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ORF 3
06:40
Rund um Alpl, den steirischen Geburtsort des Heimatdichters Peter Rosegger, gehen die Zentralalpen ins steirische Mittelgebirge über. Die Kulisse bietet eine einzigartige Mischung aus alpinem Ambiente und zugleich hügeligem und sanftem Verlauf des Horizonts. Hier, südlich der Mürz, finden viele Menschen ihren Kraftplatz, der es ihnen erlaubt, sich wieder aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. Wolfgang Winkler hat diese Gegend zwischen Mur und Feistritzsattel filmisch bereist und gibt in dieser Heimat Österreich Neuproduktion einen Eindruck von den Traditionen und Lebensweisen der hier Ortsansässigen. Im Herzen der Fischbacher Alpen, auf über tausend Metern Seehöhe, liegt Fischbach, der höchstgelegene Ort der Oststeiermark, der bereits zum siebenten Mal in Folge zum schönsten Gebirgsdorf der Steiermark gekürt worden ist. Tradition wird auch beim jährlichen Ägydimarkt in Fischbach großgeschrieben. Rund um den 1. September wird Kirtag gefeiert, um das Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. (Senderinfo).
07:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live! (Senderinfo).
11:00
Oberösterreich ist reich an aussergewöhnlichen Naturräumen. Seit vier Jahren betreibt die Naturschutzabteilung des Landes Oberösterreich ein österreichweit einzigartiges Naturvermittlungsprojekt. Etwa hundert dieser Naturvermittler, Wald- und Kräuterpädagogen führen jedes Jahr bis zu zehntausend Interessierte durch die Schutzgebiete. Wissensvermittlung mit Erholung und Genuss ist ihr Motto, denn Natur lässt sich nur verstehen, wenn sie auch hautnah erlebt werden kann. Kameramann und Gestalter Claus Muhr begleitet diese Botschafter der Natur durchs oberösterreichische Traunviertel. Die Reise geht zum Deckenhochmoor Löckenmoos in Gosau, zur Kräuterwanderung auf die Bad Ischler Katrin. Wir besuchen mit einem Geologen den Gschliefgraben am Fuss des Traunsteins und nehmen Wassertiere am Ödsee im Almtal unter die Lupe. Ein bekannter Naturfotograf zeigt den Linzer Dschungel, wo die Traun in die Donau mündet. Der Film des ORF Oberösterreich entführt die Zuseher-/-innen zu den natürlichen Bühnen der Naturschauspiele. (Senderinfo).
11:25
R: Sebastian Kentner... Mitten in den Metropolen Europas, im Herzen von London, Paris, München oder Stockholm, befinden sich grüne Oasen: Stadtparks von teils beeindruckenden Dimensionen bilden die grünen Lungen der Millionenstädte, in denen das Leben ohne sie weitaus weniger lebenswert wäre. Die Reihe portraitiert die Parks im Wandel der Jahreszeiten und mithilfe modernster Kameratechniken. (Senderinfo).
12:15
R: Marcus Fischötter... Das Verzascatal mit seinen pittoresken Dörfern und dem smaragdgrünen Fluss, der sich durch eine einzigartige Felslandschaft schlängelt, gilt als eines der schönsten Täler südlich der Alpen. Es ist ein raues, wildes Tal, mit mächtigen Wasserfällen und seltenen Tieren. Durch seine Abgeschiedenheit konnte es bis heute viel von seiner Ursprünglichkeit bewahren. Obwohl der Tourismus immer wichtiger wird, pflegen die Bewohner weiterhin die alten Traditionen. (Senderinfo).
13:05
Nahe der Heimat des berühmten Gruyere-Käses thront das Juwel der Voralpen: der Vanil Noir. Er gilt nicht als einer der höchsten Berge der Schweiz, besticht aber durch die wilde Schönheit. Mit seiner außergewöhnlich vielfältigen Flora und der reichhaltigen Fauna formt der 2389 Meter hohe Gipfel an der Grenze zwischen den Kantonen Freiburg und Waadt das Herz eines Naturschutzgebietes. Ein Geheimtipp für Wanderer und Naturliebhaber. Der Biologe Gregor Kozlowski präsentiert seltene Pflanzenarten wie den Drachenkopf, den Alpenmohn oder den kleinsten Baum der Welt, die Krautweide. Naturschützer, aber auch Almwirte, kämpfen für den Erhalt der prachtvollen Bergwiesen. Der Film führt in das Tal der Schmetterlinge und an verborgene Ruheplätze der schwarzen Kreuzotter, der Vipera Berus. Gewaltige, von der Eiszeit geprägte Felsformationen prägen die Landschaft. In einer Höhle wird das Karstphänomen deutlich. Wildhüter Patrick Romanens nimmt die Zuschauer mit auf seine Steinbocksuche. Die Population mit gut 200 Tieren hat er stets im Auge und erklimmt dafür die höchsten Lagen. Der nicht ungefährliche Aufstieg auf den Vanil Noir lohnt: ein atemberaubendes Panorama und eine nur noch selten anzutreffende Stille lassen die Zeit vergessen – weit oben, wo auch die Bounets Rodzos, die Kobolde, wohnen. Sie sind es, die all die Schönheit geschaffen haben. Davon ist jedenfalls Bergführer und Legendenspezialist Cyrille Cantin überzeugt und mahnt ganz in ihrem Sinne zum Erhalt der noch intakten Natur. (Senderinfo).
14:00
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Stefanie Von Poser, Marco Bretscher-Coschignano, Marlene del Bello, Carmen Gratl; R: Gerald Liegel... Karin Koflers neuer Kollege Lukas Roither wird gleich zum Einstand in einen diffizilen Fall verwickelt: Ein ermordeter Bewährungshelfer und vier jugendliche Straftäter – da liegen die Verdächtigen auf der Hand. Aber wieso sollten sich die Jugendlichen ihre letzte Chance durch einen Mord endgültig verbauen? Lukas Roithers psychologisches Fachwissen und Karin Koflers Erfahrung sind gefragter denn je. (Senderinfo).
14:50
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Christine Klein, Christoph Kornschober, Sabrina Reiter, Martin Loos, Florian Fischer; R: Gerald Liegel... Arthur Halgruber stürzt bei einem spektakulären Slackline-Act ab. Was zunächst wie ein Unfall aufgrund von Materialermüdung aussieht, erregt bald das Interesse der SOKO. Denn Halgruber zeichnete nicht nur für ein revolutionäres neues Karabiner-Patent verantwortlich, sondern auch für eine enttäuschte abgelegte Geliebte und einen unzufriedenen Geschäftspartner. Genug negative Energie also. (Senderinfo).
15:40
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Ferry Öllinger, Petra Kleinert, Christine Klein, Heike Koslowski, Klaus Haderer, Mathias Kahler; R: Gerald Liegel... Der Bärenwirt Martin Gross ist in den Bergen tödlich verunglückt. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, stellt sich bald als offenbar raffiniert angelegter Mord heraus. Als wenig später auch ein Journalist, der dubiose Geschäfte in der Gastro-Branche aufdecken wollte, Opfer eines Anschlages wird, ist die SOKO mit einem komplexen Fall konfrontiert. Letztendlich laufen allerdings alle Fäden in der Küche zusammen – sehr zur Freude von Hannes Kofler, der die Ermittlungen seiner Tochter tatkräftig unterstützt. (Senderinfo).
16:25
I: Kristina Sprenger, Jakob Seeböck, Andrea L'Arronge, Heinz Marecek, Christine Klein, Max Urlacher, Ferry Oellinger, Katharina Welser, Nikolaus Benda, Marie-Christine Friedrich; R: Michael Zens... Der Tierarzt Dr. Hermann Granninger ist in seiner Praxis ermordet worden. Ein Telefonat führt die SOKO zu Gerd Skopek, dem Betreiber einer Fischzucht, der sich auf den weißen Stör und damit auf die Gewinnung teuersten Kaviars spezialisiert hat. Wie die enge Zusammenarbeit zwischen Skopek und dem Tierarzt ausgesehen hat, warum Martha Skopek plötzlich verschwunden ist, welche Rolle ihr Bruder Mark Kristan dabei spielt und woran der dubiose Geschäftsmann Gerlitsch größtes Interesse hat – das alles ist für Karin und Lukas zunächst vollkommen undurchsichtig. Buch: Ralph Werner (Senderinfo).
17:18
Österreich Heute – Die Informationssendung im ORF-III-Vorabend. Die aktuellsten Berichte aus den Bundesländern. Montag bis Freitag um 19.18 Uhr. (Senderinfo).
17:25
Nachrichten in Einfacher Sprache- das ist das Wichtigste vom Tag in kurzen Sätzen, mit einfachen Wörtern, ohne Fremdwörter und mit Untertitel. (Senderinfo).
17:30
Österreich Heute – Das Magazin präsentiert Menschen und ihre Geschichten in allen neun Bundesländern. Regionales Leben und Arbeiten in den schönsten Ecken Österreichs – Montag bis Freitag im ORF-III-Vorabend. (Senderinfo).
17:45
Kultur Heute meldet sich mit einer Spezialsendung aus dem Wiener Raimundtheater. ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr besucht das frisch renovierte Theaterhaus. Im Gespräch mit dem Intendanten der Vereinigten Bühnen Wien Franz Patay, einem Rundgang durch das Haus mit dem künstlerischen Leiter Christian Struppeck und dem Architekten Roman Mramor werden die Neuerungen des Raimundtheaters besprochen. In der ersten Folge der neuen Reihe Faszination Musical gibt uns Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes zudem Einblicke in das Eröffnungsmusical Miss Saigon. (Senderinfo).
18:15
Mit einem Feuerwerk seiner unterhaltsamsten und besten Lieder und mit einer illustren Gästeschar feiert Erwin Steinhauer auf ORFIII seinen siebzigsten Geburtstag: Lukas Resetarits, Fritz Karl, Alfred Komarek, Rupert Henning, Mona Seefried und Michou Friesz kommen als Gratulantinnen und Gratulanten und erzählen die lustigsten Begebenheiten aus ihren gemeinsamen Anfängen. Ausschnitte aus Steinhauers grandiosen Kabaretts sowie aus seinen Film- und Serienrollen – von Der Sonne entgegen bis Polt – zeigen die vielen Facetten dieses Künstlers. Den musikalischen Sound liefern Klassiker wie Café Plem Plem, Fin de Siecle, VIPs oder der Urasser Bossanova. Begleitet wird Erwin Steinhauer bei dieser Aufzeichnung vor Publikum im Wiener Radiokulturhaus von seiner Band um Peter Rosmanith. Moderation: Peter Fässlacher. (Senderinfo).
19:45
Der Schauspieler, Kabarettist und Publikumsliebling Erwin Steinhauer erinnert sich in einem ausführlichen Interview an die Zeit seiner Kindheit und Jugend. 1951 in Wien geboren, erlebt Erwin Steinhauer die 1950er-Jahre mit Sissi, Staatsvertrag und Wirtschaftswunder. Steinhauer erzählt Anekdoten aus den wilden 60ern und gewährt Einblicke in die Anfänge seines künstlerischen Schaffens, bis zu seinem Durchbruch als Kabarettist Mitte der 1970er-Jahre. So entsteht neben dem persönlichen auch das Portrait einer Zeit voller gesellschaftlicher und politischer Umbrüche. (Senderinfo).
20:35
I: Gisela Schneeberger, Erwin Steinhauer, Simon Schwarz, Ella Rumpf, Wolfgang Böck, Andrea Eckert, Miriam Fussenegger, Nikolai Klinkosch, Doris Hindinger; R: Nils Willbrandt... Ihre Ehe hält gefühlt schon ewig: Seine Erika (Schneeberger) ist für den Wiener Hartmut (Erwin Steinhauer) die Liebe seines Lebens. Als sie an Alzheimer erkrankt, ist er geschockt und ignoriert die kaltherzigen Empfehlungen der Ärzte und seines Sohns Thomas (Simon Schwarz), Erika ins Heim zu geben. Aufgeklebte Zettel mit den richtigen Begriffen sollen ihr als Merkhilfe dienen. Immerhin, das Langzeitgedächtnis funktioniert. Immer wieder steigen bei ihr Erinnerungen an die wilden 70er hoch. Vor allem Musik wirkt bei ihr Wunder: Erika tanzt und scheint wie ein junges Mädchen glücklich entrückt. Kurzerhand holt Hartmut mithilfe seiner Enkelin Helena (Ella Rumpf) das Discojahrzehnt zurück, richtet das Haus in schrägen Farben und alten Möbeln ein. Selbst die Nachbarn machen mit. Doch Erika erinnert nicht nur unverfängliche Dinge... Die Idee erinnert an Good Bye, Lenin!, manches ist auch hart am Kitsch. Zum Glück verpackt das bis in die Nebenfiguren tolle Ensemble (die Nachbarn!) das ernste Thema einerseits nachdenklich, aber mit viel Wiener Schmäh, Bollywood-Zitaten und einer gehörigen Portion Irrwitz märchenhaft amüsant. Über allem schwebt Musik: von Bob Dylan, Neil Young, ABBA und Santana bis hin zu Dschinghis Khan!
22:05
I: Erwin Steinhauer, Mercedes Echerer, Jürgen Tarrach, Emily Cox, Maria Hofstätter, Justus Neumann, Klaus Ortner, Johannes Silberschneider, Frank Oladeinde, Juergen Maurer, Christian Tramitz; R: Michael Kreihsl... Jakob Kisch liebt impressionistische Kunst. Deshalb führt er ein Doppelleben als Reisebusfahrer – und als Gentlemanräuber. Beim letzten Coup jedoch schwächelt sein Herz. Nur dank seiner Gewieftheit kann er entkommen – und der Monet war eh nur ne Kopie. Bei der Prophylaxe im Spital belauscht er Polizeichef Fellinger (Jürgen Tarrach) bei Korruptionsgeschäften. Kischs Gerechtigkeitssinn ist alarmiert....
23:40
Im Mittelpunkt der Sendereihe Aus dem Archiv steht diesmal Multitalent Erwin Steinhauer. Er ist Kabarettist, Bühnendarsteller, Filmschauspieler und jedenfalls immer Publikumsliebling. Im RadioKulturhaus zu Gast bei Moderatorin Chris Lohner sind Erwin Steinhauer und künstlerische Weggefährten wie Alfred Komarek, Alfred Dorfer und Katharina Straßer. Gezeigt werden Klassiker aus dem ORF-Fernseharchiv und seltene Fundstücke des Meisters des feinen Humors. Präsentiert werden die Archivschätze von Regina Nassiri. Erwin Steinhauer hat seit der Gründung der Kabarettgruppe Keif 1974 die österreichische Kabarettszene mitgeprägt. Nach Engagements u.a. am Wiener Kabarett Simpl brachte er 1982 mit Entlassen! sein erstes Soloprogramm heraus, dem etliche weitere – darunter Café Plem-Plem und Auf der Schaufel (1989) – folgten. Legendär sind Auftritte in den Satiresendungen Dorfers Donnerstalk und Die 4 da . Als Burgtheater-Ensemblemitglied (1982-88) spielte Steinhauer u.a. Der Herr Karl und den Minister Flint in Professor Bernhardi, am Volkstheater den Fortunatus Wurzel im Bauer als Millionär, an der Volksoper und am Theater an der Wien den Fledermaus-Frosch, bei den Salzburger Festspielen den Mammon im Jedermann, am Landestheater Niederösterreich den Bockerer und den Tartuffe. Begeisterte Kritiken bekam Erwin Steinhauer für seine Darstellung des Professor Unrat in der Inszenierung von Heinrich Manns Lola – Der Blaue Engel 2009 im Theater in der Josefstadt. Katharina Straßer brillierte als Halbweltdame Lola. Steinhauer hat in mehr als 50 Hörspielen und über einhundert Film- und Fernseh-Produktionen mitgewirkt, darunter zum Beispiel Der Sonne entgegen, Der Salzbaron, Single Bells, Brüder , Trautmann, Spuren des Bösen, Das finstere Tal . Als eigenbrötlerischer Landgendarm Simon Polt wurde Erwin Steinhauer zum fixen Bestandteil österreichischer Fernsehunterhaltung. Die Verfilmungen von Alfred Komareks Polt-Krimis durch Julian Roman Pölsler gelten bei Fernsehkritikern als grandios gespieltes Gesamtkunstwerk. Zuletzt wurde Steinhauer für seine Rolle als Kriegsreporter in Thank You For Bombing ausgezeichnet. Mit den Worten von Alfred Komarek: Erwin Steinhauer. Er ist so vieles, und er ist in allem er selbst. (Senderinfo).
00:40
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
01:10
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
02:50
Von allen früheren Wiener Vorstädten lässt sich in Mariahilf vielleicht am besten das damalige Leben der Leute in Wien abseits des Zentrums verstehen. Der Bezirk war damals, wie auch zum Teil heute noch, ein grätzelartiges Biotop, in dem das kleinbürgerliche Leben pulsierte. Zahlreiche Hotels entlang der Mariahilferstraße zeugten in Gumpendorf von der Zeit, als Fremde hier in Quarantäne mussten, damit sie sicher keine Krankheiten in die Innenstadt einschleppten. Geschäfte, Freizeitangebote, Unterhaltung, kleiner Straßenverkehr und eben auch Kultur prägten im 19. Jahrhundert das Ortsbild. Unter anderem einen Verein, der ein Vorstadttheater gegründet hat. Die Gumpendorfer beschlossen, hier das Raimund-Theater zu errichten, und schufen eine Bühne, die zu einer starbestückten Institution werden sollte und bis heute aus dem Wiener Musiktheaterbetrieb nicht wegzudenken ist. Regisseur Martin Vogg erzählt in dieser ORF III Erbe Österreich-Neuproduktion die Geschichte dieses Bezirks und gibt ein möglichst plastisches Bild davon, wie das Leben der einfachen Menschen hier in früheren Epochen verlaufen ist, insbesondere am Ausgang der Monarchie. (Senderinfo).
03:35
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:35
Kultur Heute meldet sich mit einer Spezialsendung aus dem Wiener Raimundtheater. ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr besucht das frisch renovierte Theaterhaus. Im Gespräch mit dem Intendanten der Vereinigten Bühnen Wien Franz Patay, einem Rundgang durch das Haus mit dem künstlerischen Leiter Christian Struppeck und dem Architekten Roman Mramor werden die Neuerungen des Raimundtheaters besprochen. In der ersten Folge der neuen Reihe Faszination Musical gibt uns Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes zudem Einblicke in das Eröffnungsmusical Miss Saigon. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
06:30
I: Erwin Steinhauer, Phillippa Galli, Lotte Tobisch, Julia Stemberger, Marianne Mendt, Leander Lichti, Marlena Buresch, Petra Morzé, Lilian Klebow, Dorothea Parton; R: Xaver Schwarzenberger... Als ihre Mutter im Meer ertrinkt, bringt der Schock die geistige und emotio- nale Entwicklung der neunjährigen Gilda zum Stillstand. Acht Jahre später ist Gilda (Philippa Galli) eine junge Frau mit dem Gemüt eines Kindes. Vater Charli (Erwin Steinhauer) schottet sie rigoros von allen Gefahren der Außenwelt ab. Deshalb legt er sich auch mit Haushälterin Anna (Julia Stemberger) an, die Gilda mehr vom wahren Leben zeigen will. Nur widerwillig lässt Charli seine Tochter mit der Oma (Lotte Tobisch) verreisen. Es sind Tage, in denen der Teenager aufblüht mit Folgen, die der Vater nicht verkraftet... Figuren aus dem echten Leben, ruhiges Tempo, steigende Spannung: Das bis in die Nebenrollen perfekt besetzte Ensemble kommt ohne Melodramatik aus. .
08:05
I: Marianne Mendt, Gisela Schneeberger, Erwin Steinhauer, Karl Markovics, Jeanette Hain, Wolfgang Gasser, Dagmar Koller, Alfons Haider, Nora Herschl, Julia Gschnitzer, Nora Heschl, Nina Blum; R: Xaver Schwarzenberger... Wir kochen, Sie genießen! Mit diesem Motto wagen die Wiener Hausfrauen Steffi (Marianne Mendt) und Sophie (Gisela Schneeberger) den Sprung in die Selbstständigkeit. Dass ihr neues Leben kein Zuckerschlecken wird, dafür sorgt die Kundschaft ebenso wie der eigene Anhang. Pubertierende Kinder und maulende Kerle haben mit feinen Tischsitten nämlich nichts am Hut. Amüsantes TV-Menü mit Schmäh..
09:35
I: Wainde Wane, David Rott, Karl Merkatz, Miriam Stein, Tyron Ricketts, Erwin Steinhauer, Philipp Hochmair; R: Wolfgang Murnberger... Wer so ausschaut, is net mei Enkel!! Selbst beim eigenen Großvater hat der kleine Benedikt (Wainde Wane) einen schweren Stand. Seine Hautfarbe macht ihn im Österreich der 50er-Jahre zum Opfer von Anfeindungen. Benedikts Mutter ist verstorben, sein Vater, ein US-Besatzungssoldat, weiß nicht mal, dass er existiert. Das Einzige, was der Bub von ihm hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm oft vorgesungen hat. Der Besuch einer Wochenschau bringt Benedikt auf eine Idee: Heimlich bricht er nach Wien auf, um ein Mitglied der Wiener Sängerknaben zu werden. Dann könnte er nämlich an der Amerikatournee teilnehmen und dort seinen Vater finden. Benedikt hat keine Ahnung, wie schwer es ist, in dem Elitechor aufgenommen zu werden. Allerdings erkennt Kapellmeister Max (David Rott) sofort, dass Benedikt nicht nur Mut hat, sondern auch ein einzigartiges Talent... Mit Hauruckdramaturgie überspielt Vielfilmer Wolfgang Murnberger (Das ewige Leben) die Untiefen des Drehbuchs. Andererseits berührt einen der Kampfesmut seines kleinen Helden. Richtig stark aber ist, wie der Film Austria-Rassismus und Fremdenhass abwatscht. Dafür ein Bravo!
11:05
I: Erwin Steinhauer, Mercedes Echerer, Jürgen Tarrach, Emily Cox, Maria Hofstätter, Justus Neumann, Klaus Ortner, Johannes Silberschneider, Frank Oladeinde, Juergen Maurer, Christian Tramitz; R: Michael Kreihsl... Jakob Kisch liebt impressionistische Kunst. Deshalb führt er ein Doppelleben als Reisebusfahrer – und als Gentlemanräuber. Beim letzten Coup jedoch schwächelt sein Herz. Nur dank seiner Gewieftheit kann er entkommen – und der Monet war eh nur ne Kopie. Bei der Prophylaxe im Spital belauscht er Polizeichef Fellinger (Jürgen Tarrach) bei Korruptionsgeschäften. Kischs Gerechtigkeitssinn ist alarmiert....
12:40
I: Gisela Schneeberger, Erwin Steinhauer, Simon Schwarz, Ella Rumpf, Wolfgang Böck, Andrea Eckert, Miriam Fussenegger, Nikolai Klinkosch, Doris Hindinger; R: Nils Willbrandt... Ihre Ehe hält gefühlt schon ewig: Seine Erika (Schneeberger) ist für den Wiener Hartmut (Erwin Steinhauer) die Liebe seines Lebens. Als sie an Alzheimer erkrankt, ist er geschockt und ignoriert die kaltherzigen Empfehlungen der Ärzte und seines Sohns Thomas (Simon Schwarz), Erika ins Heim zu geben. Aufgeklebte Zettel mit den richtigen Begriffen sollen ihr als Merkhilfe dienen. Immerhin, das Langzeitgedächtnis funktioniert. Immer wieder steigen bei ihr Erinnerungen an die wilden 70er hoch. Vor allem Musik wirkt bei ihr Wunder: Erika tanzt und scheint wie ein junges Mädchen glücklich entrückt. Kurzerhand holt Hartmut mithilfe seiner Enkelin Helena (Ella Rumpf) das Discojahrzehnt zurück, richtet das Haus in schrägen Farben und alten Möbeln ein. Selbst die Nachbarn machen mit. Doch Erika erinnert nicht nur unverfängliche Dinge... Die Idee erinnert an Good Bye, Lenin!, manches ist auch hart am Kitsch. Zum Glück verpackt das bis in die Nebenfiguren tolle Ensemble (die Nachbarn!) das ernste Thema einerseits nachdenklich, aber mit viel Wiener Schmäh, Bollywood-Zitaten und einer gehörigen Portion Irrwitz märchenhaft amüsant. Über allem schwebt Musik: von Bob Dylan, Neil Young, ABBA und Santana bis hin zu Dschinghis Khan!
14:10
Der Schauspieler, Kabarettist und Publikumsliebling Erwin Steinhauer erinnert sich in einem ausführlichen Interview an die Zeit seiner Kindheit und Jugend. ORF III widmet sich in dieser neuen Sendereihe den frühen Erinnerungen berühmter Zeitgenossen. 1951 in Wien geboren, erlebt Erwin Steinhauer die 1950er-Jahre mit Sissi, Staatsvertrag und Wirtschaftswunder. Steinhauer erzählt Anekdoten aus den wilden 60ern und gewährt Einblicke in die Anfänge seines künstlerischen Schaffens, bis zu seinem Durchbruch als Kabarettist Mitte der 1970er-Jahre. So entsteht neben dem persönlichen auch das Portrait einer Zeit voller gesellschaftlicher und politischer Umbrüche. (Senderinfo).
15:00
Weitläufige Almen, unberührte Flusslandschaften, liebliche Weinhänge und goldene Kürbisfelder – das ist das Schilcherland. Kulinarisch ist die Region vor allem eines: Steiermark pur. So wird hier das weltberühmte Kürbiskernöl produziert, auch bekannt als das grüne Gold der Steiermark. Und als Namensgeber des Landes ist es die Heimat des beliebten Schilcherweins. Ein Film von Alfred Ninaus. (Senderinfo).
15:30
Auf den ersten Blick scheint diese Sendung Klingendes Österreich ein weinseliges Schwergewicht zu bekommen. Die Namen: Stainz, Arnfels, Leutschach und Gamlitz stehen dafür. Allerdings besteht der Reichtum des Rebenlandes auch aus vielen großartigen kulturellen Schätzen, wie die hallstattzeitlichen Fürstengräber und das Museum von Großklein, den Schlössern Gleinstätten, Ottersbach und Ehrenhausen, den Ausgrabungen aus der Römerzeit von Flavia Solva und Seggauberg bei Leibnitz. Ein Film von Elisabeth Eisner. (Senderinfo).
16:35
Rund um Alpl, den steirischen Geburtsort des Heimatdichters Peter Rosegger, gehen die Zentralalpen ins steirische Mittelgebirge über. Die Kulisse bietet eine einzigartige Mischung aus alpinem Ambiente und zugleich hügeligem und sanftem Verlauf des Horizonts. Hier, südlich der Mürz, finden viele Menschen ihren Kraftplatz, der es ihnen erlaubt, sich wieder aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. Wolfgang Winkler hat diese Gegend zwischen Mur und Feistritzsattel filmisch bereist und gibt in dieser Heimat Österreich Neuproduktion einen Eindruck von den Traditionen und Lebensweisen der hier Ortsansässigen. Im Herzen der Fischbacher Alpen, auf über tausend Metern Seehöhe, liegt Fischbach, der höchstgelegene Ort der Oststeiermark, der bereits zum siebenten Mal in Folge zum schönsten Gebirgsdorf der Steiermark gekürt worden ist. Tradition wird auch beim jährlichen Ägydimarkt in Fischbach großgeschrieben. Rund um den 1. September wird Kirtag gefeiert, um das Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. (Senderinfo).
17:25
Ausgehend vom legendären Großglockner, lädt diese Land der Berge-Neuproduktion zu einer bildgewaltigen Reise mit einzigartigen Aufnahmen aus der Luft ein. Den höchsten Berg Österreichs zu erklimmen ist wohl der Wunsch von vielen heimischen BergsteigerInnen. Murmeltiere balgen sich hier ohne Scheu in den sattgrünen Wiesen. Und die imposanten Steinböcke im Hochgebirge wirken nahezu stoisch. Dazwischen zieren einige silbrig leuchtende Edelweiße den Weg. Über glitzernde Eisfelder, vorbei an einigen Wasserfällen, wird der Margaritzensee erreicht, der am Fuße des größten Gletschers Österreichs, der Pasterze, liegt. Der Nationalpark Hohe Tauern ist als gigantisches Wasserreservoir bekannt; so dient er Mensch, Tier und Pflanzenwelt seit jeher als Quelle des Lebens. Auf der kärntnerischen Seite des Großglockners liegt Heiligenblut. Die Gemeinde wird für ihre Wallfahrtskirche geschätzt, die mit ihrem geschnitzten, dreiflügeligen Hochaltar ein wahres Meisterwerk der Spätgotik darstellt. Im naheliegenden Fleißtal wurde einst mit Stockmühlen das Tauerngold gewonnen. Interessierte können hier erfahren, wie das glänzende Edelmetall aus dem Flusssand gesiebt wird. Und mit viel Glück wird man auch heutzutage noch fündig. Anschließend geht es weiter über Mallnitz. Zu bewundern gibt es hier eine der eindrucksvollsten Schluchten Österreichs: die Raggaschlucht. Das Naturdenkmal gleicht einem Nadelöhr; die tosenden Wasserfälle können aufgrund der Enge nur in eine Richtung begangen werden. Vorbei am 3.252 Meter hohen Ankogel, geht es abschließend ins Maltatal – das Tal der stürzenden Wasser. Dokumentarfilmer Hans Jöchler fängt in der Neuproduktion zahlreiche spektakuläre Eindrücke zwischen dem Großglockner und den Karnischen Alpen ein. Durch atemberaubende Aufnahmen tauchen die Zuschauer und Zuschauerinnen in heimisches Brauchtum, Geschichte und Natur ein, die allzu oft den idyllischen Szenerien aus Bildbänden gleicht. (Dokumentation 2021) (Senderinfo).
18:15
Sie waren skrupellose Machtmenschen und Adolf Hitlers treueste Helfer auf österreichischem Boden. Die Rede ist von den so genannten Gauleitern der Ostmark. der Doku-Reihe von Regisseur Christian Hager zeigt den Aufstieg und die Machtübernahme dieser regionalen Führungselite der NSDAP. Schon lange vor dem so genannten Anschluss an das Deutsche Reich im Jahr 1938 bildeten illegale österreichische Nationalsozialisten eine Art Schattenregime mit geheimen Reichsgauen. Diese entsprachen territorial etwa den Bundesländern. Nach der Machtübernahme Hitlers wurden diese so genannten Alpen- und Donaureichsgaue dann zu offiziellen Verwaltungsgebieten unter der Führung der Gauleiter. Sie herrschten mit eiserner Hand, hatten großen politischen Einfluss und inszenierten sich gerne selbst als schillernde Statthalter ihres Führers. Der erste Teil dieser Filmreihe beleuchtet den politischen Werdegang der Gauleiter von der Illegalität bis hin zur fast uneingeschränkten Befehlsgewalt innerhalb der regionalen Nazi-Hierarchie. Christian Hagers Dokumentarfilm ist die erste Produktion in der Geschichte des österreichischen Fernsehens, die sich explizit mit den Gauleitern der Ostmark beschäftigt. Ein spannender und exklusiver Beitrag zur Erinnerungskultur. (Senderinfo).
19:05
Sie waren Nazis der ersten Stunde und Adolf Hitlers fanatischste Helfer auf österreichischem Boden. Die Rede ist von den so genannten Gauleitern der Ostmark. der Doku-Reihe von Regisseur Christian Hager zeigt die Entwicklung dieser regionalen Führungselite der NSDAP vom Höhepunkt ihrer Herrschaft bis hin zu ihrer Entmachtung. Nach dem so genannten Anschluss an Nazi-Deutschland wurde das ehemals österreichische Staatsgebiet in sieben Gaue unterteilt. Jedem Gau stand ein Gauleiter vor, der große politische Macht ausübte und ausschließlich Hitler weisungsgebunden war. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wurden die meisten Gauleiter zu Reichsverteidigungskommissaren ernannt, um Hitlers Vernichtungskrieg auf wirtschaftlicher und logistischer Ebene aktiv zu unterstützen. Und sie beteiligten sich auch aktiv an der Planung und Durchführung des Holocaust. Der zweite Teil dieser Filmreihe dokumentiert die Verbrechen von Hitlers österreichischen Helfern und zeigt ihr unrühmliches Schicksal nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes, das meist mit Verurteilung, Flucht oder Suizid endete. Christian Hagers Dokumentarfilm ist die erste Produktion in der Geschichte des österreichischen Fernsehens, die sich explizit mit den Gauleitern der Ostmark beschäftigt. Ein spannender und exklusiver Beitrag zur Erinnerungskultur. (Senderinfo).
20:00
R: Andreas Bönte... Die Alliierten erkannten nach 1945 schnell, dass die Entnazifizierung von Millionen NSDAP-nahen Deutschen ein nicht realisierbares Ziel darstellte. Das führte dazu, dass eine vollständige Aufarbeitung der deutschen Schuld unvollständig blieb. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Nazi-Deutschland. Seine Anführer mussten bestraft, seine Symbole und Vorhaben ein für alle Mal ausgemerzt werden. Die von den Medien stark beachteten Nürnberger Prozesse ließen auf die Befreiung Deutschlands von der verheerenden Ideologie hoffen. Doch schon bald erwies sich dieser Versuch als Wunschdenken: Die Alliierten erkannten schnell, dass die Entnazifizierung von Millionen NSDAP-nahen Deutschen ein nicht realisierbares Ziel darstellte. Diese Realisation verhalf etlichen sich schuldig gemachten Deutschen zu einer Amnestie. Hinzu kam, dass die Entnazifizierung mit dem Ausbruch des Kalten Krieges in den Hintergrund rückte. Schon ab 1947 galten nicht mehr die Nazis als die Erzfeinde, sondern die Kommunisten bzw. die Kapitalisten. Die Siegermächte jagten einander zwar die NS-Wissenschaftler ab, wollten aber gleichzeitig Deutschland nicht seiner tragenden Kräfte für den Wiederaufbau berauben. Deshalb beschränkte sich die Säuberungspolitik in den westlichen Besatzungszonen auf einen schlichten Fragebogen. In der sowjetischen Besatzungszone diente die Entnazifizierung in erster Linie zur Ausschaltung politischer Gegner. Doch die Gründung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1949 setzte diesem Prozess ein Ende: In der DDR wurde die Schaffung des Landes als Schlusspunkt und Vollendung der Entnazifizierung dargestellt. Adenauers BRD zählte auf das Wohlwollen der Nachbarländer, die im Namen des gemeinsamen Kampfes gegen den Kommunismus dem Erinnern das Vergessen vorzogen. Damit begann in Deutschland eine Phase der Amnestie, die zahlreichen ehemaligen Nazis ein unbehelligtes Leben ermöglichte. Erst Anfang der 1960er Jahre holten dank der Hartnäckigkeit von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer der Eichmann-Prozess und die Frankfurter Auschwitzprozesse den Holocaust erneut zurück ins Licht der Öffentlichkeit. Zum ersten Mal arbeitete Deutschland die NS-Verbrechen auf. Die kollektive Bewusstwerdung beschleunigte sich ab 1968, als Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kiesinger, ein ehemaliges NSDAP-Mitglied, öffentlich ohrfeigte. Der Vorfall war insofern symbolisch, als er die junge Generation, die den Nationalsozialismus nicht erlebt hatte, dazu veranlasste, Rechenschaft von ihren Eltern zu fordern. Mehr als 20 Jahre nach Kriegsende war in Deutschland endlich die Zeit der Selbstbefragung und der Reue gekommen. Doch die unvollständige Entnazifizierung kam allen zupass. Allen, außer den Millionen von NS-Opfern: ihnen widerfuhr keinerlei Gerechtigkeit. Bis heute ist Deutschland keineswegs frei von NS-Verbrechern. (Senderinfo).
20:55
I: Adolf Eichmann, Simon Wiesenthal, Michael Bar-Zohar, Moshe Tavor, David Ben-Gurion, Golda Meir, Gideon Hausner; R: Martin Hughes... Adolf Eichmann war maßgeblich für die Deportation und Ermordung von sechs Millionen Juden verantwortlich. In Argentinien gelingt es ihm, viele Jahre unerkannt zu bleiben, bis Agenten des israelischen Geheimdienstes Mossad seine wahre Identität aufdecken. Diese Dokumentation zeigt die großangelegte und riskante Verfolgung des NS-Verbrechers. (Senderinfo).
21:40
Es beginnt schon bei der Geburt: Walter Kammerhofer erblickt das Licht der Welt andersrum – Steißlagengeburt. Ein paar Jahre später wartet er auf den Oscar. Was der oberösterreichische Publikumsliebling auf alle Fälle erhält: einen Auftritt bei Kabarett im Turm, wo er die Highlights seiner besten Sketche zum Besten gibt. Von Superhelden in der Pandemie bis zur wohlverdienten Kur, bei der er seinem Schatten leider nicht begegnet. Ein Abend zum Schenkelklopfen! Stilistisch bleibt alles beim Alten: Heiligengeistreiches Kabarett, U-Musik mit E-Bass und der unbedingte Wille, Bildung wieder zum Wohlfühlthema zu machen. Sing Halleluja! – Singen Sie mit! (Senderinfo).
23:20
Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997 (Senderinfo).
23:50
Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1997 (Senderinfo).
00:20
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
01:05
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
01:35
Im Mittelpunkt der Sendereihe Aus dem Archiv steht diesmal Multitalent Erwin Steinhauer. Er ist Kabarettist, Bühnendarsteller, Filmschauspieler und jedenfalls immer Publikumsliebling. Im RadioKulturhaus zu Gast bei Moderatorin Chris Lohner sind Erwin Steinhauer und künstlerische Weggefährten wie Alfred Komarek, Alfred Dorfer und Katharina Straßer. Gezeigt werden Klassiker aus dem ORF-Fernseharchiv und seltene Fundstücke des Meisters des feinen Humors. Präsentiert werden die Archivschätze von Regina Nassiri. Erwin Steinhauer hat seit der Gründung der Kabarettgruppe Keif 1974 die österreichische Kabarettszene mitgeprägt. Nach Engagements u.a. am Wiener Kabarett Simpl brachte er 1982 mit Entlassen! sein erstes Soloprogramm heraus, dem etliche weitere – darunter Café Plem-Plem (1984) und Auf der Schaufel (1989) – folgten. Legendär sind Auftritte in den Satiresendungen Dorfers Donnerstalk und Die 4 da. Als Burgtheater-Ensemblemitglied (1982-88) spielte Steinhauer u.a. Der Herr Karl und den Minister Flint in Professor Bernhardi, am Volkstheater den Fortunatus Wurzel im Bauer als Millionär, an der Volksoper und am Theater an der Wien den Fledermaus-Frosch, bei den Salzburger Festspielen den Mammon im Jedermann, am Landestheater Niederösterreich den Bockerer und den Tartuffe. Begeisterte Kritiken bekam Erwin Steinhauer für seine Darstellung des Professor Unrat in der Inszenierung von Heinrich Manns Lola – Der Blaue Engel 2009 im Theater in der Josefstadt. Katharina Straßer brillierte als Halbweltdame Lola. Steinhauer hat in mehr als 50 Hörspielen und über einhundert Film- und Fernseh-Produktionen mitgewirkt, darunter zum Beispiel Der Sonne entgegen, Der Salzbaron, Single Bells, Brüder , Trautmann, Spuren des Bösen, Das finstere Tal . Als eigenbrötlerischer Landgendarm Simon Polt wurde Erwin Steinhauer zum fixen Bestandteil österreichischer Fernsehunterhaltung. Die Verfilmungen von Alfred Komareks Polt-Krimis durch Julian Roman Pölsler gelten bei Fernsehkritikern als grandios gespieltes Gesamtkunstwerk. Zuletzt wurde Steinhauer für seine Rolle als Kriegsreporter in Thank You For Bombing ausgezeichnet. Mit den Worten von Alfred Komarek: Erwin Steinhauer. Er ist so vieles, und er ist in allem er selbst. (Senderinfo).
02:35
Publikumsliebling Wolfgang Böck heißt in dieser neuen Ausgabe von Wunder oder Plunder folgende Gäste willkommen: Heidi, 50, Christian, 53, und Curt, 45. Wer von ihnen wird die größte Ausbeute mit nach Hause nehmen? Es gilt wieder, Gegenstände, die sich äußerlich recht ähnlich sind, in wertvoll und wertlos zu trennen. Viele schöne Sachen sind wahrscheinlich schon weggeworfen worden, weil jemand ihren wahren Wert nicht zu schätzen wusste. Und umgekehrt steht sicher auch viel Gerümpel herum, das sich nur als wertvoll gibt. Diesmal geht es unter anderem um eine klassizistische Uhr, ein Bierstamperl und eine Goldscheider Porzellantischlampe. (Senderinfo).
03:20
Ausgehend vom legendären Großglockner, lädt diese Land der Berge-Neuproduktion zu einer bildgewaltigen Reise mit einzigartigen Aufnahmen aus der Luft ein. Den höchsten Berg Österreichs zu erklimmen ist wohl der Wunsch von vielen heimischen BergsteigerInnen. Murmeltiere balgen sich hier ohne Scheu in den sattgrünen Wiesen. Und die imposanten Steinböcke im Hochgebirge wirken nahezu stoisch. Dazwischen zieren einige silbrig leuchtende Edelweiße den Weg. Über glitzernde Eisfelder, vorbei an einigen Wasserfällen, wird der Margaritzensee erreicht, der am Fuße des größten Gletschers Österreichs, der Pasterze, liegt. Der Nationalpark Hohe Tauern ist als gigantisches Wasserreservoir bekannt; so dient er Mensch, Tier und Pflanzenwelt seit jeher als Quelle des Lebens. Auf der kärntnerischen Seite des Großglockners liegt Heiligenblut. Die Gemeinde wird für ihre Wallfahrtskirche geschätzt, die mit ihrem geschnitzten, dreiflügeligen Hochaltar ein wahres Meisterwerk der Spätgotik darstellt. Im naheliegenden Fleißtal wurde einst mit Stockmühlen das Tauerngold gewonnen. Interessierte können hier erfahren, wie das glänzende Edelmetall aus dem Flusssand gesiebt wird. Und mit viel Glück wird man auch heutzutage noch fündig. Anschließend geht es weiter über Mallnitz. Zu bewundern gibt es hier eine der eindrucksvollsten Schluchten Österreichs: die Raggaschlucht. Das Naturdenkmal gleicht einem Nadelöhr; die tosenden Wasserfälle können aufgrund der Enge nur in eine Richtung begangen werden. Vorbei am 3.252 Meter hohen Ankogel, geht es abschließend ins Maltatal – das Tal der stürzenden Wasser. Dokumentarfilmer Hans Jöchler fängt in der Neuproduktion zahlreiche spektakuläre Eindrücke zwischen dem Großglockner und den Karnischen Alpen ein. Durch atemberaubende Aufnahmen tauchen die Zuschauer und Zuschauerinnen in heimisches Brauchtum, Geschichte und Natur ein, die allzu oft den idyllischen Szenerien aus Bildbänden gleicht. (Dokumentation 2021) (Senderinfo).
04:35
Kultur Heute meldet sich mit einer Spezialsendung aus dem Wiener Raimundtheater. ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr besucht das frisch renovierte Theaterhaus. Im Gespräch mit dem Intendanten der Vereinigten Bühnen Wien Franz Patay, einem Rundgang durch das Haus mit dem künstlerischen Leiter Christian Struppeck und dem Architekten Roman Mramor werden die Neuerungen des Raimundtheaters besprochen. In der ersten Folge der neuen Reihe Faszination Musical gibt uns Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes zudem Einblicke in das Eröffnungsmusical Miss Saigon. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.
07:00
Auf den ersten Blick scheint die Sendung Klingendes Österreich ein weinseliges Schwergewicht zu bekommen. Die Namen: Stainz, Arnfels, Leutschach und Gamlitz stehen dafür. Allerdings besteht der Reichtum des Rebenlandes auch aus vielen großartigen kulturellen Schätzen, wie die hallstattzeitlichen Fürstengräber und das Museum von Großklein, den Schlössern Gleinstätten, Ottersbach und Ehrenhausen, den Ausgrabungen aus der Römerzeit von Flavia Solva und Seggauberg bei Leibnitz. Ein Film von Elisabeth Eisner. (Senderinfo).
08:00
ORF III überträgt einen Gottesdienst live. Die Übertragung des Gottesdienstes ist ein Angebot von ORF III für die Zeit der Corona-Krise, in der Gottesdienste und Zusammenkünfte nicht für alle und nur beschränkt möglich sind. (Senderinfo).
09:05
Zusammenkommen, Musizieren, Speisen – im steirischen Almenland wissen die Menschen noch, was Gemeinschaft heißt. Rosina Stockner hat von ihrer Mutter die Kunst des Brotbackens übernommen. Der Altbauer Josef Schrenk kann sich noch an die Tradition des Prechltanzes erinnern: Nach einem Prechltag, an dem der Flachs für die Verarbeitung zu Leinen vorbereitet wurde, wurde ein zufällig vorbeikommender Mann eingefangen und erst wieder freigelassen, wenn er einen Liter Wein bezahlt hatte. Nachher ging es beim Tanz lustig her. In Gasen, der Heimat der Stoakogler, wird bis heute fleißig aufgespielt. Das Happerlessen ist ein neu eingeführtes Fest in der Region – ein volksfestartiges Zusammenkommen, wo regionaltypische Speisen kredenzt werden. (Senderinfo).
09:55
I: Wainde Wane, David Rott, Karl Merkatz, Miriam Stein, Tyron Ricketts, Erwin Steinhauer, Philipp Hochmair; R: Wolfgang Murnberger... Wer so ausschaut, is net mei Enkel!! Selbst beim eigenen Großvater hat der kleine Benedikt (Wainde Wane) einen schweren Stand. Seine Hautfarbe macht ihn im Österreich der 50er-Jahre zum Opfer von Anfeindungen. Benedikts Mutter ist verstorben, sein Vater, ein US-Besatzungssoldat, weiß nicht mal, dass er existiert. Das Einzige, was der Bub von ihm hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm oft vorgesungen hat. Der Besuch einer Wochenschau bringt Benedikt auf eine Idee: Heimlich bricht er nach Wien auf, um ein Mitglied der Wiener Sängerknaben zu werden. Dann könnte er nämlich an der Amerikatournee teilnehmen und dort seinen Vater finden. Benedikt hat keine Ahnung, wie schwer es ist, in dem Elitechor aufgenommen zu werden. Allerdings erkennt Kapellmeister Max (David Rott) sofort, dass Benedikt nicht nur Mut hat, sondern auch ein einzigartiges Talent... Mit Hauruckdramaturgie überspielt Vielfilmer Wolfgang Murnberger (Das ewige Leben) die Untiefen des Drehbuchs. Andererseits berührt einen der Kampfesmut seines kleinen Helden. Richtig stark aber ist, wie der Film Austria-Rassismus und Fremdenhass abwatscht. Dafür ein Bravo!
11:25
I: Erwin Steinhauer, Phillippa Galli, Lotte Tobisch, Julia Stemberger, Marianne Mendt, Leander Lichti, Marlena Buresch, Petra Morzé, Lilian Klebow, Dorothea Parton; R: Xaver Schwarzenberger... Als ihre Mutter im Meer ertrinkt, bringt der Schock die geistige und emotio- nale Entwicklung der neunjährigen Gilda zum Stillstand. Acht Jahre später ist Gilda (Philippa Galli) eine junge Frau mit dem Gemüt eines Kindes. Vater Charli (Erwin Steinhauer) schottet sie rigoros von allen Gefahren der Außenwelt ab. Deshalb legt er sich auch mit Haushälterin Anna (Julia Stemberger) an, die Gilda mehr vom wahren Leben zeigen will. Nur widerwillig lässt Charli seine Tochter mit der Oma (Lotte Tobisch) verreisen. Es sind Tage, in denen der Teenager aufblüht mit Folgen, die der Vater nicht verkraftet... Figuren aus dem echten Leben, ruhiges Tempo, steigende Spannung: Das bis in die Nebenrollen perfekt besetzte Ensemble kommt ohne Melodramatik aus. .
13:00
I: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Michou Friesz, Wolfgang Michael, Trude Ackermann, Hansjürgen Hürrig, Felix Hassler, Ferdinand Dux, Maria Körber; R: Wolfgang Murnberger... Die Wiener Brüder Ernst, Adrian und Ludwig Stadler sind grundverschieden. Adrian (Andreas Vitasek) ist ein schwuler Krankenpfleger, Ernst (Erwin Steinhauer) ein Gourmetkoch mit Ehesorgen, und Luftikus Wiggel (Wolfgang Böck) sitzt mal wieder im Knast. Nach dem Tod der Mutter erfahren sie, dass sie nicht denselben Vater haben. Ludwig ist halber Sachse, der Vater von Ernst ist Ungar. Nur Adrian weiß noch nichts. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach ihrer Identität... Die Reise der drei Brüder in die Vergangenheit und zu ihren Wurzeln ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, Verletzungen und Offenbarungen. Humor- und liebevoll blickt Regisseur Wolfgang Murnberger (Der Knochenmann) seinen Charakteren bei ihrer Verbrüderung zu..
14:35
I: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitasek, Susa Meyer, Silvia Eisenberger, Wolfgang Michael, Michael Pink; R: Wolfgang Murnberger... Auch vier Jahre nach der Erkenntnis, verschiedene Väter zu haben, hängen Ernst, Adrian und Ludwig Stadler zusammen und triezen sich mit Wiener Schmäh. Restauranteigner Ludwig (Wolfgang Böck) kocht für die Gourmet-TV-Show seines Bruders Ernst (Erwin Steinhauer), während Kochhilfe Adrian (Andreas Vitásek) seine Halbbrüder damit schockt, dass er einen Roman über ihre Vatersuche verfasst hat: Brüder steht unmittelbar vor der Veröffentlichung. Doch für den meisten Wirbel sorgt die Liebe: Iris (Susa Meyer), Mutter von Ernstls beiden Kindern, verliebt sich in den linkischen Ludwig, ist aber wieder schwanger... Dank der hervorragenden Darsteller wachsen dem Zuschauer die drei Männer in der Midlifecrisis trotz ihres unverstellten Wiener Dialekts ans Herz. Eine wirkliche Alternative zu den glatten Glamour-Fabrikaten aus Hollywood. .
16:10
I: Wolfgang Böck, Erwin Steinhauer, Andreas Vitásek, Dolf de Vries, Susa Meyer, Hemma Clementi, Nicolaus Hagg, Andreas Vitasek, Christine Lugner; R: Wolfgang Murnberger... Adrian (Andreas Vitásek) steckt nach dem Aids-Tod seines Lebenspartners in der Sinnkrise. Um seine innere Mitte wiederzufinden, will er zum Wallfahrtsort Santiago de Compostela wandern. Wiggel (Wolfgang Böck) glaubt, der Scheißerl sei lebensmüde, und folgt ihm ungefragt. Plötzlich taucht auch Ernstel (Erwin Steinhauer) im weißen Anzug und mit Rollköfferchen auf, weil er wegen einer Koksaffäre eine Auszeit braucht. Obwohl die drei Brüder nichts mit Gott und der Kirche am Hut haben, setzen sie die siebenhundert Kilometer lange Entschlackungskur für die Seele gemeinsam fort... Wolfgang Murnberger (Komm, süßer Tod) pflastert die metaphorische Pilgertour der Dauergrantler mit etlichen Stolpersteinen. Die Richtung stimmt, Erleuchtung ist garantiert, und die krisengebeugten Männer werden ihnen ans Herz wachsen. .
17:45
Kultur Heute meldet sich live vom Red Carpet vom frisch renovierten Raimund-Theater. Das traditionsreiche Haus startet in die neue Saison mit einer glanzvollen Gala, die stolz in die Vergangenheit und zuversichtlich in die Zukunft blickt. Das Kultur Heute-Team interviewt vorab die größten Künstlerinnen und Künstler am roten Teppich und gibt erste Einblicke in die neue Saison. (Senderinfo).
18:15
R: Alex Balga... Endlich öffnet das frisch renovierte Raimund Theater seine Pforten und ORF III ist live und exklusiv dabei! Das traditionsreiche Haus startet in die neue Saison mit einer glanzvollen Gala, die stolz in die Vergangenheit und zuversichtlich in die Zukunft blickt. Maya Hakvoort, Ana Milva Gomes, Milica Jovanovic, Carin Filipcic, Vanessa Heinz, Mark Seibert, Lukas Perman, Drew Sarich, Riccardo Greco und Oedo Kuipers werden, begleitet vom großartigen VBW-Orchester, Höhepunkte aus den beliebtesten Musicals darbieten. Freuen Sie sich auf die schönsten Songs aus Shows wie Elisabeth, Mozart!, Rebecca, Der Tanz der Vampire, I'm from Austria, aber auch Miss Saigon, Das Phantom der Oper, Les Misérables oder Jesus Christ Superstar. Durch den Abend führen Hausherr Christian Struppeck und Musicalstar Ana Milva Gomes. Musikalische Leitung Michael Römer, Bühnenregie Alex Balga Orchester der Vereinigten Bühnen Wien Raimund Theater 2021 (Senderinfo).
20:45
I: Wainde Wane, David Rott, Karl Merkatz, Miriam Stein, Tyron Ricketts, Erwin Steinhauer, Philipp Hochmair; R: Wolfgang Murnberger... Wer so ausschaut, is net mei Enkel!! Selbst beim eigenen Großvater hat der kleine Benedikt (Wainde Wane) einen schweren Stand. Seine Hautfarbe macht ihn im Österreich der 50er-Jahre zum Opfer von Anfeindungen. Benedikts Mutter ist verstorben, sein Vater, ein US-Besatzungssoldat, weiß nicht mal, dass er existiert. Das Einzige, was der Bub von ihm hat, ist eine Melodie, die seine Mutter ihm oft vorgesungen hat. Der Besuch einer Wochenschau bringt Benedikt auf eine Idee: Heimlich bricht er nach Wien auf, um ein Mitglied der Wiener Sängerknaben zu werden. Dann könnte er nämlich an der Amerikatournee teilnehmen und dort seinen Vater finden. Benedikt hat keine Ahnung, wie schwer es ist, in dem Elitechor aufgenommen zu werden. Allerdings erkennt Kapellmeister Max (David Rott) sofort, dass Benedikt nicht nur Mut hat, sondern auch ein einzigartiges Talent... Mit Hauruckdramaturgie überspielt Vielfilmer Wolfgang Murnberger (Das ewige Leben) die Untiefen des Drehbuchs. Andererseits berührt einen der Kampfesmut seines kleinen Helden. Richtig stark aber ist, wie der Film Austria-Rassismus und Fremdenhass abwatscht. Dafür ein Bravo!
22:15
R: Robert Dornhelm... Unter dem Titel Panta Rhei – Alles fließt inszeniert der Star-Regisseur Robert Dornhelm ein durchkomponiertes Gesamtkunstwerk in mehreren Akten. Im Rahmen der Linzer Klangwolke 21 dient der Donaupark Linz als Kulisse dieser filmischen Illusionskunst in der fantastisch-musikalische Unterwasserwelten und bezaubernde Sounderlebnisse mit exotischen Klangwelten verschmelzen. Mit starken Bildern, Visualisierungen und eigens dafür komponierter Musik von Roman Kariolou, Licht-Kompositionen von Frank Lischka, tanzenden Performance-KünstlerInnen und einem entfesselten Klangwolken-Orchester werden alle Sinne gleichermaßen gefordert und in Staunen versetzt. (Senderinfo).
23:05
Im Mittelpunkt der Sendereihe Aus dem Archiv steht diesmal Multitalent Erwin Steinhauer. Er ist Kabarettist, Bühnendarsteller, Filmschauspieler und jedenfalls immer Publikumsliebling. Im RadioKulturhaus zu Gast bei Moderatorin Chris Lohner sind Erwin Steinhauer und künstlerische Weggefährten wie Alfred Komarek, Alfred Dorfer und Katharina Straßer. Gezeigt werden Klassiker aus dem ORF-Fernseharchiv und seltene Fundstücke des Meisters des feinen Humors. Präsentiert werden die Archivschätze von Regina Nassiri. Erwin Steinhauer hat seit der Gründung der Kabarettgruppe Keif 1974 die österreichische Kabarettszene mitgeprägt. Nach Engagements u.a. am Wiener Kabarett Simpl brachte er 1982 mit Entlassen! sein erstes Soloprogramm heraus, dem etliche weitere – darunter Café Plem-Plem (1984) und Auf der Schaufel (1989) – folgten. Legendär sind Auftritte in den Satiresendungen Dorfers Donnerstalk und Die 4 da. Als Burgtheater-Ensemblemitglied (1982-88) spielte Steinhauer u.a. Der Herr Karl und den Minister Flint in Professor Bernhardi, am Volkstheater den Fortunatus Wurzel im Bauer als Millionär, an der Volksoper und am Theater an der Wien den Fledermaus-Frosch, bei den Salzburger Festspielen den Mammon im Jedermann, am Landestheater Niederösterreich den Bockerer und den Tartuffe. Begeisterte Kritiken bekam Erwin Steinhauer für seine Darstellung des Professor Unrat in der Inszenierung von Heinrich Manns Lola – Der Blaue Engel 2009 im Theater in der Josefstadt. Katharina Straßer brillierte als Halbweltdame Lola. Steinhauer hat in mehr als 50 Hörspielen und über einhundert Film- und Fernseh-Produktionen mitgewirkt, darunter zum Beispiel Der Sonne entgegen, Der Salzbaron, Single Bells, Brüder , Trautmann, Spuren des Bösen, Das finstere Tal . Als eigenbrötlerischer Landgendarm Simon Polt wurde Erwin Steinhauer zum fixen Bestandteil österreichischer Fernsehunterhaltung. Die Verfilmungen von Alfred Komareks Polt-Krimis durch Julian Roman Pölsler gelten bei Fernsehkritikern als grandios gespieltes Gesamtkunstwerk. Zuletzt wurde Steinhauer für seine Rolle als Kriegsreporter in Thank You For Bombing ausgezeichnet. Mit den Worten von Alfred Komarek: Erwin Steinhauer. Er ist so vieles, und er ist in allem er selbst. (Senderinfo).
00:05
Sie waren skrupellose Machtmenschen und Adolf Hitlers treueste Helfer auf österreichischem Boden. Die Rede ist von den so genannten Gauleitern der Ostmark. der Doku-Reihe von Regisseur Christian Hager zeigt den Aufstieg und die Machtübernahme dieser regionalen Führungselite der NSDAP. Schon lange vor dem so genannten Anschluss an das Deutsche Reich im Jahr 1938 bildeten illegale österreichische Nationalsozialisten eine Art Schattenregime mit geheimen Reichsgauen. Diese entsprachen territorial etwa den Bundesländern. Nach der Machtübernahme Hitlers wurden diese so genannten Alpen- und Donaureichsgaue dann zu offiziellen Verwaltungsgebieten unter der Führung der Gauleiter. Sie herrschten mit eiserner Hand, hatten großen politischen Einfluss und inszenierten sich gerne selbst als schillernde Statthalter ihres Führers. Der erste Teil dieser Filmreihe beleuchtet den politischen Werdegang der Gauleiter von der Illegalität bis hin zur fast uneingeschränkten Befehlsgewalt innerhalb der regionalen Nazi-Hierarchie. Christian Hagers Dokumentarfilm ist die erste Produktion in der Geschichte des österreichischen Fernsehens, die sich explizit mit den Gauleitern der Ostmark beschäftigt. Ein spannender und exklusiver Beitrag zur Erinnerungskultur. (Senderinfo).
00:55
R: Andreas Bönte... Die Alliierten erkannten nach 1945 schnell, dass die Entnazifizierung von Millionen NSDAP-nahen Deutschen ein nicht realisierbares Ziel darstellte. Das führte dazu, dass eine vollständige Aufarbeitung der deutschen Schuld unvollständig blieb. Am 8. Mai 1945 kapitulierte Nazi-Deutschland. Seine Anführer mussten bestraft, seine Symbole und Vorhaben ein für alle Mal ausgemerzt werden. Die von den Medien stark beachteten Nürnberger Prozesse ließen auf die Befreiung Deutschlands von der verheerenden Ideologie hoffen. Doch schon bald erwies sich dieser Versuch als Wunschdenken: Die Alliierten erkannten schnell, dass die Entnazifizierung von Millionen NSDAP-nahen Deutschen ein nicht realisierbares Ziel darstellte. Diese Realisation verhalf etlichen sich schuldig gemachten Deutschen zu einer Amnestie. Hinzu kam, dass die Entnazifizierung mit dem Ausbruch des Kalten Krieges in den Hintergrund rückte. Schon ab 1947 galten nicht mehr die Nazis als die Erzfeinde, sondern die Kommunisten bzw. die Kapitalisten. Die Siegermächte jagten einander zwar die NS-Wissenschaftler ab, wollten aber gleichzeitig Deutschland nicht seiner tragenden Kräfte für den Wiederaufbau berauben. Deshalb beschränkte sich die Säuberungspolitik in den westlichen Besatzungszonen auf einen schlichten Fragebogen. In der sowjetischen Besatzungszone diente die Entnazifizierung in erster Linie zur Ausschaltung politischer Gegner. Doch die Gründung der beiden deutschen Staaten im Jahr 1949 setzte diesem Prozess ein Ende: In der DDR wurde die Schaffung des Landes als Schlusspunkt und Vollendung der Entnazifizierung dargestellt. Adenauers BRD zählte auf das Wohlwollen der Nachbarländer, die im Namen des gemeinsamen Kampfes gegen den Kommunismus dem Erinnern das Vergessen vorzogen. Damit begann in Deutschland eine Phase der Amnestie, die zahlreichen ehemaligen Nazis ein unbehelligtes Leben ermöglichte. Erst Anfang der 1960er Jahre holten dank der Hartnäckigkeit von Generalstaatsanwalt Fritz Bauer der Eichmann-Prozess und die Frankfurter Auschwitzprozesse den Holocaust erneut zurück ins Licht der Öffentlichkeit. Zum ersten Mal arbeitete Deutschland die NS-Verbrechen auf. Die kollektive Bewusstwerdung beschleunigte sich ab 1968, als Beate Klarsfeld Bundeskanzler Kiesinger, ein ehemaliges NSDAP-Mitglied, öffentlich ohrfeigte. Der Vorfall war insofern symbolisch, als er die junge Generation, die den Nationalsozialismus nicht erlebt hatte, dazu veranlasste, Rechenschaft von ihren Eltern zu fordern. Mehr als 20 Jahre nach Kriegsende war in Deutschland endlich die Zeit der Selbstbefragung und der Reue gekommen. Doch die unvollständige Entnazifizierung kam allen zupass. Allen, außer den Millionen von NS-Opfern: ihnen widerfuhr keinerlei Gerechtigkeit. Bis heute ist Deutschland keineswegs frei von NS-Verbrechern. (Senderinfo).
01:45
Sie waren Nazis der ersten Stunde und Adolf Hitlers fanatischste Helfer auf österreichischem Boden. Die Rede ist von den so genannten Gauleitern der Ostmark. der Doku-Reihe von Regisseur Christian Hager zeigt die Entwicklung dieser regionalen Führungselite der NSDAP vom Höhepunkt ihrer Herrschaft bis hin zu ihrer Entmachtung. Nach dem so genannten Anschluss an Nazi-Deutschland wurde das ehemals österreichische Staatsgebiet in sieben Gaue unterteilt. Jedem Gau stand ein Gauleiter vor, der große politische Macht ausübte und ausschließlich Hitler weisungsgebunden war. Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges im September 1939 wurden die meisten Gauleiter zu Reichsverteidigungskommissaren ernannt, um Hitlers Vernichtungskrieg auf wirtschaftlicher und logistischer Ebene aktiv zu unterstützen. Und sie beteiligten sich auch aktiv an der Planung und Durchführung des Holocaust. Der zweite Teil dieser Filmreihe dokumentiert die Verbrechen von Hitlers österreichischen Helfern und zeigt ihr unrühmliches Schicksal nach dem Zusammenbruch des NS-Regimes, das meist mit Verurteilung, Flucht oder Suizid endete. Christian Hagers Dokumentarfilm ist die erste Produktion in der Geschichte des österreichischen Fernsehens, die sich explizit mit den Gauleitern der Ostmark beschäftigt. Ein spannender und exklusiver Beitrag zur Erinnerungskultur. (Senderinfo).
02:35
Ausgehend vom legendären Großglockner, lädt diese Land der Berge-Neuproduktion zu einer bildgewaltigen Reise mit einzigartigen Aufnahmen aus der Luft ein. Den höchsten Berg Österreichs zu erklimmen ist wohl der Wunsch von vielen heimischen BergsteigerInnen. Murmeltiere balgen sich hier ohne Scheu in den sattgrünen Wiesen. Und die imposanten Steinböcke im Hochgebirge wirken nahezu stoisch. Dazwischen zieren einige silbrig leuchtende Edelweiße den Weg. Über glitzernde Eisfelder, vorbei an einigen Wasserfällen, wird der Margaritzensee erreicht, der am Fuße des größten Gletschers Österreichs, der Pasterze, liegt. Der Nationalpark Hohe Tauern ist als gigantisches Wasserreservoir bekannt; so dient er Mensch, Tier und Pflanzenwelt seit jeher als Quelle des Lebens. Auf der kärntnerischen Seite des Großglockners liegt Heiligenblut. Die Gemeinde wird für ihre Wallfahrtskirche geschätzt, die mit ihrem geschnitzten, dreiflügeligen Hochaltar ein wahres Meisterwerk der Spätgotik darstellt. Im naheliegenden Fleißtal wurde einst mit Stockmühlen das Tauerngold gewonnen. Interessierte können hier erfahren, wie das glänzende Edelmetall aus dem Flusssand gesiebt wird. Und mit viel Glück wird man auch heutzutage noch fündig. Anschließend geht es weiter über Mallnitz. Zu bewundern gibt es hier eine der eindrucksvollsten Schluchten Österreichs: die Raggaschlucht. Das Naturdenkmal gleicht einem Nadelöhr; die tosenden Wasserfälle können aufgrund der Enge nur in eine Richtung begangen werden. Vorbei am 3.252 Meter hohen Ankogel, geht es abschließend ins Maltatal – das Tal der stürzenden Wasser. Dokumentarfilmer Hans Jöchler fängt in der Neuproduktion zahlreiche spektakuläre Eindrücke zwischen dem Großglockner und den Karnischen Alpen ein. Durch atemberaubende Aufnahmen tauchen die Zuschauer und Zuschauerinnen in heimisches Brauchtum, Geschichte und Natur ein, die allzu oft den idyllischen Szenerien aus Bildbänden gleicht. (Dokumentation 2021) (Senderinfo).
03:20
Rund um Alpl, den steirischen Geburtsort des Heimatdichters Peter Rosegger, gehen die Zentralalpen ins steirische Mittelgebirge über. Die Kulisse bietet eine einzigartige Mischung aus alpinem Ambiente und zugleich hügeligem und sanftem Verlauf des Horizonts. Hier, südlich der Mürz, finden viele Menschen ihren Kraftplatz, der es ihnen erlaubt, sich wieder aufzutanken und neue Kraft zu schöpfen. Wolfgang Winkler hat diese Gegend zwischen Mur und Feistritzsattel filmisch bereist und gibt in dieser Heimat Österreich Neuproduktion einen Eindruck von den Traditionen und Lebensweisen der hier Ortsansässigen. Im Herzen der Fischbacher Alpen, auf über tausend Metern Seehöhe, liegt Fischbach, der höchstgelegene Ort der Oststeiermark, der bereits zum siebenten Mal in Folge zum schönsten Gebirgsdorf der Steiermark gekürt worden ist. Tradition wird auch beim jährlichen Ägydimarkt in Fischbach großgeschrieben. Rund um den 1. September wird Kirtag gefeiert, um das Brauchtum nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. (Senderinfo).
04:05
Alternierend aus den Formaten 16mm – Schätze aus dem Fernseharchiv und Panorama – Klassiker der Reportage präsentiert die Reihe Fernsehen wie damals 50 Jahre österreichische Fernsehgeschichte. (Senderinfo).
04:35
Kultur Heute meldet sich mit einer Spezialsendung aus dem Wiener Raimundtheater. ORF-III-Moderatorin Ani Gülgün-Mayr besucht das frisch renovierte Theaterhaus. Im Gespräch mit dem Intendanten der Vereinigten Bühnen Wien Franz Patay, einem Rundgang durch das Haus mit dem künstlerischen Leiter Christian Struppeck und dem Architekten Roman Mramor werden die Neuerungen des Raimundtheaters besprochen. In der ersten Folge der neuen Reihe Faszination Musical gibt uns Musicaldarstellerin Ana Milva Gomes zudem Einblicke in das Eröffnungsmusical Miss Saigon. (Senderinfo).
05:00
Sonstige.