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ORF 3
06:35
Ani Gülgün-Mayr präsentiert heute u.a. die Retrospektive zu Ehren von Romy Schneider im Wiener METRO kinokulturhaus, „Die Lust der Täuschung“ in der Kunsthalle München und die aktuelle World Press Photo-Ausstellung in Wien.
07:00
WETTER/INFO
08:15
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten mit folgenden geplanten Themen: *) Elisabeth Szucsich bei Gesangsfestival in Krapina (HR) *) ORF-Burgenland Fest in Oberwart *) Kufstein-Konferenz: Grenze als Erfahrung *) Helfen mit Herz: Tina Mayer-Bucsics *) Dan mladine in Siegendorf - Eröffnung am Freitag *) Dan mladine in Siegendorf Moderation: Marijana Palatin Redaktion: Jurica Csenar.
08:45
Dober dan, Koroška
09:15
Unser Österreich (Symphonie des Wassers - Die Waale in Südtirol)
09:45
Der Name des Brauchs leitet sich von der Torggel (lat.: torquere - pressen, drehen usw.) ab, der Traubenpresse im Kelterraum. Das Wort (lat.) Torculum heißt so viel wie Kelter - auf südtirolerisch Torggl. Das Eisacktal gilt als Ursprungsgebiet, also eine Zone, die gar nicht so viel Wein produziert. Folgender Erklärungsversuch über den Ursprung des Törggelen klingt deshalb vernünftig: Eisacktaler Bauern, die Wein anbauten und ihre Tiere auf die Weiden der Bergbauern schickten, revanchierten sich mit einem herbstlichen Bauernschmaus und dem neuen Wein: Törggelen als Abschluss eines Tauschhandels. Zum Kosten des neuen Weines stieg man in den Kelterraum, also jenen Raum, in dem die Weinpresse, die Torggl, stand. Zur geselligen Runde hat man sich dann in die Stube gesetzt. Ein anderer Erklärungsversuch ist, dass zu früheren Zeiten den Erntehelfern nach getaner Arbeit als Dank ein großes Festessen zubereitet wurde. Aus diesem Brauch ist im Lauf der Jahre ein äußerst lukratives Tourismusangebot geworden. Das Unterwegs beim Nachbarn, gestaltet von Hartwig Mumelter, zeigt auf, wie geschickt und weniger geschickt das Törggelen vermarktet wird und porträtiert auch Menschen, die das Törggelen kulinarisch und önologisch auf höchstes Niveau gebracht haben.
10:05
R: Elisabeth Eisner... AUT

Zwei Flüsse prägen das Pustertal: Die Drau und die Rienz. Unsere Wanderung beginnt in Osttirol bei der Lienzer Klause und führt dann, im ständigen Wechsel zwischen Berg und Tal, über Anras, Thal, Abfaltern und Tessenberg nach Sillian. In der Grenzregion der karnischen Alpen bei der Klammbachalm betreten wir dann Südtiroler Boden. Der Kinigerhof in Sexten, das kulturvolle Innichen, Toblach und Niederdorf sind unsere Haltepunkte im von den Dolomiten beherrschten Hochpustertal. Der weitgerühmte und vielbesuchte Pragser Wildsee verschönert den Schluss unseres Ausflugs, zu dessen Veredelung Musik- und Gesangsgruppen in dankenswerter Weise beitragen. Regie führt Elisabeth Eisner.

11:10
Panorama
11:25
Die beiden tausendjährigen Eiben im französischen La Haye de Routot und der „Nagelbaum“ im belgischen Herchies haben seit langer Zeit eine spirituelle Bedeutung. Sie zeugen von jahrhundertealten Traditionen und wurden im Laufe der Zeit mit den unterschiedlichsten Symboliken belegt.
12:20
Die Araukarie wächst schon seit Millionen Jahren an den Ausläufern der chilenischen Anden. Die Dokumentation führt in den Nationalpark Villarrica nahe der kleinen Ortschaft Curarrehue. Ihren Spitznamen „Monkey Puzzle Tree“ verdankt die Araukarie dem Kommentar eines Engländers um 1800, der meinte, diesen Baum mit seinen dolchartigen Blättern zu erklimmen, sei selbst für einen Affen eine kaum lösbare Aufgabe. Die Früchte des Baums, die Pinones, sind essbar. Die einheimischen Indiovölker, insbesondere der Mapuche-Stamm der Pehuenche, deren Bezeichnung sich vom Namen des Baumes herleitet, haben durch Ernte und Lagerung dieser Früchte als ihrem praktisch alleinigen Nahrungsmittel die rauen Winter in den Bergen überlebt. Im Senegal, südlich von Dakar, in einem kleinen Dorf namens Nianing, hat der Affenbrotbaum die Bewohner und ihre Kultur geprägt. Früher dienten die heiligen Bäume mit ihren kegelförmigen Stämmen dazu, die Griots, die traditionellen Geschichtenerzähler, in ihnen zu bestatten. Heute finden zahlreiche Tiere in dem kleinen Ökosystem des ausladenden Baumes Unterschlupf; die Dorfbewohner finden unter den schattigen Baobabs einen Ort der Geselligkeit. Die besondere Aura, die von den bis zu 600 Jahre alten Bäumen auszugehen scheint, hat sie bis heute vor der Rodung bewahrt. Die Chilenische Araukarie und der Afrikanische Affenbrotbaum spielen in den lokalen Traditionen seit Jahrtausenden eine wichtige Rolle: Als Refugium für mystische Wesen oder Verkörperung von Geistern sind sie eng mit der animistischen Auffassung der Natur und dem Ahnenkult der indigenen Völker verbunden.
13:15
Im Rahmen des österreichischen EU-Ratsvorsitzes tagen die Energieministerinnen und Energieminister der EU am 17. und 18. September in Linz. ORF III AKTUELL überträgt im Anschluss an die Tagung die Pressekonferenz mit Österreichs Nachhaltigkeitsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) und dem EU-Kommissar für Klimaschutz und Energie, Miguel Arias Canete, live.
13:55
Unser Österreich (Wein im Gebirge - der Klimawandel und seine Folgen)
14:25
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der „Baum von Tule“ mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen „Baum des Lebens“ bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.
15:15
Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan Shakkei (geliehene Landschaft) heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi, das eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist und das Melancholische sowie das Einsam-Stille mit Alter und Reife verbindet. Insgesamt entsteht der Gesamteindruck eines natürlich gewachsenen Gartens, obwohl jedes Detail sorgfältig durchdacht ist. Im Garten befindet sich auch ein Aquädukt, das im Jahr 1890 erbaut wurde und bis heute Wasser in die Umgebung befördert. Die Dokumentation beleuchtet auch die Meiji-Zeit, in der der Garten entstanden ist: Jedes Jahr im Juli wird in Kyoto das Gion-Matsuri-Festival abgehalten, bei dessen prachtvollen Paraden mit Festwagen die Geschichte der Stadt erzählt wird, als sich diese langsam dem Westen öffnete. Moderne europäische Einflüsse aus Frankreich und Großbritannien spiegeln sich so auch im Murin-an-Garten wider eine neue Vision des traditionellen japanischen Gartens.
15:45
201

Japanische Zen-Gärten zeichnen sich durch ihre Schlichtheit, Ruhe und Symbolkraft aus. Sie verzichten oftmals vollkommen auf Bäume, Blumen und Pflanzen, teils gibt es nur Moos; Reinigungsbecken, Felsen und Flächen mit weißen Kieseln sind präzise angeordnet. Mit einem Rechen in den Kies hineingezogene Wellenlinien stehen für Wasser. Felsenformationen und Steine sind Symbol für Gebirge und Hügel. Moos steht für das Alter ein in Japan überaus ehrvoller Zustand. Im Japanischen heißt diese Spezialform des Japangartens Kare-an-sui, was übersetzt so viel bedeutet wie „trockene“ oder auch „unechte Landschaft“. Die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto respektieren diese abstrakte Zen-Philosophie: Monochromie, Steine und einfache Pflanzen. Die Anlage rund um einen Haupt- und 23 Nebentempel ist von einer Ringmauer eingefasst; drei Tore ermöglichen den Zutritt. Durch den Garten führt ein Pfad der rituellen Reinigung. Die letzte Station, die Teezeremonie, trägt zur inneren Vervollkommnung bei.

16:15
Der Kenroku-en in Kanazawa liegt 400 Kilometer westlich von Tokio und ist einer der schönsten herrschaftlichen Gärten Japans. Im Kenroku-en entdeckt der Spaziergänger ein Geflecht aus Pfaden, Bäumen, Wasserbecken, Bächen und Teichen. Besucher strömen aus dem ganzen Archipel hierher, um die zweibeinigen Steinlaternen und die bemerkenswerte Silhouette der hochgebundenen Kiefern zu bewundern. Denn die Winter in der Region sind hart und schneereich, und so schützen die Gärtner die hohen Bäume mit Yukitsuri Hochbinden aus Bambus und Seilen, die an riesige Regenschirme erinnern vor dem Gewicht des Schnees. Der Name von Kenroku-en bedeutet, dass der Garten sechs bemerkenswerten Attributen entspricht: Er verfügt über Weitläufigkeit, Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit, Althergebrachtes, fließendes Wasser und einen weiten Blick. Kenroku-en wurde im 17. Jahrhundert von der Dynastie der Maeda-Herrscher entworfen. Der Garten grenzt an ihr Schloss, das die Stadt Kanazawa beherrscht. Am Anfang war der Garten der private Bereich der Familie Maeda, aber nach und nach luden die Herrscher ihre Gäste in den Garten ein. Dort speisten sie, lasen Gedichte, hörten Musik und machten Politik. Im 19. Jahrhundert machten die Maedas den Garten der Öffentlichkeit zugänglich. Nun konnten Besucher den Glanz und Zeremonien, wie die Teezeremonie, im Kenroku-en genießen. Heutzutage können Besucher im Kenroku-en, selbst wenn sie nicht die Teezeremonie kennen, den gleichen Gemütszustand erreichen wie jemand, der diese Kunst erlernt hat. Wenn sie die Schönheit der Natur spüren, dem angenehmen Klang des Wassers lauschen und die wundervollen Bäume und die fliegenden Vögel bewundern können dann können sie auch empfänglich sein für die Kunst des Tees, die Kampfkünste sowie die Kultur und den Geist Japans.
16:45
ZIB 100
16:50
Im Jahre 1279 vor Christus besteigt Ramses der Zweite den Pharaonenthron. Unter seiner Herrschaft soll das Pharaonenreich prächtiger werden als je zuvor. Im ganzen Land will sich Ramses durch kolossale Bauten verewigen - Monumente für das Diesseits und das Jenseits. Was trieb ihn und die anderen Pharaonen an, solche gewaltigen Bauwerke zu errichten.
17:40
Die berühmte Stufenpyramide von Sakkara gilt als das erste monumentale Steingebäude der Weltgeschichte. Der grandiose Totenschrein ist das Werk von Imhotep, einem genialen Baumeister, dem die ägyptische Zivilisation einen großen Entwicklungsschub verdankt. Imhotep war der erste Normalbürger, der zum Gott erhoben wurde und dessen Ruhm den seiner königlichen Herren überstrahlte. Sein Grab gilt noch immer als verschollen.
18:25
Wo lag das sagenumwobene Land Punt, die Weihrauchquelle der Pharaonen? Eine spektakuläre Grabung in Oberägypten rückt die Frage erneut in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung. Der Tübinger Professor Dr. Christian Leitz legt mit einem Archäologen-Team seit 2003 den letzten noch unerforschten Tempel im Land am Nil frei. Ptolemaios XII., der Vater der legendären Kleopatra, ließ den majestätischen Bau zu Ehren der Löwengöttin Repit über der Stadt Athribis errichten.
19:10
ZIB 100
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

21:05
640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.
21:55
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
22:45
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
23:55
Der Name Habsburg wurde 1918 über Nacht zum Unwort. Die gerade erst geborene Republik Deutsch-Österreich tat alles, um sich von der Herrscherfamilie abzugrenzen und sie von der künftigen Macht fernzuhalten. Zu groß war die Angst bei Staatskanzler Renner und seiner Regierung, dass Habsburg die Rückkehr zur Macht plante. Daher wurden alle Angehörigen der Familie, die keine Verzichtserklärung unterzeichneten, des Landes verwiesen. Außerdem waren alle Habsburger vom Wahlrecht ausgeschlossen. Das Habsburgergesetz führte 1962 zur sogenannten „Habsburgkrise“, als sich die Regierung über die geplante Einreise Otto von Habsburgs nach Österreich nicht einig wurde. Die Frage, wie real das „Habsburger-Gespenst“ damals wirklich noch gewesen ist, bleibt bis heute nicht eindeutig zu beantworten. Otto Habsburg lobbyierte unter anderem beim damaligen Kurier-Chefredakteur Hugo Portisch, um „Justiz-Kanzler“ in Österreich zu werden. Das Habsburgergesetz ist bis heute in Kraft – legitimer Selbstschutz der Republik oder „Sippenhaftung“, wie das Haus Habsburg immer wieder behauptet? R: Wolfgang Winkler.
00:40
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
01:30
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
02:30
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

03:20
640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.
04:05
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
04:50
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
05:55
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
06:20
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
08:05
Heimat fremde Heimat
08:35
AUT

Die Themen: *) Ein zweites Medjugorje? Slowakischer Wallfahrtsort Dechtice. *) Ein strenger Papst: Twitter-Verbot für koptische Mönche. *) Wallfahrt nach Mekka: Muslimische Pilgerreise der Superlative. *) Gott nach Auschwitz: Zum 90. Geburtstag des Theologen J.B. Metz.

09:05
Der Kenroku-en in Kanazawa liegt 400 Kilometer westlich von Tokio und ist einer der schönsten herrschaftlichen Gärten Japans. Im Kenroku-en entdeckt der Spaziergänger ein Geflecht aus Pfaden, Bäumen, Wasserbecken, Bächen und Teichen. Besucher strömen aus dem ganzen Archipel hierher, um die zweibeinigen Steinlaternen und die bemerkenswerte Silhouette der hochgebundenen Kiefern zu bewundern. Denn die Winter in der Region sind hart und schneereich, und so schützen die Gärtner die hohen Bäume mit Yukitsuri Hochbinden aus Bambus und Seilen, die an riesige Regenschirme erinnern vor dem Gewicht des Schnees. Der Name von Kenroku-en bedeutet, dass der Garten sechs bemerkenswerten Attributen entspricht: Er verfügt über Weitläufigkeit, Abgeschiedenheit, Kunstfertigkeit, Althergebrachtes, fließendes Wasser und einen weiten Blick. Kenroku-en wurde im 17. Jahrhundert von der Dynastie der Maeda-Herrscher entworfen. Der Garten grenzt an ihr Schloss, das die Stadt Kanazawa beherrscht. Am Anfang war der Garten der private Bereich der Familie Maeda, aber nach und nach luden die Herrscher ihre Gäste in den Garten ein. Dort speisten sie, lasen Gedichte, hörten Musik und machten Politik. Im 19. Jahrhundert machten die Maedas den Garten der Öffentlichkeit zugänglich. Nun konnten Besucher den Glanz und Zeremonien, wie die Teezeremonie, im Kenroku-en genießen. Heutzutage können Besucher im Kenroku-en, selbst wenn sie nicht die Teezeremonie kennen, den gleichen Gemütszustand erreichen wie jemand, der diese Kunst erlernt hat. Wenn sie die Schönheit der Natur spüren, dem angenehmen Klang des Wassers lauschen und die wundervollen Bäume und die fliegenden Vögel bewundern können dann können sie auch empfänglich sein für die Kunst des Tees, die Kampfkünste sowie die Kultur und den Geist Japans.
09:35
201

Japanische Zen-Gärten zeichnen sich durch ihre Schlichtheit, Ruhe und Symbolkraft aus. Sie verzichten oftmals vollkommen auf Bäume, Blumen und Pflanzen, teils gibt es nur Moos; Reinigungsbecken, Felsen und Flächen mit weißen Kieseln sind präzise angeordnet. Mit einem Rechen in den Kies hineingezogene Wellenlinien stehen für Wasser. Felsenformationen und Steine sind Symbol für Gebirge und Hügel. Moos steht für das Alter ein in Japan überaus ehrvoller Zustand. Im Japanischen heißt diese Spezialform des Japangartens Kare-an-sui, was übersetzt so viel bedeutet wie „trockene“ oder auch „unechte Landschaft“. Die Trockengärten des Daitoku-ji-Klosters in der japanischen Stadt Kyoto respektieren diese abstrakte Zen-Philosophie: Monochromie, Steine und einfache Pflanzen. Die Anlage rund um einen Haupt- und 23 Nebentempel ist von einer Ringmauer eingefasst; drei Tore ermöglichen den Zutritt. Durch den Garten führt ein Pfad der rituellen Reinigung. Die letzte Station, die Teezeremonie, trägt zur inneren Vervollkommnung bei.

10:05
Im Herzen von Kyoto befindet sich der Garten Murin-an. Er wurde im späten 19. Jahrhundert von Aritomo Yamagata angelegt, einem bedeutenden japanischen Staatsmann, der auch als talentierter Gärtner in die Geschichte einging. Für seinen Park in Kyoto erwarb er von den Mönchen des Nanzenji-Tempels ein circa 3.000 Quadratmeter großes Grundstück. Bei der Gestaltung wurden Elemente der umliegenden bergigen Landschaft optisch in den Garten miteinbezogen ein Konzept, das in Japan Shakkei (geliehene Landschaft) heißt. Ferner spielen Steine in Murin-an eine wichtige Rolle: Sie begrenzen die Wege, führen über das Flüsschen und schaffen kleine Strände. Besonders bekannt ist der Garten für die vielen verschiedenen Moose, die dort zu finden sind. Es gibt dort circa 80 verschiedene Moosarten. Bei der Pflege und beim Anbau der Moose arbeiten die Gärtner eng mit einer Universität zusammen. Die Gestaltung mit Moosen folgt dem ästhetischen Konzept des Wabi-Sabi, das eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist und das Melancholische sowie das Einsam-Stille mit Alter und Reife verbindet. Insgesamt entsteht der Gesamteindruck eines natürlich gewachsenen Gartens, obwohl jedes Detail sorgfältig durchdacht ist. Im Garten befindet sich auch ein Aquädukt, das im Jahr 1890 erbaut wurde und bis heute Wasser in die Umgebung befördert. Die Dokumentation beleuchtet auch die Meiji-Zeit, in der der Garten entstanden ist: Jedes Jahr im Juli wird in Kyoto das Gion-Matsuri-Festival abgehalten, bei dessen prachtvollen Paraden mit Festwagen die Geschichte der Stadt erzählt wird, als sich diese langsam dem Westen öffnete. Moderne europäische Einflüsse aus Frankreich und Großbritannien spiegeln sich so auch im Murin-an-Garten wider eine neue Vision des traditionellen japanischen Gartens.
10:35
Nördlich von Tokio, in Hokuto, eingeschmiegt in eine Hügellandschaft liegt der Tempel Jisso-ji, in dessen Garten ein Juwel der Natur steht: ein mehr als tausendjähriger Kirschbaum, der älteste des Landes. Jährlich pilgern Millionen Japaner hierher, um die Blüte des Baumriesen als Beweis für seine Unsterblichkeit zu bewundern. Die Blüte dauert im Durchschnitt nur eine Woche. Der Name des Kirschbaums Yamataka Jindai Sakura bedeutet, dass er seit der Epoche der Götter existiert; die Gläubigen sind überzeugt, dass in dem Baum eine Gottheit wohnt. Der Kirschbaum wurde am 12. Oktober 1922 zu einem der ersten Naturdenkmäler Japans ernannt. Am gegenüberliegenden Ufer des Pazifik, in der mexikanischen Provinz Oaxaca, steht in dem Dorf Santa María del Tule eine riesige Zypresse. Der „Baum von Tule“ mit seinem Stammdurchmesser von 14 Metern gilt als dickster Baum und größtes Lebewesen der Erde. Einer lokalen Zapoteken-Legende nach wurde der Baum vor 1.400 Jahren von Pechocha, einem Priester des aztekischen Gottes Ehecatl, gepflanzt. Der Baum hat den Namen „Baum des Lebens“ bekommen. Dem rund 1.500 Jahre alten Riesen wird alljährlich ein religiöses Fest zur Feier seiner Langlebigkeit gewidmet.
11:30
Panorama
11:45
Die Himmelsberger Tanzlinde in Deutschland und die Whiteleaved Oak in England stehen im Mittelpunkt historischer Brauchtümer, die von der lokalen Bevölkerung bis heute lebendig gehalten werden. Die beiden Bäume – der eine verloren in der Landschaft, der andere mitten in einem Dorf – ziehen die Menschen magisch an und scheinen ihnen ein kleines Stück ihrer Kindheit zurückzugeben.
12:35
In Deutschland thront eine Eiche einsam und majestätisch inmitten eines Feldes; in Italien ruht eine alte Zypresse, die Franz von Assisi im frühen 13. Jahrhundert selbst gepflanzt haben soll, im Kreuzgang eines Franziskanerklosters. So unterschiedlich und voneinander entfernt sie auch sein mögen: Upmeyers Eiche und die Zypresse in der Villa Verruchio bilden jeweils auf eigene Weise das stabile Fundament einer Kultur, das im Laufe der Jahrhunderte friedlich weitergegeben wurde.
13:30
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens „Comfort“. Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum „Mother of Dasheri“, weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.
14:25
Im Jahre 1279 vor Christus besteigt Ramses der Zweite den Pharaonenthron. Unter seiner Herrschaft soll das Pharaonenreich prächtiger werden als je zuvor. Im ganzen Land will sich Ramses durch kolossale Bauten verewigen - Monumente für das Diesseits und das Jenseits. Was trieb ihn und die anderen Pharaonen an, solche gewaltigen Bauwerke zu errichten.
15:10
Die berühmte Stufenpyramide von Sakkara gilt als das erste monumentale Steingebäude der Weltgeschichte. Der grandiose Totenschrein ist das Werk von Imhotep, einem genialen Baumeister, dem die ägyptische Zivilisation einen großen Entwicklungsschub verdankt. Imhotep war der erste Normalbürger, der zum Gott erhoben wurde und dessen Ruhm den seiner königlichen Herren überstrahlte. Sein Grab gilt noch immer als verschollen.
16:00
Wo lag das sagenumwobene Land Punt, die Weihrauchquelle der Pharaonen? Eine spektakuläre Grabung in Oberägypten rückt die Frage erneut in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung. Der Tübinger Professor Dr. Christian Leitz legt mit einem Archäologen-Team seit 2003 den letzten noch unerforschten Tempel im Land am Nil frei. Ptolemaios XII., der Vater der legendären Kleopatra, ließ den majestätischen Bau zu Ehren der Löwengöttin Repit über der Stadt Athribis errichten.
16:45
ZIB 100
16:50
DEU

Die Griechen Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet - ebenso die Olympischen Spiele, die Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander vereinen sollen. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas.

17:40
DEU

Die Römer Es gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre, doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen, verbessert oder gar perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative. Ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine von Malaria verseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten mehr als 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt.

18:30
DEU

Die Wikinger Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen, die Europa dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen. Mancher Regent bezahlt den Seekriegern sogar eine Art Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.

19:15
ZIB 100
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Der Bauer hängt vom Wetter ab – ist es gnädig gelaufen und die Ernte sicher eingefahren, dankt er dem Lieben Gott. Der Erntedank hat seit Jahrhunderten nichts von seiner großen Bedeutung verloren. Ein Hagelschauer oder wenige Tage Kälte zur falschen Zeit können das Jahreswerk eines ganzen Hofes zunichtemachen. Christian Papke hat an einigen ausgewählten Orten die Erntedankfeierlichkeiten für ORFIII begleitet.
21:05
Land der Berge erzählt von Menschen, Bergen und Geschichten. Diesmal geht die Reise von den Lienzer Dolomiten hinüber ins Lesachtal und von dort über die Karnischen Alpen ins Cadore. Cadore ist heute italienisch und der Provinz Belluno unterstellt, die Besiedlung erfolgte seinerzeit aber von Auswanderern aus dem Villgratental.
21:55
Wir alle leben im digitalen Zeitalter und vieles spielt sich nur noch in einer undurchsichtigen Wolke ab. Ein Parallel-Universum, in dem nur wenige Fachleute den Durchblick haben. Einer der größten Analytiker der schönen neuen Welt ist Prof. Viktor Mayer-Schönberger: Ein Österreicher in Oxford, den Andreas Jäger für Quantensprung in seiner englischen Forscherheimat besucht hat, um mit ihm eine Reise in die Welt von Big Data und Blockchain, zwischen Kontrollwahn und Kontrollverlust, zu machen. Außerdem macht Andreas Jäger den Selbstversuch: Wie vernetzt wohnen wir in Zukunft wirklich.
22:45
R: Freed Josh... Das digitale Zeitalter hat die Menschheit längst fest im Griff. Täglich werden wir überflutet von E-Mails, SMS, Tweets, Facebook-Nachrichten und mehr. Doch die Daten-Flut geht noch weiter: Neue Geräte und Apps überwachen unseren Alltag von der Nahrungsaufnahme bis hin zu den Gehirnströmen. Quantensprung - Die Doku begleitet Pioniere der neuen digitalen Welt auf ihrem Weg zur völligen Selbstüberwachung, besucht aber auch jene Menschen, die sich selbst als daten-süchtig beschreiben und sich Entzug verordnet haben.
23:40
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

00:25
640 Jahre lang - seit dem Jahr 1278 - bestimmen die Habsburger das Geschick der österreichischen Länder. Nach dem ersten Weltkrieg und der Gründung der Republik werden sie entmachtet und des Landes verwiesen.
01:15
Bis heute sind die Kapuziner die Hüter jener Gruft, in welcher die Kaiser und Kaiserinnen des Hauses Habsburg beigesetzt wurden; 138 Personen, darunter 12 Kaiser und 19 Kaiserinnen. Die kunstvollen Sarkophage und Grufträume erzählen dabei mehr als 400 Jahre europäischer Herrschaftsgeschichte und das mitten im ersten Bezirk Wiens. Karl Hohenlohe begibt sich in dieser Sendung in den andächtigen Untergrund, in die kaiserliche Kapuzinergruft.
02:00
Erbe Österreich (Die Kronzeugin - Kaiserin Zita)
03:05
Wir alle leben im digitalen Zeitalter und vieles spielt sich nur noch in einer undurchsichtigen Wolke ab. Ein Parallel-Universum, in dem nur wenige Fachleute den Durchblick haben. Einer der größten Analytiker der schönen neuen Welt ist Prof. Viktor Mayer-Schönberger: Ein Österreicher in Oxford, den Andreas Jäger für Quantensprung in seiner englischen Forscherheimat besucht hat, um mit ihm eine Reise in die Welt von Big Data und Blockchain, zwischen Kontrollwahn und Kontrollverlust, zu machen. Außerdem macht Andreas Jäger den Selbstversuch: Wie vernetzt wohnen wir in Zukunft wirklich.
03:50
R: Freed Josh... Das digitale Zeitalter hat die Menschheit längst fest im Griff. Täglich werden wir überflutet von E-Mails, SMS, Tweets, Facebook-Nachrichten und mehr. Doch die Daten-Flut geht noch weiter: Neue Geräte und Apps überwachen unseren Alltag von der Nahrungsaufnahme bis hin zu den Gehirnströmen. Quantensprung - Die Doku begleitet Pioniere der neuen digitalen Welt auf ihrem Weg zur völligen Selbstüberwachung, besucht aber auch jene Menschen, die sich selbst als daten-süchtig beschreiben und sich Entzug verordnet haben.
04:45
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

05:30
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Wir alle leben im digitalen Zeitalter und vieles spielt sich nur noch in einer undurchsichtigen Wolke ab. Ein Parallel-Universum, in dem nur wenige Fachleute den Durchblick haben. Einer der größten Analytiker der schönen neuen Welt ist Prof. Viktor Mayer-Schönberger: Ein Österreicher in Oxford, den Andreas Jäger für Quantensprung in seiner englischen Forscherheimat besucht hat, um mit ihm eine Reise in die Welt von Big Data und Blockchain, zwischen Kontrollwahn und Kontrollverlust, zu machen. Außerdem macht Andreas Jäger den Selbstversuch: Wie vernetzt wohnen wir in Zukunft wirklich.
09:50
In Pennsylvania, westlich von Philadelphia, erstrecken sich auf einer Fläche von fast 500 Hektar die Longwood-Gärten. Sie wurden Mitte des 19. Jahrhunderts angelegt und vereinen europäische Gartenbau-Visionen vor allem aus Italien und Frankreich mit amerikanischem Können. Die riesige Gewächshausanlage, darunter ein Arboretum, das schon um 1850 als eine der größten Sammlungen einheimischer und exotischer Bäume und Sträucher in den USA bekannt war, lockt Besucher aus aller Welt an. Die eigentliche Geschichte des botanischen Gartens begann im Jahr 1906. Die damalige Besitzerin der Ländereien, Linda W. Bevan, erteilte die Erlaubnis, die auf dem Gelände befindlichen Bäume zu fällen. Um das Arboretum vor der Zerstörung zu bewahren, wurde das Anwesen von Pierre S. du Pont (1870–1954), einem späteren Vorstandsmitglied von General Motors, erworben. Seine Familie war von Frankreich in die USA immigriert. Er errichtete hier seinen Zweitwohnsitz als Zeichen seines gesellschaftlichen Einflusses als Industrieller und seiner Liebe zur Botanik. Ihm verdankt Longwood seine heutige Gestalt. Pierre S. du Pont liebte das Reisen und ließ sich in Frankreich und Italien hier insbesondere von den geometrisch ausgerichteten Gärten der Villa Gamberaia nahe Florenz inspirieren. Nach diesem Vorbild ließ er Wasserbecken und Springbrunnen anlegen, die zum Lustwandeln einladen und an den Schlosspark von Versailles erinnern.
10:20
Die Gärten von Dumbarton Oaks befinden sich in Georges Town, einem Viertel mit schönen individuellen Villen. 1920 erwarb das Diplomatenpaar Robert und Mildred Bliss ein Grundstück mitten in der amerikanischen Hauptstadt Washington D.C. und ließ es von der revolutionären Landschaftsarchitektin Beatrix Farrand in eine grüne Oase verwandeln. So entstanden die Gärten, die sich über vier Hektar erstrecken und aufgrund ihrer Hanglage terrassenförmig angelegt sind. Weitere elf Hektar Parkanlagen und Wälder kamen im Laufe der Zeit hinzu. Obwohl die Gärten im Herzen von Washington D.C. gelegen sind, hat der Besucher zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, in einer Stadt zu sein. Es herrscht Ruhe. Fast 1.400 Bäume stehen in dem Garten: Eichen, Ahorne, Buchen und Obstbäume. Der Waldpark gibt dem Besucher das Gefühl, auf dem Land zu sein. Beatrix Farrand verband die verschiedenen Terrassengärten durch die Wege, durch das Baumaterial der Mauern, dem Gefühl der Bewegung und dem Blick von einer Terrasse auf die anliegenden. Die unterschiedlichen Größen der Terrassen sind an die Hanglage angepasst. Beatrix Farrands Konstruktion der Gärten leitet den Besucher durch die Anlagen. Zahlreiche Treppen und Pfade verbinden die Terrassen, wo auch der Rosengarten liegt, der an einen Ballsaal erinnert, wenn die Rosen in voller Blüte stehen. Der Gemüsegarten, die Obstbäume und Wiesen schließen den Garten ab und markieren die Grenze zum Waldpark. Dumbarton Oaks ist aus Beatrix Farrands persönlicher Vision in einer damals neuartigen Disziplin entstanden und stellt die am besten erhaltene Arbeit der Landschaftsarchitektin dar. In den 40er Jahren gestaltete Ruth Havey, Beatrix Farrands Schülerin, einige Teile der Anlage neu und verlieh Dumbarton Oaks ein barockes Flair. Heute ist der öffentlich zugängliche Park im Besitz der Harvard University.
10:50
In Russland, am Finnischen Meerbusen, liegt die Parkanlage von Peterhof. Ihre Gold- und Marmorstatuen sowie ihre spektakulären Kaskaden und Pflanzenskulpturen sind aufgrund eines ehrgeizigen Traums entstanden: Ehrgeizig, weil in diesen Breitengraden ein Park angelegt werden sollte, der sich mit Europas schönsten Gärten messen sollte; ein Traum, weil Zar Peter der Große, der im 18. Jahrhundert Alleinherrscher über Russland war, darin das ideale Symbol für seine Macht sah. Im Jahr 1714 ließ Peter der Große seine Sommerresidenz auf einem riesigen Anwesen mit Blick aufs Meer bauen unweit der von ihm vor kurzem gegründeten Hauptstadt Sankt Petersburg. Als gebildeter und ehrgeiziger Monarch wollte der Zar Russland in den Rang anderer europäischer Großmächte erheben. Sein Schloss und seine Parkanlage sollten durch ihre Pracht beeindrucken. Während Ludwig XIV. Versailles, dessen Schlosspark den Zar faszinierte, unter den Schutz Apollons stellte, widmete Peter der Große sein Anwesen Neptun, dem Gott des Wassers, der Quellen und Meere. Der obere Park bildet den Eingangsbereich des Anwesens mit Springbrunnen, Rasenflächen, Obstgarten und Lindenalleen. Unterhalb des Schlosses erstreckt sich der untere Park bis ans Ufer des Finnischen Meerbusens. Er bietet eine Vielzahl an Fontänen und Wasserspielen. In der Hauptachse, die in Nord-Süd-Richtung verläuft, ist die spektakuläre große Kaskade zu einem Kanal hin ausgerichtet, der durch den Wald bis zum Meer führt. Die Ost-West-Achse verbindet optisch die beiden Statuen von Adam und Eva und endet am Marly-Becken und dem zugehörigen Pavillon. Auch im unteren Park sind es die Linden, die den Alleen aus niedrigeren Gehölzen und den Bereichen um die Springbrunnen Struktur verleihen. Besonders reizvoll ist im unteren Park dieses Nebeneinander aus einem sehr geradlinigen Entwurf und einem organisch wirkenden Wald.
11:20
Panorama
11:40
Das Blatt des Zuckerahorns ist das Wappen von Kanada, und in Indien haben die Früchte des Dasheri-Mangobaums den Status einer Nationalfrucht. Beide Bäume werden von den Menschen wegen ihrer süßen Gaben geschätzt. In Ontario steht unweit der Niagara-Fälle in Pelham ein Zuckerahornbaum namens „Comfort“. Er wurde nach der Familie benannt, die seit neun Generationen über ihn wacht. Er soll mit 500 Jahren der älteste Ahornbaum Kanadas sein. Im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh, in Kakori, schenkt der Dasheri-Mangobaum Früchte, die wegen ihres unvergleichlich aromatischen Geschmacks auf der ganzen Welt begehrt sind. Die Bewohner von Kakori nennen den Baum „Mother of Dasheri“, weil sie glauben, dass aus ihm alle anderen Dasheri-Mangobäume hervorgegangen sind, er sei der Ursprung dieser Varietät. Ob mit Früchten oder Zuckersaft, beide Bäume schenken den Menschen Nahrung und werden dafür seit Generationen gehegt und gepflegt.
12:35
Seit fast 200 Jahren bewacht eine Maulbeer-Feige in der geschichtsträchtigen Stadt Aksum im Norden Äthiopiens die wichtigste Pilgerstätte der äthiopisch-orthodoxen Christen. Der Baum, der als Gottheit gilt, steht unweit der alten Kapelle der Kirche der Heiligen Maria von Zion, in der sich die Bundeslade mit den zehn Geboten befinden soll. Während der religiösen Feierlichkeiten versammeln sich die Menschen am Fuße des Baums, um sich segnen zu lassen. Über 4.000 Kilometer weiter östlich verehren die Bewohner des kleinen nordindischen Dorfes Cholti Kheri einen einzigartigen Banyanbaum mit dem Beinamen „der Weise“. Der Thimmamma Marrimanu breitet sich mit seinem weitverzweigten Luftwurzelsystem über knapp fünf Hektar Bodenfläche aus, weshalb er 1989 ins Guinness-Buch der Rekorde aufgenommen wurde. Die Äste tragen Sprossen, die zur Erde hin wachsen, und von dort aus bilden sich Stämme, die wieder nach oben sprießen. Der Baum sieht aus wie eine riesige Skulptur und bildet mit seinen Verzweigungen um den Wirtsbaum herum schon fast einen Wald. Die beiden Bäume, beide aus der Familie der Maulbeergewächse, werden von den Menschen als heilig verehrt.
13:30
In der Gegend von Stafford im nördlichen Kalifornien gibt es mit einer Höhe von 115 Metern die höchsten Bäume weltweit: Mammutbäume. Hier steht auch ein riesiger Mammutbaum namens Luna, den eine mutige junge Frau vor der Abholzung bewahrt hat: Julia Butterfly Hill harrte 738 Tage auf einer kleinen Plattform aus, um den Redwood-Baum vor der Abholzung zu bewahren. Der Baum wurde zur Symbolfigur für den Kampf gegen die Zerstörung eines jahrtausendealten Waldes. Auf der anderen Seite des Ozeans, einige hundert Kilometer von Tokio entfernt, hegt und pflegt in der kleinen Stadt Obuse der weltbekannte Bonsai-Meister Shinji Suzuki einen mehr als 500 Jahre alten Bonsai-Wacholderbaum. Dass der Baum so lange überlebte, macht ihn besonders faszinierend. Shinji Suzuki hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit den kunstvoll beschnittenen Miniaturbäumen die Harmonie und die Kraft der Natur zum Ausdruck zu bringen. Sie sind in Japan ein Symbol für Besonnenheit, Achtsamkeit und Frieden. Beide Bäume der eine riesig, der andere im Vergleich winzig machen deutlich, wie standhaft die Natur sein kann, wenn es ums Überleben geht und wie wichtig es dennoch ist, sich aktiv für den Erhalt solch einzigartiger Pflanzen einzusetzen.
14:25
DEU

Die Griechen Die moderne Welt hat den alten Griechen eine Menge zu verdanken: die tragischsten Dramen und unterhaltsamsten Komödien, aber auch den Mathematikunterricht. Auch dass wir joggen oder Marathon laufen, ist den Griechen geschuldet - ebenso die Olympischen Spiele, die Menschen unterschiedlichster Herkunft friedlich miteinander vereinen sollen. Und nicht zuletzt ist die Demokratie das Erbe berühmter Vordenker aus Athen. Vielleicht haben es die meisten schon vergessen, aber Griechenland gilt als die Wiege Europas.

15:10
DEU

Die Römer Es gibt zwar nicht viel, was nicht zuvor schon von den Ägyptern, Griechen oder Karthagern erfunden worden wäre, doch es gibt noch weniger, was die Römer nicht von ihnen übernommen, verbessert oder gar perfektioniert hätten. Die alten Römer sind ein Volk der Superlative. Ihre Geschichte beginnt allerdings wenig spektakulär. Als Rom gegründet wird, ist die spätere Hauptstadt nicht mehr als eine von Malaria verseuchte Siedlung in einer sumpfigen Senke am Tiber. Doch nur wenige Jahrhunderte später schlägt dort das Herz eines Imperiums, in dem zu Spitzenzeiten mehr als 55 Millionen Menschen leben. Fast 1000 Jahre hält die römische Herrschaft, bevor sie allmählich zerbröckelt.

16:00
DEU

Die Wikinger Als wilde Horde aus dem Norden machen die Wikinger 739 nach Christus zum ersten Mal von sich reden. Der Blitzangriff auf das nordenglische Kloster Lindisfarne ist der Auftakt einer Reihe von Plünderungen, die Europa dauerhaft in Angst und Schrecken versetzen. Mancher Regent bezahlt den Seekriegern sogar eine Art Schutzgeld, nur damit sie nicht wiederkommen. Ihr Ruf als mordlüsterne Barbaren hält sich über viele Jahrhunderte. Dabei sind ihre Leistungen als mutige Entdecker, visionäre Händler und Begründer von Städten und Königreichen in Vergessenheit geraten. Doch es sind die Wikinger, die durch ihr Wirken den Verlauf der europäischen Geschichte im Mittelalter maßgeblich beeinflusst haben.

16:45
ZIB 100
16:50
Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas. Der Rachefeldzug gegen die Perser beginnt mit einem symbolischen Akt. Noch bevor Alexander seinen Fuß auf kleinasiatischen Boden setzt, schleudert er vom Boot aus einen Speer ans Ufer. Jeder, der ihn dabei beobachtet, soll sehen, dass er nicht vorhat, den Gegner zu schonen. Alexander ist ein Meister der Selbstinszenierung und Propaganda, wie zahlreiche Geschichten über ihn belegen. Sein Kriegsvorhaben macht er zur heiligen Mission, als er am Grab des mythischen Helden Achill einen Kranz niederlegt und seine Rüstung im Tempel der Kriegsgöttin Athene weihen lässt.
17:40
Im Zentrum der zweiten Folge steht Alexanders gigantischer Eroberungszug. Er führt ihn durch Kleinasien, Ägypten, Persien und Pakistan bis nach Indien – ans Ende der damals bekannten Welt. Scheinbar mühelos hat der Makedone innerhalb von elf Jahren das größte Imperium der Antike geschaffen. Nach seinem frühen Tod im Jahr 323 vor Christus zerfällt das Alexanderreich binnen kürzester Zeit. Die imperiale Idee aber prägt die weitere Geschichte Europas, angefangen von Caesar bis Napoleon und darüber hinaus.
18:30
Seit der griechische Philosoph Platon den Inselstaat Atlantis beschrieb, reißen die Diskussionen nicht ab: Gab es ein real existierendes, historisches Vorbild für dieses Reich? Oder ist Atlantis nichts als ein Phantasieprodukt? Über die Jahrhunderte wurden immer wieder Versuche unternommen, die geografische Lage des versunkenen Atlantis anhand der Beschreibungen bei Platon ausfindig zu machen. Spekulationen reichten von der minoischen Kultur im Mittelmeerraum über die Nordsee bis hin zu verschiedenen Inseln im Atlantik oder an den Küsten Südamerikas - doch alle Spekulationen und Spurensuchen blieben letztlich vergeblich. Drei Archäologenteams haben sich aufgemacht, um besonders vielversprechende Theorien vor Ort zu untersuchen. Halten sie einer wissenschaftlichen Überprüfung stand, oder wird die Legende von Atlantis auch in Zukunft ihr Geheimnis bewahren.
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Das Kap der Stürme - hier, ganz im Süden Afrikas, treffen gewaltige Strömungen aufeinander: Der kalte, nährstoffreiche Benguela-Strim aus dem Süden und der warme Agulhas-Strom aus dem Norden. Das Wechselspiel dieser Strömungen führt zu einem enormen Nahrungsreichtum. Davon angezogen ziehen einmal im Jahr Millionen von Sardinen hier vorbei, die größte Tierwanderung der Erde. Kein Wunder, dass hier auch einige der eindrucksvollsten Jäger des Meeres leben. Im Mittelpunkt des Films stehen drei besonders typische Jäger dieser Region: Der Weiße Hai, der Seebär und der Kaptölpel. Das Schicksal dieser Jäger ist eng miteinander verbunden und nicht selten wird bereits ihre Kinderstube zum Kampf auf Leben und Tod. Der Film folgt diesen Jägern ein Jahr lang und dokumentiert in ungewöhnlichen und eindrucksvollen Bildern die Aufzucht ihrer Nachkommen und den Einsatz ihrer außergewöhnlichen Jagdtechniken. Jäger am Kap der Stürme ist kein Film für schwache Nerven. Obwohl bewusst auf Überdramatisierung verzichtet wurde, zeigt er die Natur, wie sie ist: schön, aber auch brutal.
21:05
Am 19 und 20. September blickt ganz Europa nach Salzburg. Die EU-Staats- und Regierungschefs treffen sich im Rahmen der österreichischen Ratspräsidentschaft zu einem informellen Gipfel in der Landeshauptstadt. Aus diesem Anlass begibt sich auch die Runde der ChefredakteurInnen zu einer Spezialausgabe nach Salzburg, um die aktuellen politischen Themen in Europa und Österreich zu analysieren. Zu Gast bei ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher und ORF-Korrespondent Peter Fritz sind Esther Mitterstieler (Chefredakteurin, News), Rainer Nowak (Chefredakteur, Die Presse), Christian Nusser (Chefredakteur, Heute), Manfred Perterer (Chefredakteur, Salzburger Nachrichten) und Christian Rainer (Chefredakteur, Profil).
22:10
Im Brennpunkt (Europa am Scheideweg)
22:45
Im Brennpunkt (Die milliardenschwere Mittelmeerroute)
23:20
Wissenschaft und Forschung sind kompliziert, vielschichtig und komplex. Ergebnisse und visionäre Ideen lassen sich kaum in zwei knappe, fernsehtaugliche Sätze zusammenfassen. Aber gerade weil es für viele im digitalen Zeitalter immer schwieriger wird, zwischen Fakten, Erfahrungen und subjektiver Meinung zu unterscheiden, stellen sich für die Wissenschaft entscheidende Fragen: Wie können Wissenschaftler/innen die Kluft zwischen komplexer Expertise und allgemeiner Verständlichkeit schließen? Wie können sie mit rationalen Argumenten den Weg zum Publikum finden? Wie unbequem müssen sie sein? Kann sich Wissenschaft in der Kakofonie überbordender digitaler Informationen überhaupt durchsetzen? Und welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Medien dabei? Es diskutieren: Elisabeth Hoffmann (deutsche Forschungssprecherin des Jahres, Universität Braunschweig), Tom Matzek (Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen, ORF), Katja Mayer (Soziologin / TU München, OANA, Open-Science-Expertin am Zentrum für Soziale Innovation Wien), Klement Tockner (Präsident des Wissenschaftsfonds FWF), Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Autor). Moderation: Klaus Unterberger.
00:20
Fernsehen wie damals (16mm - Schätze aus dem Fernseharchiv)
01:05
Fernsehen wie damals (Panorama - Klassiker der Reportage)
01:35
Das Kap der Stürme - hier, ganz im Süden Afrikas, treffen gewaltige Strömungen aufeinander: Der kalte, nährstoffreiche Benguela-Strim aus dem Süden und der warme Agulhas-Strom aus dem Norden. Das Wechselspiel dieser Strömungen führt zu einem enormen Nahrungsreichtum. Davon angezogen ziehen einmal im Jahr Millionen von Sardinen hier vorbei, die größte Tierwanderung der Erde. Kein Wunder, dass hier auch einige der eindrucksvollsten Jäger des Meeres leben. Im Mittelpunkt des Films stehen drei besonders typische Jäger dieser Region: Der Weiße Hai, der Seebär und der Kaptölpel. Das Schicksal dieser Jäger ist eng miteinander verbunden und nicht selten wird bereits ihre Kinderstube zum Kampf auf Leben und Tod. Der Film folgt diesen Jägern ein Jahr lang und dokumentiert in ungewöhnlichen und eindrucksvollen Bildern die Aufzucht ihrer Nachkommen und den Einsatz ihrer außergewöhnlichen Jagdtechniken. Jäger am Kap der Stürme ist kein Film für schwache Nerven. Obwohl bewusst auf Überdramatisierung verzichtet wurde, zeigt er die Natur, wie sie ist: schön, aber auch brutal.
02:20
Der Bauer hängt vom Wetter ab – ist es gnädig gelaufen und die Ernte sicher eingefahren, dankt er dem Lieben Gott. Der Erntedank hat seit Jahrhunderten nichts von seiner großen Bedeutung verloren. Ein Hagelschauer oder wenige Tage Kälte zur falschen Zeit können das Jahreswerk eines ganzen Hofes zunichtemachen. Christian Papke hat an einigen ausgewählten Orten die Erntedankfeierlichkeiten für ORFIII begleitet.
03:10
UT

Um die Themen Krieg, Sprache und Einsamkeit geht es diesmal in der ORF -III-Bücherwelt - mit Barbara Frischmuth, Robert Pfaller und Manfred Spitzer, die dazu einiges zu sagen haben.

03:55
UT

Barbara Stöckl spricht anlässlich des diesjährigen Wittgenstein-Symposiums mit Mathematiker Rudolf Taschner und Philosoph Konrad Paul Liessmann über die Gedankenwelt von Ludwig Wittgenstein.

04:45
Wissenschaft und Forschung sind kompliziert, vielschichtig und komplex. Ergebnisse und visionäre Ideen lassen sich kaum in zwei knappe, fernsehtaugliche Sätze zusammenfassen. Aber gerade weil es für viele im digitalen Zeitalter immer schwieriger wird, zwischen Fakten, Erfahrungen und subjektiver Meinung zu unterscheiden, stellen sich für die Wissenschaft entscheidende Fragen: Wie können Wissenschaftler/innen die Kluft zwischen komplexer Expertise und allgemeiner Verständlichkeit schließen? Wie können sie mit rationalen Argumenten den Weg zum Publikum finden? Wie unbequem müssen sie sein? Kann sich Wissenschaft in der Kakofonie überbordender digitaler Informationen überhaupt durchsetzen? Und welche Rolle spielen öffentlich-rechtliche Medien dabei? Es diskutieren: Elisabeth Hoffmann (deutsche Forschungssprecherin des Jahres, Universität Braunschweig), Tom Matzek (Redakteur für Bildung, Wissenschaft und Zeitgeschehen, ORF), Katja Mayer (Soziologin / TU München, OANA, Open-Science-Expertin am Zentrum für Soziale Innovation Wien), Klement Tockner (Präsident des Wissenschaftsfonds FWF), Ranga Yogeshwar (Wissenschaftsjournalist und Autor). Moderation: Klaus Unterberger.