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ORF 3
06:05
Fernsehen wie damals
07:00
WETTER/INFO
09:05
Politik live
17:00
ZIB 100
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Bärenkinder

Vaclav Chaloupek ist Ersatzmutter für zwei Bärenwaisen. Er lebt mit ihnen und erklärt ihnen die Welt - und findet heraus, dass Bären äußerst klug und anpassungsfähig sind.

21:05
Schon wieder ein Einzelfall? Wie lange kann Bundeskanzler Sebastian Kurz angesichts rassistischer Aussagen seines Koalitionspartners noch wegschauen? Darüber sprechen Ingrid Thurnher und Peter Pelinka heute mit ihren Gästen.
21:55
Rechtsextremer Terror: Das Christchurch-Attentat

Die Dokumentation blickt nach Neuseeland und Australien und untersucht, weshalb die Behörden nicht auf den mutmaßlichen Attentäter aufmerksam wurden, der sein Verbrechen über mehrere Monate geplant hatte.

22:40
Sogar bei der EU-Wahl suchen Kandidaten die Profilierung gegen Brüssel. Viktor Orban riskiert in Ungarn gar den Bruch mit seiner europäischen Parteienfamilie. Schlägt bei der Europawahl die Stunde der Populisten? Und: Wie fällt die Bilanz der Ära Juncker aus? Mit Worten der Rührung hat sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vom EU-Parlament verabschiedet, im Herbst endet seine Amtszeit. Wird er nur unbewältigte Krisen und den Brexit hinterlassen? Oder gab es auch Chancen, die er nützen konnte? Darüber diskutiert Peter Fritz im Europäischen Parlament in Brüssel mit Philipp Schulmeister (Leiter der Meinungsforschung im EU-Parlament), Péter Niedermüller (Sozialdemokraten, Ungarn), Sandor Zsiros (Euronews) und Catherine Martens (Deutsche Welle).
23:30
Was ist so schlimm am Kapitalismus? Befunde eines Globalisierungskritikers

Dass wir in seinen Augen mit dem Kapitalismus nicht in der besten aller Welten leben, hat der Schweizer Soziologe Jean Ziegler immer wieder deutlich gemacht. In einer Wiener Vorlesung in Gesprächsform stellt sich der Bestsellerautor den Fragen von Michael Kerbler und stellt auch sein neuestes Buch zum Thema vor. Er legt dar, welchen unmenschlichen Preis wir für diese kannibalische Weltordnung zahlen, die radikal zerstört werden muss. Die Abschaffung des Kapitalismus ist eine kraftvolle Utopie, an deren Verwirklichung bereits Millionen von Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren. Mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft zieht eine neue Antwort der Geschichte herauf.

00:35
Fernsehen wie damals
01:20
Fernsehen wie damals
01:50
Das Zillertal mit Peter Habeler

Die Reise durch die Jahreszeiten beginnt im spätsommerlichen Zillertal. Wenn es im Tal noch ruhig ist, erstrahlen die Berge in einem besonderen Glanz, in ganz eigenen Farben. Wir starten unseren Streifzug oberhalb von Mayrhofen, im hinteren Zillertal. Im Herzen des Hintertuxer Gletschers, in 35 Metern Tiefe verbirgt sich ein wahres Juwel, ein unterirdischer Gletscher See mit einer Länge von knapp 100 Metern. Vor genau 11 Jahren entdeckt Roman Erler diesen besonderen Ort, eine riesige begehbare Gletscherspalte, ein System von Hohlräumen im innersten des Gletschereises. Es sind die Ziele die uns auf den richtigen Weg führen. Den Gipfel vor Augen. Den Blick nach oben gerichtet, um irgendwann anzukommen. Der Olperer - mit 3476 Metern ist freilich nicht der höchste, aber einer der bekanntesten Berge des Zillertals. Für Peter Habeler bedeutet er Heimat. Hier hat der Alpinist seine Liebe zu den Bergen entdeckt, hierher kehrt er immer wieder zurück. Habeler trifft hier auch auf Ski-Olympiasieger Leonhard Stock. Ebenfalls ein Zillertaler.

02:35
Sogar bei der EU-Wahl suchen Kandidaten die Profilierung gegen Brüssel. Viktor Orban riskiert in Ungarn gar den Bruch mit seiner europäischen Parteienfamilie. Schlägt bei der Europawahl die Stunde der Populisten? Und: Wie fällt die Bilanz der Ära Juncker aus? Mit Worten der Rührung hat sich Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker vom EU-Parlament verabschiedet, im Herbst endet seine Amtszeit. Wird er nur unbewältigte Krisen und den Brexit hinterlassen? Oder gab es auch Chancen, die er nützen konnte? Darüber diskutiert Peter Fritz im Europäischen Parlament in Brüssel mit Philipp Schulmeister (Leiter der Meinungsforschung im EU-Parlament), Péter Niedermüller (Sozialdemokraten, Ungarn), Sandor Zsiros (Euronews) und Catherine Martens (Deutsche Welle).
03:25
Rechtsextremer Terror: Das Christchurch-Attentat

Die Dokumentation blickt nach Neuseeland und Australien und untersucht, weshalb die Behörden nicht auf den mutmaßlichen Attentäter aufmerksam wurden, der sein Verbrechen über mehrere Monate geplant hatte.

04:10
Was ist so schlimm am Kapitalismus? Befunde eines Globalisierungskritikers

Dass wir in seinen Augen mit dem Kapitalismus nicht in der besten aller Welten leben, hat der Schweizer Soziologe Jean Ziegler immer wieder deutlich gemacht. In einer Wiener Vorlesung in Gesprächsform stellt sich der Bestsellerautor den Fragen von Michael Kerbler und stellt auch sein neuestes Buch zum Thema vor. Er legt dar, welchen unmenschlichen Preis wir für diese kannibalische Weltordnung zahlen, die radikal zerstört werden muss. Die Abschaffung des Kapitalismus ist eine kraftvolle Utopie, an deren Verwirklichung bereits Millionen von Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren. Mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft zieht eine neue Antwort der Geschichte herauf.

05:15
Fernsehen wie damals
06:05
Wo sich Himmel und Erde begegnen - Die Propstei St. Gerold

Der Legende nach ist die Propstei St. Gerold im Großen Walsertal entstanden, weil sich hier der Herzog von Sachsen niederließ, um ein gottgeweihtes Leben zu führen. Das ist mehr als tausend Jahre her. Heute ist die Propstei St. Gerold ein geistiges und kulturelles Zentrum, das weit über die Region hinausstrahlt. Hier entstand mit den Fresken von Ferdinand Gehr richtungsweisende sakrale Kunst. Hier schufen das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek mit Officium einen Welterfolg der neuen Musik. Zugleich ist die Propstei ein Hotel-und Gastronomiebetrieb mit großem Gemüse- und Kräutergarten, weitläufiger Waldparkanlage mit 14 Teichen und einem Zentrum für Hippotherapie, ein Bio-Bauernhof, ein Seminar- und Kongresszentrum, ein Konzertveranstalter sowie der größte Arbeitgeber im Biosphärenpark Großes Walsertal. Da sich diese vielfältigen Aktivitäten aber nach wie vor ganz harmonisch um ein ideelles Zentrum bündeln, bleibt die Propstei, was sie nach den Worten von Pater Nathanael sein soll: der Ort, wo sich Himmel und Erde begegnen.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Diözesanbischof Benno Elbs und Heike Eder

In einem starken und berührenden Gesprächs-Dialog präsentiert die ORF-Moderatorin Barbara Stöckl zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu ihrem persönlichen Gipfel-Sieg gemacht haben. Dieses Mal mit Diözesanbischof Benno Elbs und Heike Eder aus Zürs am Arlberg.

09:45
Die Wiener Karlskirche - Mit Karl Hohenlohe

Die Karlskirche ist eines der großen Wahrzeichen Wiens. Der mächtige und prachtvolle Barockbau ist das Gravitationszentrum des Karlsplatzes. Anfang des 18. Jahrhunderts gelobte Kaiser Karl VI. während der letzten großen Pestepidemie in Wien seinem Namenspatron Karl Borromäus zum Dank eine Kirche zu errichten, sollte die Pest von der Stadt abgewendet werden können. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die Karlskirche ihrem Architekten, dem Erbauer Schloss Schönbrunns, Johann Fischer von Erlach, der mit dem Sakralbau eine Verbindung zwischen Rom und Byzanz verdeutlichen wollte und sich darum an Elementen der Hagia Sophia, sowie der Trajansäule des römischen Forums bediente.

10:30
Der Indoorgarten

Zimmerpflanzen versorgen Räume mit Sauerstoff und Wohlbefinden, sie erfreuen aber auch das Auge - ob als Raumteiler, dekorative Wand oder Zierde. Manche von ihnen sind pflegeleicht, andere brauchen wieder mehr Fürsorge. Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner zeigen in einer neuen Folge von GartenKULT mit einfachen Tipps und Tricks, wie man sein Zuhause ohne viel Mühe in ein Pflanzenparadies verwandeln kann.

10:55
Bärenkinder

Vaclav Chaloupek ist Ersatzmutter für zwei Bärenwaisen. Er lebt mit ihnen und erklärt ihnen die Welt - und findet heraus, dass Bären äußerst klug und anpassungsfähig sind.

11:45
Panorama
12:00
Zauberhafte Mosel

Die Mosel: Was Länge, Breite oder Tiefe betrifft, spielt sie unter den Flüssen Europas meist eine untergeordnete Rolle. Verstecken muss sich der zweitlängste Nebenfluss des Rheins trotzdem nicht. Denn wenngleich die Mosel eine der am stärksten befahrenen Wasserstraßen Europas ist, hat sie sich an vielen Orten ihre ursprüngliche, wilde Schönheit bewahrt. Die Reportage besucht im Moseltal einen der steilsten Weinberge der Welt, den Calmont, und trifft den Winzer Kilian Franzen. Im Anschluss daran treffen die Reporter den Frachtkahnfahrer Franck Pihens und besuchen im kleinen Städtchen Bussang Europas letztes Holztheater.

12:55
Deutschlands wilder Amazonas: Die Wupper

Sie ist kein Fließgewässer wie jedes andere. Die Wupper ist ein Fluss der Rekorde. Sie galt einmal als der fleißigste Fluss Deutschlands. Unzählige Handwerks- und Industriebetriebe versorgte sie mit der Energie ihrer Strömung. Bald stand sie auch im Ruf, der schmutzigste Fluss Deutschlands zu sein. Haushalts- und Industrieabwässer ließen sie zur Kloake der Region verkommen. Noch vor wenigen Jahrzehnten hieß die Diagnose: biologisch tot. Heute ist sie auferstanden und zählt zu den erfolgreichsten, hoffnungsvollsten Renaturierungsprojekten bundesweit.

13:40
Der Rhein

DEU

Wohl um keinen anderen Fluss ranken sich so viele Sagen und Legenden wie um den Rhein. Kein anderer Fluss wurde so oft besungen, gemalt, fotografiert und bereist. Trotzdem scheinen auch heute noch die Worte des großen französischen Dichters Victor Hugo zu gelten: Der Rhein ist der Fluss, von dem alle Welt redet und den niemand studiert, den alle Welt besucht und niemand kennt… Ein Film von Jan Haft.

14:30
Kroatiens wilde Flusslandschaften

In Europa sind natürliche Flusslandschaften fast völlig verschwunden. Nur noch selten findet man eine Einheit aus Fluss, Überschwemmungsfläche und Kulturlandschaft wie in den riesigen Save-Auen Kroatiens: Auwälder und -wiesen von 100.000 Hektar haben die Zerstörung anderer europäischer Flusstäler überlebt.

15:15
Entlang der Dordogne (1/2) - Die wilden Wasser der Auvergne

DEU

In einer zweiteiligen Dokureihe begibt sich Filmemacher Michael Trabitzsch auf Entdeckungsreise entlang der Dordogne durch den Südwesten Frankreichs. Auf den knapp 490 km, die der Fluss vom Ursprung bis zur Mündung überwindet, durchfließt dieser facettenreiche Landschaften - von dramatisch-schroff in den Vulkanbergen über romantisch-geschichtsträchtig im Périgord bis lieblich-reich in den Weinbaugebieten Bergeracs. Die Dordogne entspringt am Puy de Sancy, der höchsten Erhebung des französischen Zentralmassivs. Von dort bahnt sie sich ihren Weg durch karge, wilde Schluchten, speist gewaltige Talsperren und Wasserkraftwerke und passiert atemberaubende Schlösser wie das Château de Montfort. Bevor die mit der Felswand verschmolzene Kapelle von Rocamadour ihre Pforten öffnet, geht es unter die Erde in die Grotte Gouffre de Padriac mit ihren mystischen Höhlen und dem unterirdischen Fluss, der wiederum in die Dordogne mündet.

16:00
Entlang der Dordogne (2/2) - Die sanftgrünen Hügel des Bergerac

DEU

In einer zweiteiligen Dokureihe begibt sich Filmemacher Michael Trabitzsch auf Entdeckungsreise entlang der Dordogne durch den Südwesten Frankreichs. Auf den knapp 490 km, die der Fluss vom Ursprung bis zur Mündung überwindet, durchfließt dieser facettenreiche Landschaften - von dramatisch-schroff in den Vulkanbergen über romantisch-geschichtsträchtig im Périgord bis lieblich-reich in den Weinbaugebieten Bergeracs. In der zweiten Folge wird die Reise flussabwärts entlang von romantischen Schlössern, mittelalterlichen Dörfern und eindrucksvollen hängenden Gärten fortgesetzt. Bevor die Dordogne im Zusammenfluss mit der Garonne in einem gewaltigen Mündungsdelta in den Atlantik fließt, durchquert sie das landschaftlich vielseitige Périgord mit seiner für den Weinbau bedeutenden Stadt Bergerac.

16:45
ZIB 100
16:50
Die Traun - Fluss aus den Bergen

Eine elementare Landschaft und ein Kulturland ohnegleichen. Ein Fluß in Fels gefaßt schimmernd wie ein Kristall. Der wilde Weg des Wassers vom Dachstein bis zur Donau: Naturfilmer Erich Pröll nimmt uns diesmal mit auf eine wilde Reise entlang der Traun - 154 km von der Quelle bis zur Mündung. Und auf diesem Weg ereignet sich viel. Niemand kann genau sagen, wie viele Quellen im Salzkammergut sprudeln, denn manche fließen nur für einige Stunden oder Tage im Jahr, andere nur alle paar Jahre einmal. Aus tausend dieser Quellen speist sich die Traun. Am Kammersee, dem kleinsten der ersten drei Seen, durch die die junge Traun fließt, ist der Ursprung ihres wichtigsten Quellflusses. Der Oberlauf der Traun gehört außerdem zum reizvollsten was die Alpen Wildwassersportlern bieten können - allerdings nicht für Anfänger, denn hier ist die Traun ein tosender Fluss, der verblockt ist mit großen Gesteinsbrocken, die sich von den Felswänden an beiden Seiten der Schlucht gelöst haben. Erich Pröll zeigt uns aber auch das Leben unter Wasser, beobachtet Fischer beim Fliegenfischen, nimmt uns mit auf eine Reise in die Zeit der Flötzer zur letzten noch erhaltenen Klause des Salzkammergutes.

17:40
Wildnis am Strom - Nationalpark Donau-Auen

AUT

Der Nationalpark Donauauen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte wie ein grünes Band miteinander. Auf über 36 Kilometer Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist, und außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere und Pflanzen, die hier überleben können. Seeadler brüten im Auwald, Hundsfische und Sumpfschildkröten besiedeln die Altarme, Biber bauen am Ufer ihre Burgen und Rothirsche ziehen im Dickicht ihre Jungen groß. Die letzten Jahrhunderte hat sich aber am Fluss vieles geändert, denn die Donau wurde begradigt und viele Nebenarme durch Dämme vom Strom abgeschnitten. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treppelwege gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Die Hochwasser hinterlassen wieder frisch angerissene Steilufer, in denen Eisvögel ihre Höhlen bauen, neue Schotterbänke und Inseln wachsen aus dem Strom, auf denen Flussregenpfeifer brüten. Dieser Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der alleine das Überleben der Aubewohner ermöglicht und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen. Ein Film von Franz Hafner Eine Koproduktion von ORF/Interspot Film in Zusammenarbeit mit dem Nationalpark Donauauen.

18:30
Expeditionen
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
In memoriam Hannelore Elsner
21:50
I: Hannelore Elsner, Erwin Steinhauer, Frank Giering, Gesine Cukrowski, Michael Schönborn; R: Erhard Riedlsperger... Die Spielerin

DEU

Die geschiedene, wohl situierte Polina Sieveking, lernt eines Nachts in ihrem Hotelzimmer einen interessanten Mann kennen: Der Unbekannte, der sich später als Wirtschaftsanwalt Friedrich Mühlbichler vorstellt, schläft voll bekleidet in ihrem Bett. Friedrich erklärt die Zimmer-Verwechslung mit einem offensichtlichen Fehler der Hotelrezeption. Am nächsten Tag kommen die beiden einander näher und Polina gibt Friedrichs Drängen nach, für ihn im Casino zu spielen. Denn Friedrich hat ein Horoskop für Polina anfertigen lassen, das eindeutig zeigt, dass sie ein Glückskind ist. Tatsächlich beschert eine Glückssträhne Polina beim Roulette ein Vielfaches ihres Einsatzes. Friedrich, dem ein Prozess wegen veruntreuter Mandantengelder ins Haus steht, sieht seinen Schuldenberg schmelzen. Doch das Spielerglück verlässt Polina schon bald: Bei Prozessbeginn hat sie ihren gesamten Besitz verspielt. Koproduktion NDR/ORF.

23:25
I: Petra Morzé, Roland Koch, Nathalie Köbli, Wolfgang Böck, Florian Teichtmeister, Nina Blum, Manuel Ortega, Erika Marozsán; S: Uli Brée; R: Peter Gersina... Goldlukas

AUT

Polly will die Scheidung und engagiert eine berüchtigte Anwältin. Für ihren Brötchengeber soll sie einen Artikel über die bevorstehende Hochzeit von Schlagersänger Lukas Gold mit der Ungarin Clarissa verfassen. Als Kellnerin verkleidet verschafft sie sich Zutritt zum Polterabend und bekommt prompt Stoff für eine fette Schlagzeile geliefert: Denn Lukas Gold wird auf der Feier zusammengeschlagen. Polly bleibt an der Geschichte dran und erfährt Skandalträchtiges aus Clarissas Vergangenheit. Eine Produktion des ORF und teamWorx in Zusammenarbeit mit CULT-Film.

00:10
Fernsehen wie damals
00:50
Fernsehen wie damals
01:20
Die Blutspur der Medici (1/2)

DEU

Fürsten, Kunstmäzene und Helden oder Giftmischer, Intriganten und Mörder - welche Bezeichnung auch immer den Medici gerecht wird, eines ist sicher: über 300 Jahre lang beherrschte die Familie die Geschicke der westlichen Welt.

02:10
Die Blutspur der Medici (2/2)

DEU

Fürsten, Kunstmäzene und Helden oder Giftmischer, Intriganten und Mörder - welche Bezeichnung auch immer den Medici gerecht wird, eines ist sicher: über 300 Jahre lang beherrschte die Familie die Geschicke der westlichen Welt.

02:55
Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

Die Adria als Sehnsuchtsort entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) entwickelten sich zum Mekka für Sommerurlauber. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang der Südbahn-Route erhalten.

03:45
Das Zillertal mit Peter Habeler

Die Reise durch die Jahreszeiten beginnt im spätsommerlichen Zillertal. Wenn es im Tal noch ruhig ist, erstrahlen die Berge in einem besonderen Glanz, in ganz eigenen Farben. Wir starten unseren Streifzug oberhalb von Mayrhofen, im hinteren Zillertal. Im Herzen des Hintertuxer Gletschers, in 35 Metern Tiefe verbirgt sich ein wahres Juwel, ein unterirdischer Gletscher See mit einer Länge von knapp 100 Metern. Vor genau 11 Jahren entdeckt Roman Erler diesen besonderen Ort, eine riesige begehbare Gletscherspalte, ein System von Hohlräumen im innersten des Gletschereises. Es sind die Ziele die uns auf den richtigen Weg führen. Den Gipfel vor Augen. Den Blick nach oben gerichtet, um irgendwann anzukommen. Der Olperer - mit 3476 Metern ist freilich nicht der höchste, aber einer der bekanntesten Berge des Zillertals. Für Peter Habeler bedeutet er Heimat. Hier hat der Alpinist seine Liebe zu den Bergen entdeckt, hierher kehrt er immer wieder zurück. Habeler trifft hier auch auf Ski-Olympiasieger Leonhard Stock. Ebenfalls ein Zillertaler.

04:30
Heilen ohne Pillen und Skalpell

treffpunkt medizin und MERYNS sprechzimmer beleuchten und hinterfragen diesmal alternative Heilmethoden.

05:15
Alternativ heilen - Handauflegen statt Skalpell

treffpunkt medizin und MERYNS sprechzimmer beleuchten und hinterfragen diesmal alternative Heilmethoden.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Der Indoorgarten

Zimmerpflanzen versorgen Räume mit Sauerstoff und Wohlbefinden, sie erfreuen aber auch das Auge - ob als Raumteiler, dekorative Wand oder Zierde. Manche von ihnen sind pflegeleicht, andere brauchen wieder mehr Fürsorge. Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner zeigen in einer neuen Folge von GartenKULT mit einfachen Tipps und Tricks, wie man sein Zuhause ohne viel Mühe in ein Pflanzenparadies verwandeln kann.

09:25
Diözesanbischof Benno Elbs und Heike Eder

In einem starken und berührenden Gesprächs-Dialog präsentiert die ORF-Moderatorin Barbara Stöckl zwei Menschen, die auf unterschiedlichste Weise schwere und ehrgeizige Lebensabschnitte zu ihrem persönlichen Gipfel-Sieg gemacht haben. Dieses Mal mit Diözesanbischof Benno Elbs und Heike Eder aus Zürs am Arlberg.

10:10
Die Wiener Karlskirche - Mit Karl Hohenlohe

Die Karlskirche ist eines der großen Wahrzeichen Wiens. Der mächtige und prachtvolle Barockbau ist das Gravitationszentrum des Karlsplatzes. Anfang des 18. Jahrhunderts gelobte Kaiser Karl VI. während der letzten großen Pestepidemie in Wien seinem Namenspatron Karl Borromäus zum Dank eine Kirche zu errichten, sollte die Pest von der Stadt abgewendet werden können. Ihr heutiges Erscheinungsbild verdankt die Karlskirche ihrem Architekten, dem Erbauer Schloss Schönbrunns, Johann Fischer von Erlach, der mit dem Sakralbau eine Verbindung zwischen Rom und Byzanz verdeutlichen wollte und sich darum an Elementen der Hagia Sophia, sowie der Trajansäule des römischen Forums bediente.

10:55
Der Dom, der Halbmond und die Kreuzritter - Babenbergs Visionen für St. Stephan

AUT

Der 5. Teil der ORF-III-Dokureihe widmet sich den frühen Anfängen des gotischen Gotteshauses in den Jahren, in denen Österreichs Herrscher das Heilige Land zurückerobern wollten.

11:45
Wo sich Himmel und Erde begegnen - Die Propstei St. Gerold

Der Legende nach ist die Propstei St. Gerold im Großen Walsertal entstanden, weil sich hier der Herzog von Sachsen niederließ, um ein gottgeweihtes Leben zu führen. Das ist mehr als tausend Jahre her. Heute ist die Propstei St. Gerold ein geistiges und kulturelles Zentrum, das weit über die Region hinausstrahlt. Hier entstand mit den Fresken von Ferdinand Gehr richtungsweisende sakrale Kunst. Hier schufen das Hilliard Ensemble und Jan Garbarek mit Officium einen Welterfolg der neuen Musik. Zugleich ist die Propstei ein Hotel-und Gastronomiebetrieb mit großem Gemüse- und Kräutergarten, weitläufiger Waldparkanlage mit 14 Teichen und einem Zentrum für Hippotherapie, ein Bio-Bauernhof, ein Seminar- und Kongresszentrum, ein Konzertveranstalter sowie der größte Arbeitgeber im Biosphärenpark Großes Walsertal. Da sich diese vielfältigen Aktivitäten aber nach wie vor ganz harmonisch um ein ideelles Zentrum bündeln, bleibt die Propstei, was sie nach den Worten von Pater Nathanael sein soll: der Ort, wo sich Himmel und Erde begegnen.

12:10
Salzburg - Das Rom des Nordens

Salzburg war der Kirchenstaat jenseits der Alpen, bis es in den Napoleonischen Kriegen seine Selbständigkeit verlor und letztlich zu Österreich kam. Die Pracht des Salzburger Doms gibt heute noch einen Begriff von der Macht, die die Fürsterzbischöfe von hier aus über Jahrhunderte ausgeübt haben. Salzburg war im Mittelalter das geistige Zentrum für die christliche Missionierung, etwa von Kärnten. Die treibende Kraft hinter der kirchlichen Entfaltung Salzburgs im Mittelalter war der heilige Virgil, dem im Salzburger Dom auch ein Altar errichtet worden ist. Die Dokumentation erzählt die Salzburger Kirchengeschichte und zeigt die Stätten, an denen sie heute noch erlebbar ist.

13:05
Tiroler Lieblingsplätze

UT

Tirol hat viele faszinierende Landschaften zu bieten und Menschen, die mit diesen Landschaften eng verbunden sind. Wir haben uns im ganzen Land auf die Suche gemacht. Drei landschaftliche Kostbarkeiten und drei ganz besondere Menschen haben wir dabei gefunden. Tauchen Sie im Gaistal ein in die Welt des Schriftstellers und Jägers Ludwig Ganghofer. Am atemberaubenden Seebensee haben sich die Liebenden seines Romans Das Schweigen im Walde zum ersten Mal getroffen. In der Kaiserklamm bei Brandenberg im Tiroler Unterland zeigen wir Ihnen Bilder der lebensgefährlichen Holzdrift, die ein ehemaliger Holzarbeiter noch selbst miterlebt hat. Und schauen Sie sich das ursprüngliche, das einfache Leben auf der Oberstaller Alm im hintersten Villgratental in Osttirol an. Regie: Katharina Kramer.

13:50
Im k.u.k. Luxuszug an die Adria

Die Adria als Sehnsuchtsort entdeckten die Habsburger, als die Eisenbahn erstmals schnelle Reisen bis zum Mittelmeer erlaubte. Orte wie Abazzia (Opatia) entwickelten sich zum Mekka für Sommerurlauber. Viele Spuren der damaligen Lebenskultur haben sich entlang der Südbahn-Route erhalten.

14:40
Die Blutspur der Medici (1/2)

DEU

Fürsten, Kunstmäzene und Helden oder Giftmischer, Intriganten und Mörder - welche Bezeichnung auch immer den Medici gerecht wird, eines ist sicher: über 300 Jahre lang beherrschte die Familie die Geschicke der westlichen Welt.

15:30
Die Blutspur der Medici (2/2)

DEU

Fürsten, Kunstmäzene und Helden oder Giftmischer, Intriganten und Mörder - welche Bezeichnung auch immer den Medici gerecht wird, eines ist sicher: über 300 Jahre lang beherrschte die Familie die Geschicke der westlichen Welt.

16:15
Die bucklige Welt - Unterwegs im Süden Niederösterreichs

Die Bucklige Welt in Niederösterreich verdankt ihren Namen ihren sanften Hügeln. Wohlhabend war die Gegend nie, das Bauernland war seinen Menschen eine raue Heimat. Die Alten erinnern sich noch an die Zeit, als selbst am Licht gespart werden musste. Heute zeugen prächtige Einschichthöfe von wachsendem Wohlstand. Uralte, trutzige Wehrkirchen prägen das Bild vieler Dörfer, erinnern an die Zeiten der Bedrohung durch Osmanen und Kuruzzen. Die Passionsspiele in Kirchschlag locken alle fünf Jahre Tausende von Besuchern in die sonst so ruhige Gegend. Hier und da trifft man noch auf die seltenen Schwarzstörche, und in der letzten Mühle der Gegend erinnert nur das Handy des Müllers an die Gegenwart. Im Gasthaus trifft sich bis heute der Sparverein, und der Fassbinder geht wie eh und je seinem Handwerk nach - allerdings mit Unterstützung computergesteuerter Maschinen. Der Film von Frieder Käsmann zeigt die Menschen der Buckligen Welt beim Arbeiten und Feiern, erzählt von kulinarischen Köstlichkeiten wie dem Schmerstrudl und von der Auferstehung keltischen Lebens in Schwarzenbach.

17:05
Der gesunde Garten

Der Mensch hat seit jeher das Bedürfnis nach gesunder Nahrung, von der er genau weiß, woher sie kommt. Biologisches Gemüse selbst anbauen erfordert aber Wissen. Welche Gemüsearten vertragen sich? Was braucht viel Dünger, was weniger? In einer neuen Folge von GartenKULT geben Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner die Antworten und zeigen mit zahlreichen praktischen Tipps und Tricks, wie der gesunde Garten gedeiht.

17:30
R: Elisabeth Eisner... Klingendes Österreich: Der weite Bogen - Vom Joglland über die Bucklige Welt

Der weite Bogen erstreckt sich vom steirischen Joglland über die Bucklige Welt in Niederösterreich bis in das Burgenland und erreicht seinen Endpunkt in der steirischen Stadt Fürstenfeld. Der kulturelle Reichtum des Jogllandes wird am eindrucksvollsten in Vorau sichtbar: Das Augustiner Chorherrenstift und gleich daneben das Freilichtmuseum lassen die unschätzbar hohen Werte der kirchlichen und der bäuerlichen Kulturtradition erkennen. Die Weinberge von Harmannsdorf, Eisenberg und Winten säumen den weiteren Weg des Klingenden Österreich, der über Maria Weinberg und Güssing schließlich nach Fürstenfeld führt.

18:35
Unser Österreich
19:25
Das Zillertal mit Peter Habeler

Die Reise durch die Jahreszeiten beginnt im spätsommerlichen Zillertal. Wenn es im Tal noch ruhig ist, erstrahlen die Berge in einem besonderen Glanz, in ganz eigenen Farben. Wir starten unseren Streifzug oberhalb von Mayrhofen, im hinteren Zillertal. Im Herzen des Hintertuxer Gletschers, in 35 Metern Tiefe verbirgt sich ein wahres Juwel, ein unterirdischer Gletscher See mit einer Länge von knapp 100 Metern. Vor genau 11 Jahren entdeckt Roman Erler diesen besonderen Ort, eine riesige begehbare Gletscherspalte, ein System von Hohlräumen im innersten des Gletschereises. Es sind die Ziele die uns auf den richtigen Weg führen. Den Gipfel vor Augen. Den Blick nach oben gerichtet, um irgendwann anzukommen. Der Olperer - mit 3476 Metern ist freilich nicht der höchste, aber einer der bekanntesten Berge des Zillertals. Für Peter Habeler bedeutet er Heimat. Hier hat der Alpinist seine Liebe zu den Bergen entdeckt, hierher kehrt er immer wieder zurück. Habeler trifft hier auch auf Ski-Olympiasieger Leonhard Stock. Ebenfalls ein Zillertaler.

20:15
R: Klaus Hipfl... Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot - Von der Glühlampe zum Mobiltelefon

In der Geschichte der Elektrotechnik hat Österreich zahlreiche Erfinder vorzuweisen, etwa den altösterreichischen Wechselstrom-Pionier Nikola Tesla, der namensgebend für die Fahrzeuge jener Elektroauto-Marke wurde, die derzeit in aller Munde ist. Berühmtheit erreichte auch Carl Auer von Welsbach, der einen entscheidenden Beitrag zur Erfindung der Glühbirne leistete. In seinem vielleicht wichtigsten Patent, der Metallfadenlampe, brachte er Drähte aus den Metallen Osmium und Wolfram besonders effektiv zum Glühen. Und das tun sie bis heute, besser bekannt unter dem Markennamen Osram. Nicht fehlen darf in dieser Folge auch die Geschichte des Rundfunks in Österreich. Am 1. Oktober 1924 ging die erste Radiosendung der RAVAG, der Radio-Verkehrs-AG, über den Äther, gesendet wurde aus einem provisorischen Studio am Stubenring. Der autoritäre Ständestaat unter Engelbert Dollfuß und Kurt Schuschnigg benutzt den Hörfunk als Propagandainstrument. Kurt Schuschniggs berühmte Rücktrittsrede mit dem Satz Gott schütze Österreich geht nur wenige Stunden vor der Übernahme des Senders durch die Nationalsozialisten am 11. März 1938 on air. Für das Nazi Regime war die Elektroindustrie besonders wichtig. Man errichtete Kraftwerke, baute die Stromversorgung aus und der Volksempfänger war das zentrale Organ der Partei zur Volksverhetzung. All das zu einem hohen Preis für die Bevölkerung: Betriebe wurden arisiert, Zwangsarbeiter eingesetzt und die Branche war ein bedeutender Teil der Kriegswirtschaft. In der Zeit des Wirtschaftswunders gab es österreichische Firmen, die höchst erfolgreich elektrische Haushaltsgeräte herstellten. Aber selbst so bekannte Unternehmen wie Eumig, Elektra Bregenz oder Eudora konnten sich im internationalen Wettbewerb nicht durchsetzen und gingen pleite. Die renommierten Markennamen wurden von ausländischen Investoren aufgekauft und haben sich bis heute erhalten, auch wenn es keine Produktionsstätten in Österreich mehr gibt. Im Elektronikbereich dagegen waren und sind einige österreichische Betriebe als Hidden Champions erfolgreich. Aus der ehemaligen Verstaatlichten Industrie entstand durch einen Manager Buy Out, an dem der ehemalige Finanzminister Hannes Androsch federführend beteiligt war, die Austria Technologie & Systemtechnik AG, kurz AT&S. Das in der Öffentlichkeit wenig bekannte Unternehmen ist inzwischen einer der weltweit führenden Hersteller von High Tech Leiterplatten, das sind Träger für elektronische Bauteile, die man in jedem Mobiltelefon findet.

21:05
R: Bernhard Nezold... Erfolgsgeschichten in Rot-Weiß-Rot - Von Manner bis zum Kornspitz

Die ORF-III-Neuproduktion macht sich auf die Suche nach der Geschichte der großen österreichischen Lebensmittelproduzenten. Am Anfang des 20. Jahrhunderts zählte Österreich 60 Millionäre die in der Lebensmittelindustrie großes Geld machten. Heute ist das nicht viel anders. Red Bull, sprudelnde Limonade, hat Dietrich Mateschitz immerhin zum zweitreichsten Österreicher gemacht. Sogar ein Kaffeehaus brachte Anfang des 20. Jahrhunderts seinem Besitzer einen Millionärsstatus - das Cafe de l Europe. Damals, bevor es abbrannte, stand es ein paar Häuser weiter als heute, direkt gegenüber vom Riesentor des Stephansdoms und verköstigte Diplomaten, Angehörige des Kaiserhauses und Künstler wie Gustav Mahler. Künstler standen jeher in engem Kontakt und Abhängigkeitsverhältnis zu Großindustriellen. Die Industriellenfamilie Lederer zum Beispiel war gut mit Schiele und Klimt befreundet und besaß die bedeutendste Klimtsammlung ihrer Zeit. Spiritus und Melasse haben das ermöglicht. Zucker und Süßwaren waren seit jeher ein typisch österreichisches Geschäft. Ebenfalls in diese Zeit fällt die Gründung des heute größten österreichischen Süßwarenherstellers - Manner. Der Gründer Josef Manner wurde mit Schokolade und seiner Haselnussschnitte steinreich und die Firma produziert heute noch in Wien. Wien war im 19. Jahrhundert übrigens traditionell eine Weinstadt. Bis Anton Dreher das Bier brachte. Der arbeitete sich vom Schankburschen zum Brauereipächter hoch und kaufte sich schließlich eine Brauerei in Schwechat. Sein Enkel, ebenfalls Anton Dreher, produzierte um die Jahrhundertwende über 1 Million hl Bier - Schwechater war damals somit das größte Brauunternehmen der Welt. Vom Kornspitz bis zum Kattun-Sekt macht sich die Dokumentation auf die Spuren der österreichischen Industriegeschichte - denn auch Erfolg geht scheinbar durch den Magen.

21:55
Voestalpine - Industriegeschichte in Rot-Weiß-Rot

Heute ist die voestalpine einer der erfolgreichsten internationalen Konzerne im Bereich Stahlerzeugung und Weiterverarbeitung. Die Gründung der Reichswerke Hermann Göring in Linz 1938, wenige Wochen nach dem Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland, kostete rund 4.500 Menschen ihr Zuhause. Zwei kleinere Ortschaften wurden für das Werksgelände dem Erdboden gleich gemacht. Kriegsgefangene, Zwangsarbeiter und KZ Häftlinge arbeiteten unter katastrophalen Bedingungen für die Kriegsmaschinerie der Nazis. Das Lager III des KZ Mauthausen befand sich auf dem Werksgelände. Ausschlaggebend für Ausbau und Investition der VOEST nach dem Kriegsende waren die Mittel aus dem Marshall Plan. Österreich sollte als Kleinstaat überleben, innerhalb der US-amerikanischen Einflusssphäre bleiben und die verstaatlichte VOEST der Motor des Wiederaufbaus werden. In den 1950er und 1960er Jahren wurde die VOEST zur Lokomotive des Wirtschaftswachstums. Internationale Gäste wie Nikita Chruschtschow, Juri Gagarin, der erste Mann im All, und viele andere machten Station in Linz. Intensiv wurde der Kontakt zu den kommunistischen Ökonomien gepflegt, Milliardenaufträge waren die Folge. Nach dem Wahlsieg Bruno Kreiskys 1970 begann die Diskussion über die Koordinierung der beiden großen verstaatlichten Stahlkonzerne, der VOEST und der Österreichischen Alpine-Montangesellschaft. 1972 wurde die große Stahllösung verkündet und der sechsgrößte Stahlkonzern Europas geschaffen. Außenpolitisch bedenkliche Geschäfte und der Rückschlag in der Stahlkonjunktur ließen 1975 eine Bombe platzen. Die folgenden Jahre waren geprägt von der Zerstörung des Mythos VOEST als unsinkbares Flaggschiff der verstaatlichten Industrie. Unter Bundeskanzler Vranitzky kam es zum wirtschaftspolitischen Umschwung in Richtung Privatisierung. Seit 2000 sichert das Modell der Mitarbeiterbeteiligung die Stabilität des Unternehmens. Die eigene Belegschaft ist der verlässlichste Eigentümer, der an einer langfristigen Entwicklung des Konzerns interessiert ist. Die Dokumentation versucht unter Verwendung von Archivmaterial und Interviews dem Mythos VOEST nachzugehen.

22:50
Der Untermieter (3/5)

Der Ausgangspunkt für die Geburt einer Sternstunde der österreichischen Fernsehunterhaltung war die Idee von Philips Österreich, den Anfang der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Rasierapparat Philishave durch Werbespots im Fernsehen zu bewerben und diese Werbung durch kleine Spielhandlungen zu unterstützen. Das Ergebnis dieser für damalige Zeiten ungewöhnliche Idee war Der Untermieter. Die Firma Minke Film wurde daraufhin mit der Herstellung von vorerst 20 Folgen einer Sketch-Serie beauftragt. Man engagierte das junge Komikerpaar Otto Schenk und Alfred Böhm für die Hauptrollen, Paula Pfl uger vom Wiener Volkstheater stellte die verwitwete Frau Mundl dar. In kleinen, aber wichtigen Rollen, spielten weiters Helga Papouschek und Renée Michaelis (die spätere Gattin von Otto Schenk) mit. Regisseur Hermann Kutscher erarbeitete mit diesem Ensemble köstliche Miniaturen: ganz normale Situationen des täglichen Lebens sind der Ausgangspunkt für Verwirrungen und Verwicklungen zwischen Personen und Dingen und sorgen für beste Unterhaltung. Jede Pointe sitzt, Wortwitz und Situationskomik halten sich die Waage und ergänzen einander in meisterlicher Weise. Carl Merz bietet als Autor den Schauspielern das richtige Material und stachelt sie zu hinreißender Spielfreude an. Für diejenigen, die diese Kurzgeschichten in den 60er Jahren bereits gesehen haben, ist es eine höchst erfreuliche Wiederbegegnung; alle anderen werden erkennen, dass in diesem Genre kaum Besseres produziert worden ist. ORF III zeigt jeweils fünf Episoden der Sketch-Serie am Stück. Von Carl Merz, mit Otto Schenk & Alfred Böhm In weiteren Rollen: Paula Pfluger, Renée Michaelis, Helga Papouschek. Österreich, 1963.

23:10
Der Untermieter (4/5)

Der Ausgangspunkt für die Geburt einer Sternstunde der österreichischen Fernsehunterhaltung war die Idee von Philips Österreich, den Anfang der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Rasierapparat Philishave durch Werbespots im Fernsehen zu bewerben und diese Werbung durch kleine Spielhandlungen zu unterstützen. Das Ergebnis dieser für damalige Zeiten ungewöhnliche Idee war Der Untermieter. Die Firma Minke Film wurde daraufhin mit der Herstellung von vorerst 20 Folgen einer Sketch-Serie beauftragt. Man engagierte das junge Komikerpaar Otto Schenk und Alfred Böhm für die Hauptrollen, Paula Pfl uger vom Wiener Volkstheater stellte die verwitwete Frau Mundl dar. In kleinen, aber wichtigen Rollen, spielten weiters Helga Papouschek und Renée Michaelis (die spätere Gattin von Otto Schenk) mit. Regisseur Hermann Kutscher erarbeitete mit diesem Ensemble köstliche Miniaturen: ganz normale Situationen des täglichen Lebens sind der Ausgangspunkt für Verwirrungen und Verwicklungen zwischen Personen und Dingen und sorgen für beste Unterhaltung. Jede Pointe sitzt, Wortwitz und Situationskomik halten sich die Waage und ergänzen einander in meisterlicher Weise. Carl Merz bietet als Autor den Schauspielern das richtige Material und stachelt sie zu hinreißender Spielfreude an. Für diejenigen, die diese Kurzgeschichten in den 60er Jahren bereits gesehen haben, ist es eine höchst erfreuliche Wiederbegegnung; alle anderen werden erkennen, dass in diesem Genre kaum Besseres produziert worden ist. ORF III zeigt jeweils fünf Episoden der Sketch-Serie am Stück. Von Carl Merz, mit Otto Schenk & Alfred Böhm In weiteren Rollen: Paula Pfluger, Renée Michaelis, Helga Papouschek. Österreich, 1963.

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Kult.reloaded
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Fernsehen wie damals
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Fernsehen wie damals
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Die Blutspur der Medici (1/2)

DEU

Fürsten, Kunstmäzene und Helden oder Giftmischer, Intriganten und Mörder - welche Bezeichnung auch immer den Medici gerecht wird, eines ist sicher: über 300 Jahre lang beherrschte die Familie die Geschicke der westlichen Welt.

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Die Blutspur der Medici (2/2)

DEU

Fürsten, Kunstmäzene und Helden oder Giftmischer, Intriganten und Mörder - welche Bezeichnung auch immer den Medici gerecht wird, eines ist sicher: über 300 Jahre lang beherrschte die Familie die Geschicke der westlichen Welt.

03:40
Der Untermieter (3/5)

Der Ausgangspunkt für die Geburt einer Sternstunde der österreichischen Fernsehunterhaltung war die Idee von Philips Österreich, den Anfang der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Rasierapparat Philishave durch Werbespots im Fernsehen zu bewerben und diese Werbung durch kleine Spielhandlungen zu unterstützen. Das Ergebnis dieser für damalige Zeiten ungewöhnliche Idee war Der Untermieter. Die Firma Minke Film wurde daraufhin mit der Herstellung von vorerst 20 Folgen einer Sketch-Serie beauftragt. Man engagierte das junge Komikerpaar Otto Schenk und Alfred Böhm für die Hauptrollen, Paula Pfl uger vom Wiener Volkstheater stellte die verwitwete Frau Mundl dar. In kleinen, aber wichtigen Rollen, spielten weiters Helga Papouschek und Renée Michaelis (die spätere Gattin von Otto Schenk) mit. Regisseur Hermann Kutscher erarbeitete mit diesem Ensemble köstliche Miniaturen: ganz normale Situationen des täglichen Lebens sind der Ausgangspunkt für Verwirrungen und Verwicklungen zwischen Personen und Dingen und sorgen für beste Unterhaltung. Jede Pointe sitzt, Wortwitz und Situationskomik halten sich die Waage und ergänzen einander in meisterlicher Weise. Carl Merz bietet als Autor den Schauspielern das richtige Material und stachelt sie zu hinreißender Spielfreude an. Für diejenigen, die diese Kurzgeschichten in den 60er Jahren bereits gesehen haben, ist es eine höchst erfreuliche Wiederbegegnung; alle anderen werden erkennen, dass in diesem Genre kaum Besseres produziert worden ist. ORF III zeigt jeweils fünf Episoden der Sketch-Serie am Stück. Von Carl Merz, mit Otto Schenk & Alfred Böhm In weiteren Rollen: Paula Pfluger, Renée Michaelis, Helga Papouschek. Österreich, 1963.

04:00
Der Untermieter (4/5)

Der Ausgangspunkt für die Geburt einer Sternstunde der österreichischen Fernsehunterhaltung war die Idee von Philips Österreich, den Anfang der 60er Jahre auf den Markt gekommenen Rasierapparat Philishave durch Werbespots im Fernsehen zu bewerben und diese Werbung durch kleine Spielhandlungen zu unterstützen. Das Ergebnis dieser für damalige Zeiten ungewöhnliche Idee war Der Untermieter. Die Firma Minke Film wurde daraufhin mit der Herstellung von vorerst 20 Folgen einer Sketch-Serie beauftragt. Man engagierte das junge Komikerpaar Otto Schenk und Alfred Böhm für die Hauptrollen, Paula Pfl uger vom Wiener Volkstheater stellte die verwitwete Frau Mundl dar. In kleinen, aber wichtigen Rollen, spielten weiters Helga Papouschek und Renée Michaelis (die spätere Gattin von Otto Schenk) mit. Regisseur Hermann Kutscher erarbeitete mit diesem Ensemble köstliche Miniaturen: ganz normale Situationen des täglichen Lebens sind der Ausgangspunkt für Verwirrungen und Verwicklungen zwischen Personen und Dingen und sorgen für beste Unterhaltung. Jede Pointe sitzt, Wortwitz und Situationskomik halten sich die Waage und ergänzen einander in meisterlicher Weise. Carl Merz bietet als Autor den Schauspielern das richtige Material und stachelt sie zu hinreißender Spielfreude an. Für diejenigen, die diese Kurzgeschichten in den 60er Jahren bereits gesehen haben, ist es eine höchst erfreuliche Wiederbegegnung; alle anderen werden erkennen, dass in diesem Genre kaum Besseres produziert worden ist. ORF III zeigt jeweils fünf Episoden der Sketch-Serie am Stück. Von Carl Merz, mit Otto Schenk & Alfred Böhm In weiteren Rollen: Paula Pfluger, Renée Michaelis, Helga Papouschek. Österreich, 1963.

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Was ist so schlimm am Kapitalismus? Befunde eines Globalisierungskritikers

Dass wir in seinen Augen mit dem Kapitalismus nicht in der besten aller Welten leben, hat der Schweizer Soziologe Jean Ziegler immer wieder deutlich gemacht. In einer Wiener Vorlesung in Gesprächsform stellt sich der Bestsellerautor den Fragen von Michael Kerbler und stellt auch sein neuestes Buch zum Thema vor. Er legt dar, welchen unmenschlichen Preis wir für diese kannibalische Weltordnung zahlen, die radikal zerstört werden muss. Die Abschaffung des Kapitalismus ist eine kraftvolle Utopie, an deren Verwirklichung bereits Millionen von Menschen arbeiten und sich als breite Widerstandsfront formieren. Mit dem weltweiten Erstarken der Zivilgesellschaft zieht eine neue Antwort der Geschichte herauf.