Slovenske TV

Podnaslovljene TV

Lokalne TV

EX YU TV

Angleške TV

Nemške TV

Italijanske TV

Ostale TV

3 SAT
05:30
R: Susanne Becker... In der grandiosen Kulisse der kanadischen Rocky Mountains liegt das legendäre Banff Springs Hotel. Die Kurz-Doku erzählt Geschichten und Geschichte dieses Schlosses in den Rockies. Vor über 130 Jahren schlugen europäische Pioniere die Eisenbahn durch die Rockies, um den noch wilden Westen Kanadas mit dem Osten zu verbinden. Als Indianer die Bahnarbeiter zu heißen Quellen nahe der Schienen führten, begann die Geschichte des Grand Hotels. Wir können diese herrliche, reiche Landschaft nicht exportieren, aber wir können die Menschen hierher einladen, sagte William van Horne, der Vizepräsident der Canadian Pacific Railway – und begann den Bau eines Hotels, das 1888 mit 250 Zimmern als weltweit größtes Hotel eröffnet wurde. Seitdem genießen dort auf 1370 Metern Höhe Wintersportler, Romantiker und Prominente die Grandezza dieses Palasts. Die Liste der Besucher spricht für sich: Einst kamen King George VI., Queen Elizabeth, Winston Churchill und Marilyn Monroe, heute belegen Robbie Williams, George Clooney und andere Stars gern die Suite im Painter Tower. Viele junge Deutsche arbeiten im Banff Springs: Thomas Wild leitet den Service in der Bar für Nachtschwärmer, eine Köchin aus Thüringen erfüllt die kulinarischen Wünsche ihrer Gäste.
05:40
Newton
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Markus Lanz
11:30
STÖCKL.
12:30
Manche Paare und Familien stellen sich einer besonderen Aufgabe: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Zwei dieser Familien begleitet die Sendung. Nicht immer ist es ein unerfüllter Kinderwunsch, der Paare dazu bringt, sich um ein Pflegekind zu bewerben. Viele Pflegeeltern haben bereits leibliche Kinder und möchten auch benachteiligten Kindern ein Zuhause und die Chance für eine optimale Entwicklung geben. Eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements ist es, wenn Familien sich bereit erklären, Pflegekinder bei sich aufzunehmen. Während Adoptiveltern für die adoptierten Kinder dieselben Rechte haben wie leibliche Eltern, sind die Rechte von Pflegeeltern eingeschränkt. Es geht hier vor allem darum, die Erziehungsaufgabe auf unbestimmte Zeit zu übernehmen – etwa wenn die leiblichen Eltern das derzeit nicht leisten können. Oft ist die Aufnahme eines Pflegekindes aber auch die Vorstufe für eine Adoption. Familie Schirmer hatte bereits zwei gesunde eigene Kinder: Michel und Sally. Zu den beiden kam das Geschwisterpaar Lea und Fabian, deren leibliche Eltern nicht in der Lage waren, für sie zu sorgen. Das Ehepaar Marchner hat zwei Jungen bei sich aufgenommen: Jonas haben die Marchners bereits adoptiert, nun kämpfen sie darum, auch das schwerbehinderte Pflegekind Justin adoptieren zu dürfen. Zu den Schwierigkeiten im Alltag kommen manchmal auch Konflikte mit den Behörden und die Ungewissheit, ob die Kinder dauerhaft bleiben können. Was sind die Beweggründe von Familien, freiwillig für fremde Kinder mit Handicap so viel Verantwortung und Mühe auf sich zu nehmen? Die Schirmers und die Marchners meinen Man liebt sie, als wären es die eigenen – und: Die Kinder geben uns unendlich viel Liebe zurück!.
13:00
ZIB
13:20
R: Herbert Ostwald... Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor. In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die Fließe genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.
14:05
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor – und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur. Zu allen Zeiten haben die Menschen höheren Wesen Opfer dargebracht, als Dank oder als Bitte. Man gab Geschenke und erwartete eine Gegenleistung. Je größer die Bitte oder der Dank, desto größer auch das Opfer. Bei seiner Reise durch Deutschland findet der Schleswiger Archäologe Dr. Timo Ibsen selbst Spuren von Menschenopfern und Kannibalismus. Viele der uralten, heiligen Stätten werden auch heute wieder als Kraftorte aufgesucht: von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturmheiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges bis zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und den Vogesen. Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung. Eine Reise zu unseren Ursprüngen, mit denen sich heute immer mehr Menschen beschäftigen.
14:50
R: Ralf Blasius... Die „Zeitreise durch 500 Millionen Jahre“ zeigt, wie gewaltige Eismassen Landschaften in Europa formten. Über einen Zeugen der Gletscherschubkraft staunen heute noch Spaziergänger am Rand des Hamburger Hafens. „Terra X“ weiß, wo der „Alte Schwede“ herkommt.
15:30
R: Ralf Blasius... Teil zwei der Reise startet vor 100 Millionen Jahren. Ein markantes Ereignis prägt Deutschland ganz besonders und verleiht ihm sein heutiges Aussehen: das Auftürmen der Alpen. Vom Hochgebirge und von sanften Kuppen der Mittelgebirge über Flusslandschaften und Seenplatten bis hin zur Küste – kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Ein Zeuge dieser Zeit ist ein mächtiger Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis dorthin wurde der alte Schwede vom Eis geschoben. Dort, wo Deutschlands bekanntester Fluss seinen Weg durch das Rheintal von den Alpen bis nach Norden findet, waren vor 35 Millionen Jahren Haie, Seekühe und Rochen zu Hause. Sie bevölkerten einen warmen Meeresarm, der das Urmittelmeer mit der Nordsee verband. Die Finanzmetropole Frankfurt an einer Südseeküste, so manch einer träumt davon. Auch die Tierwelt an Land hat sich noch einmal grundlegend verändert. Längst sind die Dinosaurier ausgestorben und haben Säugetieren und Vögeln Platz gemacht. Immer noch brodelt es unter deutschem Boden, die Erde wird von Erdbeben erschüttert, Vulkane beherrschen überall das Land. Ein Krater ganz anderer Herkunft liegt heute im Herzen von Süddeutschland. Aus der Satellitenperspektive erkennt man ein riesiges, kreisrundes Loch, 25 Kilometer im Durchmesser, zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb: das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein gewaltiger Meteorit ein. Erst vor 40 000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlässt auch er deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.
16:15
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Deutschland von oben 3 zeigt in drei Folgen Schönheiten unseres Landes aus der Vogelperspektive. Die Folge Stadt nimmt unsere Metropolen und Kleinstädte ins Visier. Sie entstanden einst zur Versorgung der Menschen. Um Märkte abzuhalten, als Rastplatz oder Zollstation entlang der wichtigsten Handelsrouten. Erstaunlich viele Städte in Deutschland haben Altstädte und Patrizier-Fassaden bis heute erhalten oder wieder aufgebaut. Manche Klein – und Mittelstädte, ob Landshut oder Goslar, Lüneburg oder Soest, Hameln oder der Touristenmagnet Rothenburg ob der Tauber, gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten und reichsten Städten Deutschlands. Landshut an der Isar etwa war weit bedeutender als die heutige Millionenstadt München. Der Auf – und Abstieg von Städten über die Jahrhunderte lässt sich an ihrer heutigen Architektur und ihren Jahresringen aus der Luft besonders gut entdecken. Die Dokumentation erzählt die Erfolgsgeschichten und die Krisen deutscher Städte: von Frankfurt, das seinen dauerhaften Rang einem geografischen Zufall verdankt, über Düsseldorf, das als Schreibtisch des Ruhrgebiets Karriere machte, bis hin zum autogerechten Hannover. Von Aachen, wo die meisten deutschen Könige und Kaiser gekrönt wurden, bis nach Köln, das sich bis heute um den berühmten Dom drängt und im Mittelalter die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches war. Wenn der Film-Helikopter über eine der beiden letzten Zechen des Ruhrgebietes fliegt, über BASF in Ludwigshafen oder das VW-Werk in Wolfsburg, spürt man die Wucht deutscher Industriestädte und erkennt, warum sie nie Regierungs – oder Verwaltungssitz wurden. Ebenso wird beim Flug über Leipzig, Stuttgart oder München schlagartig die Bedeutung der Eisenbahn für die Karrieren unserer Großstädte deutlich: Bahnhöfe und Schienenkörper nehmen bis heute riesige Areale in deutschen Innenstädten ein. Oder werden gar zur Lebensader einer Stadt – wie die Schwebebahn in Wuppertal.
17:00
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Neben unseren berühmtesten landschaftlichen Schönheiten – vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge – scheint vieles zu verblassen. Doch Deutschlands oftmals vergessene Landschaften haben eine ganz eigene Magie. Von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermanns-Denkmal am Teutoburger Wald, von den Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche. Von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Märchenzauber des Weserberglands, in dessen Schlössern und engen Gassen die Geschichten von Dornröschen, Rapunzel und dem Rattenfänger von Hameln entstanden sind. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen. Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halben Wege zwischen Stuttgart und München, ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Satelliten-Perspektive macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar. Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge – der Braunkohletagebau im Rheinland, das größten Abbaurevier in Europa. Ein Flug über die Region zeigt Geisterdörfer und Riesenbagger. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft. Deutschland von Oben widmet sich in der aktuellen Staffel deshalb erstmals einem der Lieblingsthemen der Deutschen – dem Wetter.
17:45
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Auf der berühmtesten deutschen Ostsee-Insel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden. Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. Die dritte Folge der aktuellen Deutschland von oben – Reihe begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee. Die Küste dieses Binnenmeers entfaltet aus der Luft eine verblüffende Schönheit: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik. An der Nordsee investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. Die Dokumentation zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt. Es ist ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Die Kamera begleitet auch die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen und aus der Luft abwinschen. Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten – ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die die einst stark verschmutzten Flüsse wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen. Fast alle großen Gewässer, von den Urstromtälern bis zur Ostsee, sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Per Satelliten-Animation reisen wir 250 000 Jahre in die Vergangenheit und nehmen den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
Schon ein bisschen regelmäßige Bewegung kann eine erstaunliche Wirkung für das Gesundbleiben und das Gesundwerden haben, zum Beispiel bei Diabetes Typ 2 oder bei Depression oder Burn-Out. Der Film begleitet zwei Patienten auf dem Weg zur Heilung: Der erste leidet an Diabetes Typ 2 und möchte durch regelmäßige Bewegung seine Insulindosis reduzieren. Die zweite Patientin versucht, eine Depression mit regelmäßigem Lauftraining zu bekämpfen. Bewegung steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern fördert auch eine schnellere Genesung und kann die Rückfallgefahr drastisch reduzieren. Patienten, die kurz davor stehen, regelmäßig Insulin spritzen zu müssen, können diesem Schicksal durch sportliche Betätigung entgehen. Bei Depression oder Burn-Out können auf diese Weise Medikamente überflüssig werden.
21:00
Über den Rohstoff der Zukunft, Google und Facebook, aber auch Internetdienste wie Twitter oder Instagram mögen gratis sein in dem Sinn, dass man für ihre Nutzung kein Geld entrichtet. Dafür bezahlt man mit Daten. Der Handel damit ist zum Big Business des 21. Jahrhunderts geworden. „makro“ zeigt, wie Konzerne Kundendaten für ihre Geschäfte nutzen: Amazon betreibt neuerdings Supermärkte ohne Kassen, Apps ersetzen Bankfilialen.
21:30
Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka, André Hennicke, Judith Engel, Anna Brass, Anne-Kathrin Golinsky, Maya Bothe, Frank Wickermann, Anna de Carlo, Franziska Jünger, Sabine Timoteo, Jürgen Vogel; S: Matthias Glasner, Jürgen Vogel, Judith Angerbauer; R: Matthias Glasner... Psychodrama in der Reihe zum 50. Geburtstag von Jürgen Vogel ( )., Nach der Haft will Serienvergewaltiger Theo (Vogel) neu anfangen. Eine Weile scheint es, als könne ihm die traumatisierte Nettie (Sabine Timoteo) helfen… Selten wurde eine Vergewaltigung im Film so verstörend gezeigt, noch seltener gelang es, später Mitgefühl auch für den kranken Täter zu wecken. Vogel, der den Silbernen Bären gewann, bereitete das Projekt sechs Jahre vor, auch als Co-Autor und Produzent.
01:10
Zapp
01:40
10 vor 10
02:05
extra 3
02:50
Das Beste zeigt die schönsten Momente des vergangenen Jahres, die lustigsten Talk-Momente, die großartigsten Solo-Auftritte und schärfsten Dialoge. Diesmal mit dabei: Günter Grünwald, Alfred Dorfer, Lizzy Aumeier, Wolfgang Krebs, Mathias Tretter und Philip Simon.
03:35
Das Beste zeigt die schönsten Momente des vergangenen Jahres, die lustigsten Talk-Momente, die großartigsten Solo-Auftritte und schärfsten Dialoge. Diesmal mit dabei: Günter Grünwald, Alfred Dorfer, Lizzy Aumeier, Wolfgang Krebs, Mathias Tretter und Philip Simon.
04:20
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow hat dem Mainzer Volk aufs Maul geschaut und lässt seine Mainzer reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. – Ein ganz besonderer Heimatabend. Reichow präsentiert den Kardinal und den Putzteufel, den Parvenü und den Handwerker, den Weinfreund, den jungen Wilden, den Politiker. Alle sind Mainzer – und zugleich wie wir alle. Ihre Verschrobenheit ist zum Lachen – man muss sie einfach ins Herz schließen. Reichow spielt sein Mainzer Panoptikum in einer Weinkneipe vor Publikum. Besonderes Bonbon der Performance: Über Einspielfilme treten eine Reihe seiner Helden auch an den authentischen Schauplätzen auf – am Rhein, in der Kirche, in der Mainzer Neustadt.
04:50
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow hat dem Mainzer Volk aufs Maul geschaut und lässt seine Mainzer reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. – Ein ganz besonderer Heimatabend. Reichow präsentiert den Kardinal und den Putzteufel, den Parvenü und den Handwerker, den Weinfreund, den jungen Wilden, den Politiker. Alle sind Mainzer – und zugleich wie wir alle. Ihre Verschrobenheit ist zum Lachen – man muss sie einfach ins Herz schließen. Reichow spielt sein Mainzer Panoptikum in einer Weinkneipe vor Publikum. Besonderes Bonbon der Performance: Über Einspielfilme treten eine Reihe seiner Helden auch an den authentischen Schauplätzen auf – am Rhein, in der Kirche, in der Mainzer Neustadt.
05:20
Dietrich Faber präsentiert Hessens Antwort auf Johnny Cash: Manni Kreutzer & The Overhesse live – Lonesomer Wolf. Manni Kreutzer, Dietrich Fabers Kultfigur aus seinen Büchern und Shows, macht Ernst: Voller hessischem Charme, mit Witz, Groove und lockerer Hüfte präsentiert er, begleitetet von seiner fabelhaften Band The Overhesse, knackige, melodische Akustik-Songs. Diese sind irgendwo in der Prärie zwischen Country, Folk und Comedy angesiedelt. Mittelhessens Dixie Chick Manni Kreutzer rast durchs Gras, raggert und baggert, kennt keinen Schmerz, ist Grillschwenker, Kosmoprolet und Schnäppchenjägersmann – und bleibt am Ende doch ein Lonesomer Wolf.
05:50
R: Annette Pöschel... Tourismus-Experte Matthias Poeschel arbeitet im Pamirgebirge in Zentralasien. Es ist noch nicht lange her, da wusste der Mann aus Sachsen-Anhalt nicht einmal, wo das liegt. Nun arbeitet Poeschel dort im Auftrag der Aga-Chan-Foundation und reitet auf Yaks durch die Berge von Tadschikistan. Er soll den Pamiri helfen, sich eine Zukunft im Reisegeschäft aufzubauen. Für den Deutschen ist das ein Traumjob. Viele Tadschiken können es sich nicht vorstellen, dass Fremde kommen, um sich ihr Land anzusehen. Einige haben bereits die Chance erkannt, sich damit ein gutes Geschäft aufzubauen: ein Lehrer etwa, der aus seinem Haus ein Homestay gemacht hat, oder eine Ärztin, die lieber in einem Steinhaus wohnt und dafür ihre traditionelle Jurte an Übernachtungsgäste vermietet. Reisende sollen sich in Zukunft wie zuhause fühlen im Pamir – eine Aufgabe, die Matthias Poeschel noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen wird.
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturplatz
09:35
Erstausstrahlung.
10:00
R: Harald Pokieser, Pavol Barabas... Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch das kleinste Gebirge der Welt. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch. Der höchste Berg – die Gerlachspitze – misst 2655 Meter. Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten – eine Mischung aus Laub – und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.
10:45
R: Kurt Mündl... Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur – und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten. Das Waldviertel besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis – oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel – die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, die Venus von Willendorf.
11:30
R: Georg Riha... Der Schlosspark von Laxenburg ist ein Ort mit großer Anziehungskraft. Der Film stellt die Anlage südlich von Wien vor, erzählt ihre Geschichte und zeigt die Bedeutung von Laxenburg heute. Über Jahrhunderte hinweg haben sich die Habsburger in diese weitläufige Anlage zurückgezogen. Nun ist sie beliebtes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung – und etablierter Standort internationaler Institutionen sowie Schauplatz von Kongressen.
12:15
Kraftorte und alte Kultplätze üben auf immer mehr Menschen eine große Faszination aus. Diesen Orten wird eine magische Anziehungskraft zugeschrieben. Der Film zeigt Kraftorte in Österreich. Berge wie der Ötscher, der Untersberg oder der Großglockner zählen dazu, aber auch auffällig gewachsene Bäume, Höhlen und Grotten, Steinkreise und Felsformationen. Manche Menschen wollen mit dem Pendel oder der Wünschelrute herausbekommen, wo sich Kraftorte befinden. Andere berufen sich auf alte Sagen. Viele von ihnen weisen auf uralte Kraftorte hin, sagt beispielsweise der Alpenschamane Rainer Limpöck, der den Untersberg das Herz-Chakra Mitteleuropas nennt. Meist sind es auch optisch außergewöhnliche Orte, an denen Schamanen und Kräuterfrauen ihre Rituale durchführen. Die Menschen, sagen sie, sehnen sich gerade in der modernen Zeit nach Orten, die von Geschichte umrankt sind und Gefühle ansprechen. Der österreichische Radio – und Fernsehmoderator Sepp Forcher, dessen Leben sich immer in den Bergen abgespielt hat, sieht das nüchterner: Für ihn sind die Berge mit schönen Erinnerungen und Erfahrungen verbunden – faszinierend, aber nicht esoterisch angehaucht. Eine von Menschenhand geschaffene Ergänzung zu diesen Natur-Kraftorten ist der Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber führt durch den Dom und die Katakomben und erzählt, warum zahlreiche Stellen hier als besondere Kraftplätze gelten.
13:00
ZIB
13:10
Notizen aus dem Ausland
13:15
quer
14:00
Kunst & Krempel
14:30
Erstausstrahlung.
15:00
Lojze Wieser und Florian Gebauer erkunden Böhmen. Sie entdecken ein großes kulturelles wie auch kulinarisches Erbe, das eng mit der österreichischen Kultur verwoben ist. Es reicht von der Lebkuchenproduktion in Pardubice, den historischen Karpfenteichen in Trebon, dem böhmischen Dudelsack und den unzähligen Knödelspezialitäten bis zu den Kaffeehäusern in Prag, in denen bereits Rainer Maria Rilke und Franz Kafka zu Gast waren.
15:35
R: Karsten Schwanke... Bis zum Jahr 2020 will Vancouver die grünste Stadt der Welt werden. Klimaexperte Schwanke will wissen, wie die Metropole an der Westküste Kanadas das schaffen will. Er berichtet nicht nur, sondern fragt nach, fasst mit an, probiert aus und ist mittendrin in einer Menschenschlange, die sich bildet, wenn Vorträge zu Klima, Energie und Nachhaltigkeit angeboten werden. Wieso ist ausgerechnet in Vancouver dieses Interesse so groß? Geduldig warten die Menschen bei diesen Vorträgen auf Einlass und zahlen sogar Eintritt, wundert sich Schwanke. Das Beispiel Vancouver zeigt: Viele Städte können mehr bewegen, wenn sie ihre Bürger einbeziehen. Was man in Vancouver sehen kann, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, meint Schwanke. Aufgrund seiner engen Kontakte zu führenden Klimaforschern ist Karsten Schwanke über den Stand der aktuellen Forschung bestens informiert. 2014 hat er zusammen mit dem deutschen IPCC-Büro den UNO-Weltklimabericht in Berlin vorgestellt.
16:05
R: Karl Teuschl... Die Route 66 war der erste Highway Amerikas in den Westen des Kontinents. Die fast 4000 Kilometer lange Straße wurde zur existenziellen Lebenserfahrung für Generationen von Amerikanern. Während der Wirtschaftskrise zogen auf ihr Tausende verarmter Farmer gen Westen. In den Boom-Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Touristen, die das eigene Land kennenlernen wollten. Und bis heute ist die Route 66 ein Symbol für Aufbruch und Abenteuer. Dieser Mythos lebt weiter in Bobby Troups musikalischer Landkarte Get your kicks on Route 66, in Erinnerungen der Oldtimer, in rostenden Tankstellen und Oldtimer-Museen entlang des alten Highways. Schon das Schild Route 66 mit dem Asphaltband im Hintergrund vermittelt ein Gefühl von Freiheit. Filmemacher Karl Teuschl und sein Team machen sich auf die Suche nach dem Mythos der Route 66. Sie fahren mit einem Wohnmobil von Chicago bis Los Angeles, sprechen mit Anwohnern und Reisenden über Geschichte und Geschichten an der alten Straße. Die schönsten Abschnitte liegen im Westteil der Strecke von New Mexiko bis zum Pazifik. Hier ist noch am meisten vom Flair der alten Route 66 erhalten geblieben: nostalgisch verwitterte Neonschilder, Motels aus den Fifties, bunte Diner-Lokale. In Arizona treffen Karl Teuschl und seine Kollegen auf Kult-Promi Martin Semmelrogge, der wie viele Harley-Fans auf dem alten Highway die Freiheit sucht und das Easy-Rider-Feeling erleben möchte. Sie nehmen teil am alljährlichen Route 66-Festival und fahren mit den Autofans in ihren polierten Oldtimern auf dem längsten noch erhaltenen alten Routenstück mit. Hier wird die Faszination der Mobilität greifbar. Denn die Route 66 ist auch ein Denkmal für Amerikas Liebesaffäre mit dem Automobil.
16:50
R: Veronika Hofer... New Yorks Gartenvielfalt reicht vom Luxusdachgarten am Central Park bis hin zu Gemeinschaftsgärten in Brooklyn und der Lower East Side. Am spektakulärsten sind die Dachgärten in Manhattan. Sie prunken mit verschwenderischer Pflanzenfülle und werden von angestellten Gärtnern gepflegt. Geradezu legendär ist Woody Allens ehemaliger Gemüsegarten. Im Conservatory Garden am Nordende des Central Parks gedeihen auf einer Fläche von über 15 000 Quadratmetern romantische Gärten, die in ihrer Pracht an England erinnern. Die Gartengestalterin Lynden B. Miller fing Ende der 1980er-Jahre an, Geld für die Restaurierung zu sammeln. Heute gilt sie als Pionierin für öffentliche Gärten. Der Landschaftsarchitekt und Künstler Ken Smith machte Furore mit seinem Dachgarten auf dem Neubau des Museum of Modern Art, weil er ihn ausschließlich mit künstlichen Materialien baute. Den Blick auf die Landschaft aus Plastik, Steinen und Glas können nur Menschen genießen, die darüber wohnen oder arbeiten. So ein garden for the view ist eine New Yorker Spezialität. Begründet haben diese Tradition vor rund 70 Jahren die Dachgärten auf dem Rockefeller Center. Sie sind die Einzigen in New York, die über eine echte Schicht Erde verfügen.
17:35
I: Michael Paré, Jackson Pace, Jennifer Kober, David Jensen, Dane Rhodes, Christa Campbell, Cameron Ten Napel, George Wilson, Patrick Kirton, Saxon Sharbino, Brighton Sharbino; S: Les Weldon, Danny Lerner; R: Danny Lerner... Schäferhund Rainy büxt aus dem Tierheim aus, um Herrchen Jimmy zu finden… Darstellerisch auf unterstem Niveau, dafür kann der Superhund Auto fahren und Mundharmonika spielen.
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:40
Der Leipziger zählt zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Seine farbstarken Tableaus mit großen Figuren werden für sechsstellige Summen gehandelt. Hier erzählt Rauch „Vom alptraumhaften Rausch des Malens“.
20:00
Tagesschau
20:15
R: Michael Beyer... Ein letztes Mal kam Sir Simon Rattle 2017 als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker nach Luzern. Zu seinem Abschied erzählt er mit Haydns epochaler Schöpfung, wie die Welt entstand. Haydns Oratorium beschreibt, wie aus dem ungestalteten, formlosen Chaos Himmel und Erde hervorgingen, wie das Licht über die Finsternis triumphierte, wie Pflanzen und Tiere den Erdball zu bevölkern begannen und wie schließlich der Mensch ins Leben trat. Haydn war schon im Rentenalter, als er dieses Oratorium zwischen 1796 und 1798 komponierte. Es enthält einige seiner kühnsten musikalischen Ideen, weit seiner Zeit voraus, mit atemberaubenden Effekten. Etwa wenn aus den verschleierten Pianissimo-Klängen der Dunkelheit das Licht mit einem gleißenden C-Dur-Akkord im Forte hervorbricht.
22:00
R: Carola Wedel... 2019 soll das Humboldt Forum in Berlin eröffnet werde. Die Dauerausstellung im Berliner Stadtschloss will Impulse für den Dialog mit den Kulturen der Welt geben. Namensgeber sind die Brüder Alexander und Wilhelm Humboldt. Über zwei Denker und Forscher, die das Bildungswesen nachhaltig prägten.
22:45
Gäste: Prof. Harald Lesch (Physiker / Philosoph und ZDF-Moderator Leschs Kosmos).
23:30
Maischberger
00:45
lebensArt
01:45
das aktuelle sportstudio
03:05
R: Harald Pokieser, Pavol Barabas... Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch das kleinste Gebirge der Welt. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch. Der höchste Berg – die Gerlachspitze – misst 2655 Meter. Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten – eine Mischung aus Laub – und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.
03:50
R: Kurt Mündl... Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur – und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten. Das Waldviertel besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis – oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel – die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, die Venus von Willendorf.
04:35
R: Georg Riha... Der Schlosspark von Laxenburg ist ein Ort mit großer Anziehungskraft. Der Film stellt die Anlage südlich von Wien vor, erzählt ihre Geschichte und zeigt die Bedeutung von Laxenburg heute. Über Jahrhunderte hinweg haben sich die Habsburger in diese weitläufige Anlage zurückgezogen. Nun ist sie beliebtes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung – und etablierter Standort internationaler Institutionen sowie Schauplatz von Kongressen.
05:20
Kraftorte und alte Kultplätze üben auf immer mehr Menschen eine große Faszination aus. Diesen Orten wird eine magische Anziehungskraft zugeschrieben. Der Film zeigt Kraftorte in Österreich. Berge wie der Ötscher, der Untersberg oder der Großglockner zählen dazu, aber auch auffällig gewachsene Bäume, Höhlen und Grotten, Steinkreise und Felsformationen. Manche Menschen wollen mit dem Pendel oder der Wünschelrute herausbekommen, wo sich Kraftorte befinden. Andere berufen sich auf alte Sagen. Viele von ihnen weisen auf uralte Kraftorte hin, sagt beispielsweise der Alpenschamane Rainer Limpöck, der den Untersberg das Herz-Chakra Mitteleuropas nennt. Meist sind es auch optisch außergewöhnliche Orte, an denen Schamanen und Kräuterfrauen ihre Rituale durchführen. Die Menschen, sagen sie, sehnen sich gerade in der modernen Zeit nach Orten, die von Geschichte umrankt sind und Gefühle ansprechen. Der österreichische Radio – und Fernsehmoderator Sepp Forcher, dessen Leben sich immer in den Bergen abgespielt hat, sieht das nüchterner: Für ihn sind die Berge mit schönen Erinnerungen und Erfahrungen verbunden – faszinierend, aber nicht esoterisch angehaucht. Eine von Menschenhand geschaffene Ergänzung zu diesen Natur-Kraftorten ist der Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber führt durch den Dom und die Katakomben und erzählt, warum zahlreiche Stellen hier als besondere Kraftplätze gelten.
06:10
3satTextVision
06:15
Daten sind der Rohstoff der Zukunft. Wer die Daten hat und zu nutzen weiß, dem gehört diese Zukunft. Die internationalen Technologiekonzerne beherrschen das Geschäft wie niemand sonst. Jeder Schritt, den wir im Internet unternehmen, legt eine Spur – welche Seiten wir besuchen, worauf wir klicken, was wir liken, was wir kaufen, wer unsere Freunde sind und was unsere Vorlieben sind. Aus diesen Daten entsteht ein digitales Ich. Internetfirmen wie Facebook, Amazon und Google nutzen diese Informationen für ihre Geschäfte. Der Schatz an Daten und die Fähigkeit, sie zu analysieren, lässt diese Firmen nun in andere Branchen vorstoßen: Amazon betreibt jetzt auch Supermärkte, weil der Online-Händler seine Kunden besser kennt als jeder Einzelhändler. Google gilt als führend bei selbstfahrenden Autos, und Apps ersetzen Banken. Die Digitalisierung erobert längst auch die Industrie. Allein im Internet der Dinge, so schätzt man, werden 2020 gut 20 Milliarden Geräte miteinander kommunizieren – vom heimischen Staubsauger über das Smartphone bis zum Industrieroboter. Selbst schottische Milchbauern nutzen digitale Halsbänder, um das Verhalten ihrer Kühe genau zu analysieren und ihre Erträge zu erhöhen. Die Kehrseite: Der gläserne Verbraucher ist schon Realität. Unternehmen und Regierungen können sich die Daten auch zum Nachteil der Bürger zunutze machen. So testet die chinesische Regierung derzeit in einigen Städten ein umfassendes digitales Bewertungssystem für ihre Bürger. Wer pünktlich Miete zahlt, nie falsch parkt und ähnlich korrekte Freunde hat, wird belohnt: mit Visa, Krediten und guten Jobs. Wer nicht, der darf nicht mehr erster Klasse Zug fahren und nicht mehr ins Flugzeug steigen, auch mit einem Visum wird es schwierig. Die 3sat-Wirtschaftssendung makro geht der Frage nach, wie Big Data unser Leben verändert.
06:45
Der Psychologe Dr. Martin Altmeyer spricht unter anderem über das Verlangen nach Kommunikation und Austausch und über die immerwährende Sehnsucht nach einer resonanten Weltbeziehung. Die Internet-Generation gibt uns Einsichten in das veränderte Begehren in der globalisierten Mediengesellschaft; über die Lust daran, gesehen, gehört und betrachtet zu werden. Im Bedürfnis nach Echo und Spiegelung enthüllt sich, dass Menschen keine Monaden sind. Vielmehr sind sie von anderen Menschen abhängig und auf deren Aufmerksamkeit, Zuwendung und Anerkennung angewiesen – im Guten wie im Schlechten. Der Psychologe Dr. Martin Altmeyer arbeitet seit 1994 in eigener therapeutischer Praxis in Frankfurt am Main. Er veröffentlichte mehrere Bücher und schreibt außerdem regelmäßig für Fachzeitschriften und verschiedene Tages – und Wochenzeitungen.
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Peter Stamm: Lebe ich oder werde ich gelebt?
10:15
Erstausstrahlung.
10:45
Literaturclub
12:00
R: Axel Fuhrmann, Axel Brüggemann... Kein anderer Fluss ist für die Identitätsfindung der Deutschen so wichtig und hat so viele Musiker angelockt wie der Rhein. Ein Film über die Bedeutung des Rheins als Strom der Musik. Axel Fuhrmann und Axel Brüggemann besuchen Musiker und Komponisten, deren Leben und Werk vom Rhein beeinflusst wird. Mit dabei: Heino, Wolfgang Niedecken, der Musikkabarettist Konrad Beikircher, der Komponist Wolfgang Rihm und der Musiker Markus Stockhausen. Sie erzählen in verschiedenen miteinander verwobenen Episoden, was sie am Rhein fasziniert und wie der Strom die Musikgeschichte prägte. Außerdem erkunden die Schriftstellerin Thea Dorn und der Maler und Fotograf Stephan Kaluza den sagenhaften Drachenfels bei Königswinter und führen die Zuschauer auf den Spuren Richard Wagners in die geheimnisvolle Welt der Rhein-Mythen.
13:00
ZIB
13:05
R: Theresa Bilgeri... Grünes Glück ist überall: Ausgerechnet im digitalen Zeitalter wächst die Lust am Pflanzen, Säen, Setzen und Ernten. Dabei geht es weniger ums perfekte Gärtnern als ums Experimentieren. Die neuen Gärtner kommen aus allen Berufsgruppen und begeistern sich für das Legere und Struppige. Die Dokumentation aus Österreich stellt Gemeinschaftsgärten, Permakultur, Gärten im öffentlichen Raum und Feldküchen vor. Das Film-Team besuchte den Gemeinschaftsgarten der Gartenfreunde in Bezau, den gemeindeeigenen Gutshof Heidensand in Lustenau und viele andere interessante und bunte Ecken des Landes.
13:30
Der Potager du Roi, der Gemüsegarten Ludwigs XIV., und das schwarze Périgord mit seiner Märchenlandschaft aus Buchsbäumen sind die Stationen einer Tour zu französischen Gärten und Parks. Bei dieser Entdeckungsreise kann man nicht nur die Liebe der Franzosen für die Gestaltung der Natur erleben, sondern kann auch einen Spaziergang durch die Jahrhunderte machen. Von den Rokokogärten im Schloss Villandry an der Loire bis zu dem Park von Jean-Jacques Rousseau wird deutlich, wie sich der Gartenbau von der strengen Symmetrie absolutistischer Herrscher zu den spielerischen Freiheiten moderner Parklandschaften entwickelt hat.
13:55
Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben so einem Pulverfass? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach. Einer der unberechenbarsten Vulkane Europas liegt unter dem Meer: Campi Flegrei – die Phlegräischen Felder. Der 20 Kilometer weite Krater ist gefährlicher als der nahe Vesuv, und dennoch wissen viele Anwohner wenig von dem lodernden Kessel, auf dem sie leben. Die Bewohner von Pozzuoli, einem Arbeiter – und Fischer-Vorort von Neapel, nutzen indes die heißen Quellen für natürliche Wellnessbäder. Außerdem ist Pozzuoli eine unerschöpfliche Fundgrube für Archäologen. Ein Ausbruch des Supervulkans würde zwar die Erdoberfläche nicht durchbrechen, allerdings zu einem massiven Tsunami im ganzen Mittelmeer führen.
14:40
Der Ätna ist Europas größter nicht unter Wasser liegender Vulkan. 3000 Meter ragt er aus dem Meer und bildet das berühmteste Wahrzeichen der sizilianischen Ostküste. Die Hänge des Ätna gehören dank stetiger Ascheregen zu den fruchtbarsten in ganz Italien. Daher nehmen die Bewohner von Catania auch die Gefahr in Kauf und züchten dort die besten Orangen und vorzüglichen Wein. Ein Vulkan, der raucht, explodiert nicht, sagen sie. Experten hingegen warnen vor giftigen Gasen, die immer wieder entstehen. Die ständigen Messungen sind mit einigen Gefahren verbunden. Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben einem Pulverfass? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach.
15:25
Der Vulkan-Komplex zwischen Kos und Nisyros ist einer der bedrohlichsten im ganzen Mittelmeer. Der Hauptkrater ist auf der Insel Nisyros, keine zwei Kilometer vom Hauptort Mandraki entfernt. Würde der Vulkan explodieren, löschte der Tsunami alle Inseln der Ägäis aus. Mit seinen natürlichen Spas und den Mini-Erschütterungen der Lava, die nur drei Kilometer unter der Oberfläche brodelt, zieht die Insel Nisyros immer wieder abenteuerlustige Besucher an. Die Inselbewohner leben vornehmlich von Fischfang und Tourismus. Eine Fischerfamilie gewährt Einblicke in ihr Leben und ihre Gefühle im Schatten des Vulkans. Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben einem Pulverfass? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach.
16:10
Die Landschaft der Kanaren-Insel Lanzarote ist gezeichnet von vulkanischen Zylindern, die vom Kampf zwischen Feuer und Wasser zeugen. Wind und Asche haben das Land extrem fruchtbar gemacht. Es ist aber nicht leicht zu bewirtschaften. Die ausgezeichneten Weine sind ein Beweis dafür, wie widerstandsfähig Mensch und Natur sind. Über die Jahrhunderte schufen die Eruptionen ein geheimnisvolles Höhlenlabyrinth aus Lava – und Wasserquellen. Wegen der Riffe aus Lava-Gestein entstehen vor der Insel massive Wellen, die für ein Surfer-Paradies sorgen. Rund um die Welt legen Vulkane ihre Schatten über die Heimat von Millionen von Menschen. Wie lebt es sich neben einem Pulverfass? In vier Gemeinden geht die Reihe dieser Frage nach.
16:55
I: Rock Hudson, Gina Lollobrigida, Gig Young, Edward Judd, Arthur Haynes, Howard St. John; S: Melvin Frank, Michael Pertwee; R: Melvin Frank... Ohne Ehefrau keine Karriere: Rock Hudson buhlt um Gina Lollobrigida. Komödie., Gegensätze ziehen sich an? Von wegen: Manager Carter (Rock Hudson) und Malerin Toni (Gina Lollobrigida) haben sich noch in den Flitterwochen getrennt. Jetzt muss Carter ein intaktes Privatleben vortäuschen, um einen Direktorenposten zu ergattern. Ob es mit der Versöhnung noch klappt? Gina „Nazionale“ wirbelt durch eine ihrer Paraderollen als temperamentvolle italienische Schönheit., [Ton: Mono.
18:30
Das Wort Grenze bedeutet in der Regel eine Linie, die zwei Gebiete voneinander trennt. Aber Grenze kann auch eine andere Bedeutung haben, eine weitaus poetischere und künstlerischere. Drei Menschen mit Grenzerfahrung: Ein Beamter, der den Verlauf und Zustand der Schweizer Landesgrenze kontrolliert. Ein Fotograf, der die alten Grenzsteine im Kanton Genf fotografiert und ein Freizeitsportler, der rennend den Grenzen des Kantons Freiburg folgt. Alain Wicht ist beruflich viel unterwegs – sei es zu Fuß, mit dem Auto, mit dem Boot oder auch mal per Hubschrauber. Seine Aufgabe umfasst die Kontrolle und die Richtigkeit der Schweizer Landesgrenze sowie die Überprüfung des Zustands der Grenzmarkierungen. Eine Aufgabe, der er sich mit Freude und Leidenschaft verschrieben hat. Der Fotograf Alexandre Petrachkov sucht und fotografiert alte Grenzsteine des Kantons Genf und hat auch schon ein Fotobuch mit seinen Funden publiziert. François Chappuis schließlich, ein Rennsportler aus Leidenschaft, hat die Grenzen des Kantons Neuenburg rennend nachgezeichnet. Eine Reportage von Jean-Marc Chevillard über einen alltäglichen Begriff und drei Menschen, die nicht unbedingt im Rahmen der Normen mit diesem zu tun haben.
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:10
Stephan Gmür sitzt seit Jahren im Rollstuhl. Der 32-Jährige hat sich beim Absturz mit einem Speedflying-Schirm den Rücken gebrochen und ist nun querschnittgelähmt. Doch er gibt nicht auf. Gmürs Sucht nach dem Adrenalinkick ist ungebrochen. Gmür bereitet sich derzeit auf die Qualifikation für den Paralympischen Skiweltcup vor. Der große Traum der meisten Paraplegikerinnen und Paraplegiker ist es, wieder selbstständig gehen zu können. Forschung und Technik arbeiten auf Hochtouren an Hilfsmitteln und Therapien. So helfen Exoskelette beim aufrechten Gang, und elektrische Stimulierung des Rückenmarks soll die Nerven wieder wachsen lassen. Ein NZZ Format über die faszinierende Wissenschaft im Kampf gegen Querschnittlähmung.
19:40
S: Willy Meyer; R: Willy Meyer... Über 7000 Rundtürme aus tonnenschweren Steinbrocken sind über ganz Sardinien verstreut. Oft sind nur noch die Stümpfe dieser megalithischen Bauten vorhanden, die Nuraghi genannt werden. Die ersten wurden um 1400 vor Christus erbaut. Zwischen die riesigen Blöcke wurden kleine Steine gesteckt, das machte die Steintürme einsturzsicher. Sie gaben einer der größten frühgeschichtlichen Inselkulturen des Mittelmeers ihren Namen: Nuraghenkultur. Die alten Sarden haben keine schriftlichen Zeugnisse hinterlassen. Ungeklärt ist, ob sie überhaupt eine Schrift benutzten. So bleibt vieles im Dunkeln. Auch was es mit den gewaltigen Turmbauten auf sich hat. Die meisten der Nuraghi finden sich im Inselinnern. Dort besetzen sie in strategisch günstiger Lage die Spitzen von Hügeln, oft sind mehrere in Sichtweite aufgereiht. So spricht vieles dafür, dass sie vor allem der Verteidigung dienten, Schutz boten vor Seeräubern und anderen Eindringlingen, vor Schafdieben und missgünstigen sardischen Nachbarn. Einige, wie auch der zum UNESCO-Welterbe erklärte Komplex Su Nuraxi, bildeten dorfartige Siedlungen. Neben der Burg befanden sich etwa 150 auf Steinfundamenten errichtete Hütten. Von der Religiosität der Nuragher erzählen Wasserheiligtümer wie das von Santa Cristina. Eine präzise ausgeführte Treppe führt unter die Erde in einen ebenso perfekt gearbeiteten Brunnenraum. Beeindruckend ist auch die Deckenkonstruktion in Form einer umgekehrten Treppe. Hier wurden wohl Reinigungs – und Fruchtbarkeitsrituale veranstaltet. Wie Grabungen der Archäologen nahelegen, wurden dabei auch Bronzestatuetten als Votivgaben geopfert, um die Gunst der Götter zu gewinnen. Mit ihren Werken behandelten die nuraghischen Modelleure Themen des Alltagslebens und des Kultes. Auch waren die Bronzetten damals begehrte Handelsobjekte, wie Grabfunde in Ägypten und Etrurien zeigen. Jahrtausende später haben die langgliedrigen Figurinen Künstler der Moderne wie Alberto Giacometti inspiriert. Wie die Nuraghi stellt auch der Cantu a tenore, Sardiniens immaterielles Kulturerbe der Menschheit, die Wissenschaftler vor Rätsel. Manche vermuten die Wurzeln des archaischen Gesangs in der Nuraghenkultur. Sicher ist, dass der Cantu a tenore tief in der Welt der sardischen Hirten verwurzelt ist. In ihm spiegeln sich die Einsamkeit der Hirten in den Bergen, ihr enger Kontakt mit der Natur, wider. Seit Menschengedenken wird auf Sardinien der Cantu a tenore von Generation zu Generation über Zuhören und Mitsingen weitergegeben.
20:00
Tagesschau
20:15
R: Frank Hof
21:05
Er kann sie alle nachahmen, und niemand ist vor ihm sicher – Mathias Richling parodiert in seiner Show Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft. Und das aus gutem Grund: Der Titan des deutschen Kabaretts hat nur die erste Liga der Prominenten in Deutschland zu sich eingeladen. Gekommen ist allerdings niemand. Also spielt Richling seine Gäste einfach selbst. Ob Angela Merkel, Jogi Löw oder Horst Lichter und Johann Lafer – diese ganz besonderen Selbstgespräche zeigen in ihrer eigenen Art versteckte Wahrheiten auf und beleuchten, was Deutschland gerade bewegt. Vor allem Richlings Darstellung von Baden-Württembergs Landesvater Winfried Kretschmann und dessen Regierungspraktikanten Thomas Strobl gehört zu seinen neuesten Klassikern. So wechseln sich treffende Parodien und stimmungsvolle Einspielfilme ab und ergeben eine durchgehend unterhaltsame halbe Stunde.
21:50
I: Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard, Meret Becker, Armin Rhode; S: Jürgen Egger, Sönke Wortmann; R: Sönke Wortmann... Komödie um angehende Schauspielschüler., Der Möchtegernautor und Tellerwäscher Ingo (Jürgen Vogel, wird heute 50) schließt sich der Zufallsbekanntschaft Johannes (Kai Wiesinger) an, um ihn zur Aufnahmeprüfung an der Münchner Folkwang-Schule zu begleiten. Unterwegs stößt der überhebliche Frauenliebling Ali (Gedeon Burkhard) zu ihnen, der dasselbe Ziel hat… Die liebevoll in Szene gesetzte Odyssee fängt jugendliche Aufbruchstimmung wunderbar ein.
23:20
I: Jürgen Vogel, Marie Bäumer, Oliver Breite, Jürgen Tonkel, Robert Schupp, Oliver Bokern, Christian Concilio, Linda Kochbeck; S: Friedemann Fromm; R: Friedemann Fromm... TV-Krimidrama.Rocker Jürgen Vogel braust auf die schiefe Bahn., Christian (Vogel) trifft die alte Clique um seine Ex Margret (Marie Bäumer) wieder. Margrets Freund Florian überredet ihn, einen Juwelierladen zu überfallen. Eine vermummte Gestalt jagt ihnen die Beute jedoch wieder ab. Unter den Kumpeln macht sich Argwohn breit… Fernsehprofi Friedemann Fromm („Unter Verdacht“) vermischt TV-Krimi mit Liebesfilm und Buddydrama.
00:50
I: Jeff Goldblum, Michelle Pfeiffer, Dan Aykroyd, Bruce McGill, David Bowie, Richard Farnsworth, Vera Miles, Clu Gulager, Carmen Argenziano, Stacey Pickren, David Cronenberg, Roger Vadim, Kathryn Harrold, Paul Mazursky; S: Ron Koslow; R: John Landis... In John Landis turbulenter Komödie stürzt sich Jeff Goldblum kopfüber in die Gefahr., Notorische Schlafstörungen treiben Ed Okin (Jeff Goldblum) aus dem Haus, ins Auto und auf eine ziellose Fahrt durch die Nacht. Am Flughafen, wo ihm die von iranischen Killern gejagte Diana (Michelle Pfeiffer) ins Auto fällt, endet sie noch lange nicht: Die beiden stürzen sich kopfüber in eine Nacht voller Abenteuer und Gefahren, deren Verlauf sich hier beim besten Willen nicht nacherzählen lässt… „Blues Brothers“-Regisseur John Landis baute nicht nur für Stars wie David Bowie und Dan Aykroyd Kurzauftritte ein, in etlichen Mini-Rollen sind auch berühmte Regie-Kollegen zu sehen: Jonathan Demme, Don Siegel, Lawrence Kasdan, Jack Arnold, David Cronenberg und – last not least – John Landis selbst, der seiner Fantasie hier einen richtigen kleinen Amoklauf gestattete., [Ton: Mono.
02:40
I: Michelle Pfeiffer, Ashton Kutcher, Kathy Bates, Brian Markinson, Rob LaBelle, Aleks Paunovic, Serge Houde, Spencer Hudson, Mary Black, Sarah Lind; S: David Hollander; R: David Hollander... Liebesdrama von Rick Moody („Der Eissturm“). Michelle Pfeiffer und Ashton Kutcher geben sich Halt., Wie erträgt man den gewaltsamen Verlust eines geliebten Menschen? Walter (Ashton Kutcher) zieht nach dem Mord an seiner Zwillingsschwester zurück zu seiner Mutter (Kathy Bates) und kümmert sich um seine kleine Nichte. Linda (Michelle Pfeiffer) muss nach dem Mord an ihrem Mann für ihren taubstummen Sohn Clay (Spencer Hudson) da sein. Walter und Linda begegnen sich in einer Selbsthilfegruppe. Nach erst zufälligen, dann vorsichtig verabredeten Treffen folgt die Erkenntnis, dass man es zu zweit leichter hat. Doch heilt Liebe wirklich alle Wunden? Die zarte Lovestory ist der erste Kinofilm von Serienautor David Hollander. Kameramann Elliot Davis („Out of Sight“) tauchte die tröstliche Story in melancholisch blaustichige Bilder – so findet das ungleiche Paar recht stilvoll zurück ins Leben.
04:20
I: Melanie Griffith, Patrick Swayze, Penelope Ann Miller, Lee Garlington, Steven Bauer, Annie Corley, Joseph Gordon-Levitt, Richard Schiff, Ryan Bollman; S: John Kaye; R: John Kaye... Drama mit Melanie Griffith und Patrick Swayze., Lulu (Griffith) und Ben (Swayze) verbindet eine Collegeliebe. Als Lulu psychisch erkrankt, trennen sie sich. 16 Jahre später ist Ben mit Claire (Penelope Ann Miller) verheiratet. Da taucht Lulu auf und behauptet, sie hätten einen Sohn, der zur Adoption freigegeben wurde. Um ihn zu finden, fährt das Paar durchs Land. Claire folgt.