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ARTE
05:50
Xenius
06:15
R: Sally Ingleton
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Vincent Froehly
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Franziska Boeing
09:25
I: Patrick Macnee, Joanna Lumley, Gareth Hunt, David Wood, Michael Petrovitch, Stephen Greif, Tony Vogel, Gary Raymond; S: Brian Clemens; R: Ray Austin... John Steed hat eine Methode gefunden, um Geheimdokumente sicher zu speichern und zu übermitteln: Drei Agenten, von denen jeder ein fotografisches Gedächtnis hat, prägen sich je ein Drittel eines Dokuments ein. Ein von den beiden Bösewichten Juventor und Ivan entwickelter Apparat ist raffiniert und gefährlich, denn er kann Gedanken und Fähigkeiten von einem Menschen auf einen anderen übertragen. Der einzige Haken an der Sache: Der unfreiwillige Spender stirbt dabei ...
10:10
I: Patrick Macnee, Joanna Lumley, Gareth Hunt, John Castle, Shaun Curry, Stephen Moore, Alun Armstrong, Ballard Berkeley; S: Brian Clemens; R: Sidney Hayers... Das Verschwinden eines Generals der britischen Armee ruft die New Avengers auf den Plan. Gambit erhält von einem befreundeten Reporter zwei Filmrollen. Kurz darauf wird der Reporter tot aufgefunden. Als Steed, Purdey und Gambit sich die Filme ansehen, stellen sie fest, dass bei Einsätzen in Krisengebieten britische Soldaten ohne Wissen des Oberkommandos beteiligt waren. Außerdem erkennen sie auf den Filmen den Verschwundenen.
10:55
R: Jean-Michel Vennemani
11:20
R: Maria-Christina Degen... Die Fischverkäuferin und Restaurantbesitzerin Rosa Amélia ist in der Küstenregion um Figueira da Foz eine lebende Legende. Von Kindesbeinen an ist die Portugiesin am Meer bei den Fischern – und kämpft heute für deren Rechte. Trotz der Krise laufen die Geschäfte in Rosas Restaurant oder an ihrem Marktstand nicht schlecht – die Fischverkäuferin hat dafür ihre eigenen Strategien entwickelt. 360° Geo Reportage hat durch Rosa einen tiefen Einblick in das Lebensgefühl eines sehr charismatischen Fischweibes erhalten. Knapp zwölf Kilometer südlich von Figueira da Foz liegt die Costa de Lavos. Hier gibt es noch die traditionelle portugiesische Küstenfischerei – die Arte Xávega. Hinter der vorgeschriebenen Viertel-Seemeile werfen die Fischer bei voller Fahrt im Halbkreis ihr Netz aus und holen es mithilfe von Traktoren nach kurzer Zeit wieder an Land. Es ist eine schwere und nicht ungefährliche Fangmethode – und vor dem Hintergrund der Bemühungen um Nachhaltigkeit auch keine unumstrittene. Immer mehr geht es darum, den Bestand der Jungfische im Meer zu sichern, die durch die engen Netze, die auf dem Boden schleifen, mitgefangen werden. Das gilt auch für die Trawler-Fischerei, bei der der Beifang unbrauchbarer oder zu kleiner Fische im Fokus steht. Die Menschen dieser Küstenregion leben seit Jahrhunderten vom Fischfang, und in der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage des Landes brauchen sie ihre Einkünfte mehr denn je. Da kommen die EU-Reformen ungelegen. Rosa Amélia bekommt diesen Konflikt täglich zu spüren, wenn sie vor der Prachtauslage ihres Fischstandes steht. Doch davon lässt sich die quirlige Frau nicht unterkriegen. Und so tanzt und singt sie nicht nur mitten in der Markthalle zu ihren Fado-Liedern, sondern nutzt ihre ungeheuer große Popularität auch bei den Behörden und Politikern, wenn es um die Klärung der Rechte der Fischer geht. Mein Motto für die Zukunft lautet: Nach vorne schauen, immer weitersegeln, so, wie es die großen Seefahrer getan haben. , Online verfügbar von 16/07 bis 23/07.
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
14:00
I: James Dean, Rock Hudson, Elizabeth Taylor, Mercedes McCambridge, Carroll Baker, Dennis Hopper; S: Fred Guiol, Ivan Moffat; R: George Stevens... Familiensaga aus Texas – und ein legendärer Schlüsselfilm der 50er-Jahre über den „Amerikanischen Traum“., Die Heirat mit dem texanischen Rinderbaron Bick Benedict (Rock Hudson) macht die Ostküstenschönheit Leslie (Elizabeth Taylor) nicht glücklich. Vor allem mit Bicks Schwester Luz (Mercedes McCambridge) gerät sie immer wieder aneinander. Verständnis findet Leslie in der neuen Umgebung erst beim jungen Ranchgehilfen Jett Rink (James Dean). Als der von der verunglückten Luz ein Stück Land erbt und durch einen Ölfund zum Millionär wird, ändert sich allerdings sein Charakter… Die texanische Familiensaga nach Edna Ferbers Roman schob die Karriere von Rock Hudson und Liz Taylor kräftig an. James Deans tödlicher Autounfall am 30.9.1955 ereignete sich noch während der Dreharbeiten, seine Szenen waren aber bereits alle abgedreht. „Giganten“ wurde ein großer Kassenerfolg mit zehn Oscar-Nominierungen. Als einziger gewann jedoch Regisseur George Stevens die Trophäe.
17:10
Viele Menschen reagieren ängstlich auf Wespen und versuchen sie zu vertreiben. Dabei sind sie eigentlich nützliche Tiere. Doch was leisten Wespen für unser Ökosystem? Und was machen sie sonst noch – außer uns tierisch auf die Nerven zu gehen oder uns gar zu stechen? Das will Xenius heute herausfinden. Mit dem Kescher in der Hand machen sich die Xenius-Moderatoren Carolin Matzko und auf den Weg nach Bonn. Zusammen mit Wissenschaftlern des Zoologischen Forschungsmuseums Alexander Koenig versuchen sie, auf einem Kümmelfeld Blattwespen zu fangen – eine der wenigen Arten, die sich vegetarisch ernähren. Anschließend helfen die beiden, die DNA des kleinen Insekts zu bestimmen und die Blütenpollen zu identifizieren, die an ihren zierlichen Beinen haften. Grundlegende Forschungsarbeit, die zeigen soll, wie groß die Rolle der Wespen als Bestäuber von Pflanzen tatsächlich ist. Diese Erkenntnisse könnten helfen, die Tiere in Zukunft besser zu schützen. Außerdem: Wie sah die Wespe der Steinzeit aus? Wieso stehen viele Wespenarten auf Fleisch und Süßes? Warum sollte man Wespen nicht anpusten? Wie kann man sich vor Wespenstichen schützen? Und was hilft wirklich, wenn man gestochen wurde? Xenius findet es heraus. , Online verfügbar von 16/07 bis 14/10, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:35
R: François Chayé... Seit dem 15. Jahrhundert ist das Stadtbild von Florenz geprägt von der Handschrift berühmter Bildhauer und Architekten. Vom Vorplatz bis zur Fassade der Kathedrale, von den Kirchen und Kapellen bis hin zu den Statuen auf dem Platz der Galerie der Uffizien: Die Stadt verdankt ihre Schönheit vor allem dem Marmor. Der sehr weiße, manchmal auch grau marmorierte Stein stammt aus dem Gebirgsmassiv, das die italienische Stadt Carrara umgibt, und ziert berühmte Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt. Auch in anderen italienischen Städten wie Pisa oder Rom kann man ihn überall entdecken. Bildhauer wie Michelangelo und Gian Lorenzo Bernini suchten sich vor Ort den qualitativ hochwertigen Stein für ihre Werke aus. Michelangelos vatikanische Pieta im Petersdom in Rom ist so entstanden. In den Steinbrüchen wird der besondere Marmor bis heute abgebaut. Derzeit werden im sogenannten Michelangelo-Steinbruch 40.000 Tonnen Marmor pro Jahr produziert und von hier aus in die ganze Welt verschifft. Dies hat die Landschaft, aber auch das politische Bewusstsein ihrer Bewohner entscheidend verändert. Mit der aufkommenden Arbeiterbewegung wurde Carrara Ende des 19. Jahrhunderts zu einem Kristallisationspunkt des proletarischen Kampfes für mehr soziale Gerechtigkeit – basierend auf anarchistischem und sozialistischem Gedankengut. Der Syndikalismus ist fest in der Geschichte der Stadt verankert. Heute genießt der Schutz des Gebirgsmassivs oberste Priorität: Seit 1960 ist der Marmorabbau nur noch unterirdisch erlaubt. Raphaël Hitier geht in der Gegend unter anderem mit dem Geologen Antonio Criscuolo, dem Bildhauer Luciano Massari und dem Geschichtsprofessor Daniele Canali auf geografische und historische Spurensuche.
18:05
R: Thomas Unger, Kerstin Holl
18:35
R: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic... In Mazedonien kann der Reisende Seen aus der Urzeit entdecken, in denen schon Dinosaurier gebadet haben und an deren Ufern sich die Spuren von vielen Tausend Jahren Menschheitsgeschichte finden lassen. In dem kleinen Land nördlich von Griechenland lassen sich mehr als 5.000 archäologische Fundstätten besuchen. Es ist ein Land, in dem man die Ruhe noch hören kann. Das Leben in den mazedonischen Dörfern verläuft einfach und ohne Hektik. Doch Traditionen und ursprüngliche Lebensweise sind keine Zeichen für Rückständigkeit. In Mazedonien zeigen sie den Weg in die Zukunft, das beweisen Beispiele ökologischer Landwirtschaft, das Bauen mit historischen Materialien und das touristische Potenzial der einzigartigen Naturschätze. Mazedonien ist auch ein Land der Gegensätze. Auf der Entdeckungsreise steht der Besuch bei einem orthodoxen Mönch an, der ganz allein in einer alten Klosteranlage lebt. Daneben wird ein modernes Weingut besichtigt, das mit viel Engagement und Öffentlichkeitsarbeit historische Weine neu vermarktet. Traditionelle Rebsorten, die hier schon zu Zeiten der alten Griechen und Römer getrunken wurden, sollen wieder populär gemacht werden. So liegen Vergangenheit und Zukunft in Mazedonien nah beieinander.
19:20
ARTE Journal
19:40
Re:
20:15
I: Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish, Evelyn Varden, Peter Graves, Billy Chapin, James Gleason, Sally Jane Bruce, Gloria Castilo; S: James Angee; R: Charles Laughton... Thriller (1955) mit einem furchterregend brillanten Robert Mitchum., „Schläft er denn nie wie andere Menschen?“ Voller Angst flüchten der kleine John und seine Schwester vor dem mörderischen Wanderprediger Harry Powell (Robert Mitchum). Der Ex-Häftling macht sich mit Bibel und gottesfürchtiger Fassade an die Witwe (Shelley Winters) und die Kinder seines verstorbenen Zellengenossen heran, um die versteckte Beute eines Bankraubs zu finden… Dem Schauspieler Charles Laughton („Zeugin der Anklage“) gelang mithilfe seines umwerfend diabolischen Hauptdarstellers ein expressionistisch angehauchtes Albtraummärchen, das heute genauso fasziniert wie vor über 60 Jahren. Bei Kritik und Publikum fiel sein Geniestreich allerdings durch, Laughton führte danach nie wieder Regie.
21:45
I: Raúl Arévalo, Javier Gutiérrez, Antonio de la Torre, Nerea Barros, Jesús Castro, Salvador Reina, Manolo Solo, Mercedes León; S: Alberto Rodriguez, Rafael Cobos; R: Alberto Rodriguez... Thriller aus Spanien. Die Jagd nach einem Mädchenmörder eint zwei Ermittler., September 1980, in einem Flussdelta südlich von Sevilla. Zwei junge Schwestern sind spurlos verschwunden. Madrid schickt zwei Ermittler. Es sind Pedro (Raúl Arévalo), ein Typ, der bereits wegen politischer Ansichten angeeckt ist, und Juan (Javier Gutiérrez), der es mit den Buchstaben des Gesetzes wohl nicht immer so genau nimmt. Die Cops beginnen die Spurensuche. Man hat Carmen und Estrella in einen weißen Citroën einsteigen sehen. Sie galten manchen hier als „Flittchen“, ihre Freundinnen sagen, die beiden wollten unbedingt weg von hier. Von der Mutter der Vermissten erhalten die Polizisten einen halb verbrannten Filmstreifen mit pikanten Aufnahmen. Dann werden ihre Leichen in einem Wassergraben gefunden, vergewaltigt, brutal ermordet. Die Ermittler klammern sich an jede noch so kleine Spur – bis sich Abgründe auftun… „La isla mínima“, 2015 in zehn (!) Kategorien mit dem spanischen Filmpreis Goya ausgezeichnet, entpuppt sich als rassiger Copthriller mit ungewöhnlichem Setting und leicht surrealen Anflügen. Die Bildsprache erinnert an amerikanische Vorbilder wie die Miniserie „True Detective“, aber auch an die Südstaaten-Thriller der 70er und 80er. Was den spanischen Genrebeitrag abhebt, ist seine unterschwellige politische Agenda, seine niederdrückende Atmosphäre des Misstrauens und des Verrats, die immer wieder Teufeleien der Franco-Vergangenheit aufblitzen lässt. Es ist das Porträt eines zutiefst gespaltenen Landes. Und es geht unter die Haut.
23:25
R: Marianna Economou... Der steinige Weg nach Europa rekonstruiert Jasims und Alsalehs persönliche Geschichte und zeigt ein Phänomen auf, das alarmierend zugenommen hat: Professionelle Schlepper zwingen minderjährige Flüchtlinge dazu, Mitflüchtlinge über die türkisch-griechische Grenze und von dort weiter zu transportieren. Doch damit werden sie selbst zu Schleppern gemacht. Werden die Jugendlichen erwischt, trifft sie die ganze Härte des Gesetzes, denn nach griechischem Recht stehen auf jede ins Land geschleuste Person zehn Jahre Gefängnis. Jasim, der irakische Junge, kam in einem Boot mit sieben Menschen. Und Alsaleh hat versucht, Griechenland in einem Lkw mit 40 Menschen zu verlassen. Würden die Richter der Anklage folgen, könnten also beide zu lebenslänglicher Haft verurteilt werden. Der Dokumentarfilm hinterfragt die Auswirkungen von Einwanderungsgesetzen sowie ein Rechtssystem, das in der Absicht, Menschenhandel zu bekämpfen, die Opfer anstelle der Täter bestraft – und zwar drakonisch. Hunderte junge illegale Einwanderer wie Jasim und Alsaleh begeben sich voller Enthusiasmus und Hoffnung auf eine Reise, die in einem fremden Land hinter Gitterstäben endet. Wer ist dafür verantwortlich? Wie kann das verhindert werden? Wie können diese Minderjährigen Schutz finden und einen fairen Prozess erhalten? Der Dokumentarfilm beobachtet Jasims und Alsalehs Leben im Gefängnis vor, während und nach dem Gerichtsprozess und zeigt erschütternde Aspekte des Menschenschmuggels auf. , Online verfügbar von 16/07 bis 15/08.
00:40
I: Loic Corbery, Serge Bagdassarian, Suliane Brahim, Julie Sicard, Alain Lenglet, Clément Hervieu-Léger, Gilles David, Gérard Giroudon; S: Vincent Macaigne; R: Vincent Macaigne... TV-Theaterdrama nach Molieres „Dom Juan“., Auf seinem Rücken prangt das Tattoo „I Want To Die“, keine Frau ist vor ihm sicher, und Klamotten trägt der maßlose Freigeist und Grenzüberschreiter Dom Juan (Loic Corbery) erst, als er mit seinem treuen Diener Sganarelle (Serge Bagdassarian) vor den Brüdern der von ihm entehrten Elvira fliehen muss… Zäher Versuch, das Stück von 1665 mit dem Ensemble der Comédie-Française, viel nackter Haut und Leerlauf ins Heute zu verlegen.
02:30
R: Petra Haffter... Steine sind das Fundament der Erde, speichern seit Mio. Jahren Geschichte(n). Zum Start der 5-tlg. Reihe geht es in die Bretagne, deren Landmasse und schroffe Küste aus Granit bestehen.
03:15
ARTE Journal
03:40
Erstausstrahlung.
04:25
R: Fabrice Maruca... Eine 85-jährige Seniorin kommt ins Altersheim und verliebt sich in einen älteren Herren, der schon seit 15 Jahren dort lebt. Die beiden kommen sich näher und erleben eine zweite Jugend, beide erfreuen sich an der Gesellschaft des anderen. Im Bett läuft es zwar leider nicht mehr wie mit 20, aber das ist für beide okay. Als die alte Dame nach einem Wochenende bei ihrer Familie ins Altersheim zurückkehrt, erwischt sie ihren Liebhaber mit einer anderen. Scheinbar haben manche Gebrechen doch so ihren Vorteil ...
05:00
R: Simon Staffurth
06:10
Xenius
06:25
R: Thomas Unger, Kerstin Holl
07:05
ARTE Journal Junior
07:10
R: Sandrine Mörch
07:55
Stadt Land Kunst
08:35
R: Franziska Boeing
09:20
I: Patrick Macnee, Gareth Hunt, Joanna Lumley, Julian Holloway, Peter Cellier, Jeremy Young, Patrick Malahide, Keith Marsh; S: Dennis Spooner, Brian Clemens; R: Ray Austin... Als Marlowe, ein Sicherheitsbeamter des Landwirtschaftsministeriums, auf mysteriöse Weise ums Leben kommt, schaltet die Behörde John Steed und seine Helfer ein. Während das geschickte Trio ermittelt, werden aus dem Amt geheime Forschungspapiere über den Einfluss radioaktiver Strahlung entwendet. Gleichzeitig berichten Kanalisationsarbeiter von einem Ungeheuer, das im Londoner Abwassersystem sein Unwesen treibe. Steed, Purdey und Gambit gehen der Sache nach. Ihre Recherchen führen die drei zu dem Wissenschaftler Thornton und seinem Assistenten Carter.
10:05
I: Patrick McNee, Gareth Hunt, Joanna Lumley, Clive Revill, Richard Murdoch, Gabrielle Drake, Terry Taplin, Michael Turner; S: Brian Clemens; R: Sidney Hayers... Steed wird zum Opfer offensichtlicher Racheanschläge. Die Spur führt zehn Jahre zurück, als Steed an einer Mission an der Grenze zwischen West – und Osteuropa beteiligt war. Dabei war Doppelagent Mark Crayford ums Leben gekommen. Oder etwa nicht?
10:55
R: Emmanuel Descombes
11:20
R: Raphaëlle Aellig Régnier
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
13:40
I: Meryl Streep, Clint Eastwood, Annie Corley, Victor Slezak, Jim Haynie, Debra Monk, Sarah Kathryn Schmitt, Christopher Kroon, Phyllis Lyons; S: Richard LaGravenese; R: Clint Eastwood... Farmersfrau Meryl Streep muss sich zwischen ihrem eintönigen Familienleben und ihrer großen Liebe entscheiden. Gefühlvolle Romanze von und mit Clint Eastwood, Die Italienerin Francesca (Meryl Streep) führt ein monotones Leben in Madison County, Iowa. Als ihr Mann mit den Kindern für vier Tage in die Stadt fährt, ergibt sich für sie die Gelegenheit, aus der Tristesse auszubrechen. In ihrer ungewohnten Freiheit bietet Francesca dem Fotografen Robert Kincaid (Clint Eastwood) ihre Hilfe an. Nachdem sie ihm die typischen überdachten Brücken der Gegend gezeigt hat, lädt sie ihn zum Essen ein. Die beiden taumeln in eine wunderbare Liebesbeziehung, aber nach vier Tagen steht Francesca vor der schwersten Entscheidung ihres Lebens: Soll sie die Brücken hinter sich abbrechen und mit ihrer großen Liebe weiterziehen – oder nicht? Clint Eastwood gelingt es, aus der kitschigen Romanvorlage eine Erwachsenen-Liebesgeschichte zu stricken, die den Darstellern viel Raum lässt, ihre ganze Klasse zu entfalten.
16:45
Immer mehr Menschen sind davon überzeugt, dass Brot krank macht. Ist das nur ein Ernährungshype, mit dem viel Geld verdient wird, oder steckt mehr dahinter? Die Xenius-Moderatoren Carolin Matzko und erfahren an der Universität Hohenheim in Stuttgart, wie unser Getreide entstanden ist und was am Mythos des bösen Weizens tatsächlich dran sein könnte. Eines der ältesten Grundnahrungsmittel der Menschen ist in Verruf geraten: Brot soll krank machen. Und tatsächlich existiert eine neue Diagnose: die Weizensensitivität. Noch wissen Ärzte nur, dass Menschen, die darunter leiden, Brot meiden sollten. Doch jetzt gibt es neue, verblüffende Erkenntnisse: Könnte der moderne, durch Züchtung stark veränderte Weizen, tatsächlich schlechter vertragen werden als die alten Sorten wie Dinkel, Emmer und Einkorn? Einiges scheint darauf hinzuweisen. Die Xenius-Moderatoren Carolin Matzko und gehen verschiedenen Theorien nach, wieso manche Menschen Brot nicht vertragen. Bei einem Getreidezüchter und Agrarbiologen erfahren sie, wie der Weizen von heute entstanden ist, und gleich nebenan bei den Lebensmitteltechnologen nehmen sie die alten Sorten aufs Korn. Und die haben es tatsächlich in sich. , Online verfügbar von 17/07 bis 15/10, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Emmanuel Descombes... Etwa hundert Kilometer südlich von Berlin, inmitten von Wiesen und Wäldern, leben die Menschen seit Jahrhunderten an der Spree. Hauptmerkmal ist die natürliche Flusslaufverzweigung der Spree, die durch angelegte Kanäle deutlich erweitert wurde. Die historische Kulturlandschaft in Brandenburg ist seit 1991 als Biosphärenreservat der UNESCO geschützt. Die Auen – und Moorlandschaft des Spreewalds wurden im 18. Jahrhundert unter Friedrich II. weitgehend durch Kanäle erschlossen. Schon damals lebten in dieser feuchten und wenig einladenden Gegend die Sorben, Angehörige eines slawischen Volkes. Seine Sprache und Traditionen konnten sich dank der abgeschiedenen Lage des Spreewalds bis heute erhalten. Heute ist das Naturschutzgebiet eine Touristenattraktion. Viele erkunden die Gegend auf den rund insgesamt 500 Kilometer langen, befahrbaren Kanälen bei einer romantischen Kahnfahrt.
17:40
R: Stefano Tealdi, Manuela Di Pisa... Spezialitäten aus Innereien, geröstete Früchte, frittiertes Fleisch: Der Ballaro in den engen historischen Gassen der Stadt ist der beliebteste Markt Palermos, auch traditionelle arabische Einflüsse sind zu spüren. – Farbenfrohe, wuselige Impressionen in ?5 neuen Folgen., Online verfügbar von 17/07 bis 16/08.
18:35
R: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic... Kroatien ist voll ursprünglicher Natur. Am Rande der Wildnis, mitten im Gebirge des Velebit liegt ein internationales Freiwilligen-Camp. Junge Menschen aus aller Welt setzen sich dort für den Schutz von Bären ein. Multikulturell geht es traditionell auch in der Provinz Slawonien zu. Seit Jahrhunderten lockt die fruchtbare Pannonische Tiefebene Menschen aus ganz Europa an. In manchen Dörfern leben mehr als 20 Nationen friedlich miteinander und pflegen eigene Traditionen, Sprachen und Frisuren. Im Grenzgebiet zu Serbien und Ungarn erstreckt sich das Feuchtbiotop Kopacki Rit, eines der wichtigsten Sumpfgebiete Europas. Ein Paradies für viele Tier – und Pflanzenarten, auch für den seltenen Seeadler. Nirgendwo auf dem Kontinent nisten so viele Paare des großen europäischen Raubvogels auf so engem Raum. In Kroatien leben die Menschen vielerorts noch im Einklang mit der Natur. Einige finden zurück zu alten Traditionen, wie ein Feigenbauer auf der Insel Vis, oder sie helfen aus, wenn es die Natur mal nicht so gut gemeint hat. Und der Storchenvater von der Save nimmt seit 17 Jahren jeden Winter die Storchendame Malena bei sich auf, weil sie wegen einer Verletzung nicht mehr mit dem Partner in den Süden fliegen kann.
19:20
ARTE Journal
19:40
Trifon Murataj lebt am Fluss Vjosa im Süden Albaniens. Er fließt unverbaut und wild über 270 Kilometer quer durchs Land. Doch das soll sich ändern. Gemeinsam mit einem türkischen Investor, plant die albanische Regierung einen Staudamm. Das Dorf von Trifon Murataj wäre direkt betroffen, wenn Häuser, Acker- und Weideland vom Stausee überflutet werden. Auch der Franzose Aurélien Rateau setzt sich zur Wehr. Auf seine Art. Der Kanu-Guide führt eine Gruppe von europäischen Wissenschaftlern die Vjosa hinab. Bei den vielen Stromschnellen keine leichte Aufgabe. Gemeinsam wollen sie die Pflanzen- und Tierwelt entlang des Flusses untersuchen. Vieles ist kaum erforscht. Mit einem Gutachten wollen sie so Argumente liefern, um dem Bau des Staudamms zu stoppen. Lange Zeit galt Energie aus Wasserkraft nicht nur in Albanien als ökologisch sinnvoll. Sauber und effizient sei sie, sagt Lobbyistin Anita Shusku. Im Dorf von Trifon Murataj will man davon nichts hören, denn wenn der Staudamm vor der Haustür gebaut würde, müssten die Bewohner von Kute zwangsumgesiedelt werden. Der letzte noch unverbaute Fluss Europas wäre dann Vergangenheit. Dabei bezieht Albanien bereits heute seinen Strom zu fast hundert Prozent aus Wasserkraft und ist mittlerweile flächendeckend versorgt. Der übrige Strom wird ins Ausland exportiert. Trotzdem sind 400 neue Wasserkraftwerke geplant. Ein Millionengeschäft, von dem ausländische Investoren, aber kaum Albaner profitieren. Mit einer Petition unterstützen deshalb immer mehr Albaner die Anwohner im Kampf gegen den Staudamm.
20:15
R: Andreas Rummel... Seit Mitte der 90er Jahre werden Teile Europas von einem geheimnisvollen Tiersterben heimgesucht. In den Ställen verenden Tausende Rinder. Die Landwirte kämpfen in ihren Beständen mit Fruchtbarkeitsproblemen, Fehlgeburten, missgebildeten Kälbern. Und: Sie erkranken selbst. Wissenschaftler stehen lange vor einem Rätsel, bis man in den Tieren hohe Mengen des Totalherbizids Glyphosat, des weltweit am häufigsten eingesetzten Pestizids, findet. Allein in der europäischen Landwirtschaft werden jährlich Millionen Liter glyphosathaltiger Pestizide eingesetzt. Vom geheimnisvollen Tiersterben ist auch Dänemark betroffen. Ein Schweinezüchter hat über Jahre und an mehreren Zehntausend Tieren das Verhältnis von Glyphosatgehalt im Futter und der Rate an Missbildungen seiner Ferkel dokumentiert. Lässt sich daraus ein Zusammenhang zwischen der Höhe der Glyphosatrückstände und der Missbildungsrate ermitteln? Französische Wissenschaftler stellten in bisher einmaligen Tierversuchen erhebliche Schadwirkungen von Glyphosat fest und sahen sich kurz nach Veröffentlichung ihrer Studie einer intensiven Gegenkampagne seitens der Industrie ausgesetzt. Die Dokumentation geht diesen Zusammenhängen und Vorgängen nach. 80 bis 90 Prozent des Tierfutters, das in Nordeuropa in den Trögen der Nutztiere landet, ist importiert: genverändertes Korn aus Nord – und Südamerika. Die Genveränderung besteht aus einer künstlich geschaffenen Resistenz gegen Glyphosat. Konsequenz: Das Getreide ist vollgesogen mit dem Pestizid. Das Fleisch dieser Tiere landet auf den Tellern der Verbraucher. Die Dokumentation stellt außerdem die Frage: Was ist in den Ländern los, aus denen dieses Korn kommt? Dort, wo es – unter massivem Chemikalieneinsatz – produziert wird? Wie geht es den Tieren dort? Und wie den Menschen? , Online verfügbar von 17/07 bis 24/07.
21:00
R: Jenny Roller-Spoo, Jens Niehuss... Woher kommt unser täglich Fleisch? ARTE zeigt eine spannende Recherchereise rund um eines unserer wichtigsten Lebensmittel. Die Untersuchung beginnt dort, wo der Verbraucher jeden Tag entscheidet, was er kaufen will: im Supermarkt. Was genau steckt hinter klangvollen Namen wie Gut Ponholz, Wilhelm Brandenburg oder Boucherie St. Clément? Jenny Roller-Spoo und Jens Niehuss wollen wissen, was die Rückverfolgungssysteme des Handels über die Herkunft des Fleisches verraten. Beide waren überrascht: Beim gemischten Hackfleisch der Discounter Aldi-Nord und Lidl sind unter Herkunft acht verschiedene Regionen in Deutschland genannt. Wie viele Tiere stecken also in einer Packung? Die Antwort: Es ist Fleisch von 150 Schweinen und 60 Rindern. Bei den Packungen, die nach Frankreich geliefert werden, ist es genauso. Schnell stoßen die Autoren an die Grenzen der exakten Rückverfolgbarkeit des verarbeiteten Fleisches. Denn die Mengen, die konsumiert werden, sind zu gewaltig und die Lieferketten zu unübersichtlich. Diese verzweigten Handelswege machen die gesamte Branche anfällig für Betrug. Den Beweis erbringen immer wieder neue Skandale wie der Pferdefleischskandal von 2013. Betrüger schleusten in großen Mengen Pferdefleisch in die Lebensmittelkette und gaben es als Rindfleisch aus. In Supermärkten unter anderem in Frankreich und Deutschland tauchte in Rindfleischprodukten Pferdefleisch auf. Für Experten zeigt dieser Skandal nur die Spitze eines Eisbergs. Doch wie war er überhaupt möglich? Die Dokumentation folgt den Spuren eines Betrügers und erklärt exklusiv, welche Tricks Kriminelle nutzten, um uns Pferd als Rind zu verkaufen. Kontrollen? Behörden sind oft machtlos, sie können kriminelle Verstöße vielfach nicht nachweisen. Whistleblower aus der Branche dagegen müssen einen hohen Preis zahlen. Das zeigt der Fall von Miroslaw S.: Der Lkw-Fahrer deckte einen der gravierendsten Gammelfleisch-Skandale in Deutschland auf und verlor anschließend seinen Job. , Online verfügbar von 17/07 bis 24/07.
22:05
R: Martin Blanchard... Wir verhätscheln Haustiere, verspeisen aber ungerührt Nutzvieh und lassen zu, dass unsere nächsten Verwandten im Versuchslabor gequält werden. Auch tierische Zirkusnummern sind ein höchst fragwürdiger Spaß. „Brauchen Tiere Rechte“?, fragt die Doku u. a. Verhaltensforscher und Ethiker und erörtert Grundsatzfragen einer hochaktuellen Debatte.
23:35
R: Emiland Guillerme, François Rabaté... An einem Oktobermorgen des Jahres 1941 starb Giancarlo Stucky als letzter Abkömmling einer einst mächtigen Industriellenfamilie in Venedig. In ihren Glanzzeiten besaßen die Stuckys den Palazzo Grassi und eine ständige Loge im Fenice-Theater. Giancarlos Tod nahm kaum jemand zur Kenntnis. Mit ihm erlosch eine Dynastie, deren Aufstieg zu den faszinierendsten europäischen Erfolgsgeschichten des 19. Jahrhunderts zählt. 1841 kam der junge Müller Hans Stucky, der ursprünglich aus der deutschsprachigen Schweiz stammte, nach Venedig, um sein Glück in der Lagunenstadt zu versuchen. Binnen weniger Jahre stieg er zu einem Großunternehmer auf und erwarb mehrere Mühlen. Aus seiner Ehe mit der Venezianerin Domenica ging ein Sohn, Giovanni, hervor, der in das Familienunternehmen einstieg und es zu einem wahren Imperium ausbaute. Giovanni Stucky galt als der mächtigste Mann Venedigs und erwarb 1908 als Krönung seines Erfolgs den Palazzo Grassi. Doch zwei Jahre später wurde Giovanni am Bahnhof von Venedig von einem Mann angegriffen und ermordet. Venedig trauerte um eine seiner großen Figuren. Bei dem Mörder handelte es sich um einen italienischen Anarchisten, einen ehemaligen Angestellten der Mühle. Fortan lagen die Geschicke des Stucky-Unternehmens in den Händen von Giovannis jüngstem Sohn Giancarlo. Doch der hatte nicht die Strebsamkeit und das kaufmännische Geschick seiner Eltern und Großeltern ... Der Erste Weltkrieg verschonte auch Venedig nicht. Die Paläste wurden bombardiert, und mit den Geschäften der Stucky-Familie ging es bergab. Die Stucky-Dynastie verdankte ihren Erfolg dem aufstrebenden 19. Jahrhundert und ging in den Wirren des 20. Jahrhunderts unter. , Erstausstrahlung.
00:35
R: Clémentine Deroudille... Clémentine Deroudilles sehr persönliches Porträt zeigt einen Mann und Künstler, bei dem es keine Trennung zwischen Beruf und Familienleben gab und der der Welt ein einzigartiges OEuvre hinterließ. Robert Doisneau begann 1929 beruflich zu fotografieren, ein Jahr nach Abschluss seines Studiums an der Ecole Estienne in Paris mit einem Diplom für Lithographie und Gravur. Seine erste Fotoreportage wurde 1932 gedruckt. 1934 wurde er Werksfotograf bei den Renault-Werken in Boulogne-Billancourt, gab diese Anstellung aber 1939 auf, um freiberuflich zu arbeiten. Den internationalen Durchbruch bescherte Doisneau seine weltberühmte Fotografie Der Kuss, die ein Liebespaar vor dem Pariser Rathaus zeigt. Entstanden war die Arbeit für das Magazin Life, das ihn 1950 mit dem Thema Liebe in Paris beauftragte. Während des Zweiten Weltkriegs diente er ein Jahr in der Armee und war Fotograf der Résistance, der die Besetzung und Befreiung von Paris dokumentierte. Von 1949 bis 1952 arbeitete er als Modefotograf für Vogue, aber auch für weitere Magazine und Illustrierte wie Life oder Paris Match. Es entstanden Porträts bekannter Persönlichkeiten wie Pablo Picasso, Fernand Léger oder Georges Braque. Doisneaus Fotografien bannen eine versunkene Welt in Schwarz-Weiß auf Zelluloid. Er begeisterte sich aber auch für Farbfotografie. So entstand eine Reihe über neue Architektur in den modernen Pariser Vorstadtsiedlungen. In Paris, New York und Tokio wandelt der Film auf den Spuren eines faszinierenden Künstlers und wahren Humanisten. Bis heute steht Doisneau für das, was humanistische Fotografie genannt wird: eine Fotografie, die sich den Menschen in ihrem Alltag zuwendet, anstatt grundsätzlich das Sensationelle zu suchen.
01:50
S: Rada Bieberstein, Susanne Marschall; R: Rada Bieberstein, Susanne Marschall, Kurt Schneider... Nicht Walt Disney, sondern die Deutsche Lotte Reiniger war es, die 1926 den ersten abendfüllenden Trickfilm schuf. Wie ihre Scherenschnittkunst bis heute die Animationsavantgarde inspiriert, zeigt dieser mit filmhistorischen Impressionen gespickte Blick auf Leben und Werk der 1981 verstorbenen Pionierin.
02:50
R: Petra Haffter... 2. von 5 Teilen: Marmor. Der Taj Mahal ist ein Monument aus dem metamorphen Gestein. Petra Haffter besucht u. a. die Steinmetze in Jaipur und die Makrana-Steinbrüche, wo auch Frauen schuften.
03:35
ARTE Journal
04:00
Erstausstrahlung.
05:00
R: Charles Leeuvenhanp
06:00
Xenius
06:30
R: Thomas Unger, Kerstin Holl
06:55
R: Philippe Le Dem... Was kann man eigentlich als Musik bezeichnen? Sicher ist, Musik hat es schon immer gegeben, selbst bei den ersten Menschen, die in der Steinzeit unsere Erde bevölkerten. Zu den ersten Instrumenten, derer sich der Mensch bediente, gehörten die Trommel und die eigene Stimme. Es folgte die Harfe und die Flöte. Streichinstrumente, Blasinstrumente und Perkussionsinstrumente sind also die drei wichtigsten Instrumentengruppen. Die zwei sympathischen Hauptfiguren – die erfahrene Musiklehrerin Anna und ihr völlig unbedarfter, witziger Schüler Eddy – vermitteln Kindern mit viel Leichtigkeit und Humor erste musikalische Grundkenntnisse. Darüber hinaus unternimmt die Sendung einen spielerischen Streifzug durch das weite Feld der Musik, so dass die Zuschauer verschiedene Instrumente und Berufe in der Musik kennenlernen. So begleitet Anna in der ersten Folge Eddy beispielsweise zu einem Klavierstimmer, der ihm zeigt, was man machen muss, damit ein Klavier richtig klingt.
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
360° Geo Reportage
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Michael Fräntzel, Martin Groß
09:25
I: Patrick Macnee, Gareth Hunt, Joanna Lumley, Dinsdale Landen, Terence Alexander, Caroline Munro, Michael Latimer, Richard Gale; S: Terence Feely, Brian Clemens; R: Ernest Day... Zahlreiche britische Regierungsmitglieder und Agenten sterben urplötzlich eines scheinbar natürlichen Todes. John Steed und Purdey sind zufällig zur Stelle, um die letzten Worte eines sterbenden Agenten zu hören: Engel des Todes ...
10:15
I: Patrick McNee, Gareth Hunt, Joanna Lumley, Jon Finch, Mervyn Johns, Jeremy Wilkin, Sue Holderness, Neil Hallett; S: Dennis Spooner; R: Ray Austin... John Steed, Purdey und Gambit ermitteln über den überraschenden Tod von Freddie Mason, eines Freundes und Kollegen von Steed. Fast wird Steed seine eigene Neugier zum Verhängnis, denn er gerät selbst auf die Abschussliste des Mörders. Das angebliche Medium Victoria Stanton bietet seine Hilfe an. Sie sagt Steed mit verblüffender Genauigkeit eine gefährliche Zukunft voraus ...
11:25
R: Norbert Buse... Wie die Geheimoperation „Peter Pan“ bis heute nachwirkt., Seit Obamas Besuch 2015 herrscht im Verhältnis USA – Kuba leichte Entspannung. Die Doku schildert, warum viele Kubaner bis heute Misstrauen hegen. 1960 verbreitete die CIA erfolgreich das Gerücht, die sozialistische Castro-Regierung wolle Kubas Kinder zur ideologischen Umerziehung in Lager oder gar in die UdSSR schicken. Infolge der Operation Peter Pan wurden 14000 Kinder wurden daraufhin von verängstigten Eltern in den USA in Sicherheit gebracht. Ein Exodus, an dem viele Familien zerbrachen.
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
13:40
I: O. E. Hasse, Liselotte Pulver, Robert Lamoureux, Georges Chamarat, Henri Rollan, N. N., Sandra Milo, Hubert de Lapparent, Pierre Stéphen, N. N.; S: Albert Simonin, Jacques Becker; R: Jacques Becker... Ein französcher Ganove narrt den deutschen Kaiser. Gaunerkomödie nach den Romanen von Maurice Leblanc, Paris 1910: Meisterdieb Arsene Lupin (Robert Lamoureux) hält die Stadt in Atem. Sein Ruhm spricht sich bis nach Deutschland rum – und dort bis zum Kaiser: Wilhelm II. (O. E. Hasse) will den Gauner entführen lassen, damit der seine Tresore testet…Mit charmanten Seitenhieben auf nationale Macken.
15:20
I: Maruschka Detmers, Tobias Moretti, Claude Rich, Stéphane Freiss, Wolfgang Gasser, Elena Sofia Ricci; S: Jean-Claude Carriere; R: Jacques Deray... Der Erste Weltkrieg zerstört eine große Liebe: TV-Drama nach einer unvollendeten Erzählung von Stefan Zweig, Der Kriegsausbruch 1914 trennt die österreichische Offizierstochter Clarissa (Maruschka Detmers) von ihrem französischen Liebhaber Léonard. Um ihr Kind nicht unehelich zur Welt zu bringen, heiratet sie den kriegsmüden Soldaten Gottfried (Tobias Moretti), aber vergessen kann sie Léonard nicht….
16:45
Der erste Geburtstag, Taufe, Hochzeit – wer heute Fotos macht, archiviert sie auf Festplatte, in der Cloud oder auf CD. Doch was, wenn der Datenträger kaputtgeht? Große Archive verlassen sich bei der Langzeitarchivierung nicht darauf, Werke zu digitalisieren. Doch wie lassen sich Daten über Generationen speichern? Darüber zerbrechen sich Forscher weltweit den Kopf. In England etwa arbeiten Bioinformatiker daran, Daten in künstlicher DNA zu speichern, auch mit Kristallen und Holographie wird experimentiert. Alles nicht sicher, sagt der Keramikmacher Martin Kunze. Er hat das Projekt Memory of Mankind gegründet und ist überzeugt, dass nur analoge Datenträger Informationen dauerhaft bewahren können. Die Xenius-Moderatoren Carolin Matzko und treffen ihn in einem Salzbergwerk in Österreich, wo er Hunderte Dokumente eingelagert hat, gebrannt auf Keramikziegeln. Auch die beiden Moderatoren dürfen einen Ziegel mit Infos zur Sendung einlagern, für die Archäologen der Zukunft. Xenius für die Ewigkeit! , Online verfügbar von 18/07 bis 16/10, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Emmanuel Descombes... Potsdam unweit von Berlin ist ein hervorragendes Zeugnis der 300-jährigen preußischen Geschichte und Kultur. Mitte des 17. Jahrhunderts ließ Friedrich Wilhelm von Brandenburg in Potsdam seine Sommerresidenz errichten. Sein Urenkel Friedrich II., genannt der Große, war ein großer Bewunderer der französischen Kultur und ließ den Garten von Schloss Sanssouci nach dem Vorbild von Versailles anlegen. Seine Nachfolger verwandelten die Stadt in einen riesigen Garten mit einer Vielzahl weiterer Schlösser, unter denen Glienicke, Charlottenhof und Babelsberg wohl die schönsten sind. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Umgestaltung der Gärten dem berühmten preußischen Landschaftsarchitekten Peter Joseph Lenné übertragen, dem Vater der romantischen Gartenkunst in Deutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde Potsdam durch den Mauerbau 1961 von Berlin abgeschottet und das Gartenreich geteilt, um 1989 schließlich wiedervereinigt zu werden.
17:40
R: Stefano Tealdi, Ronald Top
18:35
R: Caroline Haertel, Mirjana Momirovic... Nur gut zwei Mio. Einwohner hat „Slowenien“, aber eine Menge zu bieten, darunter die Adriaküste im Westen und alpines Hochgebirge im Norden. Mittendrin liegt die lebendige Hauptstadt.
19:20
ARTE Journal
19:40
Wenn die Angehörigen wüssten, wie ihre Verstorbenen behandelt werden, würden sie Amok laufen. Aber richtig! – dieser zornige Ausruf kommt von Eric Wrede. Er ist alternativer Bestatter und immer wieder fassungslos über den Zustand, in dem Verstorbene aus den Krankenhäusern bei ihm ankommen. Wir müssen besser mit unseren Toten umgehen und dürfen sie nicht einfach allein lassen!, meint Wrede. Und das ist die Mission des jungen Bestatters, der seine Zeitgenossen dazu bringen möchte, dem Tod wieder ins Auge zu sehen. Bei ihm darf jeder Angehörige bei der Totenwaschung dabei sein und sogar mit Hand anlegen, um den Abschied besser zu verkraften. Die Trauerfeier richtet Wrede nach den Wünschen seiner Kunden aus. Viele Friedhofsregeln findet er schlicht veraltet und kämpft dagegen an. Damit macht er sich nicht nur Freunde. Aber er ist auch nicht allein. Das Bedürfnis nach neuen Abschiedsritualen und einem offeneren Umgang mit dem Tod ist weit verbreitet. Auch innerhalb der Kirchen ist etwas von dieser Dynamik zu spüren. Der evangelische Pfarrer Popp hat in Pappenheim schon über 50 Beisetzungen im Friedwald durchgeführt. Hier werden die Urnen in der freien Natur unter Bäumen beigesetzt, ohne Grabstein, ohne Kreuz. Lange war den Kirchen diese Vorstellung der naturnahen Bestattung ein Graus. Aber Popp sieht es pragmatisch: Der Christliche Ritus braucht neue Formen, um zu überleben. Und das ist eine. So ist in Europa die Kultur rund um den Tod in Bewegung geraten. Immer mehr Menschen möchten die Rituale des Abschieds und der Trauer verändern. Re: begleitet zwei von ihnen, die auf sehr unterschiedliche Weise für das gleiche Ziel kämpfen.
20:15
I: Catherine Deneuve, Vincent Perez, Linh Dan Pham, Jean Yanne, Dominique Blanc, Andrzej Seweryn; S: Erik Orsenna, Régis Wargnier, Louis Gardel, Catherine Cohen; R: Régis Wargnier... Catherine Deneuve liebt und leidet in Südostasien., Das heutige Vietnam in den frühen 1930er-Jahren: Im Lande regt sich der erste Widerstand gegen die französische Kolonialherrschaft. Unbehelligt davon führt die Plantagenbesitzerin Eliane (Deneuve) ein zurückgezogenes Leben mit ihrer einheimischen Adoptivtochter Camille (Linh Dan Pham). Das Drama nimmt seinen Lauf, als der junge Offizier Jean Baptiste (Vincent Perez) in das Leben und die Herzen beider Frauen tritt – und als der Volksaufstand mit voller Wucht losbricht… Trotz Längen erhielt das prächtig anzuschauende Drama u. a. den Oscar als Bester fremdsprachiger Film.
22:45
R: Nicola Graef... Es ist die Geschichte seines Landes, die den wohl berühmtesten Künstler Südafrikas umtreibt: William Kentridge. Als weißer Jude ist er aufgewachsen, mit Eltern, die sich als Anwälte ein Leben lang für die Widerstandskämpfer im Apartheid-System einsetzten. Seine Werke beschäftigen sich mit Ausgrenzung, Identität und Wahrheit. Wie kein anderer Künstler setzt er sich dabei mit jedem erdenklichen Genre auseinander: Er inszeniert Opern, baut Skulpturen, lässt seine Motive in Teppiche weben und zeichnet. Seine Zeichentrickfilme sind legendär. Sie erzählen in absurden Szenarien die Geschichte seines Landes. Kentridge sprengt gern die Grenzen der Logik und misstraut dabei der Idee einer einzig gültigen Wahrheit. Die Dokumentation begleitet den Künstler auf seinen Reisen nach London, Kopenhagen und Berlin. Der Film gibt intime Einblicke in das Leben und Arbeiten des Künstlers in seiner Heimat Johannesburg. In dieser Stadt eröffnete auch ein Mann seine erste Kanzlei, der das ganze Land bis heute beeinflusst: Nelson Mandela. Die beiden verbindet vor allem eine Frage: Wie entsteht revolutionäres Denken und was kann man in einer Gesellschaft durch Widerstand bewegen? Ernüchtert davon, was aus Mandelas Visionen geworden ist, bleibt William Kentridge überzeugt, dass Kunst den Menschen zum Nachdenken über die Welt motivieren kann. Der Film zieht Parallelen zur Geschichte Südafrikas und dem Leben Mandelas, zeigt aber auch, worin sich revolutionäre Ideen im Kampf auf der Straße unterscheiden vom Kampf auf der Leinwand oder Bühne. Am Ende geht es immer um den Zweifel an mir selbst, meiner Umgebung und der Welt. , Erstausstrahlung.
23:40
I: David Mourato, Maria Joao Pinho, Rodrigo Perdigao, Cheyenne Domingues, Ema Araújo, Carloto Cotta, Ana Cris, Margarida Fernandes; S: Joao Salaviza; R: Joao Salaviza... Coming-of-Age-Drama über einen Portugiesen in der Pubertät., Der 14-jährige David (David Mourato) lebt in einer Lissaboner Trabantenstadt in den Tag hinein. Während seine alleinerziehende Mutter Mónica (Maria Joao Pinho) ständig im Hospital bei ihrem kranken Vater ist, schwänzt David die Schule, klaut und sucht die Nähe der gleichaltrigen Paulinha (Cheyenne Domingues), die in seinem Block wohnt. Aber in die ist auch sein bester Freund Rafael (Rodrigo Perdigao) verknallt… Ein Teenager erfährt erste Liebe, Unsicherheit und Verlust. Kurzum: Er durchlebt den Prozess des Erwachsenwerdens, der in ihm Freiheitsgefühle und Furcht zugleich weckt. Joao Salaviza hat in seinem leicht melancholischen Langfilmdebüt einen beeindruckenden Hauptdarsteller gefunden, der vielleicht einen Tick zu abgeklärt wirkt., Erstausstrahlung.
01:50
R: Michele Dominici... Mit kunstvoll inszenierten Frauenakten wurde die Französin bekannt, seit den 70ern zieren ihre Fotografien unzählige Titelseiten. Acht Monate begleitete Regisseurin Michele Dominici die 63-Jährige, die mit ihren Bildern auch das Frauenbild der Gesellschaft beeinflusst, bei Shootings und Vernissagen.
02:45
ARTE Journal
03:05
Erstausstrahlung.
03:50
R: Fabrice Maruca... Ein etwa 25-jähriger Mann macht Urlaub in Südfrankreich. Er schlendert durch ein Dorf und entdeckt eine Show: Meister Alberto kann mit seinem Penis Haselnüsse knacken! Interessiert kauft er sich eine Eintrittskarte und schaut sich das Spektakel an. Und tatsächlich, Alberto holt sein Gemächt heraus und zerschlägt damit eine Nuss in tausend Stücke. 30 Jahre später fährt der Mann mit seiner Ehefrau wieder in dieses Dorf. Die Show gibt es immer noch, doch nun heißt es: Meister Alberto kann mit seinem Schwanz Kokosnüsse knacken! Die beiden gehen hinein – und es stimmt! Er schlägt die Kokosnuss mit seinem Penis kaputt. Wahnsinn! Nach der Show treffen sie draußen auf den Künstler. Werden sie hinter seinen Trick kommen?