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ARTE
05:45
Xenius
06:15
R: Emmanuel Descombes
06:40
R: Emmanuel Descombes
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Dominique Hennequin, Pascal Lorent
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Susanne Mayer-Hagmann
09:25
R: Luc Marescot... In der Südsee erforschen Biologen das Sozialverhalten von Riffhaien., Es ist ein Gewimmel aus Flossen, Leibern und Zähnen: Dutzende Riffhaie, hydraartig ineinander verschlungen im Kampf um einen Fetzen Beute. Doch was aussieht wie eine von Gier getriebene Fressorgie, ist in Wirklichkeit komplexes Sozialverhalten. Welchen Regeln folgt es? Seit der französische Naturfotograf Laurent Ballesta 2014 zum ersten Mal den weltweit größten Schwarm Grauer Riffhaie vor der Küste des Fakarava-Atolls abgelichtet hat, versucht er ihre kollektiven Jagdstrategien zu ergründen. 2017 startete er ein aufwendiges Experiment: 40 Tiere wurden mit Chips ausgestattet, um nachzuvollziehen, welche Wege sie nachts zurücklegen. Dabei gelangen tolle Filmaufnahmen. Im Anschluss: „Atolle – Kleinodien der Ozeane“.
10:55
R: Manuel Lefevre, Gil Kebaili
11:50
R: Agnes Molia, Thibaud Marchand
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
13:40
R: Alois-Marie Lenoan
14:10
I: Tom Hulce, F. Murray Abraham, Elizabeth Berridge, Simon Callow, Roy Dotrice, Milan Demjanenko, Charles Kay, Jeffrey Jones, Christine Ebersole, Miroslav Sekera, Roderick Cook, Patrick Hines, Nicholas Kepros; S: Paul Schaffer; R: Milos Forman... Milos Formans Musikerdrama präsentiert den Wiener Klassiker als durchgeknallten Popstar., Anno 1781 staunt ganz Wien über einen bizarren jungen Kerl namens Wolfgang Amadeus Mozart (Tom Hulce). Er ist grauenhaft kindisch, liebt das Dolce vita und delektiert sich an infantilen Späßen. Und er komponiert mit verblüffender Leichtigkeit eine Musik, die bald für Furore in der Kaiserstadt sorgt. Der erste, der Mozarts Genie erkennt, ist der Hofkomponist Salieri (Oscar-Preisträger F. Murray Abraham), und die Erkenntnis der eigenen Mittelmäßigkeit bereitet ihm Magenschmerzen. Er beginnt Mozart zu hassen, angestachelt durch die ignorante Selbstgefälligkeit, mit welcher der flegelhafte Göttersohn seine Triumphe feiert. Bald schwärzt Salieri Mozart bei Kaiser und Klerus an und sehnt am Ende sogar Mozarts Tod herbei… Der Exil-Tscheche Milos Forman kehrte für seinen glanzvollen Opernkrimi nach Prag zurück, eine Stadt, deren Kolorit der Film viel verdankt. Formans mit acht Oscars prämierte Biographie des Wiener Klassikers ist dabei alles andere als Heldenverehrung mit Goldrand. Der furiose Tom Hulce als Mozart beweist, dass Genie auch in einem Schafskopf stecken kann. Und der finstere Salieri rührt an ein Problem, das jeder kennt: Es tut weh anzuerkennen, wenn jemand besser ist.
16:45
Tierversuche scheinen zu belegen, dass ein hoher Testosteronspiegel mit aggressivem Verhalten zusammenhängt. Ob das auch für Menschen gilt, ist umstritten. Neuere Studien wollen belegen, dass das Männerhormon sogar sensibler macht und soziales Verhalten fördert., Erstausstrahlung.
17:10
R: Hannes Rossacher... Wolfgang Niedecken spürt dem Geist der Hippie-Ära nach: Auch wenn Dylan nicht beim Festival auftrat, ist er eng mit dem Ort verbunden. Im nahen „Big Pink“, dem rosa Sommerhaus, nahm Dylan mit The Band 1967 die legendären „Basement Tapes“ auf. Da muss Niedecken einfach selbst den Dylan spielen…, Online verfügbar von 19/06 bis 19/07; Erstausstrahlung.
17:40
R: Christian Stiefenhofer
18:35
R: Ina Kessebohm... William Turner war einer der bedeutendsten britischen Maler des 19. Jahrhunderts. Er wurde durch seine Landschafts- und Seebilder weltweit berühmt. Eine Reise durch Turners Landschaftspanoramen – von den Hügeln Yorkshires über die raue Ostküste bis hin zur Seenregion im Westen., Online verfügbar von 19/06 bis 19/07; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Die Jesidin Farida Khalaf ist durch die Hölle gegangen: entführt, verkauft, vergewaltigt von den Terroristen des IS. Doch sie hat nie aufgegeben. Die 21-Jährige ist ihren Peinigern entkommen und reiste mit einem deutschen Hilfsprogramm bis nach Baden-Württemberg. Hier hat sie den Mut gefunden, das Schweigen zu brechen: Sie erzählt ihre Geschichte, klagt ihre Peiniger öffentlich an und fordert Gerechtigkeit für sich und Tausende Jesidinnen, denen der IS Gewalt angetan hat. Als ihr Heimatdorf befreit wird, wagt Farida Khalaf eine riskante Reise in den Nordirak, um den Ort ihrer Kindheit noch einmal wiederzusehen – das Dorf, in dem die Terroristen das Glück ihrer Familie für immer zerstörten.
20:15
R: Antje Christ, Dorothe Dörholt... Sowohl in China als auch in Indien werden männliche Nachkommen traditionell bevorzugt, weibliche Föten hingegen oft abgetrieben. Was dazu führt, dass Millionen Männer im heiratsfähigen Alter keine Frau finden. Entführung, Missbrauch und Handel mit Mädchen nehmen zu. Anhand von persönlichen Schicksalen geht die investigative Doku Gründen und Folgen des von Menschen gemachten Ungleichgewichts nach., Erstausstrahlung.
21:45
R: David Evans... Anhand der Leidensgeschichte zweier jesidischer Frauen, die vom IS verschleppt, verkauft und monatelang vergewaltigt wurden, fragt die Doku: Werden Drahtzieher der Gräuel jemals zur Verantwortung gezogen? Viele Regierungen bevorzugen einen außergerichtlichen Weg… Über die „Suche nach Gerechtigkeit“., Erstausstrahlung.
22:45
Gäste: Jan Ilhan Kizilhan, Online verfügbar von 19/06 bis 26/06.
22:55
R: Annalisa Piras... Die westliche Wertegemeinschaft wankt, die strategischen Rahmenbedingungen ändern sich. Wie versucht die EU, die Sicherheitsbelange ihrer Bürger zu wahren? Migration, Konflikte, Terrorismus, Cyberkrieg und Kriegstreiberei vor den Türen Europas bilden eine Gemengelage, die nach einer historischen Trendwende in der europäischen Sicherheits – und Verteidigungspolitik verlangen. Zugleich zeigen das Brexit-Referendum und der Wahlsieg Donald Trumps, dass die Wähler zunehmend für nationalistische und populistische Lösungen empfänglich sind. Anderthalb Jahre lang begleitete die renommierte Filmemacherin Annalisa Piras die hohe Vertreterin der EU für Außen – und Sicherheitspolitik, Federica Mogherini. Mogherini wurde 2015 mit der Ausarbeitung einer Globalen Strategie für die Außen – und Sicherheitspolitik der EU beauftragt, an deren Umsetzung sie nun mit hohem Tempo arbeitet. Die Globale Strategie ist der breiten Öffentlichkeit kaum vertraut. Noch geringer ist die Zahl derer, die sie wirklich verstehen. Der in zweijähriger europaweiter Zusammenarbeit entstandene Dokumentarfilm führt an unterschiedliche Schauplätzen und zeigt wenig bekannte Initiativen, darunter die Operation Sophia, bei der erstmals eine EU-Flotte im südlichen Mittelmeer zur Zerschlagung von Schleusernetzwerken und Lebensrettung zum Einsatz kommt, und die zivile Aufbaumission EUCAP Sahel in der nigrischen Schleuserhauptstadt Agadez. Er veranschaulicht die komplexen Zusammenhänge zwischen Sicherheit, Migration und Wirtschaftsentwicklung und die Hintergründe, welche die EU zum Umdenken veranlassen. Dazu gehören Gemeinschaftseinsätze im Rahmen der im Lissaboner Vertrag vorgesehenen Ständigen Strukturierten Zusammenarbeit sowie die engere Zusammenarbeit mit der Nato.
00:00
R: Mylene Sauloy... Frauen! Leben! Freiheit! skandieren Hunderte Frauen in Paris und Kobane, im türkischen Kurdistan und im irakischen Sindschar, an dessen Befreiung von der terroristischen IS-Miliz sie kürzlich beteiligt waren. Mit dem Schnellfeuergewehr in der einen Hand und der kurdischen Fahne in der anderen posieren junge Kämpferinnen lachend vor ihren Jeeps. Sie sind in diesem Teil der Welt die Hoffnung der anderen Frauen, die nicht nur von den Dschihadisten gequält, sondern auch von einer frauenfeindlichen, patriarchalisch geprägten Gesellschaft unterdrückt werden. Diese junge Generation tritt das Erbe der vor rund 40 Jahren in der Türkei gegründeten Partei der freien Frauen an, die heute im Kandil-Gebirge im Norden des Iraks verankert ist. Sakine Cansiz, die Gründerin und Ikone der Bewegung, wurde im Januar 2013 in der Rue La Fayette in Paris ermordet. Heute versammelt die nach wie vor der kurdischen Arbeiterpartei PKK nahestehende radikale Frauenbewegung ihre Anhängerinnen: Hunderte Frauen aus Frankreich, Deutschland und Schweden verstärken die Reihen der syrischen, irakischen und türkischen Kämpferinnen in den Dörfern Kurdistans. Während sich junge Europäerinnen dem sogenannten Islamischen Staat und seinem barbarischen Kalifat anschließen, haben sich diese Frauen das ehrgeizige Ziel gesteckt, der Geschichte des Nahen Ostens eine andere Richtung zu geben und mit der Waffe in der Hand eine demokratische Gesellschaft zu erkämpfen, in der Männer und Frauen die gleichen Rechte haben.
00:55
I: Matthew McConaughey, Jared Leto, Jennifer Garner, Steve Zahn, Dallas Roberts, Griffin Dunne, Kevin Rankin, Deneen D. Tyler, J. D. Evermore; S: Craig Borten, Melisa Wallack; R: Jean-Marc Vallée... Aidsdrama mit Matthew McConaughey („True Detective“) nach Fakten., „Sie müssen meine Blutproben mit denen von so nem Analritter vertauscht haben!“ Ron Woodroof (McConaughey) – Elektriker, Rodeoreiter und Superhetero – fasst es nicht, als die Ärzte Aids diagnostizieren und ihm nur noch 30 Tage geben. Von den Kumpels gemieden, verbündet er sich mit der Transe Rayon (Jared Leto) und schmuggelt neue, 1985 noch nicht zugelassene Medikamente ins Land… Jean-Marc Vallée („Wild – Der große Trip“) drehte keinen Betroffenheitsfilm, sondern ein Buddymovie, in dem es überraschend viel zu lachen gibt. Die spindeldürren Helden ernteten den Oscar als Haupt- bzw. Nebendarsteller. Ein dritter ging ans Make-up.
02:50
R: Franck Cuvelier
03:40
ARTE Journal
04:00
Online verfügbar von 20/06 bis 19/08; Erstausstrahlung.
05:00
Ein großartiges Line-up für einen guten Zweck: Im Juni 2016 versammelt der Sänger und Songwriter Fetsum seine Freunde und musikalischen Weggefährten in der Berliner Waldbühne für ein Konzert für Kinder im Krieg und auf der Flucht. Seeed sind der deutsche Inbegriff für Reggae-Musik. Mit ihrem lockeren und mitreißenden Mix aus Dub, Ska, Hip-Hop, Reggae und Dancehall haben sie schon so manchen Tanzmuffel zum Wackeln gebracht; die Beatsteaks gehören zu den bekanntesten und erfolgreichsten Alternative-Rockbands Deutschlands mit grandiosen Liveshows. Der amerikanische Soulsänger und Rapper Aloe Blacc wurde weltbekannt mit seinen Hits I Need a Dollar und Wake Me Up. Max Herre, Rapper und Singer-Songwriter, lässt extra für das Festival die PxP Allstars in wechselnden Konstellationen miteinander auftreten – da werden einige Songs exklusiv für dieses Konzert interpretiert. Die beteiligten Künstler verzichten für den guten Zweck auf jegliche Gagen. Der in Berlin lebende Sänger und Songwriter Fetsum ist kreativer Kopf und Ideengeber des Festivals. Als Sohn einer aus Eritrea geflüchteten Mutter speist sich sein Engagement auch aus seinen biografischen Wurzeln. Beim Publikum kommt seine Idee jedenfalls hervorragend an: Die Waldbühne war in kurzer Zeit ausverkauft. , Gäste: Künstlerische Leitung: Fetsum, Originalvertonung, Online verfügbar von 20/06 bis 20/07.
06:15
Xenius
06:45
R: Cathy Baker
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Matthias Heeder, Monika Hielscher
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Timothée Janssen
09:35
R: Ian Bremner, Richard Max... Chinas Große Mauer war nach neuen Messungen einst über 21 000 km lang. Hightechdrohnen liefern auch Aufschluss über die Bauweise des Bollwerks. Forscher graben u. a. 2000 Jahre alte Militärstrategien aus.
11:25
R: Sebastian Lindemann
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
13:55
I: Bernadette Lafont, Claude Brasseur, André Dussollier, Charles Denner, Guy Marchand, Philippe Léotard; S: Jean-Loup Dabadie, François Truffaut; R: François Truffaut... Schwarze Komödie von François Truffaut. Eine junge Kriminelle schert sich nicht um bürgerliche Moral – und fegt durch eine Machowelt., Für seine Doktorarbeit über kriminelle Frauen sucht der biedere Soziologe Stanislas (André Dussollier) die junge Camille Bliss (Bernadette Lafont) im Gefängnis auf. Die kesse Brünette soll einen Verehrer umgebracht haben. In Tonbandinterviews erzählt die schöne Frau ihre Lebensgeschichte. Wie sie es als Neunjährige anstellte, dass ihr Stiefvater zu Tode kam – und sie ins Erziehungsheim. Wie sie noch minderjährig flüchtete und Männer dazu brachte, ihr erst zu helfen und dann das Zeitliche zu segnen. Bald hat sie auch dem braven Stanislas den Kopf verdreht. Gemeinsam mit seiner scheuen Sekretärin Hélene (Anne Kreis) kann er Camilles Unschuld beweisen. Die Folgen aber sind fatal… Eine lebenslustige Femme fatale schickt mit unbekümmerter Sexualität und Gespür für Gelegenheiten reihenweise Männer ins Verderben. Ungewohnt boulevardesk und vulgär malt Truffaut („Die letzte Metro“) ein turbulentes Sittenbild mit Stars (u.?a. Claude Brasseur, Philippe Léotard), Anspielungen auf Hitchcocks „Vertigo“ und gehörigem Augenzwinkern – etwa wenn Guy Marchand für seine Schäferstündchen statt säuselndem Jazz eine LP mit dem Dröhnen von Indianapolis-Boliden auflegt. Oder wenn sich ein zehnjähriger Knirps aus „künstlerischen Gründen“ weigert, seine Super-8-Aufnahmen zu zeigen. Eine Doku über Lafont, die 1957 ihr Debüt in Truffauts frühem „Die Unverschämten“ gab, folgt im Anschluss.
15:30
R: Agnes Molia, Raphaël Licandro... Das Monument in Südengland ist einer der geheimnisvollsten prähistorischen Bauten. Wie bewegten Menschen die riesigen Steine? Wozu dienten die? Erkenntnisse in Kürze.
16:00
R: Jan Hinrik Drevs... Obwohl Hamburgs Hafen 100 km hinter der Elbmündung liegt, zählt er zu den bedeutendsten der Welt. Die Hansestadt bietet mehr Brücken als Venedig, das UNESCO-Weltkulturerbe Speicherstadt oder berühmte Baustellen wie Elbphilharmonie und HafenCity. Die Doku stellt Menschen zwischen Traditionskiez und hipper Szene vor.
16:55
Neue Erkenntnisse beweisen: Viele Tiere stehen dem Menschen näher als bislang angenommen. Mit den Affen sind wir genetisch jedenfalls zu 98,7 Prozent identisch. Was unterscheidet uns dann eigentlich vom Schimpansen? Gefragt werden die weltbekannte Primatenforscherin Jane Goodall (84) und der Psychologe Daniel Hanus., Online verfügbar von 20/06 bis 20/07, Mehr zu den einzelnen Themen unter: arte.tv/xenius.
17:20
R: Hannes Rossacher... Auf den Spuren Bob Dylans ist Wolfgang Niedecken mittlerweile im hohen Norden der USA angekommen. In Minnesota, an der Grenze zu Kanada, ist Bob Dylan geboren und aufgewachsen, und dort hat er auch seine Liebe und seine Faszination für die Musik entdeckt. Minnesota hat sich seit Bob Dylans Kindheit in den 1940er Jahren stark verändert. Früher lieferten Eisenminen, Stahlfabriken und Häfen den Menschen dort eine solide Lebensgrundlage, doch diese Zeiten sind schon lange vorbei. Doch wie geht man dort mit dem Wandel um, und wie hat diese Region im Norden der USA den jungen Bob Dylan geprägt? In Bob Dylans Geburtsort Duluth trifft Wolfgang Niedecken Menschen, die das vergangene Amerika und auch Bob Dylan nicht vergessen haben. Unter ihnen sind die Folkmusikerin Sarah Krueger und der Produzent Tim Nelson. Sie gehören zu einem Kreis junger Musiker, die Dylan-Songs aus sämtlichen Schaffensphasen neu aufnehmen und als Duluth Does Dylan veröffentlichen. Anschließend geht es für Wolfgang Niedecken in das Bergbaustädtchen Hibbing. Dorthin zog Dylan im Alter von nur sechs Jahren, nachdem sein Vater an Polio erkrankt war und keine Arbeit mehr finden konnte. In Hibbing wird Wolfgang Niedecken eines klar: Ohne das Aufwachsen in Minnesota wäre aus Bob Dylan wohl niemals der Musiker und Nobelpreisträger geworden, der er heute ist. , Online verfügbar von 20/06 bis 20/07; Erstausstrahlung.
17:50
R: Hajo Bergmann
18:35
R: Mirella Pappalardo... Aix-en-Provence ist die lebenslange Heimat des Malers Paul Cézanne. Sie hat seit jeher Künstler und Handwerksbetriebe angezogen. Dort stellt die Familie Fouque in Handarbeit Krippenfiguren aus Ton her und lebt diese Handwerkstradition in vierter Generation. Aix ist auch Studentenstadt und die junge Metropole der Region, in der man häufig auf Spuren des berühmten Stadtsohns Cézanne stößt. Wie die Stadtvilla, in der Paul Cézanne aufgewachsen ist und die er unzählige Male in seinen Bildern aus immer neuen Winkeln inszeniert hat. Wie in seinen Gemälden treffen sich traditionsbewusste Menschen einmal im Jahr zum gemütlichen Picknick am Fuße des Berges Sainte-Victoire. Initiatorin ist Mireille Fouque, eine wahrlich echte Provenzalin. Das Frühstück im Freien erinnert an das Lebensgefühl zu Zeiten Cézannes. Das Umland von Aix-en-Provence zog Cézanne magisch an. Besonders der Berg Sainte-Victoire. Auf der Anhöhe Les Lauves in Aix-en-Provence kümmert sich der Kunsthistoriker Jean-Pierre Cassely um das Atelier Paul Cézannes. In den 1950er Jahren hat ein amerikanischer Cézanne-Liebhaber das Gebäude vor dem Verfall gerettet. Dort scheint die Zeit stillzustehen. Heute ist es als Museum zugänglich und vieles steht noch so da, wie der Künstler es hinterlassen hat. Cézanne liebte die heitere, karge Landschaft der Provence. Er suchte in der Natur das Ewige und wurde nach seinem Tode für Generationen von Malern ein Vorbild. Zahlreiche Touristen erkunden den berühmten Landstrich auf seinen Spuren. , Online verfügbar von 20/06 bis 20/07; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Wenn Jeni Karabishlieva von Frankfurt ins bulgarische Varna reist, dann nicht, um sich wie die vielen anderen deutschen Touristen am berühmten Goldstrand zu sonnen. Sie will Hunde retten. Denn allein in Varna leben Schätzungen von Tierschutzorganisationen zufolge an die 7.000 herrenlose Hunde. Viele verwahrlost und krank. Jeni und ihre Mitstreiterin Mariela Tasseva versuchen den Straßenhunden zu helfen. Mit Geldern, die sie über ihren Verein Animal Hope Bulgaria-Varna in Deutschland einsammeln, päppeln sie die Hunde auf, lassen sie impfen, tierärztlich versorgen und versuchen dann, die Tiere an neue Herrchen in Deutschland zu vermitteln. Seit zehn Jahren engagieren sie sich. Immer wieder stoßen sie auf Widerstand. Eine gängige Reaktion: Ein Drittel der Bulgaren ist arm, denen geht's auch nicht besser als den Hunden. Doch nun gibt es offenbar ein weiteres Hindernis. Die Regierung in Sofia hat neue Regeln eingeführt – zusätzlich zu den EU-Verfahren, die ohnehin bei der Ausfuhr von Hunden gelten. Die Tierschützerinnen sind in Aufruhr: Was bedeuten die neuen Bestimmungen für ihre Schützlinge? Werden sie sich überhaupt noch an Tierfreunde in Deutschland vermitteln können? Auch Blogger Ivailo Vassilev fragt sich, was es mit den neuen Bestimmungen auf sich hat. Für seinen Blog über Tierschutz geht er der Frage nach, wozu die zusätzlichen Bestimmungen dienen sollen. Wie argumentieren die Behörden? Und wie wirkt sich das auf das Problem mit den streunenden Hunden am Goldstrand aus?
20:15
I: Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Albert Dupontel, François Cluzet, Karin Viard, Gilles Lellouche, Mélanie Laurent, Zinedine Soualem, Julie Ferrier, Olivia Bonamy; S: Cédric Klapisch; R: Cédric Klapisch... Cédric Klapisch („Barcelona für ein Jahr“) zeigt die vielen Gesichter der Stadt der Liebe. Das Schönste: Juliette Binoche., Mit „So ist Paris“ hat sich Regisseur Cédric Klapisch einen Herzenswunsch erfüllt: eine Hommage an seine Heimatstadt. Hier wird Paris selbst zum Darsteller, zum Bindeglied zwischen all den Menschen, deren Leben sich als buntes Kaleidoskop der Hoffnungen und Verzweiflungen vor uns ausbreitet. Ausgangspunkt ist der junge Tänzer Pierre (Romain Duris), der an einer schweren Herzkrankheit leidet. Als seine alleinerziehende Schwester Élise (Juliette Binoche) von der bevorstehenden Transplantation erfährt, zieht die Sozialarbeiterin kurzerhand zu ihm und bringt ihre drei Kinder gleich mit. Unterdessen hat sich Geschichtsprofessor Roland (Fabrice Luchini) in die Studentin Laetitia (Mélanie Laurent aus „Inglourious Basterds“) verliebt, auf die auch Pierre ein Auge geworfen hat … So unterschiedlich und doch verbunden wie die Personen des Films sind auch die Arrondissements von Paris – diese Verschiedenheit macht für Cédric Klapisch die Identität der Metropole aus. In den Figuren des Stadtgeschichtsexperten Roland und seines Architektenbruders Philippe („Ziemlich beste Freunde“-Star François Cluzet) stellt Klapisch der Liebe zum historischen Paris die Notwendigkeit zur Veränderung gegenüber. Terrorgefahr und erhöhte Polizeipräsenz, seit 2015 auch Teil von Paris, spielen in dem Film von 2008 noch keine Rolle.
22:20
R: Annette Baumeister... Für „SOS Eisberg“ riskieren beide ihr Leben, quälen sich gegenseitig für ihre Visionen. Leni Riefenstahl und der weitgehend vergessene Filmemacher Arnold Fanck arbeiten 1932/33 an einem spektakulären Filmprojekt in Grönland. Während Fanck nach „SOS Eisberg“ abstürzt, macht Riefenstahl Karriere. Nach dem Krieg verdingt sich der einstige Starregisseur als Waldarbeiter., Online verfügbar von 20/06 bis 20/07; Erstausstrahlung.
23:15
R: Hubert Sauper... Doku von Hubert Sauper („Darwins Alptraum“)., Alle meinen es gut mit dem Südsudan: die chinesischen Ölbohrer, die jede Absicht von Kolonialismus weit von sich weisen, aber mit ihrer Arbeit das Wasser vergiften. Die US-Missionare, die Dorfkindern Kleidung aufzwingen, weil ihre Nacktheit Gott stören könnte. Und die vielen anderen neuen Herren des seit 2011 offiziell souveränen Südsudan, die sich trotz eines tobenden Bürgerkriegs gut gelaunt in dem Land tummeln. Hubert Saupers entlarvenden Beobachtungen zur „Hilfe“ für die Dritte Welt wirken mitunter wie Aufnahmen von einem anderen Planeten – leider ist seine bittere Doku keine Science-Fiction., Erstausstrahlung.
01:00
I: Gérard Depardieu, Yolande Moreau, Isabelle Adjani, Benoît Poelvoorde, Miss Ming, Albert Delpy, Gustave Kervern, Bernard Geoffrey; S: Benoît Delépine, Gustave Kervern; R: Benoît Delépine, Gustave Kervern... On the road mit Gérard Depardieu., Mit seinem Einkaufswagen ramponiert er parkende Autos, beim Reparieren der Klotür schließt Serge (Gérard Depardieu) sich versehentlich ein. „Einen Tag in Rente“, schimpft seine Frau (Yolande Moreau), „und schon herrscht Anarchie.“ Das gilt auch für diesen Film (u. a. mit Isabelle Adjani und Benoît Poelvoorde), der skurrile Ideen, absurde Situationen und schräge Typen im Überfluss bietet: Weil ihm Verdienstbescheinigungen früherer Arbeitgeber fehlen, holt der pensionierte Schlachter Serge sein altes Motorrad aus der Garage. Auf der Reise durch die Provinz und in seine Vergangenheit muss er diverse Demütigungen über sich ergehen lassen, bis er am Ende zu sich selbst findet.
02:30
R: Brian Armstrong
03:15
ARTE Journal
03:35
Online verfügbar von 21/06 bis 20/08; Erstausstrahlung.
04:20
R: Nicolas Rendu... Hergé, der Schöpfer von Tim und Struppi, war ein impulsives Kind, das schwer zu beaufsichtigen war. Allein das Zeichnen konnte ihn beruhigen ...
05:50
Xenius
06:15
R: Emmanuel Descombes
06:45
R: Simon Watel
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Alessandro Cassigoli
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
Wie sich Jungtiere unsichtbar machen, zeigt der vielfach prämierte Tierfilmer Kurt Mündl., Somatolyse lautet der Fachbegriff für eine Finesse der Evolution, die das Verschmelzen eines Lebewesens mit seiner Umgebung durch eine besondere Musterung beschreibt. Die Doku zeigt, welche Tarnstrategien unter anderem Rehkitze, Feldhasenbabys und junge Wildschweine vor natürlichen Feinden schützen sollen.
09:25
Earthflight
10:55
R: Doug Hamilton, Alan Ritsko
11:50
R: Agnes Molia, Nathalie Laville
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
13:55
I: Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Albert Dupontel, François Cluzet, Karin Viard, Gilles Lellouche, Mélanie Laurent, Zinedine Soualem, Julie Ferrier, Olivia Bonamy; S: Cédric Klapisch; R: Cédric Klapisch... Episodendrama über Leben und Lieben in Paris., Was haben ein herzkranker Tänzer, eine überforderte Sozialarbeiterin (die wunderbare Juliette Binoche), ein sanftmütiger Gemüsehändler, ein Geschichtsprofessor auf Liebesabwegen und ein illegaler Einwanderer gemeinsam? Eigentlich nichts – nur die Stadt, in der sie leben: Paris. Mit „So ist Paris“ hat sich Regisseur Cédric Klapisch („Barcelona für ein Jahr“) einen Herzenswunsch erfüllt: eine Hommage an seine Heimatstadt. Hier wird die Stadt der Liebe selbst zum grand acteur, zum Bindeglied zwischen all den Menschen, deren Leben sich als buntes Kaleidoskop der Hoffnungen und Verzweiflungen vor uns ausbreitet. Dabei verzichtet Klapisch auf komplexe Zusammenhänge und gewährt lediglich episodenhafte Einblicke in das Leben seiner Figuren. Das ist mal amüsant, mal skurril, mal melancholisch, aber immer lebensnah. So wie das wahre Leben, nicht nur in Paris.
16:00
R: Sebastian Lindemann
16:55
Jemand läuft gegen eine verschlossene Glastür. In vielen von uns löst dieses Bild etwas aus, manche verziehen sogar das Gesicht. Denn wir wissen, wie weh das tut. Empathie – die Fähigkeit, sich in Andere hineinfühlen zu können, ist tief in uns verankert. Nicht nur Menschen sind einfühlsam. Auch in der Tierwelt gibt es Beispiele für empathisches Verhalten. Der Verhaltensforscher Frans de Waal erklärt, warum Empathie den Zusammenhalt in Gemeinschaften stärkt. Doch wenn Empathie so eine wichtige Fähigkeit ist, warum sind wir dann nicht jedem gegenüber empathisch? Wie reagieren wir, wenn wir auf völlig fremde Menschen treffen? Die Xenius-Moderatoren Dörthe Eickelberg und nehmen in Paris an einem ungewöhnlichen Experiment teil: Vier Minuten lang schauen sie einer unbekannten Person in die Augen – ohne zu sprechen. Das Ergebnis ist erstaunlich ... Was beim Empfinden von Empathie im Gehirn passiert, untersuchen Forscher des Max-Planck-Instituts in Leipzig. Sie haben Liebespaaren Schmerzen zugefügt. Allerdings immer nur einem der Partner: Ob der andere allein beim Anblick die gleichen Schmerzen erleidet? Insbesondere autistischen Kindern fällt es jedoch beispielsweise schwer, sich in andere hineinzuversetzen. Der Grund: Sie können die Mimik und Gestik ihres Gegenübers oft nicht deuten. Die Psychologin Simone Kirst will diesen Kindern mit einer App spielerisch beibringen, Gefühle anderer Menschen besser erkennen zu können. Also kann man Empathie sogar trainieren? , Online verfügbar von 21/06 bis 19/09, Mehr zu den einzelnen Themen unter: arte.tv/xenius.
17:20
R: Hannes Rossacher... Auf seiner Reise durch Bob Dylans Amerika zieht es Wolfgang Niedecken nach New Orleans in Louisiana. Die Stadt am Mississippi-Delta ist seit jeher ein Sehnsuchtsort von Künstlern und Exoten. So zeigte sich auch Bob Dylan seit seinem ersten Besuch im Jahr 1964 stets von dem dort herrschenden einzigartigen Mix aus europäischer, afrikanischer und Latino-Kultur fasziniert und zählte die Stadt zu seinen großen Einflüssen. Woher kommt der einzigartige Flair der Stadt, und wohin hat sich das kulturelle Zentrum der Südstaaten bis heute entwickelt? Wolfgang Niedecken trifft in New Orleans Autoren und Künstler, die ihm genau das erklären können. Einer von ihnen ist der Musiker und Besitzer der weltbekannten Preservation Jazz Hall, Benjamin Jaffe. Er weiß, warum die Musik der Südstaaten bis heute so stark mit der Identität ihrer Bewohner verknüpft ist und warum eine Stadt wie New Orleans ohne Musik nicht überleben kann. Schließlich waren es auch Blues, Jazz und Gospelmusik, die den Menschen geholfen haben, die schwere Zeit nach dem Hurrikan Katrina zu überstehen. So wie die Band Joyful, die Wolfgang Niedecken mit einem Dylan-Klassiker im Gepäck in ihrem Studio besucht. , Online verfügbar von 21/06 bis 21/07; Erstausstrahlung.
17:50
R: Hajo Bergmann
18:35
R: Mirella Pappalardo... Venetien im Norden Italiens ist die Heimat Tizians, eines der Meister der italienischen Hochrenaissance. Immer nimmt die Natur in seinen Bildern einen Platz ein. Zu seiner Zeit ein Novum. Die Reise auf Tizians Spuren beginnt in seinem Geburtshaus in Pieve di Cadore und führt nach Venedig. Sein Geburtshaus beherbergt das Tizian-Museum. Nicht weit davon entfernt lebt der Holzkünstler Mauro Lampo. Auch Mauros Kunst ist von den Bergen und Landschaften geprägt. Diese Berglandschaften bergen auch viele Gefahren. Mitten in den Dolomiten, im Vajont-Tal in der Provinz Belluno, sind Freiwillige der Bergrettung unterwegs zu einem Einsatz. Sie sorgen für den Schutz und die Sicherheit von Wanderern und Bergsteigern. In der Universitätsstadt Padua, im Süden der Region Venetien, sind Tizians Frühwerke zu bewundern. Viele davon zeigen den heiligen Antonius, obwohl bis heute niemand weiß, wie er eigentlich ausgesehen hat. Tizians Werke lassen den Betrachter teilhaben an den Ideen des Künstlers und manchmal auch an den irdischen Bedürfnissen. Mit diesen beschäftigen sich die Renaissance-Bäckerin Daniela Storoni und der Eismacher Dario Olivier. Sie weihen ihre Besucher in die Geheimnisse der damaligen Rezepte und Kräuter ein. So bleibt das Vermächtnis Tizians bis heute lebendig. , Online verfügbar von 21/06 bis 21/07; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Hunderte Frauen sitzen in Rumänien im Gefängnis ein – wegen Gattenmordes. Auf jahrelange Gewalt zu Hause folgt jahrelange Haft. Es tut mir leid, was mit meinem Mann passiert ist, erklärt Raluca, aber mir tut auch leid, wie sehr ich all die Jahre gefoltert worden bin. Die Geschichten der Frauen ähneln sich: Oft leben sie in ärmlichen Verhältnissen auf dem Lande und haben früh geheiratet. Oft gehen dem Mord viele Jahre des Missbrauchs voran – auch gegen die gemeinsamen Kinder. Und fast immer trinken die Männer viel zu viel. Doch in der von Armut und Perspektivlosigkeit geprägten rumänischen Provinz hat der Mann das Sagen, und Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet. Es sei kein Tag ohne Prügel vergangen, erzählt auch Cristina. Sie hat ihren Mann mit einem Hammer getötet. Wenn ihr Mann getrunken hatte, machte er auch vor den Kindern nicht Halt. Als er tot war, war Cristina erleichtert. Die Gefängnisstrafe hat sie verbüßt, nun versucht sie einen Neuanfang. Ihre Kinder sind im Heim, das Jüngste in einer Pflegefamilie. Dass ihr Verhältnis zu ihnen trotz jahrelanger Trennung gut und eng ist, grenzt an ein Wunder. Dennoch: Bis sie wieder mit ihnen zusammenleben kann, muss sie noch viele Hürden nehmen. Die Trennung von den Kindern – auch für Raluca ist das die größte Strafe. Und ihre Kinder haben ihr die Tat nicht verziehen, schon jetzt ist das Verhältnis gebrochen. Re: begleitet zwei Frauen, die sich nach eigenen Angaben nicht anders zu helfen wussten, als gewaltsam gegen ihre Ehemänner vorzugehen.
20:15
I: Anna Netrebko, Plácido Domingo, Kwangchul Youn, Evelin Novak, Fabio Sartori... In der Staatsoper Unter den Linden in Berlin gibt Startenor Plácido Domingo Shakespeares Königsmörder., Schon 2015 begeisterte Domingo als Macbeth Publikum und Kritiker. In der Inszenierung von Harry Kupfer übernimmt er erneut die Rolle des schottischen Monarchen, seine ehrgeizige Gemahlin verkörpert Anna Netrebko. – 1865 feierte Verdis Oper nach Shakespeares Drama Premiere, die musikalische Leitung hier hat Daniel Barenboim. Manche Leute meinen, Theaterstücke und Opern soll man nicht im TV, sondern live schauen. Klar, die Atmosphäre, die im Saal herrscht, erlebt man zu Hause nicht. Allerdings ist es auch eine Kostenfrage, Weltstars wie diese in der Staatsoper Berlin zu sehen. Wenn man überhaupt noch Karten ergattert, fangen die Plätze, auf denen man nicht nur hört, sondern auch (gut) sieht, bei 162 Euro an., Erstausstrahlung.
23:15
I: Anna König, Till Butterbach, Ines Marie Westernströer, Julia Becker, Anne Ratte-Polle, Christian Natter; S: Julia C. Kaiser; R: Julia C. Kaiser... Ein Paar stellt seine Beziehung auf die Probe., Anna (Anna König) und Hans (Till Butterbach) sind ein Langzeitpaar, ihre Freunde nennen sie nur „die Hannas“. Anna registriert als Erste, dass ihre Beziehung eingefahren ist. Die Physiotherapeutin will Veränderung – und findet sie bei ihrer flippigen Patientin Nico. Derweil lässt sich Hans mit seiner Bootcamptrainerin Kim ein… Skurril-surreale Bild- und Toneinfälle, originelle Kameraperspektiven: Der Gefühlsreigen reizt mit authentischen Dialogen und Ideenreichtum zum Lachen und Weinen. Nur im letzten Drittel verliert er sein Thema zeitweise aus den Augen., , Produktion: tellfilm Deutschland, SR, SWR, BR, ARTE, Online verfügbar von 21/06 bis 21/07; Erstausstrahlung.
00:55
S: John Halas, Joy Batchelor, Borden Mace, Philip Stapp, Lothar Wolff; R: John Halas, Joy Batchelor... Zeichentrickfilmfabel im Arte-Trickfilmabend., Auf der maroden Farm von Bauer Jones ruft der Eber Old Major die Tiere auf, zu rebellieren und eine Gesellschaft zu errichten, in der alle Tiere gleich sind – und fällt tot um. Lastpferd Boxer, Esel Benjamin und die anderen Tiere verjagen tatsächlich die Menschen und schuften hart, um die Farm zu einem Paradies zu machen. Doch bald wirft sich das zynische Schwein Napoleon zum neuen Herrn auf. Er meint: „Alle Tiere sind gleich – aber einige sind gleicher als andere!“ In den 1950ern, mitten im Kalten Krieg, wurde dieser neben „Watership Down“ wohl bekannteste britische Zeichentrickfilm von der CIA finanziert. Bereits die Vorlage von George Orwell ist eine beißende Fabel über die von Stalin (= Napoleon) pervertierten Ideen eines Karl Marx (= Old Major), der Geheimdienst bestand aber auf einem weniger resignativen Finale.
02:10
R: Vincent Chaffard
02:40
R: Brian Armstrong
03:25
ARTE Journal
03:45
Online verfügbar von 22/06 bis 21/08; Erstausstrahlung.
04:30
S: Nicolas Rendu, Vincent Brunner; R: Nicolas Rendu... Als junge Britin aus gutem Hause geriet sie auf die schiefe Bahn wurde und zur Queen of Crime: Agatha Christie.
05:00
R: David Ctiborsky