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ORF 3
05:55
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
06:20
Patrick Zwerger hat heute den österreichischen Opernsänger Günther Groissböck, der morgen zusammen mit dem Pianisten Gerold Huber in der Wiener Staatsoper das erste Solistenkonzert der Saison singen wird, zum Gespräch eingeladen.
07:00
WETTER/INFO
08:00
Heimat fremde Heimat
08:30
AUT

Die Themen: *) Ein zweites Medjugorje? Slowakischer Wallfahrtsort Dechtice. *) Ein strenger Papst: Twitter-Verbot für koptische Mönche. *) Wallfahrt nach Mekka: Muslimische Pilgerreise der Superlative. *) Gott nach Auschwitz: Zum 90. Geburtstag des Theologen J.B. Metz.

09:00
Der Kenroku-en in Kanazawa liegt 400 Kilometer westlich von Tokio und ist einer der schönsten herrschaftlichen Gärten Japans. Im Kenroku-en entdeckt der Spaziergänger ein Geflecht aus Pfaden, Bäumen, Wasserbecken, Bächen und Teichen. Besucher strömen aus dem ganzen Archipel hierher, um die zweibeinigen Steinlaternen und die bemerkenswerte Silhouette der hochgebundenen Kiefern zu bewundern. Denn die Winter in der Region sind hart und schneereich, und so schützen die Gärtner die hohen Bäume mit Yukitsuri Hochbinden aus Bambus und Seilen, die an riesige Regenschirme erinnern vor dem Gewicht des Schnees. Der Name von Kenroku-en bedeutet, dass der Garten sechs bemerkenswerten Attributen entspricht: Er verfügt über Weitläufigkeit, Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit, Althergebrachtes, fließendes Wasser und einen weiten Blick. Kenroku-en wurde im 17. Jahrhundert von der Dynastie der Maeda-Herrscher entworfen. Der Garten grenzt an ihr Schloss, das die Stadt Kanazawa beherrscht. Am Anfang war der Garten der private Bereich der Familie Maeda, aber nach und nach luden die Herrscher ihre Gäste in den Garten ein. Dort speisten sie, lasen Gedichte, hörten Musik und machten Politik. Im 19. Jahrhundert machten die Maedas den Garten der Öffentlichkeit zugänglich. Nun konnten Besucher den Glanz und Zeremonien, wie die Teezeremonie, im Kenroku-en genießen. Heutzutage können Besucher im Kenroku-en, selbst wenn sie nicht die Teezeremonie kennen, den gleichen Gemütszustand erreichen wie jemand, der diese Kunst erlernt hat. Wenn sie die Schönheit der Natur spüren, dem angenehmen Klang des Wassers lauschen und die wundervollen Bäume und die fliegenden Vögel bewundern können dann können sie auch empfänglich sein für die Kunst des Tees, die Kampfkünste sowie die Kultur und den Geist Japans.
09:30
201

Japanische Zen-Gärten zeichnen sich durch ihre Schlichtheit, Ruhe und Symbolkraft aus. Sie verzichten oftmals vollkommen auf Bäume, Blumen und Pflanzen, teils gibt es nur Moos; Reinigungsbecken, Felsen und Flächen mit weißen Kieseln sind präzise angeordnet. Mit einem Rechen in den Kies hineingezogene Wellenlinien stehen für Wasser. Felsenformationen und Steine sind Symbol für Gebirge und Hügel. Moos steht für das Alter ein in Japan überaus ehrvoller Zustand. Im Japanischen heißt diese Spezialform des Japangartens Kare-an-sui, was übersetzt so viel bedeutet wie „trockene“ oder auch „unechte Landschaft“. Die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto respektieren diese abstrakte Zen-Philosophie: Monochromie, Steine und einfache Pflanzen. Die Anlage rund um einen Haupt- und 23 Nebentempel ist von einer Ringmauer eingefasst; drei Tore ermöglichen den Zutritt. Durch den Garten führt ein Pfad der rituellen Reinigung. Die letzte Station, die Teezeremonie, trägt zur inneren Vervollkommnung bei.

09:55
Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan Shakkei (geliehene Landschaft) heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi, das eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist und das Melancholische sowie das Einsam-Stille mit Alter und Reife verbindet. Insgesamt entsteht der Gesamteindruck eines natürlich gewachsenen Gartens, obwohl jedes Detail sorgfältig durchdacht ist. Im Garten befindet sich auch ein Aquädukt, das im Jahr 1890 erbaut wurde und bis heute Wasser in die Umgebung befördert. Die Dokumentation beleuchtet auch die Meiji-Zeit, in der der Garten entstanden ist: Jedes Jahr im Juli wird in Kyoto das Gion-Matsuri-Festival abgehalten, bei dessen prachtvollen Paraden mit Festwagen die Geschichte der Stadt erzählt wird, als sich diese langsam dem Westen öffnete. Moderne europäische Einflüsse aus Frankreich und Großbritannien spiegeln sich so auch im Murin-an-Garten wider eine neue Vision des traditionellen japanischen Gartens.
10:25
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der „Baum von Tule“ mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen „Baum des Lebens“ bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.
11:15
Panorama
11:35
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume – der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf – ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben.
12:30
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen: Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verruchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde.
13:20
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens „Comfort“. Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum „Mother of Dasheri“, weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.
14:15
Im Jahre 1279 vor Christus besteigt Ramses der Zweite den Pharaonenthron. Unter seiner Herrschaft soll das Pharaonenreich prächtiger werden als je zuvor. Im ganzen Land will sich Ramses durch kolossale Bauten verewigen - Monumente für das Diesseits und das Jenseits. Was trieb ihn und die anderen Pharaonen an, solche gewaltigen Bauwerke zu errichten.
15:00
Die berühmte Stufenpyramide von Sakkara gilt als das erste monumentale Steingebäude der Weltgeschichte. Der grandiose Totenschrein ist das Werk von Imhotep, einem genialen Baumeister, dem die ägyptische Zivilisation einen großen Entwicklungsschub verdankt. Imhotep war der erste Normalbürger, der zum Gott erhoben wurde und dessen Ruhm den seiner königlichen Herren überstrahlte. Sein Grab gilt noch immer als verschollen.
15:50
Wo lag das sagenumwobene Land Punt, die Weihrauchquelle der Pharaonen? Eine spektakuläre Grabung in Oberägypten rückt die Frage erneut in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung. Der Tübinger Professor Dr. Christian Leitz legt mit einem Archäologen-Team seit 2003 den letzten noch unerforschten Tempel im Land am Nil frei. Ptolemaios XII., der Vater der legendären Kleopatra, ließ den majestätischen Bau zu Ehren der Löwengöttin Repit über der Stadt Athribis errichten.
16:35
ZIB 100
16:40
DEU

Die Griechen Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet - ebenso die Olympischen Spiele, die Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander vereinen sollen. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas.

17:30
DEU

Die Römer Es gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre, doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen, verbessert oder gar perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative. Ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine von Malaria verseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten mehr als 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt.

18:25
DEU

Die Wikinger Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen, die Europa dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen. Mancher Regent bezahlt den Seekriegern sogar eine Art Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.

19:10
ZIB 100
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Die Dokumentation von Christian Papke wirft einen Blick auf die herbstliche Vielfalt der österreichischen Regionen zwischen angestammter Tradition, kultureller Schönheit und natürlicher Farbenpracht.
21:05
Land der Berge erzählt von Menschen, Bergen und Geschichten. Diesmal geht die Reise von den Lienzer Dolomiten hinüber ins Lesachtal und von dort über die Karnischen Alpen ins Cadore. Cadore ist heute italienisch und der Provinz Belluno unterstellt, die Besiedlung erfolgte seinerzeit aber von Auswanderern aus dem Villgratental.
21:55
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
22:45
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
23:40
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

00:25
640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.
01:15
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
02:00
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
03:05
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
03:50
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
04:40
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

05:30
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

06:15
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Andreas Jäger beschäftigt sich diesmal mit den Dingen des digitalen Zeitalters - von Parallel-Universen bis „Digital Detox“-Camps.
09:50
In Pennsylvania, westlich von Philadelphia, erstrecken sich auf einer Fläche von fast 500 Hektar die Longwood-Gärten. Sie wurden Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und vereinen europäische Gartenbau-Visionen vor allem aus Italien und Frankreich mit amerikanischem Können. Die riesige Gewächshausanlage, darunter ein Arboretum, das schon um 1850 als eine der größten Sammlungen einheimischer und exotischer Bäume und Sträucher in den USA bekannt war, lockt Besucher aus aller Welt an. Die eigentliche Geschichte des botanischen Gartens begann im Jahr 1906. Die damalige Besitzerin der Ländereien, Linda W. Bevan, erteilte die Erlaubnis, die auf dem Gelände befindlichen Bäume zu fällen. Um das Arboretum vor der Zerstörung zu bewahren, wurde das Anwesen von Pierre S. du Pont (1870–1954), einem späteren Vorstandsmitglied von General Motors, erworben. Seine Familie war von Frankreich in die USA immigriert. Er errichtete hier seinen Zweitwohnsitz als Zeichen seines gesellschaftlichen Einflusses als Industrieller und seiner Liebe zur Botanik. Ihm verdankt Longwood seine heutige Gestalt. Pierre S. du Pont liebte das Reisen und ließ sich in Frankreich und Italien hier insbesondere von den geometrisch ausgerichteten Gärten der Villa Gamberaia nahe Florenz inspirieren. Nach diesem Vorbild ließ er Wasserbecken und Springbrunnen anlegen, die zum Lustwandeln einladen und an den Schlosspark von Versailles erinnern.
10:20
Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bewegung und dem Blick von einer Terrasse auf die anliegenden. Die unterschiedlichen Größen der Terrassen sind an die Hanglage angepasst. Beatrix Farrands Konstruktion der Gärten leitet den Besucher durch die Anlagen. Zahlreiche Treppen und Pfade verbinden die Terrassen, wo auch der Rosengarten liegt, der an einen Ballsaal erinnert, wenn die Rosen in voller Blüte stehen. Der Gemüsegarten, die Obstbäume und Wiesen schließen den Garten ab und markieren die Grenze zum Waldpark. Dumbarton Oaks ist aus Beatrix Farrands persönlicher Vision in einer damals neuartigen Disziplin entstanden und stellt die am besten erhaltene Arbeit der Landschaftsarchitektin dar. In den 40er Jahren gestaltete Ruth Havey, Beatrix Farrands Schülerin, einige Teile der Anlage neu und verlieh Dumbarton Oaks ein barockes Flair. Heute ist der öffentlich zugängliche Park im Besitz der Harvard University.
10:50
In Russland, am Finnischen Meerbusen, liegt die Parkanlage von Peterhof. Ihre Gold- und Marmorstatuen sowie ihre spektakulären Kaskaden und Pflanzenskulpturen sind aufgrund eines ehrgeizigen Traums entstanden: Ehrgeizig, weil in diesen Breitengraden ein Park angelegt werden sollte, der sich mit Europas schönsten Gärten messen sollte; ein Traum, weil Zar Peter der Große, der im 18. Jahrhundert Alleinherrscher über Russland war, darin das ideale Symbol für seine Macht sah. Im Jahr 1714 ließ Peter der Große seine Sommerresidenz auf einem riesigen Anwesen mit Blick aufs Meer bauen unweit der von ihm vor kurzem gegründeten Hauptstadt Sankt Petersburg. Als gebildeter und ehrgeiziger Monarch wollte der Zar Russland in den Rang anderer europäischer Großmächte erheben. Sein Schloss und seine Parkanlage sollten durch ihre Pracht beeindrucken. Während Ludwig XIV. Versailles, dessen Schlosspark den Zar faszinierte, unter den Schutz Apollons stellte, widmete Peter der Große sein Anwesen Neptun, dem Gott des Wassers, der Quellen und Meere. Der obere Park bildet den Eingangsbereich des Anwesens mit Springbrunnen, Rasenflächen, Obstgarten und Lindenalleen. Unterhalb des Schlosses erstreckt sich der untere Park bis ans Ufer des Finnischen Meerbusens. Er bietet eine Vielzahl an Fontänen und Wasserspielen. In der Hauptachse, die in Nord-Süd-Richtung verläuft, ist die spektakuläre große Kaskade zu einem Kanal hin ausgerichtet, der durch den Wald bis zum Meer führt. Die Ost-West-Achse verbindet optisch die beiden Statuen von Adam und Eva und endet am Marly-Becken und dem zugehörigen Pavillon. Auch im unteren Park sind es die Linden, die den Alleen aus niedrigeren Gehölzen und den Bereichen um die Springbrunnen Struktur verleihen. Besonders reizvoll ist im unteren Park dieses Nebeneinander aus einem sehr geradlinigen Entwurf und einem organisch wirkenden Wald.
11:20
Panorama
11:40
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens „Comfort“. Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum „Mother of Dasheri“, weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.
12:35
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen „der Weise“. Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.
13:30
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume der eine riesig, der andere im Vergleich winzig machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.
14:25
DEU

Die Griechen Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet - ebenso die Olympischen Spiele, die Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander vereinen sollen. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas.

15:10
DEU

Die Römer Es gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre, doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen, verbessert oder gar perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative. Ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine von Malaria verseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten mehr als 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt.

16:00
DEU

Die Wikinger Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen, die Europa dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen. Mancher Regent bezahlt den Seekriegern sogar eine Art Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.

16:45
ZIB 100
16:50
Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur heiligen Mission, als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt.
17:40
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien – ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus.
18:30
Seit der griechische Philosoph Platon den Inselstaat Atlantis beschrieb, reißen die Diskussionen nicht ab: Gab es ein real existierendes, historisches Vorbild für dieses Reich? Oder ist Atlantis nichts als ein Phantasieprodukt? Über die Jahrhunderte wurden immer wieder Versuche unternommen, die geografische Lage des versunkenen Atlantis anhand der Beschreibungen bei Platon ausfindig zu machen. Spekulationen reichten von der minoischen Kultur im Mittelmeerraum über die Nordsee bis hin zu verschiedenen Inseln im Atlantik oder an den Küsten Südamerikas - doch alle Spekulationen und Spurensuchen blieben letztlich vergeblich. Drei Archäologenteams haben sich aufgemacht, um besonders vielversprechende Theorien vor Ort zu untersuchen. Halten sie einer wissenschaftlichen Überprüfung stand, oder wird die Legende von Atlantis auch in Zukunft ihr Geheimnis bewahren.
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Das Kap der Stürme - hier, ganz im Süden Afrikas, treffen gewaltige Strömungen aufeinander: Der kalte, nährstoffreiche Benguela-Strim aus dem Süden und der warme Agulhas-Strom aus dem Norden. Das Wechselspiel dieser Strömungen führt zu einem enormen Nahrungsreichtum. Davon angezogen ziehen einmal im Jahr Millionen von Sardinen hier vorbei, die größte Tierwanderung der Erde. Kein Wunder, dass hier auch einige der eindrucksvollsten Jäger des Meeres leben. Im Mittelpunkt des Films stehen drei besonders typische Jäger dieser Region: Der Weiße Hai, der Seebär und der Kaptölpel. Das Schicksal dieser Jäger ist eng miteinander verbunden und nicht selten wird bereits ihre Kinderstube zum Kampf auf Leben und Tod. Der Film folgt diesen Jägern ein Jahr lang und dokumentiert in ungewöhnlichen und eindrucksvollen Bildern die Aufzucht ihrer Nachkommen und den Einsatz ihrer außergewöhnlichen Jagdtechniken. Jäger am Kap der Stürme ist kein Film für schwache Nerven. Obwohl bewusst auf Überdramatisierung verzichtet wurde, zeigt er die Natur, wie sie ist: schön, aber auch brutal.
21:05
Am 19 und 20. September blickt ganz Europa nach Salzburg. Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft zu einem informellen Gipfel in der Landeshauptstadt. Aus diesem Anlass begibt sich auch die Runde der ChefredakteurInnen zu einer Spezialausgabe nach Salzburg, um die aktuellen politischen Themen in Europa und Österreich zu analysieren. Zu Gast bei ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und ORF-Korrespondent Peter Fritz sind Esther Mitterstieler (Chefredakteurin, News), Rainer Nowak (Chefredakteur, Die Presse), Christian Nusser (Chefredakteur, Heute), Manfred Perterer (Chefredakteur, Salzburger Nachrichten) und Christian Rainer (Chefredakteur, Profil).
22:10
Im Brennpunkt (Europa am Scheideweg)
22:45
Im Brennpunkt (Die milliardenschwere Mittelmeerroute)
23:20
Wissenschaft und Forschung sind kompliziert, vielschichtig und komplex. Ergebnisse und visionäre Ideen lassen sich kaum in zwei knappe, fernsehtaugliche Sätze zusammenfassen. Aber gerade weil es für viele im digitalen Zeitalter immer schwieriger wird, zwischen Fakten, Erfahrungen und subjektiver Meinung zu unterscheiden, stellen sich für die Wissenschaft entscheidende Fragen: Wie können Wissenschaftler/innen die Kluft zwischen komplexer Expertise und allgemeiner Verständlichkeit schließen? Wie können sie mit rationalen Argumenten den Weg zum Publikum finden? Wie unbequem müssen sie sein? Kann sich Wissenschaft in der Kakofonie überbordender digitaler Informationen überhaupt durchsetzen? Und welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Medien dabei? Es diskutieren: Elisabeth Hoffmann (deutsche Forschungssprecherin des Jahres, Universität Braunschweig), Tom Matzek (Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen, ORF), Katja Mayer (Soziologin / TU München, OANA, Open-Science-Expertin am Zentrum für Soziale Innovation Wien), Klement Tockner (Präsident des Wissenschaftsfonds FWF), Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Autor). Moderation: Klaus Unterberger.
00:20
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
01:05
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
01:35
Das Kap der Stürme - hier, ganz im Süden Afrikas, treffen gewaltige Strömungen aufeinander: Der kalte, nährstoffreiche Benguela-Strim aus dem Süden und der warme Agulhas-Strom aus dem Norden. Das Wechselspiel dieser Strömungen führt zu einem enormen Nahrungsreichtum. Davon angezogen ziehen einmal im Jahr Millionen von Sardinen hier vorbei, die größte Tierwanderung der Erde. Kein Wunder, dass hier auch einige der eindrucksvollsten Jäger des Meeres leben. Im Mittelpunkt des Films stehen drei besonders typische Jäger dieser Region: Der Weiße Hai, der Seebär und der Kaptölpel. Das Schicksal dieser Jäger ist eng miteinander verbunden und nicht selten wird bereits ihre Kinderstube zum Kampf auf Leben und Tod. Der Film folgt diesen Jägern ein Jahr lang und dokumentiert in ungewöhnlichen und eindrucksvollen Bildern die Aufzucht ihrer Nachkommen und den Einsatz ihrer außergewöhnlichen Jagdtechniken. Jäger am Kap der Stürme ist kein Film für schwache Nerven. Obwohl bewusst auf Überdramatisierung verzichtet wurde, zeigt er die Natur, wie sie ist: schön, aber auch brutal.
02:20
Die Dokumentation von Christian Papke wirft einen Blick auf die herbstliche Vielfalt der österreichischen Regionen zwischen angestammter Tradition, kultureller Schönheit und natürlicher Farbenpracht.
03:10
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

03:55
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

04:45
Wissenschaft und Forschung sind kompliziert, vielschichtig und komplex. Ergebnisse und visionäre Ideen lassen sich kaum in zwei knappe, fernsehtaugliche Sätze zusammenfassen. Aber gerade weil es für viele im digitalen Zeitalter immer schwieriger wird, zwischen Fakten, Erfahrungen und subjektiver Meinung zu unterscheiden, stellen sich für die Wissenschaft entscheidende Fragen: Wie können Wissenschaftler/innen die Kluft zwischen komplexer Expertise und allgemeiner Verständlichkeit schließen? Wie können sie mit rationalen Argumenten den Weg zum Publikum finden? Wie unbequem müssen sie sein? Kann sich Wissenschaft in der Kakofonie überbordender digitaler Informationen überhaupt durchsetzen? Und welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Medien dabei? Es diskutieren: Elisabeth Hoffmann (deutsche Forschungssprecherin des Jahres, Universität Braunschweig), Tom Matzek (Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen, ORF), Katja Mayer (Soziologin / TU München, OANA, Open-Science-Expertin am Zentrum für Soziale Innovation Wien), Klement Tockner (Präsident des Wissenschaftsfonds FWF), Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Autor). Moderation: Klaus Unterberger.
06:10
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Es ist das älteste, ununterbrochen bestehende Zisterzienserstift der Welt. Das Stift Rein bei Graz.Vor 885 Jahren vom Markgrafen Leopold, dem ersten Landesherren der Steiermark - man könnte ihn auch als ersten Landeshauptmann bezeichnen - gegründet, finden sich in diesem Stift viele weitere Wurzeln der Steiermark und der Landeshauptstadt Graz. In den letzten 10 Jahren wurde dieses kulturgeschichtliche Kleinod aufwändig restauriert. Das ORF Landesstudio Steiermark wirft anlässlich der Fertigstellung der Restaurierungsarbeiten einen Blick hinter die Klostermauern, und macht sich im Stiftsarchiv auf die Spurensuche nach den Wurzeln der Steiermark. Ein Film von Reinhart Grundner.
09:25
R: Alfred Ninaus... AUT

Der Film reist in die spannende Welt alter Baumriesen, die in der Steiermark, dem waldreichsten Bundesland Österreichs, seit vielen Jahrhunderten ihre Wurzeln schlagen. 600 Bäume sind hierzulande als Naturdenkmäler ausgewiesen - der Film zeigt uns einige dieser Naturschätze und führt uns von der ältesten Eiche Europas bis zur Königin der Alpen, der Zirbe, vom widerstandsfähigen Ginkgo bis zum gigantischen Mammutbaum, von den heilenden Kräften der Linde bis zur gesunden Wirkung der Lärche. Mythos Baum beschäftigt sich mit dem Baum als Lebewesen, mit seinen Fähigkeiten, seiner Nutzung, seinen Bewohnern und seiner kulturellen Bedeutung. Neben all diesen spannenden Aspekten charakterisieren kleine Anekdoten die Baumriesen. Wen und was diese Methusalems wohl schon in ihrem Baumleben gesehen haben? Das Filmteam der RANfilm, rund um Regisseur Alfred Ninaus, hat diese alten Bäume ein Jahr lang filmisch begleitet und ihr Leben im Wechsel der Jahreszeiten porträtiert.

09:50
S: Stephanie Ninaus; R: Alfred Ninaus... AUT

Das Steirische Ennstal erstreckt sich über 125 km in der Steiermark. Malerische Landschaften, ein mächtiger Fluss, eingebettet in einem sanften Tal mit steilen Gebirgen, sowie spannende historische Fakten machen das Ennstal zu etwas ganz Besonderem, das der Film entdecken will. Der rote Faden des Films über das Ennstal ist die Enns - der Fluss, der geologisch die kristallinen Zentralalpen von den nördlichen Kalkalpen trennt. Nicht nur die beeindruckende landschaftliche Flora und Fauna spielt auf der filmischen Reise eine wesentliche Rolle, sondern auch die Geschichte, die sich hinter diesem Fluss verbirgt. Ein Film von Alfred Ninaus.

10:15
R: Elisabeth Eisner... Die Gemeinde Pöllauberg mit ihrer wunderbaren Marienwallfahrtskirche auf dem Samstagsberg steht am Beginn der 183. Sendung Klingendes Österreich. Danach spannt sich der Bogen über die hügelige, reizvolle Landschaft des Grazer Berglandes zum Schloss Frondsberg, nach Anger zum Rauchstubenhaus in Edelschachen und durch die eindrucksvolle Weizklamm zu den zaubervollen Höhlenwelten des Katerlochs, der Grasslhöhle und der Semriacher Lurgrotte. Regie führt Elisabeth Eisner.
11:20
Panorama
11:35
Irland - das sind grüne Wiesen, Schafe, Whiskey und eine bewegte Geschichte. Kaum jemand verbindet mit Irland schöne Gärten, Palmen und tropische Blütenpracht. Und dabei gibt es diese kleinen Paradiese zuhauf im Südwesten der Insel, wo der Golfstrom das irische Klima mild macht. Irische Gärten sind oft geheime Orte, umsäumt von Hecken, Mauern und Burggräben. Irlands Gärtner waren seit jeher Pflanzenjäger, sie investierten viel Geld und Mühe in die Ansiedlung fremdländischer Gewächse. Im Westen der Insel liegen die Ziergärten heute noch in grandioser ungezähmter Natur. Der Film ist eine Entdeckungsreise zu ganz unterschiedlichen Gartenparadiesen an den überraschendsten Orten im irischen Südwesten.
12:20
Der Schlossgarten von Grasten ist eine Mischung aus englischem Landschaftsgarten und barocken Beeten. Wenn im Juli die Königin anreist, soll er in den schönsten Farben blühen. Besonders wichtig sind die Lieblingsblumen von Margrethe II. die Margeriten. Die Gärtnerin Elin Johannsen und ihre Kollegen ziehen sie in der kleinen Gärtnerei. Für die Ringreiterin Simone Nissen ist die Parade vor der Königin lange Tradition. Bereits als Kind hat sie der Königin vom Pferd herab Blumen überreicht. Dieses Jahr soll das zum ersten Mal ihre sechsjährige Tochter übernehmen. Die Kleine ist aufgeregt, aber auch stolz. Da wird der Wettkampf um die Ringe fast zur Nebensache. In Kopenhagen marschiert derweil die Leibgarde in ihren hohen Bärenfellmützen über den Hof der Kaserne. Sie üben den Wachwechsel für das Schloss Grasten. Die Gardisten sind Anfang 20 und noch neu in der Truppe. Nach Grasten kommen sie zum ersten Mal. Die Gardistin Line Hedegaard schwitzt ordentlich unter der Mütze. Es sind mehr als 30 Grad Celsius, der heißeste Monat seit zehn Jahren. Regelmäßig fallen Gardisten bei Paraden in Ohnmacht. Das soll ihr nicht passieren, es wäre einfach zu peinlich.
13:15
AUT

Rosen sprechen weltweit eine eindeutige Sprache. Sie haben die Menschheit schon vor Jahrtausenden berührt und verführt. Ihre Zuchtformen und ihre Namen sind ein Spiegel der Zeitgeschichte. Eine der berühmtesten Sorten hat die Rose auch zu einem Friedenssymbol erhoben: Die Gloria Dei alias Peace Rose. Sie wurde die erfolgreichste Gartenrose aller Zeiten. Der Film stellt die biologischen Besonderheiten der Rose vor, erläutert, warum gerade die Rose zu einer solchen Fülle an Sorten fähig ist und zeigt, wie die Zusammensetzung des Rosendufts auf Tiere und Menschen wirkt, warum manche weiße Gartenrosenblüte bei Regen rote Tupfen bekommt und warum die Rote Spinne Bikini-Rosen liebt. Eine Dokumentation von Barbara Fally-Puskás.

14:00
Im Jahr 1811 beschloss Hermann von Pückler-Muskau, Schriftsteller, Weltreisender und einer der bedeutendsten Landschaftsarchitekten des 19. Jahrhunderts, sein Leben der Einrichtung eines idealen Parks zu widmen, eines öffentlichen Gartens, in dem er mit neuen Landschaftsformen experimentierte. Hermann von Pückler-Muskau war stark von den englischen Gärten beeinflusst, befreite sich aber von diesem Vorbild, um seinen Park zu entwickeln. 1834 veröffentlichte er die Abhandlung „Andeutungen über Landschaftsgärtnerei, verbunden mit der Beschreibung ihrer praktischen Anwendung in Muskau“ mit dem Ziel, andere von seinen Erfahrungen profitieren zu lassen und zur Nachahmung anzuregen. Seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs erstreckt sich das Areal, das von der UNESCO zum Welterbe erklärt wurde, diesseits und jenseits der Neiße über die deutsch-polnische Grenze hinweg. Der deutsche Teil heißt seit dem 1. April 1992 offiziell Fürst-Pückler-Park Bad Muskau.
14:30
Im 19. Jahrhundert erwarb der Bankierssohn Guillaume Mallet an der normannischen Küste ein weitläufiges, naturbelassenes Terrain. Mit der Gestaltung beauftragte der passionierte Gartenliebhaber im Jahr 1898 zwei hervorragende britische Spezialisten: die berühmte Gartengestalterin Gertrude Jekyll und den jungen Architekten Edwin Lutyens. Jekyll entwickelte im Bois des Moutiers ihr Konzept der „Mixed Border“, jener leicht ansteigenden Rabatte, die aus Blumen, Stauden und Sträuchern gebildet wird. Darin mischen sich alle Blumen, um Räume zu begrenzen und gleichzeitig blühende Bilder zu ergeben, die sich im Laufe der Jahreszeiten verändern. Die damaligen Besitzer waren Anhänger der Theosophie. Dieser Lehre folgend stimmten sie Haus und Garten, Innen- und Außenräume harmonisch aufeinander ab. Durch das perfekte Zusammenspiel aller Elemente gewinnt dieser einzigartige englische Garten an der französischen Atlantikküste seine charakteristische Note.
14:55
Das einige Kilometer von Paris entfernte Anwesen La Vallée-aux-Loups erstreckt sich über mehr als 60 Hektar bewaldeter und denkmalgeschützter Fläche. Im 19. Jahrhundert zog es berühmte Baumschulgärtner und viele Künstler an, die sich dort niederließen, darunter den Schriftsteller, Politiker und Diplomaten François-René de Chateaubriand. Er blieb elf Jahre in Vallée-aux-Loups und erfüllte das Anwesen mit romantischem Geist. Die Bäume, die er dort pflanzte, waren gleichermaßen Zeugen und Erinnerungsstücke seiner Reisen. Im Laufe der Zeit weckten die reichen und fruchtbaren Böden und die benachbarten Parzellen auch neue Interessen: Es entstand ein ausgedehntes Arboretum, und die Baumschulgärtner setzten ihr Engagement fort. Heute hat das Département Hauts-de-Seine die Parzellen nach und nach zu einem großen, für die Öffentlichkeit zugänglichen Park vereint.
15:25
In dem südlich von Paris gelegenen Park von Courances, dessen Name „Fließgewässer“ bedeutet, ist das Wasser allgegenwärtig, zum Beispiel in den zahlreichen Wassergräben, Kanälen und Springbrunnen. Darüber hinaus strukturiert das Wasser die gesamte Landschaft. Die Bäume sind die andere Sehenswürdigkeit von Courances. Sie verleihen dem Park seinen ganz eigenen, romantischen Charakter. Das Gelände erstreckt sich über 75 Hektar Gartenfläche und 500 Hektar Ackerland. Während viele Gärten ihrem früheren Bild verhaftet bleiben, ist das Anwesen von Courances lebendig, bewohnt, der modernen Welt zugewandt und in ständiger Erneuerung begriffen.
15:50
Im 17. Jahrhundert erwarben Wilhelm III. von Oranien-Nassau und seine Gattin Maria II. das Anwesen Het Loo nordwestlich der niederländischen Stadt Apeldoorn. Sie ließen auf dem 650 Hektar großen Park- und Waldgelände einen außergewöhnlichen Garten nach dem Vorbild der französischen Barockgärten anlegen. Die Blumenbeete sollten dabei nicht nur Schmuckelemente fürs Auge sein, sondern auch den Macht- und Ruhmeswillen des niederländischen Herrscherhauses demonstrieren. Im 19. Jahrhundert wurde der königliche Garten in einen Park im romantischen Stil umgestaltet. Im Jahr 1970 erwarb der niederländische Staat das Anwesen Het Loo und beschloss, dem Garten sein ursprüngliches Aussehen zurückzugeben. Seit 1984 ist der inzwischen öffentlich zugängliche Schlosspark der Stolz der Niederländer.
16:20
Eine Reihe schwindelerregend hoher Felsen in den belgischen Ardennen, der sich durch das Tal schlängelnde Fluss Maas und ein großer Wald rings umher sind die Merkmale des Naturstandortes, in dessen Mitte sich das Schloss Freyr mit seiner zeitlosen Gartenanlage befindet. Seit Jacques de Beaufort das Schloss im Jahr 1410 erwarb, befindet es sich im Besitz ein und derselben Familie. Frankreichs Sonnenkönig Ludwig XIV. wohnte während der Belagerung von Dinant in diesem Schloss. Auch die Erzherzogin Maria Christina von Österreich und ihr Mann Albert Kasimir von Sachsen-Teschen waren dort zu Gast. Während der Französischen Revolution wäre das Anwesen beinahe zerstört worden. Im Ersten Weltkrieg wurde es von den Deutschen besetzt. Das Billardzimmer diente als Operationssaal. Von der Zerstörung verschont blieb das Anwesen nur dank seiner außergewöhnlichen Orangenbäume. Diesen uralten Bäumen in der Orangerie, die zum Teil mehr als 300 Jahre alt sind, lassen die Besitzer seitdem ihren besonderen Schutz angedeihen.
16:45
ZIB 100
16:50
Das schwere Erdbeben, das im Jahre 1755 Lissabon mit dem nachfolgenden Tsunami und einer fast eine Woche andauernden Feuersbrunst beinahe vollständig zerstörte, erschütterte Europas Weltbild nachhaltig.
17:40
Vor gut 2000 Jahren löste die Varusschlacht eine tiefe Erschütterung in der antiken Welt aus. Drei römische Legionen wurden in den germanischen Wäldern während eines schweren Gewitters vernichtend geschlagen. Die römische Armee war eine der wohlorganisiertesten und diszipliniertesten Armeen des Altertums. Eine hochspezialisierte Tötungsmaschine, mit der das römische Reich zur Supermacht wurde. Und doch gelang es einem Mann und einem wilden Haufen Germanen, die überlegenen Legionen Roms im Jahr 9 n. Chr. im Teutoburger Wald vernichtend zu schlagen. Eine Geschichte, die die Welt verändern sollte. Ein Film von Mick Grogan.
18:30
Als New York des Südens wurde Galveston in Texas bezeichnet. Doch die Blütezeit der Insel-Stadt wurde am 8. September 1900 jäh beendet - durch einen Hurrikan der Kategorie 4. Bislang war Galveston bei Stürmen immer glimpflich davon gekommen, warum sollte es diesmal anders sein? Davon gingen nicht nur die meisten Einwohner, sondern auch die Wetter-Experten aus. Doch sie sollten sich irren. Der Hurrikan mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 230 Stundenkilometern zerstörte die Stadt fast völlig. Mit 8.000 bis 12.000 Todesopfern ist dies die bislang tödlichste Naturkatastrophe der USA. Der Film von Gary Lang zeigt das Ausmaß des Wirbelsturms und wie Galveston 108 Jahre später erneut von einem Hurrikan heimgesucht wurde.
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial (Romy Schneider)
20:15
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Hansi Lang, Helfried Edlinger, Franz J. Czenczits, Tatjana Velimirov, Heinz Petters, Ernst Konarek, Johannes Silberschneider, Beatrice Frey; R: Thomas Roth... AUT

In einer Tiefgarage wird ein Autobesitzer beim Versuch, den Dieb seines Autos zu stoppen, überfahren. Die Spur führt zunächst in den Prater und auf die Rennbah in der Krieau, wo Trautmann und seine Kollegen Burschi Dolezal und Monika Tränkler sowie sein Vorgesetzter Oberst Brandner bald erkennen müssen, dass hier mehr im Spiel ist als gestohlene Autos, nämlich ein Drogendeal in großem Stil. Aus sicherer Quelle erfährt Trautmann, dass die UCK dabei ihre Hände im Spiel hat und den Dieb einer größeren Heroinmenge jagt. Der Mord an einem kleinen Dealer in der Miranda-Bar scheint dies zu bestätigen; und auch der mysteriöse Tod eines Sandlers im Prater hat offenbar damit zu tun. Die Ermittler tappen jedoch im Dunklen, bis der Abgeordnete Grünsteidl durch seine heimliche Geliebte auf überraschende Weise in den Fall verwickelt wird...

21:55
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Ernst Konarek, Beatrice Frey, Michael Schottenberg, Franz J. Csencsits, Erika Deutinger, Maria Bill, Stefanie Dvorak, Ulli Maier; S: Thomas Roth; R: Thomas Roth... AUT

Professor Krupnik, ein angesehener Urologe, wird in seiner Praxis von zahlreichen Messerstichen tödlich getroffen aufgefunden. Ein Raubmord kommt nicht in Betracht, da keine Wertgegenstände gestohlen wurden. Auf der Suche nach einem glaubhaften Mordmotiv geraten einige pikante Details aus dem Leben Krupniks ans Tageslicht: Insbesondere seine Vorliebe dafür, ausschweifende Feste im Freundeskreis mit versteckter Kamera aufzuzeichnen, weckt den Verdacht, das Erpressung mit im Spiel sein könnte. Für Trautmann, der neben den schwierigen Nachforschungen im Mordfall Krupnik auch noch die drogensüchtige Tochter einer Freundin sucht, kommt es daher umso überraschender, als die Hausmeisterin des Hauses, in dem sich Krupniks Praxis befindet, ein volles Geständnis ablegt. Doch obwohl alle Indizien gegen die Frau sprechen, weigert sich Trautmann den Fall abzuschließen.......

23:30
I: Senta Berger, Franz Xaver Kroetz, Marianne Hoppe, Curt Bois, Dieter Hildebrandt, Ruth-Maria Kubitschek, Charles Regnier, Billi Zöckler, Kristian Gripenberg; S: Helmut Dietl; R: Helmut Dietl... DEU

Friedrich Danziger liegt im Sterben. Sein größter Wunsch wäre es, noch einmal Claire Maetzig zu sehen. Die in Paris lebende große Dame des Chansons hat allerdings geschworen, nie wieder deutschen Boden zu betreten. Baby Schimmerlos hat bei dieser Story nicht gerade Reporterglück.

00:30
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
01:15
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
01:45
Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanzler Renner und seiner Regierung, dass Habsburg die Rückkehr zur Macht plante. Daher wurden alle Angehörigen der Familie, die keine Verzichtserklärung unterzeichneten, des Landes verwiesen. Außerdem waren alle Habsburger vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das Habsburgergesetz führte 1962 zur sogenannten „Habsburgkrise“, als sich die Regierung über die geplante Einreise Otto von Habsburgs nach Österreich nicht einig wurde. Die Frage, wie real das „Habsburger-Gespenst“ damals wirklich noch gewesen ist, bleibt bis heute nicht eindeutig zu beantworten. Otto Habsburg lobbyierte unter anderem beim damaligen Kurier-Chefredakteur Hugo Portisch, um „Justiz-Kanzler“ in Österreich zu werden. Das Habsburgergesetz ist bis heute in Kraft – legitimer Selbstschutz der Republik oder „Sippenhaftung“, wie das Haus Habsburg immer wieder behauptet? R: Wolfgang Winkler.
02:30
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
03:20
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
04:20
Wir alle leben im digitalen Zeitalter und vieles spielt sich nur noch in einer undurchsichtigen Wolke ab. Ein Parallel-Universum, in dem nur wenige Fachleute den Durchblick haben. Einer der größten Analytiker der schönen neuen Welt ist Prof. Viktor Mayer-Schönberger: Ein Österreicher in Oxford, den Andreas Jäger für Quantensprung in seiner englischen Forscherheimat besucht hat, um mit ihm eine Reise in die Welt von Big Data und Blockchain, zwischen Kontrollwahn und Kontrollverlust, zu machen. Außerdem macht Andreas Jäger den Selbstversuch: Wie vernetzt wohnen wir in Zukunft wirklich.
05:05
R: Freed Josh... Das digitale Zeitalter hat die Menschheit längst fest im Griff. Täglich werden wir überflutet von E-Mails, SMS, Tweets, Facebook-Nachrichten und mehr. Doch die Daten-Flut geht noch weiter: Neue Geräte und Apps überwachen unseren Alltag von der Nahrungsaufnahme bis hin zu den Gehirnströmen. Quantensprung - Die Doku begleitet Pioniere der neuen digitalen Welt auf ihrem Weg zur völligen Selbstüberwachung, besucht aber auch jene Menschen, die sich selbst als daten-süchtig beschreiben und sich Entzug verordnet haben.