling Apfelwickler.35 Millionen Kilogramm Äpfel werden alljährlich auf der steirischen Apfelstraße in einem kleinen, nur knapp über 1000 Hektar großen Gebiet geerntet.Über ein Jahr lang wurde die Arbeit der Obstbauern dokumentiert. Beleuchtet werden darüber hinaus die kulinarische Seite des steirischen Apfels und die Bräuche, die sich um ihn ranken. So stellen die steirischen Apfelmänner in geheimnisvollen Ritualen den Abakus her – den edelsten der Brände der Apfelstraße
13:35
R: Richard C. Schneider... Korrespondent Richard Schneider steigt in die erste und einzige Straßenbahn Jerusalems und trifft Menschen, die dort leben – mitten in einem Alltag, der alles andere ist als alltäglich.Die Bahn startet am Herzlberg, führt durch das Zentrum von Westjerusalem weiter ins ultraorthodoxe Viertel Mea Sharim, von dort in den palästinensischen Stadtteil Beth. Endstation ist Pisgat Zeev, eine jüdische Siedlung im Osten Jerusalems.Die Straßenbahn rollt erst seit ein paar Jahren durch die heilige Stadt und verbindet West – und Ostjerusalem. Anfangs sorgte die Tram für Chaos, denn die Autofahrer wussten nicht, wie sie mit einer Stadt-Eisenbahn umgehen sollten. Zudem, kritisieren Gegner, schaffe die Bahn politische Fakten, indem sie die Stadt unteilbar mache.Im palästinensischen Stadtteil, Haltestelle Damaskustor, wohnt eine alte Dame der Familie Khalidi direkt bei der Klagemauer und dem Felsendom. Schon seit über 1000 Jahren lebt ihre Familie in Jerusalem. Und mitten in der Stadt befindet sich das Flüchtlingslager Shuafat
14:05
R: Mica Stobwasser, Louis Saul... Der Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show Masterchef die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte.Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden und Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In der ersten Folge reist Tom Franz von der Wüste Negev nach Jerusalem.Die kulinarische Tour beginnt in einer Wüstenoase an der Südspitze des Landes: der Dattelplantage des Kibbuz Samar. Die Kibbuz-Bewegung war einst die Keimzelle Israels, und Tom Franz ist neugierig: Wie leben die Kibbuzniks heute?Über das Essen öffnet Tom Franz auch das Tor zur Heiligen Stadt: Ist Humus, dieses ur-orientalische Street Food, eigentlich ein israelisches Essen oder ein arabisches? Und wer macht den besten Humus in Jerusalem?Überall ragen die Glaubenssymbole der drei Weltreligionen in den Himmel: Minarette, Kreuze, Kuppeln soweit das Auge reicht: 1200 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen geben ein Gefühl dafür, warum Jerusalem die Heilige Stadt heißt. Der Benediktinerpater Nikodemus lädt Tom Franz zum Besuch seines Klosters, der Dormitio Abtei, ein.Das Stammkloster der Mönche liegt auf dem Berg Zion, im Nebengebäude soll Jesus sein letztes Abendmahl eingenommen haben. Nikodemus erläutert Tom Franz die religiöse Dimension von Essen. Schließlich trifft Tom Franz die Chefs for Peace, eine Gruppe jüdischer, christlicher und muslimischer Köche, die sich für den Frieden im Land engagieren. Die renommierten Chefs nutzen ihre Kochkunst, um Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammenzubringen.Das kulinarische Abenteuer endet vor den Toren der Heiligen Stadt: Nur ein paar Kilometer entfernt landet Tom Franz in einer einzigartigen Naturlandschaft, den Judäischen Hügeln. Mittendrin Israels ältestes Gourmetrestaurant: Rama's kitchen. Rama Ben Zvi war Tänzerin in Jerusalem, bevor sie vor 20 Jahren in ihrem Garten ein ganz spezielles Restaurant eröffnete. Rama geht es um Harmonie im Leben: Die köstlichen Gerichte haben ihre Wurzeln in der palästinensischen Küche. Kann Essen kulturelle Gräben überbrücken? Produkte kennen keine nationalen Grenzen, und das Team in Rama's kitchen auch nicht: Muslime und Juden kochen hier friedlich am selben Herd und schaffen in ihrer Küche das, wovon die Weltpolitik seit Jahrzehnten träumt: ein Stückchen Frieden in Nahost
14:50
R: Mica Stobwasser, Louis Saul... Der Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa.Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In wunderbaren Bildern zeigt der Film ein Israel, wie es kaum jemand kennt. Auch erzählt er eine völkerversöhnende Liebesgeschichte zwischen eines Arabers und einer Jüdin.Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Seit 6000 Jahren wird in der malerischen Hügellandschaft Landwirtschaft betrieben. In einer Kalksteinhöhle zeigt Shai Seltzer Tom seine Schätze: Ziegenkäse in allen Reifestadien.Der Film lässt die Konflikte der Region nicht unerwähnt, erzählt aber auch die völkerversöhnende Liebesgeschichte des Arabers Yakub Barhum, der unbedingt die jüdische Köchin Michal Baranes heiraten wollte. Tom besucht das ungewöhnliche Paar in dem arabischen Dorf Ein Rafa abseits von Jerusalem. In der Küche lernt er, wie man Lebensphilosophie in Gourmet-Essen packt. Michal Baranes kocht Shrimps-Falafel, und dieser Signature Dish sprengt nicht nur kulinarisch alle Grenzen: Shrimps sind nicht koscher, der Rote-Beete-Meerrettich ist urjüdisch. Die Chefin vermischt alles und umhüllt es arabisch: in einer Falafel.Die kulinarische Reise geht weiter nach Galiläa, das Land, wo Milch und Honig fließen. Galiläa gilt heute als eines der besten Weinanbaugebiete in Israel. An der Grenze zum Libanon hilft Tom Franz bei der Weinlese der Tulip Winery. Der junge Besitzer Roy Itzhaki hat mit Tulip eine Vision verwirklicht: Er produziert Spitzenwein mit Mitarbeitern, die geistig behindert sind.Letzte Station dieser Folge ist der See Genezareth, das größte Süßwasserreservoir Israels. Zu Zeiten Christi war das Galiläische Meer fischreich wie kaum ein anderes Gewässer. Viele der Jünger Jesu waren Fischer wie Menachem, mit dem Tom Franz die Netze auswirft, auf der Jagd nach der Spezialität der Region, dem St. Peters Fisch. Menachem erzählt von der besonderen Magie des Sees, die sich für gläubige Christen vor allem am Nordostufer entfaltet. Im Kloster Tabgha zeigt Pater Nikodemus Tom Franz die berühmten Mosaike und den Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5000 Menschen. Heute kümmern sich die Benediktinermönche darum, dass benachteiligte Familien aller Glaubensrichtungen in Tabgha ein wenig Erholung finden
15:35
R: Mica Stobwasser, Louis Saul... In dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem.In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, auf den Spuren seiner Kindheit, die geprägt war vom Miteinander von Juden und Arabern.Das Jahrtausende alte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Er gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten und ist ein absolutes Original. Er hat in einer Kommune gelebt und als Bomben-Entschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen weiter: An junge arabische Israelis, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden.40 Kilometer weiter, im grünen Norden des Landes, besucht Tom Franz einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Kamorovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Heute lebt er in einem kleinen Dorf, nur 700 Meter entfernt von der libanesischen Grenze. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region.Weiter geht es nach Bnei Brak, der Vorstadt von Tel Aviv, wo 180 000 ultraorthodoxe Juden leben. In Hillels Restaurant soll es die besten Shabbat-Gerichte der Stadt geben. Gläubige Juden dürfen am Samstag nicht arbeiten, keine Elektrizität nutzen. Gleichzeitig wollen sie gerade am Shabbat gut essen. Aus diesem Dilemma hat Hillel ein Geschäft gemacht: Er kocht koschere Shabbat-Gerichte to go, die zu Hause warmgehalten werden.Das säkulare Tel Aviv ist für viele fromme Juden dagegen ein Sündenpflaster.Dort trifft Tom Franz auf Meir Adoni, ein kreatives Genie der Metropole. Adoni nennt sich spaßhaft den bösen Jungen unter den Juden, denn in seinem Gourmet-Restaurant bricht er alle Regeln der koscheren Speisegesetze und befördert Tradition in die Gegenwart.Die Stadt, in der die Party angeblich niemals endet, macht sich ausgehbereit, und Tom taucht ein in das exzessive Nachtleben von Tel Aviv. Einer der angesagtesten Geheimtipps des Landes ist das HaSalon von Eyal Shani. Essen wird dort zur Performance. Eyal Shani ist der Philosoph unter den Kochstars Israels und inszeniert mit seinem Tanz auf dem Vulkan das Finale der Doku-Reihe So isst Israel
16:20
I: Stan Laurel (Stan Laurel/Alf Laurel), Oliver Hardy (Oliver Hardy/Bert Hardy), Sidney Toler (Kapitän), Alan Hale (Joe Grogan), Daphne Pollard (Mrs. Daphne Hardy), James Finlayson (Finn, Oberingenieur), Betty Healy (Mrs. Betty Laurel), Ralf Harolde (Gangster), Noel Madison (Gangster), Arthur Housman; R: Harry Lachman... Die verschollenen Matrosen Alfie (Stan Laurel) und Bert (Oliver Hardy) tauchen plötzlich wieder auf. Und wie der Zufall es will, legen sie just in dem Hafen jener Stadt an, in dem ihre Zwillingsbrüder wohnen. Stan (Laurel) und Ollie (Hardy) ahnen freilich nichts von ihrer Rückkehr. Schon haben die treuen Ehemänner zwei ihnen unbekannte Mädels am Hals und zu Hause viel Ärger… Der Verwechslungsspaß basiert auf Shakespeares „Komödie der Irrungen“ und bietet massig Gags und tolle Dekors
17:30
I: Stan Laurel (Stan/Lord Paddington), Oliver Hardy (Oliver), James Finlayson (Student Jones), Peter Cushing (Student Jones), Charles Hall (Student Hector), Forrester Harvey (Meredith), Wilfred Lucas (Williams); R: Alfred Goulding... Nachdem sie als Dienstmädchen (!) und Butler eine Dinnerparty verkorkst haben, müssen Stan und Ollie die Straßen fegen. Rein zufällig vereiteln sie dabei einen Bankraub und dürfen als Lohn gratis an der Universität von Oxford studieren. Malträtiert von den Kommillitonen Hector und Jones (der spätere Horrorstar Peter Cushing) erleidet Stan durch einen Schlag auf den Kopf eine Persönlichkeitsspaltung. Er hält sich jetzt für den brillanten Lord Paddington, legt sich einen schnöseligen Akzent zu und behandelt Ollie als Diener
18:30
Die Lust auf neue Geschmacksvarianten lässt Catherine Fattebert nicht los. Suchen, erfinden und vor allem neue Rezepte wagen, das fasziniert die Feinschmeckerin und Gastro-Autorin.Ihre Rezepte sind schmackhaft, amüsant und kreativ – sie sind alles außer kompliziert und sie sind vor allem großzügig. So großzügig, dass sie ihre mit Liebe gekochten Gerichte zusammen mit Nachbarn und Freunden genießen kann.Aufgewachsen in einer Familie von Genießern, lernte Catherine Fattebert früh, die Qualität guten Essens zu schätzen. Sie war vier Jahre alt, als sie ihr erstes Gericht ganz allein kreierte – Crepes mit Zucker. Die Zutaten ihrer Küche findet sie in der Natur rund um ihren Wohnort Vevey
19:00
heute
19:10
Gegen alles ist ein Kraut gewachsen: Weißdorn gegen Herzbeschwerden, Johanniskraut gegen Depressionen. Ein Film über die Geschichte, Anwendung, Wirkung und den Erfolg von Heilpflanzen.Das Heilen mit Pflanzen ist für viele Menschen eine Alternative: Allergiegeplagte profitieren von sanften pflanzlichen Medikamenten, und auch bei Burn-outs ist Phytotherapie eine gute Ergänzung zu Antidepressiva.Heilpflanzen kommen seit jeher als Tees und Tinkturen zum Zug, aber immer mehr auch als standardisierte Medikamente.Frauen setzten schon immer Kräuter ein. In der Gruppe Herbadonna tauschen Ärztinnen und Apothekerinnen ihr Wissen aus. Auch ältere Menschen kennen noch vieles, und Kinder lernen altes Wissen über Heilpflanzen in einem generationenübergreifenden Projekt in Maienfeld
19:40
R: Christian Romanowski... Crespi d'Adda war einst eine Fabrik, die sich ihre eigene kleine Welt leistete. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Familie Crespi diese Fabrik und Wohnhäuser am Fluss Adda bauen lassen.Heute stehen die Turbinen des bankrotten Unternehmens still, und keiner hat mehr Zugang zu den Räumen. Doch die Fabrik mit ihren Fliesen, ihrem Parkett und ihren Wandmalereien, die in jedem Detail ästhetisch anspruchsvoll sind, hat ihre Faszination bewahrt.Am Ufer des Flusses Adda wurde die Fabrik einst errichtet, und entlang der Hallen entstand der Ort Crespi mit Wohnhäusern, einer Kirche, einem Kinderhort und einer Schule. Am Ende des Weges steht ein Monument, wie Pharaonen es sich bauen ließen, nur im Geschmack der Zeit um die Jahrhundertwende: Das Denkmal über der Familiengruft ist fast so hoch wie die Fabrikschornsteine.Davor befindet sich ein Feld, reihenweise bestellt mit kleinen Kreuzen. Auf dem Friedhof der Crespi durfte jeder aus ihrer Arbeiterschar seine letzte Ruhestätte finden. Eine reiche Saat zu Füßen des Fabrikanten, des Wohltäters und Nutznießers seiner Wohltaten. Das Haus, das er und seine Nachkommen zu Lebzeiten bewohnten ist ein Schloss mit Turm und Zinnen, direkt neben der Fabrik. Aber auch die Häuser seiner Arbeiter waren großzügig geplant und eingerichtet, die der höheren Angestellten noch großzügiger – zufriedene Arbeiter arbeiten besser.Das Werk blieb nicht im Familienbesitz. Mehrfach wechselte die Leitung im Laufe des 20. Jahrhunderts. 1995 wurden die Fabrik und der ganze Ort als Beispiel einer Industriekultur, die schmuckvolle Architektur mit Funktionalität in Einklang brachte in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Damals allerdings war die heute sinnlose Weitläufigkeit der riesigen Hallen vom Maschinenlärm gefüllt. 2003 musste die Fabrik Insolvenz anmelden. Heute haben Verfall und Zerstörung ihre eigene Schönheit entwickelt
20:00
Tagesschau
20:15
Pufpaffs Happy Hour
21:00
Auch im Jahr 2016 ist das legendäre Berliner Kabarett-Theater Die Wühlmäuse Heimat für Das große Kleinkunstfestival.Dieter Hallervorden lädt die Besten aus Kabarett, Comedy und auch Varieté zu einem abwechslungsreichen Abend ein. Dieter Nuhr führt als Moderator durch das Programm. Der Abend verspricht Unterhaltung und Lachen pur
21:45
I: Roeland Wiesnekker (Toni), Stephanie Japp (Marianne), Steffi Friis (Daniela), Nicola Perot (René); R: Tom Gerber... 106,8 Kilo bringt Toni Faller (Wiesnekker) morgens auf die Waage, nicht optimal für den fast 50-jährigen Verkäufer in einem Elektronikmarkt. In seiner Abteilung wird ihm ein junger Kollege „zur Unterstützung“ zugeteilt, und daheim findet er im Nachtschrank seiner Frau den Vibrator „Randy Andy“: Toni wird offenbar alt, bringt es nicht mehr in den Augen anderer. Ob der Gang ins Fitnessstudio was ändert?Possierlich wie das titelgebende Haustier von Tonis Tochter ist diese Posse um eine späte Midlife-Crisis. Dabei spielt Wiesnekker mit Charme gegen ein Drehbuch voller Plattitüden an. Verschenkt
23:15
I: Jürgen Frohriep (Oberleutnant Hübner), Lutz Riemann (Oberleutnant Schenker), Hans Klima (Leutnant Laufer), Karin Düwel (Erika Wesemann), Johannes Achtelik (Siegfried Kugler), Mario Melzer (Günther Baum), Immanuel Seilkopf (Werner Ludwig), Brigitte Heinrich (Jutta Wendler), Uwe Zerbe (Klaus Wendler); R: Hans-Joachim Hildebrandt... Bei einem Einbruch in ein Juweliergeschäft wird die Frau des Inhabers, die in der Wohnung über dem Laden ist, brutal zusammengeschlagen. Bei der Befragung durch die Polizei schweigt sie.Oberleutnant Hübner spürt, dass ihm Jutta Wendler etwas verschweigt. Noch ahnt er nicht, was. Doch Klaus Wendler, der Goldschmied, vermutet, dass Siegfried Kugler, der Ex seiner Frau, der Täter war, was Jutta ihm tags darauf bestätigt.Kugler und Baum haben sich inzwischen mit ihrer Beute von fast 100 000 D-Mark in einem leeren Haus im Harz verkrochen. Doch misstrauische Nachbarn informieren den Abschnittsbevollmächtigten Schlenker, der den gestohlenen Fluchtwagen sicherstellt. Im Auto findet er einen goldenen Ring und informiert die Berliner Polizei, die nach den Dieben fahndet.In Thale finden Kugler und Baum Unterschlupf bei Werner Ludwig und seiner Freundin Erika Wesemann. Die beiden sind dabei, einen alten Gasthof wieder flott zu machen. Da das Geld dafür knapp ist, will Kugler seinem alten Kumpel damit aushelfen und für sich und Baum ein Alibi erkaufen. Doch dabei macht Erika nicht mit. Und wieder rastet Kugler aus. Doch die Kripo ist bereits auf dem Weg zum Gasthof
00:30
R: Henri Verneuil... Mit Drohanrufen bringt ein Unbekannter eine lebenslustige Witwe dazu, sich in den Tod zu stürzen. Nur ungern nimmt Hauptkommissar Letellier (Jean-Paul Belmondo) den Fall an, er hat genug mit der Jagd nach dem Bankräuber Marcucci zu tun. Aber dann meldet sich der Irre persönlich bei Letellier, nennt sich Minos (nach dem mythischen König von Kreta) und verkündet einen Feldzug gegen „weibliche Unzucht und sexuelle Begierde“…Mit der französischen Antwort auf „Dirty Harry“ (71) gelang Henri Verneuil („Der Clan der Sizilianer“) einer seiner größten Publikumserfolge. Was nicht zuletzt am beherzten Körpereinsatz seines Stars lag
02:25
R: Mica Stobwasser, Louis Saul... Der Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis und bescherte der Koch-Show Masterchef die höchste Einschaltquote der israelischen Fernsehgeschichte.Auf seiner dreiteiligen Dokumentations-Reise zeigt er ein Israel der Sinnesfreuden und Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In der ersten Folge reist Tom Franz von der Wüste Negev nach Jerusalem.Die kulinarische Tour beginnt in einer Wüstenoase an der Südspitze des Landes: der Dattelplantage des Kibbuz Samar. Die Kibbuz-Bewegung war einst die Keimzelle Israels, und Tom Franz ist neugierig: Wie leben die Kibbuzniks heute?Über das Essen öffnet Tom Franz auch das Tor zur Heiligen Stadt: Ist Humus, dieses ur-orientalische Street Food, eigentlich ein israelisches Essen oder ein arabisches? Und wer macht den besten Humus in Jerusalem?Überall ragen die Glaubenssymbole der drei Weltreligionen in den Himmel: Minarette, Kreuze, Kuppeln soweit das Auge reicht: 1200 Synagogen, 158 Kirchen und 73 Moscheen geben ein Gefühl dafür, warum Jerusalem die Heilige Stadt heißt. Der Benediktinerpater Nikodemus lädt Tom Franz zum Besuch seines Klosters, der Dormitio Abtei, ein.Das Stammkloster der Mönche liegt auf dem Berg Zion, im Nebengebäude soll Jesus sein letztes Abendmahl eingenommen haben. Nikodemus erläutert Tom Franz die religiöse Dimension von Essen. Schließlich trifft Tom Franz die Chefs for Peace, eine Gruppe jüdischer, christlicher und muslimischer Köche, die sich für den Frieden im Land engagieren. Die renommierten Chefs nutzen ihre Kochkunst, um Menschen unterschiedlichen Glaubens zusammenzubringen.Das kulinarische Abenteuer endet vor den Toren der Heiligen Stadt: Nur ein paar Kilometer entfernt landet Tom Franz in einer einzigartigen Naturlandschaft, den Judäischen Hügeln. Mittendrin Israels ältestes Gourmetrestaurant: Rama's kitchen. Rama Ben Zvi war Tänzerin in Jerusalem, bevor sie vor 20 Jahren in ihrem Garten ein ganz spezielles Restaurant eröffnete. Rama geht es um Harmonie im Leben: Die köstlichen Gerichte haben ihre Wurzeln in der palästinensischen Küche. Kann Essen kulturelle Gräben überbrücken? Produkte kennen keine nationalen Grenzen, und das Team in Rama's kitchen auch nicht: Muslime und Juden kochen hier friedlich am selben Herd und schaffen in ihrer Küche das, wovon die Weltpolitik seit Jahrzehnten träumt: ein Stückchen Frieden in Nahost
03:10
R: Mica Stobwasser, Louis Saul... Der Rheinländer Tom Franz kochte sich im Fernsehen in die Herzen der Israelis. In dieser Folge reist er von den Judäischen Hügeln über das Westjordanland hoch in den Norden nach Galiläa.Er zeigt ein Israel der Geschmacksexplosionen, der kulturellen Vielfalt und religiösen Unterschiede. In wunderbaren Bildern zeigt der Film ein Israel, wie es kaum jemand kennt. Auch erzählt er eine völkerversöhnende Liebesgeschichte zwischen eines Arabers und einer Jüdin.Die Reise beginnt in der Judäischen Bergwelt westlich von Jerusalem mit einem der interessantesten Käsemacher in Israel: Shai Seltzer. Seit 6000 Jahren wird in der malerischen Hügellandschaft Landwirtschaft betrieben. In einer Kalksteinhöhle zeigt Shai Seltzer Tom seine Schätze: Ziegenkäse in allen Reifestadien.Der Film lässt die Konflikte der Region nicht unerwähnt, erzählt aber auch die völkerversöhnende Liebesgeschichte des Arabers Yakub Barhum, der unbedingt die jüdische Köchin Michal Baranes heiraten wollte. Tom besucht das ungewöhnliche Paar in dem arabischen Dorf Ein Rafa abseits von Jerusalem. In der Küche lernt er, wie man Lebensphilosophie in Gourmet-Essen packt. Michal Baranes kocht Shrimps-Falafel, und dieser Signature Dish sprengt nicht nur kulinarisch alle Grenzen: Shrimps sind nicht koscher, der Rote-Beete-Meerrettich ist urjüdisch. Die Chefin vermischt alles und umhüllt es arabisch: in einer Falafel.Die kulinarische Reise geht weiter nach Galiläa, das Land, wo Milch und Honig fließen. Galiläa gilt heute als eines der besten Weinanbaugebiete in Israel. An der Grenze zum Libanon hilft Tom Franz bei der Weinlese der Tulip Winery. Der junge Besitzer Roy Itzhaki hat mit Tulip eine Vision verwirklicht: Er produziert Spitzenwein mit Mitarbeitern, die geistig behindert sind.Letzte Station dieser Folge ist der See Genezareth, das größte Süßwasserreservoir Israels. Zu Zeiten Christi war das Galiläische Meer fischreich wie kaum ein anderes Gewässer. Viele der Jünger Jesu waren Fischer wie Menachem, mit dem Tom Franz die Netze auswirft, auf der Jagd nach der Spezialität der Region, dem St. Peters Fisch. Menachem erzählt von der besonderen Magie des Sees, die sich für gläubige Christen vor allem am Nordostufer entfaltet. Im Kloster Tabgha zeigt Pater Nikodemus Tom Franz die berühmten Mosaike und den Stein, auf dem Jesus das Wunder der Brotvermehrung vollbracht haben soll: Mit fünf Broten und zwei Fischen speiste er 5000 Menschen. Heute kümmern sich die Benediktinermönche darum, dass benachteiligte Familien aller Glaubensrichtungen in Tabgha ein wenig Erholung finden
03:55
R: Mica Stobwasser, Louis Saul... In dieser Folge reist Tom Franz von Galiläa ins moderne Tel Aviv und trifft auf einen spannenden Gegenpol zum religiös geprägten Jerusalem.In der antiken Hafenstadt Jaffa im Süden von Tel Aviv begleitet Tom Franz Haim Cohen, den Vater der Spitzenköche in Israel, auf den Spuren seiner Kindheit, die geprägt war vom Miteinander von Juden und Arabern.Das Jahrtausende alte Akko, einstige Hafenstadt der Kreuzfahrer, ist die Heimat von Uri Buri. Er gilt als einer der besten Fischköche im Nahen Osten und ist ein absolutes Original. Er hat in einer Kommune gelebt und als Bomben-Entschärfer gearbeitet, bevor er als Autodidakt zu kochen begann. Heute gibt er sein Wissen weiter: An junge arabische Israelis, die in der orientalischsten Stadt Israels keine Arbeit finden.40 Kilometer weiter, im grünen Norden des Landes, besucht Tom Franz einen der Väter der Food-Revolution in Israel: Nur wenige haben die neue Küche Israels so beeinflusst wie Erez Kamorovsky. Sein kulinarischer Horizont reicht von Japan über Frankreich bis nach Kalifornien. Heute lebt er in einem kleinen Dorf, nur 700 Meter entfernt von der libanesischen Grenze. Umgeben von wilden Gärten mit Blick auf Olivenhaine ist er mit all seinem Wissen an der Basis des Kochens angekommen: der Liebe zu einfachen Produkten aus seinem Garten und der Region.Weiter geht es nach Bnei Brak, der Vorstadt von Tel Aviv, wo 180 000 ultraorthodoxe Juden leben. In Hillels Restaurant soll es die besten Shabbat-Gerichte der Stadt geben. Gläubige Juden dürfen am Samstag nicht arbeiten, keine Elektrizität nutzen. Gleichzeitig wollen sie gerade am Shabbat gut essen. Aus diesem Dilemma hat Hillel ein Geschäft gemacht: Er kocht koschere Shabbat-Gerichte to go, die zu Hause warmgehalten werden.Das säkulare Tel Aviv ist für viele fromme Juden dagegen ein Sündenpflaster.Dort trifft Tom Franz auf Meir Adoni, ein kreatives Genie der Metropole. Adoni nennt sich spaßhaft den bösen Jungen unter den Juden, denn in seinem Gourmet-Restaurant bricht er alle Regeln der koscheren Speisegesetze und befördert Tradition in die Gegenwart.Die Stadt, in der die Party angeblich niemals endet, macht sich ausgehbereit, und Tom taucht ein in das exzessive Nachtleben von Tel Aviv. Einer der angesagtesten Geheimtipps des Landes ist das HaSalon von Eyal Shani. Essen wird dort zur Performance. Eyal Shani ist der Philosoph unter den Kochstars Israels und inszeniert mit seinem Tanz auf dem Vulkan das Finale der Doku-Reihe So isst Israel
04:40
I: Valerie Niehaus (Irina Burger), Gedeon Burkhard (Reinhard), Tim Bergmann (Frank), Peter Sodann (Bertram), Billie Zöckler (Jassna), Susanne Schäfer (Conny), Anaid Iplicjian (Emma), Beatrice Richter (Gastauftritt), Robin Deuschl (Max); R: Sharon von Wietersheim... „Was haben Sie denn die ganze Zeit gemacht?“, will die Dame vom Arbeitsamt wissen. Irina (Valerie Niehaus) fällt nichts ein. Brav stand sie für Ehemann Reinhard (Gedeon Burkhard) am Herd. Der hat sich nun nach New York abgesetzt. Auch Irina wagt den Sprung von der Tellerwäscherin zur Selfmade-Frau. Sie gründet eine Agentur, die gestressten Hausfrauen Hilfe anbietet. Der Job verschafft ihr ein Wiedersehen mit Ex-Freund Frank. Und mitten ins neue Glück platzt der verlorene Gatte…Hübsches Neuzeit-Märchen, fernab jeder Realität
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Riverboat
12:15
Das Jahr 2017 ist geprägt durch Diskussionen rund um Europa, Klimawandel und Fake News. Auch deshalb engagieren sich immer mehr Menschen: in Sozialprojekten, Altersheimen oder im Umweltschutz.Am Abschluss-Sonntag des Evangelischen Kirchentages stellen wir solche Projekte vor. Moderatorin Andrea Ballschuh spricht am Sonntagmorgen auch mit Reformationsbotschafterin Margot Käßmann über das Christentreffen und über die Motive ehrenamtlichen Engagements.sonntags zieht eine erste Bilanz des Evangelischen Kirchentages mit über 2000 Veranstaltungen, der wenige Stunden später in Wittenberg endet
12:45
R: Christian Romanowski... Crespi d'Adda war einst eine Fabrik, die sich ihre eigene kleine Welt leistete. Ende des 19. Jahrhunderts hatte die Familie Crespi diese Fabrik und Wohnhäuser am Fluss Adda bauen lassen.Heute stehen die Turbinen des bankrotten Unternehmens still, und keiner hat mehr Zugang zu den Räumen. Doch die Fabrik mit ihren Fliesen, ihrem Parkett und ihren Wandmalereien, die in jedem Detail ästhetisch anspruchsvoll sind, hat ihre Faszination bewahrt.Am Ufer des Flusses Adda wurde die Fabrik einst errichtet, und entlang der Hallen entstand der Ort Crespi mit Wohnhäusern, einer Kirche, einem Kinderhort und einer Schule. Am Ende des Weges steht ein Monument, wie Pharaonen es sich bauen ließen, nur im Geschmack der Zeit um die Jahrhundertwende: Das Denkmal über der Familiengruft ist fast so hoch wie die Fabrikschornsteine.Davor befindet sich ein Feld, reihenweise bestellt mit kleinen Kreuzen. Auf dem Friedhof der Crespi durfte jeder aus ihrer Arbeiterschar seine letzte Ruhestätte finden. Eine reiche Saat zu Füßen des Fabrikanten, des Wohltäters und Nutznießers seiner Wohltaten. Das Haus, das er und seine Nachkommen zu Lebzeiten bewohnten ist ein Schloss mit Turm und Zinnen, direkt neben der Fabrik. Aber auch die Häuser seiner Arbeiter waren großzügig geplant und eingerichtet, die der höheren Angestellten noch großzügiger – zufriedene Arbeiter arbeiten besser.Das Werk blieb nicht im Familienbesitz. Mehrfach wechselte die Leitung im Laufe des 20. Jahrhunderts. 1995 wurden die Fabrik und der ganze Ort als Beispiel einer Industriekultur, die schmuckvolle Architektur mit Funktionalität in Einklang brachte in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Damals allerdings war die heute sinnlose Weitläufigkeit der riesigen Hallen vom Maschinenlärm gefüllt. 2003 musste die Fabrik Insolvenz anmelden. Heute haben Verfall und Zerstörung ihre eigene Schönheit entwickelt
13:00
ZIB
13:20
I: Stan Laurel (Stan Laurel/Alf Laurel), Oliver Hardy (Oliver Hardy/Bert Hardy), Sidney Toler (Kapitän), Alan Hale (Joe Grogan), Daphne Pollard (Mrs. Daphne Hardy), James Finlayson (Finn, Oberingenieur), Betty Healy (Mrs. Betty Laurel), Ralf Harolde (Gangster), Noel Madison (Gangster), Arthur Housman; R: Harry Lachman... Die verschollenen Matrosen Alfie (Stan Laurel) und Bert (Oliver Hardy) tauchen plötzlich wieder auf. Und wie der Zufall es will, legen sie just in dem Hafen jener Stadt an, in dem ihre Zwillingsbrüder wohnen. Stan (Laurel) und Ollie (Hardy) ahnen freilich nichts von ihrer Rückkehr. Schon haben die treuen Ehemänner zwei ihnen unbekannte Mädels am Hals und zu Hause viel Ärger… Der Verwechslungsspaß basiert auf Shakespeares „Komödie der Irrungen“ und bietet massig Gags und tolle Dekors
14:30
I: Stan Laurel (Stan/Lord Paddington), Oliver Hardy (Oliver), James Finlayson (Student Jones), Peter Cushing (Student Jones), Charles Hall (Student Hector), Forrester Harvey (Meredith), Wilfred Lucas (Williams); R: Alfred Goulding... Nachdem sie als Dienstmädchen (!) und Butler eine Dinnerparty verkorkst haben, müssen Stan und Ollie die Straßen fegen. Rein zufällig vereiteln sie dabei einen Bankraub und dürfen als Lohn gratis an der Universität von Oxford studieren. Malträtiert von den Kommillitonen Hector und Jones (der spätere Horrorstar Peter Cushing) erleidet Stan durch einen Schlag auf den Kopf eine Persönlichkeitsspaltung. Er hält sich jetzt für den brillanten Lord Paddington, legt sich einen schnöseligen Akzent zu und behandelt Ollie als Diener
15:30
Deutschland und Polen verbindet ein vermeintlich schwieriges Verhältnis. Dabei ist die meiste Zeit von Kooperation und einem intensiven politischen und kulturellen Miteinander geprägt.Die Reihe will die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen von starren Klischees befreien. Betrachtet man die 1000 Jahre gemeinsame Geschichte, findet man viele Belege enger Kooperation und eines intensiven politischen und kulturellen Miteinanders.Die kriegerischen und feindlichen Auseinandersetzungen werfen jedoch lange Schatten: Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig – als eine Aneinanderreihung von Kriegen, Teilungen und Besetzungen – dargestellt
16:15
Die Zeit der negativen Politik beginnt mit Gründung und Aufstieg Preußens als europäische Großmacht, die eng geknüpft ist an die Zerschlagung und den Zerfall des polnischen Staates.Eine negative Politik, die sich bis zur politischen Wende der Jahre 1989/91 fortsetzt.Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig – als eine Aneinanderreihung von Kriegen, Teilungen und Besetzungen – dargestellt. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Wenn man die 1000 Jahre gemeinsame Geschichte betrachtet, so findet man viele Belege enger Kooperation und eines intensiven politischen und kulturellen Miteinanders.Die Dokumentationsreihe Die Deutschen und die Polen will die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen von starren Klischees befreien
17:00
Eines der spannendsten und bisher wenig erforschten Kapitel der deutsch-polnischen Historie ist die wechselseitige Migration und der damit einhergehende Kulturaustausch.Schon im frühen Mittelalter zogen deutsche Siedler nach Polen und wurden dort heimisch. Viel später begann die Massenmigration der Polen nach Deutschland.Bis heute wird die deutsch-polnische Geschichte oft verkürzt und einseitig – als eine Aneinanderreihung von Kriegen, Teilungen und Besetzungen – dargestellt. Doch dies ist nur die halbe Wahrheit. Wenn man die 1000 Jahre gemeinsame Geschichte betrachtet, so findet man viele Belege enger Kooperation und eines intensiven politischen und kulturellen Miteinanders.Die Dokumentationsreihe Die Deutschen und die Polen will die Wahrnehmung der deutsch-polnischen Beziehungen von starren Klischees befreien
17:45
Breslau, die schlesische Metropole, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg polnisch, trägt seither den Namen Wroclaw. Die Stadt ist Sinnbild für 1000 Jahre Geschichte von Deutschen und Polen.2016 ist Breslau Kulturhauptstadt Europas. Anlass für ZDF-History, in die Geschichte zu blicken. Der Film, eine deutsch-polnische Koproduktion, lädt die Zuschauer ein zu einer spannenden Zeitreise durch die wichtigsten Epochen der Stadt an der Oder.In den Jahren 1945 bis 1947 mussten die Deutschen Breslau verlassen, als Folge von Hitlers Vernichtungskrieg. Die Siegermächte hatten Polen aufgrund sowjetischer Forderungen nach Westen verschoben. Polnische Neubürger, zum Teil ebenfalls Vertriebene, zogen in die leer stehenden Wohnungen.Im Laufe der Geschichte hatte die Stadt immer wieder zu verschiedenen Staaten gehört und dabei Höhen und Tiefen durchlebt. An der Kreuzung zweier historischer Handelswege – von Nord nach Süd und von West nach Ost – gelegen, spielt Breslau seit der Ernennung zum Bistum im Jahre 1000 eine bedeutende Rolle im mitteleuropäischen Raum, wird immer wieder zum Schauplatz wechselvoller Beziehungen von Polen, Deutschen und auch Juden.Die Autoren Andrzej Klamt und Gordian Maugg entwerfen eine spannende Zeitcollage: Wrotizla im polnischen Piastenreich, Wretslaw im Königreich Böhmen, Breslau im Habsburger-Staat, eine von drei Hauptresidenzen des Königs von Preußen, Hauptstadt Schlesiens im Deutschen Reich – und als polnische Metropole Wroclaw 2016 Kulturhauptstadt Europas. Die Dokumentation führt vor Augen, wie berühmte Persönlichkeiten und Bürger der Stadt dazu beitrugen, dass diese heute aus einem reichen Fundus der Geschichte schöpfen kann
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Michael Schlamberger... Der Sambesi ist der viertlängste Fluss in Afrika: Auf einer Länge von fast 2600 Kilometern durchfließt er sechs afrikanische Staaten. Der Film dokumentiert die vielen Gesichter des Sambesi.Als Lebensader der imposantesten Ökosysteme des Kontinents ist der Fluss für Menschen, Tiere und Vegetation unverzichtbar. An seinen Ufern blüht und gedeiht Leben, Tierherden ziehen zu Tausenden in das Überschwemmungsgebiet, um dort ihre Jungen aufzuziehen.Auf seinem Weg durch eine zerklüftete Felslandschaft wird der Sambesi zu einem reißenden Wildwasserstrom, bevor er dann mehr als 100 Meter in die Tiefe stürzt: als größter Wasserfall der Erde – den Viktoriafällen im Grenzgebiet zwischen Simbabwe und Sambia. In Mosambik verläuft der Fluss in einem riesigen Delta und vereinigt sich dort mit dem Indischen Ozean.Michael Schlambergers mehrfach ausgezeichnete Universum-Dokumentation Sambesi – Der donnernde Fluss ist ein beeindruckendes filmisches Porträt des viertlängsten Flusses in Afrika, der die prächtigsten Ökosysteme des afrikanischen Kontinents verbindet und einen Blick auf alle klassischen Tierarten Afrikas ermöglicht
21:45
R: Thomas Rilk... Als 2008 rund um ein markantes Felsplateau des südafrikanischen Hochlands ein gigantisches Tierreservat abgegrenzt wird, kann niemand den großen Erfolg dieses einzigartigen Projekts absehen.Heute ist Lionsrock, der Felsen der Löwen, ein umfassendes Schutzgebiet, in das Raubkatzen aus der gesamten Europäischen Union rückgeführt werden – ehemalige Zirkuslöwen, Großkatzen aus nicht artgerechter Haltung, Tiere aus konkursreifen Zoos.Die Tiere – zu den ersten Heimkehrern zählten die Löwen des ehemaligen Gänserndorfer Safariparks – kommen zurück in ein Umfeld aus Savanne und Hochland, reich an Wildtieren, und sie erleben jene Freiheit, die auch ihren Vorfahren einst vergönnt war. Mit einer Ausnahme: Ohne Betreuung durch Menschen könnten sie hier nicht mehr existieren, nicht mehr überleben – denn eine Zirkus – oder Tiergartenkarriere bedeutet für Wildtiere das Ende der Eigenständigkeit
22:30
R: Peter Heller... Jahre nach der Hochzeit mit dem Nigerianer Akin erfährt die Münchner Modedesignerin Ann: Ihr Mann hat bereits Frau und Kinder in Afrika. Alle gemeinsam entscheiden sich für ein normensprengendes Arrangement
23:50
Tabuthema Schulden: unbezahlte Rechnungen, überzogene Konten, Mahnbescheide, am Ende der Gerichtsvollzieher. Schulden können zu einem riesigen Problem werden. Wie können Profis helfen?Über Schulden spricht man nicht – dabei galten im Jahr 2016 mehr als zwei Millionen deutsche Haushalte als überschuldet. Hinter der Statistik stecken Schicksale: Menschen, die in eine tiefe Krise geraten sind, aus der sie oft aus eigener Kraft nicht herauskommen.Wer es schafft, seine Scham zu überwinden und sich Hilfe zu holen, hat schon mal einen Anfang gemacht. Rund 1400 Schuldnerberatungsstellen gibt es in Deutschland. Hier arbeiten Menschen wie Ralf Berg oder Marlies Schmidt. Ihr beruflicher Alltag besteht darin, Menschen, die verschuldet sind und keine finanziellen Mittel haben, wieder eine Perspektive zu geben. Ihre Klienten sind Alleinerziehende, pflegende Angehörige, Arbeitslose, Rentner mit zu kleinem monatlichen Auskommen – die ganze Palette der sozialen Problemfälle.Raus aus den Schulden, das ist das Ziel. Der richtige Weg kann dabei individuell sehr verschieden sein: ob in Form einer Privatinsolvenz, eines außergerichtlichen Vergleichs oder durch konsequentes Sparen. Der Beruf des Schuldnerberaters erfordert weit mehr als kaufmännische Rechenkenntnisse, oft stecken hinter den Schulden andere weitreichende Probleme.Man muss den Menschen als Ganzes betrachten mit all seinen Problemen und Schicksalsschlägen, sonst kommen die Schulden immer wieder, so die Überzeugung von Marlies Schmidt aus Perleberg. Die 60-Jährige ist ausgebildete Erzieherin und machte 2012 eine zusätzliche Ausbildung als Schuldnerberaterin. Ihr Einsatzgebiet ist die Prignitz in Brandenburg – ein strukturschwacher Landstrich mit hoher Arbeitslosigkeit. Das Schuldnerberatungs-Büro ist zwar in Perleberg, doch Marlies besucht ihre Klienten auch zu Hause.Zum Beispiel Cindy K., die 23-jährige alleinerziehende Mutter von drei Kindern, die bereits in einer Insolvenz steckt. Doch jetzt sind neue Schulden entstanden. Wie lassen sich die abstottern, wenn die Familie am Existenzminimum lebt? Und dann ist da noch Frau G., die ihren Mann vorübergehend im Heim unterbringen musste, weil sie selbst einen schweren medizinischen Eingriff hatte. Die Kosten fürs Heim stürzten das Rentnerpaar in die Schulden. Marlies Schmidt muss den dementen Herrn G. wohl in die Insolvenz schicken.Resultierend aus persönlichen Erfahrungen schulte der 50-jährige Ralf Berg bei der IHK zum Schuldnerberater um. Er ist im dicht besiedelten, von Arbeitslosigkeit geprägten Ruhrgebiet unterwegs. Auch Ralf Berg besucht seine schwierigen Fälle zu Hause. Wie Renate M.: Die Rentnerin ist mit rund 60 000 Euro völlig überschuldet. Nach dem Tod ihres Mannes brach das Finanzierungskonzept für die Kredite zusammen. Die 70-Jährige muss in die Insolvenz, dazu ist ihre Wohnung, in der sie 15 Jahre mit ihrem Mann gelebt hatte, für sie allein zu groß und zu teuer. Nun muss sie umziehen und ist mit der Situation komplett überfordert. Ralf Berg will sich für die alte Dame einsetzen. Ich sehe den Menschen mit seiner Geschichte. Die Schulden zusammenzurechnen und einen Insolvenzantrag zu stellen, damit ist es nicht getan. Der Job geht immer mehr in die Richtung eines Sozialcoachings.37° begleitet zwei leidenschaftliche Schuldnerberater bei ihrer täglichen Arbeit im Kampf gegen die Schulden – immer eng an der Seite ihrer Klienten
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10 vor 10
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Willkommen Österreich
01:40
Eine Zeitreise in die Vergangenheit: Panorama zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal dreht es sich um Lebensmittelverschwendung.Hamsterkäufe, Knödelwettessen, Fresssucht: Überfluss tut selten gut. Bereits in den 1970er-Jahren hat Panorama die Folgen von Hamsterkäufen aufgezeigt. Ein Psychiater hat analysiert, warum der Mensch sich mit Lebensmitteln eindeckt, obwohl es nicht nötig wäre.Auf der anderen Seite der überfüllten Supermärkte und übersättigten Kunden stehen Menschen, die sich den täglichen Einkauf nicht leisten können – oder wollen.Manche dieser Mistkübelstierer treibt auch der Idealismus an, wie eine Panorama-Reportage aus dem Jahr 1970 zeigt: Einer, der den Abfall von Speisen und die Reste am Esstisch weiterverwendet und sogar zu Kunstaktionen macht, ist Daniel Spoerri. Mit seiner Eat-Art hinterfragt der Schweizer Künstler seit Jahrzehnten die Essgewohnheiten der Menschen und irritiert mit seinen Verfremdungen von Lebensmitteln, wie ein Porträt von 1988 zeigt.Eine Resteverwertung der besonderen Art hat sich 1968 eine Gastwirtin für ihr Lokal in Wien ausgedacht: Es gab Elefantengulasch
02:05
1974 werden Freddie Mercurys Queen zur Band des Jahres in England gekürt und stehen auf der Schwelle zum großen Erfolg. 1974 geben sie ihr legendäres Konzert im Rainbow Theatre in London.3sat zeigt das Konzert in restaurierter Fassung. Noch im Herbst 1973 touren sie als Vorgruppe von Mott the Hoople. Mit ihrer Single Seven Seas of Rhye aus dem Debütalbum Queen (1973) schaffen sie es im Februar 1974 auf Platz zehn der britischen Charts.Mit der Single Killer Queen aus dem Album Queen II (1974) landen sie ihren ersten internationalen Hit. Im November 1974 demonstriert die Band mit dem dritten Album Sheer Heart Attack eindrucksvoll ihre Schaffenskraft. Noch klingen Queen rau und hart. Sie sind eine Hard-Rock-Band, die schnelle Songs und Balladen im Programm hat und erst 1975 mit Kompositionen wie Bohemian Rhapsody ihren Stil wesentlich erweitert. Am 20. November 1974 stehen Queen im Londoner Rainbow Theatre vor 3000 Fans auf der Bühne. Freddie Mercury liefert zusammen mit Gitarrist Brian May, Drummer Roger Taylor und Bassist John Deacon eine historische Show ab, die von Filmkameras aufgezeichnet wird und in den Archiven verschwindet
02:50
R: Tom Corcoran... Am 24. Dezember 1975 spielen Queen im Rahmen ihrer A Night at the Opera Tour im Londoner Hammersmith Odeon. Es wird ein legendäres Konzert, das den Beginn ihrer Weltkarriere markiert.Live übertragen im englischen Fernsehen spielt die Band zum ersten Mal Bohemian Rhapsody. Es ist ein Song des neuen Albums A Night at the Opera, das am 21. November 1975 veröffentlicht wird und laut Rolling Stone zu den 500 besten Alben aller Zeiten gehört.Nach den Konzerten in England präsentiert sich die Band ab Januar 1976 in den USA. Bohemian Rhapsody hat längst Platz 1 der englischen Hitparade erreicht und steht in den USA auf Platz 9. Alle Konzerte in den USA sind ausverkauft und Ende März 1976 spielen Queen noch einige Konzerte in Japan und im April in Australien. Brian May sagt damals über Bohemian Rhapsody: Das ist nun wirklich kein Song für die Bühne. Viele Zuschauer mögen es nicht, dass wir die Bühne verlassen wenn die Chorpassage kommt. Aber ganz ehrlich, das ist mir lieber als zu einem Playback zu spielen. Im Rahmen ihres legendären Konzerts im Londoner Hammersmith Odeon spielen Queen Bohemian Rhapsody in einem Medley zusammen mit Killer Queen und March of the Black Queen
03:35
R: Bruce Gowers... Am 26. März 1971 präsentieren die Rolling Stones im Londoner Marquee Club einige Songs aus ihrem wenig später erscheinenden Album Sticky Fingers. Für viele ist es die beste Zeit der Stones.Die Aufnahmen des Auftritts waren verschollen und erscheinen erstmals 2015 in restaurierter Fassung. Aufgenommen für das amerikanische Fernsehen präsentieren die Stones Songs wie Brown Sugar und Dead Flowers, die wenig später weltweit für Furore sorgen.Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Mick Taylor und Bill Wyman beenden mit diesem Auftritt ihre dreiwöchige Kurz-Tournee durch England und Schottland im März 1971. Es ist die erste Tour seit 1966 in ihrem Heimatland, die als Good-Bye Britain Tour in die Geschichte eingehen wird.In diesen Tagen steht die Band am Wendepunkt ihrer Karriere. Nach dem Tod des Gitarristen Brian Jones im Juli 1969, dem Tod von vier Menschen während des Auftritts beim Altamont Festival im Dezember 1969, dem Ende ihres Plattenvertrags mit Decca Records 1970 und der Trennung von ihrem Manager Allen Klein, verlegen die Stones kurze Zeit nach dem Auftritt im Marquee Club ihren Wohnsitz nach Südfrankreich.Finanzielle Probleme und die hohe Steuerlast in England zwingen die Band zu diesem Schritt, dem die Gründung eines eigenen Plattenlabels folgt: Rolling Stones Records mit der weltbekannten roten Zunge, die zum ersten Mal am 23. April 1971 auf der Innenhülle des Albums Sticky Fingers zu sehen ist. Auf dem Album, das zwischen 1969 und 1971 in verschiedenen Studios entsteht, wirkt Mick Taylor als neuer Gitarrist für den verstorbenen Brian Jones mit und bestimmt mit seinem bluesigen Gitarrenspiel den Sound der Band, die mit Sticky Fingers Platz 1 der britischen und amerikanischen Pop-Alben erreicht
04:10
Im August 1981 erscheint das Studioalbum Tattoo You der Rolling Stones mit dem Welthit Start Me Up. Ab September des gleichen Jahres geht die Band mit dem Album auf USA-Tournee.3sat zeigt das Hampton-Konzert der Tournee, die den Musikern Rekordeinnahmen von 50 Millionen Dollar einbringt und neue Maßstäbe in Sachen Firmensponsoring setzt: Ein Parfümhersteller darf für eine Million Dollar seinen Markennamen auf die Eintrittskarten drucken.Das vorletzte Konzert der Tour in Hampton am 18. Dezember 1981 wird weltweit als erstes Pay-Per-View-Konzert im amerikanischen Fernsehen und in ausgewählten Kinos gezeigt. Designt vom Japaner Kazuhide Yamazaki, überrascht die Bühne mit bunten Farben und großflächiger Architektur. Keith Richards, der bei diesem Konzert seinen 38. Geburtstag feiert, hat seine Heroinabhängigkeit überwunden und zeigt sich in bester Spiellaune. Er sieht gesund aus, er spielt brillant und sein Backgroundgesang ist kräftig, schreibt die New York Times
05:10
1968 schaffen Deep Purple mit ihrem Album Shades of Deep Purple die Grundlage für Hard Rock und Heavy Metal. 1984 begeben sie sich mit dem Album Perfect Strangers auf Welttournee.3sat zeigt die Aufzeichnung des Konzerts, dass Deep Purple im Rahmen dieser Tournee im australischen Sydney gaben. Nicht mehr jung und nicht mehr ganz schlank, zeigt sich die Altherrenmannschaft in Bestform.1969 kommen der Sänger Ian Gillan und der Bassist Roger Glover in die Band. Zusammen mit den Gründungsmitgliedern Ritchie Blackmore, John Lord und Ian Paice ist das legendäre Quintett komplett. Die Songs erinnern an die Beatles, doch der Sound ist hart und neu.1970 erscheint das Erfolgsalbum Deep Purple in Rock mit den Hits Speed King und Child in Time. Ein Jahr später schreibt die Band mit dem Album Machine Head und den Klassikern Highway Star und Smoke on the Water Musikgeschichte. Ritchie Blackmores markante Gitarrenriffs, John Lords klassisch orientiertes Hammondorgelspiel und Gillans ekstatischer Gesang machen die Band weltberühmt.Nach dem Ausstieg von Ian Gillan und Roger Glover 1973 und zwei Jahre später auch von Ritchie Blackmore, verlieren Deep Purple wegen wechselnden Besetzungen und mäßigem Erfolg ihren großen Ruf. 1983 greift die Plattenfirma PolyGram ein: Sie bietet den Mitgliedern der legendären sogenannten Mark-II Besetzung angeblich jeweils zwei Millionen Dollar für eine Wiedervereinigung. Gillan, Glover, Blackmore, Lord und Paice stimmen zu, gehen im August 1984 ins Studio und veröffentlichen das Album Perfect Strangers mit brandneuen Songs. Im gleichen Jahr gehen Deep Purple mit dem Album auf Welttournee. Bis 1989 sollte die Mark II-Besetzung halten
06:10
3satTextVision
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Kulturzeit
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nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
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Kulturzeit
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nano
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Hart aber fair
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Nicht nur wir Menschen, auch alle Säugetiere – außer Delfine, Wale und Giraffen – gähnen. Eine Erklärung für dieses eigentümliche Verhalten steht jedoch nach wie vor aus.Der Film unternimmt einen spannenden Exkurs in die Theorien zu einem alltäglichen, noch völlig ungeklärten Phänomen. Der französische Arzt und weltweit führende Gähn-Experte Dr. Olivier Walusinski präsentiert Theorien, die allerdings noch der Bestätigung bedürfen.Gesichert scheint nur zu sein, dass das Gähnen von der ältesten Hirnregion, dem Stammhirn, gesteuert wird
11:40
Natur im Garten
12:10
R: Wolfgang Thaler, Jadwiga Thaler... Sie scheuen das Sonnenlicht und manche Arten sind sogar blind – doch die Termiten sind die genialsten Baumeister der Welt. Termiten bevölkern alle Kontinente, ausgenommen die Antarktis.150 Millionen Jahre ist diese Spezies alt, und über diesen Zeitraum haben Termiten eine faszinierende Sozialstruktur entwickelt, die sie meisterlich Erdburgen, Sand – oder Baumnester bauen lässt. Insgesamt gibt es zirka 2500 verschiedene Termiten-Arten.Lange Zeit galten Termiten bloß als Schädlinge und unsympathische Vettern der Ameisen – doch mit denen sind sie nicht einmal verwandt.Die Dokumentation Die geheime Welt der Termiten von Wolfgang Thaler zeigt, welche intelligenten Lösungen diese Tiere gefunden haben, um zu einer der erfolgreichsten Spezies in der Evolutionsgeschichte zu werden: Sie sind hervorragende Baumeister, perfekte Straßenbauer, bestens organisierte Erntearbeiter und vor allem effiziente Energieverwerter
13:00
ZIB
13:15
Am J'ouvert in Trinidad feiern kurz nach Mitternacht mehr als zwei Millionen Menschen zwei Tage lang zu peitschenden Rhythmen die größte Party der Welt.Aber Port of Spain, die Hauptstadt von Trinidad und Tobago, ist nicht nur beim Karneval ein Schmelztiegel der Kulturen: Inder, Engländer, Spanier, Afrikaner, Chinesen, Muslime, Juden, Hindus und Christen leben dort friedlich zusammen.Auf Tobago, der kleinen Schwesterinsel von Trinidad, gibt es jedes Jahr ein verrücktes Ziegenrennen. Die Insel Mustique wurde in den 1950er-Jahren vom exzentrischen Adligen Lord Glenconner gekauft und in eine internationale Jet-Set-Destination verwandelt. Dort verbringen heute Topstars wie Mick Jagger und Elton John ihre Ferien
14:00
Die französische Insel Martinique ist ein voll integrierter Teil der EU. Im Landesinnern gibt es sogar einen Canton Suisse – es ist der 27. Kanton der Schweiz.Seit zehn Jahren produziert eine kleine Kooperative auf der Karibikinsel Grenada Schokolade. Ihre dunkle Bio-Schokolade ist mittlerweile so gut, dass sie von einer englischen Jury mit Höchstlob ausgezeichnet wurde.Hinter der Schokoladenfabrik steckt ein umtriebiges Duo: Mott Green, ein Aussteiger aus New York, und der Rastafari Edmond Brown. Auf der französischen Karibikinsel Guadeloupe sind die sozialen Spannungen zwischen Weißen und Schwarzen eskaliert. Die Folge: wochenlange Streiks, die Wirtschaft und Tourismus schädigten. Der Anführer der Opposition, Elie Domota, ist zum Helden vieler Menschen geworden
14:40
Dominica ist eine grüne, paradiesische Insel. Dorthin ist die Schweizer Familie Burkard ausgewandert. Ihr Leben dreht sich vor allem um Sport.Dank der Burkards haben heute alle 10 000 Schüler auf Dominica Sportunterricht. Eine Insel weiter, auf Montserrat, spuckt der Vulkan Soufriere Hills heftig Asche. Eine weitere Station ist St. Thomas, eine der amerikanischen Jungfraueninseln.Auf dem karibischen Meeresboden liegen wertvolle Schätze von versunkenen Kolonialschiffen. Früher wurden die Kostbarkeiten von Piraten gejagt, heute haben es waghalsige Schatztaucher auf die Fracht abgesehen – trotz Verbots. Was auf dem Meeresboden liegt, ist geschütztes Kulturgut. Bananen sind das bekannteste Exportgut aus der Karibik. Amerikanische multinationale Konzerne haben sich damit jahrzehntelang eine goldene Nase verdient. Unter dem Druck der Konsumenten in Europa hat sich die Bananenproduktion verändert. Sie wurde sozialer und umweltfreundlicher
15:25
Die karibische Insel Saint-Martin/Sint Maarten ist so groß wie der Schweizer Vierwaldstättersee – zirka 145 Quadratkilometer – und zur Hälfte Holländisch, zur anderen Hälfte Französisch.Im Portemonnaie braucht es Platz für zwei Währungen: Euro und Antillen-Gulden. Auf Tortuguero, Costa Rica, hat Fotograf Thomas Marent unzählige Urwaldtiere fotografiert. Die Bilder wurden millionenfach auf Abziehbilder kopiert und gesammelt.Im Regenwald sucht er jetzt nach weißen Fledermäusen. Rio San Juan, Nicaragua: Der kürzeste Weg vom Atlantik in den Pazifik führt seit 1914 durch den Panamakanal. Früher ging der Weg über den Grenzfluss Rio San Juan zwischen Nicaragua und Costa Rica. Die Insel Saba in den Niederländischen Antillen hat 1500 Einwohner, keine Sandstrände, kein Handynetz, dafür aber den höchsten Berg der Niederlande
16:10
Kein Land hat so viele international erfolgreiche Schönheitsköniginnen wie Venezuela. Viele junge Frauen werden dort mit Skalpell und Kalkül für die Misswahlen geformt.Mehr als 20 Millionen sonnenhungrige Touristen suchen jedes Jahr Erholung an den traumhaften Stränden der Karibik unter anderem am Maho Beach in Saint Martin/Sint Maarten. Dort donnert alle paar Minuten ein Jet über den schmalen Strandstreifen.Er landet unmittelbar hinter der Sandbank auf dem internationalen Flughafen und begeistert die Urlauber. In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik, versucht der in der Schweiz aufgewachsene Franmil Tavarez sein Glück als Urimat-Vertreter. Er ist fest entschlossen, dem wasserlosen Pissoir – eine helvetische Erfindung – in der Heimat seiner Eltern zum Durchbruch zu verhelfen
16:55
Die Karibik hat auch eine andere Seite als weiße Sandstrände, Palmen und Menschen voller Lebensfreude: Armut, politische Instabilität und Naturkatastrophen machen den Staaten zu schaffen.Seit dem Erdbeben im Januar 2010 auf Haiti haust Familie Gard in einem Zelt. Marise hat bei dem Erdbeben ein Bein verloren. Die Spezialisten des neuen Prothesenzentrums im Hôpital Albert Schweitzer konnten ihr helfen.Die Filmstudentin Keziah Jean erzählt, wie sie während eines Übungsfilms vom Erdbeben überrascht wurde und die ersten Bilder der Katastrophe machte – Aufnahmen, die um die Welt gingen. Seither dokumentiert Keziah Jean die Folgen des Erdbebens und hofft, dass ihr Land nicht wieder in Vergessenheit gerät
17:40
1.000 Kilometer fährt Mona Vetsch durch das farbenprächtige Kuba, bis sie in Havanna – dem Ziel ihrer großen Karibikreise – ankommt.In der Schweinebucht von Kuba erzählt ihr ein alter kubanischer Kämpfer, wie es damals war, als die USA zur Invasion Kubas ansetzten. Auf Kuba lebt die Bienenelfe, der kleinste Vogel der Welt. Dieses Vögelchen ist etwa so groß wie eine Libelle. Sie ist schwer zu finden.Der Schweizer Erich Ritter ist ein weltberühmter Haiforscher. Auf der Insel Grand Cay auf den Bahamas betreibt er eine Haischule, wo abenteuerlustige Tauchtouristen lernen, mit Haien umzugehen
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Brigitte Maria Bertele... Mit Glück hat er noch einige Jahre: Lennart (Joshua van Dalsum) leidet an einer erblichen Muskelerkrankung. So wie Lennarts Mutter (Anna Schudt) könnte auch Tante Ella (Schmidt-Schaller), Lehrerin an der Dorfschule, den eigenen Kindern die Krankheit vererben. Um das zu verhindern, haben sich sie und Ehemann Marcus (Christian Erdmann) für die Präimplantationsdiagnostik entschieden: Dabei werden Eizellen in der Retorte befruchtet, aber nur Embryos ohne Gendefekt eingepflanzt. Für das teure Verfahren beleiht Ella den geerbten und von Johanna geführten Hof. Als sich herumspricht, wie sie schwanger geworden ist, geht nicht nur Johanna auf Distanz…Das moralisch komplexe Drama lebt von Schmidt-Schallers sensiblem Spiel. Die bigotten, frömmelnden Dörfer sind hingegen leider arg klischeehaft gezeichnet
21:45
R: Monica Lange... Seit 1981 rettet Fetalchirurgie immer mehr ungeborenes Leben. Babys können schon vor der Geburt innerhalb der Gebärmutter operiert werden. Weil ein Eingriff sehr riskant ist und nicht immer hilft, treffen werdende Eltern schwere Entscheidungen. Das Team der Kinderklinik in Philadelphia berichtet über Wunder und Tragödien
22:30
R: Maja Classen... Die Frühgeburt erwischt die meisten Familien eiskalt. Aus großer Vorfreude wird große Angst. Und dann wird die Welt plötzlich ganz klein. Schläuche und Gepiepse. Alles dreht sich um den Winzling im Inkubator. Es ist eine Gratwanderung zwischen Leben und Überleben.Das St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof ist eines der wenigen Krankenhäuser Deutschlands, das es den Eltern ermöglicht, auf der Intensivstation zu wohnen und in speziellen Familienzimmern ihre Babys rund um die Uhr zu begleiten. Inmitten der hochtechnisierten Apparatemedizin sind die ersten Rooming-in-Nächte ein Horror für Mütter und Väter: Dauernd schlägt der EKG-Alarm, geschlafen wird kaum, offene Türen, keine Privatsphäre. Nur langsam wachsen die Familien in ihre neuen Rollen hinein. Muttermilch abpumpen, Füttern per Magensonde, erste Stillversuche, Waschen, Wickeln, Visite – für Kinder und Eltern gilt es, überleben zu lernen. Auch wenn die kleinen Herzen vergessen zu schlagen. Und trotzdem zu kuscheln und eine emotionale Bindung aufzubauen.Ohne Kommentar fängt die Autorin mit ihrer sensiblen Kameraführung und teilnehmenden Beobachtung das Geschehen ein. Als Ein-Frau-Team filmt sie ausschließlich aus den Perspektiven der Eltern oder der Babys, wodurch sie eine große Nähe zu den Protagonisten herstellt. Maja Classens Erzählweise vermittelt atmosphärisch dichte Impressionen vom Alltag auf der Frühgeborenen-Station und beschreibt zugleich auf einer abstrakten Ebene das surreale Gefühl in Grenzsituationen menschlichen Lebens. Der Fokus liegt nicht auf dem Spektakulären der Frühgeburt, sondern auf dem Wunder des Lebens an sich, das auch in einem hochtechnisierten Umfeld eine grundlegende menschliche Erfahrung bleibt, die tiefer geht als alles.In Deutschland kommen jährlich rund 63 000 Frühgeborene zur Welt. Auch die Zahl der Hochrisiko-Kinder unter 1500 Gramm wächst rasant. Die Gründe für den Zuwachs liegen im medizinischen Fortschritt. Durch künstliche Befruchtung kommen häufiger Mehrlingsschwangerschaften zustande, das Alter der Schwangeren wird höher. Das St. Joseph Krankenhaus Berlin-Tempelhof hat die höchste Geburtenrate Deutschlands und erhielt als weltweit erste Kinderklinik das WHO-Zertifikat babyfreundlich. Das Konzept vom Rooming-in beruht auf dem Grundsatz, Eltern und ihre Babys nicht zu trennen, um von Anfang an die Bindung zu fördern.Rooming-in wird schon seit Jahren auf normalen Wochenbettstationen praktiziert, ist aber auf Frühgeborenen-Stationen noch großes Neuland. Denn diese Abteilungen sind Intensivstationen mit hohen Hygienestandards und intensivmedizinischen Geräten. Deshalb sehen die meisten Neonatologien noch immer aus wie Technikzentren, in denen die Inkubatoren aufgereiht stehen und die Babys in erster Linie vom medizinischen Personal versorgt werden. Der Kontakt zu den Eltern beschränkt sich auf die Besuchszeiten.Der neue Ansatz bringt aber nicht nur Vorteile, sondern bedeutet sowohl für die Eltern wie auch für das medizinische Personal hohe Anforderungen und reichlich Konfliktpotenzial. Die Eltern befinden sich quasi dauernd im Ausnahmezustand, zwischen Euphorie und Todesangst, während die Schwestern und Ärzte neben ihrem übervollen Pensum an medizinischer Betreuung auch noch Zeit und Kraft für die emotionale Betreuung der Familien aufbringen müssen.Maja Classen: Im Oktober 2011 musste ich plötzlich ins Krankenhaus. Ich war in der 27. Woche schwanger mit Zwillingen, und es ging mir sehr schlecht. Eine Woche später wurden meine Babys per Kaiserschnitt geboren. Sie mussten noch acht Wochen auf der Neonatologie des St. Joseph Krankenhauses Berlin-Tempelhof behandelt werden, und ich durfte die ganze Zeit an ihrer Seite bleiben. Es war die existenziellste Erfahrung meines Lebens. Erst später erfuhr ich, dass das hier praktizierte Konzept des 'Rooming-in' bis heute die absolute Ausnahme in Deutschland darstellt. In den meisten Frühgeborenen-Stationen werden die Babys von Ärzten und Pflegenden versorgt, die Eltern besuchen ihre Kinder nur stundenweise tagsüber. Der Umstand, dass Neugeborene monatelang von ihren Eltern getrennt werden, schockierte mich zutiefst. Deshalb möchte mich dafür einsetzen, dass in Zukunft jede Familie mit Frühgeborenen diese Möglichkeit erhält und mit meinem Film ein Plädoyer für eine menschliche Frühgeborenen-Medizin halten.Maja Classen, geboren in Heidelberg, aufgewachsen in Hamburg, lebt als freie Regisseurin und Autorin in Berlin
23:50
R: Mirjam Unger... Über die Kehrseiten der in Europa boomenden Geburt per Kaiserschnitt
00:45
R: Hanspeter Bäni... Der Aargauer Rolf Gloor wanderte vor 20 Jahren nach Kenia aus. In dem von Stammeskriegen geplagten Nordwesten setzt er sich für Frieden ein. Reporter begleitet den Abenteurer auf seinem Weg.Als der kalte Gewehrlauf einer Kalaschnikow seine Stirn berührt, glaubt Rolf Gloor, er werde gleich das Zeitliche segnen. Es wäre das Ende eines außergewöhnlichen und kühnen Lebens gewesen. Doch dann erkennen die drei Banditen den Schweizer.Von den Einheimischen wird Rolf Gloor als Prophet verehrt, weil er sich für den Frieden in dem von Stammeskriegen geplagten Nordwesten Kenias einsetzt. Gloor hält sich oft in diesem unsicheren Teil Kenias auf. Die vielen Todesopfer des Konfliktes beschäftigen den ehemaligen Biologie – und Mathematiklehrer, und so reift in ihm der Gedanke, sich für den Frieden in der Region einzusetzen. 2009 beginnt er im Grenzgebiet der beiden Stämme mit dem Bau der Begegnungsstätte Calabash. Das Angebot wird rege genutzt und ist schon bald ein voller Erfolg. Im Spätherbst 2015 werden die Kämpfe eingestellt.Inzwischen erfüllen Gesänge statt Gewehrschüsse die Luft. Ein Friedensfest findet statt, das für Rolf Gloor gleichzeitig Höhepunkt und Abschied von Calabash ist. Einheimische führen die Begegnungsstätte nun weiter, während sich der Abenteurer einem anderen Projekt zuwendet
01:05
10 vor 10
01:35
R: Brigitte Maria Bertele... Wegen einer erblichen Muskelerkrankung wird der zwölfjährige Lennart nicht lange leben. So wie seine Mutter Johanna (Anna Schudt) könnte auch Tante Ella (Schmidt-Schaller) ihren Kindern die Krankheit vererben. Deshalb entscheiden sich Ella und ihr Mann für die Präimplantationsdiagnostik – mit heiklen Folgen…Schmidt-Schaller spielt sensibel, einige Figuren sind leider klischeehaft gezeichnet
03:05
I: Roeland Wiesnekker (Toni), Stephanie Japp (Marianne), Steffi Friis (Daniela), Nicola Perot (René); R: Tom Gerber... 106,8 Kilo bringt Toni Faller (Wiesnekker) morgens auf die Waage, nicht optimal für den fast 50-jährigen Verkäufer in einem Elektronikmarkt. In seiner Abteilung wird ihm ein junger Kollege „zur Unterstützung“ zugeteilt, und daheim findet er im Nachtschrank seiner Frau den Vibrator „Randy Andy“: Toni wird offenbar alt, bringt es nicht mehr in den Augen anderer. Ob der Gang ins Fitnessstudio was ändert?Possierlich wie das titelgebende Haustier von Tonis Tochter ist diese Posse um eine späte Midlife-Crisis. Dabei spielt Wiesnekker mit Charme gegen ein Drehbuch voller Plattitüden an. Verschenkt
04:35
R: Bruno Deville... Der zwölfjährige Kevin (David Thielemans) futtert gegen Frust an und führt 101 Kilo spazieren. Als ihn Wachmann Pat vor Schulschlägern rettet, glaubt Kevin an den Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Beim „Kampftraining“ mit Pat nimmt er ab – und ein heikles Männerbild an…Trotz schöner Momente zu unausgegoren: für Kids zu derb und zu verstörend, für Erwachsene zu oberflächlich