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3 SAT
06:05
R: Susanne Freitag... Bordeaux – der Name steht für Weinkultur wie kein anderer. Doch lange galt die Metropole als schön, aber spießig. Jetzt ist sie Kult und wurde sogar zur beliebtesten Stadt Frankreichs gewählt. Das alte Bordeaux glänzt mit seinen imposanten Bauten, von denen über 300 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Daneben wurden in den letzten Jahren ganze Stadtviertel und der Hafen modernisiert. 70 000 Studenten sorgen für Leben in der Kneipenszene. Die 250 000 Einwohner sind stolz auf ihre Geschichte und ihren historischen Stadtkern. Das Ufer der Garonne ist zu einer Trendmeile für Flaneure geworden. Das Aushängeschild aber ist und bleibt der Wein. Und ausgerechnet in der Branche, für die die Stadt weltberühmt ist, gibt es nun ein Immigrationsproblem. Fast 130 Schlösser mit umliegenden Weinbergen sind inzwischen in chinesischer Hand. Nicht alle traditionsbewussten Winzer der Region sind darüber begeistert. Autor Gert Anhalt lädt die Zuschauer zu einem Kurztrip in die alte Handelsmetropole ein und trifft bei seinen Recherchen unter anderem einen jungen Koch, der im ältesten Lokal der Stadt kulinarische Klassiker neu interpretiert; einen wagemutigen Flusskapitän, der mit riesigen Bauteilen des Airbus A380 eine erschreckend niedrige antike Brücke passiert und einen Winzer aus Hongkong, der ein Chateau im Spitzenwein-Gebiet von Saint Emilion betreibt.
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Kölner Treff
11:45
Thema
12:30
ECO
13:00
ZIB
13:20
R: Jörg Daniel Hissen... Filmemacher Jörg Daniel Hissen trifft auf der Reise entlang der Westküste außergewöhnliche Menschen, erzählt ihre Geschichten und fängt das Lebensgefühls der Westcoast ein. Die Reise beginnt an der Grenze zu Kanada im US-Bundesstaat Washington. Mit seinen Protagonisten erzählt Hissen spannende Geschichten entlang der Westküste im Nordwesten der USA. Er trifft auf die Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Unter anderem begleitet er den Walforscher Ken Balcomb auf seinen Touren im Wasserflugzeug und mit dem Boot zu den Killerwalen im Pazifik. In Seattle erfährt der Zuschauer alles über das erfolgreiche Kaffeeunternehmen Starbucks. Mit dem Ranger Jon Preston geht es in einen der schönsten Nationalparks der USA, den Olympic-Nationalpark. Das Film-Team begleitet den professionellen Angler Jack Glass auf den Columbia River auf Fischfang und fliegt mit dem Geologen Jon Major in den Krater des Vulkanes Mount St. Helens. Der Zuschauer erlebt eine faszinierende Entdeckungsreise von der Grenze Kanadas durch den Bundesstaat Washington. Zahlreiche spektakuläre Luftaufnahmen eröffnen neue Sichtweisen auf den pazifischen Nordwesten der USA.
14:05
R: Jörg Daniel Hissen... Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden Feuermelder Jim Shotwell auf seinem Wachturm.
14:50
R: Jörg Daniel Hissen... Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf The Golden State an der Westküste der USA.
15:35
R: Jörg Daniel Hissen... Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im Yosemite National Park geht es auf Klettertour, und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopter-Piloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben.
16:15
R: Jörg Daniel Hissen... Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bisonherde Kaliforniens. In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profi-Surfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen.
17:00
R: Johannes Hano... Der Zweiteiler gibt tiefe Einblicke in das Leben von Kanadiern verschiedenster Herkunft., Weltoffen, liberal, locker: So präsentieren sich die Kanadier selbst, durchaus in Abgrenzung zu den benachbarten USA. Tatsächlich bietet das riesige Flächenland, das Einwanderung nach wirtschaftlichen Bedürfnissen steuert, Raum für verschiedenste Lebensweisen, Toleranz wird großgeschrieben. Teil 1 der bildgewaltigen Doku von Johannes Nano ist dem Norden gewidmet. Das Team besucht u. a. irisch- und britischstämmige Fischer in Neufundland und Inuit-Jäger in der Arktis. Die kämpfen gegen die Folgen der ökonomischen Globalisierung.
17:45
R: Johannes Hano... Letzter Teil der bildstarken Reise mit globalisierungskritischem Unterton., Die Kanadier schätzen die Freiheit und die Natur, die ihr Land bietet. Doch immer neue Gesetze schränken sie ein, die Industrie zerstört Wälder und Küsten. Die 2. Etappe zeigt die Gratwanderung Kanadas zwischen Tradition und Moderne, beginnend an der Pazifikküste über Vancouver, der Einwanderungsmetropole für Chinesen, ostwärts bis nach Montreal.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Claus U. Eckert... Über die Folgen der Wisch-und-weg-Mentalität., Ob Frühjahrsputz oder Kehrwoche: Der Kampf gegen den Schmutz trägt manchmal manische Züge – und ist doch lästige Pflichtübung. Wer es sich leisten kann, delegiert die Drecksarbeit an private Hilfen, Profis oder Putzroboter. Weil altbewährte Hausmittel wie Essig, Soda oder Natron in Vergessenheit geraten, wird Fett, Flecken und Keimen oft mit aggressiver Chemie zu Leibe gerückt. Schnell und gründlich, so die Devise. Viele Mittel in den bunten Plastikflaschen sind nicht nur überflüssig, sondern belasten die Umwelt. Und: Übertriebene Hygiene ist ungesund, schädigt womöglich das Immunsystem und begünstigt Allergien. Drei Grundputzmittel reichen, weiß die Haushaltsexpertin Elke Wieczorek und gibt Nachhilfe. Danach gehts bei „scobel“ um Geschäfte mit der Hausarbeit.
21:00
Früher hieß sie Hausarbeit, heute generative Sorgearbeit oder Care-Arbeit. Sie wird immer mehr von Dienstleistern erledigt – weiterhin vornehmlich von Frauen – und schlecht bezahlt. Kochen, putzen, einkaufen, waschen, Kinder erziehen – und dann noch die häusliche Pflege, die der Staat zunehmend an die Familien abschiebt, die häufig darunter zerbrechen: Wie kann die Gesellschaft alle Arten von Arbeit auf alle Geschlechter verteilen? Die bundesdeutsche Gesellschaft hat einen tiefgreifenden Strukturwandel hinter sich: von der fordistischen Industriegesellschaft hin zu einer wissensbasierten Industrie – und Dienstleistungsgesellschaft im 21. Jahrhundert. Vor diesem Hintergrund diskutiert Gert Scobel mit seinen Gästen verschiedene Facetten der Thematik haushaltsnaher Dienste: Gleichstellungs – und rechtspolitische Aspekte der Regulierung des Arbeitsplatzes Privathaushalt sind inzwischen ebenso in den Fokus wissenschaftlicher Betrachtung gerückt wie sozialhistorische und beschäftigungsrelevante Perspektiven. Hausarbeit stellt einen erheblichen ökonomischen Faktor da – wird aber bislang von Wirtschaft, Politik und anderen Bereichen der Gesellschaft kaum wahrgenommen. Das bisschen Arbeit könne man doch nebenbei machen. Man – das sind, wie Untersuchungen zeigen, in erster Linie Frauen, denen die sogenannte generative Sorgearbeit nebenbei und ohne Bezahlung aufgebürdet wird. Der sogenannte Gender-Care-Gap, also die ungleiche Verteilung von Hausarbeit zu Lasten der Frauen, führt letztlich auch noch dazu, dass Frauen nach der Verrentung im Schnitt 53 Prozent weniger Geld zur Verfügung haben als Männer – und das, obwohl sie mehr gearbeitet haben. Diese Situation stellt die Gesellschaft nicht nur vor große, bislang kaum wahrgenommene Probleme mit Blick auf Kindererziehung, häusliche Pflege und vieles andere, sondern bedeutet auch eine erhebliche Belastung für heutige Paarbeziehungen und Familien. Gerade gesellschaftlich ist Deutschland weit von einer geschlechtergerechten Verteilung und Bewertung von Arbeit entfernt. In einer Zeit, in der häusliche Pflege zwar moralisch die Norm darstellt, die Überlastung des familiären Pflegesystems aber immer weiter zunimmt, stellt sich die Frage, wie häusliche Pflege ohne reale Überforderung und wirtschaftliche Benachteiligung für die Betroffenen gestaltet werden kann. Denn auch diejenigen, die von außen als sogenannte Live-ins im Haushalt arbeiten, müssen dies häufig unter illegalen Bedingungen tun, die sie in den systematischen Burn-out treiben. Es scheint höchste Zeit, diese Krise wissenschaftlich aufzuarbeiten und gesellschaftliche Antworten zu finden.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Jürgen Vogel, Birgit Minichmayr, Henry Stange, Anne Dahl Torp, Maria Bock, Stig Henrik Hoff, Iren Reppen, Richard Andre Knutsen, Christopher Mortensen, Katharina Strauch, Bjorn Sundquist; S: Kim Fupz Aakeson; R: Matthias Glasner... Drama mit Jürgen Vogel und Birgit Minichmayr als entfremdetem Paar., In Hammerfest am Rand des Polarmeers versucht das deutsche Paar Niels und Maria, ihre Beziehung zu retten. Der Versuch scheint zum Scheitern verurteilt, bis Maria eines Nachts bei einem Unfall einen schrecklichen Fehler begeht und schwere Schuld auf sich lädt… Mit schonungsloser Offenheit loten Minichmayr („3 Tage in Quiberon“) und Vogel die Abgründe der menschlichen Seele aus.
00:30
10 vor 10
01:00
Rundschau
01:45
R: Michele Sauvain, Hedi Bäbler... Sie ist jung, voller Tatendrang und will die Welt entdecken. Dabei soll sie auch ihr Rollstuhl nicht bremsen: Sie will unbedingt nach New York. Rahel Ebneter kann nicht allein aufstehen, ihre Beine sind gelähmt, ein Arm ist verkrüppelt – aber sie lacht und findet, sie könne ja immerhin den anderen Arm gebrauchen und habe einen klaren Verstand. Die 23-Jährige will leben und Spaß haben. Und sie will reisen, die Welt sehen, das ist ihr großer Traum. Rahel Ebneter verkauft am Zürcher Bellevue selbst geschriebene Geschichten, um sich so eine Reise nach New York zu finanzieren. Schon als Zwölfjährige hat Rahel das Geschichtenschreiben für sich entdeckt. Und dabei schnell gemerkt, dass die Gschichtli sich sogar verkaufen ließen: Zuerst bei den Nachbarn, dann auf dem Dorfplatz. Ihre Mutter hat sie ihr jeweils aufgeschrieben und fotokopiert. Nach sechs Jahren hatte sie ihre erste Reise zusammen und fuhr mit ihrer Großmutter nach Paris. Dort hat sie den Spruch entdeckt, den sie zu ihrem Lebensmotto gemacht hat: Wunsch überlegen, weitergehen und in Tat umsetzen. Seither hat sie sich vorgenommen, die Welt zu bereisen. Mit ihrer Arbeit in der Behindertenwerkstatt des Wohnheimes, in dem sie lebt, könnte sie sich eine Reise nach New York niemals leisten. So setzt sie mithilfe ihres Schreibcomputers ihre Fantasie in wunderbare Geschichten um. Von der Geschäftsleiterin der Buchhandlung Orell Füssli am Bellevue hat Rahel Ebneter die Erlaubnis bekommen, ihre Geschichten ab und zu vor dem Geschäft zu verkaufen, und ist so ihrem Traum ein rechtes Stück nähergekommen. Die beiden Autorinnen Michele Sauvain und Hedi Bäbler haben die junge Frau bei ihrem Abenteuer begleitet.
02:05
R: Silke Kujas
02:35
R: Jörg Daniel Hissen... Im eher unbekannten Bundesstaat Oregon trifft Filmemacher Jörg Daniel Hissen auf Menschen, die für das Lebensgefühl im pazifischen Nordwesten stehen. Sandboarden ist ein neuer Trendsport entlang der Dünen der weiten Strände Oregons. Der Tsunami-Forscher Tom Horning erzählt alles über die Tsunami-Gefahren entlang der Westküste. In Portland besucht das Team den Outdoor-Spezialisten Columbia Sportswear. Mit dem Pilzjäger Kouy Loch geht es in der Nähe des berühmten Crater Lake auf die Suche nach dem teuersten Speisepilz der Welt. Der Designer Allen Christensen zeigt, wie das exklusivste und teuerste Wohnmobil der Welt in Handarbeit gefertigt wird. In den endlosen Nadelwäldern Südoregons besucht das Team den in völliger Abgeschiedenheit lebenden Feuermelder Jim Shotwell auf seinem Wachturm.
03:20
R: Jörg Daniel Hissen... Im Gegensatz zum Süden des US-Bundesstaates ist der Norden Kaliforniens eher unbekannt. Filmemacher Jörg Daniel Hissen reist entlang der Pazifikküste Nordkaliforniens. Er trifft hier auf Menschen, die für das Lebensgefühl Kaliforniens stehen. So begleitet er unter anderem den Wasserflugzeugpiloten Aaron Singer auf sein Hausboot in Sausalito. Mit der Biologin Emily Benito durchstreift er die berühmten Redwood-Wälder mit ihren Mammutbäumen, die über 100 Meter hoch werden können. Der mexikanische Einwanderer und Winzer Ulises Valdez erzählt, wie für ihn der amerikanische Traum wahr wurde. Junge Ökobauern zeigen stolz ihre Farm, und der Fotokünstler Chris McCaw stellt an den Stränden Nordkaliforniens seine Bilder vor. Höhepunkt der Reise durch Nordkalifornien ist eine Zeppelinfahrt mit dem Piloten Ben Travis hoch über der quirligen Metropole San Francisco. Sie eröffnet eine neue faszinierende Sichtweise auf The Golden State an der Westküste der USA.
04:00
R: Jörg Daniel Hissen... Diese Folge führt ins eher unbekannte Zentralkalifornien. Der Film begleitet den Biologen David Chapman bei seiner Arbeit mit den Kondoren entlang der spektakulären Küste von Big Sur. Im Yosemite National Park geht es auf Klettertour, und im Silicon Valley spricht Mike McCue über sein erfolgreiches Start-up-Unternehmen Flipboard. Wyatt Patry führt das Filmteam im Aquarium von Monterey in die faszinierende Welt der Quallen. Und mit dem Helikopter-Piloten Robin Petgrave erleben die Zuschauer die Millionen-Metropole Los Angeles von oben.
04:45
R: Jörg Daniel Hissen... Kalifornien endet kurz hinter San Diego an der Grenze zu Mexiko. Unterwegs besucht der Filmemacher Jörg Daniel Hissen Doug Scroggins auf einem Flugzeugschrottplatz in der Mojave-Wüste. Doug baut aus verschrotteten Flugzeugteilen Filmsets für Hollywood-Produktionen. Die Dokumentation begleitet den Biologen Calvin Duncan auf der Insel Santa Catalina bei der Arbeit mit der einzigen Bisonherde Kaliforniens. In Palm Springs lässt sich alles über die Mid-Century-Wüstenarchitektur erfahren. In Huntington Beach stellt der Profi-Surfer Paul Pugliesi seine ganz eigene Welt vor. Und in San Diego springt der Stuntman Troy Hartman mit einem Flügelanzug aus dem Flugzeug und erfüllt sich in der Wüste Südkaliforniens mit einem selbst entworfenen Rucksack mit zweifachem Düsenantrieb den Traum vom eigenständigen Fliegen.
05:30
R: Susanne Becker... In der grandiosen Kulisse der kanadischen Rocky Mountains liegt das legendäre Banff Springs Hotel. Die Kurz-Doku erzählt Geschichten und Geschichte dieses Schlosses in den Rockies. Vor über 130 Jahren schlugen europäische Pioniere die Eisenbahn durch die Rockies, um den noch wilden Westen Kanadas mit dem Osten zu verbinden. Als Indianer die Bahnarbeiter zu heißen Quellen nahe der Schienen führten, begann die Geschichte des Grand Hotels. Wir können diese herrliche, reiche Landschaft nicht exportieren, aber wir können die Menschen hierher einladen, sagte William van Horne, der Vizepräsident der Canadian Pacific Railway – und begann den Bau eines Hotels, das 1888 mit 250 Zimmern als weltweit größtes Hotel eröffnet wurde. Seitdem genießen dort auf 1370 Metern Höhe Wintersportler, Romantiker und Prominente die Grandezza dieses Palasts. Die Liste der Besucher spricht für sich: Einst kamen King George VI., Queen Elizabeth, Winston Churchill und Marilyn Monroe, heute belegen Robbie Williams, George Clooney und andere Stars gern die Suite im Painter Tower. Viele junge Deutsche arbeiten im Banff Springs: Thomas Wild leitet den Service in der Bar für Nachtschwärmer, eine Köchin aus Thüringen erfüllt die kulinarischen Wünsche ihrer Gäste.
05:40
Newton
06:10
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Markus Lanz
11:30
STÖCKL.
12:30
Manche Paare und Familien stellen sich einer besonderen Aufgabe: Sie nehmen Pflegekinder mit körperlichen oder geistigen Handicaps bei sich auf. Zwei dieser Familien begleitet die Sendung. Nicht immer ist es ein unerfüllter Kinderwunsch, der Paare dazu bringt, sich um ein Pflegekind zu bewerben. Viele Pflegeeltern haben bereits leibliche Kinder und möchten auch benachteiligten Kindern ein Zuhause und die Chance für eine optimale Entwicklung geben. Eine besondere Form des bürgerschaftlichen Engagements ist es, wenn Familien sich bereit erklären, Pflegekinder bei sich aufzunehmen. Während Adoptiveltern für die adoptierten Kinder dieselben Rechte haben wie leibliche Eltern, sind die Rechte von Pflegeeltern eingeschränkt. Es geht hier vor allem darum, die Erziehungsaufgabe auf unbestimmte Zeit zu übernehmen – etwa wenn die leiblichen Eltern das derzeit nicht leisten können. Oft ist die Aufnahme eines Pflegekindes aber auch die Vorstufe für eine Adoption. Familie Schirmer hatte bereits zwei gesunde eigene Kinder: Michel und Sally. Zu den beiden kam das Geschwisterpaar Lea und Fabian, deren leibliche Eltern nicht in der Lage waren, für sie zu sorgen. Das Ehepaar Marchner hat zwei Jungen bei sich aufgenommen: Jonas haben die Marchners bereits adoptiert, nun kämpfen sie darum, auch das schwerbehinderte Pflegekind Justin adoptieren zu dürfen. Zu den Schwierigkeiten im Alltag kommen manchmal auch Konflikte mit den Behörden und die Ungewissheit, ob die Kinder dauerhaft bleiben können. Was sind die Beweggründe von Familien, freiwillig für fremde Kinder mit Handicap so viel Verantwortung und Mühe auf sich zu nehmen? Die Schirmers und die Marchners meinen Man liebt sie, als wären es die eigenen – und: Die Kinder geben uns unendlich viel Liebe zurück!.
13:00
ZIB
13:20
R: Herbert Ostwald... Der Spreewald, im Osten Deutschlands gelegen, ist ein geschütztes Biosphärenreservat und ein in Europa einzigartiges Binnendelta. Der Film stellt die historische Kulturlandschaft vor. In dem Labyrinth von stillen Wasserläufen und Seen sind manche Ortschaften dort bis heute nur mit dem Kahn erreichbar. Ein Kahnfahrer stellt mit seinem Holzboot das Flussgebiet vor und treibt durch die Fließe genannten Kanäle. Dabei trifft er auf die dort ansässigen Sorben, eine slawische Minderheit. Sie haben eine lebendige, eigene Kultur mit farbenfrohen Festen und Bräuchen.
14:05
R: Gisela Graichen, Peter Prestel... Die Natur war unseren Ahnen heilig. Ihre Kulte vollzogen sie an besonderen Orten unter freiem Himmel. Spuren dieser vor – und frühgeschichtlichen Kulte sind in ganz Deutschland zu finden. Die heiligen Haine der Kelten und Germanen liegen inmitten dichter Wälder, auf hohen Felsen oder am Rand von Flüssen und Mooren. Oft wurden sie mit christlichen Gebäuden überbaut. Wissenschaftler sind diesen heiligen Plätzen mit modernster Technik auf der Spur. Zu allen Zeiten haben die Menschen höheren Wesen Opfer dargebracht, als Dank oder als Bitte. Man gab Geschenke und erwartete eine Gegenleistung. Je größer die Bitte oder der Dank, desto größer auch das Opfer. Bei seiner Reise durch Deutschland findet der Schleswiger Archäologe Dr. Timo Ibsen selbst Spuren von Menschenopfern und Kannibalismus. Viele der uralten, heiligen Stätten werden auch heute wieder als Kraftorte aufgesucht: von den Opfermooren Norddeutschlands zu den Felsturmheiligtümern des Altmühltals, von den Kannibalenhöhlen des Kyffhäusergebirges bis zu den heiligen Quellen der Kelten und Römer in der Pfalz und den Vogesen. Es ist eine Reise durch die Jahrtausende, von der Steinzeit bis zum Beginn der Christianisierung. Eine Reise zu unseren Ursprüngen, mit denen sich heute immer mehr Menschen beschäftigen.
14:50
R: Ralf Blasius... Die „Zeitreise durch 500 Millionen Jahre“ zeigt, wie gewaltige Eismassen Landschaften in Europa formten. Über einen Zeugen der Gletscherschubkraft staunen heute noch Spaziergänger am Rand des Hamburger Hafens. „Terra X“ weiß, wo der „Alte Schwede“ herkommt.
15:30
R: Ralf Blasius... Teil zwei der Reise startet vor 100 Millionen Jahren. Ein markantes Ereignis prägt Deutschland ganz besonders und verleiht ihm sein heutiges Aussehen: das Auftürmen der Alpen. Vom Hochgebirge und von sanften Kuppen der Mittelgebirge über Flusslandschaften und Seenplatten bis hin zur Küste – kaum ein Land in Mitteleuropa ist so abwechslungsreich wie Deutschland. Viele dieser Landschaften verdanken wir den Eiszeiten. Mächtige Gletscher hatten Deutschland vom Süden und Norden fest im Griff. Ein Zeuge dieser Zeit ist ein mächtiger Felsblock am Rand des Hamburger Hafens. Bis dorthin wurde der alte Schwede vom Eis geschoben. Dort, wo Deutschlands bekanntester Fluss seinen Weg durch das Rheintal von den Alpen bis nach Norden findet, waren vor 35 Millionen Jahren Haie, Seekühe und Rochen zu Hause. Sie bevölkerten einen warmen Meeresarm, der das Urmittelmeer mit der Nordsee verband. Die Finanzmetropole Frankfurt an einer Südseeküste, so manch einer träumt davon. Auch die Tierwelt an Land hat sich noch einmal grundlegend verändert. Längst sind die Dinosaurier ausgestorben und haben Säugetieren und Vögeln Platz gemacht. Immer noch brodelt es unter deutschem Boden, die Erde wird von Erdbeben erschüttert, Vulkane beherrschen überall das Land. Ein Krater ganz anderer Herkunft liegt heute im Herzen von Süddeutschland. Aus der Satellitenperspektive erkennt man ein riesiges, kreisrundes Loch, 25 Kilometer im Durchmesser, zwischen Schwäbischer und Fränkischer Alb: das Nördlinger Ries. Vor 15 Millionen Jahren schlug hier ein gewaltiger Meteorit ein. Erst vor 40 000 Jahren eroberte der Mensch Schritt für Schritt diese Welt. Und seitdem hinterlässt auch er deutliche Spuren. Die erdgeschichtlichen Vorgänge, die über Jahrmillionen unser Land geformt und verändert haben, können wir in ihrer zeitlichen Dimension kaum fassen. Alles Menschenwerk spielt sich dagegen vergleichsweise in einem Wimpernschlag der Geschichte ab. Auch in Zukunft wird es keinen Stillstand geben, unser Land ist und bleibt in Bewegung. Auf unserer Zeitreise durch 500 Millionen Jahre haben wir erfahren, wie winzig der Abschnitt ist, den wir als Menschen miterleben.
16:15
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Deutschland von oben 3 zeigt in drei Folgen Schönheiten unseres Landes aus der Vogelperspektive. Die Folge Stadt nimmt unsere Metropolen und Kleinstädte ins Visier. Sie entstanden einst zur Versorgung der Menschen. Um Märkte abzuhalten, als Rastplatz oder Zollstation entlang der wichtigsten Handelsrouten. Erstaunlich viele Städte in Deutschland haben Altstädte und Patrizier-Fassaden bis heute erhalten oder wieder aufgebaut. Manche Klein – und Mittelstädte, ob Landshut oder Goslar, Lüneburg oder Soest, Hameln oder der Touristenmagnet Rothenburg ob der Tauber, gehörten im Mittelalter zu den wichtigsten und reichsten Städten Deutschlands. Landshut an der Isar etwa war weit bedeutender als die heutige Millionenstadt München. Der Auf – und Abstieg von Städten über die Jahrhunderte lässt sich an ihrer heutigen Architektur und ihren Jahresringen aus der Luft besonders gut entdecken. Die Dokumentation erzählt die Erfolgsgeschichten und die Krisen deutscher Städte: von Frankfurt, das seinen dauerhaften Rang einem geografischen Zufall verdankt, über Düsseldorf, das als Schreibtisch des Ruhrgebiets Karriere machte, bis hin zum autogerechten Hannover. Von Aachen, wo die meisten deutschen Könige und Kaiser gekrönt wurden, bis nach Köln, das sich bis heute um den berühmten Dom drängt und im Mittelalter die größte Stadt des Heiligen Römischen Reiches war. Wenn der Film-Helikopter über eine der beiden letzten Zechen des Ruhrgebietes fliegt, über BASF in Ludwigshafen oder das VW-Werk in Wolfsburg, spürt man die Wucht deutscher Industriestädte und erkennt, warum sie nie Regierungs – oder Verwaltungssitz wurden. Ebenso wird beim Flug über Leipzig, Stuttgart oder München schlagartig die Bedeutung der Eisenbahn für die Karrieren unserer Großstädte deutlich: Bahnhöfe und Schienenkörper nehmen bis heute riesige Areale in deutschen Innenstädten ein. Oder werden gar zur Lebensader einer Stadt – wie die Schwebebahn in Wuppertal.
17:00
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Neben unseren berühmtesten landschaftlichen Schönheiten – vom Berchtesgadener Land bis zum Elbsandsteingebirge – scheint vieles zu verblassen. Doch Deutschlands oftmals vergessene Landschaften haben eine ganz eigene Magie. Von den Burgen und endlosen Hügeln des Pfälzer Waldes bis zum Hermanns-Denkmal am Teutoburger Wald, von den Schluchten des Harzes zu den Mosaiken der 7000 Aischgründer Karpfenteiche. Von den Felstürmen der Fränkischen Schweiz bis zum Märchenzauber des Weserberglands, in dessen Schlössern und engen Gassen die Geschichten von Dornröschen, Rapunzel und dem Rattenfänger von Hameln entstanden sind. Ob Eifel oder Uckermark: Aus der Vogelperspektive versteht man schnell, warum Dichter und Denker, Maler und Märchensammler diesen entlegenen Regionen verfielen. Nur vom Satelliten aus lässt sich erkennen, wie der Einschlag eines Meteoriten im Nördlinger Ries, auf halben Wege zwischen Stuttgart und München, ein geologisch heute so friedliches Land wie Deutschland geprägt hat. Fast 15 Millionen Jahre ist das her, aber der fast kreisrunde, über 20 Kilometer breite Krater gibt Geologen bis heute Rätsel auf. Eine Animation aus der Satelliten-Perspektive macht den Einschlag des Meteoriten zum ersten Mal vorstellbar. Westlich von Köln springen auf den Satellitenaufnahmen merkwürdig geometrische, graubraune Flecken ins Auge – der Braunkohletagebau im Rheinland, das größten Abbaurevier in Europa. Ein Flug über die Region zeigt Geisterdörfer und Riesenbagger. Andernorts prägen längst Windräder und Solarkraftwerke als künftige Stromlieferanten die Landschaft. Deutschland von Oben widmet sich in der aktuellen Staffel deshalb erstmals einem der Lieblingsthemen der Deutschen – dem Wetter.
17:45
R: Petra Höfer, Freddie Röckenhaus... Auf der berühmtesten deutschen Ostsee-Insel, auf Rügen, werden die legendären Kreidefelsen aus der Luft vermessen. Per Laser sollen Abbrüche und Erdrutsche kalkulierbarer werden. Am berühmten Kap Arkona versinken inzwischen die letzten Überreste einer mittelalterlichen Tempelburg im Meer. Die dritte Folge der aktuellen Deutschland von oben – Reihe begleitet Archäologen und Vermessungstechniker beim Einsatz an der Ostsee. Die Küste dieses Binnenmeers entfaltet aus der Luft eine verblüffende Schönheit: Inseln und Bodden, Sümpfe und Sandstrände scheinen aus der Luft beinahe kalifornisch und an schönen Tagen sogar im Türkis der Karibik. An der Nordsee investiert man jedes Jahr Millionen, damit die beliebtesten Ferieninseln der Deutschen nicht von den Gezeiten weggerissen werden. Die Dokumentation zeigt vergangene und zukünftige Küstenveränderungen von Borkum bis Sylt. Es ist ein endloser Kampf gegen Sturmfluten und Strömungen. Die Kamera begleitet auch die Helikopter, die bei Sturm und meterhohen Wellen die Lotsen auf Containerschiffe fliegen und aus der Luft abwinschen. Auch deutsche Flüsse wurden über Jahrhunderte im Zaum gehalten – ausgebaggert oder begradigt, eingedämmt oder aufgestaut. Der Flug über ursprüngliche Flusslandschaften zeigt, was wir damit verloren haben: von den Schluchten am Oberlauf der Donau bis zum badischen Dschungel am Rhein. Auch im Ruhrgebiet waren Flüsse lange nur die Abwasserkanäle der Montanindustrie. Heute werden künstliche Flussbetten gebaut, die die einst stark verschmutzten Flüsse wieder einen natürlich anmutenden Lauf nehmen lassen. Fast alle großen Gewässer, von den Urstromtälern bis zur Ostsee, sind in Deutschland nach den Kälteperioden der Eiszeit entstanden, als sich das Schmelzwasser der Gletscher einen Weg ins Meer suchte. Per Satelliten-Animation reisen wir 250 000 Jahre in die Vergangenheit und nehmen den Berliner Fernsehturm und Schloss Neuschwanstein mit in die kilometerdicke Eisschicht der Saale-Periode.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
Schon ein bisschen regelmäßige Bewegung kann eine erstaunliche Wirkung für das Gesundbleiben und das Gesundwerden haben, zum Beispiel bei Diabetes Typ 2 oder bei Depression oder Burn-Out. Der Film begleitet zwei Patienten auf dem Weg zur Heilung: Der erste leidet an Diabetes Typ 2 und möchte durch regelmäßige Bewegung seine Insulindosis reduzieren. Die zweite Patientin versucht, eine Depression mit regelmäßigem Lauftraining zu bekämpfen. Bewegung steigert nicht nur die Lebensqualität, sondern fördert auch eine schnellere Genesung und kann die Rückfallgefahr drastisch reduzieren. Patienten, die kurz davor stehen, regelmäßig Insulin spritzen zu müssen, können diesem Schicksal durch sportliche Betätigung entgehen. Bei Depression oder Burn-Out können auf diese Weise Medikamente überflüssig werden.
21:00
Über den Rohstoff der Zukunft, Google und Facebook, aber auch Internetdienste wie Twitter oder Instagram mögen gratis sein in dem Sinn, dass man für ihre Nutzung kein Geld entrichtet. Dafür bezahlt man mit Daten. Der Handel damit ist zum Big Business des 21. Jahrhunderts geworden. „makro“ zeigt, wie Konzerne Kundendaten für ihre Geschäfte nutzen: Amazon betreibt neuerdings Supermärkte ohne Kassen, Apps ersetzen Bankfilialen.
21:30
Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka, André Hennicke, Judith Engel, Anna Brass, Anne-Kathrin Golinsky, Maya Bothe, Frank Wickermann, Anna de Carlo, Franziska Jünger, Sabine Timoteo, Jürgen Vogel; S: Matthias Glasner, Jürgen Vogel, Judith Angerbauer; R: Matthias Glasner... Psychodrama in der Reihe zum 50. Geburtstag von Jürgen Vogel ( )., Nach der Haft will Serienvergewaltiger Theo (Vogel) neu anfangen. Eine Weile scheint es, als könne ihm die traumatisierte Nettie (Sabine Timoteo) helfen… Selten wurde eine Vergewaltigung im Film so verstörend gezeigt, noch seltener gelang es, später Mitgefühl auch für den kranken Täter zu wecken. Vogel, der den Silbernen Bären gewann, bereitete das Projekt sechs Jahre vor, auch als Co-Autor und Produzent.
01:10
Zapp
01:40
10 vor 10
02:05
extra 3
02:50
Das Beste zeigt die schönsten Momente des vergangenen Jahres, die lustigsten Talk-Momente, die großartigsten Solo-Auftritte und schärfsten Dialoge. Diesmal mit dabei: Günter Grünwald, Alfred Dorfer, Lizzy Aumeier, Wolfgang Krebs, Mathias Tretter und Philip Simon.
03:35
Das Beste zeigt die schönsten Momente des vergangenen Jahres, die lustigsten Talk-Momente, die großartigsten Solo-Auftritte und schärfsten Dialoge. Diesmal mit dabei: Günter Grünwald, Alfred Dorfer, Lizzy Aumeier, Wolfgang Krebs, Mathias Tretter und Philip Simon.
04:20
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow hat dem Mainzer Volk aufs Maul geschaut und lässt seine Mainzer reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. – Ein ganz besonderer Heimatabend. Reichow präsentiert den Kardinal und den Putzteufel, den Parvenü und den Handwerker, den Weinfreund, den jungen Wilden, den Politiker. Alle sind Mainzer – und zugleich wie wir alle. Ihre Verschrobenheit ist zum Lachen – man muss sie einfach ins Herz schließen. Reichow spielt sein Mainzer Panoptikum in einer Weinkneipe vor Publikum. Besonderes Bonbon der Performance: Über Einspielfilme treten eine Reihe seiner Helden auch an den authentischen Schauplätzen auf – am Rhein, in der Kirche, in der Mainzer Neustadt.
04:50
Der Mainzer Kabarettist Lars Reichow hat dem Mainzer Volk aufs Maul geschaut und lässt seine Mainzer reden, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. – Ein ganz besonderer Heimatabend. Reichow präsentiert den Kardinal und den Putzteufel, den Parvenü und den Handwerker, den Weinfreund, den jungen Wilden, den Politiker. Alle sind Mainzer – und zugleich wie wir alle. Ihre Verschrobenheit ist zum Lachen – man muss sie einfach ins Herz schließen. Reichow spielt sein Mainzer Panoptikum in einer Weinkneipe vor Publikum. Besonderes Bonbon der Performance: Über Einspielfilme treten eine Reihe seiner Helden auch an den authentischen Schauplätzen auf – am Rhein, in der Kirche, in der Mainzer Neustadt.
05:20
Dietrich Faber präsentiert Hessens Antwort auf Johnny Cash: Manni Kreutzer & The Overhesse live – Lonesomer Wolf. Manni Kreutzer, Dietrich Fabers Kultfigur aus seinen Büchern und Shows, macht Ernst: Voller hessischem Charme, mit Witz, Groove und lockerer Hüfte präsentiert er, begleitetet von seiner fabelhaften Band The Overhesse, knackige, melodische Akustik-Songs. Diese sind irgendwo in der Prärie zwischen Country, Folk und Comedy angesiedelt. Mittelhessens Dixie Chick Manni Kreutzer rast durchs Gras, raggert und baggert, kennt keinen Schmerz, ist Grillschwenker, Kosmoprolet und Schnäppchenjägersmann – und bleibt am Ende doch ein Lonesomer Wolf.
05:50
R: Annette Pöschel... Tourismus-Experte Matthias Poeschel arbeitet im Pamirgebirge in Zentralasien. Es ist noch nicht lange her, da wusste der Mann aus Sachsen-Anhalt nicht einmal, wo das liegt. Nun arbeitet Poeschel dort im Auftrag der Aga-Chan-Foundation und reitet auf Yaks durch die Berge von Tadschikistan. Er soll den Pamiri helfen, sich eine Zukunft im Reisegeschäft aufzubauen. Für den Deutschen ist das ein Traumjob. Viele Tadschiken können es sich nicht vorstellen, dass Fremde kommen, um sich ihr Land anzusehen. Einige haben bereits die Chance erkannt, sich damit ein gutes Geschäft aufzubauen: ein Lehrer etwa, der aus seinem Haus ein Homestay gemacht hat, oder eine Ärztin, die lieber in einem Steinhaus wohnt und dafür ihre traditionelle Jurte an Übernachtungsgäste vermietet. Reisende sollen sich in Zukunft wie zuhause fühlen im Pamir – eine Aufgabe, die Matthias Poeschel noch eine ganze Weile in Anspruch nehmen wird.
06:20
Kulturzeit
07:00
Nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturplatz
09:35
Erstausstrahlung.
10:00
R: Harald Pokieser, Pavol Barabas... Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch das kleinste Gebirge der Welt. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch. Der höchste Berg – die Gerlachspitze – misst 2655 Meter. Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten – eine Mischung aus Laub – und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.
10:45
R: Kurt Mündl... Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur – und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten. Das Waldviertel besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis – oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel – die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, die Venus von Willendorf.
11:30
R: Georg Riha... Der Schlosspark von Laxenburg ist ein Ort mit großer Anziehungskraft. Der Film stellt die Anlage südlich von Wien vor, erzählt ihre Geschichte und zeigt die Bedeutung von Laxenburg heute. Über Jahrhunderte hinweg haben sich die Habsburger in diese weitläufige Anlage zurückgezogen. Nun ist sie beliebtes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung – und etablierter Standort internationaler Institutionen sowie Schauplatz von Kongressen.
12:15
Kraftorte und alte Kultplätze üben auf immer mehr Menschen eine große Faszination aus. Diesen Orten wird eine magische Anziehungskraft zugeschrieben. Der Film zeigt Kraftorte in Österreich. Berge wie der Ötscher, der Untersberg oder der Großglockner zählen dazu, aber auch auffällig gewachsene Bäume, Höhlen und Grotten, Steinkreise und Felsformationen. Manche Menschen wollen mit dem Pendel oder der Wünschelrute herausbekommen, wo sich Kraftorte befinden. Andere berufen sich auf alte Sagen. Viele von ihnen weisen auf uralte Kraftorte hin, sagt beispielsweise der Alpenschamane Rainer Limpöck, der den Untersberg das Herz-Chakra Mitteleuropas nennt. Meist sind es auch optisch außergewöhnliche Orte, an denen Schamanen und Kräuterfrauen ihre Rituale durchführen. Die Menschen, sagen sie, sehnen sich gerade in der modernen Zeit nach Orten, die von Geschichte umrankt sind und Gefühle ansprechen. Der österreichische Radio – und Fernsehmoderator Sepp Forcher, dessen Leben sich immer in den Bergen abgespielt hat, sieht das nüchterner: Für ihn sind die Berge mit schönen Erinnerungen und Erfahrungen verbunden – faszinierend, aber nicht esoterisch angehaucht. Eine von Menschenhand geschaffene Ergänzung zu diesen Natur-Kraftorten ist der Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber führt durch den Dom und die Katakomben und erzählt, warum zahlreiche Stellen hier als besondere Kraftplätze gelten.
13:00
ZIB
13:10
Notizen aus dem Ausland
13:15
Quer
14:00
Kunst & Krempel
14:30
Erstausstrahlung.
15:00
Lojze Wieser und Florian Gebauer erkunden Böhmen. Sie entdecken ein großes kulturelles wie auch kulinarisches Erbe, das eng mit der österreichischen Kultur verwoben ist. Es reicht von der Lebkuchenproduktion in Pardubice, den historischen Karpfenteichen in Trebon, dem böhmischen Dudelsack und den unzähligen Knödelspezialitäten bis zu den Kaffeehäusern in Prag, in denen bereits Rainer Maria Rilke und Franz Kafka zu Gast waren.
15:35
R: Karsten Schwanke... Bis zum Jahr 2020 will Vancouver die grünste Stadt der Welt werden. Klimaexperte Schwanke will wissen, wie die Metropole an der Westküste Kanadas das schaffen will. Er berichtet nicht nur, sondern fragt nach, fasst mit an, probiert aus und ist mittendrin in einer Menschenschlange, die sich bildet, wenn Vorträge zu Klima, Energie und Nachhaltigkeit angeboten werden. Wieso ist ausgerechnet in Vancouver dieses Interesse so groß? Geduldig warten die Menschen bei diesen Vorträgen auf Einlass und zahlen sogar Eintritt, wundert sich Schwanke. Das Beispiel Vancouver zeigt: Viele Städte können mehr bewegen, wenn sie ihre Bürger einbeziehen. Was man in Vancouver sehen kann, ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, meint Schwanke. Aufgrund seiner engen Kontakte zu führenden Klimaforschern ist Karsten Schwanke über den Stand der aktuellen Forschung bestens informiert. 2014 hat er zusammen mit dem deutschen IPCC-Büro den UNO-Weltklimabericht in Berlin vorgestellt.
16:05
R: Karl Teuschl... Die Route 66 war der erste Highway Amerikas in den Westen des Kontinents. Die fast 4000 Kilometer lange Straße wurde zur existenziellen Lebenserfahrung für Generationen von Amerikanern. Während der Wirtschaftskrise zogen auf ihr Tausende verarmter Farmer gen Westen. In den Boom-Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg kamen Touristen, die das eigene Land kennenlernen wollten. Und bis heute ist die Route 66 ein Symbol für Aufbruch und Abenteuer. Dieser Mythos lebt weiter in Bobby Troups musikalischer Landkarte Get your kicks on Route 66, in Erinnerungen der Oldtimer, in rostenden Tankstellen und Oldtimer-Museen entlang des alten Highways. Schon das Schild Route 66 mit dem Asphaltband im Hintergrund vermittelt ein Gefühl von Freiheit. Filmemacher Karl Teuschl und sein Team machen sich auf die Suche nach dem Mythos der Route 66. Sie fahren mit einem Wohnmobil von Chicago bis Los Angeles, sprechen mit Anwohnern und Reisenden über Geschichte und Geschichten an der alten Straße. Die schönsten Abschnitte liegen im Westteil der Strecke von New Mexiko bis zum Pazifik. Hier ist noch am meisten vom Flair der alten Route 66 erhalten geblieben: nostalgisch verwitterte Neonschilder, Motels aus den Fifties, bunte Diner-Lokale. In Arizona treffen Karl Teuschl und seine Kollegen auf Kult-Promi Martin Semmelrogge, der wie viele Harley-Fans auf dem alten Highway die Freiheit sucht und das Easy-Rider-Feeling erleben möchte. Sie nehmen teil am alljährlichen Route 66-Festival und fahren mit den Autofans in ihren polierten Oldtimern auf dem längsten noch erhaltenen alten Routenstück mit. Hier wird die Faszination der Mobilität greifbar. Denn die Route 66 ist auch ein Denkmal für Amerikas Liebesaffäre mit dem Automobil.
16:50
R: Veronika Hofer... New Yorks Gartenvielfalt reicht vom Luxusdachgarten am Central Park bis hin zu Gemeinschaftsgärten in Brooklyn und der Lower East Side. Am spektakulärsten sind die Dachgärten in Manhattan. Sie prunken mit verschwenderischer Pflanzenfülle und werden von angestellten Gärtnern gepflegt. Geradezu legendär ist Woody Allens ehemaliger Gemüsegarten. Im Conservatory Garden am Nordende des Central Parks gedeihen auf einer Fläche von über 15 000 Quadratmetern romantische Gärten, die in ihrer Pracht an England erinnern. Die Gartengestalterin Lynden B. Miller fing Ende der 1980er-Jahre an, Geld für die Restaurierung zu sammeln. Heute gilt sie als Pionierin für öffentliche Gärten. Der Landschaftsarchitekt und Künstler Ken Smith machte Furore mit seinem Dachgarten auf dem Neubau des Museum of Modern Art, weil er ihn ausschließlich mit künstlichen Materialien baute. Den Blick auf die Landschaft aus Plastik, Steinen und Glas können nur Menschen genießen, die darüber wohnen oder arbeiten. So ein garden for the view ist eine New Yorker Spezialität. Begründet haben diese Tradition vor rund 70 Jahren die Dachgärten auf dem Rockefeller Center. Sie sind die Einzigen in New York, die über eine echte Schicht Erde verfügen.
17:35
I: Michael Paré, Jackson Pace, Jennifer Kober, David Jensen, Dane Rhodes, Christa Campbell, Cameron Ten Napel, George Wilson, Patrick Kirton, Saxon Sharbino, Brighton Sharbino; S: Les Weldon, Danny Lerner; R: Danny Lerner... Schäferhund Rainy büxt aus dem Tierheim aus, um Herrchen Jimmy zu finden… Darstellerisch auf unterstem Niveau, dafür kann der Superhund Auto fahren und Mundharmonika spielen.
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:40
Der Leipziger zählt zu den bedeutendsten Malern der Gegenwart. Seine farbstarken Tableaus mit großen Figuren werden für sechsstellige Summen gehandelt. Hier erzählt Rauch „Vom alptraumhaften Rausch des Malens“.
20:00
Tagesschau
20:15
R: Michael Beyer... Ein letztes Mal kam Sir Simon Rattle 2017 als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker nach Luzern. Zu seinem Abschied erzählt er mit Haydns epochaler Schöpfung, wie die Welt entstand. Haydns Oratorium beschreibt, wie aus dem ungestalteten, formlosen Chaos Himmel und Erde hervorgingen, wie das Licht über die Finsternis triumphierte, wie Pflanzen und Tiere den Erdball zu bevölkern begannen und wie schließlich der Mensch ins Leben trat. Haydn war schon im Rentenalter, als er dieses Oratorium zwischen 1796 und 1798 komponierte. Es enthält einige seiner kühnsten musikalischen Ideen, weit seiner Zeit voraus, mit atemberaubenden Effekten. Etwa wenn aus den verschleierten Pianissimo-Klängen der Dunkelheit das Licht mit einem gleißenden C-Dur-Akkord im Forte hervorbricht.
22:00
R: Carola Wedel... 2019 soll das Humboldt Forum in Berlin eröffnet werde. Die Dauerausstellung im Berliner Stadtschloss will Impulse für den Dialog mit den Kulturen der Welt geben. Namensgeber sind die Brüder Alexander und Wilhelm Humboldt. Über zwei Denker und Forscher, die das Bildungswesen nachhaltig prägten.
22:45
Gäste: Prof. Harald Lesch (Physiker / Philosoph und ZDF-Moderator Leschs Kosmos).
23:30
Maischberger
00:45
LebensArt
01:45
Das aktuelle sportstudio
03:05
R: Harald Pokieser, Pavol Barabas... Auch im dicht besiedelten Europa gibt es noch wilde Naturlandschaften. Eine solche ist die Hohe Tatra an der Grenze zwischen der Slowakei und Polen. Mit einer Grundfläche von nur 30 mal 20 Kilometern nennt man die Hohe Tatra auch das kleinste Gebirge der Welt. Diese Bezeichnung ist jedoch irreführend: Viele der 300 Gipfel sind über 2500 Meter hoch. Der höchste Berg – die Gerlachspitze – misst 2655 Meter. Es ist ein armes Land, dünn besiedelt, der Tourismus noch immer bescheiden, exzessive Forstwirtschaft hat es nie gegeben. So blieb vor allem im Bereich des Nationalparks ein urwüchsiger Wald erhalten – eine Mischung aus Laub – und Nadelhölzern, durchflossen von unregulierten Flüssen und Bächen. Die Sommer sind heiß und kurz, die stürmischen, bitterkalten Winter verwandeln die Gipfelregionen monatelang in eine Eiswüste, und die Wetterstürze können mit jenen in den Alpen spielend mithalten. In dieser Region hat sich eine Tierwelt erhalten, die man im restlichen Europa nicht mehr findet. So leben in den slowakischen Karpaten rund 200 Wölfe in Rudeln. Im Unterschied dazu ist der Luchs ein überzeugter Einzelgänger, den man in freier Wildbahn kaum zu sehen bekommt. Die Karpaten sind die letzte Hochburg der Luchse. In der Slowakei gibt es nach Schätzungen von Biologen rund 400 dieser großen Katzen. Auch Braunbären finden in der Hohen Tatra noch ausreichend Lebensraum: Zu Hunderten streifen sie durch die einsamen Wälder, nicht selten zum Ärger von Hirten, Bauern und Imkern. Die Gämsen der Tatra bilden eine eigene Unterart. Dass sie sich von den alpinen Gämsen unterscheiden, hat man erst 1970 entdeckt. Doch die Bestände sind durch intensive Bejagung stark zurückgegangen.
03:50
R: Kurt Mündl... Der Film von Kurt Mündl zeigt die Wälder, Hügel, Hochmoore und Täler des nördlichen Waldviertels, eine der ältesten Kultur – und Naturlandschaften Österreichs, im Lauf der Jahreszeiten. Das Waldviertel besteht aus endlos scheinenden Wäldern, wilden Flüssen, sumpfigen Teichen und romantischen Hochmooren. Sonne, Regen, Wind und Schnee haben Natur und Mensch stark geprägt und dem niederösterreichischen Landesteil seinen Zauber verliehen. Ein geologisches Phänomen ist das uralte Riesengebirge. Es ist älter als die Alpen und weist tonnenschwere Gneis – oder Granitblöcke in skurrilen Formen auf. Eines der weltweit bekanntesten archäologischen Fundstücke stammt aus dem Waldviertel – die 1908 gefundene, elf Zentimeter hohe Statuette einer Frau, die Venus von Willendorf.
04:35
R: Georg Riha... Der Schlosspark von Laxenburg ist ein Ort mit großer Anziehungskraft. Der Film stellt die Anlage südlich von Wien vor, erzählt ihre Geschichte und zeigt die Bedeutung von Laxenburg heute. Über Jahrhunderte hinweg haben sich die Habsburger in diese weitläufige Anlage zurückgezogen. Nun ist sie beliebtes Naherholungsgebiet für die Bevölkerung – und etablierter Standort internationaler Institutionen sowie Schauplatz von Kongressen.
05:20
Kraftorte und alte Kultplätze üben auf immer mehr Menschen eine große Faszination aus. Diesen Orten wird eine magische Anziehungskraft zugeschrieben. Der Film zeigt Kraftorte in Österreich. Berge wie der Ötscher, der Untersberg oder der Großglockner zählen dazu, aber auch auffällig gewachsene Bäume, Höhlen und Grotten, Steinkreise und Felsformationen. Manche Menschen wollen mit dem Pendel oder der Wünschelrute herausbekommen, wo sich Kraftorte befinden. Andere berufen sich auf alte Sagen. Viele von ihnen weisen auf uralte Kraftorte hin, sagt beispielsweise der Alpenschamane Rainer Limpöck, der den Untersberg das Herz-Chakra Mitteleuropas nennt. Meist sind es auch optisch außergewöhnliche Orte, an denen Schamanen und Kräuterfrauen ihre Rituale durchführen. Die Menschen, sagen sie, sehnen sich gerade in der modernen Zeit nach Orten, die von Geschichte umrankt sind und Gefühle ansprechen. Der österreichische Radio – und Fernsehmoderator Sepp Forcher, dessen Leben sich immer in den Bergen abgespielt hat, sieht das nüchterner: Für ihn sind die Berge mit schönen Erinnerungen und Erfahrungen verbunden – faszinierend, aber nicht esoterisch angehaucht. Eine von Menschenhand geschaffene Ergänzung zu diesen Natur-Kraftorten ist der Stephansdom. Dompfarrer Toni Faber führt durch den Dom und die Katakomben und erzählt, warum zahlreiche Stellen hier als besondere Kraftplätze gelten.