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ARTE
05:50
Xenius
06:15
R: Emmanuel Descombes
06:45
R: Simon Watel
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Alessandro Cassigoli
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
Wie sich Jungtiere unsichtbar machen, zeigt der vielfach prämierte Tierfilmer Kurt Mündl., Somatolyse lautet der Fachbegriff für eine Finesse der Evolution, die das Verschmelzen eines Lebewesens mit seiner Umgebung durch eine besondere Musterung beschreibt. Die Doku zeigt, welche Tarnstrategien unter anderem Rehkitze, Feldhasenbabys und junge Wildschweine vor natürlichen Feinden schützen sollen.
09:25
Earthflight
10:55
R: Doug Hamilton, Alan Ritsko
11:50
R: Agnes Molia, Nathalie Laville
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
13:55
I: Juliette Binoche, Romain Duris, Fabrice Luchini, Albert Dupontel, François Cluzet, Karin Viard, Gilles Lellouche, Mélanie Laurent, Zinedine Soualem, Julie Ferrier, Olivia Bonamy; S: Cédric Klapisch; R: Cédric Klapisch... Episodendrama über Leben und Lieben in Paris., Was haben ein herzkranker Tänzer, eine überforderte Sozialarbeiterin (die wunderbare Juliette Binoche), ein sanftmütiger Gemüsehändler, ein Geschichtsprofessor auf Liebesabwegen und ein illegaler Einwanderer gemeinsam? Eigentlich nichts – nur die Stadt, in der sie leben: Paris. Mit „So ist Paris“ hat sich Regisseur Cédric Klapisch („Barcelona für ein Jahr“) einen Herzenswunsch erfüllt: eine Hommage an seine Heimatstadt. Hier wird die Stadt der Liebe selbst zum grand acteur, zum Bindeglied zwischen all den Menschen, deren Leben sich als buntes Kaleidoskop der Hoffnungen und Verzweiflungen vor uns ausbreitet. Dabei verzichtet Klapisch auf komplexe Zusammenhänge und gewährt lediglich episodenhafte Einblicke in das Leben seiner Figuren. Das ist mal amüsant, mal skurril, mal melancholisch, aber immer lebensnah. So wie das wahre Leben, nicht nur in Paris.
16:00
R: Sebastian Lindemann
16:55
Jemand läuft gegen eine verschlossene Glastür. In vielen von uns löst dieses Bild etwas aus, manche verziehen sogar das Gesicht. Denn wir wissen, wie weh das tut. Empathie – die Fähigkeit, sich in Andere hineinfühlen zu können, ist tief in uns verankert. Nicht nur Menschen sind einfühlsam. Auch in der Tierwelt gibt es Beispiele für empathisches Verhalten. Der Verhaltensforscher Frans de Waal erklärt, warum Empathie den Zusammenhalt in Gemeinschaften stärkt. Doch wenn Empathie so eine wichtige Fähigkeit ist, warum sind wir dann nicht jedem gegenüber empathisch? Wie reagieren wir, wenn wir auf völlig fremde Menschen treffen? Die Xenius-Moderatoren Dörthe Eickelberg und nehmen in Paris an einem ungewöhnlichen Experiment teil: Vier Minuten lang schauen sie einer unbekannten Person in die Augen – ohne zu sprechen. Das Ergebnis ist erstaunlich ... Was beim Empfinden von Empathie im Gehirn passiert, untersuchen Forscher des Max-Planck-Instituts in Leipzig. Sie haben Liebespaaren Schmerzen zugefügt. Allerdings immer nur einem der Partner: Ob der andere allein beim Anblick die gleichen Schmerzen erleidet? Insbesondere autistischen Kindern fällt es jedoch beispielsweise schwer, sich in andere hineinzuversetzen. Der Grund: Sie können die Mimik und Gestik ihres Gegenübers oft nicht deuten. Die Psychologin Simone Kirst will diesen Kindern mit einer App spielerisch beibringen, Gefühle anderer Menschen besser erkennen zu können. Also kann man Empathie sogar trainieren? , Online verfügbar von 21/06 bis 19/09, Mehr zu den einzelnen Themen unter: arte.tv/xenius.
17:20
R: Hannes Rossacher... Auf seiner Reise durch Bob Dylans Amerika zieht es Wolfgang Niedecken nach New Orleans in Louisiana. Die Stadt am Mississippi-Delta ist seit jeher ein Sehnsuchtsort von Künstlern und Exoten. So zeigte sich auch Bob Dylan seit seinem ersten Besuch im Jahr 1964 stets von dem dort herrschenden einzigartigen Mix aus europäischer, afrikanischer und Latino-Kultur fasziniert und zählte die Stadt zu seinen großen Einflüssen. Woher kommt der einzigartige Flair der Stadt, und wohin hat sich das kulturelle Zentrum der Südstaaten bis heute entwickelt? Wolfgang Niedecken trifft in New Orleans Autoren und Künstler, die ihm genau das erklären können. Einer von ihnen ist der Musiker und Besitzer der weltbekannten Preservation Jazz Hall, Benjamin Jaffe. Er weiß, warum die Musik der Südstaaten bis heute so stark mit der Identität ihrer Bewohner verknüpft ist und warum eine Stadt wie New Orleans ohne Musik nicht überleben kann. Schließlich waren es auch Blues, Jazz und Gospelmusik, die den Menschen geholfen haben, die schwere Zeit nach dem Hurrikan Katrina zu überstehen. So wie die Band Joyful, die Wolfgang Niedecken mit einem Dylan-Klassiker im Gepäck in ihrem Studio besucht. , Online verfügbar von 21/06 bis 21/07; Erstausstrahlung.
17:50
R: Hajo Bergmann
18:35
R: Mirella Pappalardo... Venetien im Norden Italiens ist die Heimat Tizians, eines der Meister der italienischen Hochrenaissance. Immer nimmt die Natur in seinen Bildern einen Platz ein. Zu seiner Zeit ein Novum. Die Reise auf Tizians Spuren beginnt in seinem Geburtshaus in Pieve di Cadore und führt nach Venedig. Sein Geburtshaus beherbergt das Tizian-Museum. Nicht weit davon entfernt lebt der Holzkünstler Mauro Lampo. Auch Mauros Kunst ist von den Bergen und Landschaften geprägt. Diese Berglandschaften bergen auch viele Gefahren. Mitten in den Dolomiten, im Vajont-Tal in der Provinz Belluno, sind Freiwillige der Bergrettung unterwegs zu einem Einsatz. Sie sorgen für den Schutz und die Sicherheit von Wanderern und Bergsteigern. In der Universitätsstadt Padua, im Süden der Region Venetien, sind Tizians Frühwerke zu bewundern. Viele davon zeigen den heiligen Antonius, obwohl bis heute niemand weiß, wie er eigentlich ausgesehen hat. Tizians Werke lassen den Betrachter teilhaben an den Ideen des Künstlers und manchmal auch an den irdischen Bedürfnissen. Mit diesen beschäftigen sich die Renaissance-Bäckerin Daniela Storoni und der Eismacher Dario Olivier. Sie weihen ihre Besucher in die Geheimnisse der damaligen Rezepte und Kräuter ein. So bleibt das Vermächtnis Tizians bis heute lebendig. , Online verfügbar von 21/06 bis 21/07; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Hunderte Frauen sitzen in Rumänien im Gefängnis ein – wegen Gattenmordes. Auf jahrelange Gewalt zu Hause folgt jahrelange Haft. Es tut mir leid, was mit meinem Mann passiert ist, erklärt Raluca, aber mir tut auch leid, wie sehr ich all die Jahre gefoltert worden bin. Die Geschichten der Frauen ähneln sich: Oft leben sie in ärmlichen Verhältnissen auf dem Lande und haben früh geheiratet. Oft gehen dem Mord viele Jahre des Missbrauchs voran – auch gegen die gemeinsamen Kinder. Und fast immer trinken die Männer viel zu viel. Doch in der von Armut und Perspektivlosigkeit geprägten rumänischen Provinz hat der Mann das Sagen, und Gewalt gegen Frauen ist weit verbreitet. Es sei kein Tag ohne Prügel vergangen, erzählt auch Cristina. Sie hat ihren Mann mit einem Hammer getötet. Wenn ihr Mann getrunken hatte, machte er auch vor den Kindern nicht Halt. Als er tot war, war Cristina erleichtert. Die Gefängnisstrafe hat sie verbüßt, nun versucht sie einen Neuanfang. Ihre Kinder sind im Heim, das Jüngste in einer Pflegefamilie. Dass ihr Verhältnis zu ihnen trotz jahrelanger Trennung gut und eng ist, grenzt an ein Wunder. Dennoch: Bis sie wieder mit ihnen zusammenleben kann, muss sie noch viele Hürden nehmen. Die Trennung von den Kindern – auch für Raluca ist das die größte Strafe. Und ihre Kinder haben ihr die Tat nicht verziehen, schon jetzt ist das Verhältnis gebrochen. Re: begleitet zwei Frauen, die sich nach eigenen Angaben nicht anders zu helfen wussten, als gewaltsam gegen ihre Ehemänner vorzugehen.
20:15
I: Anna Netrebko, Plácido Domingo, Kwangchul Youn, Evelin Novak, Fabio Sartori... In der Staatsoper Unter den Linden in Berlin gibt Startenor Plácido Domingo Shakespeares Königsmörder., Schon 2015 begeisterte Domingo als Macbeth Publikum und Kritiker. In der Inszenierung von Harry Kupfer übernimmt er erneut die Rolle des schottischen Monarchen, seine ehrgeizige Gemahlin verkörpert Anna Netrebko. – 1865 feierte Verdis Oper nach Shakespeares Drama Premiere, die musikalische Leitung hier hat Daniel Barenboim. Manche Leute meinen, Theaterstücke und Opern soll man nicht im TV, sondern live schauen. Klar, die Atmosphäre, die im Saal herrscht, erlebt man zu Hause nicht. Allerdings ist es auch eine Kostenfrage, Weltstars wie diese in der Staatsoper Berlin zu sehen. Wenn man überhaupt noch Karten ergattert, fangen die Plätze, auf denen man nicht nur hört, sondern auch (gut) sieht, bei 162 Euro an., Erstausstrahlung.
22:55
I: Anna König, Till Butterbach, Ines Marie Westernströer, Julia Becker, Anne Ratte-Polle, Christian Natter; S: Julia C. Kaiser; R: Julia C. Kaiser... Ein Paar stellt seine Beziehung auf die Probe., Anna (Anna König) und Hans (Till Butterbach) sind ein Langzeitpaar, ihre Freunde nennen sie nur „die Hannas“. Anna registriert als Erste, dass ihre Beziehung eingefahren ist. Die Physiotherapeutin will Veränderung – und findet sie bei ihrer flippigen Patientin Nico. Derweil lässt sich Hans mit seiner Bootcamptrainerin Kim ein… Skurril-surreale Bild- und Toneinfälle, originelle Kameraperspektiven: Der Gefühlsreigen reizt mit authentischen Dialogen und Ideenreichtum zum Lachen und Weinen. Nur im letzten Drittel verliert er sein Thema zeitweise aus den Augen., , Produktion: tellfilm Deutschland, SR, SWR, BR, ARTE, Online verfügbar von 21/06 bis 21/07; Erstausstrahlung.
00:40
S: John Halas, Joy Batchelor, Borden Mace, Philip Stapp, Lothar Wolff; R: John Halas, Joy Batchelor... Zeichentrickfilmfabel im Arte-Trickfilmabend., Auf der maroden Farm von Bauer Jones ruft der Eber Old Major die Tiere auf, zu rebellieren und eine Gesellschaft zu errichten, in der alle Tiere gleich sind – und fällt tot um. Lastpferd Boxer, Esel Benjamin und die anderen Tiere verjagen tatsächlich die Menschen und schuften hart, um die Farm zu einem Paradies zu machen. Doch bald wirft sich das zynische Schwein Napoleon zum neuen Herrn auf. Er meint: „Alle Tiere sind gleich – aber einige sind gleicher als andere!“ In den 1950ern, mitten im Kalten Krieg, wurde dieser neben „Watership Down“ wohl bekannteste britische Zeichentrickfilm von der CIA finanziert. Bereits die Vorlage von George Orwell ist eine beißende Fabel über die von Stalin (= Napoleon) pervertierten Ideen eines Karl Marx (= Old Major), der Geheimdienst bestand aber auf einem weniger resignativen Finale.
01:50
R: Vincent Chaffard
02:20
R: Brian Armstrong
03:05
ARTE Journal
03:25
Online verfügbar von 22/06 bis 21/08; Erstausstrahlung.
04:15
S: Nicolas Rendu, Vincent Brunner; R: Nicolas Rendu... Als junge Britin aus gutem Hause geriet sie auf die schiefe Bahn wurde und zur Queen of Crime: Agatha Christie.
05:00
R: David Ctiborsky
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Jörg Daniel Hissen
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Astrid Miller
09:25
R: Jutta Pinzler... Die Welt rüstet auf. Gleichzeitig leiden Armeen wie die Bundeswehr an chronischer Unterfinanzierung. Eine Gegenstrategie: Militärische Aufgaben werden privatisiert. Folgen beleuchtet eine Investigativdoku über „Armeen im Griff der Konzerne“. Ab 21.45 geht es um EU-Migrationspolitik in Afrika: „Türsteher Europas“.
10:55
R: Jan M. Schäfer
11:50
R: Agnes Molia, Matthieu Buirette
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Erstausstrahlung.
14:00
I: Charlotte Gainsbourg, Yvan Attal, Terence Stamp, Noémie Lvovsky, Laurent Bateau, Ludivine Sagnier, Keith Allen, Lionel Abelanski, Jo McInnes; S: Yvan Attal; R: Yvan Attal... Ehekomödie von und mit Yvan Attal und mit Charlotte Gainsbourg., Liebesszenen im Kino sind nur gespielt. Das weiß der Sportreporter Yvan (Yvan Attal) ganz genau, schließlich ist er mit Filmstar Charlotte verheiratet. Doch angesichts ihres neusten Projekts beschleichen ihn Zweifel: Charlotte (Charlotte Gainsbourg) dreht in England mit Kinolegende John (Terence Stamp). Der ist trotz reiferen Alters immer noch ein notorischer Womanizer. Yvan muss da unbedingt hin! Mit seiner aufkeimenden Eifersucht aber beschwört er eine Beziehungskrise herauf… Attal und Gainsbourg sind tatsächlich ein Paar. Ihr Ehealltag inspirierte einige Anekdoten, die Story ist bloß Fiktion. Behaupten sie. Als Kurzfilm geplant, geriet Attals Regiedebüt zur heiter-verspielten Liebeserklärung an Charlotte – „eine, die mehrere Millionen Francs gekostet hat“.
15:30
R: Agnes Molia, Thibaud Marchand
16:00
R: Raphaëlle Aellig Régnier... Am äußersten Ende des bretonischen Départements Finistere, rund 20 Kilometer vor der Küste von Brest, liegt die Insel Ouessant, das Ende der Welt, die letzte Anlegestelle vor Amerika. Ein altes Seefahrersprichwort warnt: Wer Ouessant sieht, sieht sein Blut. Das Leben in Ouessant ist ein Leben auf hoher See. Die Insel im Meer wird ständig von Wind und Stürmen umtost, nur selten legt sich der Wind. Ihr magisches Licht wechselt – je nachdem ob Ebbe oder Flut, Sommer oder Winter ist – und verleiht diesen wenigen Morgen Land eine Atmosphäre, als wäre man völlig der Zeit entrückt. Das Gesicht von Ouessant hat sich mit den Jahren kaum verändert. Es gibt keine hohen Bauwerke, nur einfache Häuser. Aufgrund der isolierten Lage und ihrer Bewohner ist es gelungen, die Authentizität der Insel fernab unserer heutigen Konsumgesellschaft zu bewahren. Auf der acht mal vier Kilometer großen Insel mit ihren knapp 900 Einwohnern ist der Wind allgegenwärtig. Als wäre er ihr Atem. Er ist der rote Faden, der durch diese gewaltige Naturlandschaft führt. Die Menschen auf Ouessant haben wie ihre Insel einen starken Charakter. Hinter ihrer rauen Schale verbergen sich eine direkte und unkomplizierte Wesensart und eine tiefe Verbundenheit mit der Natur und dem Meer. Der Wind ist in der Dokumentation als physische Kraft präsent, aber auch als frische Brise, will heißen als Lebensenergie.
16:55
Sie sind unser körpereigenes Klärwerk und rund um die Uhr im Einsatz: die Nieren. Wir haben ihnen einiges zu verdanken und trotzdem wissen viele nicht genau, wo sie sich im Körper befinden. Dabei hätte dieses Organ durchaus unsere Aufmerksamkeit verdient: Die Nieren filtern Giftstoffe aus dem Blut, kontrollieren den Flüssigkeitshaushalt und regulieren den Blutdruck. Doch wenn sie einmal ausfallen, ändert sich das Leben des Betroffenen radikal. Wer keine Aussicht auf eine Spenderniere hat, muss regelmäßig zur Dialyse – mehrmals die Woche für viele Stunden. Ein großer Einschnitt in das tägliche Leben, aber für viele auch die einzige Rettung. Xenius will wissen: Was geht uns an die Nieren und wie können wir sie schützen? Vorsorge ist das A und O. In der Berliner Charité zeigt Dr. Jonas Busch Xenius-Moderatorin Dörthe Eickelberg, wie sie mit dem Ultraschall testen kann, ob es den Nieren ihres Kollegen Pierre gut geht. Anschließend lernen die Xenius-Moderatoren Dr. Buschs neuesten Mitarbeiter kennen: DaVinci – einen Roboter, mit dem sich komplizierte Eingriffe, wie zum Beispiel die Entfernung eines Nierentumors, noch präziser durchführen lassen. , Erstausstrahlung.
17:20
R: Hannes Rossacher... In Kalifornien an der Westküste der USA beschließt Wolfgang Niedecken seine Reise durch Bob Dylans Amerika. Der Sunshine State gilt als der Geburtsort der Hippie – und Protestkultur. Aber nicht nur die Beatpoeten in San Francisco zogen in den 1960er Jahren den jungen Bob Dylan in ihren Bann. Jahre später bewegten ihn die dort herrschenden Lebensbedingungen und die Atmosphäre zu einem Umzug an die Westküste. Heute trifft Wolfgang Niedecken dort Autoren, Aktivisten und Musiker und lässt sich von ihnen den Way of Life Kaliforniens näher bringen. Einer von ihnen ist der Musiker und Produzent Dave Stewart, der viele Jahre mit Annie Lennox als Eurythmics Welterfolge feierte und in seiner Karriere mehrmals den wahren Bob Dylan kennenlernen durfte. Aber auch Michael Simmons kennt Dylan so gut wie kaum ein anderer. Seit den 1980er Jahren schreibt der Journalist über amerikanische Musik – und Popkultur. Vom ihm lässt sich Wolfgang Niedecken in Los Angeles erklären, wo die weltweite Faszination für den Musiker, Songwriter und Geschichtenerzähler Bob Dylan herkommt und warum sie bis heute anhält. , Online verfügbar von 22/06 bis 22/07; Erstausstrahlung.
17:50
R: Hajo Bergmann
18:35
R: Ina Kessebohm... Eine Spurensuche: „Barcelona und Picasso“., In der Hauptstadt Kataloniens lebte der Maler in seiner Jugend. Das Museu Picasso besitzt viele Bilder aus dieser Zeit. Kunsthistorikerin Claustre Rafart forscht mithilfe alter Fotos nach Motiven. Die Kathedrale ist unübersehbar, aber die Stadt hat sich seit 1917, als das letzte Barcelona-Gemälde entstand, sehr verändert., Online verfügbar von 22/06 bis 22/07; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Die Berlinerin Steffi Gedenk ist von Geburt an fast blind. Dafür sind all ihre anderen Sinne extrem gut ausgeprägt, besonders ihr Tastsinn. Dem verdankt sie sogar ihren Beruf. Die 38-Jährige arbeitet als medizinisch-taktile Untersucherin in der Brustkrebsfrüherkennung und kann so helfen, Leben zu retten. Mittlerweile bildet sie andere blinde Frauen in dieser speziellen Untersuchungstechnik aus. Auch die Firma Auticon stellt Mitarbeiter wegen ihrer besonderen Fähigkeiten ein. Bei dem IT-Beratungsunternehmen arbeiten Asperger-Autisten. Sie erkennen Details und Muster, wo andere nur Wirrwarr sehen, etwa in Programmiercodes. Ist in den langen Datenkolonnen nur ein Zeichen falsch gesetzt, sticht der Fehler für Auticon-Mitarbeiter Martin Neumann heraus wie ein roter Fleck auf einer weißen Wand. Seine Fähigkeit kann Wirtschafts- und Finanzunternehmen teure Programmierfehler ersparen. Da Autisten oft Defizite im zwischenmenschlichen Umgang haben, helfen bei Auticon Jobcoaches, ein akzeptables Arbeitsumfeld für alle zu schaffen. Wie behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam wirtschaftlich erfolgreich arbeiten, zeigt der spanische Joghurtproduzent LaFageda in Katalonien. Von 310 Mitarbeitern sind 180 körperlich eingeschränkt, psychisch krank oder geistig behindert. Gründer und Psychologe Cristóbal Colón wollte so erreichen, dass auch psychisch kranke Mitarbeiter sich beweisen können. Der Erfolg gibt ihm recht: LaFageda erwirtschaftet einen Umsatz von über 20 Millionen Euro im Jahr. Die Mitarbeiter leben mit ihrem Lohn ein selbstbestimmtes Leben – außerhalb von Anstaltsmauern.
20:15
I: Miriam Leone, Matteo Martari, Thomas Trabacchi, Riccardo Lombardo, Luca Terracciano, Gigio Alberti, Davide Iacopini, Viola Sartoretto, Martina de Santis, Crystal Deglaudi; S: Claudio Corbucci, Peppe Fiore, Stefano Grasso, Vittorino Testa; R: Giuseppe Gagliardi... Große Oper in Turin. Das Fest endet unter frenetischem Applaus – und mit einer Toten. Violinistin Irene liegt erschlagen in der Garderobe. Während sich Oberinspektorin Valeria auf ihre Versetzung vorbereitet, leitet Russo die Ermittlungen. Doch ohne Valerias Spürsinn kommt er nicht weiter… Ruhig getaktete Doppelfolge.
21:05
I: Miriam Leone, Matteo Martari, Thomas Trabacchi, Riccardo Lombardo, Luca Terracciano, Gigio Alberti, Davide Iacopini, Viola Sartoretto, Martina de Santis, Crystal Deglaudi; S: Claudio Corbucci, Peppe Fiore, Stefano Grasso, Vittorino Testa; R: Giuseppe Gagliardi... Oberinspektorin Valeria Ferro ist entschlossen, ihre Versetzung durchzuziehen und die Turiner Polizei zu verlassen. Ohne ihre Familie zu informieren, bereitet sie ihren Umzug nach Rom vor. Somit sind Andrea und seine Kollegen bei der Lösung des Mords an der jungen Ausnahmeviolinistin Irene auf sich allein gestellt. Giorgio überträgt Andrea die Leitung der Ermittlungen und stellt ihm bei Erfolg in Aussicht, Valerias Platz einnehmen zu können. Doch der neue Fall hat es in sich. Die talentierte Violinistin war direkt nach einem erfolgreichen Konzertauftritt erschlagen in ihrer Garderobe aufgefunden worden. Hat ihr Freund Alberto sie im Affekt umgebracht? Er hatte die junge Frau kurz vorher aus Eifersucht angegriffen, als er herausfand, dass sie ihn betrügt. Die junge Musikerin hatte eine Affäre mit dem Dirigenten ihres Orchesters, der gleichzeitig ihr Stiefvater in spe war. Vielleicht hatte aber auch der Maestro gefürchtet, seine Freundin, die Mutter des Opfers, könne von seiner Affäre erfahren? Noch dazu verband den Dirigenten mit dem Opfer ein Geheimnis, das unter keinen Umständen ans Licht kommen sollte. Doch auch die Schwester des Opfers, Federica, hatte ein Motiv. Sie war auf den großen Erfolg ihrer Schwester neidisch. Aber wäre sie fähig gewesen, sie zu ermorden? Die Polizei tappt ohne Valerias Spürsinn im Dunkeln. Während der Ermittlungen versuchen Andrea und seine Kollegen alles, um Valeria zum Bleiben zu bewegen. Doch als Giorgio von dem mehr als freundschaftlichen Verhältnis zwischen ihr und Andrea erfährt, sieht er rot. Schließlich springt er aber doch über seinen Schatten und macht Valeria ein Angebot. Kann er die Oberinspektorin überzeugen, ihre Umzugskartons wieder auszupacken?
21:50
R: Nicole Kraack, Sonja Collison
22:45
Online verfügbar von 22/06 bis 20/09; Erstausstrahlung.
23:35
R: Adrien Soland... Frankreichs Wacken heißt Clisson, liegt in der Bretagne und richtet seit 12 Jahren das Heavy-Metal-Festival aus. 2017 machten dort Deep Purple auf ihrer Abschiedstournee halt. Außerdem sorgten Apocalyptica, Sabaton, Steel Panther u. a. für die volle Dröhnung. – Am 23.6. ab 23.30 zeigt Arte die Highlights vom Hellfest 2018.
00:45
Online verfügbar von 22/06 bis 22/07; Erstausstrahlung.
01:25
Streetphilosophy
01:55
R: Clément Cogitore... Antwerpen im 16. Jahrhundert ähnelt dem New York der 1950er Jahre: Das ehemalige Handwerker – und Fischerdorf an der Nordsee ist zum erstrangigen Finanzplatz geworden. Antwerpen ist eine kosmopolitische Stadt und Drehscheibe für Devisen, Rohstoffe und exotische Erzeugnisse. Flandern strahlt, Antwerpen wird zum neuen kreativen Zentrum Europas; ein internationaler Kunstmarkt entwickelt sich. Das Mittelalter geht seinem Ende zu und lässt bereits den Glanz der Renaissance durchscheinen. Das Atelier des Malers Quentin Massys liegt im Herzen der Stadt. Im Jahr 1514 arbeitet er an einem Gemälde, das heute als eines der Meisterwerke der flämischen Renaissance gilt: Der Geldwechsler und seine Frau. Auf den ersten Blick sieht der Betrachter eine einfache Genreszene: einen Geldwechsler bei der Arbeit in einer minuziös dargestellten Wechselstube, ihm zur Seite seine Frau. Das Motiv des Juweliers oder des Geldwechslers wird damals in der Kunst immer wieder aufgegriffen und neu interpretiert. Es dient den Malern dazu, die Geldgier und den Geiz anzuprangern, die in diesem neu entstehenden Gewerbe herrschen. Nichts davon bei Massys, so scheint es. Aber zahlreiche Details, die der Betrachter im Bild entdecken kann, deuten auf einen versteckten Sinn hin. Welche Geschichte will Massys erzählen? Und was berichtet die realistisch gemalte Alltagsszene über das Land und die Zeit, in der das Werk entstand? Bei genauerer Betrachtung des Bildes kommen die großen Künstler – und Gelehrtenpersönlichkeiten der Zeit zum Vorschein, beispielsweise der Maler Jan van Eyck und der Schriftsteller Erasmus von Rotterdam. Vieles scheint auch auf eine religiöse Allegorie und auf eine metaphorische Bedeutung des Bildes hinzuweisen. Dadurch wird Quentin Massys zum aufmerksamen Kritiker und feinfühligen Beobachter der Veränderungen in jener Welt, in der er lebte.
02:20
R: Brian Armstrong
03:05
ARTE Journal
03:30
Online verfügbar von 23/06 bis 22/08; Erstausstrahlung.
04:20
S: Nicolas Rendu, Vincent Brunner; R: Nicolas Rendu... Ende 2012 wird sein Vorname als Synonym für stark dominieren in die schwedischen Wörterbücher aufgenommen. Zlatanera (zu Deutsch: zlatanieren) zeichnet die Einsätze von Zlatan Ibrahimovic nicht nur auf dem Spielfeld beim Fußball, sondern auch darüber hinaus aus. In Malmö geboren, spielt der Profi heute international.
05:00
Best of ARTE Journal
05:20
R: Hector Obalk... Hector Obalk befasst sich heute mit mythologischen Gestalten, die der italienische Künstler Antonio da Correggio (1489-1534) zum Anlass nimmt, auf seinen Gemälden die Reize der weiblichen Nacktheit zu feiern. Leda wird von einem Schwan verführt, Io von einer Wolke, Venus von einem Satyr und Danae von einem Goldregen. Correggio malte in seinen letzten Gemälden Figuren der griechischen Mythologie, um vom Liebesleben der Götter zu erzählen. Obalk entdeckt jene Kunstschätze in der Galleria Borghese in Rom, in der Berliner Gemäldegalerie sowie im Kunsthistorischen Museum Wien. Danaes Geschichte ist bekannt, da sie bereits mehrfach von Tizian dargestellt wurde. Die Prinzessin wird von ihrem Vater eingesperrt, um sie vor Jupiters Avancen zu schützen. Dieser dringt nun in Form eines Regens aus Goldstücken in sie ein und schafft es, sie zu schwängern. Anschließend nimmt Obalk den lasziven Körper der Venus, der sich ein animalischer Satyr nähert, genauer unter die Lupe. Correggio bringt in der anmutigen Frauenfigur geballte Erotik zum Ausdruck. Auf diesem Gemälde der Venus, die ein Satyr entdeckt, kreuzt der manieristische Maler aufs Subtilste die Blickachsen von oben und von unten. Dann filmt Obalk mit seiner Kamera die Figur der Leda bis ins kleinste Detail. Ein großer Schwan – Jupiter höchstpersönlich – versucht diese zu verführen. Da Leda hier keine von halbnackten Nymphen umgebene Göttin ist, sondern eine Königin im Kreis angezogener Dienerinnen, ist anzunehmen, dass die beiden anderen weiblichen Akte des Gemäldes ebenfalls Leda darstellen – wie sie aus dem Bad steigt, sich in ein Handtuch hüllt und sich schließlich in der Bildmitte niederlässt. Auf dem letzten Gemälde, das Obalk bei seinem Ausflug ins Reich der Lust genauer untersucht, wird die Nymphe Io von einem als Wolke getarnten Jupiter verführt. Und sie gibt sich ganz der gewaltigen Weite des Himmels hin, der sie bei der Taille fasst.
05:50
R: Hector Obalk... In der Basilika Santissima Annunziata in Florenz filmt Obalk eine der ersten Werke, das von Rosso Fiorentino (1494-1540) bekannt ist: ein Fresko, auf dem die Himmelfahrt Marias (1517) zu sehen ist, der auch die zwölf Apostel beiwohnen. Über Rosso Fiorentino ist wenig bekannt, außer dass er rothaarig – rosso auf Italienisch – und gebürtiger Florentiner – fiorentino – war und viele seiner Bildfiguren rothaarig malte. Am Anfang seiner Karriere arbeitete er im Atelier von Andrea del Sarto, wo er seinen unverwechselbaren manieristischen Stil entwickelte. Es sind von Fiorentino nur rund 25 Gemälde erhalten und etwa 15 Fresken. Der italienische Maler des Manierismus mischte souverän und unkonventionell Stilrichtungen und Stimmungen. Unnachahmlich sind seine Darstellungen blässlich-diaphaner oder auch porzellanzarter Haut. Der Wechsel zwischen grellen Farben und sanften Beige-Tönen, zwischen Sorgfalt und Nachlässigkeit, zwischen Kitsch und Diabolik – all das wohnt Rosso Fiorentinos vielgestaltigem, zutiefst grenzüberschreitendem Werk inne und lässt Correggios Bilder daneben akademisch wirken. Obalk untersucht die Madonnen-Darstellungen – gemalt auf einem Thron sitzend – ebenso wie die Gemälde zum Tod Christi, die Kreuzabnahmen Christi, die für das dramatische Thema sehr intim wirken. Im Schloss Fontainebleau entdeckt er die mythologischen Bilder Fiorentinos. In der Sendung stellt Obalk das Gesamtwerk Fiorentinos vor, wobei ihn die Reise auf den Spuren der eindrucksvollen Meisterwerke nach Florenz, Volterra, Berlin, Dresden, Paris und Boston führt.
06:15
S: Esther Hoffenberg, Cécile Vargaftig; R: Esther Hoffenberg... Doku über den Star der Nouvelle Vague., Rebellisch, lebensfroh und furchtlos – so beschrieben Freunde wie Catherine Deneuve und Bulle Ogier die Schauspielerin (1938–2013), die mit Filmen wie Chabrols „Die Enttäuschten“ oder Eustaches „Die Mama und die Hure“ für Skandale sorgte – und mit ihrem letzten Film „Paulette“ für einen Hit.
07:25
R: Nick Clarke Powell
08:20
R: Frank Nischk... Im 3. Teil der Reihe um Eilande, denen es ernst ist mit grüner Energie, dreht sich alles um den Kampf Madeiras um Wasser und Strom.
09:10
R: Heiko de Groot
09:55
R: Jean Babtiste
10:40
Wer hätte gedacht, dass die Franzosen in den Ausläufern des Himalayas einen chinesischen Cabernet Sauvignon anbauen? Dass südaustralischer Shiraz in der ganzen Welt getrunken wird? Oder dass der ungarische Tokajer italienischen, spanischen und amerikanische Investoren gehört? In Europa wird Wein immer noch stark mit seinem jeweiligen Ursprungsgebiet verbunden. Dabei ist daraus längst ein Weltmarkt entstanden.
10:55
Erstausstrahlung.
11:25
R: Brian Armstrong
12:05
R: Brian Armstrong
12:50
R: Brian Armstrong
14:20
R: Christine Tournadre... Das abgeschottete Lengguru-Massiv ist für Wissenschaftler ein wertvolles Freiluft-Labor. Ein 50-köpfiges Expertenteam erhofft sich Aufschluss über die Evolution und trifft auf unbekannte Meeresbewohner.
15:05
R: Luc Marescot... In der Südsee erforschen Biologen das Sozialverhalten von Riffhaien., Es ist ein Gewimmel aus Flossen, Leibern und Zähnen: Dutzende Riffhaie, hydraartig ineinander verschlungen im Kampf um einen Fetzen Beute. Doch was aussieht wie eine von Gier getriebene Fressorgie, ist in Wirklichkeit komplexes Sozialverhalten. Welchen Regeln folgt es? Seit der französische Naturfotograf Laurent Ballesta 2014 zum ersten Mal den weltweit größten Schwarm Grauer Riffhaie vor der Küste des Fakarava-Atolls abgelichtet hat, versucht er ihre kollektiven Jagdstrategien zu ergründen. 2017 startete er ein aufwendiges Experiment: 40 Tiere wurden mit Chips ausgestattet, um nachzuvollziehen, welche Wege sie nachts zurücklegen. Dabei gelangen tolle Filmaufnahmen. Im Anschluss: „Atolle – Kleinodien der Ozeane“.
16:40
Erstausstrahlung.
17:35
R: Manuel Lefevre, Gil Kebaili
18:25
R: Emanuela Casentini... Die violette Artischocke ist eine Spezialität der Lagune von Venedig, einer einzigartigen Landschaft zwischen Festland und Meer. Vor allem die allerersten Knospen der Artischocke, die zarten Castraure, reißen die Venezianer den Händlern aus der Hand. Auf die überregionalen Märkte schafft es diese Delikatesse fast nie. Angebaut wird die Pflanze auf der Laguneninsel Sant'Erasmo. Autorin Emanuela Casentini hat hier die Brüder Finotello besucht. Als sie vor 20 Jahren den Hof ihrer Eltern übernahmen, schien Landwirtschaft kaum noch profitabel zu sein. Aber seit die Brüder gemeinsam mit den anderen Bauern der Insel eine Genossenschaft gründeten, Sortenschutz beantragten und die professionelle Vermarktung vorantrieben, geht es mit der lokalen Spezialität bergauf. Die Brüder Finotello betreiben erfolgreiche Direktvermarktung – mit dem Boot. Und falls jemand nicht weiß, was man mit Artischocken alles machen kann – Carlo Finotellos Ehefrau Cosetta hat die besten Rezepte der Insel in einem Buch gesammelt. , Online verfügbar von 23/06 bis 23/07.
18:55
Erstausstrahlung.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Vera Olsson... Beeindruckende Landschaften, überraschende Begegnungen: Auf seiner launig-abenteuerlichen Reise durch das Gebirge in Südsibirien besucht der finnische Schauspieler Ville Haapasalo diesmal marsähnliche Täler, Angehörige des Telengit-Stamms und die Aktru-Gletscher., Erstausstrahlung.
20:15
R: Sylvie Faiveley, Gil Kebaili... Wieder instand gesetzt: das Hameau de la Reine, Refugium der Königin., Bauernhof, Mühle, Molkerei, ein See: Ende des 18. Jh.s schuf die als verschwendungssüchtig geltende letzte Monarchin Frankreichs im Schlosspark von Versailles eine künstliche Idylle für private Rückzüge. Der Film verbindet die Restaurierung mit einem Porträt., Online verfügbar von 23/06 bis 23/07; Erstausstrahlung.
21:45
R: Fabrice Hourlier... Der Schreibtisch Ludwigs XV., eine astronomische Uhr und Möbel: Sechs für Monarchen gefertigte Meisterwerke aus dem 17. und 18. Jh. werden vorgestellt.
22:40
R: Britta Kunft... Doku. „Die unheimliche Großmacht“ wird in vielen Meeresregionen zur Plage., Ob globale Erwärmung, Überfischung oder Versauerung der Ozeane: Quallen erweisen sich als unerwartete Profiteure der menschengemachten ökologischen Krise in den Meeren. Ihr massenhaftes Auftreten an Stränden und Fangplätzen der Fischerei wird zunehmend zum Problem. Die Doku untersucht Ursachen, zeigt aber auch faszinierende Seiten der fremdartig-schönen Kreaturen.
23:35
R: Adrien Soland, Thierry Villeneuve, Adeline Chahin, Samuel Petit... Fahrt zur Hölle! Drei Tage volle Metal-Dröhnung auf einer Kuhweide im verschlafenen Clisson., Erst 13 Jahre alt und mit über 100?000 Besuchern schon eine kleine Legende: Das Line-up (ca. 150 Gigs) des französischen Open-Air-Festivals kann sich sehen lassen. Neben den Metal-Institutionen Iron Maiden und Judas Priest, den vom „Rolling Stone“ als „neue Heavy-Metal-Götter“ gefeierten Avenged Sevenfold, den Nu-Metal-Pionieren Limp Bizkit und Punkrockern Bad Religion gibt es auch viele Newcomer zu entdecken. Darunter die gehypte Hardcoreband Turnstile (Foto) aus Baltimore – von ihren Fans liebevoll „Dancy Hardcore Boys“ genannt –, die für ihr zweites Album beim Branchenriesen Roadrunner Records unterzeichneten. Durch Schlamm, Staub und Chaos führt Radiomoderator Francis Zégut.
01:15
Praktisch! In der surrealen französisch-portugiesischen Co-Produktion„Entre Sombras“ hinterlegt man sein Herz bei der Bank, um sich nicht zu verlieben… Vier Shorties im Spezial „Film Noir“., Online verfügbar von 23/06 bis 18/06, Mehr Infos unter: arte.tv/kurzschluss; Erstausstrahlung.
02:10
I: Adila Bendimerad, Aziz Boukerouni, Nabil Asli; S: Adila Bendimerad, Damien Ounouri; R: Damien Ounouri... Nfissa, eine junge Frau, macht mit ihrer Mutter und ihren beiden kleinen Kindern einen Ausflug zum Strand, während ihr Mann arbeiten muss. Als sie sich beim Schwimmen aus der Sichtweite des Strandes entfernt, wird sie plötzlich von einer Gruppe Männer umringt, die sie zuerst mit Sprüchen und dann auch körperlich bedrängen. Als Nfissa nach ihnen schlägt, um sich aus ihrem Kreis zu befreien, werden sie gewalttätig und tauchen sie schließlich so lange unter, bis sie ertrinkt. Doch Nfissa ist nicht tot. Als Untote lebt sie fortan im Wasser und hat Rache an ihren Peinigern geschworen. Kurze Zeit später kommt es an dem Strand, an dem sie zum letzten Mal gesehen wurde, zu einem mysteriösen tödlichen Vorfall ...
02:50
S: Judith Keil, Antje Kruska; R: Judith Keil, Antje Kruska... Doku über das Leben von zwei Asylbewerbern in einer brandenburgischen Kleinstadt., „Wir dachten im Iran: Hitler ist noch am Leben, das Land ist voller Nazis. Keine gute Situation für Ausländer. Aber als ich schließlich hier war, fand ich es schön“, so Farid, der eigentlich in die Schweiz fliehen wollte, aber in Deutschland landete. Der Iraner versucht sich nun in Bad Belzig als Fitnesstrainer. Brian aus Kamerun heuert bei einer Versicherungsgesellschaft an. Kurz darauf erfährt er, dass sein Asylantrag abgelehnt wurde. Seine einzige Hoffnung wäre jetzt ein Kind mit einer Deutschen… Bewegende Einblicke, hier leider in der 38 Minuten (!) kürzeren TV-Fassung., Online verfügbar von 23/06 bis 30/06.
03:45
R: Philippe Allante... Der Mittdreißiger Pier Giorgio Parini kommt aus einer angestammten Bauernfamilie und fühlt sich seiner Heimat, der Emilia-Romagna, eng verbunden. Die Vielfalt und die Schönheit dieser Region verarbeitet der Koch auch in seinen Rezepten. Der auch Kräuterkönig genannte Parini hat bei seinem typisch italienischen Gasthaus Povero Diavolo eine erstaunlich große Vielfalt an Gewürzkräutern gepflanzt. Diese verwendet er sogar in seinem Sempre Verde – das ist eine äußerst originelle und erfrischende Nachspeise, die als Parinis kulinarisches Markenzeichen gilt.
04:10
ARTE Journal
04:30
R: Nicolas Rendu
05:05
R: Guillaume Tunzini... Es war einmal ... Lost in Translation von Guillaume Tunzini ist der 39. Dokumentarfilm in der Reihe Ein Film und seine Zeit. Er schildert die Entstehungsgeschichte und den überraschenden Erfolg des zweiten Films von Sofia Coppola, der 2003 in die Kinos kam. Der Low-Budget-Autorenfilm Lost in Translation – Zwischen den Welten wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet: Er erhielt den Oscar für das beste Originaldrehbuch, den César für den besten ausländischen Film und den Golden Globe für Bill Murray als besten Hauptdarsteller. Bob, ein alternder Filmstar aus den USA, dreht einen Werbespot in Japan. Die junge Charlotte, ebenfalls US-Amerikanerin, begleitet ihren Ehemann auf einer Dienstreise. Beide Protagonisten fühlen sich einsam und fremd in dieser Umgebung und langweilen sich. Doch sie sind in ihrem Leben nicht weniger verloren als in Tokio: Bob steckt in der Midlife-Crisis, Charlotte weiß nicht, was sie mit ihrem Erwachsenenleben anfangen soll. Ihre kurze Begegnung, romantisch und flüchtig, wird beider Leben verändern. Seit ihrer Kindheit war Sofia Coppola regelmäßig in Japan. Westlichen Besuchern ist dieses Land zwischen Tradition und Hypermodernität fremd, es kommt immer wieder zu Kulturschocks. Die Dokumentation beleuchtet dieses kulturelle Spannungsfeld, auf das sich auch der Filmtitel bezieht. Außerdem berichtet Coppola von den Schwierigkeiten, den schwer fassbaren Bill Murray dazu zu bewegen, die Hauptrolle anzunehmen. Ein Making-of zeigt zudem die abenteuerlichen und skurrilen Ereignisse während des Drehs in Tokio, der ebenso lost in translation war wie die Figuren im Film.