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3 SAT
05:45
Zu Hause in Nairobi, 2012
06:00
3satTextVision
06:15
Computerspiele sind längst kein Jugendphänomen mehr. Die Branche ist zu einer Milliardenindustrie geworden, und die Spieler werden immer älter. Vor allem die Generation 50 plus legt kräftig zu.Ende August wird Köln zum Mekka der Videospieler. Auf der Gamescom, dem weltweit größten Event für Computer – und Videospiele, trifft sich die Branche zum Schaulaufen – und mit ihr Hunderttausende von Interessierten.Computerspiele sind längst raus aus der Nerd-Nische und mitten im Leben angekommen. Mit manchem Spiel lässt sich mehr verdienen als mit Filmen in der Filmindustrie. Angeblich spült die Computerspiele-Industrie in Deutschland sogar mehr Steuereinnahmen in die Staatskasse als Film und Musik zusammen. Nur ein Grund, warum die Politik sich für die Branche interessiert. Computerspiele seien auch der Treiber für innovative Technologien, meint Verkehrs – und Digitalminister Alexander Dobrindt. Von Gestensteuerung bis zur Künstlichen Intelligenz ist die Branche Pionier beim Einsatz von Schlüsseltechnologien.
06:45
Das deutsche Bildungssystem glänzt durch Kurzatmigkeit und Reformeifer. Kaum ein Jahr vergeht, ohne dass die Kultusministerien neue Richtlinien und Erlässe verabschieden – mit Erfolg?Welche Folgen haben die vielen Bildungsreformen? Wird ihr Erfolg auch nach der Verabschiedung noch gemessen? Diesen und anderen Fragen geht Jürgen Kaube in seinem Vortrag der Reihe Tele-Akademie nach.Für die meisten Politiker sind Bildungsfragen in erster Linie Fragen des Erhalts von Arbeitsplätzen. Schüler und Studenten sehen in ihrem Bildungsweg zunehmend nur den instrumentellen Sinn, Zertifikate zu erlangen. Als der Begriff Bildung im 18. Jahrhundert aufkam, ging es um Erziehung zur Individualität. Der Unterricht sollte es dem Schüler ermöglichen, herauszufinden, was alles in ihm steckt. Alles – das heißt eine ganze Welt, nicht nur eine Berufskarriere.Jürgen Kaube war Ressortleiter des Bereichs Geisteswissenschaften und stellvertretender Feuilletonchef bei der FAZ. 2015 übernahm er nach dem Tod von Frank Schirrmacher die Leitung des Feuilletons und wurde einer der Herausgeber.
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
R: Edwin Mullins
09:15
Der amerikanische Philosoph Jason Brennan möchte die Demokratie abschaffen und durch eine Herrschaft der Wissenden ersetzen. Yves Bossart stellt die provokativen Argumente auf den Prüfstand.Die umstrittene Wahl von Donald Trump, der Brexit, die Masseneinwanderungs-initiative: Die Demokratie steht auf dem Prüfstand. Jason Brennan findet, die meisten Menschen seien zu schlecht informiert, um kompetent abstimmen und wählen zu können.Den größten Teil der Wählerschaft würde er gerne ausschließen, weil sie entweder zu ungebildet oder uninteressiert sei oder zu irrational und fanatisch. Er nennt die beiden Gruppen vollmundig Hobbits und Hooligans. Er meint, die Demokratie erziehe ihre Bürger nicht, sondern mache sie zu Feinden. In seinem Buch Gegen Demokratie unterbreitet er konkrete Vorschläge, wie eine sogenannte Epistokratie, eine Herrschaft der Wissenden, aussehen könnte.
10:15
R: Robert Neumüller... Am 12. April 1945 steht der Stephansdom in Flammen. Seine Wiederauferstehung wird zum Zeichen des Wiederaufbaues eines ganzen Landes.Heute kommen Millionen von Besuchern jedes Jahr, um das Meisterwerk aus Romanik und Gotik zu bestaunen, erschaffen von unbekannten Baumeistern, um den Menschen Raum für ihre Gespräche mit Gott zu geben. Der Film erzählt die wechselvolle Geschichte des Doms.
11:15
R: Kurt Langbein... Trude Forsher hatte einen Job, von dem Millionen von Mädchen träumten: Elvis' Privatsekretärin. Trudes Forshers Sohn, der Produzent und Regisseur James Forsher, begab sich auf Spurensuche.Er führte ausführliche Interviews mit seiner Mutter, in denen sie über ihre Biografie und ihre Erlebnisse mit dem King sprach – und wie sich seine Karriere als Musiker entwickelte.Fünf Jahre lang arbeitete Trude mit Elvis und seinem Manager und erlebte hautnah die legendären Momente in Elvis' Leben. Im August 1956 begann Elvis Presley, seinen ersten Feature-Film aufzunehmen: Love Me Tender. An seiner Seite sein Manager Colonel Tom Parker – und seine eben erst engagierte Sekretärin, Trude Forsher.
12:15
R: Peter Grundei, Roswitha Vaughan, Ronald P. Vaughan... Als Kaiser Joseph II. das kaiserliche Jagdgebiet an den Donau-Auen für die Öffentlichkeit öffnete, schlug die Geburtsstunde des Wiener Erholungsgebiets Prater.2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters. Den Anfang macht die Historie.In einer Zeit, in der es noch keine städtischen Parks gab und ein Ausflug aufs Land ein Luxus war, den sich nur wenige Wienerinnen und Wiener leisten konnten, wurde der Prater zu einem großen Gewinn an Lebensqualität für sie. Fortan fand hier jede nur erdenkliche Vergnügung statt. 1873 war der Prater sogar Schauplatz der Weltausstellung, und heute ist das Riesenrad im legendären Vergnügungspark Venedig in Wien eines der Wahrzeichen der Stadt.
13:00
R: Peter Grundei, Roswitha Vaughan, Ronald P. Vaughan... Der grüne Prater erstreckt sich weit an der Donau entlang und hat sich heute zu einem Eldorado für Jogger, Skater, Radfahrer und Erholungssuchende etabliert.2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwendigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal die Grünlandschaft.Die Wiener teilen den Prater in zwei Regionen: den Wurstelprater und den grünen Prater. Die Grünlandschaft ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York und liegt dennoch in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Heute gehört der grüne Prater Sportlern und Erholungssuchenden, die an sonnigen Wochenenden die zahlreichen Liegewiesen oder die Prater Hauptallee bevölkern. Die Liste der Sportarten, die zu sehen sind, ist lang: Schwimmen, Leichtathletik, Fußball, Reiten, Traben, Galoppieren, Tennis, Golf, Hockey, Bowling, Skaten – nahezu alles wird ausgeübt.In dieser ehemaligen Auenlandschaft wurden die Bären bereits vor Jahrhunderten vertrieben und das Rotwild vor 150 Jahren ausgerottet. Heute leben hier Füchse, Dachse und Schildkröten und lassen erahnen, wie artenreich der Prater einst war.In der Zeit vor dem Volksaufstand 1848 wurden auf der Hauptallee auch Rennläufe mit Lakaien veranstaltet, die dann wegen ihrer menschenverachteten Ausbeutung der Diener durch den Adel verboten wurden. Gemütlicher ging es später beim jährlichen Blumenkorso zu. Die Kutschenfahrt bis zum Lusthaus und zurück galt dem traditionellen Prinzip des Praters: Sehen und gesehen werden.Ein praktisches Bindeglied zwischen dem Wurstel – und dem grünen Prater ist die Liliputbahn. Eine aus England stammende, klein gebaute Lokomotive zieht die Fahrgäste durch eine blühende Natur, die den Urzustand der Praterlandschaft erahnen lässt.Seit der Weltausstellung 1873 ist der Prater auch Stammplatz für weitflächige Ausstellungen. Die Rotunde war Zentrum, Mittel – und Höhepunkt aller hier auch später abgehaltenen Präsentationen. Nach dem verheerenden Brand des Kuppelbaus 1937 wurden hier die Bauten der Wiener Messe errichtet. Im 21. Jahrhundert prägt eine Messeanlage, nach modernsten internationalen Kriterien geplant und betrieben, den Nordteil des Praters. Als architektonisch sinnvolle Ergänzung der bebaubaren Zone des Praters fand aktuell auch die Wirtschaftsuniversität hier am Rande der grünen Lunge der Stadt ein neues Zuhause.
13:45
R: Peter Grundei, Roswitha Vaughan, Ronald P. Vaughan... Der Wurstelprater ist ein Ort der Heiterkeit und des Genusses – und das für Alt und Jung. Diese Vergnügungskultur ist so alt wie der Prater selbst und wird heute noch aufrechterhalten.2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Praters. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwändigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal den Wurstelprater.Vor 250 Jahren ließ der reformfreudige Kaiser Joseph II. die Tore des höfischen Jagdgebietes für das Volk öffnen. Sogleich entstanden um den Eingangsbereich Gaststätten, die ihren Besuchern auch Attraktionen wie Rutschen und Schaukeln anboten. Auch das Puppentheater fand hier seine Heimat. Der Hans Wurst, eine mittelalterliche belustigende Kunstfigur, schrumpfte zur Handpuppe und wurde in Wien zum Wurstl.Der sogenannte Wurstelprater ist jener Teil, in dem sich die Wienerinnen und Wiener in der traditionsreichen Hochschaubahn amüsieren oder Stelze und Langos verzehren: Eisbein und ein Fladen aus Hefeteig, eine Spezialität der ungarischen Küche. Heute funktioniert hier alles hochtechnisch, und Sicherheit hat oberste Priorität.Damals zog das Riesenrad noch viele an, die ihr Unwesen am Prater trieben – die Wiener Polizei war jedoch erleichtert, weil sie wusste, wo sie die dunklen Gestalten Wiens verhaften konnte.Aktuell bemühen sich die Praterbetriebe um Veranstaltungen, die den Prater im traditionellen Sinne beleben sollen. So wird beispielsweise im Mai der Blumenkorso zu neuem Leben erweckt. Eine Sonderausstellung im Wien Museum veranschaulicht die reiche Geschichte des Praters, mit besonderem Fokus auf den Vergnüglichkeiten der letzten 250 Jahre.Regisseur Ronald P. Vaughan findet: Es gibt keine lustvollere Art, die Geschichte von Wien zu erleben, als über den Prater.
14:30
R: Rolf Lambert... 1878 streifte der schottische Schatzinsel-Autor Robert Louis Stevenson durch die Berge des französischen Zentralmassivs und schrieb das Buch Reise mit dem Esel durch die Cevennen.Es war die erste Wanderliteratur. Der englische Reiseführerautor Bradley Mayhew folgt nun der Originalroute Stevensons. Sie führt in zwölf Etappen von der Vulkanlandschaft des Velay 220 Kilometer weit über die Berge des Lozere bis Saint-Jean-du-Gard in den Cevennen.Im Städtchen Le Puy-en-Velay mit seiner imposanten Kathedrale startet Bradley, der von seiner Freundin Laura begleitet wird. Erstes Ziel ist Le Monastier-sur-Gazeille, ein Ort mit trutzigem Kloster. Hier traf Stevenson seine Reisevorbereitungen, und hier fand er seine Modestine, eine eigenwillige Eselin. Heute gibt es Leihesel für die Wanderer. Auch Bradley mietet sich ein Grautier namens Makumba.Der Weg folgt dem Oberlauf der Loire, passiert Weiler, die von Burgen überragt werden, quert ein Hochplateau. Im Städtchen Pradelles hört Bradley, dass hier vor 250 Jahren das sogenannte Untier von Gévaudan sein Unwesen trieb und Dutzende Menschen tötete.Wie Stevenson übernachtet Bradley im Schweigekloster Notre-Dame des Neiges. Dann steigt er auf den Mont Lozere, den höchsten Punkt der Tour. Er trifft Hirten, die ihre Herden wie ehedem auf die Sommerweiden treiben. Die Globalisierung scheint hier noch nicht angekommen. Am gesamten Stevensonweg atmet das gute, alte, langsame Frankreich. Bradley hört vom Mangel an Arbeitsplätzen, genießt dennoch das gute Essen und die Atmosphäre.Nun geht es durch die Cevennen, zunächst bergab, in das tiefe Flusstal der Tarn. In Le Pont-de-Montvert begann der Krieg der Camisarden. Stevenson beschreibt ausführlich die hugenottischen Protestanten und ihren Kampf für Religionsfreiheit. Bradley trifft Wassermüller, Bienenzüchter und Ziegenhirten. Und den Bauern Jean-Christophe Barthes, der den Pélardon, den berühmte Rohmilchkäse der Cevennen, produziert. Bradley beendet die Tour wie einst Stevenson nach zwölf Tagen in Saint-Jean-du-Gard, einem Städtchen am Fluss Gardon.
15:15
R: Kim Rigauer... Mit dem Trekking-Experten Bradley Mayhew und der kretischen Wanderführerin Penelope geht es den Fernwanderweg E4 auf Kreta entlang, der die Insel Griechenlands von West nach Ost durchquert.Am schönsten ist es im Südwesten, wo das Bergmassiv der Levka Ori 2500 Meter hoch aufragt und steil ins Meer stürzt. Der E4 bietet beste Blicke und kretische Gastfreundschaft. Man braucht Bergschuhe und Bikini, denn auch baden gehört dazu.Der Europäische Fernwanderweg Nr. 4 ist auf Kreta nicht überall gut markiert. Wandertourismus entsteht in Griechenland gerade erst, noch tauschen Wanderer Tipps im Internet.Der Pfad beginnt auf den Höhen der Westküste in Kissamos. Weit reicht der Blick aufs tiefblaue Meer, bevor Bradley und Penelope absteigen und im Kloster Chrissos-Kalitissa vorbeischauen. Zwei Stunden später sieht es aus wie in der Karibik: Türkis leuchtet das Meer in der Lagune Elafonissi. Die beiden hängen die Bergschuhe über den Rucksack und wandern knietief durchs Wasser.Dann ist die Südküste erreicht. Die Bergflanken fallen so steil ins Meer, dass für Straßen kein Platz ist. Nur per Schiff oder wandernd kommt man voran. Der E4 folgt nun alten Dorfverbindungswegen. Das Meer ist stets im Blick.Charakteristisch für Kreta sind die tief eingeschnittenen Schluchten, die Berge und Küste verbinden. Mit der Helikopter-Kamera wird die Wanderstrecke auch aus der Vogelperspektive vorgestellt. Penelope führt Bradley die Samaria-Schlucht hoch, 1200 Meter Anstieg auf 18 Kilometer Länge, das ist anstrengend. Abends in den Bergen werden die Wanderer zu Lamm und Rotwein eingeladen und lauschen den Gesängen der Männer. Sie singen Rizitika – Freiheitslieder, die ursprünglich nur im Westen von Kreta gesungen wurden.Bradley muss allein weiter gehen. Er steigt auf zur Berghütte Kallergie und quert in zwei Tagen die Levka Ori, die Weißen Berge, ein karstiges Gebirgsmassiv. An manchen Stellen sieht es aus wie auf dem Mond.Beim Dorf Aradena, verlassen wegen einer Blutfehde, trifft er Marianna, die ihn durch den Canyon von Aradena begleitet. Die Schlucht wurde von Rebellen als Versteck genutzt, erfährt Bradley und begreift, dass Kreter ebenso gastfreundlich wie freigeistig sind. Sfakia heißt die Region. Die vielen Eroberer Kretas, Byzantiner, Sarazenen und Osmanen, haben sie nie völlig kontrolliert.Das Schöne an Kretas Schluchten: Sie führen direkt zum Meer. So endet der Tag für Bradley an der klitzekleinen Marmara-Bucht, mit bestem Essen und einem Sprung ins Meer. Genusswandern! In Bradleys Hitliste der schönsten Wanderwege Europas steht Kreta ganz weit oben.
15:55
R: Jörg Daniel Hissen... Der Küstenpfad im englischen Cornwall bietet Klippen, Buchten, Fischerdörfer, dazu englische Lebensart und jede Menge maritime Geschichte – das Meer immer im Blick.Der Weg umrundet die gesamte Südwestspitze Englands, 1014 Kilometer weit. Bradley Mayhew, britischer Autor von Reise – und Trekking-Führern, wandert die schönsten 280 Kilometer – vom Künstlerstädtchen St. Ives über Land's End bis zur Hafenstadt Plymouth.Bradley interessiert das echte Cornwall. Zu Fuß findet er es wie von allein. Er begegnet Menschen, die für Geschichte, den Alltag und das Lebensgefühl Cornwalls stehen. Bradley trifft sie zwischen geschichtsträchtigen Schlössern, einstigen Schmugglerverstecken und den Gärten Cornwalls.Der Küstenweg entstand aus den Pfaden der Schmuggler und Wrackplünderer. Dafür war die Küste einst berüchtigt. Die gesunkenen Schiffe auf dem Meeresgrund finden kaum Platz auf den Seekarten, so zahlreich sind sie. Nicht alle hat der Sturm auf die Klippen getrieben, erfährt Bradley. Viele wurden absichtlich fehlgeleitet. Nach St. Ives quert der Weg einen Landstrich, wo einst in Stollen, die unter den Meeresboden lagen, Zinn, Silber und Kupfer geschürft wurden.Nach Land's End, der äußersten Südwestspitze Englands, wendet sich der Wanderweg nach Osten. Bradley trifft Kapitän Andrew von der Küstenwache. Die existiert an dieser Klippenküste seit dem 17. Jahrhundert. Bradley darf aufs offene Meer mitkommen, zu einer Seenot-Übung.Nach einem morgendlichen Besuch der Fischauktion von Newlyn, dem größten Fischereihafen Cornwalls, steht die Festungsinsel St. Michael's Mount auf dem Programm. Der Verwalter ist ein Schulfreund von Bradley und fährt ihn exklusiv durch den Adelswohnsitz.Der Pfad streift viele Landmarks von Cornwall: Keynance Cove, den Leuchtturm Lizard Point – und etliche Gartenanlagen aus viktorianischer Zeit, darunter die Vergessenen Gärten von Heligan. 70 Jahre ließ man das Areal verkommen, heute ist die Anlage rekonstruiert, mit Dschungel und Nutzgärten. Dank des Golfstromes gedeihen sogar tropische Pflanzen.Am schönsten für Bradley sind aber die Begegnungen mit spannenden Menschen am Weg: Die Coast-Path-Rangerin Julie zeigt ihm die Kunst des Barfußlaufens, Fischer Tonks nimmt ihn mit auf Krabbenfang. Landschaftsmaler Dave ist tiefenentspannt, das wäre man auch gerne. Und Chefgärtnerin Nicola erzählt über Leih-Ananas im 19. Jahrhundert. Nach zwei Wochen endet die Wanderung in der Hafenstadt Plymouth.
16:40
I: Romy Schneider (Katja), Curd Jürgens (Zar Alexander II.), Pierre Blanchar (Polizeiminister), Monique Melinand (Zarin), Françoise Brion (Sophie Perowski), Antoine Balpetre (Revolutionär); R: Robert Siodmak... St. Petersburg, 1861: In einem Internat für adlige Töchter begegnet Zar Alexander II. (Curd Jürgens) der jungen Katja (Schneider). Aus einer Affäre wird die große Liebe, nach dem Ableben der amtierenden Zarin heiratet Alexander die Geliebte. Der reformfreudige Monarch hat Feinde unter den Sozialrevolutionären sowie in den eigenen Regierungsreihen – kurz bevor er Katja offiziell zur neuen Kaiserin krönen kann, fällt Alexander einem Attentat zum Opfer…Mit diesem Kostümstück bediente Romy Schneider ein letztes Mal das Bedürfnis des deutschen Publikums nach großen Blaublüter-Romanzen – und das eher zähneknirschend, war sie doch bereits vor Sissis langem Schatten nach Frankreich (und in die Arme von Alain Delon) geflohen.
18:15
Markus Brock begibt sich mit seinem Gast, dem Sänger und BAP-Gründer Wolfgang Niedecken, zum Museums-Check der documenta 14 nach Kassel. Gemeinsam stellen sie sehenswerte Kunstwerke vor.Wolfgang Niedecken studierte in den 1970er-Jahren Kunst und machte selbst witzig-schräge Gemälde und Collagen, die bis heute in Ausstellungen gezeigt werden.
19:00
heute
19:10
Chaos und Zerstörung, Liebe und Eifersucht, Wahnsinn und Musik: Vincenzo Bellinis Oper I Puritani bietet alle Ingredienzen eines emotionalen Bühnenabends.Andreas Homoki will alles: den perfekten Ton, das perfekte Licht, das perfekte Bild. Doch bis sich das Zürcher Premierenpublikum zu Standing Ovations für die junge Starsopranistin Pretty Yende hinreißen lässt, ist es ein weiter Weg.Warum in der spektakulären Regie von Andreas Homoki buchstäblich über Leichen gegangen wird und warum man vor Oper keine Angst zu haben braucht: Kurt Widmer blickt hinter den Vorhang des Zürcher Opernhauses.
19:40
R: Willy Meyer... Über 7000 Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die Nuraghi genannt werden.Die ersten wurden um 1400 vor Christus erbaut. Zwischen die riesigen Blöcke wurden kleine Steine gesteckt, das machte die Steintürme einsturzsicher. Sie gaben einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeers ihren Namen: Nuraghenkultur.Die alten Sarden haben keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Ungeklärt ist, ob sie überhaupt eine Schrift benutzten. So bleibt vieles im Dunkeln. Auch was es mit den gewaltigen Turmbauten auf sich hat.Die meisten der Nuraghi finden sich im Inselinnern. Dort besetzen sie in strategisch günstiger Lage die Spitzen von Hügeln, oft sind mehrere in Sichtweite aufgereiht. So spricht vieles dafür, dass sie vor allem der Verteidigung dienten, Schutz boten vor Seeräubern und anderen Eindringlingen, vor Schafdieben und missgünstigen sardischen Nachbarn. Einige, wie auch der zum UNESCO-Welterbe erklärte Komplex Su Nuraxi, bildeten dorfartige Siedlungen. Neben der Burg befanden sich etwa 150 auf Steinfundamenten errichtete Hütten.Von der Religiosität der Nuragher erzählen Wasserheiligtümer wie das von Santa Cristina. Eine präzise ausgeführte Treppe führt unter die Erde in einen ebenso perfekt gearbeiteten Brunnenraum. Beeindruckend ist auch die Deckenkonstruktion in Form einer umgekehrten Treppe. Hier wurden wohl Reinigungs – und Fruchtbarkeitsrituale veranstaltet. Wie Grabungen der Archäologen nahelegen, wurden dabei auch Bronzestatuetten als Votivgaben geopfert, um die Gunst der Götter zu gewinnen. Mit ihren Werken behandelten die nuraghischen Modelleure Themen des Alltagslebens und des Kultes. Auch waren die Bronzetten damals begehrte Handelsobjekte, wie Grabfunde in Ägypten und Etrurien zeigen. Jahrtausende später haben die langgliedrigen Figurinen Künstler der Moderne wie Alberto Giacometti inspiriert.Wie die Nuraghi stellt auch der Cantu a tenore, Sardiniens immaterielles Kulturerbe der Menschheit, die Wissenschaftler vor Rätsel. Manche vermuten die Wurzeln des archaischen Gesangs in der Nuraghenkultur. Sicher ist, dass der Cantu a tenore tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt ist. In ihm spiegelt sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen, ihr enger Kontakt mit der Natur. Seit Menschengedenken wird auf Sardinien der Cantu a tenore von Generation zu Generation über Zuhören und Mitsingen weitergegeben.
20:00
Tagesschau
20:15
Wenn der Schuss nach vorne losgeht oder Ich nehm mich selbst nicht so wichtig, wie ich bin wären Alternativ-Titel für Rolf Millers viertes Kabarettprogramm Alles andere ist primär.Millers Alter Ego würde sagen: So gut, dass es schon wieder blöd ist. Sein namenloser Antiheld ist der Großmeister im Rumstottern und Erfinder von sinnfreien Sprüchen. Bei ihm wird das Scheitern zum Triumph.Er spielt mit der eigenen Rolle und trifft präzise durch die Brust ins Hirn. Und ganz nebenbei vernimmt der Zuschauer spannende Gedankengänge zu noch spannenderen Themen: Werden Rolf, Achim und Jürgen sterben? Haben Frauen endlich Namen? Kommen sie überhaupt vor? Und was haben Tatort-Manie, Sudoku und Facebook damit zu tun.
21:00
Ehrlichkeit ist ein Minenfeld, weiß der Münchner Kabarettist Helmut Schleich – erst recht im postfaktischen Zeitalter. Aber deshalb lieber den Mund halten? Nein! Das kommt nicht in Frage!Wenn selbst Regierungen von alternativen Fakten sprechen und Emotionen die Vernunft bedrohen, hat Ehrlichkeit einen schweren Stand. Oder, wie Helmut Schleich es ausdrückt: Ehrlichkeit ist ein Minenfeld – und weit und breit kein Räumkommando in Sicht.Der Münchner Kabarettist allerdings macht unbeirrt weiterhin das, was er am besten kann: Klartext reden, Missstände aufdecken, die wunden Punkte aus Politik und Gesellschaft benennen. Jetzt erst recht! Er räumt auf mit lieb gewonnenen Vorurteilen, gefährlichen Halbwahrheiten und bequemer Ahnungslosigkeit.Helmut Schleich gehört zu den markantesten Größen in der deutschsprachigen Kabarett-Landschaft. Immer wieder schlüpft er in altbekannte, aber auch neue Rollen: Als Franz Josef Strauß rechnet er posthum mit der bayerischen Selbstherrlichkeit ab, als streitbarer Methusalem Heinrich von Horchen referiert er über die EU, als Spekulant wirbt er um das Vertrauen des Publikums, und als Stammtischbruder offenbart er eine entlarvend einfache Sicht auf eine immer kompliziertere Welt. Der Moderator des SchleichFernsehens ist schon mehrfach ausgezeichnet worden für seine vielschichtige Satire; unter anderem wurden ihm der Deutsche Kleinkunstpreis 2013 und der Bayerische Kabarettpreis 2015 verliehen.Das Soloprogramm Ehrlich wird ständig aktualisiert und den rasanten Zeitläufen angepasst; Helmut Schleich ist ein präziser Beobachter, der Ungerechtigkeit, falsches Spiel und Machtmissbrauch nicht hinnehmen mag. Im Mainzer unterhaus präsentiert er 45 Minuten lang messerscharfes Politkabarett am Puls der Zeit. Schließlich braucht eine Gesellschaft im postfaktischen Zeitalter kaum etwas dringender als eine gute Dosis Ehrlichkeit, serviert mit hintersinnigem Charme und reichlich herzhaften Lachern.
21:45
R: Ulli Baumann... Hubertus (Steve Windolf) schläft mit der Frau seines Bruders Balthasar (Stephan Luca) und verguckt sich in Anastasia, die sich als Balthasars Geliebte entpuppt. So kommt das Karussell aus Täuschung und Tarnung in Schwung – bis in der Jagdhütte der Familie die Situation buchstäblich explodiert…Für deutsche TV-Kost geradezu erfreulich überdreht und mitunter sogar ein wenig frivol.
23:10
I: Jürgen Frohriep (Oberleutnant Hübner), Andreas Schmidt-Schaller (Leutnant Schöpke), Ulrich Müller (Jens Pohle), Detlef Nier (Erwin Sladowsky), Ulrike Krumbiegel (Angelika Sladowsky), Johanna Schall (Marion Ewaldt), Karin Ugowski (Frau Pohle), Bruno Carstens (Pförtner), Manfred Müller (Walter Schubach); R: Klaus Grabowsky... Jens will seiner Freundin eine große Reise spendieren, und Erwin braucht Geld, weil seine Frau schwanger ist und er noch Schulden bei seinem Stiefvater hat. Zusammen planen sie einen Raub.Sie lauern dem Lohnbuchhalter Schubach auf, der gerade 22 000 Mark von der Sparkasse geholt hat, um sie in seinen Betrieb zu bringen. Bei dem Überfall kommt es zu einer Schlägerei, bei der der Buchhalter und auch Erwin schwer verletzt werden.Jens schleppt seinen todkranken Freund von einem Versteck ins nächste, während die Polizei die Identität der Täter ermittelt. Erst als Zeuge eines Unfalls kommt Jens zur Besinnung und bringt seinen Freund ins Krankenhaus.
00:25
R: Michael Anderson... Ein ziemlich plumper Versuch, aus Steven Spielbergs Kassenschlager „Der weiße Hai“ weiteres Kapital zu schlagen: Als Walfänger Nolan (Richard Harris) versehentlich ein schwangeres „Killerwal“-Weibchen harpuniert, beginnt der schockierte Walpapa einen Rachefeldzug in bester Charles-Bronson-Manier. Im Eismeer liefern sich Mann und Wal schließlich ein tödliches Duell.…Abgesehen von der zusammengeklauten Geschichte bietet „Orca“ recht spannende Unterhaltung – und mit „Traumfrau“ Bo Derek auch einen überaus ansehnlichen Appetithappen für den Killerwal.
01:55
R: Ovidio G. Assonitis, Ovidio Gabriele Assonitis... In einem kalifornischen Badeort stranden zerstörte Boote – und Menschen verschwinden. Auch Meeresbiologe Gleason (Bo Hopkins) vermisst zwei Freunde. Nein, kein Hai, ein Riesenkrake hat seine Fangarme im Spiel…Trotz Stars wie John Huston und Henry Fonda einfach nur ein lächerliches Plagiat. Einzig die Musik und der Kampf Killerwale gegen Oktopus sind okay.
03:30
R: Danny Lerner... Drei Taucher suchen in Venedigs Kanälen nach dem Schatz der Medici. Zwei werden zerfleischt, einer bleibt verschollen. US-Archäologe Franks (Stephen Baldwin) reist mit seiner Verlobten Laura (Vanessa Johansson) in die Lagunenstadt. Bald ist klar: Unter Rialto- und Seufzerbrücke jagt ein Hai… Ein Hai aus der Konserve, Dialoge zum Wegnicken: Das ist nicht mal netter Trash, sondern nur öde.
04:55
I: Henning Peker (Peter Michalke), Helene Grass (Stefanie Peters), Bernd Stegemann (Werner Schröder), Alissa Jung (Flugbegleiterin), Axel Schreiber (Flugbegleiter), Oktay Özdemir (Orkan Münir); R: Marcus Richardt... Alles beginnt mit einem markerschütternden Schrei: Auf einem Langstreckenflug löst ein randalierender Passagier Panik aus, als er damit droht, alle an Bord umzubringen.Obwohl schnell überwältigt und gefesselt, wird der wehrlose Mann am Ende Opfer eines Mobs verängstigter und aufgebrachter Passagiere.
05:10
I: Georg Vonau, Anne Weinknecht, Nikolai Kinski, Markus Lerchsteller, Beate Maes; R: Anna Porzelt... Emil wird bald neun, er lebt bei seiner Mutter. Seinen Vater kennt er nicht. Um sich ein Bild von ihm zu machen, lässt Emil ihn in seinen Träumen lebendig werden.Emils Mutter Sybille tut es weh, mit dieser übermächtigen Fantasiegestalt um die Gunst ihres introvertierten Sohnes konkurrieren zu müssen. Doch auch Emils Vater leidet: Sein schlechtes Gewissen und Albträume treiben ihn in eine Schaffenskrise.
05:30
I: Lisa Carlehed (Johanna), Ola Rapace (Elis), Stephan Szasz (August), Claudia Onn (Alva); R: Lena Knauss... Anlässlich des Todes ihres Vaters kehrt Johanna mit ihrem deutschen Mann und ihrer Tochter in ihr Heimatdorf in Schweden zurück. Dort taucht unerwartet ihre ehemalige Liebe Elis auf.Beide haben sich jahrelang nicht gesehen und beinahe vergessen. Elis bedrängt Johanna, sich erneut auf ihn einzulassen. Das, was Johanna immer so sehr wollte, scheint auf einmal möglich – allerdings zu spät.Doch die wieder aufkeimende Leidenschaft für Elis und die Verheißung auf das erträumte Leben lassen Johannas Zweifel immer größer und ihren Widerstand immer geringer werden. Johanna stellt ihre Loyalität, ihre Verantwortung als Mutter, ihr ganzes Lebensmodell infrage – bis sie schließlich trotz aller Selbstverachtung dazu bereit ist, alles über Bord zu werfen.
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Riverboat, 2017
12:20
Moderator Michael Sahr ist mit einem Liegerad unterwegs und trifft interessante Radfahrer. Zum Beispiel den 95-jährigen Anton Plank, der über 110 000 Kilometer per Rad zurückgelegt hat.200 Jahre nach dem ersten hölzernen Laufrad des Freiherrn von Drais werden Räder heute aus Titan, Kohlenstoff oder Bambus gebaut. Und immer mehr Menschen steigen auf E-Bikes um oder nutzen neuartige Lastenräder im Alltag und im Urlaub.
13:00
ZIB
13:15
I: Romy Schneider (Katja), Curd Jürgens (Zar Alexander II.), Pierre Blanchar (Polizeiminister), Monique Melinand (Zarin), Françoise Brion (Sophie Perowski), Antoine Balpetre (Revolutionär); R: Robert Siodmak... St. Petersburg, 1861: In einem Internat für adlige Töchter begegnet Zar Alexander II. (Curd Jürgens) der jungen Katja (Schneider). Aus einer Affäre wird die große Liebe, nach dem Ableben der amtierenden Zarin heiratet Alexander die Geliebte. Der reformfreudige Monarch hat Feinde unter den Sozialrevolutionären sowie in den eigenen Regierungsreihen – kurz bevor er Katja offiziell zur neuen Kaiserin krönen kann, fällt Alexander einem Attentat zum Opfer…Mit diesem Kostümstück bediente Romy Schneider ein letztes Mal das Bedürfnis des deutschen Publikums nach großen Blaublüter-Romanzen – und das eher zähneknirschend, war sie doch bereits vor Sissis langem Schatten nach Frankreich (und in die Arme von Alain Delon) geflohen.
14:45
R: Herbert Ostwald... Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor.In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die Fließe genannten Kanäle.Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.
15:30
Im turbulenten Herbst 1989 stürzt er seinen Lehrmeister Erich Honecker und gelangt in der DDR an die Macht: Egon Krenz, der langjährige Kronprinz des Staats – und Parteichefs.Sein Ziel sei es gewesen, den Sozialismus in der DDR zu retten, wird er später sagen. Doch sein Plan von einer Wende in der DDR scheitert. Wenige Wochen nach dem Amtsantritt muss er seinen Posten wieder räumen, während die DDR dem Untergang entgegentaumelt.Der deutsche Gorbatschow hatte er werden wollen. Stattdessen muss sich Egon Krenz im wiedervereinigten Deutschland mit der Rolle des Bösewichts und Unbelehrbaren abfinden.ZDF-History zeigt die 50 Tage des Egon Krenz, die für ihn voller Hoffnung begannen und schließlich im Debakel endeten.
16:15
R: Ignaz Lozo... Am 25. Dezember 1991 wird die Rote Fahne über dem Kreml eingeholt – es ist das Ende des Sowjetimperiums. Sein Untergang markiert das Ende des Kalten Krieges.Es beginnt mit einem Staatsstreich. Im August 1991 putschen Hardliner gegen Präsident Gorbatschow, der die Sowjetunion reformieren will. Sie scheitern und bewirken das Gegenteil: Die Teilrepubliken, auch Russland, erklären sich für unabhängig.Der Autor Ignaz Lozo erzählt die dramatischen Monate des Untergangs der Sowjetunion aus erster Hand und an Originalschauplätzen, die heute schwer zugänglich sind: Darunter die verborgene Jagd-Datscha in den weißrussischen Wäldern nahe Brest, wo die Präsidenten Russlands, Weißrusslands und der Ukraine sich am 8. Dezember 1991 konspirativ trafen und ein Dokument unterzeichneten, in dem sie die Auflösung der Sowjetunion erklärten. Die zwei noch lebenden Unterzeichner dieser Erklärung, der ehemalige ukrainische Präsident Krawtschuk und sein weißrussischer Kollege Schuschkewitsch, berichten im Interview ausführlich, wie es zu diesem welthistorischen Schritt kam.ZDF-History zeigt die Menschen und Kräfte, die den Untergang der roten Supermacht bewirkten. Ein Untergang, den der heutige russische Präsident Wladimir Putin als die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts bezeichnet hat. Seine Politik wird häufig als der Versuch gedeutet, das Rad der Geschichte zurückzudrehen – mit dramatischen Folgen, vor allem in der Ukraine und in Syrien. Der historische Blick zurück birgt daher gerade heute besondere Brisanz.
17:00
R: Ignaz Lozo... Er läutete das Ende des Kalten Krieges ein, ließ den Eisernen Vorhang fallen und ermöglichte die deutsche Wiedervereinigung. Am 2. März 2016 wurde Michail Gorbatschow 85 Jahre alt.Die welthistorischen Veränderungen, die er ab 1985 als neuer Kreml-Chef einleitete, wirken weit in die Gegenwart hinein. Was trieb Gorbatschow an, die Sowjetunion von einer Diktatur hin zu mehr Demokratie zu führen? Was waren seine Ziele?Für diese Dokumentation – eine Zusammenarbeit von ZDF-History und Phoenix – gab Gorbatschow ein neues und ausführliches Exklusiv-Interview. Darin schildert er auch seine Kindheit und Jugend, die Bedeutung seiner Lebensliebe zu seiner verstorbenen Ehefrau Raissa sowie seine Zeit nach 1991, als die Sowjetunion unterging und er den Kreml verlassen musste.Die filmische Spurensuche führt daher auch in seine südrussische Heimat und seinen Geburtsort. Die Dokumentation des Osteuropa-Historikers Ignaz Lozo ist ein Porträt nicht nur des Weltpolitikers und Friedensnobelpreisträgers, sondern vor allem auch des Menschen Michail Gorbatschow.
17:45
R: Oliver Halmburger, Thomas Staehler... Sie werden verehrt und gefürchtet, sie haben das Land vom Mittelalter in die Moderne geführt und aus einem rückständigen Agrarstaat eine Weltmacht geformt: Russlands Herrscher.Von Peter dem Großen über Zarin Katharina bis hin zu Josef Stalin und Wladimir Putin zeigt ZDF-History die Biografien der Herrscher im Kreml. Was fasziniert die Russen an ihren oft brutalen und despotischen Gebietern?Auffallend ist, dass die herausragenden Machthaber oft brutale Despoten waren, die von der eigenen Bevölkerung einen enormen Blutzoll forderten. Trotzdem wurden und werden sie verehrt. Fast scheint es, als müsse man Russland mit harter Hand regieren, um geliebt zu werden. Wer hingegen Schwäche zeigt, wird weggefegt. Bis heute hat sich daran scheinbar nichts geändert.Viele sagen, wer Russland regiert, muss stark sein und in anderen Dimensionen denken und handeln, als sie dem Westen vertraut sind. Anhand der Biografien seiner großen Herrscher erzählt dieser Film die spannende Geschichte, wie die Zaren und ihre Nachfolger ihr Reich zur Supermacht formten, wie es wieder zerbrach und wo es heute steht. Dabei zieht der Film eine persönliche Bilanz der jeweiligen Regenten und geht mithilfe von Experten der Frage nach, was Peter der Große, Stalin oder Putin gemeinsam haben und was sie von anderen Vertretern ihrer Berufsgruppe unterscheidet, dass sie bis heute so sehr verehrt werden.
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
Elefanten machen immer Eindruck. Das bewahrt sie jedoch nicht davor, dass diese größten Landtiere der Erde in ihren natürlichen Lebensräumen vom Aussterben bedroht sind.Der Film folgt den Spuren der Asiatischen Elefanten im Zoo Zürich und im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand. Und eine Schweizer Elefantenspezialistin, die seit vielen Jahren in Sri Lanka Wildelefanten beobachtet, berichtet über ihre Beobachtungen.Während die Elefanten im Zoo einen vielfältigen, von Menschen gestalteten Tag erleben – Futtersuche nach versteckten Leckerbissen in zahlreichen Nischen der Anlage, Beschäftigungs – und Trainingsprogramme, Badeplausch und Wanderungen vom einen Teil der Anlage in den nächsten – halten sich die wilden Elefanten im Urwald unauffällig vor den Menschen versteckt, und ihre Aktivität wird nur aus ihren Spuren erkennbar: Futtersuche, Ruhephasen mit Körperpflege, Spielverhalten. In der Abenddämmerung gehen sie zum Bad im nahen See, während die Zooelefanten in den Ruhebereichen der Anlage allmählich ruhiger werden und sich ab und an zum Schlaf hinlegen.Der große Gegensatz zwischen Wild – und Zooelefanten zeigt sich erst in der Nacht: Wildelefanten nähern sich in der Dunkelheit oft den Dörfern und den Pflanzungen der menschlichen Bevölkerung, wo sie die Behörden mit massiven Barrieren und Elektrozäunen fernzuhalten versuchen. Wo das nicht klappt, werden sie von den Dorfbewohnern mit Knallkörpern und Feuerwerk verjagt. Das ist mitunter für beide Seiten gefährlich. Der Konflikt zwischen Menschen und Elefanten fordert im Verbreitungsgebiet der rund 40 000 übrig gebliebenen Dickhäuter jedes Jahr Hunderte von Todesopfern – auf Seite der Menschen und der Elefanten.Die größte Bedrohung für die wilden Elefanten ist denn auch die Konkurrenz mit der ständig wachsenden menschlichen Bevölkerung um fruchtbares Land, wo gutes Futter wächst. So leben die meisten wilden Elefanten keineswegs im Paradies, sondern im dauernden Kampf mit den Menschen im selben Lebensraum. Und genauso wenig entspricht der Alltag der Zoo-Elefanten dem gängigen Klischee: Bei allen Einschränkungen, die der Lebensraum im Zoo mit sich bringt, der auch immer wieder Probleme wie Gruppenkonflikte oder Gesundheitsprobleme für die Tiere schaffen kann, ist der moderne, dem Tierwohl verpflichtete Zoo keineswegs das triste Gefängnis, das man sich gemeinhin ausmalt.So stellt sich die Frage, ob uns die Elefanten im Zoo so viel sagen, dass ihre wilden Artgenossen in Asien davon profitieren können und in ihren letzten Rückzugsgebieten mit natürlichen Wäldern eine Zukunft haben.
21:05
Der Tierfilmer Andreas Kieling reist quer durch Deutschland und findet urige Wälder, Wildnis, weite und stille Natur soweit das Auge reicht, wie man sie sonst von Kanada oder Australien kennt.Oft nur wenige Autominuten von der eigenen Haustür entfernt, sind den Menschen die Naturschätze Deutschlands so unbekannt wie ein fremder Kontinent. Fast 60 000 Kilometer reist der bekannte Tierfilmer zusammen mit seiner Hündin Cleo durch Deutschland.Von den Alpen bis zum Wattenmeer, von den Mittelgebirgen bis zu den großen Flusstälern – schnell wird deutlich, dass Deutschland trotz dichter Besiedlung von zirka 80 Millionen Einwohnern das artenreichste Land Europas ist. Beeindruckende Tieraufnahmen, atemberaubende Flüge und wunderschöne Zeitraffer zeigen, wie es um die heimische Tierwelt und ihre Lebensräume steht. Neueste Bestandszahlen der Wissenschaft, in modernen Animationen umgesetzt, zeigen, wo genau und in welcher Zahl die Tiere heute leben. Es ist die Geschichte von vielen Gewinnern und Verlierern, von alarmierenden Zahlen aber auch von Chancen, die sich im wilden Deutschland zunehmend bieten.
22:00
ZIB 2
22:25
R: Tarquin Ramsay... Diese simple Frage war die Grundlage für den erst 15-jährigen britischen Schüler Tarquin Ramsay, zu untersuchen, ob seine Generation angesichts von Überwachung und zunehmend eingeschränkter Grundrechte bereits die Schere im Kopf anlegen muss. Während des fünfjährigen Drehs sprach Ramsay u. a. mit Julian Assange, Jude Law und der britischen Journalistin Sarah Harrison.
23:45
R: Frank Reimann, Rainer Fromm
00:15
10 vor 10
00:45
Drei Viertel aller Österreicher glauben an die große Liebe. Und ebenso viele leben in scheinbar glücklichen Liebesbeziehungen – soweit die Statistik.Angespornt von so viel Beziehungsglück ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger, begibt sich Katharina Straßer auf eine Reise durch Österreich, um wenn schon kein Rezept, dann zumindest ein paar Zutaten für die große und ewige Liebe zu sammeln.Angefangen vom Kennenlernen, wo sie den Trend Online-Dating am eigenen Leib ausprobiert, landet sie übers romantische Hochzeitsglocken-Läuten am schönsten Tag im Leben eines Paares schließlich im Alltag einer ganz normalen Familie. Und spätestens hier, muss sie feststellen, beginnt die Arbeit.Katharina Straßer sucht daher nach Möglichkeiten, die Liebe frisch zu halten. Sie nimmt dabei eine kalte Dusche im Stundenhotel, erfährt, dass man auch gemeinsam fremdgehen kann, begibt sich in ein Spielzimmer der anderen Art, um sich nicht vor neuen Möglichkeiten zu verschließen. Und sie legt in Wien Favoriten eine heiße Sohle aufs Parkett, um Schwung in die Beziehung zu bringen.
01:25
Slowenien Magazin
01:50
1981 veröffentlicht Phil Collins mit Face Value und ein Jahr später mit Hello, I Must Be Going seine ersten beiden Soloplatten. 1985 gibt er ein Konzert in der Reunion Arena in Dallas.3sat präsentiert die Höhepunkte des Konzerts mit den großen Hits wie Against All Odds, Sussudio, Behind the Lines, In the Air Tonight, You Can't Hurry Love und vielen anderen mehr.1985 wird No Ticket Required, das dritte Album von Phil Collins, zum Synonym für die Musik der 1980er Jahre: Die vier ausgekoppelten Singles Sussudio, One More Night, Don't Lose my Number und Take Me Home erreichen alle in den USA die Top-10-Charts. Im Februar 1985 geht er mit großer Band auf Welttournee, die mit den beiden Live-Aid-Auftritten an einem Tag in London und New York endet. Am 29. Mai 1985 dokumentieren Kameras den Auftritt in der Reunion Arena im texanischen Dallas. Begleitet wird Phil Collins vom Hot Tub Club mit dem Schlagzeuger Chester Thompson, dem Bassisten Leyland Sklar, dem Gitarristen Daryl Stuermer, dem Keyboarder Peter Robinson und den legendären Phenix Horns.
02:50
Mitten im Kalten Krieg reist der Piano Man Billy Joel nach 100 Auftritten im Rahmen seiner The Bridge-Tour im Sommer 1987 hinter den Eisernen Vorhang. Dort schreibt er den Hit Leningrad.Billy Joel hat alles mitgebracht: seine Band, seine Familie und das komplette Equipment. Er kommt auf Einladung des Kreml und Michail Gorbatschows und gibt nach einem Aufwärm-Gig in Tiflis sechs Konzerte in Moskau und Leningrad. 3sat zeigt die Highlights dieser Konzerte.Bis heute ist diese Tour für den Musiker das Wichtigste, was er je getan hat. Er ist der erste amerikanische Rockstar, der in Russland auftritt, und wird zum musikalischen Botschafter. Während seines Aufenthalts in der damaligen UdSSR komponiert Billy Joel den Song Leningrad, der später auf dem Album Stormfront erscheint und zum Welthit wird.
03:35
Am 2. Oktober 2013, seinem 62. Geburtstag, präsentierte Sting sein elftes Studioalbum The Last Ship im Public Theatre in New York City, begleitet von einer 14-köpfigen Band.Das Publikum reagierte begeistert auf die einfühlsamen Songs, keltisch geprägt und akustisch instrumentiert, auf Stings Moderationen und die eingespielten historischen Filmdokumente. Zehn Jahre mussten die Fans auf dieses Album warten.In den Songs von The Last Ship beschäftigt sich Sting mit dem Niedergang des Schiffbaus in den 1980er-Jahren im nordöstlichen England, seiner geliebten Heimat rund um Newcastle. Das Album lieferte auch den Soundtrack für Stings gleichnamiges Theaterstück, das nach dreijähriger Vorbereitungszeit 2014 am Broadway Premiere feierte.
04:50
R: Hamish Hamilton... Peter Gabriels Album So aus dem Jahr 1986 ist für viele Fans und Kritiker sein bestes Album. 2013 gibt er ein Konzert in der O2 Arena in London mit großen Hits der 1980er-Jahre.3sat zeigt das Konzert, bei dem Songs wie Sledgehammer, In Your Eyes und Red Rain zu hören waren. Peter Gabriel geht mit den Musikern von damals auf seine gefeierte Back to Front-Tour, um die Songs von So noch einmal live zu spielen.Er steht wieder mit dem Gitarristen David Rhodes, dem Bassisten Tony Levin, dem Keyboarder David Sancious und dem Schlagzeuger Manu Katché auf der Bühne und beweist, dass seine Songs keine Patina angelegt haben.
05:55
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Hart aber fair
11:30
R: Bernhard Schärfl, Herbert Link... Die Region Hallstatt-Dachstein im Salzkammergut in Österreich ist eine der ältesten Kulturlandschaften der Welt. Eis, Karst und unterirdische Wasserwelten zeugen von der Frühzeit der Erde.Seit 1997 ist die Region auch UNESCO-Weltkultur – und Naturerbe.Der Film stellt die Landschaft vor und erzählt auch die Geschichte des Salzbergbaus in der Region.
12:10
Liebesgschichten und Heiratssachen
13:00
ZIB
13:20
R: Michael Gregor, Jochen Schliessler... Kanada bietet eine grandiose Kulisse für den Traum vieler Auswanderer. Die Naturlandschaft der kanadischen Küstenregion British Columbia im Westen des Landes ist atemberaubend.Der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation taucht in die Welt der sogenannten Crazy Canadians ein, die jenseits des modernen Kanadas noch immer mitten in der Wildnis ihr Abenteuer suchen.Sie stellt Menschen vor, die Hunderte von Kilometer entfernt der Zivilisation leben, und berichtet von der uralten Tradition der Küstenindianer, die sich wieder auf ihre Wurzeln besinnen und im Land ihrer Väter einen Neuanfang wagen.
14:05
R: Michael Gregor, Jochen Schliessler... Noch immer ist der Traum vom Gold für viele Menschen lebendig. Dafür nehmen sie so manches in Kauf. Teil zwei führt in die legendäre Goldgräberstadt Dawson City und an den Yukon River.Bis zu minus 60 Grad kann das Thermometer im Winter fallen, im Sommer wird es bis zu 40 Grad heiß. Was treibt so manchen deutschen Auswanderer dazu, trotz allem dort zu leben und sein Glück zu suchen? Die Erklärungen sind oft verblüffend.
14:50
R: Paul Olding, Ruth Omphalius... Vulkane gelten allgemein als gefährlich und zerstörerisch. Sie bedrohen den Menschen und dessen Habe durch Lavaströme, Ascheregen und giftige Gase.Die Dokumentation belegt entgegen dieser Vorurteile, dass die Feuer spuckenden Berge während der langen Geschichte der Erde nicht nur für Negativschlagzeilen sorgten. Der deutsche Astronaut Thomas Reiter besucht einige der vulkanisch aktivsten Zonen unseres Planeten.Er macht deutlich, welche wichtige Rolle Vulkane bei der Entstehung des Lebens spielten. Keine andere Kraft hatte in der Erdgeschichte so großen Anteil an der Gestaltung und Umgestaltung der Welt wie sie.Die Expedition beginnt in Island. Hier erkundet Thomas Reiter aus der Luft und unter Wasser die Wirkungsweise vulkanischer Aktivität. Die Klippen von Thingvellir sind ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie die Hitze aus dem Erdinneren die Oberfläche verändert. Aus dem Helikopter kann man deutlich sehen, wie der massive Fels auseinandergerissen wurde, aber erst beim Tauchgang in der Silfra-Spalte wird deutlich, welche gigantischen Kräfte hier tatsächlich am Werke sind. Thomas Reiter taucht hier zwischen zwei Kontinentalplatten.Quer durch Island verläuft die Grenze zwischen der nordamerikanischen und der eurasischen Platte, die in jedem Jahr einige Zentimeter auseinanderdriften. Was sich zunächst wenig spektakulär anhört, hat im Laufe der Jahrmillionen massive Felswände auseinandergesprengt und immer wieder zu Vulkanausbrüchen geführt.Noch wichtiger für das Leben auf der Erde ist es allerdings, wenn Kontinentalplatten aufeinandergeschoben werden. An solchen Stellen falten die Platten Gebirge auf und erschaffen so ständig neue Landmassen. Käme dieser Prozess irgendwann zum Erliegen, wäre alles Land auf dem Planeten dem Untergang geweiht. Die Erosion würde im Laufe der Zeit jeden Kontinent abtragen, bis die Oberfläche der Erde gleichmäßig mit einer vier Kilometer dicken Wasserschicht bedeckt wäre.Neueste Forschung belegt außerdem, dass der Vulkanismus die Erde schon mindestens einmal vor einer weltumspannenden Katastrophe gerettet hat. Der Geologe Paul Hoffman fand in Namibia Hinweise auf eine globale Vereisung des Planeten. Sogar am Äquator gab es Gletscher und Eisberge. Der Wissenschaftler geht davon aus, dass der gesamte Globus im Schnitt unter einer Kilometer dicken Eisschicht begraben war. Aus dieser frostigen Umklammerung hätte sich unser Heimatplanet ohne die Aktivität der Vulkane bis heute nicht befreien können. Durch ihren Ausstoß von Kohlendioxid veränderten sie das Klima und tauten den Kühlschrank Erde wieder auf.Eine Sensation sind die extremen Zeitrafferaufnahmen vom äthiopischen Vulkan Erta Ale. Er gehört zu den wenigen Vulkanen, die kontinuierlich so viel Hitze erzeugen, dass sich ein Lavasee aus flüssigem Gestein im Inneren des Kraters bildet. Nur durch die Zeitrafferaufnahmen ist es möglich, die dynamischen Prozesse in dem außergewöhnlichen See zu verstehen.
15:35
R: Annabel Gillings, Ruth Omphalius... Die Ozeane der Welt sind fast so alt wie die Erde selbst. Aber sie sind viel mehr als ein uraltes Wasserreservoir. Sie formen und verändern den Planeten.Die Weltmeere sind für das Klima verantwortlich, und in ihren Tiefen soll sogar das Leben entstanden sein. Die Reise von Thomas Reiter beginnt auf dem offenen Ozean.Hier verfolgt er den Weg der Wellen, die sich weit draußen auf den Meeren bilden, die Energie des Windes einfangen und weitertragen, bis sie schließlich auf Land treffen. Der uralte Kampf zwischen Ozeanen und Kontinenten wird durch Superzeitrafferaufnahmen eindrucksvoll in Szene gesetzt.Eine weitere uralte Kraft, durch die die Ozeane die Welt beeinflussen, sind die vielfach vernetzten und verzweigten Strömungssysteme. Thomas Reiter erklärt die neueste Forschungsrichtung, die einen kuriosen Ursprung hat: Gummientchen. Die schwimmfesten Tiere waren bei einem Schiffsunglück in den Pazifik gefallen und hatten von dort aus eine unglaubliche Reise um die Erde angetreten.Sie lenkten die Aufmerksamkeit der Wissenschaftler auf ein weltumfassendes Strömungssystem, das heute als Globales Förderband bezeichnet wird. Diese gewaltige Strömung ist für den Wärmeaustausch auf der gesamten Erde von enormer Bedeutung.Dass die Ozeane genauso wie die Kontinente einem ständigen Wandel unterliegen, zeigt die Forschung von Tim Wright. Der Geologe untersucht Erdspalten in Äthiopien, die erst vor Kurzem entstanden sind. Diese ständig wachsenden Risse in der Oberfläche Ostafrikas interpretiert der Wissenschaftler als erste Prozesse, die zur Bildung eines Meeres führen. Das ist der einzige Ort der Welt, an dem man die Geburt eines neuen Ozeans beobachten kann, kommentiert Wright den Befund.Neue Meere entstehen, andere sterben. Ausgerechnet die Tage unseres liebsten Urlaubsmeeres sind gezählt. Das Mittelmeer verliert schon jetzt durch Verdunstung mehr Wasser, als Regen und die großen Flusssysteme wieder auffüllen können. Glücklicherweise wird es einige Millionen Jahre dauern, bis sich dort, wo sich heute Wassermassen ausdehnen, eine Salzwüste bildet.
16:15
R: Annabel Gillings, Ruth Omphalius... Man kann sie weder sehen noch riechen oder schmecken, trotzdem wäre alles Leben auf der Erde ohne sie zum Untergang verurteilt: Die Atmosphäre ist der Schutzschild unseres Heimatplaneten.Sie hüllt den Globus in eine warme, feuchte Schicht, bewahrt uns vor gefährlichen Strahlen aus dem All und hält den Sauerstoff bereit, den wir zum Leben brauchen.Thomas Reiter ist in dieser Folge völlig in seinem Element. Er nimmt den Zuschauer mit auf einen Flug im Tornado und berichtet von seinen Erlebnissen im Weltraum. Gemeinsam mit dem Moderator reist das Publikum durch die vier wichtigsten Schichten der Atmosphäre und lernt deren Bedeutung kennen.In Westaustralien besucht Thomas Reiter die ältesten Lebensformen der Welt: die Stromatolithen. Diese einfachen Einzeller sind für eine Revolution in der Erdgeschichte verantwortlich. Als eine der ersten Arten überhaupt nutzten sie Sonnenlicht als Energiequelle und betrieben Fotosynthese. Als Abfallprodukt ihres Stoffwechsels produzierten sie gigantische Mengen von Sauerstoff, der heute Lebensgrundlage für zahllose Lebewesen ist.Aber Sauerstoff ist nicht das einzige Gas, das eine überlebenswichtige Funktion für uns erfüllt. Auch Kohlendioxid ist von großer Bedeutung als Teil eines globalen Wärmeregelungssystems. Seine Eigenschaft, als Treibhausgas zu wirken und Sonnenlicht auf die Erde zurückzuspiegeln, wird im Zuge der Klimadiskussion stets als negativ beurteilt. Tatsächlich hat genau diese Eigenschaft die Erde im Laufe ihrer Geschichte mehrfach vor der totalen Vereisung gerettet.Besondere Highlights dieser Folge sind die ungewöhnlichen Demonstrationen von Troy Hartman. Er ist Skysurfer und stellt eindrucksvoll unter Beweis, dass Luft nicht einfach gasförmig ist, sondern auch Eigenschaften einer Flüssigkeit aufweist. Seine große Welle findet er nicht auf dem Meer, sondern am wolkenreichen Himmel im Norden Kaliforniens.Jim Edds bleibt zwar auf dem Boden, aber seine Forschungsarbeit ist deshalb nicht ungefährlicher: Edds ist Sturmjäger. Mit ihm reist das Team in den Anden geradewegs ins Zentrum einer gigantischen Gewitterfront. Die dabei entstandenen spektakulären Aufnahmen von Blitzen dokumentieren, wie viel Energie während eines Gewitters in der Atmosphäre freigesetzt wird.
17:00
R: Sophie Harris, Ruth Omphalius... Für viele ist Eis nicht mehr als gefrorenes Wasser – eine fatale Fehleinschätzung. Seit Menschen auf der Erde leben, war Eis die dominante Kraft.Eiszeiten lösten Massensterben aus, und Gletscher gaben den Landschaften, die wir bewohnen, ihre Form. Vermutlich haben die Eismassen sogar mehrfach die Entwicklung unserer Art beeinflusst. Thomas Reiter untersucht einen der größten Gletscher der Welt.Abgeseilt in einer Gletscherspalte des Vatnajökull im Südosten Islands lernt Thomas Reiter das Eis als eine der außergewöhnlichsten Substanzen der Erde kennen, die ganz verschiedene, zum Teil widersprüchliche Eigenschaften in sich vereint.Einerseits ist Eis sehr fest. Thomas Reiter und das Film-Team verlassen sich darauf, dass es so viel Festigkeit wie Fels besitzt und beim Abseilen ihr Gewicht problemlos trägt. Andererseits verhält sich das Eis eines Gletschers aber auch wie eine Flüssigkeit. Über längere Zeiträume betrachtet, überwindet es weite Strecken und gleitet ins Tal hinunter. Diese Fließbewegung konnte mithilfe extremer Zeitrafferaufnahmen sichtbar gemacht werden.Mehrere Monate beobachtete eine Spezialkamera beispielsweise den Argentiere-Gletscher in den französischen Alpen. Zusammengedrängt auf wenige Sekunden, ermöglichen die Aufnahmen, dass die Dynamik des Gletschereises für das menschliche Auge sichtbar wird.Welche gewaltigen Energien tatsächlich im Eis schlummern, kann man an den Landschaften sehen, die einst von Eis bedeckt waren. Joe Houlding ist einer der besten Extrembergsteiger der Welt. Er bezwingt für die Sendung den El Capitan, einen Monolithen im kalifornischen Yosemite-Nationalpark.Der Fels wurde zum Eldorado der Kletter-Szene, weil die Wände des Giganten fast senkrecht aufragen und erstaunlich glatt geschliffen sind. Es gibt nur sehr wenige Bergsteiger, die dieser Herausforderung gewachsen sind. Ohne den Einfluss des Eises wäre der El Capitan allerdings ein Allerweltshügel geblieben. Während einer der letzten Eiszeiten schliffen die Eismassen eines gigantischen Gletschers den Fels in Form.Eine ganz besondere Perspektive auf ihren Gletscher hat die Glaziologin Miriam Jackson. Ihr Arbeitsplatz liegt mehrmals im Jahr bis zu 200 Meter tief unter den Eismassen des norwegischen Svartisen-Gletschers. In dem Eislabor am Gletscherboden versucht sie herauszufinden, warum das Eis sich überhaupt talwärts bewegt und welche Geschwindigkeiten es erreichen kann. Dabei macht sie eine sensationelle Entdeckung: Auf dem Boden des Gletschers gibt es trotz konstanter Minusgrade Wasser, das nicht gefroren ist.Ebenfalls einem Gletscher auf den Grund gehen möchte Konrad Steffen. Seit 30 Jahren untersucht der Wissenschaftler den Jacobshavn-Gletscher in Grönland. In den Eisgiganten kann man allerdings kein Eislabor schmelzen. Steffen versucht stattdessen, eine Kamera, die die NASA für die Erkundung fremder Planeten entwickelt hat, auf den Grund des Gletschers hinabzulassen.
17:45
R: Ben Lawrie, Ruth Omphalius... Innerhalb von viereinhalb Milliarden Jahren verwandelte sich der Planet Erde von einem leblosen Gesteinsbrocken in die bunte Welt, die wir heute kennen.Diese Entwicklung geschah keineswegs linear, die Geschichte der Erde ist eine Abfolge von Zerstörung und Neuanfang. Der Film fragt nach der speziellen Rolle der Erde, die durch eine Vielzahl von besonderen Bedingungen Heimat für das Leben werden konnte.Thomas Reiter hat sich auf die Suche nach Hinweisen gemacht, die die wichtigsten Wendepunkte in der Erdgeschichte illustrieren. Im Dschungel Mexikos wurde er fündig. Dort taucht der Moderator in einer Höhle, die sich als Teil eines weitläufigen Tunnelsystems entpuppt. Erst kürzlich stellten Höhlentaucher fest, dass dieses System aus Durchgängen und überschwemmten Höhlen fast die gesamte Halbinsel Yucatan durchzieht.Aber erst moderne Geosatellitentechnologie ermöglichte den Wissenschaftlern herauszufinden, welchen Ursprung die geheimnisvollen Höhlen haben. Messungen aus dem All zeigen, dass sich die Höhlen am Rand einer gewaltigen trichterförmigen Struktur gebildet haben. Diesen Krater hatte vor 65 Millionen Jahren der Asteroid geschlagen, der vielleicht den Untergang der Dinosaurier besiegelte.Am Ende seiner spannenden Reise durch die Geschichte der Erde stößt Thomas Reiter auch auf Spuren, die eine vergleichsweise neue Kraft auf dem Planeten hinterlassen: unsere Spuren. Der Mensch ist zum bedeutenden Faktor für die Erde geworden. Er ist dazu in der Lage, ihre Oberfläche und ihr Klima zu verändern.Aus dem All konnte Thomas Reiter vor allem auf der Nachtseite der Erde erkennen, wie dominant der Mensch tatsächlich ist. Die Lichtermassen der Städte und Siedlungen verdeutlichen die Ausbreitung des Menschen auf dem Globus. Er ist der nächste entscheidende Faktor in der langen Geschichte der Erde.
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Benno Fürmann (Jan Schulte), Franziska Weisz (Katharina Pflüger), Jördis Triebel (Britta), Oliver Masucci (Tobias Weishaupt), Nicole Mercedes Müller (Mara Schulte), Victoria Trauttmansdorff (Elisabeth Stade), Devid Striesow (Frank Gruber); R: Brigitte Maria Bertele... Journalist Jan Schulte (Fürmann) ist einer großen Geschichte auf der Spur: Gesundheitsministerin Elisabeth Stade (Victoria Trauttmansdorff) soll ihrem Bruder zu einer Herztransplantation verholfen haben. Jan gräbt Stades Mitarbeiterin Katharina Pflüger (Franziska Weisz) an. Doch die Sache droht zu kippen…Engagiert, anspielungsreich und nur manchmal etwas zu überspitzt.
21:45
R: Lars Seefeldt... In Pirna werben Aktivisten für die Demokratie und fragen nach dem angeblich in Sachsen verbreiteten Demokratiedefizit, während Politiker wie Norbert Lammert (CDU) nach Erklärungen suchen.
22:30
R: Thomas Isler... Thomas Isler fragt in der Volksabstimmungs-Schweiz nach, ob das Volk immer recht hat. – Ein Blick von links.
23:55
R: Robert Gokl... Robert Gokl analysiert in seinem Film die Geschichte des Rechtsextremismus in Österreich – von den Nachkriegsjahren bis heute.Im Zeitalter des Cyberspace haben sich Rekrutierung und die Organisation des rechten Demonstrations-Tourismus ins Netz verlagert. Mit Erfolg. Warum üben Revisionismus, Antisemitismus und Rassismus gerade auch für manche junge Menschen eine so große Faszination aus?Wir sind das Volk! lautet der Schlachtruf neuer rechtspopulistischer und rechtsextremer Gruppierungen wie Pegida oder Identitäre Bewegung. Die Verunsicherung durch Wirtschaftskrise, Migration, Moschee-Diskussionen und islamistischen Terror soll zum neuen Nährboden alter, längst überwunden geglaubter Ideologien werden.Und dafür werden sie dem Zeitgeist angepasst: Aus Antisemitismus wurde Antiislamismus, aus Umvolkung Austausch, aus Versammlungen in Wirtshaus-Hinterzimmern wurden Internet-Foren und Social-Media-Kampagnen. In den düsteren Winkeln des Internets wuchern auch rechtsradikale Gewaltfantasien und motivieren zu realen Ausschreitungen – beispielsweise im Fall Anders Breivik, des ersten rechtsradikalen Internet-Terroristen, bis hin zum Massenmord.Die Dokumentation erinnert auch an den Anschluss Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 und die Gründung des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands.
00:50
R: Stephan Lamby... Ein Jahr, prall gefüllt mit dramatischen Ereignissen (Brexit, Trump, Terroranschläge), hat Autor Stephan Lamby mit der Kamera führende Politiker und Pressevertreter begleitet. Sein Fazit: Die sozialen Medien sorgen im Jahr der Bundestagswahl für einen beängstigenden Wandel in der Kommunikation zwischen Politikern, Journalisten und Bürgern.
02:20
R: Nicola Albrecht... Die derzeit extremste Variante des Populisten ist wohl Donald Trump, der Grapschersprüche macht und aus einem Impuls heraus Bomben wirft. Was passiert mit den Bürgern, wenn so einer gesellschaftsfähig wird, sogar an die Macht gelangt? Außerdem schaut sich Hayali in Frankreich und Venezuela um.
03:05
R: Johannes Hano, Alexander Sarovic... Hat sich US-Präsident Donald Trump als Geschäftsmann einer kriminellen Verschwörung schuldig gemacht? Und sind seine Verbindungen nach Russland enger, als er behauptet?Es gibt Dokumente, die das zu belegen scheinen. Seit Monaten untersuchen Ausschüsse des US-Kongresses die Frage, ob Russland Einfluss auf den Ausgang der US-Wahlen genommen hat und ob es Verbindungen zu Donald Trump und seinem Wahlkampfteam gab.In der Dokumentation Gefährliche Verbindungen – Trump und seine Geschäftspartner begeben sich Johannes Hano und Alexander Sarovic auf Spurensuche. Dabei stoßen sie auf Verbindungen zwischen den großen amerikanischen und russischen Mafiasyndikaten und dem Trump Tower.Es ist eine lange Liste hochrangiger Figuren des organisierten Verbrechens, die im Trump Tower residierten. Nicht nur amerikanische Verbrecher, sondern auch Gangster aus Russland, Kasachstan und der Ukraine. Sie nutzten den Trump Tower als Zentrum für kriminelle Machenschaften, unter anderem Glücksspiel, Prostitution und Drogenhandel, erklärt Scott Horton, ein weltweit gefragter Antikorruptionsexperte.Bei den Recherchen stößt das Film-Team auch auf Trumps Geschäftsbeziehungen mit der Firma Bayrock. In mindestens einem gemeinsamen Projekt, dem Trump Soho, hielt der US-Präsident Anteile. Einer seiner Partner bei dem Projekt war der Exil-Russe Felix Sater, ein verurteilter Betrüger und Gewaltverbrecher mit den besten Kontakten nach Russland. Doch selbst, als Trump von der dubiosen Vergangenheit und den Machenschaften seines Partners erfährt, führt er die Geschäftsbeziehungen weiter. Damit aber habe sich Donald Trump schuldig gemacht, sagt der Anwalt Fred Oberlander, der gegen Bayrock prozessiert.Das FBI hat längst ein Auge auf Trump geworfen und beginnt sich immer mehr für die Vergangenheit des Präsidenten und seine auch heute noch fragwürdigen Geschäftsbeziehungen zu interessieren. Ein Grund dafür, warum FBI-Director James Comey gehen musste? Der mächtigste Mann der Welt könnte unter Druck geraten.
03:50
R: Arndt Ginzel, Joachim Bartz, Ulrich Stoll... Sie heißen Trolle, Kreml- oder Putinbots – verdeckte Aktivisten, die im Sinne der russischen Regierung Propaganda im Internet verbreiten. Um die angebliche Dekadenz des Westens zu belegen, schrecken Blogger nicht davor zurück, Nachrichten einfach zu erfinden. Mit Erfolg: In Umfragen sprechen sich 70 Prozent der Deutschen dafür aus, die Wirtschaftssanktionen gegenüber Russland zu beenden – trotz Krim-Annexion, Ukraine-Krise und Bombenkrieg in Syrien. Der Film deckt einen Desinformationsapparat auf, lässt kremltreue Netzwerker wie Konstantin Malofejew zu Wort kommen und zeigt, welche willigen Helfer sie hierzulande gefunden haben.
04:35
R: Tarquin Ramsay... Diese simple Frage war die Grundlage für den erst 15-jährigen britischen Schüler Tarquin Ramsay, zu untersuchen, ob seine Generation angesichts von Überwachung und zunehmend eingeschränkter Grundrechte bereits die Schere im Kopf anlegen muss. Während des fünfjährigen Drehs sprach Ramsay u. a. mit Julian Assange, Jude Law und der britischen Journalistin Sarah Harrison.