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ARTE
05:50
Xenius
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Andrea Oster... Eine alte Heillehre, neu entdeckt. Kann Iyengar-Yoga sogar Krebspatienten helfen?
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Marion Glaßer, Malika Rabahallah... Die Starköchin Sarah Wiener steuert als heutiges Etappenziel ihrer kulinarischen Italien-Rundfahrt die Emilia-Romagna an. Diese Region gilt als Schlaraffenland Italiens. Auf der Via Emilia fährt Sarah Wiener in ihrem roten Käfer von einem kulinarischen Highlight zum nächsten. Und hier geht sie der Herstellung der berühmten Spezialitäten auf den Grund: dem Balsamico aus Modena und der Mortadella aus Bologna. , Online verfügbar von 16/08 bis 23/08.
09:30
R: Jan Kerckhoff... Der US-Journalist Robert Neuwirth recherchierte lange über die Schwarzmärkte in Entwicklungsländern und vertritt nun die provokante These: In diesen Ländern ist nur durch derart „informelle Wirtschaft“ Wachstum möglich.
10:30
R: Stefanie Fleischmann, Elke Sasse... Mobil zahlen im Slum von Nairobi, ein Motorrad- „Uber“ in Ruanda, eine Landwirtschafts-App für ghanaische Bauern: Die digitale Revolution hat Afrika erreicht. Die Reportage begleitet re:publica-Kuratorin Geraldine de Bastion durch drei afrikanische Länder und räumt mit manchem Klischee auf.
11:20
R: Karin C. Falck, Loui Bernal
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
14:00
I: Pierce Brosnan, Trine Dyrholm, Molly Blixt Egelind, Sebastian Jessen, Paprika Steen, Kim Bodnia, Christiane Schaumburg-Müller, Micky Skeel Hansen, Line Kruse, Bodil Jorgensen, Stina Ekblad, Christiane Schaumburg-Müller, Ciro Petrone; S: Anders Thomas Jensen; R: Susanne Bier... Romanze von Susanne Bier („In einer besseren Welt“, Oscar 2011)., Auf dem Weg zur Hochzeit ihrer Kinder in Italien rumpeln die beiden zusammen: Philip (Pierce Brosnan), Vater des Bräutigams, und Brautmutter Ida (Trine Dyrholm). Während das Chaos um die Feier steigt, kommen sich der verwitwete Firmenchef und die von ihrem Mann betrogene Friseurin näher… Herrlich leicht und zugleich mit einer tragikomischen Note inszeniert.
15:50
R: Xavier Lefebvre... Unweit der Mittelmeerküste zeigt diese Folge der Reihe Belle France das kontrastreiche Hinterland der südfranzösischen Region Languedoc-Roussillon. Im Herzen des Départements Lozere, am Rande der größten Hochebene Causse Méjean, erfindet der Akustik-Ingenieur Frédéric außergewöhnliche Musikinstrumente. In seinem Atelier, zugleich Ort der Forschung und Musikpädagogik, baut er Klangskulpturen nach Art der Brüder Bernard und François Baschet. In der Weite der Natur klingen seine Instrumente wie Filmmusik. Nicht weit entfernt, am Südhang des Mont Lozere in den Cevennen, lebt der Imker Yves. Er widmet sich leidenschaftlich der Bienenzucht und setzt sich mit ganz speziellen Bienenstöcken für die Bewahrung der heimischen Dunklen Bienen ein. In Uzes wiederum, im Département Gard, suchen Michel und sein Hund zwischen den schnurgeraden Reihen von Kastanienbäumen nach schwarzen Diamanten: Trüffeln. In Pézenas im Département Hérault zeigt Serge seine Werkstatt. Der Kunsttischler hat sich auf die Restauration alter Türen spezialisiert. Jean-Marc begeistert sich seinerseits für die Flussschifferei und kämpft für die Wiederaufnahme der Frachtschifffahrt auf dem Canal du Midi. Er lädt zu einer kleinen Fahrt auf seinem Lastkahn Le Tourmente ein. In Montazels im Département Aude befindet sich eine der letzten Hutmanufakturen Europas. Die Firma Chapeaux de France besteht seit 1830 und bewahrt ein bemerkenswertes Know-how. Die letzte Etappe der Reise ist Mont-Louis im Département Pyrénées-Orientales. Hier präsentiert Denis die Vorzüge des Solarofens, einer umweltfreundlichen Energiequelle, der er eine leuchtende Zukunft voraussagt.
16:45
Dem Saft der leuchtend roten Frucht werden wahre Wunderdinge nachgesagt. Nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auch Bluthochdruck und sogar Alzheimer soll der Granatapfel vorbeugen. Äußerlich angewendet, soll die Superfrucht Faltenbildung entgegenwirken. Reine Wunschvorstellung? Was ist dran an der Superfrucht Granatapfel? Viele der wundersamen Wirkungen beruhen auf den antioxidativen Eigenschaften, die Zellen vor den sogenannten freien Radikalen schützen. Solche Wirkstoffe finden sich einerseits in der Punicinsäure im Granatapfelkernöl, andererseits in den sekundären Pflanzenstoffen in Schale und Saft der Frucht. Das wurde bisher im Reagenzglas nachgewiesen, aber funktionieren Cremes und Säfte auf Granatapfelbasis wirklich beim Menschen? Die Xenius-Moderatoren und Emilie Langlade versuchen, das bei einem Naturkosmetikhersteller und an der Universität Hohenheim zu ergründen. , Online verfügbar von 16/08 bis 14/11, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Emmanuel Descombes... Die Marschenküste der Vendée ist ein grünes Paradies mit faszinierenden Licht- und Schattenspielen. Das zweitgrößte Feuchtgebiet Frankreichs wurde vor Jahrhunderten dem Atlantik abgetrotzt und funktioniert dank eines komplexen Bewässerungssystems, das ein Feuchtmoor mit dem angrenzenden Trockenmoor verbindet. Landwirtschaft war in diesen häufig überfluteten Sumpfgebieten bis ins Mittelalter unmöglich, bis man Techniken fand, um das Land trockenzulegen.
18:30
R: Ralf Blasius... Naturgeschichte Stattliche drei Milliarden Jahre alt sind die ältesten Gesteine Europas, zu finden sind sie an der Westküste Schottlands (Foto). Doch was verraten sie über „Die Geburt des Kontinents“? Der Geologe Colin Devey macht sich auf eine Spurensuche, die ihn von Naturdenkmälern in Portugal bis zum Nord-Ural führt. Forts. morgen., Online verfügbar von 16/08 bis 23/08; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Bratara Buzea in Bukarest ist die Königin der Hexen in Rumänien. Sie und ihre Tochter beherrschen die Schwarze und die Weiße Magie. Re: begleitet sie bei ihren magischen Zeremonien, der Beratung von Kunden, der Verschreibung von Liebeszauber und bei einer Hochzeit. Ihr Metier hat sie zu einer wohlhabenden Frau gemacht, mit einem schönen Haus in Bukarest – für eine Frau vom Volk der Roma eine bemerkenswerte Karriere. Denn bis zum Sturz des rumänischen Diktators Ceausescu war die Hexerei streng verboten – wer dabei erwischt wurde, konnte im Gefängnis landen. Heute ist die Hexerei ein anerkannter Beruf in Rumänien – magische Lebensberatung für wohl 40 Prozent der Rumänen. Die orthodoxe Kirche duldet den Hexenglauben ihrer Gläubigen – sogar Pfarrer sollen den Rat der weisen Frauen gelegentlich und natürlich in aller Heimlichkeit suchen. Rumänische Soziologen untersuchen das Phänomen mit wissenschaftlicher Akribie und deuten es als ein Zeichen für die Naturverbundenheit der Rumänen im 21. Jahrhundert. Es ist wohl Sehnsucht nach dem vermeintlichen Heil aus Natur und Vergangenheit, einer Zeit vor dem globalen und digitalen Rationalismus. In Deutschland und Frankreich hingegen wenden sich viele Menschen fernöstlichen Religionen zu, manche suchen Rat auf Facebook – in Rumänien gehen sie im uralten Volksglauben zu ihren weisen Frauen, den Hexen.
20:15
I: Adeel Akhtar, Danny Ashok, Shabana Azmi, Kaiya Bakrania, Joseph Balderrama, Arthur Bateman, Zrinka Cvitesic; S: Peter Bowker; R: Euros Lyn... Die Nachbarn in der Londoner Pepys Road wundern sich über ihre Post., Der Morgenmantel von Petunia (Gemma Jones) war nicht immer nur rosa. Die Witwe kennt die Pepys Road noch als Teil eines Arbeiterviertels südlich der Themse. Mit allem Dreck, der dazugehört. Inzwischen leben hier stolze Eigenheimbesitzer wie Banker Roger (Toby Jones) mit ihren Familien. Diese Leute waren zur richtigen Zeit am richtigen Ort oder verfügten über die Mittel, sich dort einzukaufen. Jetzt bekommen sie den Neid der anderen zu spüren. „Wir wollen, was ihr habt“, lautet die Botschaft, die jeder in der Pepys Road eines Morgens aus dem Briefkasten fischt. Bald stellt sich heraus, dass Ängste durchaus begründet sind. Als es den Ersten an die Existenz geht, ruft man nach der Polizei… In seinem Roman „Capital“ (2012) widmet sich der britische Autor John Lancaster den Schatten, die Londoner Bankentürme auf die Vorgärten der Stadt werfen. Regisseur Euros Lyn („Doctor Who“, „Sherlock“) haucht den Figuren in diesem Spiel ums große Glück Leben ein. Mit Toby Jones fand Lyn den richtigen Mann, um auch einen Banker bemitleidenswert dastehen zu lassen. Wer Jones lieber als reulosen Fiesling sehen will, dem sei – neben diesem Dreiteiler – die „Sherlock“-Episode „Der lügende Detektiv“ ans Herz gelegt.
21:15
I: Adeel Akhtar, Danny Ashok, Shabana Azmi, Kaiya Bakrania, Joseph Balderrama, Arthur Bateman, Zrinka Cvitesic; S: Peter Bowker; R: Euros Lyn... Als die Wir wollen, was ihr habt-Aktion beginnt, furchterregende Züge anzunehmen, fordern die Bewohner der Pepys Road von der Polizei, stärkere Maßnahmen zu ergreifen. Während Polizeiinspektor Mill den Vorfällen näher auf den Grund zu gehen versucht, nehmen weitere Entwicklungen Einfluss auf den Alltag der Bewohner: Arabella macht ihrem Ärger weiterhin Luft, indem sie Ehemann Roger tyrannisiert. Als sie von ihrem Weihnachtsausflug zurückkehrt, findet sie einen entspannten Roger vor, der sich kurzerhand Abhilfe verschafft hat, statt sich selbst um Kinder und Haushalt zu kümmern. Die attraktive Matya ist fortan Kindermädchen im Hause Yount. Petunia geht es unterdessen gesundheitlich immer schlechter. Das bringt ihren Enkel Smitty dazu, ihr sein größtes Geheimnis zu offenbaren. Für Tochter Mary ist ihr prekärer Zustand jedoch immer noch nicht Grund genug, alten Groll zu vergessen. Als die Kamal-Brüder erfahren, dass ihre Mutter zu Besuch kommt, ist das Entsetzen zunächst groß. Doch findet Shahid so endlich einen Weg, Iqbal aus seiner Wohnung zu verbannen. Die endlosen Frauengeschichten des polnischen Handwerkers Bogdan sorgen für Schwierigkeiten zwischen ihm und seinem Kollegen Piotr. Als Mashinko erfährt, was Quentina widerfahren ist, versucht er ihr mit aller Kraft zu helfen ...
22:10
I: Adeel Akhtar, Danny Ashok, Shabana Azmi, Kaiya Bakrania, Joseph Balderrama, Arthur Bateman, Zrinka Cvitesic; S: Peter Bowker; R: Euros Lyn... Die Polizeiermittlungen im Fall der bedrohlichen Nachricht Wir wollen, was ihr habt führen Inspektor Mill in unerwartete Gefilde. Shahid steht unter Verdacht, die Nachrichten in der Pepys Road verfasst zu haben. Seine Anklage stellt das Leben der Familie Kamal auf den Kopf und testet die Grenzen ihres gegenseitigen Vertrauens. Werden sie noch rechtzeitig einschreiten, bevor Shahid zu einer unmöglichen Entscheidung gezwungen wird? Als Roger mit starken beruflichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, bedeutet das für Arabella und ihn, drastische Maßnahmen ergreifen zu müssen. Die plötzlich entstandenen Herausforderungen stellen ihre ohnehin schon fragile Beziehung stark auf die Probe. Ein einschneidendes Erlebnis verändert indessen Bogdans innere Einstellung, und er beschließt, neu anzufangen. Während Quentina versucht, das Beste aus ihrer schwierigen Situation zu machen, fällt es Mashinko schwer, sie zu verstehen und ihre Entscheidung zu akzeptieren. Die Vollendung von Smittys neuestem Werk und dessen Ausstellung stehen kurz bevor. Doch macht er zufällig eine Entdeckung – wird sie zur Enthüllung seines größten Geheimnisses führen?
23:15
R: Gérard Mordillat, Jérôme Prieur... Wollte Mohammed eine neue Religion gründen? Warum gilt der Islam als Religion Abrahams? Warum situiert sich Mohammed in der langen Reihe der Propheten gleich nach Jesus? Stehen die Namen von Mohammed und Jesus deshalb beide auf dem Felsendom in Jerusalem? Warum wurde der Islam als häretische Strömung des Christentums betrachtet?
00:05
R: Gérard Mordillat, Jérôme Prieur... Im Koran wird Mohammed als Analphabet vorgestellt, als alleiniger Überbringer der unverfälschten, göttlichen Botschaft des Erzengels Gabriel. Wie aber wurde der Text dann verfasst? Wie vollzog sich der Schritt von der mündlichen Überlieferung zur schriftlichen Aufzeichnung? Wie kann Mohammed also als Autor des Korans betrachtet werden?
01:00
ARTE Journal
01:20
I: Josefine Preuß, Elyas MBarek, Anna Stieblich, Adnan Maral, Pegah Ferydoni, Arnel Taci, Katja Riemann, Katharina Kaali, Frederick Lau, Nick Romeo Reimann, Sonja Gerhardt, Eugen Bauder, Pierre Koumou-Okandze, Günther Kaufmann; S: Bora Dagtekin; R: Bora Dagtekin... Der Kinofilm zur Serie, von Bora Dagtekin („Fack ju Göhte“)., Nach einer Notlandung im Indischen Ozean strandet die Berliner Abiturientin Lena (Josefine Preuß, „Das Sacher. In bester Gesellschaft“) auf einer einsamen Insel – gemeinsam mit „Topchecker“ Cem (Elyas MBarek), dessen gläubiger Schwester Yagmur (Pegah Ferydoni) und dem stotternden Griechen Costa (Arnel Taci). Wer hier nun das Sagen hat, darüber gibts radikal geteilte Meinungen…, , Produktion: Rat Pack Filmproduktion, BluVerde F.V.T., Constantin Film, ARD Degeto Film, Bayerischer Rundfunk, Westdeutscher Rundfunk, Norddeutscher Rundfunk, Panda Plus.
03:05
Wie das Land, so der Mensch
03:35
Erstausstrahlung.
04:25
R: Fabrice Maruca... Ein junger Priester kommt als Vertretung in eine Gemeinde. Für die Beichte hat der alte Priester ihm sein Notizbuch mit Bußstrafen überlassen. Der junge darf das benutzen. Fantastisch, so hat man es gerne! Da kommt eine Sexbombe mit Mordsvorbau rein und erzählt, dass sie Blowjobs über alles liebt. Doch der junge kann in den Notizen des alten Priesters keine Strafe dafür finden ...
05:00
Von Cassius (2008), dem ersten Hit ihrer Karriere, bis zu Spanish Sahara (2010) und My Number (2012): Das britische Quintett setzte sich durch seine epischen, wilden und radikalen Konzerte als eine der aufregendsten Bands der Gegenwart durch. Bei den Auftritten als Vorgruppe der britischen Rockband Blur im Hyde Park, als Hauptband beim Glastonbury Festival und in der Royal Albert Hall, die sie nicht weniger als drei Mal in zwei Tagen füllten – Foals liefern immer intensive Live-Auftritte ab und gelten mittlerweile als eine der besten britischen Bands von heute. Im Sommer 2015 kehrte die Oxforder Gruppe mit ihrem Album What Went Down zurück. Seitdem hat sie, angeführt von dem sehr charismatischen Yannis Philippakis, ihre Krönung auf dem ersten Platz des Podiums der derzeit besten Live-Gruppen klug orchestriert, indem sie beängstigend präzisen Math-Rock mit brutalem Rock als Hommage an ihre maßlose Liebe zum Metal mischte. Davon zeugt dieses Pariser Konzert, in dem sich die zuerst ruhige Gruppe von den ersten Titeln an in eine schweißtreibende Maschine verwandelt: Die in Spiel und Interpretation höchst intensiven Engländer frönen darin ihrer Lust, die Massen schwungvoll und entschlossen aufspringen zu lassen. Am Ende zeigen sie selbst vollen körperlichen Einsatz: Sie rollen sich auf dem Boden und stürzen sich vom Rang des Olympia in den Orchestergraben hinunter. Spoiler: Yannis Philippakis ist ohne den kleinsten Kratzer davongekommen! , Originalvertonung, Online verfügbar von 17/08 bis 24/08.
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Maja Dielhenn
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Marion Glaser, Malika Rabahallah... Diese Station ihrer kulinarischen Italienrundreise führt Sarah Wiener in die Toskana – in das Land der Zypressen. Sie lernt die Herzlichkeit der Bewohner kennen und kostet die weißen Feigen aus Carmignano, das Steak vom weißen Chianina-Rind und den weißen Wein Vernaccia di San Gimignano. Ihren Gästen kredenzt sie ihre persönliche Interpretation der toskanischen Küche, doch dann heißt es Abschied nehmen. Ciao Italia! Ciao Sarah! , Online verfügbar von 17/08 bis 24/08.
09:25
R: Olivier Julien... Am 26. April 1986 ereignet sich in Tschernobyl die bisher schwerste nukleare Havarie aller Zeiten. Im März 2011 erschüttert die Unfallserie von Fukushima die Welt. Bis heute wirken die Folgen dieser Katastrophen weiter fort. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl wurde die Region mit einem Radius von 30 Kilometern um den havarierten Reaktorblock zum Sperrgebiet erklärt. Zwei Städte und zahlreiche Dörfer wurden evakuiert, 250.000 Menschen umgesiedelt. Auf dem Gebiet jenseits dieser Todeszone, in den sogenannten schwach kontaminierten Siedlungsgebieten, konnten die Menschen selbst entscheiden, ob sie bleiben oder gehen. Doch was weiß man eigentlich über diese Grauzonen? 30 Jahre nach Tschernobyl und fünf Jahre nach Fukushima ist es an der Zeit, sich mit den langfristigen Folgen von Reaktorunfällen auseinanderzusetzen und die Erfahrungen der Betroffenen wissenschaftlich zu untersuchen. Was genau ist ein kontaminiertes Gebiet? Und wie sieht ein Leben in solch einem Gebiet aus? Welchen Gefahren sind die Bewohner konkret ausgesetzt? Menschen aus drei geografisch sehr unterschiedlichen Regionen in Weißrussland, Norwegen und Japan schildern ihren Alltag in radioaktiv verseuchter Umgebung – ein Leben, in dem sich Gewissheiten relativieren und wo selbst die Wissenschaft immer noch an ihre Grenzen stößt.
10:55
R: Cécile Denjean
11:50
R: Pierre-François Didek
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
14:00
I: Karin Viard, Nicolas Duvauchelle, Nadia Barentin, Patrick Fierry, Catherine Hosmalin, Jean-Noël Brouté, Dani, François Bureloup, Elise Otzenberger, Adele Bonduelle; S: Pierre Pinaud; R: Pierre Pinaud... Radioseelsorgerin Mélina (Karin Viard) spendet ihren Hörern allabendlich Trost. Privat kämpft sie gegen die Dämonen der Vergangenheit., Sie hat für alle Probleme ein offenes Ohr und spricht ihren Hörern Mut zu. Wenn Mélina (Viard) am Abend auf Sendung geht, dann wird sie zur souveränen Ratgeberin in Liebesfragen und Lebenskrisen. Nur ihre eigenen Probleme kriegt sie nicht in den Griff. Mélina, die eigentlich Claire Martin heißt, geht ihren Mitmenschen am liebsten aus dem Weg, sie hat Angst vor Bazillen und neigt zu übertriebener Ordnung. Wie sich herausstellt, ist die beliebte Radioseelsorgerin auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, von der sie als Kleinkind verlassen wurde. Ein Privatdetektiv liefert schließlich den entscheidenden Hinweis: Die unverblümte Joëlle (Nadia Barentin, †?2011) lebt in einem Pariser Vorort – unter sozialen und hygienischen Verhältnissen, die das Leben der neurotischen Einsiedlerin nachhaltig erschüttern. Ohne dass die Mutter etwas ahnt, knüpft Claire Kontakt zu ihr und ihrer Patchworkfamilie. Und dann verliebt sich ausgerechnet Joëlles „Nenn-Enkel“ Lucas (Nicolas Duvauchelle) in sie… Ticks und Macken der kontaktscheuen Moderatorin sorgen zwar für Situationskomik, doch Regisseur Pierre Pinaud zieht die Ängste und Nöte seiner Antiheldin nie ins Lächerliche. Dass der Balanceakt gelingt, liegt auch an der wunderbaren Karin Viard, die ihre Rolle mit Würde und Selbstironie verkörpert. Unterstützt wird sie dabei von einem sensiblen Drehbuch, das die gängigen Klischees souverän vermeidet. Auf so kluge und erfrischend unsentimentale Art hat selten ein Film die Erwartungen der Zuschauer enttäuscht.
15:25
R: Francois Chayé
15:50
R: Xavier Lefebvre... Die Region Franche-Comté liegt im Osten Frankreichs zwischen dem Juramassiv und den Vogesen. Obwohl sie eine der kleinsten Regionen des Landes ist, bietet sie viel Charakter und viel wilde, unberührte Natur. In dem kleinen Städtchen L'Isle-sur-le-Doubs, zwischen dem Fluss Doubs und der Eisenbahnlinie gelegen, befindet sich das Atelier eines außergewöhnlichen Künstlers: Patrick hat als echtes Kind der Region eine Vorliebe für deren industrielles Erbe und schafft aus Altmetall und anderen Recyclingmaterialien fantasievolle Skulpturen. Die Zitadelle von Besançon, die seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, beherbergt unter anderem einen Zoo. Mélanie ist dort als Tierärztin tätig und leistet einen Beitrag zum Erhalt bedrohter Arten wie beispielsweise des Schwarzweißen Vari aus Madagaskar. In Fontain unweit von Besançon kreiert das Designertrio Ibride ausgefallene Möbel, zu denen die Gestalter sich von der Natur der Franche-Comté inspirieren lassen. Ihre Werke finden heute weltweit Absatz. Nahe der Schweizer Grenze, in Labergement-Sainte-Marie, produzieren der Käsermeister Bernard und der Veredler Claude einen der besten Comté-Käse der Region. Im Reifekeller des Fort Saint Antoine ruhen nicht weniger als 100.000 Laibe des beliebten Hartkäses. Die Gegend um das Städtchen Arbois im Département Jura ist für ihren Weinbau bekannt. Evelyne und Pascal keltern hier aus biologisch angebauten Trauben einen zu 100 Prozent natürlichen Wein. In Baume-les-Messieurs, das als eines der schönsten Dörfer Frankreichs gilt, kreiert Marie aus Naturmaterialien kleine Figuren – die Drôlipathes erinnern an die Feen aus der Sagenwelt der Franche-Comté. Unweit der höchsten Gipfel des französischen Juragebirges öffnet in Les Bouchoux Robert dem Zuschauer die Türen zu seiner Werkstatt, in der er traditionelle Holzschindeln herstellt.
16:45
Bunt und voller Leben. So sollte sie eigentlich sein – eine Wiese. Doch die Realität sieht oft ganz anders aus. Die meisten Wiesen in Deutschland werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Das heißt, sie werden immer häufiger abgeerntet und stark gedüngt. Denn Wiesen sind die Basis für die Produkte, die Verbraucher in immer größeren Mengen fordern, beispielsweise Fleisch, Milch und Käse. Das Resultat sind artenarme Grünflächen. Doch was bedeutet das? Was sind die Folgen dieser Entwicklung? Auf der Suche nach Antworten besuchen die Xenius-Moderatoren Emilie Langlade und heute ein europaweit einzigartiges Langzeitprojekt in Jena. Denn dort befindet sich auf 100.000 Quadratmeter ein riesiges Freiluftlabor. Die Idee: Die Forscher haben die Wiese dort in rund 90 Parzellen aufgeteilt und unterschiedlich bestellt, mal artenarm und mal artenreich. Auf der einen Parzelle darf beispielsweise nur Klee wachsen. Ein paar Meter weiter befindet sich eine Wiese mit Dutzenden Pflanzenarten. Welchen Einfluss haben die Pflanzenarten auf die Prozesse im Boden? Was macht eine besonders gute Wiese aus? Das wollen sie hier herausfinden. Xenius begibt sich auf Spurensuche und hilft den Wiesenforschern bei der Arbeit. , Online verfügbar von 17/08 bis 15/11, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Stéphane Correa... Im äußersten Südwesten Frankreichs trifft das Pyrenäen-Gebirge am Golf von Biskaya auf den Atlantischen Ozean. Hier befindet sich der französische Teil des Baskenlandes. Im 19. Jahrhundert entdeckten Kaiser Napoleon III. und seine Frau Eugénie das heilsame Klima der Region. Sie machten das Städtchen Biarritz zu einem renommierten Seebad, das für Adel und Großbürger aus ganz Europa zum Anziehungspunkt wurde. Aber auch das Landesinnere zog zahlreiche Sommergäste an, die die malerischen Dörfer und die frische Bergluft zu genießen wussten.
17:40
R: Gil Kebaili, Evrard Wendenbaum
18:35
R: Ralf Blasius... Im zweiten Teil seiner Expedition begibt sich Geologe Colin Devey auf die Fährte eines urzeitlichen Ozeans – der Tethys. Denn es ist dieses sagenhafte Urmeer, das mit der Entstehungsgeschichte vieler zentraleuropäischer Landschaften in Verbindung steht. Unter ihnen sind so besondere Naturräume wie das Elbsandsteingebirge, das Flussdelta der Donau, die Wüste von Tabernas in Spanien oder die Alpen. Colins erste Etappe ist das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Gesteinsformationen. Die Entstehungsgeschichte des Sandsteins begann in den flachen Uferbereichen des Tethysmeeres, das vor hundert Millionen Jahren Europa bedeckte. Riesige Meeressaurier waren in diesem Meer heimisch, genauso wie die Vorfahren heutiger Meeresschildkröten, Haie und Krokodile. Das Matterhorn gehört zu den höchsten Bergen der Alpen. Seine markante Form macht es zu einem der bekanntesten Monumente der Natur. Erdgeschichtlich gesehen besteht es aus verschiedenen Kontinentalplatten, die übereinander geschoben wurden in einer Zeit, als Teile von Afrika mit Europa kollidierten. So lässt sich anhand der Naturgeschichte des Berges die Entstehung der Alpen zurückverfolgen. Am Fuße des berühmtesten Vulkans der Erde liegen die Ruinen einer alten Stadt – Pompeji. Es war im Jahre 79, als der Vesuv nach einer Explosion seine direkte Umgebung unter einer meterdicken, heißen Aschewolke begrub. Der römische Gelehrte Plinius der Jüngere beobachtete die Vorgänge und beschrieb sie. Hier, wo Menschen die Kraft der Naturgewalten erstmals analytisch betrachteten, endet unsere Expedition durch die Naturgeschichte Europas. , Online verfügbar von 17/08 bis 24/08; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Wenn die Trauminsel der Deutschen zum Albtraum wird., Der Fall eines Hamburgers, dessen Villa im mallorquinischen Playa de Palma durch Roma besetzt und ausgeplündert wurde, machte im Januar Schlagzeilen. Nun hat die spanische Zentralregierung auf die Berichterstattung reagiert – und will mit einem neuen Gesetz schärfer gegen Hausbesetzer vorgehen. Doch Polizisten wie Carlos Orozco bezweifeln, dass sich die Missstände ändern werden. In seiner Gemeinde Marratxí, einem Vorort der Hauptstadt Palma, sind mehr als dreißig Häuser besetzt, für Orozco ein soziales Problem. Laut einer Studie leben in Spanien rund 270?000 Menschen in besetzten Domizilen, neben linken Hausbesetzern auch arme Familien.
20:15
I: Louis Hofmann, Alexander Held, Stephan Grossmann, Max Riemelt, Langston Uibel, Enno Trebs; S: Nicole Armbruster, Marc Brummund; R: Marc Brummund... Drama mit Louis Hofmann („Dark“)., Juni 1968: Weil der 14-jährige Wolfgang (Hofmann) gegen seinen Stiefvater (Uwe Bohm) aufmuckt, steckt der ihn kurzerhand ins Erziehungsheim. Die Diakonie Freistatt, südlich von Bremen im Wietingsmoor gelegen, entpuppt sich als Hölle auf Erden. Die „Zöglinge“ müssen als Torfstecher schuften. „Oberbruder“ Wilde (Stephan Grossmann) prügelt bei Ungehorsam drauflos, „Hausvater“ Brockmann (Alexander Held) bestraft lieber die ganze Gruppe und überlässt ihr die Züchtigung des Schuldigen. Mit unablässiger Rebellion erringt Wolfgang den Respekt der anderen, verroht aber selbst immer mehr… In der flirrenden Optik alter Super-8-Filme und mit facettenreichen Figuren entwirft Marc Brummund in seinem Kinoregiedebüt ein schockierendes Bild des „gutbürgerlichen“ 60er-Jahre-Deutschland., , Produktion: Zum Goldenen Lamm Filmproduktion, SWR, WDR, SR, NDR, ARTE, Online verfügbar von 17/08 bis 16/09.
21:55
R: Pascal Forneri... Als Sängerin der Band Blondie wurde Harry (73) zu einer Ikone der Punkbewegung. Doch dass sie mit dem Erfolg Teil des Mainstreams wurde, belastete sie. Ein Porträt., Erstausstrahlung.
22:50
R: Stephen Kijak... Zum Jubiläum begleitete Stephan Kijak die weltweit erfolgreichste Boyband über zwei Jahre., Ein Gespräch mit der Therapeutin, die Rückkehr ins Elternhaus, gemeinsame Ausflüge ins Grüne: Die Doku gibt überraschend private Einblicke in das Leben der mittlerweile 38- bis 46-jährigen „Jungs“, die um die Jahrtausendwende die Mädels reihenweise um den Verstand brachten. Im März 2017 starteten sie eine permanente Show in Las Vegas, daneben arbeiten sie am 10. Album.
00:35
R: Loic Prigent... Wie kleiden sich Kerle von heute? Und gibt es überhaupt noch Männer mit Stil? Eine humorvolle Annäherung von Loic Prigent., Von Königen in Stöckelschuhen über edle Dreiteiler bis zu den Kapuzenpullis der Antifa, die längst Mainstream geworden sind: Loic Prigent zeigt, wie sich die Männermode in den letzten 300 Jahren verändert hat. Und er schaut sich auf der Modewoche in Paris um und checkt, was den Mann mit „Stil“ ausmacht. Was ist zu viel, was ist einfach nur langweilig? Wann ist sexy, wann elegant, wann sportlich angesagt? Und wie viel verrät man durch die Wahl des Outfits und der Accessoires von sich selbst? Prigent taucht ein in eine Welt der Exzentrik, und er fragt sich, warum ausgerechnet Fußballstars wie David Beckham ihre Klamotte so ernst nehmen und zu wahren Stilikonen geworden sind.
00:50
ARTE Journal
01:10
I: Marco Hofschneider, Julie Delpy, Klaus Abramowsky, René Hofschneider, Hanns Zischler, André Wilms, Delphine Forest; S: Agnieszka Holland; R: Agnieszka Holland... In der Maske des Feinds überlebt ein Jude das Dritte Reich., Auf der Flucht in Russland wird der Jude Salomon (Marco Hofschneider) von der Wehrmacht aufgegriffen. Er überlebt, weil er sich als von den „Bolschewiken“ verschleppter „Volksdeutscher“ ausgibt. Aus Salomon wird Jupp, der Liebling der Kompanie… Wahre Geschichte, ausgezeichnet mit dem Golden Globe. Produzent Artur Brauner wird heute 100, im Anschluss läuft ein Porträt des „Unerschrockenen“., , Produktion: Central Cinema Company Film, Les Films du Losange.
03:00
R: Daniel Münter
03:45
Erstausstrahlung.
04:30
R: Fabrice Maruca
05:00
Best of ARTE Journal
05:45
R: Rhys Thomas... Porträt Er war „The Great Pretender“ und einer der schillerndsten Popstars überhaupt, privat aber fand sich der Frontmann von Queen (†?1991) „langweilig“. Archivszenen und Interviews zeigen einen schüchternen, verletzbaren, humorvollen Menschen.
07:10
R: Martina Treusch... In jeder Sekunde prasseln Milliarden Neutrinos als Teil der kosmischen Strahlung auf uns ein – und durchdringen uns, ohne dass wir etwas davon merken. Woher kommen sie? Mit einem riesigen Detektor am Südpol wollen Forscher die geisterhaften Teilchen jetzt dingfest machen.
08:00
R: Daniel Duncan... Die Wind River Range ist der höchste Gebirgszug der Rocky Mountains im Westen des US-Bundesstaates Wyoming. Er erstreckt sich über circa 160 Kilometer von Nord nach Süd. Das imposante Gebirgsmassiv zählt etwa 30 Viertausender. An kaum einem anderen Ort in den USA findet man eine ähnlich unberührte Wildnis. Der größte Teil des Gebirgsmassivs wird durch den 1964 verabschiedeten Wilderness Act geschützt, und seine riesigen Wälder sind Teil des Größeren Yellowstone-Ökosystems. David Yetman und sein Kamerateam besuchen ehemalige Kohlebergwerke und Geisterstädte, die schon vor Jahrzehnten von ihren Bewohnern verlassen wurden. Zu Fuß wagen sie sich in urwüchsige Regionen vor. Ein Teil des Gebirgszugs gehört zur Wind River Indian Reservation. Das Reservat der Stämme der Östlichen Shoshone und Nördlichen Arapaho erstreckt sich über eine Fläche von rund 9.000 Quadratkilometern und hält zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit der letzten Indianerkriege bereit.
08:30
R: Daniel Duncan... Der kleine Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens ist die Wiege zahlreicher einzigartiger Traditionen. In der trockenen Steppenlandschaft des Sertao, einer halbwüstenartigen Landschaft im Binnenland Brasiliens, in der nur geringe Niederschläge fallen, liefern sich die Vaqueiros, wie die Cowboys in Brasilien genannt werden, ein ungewöhnliches Rodeo. An der Küste Cearás fahren die Fischer auch im 21. Jahrhundert mit einfachen Holzbooten aufs Meer hinaus. Zu den Schätzen des Bundesstaates zählen der bedeutendste religiöse Schrein Brasiliens, die letzten – und sehr berühmten – Spitzenklöpplerinnen sowie Tropenfrüchte in Hülle und Fülle.
08:55
R: Daniel Duncan... Kolumbien liegt im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents und grenzt an den Atlantischen und an den Pazifischen Ozean. Die westliche Hälfte des Landes wird von den Anden dominiert, während der südöstliche Teil schon zum Amazonasgebiet gehört. Das Team um David Yetman reist von der Küste aus in das Landesinnere und dann Richtung Süden, um die beeindruckende kulturelle und landschaftliche Vielfalt Kolumbiens zu erkunden. In Cartagena an der Karibikküste gibt es noch eine erhaltene spanische Festung aus der Kolonialzeit zu entdecken, während man am Amazonas auf Ureinwohnersiedlungen trifft. Das Filmteam besucht ein Dorf, in dem die Nachfahren geflohener schwarzafrikanischer Sklaven leben. Und in der Hauptstadt Bogotá sind jeden Sonntag 120 Straßenkilometer für motorisierte Fahrzeuge gesperrt und gehören ganz den Fahrradfahrern.
09:20
R: Ines Possemeyer
10:05
Ein Leben ohne Mate ist im Land der Gauchos unvorstellbar. 250 Millionen Kilogramm Mate-Tee werden jährlich allein in Argentinien hergestellt. Mate hat seine Wurzeln bei den Indios, die die wild wachsenden Mate-Blätter tief im Urwald Lateinamerikas suchten. Doch der Anbau des Yerba-Baums blieb lange Zeit ein Geheimnis und die Herstellung von Mate-Tee war so schwierig und teuer, dass man Yerba Mate das Grüne Gold der Indios nannte. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts war es möglich, die Bäume auch industriell anzubauen. Um zu erzählen, wie das Geheimnis des Anbaus gelüftet wurde, unternimmt 360° Geo Reportage eine 800 Kilometer lange Reise vom äußersten Norden Argentiniens bis nach Paraguay. Hier, in der Provinz San Pedro, lebt der Yerba-Mate-Produzent Klaus Neumann, Urenkel von Fritz Neumann, der die Geschichte des Mate-Baums Anfang des 20. Jahrhunderts buchstäblich revolutionierte: Neumann wanderte 1888 von Breslau nach Paraguay aus und konnte das Geheimnis um die Keimung der Yerba-Mate-Samen ergründen. Er begann erstmalig mit der Pflanzung von Yerba-Mate-Plantagen, die sich in Windeseile über Paraguay und Nordargentinien ausbreiten sollten. Seitdem ist der Siegeszug des bitteren Getränks, dessen vitalisierende und auch gesundheitsfördernde Eigenschaften auch wissenschaftlich bewiesen sind, nicht aufzuhalten. Heutzutage ist Mate aus dem Leben der Argentinier nicht mehr wegzudenken, Jung und Alt identifizieren sich mit dem Getränk. Wenn es um die Zubereitung eines guten Mate-Tees geht, kann jeder Argentinier, ähnlich wie bei der Aufstellung der Fußballnationalmannschaft, endlose und sehr unterschiedliche Vorträge halten ...
11:00
R: Jean-François Barthod
11:45
R: Volker Schmidt-Sondermann... Um die rätselhaften Wolfswanderungen zu verstehen, verfolgten Forscher über vier Jahre drei Einzelgänger. Die Doku stellt ihr Schicksal mit dressierten Tieren eindrucksvoll nach. Ligabue bricht in Italien auf, Alan aus Ostdeutschland wird in Weißrussland plötzlich zum Gejagten.
12:25
R: Volker Schmidt-Sondermann... Teil zwei der Doku über Isegrim zwischen Mythos und Forschung., Ein Europa ohne Grenzen: Für den slowenischen Wolf Slavko ist es Realität. Triest, Ljubljana, Klagenfurt und Verona sind Stationen seiner Wanderschaft. Außerdem folgt die eindrucksvoll inszenierte Tierdoku dem Rüden Alan auf seinem Weg von der Lausitz aus gen Osten, unter anderem durch den polnischen Biebrza-Nationalpark. – Hier werden Wölfe weder verharmlost noch dämonisiert.
13:10
R: Anna-Reeta Eksymä, Edward Kojonen
13:55
R: Anna-Reeta Eksymä, Edward Kojonen
14:40
R: Gieri Venzin, Tilman Remme... Das Matterhorn gehört zu den markantesten Bergen unseres Planeten. Im Juli 1865 kommt es zur Erstbesteigung durch eine britisch-schweizerische Seilschaft. Doch beim Abstieg verliert der erst 19-jährige Douglas Hadow den Halt und reißt drei Männer mit sich in die Tiefe. War es ein Unfall, Sabotage, Mord? 150 Jahre nach der Katastrophe am Berg untersucht die Dokumentation Tatort Matterhorn eines der letzten großen Rätsel der Alpen. Die Überlebenden – der ehrgeizige Brite Edward Whymper und die beiden Schweizer Peter Taugwalder und sein Sohn Peter junior – schaffen es, heil ins Tal zu gelangen. Doch schnell kommt es zu Gerüchten. Mal heißt es, Taugwalder senior habe bewusst ein zu dünnes Seil gewählt und das sei dann gerissen. Und manche behaupten, Edward Whymper hätte das Seil bewusst zerschnitten, um sein eigenes Leben zu retten.
16:10
R: Christopher Gerisch, Kay Siering... Zweiteilige Doku über das Inselreich und Traumziel am anderen Ende der Welt., 35 Mio. Schafe auf 4 Mio. Einwohner, Vulkane, Gletscher, Regenwald und Südseestrand:Neuseelands urwüchsige Landschaften waren Kulisse von Filmen wie „Herr der Ringe“ oder „Das Piano“. Ein Team erkundet Nord- und Südinsel, trifft Goldsucher und Geologen, Wildwasser-Rafter und Naturschützer, Schafzüchter und Walforscher. Ein inforeicher Schöne-Bilder-Trip.
16:50
Erstausstrahlung.
17:45
R: Tilman Remme... Das Rätsel um den ersten Flug treibt Luftfahrthistoriker John Brown um. Wer war tatsächlich der erste Motorflieger? Die Brüder Wright anno 1903 (wie es in den Geschichtsbüchern steht) oder bereits 1901 der unbekannte deutsche Auswanderer Gustav Weißkopf? Brown wittert eine Verschwörung. Terra X hakt nach.
18:40
R: Marie Villetelle... Im Norden der Gascogne, im Département Landes, erstreckt sich die hügelige, von der Landwirtschaft geprägte Region Chalosse. In der Gascogne sind Rinder sowohl kulinarisch als auch als Unterhaltungsfaktor ein wichtiger Teil der Tradition. Der Course Landaise, eine unblutige Variante des Stierkampfes, wird nicht mit Stieren, sondern mit Kühen ausgetragen – ein spektakulärer und gefährlicher Wettkampf zwischen Mensch und Tier. Beim Springen oder Ausweichen kommt es ganz auf die Geschicklichkeit und Schnelligkeit des Teilnehmers an. Die kulinarische Tradition der Gascogne ist ein wichtiger Bestandteil der französischen Küche. Typisch ist der Gebrauch von Entenfett, es ersetzt Öl und Butter beim Kochen. Auf den saftigen, würzigen Wiesen grasen die Chalosse-Rinder drei Jahre lang, bevor sie geschlachtet werden. Besonders gut schmeckt das Rindfleisch, wenn es in Entenfett gebraten wird, wie bei der Daube de Gascogne, einem marinierten Rinderragout. Die Enten und Gänse der Region werden in Form von Stopfleber, Confit, Magret und Schmalz gegessen. Die Merveilles, in Entenschmalz frittiertes Gebäck, zählen auch zur Esstradition. Die Überraschung bildet die Kiwi de l'Adour. Sie wurde vor Jahrzehnten aus Neuseeland eingeführt und gedeiht hier prächtig. Caroline Larbere ist jung und sportlich. Sie ist die einzige Frau, die beim Course Landaise, dem unblutigen aber gefährlichen Stierkampf, teilnimmt. Am Wochenende hat sie ihren bisher wichtigsten Auftritt. Mutter Annie versorgt die Großfamilie mit den traditionellen Gerichten der Region. Schwester Stéphanie, Besitzerin eines Modeladens, kann ihrer Mutter nur am Wochenende beim Kochen helfen.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Werner Schüssler... Der 60-jährige Kalifornier Mark Shelley hat das Image eines Öko-Rebellen. Sicher auch deshalb, weil er in den USA als einer der Ersten im oft verklärenden Tierfilm-Genre ökologische Bewusstseinsbildung betrieb. In seinem vorläufig letzten Projekt beschäftigt er sich mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden, stark gefährdeten Seeottern. Er gibt Einblick in das Rehabilitationsprogramm des Monterey Bay Aquarium, das verletzte Otter und verwaiste Otterbabys aufpäppelt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Erst bei der Auswilderung zeigt sich dann, ob sie in Freiheit überlebensfähig sind und wieder selbstständig Nahrung finden können. Für Shelley bedeutet sein Film eine Zerreißprobe: Als Filmemacher sieht er zwar seine aufklärende und ein waches Bewusstsein schaffende Funktion und deren Bedeutung, ist sich aber gleichzeitig im Klaren, dass er mit seinen Bildern den Lebensraum der Tiere preisgibt und sie damit erneut gefährdet. So reift während der Dreharbeiten seine Entscheidung, aus dem Filmgewerbe auszusteigen. Das Porträt des Tierfilmers zeigt auch dessen Beziehung zu seiner 15-jährigen Tochter. Der Kalifornier möchte den Teenager für die Tierwelt seiner Heimat begeistern und gleichzeitig für die Verantwortung des Planeten gegenüber sensibilisieren. In persönlicher Konsequenz heißt das für Shelley, eine eigene Landwirtschaft aufzubauen, nämlich auf der Basis von nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Selbstversorgung. , Online verfügbar von 18/08 bis 25/08.
20:15
R: Robin Dashwood... Ursprünge der Zivilisation, anschaulich beleuchtet in einer 4-tlg. Reihe. Auftakt. „Wir bauen“., Die ersten Dörfer, Gemeinden und Städte der Welt entstanden im Nahen Osten, im Südosten der heutigen Türkei und im Irak (o.). Kulturelle Schmelztiegel, die den Erfindungsgeist beflügelten, Fortschritt und Innovation möglich machten. Im 2. Teil „Wir kämpfen“ um 21.05 definiert Gesellschaftsforscher Peter Turchin Kriege als „kreative Zerstörung“. Forts. am 25.8., Erstausstrahlung.
21:05
R: Tomasz Cebula... An der kulturellen Durchmischung des antiken Mesoamerika, also dem Gebiet der heutigen Staaten, Belize, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Costa Rica, lässt sich exemplarisch beobachten, wie zerstörerische Kriege zivilisatorische Entwicklungen vorantreiben können. Da das fruchtbare Land knapp war, führte das erste Betreiben von Ackerbau und Viehzucht im mexikanischen Oaxaca-Tal zu Rivalitäten, Angst und Blutvergießen. Die anarchische Frühphase der landwirtschaftlichen Entwicklung gehört zu den blutigsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Um sich zu schützen, befestigten die Bauern ihre Dörfer und bildeten bewaffnete Gruppen. Die größte Siedlungsanlage des Oaxaca-Tals war die hoch auf einer Bergkuppe erbaute und das gesamte Tal überschauende Festungsstadt Monte Albán, die das religiöse Zentrum der Zapoteken wurde. Das Sicherheitsbedürfnis und Machtstreben der Bewohner brachte die erste wahrhafte Zivilisation Altamerikas hervor: den zapotekischen Staat. Die Anfänge der Besiedlung von Monte Albán liegen nach bisherigen Erkenntnissen im 8. Jahrhundert vor Christus. Erhalten sind umfangreiche Reste von Wohn- und Kultbauten, ein Observatorium, Grabkammern mit Skulpturen und Wandmalereien. 1987 wurde Monte Albán ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Bald nach der Gründung Monte Albáns musste sich die straff organisierte Kriegergesellschaft einer noch stärkeren Macht beugen: Die Stadt wurde von Kriegern aus Teotihuacán erobert. Mit Expansionszügen bis hin zum Maya-Tiefland im Dschungel des heutigen Guatemalas avancierte Teotihuacán zur regionalen Supermacht. Auf Gewalt und Zerstörung folgte ein goldenes Zeitalter von Frieden und Ordnung. , Erstausstrahlung.
22:00
R: Dana Berry... Sie ist die schnellste Raumsonde, die je die Erde verlassen hat, neun Jahre lang reiste sie 4,8 Milliarden Kilometer weit, um eine geheimnisvolle Welt zu entdecken: Im Januar 2006 wurde die Raumsonde New Horizons auf die Reise zu Pluto geschickt – den am weitesten entfernten Planeten, den die Menschheit je angesteuert und erforscht hat. Im Juli 2015 sammelte sie schließlich bei einem mehrstündigen Überflug wichtige Informationen zu Geologie und Landformen sowie zur Atmosphäre des Zwergplaneten und seines größten Mondes Charon. Dieser macht etwa zehn Prozent der Masse Plutos aus. Seine schiere Größe lässt Rückschlüsse auf eine gewaltsame Entstehung des Planeten Pluto zu. Der Film Neues von Pluto basiert auf einer Analyse der umfangreichen wissenschaftlichen Daten, die in der Sonde gespeichert und seit Sommer 2015 an die Erde gesandt wurden. Darunter befinden sich atemberaubende Aufnahmen und erstaunliche Entdeckungen, die ein ganz neues, unerwartetes Bild von Pluto zeichnen: ein geologisch aktiver Himmelskörper, voller Gebirgszüge, von Eis überzogen und einer blauen Atmosphäre umgeben – eigentlich dem Mars nicht so unähnlich. Wenn man die Bilder zu einer 3D-Karte zusammensetzt, zeigt sich, dass zwei der größten Berge auf dem Pluto Eisvulkane sein könnten, die in einer jüngeren Vergangenheit noch aktiv waren. Diese sogenannten Kryovulkane speien keine glutflüssige Lava, sondern Substanzen wie Methan, Kohlenstoffdioxid, Wasser oder Ammoniak, die im Inneren des Planeten in gefrorenem Zustand vorkommen. Die New Horizons ist derzeit auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel, das noch hinter Pluto liegt: dem Kuipergürtel-Objekt PT-1, ein ovaler Körper von 45 Kilometern Durchmesser, der wahrscheinlich den Pluto-Monden Hydra und Styx ähnelt. Das Rendezvous mit PT-1 ist für Januar 2019 geplant. Bis dahin wird die New Horizons über eineinhalb Milliarden Kilometer von Pluto entfernt sein.
23:45
ARTE Journal
00:05
R: David Upshal... Porträt der ersten, größten und vielleicht auch tragischsten Ikone der Popkultur., „Vor Elvis war nichts“, sagte John Lennon. Mit vielen Archivaufnahmen zeichnet die Doku eine Biografie nach, wie sie unwahrscheinlicher kaum sein könnte: Elvis Aufstieg zum Rockrebellen, Sexsymbol, Megastar – und wie er als Karikatur seiner selbst zugrunde ging.
01:40
R: Marty Pasetta
03:35
R: Katrin Sandmann... Im sonnigen US-Bundesstaat Florida checkt Julia Held die neuesten Trends des Körperkultes: Vampire Lifting, neue quälende Fitnessübungen sowie den letzten Schrei der angeblich gesunden und damit natürlich schön machenden Ernährung. Die deutsche Reporterin erfährt beim Golfen mit fröhlichen Senioren, warum nicht nur das freundliche Klima Floridas, sondern vor allem das Geld jünger und schöner macht. Und dann sieht sich die Reisende in Sachen Schönheit Nordamerikas Zukunft an: Die spricht Spanisch und hat vollkommen andere Ansichten als das All-American Cheerleading Girl darüber, was schön ist und was nicht.
04:05
R: Jean-Michel Vennemani
04:30
R: Fabrice Maruca
05:20
S: Serge July; R: Daniel Ablin... Als Reaktion auf die US-amerikanische Pop-Art entstand in Frankreich in den 1960er Jahren die sogenannte narrative Figuration. Wie die Pop-Art auch setzt sie sich kritisch mit der Konsum- und Mediengesellschaft auseinander, wobei ihre Vertreter sich eher als Antwort auf die Pop-Art denn als ihr transatlantisches Pendant verstanden. Der Maler Gérard Fromanger war in den 1960er Jahren Teil der Bewegung, welche die narrative Figuration entscheidend prägte. Für ihn ist die Malerei ein Medium, das den globalen Wandel zu visualisieren vermag und ihn begreifbar macht. Angelehnt an Picasso und Duchamp, verbindet er in seinen Werken gegenständliche mit konzeptuellen Elementen. Seine Bilder sind eine Symphonie aus sich überlagernden menschlichen Silhouetten, aus Linien, die sich suchen, vernetzen und verlaufen – und eine Symphonie der Farben, wobei Rot dominiert. Die Filmemacher Serge July und Daniel Ablin entschlüsseln die Bildsprache des Künstlers und begeben sich auf eine spannende Reise durch die moderne und zeitgenössische Kunst. Gérard Fromanger ist ein leidenschaftlicher Erzähler, der viele einflussreiche Künstler und Denker kennengelernt hat: von Jacques Prévert über Jean-Luc Godard und Eduardo Arroyo bis hin zu Michel Foucault. Die Dokumentation zeigt den Maler im Gespräch mit Kunstexperten und begleitet ihn bei der Arbeit in seinen Ateliers in Paris und in der Toskana. Darüber hinaus entsteht vom ersten bis zum letzten Pinselstrich vor laufender Kamera ein neues Gemälde.