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3 SAT
06:00
3satTextVision
06:05
R: Peter Kunz... Zahllose Frauen in Indien werden unterdrückt, vergewaltigt oder ermordet. Peter Kunz ergründet das rückständige Geschlechterbild insbesondere auf dem Lande, zeigt aber auch ermutigende Beispiele von Frauen, die lernen, sich zu wehren.
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Anne Will
11:15
R: Renato Pugina... Er will die von ledigen Muslimas „weggelegten“ Waisen „beherzen“, ihnen ein Zuhause und Perspektive geben: Der Schweizer Hansjörg Huber hat in Marrakesch ein Kinderdorf mit Schule, Sportplatz und Krankenstation für Waisen gebaut, die von der muslimischen Gesellschaft verstoßen werden.
12:05
R: Helen Arnet... Er selbst bezeichnet sich scherzhaft als Krankenschwester oder Urinkellner – Reiko Schulz ist diplomierter Pflegefachmann in einer Demenzabteilung. Reporterin Helen Arnet begleitet Reiko bei seiner anspruchsvollen Arbeit und erlebt die heiteren und manchmal auch bedrückenden Momente des Pflegealltags. Sie taucht ein in die Welt von Pflegenden, die die Befindlichkeiten ihrer Patienten ständig neu erfühlen müssen. Reiko Schulz ist Pflegefachmann mit Leib und Seele. Während andere Pfleger ihren Beruf im Schnitt nach zehn bis 15 Jahren an den Nagel hängen, geht er seiner Arbeit jeden Tag mit Begeisterung nach. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man jemandem helfen kann, sagt Schulz, der vor zwölf Jahren von der deutschen Ostseeinsel Usedom in die Schweiz gekommen ist. Die meisten Menschen denken beim Stichwort Altenpflege vor allem ans Eingeben von Essen, an Toilettengänge und Inkontinenz-Einlagen. Und tatsächlich müssen die Grundbedürfnisse der Menschen im Pflegeheim befriedigt werden. Als diplomierter Pflegefachmann ist Reiko aber ebenso verantwortlich für Pflegepläne und – ziele. Und er sorgt dafür, dass die geplanten Maßnahmen in Teamarbeit umgesetzt werden. Reiko beobachtet Krankheitsverläufe, versorgt Wunden, führt Gespräche mit Angehörigen und überprüft die Wirksamkeit von Pflegemaßnahmen. Vor allem aber bauen Pflegefachleute Beziehungen zu den Pflegeheimbewohnerinnen und – bewohnern auf.
12:30
R: Michele Sauvain, Hedi Bäbler... Sie ist jung, voller Tatendrang und will die Welt entdecken. Dabei soll sie auch ihr Rollstuhl nicht bremsen: Sie will unbedingt nach New York. Rahel Ebneter kann nicht allein aufstehen, ihre Beine sind gelähmt, ein Arm ist verkrüppelt – aber sie lacht und findet, sie könne ja immerhin den anderen Arm gebrauchen und habe einen klaren Verstand. Die 23-Jährige will leben und Spaß haben. Und sie will reisen, die Welt sehen, das ist ihr großer Traum. Rahel Ebneter verkauft am Zürcher Bellevue selbst geschriebene Geschichten, um sich so eine Reise nach New York zu finanzieren. Schon als Zwölfjährige hat Rahel das Geschichtenschreiben für sich entdeckt. Und dabei schnell gemerkt, dass die Gschichtli sich sogar verkaufen ließen: Zuerst bei den Nachbarn, dann auf dem Dorfplatz. Ihre Mutter hat sie ihr jeweils aufgeschrieben und fotokopiert. Nach sechs Jahren hatte sie ihre erste Reise zusammen und fuhr mit ihrer Großmutter nach Paris. Dort hat sie den Spruch entdeckt, den sie zu ihrem Lebensmotto gemacht hat: Wunsch überlegen, weitergehen und in Tat umsetzen. Seither hat sie sich vorgenommen, die Welt zu bereisen. Mit ihrer Arbeit in der Behindertenwerkstatt des Wohnheimes, in dem sie lebt, könnte sie sich eine Reise nach New York niemals leisten. So setzt sie mithilfe ihres Schreibcomputers ihre Fantasie in wunderbare Geschichten um. Von der Geschäftsleiterin der Buchhandlung Orell Füssli am Bellevue hat Rahel Ebneter die Erlaubnis bekommen, ihre Geschichten ab und zu vor dem Geschäft zu verkaufen, und ist so ihrem Traum ein rechtes Stück nähergekommen. Die beiden Autorinnen Michele Sauvain und Hedi Bäbler haben die junge Frau bei ihrem Abenteuer begleitet.
13:00
ZIB
13:15
R: Michael Weinmann... Der Militärpilot Andreas Kuhn steht vor der größten Herausforderung seiner fliegerischen Karriere: dem Starten und Landen auf einem Flugzeugträger. Eigentlich liegt die Heimatbasis von Andreas Kuhn in Meiringen BE. Aber der Luzerner ist in Virginia Beach, an der amerikanischen Ostküste, stationiert. Dass ein Schweizer bei der Navy fliegt, hat Tradition. Der Film begleitet den Piloten bei dem Qualifikationsflug. Das Austauschprogramm begann, als die Luftwaffe 1995 Flugzeuge vom Typ F/A-18 anschaffte. Seither arbeitet immer ein Schweizer Militärpilot bei der Navy und ein amerikanischer Pilot bei der Luftwaffe. Der 37-jährige Kuhn ist als Fluglehrer in den USA und bildet amerikanische Piloten auf dem F/A-18 aus. Zum Aufenthalt des Schweizers gehört aber auch, dass er die sogenannte carrier qualification absolviert, also das Starten und Landen auf einem Flugzeugträger. Sechs Wochen lang hat Kuhn auf diesen Moment an Land trainiert. Dann steht die Bewährungsprobe auf dem offenen Meer an. Reporter Michael Weinmann und Kameramann Brian Gottschalk konnten als erstes Fernsehteam überhaupt einen Schweizer Piloten bei einem solchen Flugzeugträger-Qualifikationsflug begleiten.
13:35
In sieben Etappen bereist der Schweizer Reto Brennwald den amerikanischen Kontinent von Nord nach Süd, von Alaska nach Feuerland. Die erste Etappe führt von Alaska bis nach Atlin in Kanada. Zwei Kontinente, zehn Länder, 20 000 Kilometer. Die Reihe Panamericana ist eine Annäherung an Nord – und Südamerika, gekennzeichnet durch Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Zunächst begleitet Reto Brennwald die Ureinwohner Alaskas, die Inupiat, auf der Jagd. Dabei vermittelt er Einblicke des Lebens am äußersten Rand des amerikanischen Kontinents. Mit dem Truck reist Reto Brennwald weiter auf einem der einsamsten Highways der USA durch die Tundra nach Süden. Die Stadt Cordova im Prinz-William-Sund lebt vom Lachsfang und ist umgeben von einer faszinierenden Gletscherlandschaft. Schließlich reist der Filmemacher mit dem Zug über die Grenze nach Kanada. Am White-Pass verfolgt er die Spuren des Goldrauschs und trifft auf die moderne Variante dieser Glücksritter.
14:20
Die zweite Etappe führt von Atlin in Kanada nach San Francisco. In der Goldmine im Goldsuchernest Atlin spielt Ron Smallwood Golf und ist auf der Jagd nach dem raren Edelmetall. Der Banff Nationalpark ist berühmt für seine Wölfe und Bären. Der Schweizer Peter Dettling fotografiert sie in freier Natur und nimmt Reto Brennwald mit auf eine Foto-Jagd. Weiter östlich spricht man Deutsch, bei den Hutterern, einer Täufergemeinde aus Südtirol. Ihr strenges aber heiteres Leben in Gütergemeinschaft beeindruckt Reto Brennwald. Südlich der Grenze zu den USA folgt ein landschaftlicher Höhepunkt: der Yellowstone, ein brodelnder Vulkankessel unter dem gleichnamigen Nationalpark.
15:00
Mit den unbekannten Seiten der Traumstadt San Francisco beginnt der dritte Teil der Reise. Reto Brennwald unterhält sich auf einem Stadtrundgang über das Leben der Schwarzen in den USA. Auf dem legendären Highway 1 macht er spontane Begegnungen mit Asphalt-Abenteurern und gelangt nach Santa Cruz, der Hauptstadt der kalifornischen Surfer. Eine völlig andere amerikanische Realität ist das konservative Utah. Im Staat der Mormonen trifft Reto Brennwald Waffenliebhaber und erhält Einblicke, die überraschend, aber auch schockierend sind. Mit einer Gruppe bärtiger Harley-Fahrer gelangt der Reporter zum Naturwunder Arches-Nationalpark und schließlich in die Pueblostadt Taos in New Mexiko.
15:40
Die vierte Etappe führt Reto Brennwald von Taos über Mexiko nach El Salvador. Am Rande von Taos erkundet er die Earthships von Architekt und Abfallprophet Mike Reynolds. Bärbeißig und beharrlich verfolgt dieser seine Vision vom einfachen Leben. Seine Ökobehausungen sind aus Abfall gebaute und mit Erdwärme und Solarenergie versorgte, bewohnbare Treibhäuser, die auch einen Teil der Ernährung der Bewohner liefern. Einladende Plazas und prunkvolle Paläste prägen das Bild der mexikanischen Kolonialstadt Guanajuato auf fast 2100 Metern Höhe. Die barocken und neoklassischen Gebäude und Kirchen aus der Blütezeit der Silberminen im 18. Jahrhundert sind wahre Meisterwerke und gehören zum Weltkulturerbe der UNESCO. In San Salvador zeigt das vom Bürgerkrieg geprägte El Salvador sein furchterregendes Gesicht: Die berüchtigten Mara-Salvatrucha-Banden erpressen, vergewaltigen und morden.
16:25
Für Reto Brennwald geht es weiter von Panama bis nach Peru. Im Dschungel von Panama trifft er die Embera-Indianer. Sie leben größtenteils noch nach ihren überlieferten Traditionen. Die Indianer empfangen Reto Brennwald freundlich und geben ihm einen Einblick in ihre Lebensweise. Weiter südlich ist die Panamericana durch den Darien-Gap, einen wilden Dschungel, unterbrochen, den man nicht mit Fahrzeugen durchqueren kann. Die Reise auf dem Luft – und Wasserweg nach Kolumbien führt entlang der Route der Drogenschmuggler. Die Fahrt mit einem Schnellboot über den Golf von Turbo ist besonders abenteuerlich. Medellín im Norden Kolumbiens hat noch immer den Ruf einer Drogenhölle. Doch Reto Brennwald erfährt, dass die zweitgrößte Metropole des Landes eine annähernd sichere Stadt geworden ist. Die Etappe endet mit der Ankunft in Cusco, der ehemaligen Hauptstadt des Inkakönigreichs.
17:05
Die sagenumwobene Ruinenstadt Machu Picchu wirkt erst mystisch im Nebel, entfaltet aber im Sonnenlicht ihren vollen Zauber. Von dort aus reist Reto Brennwald weiter nach Bolivien. Die Grenze von Peru nach Bolivien überquert er per Schilfboot auf dem Titicacasee und gelangt später nach La Paz, dem mit fast 4000 Metern über dem Meer höchstgelegenen Regierungssitz der Erde. Magische Momente erlebt Reto Brennwald auf dem Salar de Uyuni, dem größten Salzsee der Erde auf 3600 Metern Höhe: Die Fahrt durch das zentimetertiefe Wasser, die Begegnung mit Salzarbeitern und die Spiegelungen von Salzkegeln, Landschaft und Wolken begeistern ihn. Nach einer Passfahrt auf 5000 Metern erreicht er gut durchgeschüttelt die farbenprächtige Laguna Colorado mit ihren seltenen Flamingo-Arten.
17:45
Reto Brennwalds letzte Etappe führt von Argentinien bis ans Ende der Welt. Buenos Aires nennt man auch das Paris Lateinamerikas. Die Bewohner lieben den eleganten Auftritt. Sie gelten aber auch als selbstverliebt und neurotisch. Kaum etwas illustriert das besser als der Tango. Viel bodenständiger präsentiert sich das Leben der Gauchos auf den großen Estancias im Norden des Landes. Auf dem Rücken schneller Pferde kontrollieren sie Herden von bis zu 4000 Rindern. Schließlich gelangt Brennwald an die Südspitze des amerikanischen Kontinents, in die letzte Stadt Feuerlands, Ushuaia. 20 000 Kilometer nach dem Start in Wainwright, Alaska, gelangt Brennwald schlussendlich ans fin del mundo, ans Ende der Welt am Beagle-Kanal.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Tobias Müller... im Wandel. Vor zwanzig Jahren noch undenkbar, zahlen einzelne Tierhalter heute Zehntausende Euro, um ihren Lieblingen Spitzenmedizin angedeihen zu lassen. Moderator Tobias Müller (o.) berichtet aus dem Tierspital Zürich, wo Hunde Herzschrittmacher bekommen und Katzen mit Strahlentherapie behandelt werden.
21:45
Der Aletsch ist der größte Gletscher der Alpen: ein Eisgigant von magischer Schönheit. Seine einmalige Lage begeistert besonders Forscher und Künstler. Jetzt kämpft man gegen das Abschmelzen. Der Klimawandel macht dem Gletscher gewaltig zu schaffen: Der Eispanzer schrumpft jedes Jahr rund 50 Meter in der Länge und zwölf Meter in der Höhe. Sein Verschwinden bedroht nicht nur Landwirtschaft und Tourismus, sondern die gesamte Flora und Fauna.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Jürgen Vogel, Moritz Bleibtreu, Petra Schmidt-Schaller, Georg Friedrich, Rainer Bock, Mark Zak, Helena Schönfelder, Fabian Hinrichs, Valery Tscheplanowa, Paul Faßnacht; S: Maximilian Erlenwein; R: Maximilian Erlenwein... Psychothriller in Albtraumbildern. Jürgen Vogel wird von Moritz Bleibtreu verfolgt., Motorradmechaniker Erik (Vogel) führt mit Julia (Petra Schmidt-Schaller) und ihrer Tochter Linda ein beschauliches Leben in der Provinz. Bis er vom dubiosen Henry (Bleibtreu) verfolgt wird – den niemand sonst zu sehen scheint… Regisseur Maximilian Erlenwein („Schwerkraft“) gelang ein bedrohlicher Genrefilm – wunderbar atmosphärisch und nur am Ende etwas reißerisch.
23:55
Geschätzt 37?000 Deutsche unter 26 haben kein Dach über dem Kopf. Manuela Grötschel von der Notschlafstelle in Essen hilft obdachlosen Jugendlichen, in die Gesellschaft zurückzufinden.
00:25
10 vor 10
00:55
ECO
01:20
Erstausstrahlung.
01:45
Das globale Bahnnetz hat eine glorreiche Vergangenheit. Aber hat es auch eine Zukunft? Dieser Frage gehen Reporter in Bahnhöfe dieser Welt – Nächster Halt Zukunft nach. Sie machen Halt an sieben verschiedenen Bahnhöfen der Welt und fragen vor Ort: Wer braucht die Bahn – und weshalb?
02:30
R: Reto Vetterli, Denise Langenegger... Hochbetrieb bei Rega 10 in Wilderswil bei Interlaken: Pilot Rick Maurer, Arzt Thomas von Wyl und Rettungssanitäter Marco Lei holen gleich zwei verunfallte Skitourenfahrer aus dem Gebiet Steingletscher. Weil das Gelände zu steil ist, wird eine Winde eingesetzt. Einen Gleitschirmflieger, der im Simmental abgestürzt ist, kann das Team von Rega 10 nicht retten. Der Mann stirbt auf dem Unfallplatz. Die Crew des Ambulanzjets startet Richtung Athen, um die viel zu früh geborene Julie heimzubringen. Die Mutter war in den Ferien, als das Baby völlig überraschend mit Kaiserschnitt zur Welt gebracht werden musste. Und Gitti Kuhn, Einsatzleiterin des Helikopters, versucht, eine verzweifelte Frau zu beruhigen, deren Mutter auf einer Wanderung schwer gestürzt ist. Rick Maurer findet den Unfallort aus der Luft – die Rettung aus dem Wald ist allerdings schwierig.
03:15
R: Reto Vetterli, Denise Langenegger... Schwierige Bergung für das Team von Rega 10: Am Harder, dem Hausberg von Interlaken, muss eine verunfallte Frau aus dem unwegsamen Gelände geholt werden. Die Crew mit Pilot Rick Maurer, Rettungssanitäter Marco Lei und Arzt Thomas von Wyl setzt eine 60-Meter-Winde ein und bringt die Frau direkt ins Spital. Der zweite Einsatz ist lebensrettend: In Mamishaus ist ein Motorrad mit einem Auto kollidiert. Der Motorradfahrer ist schwer verletzt und muss rasch ins Inselspital geflogen werden. Und auch die kleine Anouk braucht einen schnellen Transport: Nach einem Sturz auf dem Spielplatz besteht der Verdacht auf innere Verletzungen. Flight Nurse Yvonne Horisberger ist derweil unterwegs im Rega-Ambulanzjet, um gleich zwei Patienten in Sardinien und Marseille abzuholen und zu repatriieren, also zurück in die Schweiz zu bringen. Es handelt sich um einen 80-Jährigen, der sich in den Ferien den Oberschenkel gebrochen hat, und um eine ältere Frau, die unter akuten Herzproblemen leidet. Judith Jerez vom Sozial – und Betreuungsdienst der Rega besucht im Spital Frühchen Julie. Das Baby kam völlig unerwartet während der Ferien der Eltern in Griechenland zur Welt und musste im Rega-Jet in die Schweiz gebracht werden. Ein Schock für die Mutter. Judith Jerez fragt nach, wie es der Familie geht. Sie besucht regelmäßig Patienten, die allenfalls Mühe haben, das Erlebte zu verarbeiten.
03:55
R: Reto Vetterli, Denise Langenegger... Die Crew von Rega 10 in Wilderswil fliegt ins Napfgebiet. In einem Stall wurden Mutter und Tochter bewusstlos gefunden. Offenbar haben sie giftige Güllegase eingeatmet. Jetpilot Philipp Simmen wird nach einem dreimonatigen Beförderungsprozess endlich zum Flugkapitän befördert. Mit dem vierten Streifen auf der Schulter fliegt er nach Italien, um einen Mann zu repatriieren, der bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt wurde. Der Ambulanzjet wird zur Intensivstation. Flight Nurse Yvonne Horisberger hat nicht nur ihn zu betreuen: An Bord ist auch ein vierjähriges Mädchen, das unter den Folgen eines Schleudertraumas leidet. Rick Maurer arbeitet derweil für ein Partnerunternehmen der Rega. Im Akkord transportiert er Teer, Holzstämme oder Fallschirmspringer.
04:40
R: Reto Vetterli, Denise Langenegger... Arzt Thomy von Wyl ist mit der Crew von Rega 3 unterwegs nach Sarnen. Dort hat ein Traktor die Lärmschutzwand über der A8 durchschlagen und ist mehrere Meter weiter unten auf den Pneus gelandet. In der Einsatzzentrale klärt eine Ärztin den Fall eines Patienten auf Mallorca. Der muskelkranke Mann hat den Arm gebrochen. Kann er mit einem Linienflug in Begleitung einer Rega-Pflegefachfrau zurückgebracht werden? Oder kommt der Ambulanz-Jet zum Einsatz? Die Crew von Bern-Belp erlebt eine ereignisreiche Nacht. In Le Locle holt sie einen Patienten, der auf dem Stadtfest gestürzt ist und wahrscheinlich einen Herz-Kreislauf-Stillstand hatte. Die Erstversorgung ist anspruchsvoll. Erst um 4.00 Uhr früh kommt das Rega-Team zurück auf die Basis. Pilot Rick Maurer und die Crew von Rega 10 fliegen zum Ritzlihorn bei Guttannen. Dort ist ein Kletterer wegen Steinschlags abgestürzt. Die Bergung in der Steilwand ist schwierig, deshalb kommt ein Rettungsspezialist des SAC zum Einsatz.
05:20
R: Reto Vetterli, Denise Langenegger... Suchaktion für Rega 10: Am Niesen hat sich ein Mann verlaufen und steckt in unwegsamem Gebiet fest. Pilot Rick Maurer und seine Crew können den Wanderer an der Winde in Sicherheit bringen. Die Jetcrew reist nach Venedig, um einen Patienten zu repatriieren, der fast ertrunken ist. Selbst für die erfahrene Flight Nurse Yvonne Horisberger ist das ein besonderer Einsatz. Sie begleitet den Mann auf einer Wasserambulanz zum Flughafen. Philipp Simmen ist nicht nur Jetpilot, er leitet auch ein Millionenprojekt zur Anschaffung von drei neuen Ambulanzjets. Beim Flugzeughersteller Bombardier in Kanada kann er den Rumpf der ersten neuen Rega-Maschine besichtigen.
06:05
R: Susanne Freitag... Bordeaux – der Name steht für Weinkultur wie kein anderer. Doch lange galt die Metropole als schön, aber spießig. Jetzt ist sie Kult und wurde sogar zur beliebtesten Stadt Frankreichs gewählt. Das alte Bordeaux glänzt mit seinen imposanten Bauten, von denen über 300 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Daneben wurden in den letzten Jahren ganze Stadtviertel und der Hafen modernisiert. 70 000 Studenten sorgen für Leben in der Kneipenszene. Die 250 000 Einwohner sind stolz auf ihre Geschichte und ihren historischen Stadtkern. Das Ufer der Garonne ist zu einer Trendmeile für Flaneure geworden. Das Aushängeschild aber ist und bleibt der Wein. Und ausgerechnet in der Branche, für die die Stadt weltberühmt ist, gibt es nun ein Immigrationsproblem. Fast 130 Schlösser mit umliegenden Weinbergen sind inzwischen in chinesischer Hand. Nicht alle traditionsbewussten Winzer der Region sind darüber begeistert. Autor Gert Anhalt lädt die Zuschauer zu einem Kurztrip in die alte Handelsmetropole ein und trifft bei seinen Recherchen unter anderem einen jungen Koch, der im ältesten Lokal der Stadt kulinarische Klassiker neu interpretiert; einen wagemutigen Flusskapitän, der mit riesigen Bauteilen des Airbus A380 eine erschreckend niedrige antike Brücke passiert und einen Winzer aus Hongkong, der ein Chateau im Spitzenwein-Gebiet von Saint Emilion betreibt.
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Kölner Treff
11:45
Thema
12:30
ECO
13:00
ZIB
13:20
R: Jörg Daniel Hissen... Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnliche Menschen, erzählt ihre Geschichten und fängt das Lebensgefühls der Westcoast ein. Die Reise beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Mit seinen Protagonisten erzählt Hissen spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Er trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Unter anderem begleitet er den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt der Zuschauer alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic-Nationalpark. Das Film-Team begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Zuschauer erlebt eine faszinierende Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.
14:05
R: Jörg Daniel Hissen... Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden Feuermelder Jim Shotwell auf seinem Wachturm.
14:50
R: Jörg Daniel Hissen... Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf The Golden State an der Westküste der USA.
15:35
R: Jörg Daniel Hissen... Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im Yosemite National Park geht es auf Klettertour, und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopter-Piloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben.
16:15
R: Jörg Daniel Hissen... Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bisonherde Kaliforniens. In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profi-Surfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen.
17:00
R: Johannes Hano... Der Zweiteiler gibt tiefe Einblicke in das Leben von Kanadiern verschiedenster Herkunft., Weltoffen, liberal, locker: So präsentieren sich die Kanadier selbst, durchaus in Abgrenzung zu den benachbarten USA. Tatsächlich bietet das riesige Flächenland, das Einwanderung nach wirtschaftlichen Bedürfnissen steuert, Raum für verschiedenste Lebensweisen, Toleranz wird großgeschrieben. Teil 1 der bildgewaltigen Doku von Johannes Nano ist dem Norden gewidmet. Das Team besucht u. a. irisch- und britischstämmige Fischer in Neufundland und Inuit-Jäger in der Arktis. Die kämpfen gegen die Folgen der ökonomischen Globalisierung.
17:45
R: Johannes Hano... Letzter Teil der bildstarken Reise mit globalisierungskritischem Unterton., Die Kanadier schätzen die Freiheit und die Natur, die ihr Land bietet. Doch immer neue Gesetze schränken sie ein, die Industrie zerstört Wälder und Küsten. Die 2. Etappe zeigt die Gratwanderung Kanadas zwischen Tradition und Moderne, beginnend an der Pazifikküste über Vancouver, der Einwanderungsmetropole für Chinesen, ostwärts bis nach Montreal.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Claus U. Eckert... Über die Folgen der Wisch-und-weg-Mentalität., Ob Frühjahrsputz oder Kehrwoche: Der Kampf gegen den Schmutz trägt manchmal manische Züge – und ist doch lästige Pflichtübung. Wer es sich leisten kann, delegiert die Drecksarbeit an private Hilfen, Profis oder Putzroboter. Weil altbewährte Hausmittel wie Essig, Soda oder Natron in Vergessenheit geraten, wird Fett, Flecken und Keimen oft mit aggressiver Chemie zu Leibe gerückt. Schnell und gründlich, so die Devise. Viele Mittel in den bunten Plastikflaschen sind nicht nur überflüssig, sondern belasten die Umwelt. Und: Übertriebene Hygiene ist ungesund, schädigt womöglich das Immunsystem und begünstigt Allergien. Drei Grundputzmittel reichen, weiß die Haushaltsexpertin Elke Wieczorek und gibt Nachhilfe. Danach gehts bei „scobel“ um Geschäfte mit der Hausarbeit.
21:00
Früher hieß sie Hausarbeit, heute generative Sorgearbeit oder Care-Arbeit. Sie wird immer mehr von Dienstleistern erledigt – weiterhin vornehmlich von Frauen – und schlecht bezahlt. Kochen, putzen, einkaufen, waschen, Kinder erziehen – und dann noch die häusliche Pflege, die der Staat zunehmend an die Familien abschiebt, die häufig darunter zerbrechen: Wie kann die Gesellschaft alle Arten von Arbeit auf alle Geschlechter verteilen? Die bundesdeutsche Gesellschaft hat einen tiefgreifenden Strukturwandel hinter sich: von der fordistischen Industriegesellschaft hin zu einer wissensbasierten Industrie – und Dienstleistungsgesellschaft im 21. Jahrhundert. Vor diesem Hintergrund diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen verschiedene Facetten der Thematik haushaltsnaher Dienste: Gleichstellungs – und rechtspolitische Aspekte der Regulierung des Arbeitsplatzes Privathaushalt sind inzwischen ebenso in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung gerückt wie sozialhistorische und beschäftigungsrelevante Perspektiven. Hausarbeit stellt einen erheblichen ökonomischen Faktor da – wird aber bislang von Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen der Gesellschaft kaum wahrgenommen. Das bisschen Arbeit könne man doch nebenbei machen. Man – das sind, wie Untersuchungen zeigen, in erster Linie Frauen, denen die sogenannte generative Sorgearbeit nebenbei und ohne Bezahlung aufgebürdet wird. Der sogenannte Gender-Care-Gap, also die ungleiche Verteilung von Hausarbeit zu Lasten der Frauen, führt letztlich auch noch dazu, dass Frauen nach der Verrentung im Schnitt 53 Prozent weniger Geld zur Verfügung haben als Männer – und das, obwohl sie mehr gearbeitet haben. Diese Situation stellt die Gesellschaft nicht nur vor große, bislang kaum wahrgenommene Probleme mit Blick auf Kindererziehung, häusliche Pflege und vieles andere, sondern bedeutet auch eine erhebliche Belastung für heutige Paarbeziehungen und Familien. Gerade gesellschaftlich ist Deutschland weit von einer geschlechtergerechten Verteilung und Bewertung von Arbeit entfernt. In einer Zeit, in der häusliche Pflege zwar moralisch die Norm darstellt, die Überlastung des familiären Pflegesystems aber immer weiter zunimmt, stellt sich die Frage, wie häusliche Pflege ohne reale Überforderung und wirtschaftliche Benachteiligung für die Betroffenen gestaltet werden kann. Denn auch diejenigen, die von außen als sogenannte Live-ins im Haushalt arbeiten, müssen dies häufig unter illegalen Bedingungen tun, die sie in den systematischen Burn-out treiben. Es scheint höchste Zeit, diese Krise wissenschaftlich aufzuarbeiten und gesellschaftliche Antworten zu finden.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr, Henry Stange, Anne Dahl Torp, Maria Bock, Stig Henrik Hoff, Iren Reppen, Richard Andre Knutsen, Christopher Mortensen, Katharina Strauch, Bjorn Sundquist; S: Kim Fupz Aakeson; R: Matthias Glasner... Drama mit Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr als entfremdetem Paar., In Hammerfest am Rand des Polarmeers versucht das deutsche Paar Niels und Maria, ihre Beziehung zu retten. Der Versuch scheint zum Scheitern verurteilt, bis Maria eines Nachts bei einem Unfall einen schrecklichen Fehler begeht und schwere Schuld auf sich lädt… Mit schonungsloser Offenheit loten Minichmayr („3 Tage in Quiberon“) und Vogel die Abgründe der menschlichen Seele aus.
00:30
10 vor 10
01:00
Rundschau
01:45
R: Michele Sauvain, Hedi Bäbler... Sie ist jung, voller Tatendrang und will die Welt entdecken. Dabei soll sie auch ihr Rollstuhl nicht bremsen: Sie will unbedingt nach New York. Rahel Ebneter kann nicht allein aufstehen, ihre Beine sind gelähmt, ein Arm ist verkrüppelt – aber sie lacht und findet, sie könne ja immerhin den anderen Arm gebrauchen und habe einen klaren Verstand. Die 23-Jährige will leben und Spaß haben. Und sie will reisen, die Welt sehen, das ist ihr großer Traum. Rahel Ebneter verkauft am Zürcher Bellevue selbst geschriebene Geschichten, um sich so eine Reise nach New York zu finanzieren. Schon als Zwölfjährige hat Rahel das Geschichtenschreiben für sich entdeckt. Und dabei schnell gemerkt, dass die Gschichtli sich sogar verkaufen ließen: Zuerst bei den Nachbarn, dann auf dem Dorfplatz. Ihre Mutter hat sie ihr jeweils aufgeschrieben und fotokopiert. Nach sechs Jahren hatte sie ihre erste Reise zusammen und fuhr mit ihrer Großmutter nach Paris. Dort hat sie den Spruch entdeckt, den sie zu ihrem Lebensmotto gemacht hat: Wunsch überlegen, weitergehen und in Tat umsetzen. Seither hat sie sich vorgenommen, die Welt zu bereisen. Mit ihrer Arbeit in der Behindertenwerkstatt des Wohnheimes, in dem sie lebt, könnte sie sich eine Reise nach New York niemals leisten. So setzt sie mithilfe ihres Schreibcomputers ihre Fantasie in wunderbare Geschichten um. Von der Geschäftsleiterin der Buchhandlung Orell Füssli am Bellevue hat Rahel Ebneter die Erlaubnis bekommen, ihre Geschichten ab und zu vor dem Geschäft zu verkaufen, und ist so ihrem Traum ein rechtes Stück nähergekommen. Die beiden Autorinnen Michele Sauvain und Hedi Bäbler haben die junge Frau bei ihrem Abenteuer begleitet.
02:05
R: Silke Kujas
02:35
R: Jörg Daniel Hissen... Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden Feuermelder Jim Shotwell auf seinem Wachturm.
03:20
R: Jörg Daniel Hissen... Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf The Golden State an der Westküste der USA.
04:00
R: Jörg Daniel Hissen... Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im Yosemite National Park geht es auf Klettertour, und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopter-Piloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben.
04:45
R: Jörg Daniel Hissen... Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bisonherde Kaliforniens. In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profi-Surfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen.
05:30
R: Susanne Becker... In der grandiosen Kulisse der kanadischen Rocky Mountains liegt das legendäre Banff Springs Hotel. Die Kurz-Doku erzählt Geschichten und Geschichte dieses Schlosses in den Rockies. Vor über 130 Jahren schlugen europäische Pioniere die Eisenbahn durch die Rockies, um den noch wilden Westen Kanadas mit dem Osten zu verbinden. Als Indianer die Bahnarbeiter zu heißen Quellen nahe der Schienen führten, begann die Geschichte des Grand Hotels. Wir können diese herrliche, reiche Landschaft nicht exportieren, aber wir können die Menschen hierher einladen, sagte William van Horne, der Vizepräsident der Canadian Pacific Railway – und begann den Bau eines Hotels, das 1888 mit 250 Zimmern als weltweit größtes Hotel eröffnet wurde. Seitdem genießen dort auf 1370 Metern Höhe Wintersportler, Romantiker und Prominente die Grandezza dieses Palasts. Die Liste der Besucher spricht für sich: Einst kamen King George VI., Queen Elizabeth, Winston Churchill und Marilyn Monroe, heute belegen Robbie Williams, George Clooney und andere Stars gern die Suite im Painter Tower. Viele junge Deutsche arbeiten im Banff Springs: Thomas Wild leitet den Service in der Bar für Nachtschwärmer, eine Köchin aus Thüringen erfüllt die kulinarischen Wünsche ihrer Gäste.
05:40
Newton
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Markus Lanz
11:30
STÖCKL.
12:30
Manche Paare und Familien stellen sich einer besonderen Aufgabe: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Zwei dieser Familien begleitet die Sendung. Nicht immer ist es ein unerfüllter Kinderwunsch, der Paare dazu bringt, sich um ein Pflegekind zu bewerben. Viele Pflegeeltern haben bereits leibliche Kinder und möchten auch benachteiligten Kindern ein Zuhause und die Chance für eine optimale Entwicklung geben. Eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements ist es, wenn Familien sich bereit erklären, Pflegekinder bei sich aufzunehmen. Während Adoptiveltern für die adoptierten Kinder dieselben Rechte haben wie leibliche Eltern, sind die Rechte von Pflegeeltern eingeschränkt. Es geht hier vor allem darum, die Erziehungsaufgabe auf unbestimmte Zeit zu übernehmen – etwa wenn die leiblichen Eltern das derzeit nicht leisten können. Oft ist die Aufnahme eines Pflegekindes aber auch die Vorstufe für eine Adoption. Familie Schirmer hatte bereits zwei gesunde eigene Kinder: Michel und Sally. Zu den beiden kam das Geschwisterpaar Lea und Fabian, deren leibliche Eltern nicht in der Lage waren, für sie zu sorgen. Das Ehepaar Marchner hat zwei Jungen bei sich aufgenommen: Jonas haben die Marchners bereits adoptiert, nun kämpfen sie darum, auch das schwerbehinderte Pflegekind Justin adoptieren zu dürfen. Zu den Schwierigkeiten im Alltag kommen manchmal auch Konflikte mit den Behörden und die Ungewissheit, ob die Kinder dauerhaft bleiben können. Was sind die Beweggründe von Familien, freiwillig für fremde Kinder mit Handicap so viel Verantwortung und Mühe auf sich zu nehmen? Die Schirmers und die Marchners meinen Man liebt sie, als wären es die eigenen – und: Die Kinder geben uns unendlich viel Liebe zurück!.
13:00
ZIB
13:20
R: Herbert Ostwald... Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor. In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die Fließe genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.
14:05
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor – und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur. Zu allen Zeiten haben die Menschen höheren Wesen Opfer dargebracht, als Dank oder als Bitte. Man gab Geschenke und erwartete eine Gegenleistung. Je größer die Bitte oder der Dank, desto größer auch das Opfer. Bei seiner Reise durch Deutschland findet der Schleswiger Archäologe Dr. Timo Ibsen selbst Spuren von Menschenopfern und Kannibalismus. Viele der uralten, heiligen Stätten werden auch heute wieder als Kraftorte aufgesucht: von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturmheiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges bis zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und den Vogesen. Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung. Eine Reise zu unseren Ursprüngen, mit denen sich heute immer mehr Menschen beschäftigen.
14:50
R: Ralf Blasius... Die „Zeitreise durch 500 Millionen Jahre“ zeigt, wie gewaltige Eismassen Landschaften in Europa formten. Über einen Zeugen der Gletscherschubkraft staunen heute noch Spaziergänger am Rand des Hamburger Hafens. „Terra X“ weiß, wo der „Alte Schwede“ herkommt.
15:30
R: Ralf Blasius... Teil zwei der Reise startet vor 100 Millionen Jahren. Ein markantes Ereignis prägt Deutschland ganz besonders und verleiht ihm sein heutiges Aussehen: das Auftürmen der Alpen. Vom Hochgebirge und von sanften Kuppen der Mittelgebirge über Flusslandschaften und Seenplatten bis hin zur Küste – kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Ein Zeuge dieser Zeit ist ein mächtiger Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis dorthin wurde der alte Schwede vom Eis geschoben. Dort, wo Deutschlands bekanntester Fluss seinen Weg durch das Rheintal von den Alpen bis nach Norden findet, waren vor 35 Millionen Jahren Haie, Seekühe und Rochen zu Hause. Sie bevölkerten einen warmen Meeresarm, der das Urmittelmeer mit der Nordsee verband. Die Finanzmetropole Frankfurt an einer Südseeküste, so manch einer träumt davon. Auch die Tierwelt an Land hat sich noch einmal grundlegend verändert. Längst sind die Dinosaurier ausgestorben und haben Säugetieren und Vögeln Platz gemacht. Immer noch brodelt es unter deutschem Boden, die Erde wird von Erdbeben erschüttert, Vulkane beherrschen überall das Land. Ein Krater ganz anderer Herkunft liegt heute im Herzen von Süddeutschland. Aus der Satellitenperspektive erkennt man ein riesiges, kreisrundes Loch, 25 Kilometer im Durchmesser, zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb: das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein gewaltiger Meteorit ein. Erst vor 40 000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlässt auch er deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.
16:15
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Deutschland von oben 3 zeigt in drei Folgen Schönheiten unseres Landes aus der Vogelperspektive. Die Folge Stadt nimmt unsere Metropolen und Kleinstädte ins Visier. Sie entstanden einst zur Versorgung der Menschen. Um Märkte abzuhalten, als Rastplatz oder Zollstation entlang der wichtigsten Handelsrouten. Erstaunlich viele Städte in Deutschland haben Altstädte und Patrizier-Fassaden bis heute erhalten oder wieder aufgebaut. Manche Klein – und Mittelstädte, ob Landshut oder Goslar, Lüneburg oder Soest, Hameln oder der Touristenmagnet Rothenburg ob der Tauber, gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten und reichsten Städten Deutschlands. Landshut an der Isar etwa war weit bedeutender als die heutige Millionenstadt München. Der Auf – und Abstieg von Städten über die Jahrhunderte lässt sich an ihrer heutigen Architektur und ihren Jahresringen aus der Luft besonders gut entdecken. Die Dokumentation erzählt die Erfolgsgeschichten und die Krisen deutscher Städte: von Frankfurt, das seinen dauerhaften Rang einem geografischen Zufall verdankt, über Düsseldorf, das als Schreibtisch des Ruhrgebiets Karriere machte, bis hin zum autogerechten Hannover. Von Aachen, wo die meisten deutschen Könige und Kaiser gekrönt wurden, bis nach Köln, das sich bis heute um den berühmten Dom drängt und im Mittelalter die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches war. Wenn der Film-Helikopter über eine der beiden letzten Zechen des Ruhrgebietes fliegt, über BASF in Ludwigshafen oder das VW-Werk in Wolfsburg, spürt man die Wucht deutscher Industriestädte und erkennt, warum sie nie Regierungs – oder Verwaltungssitz wurden. Ebenso wird beim Flug über Leipzig, Stuttgart oder München schlagartig die Bedeutung der Eisenbahn für die Karrieren unserer Großstädte deutlich: Bahnhöfe und Schienenkörper nehmen bis heute riesige Areale in deutschen Innenstädten ein. Oder werden gar zur Lebensader einer Stadt – wie die Schwebebahn in Wuppertal.
17:00
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Neben unseren berühmtesten landschaftlichen Schönheiten – vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge – scheint vieles zu verblassen. Doch Deutschlands oftmals vergessene Landschaften haben eine ganz eigene Magie. Von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermanns-Denkmal am Teutoburger Wald, von den Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche. Von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Märchenzauber des Weserberglands, in dessen Schlössern und engen Gassen die Geschichten von Dornröschen, Rapunzel und dem Rattenfänger von Hameln entstanden sind. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen. Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halben Wege zwischen Stuttgart und München, ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Satelliten-Perspektive macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar. Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge – der Braunkohletagebau im Rheinland, das größten Abbaurevier in Europa. Ein Flug über die Region zeigt Geisterdörfer und Riesenbagger. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft. Deutschland von Oben widmet sich in der aktuellen Staffel deshalb erstmals einem der Lieblingsthemen der Deutschen – dem Wetter.
17:45
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Auf der berühmtesten deutschen Ostsee-Insel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden. Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. Die dritte Folge der aktuellen Deutschland von oben – Reihe begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee. Die Küste dieses Binnenmeers entfaltet aus der Luft eine verblüffende Schönheit: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik. An der Nordsee investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. Die Dokumentation zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt. Es ist ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Die Kamera begleitet auch die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen und aus der Luft abwinschen. Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten – ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die die einst stark verschmutzten Flüsse wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen. Fast alle großen Gewässer, von den Urstromtälern bis zur Ostsee, sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Per Satelliten-Animation reisen wir 250 000 Jahre in die Vergangenheit und nehmen den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
Schon ein bisschen regelmäßige Bewegung kann eine erstaunliche Wirkung für das Gesundbleiben und das Gesundwerden haben, zum Beispiel bei Diabetes Typ 2 oder bei Depression oder Burn-Out. Der Film begleitet zwei Patienten auf dem Weg zur Heilung: Der erste leidet an Diabetes Typ 2 und möchte durch regelmäßige Bewegung seine Insulindosis reduzieren. Die zweite Patientin versucht, eine Depression mit regelmäßigem Lauftraining zu bekämpfen. Bewegung steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern fördert auch eine schnellere Genesung und kann die Rückfallgefahr drastisch reduzieren. Patienten, die kurz davor stehen, regelmäßig Insulin spritzen zu müssen, können diesem Schicksal durch sportliche Betätigung entgehen. Bei Depression oder Burn-Out können auf diese Weise Medikamente überflüssig werden.
21:00
Über den Rohstoff der Zukunft, Google und Facebook, aber auch Internetdienste wie Twitter oder Instagram mögen gratis sein in dem Sinn, dass man für ihre Nutzung kein Geld entrichtet. Dafür bezahlt man mit Daten. Der Handel damit ist zum Big Business des 21. Jahrhunderts geworden. „makro“ zeigt, wie Konzerne Kundendaten für ihre Geschäfte nutzen: Amazon betreibt neuerdings Supermärkte ohne Kassen, Apps ersetzen Bankfilialen.
21:30
Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka, André Hennicke, Judith Engel, Anna Brass, Anne-Kathrin Golinsky, Maya Bothe, Frank Wickermann, Anna de Carlo, Franziska Jünger, Sabine Timoteo, Jürgen Vogel; S: Matthias Glasner, Jürgen Vogel, Judith Angerbauer; R: Matthias Glasner... Psychodrama in der Reihe zum 50. Geburtstag von Jürgen Vogel ( )., Nach der Haft will Serienvergewaltiger Theo (Vogel) neu anfangen. Eine Weile scheint es, als könne ihm die traumatisierte Nettie (Sabine Timoteo) helfen… Selten wurde eine Vergewaltigung im Film so verstörend gezeigt, noch seltener gelang es, später Mitgefühl auch für den kranken Täter zu wecken. Vogel, der den Silbernen Bären gewann, bereitete das Projekt sechs Jahre vor, auch als Co-Autor und Produzent.
01:10
Zapp
01:40
10 vor 10
02:05
extra 3
02:50
Das Beste zeigt die schönsten Momente des vergangenen Jahres, die lustigsten Talk-Momente, die großartigsten Solo-Auftritte und schärfsten Dialoge. Diesmal mit dabei: Günter Grünwald, Alfred Dorfer, Lizzy Aumeier, Wolfgang Krebs, Mathias Tretter und Philip Simon.
03:35
Das Beste zeigt die schönsten Momente des vergangenen Jahres, die lustigsten Talk-Momente, die großartigsten Solo-Auftritte und schärfsten Dialoge. Diesmal mit dabei: Günter Grünwald, Alfred Dorfer, Lizzy Aumeier, Wolfgang Krebs, Mathias Tretter und Philip Simon.
04:20
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow hat dem Mainzer Volk aufs Maul geschaut und lässt seine Mainzer reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. – Ein ganz besonderer Heimatabend. Reichow präsentiert den Kardinal und den Putzteufel, den Parvenü und den Handwerker, den Weinfreund, den jungen Wilden, den Politiker. Alle sind Mainzer – und zugleich wie wir alle. Ihre Verschrobenheit ist zum Lachen – man muss sie einfach ins Herz schließen. Reichow spielt sein Mainzer Panoptikum in einer Weinkneipe vor Publikum. Besonderes Bonbon der Performance: Über Einspielfilme treten eine Reihe seiner Helden auch an den authentischen Schauplätzen auf – am Rhein, in der Kirche, in der Mainzer Neustadt.
04:50
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow hat dem Mainzer Volk aufs Maul geschaut und lässt seine Mainzer reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. – Ein ganz besonderer Heimatabend. Reichow präsentiert den Kardinal und den Putzteufel, den Parvenü und den Handwerker, den Weinfreund, den jungen Wilden, den Politiker. Alle sind Mainzer – und zugleich wie wir alle. Ihre Verschrobenheit ist zum Lachen – man muss sie einfach ins Herz schließen. Reichow spielt sein Mainzer Panoptikum in einer Weinkneipe vor Publikum. Besonderes Bonbon der Performance: Über Einspielfilme treten eine Reihe seiner Helden auch an den authentischen Schauplätzen auf – am Rhein, in der Kirche, in der Mainzer Neustadt.
05:20
Dietrich Faber präsentiert Hessens Antwort auf Johnny Cash: Manni Kreutzer & The Overhesse live – Lonesomer Wolf. Manni Kreutzer, Dietrich Fabers Kultfigur aus seinen Büchern und Shows, macht Ernst: Voller hessischem Charme, mit Witz, Groove und lockerer Hüfte präsentiert er, begleitetet von seiner fabelhaften Band The Overhesse, knackige, melodische Akustik-Songs. Diese sind irgendwo in der Prärie zwischen Country, Folk und Comedy angesiedelt. Mittelhessens Dixie Chick Manni Kreutzer rast durchs Gras, raggert und baggert, kennt keinen Schmerz, ist Grillschwenker, Kosmoprolet und Schnäppchenjägersmann – und bleibt am Ende doch ein Lonesomer Wolf.