Slovenske TV

Podnaslovljene TV

Lokalne TV

EX YU TV

Angleške TV

Nemške TV

Italijanske TV

Ostale TV

3 SAT
05:25
Breitwandiger Soul aus Bremen und Hamburg? Das geht, beweist eine swingende groovige Combo, die mit ihrem Mix aus Retro-Soul und Beat aus der Indie-Rockband Trashmonkeys hervorging: Rhonda. Markenzeichen ist die gefühlvolle und ausdrucksstarke, mit einem tollen Vibrato gekrönte Stimme Milones. Zusammen mit der extrem coolen, pointierten und überaus groovigen Band, die einen warmen und entspannten Sound spielt, wird daraus das Klangrezept für Rhonda. Als sich die Gruppe 2012 auflöste, haben sich die vormalige Bassistin und neue Sängerin Milo Milone und drei Bandmitglieder zu neuen Ufern aufgemacht. Als neuer Bassist kam Jan Fabricius hinzu. Der erste Erfolg in England führte das Quintett ins Vorprogramm von Paul Weller, der sich jederzeit für Rhonda stark macht. Mehr Empfehlung geht nicht.
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Hart aber fair
11:40
Natur im Garten
12:10
Alles für die Katz – Tierschutzvereine in Not
13:00
ZIB
13:20
R: Rolf J. Möltgen... Weit draußen vor der mittelamerikanischen Küste von Costa Rica ragt die Kokosinsel aus dem Pazifischen Ozean. Der Film taucht ein in die bunte Unterwasserwelt dieser Regenwaldinsel. Rund um die Insel wimmelt es von Meerestieren aller Art. Kaum ein Ziel ist weltweit so bekannt für seine zahllosen Großfische – allen voran Hammerhairudel, Riffhaie und nicht selten Hochseehaie. Während dichte Schnapperschwärme ganze Felsformationen verhüllen, werden draußen im freien Wasser Makrelen von großen Raubfischen auf engem Raum zusammengetrieben. Haie und Thunfische gehen in dieser Ansammlung von Köderfischen gern auf Jagd. Mit Einbruch der Dunkelheit begeben sich die wendigen Weißspitzenriffhaie auf Beutezug. Mit der Deepsee, einem modernen Forschungs-U-Boot, tauchte der Filmemacher Rolf J. Möltgen auf 400 Meter Tiefe. Dabei gelangen ihm Aufnahmen von seltenen Tiefseefisch – und Hai-Arten.
14:05
Die Ozeane sind der Lebensraum der größten Säugetiere der Welt – der Wale. Leben und Verhalten der Ozeanriesen zu erforschen ist schwierig, denn viele der etwa 80 Walarten sind extrem scheu. Manche davon hat man sogar noch nie lebend gesehen – man kennt sie höchstens von Strandungen; einzelne Schnabelwal-Arten zum Beispiel. Um Wale in freier Wildbahn zu finden und beobachten zu können, startet der Meeresbiologe Oliver Boisseau eine Expedition. Mit einer kleinen Gruppe internationaler Wissenschaftler will er von einem Segelschiff aus im Atlantik Wale finden und ihr Verhalten untersuchen. Seine Idee: Nur anhand der Geräusche, die die Tiere unter Wasser von sich geben, wollen die Forscher sie orten. Modernste Technik und High-Tech-Unterwassermikrofone sollen ihnen dabei helfen. Zwischen Madeira und den Azoren gehen sie auf die Suche. Eine abenteuerliche Reise auf einem besonderen Forschungsschiff – in die faszinierende Welt der größten Säuger der Erde.
14:50
R: Florian Guthknecht... Die letzten Pilotwale des Mittelmeers kämpfen ums Überleben. Der Schiffsverkehr macht ihnen zu schaffen. Forscher versuchen, ihr Verhalten zu erkunden und Schutzgebiete einzurichten. Mitten in der Alboran See – wo sich Atlantik und Mittelmeer treffen – leben die letzten Pilotwale des Mittelmeers. Ricardo Sagarminaga verfolgt die Tiere mit seinem Forschungsschiff Toftewag, um ihre Wanderwege zu verstehen. Nur mit diesem kann er die Tiere schützen – und saisonale Schutzgebiete einrichten. Täglich braucht ein Pilotwal 50 Kilogramm Nahrung, die sich vor allem aus Tintenfischen und Fischen zusammensetzt. Bei der meist nächtlichen Nahrungssuche tauchen Pilotwale in Tiefen bis zu 600 Meter ab.
15:15
R: Florian Guthknecht... Die deutsche Schauspielerin Wolke Hegenbarth ist von der Schönheit von Haien, ihrer Eleganz und ihren Fähigkeiten fasziniert. Sie will etwas für das Überleben der Tiere tun. Denn der Herrscher der Meere zählt zu den am meisten bedrohten Arten unter Wasser. In Kapstadt in Südafrika will Wolke Hegenbarth gegen das Aussterben der Haie kämpfen. Dafür lernt sie das Tauchen. Wolke Hegenbarth trifft gleich bei ihrem ersten Tauchgang auf einen über vier Meter langen Sandtigerhai, wird von neugierigen Robben umlagert und hilft Biologen, den niedlichen Katzenhai zu retten. Jetzt erst traut sie sich an den Hai der Haie, den Weißen Hai – mit einer Spezialkamera kommt es zu einer einzigartigen Begegnung. In fast zweimonatigen Dreharbeiten entstand ein Film mit atemberaubenden Bildern, einer außergewöhnlichen Geschichte und einer außergewöhnlichen Frau. Weit über 100 Millionen Haie werden aus dem Wasser geholt für eine fragwürdige Spezialität – Haifischflossensuppe. Weltweit sind die Bestände durchschnittlich um bis zu 95 Prozent zurückgegangen – eine Bilanz, vernichtender als der Rückgang der Wale.
15:45
R: Florian Guthknecht... Wolke Hegenbarth hat die Faszination Hai nicht mehr losgelassen. auf ihren Spuren reist sie die gesamte südafrikanische Ostküste entlang, die auch die Küste der Haie genannt wird. Unterwegs trifft sie auf den größten Raubhai der Meere, den Tigerhai – und taucht mit ihm ohne Käfig, um ihn mit einem Sender auszustatten. An der Grenze zu Mozambique schwimmt die Schauspielerin mit den sanften Walhaien, den größten Fischen der Erde. Überall begleitet Wolke Hegenbarth Wissenschaftler, die sich mit unglaublichem Engagement für die Haie einsetzen. Wolkes Angst, ihre Hoffnung, ihre Fragen und ihre Erlebnisse vermitteln einen völlig neuen Zugang zu den angeblichen Monstern. Es ist ein poetisches Aufeinandertreffen zweier Extreme: die Schöne und der Hai.
16:15
R: Ulf Marquardt... Der junge Seekuhbulle Hamilton kam nach dem Tod seiner Mutter mit schweren Verletzungen in die Obhut von Tierschützern. Dadurch konnte das Verhalten von Seekühen genau studiert werden. Seekühe sind mit Sicherheit die friedlichsten Kolosse, die die glasklaren Flüsse und die Meeresküsten Floridas bewohnen. Sie verbringen die meiste Zeit des Tages mit dem Fressen von Wasserpflanzen. Auf den ersten Blick wirken sie wie übergewichtige Langweiler. Auf den zweiten Blick offenbaren sie sich jedoch als verspielte, intelligente und äußerst aktive Tiere. Besonders agil sind Manatis, wie Seekühe auch genannt werden, vor der Paarung, die vor Hamiltons Geschichte noch nie gezeigt wurde. Mehrere Männchen kämpfen über Wochen um die Gunst eines Weibchens. Früher glaubte man, diese Paarungshorden seien brutale Massenvergewaltigungen. Dank Hamilton weiß man: Viele Männchen müssen sich um die Paarung bemühen, damit jede Menge Testosteron ins Wasser gerät. Nur dann werden die Weibchen überhaupt paarungsbereit. Nach einem Jahr Tragzeit sind die Jungen auf der Welt und wenn dann der Winter hereinbricht, verlassen die Manatis die Küstenregionen, um in den Flüssen Floridas Warmwasserquellen aufzusuchen. Seekühe sehen zwar dick aus, aber ihnen fehlt eine wärmende Speckschicht. Deshalb frieren sie schnell. An einer dieser warmen Quellen, beginnt auch Hamiltons dramatische Lebensgeschichte.
17:00
R: Roland Gockel, Rosie Koch... An der Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Sie leben allein und suchen die Nähe anderer Tierarten und des Menschen. Ute Margreff will ihr Geheimnis ergründen. Seit Jahren schon verbringt sie jeden Tag viele Stunden im eiskalten Irischen Meer. Dabei hat sie Freundschaft mit Mara geschlossen. Das Delfinweibchen nimmt sie mit in eine fremde Welt, animiert sie zum Spielen und bringt sogar immer wieder Freunde mit. Bei ihren stundenlangen gemeinsamen Tauchgängen mit dem Delfin erfährt Ute Margreff viel über die einzigartigen Meeressäuger. Es ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass Delfine von Werkzeugen im Wasser Gebrauch machen. Mara aber vollbringt noch eine viel spektakulärere Handlung. Das Delfinweibchen führt seine menschliche Gefährtin zu Blasentang. Das soll das Werkzeug werden. Aber Mara macht das Blasentang-Peeling nicht selbst, sondern fordert Ute Margreff auf, sie mit dem rauen Gewächs abzureiben.
17:45
R: Thomas Behrend... Mondfische sind die größten Knochenfische der Erde. Die bis zu drei Meter großen Giganten kommen in fast allen Weltmeeren vor, dennoch ist so gut wie nichts über sie bekannt. Bis heute rätseln Wissenschaftler, warum Mondfische so merkwürdig geformt sind und wie sie leben. Filmemacher Thomas Behrend begibt sich auf die Suche nach dem seltsamen Meeresbewohner. Bekannt sind einige Superlative: Die Haut des Mondfischs ist mit über zehn Zentimetern die dickste im Tierreich, der Mondfisch ist der größte und nahezu einzige Quallenfresser der Ozeane, und kaum ein anderer Fisch produziert so viele Eier.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Hannes Jaenicke, Karolina Lodyga, Matti Schmidt-Schaller, Bella Bading, Wilfried Hochholdinger, Andreas Guenther, Michael Keseroglu, Alexander Hörbe, Adrian Topol, Stefan Faupel; S: Florian Schumacher, Holger Haase; R: Holger Haase... Hannes Jaenicke als Berliner Bauunternehmer in Not., Karlheinz Kluss (Jaenicke) droht die Pleite, die großen Aufträge schnappt sich die Konkurrenz mit Billigarbeitern aus dem Osten. Daheim muss der gestresste Witwer zwei Kinder versorgen. Da springt die Polin Wanda (Karolina Lodyga) als Kindermädchen ein – entpuppt sich aber rasch als Schwarzarbeiterin… Malocherstory – erst etwas mühsam und zu gewollt, später entspannter.
21:45
Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Sara Forestier, James Thiérrée, Louise Szpindel, Mahault Mollaret, Bill Leyshon; R: Jacques Doillon... Erotikdrama von Jacques Doillon („Auguste Rodin“, „Ponette“)., „Der Kampf ist so leise wie ein Tango. Man darf sich nur prügeln, du quatschst zu viel!“, erklärt der wie jeder im Film namenlose Lektor (James Thiérrée) der wüst um sich Schlagenden und Schimpfenden (Sara Forestier)… In „Love Battles – Mein erotischer Ringkampf“ (Alternativtitel) raufen sich die zwei über 100 Min. in einen Sinnesrausch, dazu gibts Küchenpsychologie und Geschwafel satt.
00:05
R: Helen Arnet... Man kennt ihn von seinen Auftritten als Experte für Armuts – und Reichtumsforschung: Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor und linkes Urgestein der Schweiz. Noch immer ist Mäder aktiv. 68 – was bleibt?: So heißt Mäders neuestes Buch. Dieselbe Frage stellte der 66-Jährige auch über 100 anderen Exponenten der Bewegung. Reporterin Helen Arnet begleitet Mäder unter anderem zu Verleger Jürg Marquard in dessen Villa Bellavista. Die Musik sei es gewesen, die ihn an der Jugendbewegung fasziniert und 1965 die Musikzeitschrift Pop habe gründen lassen, erzählt Marquard. Weder habe er sich damals vorstellen können, dass man mit einer Musikzeitschrift Geld verdienen könne, noch sei es ihm um Politik gegangen: Ich bin kein politischer Mensch, sagt Marquard im Interview mit Ueli Mäder. Ueli Mäder liebt den Disput mit Andersdenkenden. Seit einer hitzigen Fernsehdebatte trifft er sich beispielsweise regelmäßig mit Markus Somm, dem Chefredakteur und Mitbesitzer der Basler Zeitung. Dieser schätzt die Diskussionen mit Ueli Mäder trotz aller weltanschaulichen und politischen Differenzen. Ueli Mäder ist so etwas wie der Prototyp des Achtundsechzigers. Er war Militärdienstverweigerer, demonstrierte gegen den Vietnamkrieg und für fairen Tourismus in der dritten Welt, war Hausmann, Gründungsmitglied der linken Partei POCH, saß im Basler Großen Rat und lebte über 40 Jahre lang in Wohngemeinschaften. Dort wurden auch seine drei Kinder geboren. Heute wohnt Mäder mit seiner Frau, mit der er seit 1968 liiert ist, in einer Zweizimmermietwohnung im aargauischen Rheinfelden.
00:25
10 vor 10
00:55
R: Rolf J. Möltgen... Weit draußen vor der mittelamerikanischen Küste von Costa Rica ragt die Kokosinsel aus dem Pazifischen Ozean. Der Film taucht ein in die bunte Unterwasserwelt dieser Regenwaldinsel. Rund um die Insel wimmelt es von Meerestieren aller Art. Kaum ein Ziel ist weltweit so bekannt für seine zahllosen Großfische – allen voran Hammerhairudel, Riffhaie und nicht selten Hochseehaie. Während dichte Schnapperschwärme ganze Felsformationen verhüllen, werden draußen im freien Wasser Makrelen von großen Raubfischen auf engem Raum zusammengetrieben. Haie und Thunfische gehen in dieser Ansammlung von Köderfischen gern auf Jagd. Mit Einbruch der Dunkelheit begeben sich die wendigen Weißspitzenriffhaie auf Beutezug. Mit der Deepsee, einem modernen Forschungs-U-Boot, tauchte der Filmemacher Rolf J. Möltgen auf 400 Meter Tiefe. Dabei gelangen ihm Aufnahmen von seltenen Tiefseefisch – und Hai-Arten.
01:40
Die Ozeane sind der Lebensraum der größten Säugetiere der Welt – der Wale. Leben und Verhalten der Ozeanriesen zu erforschen ist schwierig, denn viele der etwa 80 Walarten sind extrem scheu. Manche davon hat man sogar noch nie lebend gesehen – man kennt sie höchstens von Strandungen; einzelne Schnabelwal-Arten zum Beispiel. Um Wale in freier Wildbahn zu finden und beobachten zu können, startet der Meeresbiologe Oliver Boisseau eine Expedition. Mit einer kleinen Gruppe internationaler Wissenschaftler will er von einem Segelschiff aus im Atlantik Wale finden und ihr Verhalten untersuchen. Seine Idee: Nur anhand der Geräusche, die die Tiere unter Wasser von sich geben, wollen die Forscher sie orten. Modernste Technik und High-Tech-Unterwassermikrofone sollen ihnen dabei helfen. Zwischen Madeira und den Azoren gehen sie auf die Suche. Eine abenteuerliche Reise auf einem besonderen Forschungsschiff – in die faszinierende Welt der größten Säuger der Erde.
02:25
R: Florian Guthknecht... Die letzten Pilotwale des Mittelmeers kämpfen ums Überleben. Der Schiffsverkehr macht ihnen zu schaffen. Forscher versuchen, ihr Verhalten zu erkunden und Schutzgebiete einzurichten. Mitten in der Alboran See – wo sich Atlantik und Mittelmeer treffen – leben die letzten Pilotwale des Mittelmeers. Ricardo Sagarminaga verfolgt die Tiere mit seinem Forschungsschiff Toftewag, um ihre Wanderwege zu verstehen. Nur mit diesem kann er die Tiere schützen – und saisonale Schutzgebiete einrichten. Täglich braucht ein Pilotwal 50 Kilogramm Nahrung, die sich vor allem aus Tintenfischen und Fischen zusammensetzt. Bei der meist nächtlichen Nahrungssuche tauchen Pilotwale in Tiefen bis zu 600 Meter ab.
02:55
R: Florian Guthknecht... Die deutsche Schauspielerin Wolke Hegenbarth ist von der Schönheit von Haien, ihrer Eleganz und ihren Fähigkeiten fasziniert. Sie will etwas für das Überleben der Tiere tun. Denn der Herrscher der Meere zählt zu den am meisten bedrohten Arten unter Wasser. In Kapstadt in Südafrika will Wolke Hegenbarth gegen das Aussterben der Haie kämpfen. Dafür lernt sie das Tauchen. Wolke Hegenbarth trifft gleich bei ihrem ersten Tauchgang auf einen über vier Meter langen Sandtigerhai, wird von neugierigen Robben umlagert und hilft Biologen, den niedlichen Katzenhai zu retten. Jetzt erst traut sie sich an den Hai der Haie, den Weißen Hai – mit einer Spezialkamera kommt es zu einer einzigartigen Begegnung. In fast zweimonatigen Dreharbeiten entstand ein Film mit atemberaubenden Bildern, einer außergewöhnlichen Geschichte und einer außergewöhnlichen Frau. Weit über 100 Millionen Haie werden aus dem Wasser geholt für eine fragwürdige Spezialität – Haifischflossensuppe. Weltweit sind die Bestände durchschnittlich um bis zu 95 Prozent zurückgegangen – eine Bilanz, vernichtender als der Rückgang der Wale.
03:20
R: Florian Guthknecht... Wolke Hegenbarth hat die Faszination Hai nicht mehr losgelassen. auf ihren Spuren reist sie die gesamte südafrikanische Ostküste entlang, die auch die Küste der Haie genannt wird. Unterwegs trifft sie auf den größten Raubhai der Meere, den Tigerhai – und taucht mit ihm ohne Käfig, um ihn mit einem Sender auszustatten. An der Grenze zu Mozambique schwimmt die Schauspielerin mit den sanften Walhaien, den größten Fischen der Erde. Überall begleitet Wolke Hegenbarth Wissenschaftler, die sich mit unglaublichem Engagement für die Haie einsetzen. Wolkes Angst, ihre Hoffnung, ihre Fragen und ihre Erlebnisse vermitteln einen völlig neuen Zugang zu den angeblichen Monstern. Es ist ein poetisches Aufeinandertreffen zweier Extreme: die Schöne und der Hai.
03:50
R: Ulf Marquardt... Der junge Seekuhbulle Hamilton kam nach dem Tod seiner Mutter mit schweren Verletzungen in die Obhut von Tierschützern. Dadurch konnte das Verhalten von Seekühen genau studiert werden. Seekühe sind mit Sicherheit die friedlichsten Kolosse, die die glasklaren Flüsse und die Meeresküsten Floridas bewohnen. Sie verbringen die meiste Zeit des Tages mit dem Fressen von Wasserpflanzen. Auf den ersten Blick wirken sie wie übergewichtige Langweiler. Auf den zweiten Blick offenbaren sie sich jedoch als verspielte, intelligente und äußerst aktive Tiere. Besonders agil sind Manatis, wie Seekühe auch genannt werden, vor der Paarung, die vor Hamiltons Geschichte noch nie gezeigt wurde. Mehrere Männchen kämpfen über Wochen um die Gunst eines Weibchens. Früher glaubte man, diese Paarungshorden seien brutale Massenvergewaltigungen. Dank Hamilton weiß man: Viele Männchen müssen sich um die Paarung bemühen, damit jede Menge Testosteron ins Wasser gerät. Nur dann werden die Weibchen überhaupt paarungsbereit. Nach einem Jahr Tragzeit sind die Jungen auf der Welt und wenn dann der Winter hereinbricht, verlassen die Manatis die Küstenregionen, um in den Flüssen Floridas Warmwasserquellen aufzusuchen. Seekühe sehen zwar dick aus, aber ihnen fehlt eine wärmende Speckschicht. Deshalb frieren sie schnell. An einer dieser warmen Quellen, beginnt auch Hamiltons dramatische Lebensgeschichte.
04:35
R: Roland Gockel, Rosie Koch... An der Westküste Irlands leben ganz besondere Delfine. Sie leben allein und suchen die Nähe anderer Tierarten und des Menschen. Ute Margreff will ihr Geheimnis ergründen. Seit Jahren schon verbringt sie jeden Tag viele Stunden im eiskalten Irischen Meer. Dabei hat sie Freundschaft mit Mara geschlossen. Das Delfinweibchen nimmt sie mit in eine fremde Welt, animiert sie zum Spielen und bringt sogar immer wieder Freunde mit. Bei ihren stundenlangen gemeinsamen Tauchgängen mit dem Delfin erfährt Ute Margreff viel über die einzigartigen Meeressäuger. Es ist schon seit einiger Zeit bekannt, dass Delfine von Werkzeugen im Wasser Gebrauch machen. Mara aber vollbringt noch eine viel spektakulärere Handlung. Das Delfinweibchen führt seine menschliche Gefährtin zu Blasentang. Das soll das Werkzeug werden. Aber Mara macht das Blasentang-Peeling nicht selbst, sondern fordert Ute Margreff auf, sie mit dem rauen Gewächs abzureiben.
05:20
R: Thomas Behrend... Mondfische sind die größten Knochenfische der Erde. Die bis zu drei Meter großen Giganten kommen in fast allen Weltmeeren vor, dennoch ist so gut wie nichts über sie bekannt. Bis heute rätseln Wissenschaftler, warum Mondfische so merkwürdig geformt sind und wie sie leben. Filmemacher Thomas Behrend begibt sich auf die Suche nach dem seltsamen Meeresbewohner. Bekannt sind einige Superlative: Die Haut des Mondfischs ist mit über zehn Zentimetern die dickste im Tierreich, der Mondfisch ist der größte und nahezu einzige Quallenfresser der Ozeane, und kaum ein anderer Fisch produziert so viele Eier.
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
NDR Talk Show Classics
11:15
Der Pilgerboom in ganz Europa ist ungebrochen. Warum ist Pilgern in Zeiten, in denen die Kirchen leer stehen, so in? Philipp Engel und sein Team machen sich auf die Suche nach Antworten. 2016 hat der Jakobsweg einen neuen Besucherrekord erlebt: 280 000 Menschen sind auf dem berühmten Camino gewandert. Auch in Hessen machen sich die Menschen in Scharen auf den Weg. Der neue Luther Pilgerweg wurde anlässlich des Lutherjahrs 2017 eröffnet. Die katholische Kirche hat jede Menge Wallfahrten im Programm, und die Protestanten bieten unter anderem Traktorpilgern in Bad Hersfeld an. Die Frage sei erlaubt: Hat das noch irgendetwas mit Spiritualität zu tun?
11:45
Der Glaube an Wunder lässt uns hoffen. Doch was ist überhaupt ein Wunder? Bleibt ein Wunder immer unerklärlich? Philipp Engel und sein Team machen sich auf die Suche nach Antworten. Dabei treffen sie auf einen Geistheiler, in dessen Praxis schon viele Wunder passiert sein sollen, auf eine Frau, deren Lähmungen wie durch ein Wunder verschwinden, und auf einen Wunderprüfer, der angebliche Wunder ganz genau unter die Lupe nimmt. Plötzlich steht ein lang vermisster Freund vor der Tür, die jahrelang erhoffte Beförderung wird unerwartet wahr, oder eine schwere Krankheit gilt plötzlich als geheilt: Alles Wunder? So oder so: Wir alle nehmen sie dankend an – diese positiven Erlebnisse.
12:15
Als vor rund 2000 Jahren das Vaterunser formuliert wurde, sprachen aus den sieben Fürbitten die Sorgen und Ängste genauso wie auch die Hoffnungen der Menschen ihrer Zeit. Und heute? Fürbitten wie Dein Reich komme oder Dein Wille geschehe sind schnell heruntergebetet. Aber wer denkt noch darüber nach, was mit dem Reich Gottes gemeint ist? Und wo befindet sich dieses Reich: Jenseits der Wolken? In den Herzen der Menschen? Der Film Vaterunser nimmt sich Fragen wie diesen an und bietet Denkanstöße, die zwei ausgewiesene Experten formulieren: Maria Jepsen, bis Juli 2010 Bischöfin von Hamburg-Lübeck, und Kardinal Walter Kasper, ehemaliger Ökumene-Chef der katholischen Kirche. Als Theologen und Seelsorger bauen die beiden seit Jahrzehnten Brücken zwischen gelehrter und gelebter Religion. Das Vaterunser ist weitaus mehr als nur ein Gebet: Es verbindet rund 2,3 Milliarden Christen auf der ganzen Welt – Protestanten wie Katholiken, Orthodoxe wie Anhänger von Freikirchen. Das gesamte Wertesystem des europäischen Abendlandes fußt auf der Lehre Jesu, die kurz und prägnant im Vaterunser zusammengefasst ist. Jesus Christus selbst soll das Vaterunser seinen Jüngern gelehrt haben. Davon zeugt das Neue Testament, das seit Jahrhunderten dessen Wortlaut bewahrt und überliefert hat. Jesus Christus wiederum soll das Gebet direkt von Gott empfangen haben: Auf einem Hügel oberhalb des Sees Genezareth sprach der Herr zu einer Schar Gläubigen. Er wollte ihnen beibringen, sich im Gebet kurz zu fassen und mit wenigen Worten all das zu erbitten, wonach sich Menschen im Leben sehnen.
12:30
R: Helen Arnet... Man kennt ihn von seinen Auftritten als Experte für Armuts – und Reichtumsforschung: Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor und linkes Urgestein der Schweiz. Noch immer ist Mäder aktiv. 68 – was bleibt?: So heißt Mäders neuestes Buch. Dieselbe Frage stellte der 66-Jährige auch über 100 anderen Exponenten der Bewegung. Reporterin Helen Arnet begleitet Mäder unter anderem zu Verleger Jürg Marquard in dessen Villa Bellavista. Die Musik sei es gewesen, die ihn an der Jugendbewegung fasziniert und 1965 die Musikzeitschrift Pop habe gründen lassen, erzählt Marquard. Weder habe er sich damals vorstellen können, dass man mit einer Musikzeitschrift Geld verdienen könne, noch sei es ihm um Politik gegangen: Ich bin kein politischer Mensch, sagt Marquard im Interview mit Ueli Mäder. Ueli Mäder liebt den Disput mit Andersdenkenden. Seit einer hitzigen Fernsehdebatte trifft er sich beispielsweise regelmäßig mit Markus Somm, dem Chefredakteur und Mitbesitzer der Basler Zeitung. Dieser schätzt die Diskussionen mit Ueli Mäder trotz aller weltanschaulichen und politischen Differenzen. Ueli Mäder ist so etwas wie der Prototyp des Achtundsechzigers. Er war Militärdienstverweigerer, demonstrierte gegen den Vietnamkrieg und für fairen Tourismus in der dritten Welt, war Hausmann, Gründungsmitglied der linken Partei POCH, saß im Basler Großen Rat und lebte über 40 Jahre lang in Wohngemeinschaften. Dort wurden auch seine drei Kinder geboren. Heute wohnt Mäder mit seiner Frau, mit der er seit 1968 liiert ist, in einer Zweizimmermietwohnung im aargauischen Rheinfelden.
13:00
ZIB
13:20
Auf Safari in Afrika: Für viele ist das ein unvergessliches Erlebnis – oder ein langgehegter Traum. Kein Kontinent ist so umweht vom Nimbus der Wildheit, keiner so bekannt für seine Tierwelt. In diesen ungezähmten Kontinent entführt der spektakuläre Afrika-Fünfteiler. Dem äußerst trockenen Südwesten Afrikas widmet sich der erste Teil. Wasser bedeutet Leben. Und genau das ist das Problem im Südwesten Afrikas, einem der geologisch ältesten Teile des Kontinents. In der Kalahari mit ihren rätselhaften Feenkreisen sind Wasserstellen, wie sie hier nur sporadisch auftreten, zwangsläufig Treffpunkt aller vom Durst Geplagten – also von Jägern und potenziellen Opfern gleichermaßen. Ironischerweise gibt es eigentlich Wasser im Überfluss – nur ist es unerreichbar. 60 Meter in der Tiefe, am Grund des sogenannten Drachenhauchlochs in Namibia, liegt der größte unterirdische See der Erde. Die gerade einen Tag alten Straußen-Küken müssen die Wasserstelle in der Etosha-Pfanne erreichen, um nicht zu verdursten. Die Altvögel bringen ihre Schar zwar sicher ans Ziel, doch dann ist Vorsicht geboten, sonst werden die Winzlinge im Gedränge von all den anderen durstigen Besuchern noch zertrampelt. Ein kleiner Singvogel, der Drongo, lebt in der Kalahari in einer eigenartigen Symbiose mit den Erdmännchen. Von seinem Ausguck aus warnt er sie vor nahenden Gefahren – doch er missbraucht ihr Vertrauen gelegentlich auch, um sich einen nahrhaften Happen zu erschwindeln. Im Schutz der Dunkelheit versammeln sich ungeahnt viele Spitzmaulnashörner zu einem gesellschaftlichen Event am Wasserloch. Dank modernster Kameratechnik werden die Zuschauer Zeugen ihres Soziallebens, ihrer überraschenden Kontaktfreudigkeit und Zärtlichkeit – doch auch ihrer Misserfolge in Liebesangelegenheiten. Wie aus einem Science-Fiction-Film entstiegen wirken hingegen die fleischfressenden Heuschrecken. Langsam, jedoch unaufhaltsam, klettern sie in die Nester der Webervögel, um sich über die noch wehrlosen Küken herzumachen. Eile ist gar nicht nötig, denn auch wenn die Altvögel ihre Brut verteidigen, haben die Insekten eine wirksame Waffe parat: Sie verspritzen ihr eigenes, scharf riechendes Blut. Dramatisch ist auch das Duell zweier Giraffenbullen um das Vorrecht auf die spärliche Vegetation im Hoanib-Tal. Ihre Hörner sind zwar kurz, doch mit den langen Hälsen können sie zu vernichtenden Schlägen ausholen. Und auch wenn der jüngere Bulle mehr Kraft zur Verfügung hat, ist ihm der Alte doch an taktischer Erfahrung zumindest ebenbürtig.
14:05
Endlos weites Grasland unter sengender Sonne, vereinzelt Schatten spendende Bäume, unzählige Herden immerfort wandernder Gnus, geschmeidige Großkatzen und imposante Elefanten: die Savanne. Unerwartete Begegnungen und überraschende Einblicke garantiert der zweite Teil der spektakulären Dokumentationsreihe Afrika – Der ungezähmte Kontinent. Wer hätte gedacht, dass die wandernden Gnu-Herden ausgerechnet von den kleinen Agamen schon sehnlichst erwartet werden? Genau genommen sind es gar nicht die Gnus selbst, auf die die kleinen Eidechsen warten, sondern die Abermillionen Fliegen, von denen die Herden begleitet werden. Denn so viele Fliegen bedeuten aus Agamen-Perspektive Nahrung im Überfluss. Einige Agamen sind einer lohnenden, wenn auch ziemlich riskanten Form der Fliegenjagd verfallen: Sie pirschen sich vorsichtig an Löwen heran, die nach einer ausgiebigen Fleischmahlzeit Siesta halten und ebenfalls von unzähligen lästigen Fliegen umschwirrt werden. Was die Gnus zu ihrer fortwährenden Wanderung veranlasst, ist die Suche nach immer neuen Weidegründen. Das frische Grün wiederum verdankt seine Existenz nicht zuletzt dem Ascheregen, der aus den nach wie vor aktiven Vulkanen am Ostafrikanischen Grabenbruch niedergeht. Der Nyiragongo ist einer dieser Vulkane; in seinem Krater liegt der größte Lavasee der Erde. Mit einem Durchmesser von 200 Metern gewährt er einen eindrucksvollen Blick auf die feurigen Kräfte, die diesen Teil Afrikas auch unter der Oberfläche unaufhörlich umgestalten. Sodaseen sind eine weitere Besonderheit dieser unruhigen Landschaft. In ihrem alkalischen Wasser ist kaum Leben möglich, doch spezielle Algen gedeihen auch hier, und diese Algen verleihen nicht nur den Seen ihre fremdartige Färbung, sondern sind auch die Nahrung für unzählige Flamingos. In Sambia liegt der riesige Bangweulu-Sumpf, sein Name bedeutet wo das Wasser auf den Himmel trifft. In diesem Gebiet brütet der Schuhschnabel, ein seltsam prähistorisch anmutender, großer, grauer Vogel. Der Schnabel der frisch geschlüpften Küken ist so überproportional groß, dass sie mehrere Wochen brauchen, bis sie richtig stehen und den Kopf oben halten können. Wenn die Trockenzeit in Ostafrika ihren Höhepunkt erreicht, brechen oft unvermittelt Feuer aus. Die Brände verwüsten jedes Jahr riesige Flächen, doch auch hier gibt es unvermutete Nutznießer: Bienenfresser, Gabelracken und Drongos stürzen sich waghalsig mitten hinein, um die in Panik fliehenden Insekten zu fangen. Anhaltende Dürre lässt die Wasserlöcher schrumpfen und macht den Flusspferden das Leben schwer. Wenn das Gras verdorrt, müssen sich auch die Elefanten mit vertrockneten Wurzeln und Zweigen begnügen, die sie aus dem trockenen Boden scharren. Doch kommt der ersehnte Regen endlich, verwandelt sich Ostafrika erneut in eine paradiesische Region des Überflusses, in der neue Generationen findiger Überlebenskünstler gedeihen können.
14:50
Kongo – Das starke Herz der Wildnis führt in den tropischen Urwald entlang des Äquators in der Mitte des afrikanischen Kontinents. Dort, wo sich Lebewesen dichter drängen als irgendwo sonst in Afrika, herrscht ein beispielloser Konkurrenzdruck. Jedes Tier – vom Elefanten bis zum Frosch – muss Strategien anwenden, um seinen Platz zu erobern und zu verteidigen. Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Fluss Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Ausgewaschene Felsüberhänge sind der Lebensraum des Felsenhüpfers. Nur dort baut dieser monogam lebende Vogel mit dem markant gezeichneten Kopf seine regensicheren Lehmnester, und das vermutlich schon seit 44 Millionen Jahren. Raffiniert ist auch die Strategie des Bananenfroschs: Um seine Nachkommen optimal zu versorgen, versiegelt das Männchen nach dem Regen die frisch gelegten Eier seiner Partnerin in einem länglichen Blatt, das er geschickt mit seinen Hinterbeinen zusammenfaltet und verklebt. In Windeseile entwickeln sich die kleinen Kaulquappen in dieser Blatthülse, denn schon der nächste Regen wird den Kleber wieder lösen und sie fortspülen. Große Urwaldbewohner hingegen, wie etwa die Waldelefanten, haben es im Dickicht besonders schwer. Doch auch sie entwickelten Überlebensstrategien: In der Zentralafrikanischen Republik liegt Dzanga Bai, eine riesige Waldlichtung, die die Elefanten selbst abgeholzt haben. Von weit her kommen sie hier zusammen, um ihre sozialen Beziehungen zu pflegen und nach Salz zu schürfen. Die prächtigen Blumen auf dem Waldboden sind nicht minder erfindungsreich: Sie rationieren ihren Nektar und nötigen so die Bienen, mindestens tausend Blüten am Tag anzufliegen und zu bestäuben, um genügend Nektar für ihre Honigproduktion zu sammeln. Diese Bienen haben keinen Stachel, um ihren kostbaren Honigvorrat vor Plünderern zu schützen; sie verbergen ihn deshalb in schwindelerregender Höhe unter der Rinde eines Baumes. Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, bietet sich in raren Momenten auch für die Dschungelbewohner die Gelegenheit, dem fortwährenden Konkurrenzkampf für kurze Zeit zu entfliehen. Wenn das Flusspferd genüsslich in der Brandung badet und die Rotbüffel und Elefanten sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen lassen, kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und eines nach dem anderen kehren sie bald ins Dickicht zurück.
15:35
Eine Reise nach Kapstadt ist in, die südafrikanischen Metropole am Tafelberg ist Sehnsuchtsziel von Millionen Touristen. Die Dokumentation stellt die Sehenswürdigkeiten von Kapstadt vor. Sonnig, dynamisch, lächelnd, sportlich, kosmopolitisch, kreativ – Attribute, mit denen sich die beliebte Metropole am Fuße des Tafelbergs schmückt. Und tatsächlich: Kapstadt ist attraktiv und kann mit einer außergewöhnlichen Natur, Landschaft und Geschichte aufwarten. Die bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Mother City sind die Waterfront, Afrikas größtes Einkaufviertel, die berüchtigte Gefängnisinsel Robben Island, der botanische Garten Kirstenbosch, das Weinanbaugebiet mit seiner kap-holländischen Architektur, das bunte Bo-Kaap-Viertel und natürlich der Tafelberg.
16:15
R: Matt Thompson... Das Luangwa-Tal in Sambia ist Heimat unzähliger Wildtiere. Die Reihe Die Gesichter der Savanne stellt das Leben dieser Tiere im Lauf der Jahreszeiten vor. Seit Monaten hat es nicht mehr geregnet im Luangwa-Tal in Sambia. Die meisten Wasserstellen sind ausgetrocknet. Vögel und Mangusten jagen die letzten Amphibien auf dem trockenen, rissigen Boden. Die Tiere suchen Zuflucht und Nahrung am Luangwa-Fluss. Gewaltige Herden von Huftieren machen sich auf den Weg. An den Flussufern drängen sich Tausende Tiere und sind eine willkommene Nahrungsquelle für Löwen und andere Raubtiere. Für viele Tierarten hat die Trockenzeit auch Vorteile. Die steilen Flussufer, die durch das Niedrigwasser zu Tage kommen, sind ideale Nistplätze für Bienenfresser. Das Luangwa-Tal in Sambia beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt – vom kleinsten Insekt bis hin zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil – und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt. Heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch – und Baumbewuchs.
17:00
R: Hannah Hoare... Ende November: Die Luft wird drückend schwül, Gewitterstürme fegen über die Savanne, Starkregen überfluten die Flussniederungen. Der Luangwa wird zu einem mächtigen Fluss. Nun sind auch die kleinen Wasserlöcher wieder gut gefüllt. Die Tiere sind nicht mehr länger auf den Fluss angewiesen, sie durchstreifen die Täler, bringen ihre Jungen zu Welt. Am Luangwa gibt es weltweit die größte Nimmersatt-Storch-Kolonie. Die Störche kehren wie jedes Jahr zu ihren angestammten Brutbäumen zurück. Auch für die Webervögel und Blatthühnchen beginnt die Brutsaison. Das Luangwa-Tal in Sambia ist Heimat unzähliger Wildtiere. Es beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt – vom kleinsten Insekt bis hin zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil – und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt. Heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch – und Baumbewuchs.
17:45
R: Matt Thompson... April: Die Niederschläge lassen nach im Luangwa-Tal in Sambia. Überall blüht es, an den Wildblumen laben sich die Insekten. Die Tiere sind mit der Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt. Noch gibt es Nahrung in Hülle und Fülle – eine gute Grundlage für die kommende Trockenzeit. Innerhalb der nächsten Monate wird wieder die Dürre einsetzen, werden die Wasserstellen austrocknen, Pflanzen absterben – der Kreislauf beginnt von vorne. Das Luangwa-Tal in Sambia ist Heimat unzähliger Wildtiere. Es beherbergt eine einzigartige Artenvielfalt – vom kleinsten Insekt bis hin zu beindruckenden Flusspferd-, Krokodil – und Elefantenpopulationen. Das Leben der Tiere wird vom Niederschlag bestimmt. Heiße Trockenzeiten und die mildere Regenzeit sind prägend für die Savannenlandschaft mit Grasland und vereinzeltem Busch – und Baumbewuchs.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Katrin Sass, Petra Kleinert, Jasmin Schwiers, Jan Sosniok, Stephan Schwartz, Thomas Quaas, Jonna Domroese; S: Adrienne Bortoli, Ulrike Zinke; R: Dennis Satin... Betrogene Damen nehmen Rache., Druckereibesitzerin Thea (Katrin Sass) und Buchhändlerin Babette (Petra Kleinert) werden vom Charmebolzen Benedikt (Jan Sosniok) bezirzt und ausgenommen. Nun soll ihnen Taschendiebin Sindy (Jasmin Schwiers) ihr Geld als sexy Lockvogel zurückerobern… Frauenpower? Nö, altbackene Klischeeparade.
21:45
R: Willy Meyer... Prächtige Giebelhäuser, steinerne Brücken, ein raffiniertes System von Wasserstraßen: Amsterdam gilt als das Venedig des Nordens. Der Film stellt die Grachten von Amsterdam vor. In einem weiten Halbkreis umschließt der Grachtengürtel mit seinen drei Hauptkanälen die Altstadt im Süden und Westen. Das Ensemble gilt als städtebauliches und architektonisches Gesamtkunstwerk aus dem 17. Jahrhundert und wurde 2010 zum Unesco-Welterbe ernannt. Der Grachtengürtel erinnert an Glanz und Gloria des Goldenen Zeitalters der Niederlande. 1602 schlossen sich Amsterdamer Kaufleute zur Niederländischen Ostindien-Kompanie zusammen. Mit der später folgenden Westindien-Kompanie begründeten sie ein Wirtschaftsimperium: Das kleine Holland war Ende des 16. Jahrhunderts zur führenden Seehandelsnation der Welt aufgestiegen. Das Geschäft mit Kolonialwaren florierte und brachte Reichtum in die niederländische Seemetropole. Wirtschaftlicher Erfolg, die Freiheit von Religion und Wissenschaft, ein modernes, aufgeklärtes Bürgertum zogen von weither Kaufleute, Gelehrte, Künstler und Handwerker in die Hafenstadt. Amsterdam wurde zur Boom-Town, seine Einwohnerzahl explodierte. Um Platz für Handelskontore und Wohnhäuser zu schaffen, wurden Sumpfgebiete trockengelegt, hunderttausende Holzpfähle als Fundamente in den Sand gerammt. Es entstanden die großen drei Kanäle Herengracht, Prinsengracht und Keizergracht, verbunden durch eine Vielzahl kleiner Nebenkanäle. Wohlhabende Bürger leisteten sich luxuriöse Giebelhäuser mit prachtvollen Salons und barocken Gärten. Und noch immer ist der Grachtengürtel eine der beliebtesten Wohngebiete der reichen Amsterdamer. Exklusivste Adresse war und ist ein Abschnitt in der Herengracht – die Gouden Bocht – die goldene Bucht. Heute residieren dort in den Stadtpalästen Versicherungen, Banken und Anwaltskanzleien.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Bojana Novakovic, Josh Lawson, Alan Dukes, Lisa McCune, Damon Herriman, Kate Mulvany, Kate Box, Patrick Brammall, Erin James, T. J. Power, Kim Gyngell, Ben Lawson, Lachy Hulme; S: Josh Lawson; R: Josh Lawson... Fünf Paare, fünf Episoden., Dan und Evie entdecken ihr Faible für erotische Rollenspiele. Maeve schockt Paul mit einer Gewaltfantasie. Rowena erregt es, wenn Gatte Richard weint. Phil kennt nur einen zweifelhaften Weg, mit der nörgelnden Maureen Sex zu haben. Monica dolmetscht Sexchats in Gebärdensprache. Und alle besucht der zwielichtige neue Nachbar… Teils befremdlich, aber wunderbar respektlos.
23:55
R: Julian Amershi, Benjamin Arcioli... Der Film taucht ein in den Mikrokosmos Campingplatz – für die einen das Schönste überhaupt, für andere nur einen Schritt von der Obdachlosigkeit entfernt. Kocki lebt seit drei Jahren mit seiner Frau in einem 15 Quadratmeter großen Wohnwagen auf einem Campingplatz in Schleswig-Holstein. Mitten in der Natur, Terrasse mit Seeblick inklusive, schwärmt der Frührentner mit der grauen Rockermähne. Und fügt hinzu: Wir sind irgendetwas zwischen Dorfgemeinschaft und großer WG. Ihre Wohnung haben sie aufgegeben. Hier zahle ich nur 1000 Euro Pacht pro Jahr, freut sich Kocki. Deswegen zog es ihn auf den Campingplatz in Borgdorf-Seedorf. Weitere 150 Stellplätze gibt es hier, 13 davon sind von Ganzjahrescampern belegt. Seit 2016 ist auch Lou einer vor ihnen: Wenn bei unserem Vorzelt das Dach leckt, packen alle mit an, schwärmt der Ex-Trucker und Bodybuilder über sein neues Zuhause. Die alteingesessenen Wochenendcamper betrachten die neuen Nachbarn und den Trend zum Ganzjahrescamping mit Skepsis: Nur im Wohnwagen zu wohnen, könnte ich mir nicht vorstellen..
00:25
10 vor 10
00:55
ECO
01:25
Erstausstrahlung.
01:50
R: Corinna von Düszeln... Drei Filmteams haben Irland umrundet und ihre Eindrücke von den Landschaften und ihren Bewohnern eingefangen. Der erste Teil der Reihe stellt Dublin und den Osten des Landes vor. In der Bucht von Carlingford werden Austern gezüchtet – sie sind unvergleichlich im Geschmack. Bei Ebbe wenden der Fischer Kian Louet-Feisser und seine Helfer die Austern mit ihren Traktoren. Ein Teil der Reifen Delikatesse wird an Spezialitätenrestaurants in der Nähe verkauft, der Großteil wird jedoch in alle Welt verschickt. In der Hauptstadt Dublin trifft das Filmteam den Literaturprofessor Joseph O'Gorman, der stolz den Long Room des Trinity College präsentiert. Hier lagern unter anderem Werke von Samuel Beckett und Oscar Wilde. Für Joseph O'Gorman ist die irische Literatur ein Schatz. Am Abend öffnen die berühmten Pubs im Temple Bar District. In den gemütlichen Kneipen wird oft zu Livemusik getanzt und gefeiert. So zeigt im Johnnie Fox's Pub der Stepptänzer Joey Comerford sein Können. Folk-Tanz gehört zum kulturellen Selbstverständnis. Jeder Ire, der etwas auf sich hält, kann tanzen. Geruhsamer geht es außerhalb Dublins zu. Der Historiker Pat Power und die Energetikerin Jane Donald untersuchen einen alten Steinkreis. Monumente vorchristlicher Zivilisation finden sich an vielen Orten in Irland. Eines der bekanntesten, die Grabanlage Newgrange, ist sogar älter als Stonehenge im Süden Englands und die ägyptischen Pyramiden. Nahe der Küste findet sich eine der schönsten Gartenanlagen Irlands, die Powerscourt Gardens. Gärtner Michael Byrne kümmert sich dort mit Leidenschaft um die Rosen und um einen Friedhof der besonderen Art, auf dem die ehemaligen Lieblingstiere früherer Herrschaften ruhen. Im House of Storytelling scheint die Zeit stillzustehen. Hier lebt in gemütlicher Atmosphäre die Tradition des Geschichtenerzählens fort, um das kulturelle Erbe Irlands niemals zu vergessen.
02:30
R: Lothar Frenz... Wind und Wellen haben die Grüne Insel geformt. Das Klima ist rau, aber die Menschen sind warmherzig und freundlich. Der Golfstrom sorgt im Süden für eine fast mediterrane Atmosphäre. Exotische Pflanzen aus der ganzen Welt, selbst Palmen, gedeihen dort. So ungewöhnlich wie das Klima sind auch die Bewohner der Irischen Riviera. Phemie Rose zum Beispiel hat einen der charmantesten Landschaftsgärten der irischen Insel geschaffen. Besucher fühlen sich ans Mittelmeer, in den Fernen Osten oder an einen subtropischen Farnwald versetzt. Experimentierfreudigkeit hat Riesenlilien aus dem Himalaja, Hibiskus aus Neuseeland und dem taiwanesischen Reispapierbaum eine neue Heimat geboten. Das Ehepaar Steele hat vor Jahren das hektische Leben in der Stadt gegen eine eigene Käserei auf dem Land eingetauscht. Inzwischen gibt es landesweit zahlreiche Nachahmer. Paul O'Sullivan ist ein besonderer Touristenführer. Er bringt Besuchern die Legende um das mittelalterliche Schloss Blarney Castle nahe. Es heißt, wer den berühmten Blarney-Stein küsse, erhalte die Gabe der Eloquenz. Doch den Stein erreicht man nur, wenn man sich auf den Rücken legt und mit dem Kopf voran über die Brüstung beugt. Westlich von Blarney Castle liegt der Killarney-Nationalpark, in dem sich die wohl letzten Eichenwälder Irlands befinden. Das milde Klima lässt dort aber den Rhododendron so stark wuchern, dass dadurch der Eichenbestand bedroht ist. Paddy Sheehan ist Wärter der einzigen Seilbahn Irlands, die vom Festland nach Dursey Island führt. Sue Redican lebt als einzige Bewohnerin auf Great Blasket Island. Hier verbringt sie den Großteil des Jahres in einem umgebauten Kuhstall und genießt Einsamkeit, Natur und ein einfaches Leben.
03:15
R: Corinna von Düszeln... Im Westen Irlands formten Meer und Wind beeindruckende Steilküsten. Gewaltig erheben sich die Cliffs of Moher. So ursprünglich wie die Küstenlandschaft ist auch das Leben der Menschen. Bei Ebbe sammelt Edward Kilkullen mit seinem Traktor Algen für sein Badehaus, das direkt am Strand steht. Ein Bad in Algen und warmem Meerwasser verspricht besondere Entspannung. Im Hinterland erstreckt sich kilometerweit Karstland. Für Michael Hanrahan ist diese karge, fast unbewachsene Landschaft Inspiration. Für den Maler zählt der Westen Irlands zu den schönsten Landschaften der Welt. Liebevoll hält er die Wucht der Wellen an der Felsküste auf Aquarellen fest. Selbst die englische Königin kennt seine Werke. Der kleine Ort Lisdoonvarna in der Grafschaft Clare zieht jedes Jahr im Spätsommer Tausende Besucher an. Das Matchmaking-Festival ist eine der größten Heiratsbörsen der Welt. Als Matchmaker vermittelt Willy Daly heiratswillige Männer und Frauen. Dank jahrzehntelanger Erfahrung findet er für fast jeden Topf den passenden Deckel. Die Wellen an der Küste des County Mayo sind wie geschaffen für das Surfen. Ciaran Schult ist leidenschaftlicher Wellenreiter. In seinem Gasthaus empfängt er Menschen aus der ganzen Welt und bringt ihnen das Surfen bei. Connemara ist das urtypische Herz von Irlands Westen. In der felsigen Berglandschaft leben die letzten Wildpferde der Insel, die Connemara-Ponys. Der Ranger und Connemara-Experte Willy Leahy weiß so ziemlich alles über die geheimnisumwitterten und scheuen Tiere, die schwer zu finden sind. Wenige Kilometer vor der Küste des County Clare liegt die Insel Inishturk. Viele Bewohner sind in den letzten Jahrzehnten aufs Festland gezogen, doch einige Dutzend Menschen leben immer noch gern hier. Für sie ist Jack Heanley, der Insel-Postbote, die zuverlässige Verbindung zur Welt.
04:00
R: Heiko De Groot... Im nördlichsten Teil der Irischen Republik trifft man auf Zeugen der alten Kultur, auf Burgruinen, aufgegebene Kirchen und Friedhöfe. Die Bewohner pflegen die Traditionen. In Donegal halten Fiddler wie Vincent Campbell eine aussterbende Musikrichtung am Leben: das Geigenspiel mit einer ganz speziellen Technik. Früher zogen sie von Haus zu Haus, heute gibt es kaum noch hauptberufliche Fiddler. Vincent lebt als Schafsfarmer in den Bergen von Donegal. Doch die Musik liegt ihm so am Herzen, dass er regelmäßig Kindern in der Stadt das Fiddle-Spiel lehrt und seinen Beitrag zum Erhalt der Zunft leistet. Auch Laura Spellman pflegt ein typisch irisches Hobby: Sie spielt Rugby. Mit ihrem Team hat sie sogar schon eine Meisterschaft gewonnen. Im Training misst sich die junge Rechtsanwältin auch mit Männern – eine optimale Vorbereitung für ihre Arbeit im Gerichtssaal, denn auch dort wird oft aggressiv gekämpft. Im dünn besiedelten Landstrich um Sligo, Leitrim und Donegal sind die Menschen oft auf sich selbst angewiesen. Das macht erfinderisch. So reparieren George Kelly und Philip Slaroy – Lokführer des Fintown-Train, der letzten Eisenbahn in diesem County – ihre alte Lok selbst, sollte etwas nicht funktionieren. Weiter im Norden liegt der Glenveagh-Nationalpark. Im größten Reservat Irlands betreut Ranger Lorcan O'Toole ein einzigartiges Auswilderungsprojekt: Der Steinadler soll hier eine neue Heimat finden. Ivan Scott aus dem unscheinbaren Örtchen Kilmacrennan hat schon mehrmals einen neuen Weltrekord aufgestellt: Mehr als 730 Schafe in acht Stunden scheren? Kein Problem für ihn. Um seinen Status als Nummer eins zu behaupten, tritt er bei einem Wettbewerb gegen Konkurrenz aus ganz Irland an. Der Koch Brian McDermot will im Zuge der Gleichbehandlung der Geschlechter den Männern des Countys die Liebe für die Zubereitung von Fisch und Fleisch näherbringen. Kein einfaches Unterfangen, denn viele Iren fürchten sich regelrecht vor dem Herd. Doch nachdem sie einen Kochkurs von Brian besucht haben, wissen sie auch den kulinarischen Teil der irischen Kultur zu schätzen.
04:40
R: Heiko De Groot... Das protestantische Nordirland ist von der katholischen Republik getrennt. Der Konflikt zwischen den Anhängern Großbritanniens und der gälisch-stämmigen Bevölkerung prägt die Landesgeschichte. In Nordirland ist er noch immer gegenwärtig. An den Häusern erinnern Wandmalereien an die Troubles, die Auseinandersetzungen und Straßenschlachten, zu denen jeder Bewohner Nordirlands eine persönliche Beziehung hat. Inzwischen verstehen die Menschen, dass sie aus der Vergangenheit lernen müssen, um die Wunden heilen zu lassen. Tom Kelly und Kevin Hasson restaurieren in Derry/Londonderry die Wandmalereien an den Hauswänden. Die beiden Künstler begannen in den 1990er-Jahren, ihre Bilder zu malen – begleitend zum Friedensprozess. Sie möchten die Malereien für die nachfolgenden Generationen erhalten und ihren Beitrag zur Versöhnung leisten. Von Derry/Londonderry im äußersten Norden Irlands geht es die schroffe Küste entlang. Sie bietet einzigartige Felsformationen. Sechseckige Steilsäulen ragen am Giant's Causeway aus dem Wasser. Der Legende nach wurden die bis zu zwölf Meter hohen Basaltsäulen von einem Riesen geformt. Heute weiß man von ihrem vulkanischen Ursprung. Die Küste bietet Lebensraum für unzählige Seevögel. Papageientaucher nisten in riesigen Kolonien auf den Felsen nahe der Brandung. Selbst Alpenkrähen kann man hier beobachten. Die seltenen Vögel waren lange Zeit aus Nordirland verschwunden. Dank der Bemühungen von Vogelwart Liam McFaul brüten sie wieder auf der Insel Rathlin. Zum Schluss der Reise steht Nordirlands Hauptstadt Belfast auf dem Programm. Hier sind große Schiffe kein seltener Anblick. Vor über 100 Jahren wurde hier die Titanic gebaut, das größte Schiff seiner Zeit. In der Werft von Ingenieur James Stevenson gibt es ein ganz besonderes Projekt – die Restauration der SS Nomadic, dem letzten existierenden Schwesterschiff der Titanic.
05:25
Die Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: Zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
Nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
Nano
10:15
Eine Best of-Ausgabe.
11:45
Thema
12:30
ECO
13:00
ZIB
13:25
R: Jürgen Hansen, Simone Stripp... Die zweiteilige Dokumentation lädt zu einer Zugreise durch Neuseeland ein. Im ersten Teil geht es mit dem Overlander quer über die Nordinsel von Auckland nach Wellington. Der Zug fährt durch grüne Parklandschaften und wilde Vulkangebiete. Spektakuläre Landschafts – und Tieraufnahmen zeigen ein Land, das so vielfältig ist wie sonst nur ein ganzer Kontinent.
14:10
R: Jürgen Hansen, Simone Stripp... Im zweiten Teil der Dokumentation geht die Fahrt über die Südinsel. Die Reise beginnt an der Fähre von Wellington. Sie führt durch die Marlborough Sounds, mit dem TranzCoastal am Südpazifik entlang nach Christchurch und von dort weiter mit dem TranzAlpine in die Berge. Schließlich taucht der Taieri Gorge Railway Train in die unberührte Natur der Südinsel ein.
14:50
R: Leanne Pooley... Die Reihe zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Diese Folge führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis: in den Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasy-Film-Trilogie Herr der Ringe. Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen Southern Alps trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen hier die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert.
15:35
R: Leanne Pooley... Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen – Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der Aoraki – oder Mount Cook-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, Aoraki, bedeutet so viel wie Wolken durchstechend. Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf.
16:20
R: Leanne Pooley... Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman. Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels.
17:00
R: Leanne Pooley... In der vierten Folge führt die Reise auf der Nordinsel Neuseelands zunächst in das vulkanische Hochland und die geothermale Wunderwelt. Im Zentrum der Nordinsel – auf dem sogenannten Zentralplateau – erheben sich gleich mehrere Vulkane. Ungeheure Kräfte sind am Werk und formen diese Landschaft. Das spektakuläre Plateau diente auch als Kulisse für das Schattenreich Mordor im Herr der Ringe-Epos. Um das Jahr 200 nach Christus brach der Vulkan Taupo aus. Zigtausende Kubikmeter Asche verteilten sich über die neuseeländische Nordinsel. Der schon einige Tausend Jahre zuvor entstandene Kratersee vergrößerte sich um ein Vielfaches. Historische Quellen berichten, dass sich damals sogar der Himmel über China und Rom tiefrot färbte. Viele der Feuerberge sind noch heute aktiv, darunter die Vulkane Taupo, Mount Tongariro, Mount Ruapehu und Mount Ngauruhoe im Süden. Der weit im Westen liegende Mount Taranaki gilt aufgrund seiner symmetrischen Krone als einer der schönsten Vulkane der Region. Um seine isolierte Lage rankt sich eine eindrucksvolle Legende aus der Kultur der Maori. Der weiter nördlich gelegene Rotorua-See ist ebenfalls ein Kratersee. An seinen Ufern dringt heiße Luft aus den Tiefen der Erde an die Oberfläche, Dampfschwaden ziehen über den See. Die Reise führt vorbei an surreal anmutenden jadegrünen Sulfatseen. Die ganze Landschaft scheint zu dampfen, Schwefelgeruch liegt in der Luft, und Geysire schießen Wasser gen Himmel. Hier lebt Nanny Christina Gardiner vom Maori-Stamm Te Arawa, die Bräuche und das Kunsthandwerk ihres Stamms vorstellt. Über Generationen hinweg haben sich die Menschen an die besonderen Gegebenheiten der Landschaft angepasst und die geothermale Energie in ihren Alltag integriert. Heiße Quellen dienen als Kochtöpfe: In Sieben, die in die Quellen getaucht werden, wird das Essen gegart.
17:45
R: Leanne Pooley... Diesmal geht es in den äußersten Norden der Nordinsel, den am dichtesten besiedelte Teil Neuseelands. Die größte Stadt des Landes, Auckland, liegt an der schmalsten Stelle der Insel. Der Landstreifen zwischen der Tasmansee im Westen und dem Pazifik im Osten ist teilweise nur einen Kilometer breit. Weiter im Norden liegt der märchenhafte Waipoua Forest. Er besteht fast ausschließlich aus den majestätischen neuseeländischen Kauri-Fichten. Bis zu 50 Meter erheben sich diese Bäume kerzengerade in die Lüfte, ihre Stämme haben einen Durchmesser von bis zu vier Metern. Inmitten der Kauri-Fichten steht der Fürst des Waldes, der Tane Mahuta. Er ist der größte noch existierende Kauri-Baum mit einer Höhe von mehr als 50 Metern und einem Stammumfang von fast 14 Metern. Sein Alter wird auf mehr als 2000 Jahre geschätzt. Vor der Ostküste liegen die unbewohnten Poor Knights Islands mit ihrer faszinierenden Unterwasserwelt. Ein Unterwasserfotograf zeigt die zahlreichen Höhlen, die den unterschiedlichsten Fischarten Schutz bieten. Ein Stück weiter nördlich siedelten in der Region der Bay of Islands die ersten Europäer. Als sie sich niederließen, kam es zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit den seit Jahrhunderten dort lebenden Maori. Erst mit der Unterzeichnung des Vertrags von Waitangi 1840 kehrte Frieden ein. Der Vertrag sah zwar ein britisches Staatsoberhaupt vor, sicherte den Maori aber gleichzeitig ihr Land und die britischen Grundrechte zu. In dieser Gegend befindet sich auch der einzige maorische Radiosender, der in der zweiten offiziellen Landessprache sendet. Am nördlichsten Zipfel der Nordinsel, am Kap Reinga, treffen schließlich die Tasmansee und der Pazifik aufeinander. Hier, so sagen die Maori, verlassen die Seelen der Verstorbenen das Land, um sich zur letzten Station ihrer Reise aufzumachen – nach Hawaiki, das Land ihrer Ahnen.
18:30
Nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Benno Fürmann, Jessica Schwarz, Matthias Matschke, Annika Kuhl, Uwe Ochsenknecht, Nadja Becker, Sascha Schmitz, Tom Schilling, Lars Rudolph, Florentine Lahme, Katja Flint, Thomas Kretschmann, Peter Lohmeyer; S: Rochus Hahn, Alexander Stever; R: Leander Haußmann... Beziehungskomödie nach dem Sachbuchbestseller von Barbara und Allan Pease., Benno Fürmann, Jessica Schwarz und Uwe Ochsenknecht machen sich in der platten Bestselleradaption von Leander Haußmann („Sonnenallee“) zum Affen. Männer können kaum hinsehen, Frauen nur müde lächeln. Auch die launige James-Last-Musik kann da nichts mehr retten.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Liam Neeson, Amanda Seyfried, Julianne Moore, Laura DeCarteret, Max Thieriot, Nina Dobrev, Mishu Vellani, Meghan Heffern, David Reale; S: Erin Cressida Wilson; R: Atom Egoyan... Amanda Seyfried zieht Julianne Moore und Liam Neeson in ein Verwirrspiel., Die Beziehung zwischen Gynäkologin Catherine (Moore) und Ehemann David (Neeson) ist so unterkühlt wie ihr Designerhaus. Als sie auf seinem Handy eine zweideutige Nachricht entdeckt, engagiert sie ein Callgirl (Seyfried), um Davids Treue zu testen. Das riskante Spiel gerät außer Kontrolle… Das Remake des französischen Erotikdramas „Nathalie“ (2003, mit Ardant, Béart und Depardieu) ist raffinierter und subtiler als das Original, allerdings enttäuscht der Film von Atom Egoyan („Exotica“) mit einem an Hollywood-Thriller der 1990er-Jahre angelehnten Finale.
23:50
I: Valeria Bruni Tedeschi, Stéphane Freiss, Géraldine Pailhas, Françoise Fabian, Michel Lonsdale, Antoine Chappey, Marc Ruchmann, Jason Tavassoli, Jean-Pol Brissart; S: François Ozon, Emmanuele Bernheim; R: François Ozon... Liebesdrama, besser gesagt: ein amardsebeiL (bitte rückwärts lesen!)., Es beginnt mit der Scheidung und endet mit dem Kennenlernen im Urlaub: In fünf Kapiteln rollt François Ozon („Der andere Liebhaber“) die gescheiterte Beziehung von Marion (stark: Valeria Bruni Tedeschi) und Gilles (Stéphane Freiss) auf – rückwärts! Dieser Kunstgriff produziert ein vergiftetes Happy End, das für uns Zuschauer die Frage aufwirft, wann das Scheitern der beiden eigentlich begann. „5 x 2“ zeichnet ein sinnliches, gleichzeitig desillusionierendes Bild ihrer Partnerschaft und schärft durch seine ungewöhnliche, aber kaum verstörende Erzählweise unseren Blick für erzählerische Details.
01:20
10 vor 10
01:45
Rundschau
02:30
R: Helen Arnet... Man kennt ihn von seinen Auftritten als Experte für Armuts – und Reichtumsforschung: Ueli Mäder, emeritierter Soziologieprofessor und linkes Urgestein der Schweiz. Noch immer ist Mäder aktiv. 68 – was bleibt?: So heißt Mäders neuestes Buch. Dieselbe Frage stellte der 66-Jährige auch über 100 anderen Exponenten der Bewegung. Reporterin Helen Arnet begleitet Mäder unter anderem zu Verleger Jürg Marquard in dessen Villa Bellavista. Die Musik sei es gewesen, die ihn an der Jugendbewegung fasziniert und 1965 die Musikzeitschrift Pop habe gründen lassen, erzählt Marquard. Weder habe er sich damals vorstellen können, dass man mit einer Musikzeitschrift Geld verdienen könne, noch sei es ihm um Politik gegangen: Ich bin kein politischer Mensch, sagt Marquard im Interview mit Ueli Mäder. Ueli Mäder liebt den Disput mit Andersdenkenden. Seit einer hitzigen Fernsehdebatte trifft er sich beispielsweise regelmäßig mit Markus Somm, dem Chefredakteur und Mitbesitzer der Basler Zeitung. Dieser schätzt die Diskussionen mit Ueli Mäder trotz aller weltanschaulichen und politischen Differenzen. Ueli Mäder ist so etwas wie der Prototyp des Achtundsechzigers. Er war Militärdienstverweigerer, demonstrierte gegen den Vietnamkrieg und für fairen Tourismus in der dritten Welt, war Hausmann, Gründungsmitglied der linken Partei POCH, saß im Basler Großen Rat und lebte über 40 Jahre lang in Wohngemeinschaften. Dort wurden auch seine drei Kinder geboren. Heute wohnt Mäder mit seiner Frau, mit der er seit 1968 liiert ist, in einer Zweizimmermietwohnung im aargauischen Rheinfelden.
02:55
R: Jürgen Ackermann
03:20
R: Leanne Pooley... Die Reihe zeigt die faszinierende Natur Neuseelands. An einzelnen Etappen, die durch ganz unterschiedliche Regionen führen, bringen Ortsansässige den Zuschauern Leben und Kultur nahe. Diese Folge führt in eine der kältesten und regenreichsten Regionen nahe der Antarktis: in den Fiordland-Nationalpark. Er wurde 1952 zum Naturschutzgebiet erklärt und gehört mit 15 Fjorden und einer einzigartigen wilden Küstenlandschaft zum UNESCO-Welterbe. Besonders die beiden Fjorde Milford Sound und Doubtful Sound gehören zu den begehrten Naturreisezielen des Inselstaats. Wie in ganz Neuseeland gibt es auch in der Region Fiordland keine einheimischen Landsäugetiere. So hat sich hier einst von Siedlern mitgebrachtes Rotwild dank fehlender natürlicher Feinde zur Plage entwickelt. In den nährstoffreichen Gewässern vor der Küste Fiordlands tummeln sich zahlreiche Fische, aber auch Robben werden vom üppigen Nahrungsangebot angelockt. An den Küsten werden Langusten für den internationalen Export gefangen. Mit dem Dampfschiff geht es weiter nach Queenstown, einer der wenigen Städte im tiefen Süden. Vor den Toren der Stadt befindet sich ein Mekka für Fallschirmspringer. Außerdem dienten einige Plätze als Kulisse für die Fantasy-Film-Trilogie Herr der Ringe. Nicht weit hinter Queenstown türmen sich die höchsten Gipfel Neuseelands zu einem beeindruckenden Gebirge, das an die europäischen Alpen erinnert und den Namen Southern Alps trägt. Vom Meer her treibt die Tasmanische See feuchte Luft die Hänge hinauf. So gehört die Westseite der Gipfelkette zu den regenreichsten Gebieten der Erde und ist mit ausgedehnten Regenwäldern bedeckt. Neben riesigen Farnen findet man Scheinbuchen, die ihr Wurzelwerk in die dünne, fruchtbare Erdschicht graben, und Moose, die alles überziehen. Auch die rund 580 Meter hohen Sutherland-Wasserfälle stürzen hier die Klippen hinab und bieten gerade nach starken Regenfällen einen spektakulären Anblick. Die Region ist Lebensraum des Kakapo, der einzigen Papageienart weltweit, die nicht fliegen kann. Der Kakapo ist heute stark bedroht und wird durch ein spezielles Brutprogramm im Nationalparkgebiet nachgezüchtet und wieder ausgewildert.
04:05
R: Leanne Pooley... Hohe Berge, eine wilde Küstenlandschaft, die verlassenen Ruinen einer Goldgräberstadt, klare aus Gletscherwasser gespeiste Bergseen: Die Neuseeländischen Alpen sind spektakulär. Weite Grasebenen wechseln sich mit majestätisch aufragenden, kargen Bergketten ab. Zwischen diesen Bergen befindet sich der höchste des Landes, der Mount Cook mit mehr als 3700 Metern. Gletscher haben das Gesicht der Südalpen Neuseelands geformt. Das Wasser der Schmelzwasserflüsse hat die Berge mit tiefen Schluchten durchzogen. Im Landesinneren befinden sich funkelnde türkisfarbene Bergseen. Einige sind mit Kanälen verbunden, deren schnell fließendes Wasser für die Lachszucht genutzt wird. An anderen Seen wird das Wasser gestaut, um Energie zu erzeugen – Neuseeland deckt 75 Prozent seines Energiebedarfs aus regenerativen Quellen. 50 Prozent des Gesamtbedarfs werden allein durch Wasserkraft gewonnen. Das Land im Pazifik ist somit ein Vorreiter im Bereich der grünen Energie. Der Aoraki – oder Mount Cook-Nationalpark beherbergt nicht nur den höchsten und längsten aller Gletscher Neuseelands, sondern auch insgesamt 19 Gipfel über 3000 Meter. Der Maori-Name des Mount Cook, Aoraki, bedeutet so viel wie Wolken durchstechend. Ein Meer aus Wolken wogt um die schroffen, vereisten Gipfel und bietet ein atemberaubendes Panorama. Im Gegensatz dazu ist die Region Otago, die nordöstlich der sogenannten Southern Lakes liegt, trocken, heiß und staubig. In den 1860er-Jahren lag hier das Zentrum des Goldrausches. Zu Tausenden strömten die Goldsucher aus der ganzen Welt ins Inland. Entlang des Dunstan Trail finden sich noch heute ihre Spuren. Der Weg führt durch unendlich karge Weiten bis hin zu dem ehemaligen Goldsucherstädtchen Bendigo. Die Ruinen ihrer einfachen Steinhäuser sind Zeugen einer goldenen Vergangenheit. Das Gold der heutigen Zeit ist in Neuseeland der Wein, wie Winzer Nick Mills erzählt. Pinot Noir ist die bekannteste Rebsorte der südlichsten aller Weinberge, der international Anerkennung gefunden hat. So wie früher Schiffe voller hoffnungsvoller Goldgräber nach Neuseeland kamen, machen sie sich heute, beladen mit Wein, in die entgegengesetzte Richtung auf.
04:50
R: Leanne Pooley... Die Westküste der neuseeländischen Südinsel ist ein landschaftlich spektakulärer, aber für Menschen ein extrem rauer Lebensraum. Im 19. Jahrhundert versuchten sich Goldsucher und zugewanderte Europäer an der Besiedlung dieses feuchten und unwirtlichen Gebietes. Davon zeugen verwitterte und vom Regenwald überwucherte Grabsteine. Noch heute ist der Küstenstreifen ein einsamer Lebensraum. Der schmale Küstenstreifen bietet ursprüngliche und weiße Strände sowie Wiesen, auf denen hier und da Rinder grasen. Begrenzt wird dieser fruchtbare Landstrich von den Südalpen, die sich massig in die Höhe erheben. Die frühen Siedler taten sich extrem schwer, das Gebirge zu überwinden, das von einem undurchdringlichen, sumpfigen Regenwald überwachsen ist, der über eine immense Baumvielfalt verfügt. Das feuchte Klima begünstigt das Wachstum verschiedenster Moosarten. Es heißt, dass Dinge, die sich nicht bewegen, in Sekundenschnelle von einem zarten grünen Teppich überzogen werden. Ein Stück weiter nördlich befindet sich die Tasman-Bucht, benannt nach dem europäischen Entdecker Neuseelands, Abel Tasman. Der niederländische Seefahrer plante genau an dieser Stelle seinen ersten Landgang. Doch die dort lebenden Maori vertrieben das niederländische Schiff. Auch diese Region hat viele Gesichter: weiße Sandstrände, Gebirge und weite Ebenen, zahlreiche Flüsse und nur mit dem Boot erreichbare Naturschutzgebiete. Nur in dieser Gegend der Südinsel findet man Pounamo, einen jadeähnlichen Stein, der fast so hart ist wie Diamant. Der Pounamo spielt in der Kultur der Maori eine wichtige Rolle. Traditionell wird er zur Herstellung von Waffen und Schmuck verwendet. An der Nordspitze der neuseeländischen Südinsel bestehen die Klippen aus weichem Kalkstein, an dem die immer wiederkehrenden Wellen Spuren und bemerkenswerte Formen hinterlassen. Und auf dem Farewell Spit tummeln sich Tölpel in einer eindrucksvollen Kolonie. Die Landzunge ist Rückzugsgebiet und Brutstätte des für Neuseeland typischen Vogels.