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3 SAT
05:25
R: Luise Wagner... Eine Welt, wie wir sie noch nie gesehen haben: Wie sieht es eigentlich im Detail aus, wenn ein Feuer sich rasend schnell ausbreitet, eine Biene fliegt oder eine Seifenblase zerplatzt? Wir wissen es nicht. Denn unsere Augen können sehr schnelle Bewegungen nicht wahrnehmen. Die Spezialkameras machen Bewegungen und Phänomene sichtbar, die tausendmal schneller sind als unsere Augen: der Sprung einer Katze und die Schockwelle bei einer Explosion. Die Phänomene, die über die neue Kameratechnik erkennbar werden, bestechen nicht nur durch ihre Schönheit, sondern machen auch physikalische und technische Prozesse besser verständlich. Das neue Programm enthüllt Naturwunder und ebnet wissenschaftlichen Erkenntnissen den Weg. Die erste Folge des Zweiteilers offenbart Phänomene enormer Schnelligkeit, die mit Hochgeschwindigkeitskameras entdeckt wurden. Mit Superzeitlupen und weltweit einmaligen Röntgenvideos ist es erstmals möglich, die genaue Bewegung von Hunden zu entschlüsseln. Sie präsentiert hochkarätige Forschung und stellt sie neben unterhaltsame und einprägsame Wissens-Gimmicks, die dem Zuschauer etwa die Physik der Katzenzunge und einer Steak-Sprengung erklären. Mit einer Kombination von Life Science, Technik und Abenteuer führt die Dokumentation immer tiefer in den Kosmos des Unsichtbaren. Bei der Explosion von Sprengstoff werden Schockwellen wie gläserne Kuppeln sichtbar, die in Überschallgeschwindigkeit entstehen und wieder verschwinden, mit bis zu 300 000 Bildern pro Sekunde wird die Bahn superschneller Projektile sichtbar gemacht. Die Magie der Bewegung wird in ihrer Vollendung mit Hochleistungssportlern und Artisten und dem lackschwarzen Zauberer, dem Dressurhengst Totilas, in Szene gesetzt – so verbinden sich Wissenschaft und Entertainment in einer einmaligen Bilderwelt
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Riverboat
12:15
Moderne Medizintechnik, beste Pflege und ein breites Spektrum an Diagnostik und Therapie. Seit mehreren Jahren belegt das Caritas-Krankenhaus in der Focus-Bestenliste einen guten Platz. sonntags schaut hinter die Kulissen. Wie geht man hier um mit steigendem Kostendruck und überlastetem Pflegepersonal? Wie setzt das Krankenhaus Akzente, will es doch dem christlichen Menschenbild verpflichtet bleiben
12:45
R: Rüdiger Lorenz, Faranak Djalali... Die archäologischen Stätten der Insel Meroe im Sudan sind seit 2011 UNESCO-Weltkulturerbe. Das filmische Essay erzählt ihre Geschichte. Zu ihnen gehören Tempelreste und drei Pyramidengruppen von Meroe, der große Tempelkomplex Musawwarat es Sufra und die Ruinenstätte Nage, deren Überreste auf eine bedeutende antike Stadt schließen lassen. Kurz nach der Regenzeit im Sudan empfiehlt sich ein Allradfahrzeug auf dem Weg nach Naga, Musawwarat und Meroe, denn schnell kann aus der Sandpiste eine Schlammpiste werden. Die sonst braune Wüste ist von einem grünen Grasschimmer überzogen. Nach mehreren Stunden Fahrt von Khartum aus in Richtung Norden erscheinen am Horizont die Säulen des Amuntempels von Naga. Seit 1994 gräbt dort ein Team deutscher Archäologen eine Stadt aus, deren Blüte um Christi Geburt begann und ein halbes Jahrtausend später mit dem Untergang des Reiches von Meroe endete. Eine Widderallee führt den Abhang hoch zum zentralen Tempel, ganz in der Tradition ägyptischer Sphinxen-Alleen. Eine Karawanentagereise nördlich liegt Musawwarat. Auch hier dominiert der zentrale Tempel die Reste einer Stadt in der einst Zehntausende gelebt haben müssen. Heute reicht das Wasser gerade noch für einige Nomadenfamilien. Dort befinden sich die geheimnisvollen steinernen Elefanten. War es das Heiligtum eines unbekannten Elefantengottes oder ein Trainingszentrum für Kriegselefanten? Noch einmal eine Tagereise weiter Richtung Ägypten ragen die Pyramiden von Meroe aus dem Sand. Die Dokumentation aus der Reihe Schätze der Welt – Erbe der Menschheit begibt sich auf eine Reise in den Sudan
13:00
ZIB
13:20
I: Rudolf Schock (Michael), Christine Görner (Mariza), Renate Ewert (Lisa), Gunther Philipp (Koloman Zupan), Hans Moser (Ferdinand), Lucie Englisch (Franzi), Alice Kessler (Ilonka), Ellen Kessler (Rosika), Kurt Großkurth (Dragomir); R: Rudolf Schündler... Operette (BRD 1958) nach Emmerich Kálmán (1882-1953). Um lästige Verehrer loszuwerden, kündigt die ungarische Gräfin Mariza (Christine Görner) ihre Verlobung mit einem gewissen Koloman Zupan an. Sie ahnt nicht, dass tatsächlich ein Mann dieses Namens existiert. Der Bräutigam (Gunther Philipp) steht bald vor der Tür und stört Marizas Liebe zum Verwalter (Rudolf Schock)… Pußta-Romantik und bekannte Melodien („Einmal möcht ich wieder tanzen“)
15:05
R: Manfred Christ... Der Neusiedler See ist der größte See Österreichs. Er bildet, nach dem Donaudelta, den zweitgrößten Schilfbestand Europas und fasziniert – mitten in Österreich – mit exotischer Natur. Rund um den Steppensee ist es trocken, brütend heiß und immer windig. Fast sieht es hier aus wie in Afrika, und das nicht einmal eine Autostunde von der Millionenstadt Wien entfernt. Das Schilf wird hier zum Dschungel, bevölkert von einer riesigen Vogelkolonie. Wildnis im Schilf – Nationalpark Neusiedler See zeigt die exotische Seite des Steppensees im Burgenland. So ist es Regisseur Manfred Christ gelungen, die sagenumwobenen Rohrhirsche mit der Kamera einzufangen. Um einen Überblick über die im Schilf brütende große Vogelkolonie zu bekommen, haben sich Kamerateams mit hohen Leitern durch das Dickicht gekämpft und die Kernzone des Nationalparks vom Flugzeug aus und mit Drohnen erkundet
15:30
Venedig ist bekannt für seine Kanäle, seine Brücken, die engen Gassen und die vielen Sehenswürdigkeiten. Unbekannt hingegen sind die versteckten grünen Ecken. Karl Ploberger findet sie. Ein Venezianer muss sich mit 1,5 Quadratmeter öffentlichem Garten begnügen, was sehr wenig ist im Vergleich zu beispielsweise 40 Quadratmeter in London. Biogärtner Karl Ploberger macht sich auf die Suche nach diesen Gartenperlen. Sie sind hinter hohen Mauern vor neugierigen Blicken versteckt oder liegen am Rand der Kanäle und sind für Spaziergänger unerreichbar. Er führt die Zuschauer an die unbekannten, grünen Ecken Venedigs, von Palastgärten über Klostergärten bis hin zu kleinen Privatgärten und öffentlichen Parks. Außerdem besucht er die Friedhofsinsel sowie den Gemüsemarkt und genießt dabei den Charme der historischen Altstadt
16:15
R: Gerhard J. Rekel, Klaus T. Steindl... Gartenanlagen spiegeln die Philosophie ihrer Besitzer, deren Wille nach Gestaltung und deren Sehnsucht nach Schönheit wider. Doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze. Der Film stellt drei unterschiedliche Gärten vor: den Garten von Schloss Schönbrunn in Wien, den Garten von André Heller am Gardasee und den Naturgarten eines weiteren Gartenliebhabers. In der Abfolge der Jahreszeiten zeigt der Film die jeweils ganz individuelle Ästhetik dieser Gärten. Der Garten als irdisches Paradies des kleinen Mannes, des Künstlers und sogar des Kaisers – eine Fluchtburg voller Überraschungen, die es zu entdecken gilt
17:00
R: Barbara Fally-Puskás... Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft – und für die Liebe. Mehr als 30 000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen – stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose, mit zartgelb – bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist
17:40
R: Kurt Mündl... Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht. Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen – und wie sie sich in der Luft paaren. Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Thomas Willers... Die zweiteilige Reihe zeigt Europa in all seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten. In Teil eins führt der Weg vom Binnenland Spaniens mit seinen Blumenlandschaften an den Atlantik und ans Mittelmeer, von der Provence bis in die Hochlagen der Alpen. In Spanien finden sich Weißstörche, die direkt über dem Meer brüten, riesige Geierkolonien, bunte Wiedehopfe mit anmutigem Balzritual und Tiere, die man eher aus Afrika kennt. In Frankreich begrüßen die Camargue-Pferde, hunderttausende rastende Watvögel und über 50 000 pinkfarbene Flamingos den Frühling. In den Alpen liegt im Frühling noch Schnee, aber auch dieser Umstand kann das Frühlingserwachen nicht bremsen. Millionen von Krokussen bedecken die Südhänge und die Sonne lockt auch die ersten Murmeltiere aus dem Bau
21:00
R: Thomas Willers... Die zweiteilige Reihe zeigt Europa in seiner Vielfalt und von seinen schönsten Seiten. Im zweiten Teil geht es von den Alpen bis ans Polarmeer. Die raue Schönheit des Bergfrühlings steht im Gegensatz zu den Blumenlandschaften Deutschlands. Hier müssen Grasfrösche riesige Schneefelder überwinden, dort versinken die Streuobstwiesen Süddeutschlands im Blütenrausch. Weiter geht es Richtung Norden: die Ostsee, die raue Küste Norwegens, aber auch Tundra und Taiga bieten jede Menge Entdeckungen. Kampfläufer in prächtigen Federkleidern stellen sich zur Schau, aber auch Murmeltiere, Wildschweine, tanzende Kraniche, Rentiere. Papageientaucher und Bären. In jeder Region präsentiert sich der Frühling anders: mal herb, mal lieblich, aber immer faszinierend
21:45
R: Ute Werner... Wollen Sie ein nahezu unbekanntes Stück Italiens entdecken? Dann sind sie auf Ponza, der Hauptinsel der Ponzianischen Inseln – fünf kleinen Eilanden, die zur Provinz Latium gehören – richtig. Ponza ist nur neun Kilometer lang und wie eine Sichel geformt. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs, ihre Küste daher felsig, das Tuffgestein leuchtet in intensiven Farben. Hauptort ist Ponza Porto mit seinem halbkreisförmigen Hafen. Der Porto besitzt die Atmosphäre, die man sich als Tourist von einem Mittelmeerhafen wünscht. Hier legen auch die vielen Fischerboote an, denn die Fischerei ist nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle der Ponzesen
22:00
ZIB 2
22:25
R: Stephan Hille... Kartoffelbauer Ueli Maurer lernte aus Fehlern und tüftelte in seiner Werkstatt jahrelang vor sich hin. Trotz mancher Rückschläge hat er nie seinen Pommes-Frites-Automaten aufgegeben. Mehr als drei Millionen Schweizer Franken hat Ueli Maurer in seine Erfindung investiert, er holte sich sogar Hilfe bei Elektronikern und Metallbauern. Nach mehr als zehn Jahren hat sein Pommes-Frites-Automaten die Serienreife erreicht. Nun hofft er auf den großen Durchbruch – in Dubai. Nebenher hat der etwas schrullige und liebenswürdige Bauer aus dem Schweizer Wallisellen mit der Bewirtschaftung seiner 30 Hektar Felder noch immer alle Hände voll zu tun. Stephan Hille zeichnet das einfühlsame Porträt eines Menschen, der nicht aufgibt. Eine Geschichte, die zeigt, wie viel Kraft und Energie ein Mensch aufbringen kann, wenn er nur an sich und sein Projekt glaubt
23:15
R: Hanspeter Bäni... Er bezeichnet sich selbst als Spinner: der Erfinder Jürg Nigg. Menschen, die mit ihm zu tun haben, beschreiben ihn als chaotisch, zerstreut – aber genial. Tatsächlich entspricht der 80-Jährige mit den langen weißen Haaren und wachen Augen exakt dem Klischee eines Erfinders. Ohne Jürg Nigg gäbe es wohl bis heute noch keine Energiesparlampen. In seinem Labor, einem heillosen Durcheinander von Kabeln und Messgeräten, hat er die Elektronik dazu entwickelt und 1984 patentieren lassen. Reich ist er damit nicht geworden. Seine Idee hätten schon bald Weltkonzerne kopiert, ohne sich um das Urheberrecht zu kümmern, sagt der Tüftler. Um dagegen gerichtlich anzukämpfen, fehlen ihm die nötigen Mittel. Jetzt scheint er doch noch ans große Geld zu kommen: Ein Kunde aus Schweden hat ihn beauftragt, einen elektronischen Adapter mit sehr langer Lebensdauer für Straßenleuchten zu konstruieren. Für seine Reportage Das Licht aus dem Chaos begleitet Hanspeter Bäni den Erfinder bei der Erfüllung seines Auftrags
23:40
R: Peter Höllrigl... Die Schweiz zählt zu den erfolgreichsten Erfindernationen der Welt. Die Erfinder selbst sind allerdings kaum bekannt. Sie tüfteln im Stillen. Einer von ihnen ist Andreas Reinhard. Reinhard ist der Visionär der Schweizer Erfinderszene. Sein Paradeprojekt ist der Skylift – der Lift in den Himmel. Sein Traum: Der Skylift soll eines Tages den Eiffelturm in den Schatten stellen. Seit 20 Jahren arbeitet er daran, jetzt steht der Bau kurz bevor. Ein anderer Tüftler ist Robert Meier. Er arbeitet an einer Revolution des Elektrovelos. Doch die Konkurrenz ist riesig, die Gelder knapp und die Industrie zeigt Meier die kalte Schulter. Die Existenznot sitzt ihm seit Jahren im Nacken. Und doch ist Aufgeben kein Thema. Roman Bühler hat es geschafft: Nach jahrelanger Entwicklung hat seine neuartige Windturbine den Sprung in den Markt geschafft. Und: Eine der wirtschaftlich erfolgreichsten helvetischen Erfindungen der letzten Jahrzehnte dürfte die Nespressokapsel sein
00:30
R: Jana Lindner... Behördengänge, Finanzdinge, Arzttermine: Gesetzliche Betreuer wie Sandra organisieren das Leben von Klienten, die allein nicht mehr klarkommen. „Kein Traumjob“, wie sie weiß, denn man wird mit viel Elend konfrontiert. „37°“ begleitet zwei Berufsbetreuer, die hier mal nicht verunglimpft werden
01:00
10 vor 10
01:30
Willkommen Österreich
02:25
Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: Panorama zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. Diesmal geht es um jede Menge Mist.Wo der Mensch auftaucht, hinterlässt er Müll. Das dokumentierte 1965 Horizonte auf recht drastische Weise – mit einer lebendigen Ratte im Studio. 100% Recycling ist leider nur Utopie, das zeigte Wissen Aktuell bereits 1993 auf.Wir sind wichtiger als Ärzte. Die können Krankheiten heilen, aber wir verhindern Epidemien. Das erzählte ein selbstbewusster Müllaufleger Christian Schüller, der für Am Schauplatz eine Reportage über Drecksarbeit gemacht hat. Wie viel Mist ein Minister produziert und wie man aus Müll Kunstwerke gestalten kann, das zeigen Ausschnitte aus der Familienshow Wünsch Dir was Anfang der 1970er-Jahre. Dort präsentierte auch die Worried Men Skiffle Group ein Lied, das zum Österreichischen Pop-Klassiker wurde: Der Mensch is' a Sau
02:50
Venedig ist bekannt für seine Kanäle, seine Brücken, die engen Gassen und die vielen Sehenswürdigkeiten. Unbekannt hingegen sind die versteckten grünen Ecken. Karl Ploberger findet sie.Ein Venezianer muss sich mit 1,5 Quadratmeter öffentlichem Garten begnügen, was sehr wenig ist im Vergleich zu beispielsweise 40 Quadratmeter in London. Biogärtner Karl Ploberger macht sich auf die Suche nach diesen Gartenperlen.Sie sind hinter hohen Mauern vor neugierigen Blicken versteckt oder liegen am Rand der Kanäle und sind für Spaziergänger unerreichbar. Er führt die Zuschauer an die unbekannten, grünen Ecken Venedigs, von Palastgärten über Klostergärten bis hin zu kleinen Privatgärten und öffentlichen Parks. Außerdem besucht er die Friedhofsinsel sowie den Gemüsemarkt und genießt dabei den Charme der historischen Altstadt
03:35
R: Barbara Fally-Puskás... Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft – und für die Liebe.Mehr als 30 000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen – stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei.Die robuste Edelrose, mit zartgelb – bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet.Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist
04:15
R: Kurt Mündl... Sie schweben über Teichen und Tümpeln, sie bevölkern die Ufer von Flüssen und Bächen: Libellen. Doch die schillernden Flugakrobaten sind in Gefahr. Allein in Europa sind etwa 80 Arten bedroht.Der Film führt mit Makroaufnahmen in die Welt dieser Insekten. Zeitlupen und Computeranimationen verraten, wie Libellen ihre Beute blitzschnell im Flug fangen – und wie sie sich in der Luft paaren.Unterwasseraufnahmen enthüllen die Entwicklung der räuberischen Libellenlarven, Zeitrafferszenen das Schlüpfen des Insekts
05:00
R: Gerhard J. Rekel, Klaus T. Steindl... Gartenanlagen spiegeln die Philosophie ihrer Besitzer, deren Wille nach Gestaltung und deren Sehnsucht nach Schönheit wider. Doch die Natur hat ihre eigenen Gesetze.Der Film stellt drei unterschiedliche Gärten vor: den Garten von Schloss Schönbrunn in Wien, den Garten von André Heller am Gardasee und den Naturgarten eines weiteren Gartenliebhabers.In der Abfolge der Jahreszeiten zeigt der Film die jeweils ganz individuelle Ästhetik dieser Gärten. Der Garten als irdisches Paradies des kleinen Mannes, des Künstlers und sogar des Kaisers – eine Fluchtburg voller Überraschungen, die es zu entdecken gilt
05:45
Kaum eine Route hat auf Radsportler mehr Anziehungskraft, als die Überquerung von Europas eindrucksvollstem Gebirgszug, den Alpen.Martina Juda begibt sich mit ihrem Kamerateam auf den Weg vom Bayerischen Meer, dem Chiemsee, zum größten See Italiens, dem Gardasee. Beide Seen sind Relikte aus der Eiszeit. Doch Landschaft, Kultur und Lebensgefühl sind in den Regionen völlig verschieden.In Bayern reihen sich idyllische Fischerdörfer an den flachen Ufern. Die Alpen geben die grandiose Kulisse im Hintergrund. Das alte Fischerhandwerk ist hier noch lebendig. Eine der wenigen Berufsfischerinnen zeigt, wie Renken, Brachsen oder Aale traditionell verarbeitet werden. Der geräucherte Seefisch ist eine kulinarische Spezialität in der Region.Das Wasser begleitet das Team über die ganze Strecke: Entlang der Tiroler Achen geht es zum Walchsee nach Österreich. Nun prägt der Inn die Landschaft. Das Fahrrad ermöglicht wie kein anderes Fortbewegungsmittel, eine unmittelbare Erkundung der umliegenden Landschaft mit ihren kulturellen Kleinoden.Die Wallfahrtskirche Mariastein ragt in die Landschaft. Sie ist eine geschichtsträchtige Kultstätte und doch nur wenigen bekannt. Früher kamen Pilger, um begnadigt zu werden, heute sollen sich sogar Krebspatienten vom Besuch der Kapelle Heilung versprechen, wie der Pfarrer berichtet.Rund 600 Kilometer sind es vom Start der Tour bis ans Ziel. Auch wer es gemütlich angehen lässt, steht vor einer sportlichen Herausforderung. Kein anderer weiß das besser, als der ehemalige Radprofi Thomas Rohregger, der das Team ein Stück weit begleitet und sie auch mit einem anderen Ausnahmesportler der Region bekanntmacht. Der Brennerpass ist der schweißtreibendste Abschnitt der Alpen-Radtour. Schon seit der Antike wird dieser Alpenübergang genutzt. Der Brenner ist auch eine Wetterscheide, die Wärme und das südländische Flair sind schon fast greifbar.Nach dem engen Eisacktal öffnet sich das Etschtal prachtvoll in Weiß: Der Frühling ist die Zeit der Apfelblüte. Ein junger Obstbauer erklärt, wie die Frucht den Bauern Reichtum bescherte, und wie die Arbeit in den Anlagen das tägliche Leben vieler Südtiroler bestimmt. Doch daneben stößt das Filmteam auf landwirtschaftlich-kulinarische Besonderheiten, die keiner erwarten würde: Seit einigen Jahren wird, auf Initiative einiger kreativer Bauern, in Südtirol auch Olivenöl hergestellt.Der Süden rückt immer näher. Schon bald säumen Kalksteinfelsen den Weg. Zypressen und Palmen prägen statt Fichten und Lärchen die Landschaft. Das Trentino, das frühere Welschtirol, gehört auch zur Europaregion Tirol, doch hier wird nun italienisch gesprochen und statt Knödel, gibt es am See wieder Fisch und Aperol Spritz in der Sonne. Die gemeinsamen Wurzeln sind, angesichts von mediterraner Vegetation und südlichem Flair, kaum noch auszumachen, und doch finden sich Zeugen davon.In Riva del Garda sind die Radfahrer am Ziel angelangt. Wieder an einem See, doch völlig anders. Ein Fischessen in einem der idyllisch gelegenen Restaurants ist ein würdiger Abschluss nach der Anstrengung.Die Dokumentation von Martina Juda, präsentiert die Strecke mit ihren kleinen Geheimnissen am Wegesrand, interessanten Persönlichkeiten und einer großartigen Landschaft
06:05
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
R: Caterina Woj, Andrea Röpke... „Wer steuert die Wutbürger?“ Die Doku liefert Hintergründe zu einer Bewegung, die mit Pegida begann und mit der AfD Wahlerfolge feierte
11:00
Der Bergbau ist Geschichte: Ende 2018 machen die letzten zwei Steinkohle Bergwerke in Nordrhein-Westfalen zu. Den Mann mit dem Koks gibt es aber immer noch: Willy in Essen-Steele. Willy, seine Frau Martina, die Schwester Claudia und Thomas, der jüngste Bruder, sind in vierter Generation Kohlenhändler. Und Willys Sohn Christian ist auch aktiv dabei. Sie haben viel zu tun: 140.000 Tonnen liefern sie jedes Jahr an ihre Kunden. Das sind z.B. ehemalige Bergmänner oder ihre Witwen, die damals in ihren Verträgen lebenslag Kohle versprochen bekommen haben. Das läuft aber Ende 2018 aus. Danach könnte das Geschäft der Seidelmanns einbrechen – wenn alle auf Gas oder erneuerbare Energie umsteigen. Aber es gibt auch neue Kunden, die günstig heizen wollen oder die besondere Wärme eines Kohleofens schätzen. Für eine Woche war Donya Farahani bei Familie Seidelmann und wollte wissen, ob der Beruf Kohlenhändler von Gestern ist oder eine Zukunft hat. Und: Wer will oder muss überhaupt noch mit Kohle heizen
11:40
Biogärtner Karl Ploberger unternimmt eine Kreuzfahrt auf der MS Deutschland. Er stattet den Königreichen Niederlande und Großbritannien einen Besuch ab. Außerdem stellt Karl Ploberger eine Bordfloristin der MS Deutschland vor und lernt auf einem Lehrgang, wie man aus Obst Blumen zaubert. England ist als Gartenland bekannt, aber auch die Holländer sind verrückt nach ihren Blumen. Es ist eine Reise der Kontraste zwischen den pulsierenden Großstädten und den Oasen der Ruhe, die sich die Bewohner inmitten des hektischen Treibens geschaffen haben
12:10
R: Pierre Bressiant
13:00
ZIB
13:20
Begriffe wie globale Vernetzung, Monopolbildung, Lobbyismus und Sponsoring prägen die moderne Wirtschaftswelt. Doch sind sie keine neuen Phänomene, ihre Vorläufer reichen weit zurück. Das beweist die zweiteilige Dokumentation Die Fugger über die berühmte deutsche Kaufmanns – und Bankiersdynastie. Vor allem Jakob und Anton Fugger bauten ein weltweit operierendes Imperium auf. Sie versorgten Herrscherhäuser mit Krediten, finanzierten Päpste, traten als Kunstmäzene auf und schufen mit der Fuggerei in Augsburg die erste Sozialbausiedlung
14:05
Mit der Wahl Karls V. zum Deutschen König sind die Fugger, die deutsche Kaufmannsdynastie, auf dem Höhepunkt ihres Ruhms. Doch langsam wird der Preis ihrer Bindung an die Macht deutlich. Nach dem Tod Jakobs übernimmt Anton das Unternehmen und baut es über die Grenzen Europas hinaus bis nach Südamerika aus. In der Vergrößerung und Unkontrollierbarkeit der Firma liegen allerdings auch die Ursachen für den einsetzenden Abstieg der Fugger-Dynastie
14:50
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Sie waren Global Player des Mittelalters: Deutsche Kaufleute und Abenteurer, die ein Handelsnetzwerk gründeten, das von Island über England und Flandern bis nach Russland reicht. Die zweiteilige Dokumentation Die Deutsche Hanse – Eine heimliche Supermacht erzählt vom Aufstieg eines weitgehend unbekannten und unterschätzten Wirtschaftsimperiums, das Europa prägte und in der europäischen Geschichte einzigartig ist
15:30
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Ende des 14. Jahrhunderts haben die Koggen des mittelalterlichen Handelsbundes ein Weltreich erobert. Das Bündnis von freien Kaufleuten und Städten wird zu einer ökonomischen Supermacht. Die Handelsverbindungen reichen von Russland bis Spanien, von Venedig bis nach Island. Dann wollen immer mehr Menschen am Reichtum der Hanse teilhaben. Die Handwerkerzünfte rebellieren gegen die reichen Kaufleute, und auf den Meeren treiben Piraten ihr Unwesen. Die Kaufleute, darunter der junge Hildebrand Veckinchusen, müssen etwas unternehmen. Es geht um den Erhalt von Macht und Geld – und Veckinchusen ist ein Mann, der mit Leidenschaft spekuliert und schließlich für das Geschäft seines Lebens alles auf eine Karte setzt. Der zweite Teil der Dokumentation erzählt die wechselvolle Geschichte des Kaufmanns Hildebrand Veckinchusen und blickt auf das Handelsimperium an seinem Wendepunkt – bedroht von Piraten, ausländischen Konkurrenten und der wachsenden Maßlosigkeit der Hansekaufleute
16:15
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Bernstein brennt, schwimmt und konserviert Millionen Jahre altes Leben. Aber ein Stein ist er nicht. Die Reise auf den Spuren des goldenen Harzes führt ins bayerische Mykene Bernstorf. Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5000 Kilometer langen Route zur baltischen Ostseeküste. Bernstorf ist eine der aufregendsten Grabungen in Deutschland. Es war eine alte Sage, die den Archäologen den entscheidenden Hinweis gab: Sie handelt von einer versunkenen, unermesslich reichen Stadt in Bayern: Bernstorf bei Freising. Bei der Grabung wurde ein rätselhaft bearbeiteter Bernstein und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Der Bernstein zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen so genannten Goldmaske des Agamemnon. Neue Untersuchungsmethoden ermöglichen den Forschern, den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit auch seine genaue Herkunft zu ermitteln. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forscher werden durch Reenactments lebendig. Sie verdeutlichen, welche lebensgefährlichen Strapazen, Abenteuer und logistischen Meisterleistungen die Bernsteinhändler der Bronzezeit für den seltsamen Stoff bestehen und leisten mussten. Eine neue Grabung in Bayern offenbart, dass bereits in der Bronzezeit ein international kooperierendes Handelsnetz pulsierte, mit Kontakten bis nach Griechenland und Ägypten. Bernstein faszinierte schon Kaiser Nero. Dieser war besessen von dem Gold des Meeres. Mit Tausenden von Bernsteinstückchen verwandelte der Imperator für einen einzigen Tag die Gladiatorenspiele in ein glitzerndes Spektakel. Ein Geschenk der Superlative machte sich auch Preußenkönig Friedrich I. Zehn Jahre lang schnitzten Handwerker an der teuersten Tapete der Welt, dem Bernsteinzimmer, das schließlich auch der russische Zar begehrte. Aber schon zu früheren Zeiten verlangten Könige und Fürsten nach dem fossilen Harz, dem magische Kräfte zugeschrieben wurden. Der Archäologe Heinrich Schliemann fand Bernstein bei seinen Grabungen in Troja neben sagenhaften Goldschätzen der Könige von Mykene. In den Grabkammern von Tutanchamun und den Fürsten von Qatna wurden Schätze aus verwittertem Harz entdeckt. Doch woher stammen die Funde in den Gräbern der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass vor über 3000 Jahren Bernstein von der Ostsee über Tausende von Kilometern nach Syrien, Griechenland und gar nach Ägypten zu den Pharaonen gelangte? Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden – tausende Kilometer entfernt. Wie war das möglich? Der junge Archäologe Timo Ibsen folgt der Spur des Bernsteins in der Bronzezeit. Welchen Weg wählten die Gesandten und Händler der Könige und Pharaonen? Ausgehend von den Hochkulturen am Mittelmeer entdeckt er auf seinem Weg durch Europa Indizien für eine Route, die vor über 3000 Jahren über die Alpen quer durch das heutige Deutschland bis an die Ostsee führte
17:00
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Neben sagenhaften Goldschätzen fand Heinrich Schliemann in Troja auch Bernstein. Auch in den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurde Bernstein entdeckt. Woher stammen die Funde? Teil zwei führt entlang eines bronzezeitlichen Handelsweges vom bayerischen Bernstorf bis zur baltischen Ostseeküste. Neueste archäologische Funde und Untersuchungsmethoden geben Aufschluss. Ist es denkbar, dass vor über 3000 Jahren Bernstein von der Ostsee über Tausende von Kilometern nach Syrien, Griechenland und gar nach Ägypten zu den Pharaonen gelangte? Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden – tausende Kilometer entfernt. Wie war das möglich? Der Archäologe Timo Ibsen folgt der Spur des Bernsteins in der Bronzezeit. Welchen Weg wählten die Gesandten und Händler der Könige und Pharaonen? Ausgehend von den Hochkulturen am Mittelmeer entdeckt er auf seinem Weg durch Europa Indizien für eine Route, die einst über die Alpen quer durch das heutige Deutschland bis an die Ostsee führte
17:45
R: Eike Schmitz... Casanova gilt als der größte Verführer aller Zeiten. Das Manuskript seiner Lebenserinnerungen Geschichte meines Lebens wurde vor kurzem für 7 Millionen Euro vom französischen Staat erworben. Es ist das teuerste Manuskript der Welt. Seine über 3000 Seiten zeigen: Der berühmte Venezianer war keineswegs ein Don Juan und Frauenheld, sondern vielmehr ein origineller Denker, einfühlsamer Freund der Frauen, ein sexueller Revolutionär und früher Feminist. Der Film erzählt Aufstieg und Fall des Schauspielersohns Giacomo Casanova, der zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts wurde. Warum liebten ihn die Frauen, wie gelang ihm der Einstieg in die höchsten Kreise der Gesellschaft? Der Film zeigt einen Casanova, der viel facettenreicher ist als das Klischee. In Venedig kommt Giacomo Casanova 1725 in ärmlichen Verhältnissen zur Welt. Ursprünglich soll er Pfarrer werden. Doch er verweigert sich seinem vorbestimmten Lebenslauf. Die Liebe zu den Frauen bestimmt sein Schicksal. Dafür legt er sich mit den mächtigsten Institutionen seiner Zeit an: mit der Kirche und der venezianischen Inquisition. Für Casanova ist das Leben im dekadenten Venedig ein permanentes Fest der Sinnlichkeit, bis zu seiner Inhaftierung für eineinhalb Jahre in den berüchtigten Bleikammern. Der Ausbruch aus dem sichersten Gefängnis seiner Zeit macht ihn zur Legende. Seinem Charme kann niemand widerstehen. Er philosophiert mit den Größen seiner Zeit und beeindruckt selbst Madame Pompadour und Friedrich den Großen. Er gewinnt und verspielt mehrere Vermögen. Sein Leben lang reist er von Königshof zu Königshof kreuz und quer durch Europa. In Rom parliert er mit dem Papst, in Paris gründet er die erste Lotterie Frankreichs und verdient damit ein Vermögen. Hochverschuldet muss er aus London und Madrid fliehen, weil ihm der Galgen droht. Er übersetzt Homers Ilias und liefert einen Beitrag zum Libretto von Mozarts Oper Don Giovanni. Er überlebt zahlreiche Duelle und spioniert im Dienste Venedigs. In Casanova spiegelt sich das gesamte 18. Jahrhundert. Im Zentrum seines Denkens und Handelns steht immer die Liebe zu den Frauen und das Streben nach Glück. Seine Memoiren sind der wohl aufrichtigste und erotisch freizügigste Lebensbericht der Weltliteratur. Das macht den Freigeist Casanova auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod noch so modern. Durch unverstellte Sexualität und Sinnlichkeit findet Casanova zu einem damals revolutionären Selbstverständnis der Beziehung zwischen Mann und Frau, jenseits von Religion und Konvention. Ein Team von Casanova-Experten gibt anhand ausgewählter Szenen Einblicke in das facettenreiche Seelenleben Casanovas, hinterfragt und deutet die Erzählungen seiner Memoiren neu. Hatte Casanova einen Mutterkomplex, war er homoerotisch veranlagt, war er der erste Feminist? Das Terra X-Team des ZDF begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis des größten Verführers aller Zeiten und präsentiert überraschende Befunde aufgrund neuster Erkenntnisse der Casanova-Forschung
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Ursula Strauss (Kristin), Florian Teichtmeister (Lenny), Mariele Millowitsch (Gerti), Doris Schretzmayer (Alma), Fritz Karl (Leo Anders), Hary Prinz (Werner), Steffen Groth (Guido), Peter Wolf (Helmut Schwarz), Eva Klemt (Sabine Schwarz), Veronika Polly (Sprechstundenhilfe), Dany Sigel (Eleonore Schwarz); R: Wolfgang Murnberger... Zu ihrem 40. bekommt Kristin (Ursula Strauss) von ihrem Sandkastenfreund Lenny einen „Überraschungskoffer“ geschenkt, den er beim Flughafenfundbüro ersteigert hat. Darin findet sie Liebesbriefe, die ihr zu Herzen gehen. Sie muss die Frau, an die die Zeilen gerichtet sind, unbedingt ausfindig machen…Die Besetzung ist toll (u. a. Fritz Karl), aber die Story durchsichtig
21:40
kinokino, 2016
22:00
ZIB 2
22:25
R: Susanna Dörhage, Sandy Palenzuela... Extrem rechts, extrem links: Frankreichs Jugend driftet auseinander. Kann nur noch eine radikale Änderung des „Systems“ die Grande Nation wieder auf Vordermann bringen? – Was fünf junge Franzosen vor der Präsidentschaftswahl umtreibt
23:15
Zahlreiche Vororte in vielen Städten Frankreichs gelten als regelrechte Brutstätten der Radikalität. Der Genfer Filmemacher Nicolas Wadimoff besuchte einen dieser Vororte. Wochenlang filmte er in den Quartiers Nord in Marseille. Dieser Stadtteil sorgt wegen Drogenhandels und Bandenkriminalität für Schlagzeilen. Genau dort lernte er einen außergewöhnlichen Menschen kennen: Yvan Sorel, Betreiber eines MMA-Klubs – Mixed Martial Arts. Der Film zeigt Yvan Sorels eigenen Lebenskampf sowie jenen seiner Schüler, kleine Kinder zum Teil noch, die meisten ebenfalls mit Migrationshintergrund, wie ihr Lehrer auch. Jeden Tag versucht Sorel, die Kinder und Jugendlichen in seinem Klub auf den rechten Weg zu bringen. Er spricht ihre Sprache, packt sie bei der Ehre; im Kampf und im Gespräch. Seine Methoden sind teilweise ruppig. Der Staat scheint diesen Stadtteil längst aufgegeben zu haben – Yvan Sorel nicht. Er lädt die lokale Politik in seinen Klub ein und kämpft um Anerkennung für seine Arbeit. Er will, dass die Politiker den Jugendlichen gegenübersitzen und ihnen sagen, was sie für sie tun – oder eben nicht. Sorel fordert die Politik heraus – aber auch alle, die bei ihm trainieren. Er sagt, es spiele keine Rolle, ob jemand Moslem, Jude oder Christ ist – wichtig sind ihm gegenseitiger Respekt, Solidarität und Anstand
00:05
R: Anna Gossenreiter... Sie hat es satt, stets als Tochter von wahrgenommen zu werden: Vera Weber, Tochter des bekannten Umweltschützers Franz Weber, Gründer der gleichnamigen Fondation. Reporter ergründet das schwierige Verhältnis der beiden und zeigt, wie Vera Weber aus Liebe zu den Tieren die Stiftung weiterführt. Schon seit 17 Jahren arbeitet sie für die Stiftung und führte erfolgreich die Kampagne für Franz Webers Zweitwohnungsinitiative. Trotzdem steht Vera Weber nach wie vor im Schatten des Vaters. Zumindest glaubt sie das, die Frau mit der sanften Stimme, die so anders arbeitet als ihr Vater. Wo er auf den Tisch klopfte, ist sie diplomatisch. Wo er die Leute zusammenstauchte, versucht sie zu überzeugen. Denn die Welt wäre schlechter ohne die Menschen, die sich für die Tiere und die Natur einsetzen – das ist ihre Überzeugung und ihre Motivation. Reporterin Anna Gossenreiter war dabei, als Vera Weber sowie ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter an der Artenschutzkonferenz in Johannesburg für die Elefanten kämpften und einen großen Erfolg erringen konnten
00:30
10 vor 10
01:00
I: Ursula Strauss (Kristin), Florian Teichtmeister (Lenny), Mariele Millowitsch (Gerti), Doris Schretzmayer (Alma), Fritz Karl (Leo Anders), Hary Prinz (Werner), Steffen Groth (Guido), Peter Wolf (Helmut Schwarz), Eva Klemt (Sabine Schwarz), Veronika Polly (Sprechstundenhilfe), Dany Sigel (Eleonore Schwarz); R: Wolfgang Murnberger... Zu ihrem 40. bekommt Kristin (Ursula Strauss) von ihrem Sandkastenfreund Lenny einen „Überraschungskoffer“ geschenkt, den er beim Flughafenfundbüro ersteigert hat. Darin findet sie Liebesbriefe, die ihr zu Herzen gehen. Sie muss die Frau, an die die Zeilen gerichtet sind, unbedingt ausfindig machen…Die Besetzung ist toll (u. a. Fritz Karl), aber die Story durchsichtig
02:25
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Sie waren Global Player des Mittelalters: Deutsche Kaufleute und Abenteurer, die ein Handelsnetzwerk gründeten, das von Island über England und Flandern bis nach Russland reicht. Die zweiteilige Dokumentation Die Deutsche Hanse – Eine heimliche Supermacht erzählt vom Aufstieg eines weitgehend unbekannten und unterschätzten Wirtschaftsimperiums, das Europa prägte und in der europäischen Geschichte einzigartig ist
03:10
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Ende des 14. Jahrhunderts haben die Koggen des mittelalterlichen Handelsbundes ein Weltreich erobert. Das Bündnis von freien Kaufleuten und Städten wird zu einer ökonomischen Supermacht. Die Handelsverbindungen reichen von Russland bis Spanien, von Venedig bis nach Island. Dann wollen immer mehr Menschen am Reichtum der Hanse teilhaben. Die Handwerkerzünfte rebellieren gegen die reichen Kaufleute, und auf den Meeren treiben Piraten ihr Unwesen. Die Kaufleute, darunter der junge Hildebrand Veckinchusen, müssen etwas unternehmen. Es geht um den Erhalt von Macht und Geld – und Veckinchusen ist ein Mann, der mit Leidenschaft spekuliert und schließlich für das Geschäft seines Lebens alles auf eine Karte setzt. Der zweite Teil der Dokumentation erzählt die wechselvolle Geschichte des Kaufmanns Hildebrand Veckinchusen und blickt auf das Handelsimperium an seinem Wendepunkt – bedroht von Piraten, ausländischen Konkurrenten und der wachsenden Maßlosigkeit der Hansekaufleute
03:55
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Bernstein brennt, schwimmt und konserviert Millionen Jahre altes Leben. Aber ein Stein ist er nicht. Die Reise auf den Spuren des goldenen Harzes führt ins bayerische Mykene Bernstorf. Die versunkene Siedlung war ein bronzezeitlicher Knotenpunkt auf der über 5000 Kilometer langen Route zur baltischen Ostseeküste. Bernstorf ist eine der aufregendsten Grabungen in Deutschland. Es war eine alte Sage, die den Archäologen den entscheidenden Hinweis gab: Sie handelt von einer versunkenen, unermesslich reichen Stadt in Bayern: Bernstorf bei Freising. Bei der Grabung wurde ein rätselhaft bearbeiteter Bernstein und Gold aus ägyptischen Minen gefunden. Der Bernstein zeigt das Antlitz der berühmten in Mykene gefundenen so genannten Goldmaske des Agamemnon. Neue Untersuchungsmethoden ermöglichen den Forschern, den chemischen Fingerabdruck des Harzes und damit auch seine genaue Herkunft zu ermitteln. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Forscher werden durch Reenactments lebendig. Sie verdeutlichen, welche lebensgefährlichen Strapazen, Abenteuer und logistischen Meisterleistungen die Bernsteinhändler der Bronzezeit für den seltsamen Stoff bestehen und leisten mussten. Eine neue Grabung in Bayern offenbart, dass bereits in der Bronzezeit ein international kooperierendes Handelsnetz pulsierte, mit Kontakten bis nach Griechenland und Ägypten. Bernstein faszinierte schon Kaiser Nero. Dieser war besessen von dem Gold des Meeres. Mit Tausenden von Bernsteinstückchen verwandelte der Imperator für einen einzigen Tag die Gladiatorenspiele in ein glitzerndes Spektakel. Ein Geschenk der Superlative machte sich auch Preußenkönig Friedrich I. Zehn Jahre lang schnitzten Handwerker an der teuersten Tapete der Welt, dem Bernsteinzimmer, das schließlich auch der russische Zar begehrte. Aber schon zu früheren Zeiten verlangten Könige und Fürsten nach dem fossilen Harz, dem magische Kräfte zugeschrieben wurden. Der Archäologe Heinrich Schliemann fand Bernstein bei seinen Grabungen in Troja neben sagenhaften Goldschätzen der Könige von Mykene. In den Grabkammern von Tutanchamun und den Fürsten von Qatna wurden Schätze aus verwittertem Harz entdeckt. Doch woher stammen die Funde in den Gräbern der Bronzezeit? Ist es denkbar, dass vor über 3000 Jahren Bernstein von der Ostsee über Tausende von Kilometern nach Syrien, Griechenland und gar nach Ägypten zu den Pharaonen gelangte? Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden – tausende Kilometer entfernt. Wie war das möglich? Der junge Archäologe Timo Ibsen folgt der Spur des Bernsteins in der Bronzezeit. Welchen Weg wählten die Gesandten und Händler der Könige und Pharaonen? Ausgehend von den Hochkulturen am Mittelmeer entdeckt er auf seinem Weg durch Europa Indizien für eine Route, die vor über 3000 Jahren über die Alpen quer durch das heutige Deutschland bis an die Ostsee führte
04:35
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Neben sagenhaften Goldschätzen fand Heinrich Schliemann in Troja auch Bernstein. Auch in den Grabkammern von Tutenchamun und den Fürsten von Qatna wurde Bernstein entdeckt. Woher stammen die Funde? Teil zwei führt entlang eines bronzezeitlichen Handelsweges vom bayerischen Bernstorf bis zur baltischen Ostseeküste. Neueste archäologische Funde und Untersuchungsmethoden geben Aufschluss. Ist es denkbar, dass vor über 3000 Jahren Bernstein von der Ostsee über Tausende von Kilometern nach Syrien, Griechenland und gar nach Ägypten zu den Pharaonen gelangte? Eine uralte Handelsroute muss die beiden Enden der damals bekannten Welt verbunden haben: vom Nil zu den sturmumtosten Gestaden der Nebelgötter im Norden – tausende Kilometer entfernt. Wie war das möglich? Der Archäologe Timo Ibsen folgt der Spur des Bernsteins in der Bronzezeit. Welchen Weg wählten die Gesandten und Händler der Könige und Pharaonen? Ausgehend von den Hochkulturen am Mittelmeer entdeckt er auf seinem Weg durch Europa Indizien für eine Route, die einst über die Alpen quer durch das heutige Deutschland bis an die Ostsee führte
05:20
R: Eike Schmitz... Casanova gilt als der größte Verführer aller Zeiten. Das Manuskript seiner Lebenserinnerungen Geschichte meines Lebens wurde vor kurzem für 7 Millionen Euro vom französischen Staat erworben. Es ist das teuerste Manuskript der Welt. Seine über 3000 Seiten zeigen: Der berühmte Venezianer war keineswegs ein Don Juan und Frauenheld, sondern vielmehr ein origineller Denker, einfühlsamer Freund der Frauen, ein sexueller Revolutionär und früher Feminist. Der Film erzählt Aufstieg und Fall des Schauspielersohns Giacomo Casanova, der zu einer der schillerndsten Persönlichkeiten des 18. Jahrhunderts wurde. Warum liebten ihn die Frauen, wie gelang ihm der Einstieg in die höchsten Kreise der Gesellschaft? Der Film zeigt einen Casanova, der viel facettenreicher ist als das Klischee. In Venedig kommt Giacomo Casanova 1725 in ärmlichen Verhältnissen zur Welt. Ursprünglich soll er Pfarrer werden. Doch er verweigert sich seinem vorbestimmten Lebenslauf. Die Liebe zu den Frauen bestimmt sein Schicksal. Dafür legt er sich mit den mächtigsten Institutionen seiner Zeit an: mit der Kirche und der venezianischen Inquisition. Für Casanova ist das Leben im dekadenten Venedig ein permanentes Fest der Sinnlichkeit, bis zu seiner Inhaftierung für eineinhalb Jahre in den berüchtigten Bleikammern. Der Ausbruch aus dem sichersten Gefängnis seiner Zeit macht ihn zur Legende. Seinem Charme kann niemand widerstehen. Er philosophiert mit den Größen seiner Zeit und beeindruckt selbst Madame Pompadour und Friedrich den Großen. Er gewinnt und verspielt mehrere Vermögen. Sein Leben lang reist er von Königshof zu Königshof kreuz und quer durch Europa. In Rom parliert er mit dem Papst, in Paris gründet er die erste Lotterie Frankreichs und verdient damit ein Vermögen. Hochverschuldet muss er aus London und Madrid fliehen, weil ihm der Galgen droht. Er übersetzt Homers Ilias und liefert einen Beitrag zum Libretto von Mozarts Oper Don Giovanni. Er überlebt zahlreiche Duelle und spioniert im Dienste Venedigs. In Casanova spiegelt sich das gesamte 18. Jahrhundert. Im Zentrum seines Denkens und Handelns steht immer die Liebe zu den Frauen und das Streben nach Glück. Seine Memoiren sind der wohl aufrichtigste und erotisch freizügigste Lebensbericht der Weltliteratur. Das macht den Freigeist Casanova auch mehr als 200 Jahre nach seinem Tod noch so modern. Durch unverstellte Sexualität und Sinnlichkeit findet Casanova zu einem damals revolutionären Selbstverständnis der Beziehung zwischen Mann und Frau, jenseits von Religion und Konvention. Ein Team von Casanova-Experten gibt anhand ausgewählter Szenen Einblicke in das facettenreiche Seelenleben Casanovas, hinterfragt und deutet die Erzählungen seiner Memoiren neu. Hatte Casanova einen Mutterkomplex, war er homoerotisch veranlagt, war er der erste Feminist? Das Terra X-Team des ZDF begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis des größten Verführers aller Zeiten und präsentiert überraschende Befunde aufgrund neuster Erkenntnisse der Casanova-Forschung
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
Nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
Nano
10:15
Am 20. Januar 2017 feierte Komiker und Moderator Wigald Boning seinen 50. Geburtstag. NDR Talk Show classics gratuliert und zeigt noch einmal seinen Besuch am 15. Februar 2013, wo er Kai Pflaume von seiner Leidenschaft für fremde Einkaufszettel erzählt. Schauspielerin Liselotte Pulver bezirzte Hubertus Meyer-Burckhardt am 15. Januar 2000 mit ihren charmanten Geschichten über rasantes Verlieben in jungen Jahren, die Liebe zu ihren Filmpartnern und das Wunder ihrer ganz großen Liebe. Komiker Mike Krüger war am 20. September 2010 zu Gast in der NDR Talk Show. Im Gespräch mit Barbara Schöneberger ging es um das Geheimnis seines Erfolgs, seine erste Schallplatte und eine Humorkartei. Evelyn Hamann wollte am 22. August 1986 partout nicht mit Details zu ihrem Privatleben herausrücken, so sehr es Hermann Schreiber mit seiner Befragung auch versuchte. Sie blieb hart und hatte die Lacher auf ihrer Seite. Am 10. Juli 2015 verblüffte Zauberkünstler Konrad Stöckel mit seinen Kunststücken die Runde und sorgte mit viel Konfetti für beste Stimmung. Am 10. Januar 2017 ist Roman Herzog gestorben. Er war der siebte Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland. Die NDR Talk Show classics zeigt noch einmal das humorvolle Gespräch mit Jörg Pilawa vom 20. April 2007, in dem es um Ordensqualen, Geißeltierchen und seine berühmte Ruck-Rede ging. Außerdem erinnert die NDR Talk Show classics an Knut Kiesewetter, der am 28. Dezember 2016 im Alter von 75 Jahren verstarb. Im Gespräch mit Margarethe Schreinemakers am 1. Juli 1988 ging es um Kiesewetters Liebe zum Jazz, seine Liebe zu Nordfriesland und falsche Prüderie. Zum musikalischen Abschluss dieser Sendung erklingt noch einmal Knut Kiesewetter mit dem Song Be Happy And Gay aus der NDR Talk Show vom 1. Juli 1988
11:15
R: Angelika Brötzmann... Die 67-jährige Pfarrerin Katharina Plehn-Martins begleitet zum zweiten Mal als Seelsorgerin der evangelischen Kirche ehrenamtlich ein Kreuzfahrtschiff. Sie betreut 650 Passagiere, die zwischen Himmelfahrt und Pfingsten durchs Mittelmeer fahren. Da gibt es Paare in den Flitterwochen, Familien oder die frisch verwitwete ältere Dame, der die Bordseelsorgerin Trost spenden muss. Zwei Wochen lang ist die Pfarrerin für Urlauber und Schiffscrew Ansprechpartnerin in allen Fragen seelischer Art. Standby für Hochzeiten und Todesfall ebenso wie Begleiterin bei Ausflügen auf den Ätna oder die griechische Inselperle Santorin. Das Schiff ist so etwas wie ein Mikro-Kosmos. Was es draußen gibt, gibt es auch hier an Bord, sagt die Pfarrerin. Und gerade inmitten der zelebrierten Geselligkeit in den Sälen eines solchen Schiffs kann das Alleinsein besonders leicht schwermütig machen. Seelsorger an Bord zu haben, ist Teil des Dienstleistungsprogramms fast aller großen Kreuzfahrt-Unternehmen. Die Abteilung Kirche in Freizeit und Tourismus der Evangelischen Kirche schickt jährlich rund 60 Pfarrerinnen und Pfarrer über die Meere. Natürlich arbeiten sie ehrenamtlich
11:45
R: Christian Jentzsch... An den Polen schmilzt das Eis, an den Küsten droht Land unter, Dürren vernichten Ernten. Christian Jentzsch (Wem gehört das Wasser?) war an Orten, an denen der Klimawandel bereits unübersehbare Folgen hat
12:30
R: Anna Gossenreiter... Sie hat es satt, stets als Tochter von wahrgenommen zu werden: Vera Weber, Tochter des bekannten Umweltschützers Franz Weber, Gründer der gleichnamigen Fondation. Reporter ergründet das schwierige Verhältnis der beiden und zeigt, wie Vera Weber aus Liebe zu den Tieren die Stiftung weiterführt. Schon seit 17 Jahren arbeitet sie für die Stiftung und führte erfolgreich die Kampagne für Franz Webers Zweitwohnungsinitiative. Trotzdem steht Vera Weber nach wie vor im Schatten des Vaters. Zumindest glaubt sie das, die Frau mit der sanften Stimme, die so anders arbeitet als ihr Vater. Wo er auf den Tisch klopfte, ist sie diplomatisch. Wo er die Leute zusammenstauchte, versucht sie zu überzeugen. Denn die Welt wäre schlechter ohne die Menschen, die sich für die Tiere und die Natur einsetzen – das ist ihre Überzeugung und ihre Motivation. Reporterin Anna Gossenreiter war dabei, als Vera Weber sowie ihre Mitstreiterinnen und Mitstreiter an der Artenschutzkonferenz in Johannesburg für die Elefanten kämpften und einen großen Erfolg erringen konnten
13:00
ZIB
13:20
R: Denise Langenegger, Reto Vetterli, Beni Leoni, Samuel Bürgler, Mitja Rietbrock... Sie sind jeden Tag im Einsatz, die rot-weißen Helikopter und Jets der Rettungsflugwacht Rega. Die fünfteilige Reihe begleitet Crews im Helikopter und Ambulanzjet im In – und Ausland. Protagonisten wie Helikopter-Pilot Rick Maurer in Wilderswil, Flight Nurse Yvonne Horisberger auf dem Jet oder Gitti Kuhn in der Einsatzzentrale geben der Rega ein Gesicht. Ein Blick hinter die Kulissen. Hochbetrieb bei Rega 10 in Wilderswil bei Interlaken: Pilot Rick Maurer, Arzt Thomas von Wyl und Rettungssanitäter Marco Lei holen gleich zwei verunfallte Skitourenfahrer aus dem Gebiet Steingletscher. Weil das Gelände zu steil ist, wird eine Winde eingesetzt. Einen Gleitschirmflieger, der im Simmental abgestürzt ist, kann das Team von Rega 10 nicht retten. Der Mann stirbt auf dem Unfallplatz. Die Crew des Ambulanzjets startet Richtung Athen, um die viel zu früh geborene Julie heimzubringen. Die Mutter war in den Ferien, als das Baby völlig überraschend mit Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden musste. Und Gitti Kuhn, Einsatzleiterin des Helikopters, versucht, eine verzweifelte Frau zu beruhigen, deren Mutter auf einer Wanderung schwer gestürzt ist. Rick Maurer findet den Unfallort aus der Luft – die Rettung aus dem Wald ist allerdings schwierig
14:05
R: Denise Langenegger, Reto Vetterli, Beni Leoni, Samuel Bürgler, Mitja Rietbrock... Schwierige Bergung für das Team von Rega 10: Am Harder, dem Hausberg von Interlaken, muss eine verunfallte Frau aus dem unwegsamen Gelände geholt werden. Die Crew mit Pilot Rick Maurer, Rettungssanitäter Marco Lei und Arzt Thomas von Wyl setzt eine 60-Meter-Winde ein und bringt die Frau direkt ins Spital. Der zweite Einsatz ist lebensrettend: In Mamishaus ist ein Motorrad mit einem Auto kollidiert. Der Motorradfahrer ist schwer verletzt und muss rasch ins Inselspital geflogen werden. Und auch die kleine Anouk braucht einen schnellen Transport: Nach einem Sturz auf dem Spielplatz besteht der Verdacht auf innere Verletzungen. Flight Nurse Yvonne Horisberger ist derweil unterwegs im Rega-Ambulanzjet, um gleich zwei Patienten in Sardinien und Marseille abzuholen und zu repatriieren, also zurück in die Schweiz zu bringen. Es handelt sich um einen 80-Jährigen, der sich in den Ferien den Oberschenkel gebrochen hat und um eine ältere Frau, die unter akuten Herzproblemen leidet. Judith Jerez vom Sozial – und Betreuungsdienst der Rega besucht im Spital Frühchen Julie. Das Baby kam während der Ferien der Eltern in Griechenland viel zu früh zur Welt und musste im Rega-Jet in die Schweiz gebracht werden. Ein Schock für die Mutter. Judith Jerez fragt nach, wie es der Familie geht. Sie besucht regelmäßig Patienten, die allenfalls Mühe haben, das Erlebte zu verarbeiten. Sie sind jeden Tag im Einsatz, die rot-weißen Helikopter und Jets der Rettungsflugwacht Rega. Die fünfteilige Reihe begleitet Crews im Helikopter und Ambulanzjet im In – und Ausland. Protagonisten wie Helikopter-Pilot Rick Maurer in Wilderswil, Flight Nurse Yvonne Horisberger auf dem Jet oder Gitti Kuhn in der Einsatzzentrale geben der Rega ein Gesicht. Ein Blick hinter die Kulissen
14:45
R: Denise Langenegger, Reto Vetterli, Beni Leoni, Samuel Bürgler, Mitja Rietbrock... Die Crew von Rega 10 in Wilderswil fliegt ins Napfgebiet. In einem Stall wurden Mutter und Tochter bewusstlos gefunden. Offenbar haben sie giftige Güllegase eingeatmet. Jetpilot Philipp Simmen wird nach einem dreimonatigen Beförderungsprozess endlich zum Flugkapitän befördert. Mit dem vierten Streifen auf der Schulter fliegt er nach Italien, um einen Mann zu repatriieren, der bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde. Der Ambulanzjet wird zur Intensivstation. Flight Nurse Yvonne Horisberger hat nicht nur ihn zu betreuen: An Bord ist auch ein vierjähriges Mädchen, das unter den Folgen eines Schleudertraumas leidet. Rick Maurer arbeitet derweil für ein Partnerunternehmen der Rega. Im Akkord transportiert er Teer, Holzstämme oder Fallschirmspringer. Sie sind jeden Tag im Einsatz, die rot-weißen Helikopter und Jets der Rettungsflugwacht Rega. Die fünfteilige Reihe begleitet Crews im Helikopter und Ambulanzjet im In – und Ausland. Protagonisten wie Helikopter-Pilot Rick Maurer in Wilderswil, Flight Nurse Yvonne Horisberger auf dem Jet oder Gitti Kuhn in der Einsatzzentrale geben der Rega ein Gesicht. Ein Blick hinter die Kulissen
15:30
R: Denise Langenegger, Reto Vetterli, Beni Leoni, Samuel Bürgler, Mitja Rietbrock... Arzt Thomy von Wyl ist mit der Crew von Rega 3 unterwegs nach Sarnen. Dort hat ein Traktor die Lärmschutzwand über der A8 durchschlagen und ist mehrere Meter weiter unten auf den Pneus gelandet. In der Einsatzzentrale klärt eine Ärztin den Fall eines Patienten auf Mallorca. Der muskelkranke Mann hat den Arm gebrochen. Kann er mit einem Linienflug in Begleitung einer Rega-Pflegefachfrau repatriiert werden? Oder kommt der Ambulanz-Jet zum Einsatz? Die Crew von Bern-Belp erlebt eine ereignisreiche Nacht. In Le Locle holt sie einen Patienten, der auf dem Stadtfest gestürzt ist und wahrscheinlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand hatte. Die Erstversorgung ist anspruchsvoll. Erst um 4 Uhr früh kommt das Rega-Team zurück auf die Basis. Pilot Rick Maurer und die Crew von Rega 10 fliegen zum Ritzlihorn bei Guttannen. Dort ist ein Kletterer wegen Steinschlag abgestürzt. Die Bergung in der Steilwand ist schwierig, deshalb kommt ein Rettungsspezialist des SAC zum Einsatz. Sie sind jeden Tag im Einsatz, die rot-weißen Helikopter und Jets der Rettungsflugwacht Rega. Die fünfteilige Reihe begleitet Crews im Helikopter und Ambulanzjet im In – und Ausland. Protagonisten wie Helikopter-Pilot Rick Maurer in Wilderswil, Flight Nurse Yvonne Horisberger auf dem Jet oder Gitti Kuhn in der Einsatzzentrale geben der Rega ein Gesicht. Ein Blick hinter die Kulissen
16:10
R: Denise Langenegger, Reto Vetterli, Beni Leoni, Samuel Bürgler, Mitja Rietbrock... Suchaktion für Rega 10: Am Niesen hat sich ein Mann verlaufen und steckt in unwegsamem Gebiet fest. Pilot Rick Maurer und seine Crew können den Wanderer an der Winde in Sicherheit bringen. Die Jetcrew reist nach Venedig, um einen Patienten zu repatriieren, der fast ertrunken ist. Selbst für die erfahrene Flight Nurse Yvonne Horisberger ist das ein besonderer Einsatz. Sie begleitet den Mann auf einer Wasserambulanz zum Flughafen. Philipp Simmen ist nicht nur Jetpilot, er leitet auch ein Millionenprojekt zur Anschaffung von drei neuen Ambulanzjets. Beim Flugzeughersteller Bombardier in Kanada kann er den Rumpf der ersten neuen Rega-Maschine besichtigen. Sie sind jeden Tag im Einsatz, die rot-weißen Helikopter und Jets der Rettungsflugwacht Rega. Die fünfteilige Reihe begleitet Crews im Helikopter und Ambulanzjet im In – und Ausland. Protagonisten wie Helikopter-Pilot Rick Maurer in Wilderswil, Flight Nurse Yvonne Horisberger auf dem Jet oder Gitti Kuhn in der Einsatzzentrale geben der Rega ein Gesicht. Ein Blick hinter die Kulissen
16:55
R: Beat Bieri... Seit 30 Jahren lebt Reno Sommerhalder unter Bären. Dabei hat er erkannt, dass mit diesen Großraubtieren eine friedliche Koexistenz möglich ist, wenn man Respekt vor ihnen hat. Als der junge Schweizer nach der Kochlehre in die Welt zog, war er auf der Suche nach sich selbst – gefunden hat er dabei die Bären und seine neue Heimat Kanada. In Banff, im ältesten Nationalpark Kanadas, wohnt Sommerhalder mit seiner Familie mitten im Bärenland. In all den Jahren hatte Reno Sommerhalder Tausende von Begegnungen mit Bären. Ganze fünf Mal musste er dabei sein Pfefferspray einsetzen, um eine potenziell gefährliche Situation abzuwenden. Doch eigentliche Ernstfälle waren auch das nicht. Wenn man die Grenzen dieser Tiere respektiere, seien Bären extrem tolerante Wesen, sagt Sommerhalder. Er glaubt denn auch, dass die Schweiz – vor allem das Tessin – durchaus Lebensraum bieten könnte für einige Bären, wie er in diesem Film ausführt. Der Bär symbolisiert für Reno Sommerhalder in erster Linie ein intaktes Ökosystem. Und deshalb versteht er seinen weltweiten Einsatz für dieses Tier auch als Kampf auch für eine gesunde Umwelt. Diese sieht er selbst im großflächigen Nationalpark von Banff gefährdet: Millionen von Besuchern strömen jährlich in diese grandiose Landschaft der kanadischen Rocky Mountains – und es werden immer mehr. Selbst im Nationalpark sollen Skigebiete vergrößert werden. Dagegen kämpft der Kanadaschweizer an vorderster Front, denn der touristische Erfolg droht den Lebensraum von Bären, Wölfen und Kojoten zu beschädigen. Und damit schließlich ebenso die Grundlage des Tourismusgeschäftes. Auch in Russland versucht Reno Sommerhalder, die negativen Einflüsse des Menschen auf Tier und Umwelt zu begrenzen: In Sibirien und auf der Halbinsel Kamtschatka wirkte er als Ersatzmutter für verwaiste Jungbären, deren Mütter von Jägern getötet worden waren. In der ussurischen Taiga, an der Grenze zu China, war Sommerhalder mit den jungen Schwarzbären durch das Tigerland unterwegs. Sommerhalder findet sein Auskommen als Vortragsreisender, als Buchautor – und auch als Bärenführer vor allem in Alaska. Dort, in der bärenreichen Küstengegend, führt er seit Jahren Besucher in die Nähe der beeindruckenden Tiere. Viele der Bären kennt er von früheren Aufenthalten, gab ihnen sogar Namen – und die Tiere scheinen auch Sommerhalder zu kennen, ihm gar zu vertrauen. Ansonsten sehr misstrauische, vorsichtige Bärenmütter mit Jungen suchen die Nähe zu Sommerhalder. Womöglich gibt ihnen dies etwas Sicherheit vor aggressiven Bärenmännchen. Gewiss, Bärentouren sind nicht unproblematisch, weshalb Sommerhalder nur kleine Gruppen in die Wildnis führt und darauf achtet, so wenig Störung wie möglich zu verursachen
18:30
Nano
19:00
Heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Xavier Harel... (D 16). Die neutrale Schweiz war der wichtigste Abnehmer für das Raubgold der Nazis, die jüdischen Besitz konfiszierten und Nationalbanken in besetzten Ländern plünderten
21:00
R: Dirk Laabs... Deutsche Waffen tauchen immer wieder in Krisengebieten auf. IS-Kämpfer posieren mit deutschen Panzerabwehrraketen, Bürgerkriege in Afrika werden mit Sturmgewehren aus Deutschland geführt. Ein Regime wie Katar, das aktiv an regionalen Konflikte teilnimmt, darf 200 Leopard-Panzer kaufen, ohne dass die aktuelle Bundesregierung den Deal verhindert. Wie kann das sein? Hatte der Zweite Weltkrieg nicht klar gemacht: Deutsche Waffen dürfen nie wieder Unheil in der Welt anrichten? Wer verhalf überhaupt der deutschen Rüstungsindustrie zu ihrem erstaunlichen Comeback, das Deutschland heute zu einem der größten Waffenexporteure der Welt macht? Die Dokumentation zeichnet den Aufstieg der deutschen Rüstungsindustrie nach dem Krieg nach und erklärt, warum die Kriegswaffenkontrolle bis heute immer wieder scheitert. So waren es vor allem die Alliierten, die nach dem Zweiten Weltkrieg auf deutsche Rüstungstechniker setzten, um sich auch mit ihrer Hilfe für den nächste Krieg zu rüsten – über die eigenen Regeln setzten sich die Alliierten dabei hinweg. Führende NS-Rüstungsfunktionäre konnten so in der Bundesrepublik in einer Zeit Karriere machen, als das Land offiziell noch keine Waffen herstellen durfte. Der Film beleuchtet dieses Netzwerk und erzählt zudem die verblüffende Geschichte einer Firma aus Berlin, die schon in den 1950er-Jahren begann, Waffenfabriken in aller Welt zu bauen und zum tödlichsten Unternehmer der Nachkriegszeit werden sollte. Anhand von bislang unveröffentlichten Dokumenten belegt der Film, wie sich nicht nur die Regierung im Westen, sondern auch die Führung der DDR im internationalen Waffenhandel verstrickt hat
21:45
R: Carsten Heider... Zwischen Kronkolonie und Kommunismus, ländlicher Tradition, gläsernen Palästen und sozialem Wohnungsbau verlieren Einheimische und Urlauber in Hongkong gleichermaßen leicht die Orientierung. Hongkong ist etwas größer als Berlin, aber mit einer Bevölkerung von über sieben Millionen Menschen fast so einwohnerstark wie die Schweiz. Die chinesische Sonderverwaltungszone gehört zu den am dichtesten besiedelten Gebieten der Welt. Deshalb weicht man in Hongkong für Freizeitaktivitäten gern auf die zahlreichen Wasserflächen aus. Begleitet wird ein Team, das sich im Drachenboot auf die kommenden internationalen Meisterschaften vorbereitet. Und besucht wird das Dorf Tai O am südwestlichen Ende Hongkongs, das auf Stelzen im Wasser steht. Mehr schlecht als recht ernährt es seine Bewohner von der Fischerei. Die Jugend von Tai O drängt in die Stadt – Urlauber erfreuen sich an diesen selten gewordenen idyllischen Plätzen. Mit U-Bahn, Doppelstockstraßenbahn, Helikopter und auf der längsten Rolltreppe der Welt führt die Dokumentation weiter zum alltäglichen Hongkong: Zu einer fünfköpfigen Familie, die auf 40 Quadratmetern genauso viel Freiheit findet wie die indische Großfamilie in zweihundert Gemächern. Zu einer Geschäftsfrau, die sich sympathisch in der chinesischen Männergesellschaft behauptet, und zu alten Menschen, die im Seniorenheim zum ersten Mal in ihrem Leben im eigenen Bett schlafen
22:00
ZIB 2
22:25
R: Mans Herngren... Der arbeitslose Journalist Fredrik (Jonas Inde) überredet die Mitglieder seines alten Hockeyteams, an der Synchronschwimm-WM teilzunehmen. Die Sache hat nur einen Haken: Die Jungs haben nicht die geringste Ahnung vom Synchronschwimmen…Obs trotzdem klappt, erzählt die Sozialkomödie im „Ganz oder gar nicht“-Stil mit Dialogwitz und viel Situationskomik
00:00
I: Wolfgang Böck (Trautmann), Simon Schwarz (Dolezal), Monica Weinzettl (Tränkler), Wolfram Berger (Oberst), Erwin Steinhauer (Grünsteidl), Michael Schottenberg (Mittermüller), Hansi Lang (Slansky), Heinz Petters, Ernst Konarek, Tatjana Velimirov (Anna Gregory); R: Thomas Roth... Ein Autodiebstahl mit Todesfolge bringt Trautmann (Wolfgang Böck) auf die Spur eines Drogendeals, bei dem Kosovo-Albaner mitmischen. Überraschend wird auch der Abgeordnete Grünstedt durch seine heimliche Geliebte in den Fall verwickelt
01:35
R: Hilmar Liebsch, Oliver Wittkowski... Nach einem schweren Unfall mit Kopfverletzungen kämpft der 15-jährige Schüler Marcelo um die Rückkehr ins Leben. Die Reportage zeigt die Chronik einer Rettung. Ein Sturz aus 15 Metern Höhe, ein zerschmetterter Körper auf dem Schulhof: Im Juni 2013 fällt Marcelo beim Toben aus dem vierten Stock eines Mannheimer Gymnasiums. Dabei zieht er sich lebensgefährliche innere Verletzungen und eine Gehirnblutung zu. In der Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Ludwigshafen kämpfen die Notfallärzte um sein Leben. Eine Woche lang liegt Marcelo im Koma – niemand weiß, ob er überleben wird, seine Chancen stehen bei etwa 20 Prozent. Die Reportage zeigt den dramatischen Kampf in den ersten Tagen nach dem Unfall und begleitet den Jungen fast zwei Jahre lang auf seinem Weg zurück ins Leben – mit weiteren OPs, Therapien und Reha-Aufenthalten. Wie kam es zu dem Unfall und wie gingen seine Schulkameraden, seine Familie mit dem Schock um? Wie hat Marcelo die monatelange Isolation der Reha überstanden? Wie wird er heute von seinen Freunden gesehen? Was geschieht in seinem Körper – und: Wird Marcelo je wieder völlig gesund werden? Das Leben dieses Jungen – mitten in der Pubertät – wurde durch einen unglücklichen Augenblick vollständig und unumkehrbar verändert. Nun steht er vor der größten Herausforderung: Sein Leben neu zu gestalten, mit all seinen Grenzen, aber auch Möglichkeiten und Chancen. Marcelo ist die Chronik einer Rettung, die nach wie vor andauert
02:05
10 vor 10
02:30
ECO
03:00
Der Hohgant im hinteren Emmental gilt als die Krone des Emmentals. Nördlich des Gebirgsstocks liegen der Schangnau, das Tal der Wasserbüffel, und der Eriz, das unbekannte Tal der Hochmoore. Im Süden befindet sich Habkern mit der malerischen Lombachalp und den gewaltigen Höhlensystemen. Moderator Nik Hartmann trifft dort Bauern, die wie ihre Väter und Großväter mit Pferden und Schlitten in den Wald fahren, um Holz zu schlagen. Im mystischen Hochmoor im Eriz erlebt er mitten in der Nacht mit einer Moorhexe die geheimnisvolle Moorlandschaft von ihrer schönsten Seite. Lange geheim waren auch die Bunker des Militärs im Hohgantgebiet. Tief im Berg entdeckt Nik verborgene Schätze in den alten Festungen. Noch faszinierender sind die riesigen natürlichen Höhlensysteme unter dem Hohgant. Den krönenden Abschluss bildet der Hohgant selbst mit seiner wunderschönen Aussicht ins Emmental, ins Mittelland und ins Berner Oberland mit Eiger, Mönch und Jungfrau
03:45
Das Val d'Anniviers ist selbst für Walliser Verhältnisse schwer zugänglich und geprägt von einer wilden, alpinen Landschaft. Es zweigt bei Sierre gegen Süden vom Rhonetal ab. Im oberen Bereich teilt es sich in zwei Seitentäler, das Val de Moiry und das Zinaltal. Den Talabschluss bildet eine Bergkette namens Couronne impériale mit Weisshorn, Zinalrothorn, Obergabelhorn und Dent Blanche. Am Eingang des Tals liegt der Illgraben, der Grand Canyon der Schweiz, ein gewaltiger Felskessel, der durch die Erosion jedes Jahr größer wird. Diese Ausgabe von Wunderland besucht das Val d'Anniviers, das stark geprägt von kulturellen Traditionen ist
04:30
Wanderfalken sind ein Sinnbild für Kraft und Schnelligkeit. Pestizide brachten sie an den Rand des Aussterbens. Heute sind die Wanderfalken wieder da. Doch noch ist ihre Zukunft nicht gesichert. Wanderfalken sind ein Sinnbild des erfolgreichen Naturschutzes in den letzten 30 Jahren. Das Pestizid DDT brachte sie in den 1950er Jahren zu trauriger Berühmtheit. Denn die Falken litten als Top Jäger besonders unter der Wirkung von DDT: Ihre Eierschalen wurden zu dünn und zerbrachen. Deshalb verschwanden sie vielerorts in Europa. Nach dem Verbot des berüchtigten Umweltgiftes erholten sich die Bestände. Heute gibt es in der Schweiz wieder rund 300 Brutpaare. Sie dringen selbst in Städte vor, wo neue Gefahren lauern. Der Tierfilmer Vincent Chabloz hat im Jura in freier Natur atemberaubende Aufnahmen von Wanderfalken gedreht. Die Kamera folgt den Jagdkünsten der potenten Flieger: Sie zeigt sie, wie sie wie ein Pfeil durch Finken – und Starenschwärme schießen, wie sie ihre weißen, tollpatschigen Jungen in steilen Felswänden in schwindelerregender Höhe großziehen und dann fliegen lehren: Bilder, wie man sie in der Schweiz noch nie gesehen hat. Der Filmemacher hat auch mehrere Brutpaare über Jahre hinweg begleitet und sie an automatische Kameras gewöhnt – diese erlauben ohne Störung eine außergewöhnliche Nähe. Der Wanderfalke nistet aber nicht nur in abgelegener Natur, sondern auch mitten in den Städten. Stadttauben und andere Vögel in den Städten, die vom Futterangebot des Menschen profitieren, sicherten ihm ein bequemes Leben. An hohen Gebäuden fühlt er sich wie an Felswänden zu Hause – wenn da nicht militante Taubenzüchter wären, die es auf ihn abgesehen haben. NETZ NATUR nähert sich dem stolzen Vogel behutsam und versucht, seine Natur zu ergründen: Wie wurde er zum schnellsten Vogel der Welt? Wie schaffte er seine weltweite Verbreitung auf allen Kontinenten mit Ausnahme der Antarktis? Und wie sieht seine Zukunft aus? Der Falke gibt viele Antworten gleich selbst
05:20
R: Patrick Schellenberg... Es heißt, den Zustand einer Gesellschaft erkenne man an ihrem Umgang mit Tieren. Am Tierspital Zürich behandeln 900 Angestellte jährlich 20.000 Patienten. Der spanische Windhund Leo brach vor einigen Wochen plötzlich zusammen. Der Tierarzt erkannte eine Herzschwäche und überwies den Hund ans Tierspital. Kardiologe Tony Glaus implantiert ihm einen Herzschrittmacher – auch am größten Schweizer Tierspital selten. Doch wo sollen die Grenzen der modernen Medizin liegen? Wer entscheidet, wie weit die Behandlung von Tieren gehen darf? Die Reportage Patienten auf vier Beinen gibt Einblicke in eine Welt, die weit mehr mit den Menschen zu tun hat, als diese denken