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3 SAT
06:20
In Kulturzeit extra von der Leipziger Buchmesse spricht Kulturzeit-Moderatorin Vivian Perkovic mit Schriftstellern über die Suche nach Identität in Ost – und West. Die Länder des ehemaligen Ostblocks sind immer noch auf der Suche nach ihrer Identität, auch 25 Jahre nach Ende der Sowjetunion. Aber auch die Länder des Westens sind in ihrer Identität erschüttert durch den erstarkenden Populismus und durch die Krise der EU. Die Leipziger Buchmesse hat ihre Fühler immer schon in den Osten ausgestreckt. Immer war dort unter den Schriftstellern und Intellektuellen besonders intensiv zu spüren, welche Ideen die Länder des ehemaligen Ostblocks umtreibt, welchen Erschütterungen sie ausgesetzt sind. 2017 ist klar: Diese Länder sind noch lange nicht am Ende der Reise zu sich selbst angekommen. Litauen, das Gastland der Buchmesse, ist ein Paradebeispiel dafür: Die Angst vor Russland ist stark, die NATO für viele im Land der wichtigere, weil schützende Partner, als die EU. Die Länder des Westens schienen ihre Identität längst gefunden zu haben, aber gerade das hat sich in den letzten Jahren vielleicht als Irrglauben erwiesen: Sie sind es, die erschüttert wurden durch die Flüchtlingskrise, durch den erstarkenden Populismus und durch die schwere Krise der EU, die als Projekt des Alten Europas, des westlich orientierten Europas, gestartet ist. Kulturzeit-Moderatorin Vivian Perkovic ist in Leipzig vor Ort und hört dem Austausch zwischen den Schriftstellern aus West und Ost zu. Einem Austausch, der auch innerhalb von Deutschland schon nötig wäre. Eine Suche nach Identität mitten in Europa – in Leipzig. Diskutieren wird Vivian Perkovic das am 3sat-Stand auf der Buchmesse mit mehreren Gästen
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
In Kulturzeit extra von der Leipziger Buchmesse spricht Kulturzeit-Moderatorin Vivian Perkovic mit Schriftstellern über die Suche nach Identität in Ost – und West. Die Länder des ehemaligen Ostblocks sind immer noch auf der Suche nach ihrer Identität, auch 25 Jahre nach Ende der Sowjetunion. Aber auch die Länder des Westens sind in ihrer Identität erschüttert durch den erstarkenden Populismus und durch die Krise der EU. Die Leipziger Buchmesse hat ihre Fühler immer schon in den Osten ausgestreckt. Immer war dort unter den Schriftstellern und Intellektuellen besonders intensiv zu spüren, welche Ideen die Länder des ehemaligen Ostblocks umtreibt, welchen Erschütterungen sie ausgesetzt sind. 2017 ist klar: Diese Länder sind noch lange nicht am Ende der Reise zu sich selbst angekommen. Litauen, das Gastland der Buchmesse, ist ein Paradebeispiel dafür: Die Angst vor Russland ist stark, die NATO für viele im Land der wichtigere, weil schützende Partner, als die EU. Die Länder des Westens schienen ihre Identität längst gefunden zu haben, aber gerade das hat sich in den letzten Jahren vielleicht als Irrglauben erwiesen: Sie sind es, die erschüttert wurden durch die Flüchtlingskrise, durch den erstarkenden Populismus und durch die schwere Krise der EU, die als Projekt des Alten Europas, des westlich orientierten Europas, gestartet ist. Kulturzeit-Moderatorin Vivian Perkovic ist in Leipzig vor Ort und hört dem Austausch zwischen den Schriftstellern aus West und Ost zu. Einem Austausch, der auch innerhalb von Deutschland schon nötig wäre. Eine Suche nach Identität mitten in Europa – in Leipzig. Diskutieren wird Vivian Perkovic das am 3sat-Stand auf der Buchmesse mit mehreren Gästen
09:45
nano
10:15
Riverboat
12:30
Die Milchbauern kämpfen um ihre Existenz und den Erhalt ihrer bäuerlichen Kultur. Die Kampagnen der Agrarindustrie haben zu einer Überproduktion von Milch und zu Preisverfall geführt. sonntags zeigt die Ursachen der Krise, den Alltag der Bauern und beschreibt die schillernde Karriere, die Milch als Nahrungsmittel gemacht hat. Der Verzehr von Milch unterliegt Moden, viele Menschen vertragen sie wegen Laktoseintoleranz nicht
13:00
ZIB
13:20
Meine Traumreise nach Slowenien, 2017
13:50
Die 57-jährige Elke Paetsch aus Itzehoe lernt ihr Traumziel Kapstadt als Insiderin kennen: Für drei Monate ist sie Au Pair-Oma bei der deutsch-südafrikanischen Familie Stock. Elke Paetsch wohnt in deren Haus und kümmert sich um die drei Kinder. Den Haushalt machen die Angestellten. In der Familie wird sie herzlich aufgenommen. Trotzdem ist es ein mutiges Vorhaben, war Elke doch noch nie allein so lange verreist. Auch die Familie kennt sie kaum – Elke hat lediglich ein paar Mal mit den Stocks telefoniert. Hinzu kommen die gesellschaftlichen Verhältnisse in Südafrika rund 20 Jahre nach dem Ende der Apartheid und der fremde Alltag in Kapstadt. Werden die drei Monate dort wirklich zu einer Traumreise
14:20
Das Deutsch-Schweizer Pärchen Anna und Thomas fliegen mit einem Motorgleitschirm von Zürichsee 1000 Kilometer zum Standesamt in Annas Heimatort Gelting an der Ostsee. So ein Motorgleitschirm mit Zweisitzer ist ein empfindliches Ding. Es darf nicht regnen, nicht windig sein, und Thermik darf es auch nicht geben, damit man überhaupt fliegen kann. Ein sehr spezielles Hobby also, das Anna Löwenstrom und Thomas Huwiller ausüben. Aber vielleicht sind es gerade diese Unwägbarkeiten, die die Sache für die beiden Abenteurer so spannend machen, dass das Pärchen dieses Vehikel für ihre Hochzeitsreise gewählt hat. Während sich andere nach der Hochzeit auf den Malediven oder am Mittelmeer an einen Strand legen, muss das Deutsch-Schweizer Pärchen jeden Tag um sechs Uhr aufstehen, um die Wetterlage zu prüfen. Lohnt es sich, oder legt man sich nochmal hin? Statt Strandbar verbringen sie die Zeit in kleinen Kantinen an den Flughäfen, und der mitreisende Wohnwagen steht nicht idyllisch unter Pinien, sondern auf der Wiese hinter den Hangars. Warum tut man das? Seitdem ich das erste Mal mit Thomas geflogen bin, bin ich infiziert, sagt Anna. Ich habe selten etwas erlebt, was so spannend war und gleichzeitig so ein Hochgefühl vermittelt. Für mich ist es die Begegnung mit der Natur, erklärt Thomas, Der Wind und das Wetter, nirgendwo ist man so nah dran und ist einerseits so ausgeliefert und andererseits aber auch so gefordert, sich den Bedingungen anzupassen. Das Ganze ist ja nicht ungefährlich. Man muss schon die richtigen Entscheidungen treffen, um die Naturgewalten für sich zu nutzen und sicher anzukommen. Kein Wunder also, dass bei all diesen Widrigkeiten so eine Tour noch niemand geschafft hat und entsprechend, so ganz nebenbei, auch noch ein Rekord abfallen würde. Bleibt also nur die Frage, ob beide rechtzeitig ankommen, um bei ihrer Hochzeit anwesend zu sein, denn die Nonkonformisten machen ihre Hochzeitsreise vor der Trauung
14:45
R: Johanna Leuschen... Wir sind hier nicht so die Diskogänger und Theaterleute, sagt Honke. Wie auch? Die Hallig Langeneß das sind nur ein paar Hügel – die Warften – mit Häusern drauf. Drumherum nichts als Wasser, das den Halligleuten mit jeder Sturmflut den Boden unter den Füßen wegfrisst. Ein Leben abgeschnitten vom Festland. Johanna Leuschen und Lars Kaufmann verbringen hier sieben Tage – ohne Disko, ohne Theater, ohne Kino. Sie sind bei Familie Johannsen einquartiert: Acht Menschen, drei Generationen zusammen auf ihrer Warft. Warum leben sie hier – umringt von Wasser, abhängig von den Gezeiten und den Launen der Natur? Sind das hier nur verquere Eigenbrötler? Oder vielleicht Menschen, die genau wissen, was sie tun
15:15
R: Britta Lübke... Seit 130 Jahren trotzt der Leuchtturm Roter Sand den Gezeiten und Stürmen der Nordsee. Er ist ein maritimes Denkmal von internationalem Rang und das erste Offshore-Bauwerk der Welt. Der Bau liegt in der Deutschen Bucht zwischen Bremerhaven und Helgoland. Am 1. November 1885 wurde sein Feuer erstmals gezündet. Die Dokumentation würdigt den Leuchtturm und seine Erbauer. Er wurde von Menschenhand auf offener See im Meeresgrund auf einer Untiefe aus Treibsand verankert. Seine Errichtung auf einem eisernen Senkkasten war eine technische Pioniertat. Doch der rot-weiß gestreifte Turm mit den drei neugotischen Erkern und dem schwarzen Sockel ist weit mehr als ein für damalige Verhältnisse bedeutsames Leuchtfeuer. Er ist der bekannteste Leuchtturm überhaupt. Sein Motiv ist auf unzähligen Gemälden, Postkarten und kuriosen Andenken zu finden und das meisttätowierte Seezeichen auf den Armen der Matrosen. Für Millionen Auswanderer, die die Alte Welt über Bremerhaven verließen, war der Leuchtturm Roter Sand ein letztes Lebewohl der Heimat, für Millionen Seeleute, die von großer Fahrt aus den Weltmeeren nach Hause kamen, der erste Willkommensgruß. Für viele Menschen hat der Leuchtturm Roter Sand daher einen ähnlich emotionalen Symbolwert wie die Freiheitsstatue vor New York, als Wahrzeichen von Abschied und Heimkehr. Wie stark sein Bild bei den Küstenbewohnern verankert ist, zeigte sich, nachdem er 1964 außer Dienst gestellt worden war. Wenige Seemeilen weiter hatte der Leuchtturm Alte Weser mit automatischer Befeuerung und Radarfunktion seine Funktion übernommen. Der Leuchtturm Roter Sand hatte ausgedient. In den folgenden Jahrzehnten wollten Behörden und Politiker ihn abreißen, sprengen oder einfach in der Nordsee verrotten lassen. Sie alle haben nicht mit der Empörung der Menschen an der Küste gerechnet. Aus der Protestwelle wurde eine Bürgerinitiative. 1983 gründete sich der Förderverein Rettet den Leuchtturm Roter Sand und mobilisierte Denkmalschutz, Politik und Öffentlichkeit, den Turm zu erhalten und zu restaurieren. 1987 wurde er als erstes Objekt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übernommen, die ihn bis heute finanziert. Mit einer spektakulären Aktion, dem Überstülpen einer 110 Tonnen schweren Stahlmanschette, konnte das verrottete Fundament des Leuchtturms Roter Sand dann gerettet und anschließend auch die Innenräume restauriert und originalgetreu eingerichtet werden
16:00
R: Ulrich Patzwahl... Mit dem Containerschiff Henneke Rambow unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Kapitän Ingo Drewes aus Hamburg weiß, was Feederfahrten an Bord bedeuten. Drei Stunden Schlaf, zehn Stunden Revierfahrt, mit Lotse, ohne Lotse, dann Anlegemanöver, dann vier Terminals in zwei Tagen. Aber: Soll keiner sagen, dass er's nicht vorher gewusst hat – ich fahr hier für mein Leben gern! Und Atlantik is' langweilig. Die große Fahrt auf großen Schiffen über die Weltmeere endet in Bremerhaven oder Hamburg. Die Container von den großen Schiffen steigen dann um. Ihr Ziel ist das Baltikum, ihr Nadelöhr der Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene Schifffahrtsstraße der Welt. Eines dieser Frachtschiffe ist die Henneke Rambow, 134 Meter lang, ohne Pause unterwegs zwischen Bremerhaven, Hamburg und Danzig, Riga, Helsinki, Stockholm und vielen anderen Ostseehäfen, 14 Seeleute insgesamt
16:30
R: Ulrich Patzwahl... Mit dem Containerschiff Henneke Rambow unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Maschinist Hein von Höden redet immer freundlich mit seiner Lisbeth, der Maschine. Hein hat sich als junger Mann auf das Abenteuer vor der Haustür, in Cuxhaven, eingelassen: Hochseefischerei. Als zweiter Maschinist für Monate im Nordatlantik, und dann mit der Fang-Prämie in die besten Lokale der Stadt. Wilde Zeiten, andere Schiffe. Die Fracht heute, die Schachteln auf der Henneke Rambow interessieren Hein wenig – aber meine Maschine, meine 'Lisbeth', mit der muss ich mich verstehen! Die Seefahrt mag inzwischen eine Art Dienstleistung geworden sein, Hein bleibt Gemütsmensch. Und freut sich immer noch am Wind-von-vorn, an zwei Stunden mehr Liegezeit in Danzig und am Krabben-Pulen, zu Hause mit Renate
17:00
R: Ulrich Patzwahl... Mit dem Containerschiff Henneke Rambow unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Schiffsmechaniker-Azubi Leroy lebt sich auf seinem ersten großen Törn an Bord ein. Leroy Bentley trägt den Namen seines amerikanischen Vaters und ist doch ein Bremerhavener Jung'. Wie verkraftet er den Abschied von Zuhause, wie wird er im Kreis der erfahrenen Seebären aufgenommen? In Kiel steigt er für vier Monate auf die Henneke Rambow. Ist der Kapitän umgänglich? Die Kammer gemütlich? Kann man in der Maschine was lernen? Und mit wem kann man sich mal unterhalten, wenn es nicht so läuft? Leroy wird gleich voll mit eingespannt und zieht am Schluss ein Fazit seiner ersten Tour
17:30
R: Elke Bille, Thomas Karp... Selbst wenn ein Sturm aufzieht und das Meer tost, stechen diese Männer in See: Stefan Meyer, Ralf Weiß und Horst Brey sind Kapitäne von Schiffen auf der Nordsee. Ihr Arbeitsplatz sind ein Transportschiff für Mechaniker eines Offshorewindparks, ein Küstenmotor – und ein Lotsenschiff. Entsprechend erwarten die drei Seemänner täglich unterschiedliche Aufgaben. Die Reportage begleitet die Kapitäne in ihrem Alltag. Kapitän Stefan Meyer fährt mit seiner Wind Force II täglich Mechaniker von Borkum in den Offshore-Windpark Borkum Riffgat. Der Transport der Windradmechaniker muss jeden Tag laufen, denn die Windkraftanlagen müssen auch bei schlechtem Wetter gewartet werden. Meyer selbst heuerte mit 16 Jahren auf einer Fähre an und hat nun schon seit einigen Jahren das Kapitänspatent. Auch Küstenmotorschiff-Kapitän Horst Brey bringt Erfahrung mit, wenn es heikel wird auf See. Die MS Helgoland legt von Cuxhaven mit Tonnen von Lebensmitteln ab und versorgt damit die etwa 1100 Einwohner von Helgoland. Horst Brey gilt als einer der erfahrensten Kümo-Kapitäne, die an Europas Küsten unterwegs sind. Der mittlerweile über 60-Jährige war schon als Kind mehr auf dem Wasser als an Land. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater steuerten eigene Schiffe über Nord – und Ostsee. Kapitän Ralf Weiß steuert das Lotsenstationsschiff Weser in stürmischer See. Es befindet sich auf Position in der Deutschen Bucht und ist Logistikzentrale und schwimmendes Hotel für Lotsen, die anderen Schiffsbesatzungen den besten Weg nach Bremerhaven weisen sollen
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Barbara Fally-Puskás... Der Hahnenkamm, der Hausberg von Kitzbühel, ist Austragungsort des berühmtesten Skirennens der Welt. Hermann Maier begibt sich auf eine Entdeckungsreise abseits der Rennstrecke. Im Zentrum Tirols, zwischen Zillertal und Zeller See, erstrecken sich die Kitzbüheler Alpen. Die zahlreichen Almen verliehen dem Mittelgebirge auch den Namen Tiroler Grasberge. Jährlich versammeln sich hier Skisportbegeisterte aus aller Welt. Sie bejubeln die Jagd nach der Rekordzeit vor atemberaubender Naturkulisse, die auch Abseits von diesem Trubel viel zu bieten hat: Abgesehen von den einige Wochen lang stattfindenden sportlichen Ereignissen gehören die Berge nämlich den Tieren. Hoch oben mit bester Aussicht brütet ein Steinadler, in den Felsen des Wilden Kaisers turnen Gämsen, auf den Wiesen ziehen Grasfrösche zu ihren Laichgewässern, tief im Wald versteckt zieht eine Hirschkuh ihr Kalb auf und auf dem Steilhang grasen Rehe. Diese Seite der Berge bleibt Skifahrern und ihren Fans verborgen. Hermann Maier, der jahrelang die Streif dominierte, schaut über den Tellerrand der sportlichen Ereignisse hinaus. Er führt zu den unentdeckten Naturschönheiten, die das Mekka des Skizirkus zu bieten hat und zu den tierischen Bewohnern in Felslandschaften, saftigen Almwiesen, Hochmooren und Bergseen
21:00
R: Franz Hafner... Der Bergstock des Ötschers liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2000 Meter hoch und dennoch dominiert er das umliegende Land – eine Landschaft der Superlative. Hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes, hier ist auch Österreichs Grand Canyon zu finden und der größte Urwald. Großen Eindruck hinterlassen auch die Wildtiere, denen der Berg Lebensraum bietet. Auerhühner bewohnen die Wälder, Schneehühner die waldfreien Berggipfel, Fischotter jagen in den Bächen und Habichte lauern am Rande der Lichtungen. Seit wenigen Jahren sind auch Wolf und Luchs wieder hier anzutreffen. Die Dokumentation zeigt all diese Naturwunder und erzählt vom ehemals langsamen Vordringen in den Urwald, von Brandrodungen, vom schwierigen Holztransport und von Rückschlägen, die extreme Bergwinter mit sich brachten. Heute hat sich Vieles geändert. Doch diesmal ist es kein Kampf gegen die Natur, vielmehr versucht man heute, im Einklang mit der Natur zu leben und zu wirtschaften. Platz gibt es jedenfalls für alle, die Menschen wie die Wildtiere, und so könnte das Ötscherland zum Vorbild werden für die gesamten Alpen: ein Ort, an dem Menschen und Wildnis nebeneinander bestehen können. 90 Drehtage waren Regisseur Franz Hafner und sein Team die vergangenen eineinhalb Jahre unterwegs, um die Naturwunder und die außergewöhnliche Landschaft rund um den Ötscher in eindrucksvollen Bildern einzufangen: Ich hab am Beginn der Dreharbeiten gemeint, alles über das Ötschergebiet zu wissen. Dem war nicht so. Und genau das hat mich während der Arbeit an diesem Film fasziniert, so Franz Hafner. Auch wenn man glaubt, bereits alles zu kennen, rund um den Ötscher sollte man immer darauf vorbereitet sein, überrascht zu werden, Unbekanntes zu entdecken: eine Höhle mitten im Wald, die tief in den Berg führt, jahrhundertealte Baumriesen, Karstquellen, die anschwellen und vergehen, oder dass man, nach vielen Jahren vergeblicher Mühe, dann doch die geheimnisvollen Ötscher-Schneehühner findet. Dieser Berg überrascht immer wieder mit kleinen, feinen Sensationen. Man muss sich nur Zeit nehmen, sie zu finden
21:50
R: Waltraud Paschinger... Mächtige Bergketten, dichte Wälder und glasklare Flüsse und Seen prägen den Natur – und Geopark Steirische Eisenwurzen. Die geschichtsträchtige Region war einst Zentrum der Eisenverarbeitung. In der Blütezeit der Eisenproduktion im 15. und 16. Jahrhundert wurden 20 Prozent der europäischen Eisenwaren in dieser Region erzeugt und bis in den arabischen Raum verkauft. Noch heute gilt der steirische Erzberg als größter Tagbau Mitteleuropas
22:00
ZIB 2
22:25
R: Markus Imhoof... Markus Imhoof fliegt für seine preisgekrönte Doku von Europa nach China und Amerika, dem Sterben der Honigbienen auf der Spur. Sind es Pestizide oder Monokulturen von Nutzpflanzen, die Bienenvölker dezimieren? Während in China schon Blüten von Menschenhand bestäubt werden müssen, experimentiert man in Arizona mit resistenten „Killerbienen“. Vielfach preisgekrönt
23:55
R: Ulrike Schenk, Frauke Siebold... Gerade mal sechs Prozent der Strafgefangenen in Deutschland sind weiblich. In Frauengefängnissen ist der Umgang der Knackis untereinander weniger rau. Trotzdem ist ihr Alltag von vielerlei Konflikten geprägt – so auch in der JVA für Frauen in Vechta. „37°“ liefert Einblicke
00:25
10 vor 10
00:50
Willkommen Österreich
01:50
Hit-Nacht in 3sat: Clip präsentiert in dreieinhalb Stunden die Hitparaden-Spitzenreiter der 1990er-Jahre. Mit Celine Dion, Backstreet Boys, Michael Jackson, Cher, Whitney Houston, Bruce Springsteen, Mariah Carey, Scorpions, Aerosmith, Stefan Raab, Lou Bega, Christina Aguilera, Britney Spears, Pet Shop Boys, Vangelis, Bryan Adams, Sting, Rod Stewart und U 96. Außerdem mit dabei: Die Fantastischen Vier, Sarah Brightman & Andrea Bocelli, Aqua, Roxette, Sinead O'Connor, Spice Girls, Meat Loaf, Coolio, Fugees, Oli. P, Puff Daddy, Enigma, Ace Of Base, Tic Tac Toe, La Bouche, Eiffel 65, Los Del Rio, Die Ärzte, Will Smith, Xavier Naidoo, Bloodhound Gang, R.Kelly, Inner Circle, Charles & Eddie, Mr. Big, Matthias Reim und Ibrahim Ferrer
05:15
Kurt Cobain, Sänger der Band Nirvana, wurde unfreiwillig zum Sprachrohr der Generation-X: Er galt vielen als Inkarnation des Selbstzweifels in einer Welt der Orientierungslosigkeit. 1994 beging Cobain Selbstmord. clip zeigt die Videos About A Girl', Sliver, All Apologies, Come as You Are, Lithium, In Bloom, die unplugged-Version des David-Bowie-Hits The Man Who Sold the World sowie den Mega-Hit Smells Like Teen Spirit
05:50
Slowenien Magazin
06:15
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Hart aber fair
11:40
Diesmal führt die Reise nach Dänemark, zu den faszinierenden Weiten des Wattenmeeres von Südwestjütland und auf die Märcheninsel Fünen, auf der Hans Christian Andersen geboren wurde. Neben den beeindruckenden Landschaften entdecken Lojze Wieser und Florian Gebauer auch die kulinarischen Seiten der Regionen. Diese haben neben dem traditionellen Smorrebrod auch unbekanntere Besonderheiten, wie aus Birkensaft gewonnenes Speiseeis, zu bieten. Die Reihe erkundet die kulinarischen Kulturen unseres Kontinents – ein Streifzug durch europäische Regionen und ihre Küchen, der geschichtliche, landschaftliche, geografische und kulturelle Hintergründe einfließen lässt
12:10
Die süße Sucht, 2017
13:00
ZIB
13:15
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner durch den Mittelmeerraum, in der ersten Folge von Troja bis Djerba. Dabei trifft sie auf Alltagshelden von heute. Der Geschichtenerzähler Aykut Degre erklärt die strategische Lage von Troja einst und heute. Marcos Karnezos, ein vertriebener Grieche, kehrt auf seine türkische Geburtsinsel zurück und Lina Ben Mhenni lebt in Tunesien heute gefährlicher als vor der Revolution. In Kalabrien wohnt der deutsche Historiker Armin Wolf, der über 50 Jahre die Odyssee studierte. Es gibt unzählige Varianten der Irrfahrt des griechischen Helden. Armin Wolf erklärt, wieso seine Route die wahrscheinlichste ist. Mit seinem Buch im Gepäck macht sich die Reporterin auf Entdeckungsreise. Nach gewonnener Schlacht um Troja ist Odysseus ins Meer gestochen. In den Ausgrabungsstätten der antiken Stadt erklärt der moderne Geschichtenerzähler Aykut Degre, warum Troja damals der Nabel der Welt war. Vor Troja liegt die türkische Insel Gökçeada. Hier trifft die Reporterin Marcos Karnezos. Wie die meisten Griechen wurden Karnezos und seine Familie einst von den Türken von der Insel vertrieben. Es vergingen 50 Jahre, bis er an den Ort zurückkehren konnte, der ihm Heimat bedeutet. Auf Djerba, laut Historiker Wolf das Land der Lotophagen, macht sich Nina Mavis Brunner auf die Suche nach der sagenumwobenen Lotosfrucht, die Odysseus' Männer um den Verstand gebracht haben soll. Unterstützt wird sie dabei von Sadok Ben Mhenni, einem glühenden Verehrer seiner Insel und stolzen Tunesier. Ben Mhenni kämpfte in den 1970er Jahren für mehr Freiheit und Demokratie und verbrachte viele Jahre im Gefängnis. Seine Tochter Lina scheint nun das Familienerbe fortzuführen. Sie war eine der führenden Stimmen des arabischen Frühlings 2011. Die Tunesische Revolution wurde in ihrem Wohnzimmer vorbereitet. Doch seit dem Sturz von Diktator Ben Ali ist das Leben von Lina Ben Mhenni gefährlicher als je zuvor. Die junge Bloggerin kann heute nur noch mit Leibwächter auf die Straße
14:05
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner durch den Mittelmeerraum, diesmal von Tunesien nach Malta. Dabei trifft sie auf Alltagshelden von heute. In Tunesien lebt auf der Insel Djerba eine große jüdische Gemeinschaft. Im Landesinnern lebt man in Höhlen und vor Kerkenna fischt man auf Feldern. Auf Malta beginnt für den homosexuellen somalischen Flüchtling Farah Abdi ein neues Leben. In der zweiten Folge lernt Nina Mavis Brunner einen jungen Somalier kennen, der vor zwei Jahren barfuß als Bootsflüchtling auf Malta europäischen Boden betrat. Heute hält er in Designerkleidern Reden vor den Vereinten Nationen und dem europäischen Parlament. Farah Abdi flüchtete im Alter von 16 Jahren. Er wollte seine Homosexualität nicht länger verstecken und riskierte deshalb eine Gefängnisstrafe. Sieben Monate dauerte seine lebensgefährliche Flucht, die durch die Wüste, libysche Gefängnisse und in einem Schlauchboot übers Mittelmeer führte. Für Farah Abdi hat in Malta ein neues Leben begonnen. Er bloggt für eine Zeitung, engagiert sich bei verschiedenen NGOs und wurde zu einem Sprachrohr für viele Migranten auf Malta. Bevor jedoch Odysseus von Nordafrika nach Malta, auf die Insel des Aiolos, gelangte, erlebte er in der tunesischen Wüste sein wohl bekanntestes Abenteuer. Die listigen Griechen stachen dem Zyklopen Polyphem mit einem Pfahl das Auge aus und konnten so aus seiner Höhle entkommen. Mit dem Journalisten Ridha Maamri fährt die Reporterin Nina Mavis Brunner zu den Höhlen von Matmata. Bis vor wenigen Jahren waren diese ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen. Szenen von Star Wars wurden hier gedreht und noch heute leben Berberfamilien in den kühlen Höhlenwohnungen. Seit der tunesischen Revolution und den Terroranschlägen kommen jedoch immer weniger Besucher. Den Touristenschwund spürt man auch auf Djerba. Auf der Ferieninsel lebt eine der größten jüdischen Gemeinschaften Nordafrikas. Die berühmte Gheriba-Synagoge war einst ein Publikumsmagnet, heute wartet Hausmeister Khoudir Trabelsi oft vergeblich auf Besucher. Mit einem Rückgang ganz anderer Art kämpft man vor der tunesischen Insel Kerkenna. Jede Fischerfamilie besitzt hier ein Feld im Meer. Seit ein paar Jahren gehen Fischer Salem Cheikh aber immer weniger Fische ins Netz. Der industrielle Schleppnetzfischfang zerstört das Ökosystem, auch vor dieser bezaubernden kleinen Insel
15:00
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner durch den Mittelmeerraum, diesmal von Malta nach Sizilien. Dabei trifft sie auf Alltagshelden von heute. Malta ist Hollywoods Außenstudio. Ein maltesischer Film schlägt hohe Wellen. Er erzählt die wahre Geschichte einheimischer Fischer, die ertranken, weil sie für Flüchtlinge gehalten wurden. In Sizilien singt ein norwegischer Exil-Barde am Strand. Die dritte Folge von Nina Mavis Brunners Reise beginnt in Malta. Hier soll Odysseus einst von Windgott Aiolos gastfreundlich empfangen worden sein. Heute heißt man hier Hollywood willkommen. Gladiator, Troja oder Captain Phillips: Alle diese Filme wurden auf Malta gedreht. Die Reporterin besucht mit der lebenden Filmenzyklopädie Jean Pierre Borg die Orte, die Filmfreunde bestens kennen. Malta war schon Kulisse für Jerusalem, Rom oder Beirut, aber Malta war noch nie Malta. Bis ein tragisches Unglück die junge Regisseurin Rebecca Cremona zu Simshar inspirierte. Im Zentrum ihres Films steht das Schicksal eines maltesischen Fischerboots, das auf hoher See kenterte. Vorbeifahrende Frachter ignorierten die Schiffbrüchigen, die sie für afrikanische Migranten hielten. Rebecca Cremona erzählt, weshalb ein Spielfilm Menschen mehr berührt als die traurigen Meldungen in den Nachrichten. Der Fotograf Darrin Zammit Lupi widmet sich ebenfalls dem Flüchtlingsdrama. Dank seinen Fotografien hat man in Nordeuropa ein Bild vor Augen, wenn man über Bootsflüchtlinge spricht. Mit seiner Kamera dokumentiert der Fotograf auch das Leben des Somaliers Ahmed Nuur Ibrahim. Dieser musste seine Heimat verlassen, weil er als Journalist mit dem Tod bedroht wurde. Kürzlich hat er auf Malta einen Radiosender gegründet und hofft damit die Integration zwischen seinen Landsleuten und der maltesischen Bevölkerung zu verbessern. Noch vor 50 Jahren zeigten die Flüchtlingsströme in eine andere Richtung. Viele Bewohner von Maltas Nachbarinsel Gozo verließen ihre Heimat als Wirtschaftsflüchtlinge. Auf der Suche nach Arbeit wanderten sie in die USA, Kanada oder Australien aus. Heute sind viele zurück und verbringen ihren Lebensabend in ihrer Heimat. Die Reporterin Nina Mavis Brunner sucht im Dorf Nadur die Rückkehrer. Diese Folge endet mit einem, der sich den Traum vom Haus im Süden erfüllt hat. Seit drei Jahren lebt der norwegische Musiker Erlend Oye, Sänger der berühmten Bands Kings of Convenience, mit seiner Mutter in Syrakus an der Ostküste Siziliens und genießt das dolce far niente
15:50
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner durch den Mittelmeerraum, diesmal via Palermo auf die Insel Ustica. Dabei trifft sie Alltagshelden von heute. Die deutsche Wera Müller findet im Urlaub ihre neue Heimat. Pino Maniaci betreibt einen Anti-Mafia-Fernsehsender. Auf der Insel der Zauberin Kirke hat man sich dem Slow Food verschrieben und in der Unterwelt findet heute ein legendäres Autorennen statt. Die vierte Folge, die Nina Mavis Brunner kreuz und quer durchs Mittelmeer führt, beginnt an dem Ort, wo einst die Laistrygonen Odysseus' Gefährten aufspießten. Im Westen Siziliens, wo der griechische Held gelandet sein soll, wird die Reporterin jedoch überaus freundlich empfangen mit Trauben, aus denen der berühmte Marsala hergestellt wird. Die Griechen gründeten ab dem achten Jahrhundert vor Christus Kolonien in Sizilien. Die deutsche Reiseleiterin Wera Müller führt in Selinunte auf einer der größten archäologischen Tempelanlagen der Insel herum und vergleicht die Migrationsströme von heute mit denjenigen von damals. Auch sie selbst ist eine Auswanderin und weiß, wie viel Hartnäckigkeit es braucht, sich als Frau im ländlichen Sizilien eine neue Heimat aufzubauen. Hartnäckigkeit ist auch der dominante Charakterzug von Pino Maniaci. Der unerschrockene Journalist betreibt zusammen mit seinen Töchtern einen eigenen Anti-Mafia-Fernsehsender. Der Preis dafür ist hoch, aber Maniaci glaubt an eine bessere Zukunft. Genauso wie das Ehepaar Longo auf Ustica. Sie setzen mit ihrer Slowfood-Bewegung auf Entschleunigung und die Kraft der Natur. Auf der Insel Ustica soll Kirke einst mit unheilbringenden Kräutern gezaubert haben. Die Zaubermittel der Longos heißen Bio-Linsen und Bio-Wein. Echte Zauberkräfte oder zumindest überirdische Leidenschaft müssen dagegen in Trapani am Werk sein. An der Osterprozession tragen die Menschen tonnenschwere Statuen 24 Stunden lang durch die Stadt. Das bringt auch die stärksten Männer zum Weinen. Starke Gefühle auch an der Targa Florio, einem der ältesten Autorennen der Welt. Die waghalsigen Piloten riskieren ihr Leben ausgerechnet dort, wo Odysseus einst die toten Seelen im Hades besuchte
16:45
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner durch den Mittelmeerraum, diesmal durch den Stretto di Messina auf die liparischen Inseln. Messinas Bürgermeister kämpft wie ein Gladiator in der Arena der Politik. Die Dichterin Maria Costa steht auf der Liste der lebenden Kulturschätze. Die Suche nach Kalypso führt zu erotischen Hexen und beim Stromboli ist man den Erdkräften ganz nah. In der fünften Folge, in der Nina Mavis Brunner den Spuren von Odysseus folgt, begegnet die Reporterin einem, der seinen Sieg Hartnäckigkeit, Charisma und viel Rebellenblut verdankt. Renato Accorinti trat gegen alle Parteien an und gewann. Nun kämpft der Bürgermeister von Messina unermüdlich gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Zudem will er die Menschen zusammenbringen. Der Umgang mit den vielen Flüchtlingen, die übers Mittelmeer auf die Insel strömen, ist dabei eines der zentralen Themen. In einem Auffanglager versucht Ärztin Rita Carravetta den Geflüchteten, die häufig in einem erbärmlichen Zustand ankommen, ihre Würde zurückzugeben. Maria Costa ist eine kulturelle Legende Siziliens. Die Stimme der 90-Jährigen ist brüchiger geworden, aber die Kraft, mit der sie ihre Werke in einer Mischung aus Gedicht und Gesang vorträgt, fasziniert ungebrochen. In der Meerenge von Messina musste Odysseus die Ungeheuer Skylla und Charybdis überleben. Eine Naturgewalt ganz anderer Art sind die lockenden Stimmen der Sirenen. Nicht immer überstand der Held die erotischen Verführungen so bravourös. Bei der schönen Kalypso auf der Insel Ogygia verweilte er ganze sieben Jahre. Tatsächlich kursieren auf den Liparischen Inseln Märchen über freiheitsliebende Hexen, die nachts nackt herumfliegen und die Männer erschrecken, weiß die Sagenforscherin Marilena Macrina Maffei. Als weiblich gilt auch der Vulkan Stromboli. Dies im Gegensatz zum Vulcano auf der Nachbarsinsel, dem die Bevölkerung männliche Charakterzüge zuschreibt. Den Griechen ging es eher um die Frage, welche Götter in den Feuerspeiern hausen. Der Stromboli spuckt ständig, täglich rund 300 Mal, und so wird der Gegensatz zwischen existenzieller Bedrohung und überirdischer Schönheit nirgends so greif – und begreifbar wie auf diesem Vulkan. Odysseus soll den Stromboli als Navigationshilfe verwendet haben. Nicht umsonst wird er auch der Leuchtturm des Mittelmeers genannt
17:35
Auf den Spuren von Homers legendärem Abenteurer reist Nina Mavis Brunner durch den Mittelmeerraum, diesmal durch Kalabrien auf die Insel Ithaka. Dort trifft sie auf Alltagshelden von heute. Baldo Interrante kehrte zurück, um zu sterben. Heute betreibt er ein Agriturismo. Ein kalabrisches Dorf überlebt dank Flüchtlingen. Und Odysseus' Heimat Ithaka scheint wie geschaffen für große Liebesgeschichten. Die letzte Folge der sechsteiligen Reise, die Nina Mavis Brunner kreuz und quer durchs Mittelmeer von Troja bis nach Ithaka führt, startet in Sizilien. Dort trifft die Reporterin Baldo Interrante, der ihr von seiner eindrücklichen Lebensgeschichte erzählt. Eigentlich kehrte er aus der Schweiz in seine Heimat zurück, um dort zu sterben. Er war schwer krank und die Ärzte gaben ihn verloren. In Sizilien jedoch blühte er wieder auf und wird deshalb gar als Heiler, teilweise als Heiliger angesehen. Der letzte Stopp vor seiner Rückkehr in die Heimat machte Odysseus im Land der Phaiaken. Die Phaiaken hatten einst Odysseus gastfreundlich empfangen. Heute gilt ein kleines kalabrisches Bergdorf als Ort der Gastfreundschaft. In Riace werden Flüchtlinge mit offenen Armen aufgenommen. Im Gegensatz zu anderen Orten, wo Migranten in großen Zentren zusammengepfercht werden, wohnen sie hier in eigenen Häusern im ganzen Dorf verteilt. Platz gab es genug, denn Riace war wie viele Dörfer im Süden Italiens geprägt von der Abwanderung. Mit den Flüchtlingen kam auch das Leben zurück ins Dorf. Die Phaiaken brachten Odysseus schließlich zurück nach Ithaka, eine Insel vor der griechischen Westküste. Auf den ersten Blick scheint es einfach: Ithaka ist einer der wenigen Orte, die Homer in der Odyssee beim Namen nennt und noch heute auf einem Atlas zu finden ist. Und dennoch lässt sich der Heimatort des Abenteurers nicht eindeutig bestimmen. Die Inselbewohner von Ithaka und Kefalonia streiten energisch darüber, wo das wahre Ithaka liegt. Die Reporterin trifft Verfechter auf beiden Inseln und hört sich ihre Argumente an. In Homers Epos wartet Penelope 20 Jahre lang treu auf ihren Odysseus. Und auch heute noch scheint Ithaka geschaffen für große Liebesgeschichten. Olympia und Yiannis Lekatsa sind beide im gleichen Dorf aufgewachsen und verliebten sich schon zu Schulzeiten ineinander. Doch eine Heirat war ausgeschlossen, da ihre Familien dagegen waren. Erst auf großen Umwegen fanden sie zueinander und sind heute seit bald 60 Jahren glücklich verheiratet
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Christine Neubauer (Hanna Forster), Edgar Selge (Karl Forster), August Schmölzer (Hans Zollner), Elisabeth Orth (Marianne Forster), Branko Samarovski (Xaver), Petra Morzé (Pauline), Sebastian Bezzel (Adi Zollner), Pamina Grünsteidl (Vera), Simon Morzé (Michael Forster); R: Friedemann Fromm... Die frühen 1950er: Seit ihr Mann in russischer Kriegsgefangenschaft als verschollen gilt, muss Hanna die vom Vater geerbte Schreinerei allein durchbringen. Als der traumatisierte Karl nach sieben Jahren doch zurückkehrt, kommt er mit seiner emanzipierten Frau nicht mehr klar…Einfühlsam gespieltes Kammerspiel von Friedemann Fromm („Nacht über Berlin“)
21:45
kinokino, 2016
22:00
ZIB 2
22:25
Eine Kommission, vier Parlamentarier. Ihr Auftrag: In der Schweiz das Unmögliche möglich machen – die Initiative Gegen Masseneinwanderung umzusetzen. Am 9. Februar 2014 wurde die Volksinitiative Gegen Masseneinwanderung vom Volk knapp mit 50,3 Prozent angenommen. Ein Jahr lang begleitet der Film die Parlamentarier Kurt Fluri, Andreas Glarner, Cédric Wermuth und Ruth Humbel bei den Verhandlungen zur Umsetzung. Die Gesetzesvorlage, die hinter der schweren Holztür von Kommissionszimmer 3 des Bundeshauses verhandelt wird, zielt ins Herz der Debatte um die Identität der Schweiz. Wie stark wollen wir die Zuwanderung drosseln? Können wir unsere Wettbewerbsfähigkeit erhalten? Ab April 2016 trifft sich die Staatspolitische Kommission des Nationalrats sieben Mal in Zimmer 3. Das Filmteam von Inside Bundeshaus ist immer dabei. Das bedeutet: Draußen vor der Tür. Die Kommissionssitzungen sind vertraulich, die Parlamentarier sollen offen diskutieren und ihre Meinung auch ändern können. Die Interviews vor der Tür zeigen dennoch ein Abbild der Verhandlungen: Diskutieren die politischen Gegner Cédric Wermuth und Andreas Glarner bei der ersten Sitzung im April noch scherzend, sind ihre Voten im Juni schon heftiger, nach dem Showdown in der Herbstsession liegen die Nerven blank und offener Streit bricht aus. Wie aber funktionieren die Strategien im Bundeshaus? Wer hat welche Taktik? Das erfährt Filmemacherin Karin Bauer bei Lachsforelle und Steak Tartar im bundeshauseigenen Restaurant Galerie des Alpes. Dort treffen sich die Kommissionsmitglieder nach Parteien getrennt vor jeder Verhandlung. Es wird gezeigt, wie man Gegengeschäfte aufgleist, was für Anweisungen aus der Gemeinde Herrliberg kommen und wie sich Kurt Fluri eine Stimmenmehrheit für den Inländervorrang light sichert. Inside Bundeshaus zeigt auch die private Seite der Parlamentarier. Beim Kleinkaliberschießen mit Unternehmer Andreas Glarner und in der Waschküche des studierten Politologen Cédric Wermuth erfahren die Filmemacher, dass die politischen Gegner auch Gemeinsamkeiten haben. Unbekannte Seiten der stillen Schafferin Ruth Humbel entdecken sie bei einem Orientierungslauf-Wettkampf im Engadin. Und der Solothurner Stadtpräsident Kurt Fluri erklärt, wie man eine siebenköpfige Familie, einen 70-Stunden-Job und ein Nationalratsmandat unter einen Hut bringt. Sind die Volksvertreter um ihren Job in Bundesbern zu beneiden? Nach monatelangem zähen Ringen und stundenlangen Verhandlungen auf der Suche nach einem gutschweizerischen Kompromiss ist jedenfalls keine Ruhe eingekehrt. Im Gegenteil: Die Schweizerische Volkspartei ist empört und spricht von Volksverrat. Die anderen Parteien kritisieren die Rechtskonservativen als unehrlich, ihre Initiative als widersprüchlich. Wie gehen die vier gezeigten Parlamentarier damit um, dass die direkte Demokratie zunehmend an ihre Grenzen kommt? Am 9. Februar 2014 wurde die von der Schweizerischen Volkspartei lancierte Volksinitiative Gegen Masseneinwanderung mit sehr knapper Mehrheit vom Volk angenommen. Drei Jahre nach der Abstimmung, am 9. Februar 2017, musste das Begehren umgesetzt sein. Aus diesem Anlass gibt der Film einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen des Bundeshauses – ein Lehrstück über die Schweizer Demokratie. Vor allem aber ein Politthriller über den turbulentesten Schweizer Gesetzgebungsprozess der letzten Jahre
23:55
R: Simon Christen... Vor 24 Jahren ging der Zürcher Architekt Peter Schmid nach Bhutan. Für die Schweizer Entwicklungsorganisation Helvetas sollte er dort ein Lehrerseminar bauen. Er blieb bis heute. Inzwischen ist Schmid einer der gefragtesten Architekten in Bhutan. Er baut Paläste für Mitglieder der Königsfamilie, Hotels und Tempel. Und auch sein privates Glück hat er gefunden. Das ist nicht weiter verwunderlich. Denn im kleinen buddhistischen Land im Himalaja sei das ganze Leben auf Glück ausgerichtet, sagt Schmid – ganz offiziell. Das Bruttosozialprodukt sei sekundär, hat die Regierung ihren Bürgern nämlich erklärt. Viel wichtiger sei das Bruttoglückprodukt. Das heißt allerdings noch lange nicht, dass in Bhutan, wo sich die Menschen Donnerdrachen nennen, den ganzen Tag nur gelächelt wird und alle glücklich sind. Reporter Simon Christen hat Schmid in Bhutans Hauptstadt Thimphu besucht, um mehr zu erfahren über das Reich der glücklichen Donnerdrachen. Der Ort schien dafür prädestiniert, immerhin sind Buddhas Lehren ja Anleitungen, wie der Mensch dorthin kommt, wo ihn unvergängliches Glück erwartet
00:20
10 vor 10
00:45
I: Christine Neubauer (Hanna Forster), Edgar Selge (Karl Forster), August Schmölzer (Hans Zollner), Elisabeth Orth (Marianne Forster), Branko Samarovski (Xaver), Petra Morzé (Pauline), Sebastian Bezzel (Adi Zollner), Pamina Grünsteidl (Vera), Simon Morzé (Michael Forster); R: Friedemann Fromm... Anfang der 50er: Seit sieben Jahren ist ihr Mann in Kriegsgefangenschaft verschollen. Hanna (Neubauer) hat lernen müssen, die vom Vater geerbte Schreinerei alleine durchzubringen. Doch der Betrieb braucht einen Meister, und Hanna fehlt die Ausbildung. Da kehrt Karl (Selge) zurück, schwer traumatisiert zwar, aber gewillt, seine Rolle wieder einzunehmen. Damit kann sich Hanna nicht abfinden. Sie will die Gesellenprüfung machen, hegt Zukunftspläne für die Schreinerei. Ihr Mann reagiert mit hilfloser Wut…Frauen, die in eine neue Rolle gezwungen wurden, Männer, deren Welt in Scherben ging: Hannas und Karls Schicksal steht stellvertretend für viele. Routinier Friedemann Fromm („Jenseits der Mauer“) erzählt ihre Geschichte nicht als Emanzipationsthriller, sondern als einfühlsames Kammerspiel
02:15
R: Britta Lübke... Seit 130 Jahren trotzt der Leuchtturm Roter Sand den Gezeiten und Stürmen der Nordsee. Er ist ein maritimes Denkmal von internationalem Rang und das erste Offshore-Bauwerk der Welt. Der Bau liegt in der Deutschen Bucht zwischen Bremerhaven und Helgoland. Am 1. November 1885 wurde sein Feuer erstmals gezündet. Die Dokumentation würdigt den Leuchtturm und seine Erbauer. Er wurde von Menschenhand auf offener See im Meeresgrund auf einer Untiefe aus Treibsand verankert. Seine Errichtung auf einem eisernen Senkkasten war eine technische Pioniertat. Doch der rot-weiß gestreifte Turm mit den drei neugotischen Erkern und dem schwarzen Sockel ist weit mehr als ein für damalige Verhältnisse bedeutsames Leuchtfeuer. Er ist der bekannteste Leuchtturm überhaupt. Sein Motiv ist auf unzähligen Gemälden, Postkarten und kuriosen Andenken zu finden und das meisttätowierte Seezeichen auf den Armen der Matrosen. Für Millionen Auswanderer, die die Alte Welt über Bremerhaven verließen, war der Leuchtturm Roter Sand ein letztes Lebewohl der Heimat, für Millionen Seeleute, die von großer Fahrt aus den Weltmeeren nach Hause kamen, der erste Willkommensgruß. Für viele Menschen hat der Leuchtturm Roter Sand daher einen ähnlich emotionalen Symbolwert wie die Freiheitsstatue vor New York, als Wahrzeichen von Abschied und Heimkehr. Wie stark sein Bild bei den Küstenbewohnern verankert ist, zeigte sich, nachdem er 1964 außer Dienst gestellt worden war. Wenige Seemeilen weiter hatte der Leuchtturm Alte Weser mit automatischer Befeuerung und Radarfunktion seine Funktion übernommen. Der Leuchtturm Roter Sand hatte ausgedient. In den folgenden Jahrzehnten wollten Behörden und Politiker ihn abreißen, sprengen oder einfach in der Nordsee verrotten lassen. Sie alle haben nicht mit der Empörung der Menschen an der Küste gerechnet. Aus der Protestwelle wurde eine Bürgerinitiative. 1983 gründete sich der Förderverein Rettet den Leuchtturm Roter Sand und mobilisierte Denkmalschutz, Politik und Öffentlichkeit, den Turm zu erhalten und zu restaurieren. 1987 wurde er als erstes Objekt von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz übernommen, die ihn bis heute finanziert. Mit einer spektakulären Aktion, dem Überstülpen einer 110 Tonnen schweren Stahlmanschette, konnte das verrottete Fundament des Leuchtturms Roter Sand dann gerettet und anschließend auch die Innenräume restauriert und originalgetreu eingerichtet werden
03:00
R: Ulrich Patzwahl... Mit dem Containerschiff Henneke Rambow unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Kapitän Ingo Drewes aus Hamburg weiß, was Feederfahrten an Bord bedeuten. Drei Stunden Schlaf, zehn Stunden Revierfahrt, mit Lotse, ohne Lotse, dann Anlegemanöver, dann vier Terminals in zwei Tagen. Aber: Soll keiner sagen, dass er's nicht vorher gewusst hat – ich fahr hier für mein Leben gern! Und Atlantik is' langweilig. Die große Fahrt auf großen Schiffen über die Weltmeere endet in Bremerhaven oder Hamburg. Die Container von den großen Schiffen steigen dann um. Ihr Ziel ist das Baltikum, ihr Nadelöhr der Nord-Ostsee-Kanal, die meistbefahrene Schifffahrtsstraße der Welt. Eines dieser Frachtschiffe ist die Henneke Rambow, 134 Meter lang, ohne Pause unterwegs zwischen Bremerhaven, Hamburg und Danzig, Riga, Helsinki, Stockholm und vielen anderen Ostseehäfen, 14 Seeleute insgesamt
03:30
R: Ulrich Patzwahl... Mit dem Containerschiff Henneke Rambow unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Maschinist Hein von Höden redet immer freundlich mit seiner Lisbeth, der Maschine. Hein hat sich als junger Mann auf das Abenteuer vor der Haustür, in Cuxhaven, eingelassen: Hochseefischerei. Als zweiter Maschinist für Monate im Nordatlantik, und dann mit der Fang-Prämie in die besten Lokale der Stadt. Wilde Zeiten, andere Schiffe. Die Fracht heute, die Schachteln auf der Henneke Rambow interessieren Hein wenig – aber meine Maschine, meine 'Lisbeth', mit der muss ich mich verstehen! Die Seefahrt mag inzwischen eine Art Dienstleistung geworden sein, Hein bleibt Gemütsmensch. Und freut sich immer noch am Wind-von-vorn, an zwei Stunden mehr Liegezeit in Danzig und am Krabben-Pulen, zu Hause mit Renate
04:00
R: Ulrich Patzwahl... Mit dem Containerschiff Henneke Rambow unterwegs zwischen Bremerhaven und verschiedenen Ostseehäfen. Schiffsmechaniker-Azubi Leroy lebt sich auf seinem ersten großen Törn an Bord ein. Leroy Bentley trägt den Namen seines amerikanischen Vaters und ist doch ein Bremerhavener Jung'. Wie verkraftet er den Abschied von Zuhause, wie wird er im Kreis der erfahrenen Seebären aufgenommen? In Kiel steigt er für vier Monate auf die Henneke Rambow. Ist der Kapitän umgänglich? Die Kammer gemütlich? Kann man in der Maschine was lernen? Und mit wem kann man sich mal unterhalten, wenn es nicht so läuft? Leroy wird gleich voll mit eingespannt und zieht am Schluss ein Fazit seiner ersten Tour
04:30
R: Elke Bille, Thomas Karp... Selbst wenn ein Sturm aufzieht und das Meer tost, stechen diese Männer in See: Stefan Meyer, Ralf Weiß und Horst Brey sind Kapitäne von Schiffen auf der Nordsee. Ihr Arbeitsplatz sind ein Transportschiff für Mechaniker eines Offshorewindparks, ein Küstenmotor – und ein Lotsenschiff. Entsprechend erwarten die drei Seemänner täglich unterschiedliche Aufgaben. Die Reportage begleitet die Kapitäne in ihrem Alltag. Kapitän Stefan Meyer fährt mit seiner Wind Force II täglich Mechaniker von Borkum in den Offshore-Windpark Borkum Riffgat. Der Transport der Windradmechaniker muss jeden Tag laufen, denn die Windkraftanlagen müssen auch bei schlechtem Wetter gewartet werden. Meyer selbst heuerte mit 16 Jahren auf einer Fähre an und hat nun schon seit einigen Jahren das Kapitänspatent. Auch Küstenmotorschiff-Kapitän Horst Brey bringt Erfahrung mit, wenn es heikel wird auf See. Die MS Helgoland legt von Cuxhaven mit Tonnen von Lebensmitteln ab und versorgt damit die etwa 1100 Einwohner von Helgoland. Horst Brey gilt als einer der erfahrensten Kümo-Kapitäne, die an Europas Küsten unterwegs sind. Der mittlerweile über 60-Jährige war schon als Kind mehr auf dem Wasser als an Land. Sowohl sein Vater als auch sein Großvater steuerten eigene Schiffe über Nord – und Ostsee. Kapitän Ralf Weiß steuert das Lotsenstationsschiff Weser in stürmischer See. Es befindet sich auf Position in der Deutschen Bucht und ist Logistikzentrale und schwimmendes Hotel für Lotsen, die anderen Schiffsbesatzungen den besten Weg nach Bremerhaven weisen sollen
05:30
R: Patricia Schäfer... 70 kleine Inseln vor der Küste Schottlands, mit saftig grünen Wiesen und weitem Farmland: Das sind die Orkneys. Das prägende Element für das Leben auf dem abgelegenen Archipel ist das Meer. Es liefert Futter für die Seetang fressenden Schafe, ein mildes Klima durch den Golfstrom und erzeugt Strom. Die berühmtesten Kulturdenkmäler der Inseln sind das Steinzeitdorf Skara Brae und der Steinkreis Ring of Brodgar
06:00
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Anne Will
11:20
Dem Himmel entgegen – Hochhäuser der Welt
11:35
R: Eveline Falk... Junge, berufstätige Eltern müssen oft auf Oma und Opa zurückgreifen, denn mit den Betreuungsstrukturen hinkt die Schweiz hinterher. Ist es in Ordnung, dass alle mit den Großeltern rechnen? Der Staat, die Gesellschaft und die eigenen Kinder? Generationenforscher François Höpflinger hat ausgerechnet: In der Schweiz leisten Großeltern etwa 100 Millionen Betreuungsstunden. Das sind über zwei Milliarden Schweizer Franken – 50.000 Vollzeitstellen. Heute stehen Großeltern bei der Geburt ihrer Enkel meist selbst noch mitten im Leben, sind berufstätig und träumen von mehr Freiraum und Freiheit. Ein Dilemma. Sie lieben ihre Enkel und möchten ihre Kinder unterstützen und gleichzeitig mehr Zeit für sich selbst haben. Vor allem für Großmütter, die schon einmal die Doppelbelastung Beruf und Kinder erlebt haben, ist es schwierig, ihre eigenen Wünsche und die Ansprüche von außen unter einen Hut zu bringen. Denn man spricht zwar von den Großeltern, die hüten, aber gemeint ist damit meist die Krippe Grosi. Und wenn Frauen sich abgrenzen, gelten sie schnell als Raben-Großmütter. Dabei sind Großeltern eine Erfindung der jüngeren Zeit: Erst ab dem 19. Jahrhundert wurden ältere Menschen innerhalb der Familie als solche wahrgenommen. Im Zuge des romantisch-bürgerlichen Familienideals wurde auch ihre Rolle neu entworfen: die Großmutter als liebliche und gute Seele des Hauses, auf dem Ofenbänkli sitzend, und der gütige, liebende Großvater, der Geschichten erzählt, beide alt und grauhaarig. Diese Bilder haben sich bis heute halten können, auch wenn sie längst überholt sind. Die Autorin Eveline Falk wurde mit 50 Jahren selbst Großmutter. Rein statistisch gesehen drei Jahre zu früh: In der Schweiz werden Frauen zwischen 53 und 55 das erste Mal Großmutter. Auch sie hatte eine Vorstellung davon, wie sie als Großmutter sein sollte, scheiterte aber an ihren eigenen Ansprüchen und machte sich deshalb auf die Suche nach andern Großeltern, um die Frage gründlich zu klären: Was und wie sollen Großeltern heute sein
13:00
ZIB
13:20
R: Ernst A. Grandits... Der Adlerweg ist ein 280 Kilometer langer Wanderweg quer durch Tirol: vom Tiroler Unterland über das Karwendel und Innsbruck bis hinauf nach St. Anton am Arlberg. Auf seiner Route liegen Ludwig Ganghofers Jagdparadies, Schloss Ambras und seine Ritterrüstungen, die einzigartige Fauna an den Isarquellen, die Schleierwasserfälle und die Festung Kufstein. Der Name ist auch ein Verweis auf die optische Erscheinung der Route. Legt man den Umriss des Wappentiers der Tiroler Landesfahne, des Adlers, auf die Landkarte, so bilden dessen Flügel die Route dieses Wegs
13:35
R: Franz Hafner... Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen
14:25
R: Gernot Lercher... Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur – und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit – und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert Api Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs, berichten über ihre Erlebnisse
15:15
R: Heinz Leger... Hermann Maier, Skilegende und Gewinner des Wettlaufs zum Südpol, gebürtiger Flachauer, bricht zu einer besonderen Expedition in seine Heimat, die Hohen Tauern, auf – eine Region der Pioniere. Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Tiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden
16:00
R: Barbara Fally-Puskás... Der Hahnenkamm, der Hausberg von Kitzbühel, ist Austragungsort des berühmtesten Skirennens der Welt. Hermann Maier begibt sich auf eine Entdeckungsreise abseits der Rennstrecke. Im Zentrum Tirols, zwischen Zillertal und Zeller See, erstrecken sich die Kitzbüheler Alpen. Die zahlreichen Almen verliehen dem Mittelgebirge auch den Namen Tiroler Grasberge. Jährlich versammeln sich hier Skisportbegeisterte aus aller Welt. Sie bejubeln die Jagd nach der Rekordzeit vor atemberaubender Naturkulisse, die auch Abseits von diesem Trubel viel zu bieten hat: Abgesehen von den einige Wochen lang stattfindenden sportlichen Ereignissen gehören die Berge nämlich den Tieren. Hoch oben mit bester Aussicht brütet ein Steinadler, in den Felsen des Wilden Kaisers turnen Gämsen, auf den Wiesen ziehen Grasfrösche zu ihren Laichgewässern, tief im Wald versteckt zieht eine Hirschkuh ihr Kalb auf und auf dem Steilhang grasen Rehe. Diese Seite der Berge bleibt Skifahrern und ihren Fans verborgen. Hermann Maier, der jahrelang die Streif dominierte, schaut über den Tellerrand der sportlichen Ereignisse hinaus. Er führt zu den unentdeckten Naturschönheiten, die das Mekka des Skizirkus zu bieten hat und zu den tierischen Bewohnern in Felslandschaften, saftigen Almwiesen, Hochmooren und Bergseen
16:45
R: Heinz Leger... Der Arlberg ist der Inbegriff winterlicher Idylle und die Wiege des alpinen Skilaufs. Doch das berühmte Skigebiet, das Tirol und Vorarlberg verbindet, ist auch ein Stück unberührte Natur. Mächtig türmen sich die Schneemassen auf den tief verschneiten Hängen. Auf steilen Graten hat der Wind bizarre Schneewehen geformt, und weiter unten tragen Zirbelkiefern schwer an der glitzernden Pracht. Wenn im Frühling der Winter das Land aus seinem eisigen Griff entlässt, kommen geologische Juwelen ans Tageslicht, die Berghänge erstrahlen in den bunten Farben der Orchideen-Wiesen, und in den steilen Felsrinnen tollen junge Gämsen und Steinböcke umher
17:35
R: Franz Hafner... Der Bergstock des Ötschers liegt am östlichen Rand der Alpen. Sein Gipfel ist keine 2000 Meter hoch und dennoch dominiert er das umliegende Land – eine Landschaft der Superlative. Hier gibt es nicht nur Österreichs kältesten Ort und den dunkelsten Nachthimmel des Landes, hier ist auch Österreichs Grand Canyon zu finden und der größte Urwald. Großen Eindruck hinterlassen auch die Wildtiere, denen der Berg Lebensraum bietet. Auerhühner bewohnen die Wälder, Schneehühner die waldfreien Berggipfel, Fischotter jagen in den Bächen und Habichte lauern am Rande der Lichtungen. Seit wenigen Jahren sind auch Wolf und Luchs wieder hier anzutreffen. Die Dokumentation zeigt all diese Naturwunder und erzählt vom ehemals langsamen Vordringen in den Urwald, von Brandrodungen, vom schwierigen Holztransport und von Rückschlägen, die extreme Bergwinter mit sich brachten. Heute hat sich Vieles geändert. Doch diesmal ist es kein Kampf gegen die Natur, vielmehr versucht man heute, im Einklang mit der Natur zu leben und zu wirtschaften. Platz gibt es jedenfalls für alle, die Menschen wie die Wildtiere, und so könnte das Ötscherland zum Vorbild werden für die gesamten Alpen: ein Ort, an dem Menschen und Wildnis nebeneinander bestehen können. 90 Drehtage waren Regisseur Franz Hafner und sein Team die vergangenen eineinhalb Jahre unterwegs, um die Naturwunder und die außergewöhnliche Landschaft rund um den Ötscher in eindrucksvollen Bildern einzufangen: Ich hab am Beginn der Dreharbeiten gemeint, alles über das Ötschergebiet zu wissen. Dem war nicht so. Und genau das hat mich während der Arbeit an diesem Film fasziniert, so Franz Hafner. Auch wenn man glaubt, bereits alles zu kennen, rund um den Ötscher sollte man immer darauf vorbereitet sein, überrascht zu werden, Unbekanntes zu entdecken: eine Höhle mitten im Wald, die tief in den Berg führt, jahrhundertealte Baumriesen, Karstquellen, die anschwellen und vergehen, oder dass man, nach vielen Jahren vergeblicher Mühe, dann doch die geheimnisvollen Ötscher-Schneehühner findet. Dieser Berg überrascht immer wieder mit kleinen, feinen Sensationen. Man muss sich nur Zeit nehmen, sie zu finden
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Lisa Röösli, Denise Schneitter, Jürg Brandenberger, Elvira Stadelmann, Matthias Gruic... Ihr Tun reicht von akuter Nothilfe bis zu idealistisch-naiver Einmischung, aber diese Schweizer reden nicht, sie handeln: Manuel Bauer siedelt ein Not leidendes Dorf in Nepal um. Ärztin Melanie Holzgang kämpft mit katastrophalen Bedingungen in einer äthiopischen Klinik, und Vanja Crnojevic hilft Migranten auf dem Balkan
20:55
R: Belinda Sallin... Mit knapp 20 Jahren wanderte Hannes Schmid nach Südafrika aus und arbeitete als Fotograf. Nach zahlreichen weiteren Stationen in seinem Leben, widmet er sich nun seinem bisher größten Projekt. Seine unbändige Neugier, sein Mut und sein unvergleichlicher Optimismus führten ihn an Orte, die noch kein Weißer zuvor betreten hatte. Zurück in der Zivilisation vertauschte er den Busch mit der Bühne und fotografierte die Magier und Anführer der Pop – und Rockgemeinde. Zwar fotografierte er keine Häuptlinge und Krieger mehr, war dafür aber mit den Größten der 1970er – und 1980er-Jahre unterwegs: den Musikern von AC/DC, Queen, Abba, Rolling Stones, Iron Maiden, Bob Marley und vielen mehr. Das Archiv Schmids ist ein Who is Who der Rockgeschichte. Nach acht Jahren hatte Schmid genug, ließ alles hinter sich und brach erneut auf zu neuen Ufern. Als Modefotograf holte er die Models aus den Studios heraus, und mit dem Marlboro Man schuf er eine der bekanntesten Werbe-Ikonen. Daneben realisierte er zahlreiche Reportagen und widmet sich heute auch der Malerei. Seine Fotografien und Ölbilder sind rund um den Globus in renommierten Galerien und Kunsthäusern zu sehen, längst ist der Name des Toggenburgers in der internationalen Kunstszene ein Begriff. Ende der 1990er-Jahre hat Schmid geheiratet und wurde bald darauf Vater von zwei Kindern. Die Geburt seiner Kinder habe ihn verändert, sagt Schmid. Er, der auf seinen Reisen mehr als genug Elend und Armut gesehen hatte, konnte nicht mehr wegschauen, als er in Kambodscha auf die Slum – und Müllhaldenkinder traf. Mehrere Monate lebte er zusammen mit den Ärmsten der Armen in Phnom Penh. Er wollte helfen und begann, Reis, Wasser und Milchpulver zu verteilen. Die Einsicht, dass dies alles nicht nachhaltig ist, ließ Schmid nicht resignieren, ganz im Gegenteil: Er entwickelte eine völlig eigene Vision von Hilfe. Mit seinem Projekt Smiling Gecko begann er 2014 in Kambodscha mit der Planung eines ganzen Dorfes mit Modellcharakter. Dank unbändiger Schaffenskraft baute der 70-Jährige eine Farm-Community, wo Familien aus den Slums Hühner – und Schweinezucht betreiben, er baute Gästehäuser und ein Restaurant, gründete ein Transportunternehmen mit Tuk-Tuks und plant jetzt eine Textilfabrik und eine Schule. Zahlreiche Sponsoren, Partner und Spender sind mit an Bord. Das Projekt nimmt inzwischen riesige Ausmaße an. Die finanzielle Belastung und die enorme Verantwortung setzen Schmid zu. An Schlaf, sagt er, sei kaum mehr zu denken. Wird er erreichen, was er sich vorgenommen hat
21:45
Reiseziel
22:00
ZIB 2
22:25
I: Thekla Carola Wied (Franziska), Muriel Baumeister (Silke), Christian Kohlund (Werner), Enzo Gaier (Tobias), Andreas Lust (Martin), Simon Hatzl (Andreas), Patricia Aulitzky (Gitta), Simon Koepp (Ben), Ulli Maier (Dr. Reschbach); R: Florian Froschmayer... Während ihr Sohn und seine Frau Silke (Muriel Baumeister) eine Pension zum Familienhotel umbauen, umsorgt Franziska (Thekla Carola Wied) den Enkel Tobias – und mischt sich nach Silkes Ansicht zu sehr in die Erziehung ein. Der Streit um das Kind eskaliert immer mehr…Gut gemeint, ordentlich gespielt und sogar leidlich unkitschig, aber im Mittelteil tritt die Erzählung viel zu lange auf der Stelle
23:55
R: Vanessa Lünenschloß, Jan Zimmermann... Obst und Gemüse gelten als besonders gesund. Doch was ist, wenn Obst und Gemüse im Anbau häufig gespritzt werden? Was landet von den Giftstoffen auf unseren Tellern? Die Reportage geht diesen Fragen im Gespräch mit Landwirten, Forschern und Ärzten nach und deckt auf, welche Gefahren in gespritztem Obst und Gemüse lauern. Zum Teil gibt es einen regelrechten Giftcocktail in Obst und Gemüse. Die Recherchen zeigen, wie neue Spritzmethoden die Situation verschärfen und das Gesundheitsrisiko erhöhen. So haben verschiedene Labore im Auftrag der Redaktion Obst – und Gemüsesorten auf giftige Rückstände getestet – mit erschreckenden Ergebnissen. Aber wie können sich die Verbraucher schützen
00:25
10 vor 10
00:50
ECO
01:20
R: Heinz Leger... Der Arlberg ist der Inbegriff winterlicher Idylle und die Wiege des alpinen Skilaufs. Doch das berühmte Skigebiet, das Tirol und Vorarlberg verbindet, ist auch ein Stück unberührte Natur. Mächtig türmen sich die Schneemassen auf den tief verschneiten Hängen. Auf steilen Graten hat der Wind bizarre Schneewehen geformt, und weiter unten tragen Zirbelkiefern schwer an der glitzernden Pracht. Wenn im Frühling der Winter das Land aus seinem eisigen Griff entlässt, kommen geologische Juwelen ans Tageslicht, die Berghänge erstrahlen in den bunten Farben der Orchideen-Wiesen, und in den steilen Felsrinnen tollen junge Gämsen und Steinböcke umher
02:10
R: Heinz Leger... Hermann Maier, Skilegende und Gewinner des Wettlaufs zum Südpol, gebürtiger Flachauer, bricht zu einer besonderen Expedition in seine Heimat, die Hohen Tauern, auf – eine Region der Pioniere. Als die ersten Menschen in die Alpen vordrangen, trafen sie auf ausgedehnte, einförmige Urwälder. In jahrhundertelanger Arbeit rodeten sie den Wald, schufen Äcker und Almen und drangen mit ihren Siedlungen bis in die Hochlagen vor. Den ersten Bauern folgten viele Wildtiere, die in der nun strukturreichen Landschaft Lebensraum fanden: Auerhühner besiedelten die Waldweiden, Steinhühner die Bergmähder und Rothirsche die Almen. Für einige Tiere, die in den Urwäldern selten waren, haben die Menschen den Lebensraum beträchtlich erweitert: etwa für die Birkhühner, die Murmeltiere oder die Kreuzotter. So ist im Laufe der Jahrhunderte eine einmalige Lebensgemeinschaft aus Tieren der Kulturlandschaft und speziell angepassten Wildtieren der Hochlagen entstanden
02:55
R: Franz Hafner... Zwischen dem Dachstein und den Niederen Tauern, am Rande der Skipisten, finden nicht nur Gämsen, sondern auch Auerhähne, Steinadler, prächtige Rothirsche und Luchse ideale Lebensbedingungen. Ab und zu verirrt sich sogar ein Wolf in die unüberschaubaren Bergwälder und finsteren Schluchten dieser Region. In den klaren Gewässern rund um Schladming leben Äschen und Steinkrebse und die Moore der Niederen Tauern bilden ein Universum für Tiere und Pflanzen
03:45
R: Gernot Lercher... Die österreichische Region Schladming-Dachstein hat sich im Lauf ihrer Geschichte zur vielseitigen Kultur – und Tourismuslandschaft entwickelt. Einst war Schladming eine blühende Silberbergbaustadt. In den Pioniertagen des Fremdenverkehrs mussten Flüsse reguliert werden, um Schienen legen zu können – für Eisenbahnen, die es auch Familien aus der Stadt erlaubten, zur Sommerfrische in die Berge zu fahren. Später wurden Lifte gebaut, um den Grundstein für ein Freizeit – und Kletterparadies im Winter und im Sommer zu legen. Der österreichische Schriftsteller Bodo Hell, der seine Sommer seit Jahren als Senner auf der Grafenberg-Alm im Dachsteingebiet verbringt, Albert Baier, der mehr als 40 Jahre für die Geschicke der Planai-Bahnen verantwortlich war, Bergführer und Bergretter Albert Api Prugger sowie Günther Jontes, einer der angesehensten Volkskundehistoriker Österreichs, berichten über ihre Erlebnisse
04:40
R: Markus Imhoof... Markus Imhoof fliegt für seine preisgekrönte Doku von Europa nach China und Amerika, dem Sterben der Honigbienen auf der Spur. Sind es Pestizide oder Monokulturen von Nutzpflanzen, die Bienenvölker dezimieren? Während in China schon Blüten von Menschenhand bestäubt werden müssen, experimentiert man in Arizona mit resistenten „Killerbienen“. Vielfach preisgekrönt