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ORF 3
05:25
R: Gustav Trampisch... Er baute die Wiener Ringstraße - Der Ziegelbaron Heinrich Drasche und die Wienerberger

AUT

Kein Name ist so mit der Wiener Ringstraße verbunden wie der der Firma Wienerberger. Dem Unternehmer Heinrich Drasche gelang es, auf dem Wienerberg mit seinem Ziegelunternehmen ein gigantisches Monopol zu errichten, das so gut wie jeden Ziegel produzierte, der in der Ringstraßenzeit in Wien verbaut wurde. Hier fingen die sogenannten „Ziegelböhm“ an, deren soziale Lage später mit verantwortlich für die Gründung der Sozialdemokratie in Österreich wurde. Gustav Trampisch portraitiert den Werdegang des Unternehmers und zeigt, welche Bedeutung die Firma für das Werden Wiens gehabt hat.

06:10
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
09:00
Dobar dan, Hrvati
09:30
Dober dan, Koroška
10:00
R: Kurt Liewehr... Klingendes Österreich: Boden-Schätze im Hausruck- und Traunviertel

Die große Oberösterreichische Landesausstellung Kohle und Dampf, die am 6 Mai in Ampflwang eröffnet wird, nimmt selbstverständlich den ersten Platz in der 140. Sendung Klingendes Österreich ein. In beeindruckender Weise wird hier ein Rückblick auf den Braunkohlenbergbau im Hausruck und die Zeit der fauchenden Dampflokomotiven geboten. Sepp Forchers weiterer Weg führt über das vom Geschehen der Bauernkriege geprägte Haushamerfeld zum Freilichtmuseum Stehrerhof und weiter über Timelkam und Zell am Pettenfirst hinüber in das Traunviertel. Zum Abschluss der Sendung kehrt das Klingende Österreich wieder zurück in den Hausruck. Vor dem Schloss Wolfsegg verabschiedet sich Sepp Forcher auf einem grandiosen Aussichtspunkt mit Blick vom Ötscher bis zum Untersberg.

11:05
Unser Österreich
11:30
Panorama
11:45
Kulturhauptstädte: Brügge

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

12:30
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Schweden

Franz X. Gernstl, Kameramann H. P. Fischer und Tonmann Stefan Ravasz ermitteln nördlich des 55. Breitengrads. Mit dabei ist Linda Karlsson. Die schwedische Journalistin zeigt dem Team, was es außer dem Nationalgericht Köttbullar sonst noch in Schweden zu essen gibt. Aber ohne Köttbullar geht es nicht: Der Chefkoch des Restaurants Tranan in Stockholm Oscar Fernandez-Selg hat das Gericht von der Speisenkarte genommen, aber die Gäste bestellen es einfach weiter. Die nächste Station führt zu Rockstar Stefan Sundström, sein ganzer Stolz ist das eigene Gewächshaus mit Tomaten. Die riesigen Supermärkte Schwedens erzählen andere Geschichten. In Schweden, stellt Gernstl fest, könnte man sich komplett aus Tuben ernähren. Shrimps, Fisch, Schinken, Käse, Kaviar - alles abgepackt in Blech. Und Linda weiß: Jeder Schwede isst durchschnittlich 17 Kilo Süßigkeiten pro Jahr, das ist Weltrekord. Es geht weiter nach Väddo nördlich von Stockholm. Hier lebt Sheriff Leif Strandberg. Der Stinkefischkönig macht Franz mit Surströmming vertraut: vergorener Hering. Im Nordwesten liegt das Land der schwedischen Ureinwohner, der Samen. Nur sie besitzen das Recht, Rentiere zu halten. Lennart Blindh ist einer von ihnen. Hergestellt wird aus den Hirschen zum Beispiel geräucherter und getrockneter Schinken. An Schwedens Westküste trifft das Team die Karlssons. Die Fischerfamilie hat sich auf Austern spezialisiert. Rund 60.000 Stück ernten sie jedes Jahr. In Göteborgs Fischmarkt, der sogenannten Fischkirche, enden Gernstls kulinarische Ermittlungen in Schweden.

13:20
Traumstädte - Stadtinseln: Istanbul

Hochglanz der Vergangenheit, verfallender Charme der Geschichte und aufstrebende Zukunft am Bosporus. Wenn überhaupt irgendwo, dann wird die Sehnsucht nach Glück in Istanbul erfüllt, heißt es. Und das haben in den letzten zehn Jahren speziell deutsche Touristen entdeckt. Istanbul ist das In-Ziel für Städtereisen. Ein ost-westlicher Diwan, der zu funktionieren scheint, der das Beste aus beiden Welten vorführt. Ute Brucker begibt sich auf dieser Reise in eine Welt, die unsere Wurzeln berührt. Die uns zeigt, so sagt es der Schriftsteller Joachim Sartorius: „dass dieses Europa ohne Byzanz etwas ganz anderes geworden wäre.“ Im Morgengrauen geht es mit den Fischern hinaus auf den Bosporus, darüber leuchten die Kuppeln der Blauen Moschee und der Hagia Sophia in den ersten Sonnenstrahlen. Den Fisch- und Gewürzmarkt erlebt Ute Brucker mit Hande Bozdogan, der bekanntesten Köchin der Stadt, die Rezepte der kleinen Garküchen salonfähig gemacht hat. Klein und bodenständig geht auch Erol Sander in Istanbul am liebsten essen. In einer Drehpause zu einer neuen Folge von „Mordkommission Istanbul“ entspannt er sich auf einer Bosporus-Fähre. „Das ist wie eine kleine Kreuzfahrt“, schwärmt er. Viele Istanbuler steigen lieber auf das kleine, billige Taxi-Boot von Ibrahim Sertel alias Gazi Baba, „Veteranen-Opa“, der früher auf Frachtschiffen in der ganzen Welt unterwegs war. „Aber ich habe nirgendwo einen Ort gefunden, an dem es mir besser gefallen hätte als in Istanbul“, sagt er. „Der Bosporus ist einfach einzigartig, er hat eine natürliche Schönheit.“ Der Fotograf Ali Öz hält die Zerstörung alter Stadtviertel wie Tarlaba?ý und die Vertreibung ihrer Bewohner fest. „Wenn man das Viertel abreißt, verlieren die Menschen hier ihre Arbeit.“ Am Erhalt des kostbaren Erbes der Stadt arbeitet Defne Kucur, Restauratorin in der Hagia Sophia. In Istanbul steht aber auch die Sakirin-Moschee, die modernste Moschee der Türkei, wahrscheinlich die einzige Moschee der Welt, die von einer Frau gebaut wurde, von Innenarchitektin Zeynep Fadilloglu.

14:05
Traumstädte - Rom

Der Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. „Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste.“ So widerspricht Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, einer gern wiederholten Anekdote. Doch es stimmt, dass der Papst auch in Rom Wert legt auf bestimmte Begegnungen. „Immer mit Personen, die krank sind, mit Personen, denen es schlecht geht und wenn möglich mit Flüchtlingen.“ Ute Brucker konnte mit Georg Gänswein in der prachtvollen Sala St. Ambrogio im Vatikan über seinen geteilten Tagesablauf sprechen, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus. Die „ewige Stadt“, diesen Ehrentitel trägt Rom schon seit der Antike. Jahrhundertelang war sie so etwas wie das deutsche Unterbewusstsein: im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, im Klassizismus, in der Italiensehnsucht, sogar in der Toskana-Fraktion. Und keine andere Stadt ist so fest in unserem Bildgedächtnis verankert wie Rom seit den ersten Geschichts-und Lateinstunden; später hat das Kino Rom neben New York zur Welthauptstadt der Déja-Vus gemacht: Audrey Hepburn auf der Vespa am Kolosseum, Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im Trevi-Brunnen, die Magnani hinterm Obststand. Auch Ute Brucker macht Rom-Sightseeing auf einer Vespa und landet auf ihrer Tour in der edlen Café-Bar Tazza dOro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Die Spuren der großen Vergangenheit findet sie in der Unterwelt Roms, wo fleißige Archäologen die Schätze retten; die Spuren der Gegenwart bei den Straßenkehrern in der Nacht und bei einer Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft. Auch das Kolosseum kann nur erhalten werden, weil sich ein Privatmann darum kümmert: Diego de la Valle, Chef der berühmten Schuhfirma Tods, wurde zum Mäzen, weil er seit seiner Kindheit zutiefst beeindruckt ist. „Schon als Kind kam ich mit der Schule hierher in dieses riesige, grandiose, wunderschöne Ding“, erzählt er.“ Wenn man selbst größer wird, scheinen die Dinge ja oft kleiner zu werden – aber das Kolosseum ist für mich immer gleich geblieben.

15:05
Traumstädte - Paris

„Aus deutscher Perspektive ist es die Liebe zu sich selbst, die Paris hat“, sagt die Schauspielerin Natalia Wörner, die eine Zeit lang dort gelebt hat. „Mit Stolz, Würde und Kraft sich den Jahrhunderten und Jahrtausenden zu stellen.“ Auf einem Bâteau Mouche, einem Seine-Boot, zeigt sie Ute Brucker ihren persönlichen Blick auf die Stadt. Paris ist vielleicht der wichtigste Mythos unter den Städten Europas; eine Stadt, die allein so viel Geschichte transportiert wie sonst nur ganze Länder: die Revolution, die Restauration, die Menschenrechte und der Mai 68. Kein Wunder, dass so viel in dieser Stadt einfach legendär ist: der Eiffelturm, wo allein schon das Räderwerk der Aufzugmechanik und die nächtliche Beleuchtung mit 20.000 Spezialglühbirnen staunenswert sind. Die Kathedrale Notre Dame mit ihrer Riesenorgel, die ein deutscher Spezialist mit seiner Truppe entstaubt und überholt. Versailles, wo es in den Gemüsegärten schon im 17. Jahrhundert möglich war , Spargel im Februar zu ernten – für die Tafel des Sonnenkönigs, Ludwig des XIV. Und natürlich der 2CV, die Ente, in der sich Ute Brucker stilvoll durch Paris fahren lässt, durch die letzten mittelalterlichen Gassen auf der Île de la Cité und über die großen Boulevards des Paris-Erneuerers Baron Haussmann aus dem 19. Jahrhundert. Zu den Legenden gehört auch Starkoch Guy Martin, der das Grand Véfour, das älteste große Restaurant von Paris führt und eine Haute Cuisine-Schule betreibt. Und die Sängerin Zaz, eine der jüngsten Künstlerinnen im unvergänglichen Genre des französischen Chansons. Alles eben „typisch Paris“, eine Stadt, die sich immer wieder selbst erneuert, Neues ins Alte integriert und sich immer wieder auflädt.

16:05
R: Ronald Vaughan... Die Akte Habsburg (4/5) – Die Türken vor Wien

Der Sieg über die osmanischen Belagerer vor Wien im Jahr 1683 rettete das Abendland für immer vor der türkischen Expansion. Aber wessen Sieg war es eigentlich? Jener des Stadtverteidigers Starhemberg? Des polnischen Königs Sobieski mit seinem Entsatzheer? Oder des Kaisers und Führers der Christenheit Leopold I.? Soviel steht fest: Leopold ergriff mit seinem Gefolge rechtzeitig die Flucht und überließ seine Residenzstadt dem Chaos. Was ihn nicht daran hinderte, nach dem Sieg zu verlangen, mit den Feierlichkeiten auf ihn zu warten. Friedrich von Thun zeigt anhand der dramatischen Ereignisse der Türkenbelagerung die Stärken und Schwächen von Leopold I. Der Habsburger machte im ganzen einen gebrechlichen Eindruck und schien schon mit weniger großen Herausforderungen im Amt überfordert zu sein. Doch immerhin war er es, der den Verteidigungspakt mit Polen rechtzeitig abgeschlossen hatte.

16:50
ZIB 100
16:55
R: Roswitha Vaughan... Die Akte Habsburg (5/5) – Aufstieg einer Dynastie

Der Aufstieg der Habsburger zu ihrer Jahrhunderte langen Karriere kam nicht von selbst. Machthunger, Berechnung und viele Tricks bereiteten ihnen den Weg. Vor allem zwei Persönlichkeiten spielten von Anfang an kompromisslos auf Sieg: Rudolf I., der erste Habsburger auf dem Kaiserthron, und Rudolf der Stifter, der mit seiner Fälschung Privilegium Majus seine Familie erst auf Dauer hoffähig machte. In dieser fünften und letzten Folge der Serie „Die Akte Habsburg“ ist Friedrich von Thun am Anfang des Habsburger Mythos angekommen. Beide Rudolf-Figuren leisteten, was Erfolgsmenschen bis heute auszeichnet: auch aus der Position des Schwächeren heraus am Ende zu siegen. So war es bei Rudolf I., der seinen mächtigen Gegenspieler Ottokar systematisch in die Ecke trieb, und auch bei Rudolf dem Stifter, der die Habsburger auf Augenhöhe mit den damals dominanten Häusern Wittelsbach und Luxemburg brachte.

17:40
Habsburgs Adel - Die Esterhazys

AUT

Das Habsburgerreich wäre unregierbar gewesen ohne die anderen Adelsfamilien, die treu und loyal zum Herrscherhaus standen. Die neuproduzierte ORF-III-Reihe „Habsburgs Adel“ zeigt anhand vierer Familien, welchen Beitrag sie zum Machterhalt der Krone geleistet haben. Publikumsliebling Friedrich von Thun, der als Moderator durch die Sendungen führt, macht den Anfang mit dem Haus Esterhazy. Ohne die Esterhazys wäre die Casa dAustria mindestens dreimal untergegangen: bei den beiden Türkenbelagerungen und während des österreichischen Erbfolgekriegs Maria Theresias gegen Preußen und seine Verbündeten. Die Nibelungentreue zu den Habsburgern zahlte sich für die Esterhazys freilich aus: Sie stiegen im Adelsranking auf und wurden reich und mächtig. Dass nach ihnen ein Braten und eine Torte benannt sind, erscheint da nur wie ein Augenzwinkern der Geschichte. R: Alexander Frohner.

18:30
Habsburgs Adel - Die Liechtensteins

AUT

Sie sind das reichste Adelshaus Europas – und sie sind ursprünglich waschechte Österreicher: Die Burg Liechtenstein im niederösterreichischen Maria Enzersdorf gab dieser Dynastie den Namen, die Europas Geschichte maßgeblich mitgeschrieben hat und heute von einem souveränen Fürstentum aus regiert. Allein die beiden Wiener Palais der Liechtensteins sprechen schon eine deutliche Sprache: heute nur vier Straßenbahnstationen voneinander entfernt, waren sie einst als Winter- und als Sommersitz genutzt, beides barocke Prachtbauten erster Güte, die Macht und Reichtum ausstrahlten. Von der mittelalterlichen Schlacht bei Dürnkrut bis zur Ermordung der Kaiserin Elisabeth standen die Liechtensteins in allen Krisen zum Haus Habsburg. Moderator Friedrich von Thun zeigt in der zweiten Folge dieser neuen ORF-III-Eigenproduktion, mit welcher strategischen Weitsicht diese Adelsfamilie gearbeitet hat – und auch, wie es sich heute als Liechtensteiner lebt.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
Die Swarovski Kristallwelten

Eine Wunderwelt aus Kristall, Licht und Kunst. Mit bisher über 14 Millionen Besuchern gehören die Swarovski Kristallwelten in Wattens in Tirol zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Im Jahr 1995 schuf der österreichische Künstler Andre Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums des Kristallglas-Herstellers Swarovski die Kunst- und Wunderkammern, die sich an jenen wohlhabender Adelshäuser aus vergangenen Jahrhunderten orientierten. Seither wurde vielfach umgebaut, erweitert und investiert. Kunstliebhaber Karl Hohenlohe taucht in dieser Folge von Aus dem Rahmen ab in eine Winterlandschaft voller Kristall und Glas.

21:05
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

22:00
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

22:45
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

23:40
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

00:30
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

01:20
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

02:05
Die Swarovski Kristallwelten

Eine Wunderwelt aus Kristall, Licht und Kunst. Mit bisher über 14 Millionen Besuchern gehören die Swarovski Kristallwelten in Wattens in Tirol zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Im Jahr 1995 schuf der österreichische Künstler Andre Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums des Kristallglas-Herstellers Swarovski die Kunst- und Wunderkammern, die sich an jenen wohlhabender Adelshäuser aus vergangenen Jahrhunderten orientierten. Seither wurde vielfach umgebaut, erweitert und investiert. Kunstliebhaber Karl Hohenlohe taucht in dieser Folge von Aus dem Rahmen ab in eine Winterlandschaft voller Kristall und Glas.

02:50
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

03:45
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

04:30
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

05:20
Die Swarovski Kristallwelten

Eine Wunderwelt aus Kristall, Licht und Kunst. Mit bisher über 14 Millionen Besuchern gehören die Swarovski Kristallwelten in Wattens in Tirol zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Im Jahr 1995 schuf der österreichische Künstler Andre Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums des Kristallglas-Herstellers Swarovski die Kunst- und Wunderkammern, die sich an jenen wohlhabender Adelshäuser aus vergangenen Jahrhunderten orientierten. Seither wurde vielfach umgebaut, erweitert und investiert. Kunstliebhaber Karl Hohenlohe taucht in dieser Folge von Aus dem Rahmen ab in eine Winterlandschaft voller Kristall und Glas.

06:10
Kult.reloaded
06:35
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
08:50
Der Kreativgarten

Bastler und kreative Köpfe lieben den Garten als Spielwiese unerschöpflicher Fantasie. Geschickte Hände und findiger Geist machen aus ein paar alten Holzplatten oder verrosteten Eisenringen sehr nützliche Sachen, die schön wie Kunstwerke sind. Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner haben in einer neuen Folge von GartenKULT pfiffige Tipps und Tricks gesammelt, die nicht viel Geld kosten, aber umso mehr Staunen hervorrufen.

09:15
Auf die Almdörfer in Süd- und Osttirol

Eine filmische Reise von Heilig Geist im Ahrntal über die Bruggeralm nach Rain und von dort über die Grenze nach Österreich.

10:00
Unser Österreich
10:25
Das Almtal - Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere

Das Almtal in den oberösterreichischen Alpen zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft Märchenerzähler Helmut Wittmann und entführt in die zauberhafte Mystik des Almsees.

10:50
Das Mondseeland

Zwischen Mondsee und Irrsee liegt einer der schönsten Flecken des Salzkammergutes. Eine vielseitige und abwechslungsreiche Region. Die Menschen, die rund um diese beiden Seen zuhause sind, verbringen viel Zeit im Einklang mit der sie umgebenden Natur und somit auch sich selbst. Das traditionelle Leben ist von Arbeit geprägt. Schon im Morgengrauen fährt Fischer Hubert Daxner auf den See hinaus. Noch vor dem Frühstück versorgt Heumilchbauer Alois Widlroither sein Vieh. Viel ist zu tun, doch die Menschen sind es zufrieden. Auch der Unternehmer Josef Dygruber, der sein Werk am Uferland ansiedelte, der Wasserforscher und Limnologe Rainer Kurmayer genauso wie der Archäologe Henrik Pohl, der nach Fundstücken der Mondseekultur taucht, Bettina Hemetsberger, die erste Kapitänin vor Ort mit einem Haus im See, oder der Tischler Gerald Aichriedler, der Stehpaddelbretter baut: Sie alle verbindet das Wasser, das vom Irrsee in den Mondsee fließt. Es findet seinen Weg durch die Zeller Ache, die beide Gewässer miteinander vereinigt. Das Helenental, das dabei die Zeller Ache säumt, gehört zu den wild romantischen Flecken der Region. Am Rande dieser Bachlandschaft ist die alte Erlachmühle erbaut, in der einer der letzten unabhängigen Müller des Landes mit seiner Tochter Antonia sein Mehl mahlt und in Form von Roggenbrot veredelt. August Wienerroither ist auch bei den Prangerschützen, die als Festschützenverein seit dem 17. Jahrhundert kirchliche wie weltliche Anlässe begleiten und lautstark verkünden. Ihr Obmann Robert Schwaighofer ist wiederum Mitglied der Wasserskischule, die Einheimische und Touristen jeden Sommer an ihrer Sportsfreude teilhaben lassen. In der Nähe der Wiesen, wo nahrhafte Kräuter gedeihen, Grundlage für die Gewinnung des bekannten Mondseer Käse. Der neue Film von Christian Papke zeigt Menschen vom Mondsee bis zum Irrsee, die sich ihre Heimatverbundenheit unaufdringlich und authentisch erhalten haben. Menschen, die die Gegend mit ihrer Kreativität, mit ihrem Engagement und mit ihrer Leidenschaft beleben.

11:40
Panorama
12:00
Kulturhauptstädte: San Sebastian

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

12:45
Expeditionen
13:30
Kulturhauptstädte: Maribor

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

14:20
Kulturhauptstädte: Pilsen

Bier und Skoda – oder gibt es doch noch mehr in Pilsen? 2015 wird der tschechischen Stadt die Ehre der Kulturhauptstadt Europas übertragen. Und Pilsen wusste, wie damit umzugehen war. Hauptprotagonistin Bara Živná zeigt uns eine Stadt die Freude, Selbstbewusstsein und Energie getankt hat.

15:05
Schlösserwelten Europas - Baden-Württemberg, Deutschland

Burg Hohenzollern, die Stammburg der Hohenzollern, thront weithin sichtbar auf dem 855 Meter hohen Zollernberg. Sie ist auch heute noch im Besitz der Familie der Hohenzollern. Die Flaschner, hochdeutsch Klempner, Emil und Adolf Rudolph sind neben vielen anderen Aufgaben auch für das gigantische Wasserpumpsystem verantwortlich, das seit über hundert Jahren das Wasser auf den Gipfel des Berges pumpt. Vater und Sohn kennen jede Ecke des neugotischen Schlosses - bis in die Dachzinnen. Denn sie waren es, die es nach dem gewaltigen Erdbeben von 1978 wieder herrichteten. Nördlich der Schwäbischen Alb, im mittleren Neckarland, erhebt sich die größte unzerstörte barocke Schlossanlage Deutschlands. Das Residenzschloss Ludwigsburg ist über weitläufige Alleen mit dem kleineren Seeschloss Monrepos und dem Lustschloss Favorite verbunden. In dem romantischen Park von Schloss Monrepos befindet sich heute in einem neuerrichteten Gebäude eine Weinkellerei, die von Seiner Königlichen Hoheit Michael Herzog von Württemberg betrieben wird. Die Tradition des Weinguts geht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

15:55
R: Jeremy J.P. Fekete... Schlösserwelten Europas - die Estremadura in Portugal

UT

Am westlichsten Zipfel Europas recken sich drei gewaltige Schlösser gen Himmel: der Palast der Marquis de Fronteira, der Kummerpalast in Sintra und der Königspalast Queluz. Von maurischen Herrschern erbaut oder stark vom orientalischen Stil beeinflusst, bilden die Paläste einen Ring um Lissabon, die einstige Residenz- und Hauptstadt der halben Welt.

16:40
ZIB 100
16:45
S: Monika Czernin; R: Manfred Corrine... Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler

AUT

Habsburg und der Stephansdom – das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden.

17:40
Habsburgs Adel - Die Schwarzenbergs

AUT

Zu den Geschlechtern, die über Jahrhunderte hinweg an den Schaltstellen der habsburgischen Macht saßen, gehören ganz zuvorderst die Schwarzenbergs. Die Wienerinnen und Wiener denken bei dem Namen zu aller erst an den Schwarzenbergplatz, der dem Sieger der Völkerschlacht von Leipzig gegen Napoleon gewidmet ist, mit dem pompösen Reiterdenkmal und mit dem barocken Palais Schwarzenberg. Doch der Einfluss dieser Familie reichte noch wesentlich weiter. Friedrich von Thun erzählt in dieser Folge der neuproduzierten ORF-III-Serie „Habsburgs Adel“ den ganzen Aufstieg und Höhenflug der Schwarzenbergs, bis hin zu dem schweren Erbstreit vor einigen Jahren, der Karel Schwarzenberg um sein ganzes Vermögen hätte bringen können.

18:30
Habsburgs Adel - Die Coburgs

AUT

Als Kronprinz Rudolf entseelt im Schlafzimmer von Mayerling lag, war es sein Schwager Philipp von Coburg, der ihn auffand. Rudolfs Frau Stephanie war eine belgische Prinzessin und somit eine Coburg. Die Coburgs stellten mehrere Könige in Europa, darunter den englischen, der sich später nur in Windsor umbenannte. Otto von Bismarck bezeichnete das Haus sarkastisch als das „Gestüt Europas“. In Wien galten die Coburgs wegen ihrer vielen Herrscherfunktionen als die zweitnobelste Familie nach den Habsburgern. Auch Walzerkönig Johann Strauß wurde, damit er seine dritte Ehe eingehen konnte, Staatsangehöriger von Coburg. Friedrich von Thun lässt die bewegte Geschichte in der vierten Folge der ORF-III-Neuproduktion Habsburgs Adel dieses Hauses Revue passieren, eine Geschichte, die sich im prachtvollen Ringstraßenpalais Coburg am Wiener Stadtpark spiegelt.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
R: Jonathan u. Norman Vaughan... Durchs Land mit Sepp Forcher (1/2)

AUT

Bevor sich Sepp Forcher nach Jahrzehnten vom Bildschirm zurückzieht, lässt er es sich nicht nehmen, noch einmal mit ORF III durchs Land zu gehen und von den Menschen hier zu erzählen. In Folge eins dieses neuen Zweiteilers geht es von Vent im Ötztal über Kötschach-Mauthen und das Maltatal bis Grünau im Almtal. Viele Naturschönheiten sind hier in phantastischen Luftaufnahmen zu sehen: vom Similaungletscher und dem Stuibenfall über den Plöckenpass , die Maltafälle, den Wildpark Cumberland und den Almsee.

21:05
R: Jonathan u. Norman Vaughan... Durchs Land mit Sepp Forcher (2/2)

AUT

In Teil zwei dieser ORF III Neuproduktion führt uns Sepp Forcher durch das Mühlviertel. Von Grein an der Donau geht es zur Schlöginger Schlinge, weiter nach Windhaag bei Freistadt, zum Ulrichsberg, nach Unterweißenbach, zu den Findlingen und den Tannermoor von Liebenau, zur Burgruine Prandegg und zum Schwarzenbergschen Schwemmkanal bei Aigen-Schlägl. Immer weiß Forcher etwas über die Traditionen zu erzählen und führt uns bewährt durch die jeweilige Region.

21:55
Der satirische Monatsrückblick in ORF III: Wenn Gerald Fleischhacker und seine Tafelrunde das Witzigste des Revue passieren lassen, bleibt kein Auge trocken. Denn in Anlehnung an die Original-Tafelrunde besprechen stets die Besten der Besten der heimischen Kabarettszene, was Österreich gerade bewegt. Diesmal mit dabei: Florian Scheuba, Herbert Steinböck, die Kernölamazonen und Guido Tartarotti.
22:50
Forscher sind überzeugt: Das häufigste Element des Universums, der Wasserstoff, könnte eines der größten Probleme der Menschheut lösen: die Energiefrage. In Linz wird ab 2019 mit der weltweit größten CO2-freien Wasserstoff-Anlage getestet, wie Wasserstoff in der Stahlproduktion eingesetzt werden kann. Andreas Jäger fragt in Quantensprung vor Ort nach, was von dem Pilotprojekt zu erwarten ist, erklärt aber auch, welche wasserstoffbasierten Zukunftsvisionen - von der Kernfusion bis zum Wasserstoffflugzeug - die Welt verändern könnten.
23:35
Die Energie der Zukunft

Rund um die Uhr verbraucht die stetig wachsende Menschheit Strom in rauen Mengen. Bis zum jahr 2050 wird sich der Strombedarf der Welt verdoppeln, sind sich Forscher einig. Gleichzeitig sind die natürlichen Ressourcen der Welt begrenzt. Wie müssen sich die aktuellen Technologien im Bereich der Wind- und Sonnenenergie weiterentwickeln, damit dieser Bedarf gedeckt werden kann? Welche anderen Technologien stehen im Raum? Quantensprung - Die Doku wirft einen ausführlichen Blick auf die Energiegewinnung der Zukunft.

00:30
Demokratie - Zumutung oder Zukunft

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in einer Krise: Traditionelle Parteien erodieren, populistische Bewegungen sind im Aufwind, Phänomene wie Politikverdrossenheit und Vertrauensverlust in die politischen Akteure nehmen zu. Neue Formen der Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt Demokratie weiter zu entwickeln, aber wie können diese aussehen? Was bedeutet Demokratie heute und welche Zukunftsperspektiven bietet sie? Mit diesen Fragen beschäftigen sich namhafte Wissenschafter und Referenten beim diesjährigen Symposion Dürnstein, wo unter dem Titel Demokratie! Zumutung oder Zukunft? ein internationaler Gedankenaustausch an der Schnittstelle von Philosophie, Religion und Politik stattfindet. Hochkarätige Gäste, darunter der Präsident des Forum Alpbach Franz Fischler und die Politikwissenschafterin Ulrike Guerot, treffen im Stift Dürnstein zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse zu setzen. In einem Science Talk Spezial berichtet Barbara Stöckl von den Highlights des Symposion Dürnstein und führt Gespräche mit Experten und Vortragenden über den Zustand unserer Demokratie.

01:15
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

02:10
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

02:55
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

03:45
Forscher sind überzeugt: Das häufigste Element des Universums, der Wasserstoff, könnte eines der größten Probleme der Menschheut lösen: die Energiefrage. In Linz wird ab 2019 mit der weltweit größten CO2-freien Wasserstoff-Anlage getestet, wie Wasserstoff in der Stahlproduktion eingesetzt werden kann. Andreas Jäger fragt in Quantensprung vor Ort nach, was von dem Pilotprojekt zu erwarten ist, erklärt aber auch, welche wasserstoffbasierten Zukunftsvisionen - von der Kernfusion bis zum Wasserstoffflugzeug - die Welt verändern könnten.
04:30
Die Energie der Zukunft

Rund um die Uhr verbraucht die stetig wachsende Menschheit Strom in rauen Mengen. Bis zum jahr 2050 wird sich der Strombedarf der Welt verdoppeln, sind sich Forscher einig. Gleichzeitig sind die natürlichen Ressourcen der Welt begrenzt. Wie müssen sich die aktuellen Technologien im Bereich der Wind- und Sonnenenergie weiterentwickeln, damit dieser Bedarf gedeckt werden kann? Welche anderen Technologien stehen im Raum? Quantensprung - Die Doku wirft einen ausführlichen Blick auf die Energiegewinnung der Zukunft.

05:25
R: Jonathan u. Norman Vaughan... Durchs Land mit Sepp Forcher (2/2)

AUT

In Teil zwei dieser ORF III Neuproduktion führt uns Sepp Forcher durch das Mühlviertel. Von Grein an der Donau geht es zur Schlöginger Schlinge, weiter nach Windhaag bei Freistadt, zum Ulrichsberg, nach Unterweißenbach, zu den Findlingen und den Tannermoor von Liebenau, zur Burgruine Prandegg und zum Schwarzenbergschen Schwemmkanal bei Aigen-Schlägl. Immer weiß Forcher etwas über die Traditionen zu erzählen und führt uns bewährt durch die jeweilige Region.

06:10
Forscher sind überzeugt: Das häufigste Element des Universums, der Wasserstoff, könnte eines der größten Probleme der Menschheut lösen: die Energiefrage. In Linz wird ab 2019 mit der weltweit größten CO2-freien Wasserstoff-Anlage getestet, wie Wasserstoff in der Stahlproduktion eingesetzt werden kann. Andreas Jäger fragt in Quantensprung vor Ort nach, was von dem Pilotprojekt zu erwarten ist, erklärt aber auch, welche wasserstoffbasierten Zukunftsvisionen - von der Kernfusion bis zum Wasserstoffflugzeug - die Welt verändern könnten.
07:00
WETTER/INFO
08:40
Geheimnisse des Dritten Reichs - Mythos Alpenfestung

DEU

Nichts bereitete den Strategen der Alliierten in den letzten Monaten des Krieges mehr schlaflose Nächte als die Alpenfestung. Die Nazis planten, das Alpenmassiv vom Comer See bis Wiener Neustadt mit einem Tunnelsystem zu durchziehen, in das sich Hunderttausende Soldaten zurückziehen sollten. Die Alliierten fürchteten, dass der Krieg sich endlos in die Länge ziehen würde, wenn den Nazis dies gelingen sollte. Der Dokumentarfilm untersucht, wie realistisch dieses Szenario wirklich war, oder ob es sich bei der Alpenfestung lediglich um einen dreisten Bluff der Nazis handelte. Eine Dokumentation von Christian Frey Bearbeitung: Josef Peter Glanz.

09:30
Geheimnisse des Dritten Reichs - Die Akte Heß

Rudolf Heß war eine schillernde Figur des Nazi-Regimes. Der Stellvertreter Adolf Hitlers flog im Jahr 1941 allein nach Großbritannien, um mit den Briten über Frieden zu verhandeln. Ob er ohne Hitlers Wissen handelte, zählt zu den Geheimnissen und Kontroversen, denen diese Dokumentation auf den Grund geht. Der Flug von Heß nach Schottland löste bei der britischen Führung nichts anderes als Verblüffung aus und heizt bis heute die Fantasie vieler Historiker an. Wäre Heß erfolgreich gewesen, hätte es die gesamte Architektonik verändert, den gesamten Verlauf des Zweiten Weltkriegs, sagt der Geschichtsforscher Sönke Neitzel im Film. Davon war die Weltgeschichte aber offensichtlich weit entfernt. Heß oder nicht Heß, ich werde mir jetzt die Marx-Brothers ansehen, soll Premier Winston Churchill nur gesagt haben, bevor er sich mit einer Komödie vergnügte, statt Heß zu treffen. Heß starb im August 1987 im Gefängnis. Sein Suizid nährte Verschwörungstheorien.

10:15
R: Christian Frey... Geheimnisse des Dritten Reichs - Mythos Rommel

Seine Legende währte weit länger als das System, dem er lange treu ergeben diente: Erwin Rommel. Auf dem Höhepunkt seiner Erfolge ersetzte sein Ruf, so schien es, ganze Divisionen. Zu verdanken hatte er seine kometengleiche Karriere seinen Fähigkeiten - und seinem Förderer Adolf Hitler. Dann kamen die Niederlagen. Und am Ende das Zerwürfnis. Wie viele führende Offiziere verschloss auch er zunächst die Augen vor dem wachsenden Terror der Nationalsozialisten. Unter Führung ihrer Generalität war die Wehrmacht vom ersten Tag an ein verlässliches Instrument des Vernichtungskrieges. Rommel hatte in dieser Hinsicht Glück: Er kämpfte vor allem in Afrika und nicht im Osten: Mit Kriegsverbrechen ist er nie ernsthaft in Verbindung gebracht worden, im Gegenteil. Wie kaum ein zweiter General hat er nachweislich verbrecherische Befehle unterbunden. Im Spannungsfeld zwischen Gehorsam und Gewissen, Verdrängung und Protest zog sich Rommel lange ganz auf seine militärische Funktion zurück. Bis in den Sommer 1944. Da brach er mit seinem Gönner Hitler. War er auch dafür, den Diktator zu beseitigen? Dafür liefert Rommel - Mythos und Wahrheit neue Hinweise. Sicher ist: Erwin Rommel wusste genug von der Verschwörung, um dafür mit dem Leben zu bezahlen.

11:00
WDR Europaforum 2019

Europa vor der Zeitenwende: Die Kräfteverhältnisse verändern sich. Europaskeptische Bewegungen gewinnen an Einfluss, nationalistische Tendenzen drohen die Union zu spalten. Kurz vor der Wahl zum Europäischen Parlament 2019 geht es beim Europaforum um die Themen, die Europa in Zukunft prägen werden: Klima, Populismus, Migration. Sicherheit, Globalisierung und der mögliche Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU. In Kooperation mit dem Westdeutschen Rundfunk, dem Norddeutschen Rundfunk und dem Südwestrundfunk, dem ARD/ZDF Ereignis- und Dokumentationskanal phoenix sowie der Europäischen Kommission veranstaltet der ORF das 22. Europaforum. Europäische Spitzenpolitikerinnen und Spitzenpolitiker diskutieren im Auswärtigen Amt in Berlin über die Fragen der Zeit: Welches Europa wollen wir? Und wie geht es mit der Union weiter.

15:00
Schlösserwelten Europas - Im Süden Englands

Knapp 100 Kilometer nordwestlich von London thront majestätisch Blenheim Palace auf ehemals königlichem Gebiet. Königin Anne schenkte den Palast einst ihrem wichtigsten Kriegsherren, dem 1. Herzog von Marlborough, zu dessen glorreichen Sieg über die Franzosen 1704 im spanischen Erbfolgekrieg. Blenheim ist der größte Palast, der nicht in königlicher Hand ist. Waddesdon Manor, nordöstlich von Oxford gelegen, birgt eine tragische Geschichte. Baron Ferdinand von Rothschild hatte nie überwunden, dass er seine geliebte Frau Evelina und sein Kind bei der Geburt verloren hatte. Er zog sich aus dem Bankgeschäft zurück und widmete sich ganz seiner Kunstsammlung.Seine Leidenschaft für Kunst hat Lord Jacob Rothschild von seinem Vorfahren geerbt. Auch das traditionelle Vogelhaus von Waddesdon führt er fort. Dort werden jedes Jahr über 100 Vogelküken aufgezogen.

15:50
Schlösserwelten Europas - Piemont, Italien

Wie ein Kranz umringen die imposanten Lustschlösser und Regierungspaläste der Savoyer Dynastie die Hauptstadt Turin. Hier haben die Herrscher von Savoyen ihre baulichen Spuren hinterlassen. Von den insgesamt 14 Schlössern und Herrenhäusern stechen drei an Prächtigkeit hervor: der Königspalast von Venaria, das Jagdschloss von Stupinigi und im Zentrum Turins der Königspalast Palazzo Reale. Sie sind Zeugnisse der Macht des Hauses Savoyen. Von einem Seitenflügel des imposanten Schlosses Palazzo Reale führt ein Verbindungsgang direkt in den Turiner Dom. In einem Glasschrein gut verwahrt, befindet sich dort das berühmte Grabtuch Christi. 15 Kilometer vom Zentrum Turins entfernt liegt der Königspalast von Venaria, eine der schönsten Jagdresidenzen des Kontinents. Und südwestlich von Turin steht das sternförmige Jagdschloss Castello Stupinigi. Der Falkner Giovanni Paone erklärt, wie blindes Vertrauen entsteht und was der Greifvogel mit einer Ehefrau gemeinsam hat.

16:30
ZIB 100
16:35
Mysterien von St. Stephan - Der unbekannte Dom

AUT

„Unseren Steffl“ kennen wir von der Turmspitze bis in die Katakomben – glauben wir. Denn diese ORFIII-Produktion beweist, dass dieses Wiener Wahrzeichen bei näherem Hinsehen noch eine Reihe von Überraschungen birgt. Erstmals zeigen wir in einer digitalen Reanimation, wie der Dom mit dem vollständigen Nordturm ausgesehen hätte, und erklären die Gründe, warum der Steffl sich am Ende mit einer hohen Turmspitze im Süden begnügen musste. Auch diese Südturmspitze enthält ein skurriles Geheimnis. Eine spannende These gibt es ferner zum Meister Pilgram, dessen Bildnis wir alle aus der Reihe „Fenstergucker“ kennen – hat sich der Dombaumeister vielleicht bis zu sechs Mal in St. Stephan verewigt? Nicht zuletzt gibt auch der Namenspatron, der Heilige Stephanus, Rätsel auf. Behauptet doch auch der Dom im italienischen Caorle, die echte Stephans-Reliquie zu besitzen.

17:35
Herrensitze - So jagte Maria Theresia: Schloss Halbturn

Ein Jagdschloss mit imperialer Geschichte: Maria Theresias Vater Karl VI. besaß seinerzeit diesen Herrensitz, Maria Theresia schenkte das Haus später an ihren Mann Franz Stephan weiter. Der Prachtbau hat eine wechselvolle Besitzergeschichte hinter sich. Einer von ihnen war Erzherzog Albrecht, der die Albertina-Sammlung aufgebaut hat. Philippa Gräfin Königsegg, geborene Waldburg-Zeil, sowie Markus Graf Königsegg führen heute Schloss Halbturn, zu dem auch ein Weinbaugebiet und eine Schlosskellerei gehören. Kari Hohenlohe geben sie beredt über die Historie dieses Hauses Auskunft.

18:25
Maria Theresia - Vermächtnis einer Herrscherin

Lange, bevor es das Wort Frauenemanzipation gab, war sie die erste Frau, die die Geschicke des Habsburger-Reiches lenkte: Maria Theresia, und ihre Ära gilt als Hochblüte der Monarchie. Niemals trat Österreich ruhmvoller, moderner und prächtiger auf als unter ihr. Sichtbares Zeichen dieses Selbstbewusstseins war Schloss Schönbrunn, in dem sich der ganze Machtanspruch dieser Frau spiegelte. Zum heurigen Maria Theresien-Jahr zeigt Filmemacher Georg Riha seine Sicht auf diese österreichische Ikone. Mit phantastischen Bildern taucht er ein in die spätbarocke Zeit der Regentin und erzählt ihre außergewöhnliche Geschichte.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
Namibias Erdmännchen

Sie sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten. Die Dokumentation von Virginia Quinn (deutsche Bearbeitung: Caroline Haidacher) zeigt das turbulente Alltagsleben der gestreiften Wüstenkobolde - mit einzigartigen Aufnahmen, die mit Spezialkameras aufgenommen wurden. Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut -und bestens organisiert. Nichts im Erdmännchen-Leben bleibt dem Zufall überlassen. Die Aufgaben sind unter den Mitgliedern der Gemeinschaft klar verteilt: sei es, Wache zu stehen, Futter zu organisieren oder sich um die Jungen zu kümmern. Ein faszinierender Einblick in das turbulente Leben eines Erdmännchen-Clans.

21:05
Kongo - Das starke Herz der Wildnis

Ins immergrüne Herz des schwarzen Kontinents, in den tropischen Regenwald des Kongo-Beckens, begibt sich der dritte Teil der BBC-Reihe über Afrika. An Wasser herrscht kein Mangel, hier drängt sich mehr Leben als irgendwo sonst am Kontinent. Doch um sich hier im Überlebenskampf zu behaupten, müssen alle, von den Waldelefanten oder Flusspferden bis hin zu den Kleinsten wie Schlangen und Fröschen, perfekt an die extremen Verhältnisse angepasst sein. Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, badet das Flusspferd genüsslich in der Brandung, die Rotbüffel und Elefanten lassen sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen, es kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und ein Tier nach dem anderen kehrt bald ins Dickicht zurück.

21:55
Betrügen leicht gemacht: Wie EU-Gelder in Osteuropa versickern

In Südosteuropa ist die EU sehr sichtbar: Es gibt kaum eine Brücke, Straße oder Schule ohne blaue Flagge mit gelben Sternen. Mit Milliardenbeträgen fördert die EU hier Projekte. Das meiste Geld fließt in Landwirtschaft, Strukturaufbau, Sozial- und Bildungsprojekte - ein Geldsegen mit Schattenseiten. Denn Regierende wie Andrej Babis (Tschechien), Viktor Orbán (Ungarn) und Liviu Dragnea (Rumänien) nutzen die EU-Fördermittel auch, um ihre Macht auszubauen. Die EU fördert indirekt Europas Autokraten. Auf einer Reise durch die drei Länder recherchieren die Gestalterinnen Britta Hilpert und Eva Schiller, wie regierende Politiker EU-Gelder für sich nutzen, am Rande oder jenseits der Legalität. Wie zum Beispiel in Ungarn der rechtspopulistische Viktor Orbán Ausschreibungen zum Vorteil seiner Günstlinge so gestalten lässt, dass sie stets gewinnen und damit ein Medienimperium finanzieren, das seinen politischen Zielen dient. Wie in Tschechien der liberale Premierminister Andrej Babis, einer der reichsten Männer des Landes, die Fördermittel zu seinen persönlichen Gunsten ausreizt und ausweitet. Und wie in Rumänien der allmächtige sozialdemokratische Parteichef Liviu Dragnea EU-Fördermittel von den Ärmsten der Armen in seine Parteibasis umlenkt, um eine breite Basis für seine sogenannten Justizreformen zu schaffen - die ihn persönlich vor dem Gefängnis bewahren sollen. Die EU scheint dabei relativ machtlos. Die Mitgliedsländer sollen vor allem selbst die Verteilung der Mittel organisieren und kontrollieren - doch wenn die Regierung eines Landes an straffer Kontrolle selbst kein Interesse hat, dann wird es schwer. Der zuständige EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger fordert, die Rechtsstaatlichkeit müsse als Bedingung für EU-Förderungen gewährleistet sein. Für eine solches Vorhaben wäre aber eine Einstimmigkeit nötig: Am großen Tisch der EU-Entscheider müssten also auch Tschechien, Ungarn und Rumänien dafür stimmen.

22:30
WAHL19: Runde der WahlbeobachterInnen

ORF-III-Schwerpunkt zur EU-Wahl 2019.

23:20
CIVIS Medienpreis 2019

Es geht um Menschen aus unterschiedlichen Kulturen - und darum, wie sie friedlich zusammen leben können: CIVIS, Europas wichtigster Medienpreis für Integration, zeichnet Projekte aus, die einen herausragenden Beitrag zu Integration und kultureller Vielfalt leisten. Wie sieht die Lebensrealität von Migranten aus? Welche Möglichkeiten haben sie, am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen? Der CIVIS Medienpreis will die elektronischen Medien in Europa für solche Fragen sensibilisieren. Denn als Beobachter und Berichterstatter bilden sie den gesellschaftlichen Wandel nicht nur ab, sondern gestalten ihn auch mit. In sechs Bereichen - Cinema, TV, Digital und andere - und mehreren Kategorien wird der Preis vergeben. ORF III überträgt die Gala aus dem Auswärtigen Amt in Berlin. Es moderieren Pinar Atalay (ARD), Siham El-Maimouni (WDR), Cherno Jobatey (ZDF) und Reiner Reitsamer (ORF III).

00:40
Fernsehen wie damals
01:25
Fernsehen wie damals
01:55
Kongo - Das starke Herz der Wildnis

Ins immergrüne Herz des schwarzen Kontinents, in den tropischen Regenwald des Kongo-Beckens, begibt sich der dritte Teil der BBC-Reihe über Afrika. An Wasser herrscht kein Mangel, hier drängt sich mehr Leben als irgendwo sonst am Kontinent. Doch um sich hier im Überlebenskampf zu behaupten, müssen alle, von den Waldelefanten oder Flusspferden bis hin zu den Kleinsten wie Schlangen und Fröschen, perfekt an die extremen Verhältnisse angepasst sein. Das Kongobecken umfasst ein Gebiet von der Größe Indiens und erstreckt sich über mehrere Staaten Zentralafrikas. Der Urwald ist hier so dicht, die Vegetation erzeugt so viel Wasserdampf, dass 95 Prozent des Regenwassers aus dem Wald selbst stammen. Der Fluss Kongo, in dem dieses Wasser letztendlich zusammenläuft, ist der wasserreichste Afrikas und stürzt auf seinem Weg nach Westen in spektakulären Kaskaden durch eines der letzten unerforschten Gebiete auf unserem Planeten. Am Strand von Loango in Gabun, wo der Urwald bis an den Atlantischen Ozean reicht, badet das Flusspferd genüsslich in der Brandung, die Rotbüffel und Elefanten lassen sich die salzige Seeluft um die Nasen wehen, es kommt nahezu Urlaubsstimmung auf. Doch auch die Tiere wissen, dass diese entspannten Momente die Ausnahme sind. Ihr Leben ist untrennbar mit dem Regenwald verbunden, und ein Tier nach dem anderen kehrt bald ins Dickicht zurück.

02:45
Namibias Erdmännchen

Sie sind die Stars der Kalahari: Ihre natürliche Komik begeistert, ihr genial organisiertes Sozialleben beschäftigt die internationale Forschung seit Jahrzehnten. Die Dokumentation von Virginia Quinn (deutsche Bearbeitung: Caroline Haidacher) zeigt das turbulente Alltagsleben der gestreiften Wüstenkobolde - mit einzigartigen Aufnahmen, die mit Spezialkameras aufgenommen wurden. Sie sind unbändig, neugierig, immer auf der Hut -und bestens organisiert. Nichts im Erdmännchen-Leben bleibt dem Zufall überlassen. Die Aufgaben sind unter den Mitgliedern der Gemeinschaft klar verteilt: sei es, Wache zu stehen, Futter zu organisieren oder sich um die Jungen zu kümmern. Ein faszinierender Einblick in das turbulente Leben eines Erdmännchen-Clans.

03:30
Fernsehen wie damals
04:15
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

05:05
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.