Slovenske TV

Podnaslovljene TV

Lokalne TV

EX YU TV

Angleške TV

Nemške TV

Italijanske TV

Ostale TV

3 SAT
06:05
3satTextVision
06:20
Vor einem Jahr mussten Menschen hier Schutz vor glühenden Lavabrocken suchen. Für den deutschen Forscher Boris Behncke ein Zeichen dafür, dass der 3323 Meter hohe Vulkan, den die Sizilianer „Mama Ätna“ nennen, immer explosiver wird. Winzer hingegen schätzen den fruchtbaren Boden.
06:35
R: Jörg Daniel Hissen... Die Westküste Amerikas ist für Einwanderer und Reisende gleichermaßen ein Traumziel. Sie steht für die Verbindung von atemberaubender Natur und menschlicher Kreativität. Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnliche Menschen, erzählt ihre Geschichten und fängt das Lebensgefühls der Westcoast ein. Die Reise beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Entlang der Westküste im Nordwesten der USA trifft er auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Unter anderem begleitet er den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt er alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es anschließend in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic National Park. Das Film-Team begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Film lädt zu einer Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington ein. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.
07:20
Kulturzeit kompakt
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
R: Pascal Magnin... Im malerischen Dorf Malleray-Bévilard im bernischen Jura lebt die Familie Gertsch. Seit Generationen bewirtschaftet sie den Wald. Seit einiger Zeit wieder auf traditionelle Art und Weise. Im Wald rund um Malleray-Bévillard ist es ruhig. Auch wenn Holz geschlagen wird, dröhnen keine Motorsägen durch das Unterholz. Nach alter Väter Sitte hallen Axtschläge durch den Wald. Die Familie Gertsch schlägt die Bäume mit handgefertigten Äxten, die der Dorfschmid Serge Turberg nach alter Handwerkskunst herstellt. Das war nicht immer so. Früher verarbeiteten sie die Bäume im Akkord mit Maschinen und Motorsägen. Heute zieht die Familie gemeinsam mit ihren handgefertigten Äxten und Sägen in den Wald, um Bäume in aller Ruhe von Hand zu schlagen. Der Gewinn, so meinen sie, liege in der neu gewonnenen Lebensqualität. Mehr Ruhe, weniger Lärm.
09:30
Erstausstrahlung.
09:55
R: Georg Riha... Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht zugleich. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind.
10:40
R: Lukas Beck... Der Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Der Film wirft einen Blick hinter die Kulissen und zeigt einen Zoo-Alltag, der den Besuchern verborgen bleibt. Der Zoo vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar. Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes UNESCO-Weltkulturerbe und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Kurz: Er ist Lebens- und Erlebensraum für Mensch und Tier zugleich.
11:25
R: Robert Neumüller... Elizabeth T. Spira gilt als die Dokumentaristin der österreichischen Seele. Sie ist die Fragende im Hintergrund und stellt Menschen in den Vordergrund, die ansonsten nicht oft zu sehen sind. Nun ändert sich für die legendäre Dokumentaristin die Perspektive: ein Porträt über Elizabeth T. Spira, in dem sie selbst vor der Kamera steht und aus ihrem Leben erzählt.
12:10
R: Elizabeth T. Spira... In jeder Folge besucht Elizabeth T. Spira Alleinstehende zu Hause, die über die Partnervermittlung im Fernsehen einen Lebenspartner suchen. Durch den Sendungsstil soll für den Zuseher ein möglichst umfassendes Persönlichkeitsbild des Kandidaten gezeichnet werden.
13:00
ZIB
13:10
Notizen aus dem Ausland
13:15
quer
14:00
Kunst & Krempel
14:30
Erstausstrahlung.
15:00
Natur im Garten
15:30
R: Jörg Rheinländer... Der Stierkampf und Spanien sind untrennbar, allen Protesten der Tierschützer zum Trotz. Aber was genau lässt die Spanier an ihrer Corrida bis heute so ungebrochen festhalten? Warum können sich selbst die Menschen ihrer Faszination nicht entziehen, die das blutige Ende des Kampfes eigentlich nicht gutheißen? Korrespondent Jörg Rheinländer geht dem Phänomen in einer Art Selbstversuch auf den Grund. Seine Reportage begleitet den Torero David Mora bei seinen Vorbereitungen auf den Kampf und in die Arena. Und sie blickt hinter die Kulissen von Las Ventas, der größten Arena Spaniens – vom Pferdestall bis zur Notfallklinik für verletzte Toreros. Juan Pedro Domecq zeigt auf seinem Gut in Andalusien, wie das Leben der Stiere vor der Corrida aussieht. An der Schule für Toreros von Madrid trifft Jörg Rheinländer Jugendliche, die davon träumen, irgendwann einmal selbst in der schimmernden Traje de Luces in einer berühmten Plaza de Toros aufzutreten. Und der Schneider Justo Algaba erklärt, wie man diesen Lichteranzug, das Gewand der Stierkämpfer, näht – und was es mit dem berühmten roten Tuch auf sich hat.
16:00
R: Ute Casper... Wild ist sie, die Ariege auf ihrem Weg durch die französischen Pyrenäen. Manches Geheimnis an ihren Ufern hat sie bis heute nicht preisgegeben. Schon in der Steinzeit lebten dort Menschen. Berühmt gewordene prähistorische Bilderhöhlen wie Niaux zeugen davon und locken Besucher von weither. Immer noch warten spektakuläre unterirdische Höhlenwelten auf Entdeckung. Eine Reise auf dem unterirdischen Fluss von Labouiche ist ebenfalls ein Abenteuer. Mittelalterliche Städte und Thermalbäder im Land der Ariege erzählen von einstigem Wohlstand. Heute liegt die Kraft der Region in einer grandiosen Natur. Auch die Bären kehren wieder zurück, und der legendäre Pyrenäenhund, der Patou, ist an der Seite der Hirten zum Schutze der Herden im Einsatz. Hoch oben in Andorra, an der Grenze zu Frankreich, entspringt die Ariege. Einem ganzen Département hat sie ihren Namen gegeben, der sich von einem alten Wort für Gold herleiten soll. Gold ist in der Ariege und den ihr zufließenden Bächen auch wirklich schon gefunden worden. Und aus Foix, der Hauptstadt des Département Ariege, kamen einst mächtige Könige. Katharerburgen wie Montségur thronen weithin sichtbar über dem Land. In den einsamen Hochtälern der Region hat noch ein weiterer Schatz überlebt: der 'schwarze Prinz der Pyrenäen', eine seltene und wertvolle Pferderasse, die nach Merens, einem kleinen Ort an der Ariege benannt ist. Schon Julius Cäsar und Napoleon sind auf Merens-Pferden in die Schlacht geritten, und die Urahnen dieser kleinen Kraftpakete lebten wohl schon zu den Zeiten, als die Steinzeitmenschen Pferde an die Höhlenwände malten.
16:45
R: Christine Seemann... Die Kitzbüheler Alpen in Tirol zählen zu den schönsten Urlaubsregionen Österreichs. Inmitten sanfter Grasberge und am Fuß des berühmten Hahnenkamms liegt die renommierte Sportstadt Kitzbühel. Kitzbühel ist Austragungsort des Weltcup-Skirennens und Heimat von Ski-Legende und Schlagersänger Hansi Hinterseer. Westlich der Sportstadt liegt die Ferienregion Alpbachtal-Seenland, die ihren Namen dem Örtchen Alpbach verdankt, dem schönsten Dorf Österreichs. Das Alpbachtal ist auch bekannt für sein Brauchtum. Ein Speckbauer zeigt seine schwarze Küche. Außerdem geht der Film der Frage nach, was eine Prügeltorte ist, besucht einen Friedhof, auf dem gelacht werden darf, und taucht ein in die eiskalten Fluten der Kaiserklamm. Im Europäischen Forum Alpbach treffen sich alljährlich Denker, Politiker und Wissenschaftler aus der ganzen Welt, um aktuelle Fragen zu erörtern.
17:30
I: Jutta Speidel, Heiner Lauterbach, Michael Fitz, Michael von Au, Katharina Müller-Elmau, Katja Amberger, Thomas Limpinsel; S: Nikolai Müllerschön; R: Nikolai Müllerschön... TV-Komödie. Jutta Speidel trifft ihr Ebenbild., Nein, es sind keine Zwillinge, die bei der Geburt vertauscht wurden – Glasereiinhaberin Emma und Unternehmerin Hedwig (beide Speidel) sehen sich nur verdammt ähnlich. Wie der Zufall und das laue Drehbuch es wollen, muss Emma die heile Welt ihres Viertels vor der skrupellosen Doppelgängerin retten, die dort Luxuswohnungen plant, und verliebt sich prompt in deren Gatten (Heiner Lauterbach)… Eine Folge „Lindenstraße“ bietet mehr Humor, Spannung und Dramatik als dieser Weichkäse von Nikolai Müllerschön („Der rote Baron“). Das Potenzial des Themas wird nicht annähernd ausgeschöpft.
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
R: N. Feiler-Thull, K. Edinger... Mit tabubrechenden, auch schmerzhaften Aktionen polarisiert die Performance-Künstlerin seit über 50 Jahren. 2010 machte Marina Abramovic mit ihrer dreimonatigen Schweige- und Sitz-Performance „The Artist Is Present“ von sich reden. Bis zum 12. August zeigt die Bundeskunsthalle Bonn eine Retrospektive der 71-Jährigen.
20:00
Tagesschau
20:15
Im imposanten Wolkenturm des Schlossareals Grafenegg spielt das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich Werke u. a. von Wagner, Verdi, Mozart und Dvorák. Solisten sind Stars der Klassikszene: SopranistinKarita Mattila, Bassbariton Luca Pisaroni und Schlagzeugvirtuose Martin Grubinger.
21:45
R: Stefan Sagmeister, Ben Nabors, Hillman Curtis... Doku von und mit Grafikdesigner Stefan Sagmeister – auf der Suche nach dem Glück und dem besseren Ich., Ich habe keine Ahnung, wie ich diesen Film anfangen soll, aber ich weiß ganz genau, wie er enden wird“, sagt Stefan Sagmeister im Off. Kurz darauf fliegt er getragen von gelben Luftballons mit der Aufschrift „The End“ davon. Oder zumindest fast. Im Sabbatical kam dem in New York lebenden österreichischen Stargrafiker die Idee, einen Film über das Glück zu drehen – sein eigenes, schließlich ist er da Experte. Mit Meditation, Therapie und Psychopharmaka versucht er ein Jahr ein glücklicherer Mensch zu werden. Was nebenbei entsteht, ist eine Doku über Beziehungen, Liebe und Trauer, über das moderne Menschsein, kreative Arbeit, psychologische Defekte und die Freuden grundlosen Herumfahrens. „The Happy Film“ ist einerseits der spielerische Egotrip eines Grafikers, wirkt zugleich aber auch wie ein berührendes, oft komisches, sehr direktes und besonders ideenreich gestaltetes Erklärstück aus der „Sendung mit der Maus“. Und die Visualisierungen sind einfach spitze. „Dieser Film wird Sie nicht glücklich machen“, steht ganz zu Beginn auf einer Schrifttafel, stimmt aber nicht so ganz.
23:15
R: Jörg Sonntag... Folge 3. „Teenage Rampage – Von Glam-Rock und Glitzer“: In den frühen 70ern grenzen sich Glamrocker von den Hippies ab, zu Wort kommen u. a. Mötley-Crüe-Gründer Nikki Sixx, Kiss-Bassist Gene Simmons und Blondie-Frontfrau Debbie Harry. Im Anschluss Folge 4: „Anarchy in the UK – Punk und Rebellion“.
00:00
R: Jörg Sonntag... Der Punk war die letzte weltumspannende Jugendbewegung. Sie wurde schnell von großen Firmen, der Mode und der Szene vereinnahmt und kommerzialisiert. Geblieben sind politische Statements der Punker und Bands sowie Songs für die Rock-Geschichte. Viele Musiker schöpften ihre kreative Kraft aus dem Punk und entwickelten ihn weiter. Live-Auftritte aus dem Beat-Club und dem Musikladen dokumentieren die musikalische Vielfalt, die sich in den 1970er-Jahren entwickelte. Der Punk war maßgeblicher Impulsgeber des weltweiten Erfolges des Heavy Metal. Der Film enthält Interviews mit Scott Ian Mina Caputo , Charlie Harper , Dee Snider , Debbie Harry , Doro Pesch (DORO, Warlock), James Hetfield , der Regisseur Alan Parker, Rob Halford , Bruce Dickinson sowie Happy Tom und Euro Boy .
00:45
lebensArt
01:45
das aktuelle sportstudio
02:45
R: Albert Knechtel... Es ist der äußerste Rand der EU, mitten im südamerikanischen Regenwald: Französisch-Guayana, ein Überseegebiet der Grande Nation, 7000 Kilometer von Paris entfernt. Die zweiteilige Dokumentation stellt das Gebiet um den Fluss Oyapock vor, der die Grenze zwischen Frankreich und Brasilien bildet. Hier wurde eine Brücke gebaut, die heute keiner haben will. 20 Kilometer entfernt befindet sich ein abgelegenes Indianerdorf im Schachfieber. Weiter landeinwärts sieht es anders aus: Perspektivlosigkeit, Alkoholmissbrauch – das vermeintliche Paradies ist längst keine heile Welt mehr.
03:30
R: Albert Knechtel... Im zweiten Teil der Dokumentation geht es um Perspektiven am Oyapock. In Trois Palétuviers hat ein Lehrer aus Lothringen sein Hobby in den Unterrichtsalltag integriert: Schach. Fast das halbe Dorf spielt das königliche Spiel, mitten im Busch. Der Erfolg gibt ihm recht. Die Noten der Schulkinder sind gut. Um ihnen neue Eindrücke zu vermitteln, hat Daniel Baur seine Schützlinge auf eigene Kosten mit nach Brüssel zur EU genommen. Ganz anders sieht es in Camopi aus, das der Spiegel einmal Europas exotischsten Außenposten genannt hat. Etwa 120 Kilometer landeinwärts von Trois Palétuviers gelegen, sind hier Alkoholexzesse und Selbstmorde keine Seltenheit. Das Filmteam besuchte den Musiker Teko Makan, dessen Lied über den Selbstmord zum Hit am Oyapock wurde. Es sei auch die Isolation, die die Jugendlichen in den Freitod treibe, meint er: Camopi liegt in der Trockenzeit etwa zehn Stunden von der Hauptstadt Cayenne entfernt.
04:10
R: Alvaro Mendoza... Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während der Menschen sein Revier gern für sich allein hat, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.
04:55
R: Alvaro Mendoza... Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor – sie hilft auch, sich zu verteidigen, oder kann für die Beziehung nützlich sein.
05:40
Der Potager du Roi, der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks. Bei dieser Entdeckungsreise kann man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur erleben, sondern kann auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen. Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.
06:00
3satTextVision
06:15
Entwicklungshilfe war gestern: Auf dem EU-Afrika-Gipfel Ende November 2017 sollen die Weichen für mehr wirtschaftliche Zusammenarbeit gestellt werden. In Zukunft sollen Unternehmen Ländern wie Niger auf die Beine helfen. Mit ihrem Marshallplan für Afrika macht die deutsche Regierung ihren Paradigmenwechsel klar: Private Investitionen statt staatlicher Almosen sollen für Jobs und Perspektiven sorgen. Auf der Liste der Länder, die dabei besonders gefördert werden, steht mit Niger einer der ärmsten Staaten Afrikas. Das zentralafrikanische Land ist eine der großen Flüchtlingsdrehscheiben für Menschen aus ganz Afrika. Mit ein paar tausend US-Dollar erkaufen sie sich hier die Passage übers Mittelmeer nach Europa. Manche kehren erfolglos zurück, wenige können von Flüchtlingsorganisationen von der Weiterreise abgehalten werden. Die Gestrandeten bilden eine zusätzliche Herausforderung für den Wüstenstaat. Die EU unterstützt Niger in den kommenden Jahren mit 700 Millionen Euro. Aus Entwicklungshilfe soll Fluchtursachenbekämpfung werden. Denn um mehr deutsche Privatinvestoren zu motivieren, sich in Afrika zu engagieren, benötigt es vor allem unternehmerische Sicherheit. Bislang sind von 400 000 deutschen Unternehmen nur 800 auf dem gesamten afrikanischen Kontinent aktiv, kritisiert Ex-Entwicklungshilfeminister Müller. Kann der Marschallplan für Afrika daran tatsächlich etwas ändern?
06:45
Die homerischen Epen Ilias und Odyssee markieren den Beginn der europäischen Literatur: So Professor Dr. Martin Zimmermann in seinem Vortrag der Reihe Tele-Akademie. Ilias und Odyssee bildeten für Jahrhunderte den Referenzpunkt für die antiken Gesellschaften. In den Dichtungen hatte Homer den Griechen und den Römern eine verbindende Frühgeschichte geschaffen. Die Stadt Troja war daher spätestens seit der klassischen Zeit ein besonderer Ort der Imagination. Die Dichtungen hatten zwar eine fiktive Geschichte erzählt, aber der Wunsch, den frühen Mythen einen Ort zu geben und sie zugleich als Stadt zu visualisieren, spielte in der Antike eine wichtige Rolle. Troja wurde zu der Stadt, in der alle antiken Gemeinwesen ihre gemeinsame Vergangenheit lokalisierten. Der Vortrag von Martin Zimmermann veranschaulicht, wie Texte, archäologische Zeugnisse und eine sich wandelnde Erinnerungskultur verschmelzen und immer neue Vorstellungen von einer mythischen Stadt erzeugen. Professor Dr. Martin Zimmermann bekleidet den Lehrstuhl für Alte Geschichte an der Universität München. Er ist Sprecher des Graduiertenkollegs Formen von Prestige in Kulturen des Altertums.
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Spuk und Übersinnliches: Walter von Lucadou – Geister
10:10
Denis Scheck moderiert das lesenswert quartett. Wie immer sind Ijoma Mangold, Literaturchef der Zeit, und die Literaturkritikerin Insa Wilke dabei. Zu Gast ist diesmal Nicola Steiner. Steiner ist Mitglied der Literaturredaktion des Schweizer Rundfunks und moderiert unter anderem den Literaturclub im Fernsehen und 52 beste Bücher im Radio. Vier Bücher – vier Meinungen: Nicht immer sind die lesenswert quartett-Teilnehmer einig in ihrer Bewertung. Es gibt Lob und Tadel, mal lebhaft und impulsiv, mal sachlich und analytisch. Immer aber stehen die Bücher im Mittelpunkt, denn am Ende soll der Leser eine klare Vorstellung vom Inhalt haben und wissen, was ihn bei der Lektüre erwartet.
11:10
R: Christoph Weinert... Das biografische Doku-Drama erzählt von der wichtigsten Schaffensperiode Hans Falladas und gibt einen Einblick in den vielschichtigen Charakter und die innere Zerrissenheit des Romanautors. Außerdem zeigt der Film die Weltwirtschaftskrise, den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg aus der Perspektive Falladas, der diese Zeit weitab von Berlin auf dem Land verbringt. Michael Schenk schlüpft in die Rolle des Ausnahmeschriftstellers. Im dritten Jahr der Weltwirtschaftskrise beginnt der ungeahnte Aufstieg des Trinkers, Morphinisten und des mehrfach unter Mordanklage stehenden Hans Fallada, der eigentlich Rudolf Ditzen hieß. In der Stunde Null, als Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg in Trümmern liegt, verfasst Fallada seinen letzten Roman Jeder stirbt für sich allein. Fast 70 Jahre später, als das Buch erstmals in englischer Übersetzung erscheint, avanciert Jeder stirbt für sich allein zum internationalen Bestseller. Kein anderer Schriftsteller beschreibt in seinen Romanen die Situation und Gemütswelt der Menschen dieser Zeit, insbesondere der kleinen Leute, mit solch einer Präzision wie Fallada. Er ist ein genauer Beobachter, sowohl seines eigenen rauschhaften Lebens wie auch seiner jeweiligen Umgebung. Mit Romanen wie Bauern, Bonzen und Bomben und Kleiner Mann – was nun? ist Fallada in der späten Weimarer Republik ein gefeierter Autor. Doch zunehmend wird sein Leben von politischen Schwierigkeiten, von Eheproblemen und seiner Drogensucht geprägt.
12:05
R: Annette Baumeister... Mit „Emil und die Detektive“ modernisierte er die Kinderliteratur. 1933 verbrennen die Nazis seine Bücher. Erich Kästner bleibt in Deutschland. Eine Entscheidung, mit der er bis zum Lebensende († 1974) hadert. Das Dokudrama zeigt auch unbekannte Seiten des Autors.
13:00
ZIB
13:05
Strandplatz 19 – Campen am Steppensee
13:35
R: Julia Leiendecker... Es wackelt und holpert ganz ordentlich, wenn sich der kleine Zug Trinighellu auf den Weg über die Insel macht. Korsika mit dem Zug – das ist ein Erlebnis, ein Stück Eisenbahn-Nostalgie. Die Korsen lieben ihre Schmalspurbahn, die mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 42 Stundenkilometern über die Insel rattert. Mal führt die Strecke direkt am Meer entlang, dann wieder geht es über tiefe Schluchten, vorbei an spektakulären Abhängen. Auf der Strecke von Calvi nach Bastia bis Ajaccio zieht eine abwechslungsreiche Landschaft am Panoramafenster vorüber. Einheimische, darunter der Schaffner François und der Bergführer André, vermitteln das Lebensgefühl der Korsen.
14:00
R: Hans-Peter Kuttler... Winter im Norden Italiens: Eis und Schnee beherrschen die Dolomiten, viele Monate lang. Nur Spezialisten können hier im Hochgebirge überleben, so wie der Steinbock. Kaum ein anderes Tier klettert so trittsicher, erklimmt so elegant die steilsten Hänge. Doch selbst Steinböcke zieht es bei Eis und Schnee in etwas tiefere Lagen, das Risiko abzustürzen ist im Winter einfach zu groß. Wenn es doch einmal ein Tier erwischt, profitiert der Steinadler. Der König der Lüfte wird im Winter zum Aasfresser, wenn er nicht selber Beute machen kann. Und er muss sie wohl oder übel teilen, denn auch Raben und Krähen sind schnell zur Stelle, wo ein Tier verendet ist. Sobald es Frühling wird, beginnen riesige Schmelzwassermassen aus den Dolomiten ins Tal zu stürzen, nähren Bäche und Flüsse in ganz Norditalien, auch den Po. An der Adriaküste mündet der längste Fluss Italiens ins Mittelmeer und bildet ein ausgedehntes Delta. Wo noch bis in die 1980er-Jahre Salinen betrieben wurden, liegt heute ein Vogelparadies: Das geschützte Delta zieht seltene Wasservögel wie Purpurreiher und sogar Rosaflamingos magisch an. Südlich der italienischen Alpen erstreckt sich eine der bekanntesten Kulturlandschaften der Welt, die Toskana. Mildes Klima, Olivenhaine, Weinberge und kleine Wälder prägen die Region. Wer genau hinschaut, entdeckt auch die wilde Seite der Toskana: In der Krone einer alten Eiche kämpfen zwei Hirschkäfer um die Gunst des Weibchens und auf einer blühenden Wiese verspeist eine Landschildkröte frische Blüten.
14:45
R: Hans-Peter Kuttler... Gämsen, Flamingos, sogar Riesenhaie. Abseits der Touristenströme zeigt der Zweiteiler aus der Reihe „Expeditionen ins Tierreich“ eine faszinierende Natur in menschenleerer Welt. Zwei Jahre lang drehte Hans-Peter Kuttler mit aufwendigem Gerät – Hubschrauber, Zeitlupenkameras – in Süditalien.
15:30
R: Hilmar Rathjen
16:10
R: Jürgen Vogt
16:55
I: Felix Bossuet, Tchéky Karyo, Margaux Chatelier, Dimitri Storoge, Andreas Pietschmann, Urbain Cancelier, Mehdi, Felix Bossuet, N.N.; S: Juliette Sales, Fabien Suarez, Nicolas Vanier; R: Nicolas Vanier... Kinderfilm, Die Dorfbewohner halten Belle für eine wilde Bestie, die Schafe reißt, doch der kleine Sebastian weiß es besser. Zusammen mit der struppigen Hündin rettet er eine jüdische Familie vor den Nazis. Das spannende Bergabenteuer basiert auf einer französischen TV-Serie aus den 60er-Jahren.
18:30
In den Waadtländer Alpen befindet sich der älteste Botanische Garten der Welt, in dem ausschließlich Pflanzen aus Bergregionen beheimatet sind: La Thomasia. Der Berggarten wurde 1891 von der Familie Thomas gegründet. Geordnet nach ihrer geografischen Herkunft, kann der heutige Besucher während des Sommerhalbjahres rund 3000 Bergpflanzen bestaunen. Blumen und Kräuter aus der Alpenregion wachsen neben denen des Himalajas oder der Rocky Mountains. Die Flora des Kaukasus entfaltet sich neben derjenigen der Anden, Neuseelands, des marokkanischen Atlasgebirges oder arktischer Zonen. Fast noch mehr als der Garten selbst, fasziniert sein Gärtner François Bonnet. Fragt man ihn nach einem typischen Tagesverlauf, antwortet er: Den gibt es so nicht. Der Garten raunt mir jeden Morgen zu, was ich für ihn tun muss..
19:00
anschließend: 3sat-Wetter.
19:10
Der Kampf gegen Foodwaste ist cool: Man containert als Mülltaucher, ist Foodsaver und betreibt Foodsharing. Ein NZZ Format über den bewussten Umgang mit dem kostbaren Gut Lebensmittel. All dem mag der Hauch von zu viel Idealismus anhaften, doch den braucht es wohl auch, um in unserer Wegwerf-Gesellschaft das Bewusstsein für die Wertigkeit unserer Nahrungsmittel zur Normalität werden zu lassen. Bereits etabliert und eine Erfolgsgeschichte mit funktionierendem Geschäftsmodell ist Äss-Bar, eine Kette von Geschäften, die Backwaren vom Vortag anbietet. Und wie wird Fleisch, das sich nicht einmal mehr zum Verwursten lohnt, zur Delikatesse für die Massen? BBQ macht es möglich.
19:40
R: Eva Witte... Strand, Surfen und Sodade, melancholische Musik, – das sind die gängigen Klischees zu den Kapverdischen Inseln. Es gibt Sonne an 350 Tagen im Jahr bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Das klingt nach Paradies – heute. 500 Jahre zuvor klang Cabo Verde nach Sklavenhandel, Hunger, Verbannung und nach Weggehen. Der Film zeigt ein Archipel höchst unterschiedlicher Inseln – Sandhügel, Passatwind-geplagte Flecken oder bizarre Vulkanformationen. Es waren Schiffe unter portugiesischer Flagge, die auf einer Erkundungsreise zur westafrikanischen Küste die Inselgruppe auf der Höhe des heutigen Senegal entdeckten. Auf der südlichen Insel Santiago fanden die Mannschaften in den Ausläufern eines Tals eine ideale Anlegestelle, Wasser – und keine Menschenseele, die einer künftigen Besiedlung widersprach. Das reichte, um mitten im Atlantik die erste europäische Hauptstadt südlich der Sahara entstehen zu lassen. Geopolitisch war das eine geniale Entscheidung, denn das ausgehende 15. Jahrhundert veränderte das Gesicht der Welt. Kap Verde lag im Schnittpunkt der Verbindungslinien zwischen Europa, Afrika und Amerika. Ribeira Grande spielte 150 Jahre lang eine glanzvolle und zugleich schreckliche Rolle im Welthandel. Heute erinnert nur noch eine Säule vor dem beschaulichen Hafen an die Sklaven, die von der westafrikanischen Küste kommend hier weiter verschifft wurden. Manche blieben. Als Arbeiter auf den Plantagen von Ribeira Grande, als Gefährtinnen der hier stationierten portugiesischen Soldaten und Beamten. Und so entstand mitten im Wettlauf der europäischen Mächte um den Handel mit Menschen, mit Gold, Kaffee und Zuckerrohr eine Kultur: Crioulo, die Vermischung der Schwarzafrikaner mit den weißen Portugiesen – die erste Kreolgesellschaft. Ribeira Grande verlor nach diversen Piratenangriffen im 18. Jahrhundert seine Schlüsselstellung, wurde zu Cidade Velha, die alte Stadt. Es blieb nur ein Fort, das die Menschen nicht schützen konnte, eine Kathedrale als Ruine, es blieben Dürre und Hunger. Aber Crioulo lebte weiter, in der Sprache, in der Musik, in den Menschen. Ihr Kampf ums Überleben trieb sie auf andere Inseln, nach Europa, rund um die Welt. Kap Verde, das ist die Melodie einer langen Reise.
20:00
Tagesschau
20:15
1960 gründete Dieter Hallervorden in Berlin das Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“, seit 2001 lädt er Künstler zum Wettstreit. Um die Wühlmaus-Preise konkurrieren in diesem Jahr Maxi Schafroth, Benni Stark, Constanze Lindner, Frank Fischer und Tino Bomelino. Dazu gibt sich die Prominenz aus Kabarett und Comedy ein Stelldichein, darunter Ehrenpreisträger Bruno Jonas, Puppenspieler Sascha Grammel sowie das Duo Christoph Sieber und Tobias Mann. Gastgeber Hallervorden überreicht die Preise und stellt sein neues Theater-Ensemble vor, Dieter Nuhr führt durch den Abend.
21:00
1960 gründete Dieter Hallervorden in Berlin das Kabarett-Theater „Die Wühlmäuse“, seit 2001 lädt er Künstler zum Wettstreit. Um die Wühlmaus-Preise konkurrieren in diesem Jahr Maxi Schafroth, Benni Stark, Constanze Lindner, Frank Fischer und Tino Bomelino. Dazu gibt sich die Prominenz aus Kabarett und Comedy ein Stelldichein, darunter Ehrenpreisträger Bruno Jonas, Puppenspieler Sascha Grammel sowie das Duo Christoph Sieber und Tobias Mann. Gastgeber Hallervorden überreicht die Preise und stellt sein neues Theater-Ensemble vor, Dieter Nuhr führt durch den Abend.
21:45
I: Ulrike Kriener, Peter Heinrich Brix, Gerburg Jahnke, Jan Peter Heyne, Elena Uhlig, Bjarne Ingmar Mädel, Oliver K. Wnuk, Sabine Hahn, Eva-Maria Kerkhoff, Peter von Strombeck, Angelika Thomas, Katharina Müller-Elmau; S: Georg Weber; R: Walter Weber... TV-Komödie mit Peter Heinrich Brix („Neues aus Büttenwarder“)., Hans-Uwe (Brix), Pastor in Toestrup, soll auch die Nachbargemeinde Norderup betreuen. Aber das geht nur, wenn der norddeutsche Stoiker endlich seine kreuzfidele Ruhrpottpflanze Petra (Ulrike Kriener) heiratet. Darauf besteht Pröbstin Murrmann (Katharina Müller-Elmau). Allerdings drängt es Petra gar nicht, ihre wilde Ehe zu beenden… Sympathisch, auch wenn nicht jeder Witz zündet.
23:15
I: Lutz Riemann, Andreas Schmidt-Schaller, Hans-Joachim Hanisch, Klaus Gehrke, Solveig Müller, Petra Hinze, Andrea Volber, Bruno Carstens; S: Gerhard Stübe; R: Hans Knötzsch... Bei Ausgrabungen an der Ostsee wird ein Satz kostbarer Münzen aus dem 18. Jahrhundert gefunden – Diebesgut. Eine Archäologin bringt Oberleutnant Zimmermann auf die richtige Spur. Die Münzen waren vor fünf Jahren in einem Hügelgrab zusammen mit einem Skelett entdeckt worden und dann unter ungeklärten Umständen verschwunden. Das Alter des Skeletts wurde damals nicht untersucht, weil der Fund archäologisch uninteressant erschien. Zimmermann ordnet die Wiederaufnahme der Untersuchungen an. Die Ergebnisse bestätigen seinen Verdacht: Der Mann, dessen Skelett man gefunden hatte, war vor wenigen Jahren unter grausigen Umständen ermordet worden.
00:35
I: Arnold Schwarzenegger, Brigitte Nielsen, Sandahl Bergman, Paul L. Smith, Ernie Reyes jr., Tad Horino; S: Clive Exton, George MacDonald Fraser; R: Richard Fleischer... …stolpert durch ein Fantasyabenteuer. Im Schlepptau: Arnold Schwarzenegger, Regisseur Richard Fleischer schuf 1984 mit „Conan – Der Zerstörer“ eine amüsante Fortsetzung des Actionhits „Conan – Der Barbar“. Ein Jahr später schoben er und sein „Conan“-Star Schwarzenegger diese Billigkopie nach. Darin hetzt die Dänin Brigitte Nielsen mit Schwert und Atombusen bewaffnet durchs triste Sperrmüllmärchenland. Arnie steht ihr als Kalidor gegen eine böse Hexe bei., [Ton: Mono.
02:00
I: Joseph Cotten, Rosalba Neri, Mickey Hargitay, Paul Muller, Herbert Fux, Paul Whiteman; R: Mel Welles... Italo-Horror mit Joseph Cotten – stand bei uns bis 2007 auf dem Index., Als Frankenstein (Joseph Cotten, „Citizen Kane“) von seinem aus Leichenteilen zusammengeflickten Monster getötet wird, führt die nekrophile Tochter Tania (Rosalba Neri) Papas Studien fort… In schönen Kulissen braut der Film eine kultig-krude Mixtur aus Gewalt und Sex. Slogan damals: „Nur das Monster, das sie schuf, konnte ihre seltsamen Begierden befriedigen“., [Ton: Mono.
03:30
I: Robert Powell, Peter Cushing, Britt Ekland, Herbert Lom, Patrick Magee, Barry Morse, Charlotte Rampling, Barbara Parkins, James Villiers, Sylvia Syms, Richard Todd, Geoffrey Bayldon; S: Robert Bloch; R: Roy Ward Baker... „Sie haben nichts zu verlieren – außer Ihren Verstand!“. Episodenhorror von TV- und Kino-Routinier Roy Ward Baker („Die Zwei“, „Gruft der Vampire“), Ein Bewerbungsgespräch der skurrilen Art: Dr. Martin (Robert Powell) soll den Job in der Psychiatrie bekommen, wenn er unter allen Patienten den früheren Anstaltsleiter findet. Vier Kranke werden ihm vorgeführt: Ein Kerl, der seine Frau zerstückelte. Ein Mann namens Smith (Peter Cushing), der seinen toten Sohn wiedererwecken will. Ein verrückter Erfinder und eine Schizophrene (Britt Ekland/Charlotte Rampling)… „Psycho“-Autor Robert Bloch schuf garstigen Grusel mit bösem Witz. Kinolänge: 92 Minuten.
04:45
R: Hilmar Rathjen
05:30
R: Jürgen Vogt... anschließend: 3satTextVision.
06:20
R: Elisabeth zu Eulenburg... Der Zauber der Insel Mainau lockt mit seiner Blütenpracht jedes Jahr mehr als eine Million Besucher an. Der Film blickt hinter die Kulissen der Blumeninsel und ihrer gräflichen Familie. Graf Lennart von Bernadotte schenkte der Insel ihr blühendes Gewand. Er verzichtete auf den schwedischen Thronanspruch und machte die Mainau zu seinem Lebenswerk. 2007 übernimmt Tochter Gräfin Bettina das Ruder und lässt ihr Erbe in neuer Pracht erblühen. Die studierte Betriebswirtschaftlerin sorgt dafür, dass die Insel bis heute ein Touristenmagnet bleibt. Bruder Björn ist zweiter Geschäftsführer und für den Forstbetrieb zuständig. Schwester Diana hat ein Hutatelier und verhilft auch royalen Häuptern zu dem perfekten Etwas. Für Königin Silvia von Schweden hat sie ein ganz besonderes Modell designt. Hochzeitsglocken läuten regelmäßig auf der Bodensee-Insel, nicht nur die der gräflichen Familie. Weit über 100 Paare heiraten jedes Jahr auf der Mainau. In der Schlosskirche oder auch im gräflichen Schloss, dort ist nämlich das Standesamt. Königlicher Besuch kommt nur zu den gräflichen Hochzeiten, wie bei Graf Björn und Gräfin Sandra: Kronprinzessin Victoria. Besondere Geschichten und Protagonisten in wunderschöner Landschaft, erzählt in starken Bildern. Luftaufnahmen mit Kopterflügen machen den Film zu einem farbenprächtigen Erlebnis.
06:35
R: Jörg Daniel Hissen... Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden Feuermelder Jim Shotwell auf seinem Wachturm.
07:20
Kulturzeit kompakt
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit kompakt
09:15
R: Leo Spors... Pkw und Motorrad sind nichts Besonderes, doch in der Fahrschule Klippel kann man auch den Sportbootführerschein machen und Wasserflugzeuge steuern lernen. Die „ZDF.reportage“ trifft auf „Prüfungsangst und Stoßgebete“.
09:45
R: Christine Adelhardt... Grasland, Gebirge, endlose Sandwüsten: Die Innere Mongolei gilt als Chinas wilder Norden. Ihre Geschichte reicht Jahrhunderte zurück, ihr berühmtester Sohn ist Dschingis Khan. Noch heute ziehen die Nomaden mit ihren Tieren durch die endlosen Weiten des Graslandes. Im Grasland stößt das Filmteam auf eine Familie, deren Alltag noch heute bestimmt ist durch ihre Schafe, Kühe, Pferde und Kamele. Die Regierung will sie sesshaft machen. Aber Dschingis Khans Kinder wollen ihre Traditionen weiterleben. Dazu gehören auch ihre Feste, die den Zusammenhalt stärken. Besonders farbenprächtig ist Nadam. Bei diesem berühmten Volksfest kämpfen alle – Kinder, alte Männer und kraftstrotzende Muskelpakete in Lederjacken – verbissen um den Sieg in drei Disziplinen: Das sind wie seit Jahrhunderten Pferderennen, Bogenschießen und Ringen. Zum großen Vergnügen der Zuschauer. Doch die Innere Mongolei ist – wie schon zu Dschingis Khans Zeiten – keineswegs im Gestern stehengeblieben. Neben alter Tradition steht ein ultramodernes Projekt: Ordos. Auf den ersten Blick eine Geisterstadt mitten in der Wüste, mit Hochhäusern und Villenvierteln, achtspurigen Straßen, gigantischen Museen ohne Ausstellungsstücke. Hundert internationale Architekten waren am Bau beteiligt, der Masterplan für die künstliche Stadt stammt vom chinesischen Künstler Ai Weiwei. Ein engagiertes Projekt, das auch Künstler und kluge Köpfe in die Innere Mongolei locken sollte. Die Straßen und Häuser sind bisher menschenleer. Aber, dem boomenden Immobilienmarkt sei Dank, sind angeblich alle Häuser verkauft. Im krassen Gegensatz zu den wenigen Menschen in dieser künstlichen Geisterstadt leben die letzten Ewenke. Ihre Heimat sind die endlosen Wälder im Norden der Inneren Mongolei nahe der Grenze zu Russland. Dieser Volksstamm züchtet traditionell Rentiere und lebt mit den halbgezähmten Tieren in Zelten im Wald. Wegen der strengen Ansiedlungspolitik der chinesischen Regierung gibt es aber nur noch eine Handvoll Familien, die das entbehrungsreiche Leben in der Wildnis führen. Es war nicht leicht für das Kamerateam, sie im Dickicht der riesigen Wälder zu finden. Durchs Grasland und die Wälder des Nordens reisen Christine Adelhardt und das Team des Studios Peking in die weiten Wüsten des Westens, die sich mit ihren gigantischen Sanddünen immer weiter ausbreiten. Die Anpflanzung von speziellen Sträuchern soll die Versandung der Landschaft stoppen. Diese große Grüne Mauer gilt als zweite chinesische Mauer. Hunderte von Kilometern lang versuchen die Bewohner, mit Grünpflanzen die Wüste in ihren Grenzen zu halten. Christine Adelhart besucht eine Familie, die mit dem Anbau der Pflanzen für die Grüne Mauer überlebt. Früher zogen die Familienmitglieder als Nomaden durchs Grasland. Von ihrem ersten Leben blieb jedoch nur Sand. Der Sand kann erstickend sein – und ist doch wunderschön.
10:15
NDR Talk Show
12:15
Ein kleines Stück Land, umgeben von tosendem Meer – das ist Hooge. Die Hallig ist ein Sehnsuchtsort. Wer ihr verfällt, der bleibt. Andrea Ballschuh sucht nach dem Zauber der Hallig Hooge. Sie packt mit an, wenn die Hooger ihr bedrohtes Idyll fit machen für den Winter. Wenn der Sturm kommt, ragen nur noch die Häuser aus dem Wasser. Die Hooger haben gelernt, ihr bedrohtes Paradies zu schützen. Wie gehen sie um mit dem Klimawandel?
12:45
R: Eva Witte... Strand, Surfen und Sodade, melancholische Musik, – das sind die gängigen Klischees zu den Kapverdischen Inseln. Es gibt Sonne an 350 Tagen im Jahr bei Temperaturen zwischen 20 und 30 Grad. Das klingt nach Paradies – heute. 500 Jahre zuvor klang Cabo Verde nach Sklavenhandel, Hunger, Verbannung und nach Weggehen. Der Film zeigt ein Archipel höchst unterschiedlicher Inseln – Sandhügel, Passatwind-geplagte Flecken oder bizarre Vulkanformationen. Es waren Schiffe unter portugiesischer Flagge, die auf einer Erkundungsreise zur westafrikanischen Küste die Inselgruppe auf der Höhe des heutigen Senegal entdeckten. Auf der südlichen Insel Santiago fanden die Mannschaften in den Ausläufern eines Tals eine ideale Anlegestelle, Wasser – und keine Menschenseele, die einer künftigen Besiedlung widersprach. Das reichte, um mitten im Atlantik die erste europäische Hauptstadt südlich der Sahara entstehen zu lassen. Geopolitisch war das eine geniale Entscheidung, denn das ausgehende 15. Jahrhundert veränderte das Gesicht der Welt. Kap Verde lag im Schnittpunkt der Verbindungslinien zwischen Europa, Afrika und Amerika. Ribeira Grande spielte 150 Jahre lang eine glanzvolle und zugleich schreckliche Rolle im Welthandel. Heute erinnert nur noch eine Säule vor dem beschaulichen Hafen an die Sklaven, die von der westafrikanischen Küste kommend hier weiter verschifft wurden. Manche blieben. Als Arbeiter auf den Plantagen von Ribeira Grande, als Gefährtinnen der hier stationierten portugiesischen Soldaten und Beamten. Und so entstand mitten im Wettlauf der europäischen Mächte um den Handel mit Menschen, mit Gold, Kaffee und Zuckerrohr eine Kultur: Crioulo, die Vermischung der Schwarzafrikaner mit den weißen Portugiesen – die erste Kreolgesellschaft. Ribeira Grande verlor nach diversen Piratenangriffen im 18. Jahrhundert seine Schlüsselstellung, wurde zu Cidade Velha, die alte Stadt. Es blieb nur ein Fort, das die Menschen nicht schützen konnte, eine Kathedrale als Ruine, es blieben Dürre und Hunger. Aber Crioulo lebte weiter, in der Sprache, in der Musik, in den Menschen. Ihr Kampf ums Überleben trieb sie auf andere Inseln, nach Europa, rund um die Welt. Kap Verde, das ist die Melodie einer langen Reise.
13:00
ZIB
13:20
R: Peter Weinert... Karibik, Karneval, coole Musik – Trinidad hat alles, was ein Traumziel ausmacht. Palmen gesäumte Strände bieten Urlaubern luxuriöse Entspannung. Als Geburtsinsel der Steelbands und der Calypso- und Soca-Musik hat Trinidad der Welt einige wichtige Kulturgüter gegeben. Nach Rio de Janeiro zählen die Umzüge in der Hauptstadt von Trinidad Port of Spain zu den prunkvollsten Karneval-Veranstaltungen weltweit. Der Film zeigt die faszinierende Karibikinsel Trinidad mit ihren bekannten Sehenswürdigkeiten, wie dem turbulenten und temperamentvollen Karneval, ihrer kaum berührten Natur sowie den einladenden Sandstränden. Die Herstellung und das Stimmen einer Steeldrum wird ebenso detailliert vorgeführt wie die Anfertigung phantasievoller Karnevalskostüme und die Vorbereitungen für die große Parade. Weit weniger bekannt ist eine – im wahrsten Sinne des Wortes – dunkle Seite der Insel. Nahe der kleinen Ortschaft La Brea befindet sich der Pitch Lake, ein See aus Natur-Asphalt von rund 1500 Metern Durchmesser und rund 100 Metern Tiefe. Dieses Naturphänomen findet man weltweit nur noch zweimal: mit dem Asphaltsee Rancho la Brea bei Los Angeles und dem Guancho See in Venezuela. Dabei ist See eigentlich die falsche Bezeichnung für das, was sich an der Südwestküste Trinidads befindet. Der Pitch Lake erinnert eher an einen riesigen, von Rinnen und Furchen durchzogenen und nicht gerade ebenen Parkplatz. Sein Asphalt ist bis auf wenige Stellen so fest, dass er begehbar ist, ja sogar mit Fahrzeugen befahren werden kann. An mehreren Stellen blubbert heißes, flüssiges Bitumen aus dem Untergrund und sorgt als Muttersee dafür, dass der See sich immer wieder selbst erneuert. Aufgrund der Schwefeldämpfe, die dabei austreten, können nur wenige Pflanzen und Tiere auf seiner rissigen Oberfläche existieren. Die Anwohner jedoch schätzen das Wasser, das sich in den natürlichen Kuhlen ansammelt, für seine Heilwirkung und besuchen den See regelmäßig, um dort Bäder zu nehmen. Schon 1595 entdeckte der englische Seefahrer Sir Walter Raleigh dieses Naturwunder und nutzte das Pech, um damit seine Schiffe abzudichten. Ende des 19. Jahrhunderts erkannte man die wirtschaftliche Bedeutung des Asphalts und begann ihn in industriellem Stile zu fördern und in alle Welt zu verkaufen. Bis heute exportiert die Asphalt Company täglich rund 300 Tonnen der zähflüssigen, schwarzen Masse. Doch die intensive Nutzung des Pitch Lake hat auch zu Problemen geführt. So sinkt das Niveau des Sees beständig ab und längst gibt es Befürchtungen, die natürliche Asphaltquelle könnte eines Tages versiegen. In der nahe gelegenen kleinen Ortschaft La Brea (spanisch für Teer) ist der Untergrund in ständiger Bewegung, der Boden sinkt ab oder es quellen dicke Teerblasen aus Straßen und Vorgärten. Zahlreiche Häuser sind vom Einsturz bedroht und die Bewohner müssen sich eine neue Bleibe suchen. Wie mit dem Naturphänomen künftig umzugehen ist, wird eine Herausforderung nicht nur für den Bürgermeister von La Brea.
14:05
R: Peter M. Kruchten... Das Naturparadies Costa Rica, zwischen Karibischem Meer und Pazifik auf der mittelamerikanischen Landbrücke gelegen, muss ständig gegen kommerzielle Interessen verteidigt werden. Auf einer Fläche kleiner als Bayern vereinigt Costa Rica eine enorme Pflanzen- und Tiervielfalt. Ein Viertel des Landes wurde unter Schutz gestellt, der Ökotourismus boomt. Der Film besucht Menschen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, dieses Paradies zu retten. Denn Raubbau und Monokulturen – Hauptexportgüter sind Früchte wie Ananas und Bananen – haben das Gesicht des Landes längst verändert. Die multinationalen Konzerne und Nachfolger der United Fruit Company wollen und können auf den massiven Einsatz von Chemie nicht verzichten. Dass es auch anders geht, zeigen Projekte, die im Film vorgestellt werden. Auf der Insel Chira haben sich die Frauen dem Erhalt der ökologisch wichtigen Mangrovensümpfe verschrieben. In Monte Alto werden ehemalige Viehweiden wieder aufgeforstet. Durch den Nebelwald von Monte Verde führen Schüler der örtlichen Berufsschule und wecken neues Bewusstsein für den schonenden Umgang mit der Natur. Der Film zeigt außerdem unter Einbezug von Protagonisten landschaftliche Höhepunkte und Besonderheiten des Landes von Vulkanrücken über Nebelwälder, Regenwälder bis hin zu den Stränden und vorgelagerten Inseln.
14:45
R: Julia Leiendecker... Strahlendweiße Strände, tiefblaues Meer und Menschen, die sich den ganzen Tag über zu Reggae-Musik bewegen – das Klischee vom Island in the Sun ist fest in den Köpfen verwurzelt. Doch Jamaika hat noch sehr viel mehr zu bieten: Ein weitgehend unberührtes Inselinneres mit hoch aufragenden Bergen, idyllische Fischerdörfer im Süden und eine Hauptstadt, deren Charme sich erst auf den zweiten Blick erschließt. Die Reise führt einmal quer über die Insel. Von der Touristenmetropole Montego Bay ins entlegene Port Antonio – von den Blue Mountains zum Black River. Dabei treffen die Filmemacher Jamaikaner aus ganz unterschiedlichen Schichten: den Kleinbauern Neigel Johnson, der sie in die Geheimnisse der Nationalfrucht Akee einweiht, oder Norma Shirley, die in ihrem Restaurant in Kingston die ganze kulinarische Vielfalt Jamaikas serviert. Auf der Old Tavern Estate in den Blue Mountains pflücken sie Bohnen für den angeblich besten Kaffee der Welt. Sie feiern im H2O, dem angesagtesten Club von Ocho Rios, und besuchen die Maroons, die Nachfahren der entflohenen Sklaven, im Hinterland.
15:30
Tamina Kallert zeigt, dass die Dominikanische Republik fernab des Massentourismus im Osten viel zu bieten hat: Sie reist vom Norden über die Hauptstadt Santo Domingo bis in den Südwesten. All inclusive heißt in der Dominikanischen Republik: türkisfarbenes Meer mit schneeweißen, von Palmen gesäumten Stränden, faszinierende Berglandschaften, undurchdringliche Regenwälder und Plantagen, dazu einzigartige Kulturschätze und rhythmische Musik. Auf ihrer Reise sieht Tamina Kallert Wale in der Bucht von Samana und riesige Leguane in der Laguna de Oviedo. Sie besucht im Nationalpark Los Haitises die Höhlen mit Zeichnungen der Ureinwohner, taucht zwischen bunten Fischen und Korallen, lernt ein paar Schritte Bachata und lässt sich auf einer Party bei Vollmond vom karibischen Temperament der Einheimischen anstecken.
17:00
R: Peter Sonnenberg... Im Norden Kolumbiens reicht die trockene Wüste über goldene, unendliche Sandstrände direkt bis an die karibische See. Aber auch eisbedeckte Berge sind nicht weit. Vom türkisfarbenen Wasser der Karibik sind die 5000 Meter hohen Gletscher der Sierra Nevada de Santa Marta zu sehen. Von den Tropen ins ewige Eis durchwandert Auslandskorrespondent Peter Sonnenberg alle Klimazonen der Erde. Dabei zeigt er das Leben der indigenen Wayuu, die heute noch sehr ursprünglich und beinahe unabhängig von der restlichen Gesellschaft nah an der Grenze zu Venezuela leben. Mit ihnen reitet er auf dem Pferderücken durch die atemberaubenden Landschaften. Doch die Natur ist durch den geplanten Kohle-Abbau bedroht. Die Indigenen machen sich bereit, für ihr Land zu kämpfen. Die Reise geht weiter hoch ins Gebirge. Auch hier leben noch Indigene, die Kogi. Sie wollen ihre traditionelle Lebensweise, die ursprünglichen Produktionsprozesse und die bedrohte Umwelt der Region schützen. In Dibulla, einem kleinen Fischerort, wo sich Berge und Wüste treffen, endet der Film. Hier kann man in die Klänge und Rhythmen, die von einer tausende Jahre alten Tradition und der Schönheit einer überreichen Natur erzählen, eintauchen.
17:30
R: Susanne Mayer-Hagmann... Um Amerika zu durchqueren, haben die Menschen schon immer die schmalste Stelle des Kontinents in Panama benutzt – zunächst zu Fuß, dann auf Pferden und mit Kutschen. Später mit dem Zug. Ab 1855 wurden mit Zügen größere Waren von Schiff zu Schiff transportiert. Dieser erste Schienenweg des Panama-Canal-Railways liegt heute über weite Strecken unter Wasser. Über ihn fahren die großen Schiffe hinweg: auf dem Kanal und im aufgestauten Gatun-See. Letzterer ist 1,3 Mal so groß wie der Bodensee und versorgt die Kanalschleusen mit Wasser. Die Panama-Canal-Railway wurde entlang des Isthmus während der Jahre 1850 bis 1855 gebaut – also vor dem Bau des Kanals. Ihre Länge beträgt 47 Meilen, das sind 76 Kilometer. Sie verbindet Colón am Atlantischen Ozean mit Ciudad de Panamá am Pazifik. Beim Bau der Strecke starben schätzungsweise zwischen 6000 und 12 000 Arbeiter unter widrigsten Bedingungen, vorwiegend an Cholera und Malaria. Für die Entscheidung zum Bau des Kanals in Panama spielte die Existenz der Eisenbahnstrecke eine entscheidende Rolle. Während des Kanalbaus wurde auf der Bahnlinie das größte Frachtvolumen pro Zug in der Welt befördert. Im 19. Jahrhundert befand sich das Zentrum des Transportes über den Isthmus auf der karibischen Seite Panamas, das damals ein Teil Kolumbiens war. Dort, in Colón, im Gebäude des heutigen Hotels Washington, residierte die Eisenbahngesellschaft und steuerte den interozeanischen Transport auf der Schiene. Der schnellste und bequemste Weg von San Francisco nach New York führte durch Panama. Die Bahn war so gefragt und erfolgreich, dass die Aktien der Panama-Railroad eine Zeitlang die teuersten an der New Yorker Börse waren. 1913, ein Jahr bevor der Panama-Kanal in Betrieb genommen wurde, transportierte die Bahn fast drei Millionen Passagiere und mehr als zwei Millionen Tonnen Waren. Ohne die Bahn und deren Transportkapazitäten hätte der Kanal niemals gebaut werden können. Der Transport von Passagieren – überhaupt erst seit sechs Jahren wieder möglich – ist heute sehr bescheiden: Ein einziger Zug fährt morgens von Panama-Stadt nach Colón und abends wieder zurück. Es ist die schnellste Verbindung zwischen den Ozeanen. 57 Minuten benötigt der Luxuszug der ersten Klasse, um über den Isthmus zu fahren. Auf der stets verstopften Straße benötigen die Reisenden unter Umständen zwei Stunden und mehr. Die Schiffe auf dem Kanal schaffen es – allerdings nach einer tagelangen Wartezeit draußen vor den Zufahrten zum Kanal – in rund acht Stunden. Genutzt wird der Zug von Reisenden und Kreuzfahrtpassagieren, die sich eine Auszeit vom Schiff nehmen, und von Geschäftsleuten. Kaum ist der Zug losgefahren, werden die Laptops aufgeklappt. Für die Händler aus der Freihandelszone in Colón ist der Zug mit seinen herunter gekühlten Waggons ein idealer Treffpunkt, um mit Einkäufern und Partnern noch Feinabstimmungen zu besprechen, Preise zu vergleichen und Angebote vorzulegen. Durch die großen Fenster können sie dabei das Grün des tropischen Waldes genießen. Immer wieder öffnet sich der dichte Vorhang und gibt den Blick frei auf den Gatún-See, über den die großen Dampfer gleiten. An einigen Stellen gleitet auch der Zug, mitten durch den See, auf einem Damm knapp über die Wasseroberfläche dahin. Für Touristen und Fotografen ist der beste Platz im Zug der Panoramawagen mit gläserner Kuppel. Eine ganz andere Art von Eisenbahnsystem ist die sogenannte Treidelbahn, eine Schiffsschleppbahn, die die Schiffe durch die Schleusen ziehen und sie gegen die Strömungen in den Schleusenkammern beim Wasserein- und -auslass stabilisieren. Die Loks, auch Mulis genannt, wiegen rund 45 Tonnen und funktionieren mit einem Zahnstangensystem des berühmten Schweizer Konstrukteurs Riggenbach. So bewältigen die Lokomotiven, die erst seit 2012 im Einsatz sind, die bis zu 45 Grad steilen Rampen zwischen den Schleusenkammern. Eine faszinierende Arbeitswelt.
18:15
Der Chihuahua al Pacifico, genannt Chepe, verbindet die Pazifikküste Mexikos mit der Stadt Chihuahua im Nordwesten Mexikos. Es ist eine der abenteuerlichsten Eisenbahnreisen der Welt. Der Chepe hält sich genau an den Fahrplan. Jeden Morgen um 6.00 Uhr setzt sich die Primera Express, der Erste-Klasse-Zug, in Bewegung. Eine Stunde später folgt die Clase Economica, die Zweite Klasse. Beide Züge werden von riesigen Dieselloks gezogen. Dabei klettert der Zug von der Höhe des Meeresspiegels auf 2400 Meter Höhe hinauf in die Berge der Sierra Madre, fährt über 39 Brücken, durch 86 Tunnel und schraubt sich auf Serpentinen und Schleifen in eine unvergleichliche Landschaft hinein. Die Fahrt entlang der Barranca del Cobre, der Kupferschlucht, ist ein unvergessliches Erlebnis. Vor den Bahnpassagieren öffnet sich das größte Canyon-System der Welt mit Schluchten tiefer als der Grand Canyon in Arizona. Hier sind die Raramuri zuhause, eine indigene Bevölkerungsgruppe, die noch heute so leben wie ihre Vorfahren. Die Entstehungsgeschichte des Chepe war schleppend: 1861 entstand die Idee, mittels Schiene einen Handelsweg zwischen der mexikanischen Pazifikküste und Texas zu eröffnen. 1897 erfolgte der erste Spatenstich. Von beiden Seiten her wurden rund 700 Kilometer der Trasse gelegt. Doch die mexikanische Revolution brachte das ehrgeizige Vorhaben zum Stillstand. Erst 1940 wurde der letzte und schwierigste Streckenabschnitt begonnen, der Steilabstieg aus dem Gebirge hinab auf die Ebene vor der Küste. 20 Jahre dauerte es, bis das Teilstück fertiggestellt war. 1961 fuhr der erste Zug von der Küste im Staat Sinaloa über die Sierra Madre nach Chihuahua im Staat Chihuahua. Der ursprünglich angedachte Warentransport hat längst schnellere Wege gefunden, dafür kommen jetzt die Bewohner der Gebirgsregion und Touristen in den Genuss, diese aufregende Eisenbahnstrecke zu befahren – zwischen 13 und 16 Stunden Fahrt stehen den Passagieren bevor, aber keine Sekunde Langeweile.
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit kompakt
19:30
Für Chrigel Maurer ist der Traum vom Fliegen wahr geworden. Die Dokuserie begleitet den Schweizer Gleitschirmpiloten bei der Suche nach der ultimativen Herausforderung in der Luft. Es geht um die Gleitschirm-Schweizermeisterschaft und um ein Abenteuerrennen in den Pyrenäen, um einen schweren Flugunfall und die langwierige Genesung, sowie um das Flugcoaching in Südafrika bis zur Weltmeisterschaft in Kolumbien. Chrigel Maurer fliegt seinem dritten X-Alps-Sieg entgegen, spricht über seine Gleitschirmanfänge als Neunjähriger und die Risiken seines Sports und nimmt an den Akro-Meisterschaften in Villeneuve teil. Ein rastloses Leben zwischen Training und Hochleistungssport, bei dem ein Sieg immer der Anfang zu einer neuen Höchstleistung ist.
20:00
Tagesschau
20:15
Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna. Der Masseverlust ist so dramatisch, dass als Erklärung eine natürliche Wetterschwankung allein nicht ausreicht. Kurzfristig beschert das im Überfluss vorhandene Schmelzwasser dem Vieh auf den sich ausdehnenden Almen üppiges Futter. Viele Pionierpflanzen nehmen den vom Eis freigegebenen Lebensraum in Besitz. Doch Bergführer Dominik Nellen sieht die Heimat seiner tierischen Lieblinge rapide zusammenschmelzen: Der Gletscherfloh ist die einzige Tierart, die dauerhaft auf dem Gletscher überleben kann. Naturschützer und Wissenschaftler reagieren auf die Herausforderung: Revierförster Peter Aschilier erprobt Methoden zum Schutz des Bergwaldes bei zunehmender Trockenheit. Der Fotograf und Biologe Carsten Brügmann dokumentiert die Anpassung von Orchideen an schwierige Umweltbedingungen. Die Wildbienenspezialistin Sabrina Gurten erforscht die Verschiebung der Lebensräume bestimmter Arten in die Höhe, deutliches Indiz der Klimaveränderung im Alpenraum. Pro-Natura-Aktivist Laudo Albrecht sieht auch das Überleben der Murmeltiere am Aletsch massiv gefährdet. Förster Christian Theler errichtet regelrechte Totholzburgen, um Hirschkäfern die Fortpflanzung zu erleichtern. Ihr Engagement hilft den außerordentlich vielfältigen Tier- und Pflanzenarten, den Klimawandel am Aletschgletscher zu überleben.
21:05
Das Verzascatal mit seinen pittoresken Dörfern und dem smaragdgrünen Fluss, der sich durch eine einzigartige Felslandschaft schlängelt, gilt als eines der schönsten Täler südlich der Alpen. Es ist ein raues, wildes Tal mit mächtigen Wasserfällen und seltenen Tieren. Durch seine Abgeschiedenheit konnte es bis heute viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. Obwohl der Tourismus immer wichtiger wird, pflegen die Bewohner weiterhin die alten Traditionen.
22:00
ZIB 2
22:25
S: Timon Koulmasis; R: Timon Koulmasis... Eine Liebe zur Zeit der deutschen Besatzung in Griechenland., Auf Grundlage der Liebesbriefe, die sein Vater zu Beginn der 1940er-Jahre an die Kunststudentin Nelly schrieb, findet Regisseur Timon Koulmasis einen Weg, vom Alltag unter deutscher Besatzung zu erzählen. Der Vater arbeitete damals am Deutschen Wissenschaftlichen Institut in Athen, einem heimlichen Ort des Widerstands. Gründer: Rudolf Fahrner, enger Vertrauter von Hitler-Attentäter Stauffenberg., Erstausstrahlung.
23:50
R: Broka Herrmann... Jeder achte Deutsche ist irgendwann in seinem Leben von einer Phobie betroffen. Manche verlassen ihre Wohnung nicht mehr. Von seinem „Leben mit Angststörungen“ berichtet u. a. Ex-Jupiter-Jones-Sänger Nicholas Müller.
00:20
10 vor 10
00:50
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader führen auf eine Tour de Force durch die Schattenseiten des Landes. Diesmal geht es zu einem Tiroler Urlaubsort, wo es mehr Gäste als Einheimische gibt. Deshalb veranstaltet man ein Einheimischen-Casting. Die Touristen werden in der Gastwirtschaft mit Köstlichkeiten aus der Region verwöhnt. Gelegentlich funkt eine reinkarnierte Inka-Prinzessin dazwischen. Und im Kühlhaus warten zwei Skilehrer auf die Wintersaison.
01:20
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader führen auf eine Tour de Force durch die Schattenseiten des Landes. Diesmal geht es um Nackte und Minister. Der Herr Minister braucht einen Popularitätsschub. So mischt er sich unters einfache Volk und besucht eine Therme. Aber auch ohne Kleider lässt er die Standesunterschiede klar heraushängen – besonders, als ein ihm untergebener Beamter in der Sauna angetroffen wird. Außerdem lernt man einen durchdrehenden Zen-buddhistischen Masseur, ein Paar mit seltsamen Vorlieben und das Thermen-Maskottchen kennen.
01:45
Die Reihe Heimatsound Concerts stellt junge bayerische und alpenländische Musiker vor – von Newcomern bis hin zu Legenden. Diesmal mit dabei: das Herbert Pixner Projekt. Der Multi-Instrumentalist Herbert Pixner begeisterte mit anspruchsvollen Arrangements. Finest Handcraftet Music From The Alps ist Herbert Pixners Slogan. Volksmusik, Jazz und Blues verschmelzen zu einer neuartigen, überraschenden Verbindung. Aufgewachsen ist Pixner mit fünf Geschwistern auf einem Bergbauernhof im Südtiroler Passeiertal. Ab 1986 lernte er Klarinette an der Musikschule. Später eignete er sich autodidaktisch das Spielen der Diatonischen Harmonika an und entwickelte es zu großer Meisterschaft. Im Laufe der Zeit folgten noch weitere Instrumente. Pixner gründete diverse Bands, darunter auch das Herbert Pixner Projekt. Er war als Fernseh- und Rundfunkmoderator tätig. Seit 2013 betreibt er sein eigenes Label Three Saints Records. 2011 wurde Pixner mit dem Stern der Münchner Abendzeitung ausgezeichnet für seine Verdienste um die Weiterentwicklung der traditionellen alpenländischen Volksmusik. Beim Heimatsound-Festival in Oberammergau sprang der Funke sofort auf das Festival-Publikum über, als Pixner und seine Band aufspielten. Passionierter Groove im Passionstheater!
02:45
Diesmal bei den Heimatsound Concerts: die multikulturelle Blasmusik-Formation Banda Internationale aus Dresden. Sie sorgte für Superstimmung und so manche Überraschung. Schon seit ihrem Gründungsjahr 2001 engagierte sich die Brass-Combo Banda Comunale gegen rechts, marschierte bei Demos mit, spielte bei Stadtfesten, Partys, Festivals und auch in Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge. So entstanden Freundschaften. Frei nach dem Motto: Wir spielen jetzt nicht mehr für, sondern mit den Flüchtlingen gründeten sie schließlich ihr neues Projekt Banda Internationale. Die neuen Bandmitglieder, die kurdisch, arabisch und auch englisch singen, bringen Lieder aus ihrer Heimat ein und lernen das bestehende Repertoire der Band kennen. Die Band ist bekannt für extreme Töne in der Blasmusik, knallhart und höllenschnell. In ihrer Musik verarbeitet sie das Thema Heimat auf mannigfaltige Weise. Lateinamerikanische Cumbrias, Funk, afghanische Popsongs, rumänische Cuzeks, orientalische Klänge und zünftige Volksmusik werden hier zu einem abwechslungsreichen, multikulturellen Musikgenuss.
03:45
Diesmal bei den Heimatsound Concerts: Gamskampler und Black Patti. Als Gewinner-Band des Heimatsound-Wettbewerbs 2016 durften die Gamskampler das Festival eröffnen. Sie kommen aus Wurmannsau bei Oberammergau und bezeichnen ihre Musikrichtung als Volksmusik mit Gwoit inklusive bairischer Satiretexte. Die schrägen Klänge und die Bühnenshow der drei Bandmitglieder Hans, Hans und Hans kamen beim Publikum großartig an. Als eines der wenigen akustischen Duos kreieren die Musiker von Black Patti ihren eigenen Sound aus der großen Stilvielfalt des Blues. Seit ihrer Gründung 2011 sind die Münchener auf internationalen Musikevents unterwegs und stellen dort ihre Klasse als Roots-, und Bluesmusiker unter Beweis. Gitarrist und Mundharmonika-Spieler Peter Crow C. hat in Mr. Jelly Roll seinen kongenialen musikalischen Partner gefunden. Neben Gitarre und Gesang spielt er das fast vergessene Bluesinstrument Mandoline. Mit zweistimmigem Gesang, beeindruckender Instrumentenbeherrschung und enormer Spielfreude begeisterten Back Patti das Publikum.
04:40
Diesmal bei den Heimatsound Concerts: Erwin und Edwin. Sie gelten als der aktuell brandheißeste LIVE-Act Österreichs und sie sorgen für ein ganz spezielles LIVE-Erlebnis. Electronic Sound meets Blasmusik: Die Band, die sich selbst eine Brass-Electro-Band nennt, brachte ihre erste EP im Frühjahr 2013 heraus. Ein Jahr später erschien ihr Dance-Hit Nudlsuppn, der die Spitze der österreichischen iTunes-Charts erreichte. Zu ihrem Elektro-Projekt holten sich die Electro-Freaks Erwin und Edwin noch den Drum-&-Bass-Mann Ewald und den Funk-Gitarristen Eberhart dazu. Die nunmehr vier E machen mit Leidenschaft und Hingabe die Musik, die ihnen Spaß macht – und die geht richtig in die Beine.