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ARTE
05:25
R: Inga Wolfram
06:15
S: David Ray; R: Jeff Renfroe
07:50
R: Pierre-François Didek... Zwischenstopp in Australien, dem ältesten Kontinent der Welt, wo Serge Brunier mit Experten über den Beginn des Lebens auf der Erde spricht. Gemeinsam durchqueren sie den Kontinent von Ost nach West. Auf dem Weg von Sydney nach Shark Bay an der Westküste entdeckt das Team die urtümlichsten der heute bekannten Formen des Lebens. Diese Zeitreise führt zurück zum gemeinsamen Ursprung von Pflanze, Tier und Mensch.
08:15
R: Eric Turpin... In Berlin wandelt Serge Brunier auf den Spuren eines der bedeutendsten Physikern unserer Geschichte: Albert Einstein. Vor mehr als 100 Jahren gelang ihm mit seiner Relativitätstheorie der Durchbruch als Wissenschaftler – seine Formel E=mc2 machte ihn weltweit berühmt. Sie besagt, dass Energie und Masse ineinander überführbar sind. Demnach kann aus einem sehr schnellen, beinahe Nichts Materie entstehen. Einsteins Erkenntnisse veränderten die Physik tiefgreifend und lösten ein neues Verständnis von Raum und Zeit aus. In der von ihm formulierten Relativitätstheorie beschreibt er die Raumzeitkrümmung, die Relativität von Zeit und die Umwandlung von Materie in Energie – für Laien oft nur schwer nachvollziehbar. Einige von Einsteins Hypothesen konnten bis heute nicht bewiesen werden. In der Nähe der italienischen Stadt Pisa versuchen Forscher mit Hilfe eines Messinstruments mit drei Kilometer Durchmesser die Raumzeitkrümmung anhand kosmischer Strahlen nachzuweisen.
08:40
R: Maria-Christina Degen
09:25
R: Jean-Baptiste Mathieu... La belle bleue, die schöne Blaue wird Marseille auch genannt. Das Mittelmeer bestimmt das Leben der Stadt. Das gilt besonders für Klippenspringer wie Lionel Franc.
10:45
R: Jean-François Barthod... Die Dokumentation gibt ungewöhnliche Einblicke in das Leben der Wölfe und zeigt erstaunliche Verhaltensweisen, denn sie machen eine beeindruckende Entwicklung durch. Denn in der kanadischen Provinz British Columbia erobert der Wolf gerade das Wasser. Er angelt gewissermaßen, fängt Lachse und schwimmt. Nach Ansicht mehrerer Experten ist dies der erste Schritt zu seiner möglichen Verwandlung zu einem Meeressäugetier. Doch bevor es durch natürliche Auslese vielleicht zu einer anatomischen Veränderung kommt, lässt sich bis dato eine intelligente und zweckgerichtete Anpassung des Lebensstils der Wölfe an ihre Umgebung beobachten. Sie scheinen ihre Umwelt und die ihnen gebotenen Überlebensstrategien bewusst wahrzunehmen und einzusetzen. Der Tierfotograf Guillaume Mazille begleitet die Wölfe über mehrere Monate entlang der Küste durch Wald und Sumpf. Die Dokumentation zeigt ihn auf seiner Spurenjagd mit der Kamera und im Gespräch mit Wissenschaftlern.
11:30
Hoanib – Heimat der Wüstenelefanten
12:20
R: Petra Haffter... Steine sind das Fundament der Erde, speichern seit Mio. Jahren Geschichte(n). Zum Start der 5-tlg. Reihe geht es in die Bretag
13:00
R: Petra Haffter... 2. von 5 Teilen: Marmor. Der Taj Mahal ist ein Monument aus dem metamorphen Gestein. Petra Haffter besucht u. a. die Steinmetze in Jaipur und die Makrana-Steinbrüche, wo auch Frauen schuften.
14:30
R: Petra Haffter... „Sandstein – das Spiel mit Farbe und Licht“ fasziniert Petra Haffter in Teil 4. Die Filmproduzentin besucht atemberaubende Sandsteingebilde u. a. in Arizona, indianische Kliffbauten und Menschen, die eine besondere Beziehung zu dem fragilen Sedimentgestein haben.
16:50
Erstausstrahlung.
17:45
R: Mark Kidel... Porträt über den eleganten Charmeur und selbstironischen Weltmann, der jahrelang unter Ängsten litt., Als er neun war, verschwand seine Mutter, sein Vater übergab ihn der Großmutter. Grant (1904–86) benötigte Jahrzehnte, um sein Kindheitstrauma zu überwinden – auch dank seines Psychiaters. Im Fokus der Doku stehen der verletzliche Grant und seine Therapie mit LSD, was häufig spekulativ wirkt. Umrahmt wird das Porträt von eigenen Filmaufnahmen Grants, die sein privates Umfeld zeigen.
18:40
R: Stefan Pannen, Cristina Ricci... m Valle San Martino im Herzen der Insel Elba lebt das junge Ehepaar Teresa und Francesco mit der kleinen Tochter Frida. Teresa ist Erlebnispädagogin, Francesco Musiker. Beide können davon nicht leben und schlagen sich mit Gelegenheitsjobs durch. Teresas Vater Sergio betreibt das Internetportal Elbareport. Ein Streit zwischen den jungen Eheleuten ist die Geburtsstunde einer verrückten Idee: Auf dem Kirchplatz von San Piero soll ein vegetarisches Menü aufgetischt werden – und zu jedem Gang soll es ein eigenes Lied geben. Am nächsten Tag beginnen alle mit der Recherche. Francesco fragt bei seiner Gesangslehrerin Daniela Soria nach, Sergio recherchiert im Internet und Teresa trifft beim Spaziergang mit ihrem Kind auf eine Kräuterfrau, die ihnen nicht nur ein leckeres Kräuteromelette zubereitet, sondern gleich noch ihren Lebensgefährten als Koch für ein Gericht vermittelt. Und als auch noch die Frauen von San Piero Honigfeigen zubereiten, ist die abendliche Speisenfolge perfekt.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Vera Olsson... (1): Die Mumienprinzessin Der finnische Schauspieler Ville Haapasalo begibt sich in die russische Stadt Gorno-Altaisk in der Republik Altai. Dort entdeckt er eine Mumienprinzessin, trifft einen Einheimischen und tätowiert das Abbild eines Gemäldes der Skythen auf den Arm seines Kameramannes Sami. (2): Der Zauber des Goldenen Sees Ville Haapasalo überquert im Boot den magischen Telezker See im Altai. Er badet in einem Wasserfall und probiert einheimischen Apfelschnaps. (3): Den Elementen ausgeliefert Ville Haapasalo lernt die Kräfte der Natur kennen. Er nimmt es mit einer Wisent-Herde auf und beteiligt sich am Wildwasser-Rafting. Er lernt Kehlkopfgesang und wird Zeuge eines Wunders orthodoxer Christen. (4): Gletscher und Marslandschaften Ville Haapasalo reist in die zerklüfteten, marsähnlichen Altaitäler. Er sucht nach Angehörigen des Telengit-Stammes und begutachtet am Aktru-Gletscher den Zustand des Eises. (5): Der Doppelgänger des finnischen Homo sapiens Ville Haapasalo besucht den modernen Vorort von Barnaul, trifft auf dem Lande seinen Doppelgänger und probiert Kräuter und Quellwasser mit Heilwirkung. (6): Die islamische Ramadan-Segnung Ville besucht die Wohnhöhle eines 48.000 Jahre alten Mädchens, hört eine Geschichte über das Lichtwesen des Kolywanskoje-Sees und überquert die Grenze nach Kasachstan, wo er in einer Moschee zur Feier des Ramadan gesegnet wird. (7): Rallye unter schneebedeckten Gipfeln Ville Haapasalo nimmt an einer Straßenrallye in Kasachstan teil, besucht ein Hirschhornbad und fliegt mit dem Hubschrauber zur Belucha, dem höchsten Gipfel des Altai. (8): Der mongolische Altai Ville überquert die Grenze zur Mongolei und geht angeln. Später kehrt er nach Russland zurück, um die erste Solarstation des Landes zu besuchen. (9): Die Mystik des Altai Villes Reise durch den Altai endet in der spirituellen Region Ust-Koksa. Hier erfährt er von Roerichs tolerantem Weltbild und der Liebe der Altgläubigen. Für den Heimweg erhält er einen alten vedischen Segen. , Erstausstrahlung.
20:15
R: Alexander Ziegler, Jens Afflerbach... Das Team von „Terra X“ folgt Forschern auf ihrem Weg in die Tunnelanlage von Teotihuacán., Die mexikanische Tempelstadt ist eins der großen Mysterien der Geschichte. In ihrer Hochphase war die antike Metropole eine der größten und einflussreichsten der Welt. Aber schon die Azteken fanden bei ihrer Einwanderung ins Hochland nur noch Ruinen vor. Mit der Entdeckung eines Tunnels hoffen Archäologen jetzt, die Geheimnisse der vergessenen Hochkultur zu entschlüsseln. Mit Laserscannern haben sie Mauern durchleuchtet, mit Spaten und Pinsel Werkzeuge und Schmuck ausgegraben. Kommen sie den bizarren Ritualen und Jenseitsfantasien der Stadtgründer auf die Spur.
21:05
R: José María Morales... El Huascarán, der höchste Berg in den peruanischen Anden, wird seit jeher von der indigenen Bevölkerung verehrt. Die Menschen glauben, dass dort die Geister der Erde leben. Vor etwa 3.000 Jahren wurden in dieser schneebedeckten Gebirgslandschaft die ersten steinernen Heiligtümer der indigenen Urbevölkerung errichtet, lange vor den heute bekannteren Kulturen der Moche und der Inka. Das bedeutendste dieser uralten Zentren ist Chavín de Huántar. Es stand unter der Leitung einer Priesterkaste, die sich selbst als Boten der Götter verstand und diesen Glauben auch an die einfachen Menschen weiterzugeben wusste. Gewalt und eine Armee waren nicht notwendig, um ihre Macht aufrechtzuerhalten. Diese Priester waren es, die Orakel gaben und komplizierte Rituale in Szene setzten, zu denen auch Drogen wie Mescalin, Menschenopfer und kannibalische Bankette gehörten. Es ist ein rätselhafter Ort, an dem sich besondere Dinge ereigneten. Der riesige Zeremonialkomplex diente als eine Art Theater – für Botschaften aus einer anderen Welt. Er war wie eine riesige Bühne für die herrschende Priesterkaste. Über Jahrhunderte hinweg gelang es ihr, ihre Macht zu behaupten. Doch was musste sie dafür tun? Was spielte sich hinter diesen steinernen Kulissen ab? 1945 wurde Chavín de Huántar unter einer großen Schlammlawine begraben. Unter der Leitung des Archäologen und Anthropologen John Rick Miller aus Stanford wird dieses Weltkulturerbe seit vielen Jahren wieder freigelegt und den Geheimnissen von Chavín de Huántar auf den Grund gegangen.
22:00
R: Richard Reisz, Dan McCabe... Ist die Mathematik eine menschliche Erfindung oder eine dem Universum innewohnende Logik? Viele in der Natur auftretende Muster finden Entsprechungen in der Mathematik. Ihre Entwicklung von Pythagoras bis Einstein: eine Entdeckungsreise mit Wissenschaftlern wie Mario Livio.
22:55
R: Birgit Tanner, Mira Thiel... Heute sind Flugzeuge riesengroß und trotzdem elegant. In kurzer Zeit bringen sie jeden überall hin, auch über Meere und Kontinente hinweg. Möglich wurde das durch eine Erfindung, die ein Deutscher und ein Engländer nahezu zeitgleich machten. Ihre Idee sollte die Luftfahrt revolutionieren. Der Physikstudent Hans Joachim Pabst von Ohain ist Anfang der 30er Jahre ein begeisterter Segelflieger. Doch als er zum ersten Mal als Passagier in der legendären Junkers Ju 52, auch Tante Ju genannt, mitfliegt, ist er schockiert. Die Propellermaschine ist laut und stinkt nach Abgasen. Mit dem ruhigen Gleiten eines Segelfliegers ist das nicht zu vergleichen. Von Ohain denkt über einen neuen Flugzeugantrieb nach, der den herkömmlichen Propellern überlegen sein sollte. Was er nicht weiß: Frank Whittle hatte schon Jahre vor ihm die Idee eines neuen Flugzeugantriebs. Der Engländer war schon als Kind vom Fliegen fasziniert. Immer schneller will er immer höher hinaus. Doch die Leistung von Propellermaschinen ist aus physikalischen Gründen begrenzt. Auch Whittle erkennt, dass ein Triebwerk notwendig ist, das Schub erzeugt. Die Dokumentation erzählt die Geschichte dieser beiden Pioniere, die gegen viele Widerstände nicht nur eine neue Technik erfanden, sondern die Luftfahrt revolutionierten. Die sich durch Rückschläge und das Unverständnis ihrer Umwelt nie entmutigen ließen, sondern an ihrer Vision festhielten, bis sie Wirklichkeit wurde. Parallel zu dieser spannenden Geschichte verfolgt die Dokumentation die Arbeit an einem Düsentriebwerk des neuesten Typs. , Online verfügbar von 21/07 bis 28/07.
23:45
R: François-Joseph Botbol... Anzug, auffälliges Halstuch, Silberspinne am Revers: Cédric Villani sieht aus wie ein Entertainer. Er ist auch einer –wenn man sich grob für Wissenschaftsformeln interessiert. In Frankreich gilt der vielfach prämierte Physiker, Mathematiker und Politiker als Popstar. 2017 erläuterte er in Paris den faszinierenden Flug der Fledermaus., Online verfügbar von 21/07 bis 19/09; Erstausstrahlung.
00:50
Erstausstrahlung.
01:50
I: Frithjof Gawenda, Heiko Pinkowski, Christina Große, Robert Alexander Baer, Christian Steiffen, Rosa von Praunheim, Talisa Lilly Lemke; S: Axel Ranisch; R: Axel Ranisch... Tragikomödie um Schlager, Schwulsein, Schlaganfall., Außer ihrem Übergewicht haben der 16-jährige Florian (Frithjof Gawenda) und sein Vater Hanno (Heiko Pinkowski) wenig gemeinsam. Schwimmtrainer Hanno versteht nicht, wieso sein Sohn sich nicht für Sport oder Mopeds interessiert, sondern lieber die Schlager des Sängers Christian Steiffen (als er selbst) nachträllert. „Flori“ und Hanno müssen dringend reden – erst recht, als die von beiden geliebte Mutter (Christina Große) nach einem Schlaganfall ins Koma fällt. Wird Hanno akzeptieren, dass Flori schwul ist? Vielleicht – wenn Christian Steiffen mal persönlich mit dem Papa spricht… Regisseur Axel Ranisch wuchs selbst als molliges, schwules Kind sportbegeisterter Eltern auf. Hier gelingt dem Rosa-von-Praunheim-Schüler das Kunststück, aus schrillen Gags eine feinfühlige Geschichte zu konstruieren.
04:15
ARTE Journal
04:40
R: Fabrice Maruca
05:05
R: Michael Beyer... John Williams zählt zu den weltweit populärsten und erfolgreichsten Filmkomponisten unserer Zeit. Besondere Berühmtheit hat er vor allem durch seine Arbeit für die Regisseure Steven Spielberg und George Lucas erlangt. In seiner Arbeit für Hollywood ist Williams nie auf ein Genre festgelegt, wobei seine Musik zumeist ausladend und üppig orchestriert ist und sich durch einen hohen Wiedererkennungswert auszeichnet. Neben seinen unzähligen Filmmusiken komponierte Williams auch Symphonien und Solokonzerte sowie kürzere Stücke für Orchester beziehungsweise Ensembles. Im Laufe seiner Karriere wurde Williams mit mindestens zwölf Grammys, drei Emmys, vier Golden Globes, fünf Oscars, sieben BAFTA-Awards und zig weiteren internationalen Preisen ausgezeichnet. Das Repertoire dieses Konzertabends umfasst neben einer Reihe bekannter Filmmelodien auch ein Solo des Stargeigers Itzhak Perlman, dessen Zusammenarbeit mit John Williams die Musik zu Schindlers Liste unvergesslich werden ließ. Darüber hinaus gibt es zwischen den einzelnen Musikstücken Interview-Passagen, in denen John Williams mit Gustavo Dudamel über seine Arbeit spricht. Weitere musikalische Glanzpunkte bilden die Themen aus den Filmen Amistad, Anatevka (Fiddler on the Roof) oder Catch Me If You Can und die Kultmelodien aus Star Wars. , Gäste: Chor: Los Angeles Children's Chorus; Orchester: Los Angeles Philharmonic, Online verfügbar von 22/07 bis 20/10.
06:50
R: Clément Cogitore... Um 1450 ging der Hundertjährige Krieg seinem Ende entgegen, aber das Königreich Frankreich war noch gespalten. Die Kämpfe, die Pest und die Hungersnot hatten die Bevölkerung fast um die Hälfte dezimiert. König Karl VII. und sein Hof ließen sich in Tours nieder. Im Stadtzentrum hatte der hoch angesehene Maler Jean Fouquet sein Atelier. Von dort stammt seine Miniatur im Format 16 x 12 Zentimeter, die den Titel Das Martyrium der Heiligen Apollonia trägt. Bei dem religiösen Werk handelt es sich um eine der 47 noch erhaltenen Bilderhandschriften, die Fouquet für das Stundenbuch Etienne Chevaliers, eines reichen Auftraggebers, ausführte. Wie alle Buchmaler schuf Fouquet das sehr behutsam gemalte Werk mit Hilfe einer Lupe. Er ließ sich von einer der Geschichten der Legenda aurea anregen, die um 1260 von dem Dominikaner Jacobus de Voragine verfasst wurde. Diese goldene Legende beschreibt die Folterungen der ersten Christen im Römischen Reich. Der Maler zeigt, wie die Henker der auf einem Folterbett gefesselten heiligen Apollonia die Zähne ausreißen, damit sie ihrem Glauben abschwört. Eine undisziplinierte Menge drängt sich indes auf den Zuschauerrängen, um dem Schauspiel zuzusehen, als handle es sich um ein Mysterienspiel, eine theatralische Darstellung des Martyriums der Heiligen. Fouquets Werk fordert den Betrachter auf, dieser Entfaltung von Schmerz und Gewalt beizuwohnen, die in der mittelalterlichen Vorstellungswelt kein Einzelfall ist. Durch die Einbettung in eine Theaterszenerie verharmlost der Künstler jedoch das Dargestellte. Er setzt das Theatralische als eine Art Filter ein und erzwingt damit eine Distanzierung, die bereits die Anfänge der Renaissance ankündigt.
07:15
R: Cécile Taillandier... In einer Reportage über Dinosaurier und die ersten Urmenschen entdeckt Lucie eine alte Freundin: Lucy, die wohl bekannteste Urahnin des Menschen. Nachdem sie gemeinsam mit Schülern den langen Zeitraum der Vorgeschichte auf der Zeitachse ausgemacht hat, begibt sie sich auf die Suche nach den ersten urzeitlichen Werkzeugen. Als sie ihre Fantasie ein wenig spielen lässt, findet sie sich plötzlich in einer Höhle wieder, wo sie von furchterregenden wilden Tieren angegriffen wird. Dann begibt sie sich im spanischen Burgos auf die Spuren des ersten Europäers. Lucie lernt zu jagen, Feuer zu machen und zu malen wie die Urzeitmenschen. Gemeinsam mit ihrer Freundin, die als Journalistin für ein Geschichtsmagazin für Kinder schreibt, versucht sie sich auch als angehende Archäologin und lernt, die urzeitliche Entwicklung der Menschheit nachzuvollziehen.
08:25
R: Anke Kossira... Louis ist leidenschaftlicher Radrennfahrer, Sarah eine flinke Judoka. Für einige Wochen tauschen die beiden Elfjährigen ihr Hobby. Doch beim ersten Mal auf der steilen Radrennbahn hat Sarah vor allem eins: Angst! Wird sie die von Louis gestellte Herausforderung schaffen? Und kann sich Louis die ganzen Übungen für die erste Gürtelprüfung im Judo merken?
08:50
I: Bebiane Ivalo Kreutzmann, Hannibal Harbo Rasmussen, Rolf Hansen, Patricia Schumann, Karen-Lise Mynster, Lars Knutzon; R: Kaspar Munk... Dass Dixie ohne sie auf Zeitreise gegangen ist, wird Sofie ihm nie verzeihen. Enttäuscht kehrt sie in ihr Haus zurück. Langsam verlässt sie der Mut und sie glaubt, dass sie ihren kleinen Bruder nie wieder sehen wird. Natürlich ist Dixie froh, den Geheimagenten entkommen zu sein, aber dann treibt ihn sein schlechtes Gewissen zum Silberfuchs. Er hofft, dass der Freund ihm sagen kann, ob er zurückreisen soll, um sein Versprechen einzulösen. Immerhin wollte er Sofie helfen, ihren Bruder wiederzubekommen. Aber der Silberfuchs rät ihm ab. Goldzahn allerdings hat einen ganz anderen Rat ...
09:10
I: Bebiane Ivalo Kreutzmann, Hannibal Harbo Rasmussen, Rolf Hansen, Patricia Schumann, Karen-Lise Mynster, Lars Knutzon; R: Kaspar Munk... Dixie ist gegen den Rat des Silberfuchses ins Jahr 2014 zurückgereist. Er muss sein Versprechen einlösen. Er weiß, wie viel Sofie an ihrem Bruder liegt. Nachdem der Lehrer Sofies Eltern einen Besuch abgestattet hat, um ihnen nahezulegen, das Mädchen in ein Internat zu geben, damit sie Disziplin lernt, hat Sofie Hausarrest. Der Vater bringt an sämtlichen Fenstern im Haus eine Einbruchsicherung mit Alarmanlage an. Eine Flucht scheint unmöglich. Doch Opa hilft dabei, dass sie mit Dixie verschwinden kann, und bringt den Gyro wieder zum Laufen. Einer neuen Zeitreise steht nichts mehr im Weg.
09:35
Erstausstrahlung.
09:50
I: Jean Rochefort, Nicole Garcia, Catherine Alric, Catherine Leprince, Annie Girardot, Lila Kedrova, Danielle Darrieux; R: Philippe de Broca... Jean Rochefort als liebenswerter Kavalier, der sich in seinen Amouren verzettelt. Komödie von Philippe de Broca („Abenteuer in Rio“), Wo steckt nur Edouard? Seine aktuelle Ehefrau Marie-France (Nicole Garcia) hat keine Idee, Ex-Gattin Lucienne (Annie Girardot) ebenso wenig. Da gibt es zwar noch Edouards agile Sekretärin Olga (Lila Kedrova), die zu-mindest die beruflichen Verpflichtungen des Starpianisten fest im Blick hat – aber dass Edouard sein Date mit dem Skihäschen Murielle (Catherine Alric) vergaß, die nun mit ihrem ganzen Gepäck am Gare de Lyon auf ihn wartet, da kann auch Olga nichts dafür. Es ist ein typischer Chaostag im Leben eines Mannes, der die Frauen ebenso sehr liebt wie die Musik, der sich zwischen Liebschaften, Kindern, Konzerten, Aufnahmen und dem Konservatorium aufreibt – und dabei immer schmerzhafter erkennen muss, wie ihn das Leben allmählich auffrisst. Da sich Lucienne noch gut mit Edouard versteht – gemeinsam haben sie eine erwachsene Tochter –, gibt sie ihm nun eine Warnung mit auf den Weg, die ihn innehalten lässt: Sie befürchtet, Marie-France werde ihn verlassen. Also willigt Edouard in den längst versprochenen Familienausflug ein und düst mit Marie-France und den Kindern ans Meer. Doch halt: Am ersten Abend muss er noch rasch zu einem Auftritt düsen, trifft dort eine alte Liebschaft (Danielle Darrieux) – und deren zauberhafte Enkelin Valentine, die ihm ganz gehörig den Kopf verdreht… „Le cavaleur“ (dt.: der Kavalier) gehört nicht zu den stärksten Filmen des Franzosen Philippe de Broca (1933–2004), zudem wirkt der Film heute auch etwas aus der Zeit gefallen. Doch ist seine Geschichte um die Läuterung eines umtriebigen Filous mit wunderbar warmherziger Leichtigkeit und anrührender Melancholie inszeniert – und mit Hauptdarsteller Rochefort ideal besetzt. Ein leichtgewichtiges, sommerliches Vergnügen ohne Nachwirkung.
11:30
R: Hector Obalk... In seinem Jugendwerk dokumentierte Michelangelo Merisi, genannt Caravaggio, vor allem den Genuss irdischer Freuden (Knabe mit Früchtekorb), urwüchsige Alltagsszenen voll listiger Buben und verzehrender Blicke (Die Falschspieler, Die Wahrsagerin), die Zeitvertreibe der hohen Gesellschaft (Das Konzert) und das Leben im Einklang mit der Natur (Ruhe auf der Flucht nach Ägypten). Das Thema des Bildes Knabe mit Früchtekorb, eines der ersten bekannten Werke des Meisters, ist typisch für die Bilder, auf die die Sammler Caravaggios damals versessen waren, um damit ihre römischen Palazzi oder Villen zu dekorieren: Es handelt sich gewissermaßen um eine Gabe von Früchten, die der Auftraggeber symbolisch seinen Gästen als Willkommensgeste anbietet. Vermutlich entstand das Bildnis eines jungen Mannes mit blassem Teint, das den Titel Kleiner kranker Bacchus trägt, während einer längeren Krankheit. Bei diesem nur mit einem locker drapierten Tuch bekleideten Jüngling mit Efeu im Haar und Weintrauben in den Händen handelt es sich offensichtlich um ein Selbstporträt Caravaggios als melancholisch leidender Dandy. Hector Obalk beleuchtet die Themen und die Bildkomposition der unterschiedlichen Gemälde aus der Frühphase von Caravaggios Schaffen – von der Lichtführung, den theatralischen Gesten und Posen der dargestellten Figuren bis hin zu Details, die oft mit einer symbolischen Bedeutung aufgeladen sind. Dabei verzichtet Hector Obalk immer wieder auf einen Kommentar und lässt die Bilder für sich sprechen. , Erstausstrahlung.
11:55
R: Lorenz Findeisen
12:35
R: Emmanuel Descombes
13:55
R: Ian Bremner, Richard Max... Chinas Große Mauer war nach neuen Messungen einst über 21 000 km lang. Hightechdrohnen liefern auch Aufschluss über die Bauweise des Bollwerks. Forscher graben u. a. 2000 Jahre alte Militärstrategien aus.
14:50
R: Alexander Ziegler, Jens Afflerbach... Das Team von „Terra X“ folgt Forschern auf ihrem Weg in die Tunnelanlage von Teotihuacán., Die mexikanische Tempelstadt ist eins der großen Mysterien der Geschichte. In ihrer Hochphase war die antike Metropole eine der größten und einflussreichsten der Welt. Aber schon die Azteken fanden bei ihrer Einwanderung ins Hochland nur noch Ruinen vor. Mit der Entdeckung eines Tunnels hoffen Archäologen jetzt, die Geheimnisse der vergessenen Hochkultur zu entschlüsseln. Mit Laserscannern haben sie Mauern durchleuchtet, mit Spaten und Pinsel Werkzeuge und Schmuck ausgegraben. Kommen sie den bizarren Ritualen und Jenseitsfantasien der Stadtgründer auf die Spur?
15:40
R: José María Morales
16:35
R: Alexander Abaturov... Das Riesenreich betrachtet durch Objektive zeitgenössischer Fotografen., Modern und weltoffen präsentierte sich Russland während der Fußball-WM. Wie facettenreich und widersprüchlich das flächenmäßig größte Land der Erde in Wirklichkeit ist, spiegelt sich in den Arbeiten der Fotografen, die Arte in diesem Vierteiler vorstellt. Überraschende Motive aus den Zentren des ungezügelten Kapitalismus und scheinbar vergessenen Randzonen, Szenen städtischen Lebens und ländlicher Abgeschiedenheit, Gewalt, Idylle, Elend… Arte zeigt alle Folgen am Stück., Erstausstrahlung.
17:00
R: Alexander Abaturov... Die Russische Föderation erstreckt sich über rund 9.000 Kilometer von Ost nach West und mehr als 3.000 Kilometer von Nord nach Süd; sie umfasst 22 Republiken und 11 Zeitzonen. In der Bevölkerung finden sich nicht nur ethnische und kulturelle Kontraste, sondern auch eklatante soziale Ungleichheiten, vom Reichtum Moskaus bis zum Elend vieler ländlicher Gegenden. Fotografen haben als hervorragende Beobachter die tiefen Umwälzungen seit dem Ende der 80er Jahre ebenso dokumentiert wie deren Einfluss auf die Gesellschaft. Sie erkunden die komplexe Realität des postsowjetischen Russlands: die Suche nach einer neuen nationalen Identität, den Zwiespalt zwischen den Resten der kommunistischen Vergangenheit und den Auswüchsen eines radikalen Kapitalismus. Tschernobyl 1991: Die Fotografin Victoria Ivleva erlangt Zutritt zum explodierten Reaktor 4 des Kernkraftwerkes. Als einzige Fotografin, der diese gefährliche Arbeit genehmigt wurde, dokumentiert sie all die verbogenen und geschmolzenen Überreste. Victoria Ivleva schwieg nie: Ihre Fotos zeugen vom Chaos in der Welt, gegen das sie täglich ankämpft. Von Uganda bis nach Afghanistan. Misha Domozhilov verfolgt über die Dokumentar – und Sportfotografie einen politischen Ansatz. Seine kontrastreichen Schwarzweißbilder zeugen von der positiven Sicht der russischen Gesellschaft auf Kraft und Gewalt. Aggressionen, Menschenmassen, Fanatismus. Oksana Yushko und ihr Lebensgefährte sind Fotografen und leben in Moskau. Er ist Ukrainer, sie Russin. Der blutige Konflikt in der Ostukraine zwischen Ukrainern und prorussischen Separatisten berührt sie persönlich. Ihr Fotoprojekt, gestartet 2014, porträtiert russisch-ukrainische Familien. , Erstausstrahlung.
17:25
R: Alexander Abaturov... Die Russische Föderation ist der flächenmäßig größte Staat der Erde, und viele Regionen sind bis heute nur schwer zugänglich. In diesen Gegenden führt die räumliche Abgeschiedenheit zu kultureller und gesellschaftlicher Marginalisierung. Die Fotografin Elena Anosova stammt aus einem einsamen Dorf an der Grenze zur Mongolei und befasst sich in ihrer Arbeit mit dem Thema Isolation. Zur geografischen Abgeschiedenheit in Teilen Russlands kommt eine gesellschaftliche und kulturelle Einsamkeit hinzu. Anschließend führt Oleg Klimov auf die Insel Sachalin im äußersten Osten Russlands. Fast zwölf Jahre lang war Klimov Kriegsfotograf, inzwischen widmet er sich den Meeren und Flüssen, an denen die russischen Städten liegen. 1890 verbrachte Anton Tschechow hier drei Monate und schrieb Die Insel Sachalin, eine literarische Reportage über die entsetzlichen Lebensbedingungen der auf die Insel verbannten Sträflinge. Dmitry Markov zeigt Menschen, die heute in armen Vorstädten und abgelegenen Provinzen wie im Exil leben. Seine Fotos, die er ausschließlich mit dem Handy aufnimmt, veröffentlicht er direkt in den sozialen Netzwerken. Er selbst würde sich nicht als professionellen Fotografen bezeichnen. Durch seine Arbeit in einem Heim für Menschen mit geistigen Behinderungen entwickelte er ein neues Projekt: Er möchte diesen Menschen eine Zukunftsperspektive und ein selbstständiges Leben bieten, durch seine Fotos Aufmerksamkeit erregen. Zum Abschluss führt Igor Mukhin in ein Atelier, das zeitgenössische Künstler in einer ehemaligen Fabrik eingerichtet haben. Nach der anfänglichen Aufbruchsstimmung nach dem Zerfall der Sowjetunion ist heute ein Wiedererstarken von Zensur, Repression und Selbstzensur feststellbar. Kann die junge Künstlergeneration diesen unsichtbaren Eisernen Vorhang überwinden?
17:55
R: Alexander Abaturov... Die wahren Reichtümer Russlands verbergen sich oft an abgelegenen Orten, wo ihnen zeitgenössische Fotografen nachspüren. Andere Bilderjäger nehmen das Alltagsleben in den Städten als Ausgangspunkt für ihre Schatzsuche. Allen gemeinsam ist das Bestreben, die russische Seele festzuhalten. In Russland leben 93 Prozent der Bevölkerung auf rund einem Drittel der Fläche. Der Wunsch nach modernem Komfort zieht viele Menschen in die Großstädte, während in manchen ländlichen Gebieten die Einwohnerdichte bei einer Person pro Quadratkilometer liegt. Doch gerade an den abgelegensten Orten verbergen sich oft die wahren Reichtümer des Landes, denn die russische Seele und Geschichte sind in diesen einsamen Gefilden besonders präsent. Die Dokumentation folgt Valeri Nistratov auf seiner Reise durch die Provinz Tula, wo er Frauen porträtiert. Sein neues Projekt trägt den Titel Nein und behandelt das Thema Weiblichkeit in Russland, nicht ohne auf einen ironischen Blickwinkel zu verzichten. Ein anderer Fotograf, Aleksey Myakishev, arbeitet seit fünf Jahren regelmäßig in Kolodozero, einem Dorf im Nordwesten Russlands am Ufer eines Sees. Hier schlägt das Herz des ewigen Winters und viel zu kurzen Sommers. Er dokumentiert das ganze Jahr über den Alltag der Bevölkerung, die noch wie vor 300 Jahren im Rhythmus der Jahreszeiten lebt – wie in einem Märchen. Sergey Maximishin möchte als Fotograf kein Rädchen im Getriebe von Massenmedien sein. Der zweimalige Preisträger des World Press Photo Awards entscheidet sich daher für die wenig beachteten Nebenschauplätze der Geschichte – daraus entspringen witzige und absurde Bilder. Er zeigt Sankt Petersburg aus seiner Sicht: Menschlich, humorvoll und mit viel Liebe zum Detail offenbart er in Bildern von Machthabern und einfachen Bürgern Teile des russischen Wesens. , Erstausstrahlung.
18:25
R: Jean-Pierre Loisil... Technisch und virtuos beeindruckend wie außergewöhnlich ist das Geigenspiel von Nemanja Radulovic. Der französisch-serbische Violinist verbindet die Tradition der sogenannten Zigeunergeiger mit der französischen Violinschule und wirbelt mit seinen wilden Locken, Rockerklamotten und Temperament über die Bühnen der Welt. Nemanja Radulovic wurde 2005 zum ersten Mal bei der französischen Klassik-Musikpreisverleihung Victoires de la Musique Classique ausgezeichnet und hat sich seitdem zu einem der gefragtesten Musiker der Branche entwickelt. Er fühlt sich im virtuosen Repertoire Paganinis ebenso zu Hause wie bei den großen Romantikern Beethoven oder Mendelssohn sowie in der Kammermusik. Auf dem Programm seines Konzertes im November 2016 im Pariser Théâtre des Champs-Elysées steht Johann Sebastian Bach. Radulovic beschäftigt sich schon lange mit dem Werk des Leipziger Thomaskantors. Präzise und scheinbar mühelos wechselt er zwischen vibrierenden Adagios und lebhaften Allegros. In Harmonie mit seiner Musikpartnerin Tijana Milosevic gelingt ihm bei Bachs Doppelkonzert für zwei Violinen eine packende, ausdrucksstarke Interpretation. Mit seinem Ensemble Double Sens gestaltet Nemanja Radulovic einen mitreißenden und fantasievollen Abend. Zu den Höhepunkten gehören eine Transkription der berühmten, ursprünglich für Orgel komponierten Toccata und Fuge und als Zugabe ein Stück aus der musikalischen Tradition des Balkans. , Originalvertonung, Online verfügbar von 22/07 bis 07/08.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Maja Dielhenn... Das Aubrac ist ein einsames Hochplateau vulkanischen Ursprungs, das sich über drei Départements erstreckt: Cantal, Lozere und Aveyron. Im Winter ist es eine trostlose, gottverlassene Region, im Sommer ein sattgrünes Auenland, übersät von Kräutern und Blumen, deren Vielfalt in Europa ihresgleichen sucht. Sie schmecken nicht nur den Tausenden von stolzen Aubrac-Rindern, die von Ende Mai bis Mitte Oktober das Landschaftsbild des Hochplateaus prägen und deren Glockengeläut weit ins Land hinein zu hören ist. Die Flora des Aubrac liefert auch zwei weltberühmten Sterneköchen täglich neue Inspiration: Michel und Sébastien Bras. Sie locken Feinschmecker aus aller Welt ins malerische Örtchen Laguiole, in eine Gegend, die aufgrund ihres launischen Wetters lange Zeit als eine der gefürchtetsten Stationen auf dem Jakobsweg galt. 360° Geo Reportage war einen Sommer lang auf den Hochweiden des Aubrac unterwegs. In diesem Jahr ist der Frühling spät in das Aubrac gezogen – höchste Zeit für die Transhumanz, den alljährlichen Auftrieb zu den Sommerweiden. Sechs Monate lang standen die Tiere überwiegend im Stall. Jetzt rückt die Freiheit näher, und man spürt: Die stolzen Aubrac-Rinder können es kaum erwarten, in die Berge und auf die Weiden zu kommen. Doch das ist nicht allein der Grund für das lautstarke Muhen. Die Aubrac-Rinder rufen ihre Kälber. Aubrac-Züchter Phillippe Boubal treibt 70 seiner Rinder in alter Tradition zu Fuß ins Hochland. Durch enge Gassen und mit ohrenbetäubendem Glockengeläut zieht die festlich geschmückte Herde durch die Dörfer und über die Landstraßen des Aubrac. Über zehn Stunden wird sie bis zu den Sommerweiden auf über 1.400 Metern unterwegs sein. Die Ursprünge dieser französischen Hirtenkultur reichen zurück bis ins Mittelalter, als Mönche sich hier ansiedelten, die dichten Wälder rodeten und zur Speisung von Jakobspilgern eine sogenannte Transhumanz etablierten – die sommerliche Fernweidewirtschaft. Über 200 Burons waren früher in der Region aktiv. Heute sind Jean-Claude Ramon und seine Mannschaft die Einzigen, die noch nach alter Tradition den ganzen Sommer über auf der Alm bleiben. , Online verfügbar von 22/07 bis 29/07.
20:15
I: Ryan Gosling, Rachel McAdams, James Garner, Gena Rowlands, James Marsden, Sam Shepard, David Thornton, Joan Allen, Kevin Connolly, Starletta DuPois, Ed Grady, Jennifer Echols; S: Jeremy Leven, Jan Sardi; R: Nick Cassavetes... Romanze nach Nicholas Sparks Roman., Im Pflegeheim liest ein alter Mann (James Garner) einer Alzheimerkranken (Gena Rowlands) aus Liebeserinnerungen vor: Die handeln von Tischler Noah (Ryan Gosling) und der höheren Tochter Allie (Rachel McAdams). Deren spießige Eltern und der Zweite Weltkrieg werden das Paar auseinanderreißen… Gosling und McAdams („Midnight in Paris“) verliebten sich am Set, verlobten sich – und trennten sich später.
22:15
R: Jana Buchholz... Porträt über den „La La Land“-Star, der in jede Rolle zu passen scheint., In seinem Debüt spielte er einen Skinhead, in „Drive“ war er ein Lonesome Rider und in „La La Land“ Posterboy: Der Kanadier Ryan Gosling pflegt eine Fassade, die jede Projektion möglich macht. Private Fotos gibt es von ihm kaum. Wer ist der Mann, der als Schüler so gemobbt wurde, dass er zu Hause unterrichtet werden musste? Und der einen Film über Albino-Kinder in Afrika produzierte?, Online verfügbar von 22/07 bis 21/08.
23:10
R: Oliver Schwabe... Sie waren das vielleicht irrste Pop-Phänomen der Nullerjahre: eine Teenieband aus Magdeburg, die in 68 Ländern Platin holte. Die vier reflektieren über Liebe, Heimat, Musik., Online verfügbar von 22/07 bis 29/07; Erstausstrahlung.
00:20
R: Natascha Pflaumbaum... Ganze Generationen sind in Deutschland mit der Blockflöte aufgewachsen. Die Blockflöte ist das Schulmusikinstrument schlechthin, denn sie ist einfach zu erlernen. Doch seltsam ist, dass sehr viele junge Menschen das Instrument erlernen, aber fast niemand dabei bleibt. Dabei ist die Blockflöte viel besser als ihr Ruf. Seit mindestens zwei Jahrzehnten kann man sie immer öfter in Konzertsälen hören. Auch weil einer der besten Flötisten der Welt, der Schweizer Blockflötist Maurice Steger, maßgeblich dazu beigetragen hat, dass die Blockflöte heute ihr großes Comeback erlebt. Er hat die Blockflöte konzertsaalfähig gemacht, längst vergessene Werke wiederentdeckt und so das Repertoire maßgeblich erweitert, und er hat das Blockflötenspiel technisch revolutioniert, indem er einen besonderen Klang mit riesigem Volumen entwickelte. Der Film folgt dem Virtuosen Maurice Steger für eine Zeit lang durch seine Welt – begleitet ihn zu Konzerten nach London, zu Meisterkursen an die Gstaad Baroque Academy, zu einer CD-Aufnahme ins elsässische Guebwiller, zu seinen Blockflötenbauern, zu den Meyer-Brüdern, tief in die Schweizer Berge, und nach Taiwan, das sich gerade zur Blockflötennation entwickelt. Darüber hinaus erzählt der Film einige bizarre, wenig bekannte Geschichten über das Instrument: Denn wer glaubt, dass die Blockflöte allein der Barockmusik und dem klassischen Konzertsaal vorbehalten ist, der irrt gewaltig. Die Blockflöte – Ein Comeback. Der neue Sound von Maurice Steger ist ein Film über die Renaissance der Blockflöte, die auf dem besten Wege ist, Kultstatus zu erreichen. , Online verfügbar von 22/07 bis 29/07; Erstausstrahlung.
01:15
R: Jean-Pierre Loisil... Im Lukas-Evangelium heißt es, nach der Verkündigung habe Maria ihre Cousine Elisabeth besucht. Diese rief aus: Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen. Auf den Lobpreis der Elisabeth antwortete die Jungfrau Maria mit ihrem Magnificat. Zu Johann Sebastian Bachs Zeiten existierte der Text dieses Gesangs in der lutherischen Liturgie als deutsche Adaption und in lateinischer Fassung. 1723 vertonte Bach den lateinischen Text und überarbeitete seine Komposition im Jahre 1733 zum heute bekannten Magnificat. Beinahe hundert Jahre später, im Jahr 1831, vertonte Felix Mendelssohn Bartholdy mit Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser die Worte des Psalms 42. Als Schlussfuge fügte er den Vers Preis sei dem Herrn, dem Gott Israels, von nun an bis in Ewigkeit hinzu. Die Einführung neuer Chorsätze verlieh dem Werk eine Erhabenheit und einen Glanz, die mit der Intimität und Besinnlichkeit der ursprünglichen Fassung im Widerspruch standen. Mendelssohn erwies sich damit als würdiger Fortführer von Bachs Erbe. Die Weihnachtskantate Vom Himmel hoch, eine Choralkantate aus dem Jahr 1831 über das gleichnamige Weihnachtslied von Martin Luther, ist ebenfalls auf die Beschäftigung mit Bachs Werk zurückzuführen. Die Eleganz und Leichtigkeit, mit der Thomas Hengelbrock durch vielfältigste Klanglandschaften führt, wird von Publikum und Kritik immer wieder gelobt. Jedes Konzert des Dirigenten eröffnet neue musikhistorische Horizonte. In Hamburg beendete er unlängst eine Zusammenschau aus Beethoven-Symphonien und dem Werk Jörg Widmanns. Seine Magnificat-Interpretation in der Pariser Philharmonie erinnert daran, dass die Wiederentdeckung dieses Werks von Bach letztendlich Mendelssohn Bartholdy zu verdanken ist, der sich intensiv mit dem Werk Bachs auseinandersetzte. , Originalvertonung, Online verfügbar von 22/07 bis 29/07.
02:45
R: Loic Prigent... Wie kleiden sich Kerle von heute? Und gibt es überhaupt noch Männer mit Stil? Eine humorvolle Annäherung von Loic Prigent., Von Königen in Stöckelschuhen über edle Dreiteiler bis zu den Kapuzenpullis der Antifa, die längst Mainstream geworden sind: Loic Prigent zeigt, wie sich die Männermode in den letzten 300 Jahren verändert hat. Und er schaut sich auf der Modewoche in Paris um und checkt, was den Mann mit „Stil“ ausmacht. Was ist zu viel, was ist einfach nur langweilig? Wann ist sexy, wann elegant, wann sportlich angesagt? Und wie viel verrät man durch die Wahl des Outfits und der Accessoires von sich selbst? Prigent taucht ein in eine Welt der Exzentrik, und er fragt sich, warum ausgerechnet Fußballstars wie David Beckham ihre Klamotte so ernst nehmen und zu wahren Stilikonen geworden sind.
03:40
R: Jean-François Barthod
04:20
ARTE Journal
04:40
R: Fabrice Maruca
05:00
R: Victor Cohen Hadria... Originalvertonung.
05:45
Xenius
06:15
R: Thierry de Lestrade, Sylvie Gilman... (F 13). Yannick ist vierzehn Jahre alt und und nur 87 cm groß. In einem Tal in Ecuador leben ungewöhnlich viele Kleinwüchsige. Erstaunlicherweise erkranken sie weder an Diabetes noch an Krebs. Was schützt sie davor? Eine internationale Forschergruppe ergründet das Phänomen.
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Holger Riedel
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Stéphane Bergouhnioux, Sébastien Fallourd... Der schwergewichtige Franzose ist auf Gourmet-Tour durch Europa., Er ist Schauspieler, Winzer, Restaurantbesitzer und macht gern mit Eskapaden von sich reden. Hier feiert sich Gérard Depardieu als Bonvivant und zieht mit Koch Laurent Audiot durch die Lande, genießt lukullische Besonderheiten. Auftakt: Wurst und Brezel in Bayern. – Feiste Selbstinszenierung eines eitlen Gerne-Essers; bildstark, aber mit teils anstrengendem Gehabe.
09:25
I: Patrick Macnee, Gareth Hunt, Joanna Lumley, Pierre Vernier, Maurice Marsac; S: Brian Clemens; R: Yvon Marie Coulais... Diesmal stehen die New Avengers vor einem Rätsel: Im Jahr 1965 erschoss ein junger russischer Soldat Mitglieder der Heilsarmee und starb auf der Flucht. Dabei verwandelte sich sein Gesicht in das eines alten Mannes. Als seine frühere Partnerin Emma Peel vom Schicksal dreier französischer Arbeiter erzählt, die von einem russischen Offizier niedergeschossen wurden, erinnert sich Steed an den Fall. Das Agententrio Steed, Purdey und Gambit reist nach Frankreich und erlebt, wie ein benachbartes Schloss angegriffen wird – wieder ist es ein junger Russe und wieder altert sein Gesicht, als er erschossen wird ...
10:15
I: Patrick Macnee, Gareth Hunt, Joanna Lumley, Pierre Vernier, Maurice Marsac, Charles Millot; S: Brian Clemens; R: Yvon Marie Coulais... Ein Satellit ist außer Kontrolle geraten und sendet über Frankreich seltsame Signale. Steed vermutet, dass diese Signale K-Agenten wecken, die vor Jahren nach Frankreich eingeschleust und in künstlichen Schlaf versetzt wurden. Er ordnet die Eliminierung der 200 verbleibenden Agenten an. Geheimagent Stanislaw verrät Steed jedoch, dass noch zwei Superagenten leben, deren Auftrag bei Gelingen den Dritten Weltkrieg auslösen könnte ...
11:25
R: Stefan Richts... Seit 14 Jahren gehört der Willys zu Johana Londonos Familie. Der Jeep, Baujahr 1963, wurde vom Vater an die Tochter weitergegeben. Die 25-Jährige ist die einzige hauptberufliche Willys-Fahrerin in Kolumbien. Sie verdient sich ihr Geld mit dem Jeep als Taxifahrerin rund um die Provinzstadt Calarcá. Am Anfang reagierten die Menschen skeptisch auf die junge Frau hinter dem Steuer. Viele Fahrgäste hatten Angst, von ihr chauffiert zu werden. Nach und nach aber hat sich Johana Londono ihren Platz in der Männerwelt der Willys-Fahrer erkämpft. Kaum jemand fährt sicherer als sie. Schließlich hat Johana das Jeepfahren schon als Mädchen auf Kolumbiens abenteuerlichen Bergpisten an den Hängen der zentralen Andenkordilleren erlernt. Wie viele Familien sind auch die Londonos wirtschaftlich von dem Geländewagen abhängig. Neben dem Taxifahren transportiert Johana regelmäßig die Kaffee – und Bananenernte von der 20 Hektar großen Finca zu den Händlern im Umland. Das Vehikel ist dafür ideal. Viele sagen, Willys seien mulas con motor – motorisierte Esel. Die Geschichte der Willys begann 1940, als die US-Armee ein kleines geländegängiges Fahrzeug für den Einsatz im Zweiten Weltkrieg entwickeln ließ. Die Firma Willys-Overland bekam den Zuschlag. Über ein Entwicklungshilfeprojekt gelangten in den 50er Jahren über 600.000 ausrangierte Exemplare nach Kolumbien. Die für das steile und steinige Gelände idealen – weil widerstandsfähigen – Fahrzeuge erlangten auch hier Kultstatus. Sie werden auf Jeep-Fiestas und in Wettkämpfen gefeiert. In diesem Jahr will Johana Londono mit an den Start gehen. , Online verfügbar von 23/07 bis 30/07.
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
13:50
I: Ryan Gosling, Rachel McAdams, James Garner, Gena Rowlands, James Marsden, Sam Shepard, David Thornton, Joan Allen, Kevin Connolly, Starletta DuPois, Ed Grady, Jennifer Echols; S: Jeremy Leven, Jan Sardi; R: Nick Cassavetes... Romanze nach Nicholas Sparks Roman., Im Pflegeheim liest ein alter Mann (James Garner) einer Alzheimerkranken (Gena Rowlands) aus Liebeserinnerungen vor: Die handeln von Tischler Noah (Ryan Gosling) und der höheren Tochter Allie (Rachel McAdams). Deren spießige Eltern und der Zweite Weltkrieg werden das Paar auseinanderreißen… Gosling und McAdams („Midnight in Paris“) verliebten sich am Set, verlobten sich – und trennten sich später.
15:50
R: Jana Buchholz... Porträt über den „La La Land“-Star, der in jede Rolle zu passen scheint., In seinem Debüt spielte er einen Skinhead, in „Drive“ war er ein Lonesome Rider und in „La La Land“ Posterboy: Der Kanadier Ryan Gosling pflegt eine Fassade, die jede Projektion möglich macht. Private Fotos gibt es von ihm kaum. Wer ist der Mann, der als Schüler so gemobbt wurde, dass er zu Hause unterrichtet werden musste? Und der einen Film über Albino-Kinder in Afrika produzierte?
16:45
Teenager sind launische, pickelige Monster. Aber nicht nur: Sie sind vor allem neugierige, empfindsame Wesen, die eine faszinierende biologische Metamorphose durchmachen. Zwischen 10 und 18 Jahren verändert sich nicht nur der Körper, auch das Gehirn ist während der Pubertät eine Großbaustelle. In dieser Phase sind Jugendliche reizbar und empfindlich, aber auch überaus neugierig und kreativ. Wie wichtig ist Pubertät für die menschliche Entwicklung? Hormone sind dafür verantwortlich, dass sich das Gehirn der Jugendlichen neu strukturiert. Es kappt Verbindungen, die es nicht länger braucht. Stattdessen lässt es neue Bahnen wachsen, die das Handeln fördern und ein gesundes Funktionieren ermöglichen: eine Art Neustart. Allerdings entwickeln sich nicht alle Teile des Gehirns in der Pubertät gleich schnell. So werden die Gefühle der Anderen oft nicht mehr richtig erkannt und die eigenen nicht kontrolliert, die Folge sind blitzartige Wechsel von Wutausbrüchen zu Weinkrämpfen. Die Sexualhormone Östrogen und Testosteron bewirken auch eine Veränderung des Schlaf-wach-Rhythmus. Der Chronobiologe Christoph Randler unterscheidet in seiner Pubertätsstudie zwischen zwei Typen: den Eulen und den Lerchen. Eulen sind spät wach und fit, aber auch spät müde. Bei den Lerchen ist es genau umgekehrt. Die Xenius-Moderatoren und Emilie Langlade diskutieren mit einer Gruppe Jugendlicher über deren veränderten Rhythmus und dessen Konsequenzen für den schulischen Alltag. Denn im Abitur schneiden Eulen im Schnitt eine halbe Note schlechter ab als Lerchen. , Online verfügbar von 23/07 bis 21/10, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Jean-Michel Vennemani... Raphaël Hitier durchstreift heute die Ribeira Sacra: Das spanische Weinanbaugebiet liegt in der nordwestlichen Region Galicien nahe der portugiesischen Grenze. Das heilige Uferland, wie Ribeira Sacra übersetzt heißt, verläuft entlang des Flusses Sil, der sich seinen Weg durch einen imposanten Canyon gebahnt hat. Jahrhundertelang haben sich Menschen auf der Suche nach spiritueller Erfüllung in dieser abgeschiedenen Region niedergelassen. Im Mittelalter erhielten die religiösen Glaubensgemeinschaften vom König fruchtbares Ackerland, wodurch sie an wirtschaftlicher Macht gewannen. In der ganzen Region entstanden romanische Kirchen, Kapellen und Klöster, die zu bedeutenden Orten für die Pilger auf dem Weg nach Santiago de Compostela wurden. Das Flusstal des Sil hat seinen Zauber bis heute nicht verloren, und nach wie vor wird hier an den steilen Felshängen Wein angebaut. Die entsprechenden Kenntnisse brachten die Römer im ersten Jahrhundert nach Christus in die Region; später wurden sie von den Mönchen an nachfolgende Generationen weitergegeben.
17:40
R: Gil Kebaili, Evrard Wendenbaum... Schifffahrt, Tauchen, Bergsteigen, Höhlenforschung – die unterschiedlichen Besatzungsmitglieder der Scoresby-Mission geben alles, um die unermessliche Weite des Packeises zu erforschen und in die Geheimnisse der grönländischen Tundra vorzudringen. Sie wollen die Auswirkungen der Klimaerwärmung auf die majestätischen Landschaften genauer verstehen.Ein interdisziplinäres Team aus Wissenschaftlern, Sportlern und engagierten Freiwilligen unter Leitung des französischen Wissenschaftlers Evrard Wendenbaum bricht zur Erkundung einer arktischen Region auf, die als letzter unerforschter Landstrich Grönlands gilt, und sich bis zur wilden Tundra von Jameson Land erstreckt: Renland. Diese vollkommen unberührte Region liegt im Herzen des Scoresby Sunds, des größten Fjordsystems der Welt.Das Gebiet birgt imposante Landschaften und lässt die abenteuerlustigen Teilnehmer der Scoresby-Mission schier Unglaubliches zwischen Erde, Eis und Wasser entdecken. Dem Team der Scoresby-Mission bietet sich ein grandioser Anblick nach dem anderen. Gemeinsam erkunden sie das Terrain, nehmen wissenschaftliche Messungen vor und verbringen die wenige frei Zeit zusammen im Zeltlager. Die gesammelten Daten dienen vor allem dazu, den Einfluss des Schmelzwassers auf das Abrutschen der Gletscher besser zu verstehen – um damit die Auswirkung der Klimaerwärmung auf die Beschleunigung von Grönlands Enteisung genauer zu bestimmen.Ein wichtiges Phänomen, das zu zehn Prozent zum Pegelanstieg der Ozeane beitragen wird. Die Dokumentation begleitet die Wissenschaftler Schritt für Schritt, macht das starke Verbundenheitsgefühl der Besatzungsmitglieder deutlich und gibt dem Zuschauer Einblick in spektakuläre Entdeckungen zwischen Gletschern und Tundra. Dabei bringt die Sendung dem Zuschauer die ganze Schönheit des durch den Klimawandel gefährdeten Ökosystems nahe. , Erstausstrahlung.
18:35
R: Kim Rigauer... Ein Geheimtipp in der neuen Wanderszene ist der E4 auf Kreta. Der Fernwanderweg durchquert die größte Insel Griechenlands von West nach Ost. Im Südwesten ragt das Bergmassiv Lefka Ori etwa 2.500 Meter hoch auf und stürzt dann steil ins Meer. Der E4 bietet spektakuläre Blicke und kretische Gastfreundschaft. Bradley Mayhew ist mit der kretischen Wanderführerin Penelope unterwegs. Denn der Europäische Fernwanderweg Nr. 4 ist nicht überall gut markiert. Wandertourismus entsteht auf Kreta gerade erst. Der Pfad beginnt auf den Höhen der Westküste. Weit reicht der Blick über das tiefblaue Meer, bevor Bradley und Penelope absteigen und im Kloster Chrisoskalitissa vorbeischauen. Zwei Stunden später sieht es aus wie in der Karibik. Türkis leuchtet das Meer in der Lagune Elafonisi. Die beiden Wanderfreunde hängen die Bergschuhe über den Rucksack und wandern knietief durchs Wasser. An der Südküste fallen die Bergflanken steil ins Meer, so dass für Straßen kein Platz bleibt. Nur per Schiff oder wandernd kommt man voran. Der E4 folgt nun alten Dorfverbindungswegen. Das Meer ist stets im Blick. Charakteristisch für Kreta sind die tief eingeschnittenen Schluchten, die Berge und Küste verbinden. Penelope führt Bradley die Samaria-Schlucht hoch, 1.200 Meter Anstieg auf fast 18 Kilometer Länge, das ist anstrengend. Abends in den Bergen werden die Wanderer zu Lamm und Rotwein eingeladen und lauschen den Gesängen der Männer, die Rizitika, Freiheitslieder, anstimmen. Bradley muss nun allein weiter. Er steigt auf zur Kallergi-Berghütte und quert in zwei Tagen das karstige Gebirgsmassiv Lefka Ori, die Weißen Berge. An manchen Stellen sieht es aus wie auf dem Mond. Beim Dorf Aradena, das wegen einer Blutfehde verlassen ist, trifft er Marianna, die ihn durch den nahe gelegenen Canyon begleitet. Die Schlucht wurde von Rebellen als Versteck genutzt, erfährt Bradley und begreift, dass Kreter ebenso gastfreundlich wie freigeistig sind. Sfakia heißt die Region. Die vielen Eroberer Kretas, Byzantiner, Sarazenen, Osmanen haben sie nie völlig kontrolliert. Das Schöne an Kretas Schluchten: Sie führen direkt zum Meer. So endet der Tag für Bradley an der winzigen Marmara-Bucht mit bestem Essen und einem Sprung ins Wasser. , Online verfügbar von 23/07 bis 30/07.
19:20
ARTE Journal
19:40
R: Dennis Wells... Die vom gleißenden Sonnenlicht überfluteten Kykladen mit ihren leuchtend weißen Häusern, über die sich typisch blaue Kuppeldächer wölben, und mit den sich in ihren Häfen sanft schaukelnden Fischerbooten sind der Inbegriff des Inselparadieses. Doch die Inselwelt im Herzen der Ägäis hat mehr zu bieten als Postkartenmotive: Sie ist die Wiege der Bildhauerei, beherbergt einige der heiligsten Stätten Europas und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Der Zuschauer begegnet auf seiner Reise über die Kykladen Mönchen, einer Weinbäuerin, Steinbrucharbeitern, einer Bildhauerschülerin und dem Kapitän einer ganz besonderen Fähre.
20:15
I: Michael Caine, Nigel Green, Guy Doleman, Sue Lloyd, Gordon Jackson, Aubrey Richards, Frank Gatliff; S: Bill Canaway, James Doran; R: Sidney J. Furie... Agententhriller aus den Sixties: Michael Caine als Agent Harry Palmer., Was ist denn hier los? Britische Top-Wissenschaftler verschwinden spurlos, werden entführt und gehirn-gewaschen. Auftritt Harry Palmer (Caine): Der laut Personalakte arrogante, anmaßende und undurchsichtige Agent soll Licht in die Sache bringen. Sein Chef Ross (Guy Doleman) schickt ihn in die Spionageabwehr-Einheit von Major Dalby (Nigel Green), als Ersatz für einen toten Kollegen. Palmers erste Aktion geht schief, immerhin findet er aber ein Stück Tonband mit mysteriösen Geräuschen und dem Aufdruck „Ipcress“… Perspektivisch verwegene Bildkompositionen von „Augen der Angst“-Kameramann Otto Heller, der lässige John-Barry-Sound und ein lakonischer „Held“ mit Brille machten diesen Anti-Bond-Thriller zum Sixties-Kult – und Michael Caine zum Kinostar.
22:00
I: Jacques Tati, Jean-Pierre Zola, Adrienne Servantine, Alain Bécourt, Lucien Frégis, Betty Schneider; S: Jacques Tati, Jacques Lagrange, Jean LHôte; R: Jacques Tati... Geniestreich von Jacques Tati., Manager Arpel lebt mit seiner Familie in der noblen Pariser Vorstadt in einer Villa voller Designermöbel und Hightechzeug. Söhnchen Gérard kaspert viel lieber bei Onkel Hulot (Tati) herum. Der wohnt in einem Viertel, so schräg wie er selbst. Die Arpels beschließen, Monsieur Hulot zu erziehen… Tatis satirischer Kinohit über Fortschritts(irr)glaube gewann den Oscar als Bester Auslandsfilm.
23:50
R: Simon Wallon, Emmanuel Leconte... Der Dokumentarfilm Jacques Tati – Meister des Lachens lässt Ausschnitte aus Tatis Filmen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zu den Ölkrisen der 70er Jahre im Eiltempo Revue passieren. Tatis filmischer Blick auf eine aus den Fugen geratene Welt wird mit Archivaufnahmen untermauert. Sie vertiefen das Verständnis für die Geschwindigkeit und Intensität, mit der sich damals die sozialen und kulturellen Umwälzungen in Frankreich und im übrigen Europa vollzogen. Jacques Tati – Meister des Lachens zeigt nun die visionärsten Szenen eines Filmemachers, der zu Unrecht ins burleske Schubfach gesteckt wurde. Muss man modern sein? – die große Frage, die Tatis Werk durchzieht, scheint in den seither vergangenen 70 Jahren kaum an Gültigkeit verloren zu haben. Und schließlich lädt der Dokumentarfilm auch dazu ein, über sich selbst zu lachen – wie beim Durchblättern eines alten Fotoalbums. Von Tatis Schützenfest über Mein Onkel und Tatis herrliche Zeiten bis zu Parade lässt der Film das Werk des Künstlers auf originelle Weise Revue passieren. Der visionäre Filmemacher zeichnete in den sechs Kultfilmen, die er von Ende der 40er bis Anfang der 70er Jahre drehte, das Porträt einer sich rasant verändernden Welt. Die zwerchfellerschütternde Komik beruht auf Tatis subversiver Sicht der modernen Gesellschaft in ihrem Fortschrittswahn.
00:50
S: Tamar Tal; R: Tamar Tal... Die langen Monate im Wald, mit wenig Nahrung und Wasser. Die Flucht vor den Nazis: beschäftigt mit dem bloßen Überleben. Dies hat die drei Brüder völlig unterschiedlich geprägt: Emmanuel (85) hat sein Trauma verdrängt und noch nie darüber gesprochen. Andrea (83) verklärt seine Erinnerungen und behauptet, die Zeit in der Höhle genossen zu haben. Und weil Ruben (74) damals zu klein war, um sich überhaupt an etwas zu erinnern, muss er sich auf die Geschichten seiner Brüder verlassen. 70 Jahre nach dem Auszug aus der Höhle in den toskanischen Wäldern haben die drei Brüder völlig unterschiedliche Geschichten über die Ereignisse zu erzählen, die sich dort zutrugen. Jeder Bruder geht mit seiner Geschichte anders um. Jeder kompensiert schmerzhafte Erlebnisse auf seine eigene Weise, jeder findet sich anders zurecht. Doch nun, auf ihrer Suche, müssen sich die drei betagten Männer mit alten Ängsten auseinandersetzen, ihre Erinnerungen hinterfragen und eine Wahrheit ans Licht bringen, mit der sie alle drei leben können. Wir alle haben unsere Geschichten über die Vergangenheit. Wir ordnen die Fakten irgendwie an, wir löschen einzelne Details aus, wir erfinden manches. Und all das tun wir, um unser geheimnisvolles Leben mit Sinn auszustatten. Ohne unsere Geschichten würden wir verschwinden. Was aber, wenn unsere eigene Version mit der Geschichte anderer Mitbeteiligter nicht übereinstimmt? Wenn wir jemandem widersprechen, der selbst auch dabei war? Gibt es Wahrheit in der Erinnerung? Ein Film über drei mutige Männer und unser schwieriges Verhältnis zu Wahrheit, Erinnerung und Geschichte. , Online verfügbar von 23/07 bis 30/07; Erstausstrahlung.
02:00
R: Jean-Baptiste Mathieu... La belle bleue, die schöne Blaue wird Marseille auch genannt. Das Mittelmeer bestimmt das Leben der Stadt. Das gilt besonders für Klippenspringer wie Lionel Franc.
02:45
R: Bruce Mohun... Der ausufernde Einsatz von Antibiotika ist schuld an den widerstandsfähigen Erregern, die jährlich mehrere Tausend Leben kosten. Der Film zeigt, wie weit die Forschung mit der Entwicklung neuer Mittel ist.
03:30
ARTE Journal
03:50
Erstausstrahlung.
04:35
R: Fabrice Maruca
05:05
R: Jean-Pierre Loisil