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ARTE
05:45
Xenius
06:15
R: Max Mönch, Friedemann Hottenbacher
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Michael Schumacher
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Christine Tournadre... Das abgeschottete Lengguru-Massiv ist für Wissenschaftler ein wertvolles Freiluft-Labor. Ein 50-köpfiges Expertenteam erhofft sich Aufschluss über die Evolution und trifft auf unbekannte Meeresbewohner.
09:25
R: Tilo Hoffmann... Als die Bewohner anderer arabischer Staaten noch auf sporadische Regenfälle und das Sammeln des Wassers in Zisternen angewiesen waren, entstand in Oman bereits ein landesweites Kanalsystem, das die Menschen ganzjährig mit Wasser versorgt – das Afladsch. Ein Großteil der alten Kanäle leitet noch heute kostbares Quellwasser über Tausende Kilometer durch die Gebirge auf die Felder und in die Gärten des Landes. Seit 2006 gehört das Afladsch-Bewässerungssystem zum Unesco-Weltkulturerbe. Auch das kleine Bergdorf Al-Scherika verfügt über einen solchen Kanal. Seit mehr als 40 Jahren ist Sulejman al-Rijami der oberste Wasserverantwortliche des Ortes, ein Wakil – zu Deutsch: ein Beauftragter. Der 62-Jährige überwacht den Zustand des Dorfkanals. Das uralte System muss zuverlässig funktionieren; nur dann können die Felder an den Bergflanken bewirtschaftet werden. Doch in diesem Jahr führt der Kanal weniger Wasser als sonst. Ein Problem, denn demnächst steht die Rosenernte des Ortes an, und für viele Dorfbewohner sind die Rosen die einzige Einnahmequelle. Aus den Blüten wird das begehrte Rosenwasser gewonnen, das zur Parfümherstellung und als Gewürzzusatz benötigt wird. Um den undichten Kanal zu reparieren, holt Sulejman al-Rijami einen Wasserbeamten der Regierung ins Dorf. Doch der hat andere Probleme. Neben dem Dorf Al-Scherika droht auch in anderen Städten der Gegend eine Wasserknappheit. Wird er sich trotzdem des Kanals in Al-Scherika annehmen können? Werden die Bergbauern auch in diesem Jahr ihre kostbare Rosenblütenernte einfahren? , Online verfügbar von 25/06 bis 02/07.
10:20
Die peruanische Stadt Iquitos wurde um 1750 als Jesuitenmission gegründet. Der Kautschukboom Ende des 19. Jahrhunderts machte einige Bewohner reich, wovon imposante Gebäude in der prächtigen Altstadt zeugen. Bis heute ist Iquitos trotz der isolierten Lage die größte Stadt am peruanischen Amazonas. Mehr als 400.000 Menschen leben hier, die meisten von ihnen allerdings in relativer Armut. In Stadtteilen wie Belén, einer Holzhaussiedlung aus Pfahlbauten, auch als das Venedig am Amazonas bezeichnet, herrschen schwierige Lebensbedingungen. Vor allem der Wechsel zwischen Hochwasser und Trockenperioden im Amazonasbecken stellt die Bewohner vor große Herausforderungen. 360° Geo Reportage begleitet eine Bewohnerin Beléns bei ihren Vorbereitungen auf die kommende Regenzeit.Belén ist eine riesige Holzhütten – und Pfahlbausiedlung und das Armenviertel von Iquitos. Für die meisten Menschen, die aus den entlegenen Dörfern im Amazonasgebiet nach Iquitos ziehen, ist dieses Viertel die erste Anlaufstation auf ihrer Suche nach Arbeit und besseren Chancen. Wie Zehntausende Menschen lebt auch die 40-jährige Neri Luz Ahuanari seit einigen Jahren hier. Mit der Hilfe des Tischlers Enrique Pinche will sie ihr marodes Holzhaus vor dem nächsten Hochwasser generalüberholen. Die Holzstämme, auf denen das Haus in der Regenzeit schwimmt, sind porös und verrottet, eine Totalsanierung ist längst überfällig. Alles muss fertig sein, bevor der Rio Itaya, ein Nebenfluss des Amazonas, wie jedes Jahr über die Ufer tritt und ganz Belén unter Wasser setzt.Amazonaskapitän Ceim Perez dagegen freut sich schon auf die Regenzeit, denn ein höherer Wasserstand macht dann seine Arbeit einfacher. Er transportiert mit dem Schiff Henry 7 Passagiere, überlebenswichtige Güter und Lebensmittel in die isolierte Metropole. Während der Trockenzeit ist die Navigation auf den Flüssen voller Untiefen gefährlicher. Pilot Jorge Pinedo ist zwar unabhängig vom Amazonaspegel, doch auf seinen Flügen in Dörfer nahe der peruanisch-kolumbianischen Grenze muss er immer mit plötzlichen Unwettern rechnen. , Online verfügbar von 25/06 bis 02/07.
11:05
R: Agnes Molia, Hélene Maucourant
11:30
R: David Allen... (GB 2011). Anderthalb Jahre widmete sich der Naturfreund und Autor Joe Hutto in völliger Abgeschiedenheit der Truthahnaufzucht. Was er als Vollzeit-„Mutter“ von 16 wilden Küken erlebte und wie es war, in die Zivilisation zurückzukehren, schildert die anrührende Doku von David Allen. Mehrfach preis- und Emmy-gekrönt.
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
13:50
I: Eileen Brennan, Tim Curry, Madeline Kahn, Christopher Lloyd, Michael McKean, Martin Mull, Lesley Ann Warren, Colleen Camp, Lee Ving, Bill Henderson, Kelley Nakahara; S: Jonathan Lynn; R: Jonathan Lynn... Krimikomödie um eine ungewöhnliche Tätersuche, inspiriert vom Brettspiel „Cluedo“., In einem Landhaus treffen sich 1954 sechs Menschen (u. a. die Vollblutkomödianten Madeline Kahn, Eileen Brennan, Christopher Lloyd) zu einem noblen Diner. Butler Wadsworth (Tim Curry) empfängt sie. Zum Dessert gibt es eine Leiche: Gastgeber Mr. Boddy (Lee Ving), der offenbar alle Gäste erpresst hatte, wird ermordet. Doch dabei solls nicht bleiben, es geschehen weitere Morde: Die Köchin wird erstochen, ein herbeigeeilter Polizist erschlagen… Die Konstellation des Kultfilms erinnert ein wenig an „Eine Leiche zum Dessert“ (1976). Der Spielcharakter ging zunächst über die Filmhandlung hinaus: Zufällig verteilt, brachte der Verleih den Film damals mit drei unterschiedlichen Enden in die Kinos. Arte zeigt eine Version, in der alle Enden integriert sind.
15:25
R: Agnes Molia, Raphaël Licandro
16:45
Einatmen, ausatmen: Etwa 20.000 Mal machen wir das täglich. Und wenn wir hungrig sind, essen wir, worauf wir Appetit haben. Atmung und Verdauung versorgen den Körper mit allem, was er zum Leben braucht: Sauerstoff und Nahrung. Nur wenn diese Prozesse reibungslos funktionieren, haben wir ausreichend Energie und fühlen uns gesund. Wie wichtig Atmung ist, erfahren die Xenius-Moderatoren am eigenen Leib: Caroline du Bled versucht sich im Apnoetauchen – der Weltrekord in dieser Disziplin liegt bei 24 Minuten und 3 Sekunden. Ganz so lang wird es Caroline nicht schaffen – auch wenn sie sich gute Tipps bei einem Tauchlehrer holt. lässt sich von einer Atemtherapeutin zeigen, wie er durch Übungen seine Atmung verbessern kann. Er erfährt auch, dass es einen Zusammenhang zwischen Atmung und Verdauung gibt: Bei der Tiefenatmung wird die Bauchdecke angehoben und gesenkt – und das massiert den Darm und verbessert die Verdauung. Meistens atmen und essen wir, ohne darüber nachzudenken. Nur wenn etwas schiefgeht, werden wir uns darüber bewusst: Beispielsweise wenn wir Schluckauf haben oder unter Mundtrockenheit leiden. Xenius erkundet die Ursachen und gibt Tipps, was man dagegen tun kann. Eine weitere wichtige Frage stellen die Xenius-Moderatoren dem Immunforscher Prof. Thomas Brocker: Wie erkennt das Immunsystem im Darm, ob es Bakterien oder Nahrungsmittel angreifen oder tolerieren soll? Entscheidet das Immunsystem falsch, so kann es zu entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn kommen.
17:10
R: Thomas Unger, Kerstin Holl... „Der Wald der neuen Bäume“. Auftakt zu einer Reihe über vergessene Orte, die von jungen Menschen neu entdeckt werden. Folge 1 führt nach Rumänien, in die Karpaten. Hier versucht eine gemeinnützige Stiftung, die letzten Urwälder vor der Rodung zu bewahren. Ihr Traum: der größte Nationalpark Europas. 5 Folgen, tägl., Online verfügbar von 25/06 bis 02/07; Erstausstrahlung.
17:35
R: Marianne Chaud... Felsige Landschaftsformationen von atemberaubender Schönheit, ein einsames Tal in 4.000 Meter Höhe, die höchstgelegenen bewohnten Gebiete im Himalaya: Willkommen im Kloster Phuktal im indischen Zanskar. In diesem fast unerreichbaren, wie ein Schwalbennest an die Berghänge geklebten Kloster leben etwa 70 Mönche wie im Mittelalter. Hier lebt auch der achtjährige Kenrap. Er will Mönch werden, seit ihm im Alter von fünf Jahren bewusst wurde, dass er die Reinkarnation eines 68-jährigen Mönches ist. Die buddhistischen Mönche von Phuktal verlassen ihr Kloster im eiskalten Winter und durchqueren schnee – und eisbedeckte Landschaften auf gefährlichen Bergpfaden oder entlang der zugefrorenen Flüsse, um in mehrere Tagesmärsche entfernten Dörfern Fruchtbarkeitsrituale abzuhalten. Das ebenso waghalsige wie fröhliche Unterfangen bringt Abwechslung in ihren sonst eintönigen Alltag – und beschert ihnen ein Wiedersehen mit Familie und Freunden. Die Dokumentation entführt den Zuschauer in eine völlig andere Welt. Sie vermittelt sensible Einblicke in die harten Lebensbedingungen dieser Menschen und macht zudem mit einer einzigartigen Architektur und großartigen Landschaften bekannt.
18:30
R: Franziska Boeing... Neben historischen Städten wie Heidelberg und Bad Wimpfen stellt die Dokumentationsreihe Menschen vor, die ungewöhnlichen und sogar nahezu ausgestorbenen Berufen nachgehen – wie etwa Turmuhrbauer Gernot Dürr. Für spektakuläre Feuerwerke verantwortlich ist Frank Hotz aus Heidelberg. Während sich Tausende Menschen in der Stadt am Neckar versammeln, um der Zerstörung des Heidelberger Schlosses zu gedenken, erleuchtet Hotz mit Hunderten Raketen und Böllern den Himmel über Heidelberg. Wenige Kilometer weiter thront die Burg Guttenberg hoch über der Burgenstraße. Die Familie von Bernolph Freiherr zu Gemmingen-Guttenberg lebt hier in der 17. Generation. Das Burggemäuer beherbergt seit 1970 die Deutsche Greifenwarte mit Bussarden, Adlern und Geiern. Das Leben in mittelalterlichen Bauten ist auch für Bianca Knodel zur Lebensaufgabe geworden. Als Türmerin führt sie in Bad Wimpfen eine 650 Jahre alte Tradition fort. In Deutschland ist sie die einzige ihrer Zunft, die noch auf einem Turm residiert – immerhin in 58 Meter Höhe. In traumhafter und urromantischer Umgebung trifft man auch auf Menschen mit ganz anderen Leidenschaften: passionierte Vespa-Fahrer, einen Flugzeugbauer ohne Pilotenschein und Stehpaddler, die in Franken die idealen Gewässer für ihren Trendsport gefunden haben.
19:20
ARTE Journal
19:40
Jorge Rodriguez Martin ist Bürgermeister von Villavieja de Yeltes. Die kleine Gemeinde grenzt unmittelbar an die geplante Uran-Mine des britisch-australischen Konzerns Berkeley Energy. Regelmäßig fährt Jorge zur offenen Grube, denn Bau- und Fördergenehmigungen stehen noch aus. Seit vier Jahren engagiert er sich gegen die Mine, reicht Beschwerden ein und ficht Gutachten an. Wie viele in der Region fürchtet er, dass Boden und Wasser durch die radioaktive Strahlung kontaminiert werden könnten. Dadurch würde auch die nachhaltige Viehzucht leiden, eine der wenigen Einnahmequellen in der Region. Doch nicht alle sehen das Projekt skeptisch: In der Nachbargemeinde Retortillo erhofft sich mancher vom offenen Tagebau neue Arbeitsplätze. In der Region liegt die Arbeitslosenquote bei rund 16 Prozent. Eustaquio Herrero Martin ist selbstständiger Förster. Er hat schon viele uralte Steineichen auf dem Gelände der geplanten Mine gefällt. Ein willkommenes Zusatzeinkommen, denn trotz langer Arbeitstage und Wochenendeinsätzen bleiben der vierköpfigen Familie nur 1.000 Euro netto im Monat. Für Eustaquio ist klar: Die Uran-Mine würde viele Jobs und neue Chancen bringen. Bis 2019 will Berkeley in Salamanca die größte Uran-Mine Europas eröffnen. 2.000 Tonnen Brennstoff sollen im offenen Tagebau geschürft und verarbeitet werden – für Atomkraftwerke in ganz Europa. Trotz der Proteste aus der Bevölkerung unterstützt Spaniens Energieministerium das Projekt. Doch jetzt hat Nachbar Portugal, der ganz auf regenerative Energien setzt, Beschwerde gegen Spanien wegen möglicher Folgen für die Umwelt eingereicht.
20:15
I: Ava Gardner, James Mason, Nigel Patrick, Sheila Sim, Harold Warrender, Mario Cabré, Marius Goring, John Laurie; S: Albert Lewin; R: Albert Lewin... Melodram (1951) mit der unwiderstehlichen Ava Gardner – in Technicolor!, Das fiktive spanische Küstenstädtchen Esperanza, 1930. Kein Mann, der der schönen Sängerin Pandora Reynolds (Gardner) nicht zu Füßen liegt. Doch sie bringt ihren Verehrern nur Tod und Verderben – dem Autonarr Stephen ebenso wie dem stolzen Stierkämpfer Montalvo. Pandora sucht eine größere Liebe – und trifft auf den malenden Segeljachteigner Hendrick van der Zee (James Mason). Der ist zu ewigem Leben verdammt und kann nur erlöst werden durch eine Liebende, die ihr Leben für ihn opfert… Hinreißend-kitschiges Melodram, das Kamera-Ass Jack Cardiff („Die roten Schuhe“, „Krieg und Frieden“) superb fotografierte. Während der Dreharbeiten erkannte Gardner (Doku folgt!) ihr Faible für Spanien und Matadore.
22:15
R: Sergio G. Mondelo... Porträt über die Spanien-Jahre Gardners, die mit 31 ins Land der Franco-Diktatur zog., Sie liebte das Klima, die Toreros und die Melancholie des Flamenco, und ein bisschen floh Gardner (1922–89) auch vor ihrem Gatten Frank Sinatra. In Madrid verkehr­te die Schauspielerin in höchsten Kreisen und wurde hofiert wie ei­ne Prinzessin: „Es ist der einzige Ort, an dem ich Glück empfand.“, Erstausstrahlung.
23:10
I: Jeanne Moreau, Stanley Baker, Giorgio Albertazzi, Virna Lisi, Checco Rissone, James Villiers, Enzo Fiermonte; S: Hugo Butler, Evan Jones; R: Joseph Losey... Drama von Joseph Losey: Jeanne Moreau als dominante Femme fatale., „Verliebe dich nicht in mich!“ Doch sosehr die egozentrische Eva ihn von sich stößt: Tyvian (Stanley Baker), ein moralisch verkommener Waliser Flegel, kommt von ihr nicht los, lässt sich demütigen – und verliert auf tragische Weise eine Frau (Virna Lisi), die ihn wirklich liebte… Wer Loseys Meisterwerk „Der Diener“ (1963) schätzt, sollte „Eva“ sehen: Auch in dieser fast schwarzhumorigen James-Hadley-Chase-Verfilmung gehts um sexuelle Abhängigkeit, Dominanz und Unterwerfung. Die Produzenten kürzten um 50 Min., weshalb sich Losey von dem Torso distanzierte. Kein Juwel, aber sehenswert.
00:55
R: Gwenola Wagon, Stéphane Degoutin... Philosophischer Trip ins Innere der Datennetze und der kollektiven Intelligenz.
02:10
R: Marianna Economou
03:05
R: Philippe Allante
03:30
ARTE Journal
03:55
Online verfügbar von 26/06 bis 25/08; Erstausstrahlung.
04:45
R: Nicolas Rendu... Ein Laserschwert ist nicht bloß ein Laserschwert ... Dahinter versteckt sich ein Mann, der beinahe am eigenen Mythos gescheitert wäre. Und darum geht es. Nein, nicht um das Laserschwert.
05:05
R: Stefan Mathieu, Hannes Rossacher... Die Band Black Rebel Motorcycle Club steht seit 20 Jahren für astreinen Garagenrock. Zweieinhalb Jahre arbeiteten die Kalifornier am Album „Wrong Creatures“, das im Januar erschien. Es hat sich gelohnt, wie der Gig in Berlin beweist.
06:15
Xenius
06:40
R: Nicolas Cennac... Vor 50 Jahren wurde bei Kourou in Französisch-Guayana, unweit des Äquators, ein europäisches Raumfahrtzentrum mit einem der größten Weltraumbahnhöfe errichtet. Seit dem Jahr 1979 starten von hier aus vor allem Ariane-Raketen des europäischen Raumtransportunternehmens Arianespace. Mittlerweile werden mehr als zwanzig Satelliten jährlich ins All geschossen. Dafür stehen dem Raumfahrtzentrum Guayana drei Startrampen zur Verfügung. Daneben umfasst das weitläufige Gelände Gebäude für die Startvorbereitung von Raketen und Satelliten, ein Startkontrollzentrum und eine Fabrik für Raketentreibstoff. Für Serge Brunier wird es aufregend: Er darf beim Start der beeindruckenden Ariane 5 dabei sein. Am Fuße dieser leistungsstärksten europäischen Trägerrakete, die es ermöglicht, auch große Nutzlasten in die Erdumlaufbahn zu befördern, beobachtet er die letzten Startvorbereitungen. Über tausend Techniker führen die Endkontrollen an der Startrampe durch, bevor der Rakete einmal mehr die technische Spitzenleistung der Überwindung der Schwerkraft gelingt.
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Dietrich von Richthofen
08:00
Stadt Land Kunst
09:25
R: Sylvie Faiveley, Gil Kebaili... Wieder instand gesetzt: das Hameau de la Reine, Refugium der Königin., Bauernhof, Mühle, Molkerei, ein See: Ende des 18. Jh.s schuf die als verschwendungssüchtig geltende letzte Monarchin Frankreichs im Schlosspark von Versailles eine künstliche Idylle für private Rückzüge. Der Film verbindet die Restaurierung mit einem Porträt.
10:55
R: Fabrice Hourlier... Der Schreibtisch Ludwigs XV., eine astronomische Uhr und Möbel: Sechs für Monarchen gefertigte Meisterwerke aus dem 17. und 18. Jh. werden vorgestellt.
11:50
R: Agnes Molia, Nathalie Laville
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
14:00
I: Yves Montand, Isabelle Adjani, Lauren Hutton, Alain Souchon, Pinkas Braun, Jean-Luc Bideau; R: Jean-Paul Rappeneau... Krimikomödie von Jean-Paul Rappeneau („Cyrano von Bergerac“)., „Wenn ich hiergeblieben wäre, wäre nie etwas aus dir geworden…“ Mit diesen Worten wirbt der Welten-bummler Victor Valance (Yves Montand) nach 15- jähriger Abwesenheit bei Tochter Pauline (Isabelle Adjani) um Verständnis. Aber im Gegensatz zu Victors Mutter und Paulines Schwestern lässt sich die kühle Karrieristin von dem Filou nicht einseifen. Zu Recht, denn hinter ihrem Rücken verkauft Papa das Mietshaus seiner Mama, um ein Casino am Genfer See zu eröffnen. Aufgebracht reist Pauline ihm hinterher – und findet sich in einem Krimi wieder, denn Victor hat wahrlich nicht nur sie im Nacken…Sie als kalte Mademoiselle und er, ganz Charmeur der alten Schule: Adjani und Montand sind ein wunderbares Duo! Mit dabei: Liedermacher Alain Souchon („Ultra Moderne Solitude“).
15:50
R: Franck Cuvelier
16:45
Cannabis – lange Zeit war die Pflanze ausschließlich als Droge bekannt. Aber Cannabis ist auch eine Heilpflanze und gilt heute in immer mehr Ländern als ein anerkanntes Medikament, das vor allem Schmerzpatienten helfen kann. Aber Cannabis kann noch mehr: Als Nutzhanf, der nicht high macht, kommt Cannabis langsam wieder in Mode. Seine Fasern gelten als ökologischer Rohstoff und die Hanfsamen sind Grundlage für alternative Nahrungsmittel. Die Xenius-Moderatoren und Emilie Langlade besuchen eine der ersten Hanfproduktionen in Deutschland. Dort können sie ausprobieren, wie man aus Cannabis Lebensmittel macht. Außerdem finden sie heraus, dass Supermarktkresse heute häufig auf Hanf wächst, und sie erfahren, dass Hanf heutzutage sogar in vielen Autos steckt. , Erstausstrahlung.
17:10
R: Thomas Unger, Kerstin Holl... Die Gipfel des Nationalparks Picos de Europa in Nordspanien reichen bis über 2.600 Meter hinauf in das Reich des Nebels. Dort gibt es seit 2005 eine Schäferschule, die jungen interessierten Menschen das jahrtausendealte Handwerk der Berghirten zu vermitteln versucht. Die ausnahmslos erwachsenen Schüler kommen aus allen Teilen Spaniens. Vier Wochen lang werden sie von erfahrenen Dozenten in der notwendigen Theorie unterrichtet. Anschließend verteilen sie sich auf die Bergweiden, wo sie bei erfahrenen Hirten in der Praxis ausgebildet werden. Initiator des Schulprojekts ist der Künstler und Agrarökologe Fernando García-Dory. Seine Beweggründe für das außergewöhnliche Projekt sind vielfältig. Wie viele europäische Gegenden abseits großer Ballungszentren leidet auch der Norden Spaniens unter Landflucht. Die Arbeitslosigkeit und die Perspektivlosigkeit in wirtschaftlich schwachen ländlichen Regionen lässt junge Menschen in die Großstädte ziehen. Die Alten sterben und mit ihnen der Wissensschatz um Leben, Ackerwirtschaft und Dorfkultur. Von ehemals 1.000 Menschen, die jährlich mit ihren Tieren den Sommer in den Picos verbracht haben, sind noch acht übrig geblieben. Aber kann die Schule der Berghirten daran wirklich etwas ändern? Um diese Frage zu beantworten, trifft Andreas Korn bei seiner Reise durch die Majadas nicht nur Fernando García-Dory, sondern auch die letzten alten Hirten der Picos, die Schülerin Olaya sowie Nel, einen der jungen Hoffnungsträger für die Hirtenkultur in den asturischen Bergen. , Online verfügbar von 26/06 bis 03/07; Erstausstrahlung.
17:40
R: Marianne Chaud... In beinahe 4.000 Meter Höhe, inmitten einer kargen Felslandschaft, liegt das Dorf Sking, eines der abgelegensten in der Himalaya-Region Zanskar in Nordindien. Die Einwohner leben ausschließlich von der Landwirtschaft. Vor Beginn des langen Winters lagern sie die Ernte ein, die sie in den kurzen Sommern erwirtschaftet haben und für das ganze Jahr reichen muss. Dafür sind in erster Linie die Frauen zuständig, die von frühester Jugend bis ins hohe Alter und Tag für Tag unermüdlich arbeiten, um dem Winter zuvorzukommen. Die junge Ethnologin Marianne Chaud, die die Sprache der Region fließend beherrscht, filmt mit subjektiver Kamera während der Erntezeit im Dorf der Frauen. Das Filmteam nimmt am Alltag von vier Frauengenerationen teil, die froh sind, im Sommer unter sich zu sein. Es entsteht ein gefühlvoll-poetisches Bild ihres Lebens. Die Frauen teilen Sorgen und Einsamkeit, erfreuen sich am Spiel der Jüngsten und stehen den Dorfältesten in ihren letzten Stunden zur Seite. Ihre Natürlichkeit, ihre Weisheit, ihr Lächeln, ihr ganzes Wesen ziehen den Zuschauer in ihren Bann und verdeutlichen das Wesentliche der menschlichen Existenz.
18:35
R: Franziska Boeing... Der sinnliche Zugang scheint typisch für die Menschen der Region, denen man nachsagt, ein besonderes Faible für Genuss zu haben. Die Deutsche Weinstraße führt über 85 Kilometer von Bockenheim bis an die französische Grenze nach Schweigen-Rechtenbach in der Pfalz. Exotische Tiere, Ballonfahrer, Jugendliche auf Longboards und traditionsverbundene Tabakbauern zeigen, dass es entlang dieser Traumstraße zwischen Rheinebene und Pfälzer Bergland weit mehr zu entdecken gibt als Weinseligkeit. Seit der Römerzeit ist die Region vom Weinbau geprägt. Die Überreste eines fast 2.000 Jahre alten Weingutes bei Bad Dürkheim sind Zeugnisse dieser Geschichte. Der Winzer Markus Schneider ist einer, der trotz aller Heimatliebe auch mit Traditionen bricht. Mit 15 Jahren hat er seine Winzerausbildung begonnen. Ganz nah bei der Weinstraße genießen die leidenschaftlichen Ballonfahrer Uwe Hilzendegen und seine Frau Katrin ihre Heimat von oben. Ein einzigartiger Ausblick über Weinreben, sanfte Täler und den Pfälzer Wald. Der hat seit 2011 neue, ganz besondere Bewohner: Heckrinder. Peter Hiery kümmert sich um die scheuen Tiere, die den im 17. Jahrhundert ausgerotteten Auerochsen ähneln. Die urigen Viecher sind Teil eines neuen Beweidungsprojektes. Entlang der Route dient das traditionsreiche Hambacher Schloss heute unter anderem als Kulisse für Traumhochzeiten. Die Eventmanagerin Silvana Gattschau hat hier alle Hände voll zu tun. Ein Hochzeitsfest mit über hundert Gästen steht an. Alles läuft zunächst wie geplant, bis das Wetter umschlägt. Auf ganz eigene Art nutzen Kilian Schröer und seine Freunde die Weinstraße. An einem Tag im Jahr ist die Weinstraße für ein Fest komplett für den motorisierten Verkehr gesperrt. Dann rauschen die Jugendlichen mit ihren Longboards die Piste entlang. In Herxheim bei Landau kümmern sich Bauern um eine weniger bekannte Spezialität der Region: Tabak. Sowohl Klima als auch Boden bieten seit mehr als 400 Jahren ideale Bedingungen für den Tabakanbau in der Pfalz. , Online verfügbar von 26/06 bis 24/09.
19:20
ARTE Journal
19:40
Re:
20:15
R: Louis Saul... Die Folgen der Kommerzialisierung und des Klimawandels sind unübersehbar: Die Alpen sind überbaut, überdüngt und überbevölkert. Wie der Massentourismus die ursprüngliche Gebirgsnatur und -kultur killt.
21:45
R: Wilfried Hauke... Wie Antibiotika die Medizin erst revolutionierten – und heute auf eine Krise zusteuern lassen., Es war ein Zufall, der Alexander Fleming zu einer der größten Entdeckungen der Medizin verhalf. 1928 fand der schottische Forscher eine seiner Bakterienkulturen durch einen Schimmelpilz verunreinigt, der die Mikroben abtötete. Zwei Jahrzehnte und einen Weltkrieg später wurde der Wirkstoff Penizillin in so großem Umfang produziert, dass Krankheiten wie TBC und Typhus für immer besiegt schienen. Doch schon in seiner Nobelpreisrede 1945 warnte Fleming vor einem allzu sorglosen Umgang mit dem Wundermittel, das Bakterien nicht nur tötet, sondern auch besonders widerstandsfähige Erreger heranzüchtet. Mediziner prophezeien: Multiresistente Keime werden zukünftig mehr Menschen töten als Krebs., Online verfügbar von 26/06 bis 24/09; Erstausstrahlung.
22:40
R: Jean-Christophe Rosé... 2,05 Meter, 120 Kilo: 1933 wird der gebürtige Italiener Primo Carnera Boxweltmeister im Schwergewicht. Auch als Leinwand- und Comicheld macht der Champion Karriere – ein „Liebenswürdiges Schwergewicht“, an dem viele verdienen., Erstausstrahlung.
00:05
R: Raphaël Girardot, Vincent Gaullier... Dokumentarfilm über die Angestellten eines Schlachtbetriebs in Frankreich und ihren gefährlichen und geächteten Job., (F 2015). In Filmen über moderne Schlachtbetriebe steht in aller Regel das Leid der Tiere im Mittelpunkt. In der französischen Doku von 2015 sind es die rund 100 Angestellten einer französischen Schlachthalle, die die Filmemacher Raphaël Girardot und Vincent Gaullier über ein Jahr lang bei ihrem anstrengenden, gefährlichen und prekären Alltag beobachtet haben. Die beim Fernsehfilmfestival in Luchon ausgezeichnete „Schlachtfabrik“ ist eine Hommage an Menschen, denen trotz aller gesellschaftlicher Geringschätzung ihrer Arbeit, der Stolz auf ihre Fertigkeiten anzusehen ist – ebenso wie ihre Erschöpfung.
01:00
I: Hugo Becker, Wilfred Benaiche, Christophe Kourotchkine, Karim Barras, Bruno Paviot, Jean-Edouard Bodziak, Mathilde Warnier; S: Jean-François Halin, Claire Lemaréchal, Jean-André Yerles; R: Alexandre Courtes... Agentenanwärter André (Hugo Becker) erlebt die bizarre Welt des französischen Geheimdienstes Anfang der 60er., Das Kolonialreich wankt, und Algerien will nicht Frankreich sein. Grund genug für André Merlaux, der Grande Nation zu dienen. Am ersten Tag gerät der Geheimdienstneuling jedoch schon in Not, als sein Telefon klingelt. Patzer leisten sich auch die Kollegen, als sie einen Nazi und ihren westdeutschen BND-Kollegen einbuchten… Trotz Ähnlichkeit mit dem Kinospaß „OSS 117“: Statt Action gibt es hier Bürokratiesatire mit lakonischem Humor. Becker wurde international durch ein längeres Gastspiel in der US-Edelsoap „Gossip Girl“ bekannt. Alle 12 Folgen der 1. Staffel laufen bis Donnerstag. Ab 5. Juli zeigt Arte die 2. Staffel.
02:35
R: Timothée Janssen
03:20
ARTE Journal
03:40
Online verfügbar von 27/06 bis 26/08; Erstausstrahlung.
05:00
R: Corentin Leconte... Komponisten wie Isaac Albéniz und Claude Debussy ließen sich von Granadas maurischer Stadtburg inspirieren. Im Myrtenhof der Alhambra spielt Pianist Javier Perianes ausgewählte Werke.
05:50
Xenius
06:15
R: Cathy Baker
06:40
R: Etienne de Clerck... In dieser Folge begibt sich Serge Brunier auf die Spuren des Mars. Dabei verschlägt es ihn nach Los Angeles, wo er einen Marsbewohner der besonderen Art kennenlernt: den Rover Curiosity. Der Roboter wird von der Erde aus gesteuert und sammelt seit drei Jahren wertvolle Informationen über die Marsoberfläche. Die Forscher hoffen, dadurch Hinweise auf Leben zu finden. Der Gedanke an Lebewesen auf dem Mars beflügelt die Fantasie des Menschen seit jeher: Lange herrschte der Glaube, der rote Planet sei bewohnt, von einem Kanalsystem überzogen oder mit Wald bedeckt. Obwohl dem Mars ein anderes Schicksal als der Erde zuteilwurde, haben die beiden viele Gemeinsamkeiten. So entspricht ein Tag auf dem Mars mit 24 Stunden und 37 Minuten in etwa der Länge eines Erdtages. Auch die Jahreszeiten gleichen denen der Erde – allerdings sind sie fast doppelt so lang, denn ein Marsjahr dauert ungefähr 1,88 Erdjahre. Eine Reise auf den Mars bleibt für die meisten wohl ein Traum. Wer dennoch einen Eindruck von den steinernen Landschaften des roten Planeten bekommen möchte, für den sind die Canyons in Utah wohl die erste Anlaufstelle. Ihre beeindruckenden Schluchten lassen zumindest für einen Moment glauben, man befinde sich auf einem anderen Stern.
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Maja Dielhenn
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Brian Armstrong
09:25
R: Frédéric Wilner
10:55
R: Frédéric Wilner, Saléha Gherdane
11:50
R: Agnes Molia, Raphaël Licandro... Das Monument in Südengland ist einer der geheimnisvollsten prähistorischen Bauten. Wie bewegten Menschen die riesigen Steine? Wozu dienten die? Erkenntnisse in Kürze.
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
14:10
I: Tom Hulce, F. Murray Abraham, Elizabeth Berridge, Simon Callow, Roy Dotrice, Milan Demjanenko, Charles Kay, Jeffrey Jones, Christine Ebersole, Miroslav Sekera, Roderick Cook, Patrick Hines, Nicholas Kepros; S: Paul Schaffer; R: Milos Forman... Milos Formans Musikerdrama präsentiert den Wiener Klassiker als durchgeknallten Popstar., Anno 1781 staunt ganz Wien über einen bizarren jungen Kerl namens Wolfgang Amadeus Mozart (Tom Hulce). Er ist grauenhaft kindisch, liebt das Dolce vita und delektiert sich an infantilen Späßen. Und er komponiert mit verblüffender Leichtigkeit eine Musik, die bald für Furore in der Kaiserstadt sorgt. Der erste, der Mozarts Genie erkennt, ist der Hofkomponist Salieri (Oscar-Preisträger F. Murray Abraham), und die Erkenntnis der eigenen Mittelmäßigkeit bereitet ihm Magenschmerzen. Er beginnt Mozart zu hassen, angestachelt durch die ignorante Selbstgefälligkeit, mit welcher der flegelhafte Göttersohn seine Triumphe feiert. Bald schwärzt Salieri Mozart bei Kaiser und Klerus an und sehnt am Ende sogar Mozarts Tod herbei… Der Exil-Tscheche Milos Forman kehrte für seinen glanzvollen Opernkrimi nach Prag zurück, eine Stadt, deren Kolorit der Film viel verdankt. Formans mit acht Oscars prämierte Biographie des Wiener Klassikers ist dabei alles andere als Heldenverehrung mit Goldrand. Der furiose Tom Hulce als Mozart beweist, dass Genie auch in einem Schafskopf stecken kann. Und der finstere Salieri rührt an ein Problem, das jeder kennt: Es tut weh anzuerkennen, wenn jemand besser ist.
16:45
Mit der schwarzen Brille um die Augen und der putzigen Art, wie sie ihre Nahrung in den Pfoten halten, wirken Waschbären niedlich und harmlos. Doch die nordamerikanischen Einwanderer weiten ihren Lebensraum unaufhörlich aus. Dabei richten sie zum Teil enorme Schäden an und können für Menschen und andere Tiere zum ernsthaften Problem werden. Mitte des 20. Jahrhunderts an einem idyllischen See in Deutschland gezielt angesiedelt, breiten sich Waschbären beharrlich aus. Und längst sehen die Allesfresser auch unsere Städte als ihr Jagdrevier an. Welche Gefahr geht von ihnen als Hauszerstörer, Krankheitsüberträger und Wilderer aus? Und was lässt sich dagegen unternehmen? Die EU fordert zum Schutz gefährdeter Arten eine gezielte Jagd auf die niedlichen Banditen. Doch Wissenschaftler sind skeptisch, ob sich so ihre Ausbreitung eindämmen lässt. Die Xenius-Moderatoren Caroline du Bled und haben sich mit einem Wildhüter auf die Suche gemacht. Im UNESCO-Biosphärenreservat Rhön wollen sie den nachtaktiven, schlauen Kleinbären ganz nah kommen. , Erstausstrahlung.
17:10
R: Thomas Unger, Kerstin Holl... Die Region Bitterfeld-Wolfen in Sachsen-Anhalt war eine der Wiegen der deutschen Chemieindustrie. Vor fast 200 Jahren brachte der Reichtum an Zuckerrüben und Braunkohle den Menschen der Region wirtschaftlichen Aufschwung und der Welt technischen Fortschritt. Doch was einst Segen war, wurde immer mehr zum Fluch. Die giftigen Hinterlassenschaften aus Jahrzehnten ließen den dort lebenden Menschen immer weniger Luft zum Atmen. Im Jahr 1990 schließlich begann der Umbau des riesigen und geschichtsträchtigen Braunkohletagebaus in ein Naherholungsgebiet. Im Zentrum dieses Wandels: der 1.300 Hektar große, künstlich geflutete Goitzschesee, mit jeder Menge Freizeitangeboten. Auch die Waldflächen am südlichen Ufer des Sees gehören zum Rekultivierungskonzept des Tagebaus. Der Betreiber ist gesetzlich verpflichtet, die zerstörte Landschaft wieder in Nutzung zurückzuführen. Die größten komplexen Waldgebiete der Goitzsche sind bereits zu DDR-Zeiten angelegt worden. Ein anderer Bereich des ehemaligen Bergbaugebiets ist heute das Zuhause von Bibern, Ottern, Seeadlern und zahlreichen Wasservögeln. Dieser Teil trägt den Namen Goitzsche-Wildnis und ist ein Naturexperiment der Umweltstiftung BUND. Wie ein so gigantisches Vorhaben gelingen konnte, und in welcher Weise die Region und ihre Einwohner heute davon profitieren, dieser Frage geht Andreas Korn zu Land, zu Wasser und in den sogenannten Folgewäldern nach. Dabei trifft er Menschen, die den Umbau der ehemals giftigsten Industrieregion Europas aktiv begleitet und dort im wahrsten Wortsinn Neuland aufgebaut haben. , Online verfügbar von 27/06 bis 04/07; Erstausstrahlung.
17:40
R: Raphaëlle Aellig Régnier
18:35
R: Michael Fräntzel, Martin Groß... Im Bergwerk Weißer Hirsch hält der Bergmann Gerd Lorenz ein beeindruckendes unterirdisches Labyrinth in Schuss und erkundet immer wieder alte Schächte. Bereits im 17. Jahrhundert besaß Schneeberg eines der reichsten Silbervorkommen und entwickelte sich zum mittelalterlichen Eldorado. Der zweifache deutsche Enduro-Vizemeister Marco Neubert aus Lößnitz trainiert hart, um an der europäischen Spitze seines Sports mitzufahren. Das heißt, dass er viele Stunden in atemberaubendem Tempo über den Parcours rast und dabei waghalsige Sprünge vollführt. Wie ein Adrenalinkick sich anfühlt, weiß auch der Fallschirmtrainer Steffen Rüdig. Er hängt seit knapp 20 Jahren regelmäßig am seidenen Faden, wenn er aus 4.000 Meter Höhe abspringt. Beim ersten Mal hatte er Todesangst – ein Gefühl, das auch Julia Brade und Nico Reinhold bei ihrem ersten Tandemsprung kennenlernen. In Großschirma bei Freiberg leben seit über 10 Jahren Afrikanische Strauße. Gezüchtet werden sie von Udo Lippmann und seiner Familie. Mit der Zucht der Riesenvögel leben die Lippmanns ihre Sehnsucht nach Afrika aus, ohne je dort gewesen zu sein. Mittlerweile gibt es nirgendwo außerhalb Afrikas so viele Straußenzuchten wie in Deutschland. Die meisten davon entstanden nach der Wende im Osten. Zwischen Freiberg und Dresden führt die Silberstraße durch den Tharandter Wald. Der französische Geologe Richard Gloaguen sucht hier auf seinem Mountainbike Entspannung. Als Wissenschaftler am Helmholtz-Institut Freiberg erkundet er mit seinen Kollegen alte Bergbaustätten der Region mit einer Drohne. Die Wissenschaftler vermuten hier einen Schatz – Rohstoffe, die früher nicht gefragt waren, heute aber für Handys und Computer dringend gebraucht werden. Im Herzen Dresdens endet die Reise. Prunkanlagen wie der Zwinger und die Sempergalerie haben einst vom Silber und dem damit einhergehenden Reichtum und technischen Fortschritt profitiert und der Stadt den Namen Elbflorenz eingebracht. , Online verfügbar von 27/06 bis 25/09.
19:20
ARTE Journal
19:40
Der Fleckenbühler Hof im nordhessischen Cölbe ist mehr als ein Bauernhof: Jeder Einzelne, der hier lebt und arbeitet, hat eine Suchtkarriere hinter sich und ist bereit, anderen den Weg aus der Sucht zu zeigen. Verbunden ist das für alle mit strikten Regeln und viel harter Arbeit. Wer das bei den Fleckenbühlern versuchen will, wird aufgenommen – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Dominik Forster war drogenabhängig, Dealer und landete im Knast. Heute holt er sich seinen Kick beim Klettern. Mit anderen ehemaligen Suchtkranken gründete Forster den Mountain Activity Club. Inzwischen klettern hier Menschen mit und ohne Drogenvergangenheit gemeinsam. Echte Gefühle und echte Erlebnisse ersetzen den Drogenrausch. Dominik Forster hat seine Erfahrungen in Büchern verarbeitet. Er will, dass andere von seinen Fehlern profitieren. An Schulen und in Suchteinrichtungen macht er Suchtprävention zum Event. Jugendliche in Island haben gute Chancen, nie in einer Abhängigkeit zu landen. Ob Tabak, Alkohol oder illegale Drogen – nirgends in Europa konsumieren Jugendliche weniger Suchtmittel als in Island. Vor 20 Jahren sah das noch ganz anders aus: Die isländische Jugend war das Sorgenkind Europas. Den Wandel brachte das Programm Youth in Iceland mit einer Mischung aus staatlich geförderten Freizeitprogrammen und strengen Maßnahmen. Heute gilt das Land als Vorbild für Europa. So auch im spanischen Tarragona, wo man von den Erfolgen der Isländer lernen möchte. Das isländische Modell ist wirklich wie ein magischer Schlüssel, ist sich Patricia Ros, Präventionsexpertin aus Tarragona, sicher.
20:15
I: Gemma Arterton, Roger Allam, Bill Camp, Dominic Cooper, Luke Evans, Tamsin Greig, Jessica Barden, Charlotte Christie, John Bett, Josie Taylor; S: Moira Buffini; R: Stephen Frears... Komödie von Stephen Frears („Die Queen“)., In ihrem Heimatkaff galt sie als hässliches Entlein, nach einer Nasen-OP kehrt Journalistin Tamara (Gemma Arterton) als schöner Schwan nach Ewedown zurück. Im dortigen „Landlust“-Idyll suchen Literaten nach Ruhe, doch nun sorgt Tamara in der Männerwelt (u. a. Luke Evans, Dominic Cooper) für Zoff… Die Sittenkomödie von Stephen Frears („High Fidelity“) basiert auf dem Comicroman „Tamara Drewe“ der britischen Kultzeichnerin Posy Simmonds, der wiederum von Thomas Hardys Buch „Am grünen Rand der Welt“ inspiriert ist. Auch wenn alles ein bisschen greller geriet als im Comic: ein toll gespielter, frivoler Spaß.
22:00
R: Benoît Jaquot, Gérald Caillat... 2017 feierte das Festival dei due Mondi in Spoleto sein 60-jähriges Bestehen. Es wurde 1958 vom italoamerikanischen Komponisten Gian Carlo Menotti in der malerischen umbrischen Stadt gegründet und zeigte von Anfang an das Beste der internationalen Kulturszene: von Europa – mit besonderem Schwerpunkt auf Italien – bis nach Amerika. Seit 60 Jahren treten die größten Künstler aus allen Bereichen der darstellenden Künste dort auf, von Musik über Oper und Tanz bis hin zu Theater: Luchino Visconti, Rudolf Nurejew, Louis Malle, Patrice Chéreau, Allen Ginsberg, Ezra Pound, Thomas Schippers und viele andere.Nach Menottis Tod wurde 2007 der italienische Regisseur Giorgio Ferrara, ehemaliger Direktor des italienischen Kulturinstituts in Paris, zum künstlerischen Leiter ernannt. Mit einer Riege treuer Künstler, darunter Bob Wilson, Mikhail Baryshnikov, Benoît Jacquot, Isabelle Huppert und John Malkovich, hat er das Festival seither auf seine eigene Weise geprägt.Jedes Jahr im Juli verwandelt sich Spoleto für mehr als zwei Wochen in eine gigantische Bühne und versammelt Regisseure, Choreografen, Schauspieler, Musiker und Sänger der ganzen Welt.Im Film von Benoît Jacquot stellen faszinierende Archivbilder und aktuelle Aufnahmen eine Verbindung von Vergangenheit und Gegenwart her. Jacquot erzählt keine Geschichte im herkömmlichen Sinn, sondern liefert einen dokumentierten Standpunkt, wie einst Jean Vigo mit seinem Dokumentarfilm A propos de Nice. Das Ergebnis ist ein musikalisch-poetisches Kaleidoskop, das Lust darauf macht, nächstes Jahr im Juli einmal selbst nach Spoleto zu reisen. , Erstausstrahlung.
22:55
I: Mads Mikkelsen, David Dencik, Nikolaj Lie Kaas, Nicolas Bro, Soren Malling, Bodil Jorgensen, Ole Thestrup, Kirsten Lehfeldt; S: Anders Thomas Jensen; R: Anders Thomas Jensen... So lustig kann Gentechnik sein: dänische Groteske von Anders Thomas Jensen („Adams Äpfel“) mit Mads Mikkelsen („Casino Royale“)., Hat er Sie mit dem Blesshuhn geschlagen?“, fragt der Bürgermeister. „Nein, ich glaube, es war ein Schwan“, stellt Gabriel klar. In jedem Fall: aua! Als der studierte Philosoph Gabriel (David Dencik) und der Sexfreak Elias (Mads Mikkelsen) bei ihren drei Halbbrüdern anklopfen, vertrimmen die sie erst einmal mit ausgestopften Tieren. Man kennt sich eben noch nicht. Gabriel und Elias haben erst nach dem Tod ihres Adoptivvaters erfahren, dass ihr wahrer Erzeuger ein Genetiker namens Evelio Thanatos sei, der hochbetagt in einem Gemäuer auf der Insel Ork lebe, mit allerlei Getier und den bereits erwähnten Söhnen: Franz (Soren Malling), Josef (Nicolas Bro) und Gregor (Nikolaj Lie Kaas, „Erlösung“). Als Gabriel und Elias doch noch Aufnahme finden, kommen sie aus dem Staunen nicht raus. Die drei Brüder schänden nicht nur Hühner („nur bis wir irgendwelche Mädels kennenlernen“), sie wollen die Gäste auch partout nicht zum Vater vorlassen, der im Obergeschoss seinen Forschungen nachgeht… Wer sich schon mal gefragt hat, wie der Horrorschocker „The Hills Have Eyes“ wohl als Komödie aussehen würde – hier ist die Antwort. Kritiker warfen Regisseur und Autor Anders Thomas Jensen vor, er zeige die fünf Außenseiter (alle mit Hasenscharte und irgendeiner Macke) als Freaks, tatsächlich zaubern er und sein gut aufgelegtes Ensemble aber ein surreales Märchen, dessen absurde Komik zu befreienden Lachern führt. Mads Mikkelsen, sonst abonniert auf Schurken und Märtyrerrollen, spielt den Knallkopf Elias mit einem kindlichem Vergnügen, das ansteckt., Erstausstrahlung.
00:30
I: Hugo Becker, Wilfred Benaiche, Christophe Kourotchkine, Karim Barras, Bruno Paviot, Jean-Edouard Bodziak, Mathilde Warnier; S: Jean-François Halin, Claire Lemaréchal, Jean-André Yerles; R: Alexandre Courtes... Ein junger Agentenanwärter (Hugo Becker) kämpft beim französischen Geheimdienst 1960 in Paris gegen feindliche Mächte – und mit der mächtigen Bürokratie. Lichtblick: die Tochter des Chefs… Charmante, detailgetreu im Stil der Zeit ausgestattete Satire. Arte zeigt ab dem 5. Juli die 2. Staffel.
02:05
R: Jörg Jung... Mit ihr hatte keiner gerechnet. Und eigentlich war ein ganz anderer Weg für sie vorgesehen. Trotzdem schaffte es Julia Stoschek in kaum zehn Jahren, eine Kunstsammlung von Weltrang aufzubauen. Julia Stoschek gilt weltweit als eine der wichtigsten Sammlerinnen für Medien – und Videokunst und Performance. Das erste Videokunstwerk kaufte sie 2003 – nur vier Jahre später eröffnete sie bereits ein eigenes Ausstellungshaus in Düsseldorf, die Julia Stoschek Collection. Mit hochkarätigen Gruppenausstellungen und namhaften Soloschauen hat sie ihr Haus zu einer Institution ersten Ranges geformt. Weltweit buhlen Künstler darum, bei ihr ausstellen zu dürfen. Eigentlich war für Julia Stoschek eine vollkommen andere Karriere vorgesehen: Sie sollte die Führung des Unternehmens ihrer Familie übernehmen, eines Autozulieferers mit 22.000 Mitarbeitern weltweit und Milliardenumsatz. Doch dem unvermeidlichen betriebswirtschaftlichen Studium ließ sie eine kunsthistorische Ausbildung folgen – und legte den Pfad für ein eigenes Lebenswerk. Heute besitzt sie mehr als 600 Arbeiten international einflussreicher Künstler und kann mit ihren Einkäufen selbst dazu beitragen, Talente zu Stars zu machen. Sie schickt ihre Sammlung in Ausstellungen weltweit und kann dank finanzieller Unabhängigkeit öffentlichen Museen Arbeiten schenken. Die Dokumentation begleitet die zielstrebige Frau, die mit Leidenschaft und unternehmerischer Effizienz ihrem Weg folgt. In knapp zehn Jahren hat sie schon viel bewegt, doch sie ist noch lange nicht am Ziel. , Online verfügbar von 27/06 bis 04/07.
02:30
R: Llona Kalmbach, Sabine Jainski... Simone Veil war eine Frau, die gerne widerspricht: Die Dokumentation von Ilona Kalmbach und Sabine Jainski zeigt sie als Kämpferin. Simone Veil hat als Jugendliche in Auschwitz das Schlimmste erlebt – und hat dennoch nicht ihre Kraft verloren und sich als Politikerin bis ganz nach oben durchgeschlagen. 1974 wird sie Gesundheitsministerin und erobert mit ihrer mutigen Reform des Abtreibungsrechts die Herzen der Franzosen und Französinnen. 1979 wird sie die erste Präsidentin eines direkt gewählten Europa-Parlaments. 1993 ernennt man sie erneut zur Ministerin für Soziales, Gesundheit und Städte, jetzt aber im Range einer Staatsministerin. Die Dokumentation zeigt Simone Veil bei vielfältigen Aktivitäten: Sie arbeitete im französischen Verfassungsrat, der in etwa dem Bundesverfassungsgericht entspricht. Ehrenamtlich war sie für viele Stiftungen tätig, am wichtigsten war ihr jedoch die Stiftung zur Erinnerung an die Shoah, deren Präsidentin sie war. In Paris hat Simone Veil das Shoah-Memorial eröffnet, wo sie ARTE die Geschichte ihrer Deportation erzählt. Die Dokumentation begleitet sie auch auf Gedenkveranstaltungen, wo sie unermüdlich mahnte, den Holocaust nicht zu vergessen. Simone Veil, Mutter von drei Söhnen, war aber auch eine einsame Frau, denn ein großer Teil ihrer Familie – Vater, Mutter und Bruder – hat die Deportation unter der Nazi-Herrschaft nicht überlebt. Ihren Patriotismus, den Glauben an die Französische Republik, hatte sie von ihrem Vater geerbt, der im Ersten Weltkrieg kämpfte und in deutsche Gefangenschaft geriet. Ihre moralischen, humanistischen Werte stammten von ihrer Mutter, der wichtigsten Person in ihrem Leben, die im KZ Bergen-Belsen starb. Sie hatte die Hoffnung, die Deutschen und Franzosen mögen sich eines Tages versöhnen – und so wurde ihre Tochter eine engagierte Europa-Politikerin, die Demokratie und Erinnerung als Fundamente Europas unermüdlich verteidigte. Simone Veil machte sich auch für die Rechte von Frauen stark: Auch dieses Engagement ging auf ihre Mutter zurück, die zu ihrem großen Kummer nicht arbeiten und selbständig sein durfte.
03:15
ARTE Journal
03:35
Online verfügbar von 28/06 bis 27/08; Erstausstrahlung.
04:25
R: Nicolas Rendu... Bei dieser Metal-Band schnellte das Tempo in die Höhe ... und die Verkaufszahlen auch.
05:00
R: Henning van Lil... Joseph Haydn gehört zu den produktivsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein Schaffen wird weltweit geliebt und geschätzt. Das D-Dur Klavierkonzert wurde stolz als einziges gedrucktes Klavierkonzert Joseph Haydns angekündigt und stammt aus einer Tradition, die Geschmack über Virtuosität stellt. Schostakowitsch ist neben Strawinsky, Prokofjew, Rachmaninow und Skrjabin einer der bedeutendsten Komponisten Russlands im 20. Jahrhundert und war außerordentlich produktiv und vielseitig. Sein Leben spiegelt die Höhen und Tiefen des 20. Jahrhunderts in der Sowjetunion wider. Er schrieb Hymnen auf Josef Stalin und blieb gleichzeitig auf Distanz zum stalinistischen Regime. Um die Geschichte unseres Landes zwischen 1930 und 1970 nachzuleben, reicht es aus, die Symphonien von Schostakowitsch zu hören, schrieb die Wochenzeitung Moskowskije Nowosti. Sein erstes Klavierkonzert, 1933 entstanden, gehört zu Schostakowitschs Frühwerk und ist im Grunde genommen ein Doppelkonzert für Klavier, Trompete und Streichorchester. Das Werk ist geprägt von einem etwas jugendlich schelmenhaften Humor und kann als Herausforderung an die russische Solokonzertform verstanden werden. Der Solist Igor Levit ist mit Sicherheit eine der faszinierendsten Künstlerpersönlichkeiten der jüngeren Generation. Keine geringere als Eleonore Büning bezeichnete ihn schon vor Jahren als einen der großen Pianisten des Jahrhunderts. Seit seinem Debüt mit der Deutschen Kammerphilharmonie 2013 verbindet ihn und das Orchester eine enge musikalische Freundschaft, die mit diesem Projekt ohne Dirigent eine besondere Fortsetzung findet: Kammermusik in Orchesterbesetzung. , Originalvertonung, Online verfügbar von 28/06 bis 05/07.