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3 SAT
06:15
3satTextVision
06:20
R: Susanne Freitag... San Sebastián ist eine lebensfrohe Stadt mit mondänen Hotels, luxuriösen Thalasso-Zentren – und sie ist die kulinarische Hauptstadt Europas. Nirgends gibt es mehr Sterne-Restaurants. Wenn in San Sebastián gefeiert wird, dann wird laut getrommelt – Tamborradas heißen die Trommelumzüge. Anlässlich der Eröffnung zur Kulturhauptstadt 2016 trommelten mehrere Tausend Menschen am Strand der malerischen Muschelbucht gemeinsam die Europahymne. Parallel dazu fand auf dem Friedhof der Stadt eine Gedenkfeier für ein in den 1990er-Jahren erschossenes ETA-Opfer statt. Donostía, so der baskische Name des Seebads San Sebastián, ist eine Stadt voller Widersprüche. Achtung Tourist, merke dir eins: Du bist hier weder in Spanien noch in Frankreich, Du bist hier im Baskenland, das steht an einer Hauswand in der Altstadt. Zwar hat die ETA vor ein paar Jahren ihre Waffen offiziell niedergelegt, aber die Region leidet immer noch unter dem Konflikt. Jahrzehntelang machten San Sebastián und die umliegende Region immer wieder Schlagzeilen, mit Bombenanschlägen, gezielten Morden, vor allem auf Vertreter des spanischen Staates. In keiner Stadt wurden mehr Menschen von der ETA getötet als hier. Ein Teil der Bevölkerung will das alles vergessen, ein anderer die Erinnerung wach halten.
06:35
Die Sonne zeigt sich Anfang Februar nach über drei Monaten zum ersten Mal. Etwas für uns so selbstverständliches wie ein Sonnenaufgang wird in Grönland zu einem gefeierten Naturwunder. Die Kinder basteln Papiersonnen, um das Erscheinen der Sonne nach der langen Dunkelheit zu begrüßen, die Erwachsenen veranstalten Schlittenrennen: Zwei der vielen Traditionen, die Alain und Nathalie Antognelli während ihres Aufenthalts in Savissivik kennenlernen. Die beiden Fotografen verbringen neun Monate bei einer Inuit-Familie, gehen mit ihr auf Eisbärjagd und Robbenfang, lernen das Fahren von Schlittenhundegespannen und das Herstellen von Kleidung. Sie erkennen, dass das Leben auf dem Eis seinem eigenen Rhythmus folgt und dass das Leben des Naturvolkes bedroht ist. Ihre Welt schrumpft, und ihre traditionelle Lebensweise gerät in Gefahr. Durch die Erderwärmung wird das Packeis immer dünner, ist nicht mehr tragfähig genug, das offene Meer rückt immer näher, und die Inuit können ihre Jagdgebiete nicht mehr mit dem Schlitten erreichen. Die jungen Inuit haben eine ungewisse Zukunft.
07:20
Kulturzeit kompakt
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit kompakt
09:15
R: Samuel West, Patrick Mark... Die prachtvollen Fabergé-Eier sind ein Inbegriff höchster Goldschmiedekunst und ein Symbol für Luxus. Ihr Schöpfer war der russische Goldschmied und Juwelier Peter Carl Fabergé. Seine Schmuckstücke zeichneten sich durch kaum zu überbietende handwerkliche Raffinesse und Schönheit aus. Seine Kundschaft, wohlhabende Europäer und Russen – unter ihnen auch Kaiser Alexander III. -, ließ ihn bekannt und reich werden. Dann folgte der Abstieg. Die russische Revolution bedeutete das Ende für Fabergés Handwerkskunst. Er floh über Finnland zunächst nach Wiesbaden und starb 1920 am Genfer See. Die Firma wurde von seinen Söhnen übernommen – relativ erfolglos. 1989 gingen die Markenrechte an einen Großkonzern. Der Name Fabergé stand von da an für Düfte und Pflegeprodukte. 2007 übernahm ein amerikanischer Investor den Namen für exklusive Schmuckherstellung.
10:15
Riverboat
12:25
Burgen ziehen Jahr für Jahr Millionen Besucher an. Beliebtes Ziel ist die Burg in Burghausen an der deutsch-österreichischen Grenze, die mit 1051 Metern Länge als weltlängste Burg gilt. Moderator Michael Sahr erkundet die gut erhaltene Anlage mit ihren vielen Höfen und Bauwerken und hat Menschen getroffen, die auf der Burg leben und arbeiten und die versuchen, das Leben auf einer historischen Burg für Menschen im 21. Jahrhundert zu übersetzen. Zum Beispiel Heinz Donner, der nicht nur als Burgverwalter tätig ist, sondern auch als Vorsitzender des Vereins Herzogstadt Burghausen e.V. mit rund 700 Mitgliedern dafür sorgt, dass wir verstehen, wie die Menschen früher auf einer Burg gelebt haben. Der renommierte Burgenforscher Joachim Zeune erkundet Burgen auch archäologisch und berichtet über die klassischen Legenden, die bis heute unsere Vorstellung vom Leben auf einer Burg prägen. Burgen beherbergen heute oft auch wertvolle Biotope, und in Burghausen lebt eine einzigartige Kolonie von seltenen Waldrappen, eine Gattung großer Zugvögel, die weltweit vom Aussterben bedroht ist. Auf einer Burg kann man sogar viel über seltene Flora und Fauna lernen.
13:00
ZIB
13:25
R: Ulli Rothaus... Der Frankfurter Flughafen fertigt nicht nur Millionen Passagiere ab, er ist zudem Deutschlands größter Umschlagplatz für Luftfracht. Dazu zählen auch bis zu 110 Millionen Tiere, die hier jedes Jahr ankommen und abfliegen.
13:55
R: Albert Knechtel... Es ist der äußerste Rand der EU, mitten im südamerikanischen Regenwald: Französisch-Guayana, ein Überseegebiet der Grande Nation, 7000 Kilometer von Paris entfernt. Die zweiteilige Dokumentation stellt das Gebiet um den Fluss Oyapock vor, der die Grenze zwischen Frankreich und Brasilien bildet. Hier wurde eine Brücke gebaut, die heute keiner haben will. 20 Kilometer entfernt befindet sich ein abgelegenes Indianerdorf im Schachfieber. Weiter landeinwärts sieht es anders aus: Perspektivlosigkeit, Alkoholmissbrauch – das vermeintliche Paradies ist längst keine heile Welt mehr.
14:35
R: Albert Knechtel... Im zweiten Teil der Dokumentation geht es um Perspektiven am Oyapock. In Trois Palétuviers hat ein Lehrer aus Lothringen sein Hobby in den Unterrichtsalltag integriert: Schach. Fast das halbe Dorf spielt das königliche Spiel, mitten im Busch. Der Erfolg gibt ihm recht. Die Noten der Schulkinder sind gut. Um ihnen neue Eindrücke zu vermitteln, hat Daniel Baur seine Schützlinge auf eigene Kosten mit nach Brüssel zur EU genommen. Ganz anders sieht es in Camopi aus, das der Spiegel einmal Europas exotischsten Außenposten genannt hat. Etwa 120 Kilometer landeinwärts von Trois Palétuviers gelegen, sind hier Alkoholexzesse und Selbstmorde keine Seltenheit. Das Filmteam besuchte den Musiker Teko Makan, dessen Lied über den Selbstmord zum Hit am Oyapock wurde. Es sei auch die Isolation, die die Jugendlichen in den Freitod treibe, meint er: Camopi liegt in der Trockenzeit etwa zehn Stunden von der Hauptstadt Cayenne entfernt.
15:20
R: Joachim Haupt, Sabine Pollmeier... Die Reise beginnt am Bells Beach. An diesem Strand finden Surfer ideale Bedingungen. Und in den nahegelegenen Eukalyptuswäldern finden die Koalas ihr Paradies.
16:05
R: Joachim Haupt, Sabine Pollmeier... Fossilien-Funde zeugen davon, dass entlang der Great Ocean Road einst Dinosaurier lebten. Und unter Wasser, an der Shipwreck Coast, liegen die Wracks zahlloser Segelschiffe.
16:50
R: Joachim Haupt, Sabine Pollmeier... Beim Rip Race kämpfen sich erfahrene Ozeanschwimmer durch Wasserstrudel und Strömungen. Italienische Hirtenhunde wachen über den Bestand der bedrohten Zwergpinguine auf Middle Island.
17:30
R: Christopher Gerisch, Kay Siering... Zweiteilige Doku über das Inselreich und Traumziel am anderen Ende der Welt., 35 Mio. Schafe auf 4 Mio. Einwohner, Vulkane, Gletscher, Regenwald und Südseestrand:Neuseelands urwüchsige Landschaften waren Kulisse von Filmen wie „Herr der Ringe“ oder „Das Piano“. Ein Team erkundet Nord- und Südinsel, trifft Goldsucher und Geologen, Wildwasser-Rafter und Naturschützer, Schafzüchter und Walforscher. Ein inforeicher Schöne-Bilder-Trip.
18:15
R: Christopher Gerisch, Kay Siering... Der Zweiteiler Abenteuer Neuseeland taucht ein in die faszinierende Welt Neuseelands. Im Zweiten Teil geht es um den Vorstoß ins Unbekannte durch Wissenschaftler. Der Film beobachtet Walforscher bei ihren Einsätzen vor der Küste und gibt spannende Einblicke in die Arbeit von Geologen und Naturschützern.
19:00
anschließend: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit kompakt
19:30
R: Philipp Abresch... Taipeh 101 ist eines der höchsten Gebäude der Welt und Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Es steht für das moderne Taiwan. Doch das Land hat auch noch andere Seiten zu bieten. Zum Beispiel glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten und Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen und in seinem Geisterglauben. Philipp Abresch wirft sich in die vibrierend lebendigen Nachtmärkte der Hauptstadt. Er testet Schweineblutpudding, Sarg-Brot und Schlangen-Cocktails. So gestärkt geht es auf eine abenteuerliche Reise quer durchs Land – von den feinen Sandstränden des Pazifiks bis in die sagenhafte Bergwelt des Taroko-National-Parks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben noch Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten. Wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen so für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Und vor der alpinen Kulisse der Alishan-Berge ackern die Teebauern wie vor 100 Jahren – und sind doch mit ihrer Erfindung voll in der Neuzeit angekommen: Es ist der weltweit berühmte Perlentee. Und auch sie gibt es: Touristen! Wovor sich das demokratische Taiwan immer fürchtete – die kommunistische Invasion – sie hat längst begonnen. Immer mehr Chinesen vom Festland machen einen Abstecher auf die schöne Insel – sehr zur Freude von Hoteliers und Fremdenführern. Eine friedliche Annäherung der beiden Chinas.
20:00
Tagesschau
20:15
Die Landschaft um die Engadiner Seenplatte bietet mehrere Superlative: die höchste Schifffahrtslinie Europas, die größte Steinbockpopulation der Schweiz, die ältesten Zirbelkiefern Graubündens. Auf dem Weg dorthin geht es 200 schroffe Höhenmeter den Malojapass nach oben – nur abwärts geht es vorerst nicht. Stattdessen ein gibt es ein Hochplateau mit vier eindrucksvollen Seen inmitten einer bombastischen Bergwelt mit steil aufragenden Gipfeln. Obwohl das Wetter es nicht vermuten lässt, bestehen die Engadiner darauf, die Schnittkante zwischen Afrika und Europa zu sein. So verblüffend das klingt, plattentektonisch gesehen stimmt es. Hier stoßen die afrikanische und die eurasische Kontinentalplatte aufeinander. Als sie sich einst entschlossen, zu kollidieren, haben sie die Berge aufgeschoben, und es kam zu der sogenannten Blattverschiebung, die noch heute dafür sorgt, dass es hinter dem Malojapass erst sechs Kilometer später wieder ins Tal geht. Dazwischen liegen die vier Seen. Mit ihren knapp 10 000 Quadratkilometern Fläche sind sie von großer Bedeutung für den Wasserhaushalt, für das Klima und auch als reichhaltige Ökosysteme. Rund um die Seen und auf den höher gelegenen Bergwiesen, Hochmooren oder Gipfelfelsen tummelt sich alles, was in der Alpen-Flora und – Fauna Rang und Namen hat: Enzian und Edelweiß, Steinbock und Murmeltier, jahrhundertealte Zirbelkiefern. So kurz der Sommer hier ist, so gewaltig weiß er sich zu inszenieren: eine Symphonie aus Farben und Formen. Orgien aus dem plötzlich explodierenden Grün der Almen, gesprenkelt mit der weiß schäumenden Gischt schmelzwasserführender Wildbäche. Auch in Sachen Wetter wird an einem Tag schon mal das ganze Repertoire aufgefahren: Sonnenstrahlen im Morgennebel, gleißendes Mittagslicht, abgelöst von plötzlich aufziehenden spektakulären Wolkenformationen und wildem Gewitter. Alles zusammen ein Naturschauspiel, das schon Philosophen, Dichter und Maler beflügelte, die die Oberengadiner Seenplatte immer wieder bereisten und in dessen Licht und Farben sie Inspiration und Frieden fanden.
21:05
Nahe der Heimat des berühmten Gruyere-Käses thront das Juwel der Voralpen: der Vanil Noir. Er gilt nicht als einer der höchsten Berge der Schweiz, besticht aber durch die wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes. Ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber. Der Biologe Gregor Kozlowski präsentiert seltene Pflanzenarten wie den Drachenkopf, den Alpenmohn oder den kleinsten Baum der Welt, die Krautweide. Naturschützer, aber auch Almwirte, kämpfen für den Erhalt der prachtvollen Bergwiesen. Der Film führt in das Tal der Schmetterlinge und an verborgene Ruheplätze der schwarzen Kreuzotter, der Vipera Berus. Gewaltige, von der Eiszeit geprägte Felsformationen prägen die Landschaft. In einer Höhle wird das Karstphänomen deutlich. Wildhüter Patrick Romanens nimmt die Zuschauer mit auf seine Steinbocksuche. Die Population mit gut 200 Tieren hat er stets im Auge und erklimmt dafür die höchsten Lagen. Der nicht ungefährliche Aufstieg auf den Vanil Noir lohnt: ein atemberaubendes Panorama und eine nur noch selten anzutreffende Stille lassen die Zeit vergessen – weit oben, wo auch die Bounets Rodzos, die Kobolde, wohnen. Sie sind es, die all die Schönheit geschaffen haben. Davon ist jedenfalls Bergführer und Legendenspezialist Cyrille Cantin überzeugt und mahnt ganz in ihrem Sinne zum Erhalt der noch intakten Natur.
22:00
ZIB 2
22:25
S: Alice Schmid; R: Alice Schmid... Doku über eine Landschaft und eine pubertierende Zwölfjährige., Regisseurin Alice Schmid porträtiert in tollen Kinobildern das Mädchen Laura, das in einem Biosphärenreservat zwischen Bern und Luzern lebt. Als einziges Bauernkind hat Laura niemanden gleichen Alters, um über ihre Wünsche, Träume oder Ängste zu sprechen. Bis Thom auftaucht, ein Junge aus der Stadt. Wird er mit ihr die sagenumwobene Felsschlucht Änziloch ergründen?
23:50
R: Doro Plutte... Leben auf dem Hausboot, im Camper oder im Mini-Haus – das klingt nach Abenteuer und Freiheit. Doch wer lebt dauerhaft in einem so ungewöhnlichen Zuhause? 37° begleitet drei Familien, die mobil wohnen: Eine fünfköpfige Familie, die in einen Camper zieht, ein junges Paar, das ein Haus auf 25 Quadratmetern baut, und eine Familie, die auf dem Wasser lebt.
00:20
10 vor 10
00:50
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader führen auf eine Tour de Force durch die Schattenseiten des Landes. Diesmal gibt es Probealarm in einer Schule und im benachbarten Altenheim. Chaos herrscht. Manche flüchten zu einem Kebab-Stand, dessen Inhaber auch eine Sexhotline betreibt. Gleich daneben wird die neue Volkskrankheit Leberkäse-Sucht in einem teuren Sanatorium behandelt, das eine Beamtin um öffentliche Unterstützung ersucht – mit allen Mitteln!
01:15
Nicholas Ofczarek und Robert Palfrader führen auf eine Tour de Force durch die Schattenseiten des Landes. Diesmal versucht ein biederes Ehepaar die Langweile mit einer Entführung zu vertreiben. Das klappt nicht recht. Dann läuft der Entführte auch noch davon. Dabei rennt er einem Studienkollegen in die Arme, dem Jugendseelsorger Gisbert. Der muss aber dringend in seine Seelsorgestunde, wo er die Kinder nach den schlimmsten Leiden von Märtyrern abprüft. Ein deutsches Touristenpaar besucht indes das Austro-Historyland. Letzter Schauplatz ist eine Vernissage, bei der zwei Kritiker nach und nach selbst in Aktionismus verfallen.
01:40
Diesmal trifft er seinen Musikerkollegen Julian Rachlin, bemängelt dessen Outfit und schlägt ihm vor, die Wiener Modedesignerin Raphaela Grundnigg zu besuchen. Raphaela entwirft ungewöhnliche Mode, die sozial – sowie gesellschaftskritische Botschaften enthält. Daher sind ihre Kollektionen konzeptionell angelegt, die einzelnen Teile hängen miteinander zusammen. In ihrer aktuellen Kollektion beschäftigt sie sich damit, wie sich Tonschwingungen in optische Muster verwandeln und verarbeitet diese in die Kleidung. Aleksey ist von der jungen Frau fasziniert: eine Symbiose aus Musik und Mode – könnte Raphaela gar seine Seelenverwandte sein?
02:05
R: Tanja Lesowsky, Jenny Rezny... Sein langjähriger Freund, der Pianist, Komponist und Dirigent Hyung-ki Joo – oftmals an der Seite von Aleksey im Duo Igudesman & Joo zu sehen – ist musikalisch vielseitig und in unterschiedlichsten Genres unterwegs. Die große Leidenschaft von Hyung-ki Joo ist aber die Kammermusik, wohl auch, weil er seit seinem 19. Lebensjahr in Wien lebt. Als der deutsch-amerikanische Filmkomponist Hans Zimmer in Wien auf Tour ist, schlägt Aleksey vor, Hyung-ki dabei behilflich zu sein, sich als Filmkomponist in Hollywood einen Namen zu machen und lädt die beiden spontan zu sich nach Hause ein. Ein angeregtes Gespräch zwischen den Dreien über musikalische Inspirationsquellen entsteht: Wie kann Filmmusik mit nur einer Note klingen und wird man die Musikgeschichte revolutionieren, indem man das ordinäre C einfach aus der Tonleiter verbannt? Hyung-ki und Aleksey wollen den weltberühmten Hans mit originellen Ideen beeindrucken. Wird es den beiden gelingen, den Hollywood-Star zu überzeugen?
02:35
R: Tanja Lesowsky, Jenny Rezny... Diesmal rät er der recht unbekannten, jungen Musiktruppe Trio Klavis, bestehend aus einer Pianistin, einer Violinistin und einem Saxophonisten, zwecks effektiver medialer Vermarktung zu einem professionellen Fotoshooting. Er bringt sie zu Julia Wesely, einer Wiener Berufsfotografin, die sich auf Porträtfotografie spezialisiert hat und sich immer wieder Kurioses für ihre Fotos einfallen lässt. Was die jungen Künstler und Künstlerinnen noch nicht wissen: Sie müssen mit bloßen Händen einen Flügel zu einem burgenländischen Kreidesteinbruch schleppen und erleben dort merkwürdige Dinge.
03:00
R: Tanja Lesowsky, Jenny Rezny... Er probt mit Rusanda Panfili, eine rumänisch-moldawische Geigerin, für einen Auftritt, bei dem beide gleichzeitig musizieren und tanzen sollen. Um ihre Choreografie zu verbessern, schlägt Aleksey Unterricht bei der Profitänzerin Manaho Shimokawa in Wien vor. Womit Aleksey nicht gerechnet hat: Manaho arbeitet sehr unkonventionell und lässt ihn bei den Proben etwas ungelenk aussehen. Aleksey ist sehr angetan von ihrer Energie, bemüht sich sehr, erfährt jedoch nicht den gewünschten Erfolg. Die beiden Frauen hingegen verstehen sich blendend.
03:25
Oliver Baier begrüßt diesmal Gerold Rudle, Verena Scheitz, Gery Seidl, Gerald Votava und Viktor Gernot in seiner Raterunde, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Er überrascht seine Gäste mit dem ungewöhnlichen Begriff Überling! Thema ist der 25. Life Ball, und entsprechend wird die Promifrage von Miss Candy gestellt, Co-Organisatorin des Life Balls und eine der bekanntesten Drag-Queens. Sie fragt nach einem Kussnagel.
04:05
Was anderes als die königliche Hochzeit in Großbritannien könnte diesmal das Thema der Sendung sein?! So überrascht Oliver Baier sein Rate-Team mit der Frage nach dem Hochzeits-Bitter. Der Haus – und Hofexperte in Sachen Hochadel, Karl Hohenlohe, fragt Günther Lainer, Eva Maria Marold, Pepi Hopf, Florian Scheuba und Viktor Gernot, welcher ungewöhnliche Gegenstand bei der Krönung von Prince Charles in die Krone eingearbeitet wurde.
04:45
Oliver Baier begrüßt diesmal Andreas Vitasek, Eva Maria Marold, Thomas Stipsits, Lisa Eckhart und Viktor Gernot in seiner Raterunde, um sie mit dem aktuellen Wochengeschehen zu konfrontieren. Zwei Themen werden behandelt: Zum einen geht es um den Muttertag, zum anderen um den Iss was du willst-Tag. Oliver will wissen, was das Erotische an einem in Oberfranken gebrauten Erotik-Bier ist? Die Promi-Frage stellt Haya Molcho. Sie fragt nach dem Schmalzmann.
05:25
Was gibt es Neues? – Fußball-WM-Spezial
06:10
3satTextVision
06:15
R: Theo Koll... Auf den Straßen von Paris tost der Verkehr, und es drängen sich Menschenmassen. Ganz anders hoch oben. Dort finden sich stille Winkel, auf die nur selten das Auge einer Kamera fällt. Auf den Dächern finden sich blühende Dachgärten, den neugierigen Blicken von außen verborgen, Cafés und exklusive Penthouse-Wohnungen. Dazwischen ragen berühmte Kirchen wie Notre Dame oder der stählerne und doch so filigrane Eiffelturm in den Himmel.
06:35
Im Südwesten Nordamerikas liegt die Sonora-Wüste. Zwischen bizarren Felsformationen und riesigen Kakteen entfaltet sich dort mehr Leben als in so mancher fruchtbaren Gegend. Nirgendwo sonst hat das Nebeneinander von Wasser und Wüste eine so beeindruckende biologische Vielfalt hervorgebracht wie in der Sonora: Wale ziehen ihre Bahnen durch die Küstengewässer, Blaufußtölpel, Schaufelfußkröten und Leguane bevölkern die Inseln.
07:20
Kulturzeit kompakt
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit kompakt
09:15
R: Sibylle Smolka... Mehr als 1,3 Millionen Besucher reisen jeden Sommer nach Rügen: die Hotels sind ausgebucht, die Restaurants voll, die Strandkörbe vermietet. Goldene Zeiten für die Inselbewohner. Eigentlich. Denn die Ferienidylle hat auch ihre Schattenseiten: Die Preise steigen, Hoteliers suchen händeringend Personal, Verkehrschaos auf den Straßen. Das Gedränge auf der Insel verdirbt so manchem Tourist den Ferienspaß und macht den Einheimischen das Leben schwer. Sven Dietze leitet einen Hausmeister – und Reinigungsservice, und jeder Samstag ist eine Herausforderung für ihn: Dann ist auf der ganzen Insel Bettenwechsel. Ein Riesenstress für seinen Reinigungstrupp. Sven putzt Ferienhäuser und Appartements und muss überall gleichzeitig sein. Sein Team hat nur ein paar Stunden Zeit, um für die nächsten Gäste alles wieder in Ordnung zu bringen. Ein anstrengender Job, denn die Touristen haben viele Wünsche, und die Zeit ist knapp. Der Bauboom auf der Insel ist zwar gut für Dietzes Geschäft. Die Nachfrage ist groß, sagt er, doch das Personal ist knapp. Er ist froh über die Zusammenarbeit mit Karolina, die Arbeitskräfte aus Polen beschäftigt. Der Job ist bei den östlichen Nachbarn begehrt. Ob Köche oder Kellner, auch Thomas Kursikowski tut sich schwer, qualifiziertes Personal zu finden. Er führt seit über zehn Jahren das Traditionsrestaurant Gastmahl des Meeres in Sassnitz. Der Wirt versucht, sein Personal auch über den Winter zu halten. Das schaffen wegen der kurzen Saison nur die wenigsten Gastronomen. Der Bürgermeister von Lohme, Matthias Ogilvie, will Rügen zu einem zweiten Sylt machen. Wir brauchen Hipness, sagt er und plant für seine 450-Seelen-Gemeinde einen 500-Betten-Wellness-Tempel. Viele Einwohner befürchten, dass man ihr beschauliches Dorf bald nicht mehr wiedererkennen wird und haben gegen das Projekt eine Bürgerinitiative gegründet. Ohnehin wird das Leben auf Rügen immer teurer: Wer hier lebt und arbeitet, findet kaum eine bezahlbare Wohnung. Seit Jahren steigen die Immobilienpreise in den Ostseebädern. Sie sind inzwischen so hoch wie in Berlin. Und der Boom hält an: Die Prora-Ruine wird zum Luxus-Seebad ausgebaut, in Binz soll ein über 100 Meter hoher Wohnturm zum neuen Wahrzeichen werden. Rügenautobahn nennen die Einheimischen die neue Schnellstraße gleich hinter der Rügenbrücke. Kathrin Stavenhagen war eigentlich dafür, dass sie gebaut wurde. Aber jetzt rasen die Autos mit so hoher Geschwindigkeit an ihrem Haus vorbei, dass sie nicht mehr schlafen kann. Viele Einwohner des Ortes Rambin leiden unter dem Lärm. Wie gehen Urlauber und Einheimische mit dem zunehmenden Stress, den Herausforderungen um? Die ZDF.reportage zeigt den Tourismus aus ungewohnter Perspektive und besucht auch die neuen Nachbarn der Insel-Bewohner: In Sellin wurden Flüchtlinge in unmittelbarer Nähe zum Strand untergebracht. Dort gibt es auch einen FKK-Bereich. Für die Flüchtlinge vermutlich eine ungewohnte Begegnung mit deutscher Badekultur.
09:45
R: Philipp Abresch... Taipeh 101 ist eines der höchsten Gebäude der Welt und Wahrzeichen von Taiwans Hauptstadt Taipeh. Es steht für das moderne Taiwan. Doch das Land hat auch noch andere Seiten zu bieten. Zum Beispiel glasklares Wasser an den Stränden im Süden, atemberaubende Marmor-Bergschluchten und Teeplantagen in alpiner Bergwelt. Ein Land, das trotz aller Moderne noch tief verwurzelt ist in seinen Traditionen und in seinem Geisterglauben. Philipp Abresch wirft sich in die vibrierend lebendigen Nachtmärkte der Hauptstadt. Er testet Schweineblutpudding, Sarg-Brot und Schlangen-Cocktails. So gestärkt geht es auf eine abenteuerliche Reise quer durchs Land – von den feinen Sandstränden des Pazifiks bis in die sagenhafte Bergwelt des Taroko-National-Parks mit Wasserfällen und buddhistischen Tempeln. Dort leben noch Ureinwohner, die bis heute ihre Riten lebendig halten. Wie die Großfamilie mit besonderer Berufstradition: Großvater, Vater und Tochter arbeiten als Knochengräber und sorgen so für das Seelenheil ihrer Vorfahren. Und vor der alpinen Kulisse der Alishan-Berge ackern die Teebauern wie vor 100 Jahren – und sind doch mit ihrer Erfindung voll in der Neuzeit angekommen: Es ist der weltweit berühmte Perlentee. Und auch sie gibt es: Touristen! Wovor sich das demokratische Taiwan immer fürchtete – die kommunistische Invasion – sie hat längst begonnen. Immer mehr Chinesen vom Festland machen einen Abstecher auf die schöne Insel – sehr zur Freude von Hoteliers und Fremdenführern. Eine friedliche Annäherung der beiden Chinas.
10:15
R: Friederike Lorenz... Die Bestände der meisten heimischen Singvögel schrumpfen besorgniserregend. Reporterin Friederike Lorenz fragt nach: Warum verschwinden die Singvögel in unserer modernen Welt? Sie begleitet Landwirte beim Spritzen auf dem Feld, begegnet Hausbesitzern, die keine Nester am Haus haben wollen, und geht mit Tierschützern in Italien auf die Suche nach Vogelfallen. Eine der wichtigsten Ursachen für das Verschwinden der Vögel ist der Futtermangel. Denn die industrielle Landwirtschaft verbannt seit einigen Jahrzehnten mit dem Einsatz von Pestiziden immer radikaler Unkraut und Insekten aus den Monokulturen. Und in vielen Privatgärten wird viel mehr Wert auf Ordnung und Sauberkeit als auf den Vogelschutz und Rückzugsmöglichkeiten für Vögel gelegt. Zudem verschwindet der Lebensraum der Vögel: Täglich wird in Deutschland offener Boden in der Größenordnung von mehr als 110 Fußballfeldern zubetoniert. Bedeutet das eine Zukunft ohne vielstimmiges Vogelgezwitscher im Frühling?
11:00
R: Patrick Stijfhals... Wenn das Haustier krank wird, setzen die Besitzer oft die Welt in Bewegung, damit es ihm bessergeht. Die Tierklinik Neandertal in Haan macht mit modernster Medizin vieles möglich. Im 24-Stunden-Dienst kümmern sich dort 70 Mitarbeiter um das Wohl der Tiere. Klinikleiter Marcus Hess ist selbst immer wieder erstaunt, wie viel die Tierhalter bereit sind zu bezahlen, um das Leben des Vierbeiners zu retten. Wie weit geht die Tierliebe? Mischlingshündin Cinderella ist zehn Meter in die Tiefe gestürzt – drei Beine sind schwer verletzt. Um Cinderella zu retten, verkaufte ihr Besitzer sein Auto. Bisherige Kosten: 11 000 Euro.
11:40
Natur im Garten
12:05
Am Schauplatz Gericht
13:00
ZIB
13:20
Laura Jaeckel ist 30 Jahre alt und lebt als Schauspielerin in Paris und Berlin. Seit langem hegt sie einen unerfüllten Traum: einmal mit dem Pferd den Kaukasus durchqueren. Mit ihrem Guide Jago reitet sie eine Woche durch Chewsuretien, eine der abgelegensten und einsamsten Regionen Georgiens. Ist dieses Land tatsächlich der Sehnsuchtsort, von dem Laura geträumt hat, ein Flecken Erde voller wilder Poesie und unendlicher Weiten? Oder ist es einfach nur schwer, dort oben zu überleben? Und ist eine Stute mit Fohlen wirklich der beste Reisebegleiter, wenn es gilt, 3000 Meter hohe Pässe zu überwinden?
13:45
R: Andreas Morell... Christian hat einen Traum: Zusammen mit seiner Freundin Britta will er mit dem Fahrrad die gefährlichste Straße der Welt bezwingen, den Camino de la Muerte, hoch in den Anden Boliviens. Christian ist kein Draufgänger. Aber seit einer Ferienreise nach Südamerika lässt ihn der Gedanke nicht mehr los: Einmal möchte er etwas total Verrücktes machen – mit dem Rad die steilen Abgründe der Anden hinab rasen. Straße des Todes, der Name kommt nicht von ungefähr. Dutzende Kreuze säumen die enge Straße, Wagenwracks liegen in den Tälern der Yungas, über 250 Tote gab es früher dort Jahr für Jahr. Doch seit 2009 ist die Straße sicherer geworden. Heute fahren nur noch wenige Autos dort entlang. Mittlerweile ist sie ein Paradies für Zweiradfahrer. Die Dokumentation Mit dem Fahrrad über die Anden – weitweitweg begleitet Christian und Britta über den Camino de la Muerte.
14:30
R: Ariane Reimers... Großartige Natur, unendliche Weiten, schneebedeckte Berge und eine Vielzahl faszinierender Kulturen. Chinas Himalaja-Region lädt zum Entdecken vom Fahrradsattel aus ein. Ariane Reimers und Kameramann Ronald Schütze stellen sich der Herausforderung. Die anstrengende Tour soll sie vom Qinghai-See bis hinauf zum Animaqing führen, einem heiligen Berg der Tibeter. Doch auf dem Weg gibt es Komplikationen. Bereits nach einigen Tagen wird das Filmteam gestoppt; nicht vom drohenden Wintereinbruch, sondern von den lokalen Behörden. Die Gesetze Pekings, die die Fahrt gestatten, gelten hier am Rande des Riesenreichs nicht viel. Die Provinzfürsten fürchten mögliche Berichte über die Freiheitsbestrebungen der Tibeter. Und so müssen sie die Unterkunft in den Bergen noch in der Nacht verlassen: mit Polizeieskorte. Was jetzt? Den Dreh abbrechen? Für Ariane Reimers keine Frage: jetzt erst recht! Und so setzen sich die beiden ein neues Ziel: Chengdu, die lebendige Millionenstadt in Sichuan. Auf dem Weg dorthin liegen Gebirgszüge, Passstraßen in 4000 Metern Höhe und jeden Tag über 100 Kilometer Strecke mit dem Rad. Eigentlich ist das kaum zu schaffen, es sei denn, man ist Extremsportler. Und dabei ist das Wesentliche ja das Drehen und Berichten. Die neu gewählte Strecke führt nicht nur durch grandiose Landschaften, sondern auch durch das Gebiet misstrauischer Muslime und Tibeter, die sich voneinander abschotten. Grenzerfahrungen im wahrsten Sinne des Wortes. Mit der Möglichkeit zu scheitern: Werden sie diese neue, noch einmal über 1000 Kilometer lange Strecke schaffen?
15:15
R: Carsten Heider... Einmal quer über den Himalaya erstreckt sich die längste, schwerste und höchstgelegene Trecking-Tour der Welt: der Himalaya Trail. Es ist der Superlativ für Wanderer. Auf einem abgelegenen und einem viel begangenen Teilstück erfährt das Film-Team am eigenen Leib, was die meisten Wanderer in extremer Höhe suchen, finden und nicht selten sofort wieder verlieren. Größer als die Berge sind hier nur die Erwartungen, die viele Wanderer an ihren Urlaub stellen. Wer extreme körperliche Erfahrungen sucht, wird sicher nicht enttäuscht. Der Große Himalaya Trail besteht aus einem Wegenetz von mehr als 10 000 Kilometern Länge und ist damit das größte hochalpine Wegenetz der Erde. Aber wieso ist eigentlich die Zahl der Nervenzusammenbrüche im Urlaub nirgends so hoch wie im Himalaya?
16:00
Acht Tage, drei Länder, 9500 Höhenmeter – Tamina Kallert überquert zu Fuß die Alpen von Oberstdorf bis nach Meran auf dem E5, dem legendären europäischen Fernwanderweg. Zusammen mit zwei Familien, zwei Best Agern und einem kleinen Hund macht sie sich auf den Weg. Eine Herausforderung für die gesamte Gruppe: Vier bis acht Stunden Wanderzeit pro Tag mit vielen Auf – und Abstiegen fordern einiges an Fitness und Durchhaltevermögen. Vom idyllischen Allgäu geht es über die Lechtaler Alpen, durchs Inntal bis hinauf auf 3000 Meter zum Alpenhauptkamm – und schließlich ins sonnige Südtirol zum Finale nach Meran.
17:30
Tamina Kallert wandert weiter. Nach dem großen Publikumserfolg ihrer Alpenüberquerung 2015 auf dem E5 von Oberstdorf nach Meran zieht es sie wieder ins Gebirge. Los geht es in Meran, am Endpunkt der letzten Tour – und das Ziel ist diesmal der Gardasee. Die Route führt über den Meraner Höhenweg, am Ortler vorbei, das Stilfser Joch hinunter durch die Brenta-Dolomiten bis zum Gardasee. Begleitet wird Tamina Kallert von ihren Weggefährten vom letzten Jahr, fast alle sind wieder dabei. Die Geschwister Wim und Tine mit ihren Eltern und Berghund Franzi genauso wie die rüstigen Best-Ager Charly und Helga. Neu im Team sind Jasper, neun, und die 15-jährige Klara mit ihren Eltern. Kleines Problem: Mutter Veronika hat Knieprobleme, Vater Magnus eine Reizung der Achillesferse. Doch ihr Arzt gibt grünes Licht. Allerdings läuft bei dieser Tour nicht alles ganz glatt: Ein Unfall erschüttert die Gruppe. Kurzzeitig ist unklar, ob die Wanderer überhaupt weitergehen können. Doch bei der glücklichen Ankunft in Riva am Gardasee ist klar: Es war eine unglaublich intensive und spektakuläre Wanderwoche, die sich alle vielleicht ein kleines bisschen weniger aufregend gewünscht hätten.
19:00
anschließend: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit kompakt
19:30
Es ist grün hier, leuchtend grün. Ganz in den Westen der Provinz Guizhou verirren sich kaum Besucher, dabei zählt sie zu den schönsten Landschaften, die China zu bieten hat. Das Wasser ist glasklar, die Wanderwege sind gut zu beschreiten. Guizhou war lange Zeit unzugänglich durch die hohen Berge. So hat sich die Landschaft ihre Ursprünglichkeit bewahren können: bizarre Karstfelsen, Wasserfälle und Höhlen, die weiten Reisterrassen. Die meisten Einwohner leben noch auf dem Land, verdienen ihr Geld mit dem, was ihre Felder tragen. Die Felder sind klein – der nächste Karsthügel nicht weit. Ein Sprichwort sagt: Keine drei Fuß Land ohne Hügel, keine drei Tage ohne Regen und kein Mensch mit drei Yuan. Aber gerade die abwechslungsreiche subtropische Landschaft übt ihren Zauber aus. In Guizhou leben viele ethnische Minderheiten, die ihre Traditionen pflegen. Nicht zuletzt, weil damit im boomenden Tourismus Geld zu verdienen ist. Der filigrane Silberschmuck der Miao und die grandiose Holzarchitektur des Dong-Volkes sind allein eine Reise wert. Im Dorf der Dong lebt auch die junge Frau Li. Sie fängt in ihrem Reisfeld mit den Händen Fische. Eine Eigenart der Dong, die das Wasser in den Reisfeldern gleich zur Fischzucht nutzen. Anlässlich des Dorffestes kleiden sie und ihre Freundinnen sich in die traditionellen Trachten. Allerdings sind die Kleider längst nicht mehr handgefertigt und die jungen Frauen nur noch an Festtagen in diesen Gewändern zu sehen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen geht Frau Li zum Singplatz. Dort treffen sie die jungen Männer des Dorfes und singen in gebührendem Abstand ihre Lieder. Früher war das die einzige Möglichkeit, in die Nähe des anderen Geschlechtes zu kommen und sich so einen Ehemann auszuspähen. Heute lernen sich die jungen Leute eher über das Internet oder während ihrer Zeit als Wanderarbeiter in den Städten kennen. Aber selbst in Zeiten von Internet und chinesischem Wirtschaftswunder leben in Guizhou noch Menschen so archaisch wie ihre Vorfahren. In einer gigantischen Höhle. Der Regierung sind sie ein Dorn im Auge, die Höhlenmenschen gelten als unzivilisiert. Doch beim häufigen Regen hier bietet die Höhle einfach guten Schutz gegen die Witterung. In der wie ein riesiges überdachtes Amphitheater wirkenden Höhle haben sich die Menschen Häuser gebaut. Seit mehr als 60 Jahren leben sie hier. 90 Menschen, ein kleines Dorf. Einige, aber nicht alle, sind hier zufrieden. Höhlen haben bei den Miao schon immer eine besondere Rolle gespielt. Auch als Begräbnisstätten. Um die Särge hoch oben in die Felsspalten zu tragen, haben die Miao eine besondere Kletterkunst entwickelt. Ohne Seil, Sicherung und Haken, nur mit den nackten Füßen und Händen klettern sie die senkrecht steilen Wände hoch. Früher wurden so die Toten bestattet, später die als Spezialität beliebten Vogelnester erbeutet, heute klettern sie für Touristen. 100 Meter die Steilwand hoch. Eine spektakuläre Vorstellung. Und eine der vielen Verbindungen zwischen Tradition und Tourismus in Guizhou, Chinas grüner Perle.
20:00
Tagesschau
20:15
I: Peter Lohmeyer, Lisa Maria Potthoff, Hinnerk Schönemann, Marie-Lou Sellem, Lutz Blochberger, Bruno Cathomas, Markus Boysen, Hans Brückner, Marion Mitterhammer, David Scheller; S: Daniel Martin Eckhart; R: Urs Egger... TV-Krimi nach Craig Russells Roman., „Sucht mich, sucht mich, findet mich bald, ich bin die Katz und die Eule im Wald.“ Polizist Jan Fabel (Peter Lohmeyer) ist noch durch einen früheren Einsatz traumatisiert, als er einen Killer stellen muss, der bei den Opfern seltsame Reime hinterlässt… Deutscher Serienmörderthrill mit hohem Märchenanteil. Trotz hölzerner Dialoge und durchgeknallter Story weiß der Thriller auf seine Art zu fesseln.
21:45
Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Trond Espen Seim, Martine Johansen, Lene Nystrom, Nikolaj Lie Kaas, Bjorn Floberg, Petronella Barker, Per Egil Aske, Eivind Sander; S: Thomas Moldestad; R: Stefan Faldbakken... TV-Krimi nach Gunnar Staalesen. Privatdetektiv Veum (Trond Espen Seim) nimmt einen Job als Lehrer an, um mehr Zeit für Privates zu haben. Dann will sich ein Exhäftling an ihm rächen… Veums siebter Fall und zugleich der Auftakt der zweiten Staffel: Krimikost nach bewährtem Muster.
23:50
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ernst Konarek, Franz J. Csencsits, Michael Schottenberg, Stefanie Dvorak; S: Thomas Roth; R: Thomas Roth... TV-Krimi mit Wolfgang Böck., Der Wiener Kommissar Trautmann will seine Stromrechnung bezahlen, als seine Bankfiliale überfallen wird. Der Haupttäter ist ein alter Bekannter, der Dealer Brenner. Der schnelle Coup entwickelt sich zur hochdramatischen Geiselnahme….
01:20
Jeannette Sauter, gebürtige Togolesin, ihr Lebenspartner Benjamin Nussbaumer und sein Bruder Richard gründeten eine Schule in Togo. Reporter zeigt, wie das Trio das Projekt gemeistert hat. 2015 wurden sie angefragt, in Lomé, der Hauptstadt von Togo, eine Schule zu bauen. Die drei Schweizer zögerten nicht lange und legten sofort los. Pünktlich zum Schuljahresbeginn im Oktober 2017 startete die Privatschule Belle Étoile. Anstatt auf eine Baubewilligung zu warten, opferten das Schweizer Trio traditionsgemäß eine Ziege, um die bösen Geister von der Baustelle fernzuhalten. Mit Erfolg, lässt sich rückblickend sagen: Die Bauarbeiten verliefen unfallfrei. Mindestens so entscheidend für das Gelingen waren aber Einsatz und Durchsetzungskraft von Jeannette, die immer wieder, sogar von Zürich aus, die Bauarbeiten dirigierte. Zur großen Überraschung der Bauherren selber startete die Privatschule Belle Étoile pünktlich zum Schuljahresbeginn – mit viel mehr Schülerinnen und Schülern als erhofft. Jeannette Sauter ist gebürtige Togolesin, ihr Lebenspartner Benjamin Nussbaumer und sein Bruder Richard sind in Schwamendingen auf die Welt gekommen und aufgewachsen. Nach der Pensionierung verlagert sich ihr Lebensmittelpunkt nach Westafrika. Obwohl es Jeannette eher in den Norden zieht, verbringen sie, ihr Mann und dessen Bruder seit über 20 Jahren ihre Ferien in Togo, dem Heimatland von Jeannette.
01:45
10 vor 10
02:10
I: Peter Lohmeyer, Lisa Maria Potthoff, Hinnerk Schönemann, Marie-Lou Sellem, Lutz Blochberger, Bruno Cathomas, Markus Boysen, Hans Brückner, Marion Mitterhammer, David Scheller; S: Daniel Martin Eckhart; R: Urs Egger... TV-Krimi mit Peter Lohmeyer. In Hamburg ist der böse Wolf los. Seine Opfer bekommen Verse mit auf die letzte Reise…, Vor drei Monaten starb ein Polizeikollege bei einem Einsatz, den Jan Fabel (Peter Lohmeyer) leitete. Das verfolgt ihn noch immer bis in den Schlaf. Fabels erster Fall „danach“ ist selbst ein Albtraum: Am Hamburger Elbufer liegt eine Tote mit einem Zettel: „Sucht mich, sucht mich, findet mich bald, ich bin die Katz und die Eule im Wald.“ Im Schuh steckt ein Ausweis der vermissten Schülerin Paula. Bald darauf schlitzt ein als Wolf Maskierter ein Pärchen im Forst. Wieder findet die Polizei Verse, auf die sich Fabel seinen Reim macht: Sie deuten auf das nächste Opfer hin – und auf Paulas Schicksal… Das verschachtelte Literaturrätsel fesselt durch geschickte Wendungen, kantige Verdächtige und zeichnet seine Fahnder als glaubwürdige Charaktere.
03:40
Acht Tage, drei Länder, 9500 Höhenmeter – Tamina Kallert überquert zu Fuß die Alpen von Oberstdorf bis nach Meran auf dem E5, dem legendären europäischen Fernwanderweg. Zusammen mit zwei Familien, zwei Best Agern und einem kleinen Hund macht sie sich auf den Weg. Eine Herausforderung für die gesamte Gruppe: Vier bis acht Stunden Wanderzeit pro Tag mit vielen Auf – und Abstiegen fordern einiges an Fitness und Durchhaltevermögen. Vom idyllischen Allgäu geht es über die Lechtaler Alpen, durchs Inntal bis hinauf auf 3000 Meter zum Alpenhauptkamm – und schließlich ins sonnige Südtirol zum Finale nach Meran.
05:10
R: Carsten Heider... Einmal quer über den Himalaya erstreckt sich die längste, schwerste und höchstgelegene Trecking-Tour der Welt: der Himalaya Trail. Es ist der Superlativ für Wanderer. Auf einem abgelegenen und einem viel begangenen Teilstück erfährt das Film-Team am eigenen Leib, was die meisten Wanderer in extremer Höhe suchen, finden und nicht selten sofort wieder verlieren. Größer als die Berge sind hier nur die Erwartungen, die viele Wanderer an ihren Urlaub stellen. Wer extreme körperliche Erfahrungen sucht, wird sicher nicht enttäuscht. Der Große Himalaya Trail besteht aus einem Wegenetz von mehr als 10 000 Kilometern Länge und ist damit das größte hochalpine Wegenetz der Erde. Aber wieso ist eigentlich die Zahl der Nervenzusammenbrüche im Urlaub nirgends so hoch wie im Himalaya?
05:55
3satTextVision
06:05
Laura Jaeckel ist 30 Jahre alt und lebt als Schauspielerin in Paris und Berlin. Seit langem hegt sie einen unerfüllten Traum: einmal mit dem Pferd den Kaukasus durchqueren. Mit ihrem Guide Jago reitet sie eine Woche durch Chewsuretien, eine der abgelegensten und einsamsten Regionen Georgiens. Ist dieses Land tatsächlich der Sehnsuchtsort, von dem Laura geträumt hat, ein Flecken Erde voller wilder Poesie und unendlicher Weiten? Oder ist es einfach nur schwer, dort oben zu überleben? Und ist eine Stute mit Fohlen wirklich der beste Reisebegleiter, wenn es gilt, 3000 Meter hohe Pässe zu überwinden?
06:35
Im Südwesten Nordamerikas liegt die Sonora-Wüste. Zwischen bizarren Felsformationen und riesigen Kakteen entfaltet sich hier mehr Leben als in so mancher fruchtbaren Gegend. Diese extreme Landschaft der Sonora ist das Zuhause unterschiedlichster Tiere – vom Präriehund bis zum Rotluchs, vom Kolibri bis zum pfeilschnellen Wegekuckuck, dem berühmten Roadrunner. Er macht sogar erfolgreich Jagd auf Klapperschlangen.
07:20
Kulturzeit kompakt
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit kompakt
09:15
R: Sven Markmann... Klimaforscher sagen voraus: Schwere Unwetter werden häufiger. Zu den wenigen, die das freut, gehören Sturmjäger, die spektakuläre Wetterereignisse mit der Kamera einfangen. Als kostbarste Trophäen gelten Aufnahmen von Tornados. Doch Wirbelstürme sind in Deutschland zum Glück selten – noch….
09:45
Es ist grün hier, leuchtend grün. Ganz in den Westen der Provinz Guizhou verirren sich kaum Besucher, dabei zählt sie zu den schönsten Landschaften, die China zu bieten hat. Das Wasser ist glasklar, die Wanderwege sind gut zu beschreiten. Guizhou war lange Zeit unzugänglich durch die hohen Berge. So hat sich die Landschaft ihre Ursprünglichkeit bewahren können: bizarre Karstfelsen, Wasserfälle und Höhlen, die weiten Reisterrassen. Die meisten Einwohner leben noch auf dem Land, verdienen ihr Geld mit dem, was ihre Felder tragen. Die Felder sind klein – der nächste Karsthügel nicht weit. Ein Sprichwort sagt: Keine drei Fuß Land ohne Hügel, keine drei Tage ohne Regen und kein Mensch mit drei Yuan. Aber gerade die abwechslungsreiche subtropische Landschaft übt ihren Zauber aus. In Guizhou leben viele ethnische Minderheiten, die ihre Traditionen pflegen. Nicht zuletzt, weil damit im boomenden Tourismus Geld zu verdienen ist. Der filigrane Silberschmuck der Miao und die grandiose Holzarchitektur des Dong-Volkes sind allein eine Reise wert. Im Dorf der Dong lebt auch die junge Frau Li. Sie fängt in ihrem Reisfeld mit den Händen Fische. Eine Eigenart der Dong, die das Wasser in den Reisfeldern gleich zur Fischzucht nutzen. Anlässlich des Dorffestes kleiden sie und ihre Freundinnen sich in die traditionellen Trachten. Allerdings sind die Kleider längst nicht mehr handgefertigt und die jungen Frauen nur noch an Festtagen in diesen Gewändern zu sehen. Gemeinsam mit ihren Freundinnen geht Frau Li zum Singplatz. Dort treffen sie die jungen Männer des Dorfes und singen in gebührendem Abstand ihre Lieder. Früher war das die einzige Möglichkeit, in die Nähe des anderen Geschlechtes zu kommen und sich so einen Ehemann auszuspähen. Heute lernen sich die jungen Leute eher über das Internet oder während ihrer Zeit als Wanderarbeiter in den Städten kennen. Aber selbst in Zeiten von Internet und chinesischem Wirtschaftswunder leben in Guizhou noch Menschen so archaisch wie ihre Vorfahren. In einer gigantischen Höhle. Der Regierung sind sie ein Dorn im Auge, die Höhlenmenschen gelten als unzivilisiert. Doch beim häufigen Regen hier bietet die Höhle einfach guten Schutz gegen die Witterung. In der wie ein riesiges überdachtes Amphitheater wirkenden Höhle haben sich die Menschen Häuser gebaut. Seit mehr als 60 Jahren leben sie hier. 90 Menschen, ein kleines Dorf. Einige, aber nicht alle, sind hier zufrieden. Höhlen haben bei den Miao schon immer eine besondere Rolle gespielt. Auch als Begräbnisstätten. Um die Särge hoch oben in die Felsspalten zu tragen, haben die Miao eine besondere Kletterkunst entwickelt. Ohne Seil, Sicherung und Haken, nur mit den nackten Füßen und Händen klettern sie die senkrecht steilen Wände hoch. Früher wurden so die Toten bestattet, später die als Spezialität beliebten Vogelnester erbeutet, heute klettern sie für Touristen. 100 Meter die Steilwand hoch. Eine spektakuläre Vorstellung. Und eine der vielen Verbindungen zwischen Tradition und Tourismus in Guizhou, Chinas grüner Perle.
10:15
R: Erich Lerch... 29 Mal Carmen auf der weltweit größten Seebühne, insgesamt 80 Veranstaltungen, Opern, Konzerte und Schauspiel stehen auf dem Programm der Bregenzer Festspiele. – 3sat zeigt die Eröffnung. Gemeinsam mit den Wiener Symphonikern präsentieren Sängerinnen und Sänger Arien und Ensembles aus den Opern Carmen, Beatrice Cenci, Der Barbier von Sevilla und María de Buenos Aires – allesamt Opern, in denen starke Frauen um ihre Freiheit kämpfen. Der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Festspielpräsident Hans-Peter Metzler und der Bundesminister für Kultur und Medien Gernot Blümel machen sich in ihren Ansprachen Gedanken über die Aktualität dieser Themen. Moderatorin Martina Köberle wird auf dem Platz vor dem Festspielhaus mit Künstlerinnen und Künstlern über die beiden Hauptproduktionen Carmen und Beatrice Cenci sprechen. Der Komponist Thomas Larcher, dessen erste Oper Das Jagdgewehr bei den Bregenzer Festspielen uraufgeführt werden wird, ist selbst am Klavier zu hören. Der Regisseur und Puppenspieler Nikolaus Habjan führt mit seinen selbstgebauten Puppen durch die Eröffnung. Er selbst ist wenige Tage später als einziger Spieler von insgesamt elf Puppen in Paulus Hochgatterers Theaterstück Böhm über den österreichischen Dirigenten Karl Böhm zu erleben. Böhm hat zwischen 1948 und 1980 mehrere Konzerte in Bregenz dirigiert und dafür vor allem Beethoven-Stücke ausgewählt. In der diesjährigen Eröffnung spielen die Wiener Symphoniker daher einen Ausschnitt aus der 5. Symphonie. Zur Eröffnung der Bregenzer Festspiele werden rund 2000 prominente Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kultur erwartet.
11:50
R: Ursula Bischof Scherer... Wenn sich Derwische um ihre eigene Achse drehen und die weißen Röcke fliegen, verbreiten sie Ruhe und Gelassenheit. Ihr Tanz ist ein Gebet. Wenn die Schweizer Tänzerin Maya Farner allein auf der Bühne oder mit andern in der Kirche wirbelt, berührt ihre Innigkeit. Auf der Suche nach den Wurzeln begegnet man Derwisch-Tänzern als Touristenattraktion in der Türkei, aber auch dem verbotenen Orden der drehenden Derwische und der weltberühmten Grabstätte des Dichters und Mystikers Rumi in Konya. Er sah im 13. Jahrhundert die Liebe als Hauptkraft des Universums. Aus Freude drehte er sich gerne um sich selber.
12:20
Je mehr Menschen sich in Städten zusammendrängen, umso knapper und teurer wird der Baugrund. Deshalb streben die Bauten in die Höhe – verdichtetes Bauen ist weltweit angesagt. Die Filmreihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Eins davon ist das Wohnhochhaus 740 Park Avenue in Manhattan, New York. Dort wohnen die Superreichen der Stadt, unter anderen auch der Schweizer UNO-Botschafter.
12:30
Jeannette Sauter, gebürtige Togolesin, ihr Lebenspartner Benjamin Nussbaumer und sein Bruder Richard gründeten eine Schule in Togo. Reporter zeigt, wie das Trio das Projekt gemeistert hat. 2015 wurden sie angefragt, in Lomé, der Hauptstadt von Togo, eine Schule zu bauen. Die drei Schweizer zögerten nicht lange und legten sofort los. Pünktlich zum Schuljahresbeginn im Oktober 2017 startete die Privatschule Belle Étoile. Anstatt auf eine Baubewilligung zu warten, opferten das Schweizer Trio traditionsgemäß eine Ziege, um die bösen Geister von der Baustelle fernzuhalten. Mit Erfolg, lässt sich rückblickend sagen: Die Bauarbeiten verliefen unfallfrei. Mindestens so entscheidend für das Gelingen waren aber Einsatz und Durchsetzungskraft von Jeannette, die immer wieder, sogar von Zürich aus, die Bauarbeiten dirigierte. Zur großen Überraschung der Bauherren selber startete die Privatschule Belle Étoile pünktlich zum Schuljahresbeginn – mit viel mehr Schülerinnen und Schülern als erhofft. Jeannette Sauter ist gebürtige Togolesin, ihr Lebenspartner Benjamin Nussbaumer und sein Bruder Richard sind in Schwamendingen auf die Welt gekommen und aufgewachsen. Nach der Pensionierung verlagert sich ihr Lebensmittelpunkt nach Westafrika. Obwohl es Jeannette eher in den Norden zieht, verbringen sie, ihr Mann und dessen Bruder seit über 20 Jahren ihre Ferien in Togo, dem Heimatland von Jeannette.
13:00
ZIB
13:15
R: Benoît Aymon... Im Schatten des Himalayas liegt Mustang, eines der entlegensten Täler der Welt. Dort lebt der italienische Kunstrestaurator Luigi. Er will die kulturellen Reichtümer bewahren. Wer die Hauptstadt Lo Manthang erreichen will, muss 11 000 Höhenmeter und über 200 Kilometer zu Fuß bezwingen. Der Lohn dafür ist nicht nur eine unberührte Landschaft, sondern vor allem ein unerwarteter Reichtum an Kultur. Wer das Tal durchquert, findet die ursprüngliche Reinheit des Buddhismus wieder.
14:05
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die erste Etappe führt von Venedig in Italien bis nach Trabzon in der Türkei. Am Startpunkt folgt Peter Gysling den Spuren Marco Polos. Sie führen zum Kostümdesigner Stefano Nicolao, der für viele Kino-, Theater – und Opernproduktionen historische Gewänder fertigt. Auf dem Großen Basar von Istanbul erlebt er den althergebrachten Handel. Die moderne Türkei hingegen verkörpert der Familienkonzern von Mustafa Koç: Das Koç-Konglomerat baut jedes zweite Auto der Türkei, betreibt die einzige Ölraffinerie und die viertgrößte Bank des Landes. Im kleinen Dorf Orta bei Erzurum lebt die Bauernfamilie Tikici. Großvater Lütfu nimmt Peter Gysling mit in die Ulu-Cami-Moschee von Erzurum. Dort unterhält sich der Reporter mit Imam Abdelkadir Düzenli über die zentrale Rolle der Religion in der ländlichen Gesellschaft.
14:45
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die zweite Etappe führt durch Georgien – von Batumi über Tiflis nach Lagodekhi. Batumi, die Ferienmetropole am Schwarzen Meer, wird rigoros ausgebaut. In der Bergwelt der Region Adscharien entdeckt Peter Gysling ein ganz anderes, ursprüngliches Georgien. Im Felskloster Vardzia betet Vater Lazare für Gott, für sein Land und für sein Volk. Der steilen Felswand wurden vor 800 Jahren Tunnel und Terrassen für bis zu 50 000 Menschen abgetrotzt, die Höhlenräume sind auf sieben Stockwerken miteinander verbunden. Bidsina Iwanischwili hat in Russland ein Vermögen verdient. Seit seiner Rückkehr nach Georgien hat er zahlreiche Staatsaufgaben finanziert und seinen Heimatbezirk Satschkere mit Geld beglückt. Mit seinem Parteienbündnis hat Iwanischwili jüngst die Parlamentswahlen gewonnen. Sein Ziel: Georgien von der Armut befreien.
15:30
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die dritte Etappe führt durch Aserbaidschan. Gysling besucht die privatisierte Seidenfabrik in Sheki, einst die größte Seidenproduktionsstätte der Sowjetunion. Heute arbeiten dort rund 900 Weberinnen. In Naftalan tritt Schweröl an die Erdoberfläche. Das Kur-Baden im Schwarzen Gold ist ein Hit. Die Faszination des Öl-Booms erlebt Peter Gysling auch auf Neft Dashlari im Kaspischen Meer: Es ist die größte Offshore-Plattform der Welt. Die Fotografin Rena Effendi dokumentiert das Schicksal all jener, die trotz des Öl-Reichtums in Armut leben. Freie Wahlen und freie Medien gibt es nicht in Aserbaidschan. Doch viele junge Menschen träumen von Demokratie. Peter Gysling trifft eine Gruppe aus der Blogger-Szene in Baku.
16:10
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die vierte Etappe führt von Aktau in Kasachstan nach Beynew bis an die usbekische Grenze und Turkmenistan. In der Nähe von Aktau besucht Peter Gysling Khan Bibi und ihre Familie, die Kamele züchten. Die kasachischen Bauern streben nicht nach Reichtum, sondern nach einem freien Leben. Der Hafen von Aktau ist Knotenpunkt der Neuen Seidenstraße für den Öltransport nach Europa. Die Hauptstadt Astana liegt mitten in der Steppe. Mit Milliarden von Öl – und Gasdollars hat ein Heer von Architekten Astana in nur einem Jahrzehnt vom stalinistischen Provinznest in die Reihe architektonischer Weltwunder katapultiert. Turkmenistan gehört zu den isoliertesten Ländern der Welt. Erst nach vier Monaten Bemühungen gab es eine Drehbewilligung. Nur mit staatlichem Begleiter durfte gedreht werden.
16:50
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die fünfte Etappe führt von Usbekistan nach Tadschikistan. Seit der Unabhängigkeitserklärung von 1991 regiert Präsident Islom Karimov Usbekistan. Die Verfassung basiert offiziell auf Rechtsstaatlichkeit, Demokratie und Marktwirtschaft, in der Realität weist die Demokratie jedoch Defizite auf. Peter Gysling trifft sich mit dem systemkritischen Journalisten Alexej Wolossewitsch. Die staatliche Stiftung der Präsidententochter Gulnara Karimova tut eigennützig Gutes: Minderbemittelte bekommen eine Hochzeit geschenkt, inklusive Brautkleid, entworfen von Gulnara. Gysling beobachtet die Trauung von neun Paaren im Dorf Yangyer. 2010 attackierten kirgisische Nationalisten die usbekische Minderheit in der südlichen Stadt Osh. Der Pogrom forderte zahlreiche Menschenleben. Eine andere dunkle Seite der alten und neuen Seidenstraße ist der Drogenschmuggel.
17:35
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die sechste Etappe führt von Kirgistan nach China. Roza Otunbajeva, die ehemalige Übergangspräsidentin Kirgistans (2010 – 2011) spricht mit Peter Gysling offen über ihr Land. Bei einem Pferdetrekking in der Region um den Songköl-See erlebt Gysling die Gastfreundschaft der Nomadenfamilie von Talaibek Saralajev. Er begleitet einen Lastwagenfahrer auf der modernen Seidenstraße, die chinesische Arbeiter vom Torugart-Pass aus zu einer Schnellstrecke nach Kashgar ausbauen. Die Oasenstadt Kashgar war immer schon ein Knotenpunkt der Seidenstraße. Peter Gysling erkundet die Stadt im Uigurischen Gebiet Xinjiang auf einem E-Bike. In Hotan liegt die Wiege der chinesischen Seidenproduktion. Dort besucht Peter Gysling die Familie von Maitituoheti Abudulla, die auch heute noch in Handarbeit Atlasseide herstellt.
18:15
Von Venedig nach Xi'an: Peter Gysling bereist eine der Nordrouten der Seidenstraße. Die letzte Etappe führt nach Xi'an zu den Mogao-Grotten in Dunhuang. Die dortigen buddhistischen Skulpturen und Wandmalereien zählen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Chang Jiahuang, Sohn eines Konservators, führt Peter Gysling durch die Chang-Grotten. Hier werden von internationalen Künstlern zeitgenössische Höhlenmalereien geschaffen und historische Meisterwerke rekonstruiert. Yang Jongfu hat auf eigene Kosten einen kleinen Teil der Chinesischen Mauer renoviert. Die Kulturbehörde will ihn aber nur teilweise entgelten. Nicht nur Seide, auch die Religionen haben sich entlang der Seidenstraße verbreitet – besonders der Buddhismus. Gysling besucht das Pferdehuf-Kloster in den Felshöhlen der Qilian-Shan-Berge. Er erfährt, warum Kaiser Wu von Han der eigentliche Gründer der Seidenstraße ist, und besucht die weltberühmte Terrakotta Armee in Xi'an.
19:00
anschließend: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit kompakt
19:30
R: Ariane Reimers... Tiefe Wälder, gigantische Flüsse und weite Auenlandschaften: Land des Überflusses wurde der äußerste Nordosten Chinas früher genannt. In früheren Jahrhunderten zogen Jäger durch die tiefen Wälder an der Grenze zu Sibirien – und an den Ufern des Amur-Flusses lebten Fischer vom reichen Fang. Im Winter trugen sie Pelze, im Frühjahr und Herbst einzigartige Kleidung aus Fischhaut. Das ist heute Geschichte, denn Nordostchina ist mittlerweile dank seiner Bodenschätze und der fruchtbaren Landwirtschaft eine der wohlhabendsten Provinzen des Landes. Nur wenige Nachfahren der Fischer können noch von den Traditionen ihrer Großeltern berichten, ihre tungusischen Sprachen sind vom Aussterben bedroht. Quirlige Hauptstadt der Region ist Harbin – berühmt für sein winterliches Eisfestival. Aber im Sommer genauso interessant: Russen gründeten Harbin Ende des 19. Jahrhunderts als Stützpunkt der Trans-Mandschurischen Eisenbahn. Schnell wuchs Harbin zu einer internationalen Metropole heran, die Klein-Moskau oder Klein-Paris genannt wurde. Die Stadt hatte auch eine große jüdische Gemeinde – vor allem Flüchtlinge vor den Pogromen in Russland. Heute gibt es keine in Harbin geborenen Juden oder Russen mehr – aber in ihrer europäischen Architektur ist die Geschichte noch sehr präsent. In der großartigen und weiten Landschaft machen immer mehr Chinesen Urlaub. Man trifft sie ganz ungewohnt beim Rafting auf den wilden Flüssen oder in Gruppen, die durch die bizarre Vulkanlandschaft wandern. Typisch chinesisch sind die Heilbäder von Wudalianchi. Die schlafenden Vulkane formten eine Krater – und Seenlandschaft mit einzigartigen Quellen, die heilende Wirkung haben sollen. Hunderte Kranke baden deshalb im eisenhaltigen Mineralwasser. Hier kommt man mit Chinesen in wortwörtlich engen Kontakt. Die Provinz ist so wohlhabend, dass man sich dort dem Schutz bedrohter Tierarten widmen kann. Die Auenlandschaften Nordostchinas sind wichtiger Brutplatz für seltene Vögel. Der Mandschuren-Kranich hat hier sein Sommerrevier. Und im Grenzgebiet zu Russland leben noch einige wenige Exemplare des Amur-Tigers. Sein Lebensraum wurde im vergangenen Jahrhundert stark verkleinert, Wilderer besorgen den Rest – Tiger sind nach wie vor eine begehrte Beute auf dem Schwarzmarkt. Naturschützer kämpfen um die letzten Refugien dieser vom Aussterben bedrohten Arten, versuchen, die Balance zwischen Mensch und Natur zu bewahren. Denn hier gibt es sogar erste Ansätze von Naturtourismus in China.
20:00
Tagesschau
20:15
I: Peter Lohmeyer, Lisa Maria Potthoff, Hinnerk Schönemann, Marie-Lou Sellem, Ina Paule Klink, Philipp Hochmair, Bernd Michael Lade, Numan Açar, Merab Ninidze, Daniela Schulz; S: Daniel Martin Eckhart; R: Nils Willbrandt... Peter Lohmeyers zweiter Einsatz als Kommissar Fabel., Abgründiges Hamburg: Ein Ritualmörder fordert Ermittler Jan Fabel (Peter Lohmeyer) mit rätselhaften E-Mails heraus… Ein für hiesige Krimiverhältnisse ungewöhnlicher Thriller. Er pfeift auf Realismus und Sozialkritik, hält dafür Mystery- und Horrorelemente bereit – da kann man einige Ungereimtheiten verkraften. Morgen läuft der dritte Film der Reihe nach Craig Russell.
21:45
R: Christian Romanowski... Es ist eine Landschaft, die sich ständig verändert: das Wattenmeer. Der Film zeigt die ungeheure Vielfalt des Weltnaturerbes, zu dem neben der deutschen auch die niederländische Küste zählt. Zweimal täglich zieht sich das Wasser an den Nordseeküsten zurück und gibt den flachen Meeresgrund frei. Eine weite graue Fläche, durch die sich schmale Flüsse winden, die Priele, die im Sonnenlicht wie flüssiges Silber leuchten. Bei Ebbe kann man ins scheinbar verschwundene Meer hinaus wandern, sogar mit Pferdekutschen durch den Schlick zu einer der nahe gelegenen Inseln oder einer Hallig fahren. Man kann auf einer Sandbank Seehunde beobachten, die sich sonnen, oder Möwen und zahllosen Seevögeln dabei zusehen, wie sie über dem freigelegten Meeresgrund nach Nahrung suchen. Ihr Tisch ist reichlich gedeckt, denn das Watt ist das weltweit artenreichste Biotop.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Trond Espen Seim, Lene Nystrom, Bjorn Floberg, Alexander Karim, Jakob Oftebro; S: Christopher Harberg; R: Stephan Apelgren... Der Detektiv jagt einen Hurenmörder., Im achten Fall der Reihe sucht Privatdetektiv Veum (Trond Espen Seim) die Schwester seiner Freundin Karin (Lene Nystrom). Deren Mutter stirbt an Krebs und möchte ihre Junkietochter Siren, zu der der Kontakt abgerissen ist, noch einmal sehen. Veum findet Siren, doch kurz darauf wird sie direkt neben seinem Auto überfahren… Dröge Ermittlung im Prostituierten- und Drogenmilieu, bei der die Versatzstücke altbekannt sind.
23:50
I: Wolfgang Böck, Simon Schwarz, Monica Weinzettl, Wolfram Berger, Erwin Steinhauer, Heinz Petters, Ernst Konarek, Karl Fischer; S: Ernst Hinterberger; R: Thomas Roth... TV-Krimi mit Wiener „Kiberer“, Der Tod der Verena Leinwarther sollte nach Freitod aussehen doch jemand hat gepfuscht. Die umtriebige Dame wurde ermordet. Inspektor Trautmann (Wolfgang Böck) sucht den Täter im großen Kreis ihrer Liebhaber. Die Zeit rennt, denn seit der Todesnacht ist Verenas Tochter Annemarie spurlos verschwunden… Seit „Kottan“ hatte kein Kommissar aus Österreich mehr so viele Fans.
01:20
R: Caroline Rollinger... Ein Mann ist in seiner Wohnung verblutet, eine Frau aus dem Krankenbett gestürzt, ein Säugling liegt morgens tot im Bett: Mord oder Unfall? Hier sind Rechtsmediziner gefragt. Stirbt ein Mensch aus ungeklärter Ursache, landet er bei den Gerichtsmedizinern auf dem Tisch. Sieben Tage lang haben die Autoren Caroline Rollinger und Willem Konrad die Gerichtsmediziner in Frankfurt am Main bei ihrer Arbeit begleitet. Eine Treppe führt hinab in den Keller. An den Wänden hängen Bilder von Querschnitten verletzter, menschlicher Hirne. Beißender Geruch zieht in die Nase: die Gerichtsmedizin in Frankfurt am Main. Die Stadt gilt als Hauptstadt des Verbrechens, sie führt die Kriminalitätsrangliste der Großstädte an.
01:50
10 vor 10
02:20
Erstausstrahlung.
02:45
R: Joachim Haupt, Sabine Pollmeier... Die Reise beginnt am Bells Beach. An diesem Strand finden Surfer ideale Bedingungen. Und in den nahegelegenen Eukalyptuswäldern finden die Koalas ihr Paradies.
03:30
R: Joachim Haupt, Sabine Pollmeier... Fossilien-Funde zeugen davon, dass entlang der Great Ocean Road einst Dinosaurier lebten. Und unter Wasser, an der Shipwreck Coast, liegen die Wracks zahlloser Segelschiffe.
04:10
R: Joachim Haupt, Sabine Pollmeier... Beim Rip Race kämpfen sich erfahrene Ozeanschwimmer durch Wasserstrudel und Strömungen. Italienische Hirtenhunde wachen über den Bestand der bedrohten Zwergpinguine auf Middle Island.
04:55
R: Christopher Gerisch, Kay Siering... Zweiteilige Doku über das Inselreich und Traumziel am anderen Ende der Welt., 35 Mio. Schafe auf 4 Mio. Einwohner, Vulkane, Gletscher, Regenwald und Südseestrand:Neuseelands urwüchsige Landschaften waren Kulisse von Filmen wie „Herr der Ringe“ oder „Das Piano“. Ein Team erkundet Nord- und Südinsel, trifft Goldsucher und Geologen, Wildwasser-Rafter und Naturschützer, Schafzüchter und Walforscher. Ein inforeicher Schöne-Bilder-Trip.