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ORF 3
05:50
R: Gustav Trampisch... Er baute die Wiener Ringstraße - Der Ziegelbaron Heinrich Drasche und die Wienerberger

AUT

Kein Name ist so mit der Wiener Ringstraße verbunden wie der der Firma Wienerberger. Dem Unternehmer Heinrich Drasche gelang es, auf dem Wienerberg mit seinem Ziegelunternehmen ein gigantisches Monopol zu errichten, das so gut wie jeden Ziegel produzierte, der in der Ringstraßenzeit in Wien verbaut wurde. Hier fingen die sogenannten „Ziegelböhm“ an, deren soziale Lage später mit verantwortlich für die Gründung der Sozialdemokratie in Österreich wurde. Gustav Trampisch portraitiert den Werdegang des Unternehmers und zeigt, welche Bedeutung die Firma für das Werden Wiens gehabt hat.

06:35
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
09:00
R: Kurt Liewehr... Klingendes Österreich: Boden-Schätze im Hausruck- und Traunviertel

Die große Oberösterreichische Landesausstellung Kohle und Dampf, die am 6 Mai in Ampflwang eröffnet wird, nimmt selbstverständlich den ersten Platz in der 140. Sendung Klingendes Österreich ein. In beeindruckender Weise wird hier ein Rückblick auf den Braunkohlenbergbau im Hausruck und die Zeit der fauchenden Dampflokomotiven geboten. Sepp Forchers weiterer Weg führt über das vom Geschehen der Bauernkriege geprägte Haushamerfeld zum Freilichtmuseum Stehrerhof und weiter über Timelkam und Zell am Pettenfirst hinüber in das Traunviertel. Zum Abschluss der Sendung kehrt das Klingende Österreich wieder zurück in den Hausruck. Vor dem Schloss Wolfsegg verabschiedet sich Sepp Forcher auf einem grandiosen Aussichtspunkt mit Blick vom Ötscher bis zum Untersberg.

10:05
Das Mondseeland

Zwischen Mondsee und Irrsee liegt einer der schönsten Flecken des Salzkammergutes. Eine vielseitige und abwechslungsreiche Region. Die Menschen, die rund um diese beiden Seen zuhause sind, verbringen viel Zeit im Einklang mit der sie umgebenden Natur und somit auch sich selbst. Das traditionelle Leben ist von Arbeit geprägt. Schon im Morgengrauen fährt Fischer Hubert Daxner auf den See hinaus. Noch vor dem Frühstück versorgt Heumilchbauer Alois Widlroither sein Vieh. Viel ist zu tun, doch die Menschen sind es zufrieden. Auch der Unternehmer Josef Dygruber, der sein Werk am Uferland ansiedelte, der Wasserforscher und Limnologe Rainer Kurmayer genauso wie der Archäologe Henrik Pohl, der nach Fundstücken der Mondseekultur taucht, Bettina Hemetsberger, die erste Kapitänin vor Ort mit einem Haus im See, oder der Tischler Gerald Aichriedler, der Stehpaddelbretter baut: Sie alle verbindet das Wasser, das vom Irrsee in den Mondsee fließt. Es findet seinen Weg durch die Zeller Ache, die beide Gewässer miteinander vereinigt. Das Helenental, das dabei die Zeller Ache säumt, gehört zu den wild romantischen Flecken der Region. Am Rande dieser Bachlandschaft ist die alte Erlachmühle erbaut, in der einer der letzten unabhängigen Müller des Landes mit seiner Tochter Antonia sein Mehl mahlt und in Form von Roggenbrot veredelt. August Wienerroither ist auch bei den Prangerschützen, die als Festschützenverein seit dem 17. Jahrhundert kirchliche wie weltliche Anlässe begleiten und lautstark verkünden. Ihr Obmann Robert Schwaighofer ist wiederum Mitglied der Wasserskischule, die Einheimische und Touristen jeden Sommer an ihrer Sportsfreude teilhaben lassen. In der Nähe der Wiesen, wo nahrhafte Kräuter gedeihen, Grundlage für die Gewinnung des bekannten Mondseer Käse. Der neue Film von Christian Papke zeigt Menschen vom Mondsee bis zum Irrsee, die sich ihre Heimatverbundenheit unaufdringlich und authentisch erhalten haben. Menschen, die die Gegend mit ihrer Kreativität, mit ihrem Engagement und mit ihrer Leidenschaft beleben.

10:55
Unser Österreich
11:30
Panorama
11:50
Kulturhauptstädte: Genua

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

12:35
Kulturhauptstädte: Avignon

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

13:20
Schlösserwelten Europas - Im Süden Englands

Knapp 100 Kilometer nordwestlich von London thront majestätisch Blenheim Palace auf ehemals königlichem Gebiet. Königin Anne schenkte den Palast einst ihrem wichtigsten Kriegsherren, dem 1. Herzog von Marlborough, zu dessen glorreichen Sieg über die Franzosen 1704 im spanischen Erbfolgekrieg. Blenheim ist der größte Palast, der nicht in königlicher Hand ist. Waddesdon Manor, nordöstlich von Oxford gelegen, birgt eine tragische Geschichte. Baron Ferdinand von Rothschild hatte nie überwunden, dass er seine geliebte Frau Evelina und sein Kind bei der Geburt verloren hatte. Er zog sich aus dem Bankgeschäft zurück und widmete sich ganz seiner Kunstsammlung.Seine Leidenschaft für Kunst hat Lord Jacob Rothschild von seinem Vorfahren geerbt. Auch das traditionelle Vogelhaus von Waddesdon führt er fort. Dort werden jedes Jahr über 100 Vogelküken aufgezogen.

14:05
Schlösserwelten Europas - Piemont, Italien

Wie ein Kranz umringen die imposanten Lustschlösser und Regierungspaläste der Savoyer Dynastie die Hauptstadt Turin. Hier haben die Herrscher von Savoyen ihre baulichen Spuren hinterlassen. Von den insgesamt 14 Schlössern und Herrenhäusern stechen drei an Prächtigkeit hervor: der Königspalast von Venaria, das Jagdschloss von Stupinigi und im Zentrum Turins der Königspalast Palazzo Reale. Sie sind Zeugnisse der Macht des Hauses Savoyen. Von einem Seitenflügel des imposanten Schlosses Palazzo Reale führt ein Verbindungsgang direkt in den Turiner Dom. In einem Glasschrein gut verwahrt, befindet sich dort das berühmte Grabtuch Christi. 15 Kilometer vom Zentrum Turins entfernt liegt der Königspalast von Venaria, eine der schönsten Jagdresidenzen des Kontinents. Und südwestlich von Turin steht das sternförmige Jagdschloss Castello Stupinigi. Der Falkner Giovanni Paone erklärt, wie blindes Vertrauen entsteht und was der Greifvogel mit einer Ehefrau gemeinsam hat.

14:50
Schlösserwelten Europas - Entlang der Loire

Die Loire - wild und naturbelassen - schlängelt sich vorbei an Sandbänken, Schwemmwäldern und Kalksteinhügeln. Fünf der französischen Könige regierten Frankreich von den Ufern der Loire aus. Sie hatten sich nicht etwa nur wegen der Schönheit der Landschaft dort niedergelassen. Die Engländer hatten Paris besetzt und zwangen Karl VII. 1422 ins Landesinnere. Hier konnte er sich zum Gegenangriff formieren und mit Hilfe von Johanna von Orleans die Engländer besiegen. Dennoch verlegte er seinen Regierungssitz nicht zurück nach Paris, sondern blieb an der Loire. Und so bauten sich die Mächtigen und Reichen die schönsten Schlösser und Herrenhäuser entlang der fruchtbaren Ufer. Ein Schloss reiht sich hier an das andere. Die Reise entlang der Loire führt nach Chambord, dem größten der Loire-Schlösser. Von dort aus geht es weiter nach Villandry mit seinen paradiesischen Renaissancegärten und schließlich nach Brézé und seiner unterirdischen Festung.

15:40
Königin Margrethe und ihr Sommerschloss

Der Schlossgarten von Grasten ist eine Mischung aus englischem Landschaftsgarten und barocken Beeten. Wenn im Juli die Königin anreist, soll er in den schönsten Farben blühen. Besonders wichtig sind die Lieblingsblumen von Margrethe II. die Margeriten. Die Gärtnerin Elin Johannsen und ihre Kollegen ziehen sie in der kleinen Gärtnerei. Für die Ringreiterin Simone Nissen ist die Parade vor der Königin lange Tradition. Bereits als Kind hat sie der Königin vom Pferd herab Blumen überreicht. Dieses Jahr soll das zum ersten Mal ihre sechsjährige Tochter übernehmen. Die Kleine ist aufgeregt, aber auch stolz. Da wird der Wettkampf um die Ringe fast zur Nebensache. In Kopenhagen marschiert derweil die Leibgarde in ihren hohen Bärenfellmützen über den Hof der Kaserne. Sie üben den Wachwechsel für das Schloss Grasten. Die Gardisten sind Anfang 20 und noch neu in der Truppe. Nach Grasten kommen sie zum ersten Mal. Die Gardistin Line Hedegaard schwitzt ordentlich unter der Mütze. Es sind mehr als 30 Grad Celsius, der heißeste Monat seit zehn Jahren. Regelmäßig fallen Gardisten bei Paraden in Ohnmacht. Das soll ihr nicht passieren, es wäre einfach zu peinlich.

16:30
ZIB 100
16:35
R: Peter Beringer... Pummerin - Die Stimme Österreichs

AUT

Wenn es ein Symbol für den Wiederaufbau Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg gab, dann war es neben dem Stephansdom und der Staatsoper vor allem die Pummerin. Heute kennen die Österreicherinnen und Österreicher diese Glocke vor allem von Silvester, wenn sie telegen das Neue Jahr einläutet. Doch ihre wahre Sternstunde hatte sie 1952, als sie in St. Florian gegossen und in einem wahren Triumphzug über die alliierten Sektorengrenzen nach Wien geführt wurde. In einer so noch nie dagewesenen Dokumentation, einer ORFIII-Hochglanz-Eigenproduktion, erzählt Regisseur Peter Beringer die ganze Geschichte der berühmtesten Glocke Österreichs.

17:30
Fokus Geschichte
18:35
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (1/3)

AUT

Wien wandelt sich ständig – Plätze, die man zu kennen glaubte, verändern ihr Aussehen. In einem neu produzierten Dreiteiler widmet sich Erbe Österreich den vielen Häutungen dieser Stadt, angefangen vom Umbau in der Ringstraßenzeit, bis in die Gegenwart und auch die nahe Zukunft. Möglicherweise wird der Ring auch einmal eine große Fußgängerzone sein. In Teil eins geht es um die historischen Veränderungen der Inneren Stadt. Es ist noch nicht so lange her, da war die Kärntnerstraße befahren – die Autos brausten nur wenige Meter an der Westfassade des Stephansdoms vorbei. Aber auch sonst hat sich in den letzten Jahrzehnten viel getan: traditionelle Geschäfte sind gegangen, internationale Handelsketten haben sich in die besten Adressen eingekauft. R: Norman und Jonathan Vaughan.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1918 - 1937 (1/4)

Anlässlich der Europawahl 2019. In der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe zeichnet Journalistenlegende Hugo Portisch die Entstehungsgeschichte der Mitgliedsländer der Union nach und beschreibt, welchem Schicksal diese Staaten und ihre Menschen in den 100 Jahren ihrer staatlichen Existenz ausgesetzt waren. Teil 1 der Reihe beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918. Das Kriegsende bedeutete auch das Ende mehrerer in Europa herrschender Großreiche, auch jenes des Vielvölkerstaats Österreich-Ungarn. Die Folge war die Entstehung einer ganzen Reihe neuer Staaten, darunter Polen, die Tschechoslowakei, Estland, Lettland, Litauen oder das unter serbischer Vormundschaft geschaffene Jugoslawien. Es war die Geburt eines neuen Europas, das heute wieder existiert, das aber zwischenzeitlich de facto zweimal verschwunden war. Einmal unter der Herrschaft Hitlers, das andere Mal unter der Herrschaft Stalins. Die neuen Staaten sehen in der Demokratie die einzig richtige Staatsform sehen und so wandelt sich Europa nicht ohne Schwierigkeiten und teils mit Gewalt zu einem demokratischen Staatengebilde. Doch schon bald gewinnen die nationalistischen Kräfte die Oberhand und der Reihe nach wird ein Land nach dem anderen zu einem autoritären Führerstaat - Italien, Deutschland und auch Österreich. Doch damit nicht genug, langsam bahnt sich, ausgehend von Hitler-Deutschland, eine viel größere Katastrophe an: Der Zweite Weltkrieg, mit dem in Europa das nächste dunkle Kapitel seiner Geschichte geöffnet wird.

21:05
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1938 - 1945 (2/4)

Im zweiten Teil der ORFIII-Neuproduktion Die Geburt Europas zeichnet die österreichische Fernsehlegende Hugo Portisch die Geschichte dieses Kontinents von 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nach. Die europäische Staatenordnung, wie sie 1918 festgelegt wurde, hielt nur zwei Jahrzehnte lang. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs und dem Münchener Abkommen annektierte Hitler die deutschsprachigen Gebiete der Tschechoslowakei und marschierte dann in Prag ein. Innerhalb weniger Monate hatte das Dritte Reich zwei europäische Staaten von der Landkarte getilgt. Als am 1. September 1939 die Wehrmacht Polen überfiel, erklärten Frankreich und England Hitler den Krieg. In Europa wird der Zweite Weltkrieg bis zum 8. Mai 1945 dauern. Doch sind sich die Alliierten über die Nachkriegsordnung nicht einig. Schon auf der Konferenz von Jalta, im Februar 1945, bahnt sich jener Konflikt an, der Europa bis 1991 territorial, wirtschaftlich und ideologisch in zwei Blöcke teilen wird: der Kalte Krieg. Mit umfangreichem Archivmaterial schildert Hugo Portisch in der zweiten Folge von Die Geburt Europas nicht nur den Verlauf des Zweiten Weltkrieges, sondern auch wie der von Hitler ausgelöste Konflikt, die europäische Politik bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geprägt hat.

22:00
R: Barbara Necek... Maginot gegen Siegfried - Verteidigungslinien des Zweiten Weltkriegs

In den 1930er Jahren verbarrikadierte sich Europa hinter einer Befestigungslinie die ihresgleichen suchte selbst. Zwei Überbauten versetzten die Welt in Erstaunen: die französische Maginot- und die deutsche Siegfriedlinie. Kilometerlange Verteidigungssysteme aus Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren. Was brachte Europa dazu sich nur 10 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wieder auf einen Krieg vorzubereiten? Und weshalb setzten beide Länder in einer Zeit, in der Flugzeuge und Panzer eine immer wichtigere Rolle in der Kriegsmaschinerie spielten wieder auf befestigte Stellungen? Die beiden Befestigungslinien waren das Resultat aus zwei diametral entgegengesetzten taktischen, ideologischen und militärischen Herangehensweisen. Der Bau des Westwalls, wie die Siegfriedlinie von den Nationalsozialisten genannt wurde, wurde von der deutschen Propaganda, deutlich über die Notwendigkeit hinaus, als unbezwingbares Bollwerk dargestellt, und zwar sowohl im Inland als auch im Ausland. Zu Beginn des Krieges verblieben die gegnerischen Truppen hinter ihren eigenen Grenzbefestigungen, der Westwall stellte für sie nicht nur eine reale, sondern auch eine psychologische Grenze dar. Die Maginotlinie wurde gebaut um vor einem erneuten Angriff der deutschen Truppen gewappnet zu sein. Der Erste Weltkrieg mit seiner Zerstörung steckte den Franzosen noch in den Gliedern. Technisch waren die beiden Verteidigungslinien das Modernste, was ihre Zeit zu bieten hatte. Als 1940 dann der Krieg die beiden Stellungen erreichte, hielt die Welt den Atem an. Mit Archivmaterial und Experteninterviews geht die Dokumentation einem der vergessenen Kapitel des Zweiten Weltkriegs nach.

22:55
Winston Churchill - Hitlers größter Gegner

FRA

Retter Europas, Bannerträger der Zivilisation gegen die Nazi-Barbarei, unerbittlicher Kriegsherr im Kampf für das Britische Imperium, ein Mann, der guten Zigarren und geistreichen Wortspielen nicht abgeneigt war, Verächter jeglicher sportlicher Betätigung und hochgeachteter Autor politischer und historischer Werke: Kurz gesagt, ein Mann mit vielen Facetten, der kaum wie ein anderer die politische Landschaft des 20. Jahrhunderts prägte, und den renommierte Historiker für den wohl wichtigsten Gegenspieler Hitlers halten. Die Dokumentation zeigt Winston Churchill sowohl als einen der bedeutendsten britischen Staatsmänner, als auch als Privatmann, der immer wieder in tiefe Depressionen verfiel, der dem Alkohol nicht abgeneigt war und der stets versuchte, so zu werden wie sein Vater, obwohl er nie von ihm geliebt und respektiert worden war. Eine Dokumentation von David Korn-Brzoza Deutsche Bearbeitung: Rosemarie Pagani-Trautner.

23:50
Die Geburt Europas - Die Römischen Verträge

ITA

Im März 1957 unterzeichneten die politischen Vertreter von Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, Italien und der Benelux-Staaten in Rom die sogenannten Römischen Verträge zur Gründung der EWG, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Dieser Moment gilt als Geburtsstunde der Europäischen Union. Damit setzten sie den Grundstein für ein Europa, wie wir es heute kennen. Diese Dokumentation von Martin Fraudreau beleuchtet die spannenden Verhandlungen, die das Schicksal Europas maßgeblich beeinflussten. Deutsche Bearbeitung: Edith Stohl.

00:35
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

„Durch die Eisenbahnen schwinden die Distanzen, die materiellen Interessen werden gefördert, die Kultur gehoben und verbreitet“, sagte Carl Ritter von Ghega. Er war neben Kaiser Franz Joseph, Erzherzog Johann und Baron von Rothschild einer der Pioniere in der Geschichte der Südbahn.

01:25
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

„Durch die Eisenbahnen schwinden die Distanzen, die materiellen Interessen werden gefördert, die Kultur gehoben und verbreitet“, sagte Carl Ritter von Ghega. Er war neben Kaiser Franz Joseph, Erzherzog Johann und Baron von Rothschild einer der Pioniere in der Geschichte der Südbahn.

02:10
R: Gustav Trampisch... Er baute die Wiener Ringstraße - Der Ziegelbaron Heinrich Drasche und die Wienerberger

AUT

Kein Name ist so mit der Wiener Ringstraße verbunden wie der der Firma Wienerberger. Dem Unternehmer Heinrich Drasche gelang es, auf dem Wienerberg mit seinem Ziegelunternehmen ein gigantisches Monopol zu errichten, das so gut wie jeden Ziegel produzierte, der in der Ringstraßenzeit in Wien verbaut wurde. Hier fingen die sogenannten „Ziegelböhm“ an, deren soziale Lage später mit verantwortlich für die Gründung der Sozialdemokratie in Österreich wurde. Gustav Trampisch portraitiert den Werdegang des Unternehmers und zeigt, welche Bedeutung die Firma für das Werden Wiens gehabt hat.

02:55
Fernsehen wie damals
03:45
Fernsehen wie damals
04:10
Niki Lauda - Von Höhenflügen und Tragödien

Formel-1-Legende Niki Lauda ist tot. ORF III erinnert an das turbulente Leben des Ausnahmesportlers. Niki Lauda galt als lebende Rennsportlegende. Der Österreicher war nicht nur drei Mal Weltmeister der Formel I, er hat auch sonst viel gewagt - und viel verloren. Sein tragischer Unfall, der ihn 1976 fast das Leben gekostet hätte, hielt ihn nicht davon ab, mit dem Rennsport weiterzumachen. Damals zog er sich schwere Kopfverbrennungen zu, die sein Gesicht teilweise entstellten. Seit dieser Zeit trug er eine rote Baseballkappe, die über die Jahre zu seinem Markenzeichen wurde - wie er überhaupt sein Gesicht und seinen Namen stets für geschäftliche Unternehmungen einsetzte. Lauda, galt auch als fleißiger und aggressiver Geschäftsmann, der so arbeitet, wie er seine Rennen fuhr: Stets auf volles Risiko und mit dem Mut zum Scheitern. Unerschrocken und wagemutig investierte er in Autovermietungen und Serviceunternehmen. Kurz vor dem Ende seiner aktiven Rennsportkarriere gründete der begeisterte Hobbyflieger Lauda eine Fluglinie gleichen Namens, die er aber wegen finanzieller Schwierigkeiten vor einigen Jahren verkaufen musste. Doch Lauda gab nicht auf. Er gründete eine neue Airline, bei der er selbst als Pilot angestellt war. Niki Lauda war ein bekennender und grenzenloser Egoist. An andere zu denken fiel ihm schwer. Niki Lauda war ein Mensch der Aktion, er arbeitete wie besessen, 16 Stunden täglich und am schlimmsten war es, wenn alles nach Plan lief. Er suchte die Herausforderung. Jean Boué begleitete Niki Lauda einige Tage in Wien und erlebte einen Menschen, der getrieben war von seiner Arbeit und nichts mehr hasste als Stillstand.

04:50
Aus aktuellem Anlass meldet sich die ORF-III-Comedyshow mit einem Ibiza-Special aus dem RadioKulturhaus zum humoristischen Gipfeltreffen.
05:50
Fernsehen wie damals
06:35
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
09:00
I: Christine Mayn, Harald Krassnitzer, Jochen Horst, Susanna Knechtl, Barbara Lanz, Laurence Rupp, Hannes Thanheiser, Max Mayer; R: Michi Riebl... Liebe versetzt Berge

AUT

Nach vielen Jahren in der Fremde kehrt Georg Bachler in sein Heimatdorf zurück. Dort leben rasch die alten Rivalitäten mit seinem Bruder Otto wieder auf, der sich mittlerweile zum Dorfkaiser aufgeschwungen hat. Ottos ehrgeizige Pläne sind dafür ebenso ein Anlass wie Georgs alte Liebe, Lisa, die Otto, keineswegs nur aus Liebe, zu heiraten hofft. Koproduktion ORF/ZDF.

10:30
I: Ursula Buschhorn, Bernhard Schir, Wolf-Niklas Schykowski, Michael Lesch, Elisabeth Lanz, Herbert Fux, Miriam Bichler, Werner Friedl, Ludwig Dornauer, Klaus Ortner; R: Hartmut Giesmayr... Paradies in den Bergen

AUT

Katja lebt mit Ehemann Erik und Sohn Christopher in Leipzig in einer wie es scheint funktionierenden Beziehung. Beide Eltern, berufstätig und sehr karrierebewusst, haben übersehen, dass ihr Sohn mehr Zuwendung gebraucht hätte. Ein schwerer Asthma-Anfall ist ein unerwarteter Hilfeschrei. Während Katja sich sofort der Obsorge für den Sohn widmet, plant Erik weiter ungerührt seine Karriere. Katja fährt mit Christopher zur Kur in die Berge. Dort lernen sie Johannes, einen Grundbesitzer kennen, der sich ihrer annimmt. Plötzlich muss Katja erkennen, dass ihre Ehe seit längerer Zeit nur mehr ein Trümmerhaufen war. Koproduktion ORF/MDR.

12:00
I: Heio von Stetten, Katharina Stemberger, Hans-Michael Rehberg, Bettina Redlich, Stephanie von Poser, Dieter Kirchlechner; R: Fabian Eder... Am Seil

Auf den geheimnisvollen Spuren ihrer verstorbenen Mutter landet Lena im Defereggental und begegnet dort dem Mann ihres Lebens: dem Extrembergsteiger Martin. Doch Schatten der Vergangenheit bedrohen die junge Liebe, die an einem lang gehüteten Familiengeheimnis zu scheitern scheint. Koproduktion BR/ORF.

13:30
I: Veronica Ferres, Julia Krombach, Herbert Knaup, Julia Stemberger, Karl Markovics, Jens Harzer, Andrea Eckert, Götz Spielmann, Veronika Fitz, Peter Mitterrutzner; R: Xaver Schwarzenberger... Annas Heimkehr

DEU

Zehn Jahre nachdem Anna Schweighofer ihr Heimatdorf im Streit mit ihrer Familie verlassen hat, kehrt sie nun, mitten im zweiten Weltkrieg, nach Drachselreuth zurück. In ihrer Begleitung ist Franziska, ein kleines Mädchen, das sie als ihr uneheliches Kind ausgibt. Standhaft verweigert Anna jede Auskunft über Franziskas Vater. Denn das Mädchen ist in Wahrheit die Tochter eines jüdischen Ehepaares, das Anna vor dem Zugriff der Gestapo bewahrt hat und das sie nun mit all ihrer Kraft und all ihren Möglichkeiten vor dem sicheren Tod zu retten sucht. Koproduktion Endemol/BR/ORF/ARTE.

15:00
I: Katharina Böhm, Harald Krassnitzer, Monica Bleibtreu, Marion Mitterhammer, Christel Peters, Jasmin Schwiers; R: Martin Enlen... Gefährliche Gefühle

DEU

Ein Dorf in den Alpen. Eine Sturmnacht. Die Straßen verschneit, das Dorf abgeschnitten. In dieser Notsituation ist die Hebamme Andrea gezwungen, die Ehefrau ihres Geliebten zu entbinden. Die Frau stirbt, das Kind kann gerettet werden. Es kommt zu einer Mordanklage, bei der die Frage geklärt werden soll, ob die Hebamme den Tod der Patientin verschuldet hat. Ist Andrea eine Heldin oder eine Mörderin? Koproduktion ZDF/ORF.

16:30
Wo ich daheim bin - Johanna Doderer

Prominente aus Kunst und Kultur stellen in der neuen Sendereihe Wo ich daheim bin ihre Heimat-Regionen vor. Authentisch, persönlich und typisch österreichisch zeigt die Dokumentarreihe die besonderen Plätze unseres Landes. Johanna Doderer komponiert nicht nur für die Wiener Staatsoper eigene Kinderopern, sondern beschäftigt sich auch mit dem Erbe ihres berühmten Großonkels Heimito von Doderer und seiner legendären Schilderung der Anfänge des 20. Jhdts. mit der Strudelhofstiege. Das Spannungsfeld dieser literarischen Prägung aus der Wiener besseren Gesellschaft und auf der anderen Seite ihrer Heimat in Bregenz, am anderen Ende Österreichs, macht diesen Film aus.

17:20
Der Hanggarten

Mühevolle Aufstiege, schwierige Bepflanzungen: Beim Gedanken an einen Hanggarten haben viele Menschen gemischte Gefühle. Vollkommen zu Unrecht, wie Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner in einer neuen Folge von GartenKULT zeigen. Denn es gibt vielfältige Möglichkeiten, solch einen Garten zu gestalten. Sie veranschaulichen wie man Treppen, Terrassierungen und Bepflanzungen im starken Gefälle anlegt - und haben natürlich wieder zahlreiche praktische Tipps und Tricks parat.

17:45
Alpwirtschaft in Vorarlberg - Tradition und Moderne im Wandel der Zeit

Vorarlbergs Alpwirtschaft spiegelt sowohl die Tradition als auch die bunte, vielfältige, wandelbare Situation auf den heimischen Alpen wider. Wander-, Bike- oder auch Konsumtourismus ist vielerorts das einträglichere Alm-Geschäft als die Haltung bzw. Betreuung der Tiere. Neben der immer seltener werdenden traditionellen Alpwirtschaft, die (beinahe) ohne moderne technische Hilfsmittel auskommt, gibt es daher immer mehr gemischt wirtschaftende Almen. In diesem Spannungsbogen kann man aber immer noch einzigartige Älpler finden, die sich etwa auf die reine Pferde- oder Schafhaltung oder den Sura Käs spezialisierten.

18:20
R: Elisabeth Eisner... Klingendes Österreich: Schöne Almen in Vorarlberg - In der Heimat des Bergkäses

Im Ländle heißen sie Alpen, die Almen. Ihre Namen haben einen urhaften, seltsamen Klang. So im Großen Walsertal: Partnom, Laguz, Steris, Huttla, Klesenza, Türtsch. Im inneren Bregenzerwald ändern sich Laut und Klang, die eindrucksvolle Schönheit aber bleibt: Wurzach, Schönenbach, Tobel, Batzen und Auenfeld. Klingendes Österreich und Sepp Forcher sind mit Volksmusikgruppen in der reinen luftigen Bergwelt, bei den Alphütten, fern dem Getriebe der Niederungen, unterwegs. Gezeigt wird auch die Erzeugung des Bergkäses, die stolzen Bregenzerwälder Häuser zwischen Au und Schoppernau und viele andere Gipfel, die Marksteine der alpinen Landschaft sind.

19:25
R: Jonathan u. Norman Vaughan... Durchs Land mit Sepp Forcher (2/2)

AUT

In Teil zwei dieser ORF III Neuproduktion führt uns Sepp Forcher durch das Mühlviertel. Von Grein an der Donau geht es zur Schlöginger Schlinge, weiter nach Windhaag bei Freistadt, zum Ulrichsberg, nach Unterweißenbach, zu den Findlingen und den Tannermoor von Liebenau, zur Burgruine Prandegg und zum Schwarzenbergschen Schwemmkanal bei Aigen-Schlägl. Immer weiß Forcher etwas über die Traditionen zu erzählen und führt uns bewährt durch die jeweilige Region.

20:15
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1945 - 1989 (3/4)

In Teil 3 der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe beschreibt Journalistenlegende Hugo Portisch die Zeit vom Ende des Weltkriegs im Jahr 1945 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa in zwei Hälften zerfallen, in Ost und in West. Der Kontinent wird in der Zeit des Kalten Krieges zum Spielball der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Die Regime in den Ländern unter dem Einfluss der kommunistischen Sowjetunion regieren mit eiserner Faust. Auf der anderen Seite wird die Wirtschaft in den westeuropäischen Ländern durch den amerikanischen Marshall-Plan wiederaufgebaut und entwickelt sich gut. Außerdem formiert sich im Westen ein Zusammenschluss, der sich zu einer gemeinsamen Union weiterentwickelt. Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux Länder gründen auf Initiative eines Mannes aus der Wirtschaft, Jean Monet, zunächst die Montanunion. Das bedeutet die Unterstellung aller Kohle und Stahlbetriebe unter gegenseitiger Kontrolle, woraus sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die EWG und in Folge das Friedens- und Wirtschaftsprojekt Europäische Union entwickeln. Nachdem in Osteuropa mehrere Jahrzehnte jede Volkserhebung mit Gewalt niedergeschlagen und jeder demokratische Prozess im Keim erstickt wird, beginnt in den 1980er Jahren das starre System zu bröckeln. Dies wird nicht zuletzt durch einen Machtwechsel in der Sowjetunion ermöglicht, denn der neue starke Mann, Michael Gorbatschow, lässt Erneuerung zu. Im Jahr 1989 ist es schließlich soweit, der Eiserne Vorhang steht vor dem Fall.

21:05
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1989 - 2019 (4/4)

Der große Umbruch in Europa beginnt an der österreich-ungarischen Grenze. Im Sommer 1989 wird für ein europäisches Picknick der Paneuropa-Bewegung für einige Stunde die Grenze geöffnet. Doch dabei bleibt es nicht. Hunderte DDR Bürger, die sich in Ungarn aufhalten, strömen über die ungarische Grenze nach Österreich. Der eiserne Vorhang ist löchrig geworden und eine Welle der Veränderungen in Europa ist nicht mehr aufzuhalten. Diesem historischen Ereignis folgen weitere. Nach einem Besuch des sowjetischen Reformpräsidenten Gorbatschow in Ostberlin wird der Druck der Bevölkerung auf die DDR Führung so groß, dass auch in Berlin die Grenzbalken hoch gehen. Die Ostberliner reißen die Mauer nieder, die sie bisher von Westberlin getrennt hat. Das DDR Regime bricht zusammen und es kommt zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Schlag auf Schlag entledigen sich auch die anderen Staaten Osteuropas ihrer kommunistischen Regime. Im Jahr 1991 zerfällt auch die Sowjetunion, die einzelnen Republiken erklären sich für unabhängig. In Europa bricht eine neue Ära an und in der erweiterten Europäischen Union rückt der einst geteilte Kontinent wieder zusammen. Die Neuordnung Europas stellt jedoch nicht das Ende der Geschichte dar, vielmehr steht das gemeinsame Europa nach wie vor vor großen Problemen. Neben den kriegerischen Konflikten der 1990er Jahre in Jugoslawien und einem Aufflammen des Kalten Kriegs während Ukraine-Konflikt bringen aktuelle populistische und nationale Tendenzen das Projekt Europa in Gefahr. Journalistenlegende Hugo Portisch erzählt in der vierten Folge der Dokumentationsreihe den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs über die demokratischen Veränderungen in Osteuropa bis zur aktuellen Lage rund um die EU-Wahl 2019.

21:55
R: Bernhard George... Der Marshallplan. Die USA retten sich selbst

Allgemein herrscht die Auffassung, der Marshallplan habe Europa aus dem kriegsbedingten Chaos und Elend befreit. Das stimmt teilweise, trug das Wirtschaftsprogramm doch zur materiellen und moralischen Wiederherstellung des alten Kontinents nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Doch die scheinbare Hilfe erwies sich im Kalten Krieg als wirkungsvolle Waffe des amerikanischen Imperialismus. Am 12. März 1947 schlug der US-amerikanische Präsident Truman Alarm: Der Kommunismus breite sich zunehmend aus. Für eine freie Welt gelte es, diese Geißel der Menschheit einzudämmen. In diesem neuen Krieg nach dem Krieg, der sich vor allem gegen die Sowjetunion wandte, waren ihm alle Mittel recht. Zu den unscheinbarsten Waffen gehörte der Marshallplan, benannt nach seinem damaligen US-Außenminister, der dem westlichen Europa einen wirtschaftlichen Neuanfang nach dem zerstörerischen Zweiten Weltkrieg ermöglichte. Tatsächlich verstärkten die amerikanischen Hilfsgelder die von den europäischen Regierungen initiierten nationalen Konjunkturprogramme der Nachkriegszeit. Hinter dem Motiv der Philanthropie verbargen sich aber auch andere, weniger edle, dafür gewichtige Gründe für die Wirtschaftshilfe. Der Marshallplan war kein selbstloser Akt, sondern das Ergebnis einer wohlkalkulierten politischen Strategie. Die USA wollten die Internationalisierung der Wirtschaft zu ihren Gunsten vorantreiben und den amerikanischen Traum als universelles Modell propagieren. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges erwies sich der Marshallplan als das Pendant zu Trumans Politik der Eindämmung des Kommunismus und der Schwächung der Sowjetunion. Eine Medaille mit zwei Seiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

22:50
Verbunkert, vergraben, vergessen - Das Bundesheer im Kalten Krieg

Mehr als 25 Jahre sind seit dem Ende des Kalten Krieges - der Konfrontation der beiden Machtblöcke NATO und Warschauer Pakt - vergangen. Die Spannungen zwischen den militärischen Mächten in Ost und West begannen bereits mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges. Stalin und seine Verbündeten nützten die Kriegsmüdigkeit und Friedenssehnsucht der westlichen Alliierten, um das kommunistische Herrschaftsgebiet möglichst auszudehnen. Der Eiserne Vorhang war eine Folge und mit ihm entstanden große globale Konflikte. Die Berlin Blockade, der spätere Ungarn-Aufstand, der Einmarsch der Truppen des Warschauer Paktes in der Tschechoslowakei und viele weitere Auseinandersetzungen - alle in der Nähe Österreichs - berührten die Sicherheitslage der Alpenrepublik. Als neutrales Land musste Österreich für seine Sicherheit selbst Vorsorge treffen. Mit dem Wahlsieg der SPÖ 1970 kam es zu einer generellen Änderung von Österreichs Verteidigungsstrategie. General Spannocchi entwickelte ein sogenanntes Raumverteidigungskonzept, das einen militärischen Durchmarsch durch Österreich - das nie selbst Ziel militärischer Operationen war - verhindern sollte. In ganz Österreich wurden Sperren und Bunkeranlagen errichtet, um den Eintrittspreis in das Land möglichst hoch anzusetzen. Schwachpunkt war die Unterlegenheit in der Luft und ein viel zu geringes Verteidigungsbudget. Aber Österreich hatte Glück und blieb militärisch verschont. Um 1990 zerbrach der Warschauer Pakt und der Kalte Krieg war zu Ende. Heute verfallen die Reste dieser Verteidigungsanlagen - die letzten vergrabenen und größtenteils vergessenen Zeugen von Österreichs Verteidigungswillen im Kalten Krieg. Am Schluss stellt der Film die Frage, wo Österreich heute militärisch und sicherheitspolitisch steht. Kommt eine multinationale Euro-Armee, wie ist es um die Neutralität bestellt und wie werden in Zukunft die Grenzen - auch die EU-Außengrenzen - zu schützen sein? Viele Fragen und noch wenige konkrete Antworten.

23:45
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1918 - 1937 (1/4)

Anlässlich der Europawahl 2019. In der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe zeichnet Journalistenlegende Hugo Portisch die Entstehungsgeschichte der Mitgliedsländer der Union nach und beschreibt, welchem Schicksal diese Staaten und ihre Menschen in den 100 Jahren ihrer staatlichen Existenz ausgesetzt waren. Teil 1 der Reihe beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918. Das Kriegsende bedeutete auch das Ende mehrerer in Europa herrschender Großreiche, auch jenes des Vielvölkerstaats Österreich-Ungarn. Die Folge war die Entstehung einer ganzen Reihe neuer Staaten, darunter Polen, die Tschechoslowakei, Estland, Lettland, Litauen oder das unter serbischer Vormundschaft geschaffene Jugoslawien. Es war die Geburt eines neuen Europas, das heute wieder existiert, das aber zwischenzeitlich de facto zweimal verschwunden war. Einmal unter der Herrschaft Hitlers, das andere Mal unter der Herrschaft Stalins. Die neuen Staaten sehen in der Demokratie die einzig richtige Staatsform sehen und so wandelt sich Europa nicht ohne Schwierigkeiten und teils mit Gewalt zu einem demokratischen Staatengebilde. Doch schon bald gewinnen die nationalistischen Kräfte die Oberhand und der Reihe nach wird ein Land nach dem anderen zu einem autoritären Führerstaat - Italien, Deutschland und auch Österreich. Doch damit nicht genug, langsam bahnt sich, ausgehend von Hitler-Deutschland, eine viel größere Katastrophe an: Der Zweite Weltkrieg, mit dem in Europa das nächste dunkle Kapitel seiner Geschichte geöffnet wird.

00:35
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1938 - 1945 (2/4)

Im zweiten Teil der ORFIII-Neuproduktion Die Geburt Europas zeichnet die österreichische Fernsehlegende Hugo Portisch die Geschichte dieses Kontinents von 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nach. Die europäische Staatenordnung, wie sie 1918 festgelegt wurde, hielt nur zwei Jahrzehnte lang. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs und dem Münchener Abkommen annektierte Hitler die deutschsprachigen Gebiete der Tschechoslowakei und marschierte dann in Prag ein. Innerhalb weniger Monate hatte das Dritte Reich zwei europäische Staaten von der Landkarte getilgt. Als am 1. September 1939 die Wehrmacht Polen überfiel, erklärten Frankreich und England Hitler den Krieg. In Europa wird der Zweite Weltkrieg bis zum 8. Mai 1945 dauern. Doch sind sich die Alliierten über die Nachkriegsordnung nicht einig. Schon auf der Konferenz von Jalta, im Februar 1945, bahnt sich jener Konflikt an, der Europa bis 1991 territorial, wirtschaftlich und ideologisch in zwei Blöcke teilen wird: der Kalte Krieg. Mit umfangreichem Archivmaterial schildert Hugo Portisch in der zweiten Folge von Die Geburt Europas nicht nur den Verlauf des Zweiten Weltkrieges, sondern auch wie der von Hitler ausgelöste Konflikt, die europäische Politik bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geprägt hat.

01:20
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1945 - 1989 (3/4)

In Teil 3 der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe beschreibt Journalistenlegende Hugo Portisch die Zeit vom Ende des Weltkriegs im Jahr 1945 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa in zwei Hälften zerfallen, in Ost und in West. Der Kontinent wird in der Zeit des Kalten Krieges zum Spielball der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Die Regime in den Ländern unter dem Einfluss der kommunistischen Sowjetunion regieren mit eiserner Faust. Auf der anderen Seite wird die Wirtschaft in den westeuropäischen Ländern durch den amerikanischen Marshall-Plan wiederaufgebaut und entwickelt sich gut. Außerdem formiert sich im Westen ein Zusammenschluss, der sich zu einer gemeinsamen Union weiterentwickelt. Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux Länder gründen auf Initiative eines Mannes aus der Wirtschaft, Jean Monet, zunächst die Montanunion. Das bedeutet die Unterstellung aller Kohle und Stahlbetriebe unter gegenseitiger Kontrolle, woraus sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die EWG und in Folge das Friedens- und Wirtschaftsprojekt Europäische Union entwickeln. Nachdem in Osteuropa mehrere Jahrzehnte jede Volkserhebung mit Gewalt niedergeschlagen und jeder demokratische Prozess im Keim erstickt wird, beginnt in den 1980er Jahren das starre System zu bröckeln. Dies wird nicht zuletzt durch einen Machtwechsel in der Sowjetunion ermöglicht, denn der neue starke Mann, Michael Gorbatschow, lässt Erneuerung zu. Im Jahr 1989 ist es schließlich soweit, der Eiserne Vorhang steht vor dem Fall.

02:10
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1989 - 2019 (4/4)

Der große Umbruch in Europa beginnt an der österreich-ungarischen Grenze. Im Sommer 1989 wird für ein europäisches Picknick der Paneuropa-Bewegung für einige Stunde die Grenze geöffnet. Doch dabei bleibt es nicht. Hunderte DDR Bürger, die sich in Ungarn aufhalten, strömen über die ungarische Grenze nach Österreich. Der eiserne Vorhang ist löchrig geworden und eine Welle der Veränderungen in Europa ist nicht mehr aufzuhalten. Diesem historischen Ereignis folgen weitere. Nach einem Besuch des sowjetischen Reformpräsidenten Gorbatschow in Ostberlin wird der Druck der Bevölkerung auf die DDR Führung so groß, dass auch in Berlin die Grenzbalken hoch gehen. Die Ostberliner reißen die Mauer nieder, die sie bisher von Westberlin getrennt hat. Das DDR Regime bricht zusammen und es kommt zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Schlag auf Schlag entledigen sich auch die anderen Staaten Osteuropas ihrer kommunistischen Regime. Im Jahr 1991 zerfällt auch die Sowjetunion, die einzelnen Republiken erklären sich für unabhängig. In Europa bricht eine neue Ära an und in der erweiterten Europäischen Union rückt der einst geteilte Kontinent wieder zusammen. Die Neuordnung Europas stellt jedoch nicht das Ende der Geschichte dar, vielmehr steht das gemeinsame Europa nach wie vor vor großen Problemen. Neben den kriegerischen Konflikten der 1990er Jahre in Jugoslawien und einem Aufflammen des Kalten Kriegs während Ukraine-Konflikt bringen aktuelle populistische und nationale Tendenzen das Projekt Europa in Gefahr. Journalistenlegende Hugo Portisch erzählt in der vierten Folge der Dokumentationsreihe den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs über die demokratischen Veränderungen in Osteuropa bis zur aktuellen Lage rund um die EU-Wahl 2019.

03:00
Maginot gegen Siegfried - Verteidigungslinien des Zweiten Weltkriegs

Die Dokumentation von Barbara Necek widmet sich mit Archivmaterial und Experteninterviews den beiden in den 1930er Jahren gebauten Verteidigungswällen.

03:50
Winston Churchill - Hitlers größter Gegner

FRA

Retter Europas, Bannerträger der Zivilisation gegen die Nazi-Barbarei, unerbittlicher Kriegsherr im Kampf für das Britische Imperium, ein Mann, der guten Zigarren und geistreichen Wortspielen nicht abgeneigt war, Verächter jeglicher sportlicher Betätigung und hochgeachteter Autor politischer und historischer Werke: Kurz gesagt, ein Mann mit vielen Facetten, der kaum wie ein anderer die politische Landschaft des 20. Jahrhunderts prägte, und den renommierte Historiker für den wohl wichtigsten Gegenspieler Hitlers halten. Die Dokumentation zeigt Winston Churchill sowohl als einen der bedeutendsten britischen Staatsmänner, als auch als Privatmann, der immer wieder in tiefe Depressionen verfiel, der dem Alkohol nicht abgeneigt war und der stets versuchte, so zu werden wie sein Vater, obwohl er nie von ihm geliebt und respektiert worden war. Eine Dokumentation von David Korn-Brzoza Deutsche Bearbeitung: Rosemarie Pagani-Trautner.

04:40
Aus aktuellem Anlass meldet sich die ORF-III-Comedyshow mit einem Ibiza-Special aus dem RadioKulturhaus zum humoristischen Gipfeltreffen.
05:40
Fernsehen wie damals
06:35
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
08:50
Zerstören oder gestalten wir Europa

Heute wählt Europa und entscheidet über seine Zukunft. Wird es eine Festung Europa sein oder doch ein offener, multikultureller Raum? Wagen wir mehr Demokratie oder setzen sich Populismus und autoritäre Politikmuster durch? Bauen wir am vereinten Europa oder setzen sich alte und neue Nationalismen durch? Vor allem aber: Was ist Europa mehr als Wahlen? Wie könnte sich eine lebendige europäische Öffentlichkeit entwickeln und welche Rolle spielen dabei öffentlich-rechtliche Medien? Es diskutieren: Ulrike Guérot (Politikwissenschafterin, Gründerin des European Democracy Lab), Ernst Gelegs (ORF-Korrespondent in Budapest), Johannes Hillje (Politikberater und Autor von Plattform Europa), Atte Jääskeläinen (LUT Universität Finnland, Autor des EBU News Reports 2018:Building Audience and Trust), Maria Mayrhofer (Initiative #aufstehn) Moderation: Klaus Unterberger.

09:50
R: Barbara Necek... Maginot gegen Siegfried - Verteidigungslinien des Zweiten Weltkriegs

In den 1930er Jahren verbarrikadierte sich Europa hinter einer Befestigungslinie die ihresgleichen suchte selbst. Zwei Überbauten versetzten die Welt in Erstaunen: die französische Maginot- und die deutsche Siegfriedlinie. Kilometerlange Verteidigungssysteme aus Bunkern, Stollen sowie zahllosen Gräben und Panzersperren. Was brachte Europa dazu sich nur 10 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wieder auf einen Krieg vorzubereiten? Und weshalb setzten beide Länder in einer Zeit, in der Flugzeuge und Panzer eine immer wichtigere Rolle in der Kriegsmaschinerie spielten wieder auf befestigte Stellungen? Die beiden Befestigungslinien waren das Resultat aus zwei diametral entgegengesetzten taktischen, ideologischen und militärischen Herangehensweisen. Der Bau des Westwalls, wie die Siegfriedlinie von den Nationalsozialisten genannt wurde, wurde von der deutschen Propaganda, deutlich über die Notwendigkeit hinaus, als unbezwingbares Bollwerk dargestellt, und zwar sowohl im Inland als auch im Ausland. Zu Beginn des Krieges verblieben die gegnerischen Truppen hinter ihren eigenen Grenzbefestigungen, der Westwall stellte für sie nicht nur eine reale, sondern auch eine psychologische Grenze dar. Die Maginotlinie wurde gebaut um vor einem erneuten Angriff der deutschen Truppen gewappnet zu sein. Der Erste Weltkrieg mit seiner Zerstörung steckte den Franzosen noch in den Gliedern. Technisch waren die beiden Verteidigungslinien das Modernste, was ihre Zeit zu bieten hatte. Als 1940 dann der Krieg die beiden Stellungen erreichte, hielt die Welt den Atem an. Mit Archivmaterial und Experteninterviews geht die Dokumentation einem der vergessenen Kapitel des Zweiten Weltkriegs nach.

10:40
R: Bernhard George... Der Marshallplan. Die USA retten sich selbst

Allgemein herrscht die Auffassung, der Marshallplan habe Europa aus dem kriegsbedingten Chaos und Elend befreit. Das stimmt teilweise, trug das Wirtschaftsprogramm doch zur materiellen und moralischen Wiederherstellung des alten Kontinents nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Doch die scheinbare Hilfe erwies sich im Kalten Krieg als wirkungsvolle Waffe des amerikanischen Imperialismus. Am 12. März 1947 schlug der US-amerikanische Präsident Truman Alarm: Der Kommunismus breite sich zunehmend aus. Für eine freie Welt gelte es, diese Geißel der Menschheit einzudämmen. In diesem neuen Krieg nach dem Krieg, der sich vor allem gegen die Sowjetunion wandte, waren ihm alle Mittel recht. Zu den unscheinbarsten Waffen gehörte der Marshallplan, benannt nach seinem damaligen US-Außenminister, der dem westlichen Europa einen wirtschaftlichen Neuanfang nach dem zerstörerischen Zweiten Weltkrieg ermöglichte. Tatsächlich verstärkten die amerikanischen Hilfsgelder die von den europäischen Regierungen initiierten nationalen Konjunkturprogramme der Nachkriegszeit. Hinter dem Motiv der Philanthropie verbargen sich aber auch andere, weniger edle, dafür gewichtige Gründe für die Wirtschaftshilfe. Der Marshallplan war kein selbstloser Akt, sondern das Ergebnis einer wohlkalkulierten politischen Strategie. Die USA wollten die Internationalisierung der Wirtschaft zu ihren Gunsten vorantreiben und den amerikanischen Traum als universelles Modell propagieren. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges erwies sich der Marshallplan als das Pendant zu Trumans Politik der Eindämmung des Kommunismus und der Schwächung der Sowjetunion. Eine Medaille mit zwei Seiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

11:30
Die Geburt Europas - Die Römischen Verträge

ITA

Im März 1957 unterzeichneten die politischen Vertreter von Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland, Italien und der Benelux-Staaten in Rom die sogenannten Römischen Verträge zur Gründung der EWG, der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft. Dieser Moment gilt als Geburtsstunde der Europäischen Union. Damit setzten sie den Grundstein für ein Europa, wie wir es heute kennen. Diese Dokumentation von Martin Fraudreau beleuchtet die spannenden Verhandlungen, die das Schicksal Europas maßgeblich beeinflussten. Deutsche Bearbeitung: Edith Stohl.

12:20
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1918 - 1937 (1/4)

Anlässlich der Europawahl 2019. In der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe zeichnet Journalistenlegende Hugo Portisch die Entstehungsgeschichte der Mitgliedsländer der Union nach und beschreibt, welchem Schicksal diese Staaten und ihre Menschen in den 100 Jahren ihrer staatlichen Existenz ausgesetzt waren. Teil 1 der Reihe beginnt mit dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918. Das Kriegsende bedeutete auch das Ende mehrerer in Europa herrschender Großreiche, auch jenes des Vielvölkerstaats Österreich-Ungarn. Die Folge war die Entstehung einer ganzen Reihe neuer Staaten, darunter Polen, die Tschechoslowakei, Estland, Lettland, Litauen oder das unter serbischer Vormundschaft geschaffene Jugoslawien. Es war die Geburt eines neuen Europas, das heute wieder existiert, das aber zwischenzeitlich de facto zweimal verschwunden war. Einmal unter der Herrschaft Hitlers, das andere Mal unter der Herrschaft Stalins. Die neuen Staaten sehen in der Demokratie die einzig richtige Staatsform sehen und so wandelt sich Europa nicht ohne Schwierigkeiten und teils mit Gewalt zu einem demokratischen Staatengebilde. Doch schon bald gewinnen die nationalistischen Kräfte die Oberhand und der Reihe nach wird ein Land nach dem anderen zu einem autoritären Führerstaat - Italien, Deutschland und auch Österreich. Doch damit nicht genug, langsam bahnt sich, ausgehend von Hitler-Deutschland, eine viel größere Katastrophe an: Der Zweite Weltkrieg, mit dem in Europa das nächste dunkle Kapitel seiner Geschichte geöffnet wird.

13:05
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1938 - 1945 (2/4)

Im zweiten Teil der ORFIII-Neuproduktion Die Geburt Europas zeichnet die österreichische Fernsehlegende Hugo Portisch die Geschichte dieses Kontinents von 1938 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges nach. Die europäische Staatenordnung, wie sie 1918 festgelegt wurde, hielt nur zwei Jahrzehnte lang. Nach dem sogenannten Anschluss Österreichs und dem Münchener Abkommen annektierte Hitler die deutschsprachigen Gebiete der Tschechoslowakei und marschierte dann in Prag ein. Innerhalb weniger Monate hatte das Dritte Reich zwei europäische Staaten von der Landkarte getilgt. Als am 1. September 1939 die Wehrmacht Polen überfiel, erklärten Frankreich und England Hitler den Krieg. In Europa wird der Zweite Weltkrieg bis zum 8. Mai 1945 dauern. Doch sind sich die Alliierten über die Nachkriegsordnung nicht einig. Schon auf der Konferenz von Jalta, im Februar 1945, bahnt sich jener Konflikt an, der Europa bis 1991 territorial, wirtschaftlich und ideologisch in zwei Blöcke teilen wird: der Kalte Krieg. Mit umfangreichem Archivmaterial schildert Hugo Portisch in der zweiten Folge von Die Geburt Europas nicht nur den Verlauf des Zweiten Weltkrieges, sondern auch wie der von Hitler ausgelöste Konflikt, die europäische Politik bis in die 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts geprägt hat.

13:55
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1946 - 1989 (3/4)

In Teil 3 der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe beschreibt Journalistenlegende Hugo Portisch die Zeit vom Ende des Weltkriegs im Jahr 1945 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa in zwei Hälften zerfallen, in Ost und in West. Der Kontinent wird in der Zeit des Kalten Krieges zum Spielball der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Die Regime in den Ländern unter dem Einfluss der kommunistischen Sowjetunion regieren mit eiserner Faust. Auf der anderen Seite wird die Wirtschaft in den westeuropäischen Ländern durch den amerikanischen Marshall-Plan wiederaufgebaut und entwickelt sich gut. Außerdem formiert sich im Westen ein Zusammenschluss, der sich zu einer gemeinsamen Union weiterentwickelt. Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux Länder gründen auf Initiative eines Mannes aus der Wirtschaft, Jean Monet, zunächst die Montanunion. Das bedeutet die Unterstellung aller Kohle und Stahlbetriebe unter gegenseitiger Kontrolle, woraus sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die EWG und in Folge das Friedens- und Wirtschaftsprojekt Europäische Union entwickeln. Nachdem in Osteuropa mehrere Jahrzehnte jede Volkserhebung mit Gewalt niedergeschlagen und jeder demokratische Prozess im Keim erstickt wird, beginnt in den 1980er Jahren das starre System zu bröckeln. Dies wird nicht zuletzt durch einen Machtwechsel in der Sowjetunion ermöglicht, denn der neue starke Mann, Michael Gorbatschow, lässt Erneuerung zu. Im Jahr 1989 ist es schließlich soweit, der Eiserne Vorhang steht vor dem Fall.

14:40
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1989 - 2019 (4/4)

Der große Umbruch in Europa beginnt an der österreich-ungarischen Grenze. Im Sommer 1989 wird für ein europäisches Picknick der Paneuropa-Bewegung für einige Stunde die Grenze geöffnet. Doch dabei bleibt es nicht. Hunderte DDR Bürger, die sich in Ungarn aufhalten, strömen über die ungarische Grenze nach Österreich. Der eiserne Vorhang ist löchrig geworden und eine Welle der Veränderungen in Europa ist nicht mehr aufzuhalten. Diesem historischen Ereignis folgen weitere. Nach einem Besuch des sowjetischen Reformpräsidenten Gorbatschow in Ostberlin wird der Druck der Bevölkerung auf die DDR Führung so groß, dass auch in Berlin die Grenzbalken hoch gehen. Die Ostberliner reißen die Mauer nieder, die sie bisher von Westberlin getrennt hat. Das DDR Regime bricht zusammen und es kommt zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Schlag auf Schlag entledigen sich auch die anderen Staaten Osteuropas ihrer kommunistischen Regime. Im Jahr 1991 zerfällt auch die Sowjetunion, die einzelnen Republiken erklären sich für unabhängig. In Europa bricht eine neue Ära an und in der erweiterten Europäischen Union rückt der einst geteilte Kontinent wieder zusammen. Die Neuordnung Europas stellt jedoch nicht das Ende der Geschichte dar, vielmehr steht das gemeinsame Europa nach wie vor vor großen Problemen. Neben den kriegerischen Konflikten der 1990er Jahre in Jugoslawien und einem Aufflammen des Kalten Kriegs während Ukraine-Konflikt bringen aktuelle populistische und nationale Tendenzen das Projekt Europa in Gefahr. Journalistenlegende Hugo Portisch erzählt in der vierten Folge der Dokumentationsreihe den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs über die demokratischen Veränderungen in Osteuropa bis zur aktuellen Lage rund um die EU-Wahl 2019.

15:30
I: Elfie Mayerhofer, Johannes Heesters, Fritz Gehlen, Hubert Marischka; S: Kaspar Loser; R: Theo Lingen... Wiener Melodien

AUT

Den Zwillingsschwestern Lilli und Viktoria wurde ihre musikalische Begabung bereits in die Wiege gelegt. Nach dem Tod der Mutter werden die beiden von verschiedenen Familien aufgezogen. Als die gesangsbegabten Schwestern Jahre später zugleich in Wien eintreffen, sorgt das für einige Verwirrung.

17:00
R: Stefan Regenfelder... Lebensraum Wiener Staatsoper

AUT

Zu den Wahrzeichen, die die Wienerinnen und Wiener am meisten lieben, zählt die Wiener Staatsoper. Ihre Zerstörung im April 1945 ist ebenso wie ihre Wiedereröffnung im November 1955 eine der großen emotionalen Zäsuren in der Geschichte dieser Stadt. In der Musikmetropole Wien nimmt die Wiener Staatsoper nach wie vor eine zentrale Stelle ein. Auch wer sich hier nie eine Karte kauft, weiß meistens, wann „die Netrebko“ oder andere Stars singen. Mehr als in jeder anderen Stadt leben die Menschen hier mit ihrer Oper mit.

17:50
R: Otto Schwarz... Unsere Wiener Staatsoper

AUT

Eines der großen österreichischen Nationalsymbole, die Wiener Staatsoper, ist vor sechzig Jahren aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges neu erstanden. In der Dokumentation kommen jene Zeitzeugen zu Wort, die den Neuanfang miterlebt haben: Künstler wie Waldemar Kmentt, der bei der Wiedereröffnung 1955 im Fidelio den ersten Ton im neuen Haus gesungen hat, Sena Jurinac, die sich zum Zeitpunkt des Bombentreffers im Keller der Staatsoper befunden hat, ferner unter anderen Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig und Karl Löbl. Die Dokumentation räumt mit dem Gerücht auf, wonach die Oper Opfer einer Verwechslung mit dem Westbahnhof gewesen sein soll. Außerdem erzählt der Film, dass es nach dem Krieg heftige Tendenzen gegeben hat, die Opernruine weg zu reißen und durch einen Neubau zu ersetzen.

18:45
R: Felix Breisach... Wunderwelt Staatsoper

AUT

Zum großen 150-Jahrjubiläum der Wiener Staatsoper entstand eine kurzweilige Dokumentation, bei der mit Roland Villazón ein gleichsam beliebter wie berühmter Tenor durch das Haus am Ring und seine wechselvolle Geschichte führt. Er begegnet dabei vielen Kollegen - Sängern, Orchestermitgliedern, Direktoren und Bühnenarbeitern, die zum Geburtstag des ehrwürdigen Hauses originelle wie berührende Geschichten zum Besten geben. Während ein Architektenteam die Baupläne der Oper auseinandernimmt, erweist sich Konrad Paul Liessmann einmal mehr als musikalischer Opernkenner mit philosophischem Hintergrund. Aber, worum es in der Oper wirklich geht, entscheidet letztlich ein vergnüglicher Sängerwettstreit mit den schönsten Arien.

19:45
Kultur Heute Spezial - 150 Jahre Wiener Staatsoper
20:15
Gedanken zur Staatsoper

Die Wiener Staatsoper, seit ihrem Bestehen immer an der internationalen Weltspitze, begeht ihr 150-jähriges Bestehen. Bei ORFIII kommen die Spitzen der Kunst und der Politik zu diesem Anlass zu Wort: Sie erinnern sich an persönliche Highlights in dem Haus am Ring und würdigen die Staatsoper in ihrer historischen und heutigen Bedeutung. Es sprechen Bundeskanzler Sebastian Kurz, Vizekanzler Heinz-Christian Strache, Wiens Bürgermeister Michael Ludwig, Staatsoperndirektor Dominique Meyer, Opernstar Anna Netrebko und Startenor Piotr Beczala sowie Philharmonikervorstand Daniel Forschauer. Seit ihren Anfängen, und erst recht seit der Zerstörung 1945 und dem Wiederaufbau, ist die Wiener Staatsoper den Menschen hier besonders ans Herz gewachsen. Ihre Bedeutung geht weit über das Musikalische hinaus, sie zählt zu den großen Wahrzeichen dieser Stadt und dieses Landes.

20:30
150 Jahre Wiener Staatsoper: Das Jubiläumskonzert

Live in ORF III: das große Jubiläumskonzert der Wiener Staatsoper! Bis zu 20.000 Menschen erleben das hochkarätig besetzte Festkonzert am Herbert-von-Karajan-Platz. ORF III präsentiert das Freiluftspektakel erste Reihe fußfrei. Mit dabei ist alles, was in der Opernwelt Rang und Namen hat - von Startenor Roberto Alagna bis Austro-Bass Günther Groissböck, von Nina Stemme bis Camilla Nylund, den drei Baritonstars Erwin Schrott, Tomasz Konieczny und Ferruccio Furlanetto bis zu Valentina Nafornita und Olga Bezmertna. 150 Jahre Wiener Staatsoper - ORF III feiert mit.

22:35
R: Otto Schwarz... Unsere Wiener Staatsoper

AUT

Eines der großen österreichischen Nationalsymbole, die Wiener Staatsoper, ist vor sechzig Jahren aus den Trümmern des Zweiten Weltkrieges neu erstanden. In der Dokumentation kommen jene Zeitzeugen zu Wort, die den Neuanfang miterlebt haben: Künstler wie Waldemar Kmentt, der bei der Wiedereröffnung 1955 im Fidelio den ersten Ton im neuen Haus gesungen hat, Sena Jurinac, die sich zum Zeitpunkt des Bombentreffers im Keller der Staatsoper befunden hat, ferner unter anderen Elisabeth Schwarzkopf, Christa Ludwig und Karl Löbl. Die Dokumentation räumt mit dem Gerücht auf, wonach die Oper Opfer einer Verwechslung mit dem Westbahnhof gewesen sein soll. Außerdem erzählt der Film, dass es nach dem Krieg heftige Tendenzen gegeben hat, die Opernruine weg zu reißen und durch einen Neubau zu ersetzen.

23:30
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1946 - 1989 (3/4)

In Teil 3 der neuen vierteiligen ORFIII-Dokumentationsreihe beschreibt Journalistenlegende Hugo Portisch die Zeit vom Ende des Weltkriegs im Jahr 1945 bis zum Fall des Eisernen Vorhangs 1989. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs ist Europa in zwei Hälften zerfallen, in Ost und in West. Der Kontinent wird in der Zeit des Kalten Krieges zum Spielball der beiden Supermächte USA und Sowjetunion. Die Regime in den Ländern unter dem Einfluss der kommunistischen Sowjetunion regieren mit eiserner Faust. Auf der anderen Seite wird die Wirtschaft in den westeuropäischen Ländern durch den amerikanischen Marshall-Plan wiederaufgebaut und entwickelt sich gut. Außerdem formiert sich im Westen ein Zusammenschluss, der sich zu einer gemeinsamen Union weiterentwickelt. Deutschland, Frankreich, Italien und die Benelux Länder gründen auf Initiative eines Mannes aus der Wirtschaft, Jean Monet, zunächst die Montanunion. Das bedeutet die Unterstellung aller Kohle und Stahlbetriebe unter gegenseitiger Kontrolle, woraus sich die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft, die EWG und in Folge das Friedens- und Wirtschaftsprojekt Europäische Union entwickeln. Nachdem in Osteuropa mehrere Jahrzehnte jede Volkserhebung mit Gewalt niedergeschlagen und jeder demokratische Prozess im Keim erstickt wird, beginnt in den 1980er Jahren das starre System zu bröckeln. Dies wird nicht zuletzt durch einen Machtwechsel in der Sowjetunion ermöglicht, denn der neue starke Mann, Michael Gorbatschow, lässt Erneuerung zu. Im Jahr 1989 ist es schließlich soweit, der Eiserne Vorhang steht vor dem Fall.

00:15
R: Alfred Schwarz... Hugo Portisch - Die Geburt Europas: 1989 - 2019 (4/4)

Der große Umbruch in Europa beginnt an der österreich-ungarischen Grenze. Im Sommer 1989 wird für ein europäisches Picknick der Paneuropa-Bewegung für einige Stunde die Grenze geöffnet. Doch dabei bleibt es nicht. Hunderte DDR Bürger, die sich in Ungarn aufhalten, strömen über die ungarische Grenze nach Österreich. Der eiserne Vorhang ist löchrig geworden und eine Welle der Veränderungen in Europa ist nicht mehr aufzuhalten. Diesem historischen Ereignis folgen weitere. Nach einem Besuch des sowjetischen Reformpräsidenten Gorbatschow in Ostberlin wird der Druck der Bevölkerung auf die DDR Führung so groß, dass auch in Berlin die Grenzbalken hoch gehen. Die Ostberliner reißen die Mauer nieder, die sie bisher von Westberlin getrennt hat. Das DDR Regime bricht zusammen und es kommt zur Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten. Schlag auf Schlag entledigen sich auch die anderen Staaten Osteuropas ihrer kommunistischen Regime. Im Jahr 1991 zerfällt auch die Sowjetunion, die einzelnen Republiken erklären sich für unabhängig. In Europa bricht eine neue Ära an und in der erweiterten Europäischen Union rückt der einst geteilte Kontinent wieder zusammen. Die Neuordnung Europas stellt jedoch nicht das Ende der Geschichte dar, vielmehr steht das gemeinsame Europa nach wie vor vor großen Problemen. Neben den kriegerischen Konflikten der 1990er Jahre in Jugoslawien und einem Aufflammen des Kalten Kriegs während Ukraine-Konflikt bringen aktuelle populistische und nationale Tendenzen das Projekt Europa in Gefahr. Journalistenlegende Hugo Portisch erzählt in der vierten Folge der Dokumentationsreihe den Weg Europas vom Fall des Eisernen Vorhangs über die demokratischen Veränderungen in Osteuropa bis zur aktuellen Lage rund um die EU-Wahl 2019.

01:05
R: Bernhard George... Der Marshallplan. Die USA retten sich selbst

Allgemein herrscht die Auffassung, der Marshallplan habe Europa aus dem kriegsbedingten Chaos und Elend befreit. Das stimmt teilweise, trug das Wirtschaftsprogramm doch zur materiellen und moralischen Wiederherstellung des alten Kontinents nach dem Zweiten Weltkrieg bei. Doch die scheinbare Hilfe erwies sich im Kalten Krieg als wirkungsvolle Waffe des amerikanischen Imperialismus. Am 12. März 1947 schlug der US-amerikanische Präsident Truman Alarm: Der Kommunismus breite sich zunehmend aus. Für eine freie Welt gelte es, diese Geißel der Menschheit einzudämmen. In diesem neuen Krieg nach dem Krieg, der sich vor allem gegen die Sowjetunion wandte, waren ihm alle Mittel recht. Zu den unscheinbarsten Waffen gehörte der Marshallplan, benannt nach seinem damaligen US-Außenminister, der dem westlichen Europa einen wirtschaftlichen Neuanfang nach dem zerstörerischen Zweiten Weltkrieg ermöglichte. Tatsächlich verstärkten die amerikanischen Hilfsgelder die von den europäischen Regierungen initiierten nationalen Konjunkturprogramme der Nachkriegszeit. Hinter dem Motiv der Philanthropie verbargen sich aber auch andere, weniger edle, dafür gewichtige Gründe für die Wirtschaftshilfe. Der Marshallplan war kein selbstloser Akt, sondern das Ergebnis einer wohlkalkulierten politischen Strategie. Die USA wollten die Internationalisierung der Wirtschaft zu ihren Gunsten vorantreiben und den amerikanischen Traum als universelles Modell propagieren. Vor dem Hintergrund des Kalten Krieges erwies sich der Marshallplan als das Pendant zu Trumans Politik der Eindämmung des Kommunismus und der Schwächung der Sowjetunion. Eine Medaille mit zwei Seiten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

01:55
Forscher sind überzeugt: Das häufigste Element des Universums, der Wasserstoff, könnte eines der größten Probleme der Menschheut lösen: die Energiefrage. In Linz wird ab 2019 mit der weltweit größten CO2-freien Wasserstoff-Anlage getestet, wie Wasserstoff in der Stahlproduktion eingesetzt werden kann. Andreas Jäger fragt in Quantensprung vor Ort nach, was von dem Pilotprojekt zu erwarten ist, erklärt aber auch, welche wasserstoffbasierten Zukunftsvisionen - von der Kernfusion bis zum Wasserstoffflugzeug - die Welt verändern könnten.
02:45
Die Energie der Zukunft

Rund um die Uhr verbraucht die stetig wachsende Menschheit Strom in rauen Mengen. Bis zum jahr 2050 wird sich der Strombedarf der Welt verdoppeln, sind sich Forscher einig. Gleichzeitig sind die natürlichen Ressourcen der Welt begrenzt. Wie müssen sich die aktuellen Technologien im Bereich der Wind- und Sonnenenergie weiterentwickeln, damit dieser Bedarf gedeckt werden kann? Welche anderen Technologien stehen im Raum? Quantensprung - Die Doku wirft einen ausführlichen Blick auf die Energiegewinnung der Zukunft.

03:35
Zerstören oder gestalten wir Europa

Heute wählt Europa und entscheidet über seine Zukunft. Wird es eine Festung Europa sein oder doch ein offener, multikultureller Raum? Wagen wir mehr Demokratie oder setzen sich Populismus und autoritäre Politikmuster durch? Bauen wir am vereinten Europa oder setzen sich alte und neue Nationalismen durch? Vor allem aber: Was ist Europa mehr als Wahlen? Wie könnte sich eine lebendige europäische Öffentlichkeit entwickeln und welche Rolle spielen dabei öffentlich-rechtliche Medien? Es diskutieren: Ulrike Guérot (Politikwissenschafterin, Gründerin des European Democracy Lab), Ernst Gelegs (ORF-Korrespondent in Budapest), Johannes Hillje (Politikberater und Autor von Plattform Europa), Atte Jääskeläinen (LUT Universität Finnland, Autor des EBU News Reports 2018:Building Audience and Trust), Maria Mayrhofer (Initiative #aufstehn) Moderation: Klaus Unterberger.

04:40
Fernsehen wie damals