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3 SAT
05:30
R: Heiko De Groot... Das protestantische Nordirland ist von der katholischen Republik getrennt. Der Konflikt zwischen den Anhängern Großbritanniens und der gälischstämmigen Bevölkerung prägt die Landesgeschichte. In Nordirland ist er noch immer gegenwärtig. An den Häusern erinnern Wandmalereien an die Troubles, die Auseinandersetzungen und Straßenschlachten, zu denen jeder Bewohner Nordirlands eine persönliche Beziehung hat. Inzwischen verstehen die Menschen, dass sie aus der Vergangenheit lernen müssen, um die Wunden heilen zu lassen. Tom Kelly und Kevin Hasson restaurieren in Derry/Londonderry die Wandmalereien an den Hauswänden. Die beiden Künstler begannen in den 1990er-Jahren ihre Bilder zu malen, begleitend zum Friedensprozess. Sie möchten die Malereien für die nachfolgenden Generationen erhalten und ihren Beitrag zur Versöhnung leisten. Von Derry/Londonderry im äußersten Norden Irlands geht es die schroffe Küste entlang. Sie bietet einzigartige Felsformationen. Sechseckige Steilsäulen ragen am Giant's Causeway aus dem Wasser. Der Legende nach wurden die bis zu zwölf Meter hohen Basaltsäulen von einem Riesen geformt, heute weiß man von ihrem vulkanischen Ursprung. Die Küste bietet Lebensraum für unzählige Seevögel. Papageientaucher nisten in riesigen Kolonien auf den Felsen nahe der Brandung. Selbst Alpenkrähen kann man hier beobachten. Die seltenen Vögel waren lange Zeit aus Nordirland verschwunden. Dank der Bemühungen von Vogelwart Liam McFaul brüten sie wieder auf der Insel Rathlin. Zum Schluss der Reise steht Nordirlands Hauptstadt Belfast auf dem Programm. Hier sind große Schiffe kein seltener Anblick. Vor mehr als hundert Jahren wurde hier die Titanic gebaut, das größte Schiff seiner Zeit. In der Werft von Ingenieur James Stevenson gibt es ein ganz besonderes Projekt – die Restauration der SS Nomadic, dem letzten existierenden Schwesterschiff der Titanic
06:15
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Kölner Treff
11:45
Thema
12:30
ECO
13:00
ZIB
13:15
R: Peter Grundei, Roswitha Vaughan, Ronald P. Vaughan... Als Kaiser Joseph II. das kaiserliche Jagdgebiet an den Donau-Auen für die Öffentlichkeit öffnete, schlug die Geburtsstunde des Wiener Erholungsgebiets Prater. 2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Prater. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwändigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters. Den Anfang macht die Historie. In einer Zeit, in der es noch keine städtischen Parks gab und ein Ausflug aufs Land ein Luxus war, den sich nur wenige Wienerinnen und Wiener leisten konnten, wurde der Prater zu einem großen Gewinn an Lebensqualität für sie. Fortan fand hier jede nur erdenkliche Vergnügung statt, 1873 war der Prater sogar Schauplatz der Weltausstellung und heute ist das Riesenrad im legendären Vergnügungspark Venedig in Wien eines der Wahrzeichen der Stadt
14:00
R: Peter Grundei, Roswitha Vaughan, Ronald P. Vaughan... Der grüne Pater erstreckt sich weit an der Donau entlang und hat sich heute zu einem Eldorado für Jogger, Skater, Radfahrer aber auch Erholungssuchende etabliert. 2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Prater. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwändigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal die Grünlandschaft. Die Wiener teilen den Prater in zwei Regionen: den Wurstelprater und den grünen Prater. Die Grünlandschaft ist fast doppelt so groß wie der Central Park in New York und liegt dennoch in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Heute gehört der grüne Prater Sportlern und Erholungssuchenden, die an sonnigen Wochenenden die zahlreichen Liegewiesen oder die Prater Hauptallee bevölkern. Die Liste der Sportarten, die zu sehen sind, ist lang: Schwimmen, Leichtathletik, Fußball, Reiten, Traben, Galoppieren, Tennis, Golf, Hockey, Bowling, Skaten – nahezu alles wird ausgeübt. In dieser ehemaligen Auenlandschaft wurden die Bären bereits vor Jahrhunderten vertrieben und das Rotwild vor 150 Jahren ausgerottet. Heute leben hier Füchse, Dachse und Schildkröten und lassen erahnen, wie artenreich der Prater einst war. In der Zeit vor dem Volksaufstand 1848 wurden auf der Hauptallee auch Rennläufe mit Lakaien veranstaltet, die dann wegen ihrer menschenverachteten Ausbeutung der Diener durch den Adel verboten wurden. Gemütlicher ging es später beim jährlichen sogenannten Blumenkorso zu. Die Kutschenfahrt bis zum Lusthaus und zurück galt dem traditionellen Prinzip des Praters: Sehen und gesehen werden. Ein praktisches Bindeglied zwischen dem Wurstel – und dem grünen Prater ist die Liliputbahn. Eine aus England stammende, klein gebaute Lokomotive, zieht die Fahrgäste durch eine blühende Natur, die den Urzustand der Praterlandschaft erahnen lässt. Seit der Weltausstellung 1873 ist der Prater auch Stammplatz für weitflächige Ausstellungen. Die Rotunde war Zentrum, Mittel – und Höhepunkt aller hier auch später abgehaltenen Präsentationen. Nach dem verheerenden Brand des Kuppelbaus 1937 wurden hier die Bauten der Wiener Messe errichtet. Im 21. Jahrhundert prägt eine Messeanlage, nach modernsten internationalen Kriterien geplant und betrieben, den Nordteil des Praters. Als architektonisch sinnvolle Ergänzung der bebaubaren Zone des Praters fand aktuell auch die Wirtschaftsuniversität hier am Rande der grünen Lunge der Stadt ein neues Zuhause
14:45
R: Peter Grundei, Roswitha Vaughan, Ronald P. Vaughan... Der Wurstelprater ist ein Ort der Heiterkeit und des Genusses – und das für Alt und Jung. Diese Vergnügungskultur ist so alt wie der Prater selbst, und wird heute noch aufrechterhalten. 2017 feiert Österreich das 250-jährige Jubiläum des Wiener Prater. Zu diesem Anlass porträtieren Peter Grundei, Roswitha Vaughan und Ronald P. Vaughan in einer aufwändigen dreiteiligen Dokumentation die zahlreichen Facetten des Praters, diesmal den Wurstelprater. Vor 250 Jahren ließ der reformfreudige Kaiser Joseph II. die Tore des höfischen Jagdgebietes für das Volk öffnen. Sogleich entstanden um den Eingangsbereich Gaststätten, die ihren Besuchern auch Attraktionen wie Rutschen und Schaukeln anboten. Auch das Puppentheater fand hier seine Heimat. Der Hans Wurst, eine mittelalterliche belustigende Kunstfigur, schrumpfte zur Handpuppe und wurde in Wien zum Wurstl. Der sogenannte Wurstelprater ist jener Teil, in dem sich die Wienerinnen und Wiener in der traditionsreichen Hochschaubahn amüsieren oder Stelze und Langos verzehren. Heute funktioniert hier alles hochtechnisch und Sicherheit hat oberste Priorität. Damals zog das Riesenrad noch viele an, die ihr Unwesen am Prater trieben – die Wiener Polizei war jedoch erleichtert, weil sie wusste, wo sie die dunklen Gestalten Wiens verhaften konnte. Aktuell bemühen sich die Praterbetriebe um Veranstaltungen, die den Prater im traditionellen Sinne beleben sollen. So wird beispielsweise im Mai der Blumenkorso, ganz nach dem Motto Sehen und gesehen werden, zu neuem Leben erweckt. Eine Sonderausstellung im Wien Museum veranschaulicht die reiche Geschichte des Praters, mit besonderem Fokus auf den Vergnüglichkeiten der letzten 250 Jahre. Regisseur Ronald P. Vaughan findet: Es gibt keine lustvollere Art, die Geschichte von Wien zu erleben, als über den Prater
15:30
R: Thomas Rilk... Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt. Der wilde Wald der Kaiserin zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten. Daneben erzählt Thomas Rilks Film von einer Vielzahl an Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden: Er erzählt von Eichenprozessionsspinnern, Schusterkäfern, Feuersalamandern oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebsen. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der wilde Wald der Kaiserin bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. Der wilde Wald der Kaiserin enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der ca. 22 Kilometer langen Tiergartenmauer. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Regisseur Thomas Rilk (Wiener G'stettn) in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen
16:15
R: Georg Riha... Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind
17:00
R: Thomas Rilk... Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt – und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche Gstettn oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe Universum präsentiert die Vielfalt der Wiener Gstettn, einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt
17:40
R: Lukas Beck... Der Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Er vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar inmitten der Großstadt. Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes Weltkulturerbe, Heimat von 8000 Tieren, Arbeitsplatz von 350 Menschen und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Kurz: Er ist Lebens – und Erlebensraum für Mensch und Tier zugleich
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Lisbeth Bischoff... Der Wiener Opernball, der Hausball der Wiener Staatsoper, ist alljährlich der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison. Die Tanzveranstaltung gilt offiziell als Staatsball. Gleichzeitig ist der Opernball auch der Ball der Künstler, die diesem Abend das besondere Flair verleihen. Der Film widmet sich den Opernstars und Ballett-Tänzerinnen und Tänzern, die ihre Sicht auf den Opernball schildern. Große Künstler kommen zu Wort: Anna Netrebko, Camilla Nylund, Olga Peretyatko, Lidia Baich, José Carreras, Herwig Pecoraro, Juan Diego Flórez, Kurt Rydl, Carlos Álvarez, Andreas Schager, Mihail Dogotari, Michael Heim und eine Eva Lind, die als blutjunge Sängerin die damalige Opernballorganisatorin Lotte Tobisch anrief und sie bat, bei der Eröffnung zu singen zu dürfen. Für Valentina Nafornita war die Mitwirkung beim Opernball wie im Märchen. Und selbst ein Placido Domingo gibt zu, dass er beim Ball nervöser ist als bei jedem anderen Auftritt. Keine Eröffnung ohne das Staatsballett – das hat Tradition. Die ersten Solotänzer und Ballettchefs von damals und heute, Susanne Kirnbauer-Bundy, Michael Birkmeyer, Nina Polóková, Maria Yakovleva, Olga Esina, Alice Firenze, Kirill Kourlaev erzählen über ihr Antanzen beim Opernball genauso wie Manuel Legris und Renato Zanella, der dereinst die Balletttänzer bis auf die Unaussprechliche, sprich: Unterhose, dastehen ließ. Doch nicht nur das Singen wird beim Opernball beurteilt, weiß Daniela Fally, sondern auch, ob die Ballrobe Top oder Flop ist. Wenn die Damen in die bodenlange Ballrobe geklettert sind, braucht es noch viel Geduld, bis die Männer endlich im Frack stecken. Doch das hat dank Vladimir Snizek, dem ehemaligen Tänzer des Wiener Staatsballetts, nun ein Ende. Er entwarf einen völlig neuen Frack, den Mann ohne zusätzliche Hilfe anziehen kann. Der Wiener Opernball – ein Tummelplatz der Eitelkeiten, der für viel Gesprächsstoff sorgt, weiß Ildiko Raimondi: Eine Diva erscheint immer später, damit man ihren Auftritt erwartet. Eine Diva geht auch frühzeitig, damit den anderen Ballgästen noch genug Zeit bleibt, um über sie zu reden. In diesem Sinne: Alles Walzer
21:10
Des is ka Schmäh: Schon Jahre vorher müssen sich Paare anmelden, die in der Wiener Staatsoper debütieren wollen. Während es vor der Tür traditionell zu Protesten kommt, fiebern im Saal die Tänzer dem ersten Walzer entgegen. Nach der Ankunft der prominenten Gäste berichten 3sat und BR ab 21.45 vom Ballgeschehen
21:45
3sat zeigt die Eröffnung des Wiener Opernballs 2017 in der Wiener Staatsoper, kommentiert von Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz
22:55
ZIB 2
23:05
3sat zeigt das Ballgeschehen und rückt Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ins Scheinwerferlicht
00:15
R: Lisbeth Bischoff... Der Wiener Opernball, der Hausball der Wiener Staatsoper, ist alljährlich der gesellschaftliche Höhepunkt der Ballsaison. Die Tanzveranstaltung gilt offiziell als Staatsball. Gleichzeitig ist der Opernball auch der Ball der Künstler, die diesem Abend das besondere Flair verleihen. Der Film widmet sich den Opernstars und Ballett-Tänzerinnen und Tänzern, die ihre Sicht auf den Opernball schildern. Große Künstler kommen zu Wort: Anna Netrebko, Camilla Nylund, Olga Peretyatko, Lidia Baich, José Carreras, Herwig Pecoraro, Juan Diego Flórez, Kurt Rydl, Carlos Álvarez, Andreas Schager, Mihail Dogotari, Michael Heim und eine Eva Lind, die als blutjunge Sängerin die damalige Opernballorganisatorin Lotte Tobisch anrief und sie bat, bei der Eröffnung zu singen zu dürfen. Für Valentina Nafornita war die Mitwirkung beim Opernball wie im Märchen. Und selbst ein Placido Domingo gibt zu, dass er beim Ball nervöser ist als bei jedem anderen Auftritt. Keine Eröffnung ohne das Staatsballett – das hat Tradition. Die ersten Solotänzer und Ballettchefs von damals und heute, Susanne Kirnbauer-Bundy, Michael Birkmeyer, Nina Polóková, Maria Yakovleva, Olga Esina, Alice Firenze, Kirill Kourlaev erzählen über ihr Antanzen beim Opernball genauso wie Manuel Legris und Renato Zanella, der dereinst die Balletttänzer bis auf die Unaussprechliche, sprich: Unterhose, dastehen ließ. Doch nicht nur das Singen wird beim Opernball beurteilt, weiß Daniela Fally, sondern auch, ob die Ballrobe Top oder Flop ist. Wenn die Damen in die bodenlange Ballrobe geklettert sind, braucht es noch viel Geduld, bis die Männer endlich im Frack stecken. Doch das hat dank Vladimir Snizek, dem ehemaligen Tänzer des Wiener Staatsballetts, nun ein Ende. Er entwarf einen völlig neuen Frack, den Mann ohne zusätzliche Hilfe anziehen kann. Der Wiener Opernball – ein Tummelplatz der Eitelkeiten, der für viel Gesprächsstoff sorgt, weiß Ildiko Raimondi: Eine Diva erscheint immer später, damit man ihren Auftritt erwartet. Eine Diva geht auch frühzeitig, damit den anderen Ballgästen noch genug Zeit bleibt, um über sie zu reden. In diesem Sinne: Alles Walzer
01:05
3sat zeigt das Ballgeschehen und rückt Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ins Scheinwerferlicht
02:20
R: Thomas Rilk... Ein malerisches Schloss in einem weitläufigen Waldpark: Die Wiener Hermesvilla im Lainzer Tiergarten ist Schauplatz der Dokumentation. Ende des 19. Jahrhunderts ließ Kaiser Franz Joseph I. das Schloss für Kaiserin Elisabeth errichten. Heute strömen jährlich eine halbe Million Touristen hierher. Was die Besucher nicht zu sehen bekommen, zeigt dieser Film: die atemberaubende Tierwelt. Der wilde Wald der Kaiserin zeigt die Geschichte jener Tiere, die den 25 Quadratkilometer großen Lainzer Tiergarten am Stadtrand Wiens zum Lebensraum haben. Der Film porträtiert Wildschweine, Mufflons, Damwild und viele weitere Arten. Daneben erzählt Thomas Rilks Film von einer Vielzahl an Tieren, die wohl weder der Kaiserin gut bekannt waren noch von den heutigen Besuchern des Tiergartens wahrgenommen werden: Er erzählt von Eichenprozessionsspinnern, Schusterkäfern, Feuersalamandern oder vom Aussterben bedrohten Flusskrebsen. Im Lauf der Zeit hat sich der Gütenbach in den Untergrund eingeschnitten. Tiefe Gräben, sogenannte Tobel, sind entstanden. Sie sind der Lebensraum unterschiedlicher Mikroorganismen, beispielsweise von Libellenlarven, die jahrelang im Bachbett eingegraben auf Beute lauern, um dann mit ihrer Fangmaske blitzschnell nach Beute zu schnappen. Erst in Superzeitlupe wird diese perfekte Fangtechnik für das Auge sichtbar. In unmittelbarer Nähe zu den Larven findet die Geburt von Feuersalamandern statt. Ein Weibchen setzt seine Jungen in den Gütenbach. Die Kleinen kommen mit Kiemen zur Welt und verbringen ihre ersten Monate unter Wasser. Der wilde Wald der Kaiserin bietet auch perfekten Lebensraum für eine besonders schöne Eulenart. Vor etwa 60 Jahren in Österreich ausgestorben, wird der Habichtskauz in einem ambitionierten Wiederansiedelungsprojekt heute in seine alte Heimat zurückgeführt. Erster Nachwuchs in freier Wildbahn hat sich bereits eingestellt. Weitere vergleichsweise winzige Vertreter der Fauna im Lainzer Tiergarten sind die Raupen des Eichenprozessionsspinners. Diese Schmetterlingsraupen formieren sich in der Abenddämmerung zu bizarren Karawanen und kriechen Eichenstämme aufwärts auf der Suche nach Futterplätzen in der Baumkrone. Der wilde Wald der Kaiserin enthüllt zudem das Liebesleben der bekannten knallroten Feuerwanzen an der ca. 22 Kilometer langen Tiergartenmauer. Wenn Sisi in ihrem Märchenschloss stimmungsvolle Gedichte verfasste, war sie dort auch von den Bildern der Natur umgeben. Zeitgenössische Malerfürsten wie Makart und die Brüder Klimt hatten auf Initiative des Kaisers das Schlafzimmer von Elisabeth in einen opulenten Naturraum verwandelt. All diese Motive wurden von Regisseur Thomas Rilk (Wiener G'stettn) in aufwendigen Dreharbeiten mit Krankameras, Heißluftballon und Hubschrauber eingefangen
03:05
R: Georg Riha... Die Wälder von Wien prägen das Erscheinungsbild der Stadt, sind Lebensader und Zuflucht. Kaum eine andere europäische Hauptstadt besitzt pro Einwohner so viel Wald wie Wien. Im Westen und im Norden der Donaumetropole erstreckt sich der Wienerwald, im Osten liegt der Nationalpark Donau-Auen. Unzählige Wäldchen und Grünanlagen finden sich direkt im Stadtgebiet. Die Kernzone des Waldbesitzes liegt jedoch 150 Kilometer von der Stadt entfernt. Die Kalkalpen rund um die Rax, den Schneeberg und das Hochschwab-Massiv stehen in Wiener Gemeindebesitz, zumindest jene 32 000 Hektar, die im Einzugsgebiet der beiden berühmten Hochquellwasserleitungen liegen. All diese grünen Juwele stehen unter der Obhut einer beachtlichen Garde von Förstern, Landwirten, Winzern, Berufsjägern und Holzarbeitern, die vor allem im Dienst der Lebensqualität tätig sind
03:50
R: Thomas Rilk... Umgeben von Stadtwüste und sterilem Beton verlieren immer mehr Tiere ihre letzten Rückzugsflächen. Doch wo der Mensch sich zurückzieht, sprießt und krabbelt es. So auch mitten in Wien. Die Natur dringt aus allen noch so winzigen Asphalt – und Betonritzen und erobert sich ihr Recht zurück. Für viele freilebende Tiere sind solche Gstettn oft die letzten Rückzugsmöglichkeiten in der Stadt. Die Dokumentation aus der Reihe Universum präsentiert die Vielfalt der Wiener Gstettn, einer kaum bekannten Wildnis in der Großstadt
04:30
R: Lukas Beck... Der Tiergarten Schönbrunn ist weit mehr als der älteste Zoo der Welt. Er vereint Natur aus allen Kontinenten auf 17 Hektar inmitten der Großstadt. Er ist Drehscheibe der Arterhaltung, historisch gewachsenes Weltkulturerbe, Heimat von 8000 Tieren, Arbeitsplatz von 350 Menschen und eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Wiens. Kurz: Er ist Lebens – und Erlebensraum für Mensch und Tier zugleich
05:15
R: Manfred Corinne... Der Wiener Wurstelprater ist einer der ältesten Vergnügungsparks der Welt. Die Dokumentation zeigt das Wiener Stadtbiotop von seiner weniger bekannten Seite. In diesem sechs Quadratkilometer großen Areal verbirgt sich ein erstaunlicher Artenreichtum. Wer vom weltberühmten Riesenrad aus über das weitläufige Grüngebiet blickt, kann vielleicht ermessen, wie viel Wildnis sich dort verbreitet hat
06:05
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
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Markus Lanz
11:30
R: Barbara Puskás... Der penible Kunst-Grünpfleger Robert Haslinger wurde auserwählt, bei Die Gärten Tulln – der NÖ Landesgartenschau 2008 – eine Parzelle nach seinem Geschmack zu gestalten. Mit der Vision, schon bald Eigentümer eines kleinen Schlossgartens zu sein, übersiedelt er mit seinem Wohnmobil nach Tulln. Dort steht er vor einem leeren braunen Acker. Im Garten seiner beiden ökologisch versierten Nachbarn blüht es dagegen schon in allen Farben. Mit Argusaugen beobachten die beiden die gärtnerischen Taten des Herrn Haslinger. Natur im Garten – Raum für den Gartentraum stellt in humorvollen Spielszenen die Parzelle und ihren Besitzer vor
12:30
Der 28. September 2008 ist der Tag, an dem sich das Leben von Nils Kopp von Grund auf ändert. Er stürzt und erleidet ein schweres, lebensgefährliches Schädel-Hirn-Trauma mit Hirnblutungen. Es folgen Tage im künstlichen Koma, eine Hirnoperation, mehrere Monate Krankenhausaufenthalt, begleitet von vielen Therapien. Nils Kopp sitzt zunächst im Rollstuhl, hat Lähmungserscheinungen. Er muss erst wieder lernen zu schlucken, zu essen – und zu sprechen. Denn die Hirnblutung betrifft auch das Sprachzentrum. Das ist besonders fatal, denn er ist Fernseh-Journalist, Filmemacher – also ein professioneller Geschichtenerzähler
13:00
ZIB
13:20
R: Michael Ranocha, Ulli Untertrifaller... Die Dokumentation Auf schmalen Spuren begleitet die Mariazeller Bahn über 85 Kilometer von der Landeshauptstadt St. Pölten quer durch das Alpenvorland zu dem bekannten Wallfahrtsort Mariazell. Sie führt durch das Traisental bei St. Pölten, das Pielachtal und das Erlauftal. Sie besucht den Naturpark Ötscher, im Volksmund Grand Canyon Österreichs genannt, und erkundet das Entstehen der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015. Von dort geht es weiter zu den Steinschaler Gärten, zum wunderschönen Stift Lilienfeld und zum Geschirrmuseum in Wilhelmsburg. Außerdem ergründet die Dokumentation die Frage, warum Mariazell so ein bedeutender Wallfahrtsort ist, was sich hier Wundersames ereignet hat und weshalb seit Generationen Menschen aus vielen Ländern hierher pilgern, unter anderem auf der Via Sacra, wie der Pilgerweg von Wien nach Mariazell heißt
13:45
R: Kurt Mündl... Die Pielach im Herzen des Alpenvorlands gilt seit uralter Zeit als Fluss des Lebens. Die Dokumentation lädt zu einer Reise durch das Pielachtal ein. An den Ufern der Pielach lagerten bereits steinzeitliche Mammutjäger – dort befanden sich die ältesten menschlichen Siedlungen in Österreich. Der knapp 70 Kilometer lange Fluss ist eines der biologisch wertvollsten Fließgewässer des Landes. In seinen Wassern leben neben Strömer, Zingel und Goldsteinbeißer beachtliche Bestände des Huchens, des legendären zwei Meter langen Donaulachses. An den Ufern brüten Gänsesäger, darüber schwirren Eisvögel und verschiedene Libellenarten
14:30
R: Georg Riha, Manfred Christ... Die Bürgerinnen und Bürger Wiens verbrauchen täglich etwa 370 000 Kubikmeter Wasser. Für eine Millionenstadt ist das nicht ungewöhnlich. Doch kein Tropfen davon stammt aus der Donau. Alles, was getrunken und verkocht wird, was durch Duschen, Spülen und Trinkbrunnen in den Kanal und die Kläranlage rinnt, stammt aus den östlichen Kalkalpen. Die Dokumentation verfolgt die Wege des Wassers in und aus der österreichischen Hauptstadt. Das Rax-Schneeberg-Gebiet in Niederösterreich und die steirische Hochschwab sind die natürlichen Wasserspeicher, aus denen seit fast 140 Jahren das Wasser nach Wien fließt. Es kommt, dem natürlichen Gefälle folgend, über zwei Hochquellenleitungen in die Hauptstadt, wo es in großen Speichern gesammelt und über ein rund 3000 Kilometer langes Rohrnetz verteilt wird. Die Dokumentation Wiener Wasser erzählt, welche Wege das kostbare Nass durch die österreichische Hauptstadt nimmt, und wie es diese verwandelt. Außerdem begleitet sie das verschmutze Wasser durch eine der modernsten Kläranlagen der Welt und beobachtet seine wundersame Verwandlung auf dem Weg in die Donau
15:20
R: Georg Riha... Es zählt zu den schönsten Schauspielen der Natur, wenn in der Wachau im Frühling die Marillenbäume zu blühen beginnen und den ganzen Landstrich in ein duftendes Blütenmeer verwandeln. Die Wachau ist mit 36 Kilometern Länge nur ein kurzer Abschnitt der 2800 Kilometer langen Donau – und zählt zum UNESCO-Welterbe. Das gewundene Donautal, die Auwälder, Felsformationen und die von Menschenhand geschaffenen Weinbauterrassen sind Naturdenkmäler. Ebenfalls die typischen Ortschaften, Klöster und Burgen. Seit der Römerzeit ist die Wachau Weinland – heute kann sich das Land am Strome mit seinen Weißweinen mit jeder Weinbauregion der Welt messen. Die Dokumentation zeigt die Reize dieser Kultur – und Naturlandschaft im Wechselspiel der Jahreszeiten
16:10
R: Franz Hafner Eine... Der Nationalpark Donau-Auen ist einzigartig in vieler Hinsicht: Beginnend in Wien reicht er bis vor die Tore von Bratislava und verbindet die beiden Hauptstädte miteinander. Auf über 36 Kilometern Länge schützt der Nationalpark eine der letzten freien Fließstrecken der Donau und gleichzeitig die letzte große Auenlandschaft Mitteleuropas. Beeindruckend ist die Vielfalt der Lebensräume, die hier zu finden ist. Außergewöhnlich ist die Zahl der Tiere und Pflanzen, die hier überleben können. Seit der Gründung des Nationalparks im Jahr 1996 wird versucht, die Au wieder stärker an die Donau anzubinden: Ufer wurden rückgebaut, Altarme miteinander verbunden und Treidelwege am Fluss gesenkt. Diese Maßnahmen zeigen Wirkung. Der Film erzählt von der neuen, alten Aulandschaft, vom steten Wandel, der alleine das Überleben der Aubewohner ermöglicht, und von den großen und kleinen Ereignissen, die das Jahr im Nationalpark bestimmen
16:55
R: Michael Schlamberger, Rita Schlamberger... Wilde Natur und moderne Zivilisation, romantische Auen und hektische Großstädte – die Donau ist ein Fluss der Kontraste. Sie durchquert 10 Länder Europas. Sie ist das internationalste Fluss-System der Welt. Die Donau bestimmt das Landschaftsbild und das Leben der Menschen und der Tiere. Berühmte Kulturlandschaften, wie die Wachau, werden von ihr ebenso geprägt wie große Städte – Wien, Budapest, Bratislava, Belgrad. Dazwischen aber hat sich der große Strom seine Ursprünglichkeit bewahrt – in großen Naturlandschaften wie den Donauauen, der Puszta oder dem beeindruckenden Delta, das ins Schwarze Meer mündet
17:40
R: Michael Schlamberger, Rita Schlamberger... Überschwemmungen im Sommer, Eisstöße im Winter – die Extreme der Jahreszeiten beeinflussen auch den Charakter der Donau, deren Wassermassen aus den Zuflüssen der Alpen gespeist werden. Sie ist ein Fluss mit vielen Gesichtern, der aufgrund seiner Mächtigkeit Natur und Zivilisation nachhaltig beeinflusst. In den Aulandschaften und im Delta sorgt das Hochwasser für fruchtbares Leben, für Städte und Ansiedlungen ist es eine Bedrohung. Nur selten noch lebt der Mensch so im Einklang mit dem Wechselspiel des Wassers wie im kroatischen Dorf Cigoc, inmitten eines Auwalds. Hier verliert der Fluss seine zerstörerische Kraft, weil er sich ausbreiten kann
18:30
nano
19:00
heute
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Sarah Zierul... Als pakistanische Brandopfer den Discounter Kik verklagen, kommt einmal mehr ans Licht, wie deutsche Firmen in Asien produzieren lassen. Alle sind empört – aber wenn es ums Shoppen geht, interessiert Kunden als Allererstes der Stil, dann der Preis. Was kann die Politik tun, um Herstellung und Handel fairer zu machen
21:00
Ob Hongkong oder Hamburg – die Immobilienpreise steigen und steigen. Einige Analysten fühlen sich bereits an die Zeit vor der Finanzkrise erinnert, als in Spanien oder den USA die Blase platzte und der Markt zusammenbrach. Damals wie heute kaufen Anleger größtenteils auf Pump – weil Kredite so billig sind. Doch was, wenn die Zinsen wieder steigen? Eva Schmidt beleuchtet die Lage
21:30
auslandsjournal extra
22:10
ZIB 2
22:35
R: Quentin Tarantino... Das dümmliche Pärchen Pumpkin (Tim Roth) und Honey (Amanda Plummer) überfällt ein Schnellrestaurant, in dem zwei viel härtere Kaliber sitzen: die Killer Vincent (John Travolta) und Jules (Samuel L. Jackson). Für ihren gefürchteten Boss Marsellus (Ving Rhames) sollen sie den flüchtigen Boxer Butch (Bruce Willis) zu Ketchup verarbeiten. Obendrein muss Vincent Mia (Uma Thruman) ausführen, Marsellus heiße Braut…Oft kopiert, nie erreicht: Mit brillanten Dialogen, innovativer Schnitttechnik und den coolsten Gangstern der neueren Filmhistorie veränderte Quentin Tarantino die Kinolandschaft. Vor allem revolutioniert er das Erzählen im Film: Die Story wird nicht mehr chronologisch präsentiert – sie gerät zum genialen Puzzlespiel. Mit der Goldenen Palme von Cannes prämiert, wurde „Pulp Fiction“ ein Welthit
01:05
Zapp
01:35
10 vor 10
02:05
extra 3
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Schlachthof, 2016
03:20
Spätschicht
04:05
Philipp Scharri, Performance Poet, Poetry Slammer und Kabarettist, präsentiert in seiner unnachahmlichen Art die Steil-geh-Tour von Das Lumpenpack mit Max Kennel und Indiana Jonas. Eine Gitarre, Quatsch und die Erfahrung von hunderten Poetry Slam Auftritten sind Grundlage des ersten gemeinsamen Bühnenprogramms der jungen Künstler. Mit spitzbübischem Charme und Selbstironie singen sie Lieder, performen Geschichten und Gedichte. Auf Steil-geh-Tour erschließen der High-Speed-Poet und der Eskalationshumorist alternative Strategien, dem Leben gekonnt den Vogel zu zeigen
04:35
Aufstand der StandUpMigranten! Dafür begrüßt Gastgeber Abdelkarim in einer Münchner Shisha-Bar jeweils vier junge Nachwuchs-Comedians zu einer Show, die wahrhaft Grenzen überschreitet. Dabei sind Serhat Dogan als türkischer Macho, Ingmar Stadelmann beamt uns zum fremden Planeten Berlin, Senay Duzcu versucht ihre türkische und deutsche Seele unter einen Hut zu kriegen und der Südkoreaner Ill-Young Kim fragt sich, wo denn der Hund begraben liegt. Eines haben alle Künstler gemein: Sie leben in Deutschland und haben einen sogenannten Migrationshintergrund. Sie sind Wanderer zwischen den Welten und den Kulturen, sie nehmen alles aufs Korn, was den traditionsbewussten Deutschen heilig ist
05:20
Krude TV
05:45
R: Carsten Heider... Känguru, Koala, Krokodil – es sind vor allem die Natur und die Tierwelt, die Urlauber an Queensland schätzen. Zu den absoluten Highlights zählen Great Barrier Reef und Fraser Island. Der Film stellt das Leben im Outback vor. Aber auch die Schattenseiten von Queensland werden nicht verschwiegen: Die Nachfahren der australischen Ureinwohner befinden sich oft in einem Teufelskreis aus Armut, Hoffnungslosigkeit und Drogenkonsum
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturplatz, 2016
09:35
Die Dokumentation Ausflug ins Gestern schildert das lebendige Treiben in Wiens legendären Cafés Café Wild, Café Kremser und Café Hawelka und stellt ein modernes Tanzlokal vor. Im legendären Naschmarkt-Café, dem Café Wild, trifft man sich bei Kaffee und Kuchen oder zu einem Espresso, seit den 1960er Jahren eine ernsthafte Konkurrenz für den traditionellen Wiener Kaffee. Unter den Gästen sind Marktfrauen, Schach – und Billardspieler
09:45
R: Georg Madeja... Die Dokumentation Wiener Sträusse widmet sich dem Wiener Walzer und der altösterreichischen Küche. Vom Radetzkymarsch bis zum Donauwalzer – kaum jemand prägte das musikalische Leben einer Epoche so nachhaltig wie Vater und Sohn Johann Strauß. Sohn Johann Schani Strauß galt jedoch nicht nur als Walzerkönig, sondern auch als Feinschmecker
10:20
Joseph Lanner – das Musikgenie, der Avantgardist seiner Zeit, gleichzeitig erfolgreicher Unterhaltungsmusiker und dennoch, nach allem was bekannt ist, ein kleinbürgerlicher Exzentriker. Otto Brusatti, Musikwissenschaftler, Radiomoderator und Verfasser einer Lanner-Biographie, und Claudia Pöchlauer zeichnen in ihrer Dokumentation ein Bild von Joseph Lanner, das mit biedermeierlicher Glückseligkeit so gar nichts gemeinsam hat. Joseph Lanner, einer der ersten Stars der Wiener Unterhaltungsmusik des 19. Jahrhunderts, wurde im April 1801 geboren. Der Musiker, der zeitlebens mit Johann Strauß Vater um die Gunst des Publikums rivalisierte und dessen Musik später in ihrer Popularität hinter jener von Strauß Sohn zurückstehen musste, ist trotz allem ein wesentlicher Teil der Wiener Identität geworden. Mit zahllosen Auftritten in Wien und in Baden arbeitete sich Lanner zum Ensembleleiter und später zu einem Unterhaltungsstar hoch. Doch seine intensive Arbeit, sein exzessiver Lebensstil und seine Trunksucht führten zu seinem frühen Tod. Das kompositorische Lebenswerk, das Lanner hinterlassen hat, ist dennoch von solchem Umfang, dass es bis heute nicht vollständig gesichtet ist. Von den Wiener Örtlichkeiten, an denen Lanner musiziert hat, sind nur die Sträußel-Säle in der Josefstadt erhalten geblieben. Der Film nähert sich den damaligen Schauplätzen von Lanners Wirken, unter anderem durch eine stimmungsvolle Ballonfahrt über die Alt-Wiener Bezirke. Es spielt das Wiener Geigenquartett. Eine Tanzszene mit Mitgliedern der Vereinigung Wiener Staatsopernballett hat Christian Tichy choreografiert
11:05
R: Hubert Marischka... voller Missverständnisse. Paul Hörbiger macht Hans Moser Konkurrenz in der Liebe und mit einer Tanzschule. – Sehr altmodisch
12:30
Bilder aus Südtirol
13:00
ZIB
13:10
Notizen aus dem Ausland
13:15
quer, 2016
14:00
Kunst & Krempel
14:30
I: Monica Bleibtreu (Maria Schröder), Gregor Bloeb (Wolferl Schröder), Marie Bäumer (Eva Krupke), Friedrich von Thun (Josef Schröder), Ulrike Beimpold (Nannerl Seemann), Boris Hanreich (Adam Seemann), Benedict Hiemer (Dean), Angelica Schütz (Luise), Christian Futterknecht (Werner), Lotte Ledl (Grete), Julia Cencig, Linde Prelog; R: Xaver Schwarzenberger... Der Wiener Bankangestellte Wolferl (Gregor Bloéb) ist ein totales Muttersöhnchen. Als er mit der Kosmetikerin Eva (Marie Bäumer) anbandelt, gibt Mutti (Bleibtreu) ihn nicht kampflos her…Dass man bei der überspitzten Gschicht mitgeht, liegt vor allem an den tollen Frauen: Monica Bleibtreu spielt fabelhaft und mit dem nötigen Ernst, Marie Bäumer ist sexy und dabei verblüffend drollig
16:00
I: Andreas Vitasek (Theo Bretterer), Susanne Lothar (Gabi), Sigrid Spörk (Sandra), Ludwig Hirsch (Rudi), Daniela Golpashin (Alix), Mathias Franz Stein (Hannes), Christine Ostermayer (Trude), Lilian Klebow, Nadja Tiller, Walter Giller; R: Xaver Schwarzenberger... „Ich kann so nicht mehr weiter.“ Mehr Worte findet Theo Bretterer (Andreas Vitásek) für seine Midlife-Crisis nicht. Aber Taten: Der schweigsame Finanzberater verlässt Frau und Firma, um mit Harley und Häschen der verlorenen Jugend nachzujagen. Während Gattin Gabi (Susanne Lothar) sich mühsam aufrappelt und im stotternden Jugendfreund Rudi (Ludwig Hirsch) einen Verehrer findet, zeigt Theos neues Leben bald erste Risse…Typisch für Schwarzenbergersche Co-Produktionen (Ehefrau Ulrike schrieb das Buch) sind die launig-besinnliche Tonart, leider auch der Hang zu Klischees. Trotz guter Darsteller wirken die Figuren stereotyp, der Spaß bleibt belanglos
17:30
I: Andreas Vitasek (Johann Stanzerl), Franziska Stavjanik (Sofie Stanzerl), Tim Seyfi (Mustafa Öztürk), Sascha Ö. Soydan (Sabrie Öztürk), Michael Ostrowski (Prinz Eugen), Thomas Mraz (Christoph Selcher), Tayfun Bademsoy (Hikmet Cetim), Michael Fuith (Fredi Oseschnig), Roland Sommer, Ljubisa Lupo Grujcic, Doris Hindlinger, Michael Schönborn; R: Wolfgang Murnberger... „Sie stehen wieder vor Wien, die Osmanen…“, jammert Johann Stanzerl (Andreas Vitásek), der mit seinem Café Prinz Eugen die Tradition im Viertel gegen die Kebabbedrohung verteidigt. Gerade hat Stanzerl einen neuen Pachtvertrag unterzeichnet – er will sein Kaffeehaus erweitern –, da stellt sich ein gewisser Mustafa Öztürk (Tim Seyfi) samt Familie als neuer Hausbesitzer vor. Öztürk will ein Restaurant mit türkischen Spezialitäten eröffnen, Stanzerl will nicht weichen, es kommt zum Kampf der Kulturen…Spitzzüngiges, satirisches Vergnügen von Regisseur Wolfgang Murnberger („Der Knochenmann“)
19:00
heute
19:30
Kulturpalast
20:00
Tagesschau
20:15
R: Bob Fosse... Berlin, 1931: Quirlig und unkonventionell, das ist Sally Bowles (Minnelli), Varietésängerin im schrillen Berliner Cabaret Kit Kat Club. In ihrer billigen Pension trifft sie den Literaturstudenten Brian (Michael York) und verliebt sich in ihn. Die ungestüme Amerikanerin weckt schnell Gefühle in dem steifen Briten. Doch Sallys Herz ist groß. Es ist noch genug Platz für Baron Maximilian (Helmut Griem). In vollen Zügen genießt das Trio das Leben, während der Nationalsozialismus bereits seine Schatten wirft. Keiner der drei erkennt die Gefahr… Perfekt verschmolz Bob Fosse die Tragik der politischen Entwicklung mit einer sensiblen Love-Story, brillant choreografierten Cabaret-Nummern und großartiger Musik (die u. a. einen der insgesamt acht Oscars erhielt). Als Gigolo dabei: Fritz Wepper
22:15
R: Roland Huber... Um Kicker Mario Gomez im Stil von Vincent van Gogh zu porträtieren, richtet sich Wolfgang Beltracchi sein Atelier in den Katakomben der Wolfsburger Arena ein. Im Anschluss malt er Marie Bäumer ihrem Wunsch gemäß im Picasso-Stil
22:40
R: Roland Huber... Der Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi malte 35 Jahre lang Bilder in der Handschrift anderer Künstler. In dieser Folge porträtiert er Schauspielerin Marie Bäumer im Stil von Pablo Picasso. Während der Sitzungen zwischen Meisterfälscher und Darstellerin kommen sich Maler und Modell näher. Wolfgang Beltracchi, der ewige Hippie, und Marie Bäumer, die Romy-Schneider-Preisträgerin, haben dieselbe Liebe zur Kunst von Pablo Picasso. Marie Bäumer wünscht sich, im Stil von Picassos Meisterwerk aus der blauen Periode gemalt zu werden. Beltracchi malte schon als 13-Jähriger seinen ersten Picasso. Wann er den letzten gemalt hat, darüber schweigt der Fälscher. Bei seiner Verhaftung vor ein paar Jahren sind ja nur wenige seiner 300 Fälschungen entdeckt worden. Wie viele es wirklich sind und wo sie sich heute befinden, bleibt das Geheimnis des genialen Kopisten. Marie Bäumer sitzt dem Maler zwei Tage Modell. Auge in Auge. Und wie die Farben des Regenbogens auf der Palette, liegt das ganze Spektrum zwischen Demut und Eitelkeit in der Luft. Die schöne Schauspielerin verhüllt derweil ihre weiblichen Reize, kleidet sich in einen schmucklosen Overall und will androgyn dargestellt werden. Für Beltracchi eine Herausforderung – nicht nur als Maler, mehr noch als Mann. Während der Meisterfälscher der Frage nachgeht, welches Blau er für dieses Bild mischen muss, fragen sich die geneigten Kunstfreunde, warum um Himmels Willen Marie Bäumer so streng und ohne Rundungen in die Kunstgeschichte eingehen muss? Und sei es nur als Fälschung
23:10
I: Robert Palfrader (Kaiser), Rudi Schöllerbach (Diener), Karin Chwatal (Augenweide), Rudi Roubinek (Seyffenstein)... Schauspieler und Komödiant Robert Palfrader alias Seine Majestät Robert Heinrich I. lädt zur Faschingsaudienz, viele illustre Gäste erweisen ihm die Ehre. – In Österreich gilt die bissige Reihe als eine der erfolgreichsten Formate überhaupt
00:50
lebens.art
01:40
das aktuelle sportstudio
03:05
R: Quentin Tarantino... Das dümmliche Pärchen Pumpkin (Tim Roth) und Honey (Amanda Plummer) überfällt ein Schnellrestaurant, in dem zwei viel härtere Kaliber sitzen: die Killer Vincent (John Travolta) und Jules (Samuel L. Jackson). Für ihren gefürchteten Boss Marsellus (Ving Rhames) sollen sie den flüchtigen Boxer Butch (Bruce Willis) zu Ketchup verarbeiten. Obendrein muss Vincent Mia (Uma Thruman) ausführen, Marsellus heiße Braut…Oft kopiert, nie erreicht: Mit brillanten Dialogen, innovativer Schnitttechnik und den coolsten Gangstern der neueren Filmhistorie veränderte Quentin Tarantino die Kinolandschaft. Vor allem revolutioniert er das Erzählen im Film: Die Story wird nicht mehr chronologisch präsentiert – sie gerät zum genialen Puzzlespiel. Mit der Goldenen Palme von Cannes prämiert, wurde „Pulp Fiction“ ein Welthit