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ARTE
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Maja Dielhenn
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Marion Glaser, Malika Rabahallah... Diese Station ihrer kulinarischen Italienrundreise führt Sarah Wiener in die Toskana – in das Land der Zypressen. Sie lernt die Herzlichkeit der Bewohner kennen und kostet die weißen Feigen aus Carmignano, das Steak vom weißen Chianina-Rind und den weißen Wein Vernaccia di San Gimignano. Ihren Gästen kredenzt sie ihre persönliche Interpretation der toskanischen Küche, doch dann heißt es Abschied nehmen. Ciao Italia! Ciao Sarah! , Online verfügbar von 17/08 bis 24/08.
09:25
R: Olivier Julien... Am 26. April 1986 ereignet sich in Tschernobyl die bisher schwerste nukleare Havarie aller Zeiten. Im März 2011 erschüttert die Unfallserie von Fukushima die Welt. Bis heute wirken die Folgen dieser Katastrophen weiter fort. Nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl wurde die Region mit einem Radius von 30 Kilometern um den havarierten Reaktorblock zum Sperrgebiet erklärt. Zwei Städte und zahlreiche Dörfer wurden evakuiert, 250.000 Menschen umgesiedelt. Auf dem Gebiet jenseits dieser Todeszone, in den sogenannten schwach kontaminierten Siedlungsgebieten, konnten die Menschen selbst entscheiden, ob sie bleiben oder gehen. Doch was weiß man eigentlich über diese Grauzonen? 30 Jahre nach Tschernobyl und fünf Jahre nach Fukushima ist es an der Zeit, sich mit den langfristigen Folgen von Reaktorunfällen auseinanderzusetzen und die Erfahrungen der Betroffenen wissenschaftlich zu untersuchen. Was genau ist ein kontaminiertes Gebiet? Und wie sieht ein Leben in solch einem Gebiet aus? Welchen Gefahren sind die Bewohner konkret ausgesetzt? Menschen aus drei geografisch sehr unterschiedlichen Regionen in Weißrussland, Norwegen und Japan schildern ihren Alltag in radioaktiv verseuchter Umgebung – ein Leben, in dem sich Gewissheiten relativieren und wo selbst die Wissenschaft immer noch an ihre Grenzen stößt.
10:55
R: Cécile Denjean
11:50
R: Pierre-François Didek
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
14:00
I: Karin Viard, Nicolas Duvauchelle, Nadia Barentin, Patrick Fierry, Catherine Hosmalin, Jean-Noël Brouté, Dani, François Bureloup, Elise Otzenberger, Adele Bonduelle; S: Pierre Pinaud; R: Pierre Pinaud... Radioseelsorgerin Mélina (Karin Viard) spendet ihren Hörern allabendlich Trost. Privat kämpft sie gegen die Dämonen der Vergangenheit., Sie hat für alle Probleme ein offenes Ohr und spricht ihren Hörern Mut zu. Wenn Mélina (Viard) am Abend auf Sendung geht, dann wird sie zur souveränen Ratgeberin in Liebesfragen und Lebenskrisen. Nur ihre eigenen Probleme kriegt sie nicht in den Griff. Mélina, die eigentlich Claire Martin heißt, geht ihren Mitmenschen am liebsten aus dem Weg, sie hat Angst vor Bazillen und neigt zu übertriebener Ordnung. Wie sich herausstellt, ist die beliebte Radioseelsorgerin auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter, von der sie als Kleinkind verlassen wurde. Ein Privatdetektiv liefert schließlich den entscheidenden Hinweis: Die unverblümte Joëlle (Nadia Barentin, †?2011) lebt in einem Pariser Vorort – unter sozialen und hygienischen Verhältnissen, die das Leben der neurotischen Einsiedlerin nachhaltig erschüttern. Ohne dass die Mutter etwas ahnt, knüpft Claire Kontakt zu ihr und ihrer Patchworkfamilie. Und dann verliebt sich ausgerechnet Joëlles „Nenn-Enkel“ Lucas (Nicolas Duvauchelle) in sie… Ticks und Macken der kontaktscheuen Moderatorin sorgen zwar für Situationskomik, doch Regisseur Pierre Pinaud zieht die Ängste und Nöte seiner Antiheldin nie ins Lächerliche. Dass der Balanceakt gelingt, liegt auch an der wunderbaren Karin Viard, die ihre Rolle mit Würde und Selbstironie verkörpert. Unterstützt wird sie dabei von einem sensiblen Drehbuch, das die gängigen Klischees souverän vermeidet. Auf so kluge und erfrischend unsentimentale Art hat selten ein Film die Erwartungen der Zuschauer enttäuscht.
15:25
R: Francois Chayé
15:50
R: Xavier Lefebvre... Die Region Franche-Comté liegt im Osten Frankreichs zwischen dem Juramassiv und den Vogesen. Obwohl sie eine der kleinsten Regionen des Landes ist, bietet sie viel Charakter und viel wilde, unberührte Natur. In dem kleinen Städtchen L'Isle-sur-le-Doubs, zwischen dem Fluss Doubs und der Eisenbahnlinie gelegen, befindet sich das Atelier eines außergewöhnlichen Künstlers: Patrick hat als echtes Kind der Region eine Vorliebe für deren industrielles Erbe und schafft aus Altmetall und anderen Recyclingmaterialien fantasievolle Skulpturen. Die Zitadelle von Besançon, die seit 2008 zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt, beherbergt unter anderem einen Zoo. Mélanie ist dort als Tierärztin tätig und leistet einen Beitrag zum Erhalt bedrohter Arten wie beispielsweise des Schwarzweißen Vari aus Madagaskar. In Fontain unweit von Besançon kreiert das Designertrio Ibride ausgefallene Möbel, zu denen die Gestalter sich von der Natur der Franche-Comté inspirieren lassen. Ihre Werke finden heute weltweit Absatz. Nahe der Schweizer Grenze, in Labergement-Sainte-Marie, produzieren der Käsermeister Bernard und der Veredler Claude einen der besten Comté-Käse der Region. Im Reifekeller des Fort Saint Antoine ruhen nicht weniger als 100.000 Laibe des beliebten Hartkäses. Die Gegend um das Städtchen Arbois im Département Jura ist für ihren Weinbau bekannt. Evelyne und Pascal keltern hier aus biologisch angebauten Trauben einen zu 100 Prozent natürlichen Wein. In Baume-les-Messieurs, das als eines der schönsten Dörfer Frankreichs gilt, kreiert Marie aus Naturmaterialien kleine Figuren – die Drôlipathes erinnern an die Feen aus der Sagenwelt der Franche-Comté. Unweit der höchsten Gipfel des französischen Juragebirges öffnet in Les Bouchoux Robert dem Zuschauer die Türen zu seiner Werkstatt, in der er traditionelle Holzschindeln herstellt.
16:45
Bunt und voller Leben. So sollte sie eigentlich sein – eine Wiese. Doch die Realität sieht oft ganz anders aus. Die meisten Wiesen in Deutschland werden intensiv landwirtschaftlich genutzt. Das heißt, sie werden immer häufiger abgeerntet und stark gedüngt. Denn Wiesen sind die Basis für die Produkte, die Verbraucher in immer größeren Mengen fordern, beispielsweise Fleisch, Milch und Käse. Das Resultat sind artenarme Grünflächen. Doch was bedeutet das? Was sind die Folgen dieser Entwicklung? Auf der Suche nach Antworten besuchen die Xenius-Moderatoren Emilie Langlade und heute ein europaweit einzigartiges Langzeitprojekt in Jena. Denn dort befindet sich auf 100.000 Quadratmeter ein riesiges Freiluftlabor. Die Idee: Die Forscher haben die Wiese dort in rund 90 Parzellen aufgeteilt und unterschiedlich bestellt, mal artenarm und mal artenreich. Auf der einen Parzelle darf beispielsweise nur Klee wachsen. Ein paar Meter weiter befindet sich eine Wiese mit Dutzenden Pflanzenarten. Welchen Einfluss haben die Pflanzenarten auf die Prozesse im Boden? Was macht eine besonders gute Wiese aus? Das wollen sie hier herausfinden. Xenius begibt sich auf Spurensuche und hilft den Wiesenforschern bei der Arbeit. , Online verfügbar von 17/08 bis 15/11, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Stéphane Correa... Im äußersten Südwesten Frankreichs trifft das Pyrenäen-Gebirge am Golf von Biskaya auf den Atlantischen Ozean. Hier befindet sich der französische Teil des Baskenlandes. Im 19. Jahrhundert entdeckten Kaiser Napoleon III. und seine Frau Eugénie das heilsame Klima der Region. Sie machten das Städtchen Biarritz zu einem renommierten Seebad, das für Adel und Großbürger aus ganz Europa zum Anziehungspunkt wurde. Aber auch das Landesinnere zog zahlreiche Sommergäste an, die die malerischen Dörfer und die frische Bergluft zu genießen wussten.
17:40
R: Gil Kebaili, Evrard Wendenbaum
18:35
R: Ralf Blasius... Im zweiten Teil seiner Expedition begibt sich Geologe Colin Devey auf die Fährte eines urzeitlichen Ozeans – der Tethys. Denn es ist dieses sagenhafte Urmeer, das mit der Entstehungsgeschichte vieler zentraleuropäischer Landschaften in Verbindung steht. Unter ihnen sind so besondere Naturräume wie das Elbsandsteingebirge, das Flussdelta der Donau, die Wüste von Tabernas in Spanien oder die Alpen. Colins erste Etappe ist das Elbsandsteingebirge mit seinen bizarren Gesteinsformationen. Die Entstehungsgeschichte des Sandsteins begann in den flachen Uferbereichen des Tethysmeeres, das vor hundert Millionen Jahren Europa bedeckte. Riesige Meeressaurier waren in diesem Meer heimisch, genauso wie die Vorfahren heutiger Meeresschildkröten, Haie und Krokodile. Das Matterhorn gehört zu den höchsten Bergen der Alpen. Seine markante Form macht es zu einem der bekanntesten Monumente der Natur. Erdgeschichtlich gesehen besteht es aus verschiedenen Kontinentalplatten, die übereinander geschoben wurden in einer Zeit, als Teile von Afrika mit Europa kollidierten. So lässt sich anhand der Naturgeschichte des Berges die Entstehung der Alpen zurückverfolgen. Am Fuße des berühmtesten Vulkans der Erde liegen die Ruinen einer alten Stadt – Pompeji. Es war im Jahre 79, als der Vesuv nach einer Explosion seine direkte Umgebung unter einer meterdicken, heißen Aschewolke begrub. Der römische Gelehrte Plinius der Jüngere beobachtete die Vorgänge und beschrieb sie. Hier, wo Menschen die Kraft der Naturgewalten erstmals analytisch betrachteten, endet unsere Expedition durch die Naturgeschichte Europas. , Online verfügbar von 17/08 bis 24/08; Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
Wenn die Trauminsel der Deutschen zum Albtraum wird., Der Fall eines Hamburgers, dessen Villa im mallorquinischen Playa de Palma durch Roma besetzt und ausgeplündert wurde, machte im Januar Schlagzeilen. Nun hat die spanische Zentralregierung auf die Berichterstattung reagiert – und will mit einem neuen Gesetz schärfer gegen Hausbesetzer vorgehen. Doch Polizisten wie Carlos Orozco bezweifeln, dass sich die Missstände ändern werden. In seiner Gemeinde Marratxí, einem Vorort der Hauptstadt Palma, sind mehr als dreißig Häuser besetzt, für Orozco ein soziales Problem. Laut einer Studie leben in Spanien rund 270?000 Menschen in besetzten Domizilen, neben linken Hausbesetzern auch arme Familien.
20:15
I: Louis Hofmann, Alexander Held, Stephan Grossmann, Max Riemelt, Langston Uibel, Enno Trebs; S: Nicole Armbruster, Marc Brummund; R: Marc Brummund... Drama mit Louis Hofmann („Dark“)., Juni 1968: Weil der 14-jährige Wolfgang (Hofmann) gegen seinen Stiefvater (Uwe Bohm) aufmuckt, steckt der ihn kurzerhand ins Erziehungsheim. Die Diakonie Freistatt, südlich von Bremen im Wietingsmoor gelegen, entpuppt sich als Hölle auf Erden. Die „Zöglinge“ müssen als Torfstecher schuften. „Oberbruder“ Wilde (Stephan Grossmann) prügelt bei Ungehorsam drauflos, „Hausvater“ Brockmann (Alexander Held) bestraft lieber die ganze Gruppe und überlässt ihr die Züchtigung des Schuldigen. Mit unablässiger Rebellion erringt Wolfgang den Respekt der anderen, verroht aber selbst immer mehr… In der flirrenden Optik alter Super-8-Filme und mit facettenreichen Figuren entwirft Marc Brummund in seinem Kinoregiedebüt ein schockierendes Bild des „gutbürgerlichen“ 60er-Jahre-Deutschland., , Produktion: Zum Goldenen Lamm Filmproduktion, SWR, WDR, SR, NDR, ARTE, Online verfügbar von 17/08 bis 16/09.
21:55
R: Pascal Forneri... Als Sängerin der Band Blondie wurde Harry (73) zu einer Ikone der Punkbewegung. Doch dass sie mit dem Erfolg Teil des Mainstreams wurde, belastete sie. Ein Porträt., Erstausstrahlung.
22:50
R: Stephen Kijak... Zum Jubiläum begleitete Stephan Kijak die weltweit erfolgreichste Boyband über zwei Jahre., Ein Gespräch mit der Therapeutin, die Rückkehr ins Elternhaus, gemeinsame Ausflüge ins Grüne: Die Doku gibt überraschend private Einblicke in das Leben der mittlerweile 38- bis 46-jährigen „Jungs“, die um die Jahrtausendwende die Mädels reihenweise um den Verstand brachten. Im März 2017 starteten sie eine permanente Show in Las Vegas, daneben arbeiten sie am 10. Album.
00:35
R: Loic Prigent... Wie kleiden sich Kerle von heute? Und gibt es überhaupt noch Männer mit Stil? Eine humorvolle Annäherung von Loic Prigent., Von Königen in Stöckelschuhen über edle Dreiteiler bis zu den Kapuzenpullis der Antifa, die längst Mainstream geworden sind: Loic Prigent zeigt, wie sich die Männermode in den letzten 300 Jahren verändert hat. Und er schaut sich auf der Modewoche in Paris um und checkt, was den Mann mit „Stil“ ausmacht. Was ist zu viel, was ist einfach nur langweilig? Wann ist sexy, wann elegant, wann sportlich angesagt? Und wie viel verrät man durch die Wahl des Outfits und der Accessoires von sich selbst? Prigent taucht ein in eine Welt der Exzentrik, und er fragt sich, warum ausgerechnet Fußballstars wie David Beckham ihre Klamotte so ernst nehmen und zu wahren Stilikonen geworden sind.
00:50
ARTE Journal
01:10
I: Marco Hofschneider, Julie Delpy, Klaus Abramowsky, René Hofschneider, Hanns Zischler, André Wilms, Delphine Forest; S: Agnieszka Holland; R: Agnieszka Holland... In der Maske des Feinds überlebt ein Jude das Dritte Reich., Auf der Flucht in Russland wird der Jude Salomon (Marco Hofschneider) von der Wehrmacht aufgegriffen. Er überlebt, weil er sich als von den „Bolschewiken“ verschleppter „Volksdeutscher“ ausgibt. Aus Salomon wird Jupp, der Liebling der Kompanie… Wahre Geschichte, ausgezeichnet mit dem Golden Globe. Produzent Artur Brauner wird heute 100, im Anschluss läuft ein Porträt des „Unerschrockenen“., , Produktion: Central Cinema Company Film, Les Films du Losange.
03:00
R: Daniel Münter
03:45
Erstausstrahlung.
04:30
R: Fabrice Maruca
05:00
Best of ARTE Journal
05:40
S: John Dickie, Lucio Mollica, Vania del Borgo; R: Jesus Garces Lambert
07:10
R: Martina Treusch... In jeder Sekunde prasseln Milliarden Neutrinos als Teil der kosmischen Strahlung auf uns ein – und durchdringen uns, ohne dass wir etwas davon merken. Woher kommen sie? Mit einem riesigen Detektor am Südpol wollen Forscher die geisterhaften Teilchen jetzt dingfest machen.
08:00
R: Daniel Duncan... Die Wind River Range ist der höchste Gebirgszug der Rocky Mountains im Westen des US-Bundesstaates Wyoming. Er erstreckt sich über circa 160 Kilometer von Nord nach Süd. Das imposante Gebirgsmassiv zählt etwa 30 Viertausender. An kaum einem anderen Ort in den USA findet man eine ähnlich unberührte Wildnis. Der größte Teil des Gebirgsmassivs wird durch den 1964 verabschiedeten Wilderness Act geschützt, und seine riesigen Wälder sind Teil des Größeren Yellowstone-Ökosystems. David Yetman und sein Kamerateam besuchen ehemalige Kohlebergwerke und Geisterstädte, die schon vor Jahrzehnten von ihren Bewohnern verlassen wurden. Zu Fuß wagen sie sich in urwüchsige Regionen vor. Ein Teil des Gebirgszugs gehört zur Wind River Indian Reservation. Das Reservat der Stämme der Östlichen Shoshone und Nördlichen Arapaho erstreckt sich über eine Fläche von rund 9.000 Quadratkilometern und hält zahlreiche Zeugnisse aus der Zeit der letzten Indianerkriege bereit.
08:30
R: Daniel Duncan... Der kleine Bundesstaat Ceará im Nordosten Brasiliens ist die Wiege zahlreicher einzigartiger Traditionen. In der trockenen Steppenlandschaft des Sertao, einer halbwüstenartigen Landschaft im Binnenland Brasiliens, in der nur geringe Niederschläge fallen, liefern sich die Vaqueiros, wie die Cowboys in Brasilien genannt werden, ein ungewöhnliches Rodeo. An der Küste Cearás fahren die Fischer auch im 21. Jahrhundert mit einfachen Holzbooten aufs Meer hinaus. Zu den Schätzen des Bundesstaates zählen der bedeutendste religiöse Schrein Brasiliens, die letzten – und sehr berühmten – Spitzenklöpplerinnen sowie Tropenfrüchte in Hülle und Fülle.
08:55
R: Daniel Duncan... Kolumbien liegt im Nordwesten des südamerikanischen Kontinents und grenzt an den Atlantischen und an den Pazifischen Ozean. Die westliche Hälfte des Landes wird von den Anden dominiert, während der südöstliche Teil schon zum Amazonasgebiet gehört. Das Team um David Yetman reist von der Küste aus in das Landesinnere und dann Richtung Süden, um die beeindruckende kulturelle und landschaftliche Vielfalt Kolumbiens zu erkunden. In Cartagena an der Karibikküste gibt es noch eine erhaltene spanische Festung aus der Kolonialzeit zu entdecken, während man am Amazonas auf Ureinwohnersiedlungen trifft. Das Filmteam besucht ein Dorf, in dem die Nachfahren geflohener schwarzafrikanischer Sklaven leben. Und in der Hauptstadt Bogotá sind jeden Sonntag 120 Straßenkilometer für motorisierte Fahrzeuge gesperrt und gehören ganz den Fahrradfahrern.
09:20
R: Ines Possemeyer
10:05
Ein Leben ohne Mate ist im Land der Gauchos unvorstellbar. 250 Millionen Kilogramm Mate-Tee werden jährlich allein in Argentinien hergestellt. Mate hat seine Wurzeln bei den Indios, die die wild wachsenden Mate-Blätter tief im Urwald Lateinamerikas suchten. Doch der Anbau des Yerba-Baums blieb lange Zeit ein Geheimnis und die Herstellung von Mate-Tee war so schwierig und teuer, dass man Yerba Mate das Grüne Gold der Indios nannte. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts war es möglich, die Bäume auch industriell anzubauen. Um zu erzählen, wie das Geheimnis des Anbaus gelüftet wurde, unternimmt 360° Geo Reportage eine 800 Kilometer lange Reise vom äußersten Norden Argentiniens bis nach Paraguay. Hier, in der Provinz San Pedro, lebt der Yerba-Mate-Produzent Klaus Neumann, Urenkel von Fritz Neumann, der die Geschichte des Mate-Baums Anfang des 20. Jahrhunderts buchstäblich revolutionierte: Neumann wanderte 1888 von Breslau nach Paraguay aus und konnte das Geheimnis um die Keimung der Yerba-Mate-Samen ergründen. Er begann erstmalig mit der Pflanzung von Yerba-Mate-Plantagen, die sich in Windeseile über Paraguay und Nordargentinien ausbreiten sollten. Seitdem ist der Siegeszug des bitteren Getränks, dessen vitalisierende und auch gesundheitsfördernde Eigenschaften auch wissenschaftlich bewiesen sind, nicht aufzuhalten. Heutzutage ist Mate aus dem Leben der Argentinier nicht mehr wegzudenken, Jung und Alt identifizieren sich mit dem Getränk. Wenn es um die Zubereitung eines guten Mate-Tees geht, kann jeder Argentinier, ähnlich wie bei der Aufstellung der Fußballnationalmannschaft, endlose und sehr unterschiedliche Vorträge halten ...
11:00
R: Jean-François Barthod
11:45
R: Volker Schmidt-Sondermann... Um die rätselhaften Wolfswanderungen zu verstehen, verfolgten Forscher über vier Jahre drei Einzelgänger. Die Doku stellt ihr Schicksal mit dressierten Tieren eindrucksvoll nach. Ligabue bricht in Italien auf, Alan aus Ostdeutschland wird in Weißrussland plötzlich zum Gejagten.
12:25
R: Volker Schmidt-Sondermann... Teil zwei der Doku über Isegrim zwischen Mythos und Forschung., Ein Europa ohne Grenzen: Für den slowenischen Wolf Slavko ist es Realität. Triest, Ljubljana, Klagenfurt und Verona sind Stationen seiner Wanderschaft. Außerdem folgt die eindrucksvoll inszenierte Tierdoku dem Rüden Alan auf seinem Weg von der Lausitz aus gen Osten, unter anderem durch den polnischen Biebrza-Nationalpark. – Hier werden Wölfe weder verharmlost noch dämonisiert.
13:10
R: Anna-Reeta Eksymä, Edward Kojonen
13:55
R: Anna-Reeta Eksymä, Edward Kojonen
14:40
R: Gieri Venzin, Tilman Remme... Das Matterhorn gehört zu den markantesten Bergen unseres Planeten. Im Juli 1865 kommt es zur Erstbesteigung durch eine britisch-schweizerische Seilschaft. Doch beim Abstieg verliert der erst 19-jährige Douglas Hadow den Halt und reißt drei Männer mit sich in die Tiefe. War es ein Unfall, Sabotage, Mord? 150 Jahre nach der Katastrophe am Berg untersucht die Dokumentation Tatort Matterhorn eines der letzten großen Rätsel der Alpen. Die Überlebenden – der ehrgeizige Brite Edward Whymper und die beiden Schweizer Peter Taugwalder und sein Sohn Peter junior – schaffen es, heil ins Tal zu gelangen. Doch schnell kommt es zu Gerüchten. Mal heißt es, Taugwalder senior habe bewusst ein zu dünnes Seil gewählt und das sei dann gerissen. Und manche behaupten, Edward Whymper hätte das Seil bewusst zerschnitten, um sein eigenes Leben zu retten.
16:10
R: Christopher Gerisch, Kay Siering... Zweiteilige Doku über das Inselreich und Traumziel am anderen Ende der Welt., 35 Mio. Schafe auf 4 Mio. Einwohner, Vulkane, Gletscher, Regenwald und Südseestrand:Neuseelands urwüchsige Landschaften waren Kulisse von Filmen wie „Herr der Ringe“ oder „Das Piano“. Ein Team erkundet Nord- und Südinsel, trifft Goldsucher und Geologen, Wildwasser-Rafter und Naturschützer, Schafzüchter und Walforscher. Ein inforeicher Schöne-Bilder-Trip.
16:50
Erstausstrahlung.
17:45
R: Tilman Remme... Das Rätsel um den ersten Flug treibt Luftfahrthistoriker John Brown um. Wer war tatsächlich der erste Motorflieger? Die Brüder Wright anno 1903 (wie es in den Geschichtsbüchern steht) oder bereits 1901 der unbekannte deutsche Auswanderer Gustav Weißkopf? Brown wittert eine Verschwörung. Terra X hakt nach.
18:40
R: Marie Villetelle... Im Norden der Gascogne, im Département Landes, erstreckt sich die hügelige, von der Landwirtschaft geprägte Region Chalosse. In der Gascogne sind Rinder sowohl kulinarisch als auch als Unterhaltungsfaktor ein wichtiger Teil der Tradition. Der Course Landaise, eine unblutige Variante des Stierkampfes, wird nicht mit Stieren, sondern mit Kühen ausgetragen – ein spektakulärer und gefährlicher Wettkampf zwischen Mensch und Tier. Beim Springen oder Ausweichen kommt es ganz auf die Geschicklichkeit und Schnelligkeit des Teilnehmers an. Die kulinarische Tradition der Gascogne ist ein wichtiger Bestandteil der französischen Küche. Typisch ist der Gebrauch von Entenfett, es ersetzt Öl und Butter beim Kochen. Auf den saftigen, würzigen Wiesen grasen die Chalosse-Rinder drei Jahre lang, bevor sie geschlachtet werden. Besonders gut schmeckt das Rindfleisch, wenn es in Entenfett gebraten wird, wie bei der Daube de Gascogne, einem marinierten Rinderragout. Die Enten und Gänse der Region werden in Form von Stopfleber, Confit, Magret und Schmalz gegessen. Die Merveilles, in Entenschmalz frittiertes Gebäck, zählen auch zur Esstradition. Die Überraschung bildet die Kiwi de l'Adour. Sie wurde vor Jahrzehnten aus Neuseeland eingeführt und gedeiht hier prächtig. Caroline Larbere ist jung und sportlich. Sie ist die einzige Frau, die beim Course Landaise, dem unblutigen aber gefährlichen Stierkampf, teilnimmt. Am Wochenende hat sie ihren bisher wichtigsten Auftritt. Mutter Annie versorgt die Großfamilie mit den traditionellen Gerichten der Region. Schwester Stéphanie, Besitzerin eines Modeladens, kann ihrer Mutter nur am Wochenende beim Kochen helfen.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Werner Schüssler... Der 60-jährige Kalifornier Mark Shelley hat das Image eines Öko-Rebellen. Sicher auch deshalb, weil er in den USA als einer der Ersten im oft verklärenden Tierfilm-Genre ökologische Bewusstseinsbildung betrieb. In seinem vorläufig letzten Projekt beschäftigt er sich mit den in der Nähe seines Wohnorts lebenden, stark gefährdeten Seeottern. Er gibt Einblick in das Rehabilitationsprogramm des Monterey Bay Aquarium, das verletzte Otter und verwaiste Otterbabys aufpäppelt und auf ihre Auswilderung vorbereitet. Erst bei der Auswilderung zeigt sich dann, ob sie in Freiheit überlebensfähig sind und wieder selbstständig Nahrung finden können. Für Shelley bedeutet sein Film eine Zerreißprobe: Als Filmemacher sieht er zwar seine aufklärende und ein waches Bewusstsein schaffende Funktion und deren Bedeutung, ist sich aber gleichzeitig im Klaren, dass er mit seinen Bildern den Lebensraum der Tiere preisgibt und sie damit erneut gefährdet. So reift während der Dreharbeiten seine Entscheidung, aus dem Filmgewerbe auszusteigen. Das Porträt des Tierfilmers zeigt auch dessen Beziehung zu seiner 15-jährigen Tochter. Der Kalifornier möchte den Teenager für die Tierwelt seiner Heimat begeistern und gleichzeitig für die Verantwortung des Planeten gegenüber sensibilisieren. In persönlicher Konsequenz heißt das für Shelley, eine eigene Landwirtschaft aufzubauen, nämlich auf der Basis von nachhaltiger Lebensmittelproduktion und Selbstversorgung. , Online verfügbar von 18/08 bis 25/08.
20:15
R: Robin Dashwood... Ursprünge der Zivilisation, anschaulich beleuchtet in einer 4-tlg. Reihe. Auftakt. „Wir bauen“., Die ersten Dörfer, Gemeinden und Städte der Welt entstanden im Nahen Osten, im Südosten der heutigen Türkei und im Irak (o.). Kulturelle Schmelztiegel, die den Erfindungsgeist beflügelten, Fortschritt und Innovation möglich machten. Im 2. Teil „Wir kämpfen“ um 21.05 definiert Gesellschaftsforscher Peter Turchin Kriege als „kreative Zerstörung“. Forts. am 25.8., Erstausstrahlung.
21:05
R: Tomasz Cebula... An der kulturellen Durchmischung des antiken Mesoamerika, also dem Gebiet der heutigen Staaten, Belize, Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Costa Rica, lässt sich exemplarisch beobachten, wie zerstörerische Kriege zivilisatorische Entwicklungen vorantreiben können. Da das fruchtbare Land knapp war, führte das erste Betreiben von Ackerbau und Viehzucht im mexikanischen Oaxaca-Tal zu Rivalitäten, Angst und Blutvergießen. Die anarchische Frühphase der landwirtschaftlichen Entwicklung gehört zu den blutigsten Epochen der Menschheitsgeschichte. Um sich zu schützen, befestigten die Bauern ihre Dörfer und bildeten bewaffnete Gruppen. Die größte Siedlungsanlage des Oaxaca-Tals war die hoch auf einer Bergkuppe erbaute und das gesamte Tal überschauende Festungsstadt Monte Albán, die das religiöse Zentrum der Zapoteken wurde. Das Sicherheitsbedürfnis und Machtstreben der Bewohner brachte die erste wahrhafte Zivilisation Altamerikas hervor: den zapotekischen Staat. Die Anfänge der Besiedlung von Monte Albán liegen nach bisherigen Erkenntnissen im 8. Jahrhundert vor Christus. Erhalten sind umfangreiche Reste von Wohn- und Kultbauten, ein Observatorium, Grabkammern mit Skulpturen und Wandmalereien. 1987 wurde Monte Albán ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Bald nach der Gründung Monte Albáns musste sich die straff organisierte Kriegergesellschaft einer noch stärkeren Macht beugen: Die Stadt wurde von Kriegern aus Teotihuacán erobert. Mit Expansionszügen bis hin zum Maya-Tiefland im Dschungel des heutigen Guatemalas avancierte Teotihuacán zur regionalen Supermacht. Auf Gewalt und Zerstörung folgte ein goldenes Zeitalter von Frieden und Ordnung. , Erstausstrahlung.
22:00
R: Dana Berry... Sie ist die schnellste Raumsonde, die je die Erde verlassen hat, neun Jahre lang reiste sie 4,8 Milliarden Kilometer weit, um eine geheimnisvolle Welt zu entdecken: Im Januar 2006 wurde die Raumsonde New Horizons auf die Reise zu Pluto geschickt – den am weitesten entfernten Planeten, den die Menschheit je angesteuert und erforscht hat. Im Juli 2015 sammelte sie schließlich bei einem mehrstündigen Überflug wichtige Informationen zu Geologie und Landformen sowie zur Atmosphäre des Zwergplaneten und seines größten Mondes Charon. Dieser macht etwa zehn Prozent der Masse Plutos aus. Seine schiere Größe lässt Rückschlüsse auf eine gewaltsame Entstehung des Planeten Pluto zu. Der Film Neues von Pluto basiert auf einer Analyse der umfangreichen wissenschaftlichen Daten, die in der Sonde gespeichert und seit Sommer 2015 an die Erde gesandt wurden. Darunter befinden sich atemberaubende Aufnahmen und erstaunliche Entdeckungen, die ein ganz neues, unerwartetes Bild von Pluto zeichnen: ein geologisch aktiver Himmelskörper, voller Gebirgszüge, von Eis überzogen und einer blauen Atmosphäre umgeben – eigentlich dem Mars nicht so unähnlich. Wenn man die Bilder zu einer 3D-Karte zusammensetzt, zeigt sich, dass zwei der größten Berge auf dem Pluto Eisvulkane sein könnten, die in einer jüngeren Vergangenheit noch aktiv waren. Diese sogenannten Kryovulkane speien keine glutflüssige Lava, sondern Substanzen wie Methan, Kohlenstoffdioxid, Wasser oder Ammoniak, die im Inneren des Planeten in gefrorenem Zustand vorkommen. Die New Horizons ist derzeit auf dem Weg zu ihrem nächsten Ziel, das noch hinter Pluto liegt: dem Kuipergürtel-Objekt PT-1, ein ovaler Körper von 45 Kilometern Durchmesser, der wahrscheinlich den Pluto-Monden Hydra und Styx ähnelt. Das Rendezvous mit PT-1 ist für Januar 2019 geplant. Bis dahin wird die New Horizons über eineinhalb Milliarden Kilometer von Pluto entfernt sein.
23:45
ARTE Journal
00:05
R: David Upshal... Porträt der ersten, größten und vielleicht auch tragischsten Ikone der Popkultur., „Vor Elvis war nichts“, sagte John Lennon. Mit vielen Archivaufnahmen zeichnet die Doku eine Biografie nach, wie sie unwahrscheinlicher kaum sein könnte: Elvis Aufstieg zum Rockrebellen, Sexsymbol, Megastar – und wie er als Karikatur seiner selbst zugrunde ging.
01:40
R: Marty Pasetta
03:35
R: Katrin Sandmann... Im sonnigen US-Bundesstaat Florida checkt Julia Held die neuesten Trends des Körperkultes: Vampire Lifting, neue quälende Fitnessübungen sowie den letzten Schrei der angeblich gesunden und damit natürlich schön machenden Ernährung. Die deutsche Reporterin erfährt beim Golfen mit fröhlichen Senioren, warum nicht nur das freundliche Klima Floridas, sondern vor allem das Geld jünger und schöner macht. Und dann sieht sich die Reisende in Sachen Schönheit Nordamerikas Zukunft an: Die spricht Spanisch und hat vollkommen andere Ansichten als das All-American Cheerleading Girl darüber, was schön ist und was nicht.
04:05
R: Jean-Michel Vennemani
04:30
R: Fabrice Maruca
05:20
S: Serge July; R: Daniel Ablin... Als Reaktion auf die US-amerikanische Pop-Art entstand in Frankreich in den 1960er Jahren die sogenannte narrative Figuration. Wie die Pop-Art auch setzt sie sich kritisch mit der Konsum- und Mediengesellschaft auseinander, wobei ihre Vertreter sich eher als Antwort auf die Pop-Art denn als ihr transatlantisches Pendant verstanden. Der Maler Gérard Fromanger war in den 1960er Jahren Teil der Bewegung, welche die narrative Figuration entscheidend prägte. Für ihn ist die Malerei ein Medium, das den globalen Wandel zu visualisieren vermag und ihn begreifbar macht. Angelehnt an Picasso und Duchamp, verbindet er in seinen Werken gegenständliche mit konzeptuellen Elementen. Seine Bilder sind eine Symphonie aus sich überlagernden menschlichen Silhouetten, aus Linien, die sich suchen, vernetzen und verlaufen – und eine Symphonie der Farben, wobei Rot dominiert. Die Filmemacher Serge July und Daniel Ablin entschlüsseln die Bildsprache des Künstlers und begeben sich auf eine spannende Reise durch die moderne und zeitgenössische Kunst. Gérard Fromanger ist ein leidenschaftlicher Erzähler, der viele einflussreiche Künstler und Denker kennengelernt hat: von Jacques Prévert über Jean-Luc Godard und Eduardo Arroyo bis hin zu Michel Foucault. Die Dokumentation zeigt den Maler im Gespräch mit Kunstexperten und begleitet ihn bei der Arbeit in seinen Ateliers in Paris und in der Toskana. Darüber hinaus entsteht vom ersten bis zum letzten Pinselstrich vor laufender Kamera ein neues Gemälde.
06:15
R: Gregory Monro... Porträt über den französischen Komödianten, der auch hochpolitische Satiren drehte., In der Rolle des zerstreuten, aber liebenswerten Antihelden in „Der große Blonde mit dem schwarzen Schuh“ wurde Richard (83) bekannt. Seine Landsleute liebten diesen ungeschickten 08/15-Franzosen, mit dem sie sich identifizieren konnten. Die Doku erinnert aber auch an seine zeitkritischen, scharfen Satiren, die seine vielschichtige Persönlichkeit unterstreichen. – Mit pantomimischen Einlagen des heutigen Richard.
07:10
R: Gil Kebaili, Evrard Wendenbaum
08:05
R: Cécile Taillandier... Lucie hört RDL, den Sender für Glühwürmchen, wo sie den Ursprung eines Liedes aus dem späten 18. Jahrhundert erraten soll. In der Schule verfolgt sie eine Aufführung von Kindern, die die wichtigsten Ereignisse der Französischen Revolution nachspielen. Nun will sie mehr über Napoleon herausfinden, der ganz Europa unter seine Herrschaft zu bringen versuchte. Von der Französischen bis zur Industriellen Revolution ist es nur ein kleiner Schritt, den Lucie mit ihrer übersprudelnden Vorstellungskraft spielend bewältigt. Lucie begibt sich nun nach Charleroi in Belgien ins Bergbaumuseum Bois du Cazier, um dort ihr Wissen über die wirtschaftlichen und sozialen Umwälzungen zu vertiefen, die das 19. Jahrhundert prägten. Nach ihrer Rückkehr begreift Lucie im Spiel mit ihrer Journalistenfreundin, die für ein Geschichtsmagazin für Kinder schreibt, wie Europa Ende des 19. Jahrhunderts die Vorherrschaft über die ganze Welt gewann.
08:30
R: Claudia Marschal... Rund 87 Prozent der Kinder wissen nicht, was eine Rübe ist – so das ernüchternde Ergebnis einer Untersuchung des französischen Umwelt- und Gesundheitsverbandes ASEF aus dem Jahr 2013. Aber auch eine Reihe anderer Obst- und Gemüsesorten sind vielen Schülern laut der Studie unbekannt. Die Doku-Reihe Bunt, gesund und manchmal rund will dem ein Ende setzten. Aus der Sicht von Ananas, Zitrone, Möhre und Co. werden Kindern in jeder Folge spielerisch, dynamisch und anschaulich die Vorteile der leckeren Vitaminbomben nähergebracht. So sollen Wissenslücken geschlossen und die Vielfalt in der Ernährung aufgezeigt werden – ungesunde Essgewohnheiten haben da keine Chance! Mister Unbekannt lüftet heute das Geheimnis um die Beliebtheit der unvergleichbaren Super-Möhre und Super-Kirsche. Beide Helden haben ihre eigenen Superkräfte und helfen den Menschen Tag für Tag, wo sie nur können. Ob durch verbesserte Sehkraft oder in Form von Vitaminbomben – sie sind Freunde fürs Leben.
08:55
I: Lars Knutzon, Jasper Moller Friis, Jonas Kriegbaum, Amanda Rostgaard Phillipsen, Hannibal Harbo Rasmussen, Susanne Storm, Bebiane Ivalo Kreutzmann; R: Kaspar Munk... In den letzten zwei Folgen wird es für Sofie und Dixie noch mal brenzlig., In den letzten zwei Folgen wird es für Sofie und Dixie noch mal brenzlig. Sofie (Bebiane Ivalo Kreutzmann) kann es nicht fassen, als sich Agent Schwarz als ihr eigenes Zukunfts-Ich entpuppt: Diese kaltherzige Frau kann doch nicht sie sein?! Mit aller Macht versucht Sofie, sich und Dixie zu retten. – In Dänemark lief die auf vielschichtige Weise packende und berührende Abenteuerserie im Vorweihnachtsprogramm als eine Art Adventskalender. Demnach lautet der Titel von Folge 24 „Weihnachtswunder“ und lässt ein Happy End ahnen, obwohl das Finale an Spannung noch mal richtig zulegt… ?Letzte Folge.
09:20
I: Lars Knutzon, Jasper Moller Friis, Jonas Kriegbaum, Amanda Rostgaard Phillipsen, Hannibal Harbo Rasmussen, Susanne Storm, Bebiane Ivalo Kreutzmann; R: Kaspar Munk... Agent Schwarz hat vor, Sofies Erinnerungen an Dixie zu löschen. So soll sie in ihr altes Leben zurückkehren und ihr nicht mehr in die Quere kommen. Aber Sofie schafft es, Gefühle in ihrem späteren Ich zu wecken. Agent Schwarz lässt Sofie, Dixie und den Silberfuchs gehen. Nur Agent Grau und Agent Rot geben noch nicht auf. Dixie bittet Sofie, alleine zurückzureisen. Dann zerstört er den letzten Gyro.
09:55
Erstausstrahlung.
10:10
I: Cécile De France, Gérard Depardieu, Mathieu Amalric, Christine Citti, Patrick Pineau, Alain Chanone; S: Xavier Giannoli; R: Xavier Giannoli... Romantische Komödie mit Gérard Depardieu als Schmusebarde, Alain Moreau (Depardieu) ist einer dieser Schlagerfuzzis, die es nie bis in die Hitparaden geschafft haben. Er färbt sich die Haare, trägt Glitzeranzüge, und seine Fans sind Rentnerinnen mit Dauerwelle, die beim Samstagabend-Ball die künstlichen Hüften krachen lassen. Moreau hat einen Punkt erreicht, an dem er selbst nicht mehr weiß, ob er seinen Beruf noch liebt oder hasst. Platz für andere Dinge bleibt jedenfalls wenig. Bis zu dem Tag, an dem Marion (Cécile de France) zufällig in sein Leben tritt. Mit ihr könnte sich Alain eine Zukunft vorstellen. Aber will die deutlich jüngere Frau das auch? Verrauchte Bistros, schäbige Garderoben, Provinzdiscos mit Minibühne und schlechter Beleuchtung. Die Schauplätze dieser Romanze sind alles andere als glamourös. Regisseur Xavier Giannoli legt keinen Wert auf Schönheit, sondern auf Stimmigkeit.
12:00
R: Heinz Peter Schwerfel... Wie erzählt man Geschichten, die alle Strömungen der Kunst überdauern? Die 1936 geborene New Yorker Künstlerin Joan Jonas bespielte den US-Pavillon bei der Biennale Venedig 2015. Eine späte offizielle Anerkennung für die Pionierin der Performance- und Multimedia-Kunst, die sechsmal an der Documenta in Kassel teilgenommen hat, der weltweit wichtigsten Ausstellung für zeitgenössische Kunst. Jonas' Schaffen ist allgemein anerkannt, allerdings nur in der Kunstwelt. Der breiten Öffentlichkeit ist sie nach wie vor unbekannt – vielleicht, weil ihre Werke immer eher introspektiv und psychologisch waren als spektakulär oder aktionistisch. Und vielleicht, weil es für die marktbeherrschenden privaten Sammler zu schwierig ist, ihre Arbeiten zu zeigen. In den großen Museen der Welt dagegen sind sie vertreten: vom MOMA in New York über das Pariser Centre Pompidou bis zum Stedelijk Museum in Amsterdam. Für die Biennale Venedig schuf Joan Jonas die Installation They Come to Us without a Word, die aus verschiedenen Projektionen, Klängen, Objekten und Lichtspielen zu zentralen Themen bestand, die in ihrem Werk immer wiederkehren: Kindheit, Natur, Körper und Bewegung. Bei einer Performance mit Live-Musik des berühmten US-amerikanischen Jazz-Pianisten Jason Moran wandelte sich die Installation zu einer Art Theaterstück. Mit zahlreichen Auszügen aus Mitschnitten ihrer Performances und präzisen Aufnahmen einiger zentraler Installationen, die bei einer großen Joan-Jonas-Retrospektive im Mailänder HangarBicocca zu sehen waren, zeichnet die Dokumentation ein Bild ihres rund 50-jährigen Schaffens nach. Dabei hat sie stets Abstand zum kommerziellen Markt gewahrt. In ihrem New Yorker Atelier erläutert Jonas ihr Konzept der theatralen Performance auf der Bühne, die jegliche direkte Interaktion mit dem Publikum verweigert und so den intimen Charakter betont. Diese diskrete und zugleich starke Präsenz der Künstlerin kennzeichnet bis heute ihre sehr persönliche künstlerische Handschrift. , Erstausstrahlung.
12:25
R: Anne Wigger
13:10
R: Susanne Gebhardt
13:50
R: Susanne Gebhardt
14:35
R: Ute Hoffarth
15:20
R: Ute Hoffarth
16:05
S: Andy Thomas, Jeff Scheftel, Kevin Burns; R: Bill Harris... Kaum eine Schauspielerin wurde so zur Kunstfigur stilisiert wie die Monroe (1926–62). Vom Vorstadtmädel zur Hollywood-Ikone und zum Sexsymbol: Bill Harris lässt ihr Leben Revue passieren, Archivmaterial und Interviews zeigen, wie zerbrechlich die Filmgöttin war, die vor allem geliebt werden wollte.
17:40
R: Axel Fuhrmann... Am 25.8.2018 wäre das Musikgenie hundert geworden. Zeitlebens kämpfte der Schöpfer der „West Side Story“ darum, als Komponist ernst genommen zu werden., Rivalisierende Gangs, drei Tote, kein Happy End: Mit der „West Side Story“ brach Bernstein (†?1990) in den 50ern mit allen Konventionen des Broadway, doch das Musical wurde zum Welterfolg. Für Bernstein Fluch und Segen. Denn obgleich er als Dirigent und Musikerklärer in seinem langjährigen TV-Format „Young Peoples Concerts“ höchste Anerkennung erhielt, bleib sie ihm als Komponist versagt. Zu gefällig, zu wenig experimentell, ätzten seine Kritiker. Dazu machte ihn auch seine Homosexualität zu einem gespaltenen Menschen. „Ich habe es so satt, Leonard Bernstein zu sein“, sagte er einige Jahre vor dem Tod zu seinem Sohn. Eine Ikone Amerikas ist er geblieben., Schwerpunkt: Leonard Bernstein forever; Online verfügbar von 19/08 bis 26/08; Erstausstrahlung.
18:30
R: Riikka Lehtinen, Antti Lappi... Kaum ein Komponist hat die Popkultur des 20. Jahrhunderts so stark geprägt wie Leonard Bernstein. Der US-Amerikaner verband klassische Musik aus Europa mit Jazz, Pop und lateinamerikanischem Mainstream; als Orchesterleiter bediente er geschickt die Codes des neuen Massenmediums Fernsehen. Die Musiksendungen, die er über Jahrzehnte sprachgewandt und humorvoll moderierte, begeisterten Millionen amerikanischer TV-Zuschauer für klassische Musik und machten ihn landesweit berühmt. Neben seinen zahlreichen Beschäftigungen – er war auch ein hervorragender Pianist – fand Bernstein stets noch Zeit zum Komponieren. Seine größten Hits schrieb er in seinen 40 ersten Lebensjahren: Die Ouvertüre zu Candide (1956) gehört sicher zu den meistgespielten amerikanischen Stücken des 20. Jahrhunderts, und West Side Story (1957) zu den weltbesten Musicals. Die Geschichte veranschaulicht die Zeitlosigkeit des Romeo und Julia-Motivs nicht nur in der westlichen Kultur; das Werk wirkt in Handlung und Musik bis heute erstaunlich universell. Die verschiedenen Stücke des Musicals wurden immer wieder auch einzeln aufgeführt; 1961 arrangierte Bernstein einige von ihnen als Orchestersuite unter dem Titel Symphonic Dances from West Side Story. In der Suite befinden sich unter anderem die populären Stücke Somewhere, Mambo und Rumble, bei dem die Anführer der beiden Gangs getötet werden. ARTE zeigt das Bernstein-Jubiläumskonzert aus dem Konzerthaus Musiikkitalo in Helsinki. Es spielt das Finnish Radio Symphony Orchestra unter der Leitung des US-amerikanischen Dirigenten James Gaffigan. In der Dokumentation kommt er in kurzen einführenden Interviewsequenzen selbst zu Wort. , Schwerpunkt: Leonard Bernstein forever; Erstausstrahlung.
19:10
ARTE Journal
19:30
R: Andrea Oster... Medizinreportage. Wie Indiens Ärzte traditionelle Methoden in die Gegenwart übertragen., In Deutschland fristet die ganzheitliche Heilkunst bisweilen das Dasein eines Wellness-Trends, hinter dem eine Marketingmaschinerie steckt. In der Banaras Hindu University im indischen Varanasi hingegen lernen Studenten, die Errungenschaften der modernen Medizin mit der jahrtausendealten Ayurveda-Lehre zu verknüpfen. Mit Erfolg., Online verfügbar von 19/08 bis 18/09.
20:15
I: George Clooney, Jennifer Lopez, Ving Rhames, Steve Zahn, Albert Brooks, Samuel L. Jackson, Michael Keaton, Luis Guzman, Isaiah Washington, Dennis Farina, Catherine Keener, Keith Loneker, Don Cheadle; S: Scott Frank; R: Steven Soderbergh... Jennifer Lopez und George Clooney kommen sich näher, als die Polizei erlaubt., „Sie wären verblüfft, was man alles bekommen kann, wenn man nur auf die richtige Weise fragt“, erklärt Jack Foley (Clooney) den Leuten gern. Mit der Knarre rumzuwedeln ist dem Gentleman-Bankräuber weniger lieb. Leider ist er trotz Grips und Stil im Knast gelandet. Als er mithilfe von Komplize Buddy (Ving Rhames) ausbricht, geht schon wieder etwas schief: FBI-Agentin Karen Sisco (Lopez) kreuzt auf, bedroht Jack – und landet mit dem entwaffnend charmanten Gauner im Kofferraum des Fluchtautos. Der Beginn eines heißen Katz-und-Maus-Spiels… Clooney war niemals cooler, die Lopez, hier noch ohne den späteren „J.Lo“-Glamour, ist als abgebrühte, aber verknallte Polizistin umwerfend sexy. Ein Film mit viel Gefühl für Rhythmus und Typen., Schwerpunkt: Summer of Lovers.
22:15
I: Mike Myers, Elizabeth Hurley, Michael York, Mimi Rogers, Robert Wagner, Seth Green, Mark Bringleson (Bringelson), Elya Baskin, Cindy Margolis, Carrie Fisher, Mindy Sterling, Charles Napier, Tom Arnold; S: Mike Myers; R: Jay Roach... Agentenklamauk im Sixties-Retrokleid., Nach dreißig Jahren wird der eingefrorene Agent Powers (Mike Myers) wieder aufgetaut, denn auch sein Gegenspieler Dr. Evil (ebenfalls Myers) ist erneut aktiv. Dass der bei seiner ersten Erpressungsaktion nur eine Million fordert, weist ihn schon als Fossil aus. Aber auch Powers steht ein Kulturschock ins Haus…, Schwerpunkt: Summer of Lovers.
23:55
R: Thomas von Steinaecker... Er hat alles erreicht: weltbekannter Dirigent, dem die Herzen des Publikums zufliegen, Entdecker und Förderer vergessener wie junger Talente, Philanthrop und Gewissen einer ganzen Nation, Komponist des populären Musicals West Side Story und Gastgeber einer Musik-Show, die über viele Jahre höchste Einschaltquoten erzielt. Dann zieht sich Leonard Bernstein Ende der 60er Jahre überraschend als Chefdirigent der New Yorker Philharmoniker zurück. Er braucht Zeit zum Komponieren. Sein Ziel: eine große amerikanische Oper, die die Geschichte des Landes spiegelt und die Bevölkerung politisch eint. Der Versuch, sein Meisterwerk zu schreiben, fällt zusammen mit der dramatischen Suche nach seinem eigentlichen Ich. Die Ereignisse bringen ihn künstlerisch wie privat an seine Grenzen. In der Dokumentation geben Bernsteins Kinder Jamie, Nina und Alexander neue Einblicke in das Leben ihres Vaters. Sein langjähriger Assistent John Mauceri erzählt vom fortwährenden musikalischen Kampf Bernsteins. Stephen Wadsworth, sein letzter Librettist, berichtet von der komplexen Zusammenarbeit an der Oper A Quiet Place, und der Musikjournalist Alex Ross zählt Bernstein zu den ganz großen Komponisten des 20. Jahrhunderts: In seiner szenischen Messe greife er die Jugendbewegung der 60er Jahre auf, sein Musical über das Weiße Haus, 1600 Pennsylvania Avenue, sei ein Kommentar zum Watergate-Skandal und A Quiet Place ziehe eine verstörende Bilanz des amerikanischen (Alp-)Traums. Leonard Bernstein selbst ist in der Dokumentation zum 100. Geburtstag in bislang unveröffentlichten Aufnahmen zu sehen. , Schwerpunkt: Summer of Lovers; Erstausstrahlung.
00:50
R: Roger Englander... Es war die erste Folge Young People's Concerts in Farbe: Für diesen historischen Moment im amerikanischen Fernsehen hatte sich Bernstein ein durchaus anspruchsvolles Thema vorgenommen. Was ist eine Tonart?, war die Frage, die ihn, das Orchester und das Publikum über die Dauer von fast einer Stunde beschäftigte. Der Anlass, sich damit auseinanderzusetzen entnahm er aus seinem persönlichen Familienalltag: Seine Tochter Jamie, die Probleme hatte, einen damals aktuellen Beatles-Song mit den ihr bekannten Griffen auf der Gitarre nachzuspielen, benötigte dafür ein besseres Verständnis des Begriffs Tonart. Bernstein nahm dies als Ausgangspunkt für eine Reise durch die Musikgeschichte. Der Zuschauer ist vielmehr auch Zuhörer: Er erfährt, dass es außer in Dur und Moll noch viel mehr Möglichkeiten gibt, Musik zu komponieren. Dabei gibt die erste Folge des Young People's Concerts nicht nur das kompositorische Geheimnis, das dem Zauber der Musik Debussys zugrunde liegt, preis, sondern zeigt auch, dass die damals großen Hits der Beatles oder Kinks aus demselben musikalischen Holz geschnitzt wurden ... , Schwerpunkt: Summer of Lovers; Erstausstrahlung.
01:45
I: Armando Condolucci, Fiorella Campanella, Alessia Barela, Antonio Merone, Francesco Huang, Chiara Scolari; S: Rolando Colla, Roberto Scarpetti, Olivier Lorelle, Pilar Anguita-MacKay; R: Rolando Colla... Jugenddrama um einen Sommer der Reife., Der 12-jährige Nic fährt mit Vater, Mutter und Bruder zum Campen. Weil die Eltern oft streiten, suchen die Jungs gern das Weite. Am Strand lernen sie Marie, Patty und Lee kennen. Das Quintett trifft sich fortan in einer Hütte, wo Nic die anderen zu Spielen anstiftet – erst harmlosen, dann immer böseren… In den Spielen der Kinder spiegelt sich ihre Seelenpein. Das intensive Kindheitsdrama erhielt drei Schweizer Filmpreise.
03:30
R: Jean-Michel Vennemani
03:55
R: Rolf Lambert
04:40
R: Fabrice Maruca