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ORF 3
06:00
Fernsehen wie damals
07:00
WETTER/INFO
09:00
R: Elisabeth Eisner... Klingendes Österreich: Zur schönen Aussicht - Zwischen Warscheneck und Dachstein

Wurzeralm, Michaelerberg, Stoderzinken, Hauser Kaibling, Brandalm, Hunerkogel: Auf sie alle trifft die Bezeichnung schöne Aussicht in vollem Maße zu. Und dennoch ist das nur ein Teil der Sendung, die von Sepp Forcher präsentiert wird. Neben den musikalischen und gesanglichen Darbietungen sind es auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Gröbming und Haus im Ennstal, die herrliche Landschaft der steirischen Ramsau, sowie das stille Juwel des Bodensees im Seewigtal. Die mächtigen Berge der Niederen Tauern und der Dachsteingruppe stehen als steinerne Wächter über dem ganzen klingenden Geschehen.

10:05
St. Anton am Arlberg mit Peter Habeler

Ein Sprichwort besagt: Reisende soll man nicht aufhalten. Doch in St. Anton am Arlberg scheint diese Redewendung das Gegenteil zu beweisen. Hier haben Reisende seit je her freiwillig angehalten. Vielleicht ist es der ursprüngliche Charme oder die gigantische Bergwelt, die die Menschen aus aller Welt anziehen. Vielleicht auch beides. Fest steht, St. Anton am Arlberg und das Stanzertal haben ihren ganz besonderen Reiz- nicht nur im Winter - auch im Sommer. Gemeinsam mit dem Alpinisten Peter Habeler begibt sich Land der Berge auf einen filmischen Streifzug durch die atemberaubende Bergwelt St. Antons mit ihren Almhütten und Klettersteigen, bis hin zu den historischen Anfängen des Skifahrens mit internationaler Prominenz.

10:50
Einkehr vor der Haustür - Oberösterreichs schönste Pilgerrouten

Oberösterreich bietet ein vielseitiges Pilgerrouten-Netz. Der Jakobsweg, die VIA NOVA, der Weg des Buches oder der Wolfgangweg sind nur einige davon. Wer noch nie Pilgern war, ist nur einen Schritt davon entfernt. Von zu Hause loswandern, unterwegs sein und an einem selbst definierten Ort ankommen - das ist Pilgern. Aber wie verändert eine Pilgerreise einen Menschen? Ein UNTERWEGS IN ÖSTERREICH aus dem ORF Landesstudio Oberösterreich widmet sich dem Thema Pilgern in Oberösterreich.

11:20
Der Abenteuergarten

Es wird endlich wieder gegartelt: Am Beginn des Gartenjahres 2019 geht die ROMY-prämierte ORF-III-Sendereihe GartenKULT in die brandneue vierte Staffel . Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner verraten in zehn Folgen Tipps und Tricks sowie einmalige Do-it-yourself-Ideen. Zum Auftakt geht es gleich erlebnisreich zu: Jeder Garten ist ein Abenteuer - besonders für Kinder. GartenKULT zeigt in der ersten Folge, wie mit viel Fantasie, aber wenig Aufwand der Garten auch zu einem Ort der Spannung für Groß und Klein werden kann.

11:45
Panorama
12:05
Grenzen der Zeit

AUT

Diese Dokumentation verwendet eine Kombination von neu entwickelten Kameratechniken, dramatischen Computeranimationen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen, um ein völlig ungewohntes Bild unserer Welt und unseres Universums zu zeigen: Für eine Hausfliege agieren wir Menschen in Zeitlupe - für eine ostkalifornische Stachelkiefer vergeht unsere Lebensspanne blitzartig. Speziell entwickelte, bewegungskontrollierte Zeitrafferkameras verlebendigen die Zeitlupenwelt der Pflanzen einen dramatischen Wettkampf ums Überleben. Längere Zeitskalen zeigen, wie sich Landschaften verändern, Kontinente driften und in Trillionen von Jahren Sterne entstehen und vergehen. Aber die Welt ist auch in der anderen Richtung nicht weniger faszinierend. In Zeitspannen von zehntausendstel Sekunden enthüllen Ultra-Hochgeschwindigkeitskameras Welten exklusiver Schönheit. In unvorstellbar kurzen Zeitspannen finden wir Elemente, die kürzer als eine Millionstel Sekunde existieren - oder Elementarteilchen, die nur in Bruchteilen von Milliardstel Sekunden aufblitzen. Ein Film von Alfred Vendl und Steve Nicholls Ko ORF/BR/ARTE/BMUKK.

12:55
Der Atem der Erde

AUT

Kaum etwas auf der Erde kann ohne Sauerstoff leben. Dieses unglaublich vielseitige Element hat den Planeten, wie wir ihn kennen, erst bewohnbar gemacht. UNIVERSUM erzählt die Geschichte der Erde aus der Perspektive jenes Elements, das hinter (fast) allen Lebensformen steckt - seien es Rieseninsekten, Dinosaurier im Miniaturformat oder Fische, die an Land gehen. Diese Dokumentation zeigt in verblüffenden Bildern, wie die unsteten Sauerstoff-Teilchen zu treibenden Kräften des Lebens werden konnten. Und verrät, weshalb man beim Ansehen dieser Dokumentation wahrscheinlich dasselbe Sauerstoffatom einatmet wie Dschingis Khan vor mehreren 100 Jahren. Der Atem der Erde Ein Film von Alfred Vendl und John Capener.

13:45
Heißkalt - Die extremsten Orte der Welt

AUT

Die Erde ist eine Welt der Extreme - die Klimazonen unseres Planeten reichen von Gluthitze bis Eiseskälte. Die Rekordwerte für Lufttemperaturen liegen bei plus 57,8 Grad und minus 89,2 Grad Celsius - ein Unterschied von beinahe 150 Grad. In der UNIVERSUM-Dokumentation Heißkalt - Die extremsten Orte der Welt geht Regisseur und Kameramann Udo Maurer der Frage nach, wie Menschen in diesen lebensfeindlichen Weltgegenden überleben. Eine Dokumentation von Udo Maurer.

14:30
Blitzgewitter - Himmel unter Strom

AUT

Wolkentürme in stahlblau und tintenschwarz, kilometerlange Blitze, die sich für Augenblicke wie ein Spinnennetz über den Himmel legen, unheimliches Grollen und Donnerschläge, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, all das begleitet von Regen, Sturm und Hagel: Gewitter sind eine überirdische Show im wahrsten Sinne des Wortes. Das Spektakel am Himmel steht aber für mehr als nur schlechtes Wetter, denn Blitz und Donner mischen maßgeblich am globalen Wetter und Klima mit. Forscher in Israel haben kürzlich nachgewiesen, dass schwere Unwetter über Zentralafrika jene Wirbelstürme erzeugen, die jeden Sommer über die Karibik und die Küsten der USA fegen. Überdies beeinflussen die elektrischen Ladungen auf noch ungeklärte Weise das Magnetfeld der Erde. Doch selbst die scheinbar einfachsten Fragen warten noch auf eine Antwort: Woher kommen die Blitze, wie entstehen die Milliarden Volt, die bei Entladungen frei werden und wohin gehen sie? Um das Rätsel zu lösen, betreiben Wissenschaftler enormen Aufwand, sie rasen mit Flugzeugen mitten durch die Gewitter, schicken Sonden mit Ballons und sogar Raketen in den Himmel, um die Blitze aus den Wolken zu holen. Dieser Film entführt mit kulinarischen Bildern in die spannende Welt der neuesten Gewitterforschung. Ein Film von Manfred Christ Eine Koproduktion von ORF/ZDF/National Geographic US/National Geographic Channels International.

15:25
Kontinente in Bewegung: Südamerika

Der südamerikanische Kontinent ist Symbol großer Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des größten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Großkontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Auch zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte „Pazifische Feuerring“, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmaßen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozeans verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.

16:10
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Europas

Vor 3,5 Milliarden Jahren bildeten sich an der Erdoberfläche die ersten Landmassen. Dass die älteste unter ihnen, das heutige Skandinavien, damals noch irgendwo in der südlichen Hemisphäre schwamm, fand man anhand winziger Kristalle heraus, die Diamantensucher bei ihrer Arbeit entdeckt hatten. Diese Steine heißen Zirkonen und haben zwar keinen kommerziellen Wert, sind für die Geologen jedoch äußerst kostbar: Indem man ihr Entstehungsjahr ermittelt, kann man das Alter des Gesteins bestimmen, in dem sie eingeschlossen waren. Die Erdplatte, die das heutige Europa darstellt, dehnte sich erst nach Westen und dann nach Süden aus, so dass auf der einen Seite die Kontinente Nordamerika und Grönland entstanden, auf der anderen wiederum das herzynische Gebirge erwuchs, das heute im Herzen Europas liegt. Zu jener Zeit befand sich der älteste Kontinent der Welt noch nicht an seinem heutigen Platz, sondern lag in einer tropischen Klimazone. Seine Landschaften ähnelten den Lagunen der Bahamas, und bei der Zersetzung toter Pflanzenreste entstand Kohle – jener Rohstoff, der später zur Grundlage der menschlichen Industrie werden sollte. Im Nordosten wiederum löste sich das heutige Nordamerika von Europa ab und öffnete den atlantischen Ozean. Mit dem Zustrom kalten Wassers aus dem Norden kamen neue Meeresbewohner: die Coccolithen, mikroskopisch kleine Kalkplättchen, die später zu Kreidegestein wurden und etwa die Felsen von Étretat und Dover formten. Zu jener Zeit sah Europa fast schon aus wie heute. Ein paar Schönheitskorrekturen, einige verheerende Katastrophen – und der Mensch konnte kommen.

16:55
ZIB 100
17:00
Kontinente in Bewegung: Europa heute

Die offizielle Geschichte des europäischen Kontinents beginnt mit der Öffnung des Atlantiks im Osten und der Annäherung Afrikas im Süden, bei der das Mittelmeer und die Alpen entstanden. Und sie ist noch lange nicht abgeschlossen – denn die Erdplatten bewegen sich noch heute. Was davor passierte, erzählen Wissenschaftler in einem Überblick über die letzten „historischen“ Ereignisse der europäischen Vorgeschichte. So geben Kristalle, die versierte Bergführer in den Alpen fanden, Aufschluss über die Entstehung dieses eindrucksvollen Gebirges. Und auch das Mittelmeer hat eine faszinierende Vergangenheit. Vor gar nicht langer Zeit waren Korsika und Sardinien noch mit der provenzalischen Küste verbunden, bevor sie zu Inseln wurden und ins Meer abglitten. Dieser Vorgang kann heute mit magnetostratigraphischen Methoden, bei denen man die magnetische Polung von Gestein analysiert, rekonstruiert werden. Einmal schloss sich die Straße von Gibraltar sogar ganz, und das Mittelmeer trocknete völlig aus – man hätte zu Fuß von Europa nach Afrika wandern können. Durch Klimaveränderungen und minimale kontinentale Verschiebungen entstanden unterirdische Höhlen, die den ersten Menschen vor 40.000 Jahren als Lebensraum dienten. Damals war es in ganz Europa so kalt wie im heutigen Skandinavien. Die Rekonstruktion der Gletscherbewegungen hilft den Forschern dabei, die tektonischen Verschiebungen nachzuvollziehen. Die Bewegungen der Erdplatten lösen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis aus. Diese Naturkatastrophen, die vor allem die Regionen rund um das Mittelmeer und im Norden des Kontinents Island bedrohen, machen deutlich, dass die Kräfte der Erde noch immer aktiv sind. Schon bald wird es das Mittelmeer nicht mehr geben, die Alpen hingegen werden in die Höhe schießen, und Amerika wird sich noch weiter vom alten Kontinent entfernen.

17:45
Kontinente in Bewegung: Zentralamerika

Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, ist Zentralamerika erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die ozeanische Karibische Platte geschaffen, die größtenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schließlich der Zusammenstoß des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgenden für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen. Die vier umgebenden Landmassen – die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte – setzen das karibische „Paradies auf Erden“ nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika; besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.

18:30
Kontinente in Bewegung: Nordamerika

Vor etwa 150 Millionen Jahren ist der Urkontinent Pangäa durch Plattenbewegungen auseinandergebrochen und der Atlantische Ozean entstanden. Der nordamerikanische Kontinent, der bisher mit Europa und Afrika eine zusammenhängende Landmasse bildete, wurde abgetrennt. Durch die tektonischen Bewegungen und den großflächigen Ausbruch von Magma veränderte sich das Klima des neuen Kontinents, mit tiefgreifenden Auswirkungen für Flora und Fauna. Viele Spezies starben unter den neuen klimatischen Bedingungen aus, neue Arten entwickelten sich: Die Dinosaurier waren geboren. Die bewegte tektonische Geschichte Nordamerikas hat spektakuläre Landschaftsformationen hervorgebracht. Der Kontinent ist gezeichnet von Flüssen, weiten Ebenen und Eisflächen, von bunt schillernden Wüsten, fruchtbaren Tälern und geheimnisvollen Bergen. Der hohe Norden, die Wüsten Utahs, die Felsengebirge und das kalifornische Tal des Todes sind nur einige Beispiele der immensen Naturschätze. Genauso beeindruckend sind die aus einem Meer entstandenen Great Plains, ein riesiger Berg im Landesinneren und das als Rocky Mountains bekannte Felsmassiv. Noch heute erfindet Nordamerika sich immer wieder neu. Das Gebiet ist nach wie vor hochaktiv, wie der schlafende Supervulkan Yellowstone und die stetig weiter aufreißende San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien beweisen. Die Entwicklung des Kontinents ist also noch lange nicht abgeschlossen.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Die größten Irrtümer über Sex und Liebe

Die Dokumentation hat landläufige Meinungen zu Sex und Liebe statistisch geprüft und herausgefunden, dass die erotische Wirklichkeit sich kaum in allgemeine Regeln fassen lässt - und manches ganz anders ist als viele glauben.

21:05
Der Sex der Männer

AUT

Auf der Suche nach dem neuen Mannsbild und seiner Sexualität und neuen Perspektiven der weiblichen Lust räumen zwei Dokumentationen mit alten Vorurteilen auf.

21:55
Die weibliche Sexualität

AUT

Auf der Suche nach dem neuen Mannsbild und seiner Sexualität und neuen Perspektiven der weiblichen Lust räumen zwei Dokumentationen mit alten Vorurteilen auf.

22:40
Wie wir morgen Liebe machen

AUT

Virtuelle Erotik, Online-Dating, Tele-Sex-Spielzeuge für zwei - die Spielarten der Liebe sind heute vielfältiger als wahrscheinlich je zuvor. Und auch unsere Beziehungsformen werden bunter: Polyamore, Mingles und virtuelle Partnerschaften.

23:30
Die größten Irrtümer über Sex und Liebe

Die Dokumentation hat landläufige Meinungen zu Sex und Liebe statistisch geprüft und herausgefunden, dass die erotische Wirklichkeit sich kaum in allgemeine Regeln fassen lässt - und manches ganz anders ist als viele glauben.

00:15
Der Sex der Männer

AUT

Auf der Suche nach dem neuen Mannsbild und seiner Sexualität und neuen Perspektiven der weiblichen Lust räumen zwei Dokumentationen mit alten Vorurteilen auf.

01:00
Die weibliche Sexualität

AUT

Auf der Suche nach dem neuen Mannsbild und seiner Sexualität und neuen Perspektiven der weiblichen Lust räumen zwei Dokumentationen mit alten Vorurteilen auf.

01:50
Wie wir morgen Liebe machen

AUT

Virtuelle Erotik, Online-Dating, Tele-Sex-Spielzeuge für zwei - die Spielarten der Liebe sind heute vielfältiger als wahrscheinlich je zuvor. Und auch unsere Beziehungsformen werden bunter: Polyamore, Mingles und virtuelle Partnerschaften.

02:35
ORF III Spezial

ORF III bittet Österreich an den „Stammtisch“. Eine Dreiviertelstunde diskutieren Menschen unterschiedlicher Herkunft und aus unterschiedlichen Lebensbereichen über das, was sie und das Land beschäftigt.

03:20
Symposium Dürnstein

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in einer Krise: Traditionelle Parteien erodieren, populistische Bewegungen sind im Aufwind, Phänomene wie Politikverdrossenheit und Vertrauensverlust in die politischen Akteure nehmen zu. Neue Formen der Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt Demokratie weiter zu entwickeln, aber wie können diese aussehen? Was bedeutet Demokratie heute und welche Zukunftsperspektiven bietet sie? Mit diesen Fragen beschäftigen sich namhafte Wissenschafter und Referenten beim diesjährigen Symposion Dürnstein, wo unter dem Titel Demokratie! Zumutung oder Zukunft? ein internationaler Gedankenaustausch an der Schnittstelle von Philosophie, Religion und Politik stattfindet. Hochkarätige Gäste, darunter der Präsident des Forum Alpbach Franz Fischler und die Politikwissenschafterin Ulrike Guerot, treffen im Stift Dürnstein zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse zu setzen. In einem Science Talk Spezial berichtet Barbara Stöckl von den Highlights des Symposion Dürnstein und führt Gespräche mit Experten und Vortragenden über den Zustand unserer Demokratie.

04:10
Fernsehen wie damals
04:55
Fernsehen wie damals
05:20
I: Monica Weinzettl, Vivian Bartsch, Sigrid Hauser, Fifi Pissecker, Giro de Luca, Rupert Henning, Grissemann & Stermann, O. Lendl... Die kranken Schwestern & ihre Brüder (4/7)

AUT

Die ORF-Comedy.

05:50
ORF III Spezial

Welt-Themen am Wirtshaustisch – in ORF III reden Menschen aus unterschiedlichen Lebensbereichen völlig frei darüber, was sie interessiert. Es geht um das, was gerade spannend ist. Von Doping bis zum Karfreitag. Von der Kirche zum Islam. Niemand moderiert. Niemand achtet auf Redezeiten. Wie das am Stammtisch eben so ist. Die Gäste der ersten Folge sind: Beate Klein (Unternehmerin), Sepp Fürthauer(Bergbauer), Yusuf Sümbültepe (Fremdenführer), Gerald Pichowetz (Schauspieler), Angelika Prager (Rechtsanwaltsassistentin) und Pippa Galli (Sängerin).

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Das Wochenmagazin für die burgenländischen Kroaten mit folgenden geplanten Themen: *) 20 Jahre Koprive - Jubiläumskonzert ausverkauft *) Ganztagsschule in Steinbrunn *) Volksgruppen in Österreich - Neues TVthek-Archiv des ORF *) Ethno Chic von Silvia Gattin *) Josef Zöchmeister aus Wulkaprodersdorf - Ein Helfer mir Herz *) Kroatischer Rapper Kandzija erstmals in Wien Moderation: Melanie Balaskovics Redaktion: Jurica Csenar.
09:30
Das Wochenmagazin für die Kärntner Slowenen, diesmal voraussichtlich mit folgenden Themen: * Bereits zehn Jahre ist Franz-Josef Smrtnik Bürgermeister der Marktgemeinde Eisenkappel/Vellach - Železna Kapla/Bela. Sein Jubiläum feierte das beliebte Gemeindeoberhaupt mit einem Tag der offenen Tür. * Die Ausstellung im Pavelhaus vereint 26 Positionen von insgesamt 19 KünstlerInnen, die in Sinji vrh nahe Ajdovšcina am 26. Internationalen Symposium Slovenia Open to Art 2018 zum Thema Der Blick von oben entstanden sind. * Titelverteidiger Aich/Dob ist zum zweiten Mal hintereinander Gastgeber des Final-Four Turniers der Mitteleuropäischen Liga MEVZA. Waldviertel ist der Gegner im Halbfinale, die beiden anderen Teilnehmer kommen mit ACH Ljubljana und Calcit Kamnik aus Slowenien. * Koroška poje - Kärnten singt: die Chorrevue des Christlichen Kulturverbandes/ Kršcanska kulturna zveza stellte diesmal kleinere Vokalgruppen und Chöre in den Mittelpunkt. Und gedachte des 120.Geburtstages und 40. Todestages des Komponisten Pavle Kernjak. Moderation: Alexander Tolmaier Redaktion: Marijan Velik.
10:00
Einkehr vor der Haustür - Oberösterreichs schönste Pilgerrouten

Oberösterreich bietet ein vielseitiges Pilgerrouten-Netz. Der Jakobsweg, die VIA NOVA, der Weg des Buches oder der Wolfgangweg sind nur einige davon. Wer noch nie Pilgern war, ist nur einen Schritt davon entfernt. Von zu Hause loswandern, unterwegs sein und an einem selbst definierten Ort ankommen - das ist Pilgern. Aber wie verändert eine Pilgerreise einen Menschen? Ein UNTERWEGS IN ÖSTERREICH aus dem ORF Landesstudio Oberösterreich widmet sich dem Thema Pilgern in Oberösterreich.

10:30
Kraftplätze in Oberösterreich - Die Kraft des Wassers

Einen Berg besteigen, eine Runde laufen gehen oder einen Spaziergang durch den Wald machen. Es gibt viele Möglichkeiten Kraft zu tanken, aber manche Oberösterreicher haben spezielle Kraftplätze an denen es noch viel leichter geht dem Alltag zu entfliehen und den Kopf frei zu bekommen. Kraftplätze, die am Wasser liegen sind besonders beliebt. Der Almsee, die Steyr oder auch der Attersee sind die ganz persönlichen Kraftplätze von Helga Graef, Pater Bernhard Eckerstorfer, Günther Briedl oder Renate und Karl Schöringhumer. Das Wasser beruhigt sie, inspiriert sie, fordert sie, kostet ihnen aber auch Kraft. Wie zum Beispiel dem Fischerehepaar Schöringhumer, das tagtäglich ihre Netze am Attersee einholt. Eine kraftraubende Arbeit, die ihnen jedoch so viel zurück gibt. Der 20-fache Staatsmeister im Kanusport Günther Briedl lässt sich noch lange nach seiner aktiven Karriere vom Wasser fordern. Er gibt sein Wissen nun auch an die nächste Generation weiter und unterrichtet mittlerweile auch seinen Sohn Tim. Kraftplätze in Oberösterreich - Die Kraft des Wassers - eine sehr persönliche Dokumentation über Oberösterreicher und ihre Kraftplätze.

10:55
Min Weag - Soweit das Auge reicht und uns die Füße tragen

Immer mehr Menschen machen sich auf den Weg. 280.000 Pilger wurden allein im Vorjahr auf dem Jakobsweg gezählt. Eine Zäsur in ihrem Leben, ein tragisches Ereignis, das Gefühl einer schnelllebigen Zeit etwas entgegen setzen zu müssen, treibt sie an. Pilgern, Weitwandern ist ein Trend unserer Zeit, der die Menschen in ganz Österreich erfasst hat. Durch Vorarlberg führt ein 400 Kilometer langer, abwechslungsreicher Weitwanderweg. Min Weag, übersetzt: Mein Weg, ist in 31 Etappen gegliedert, gestartet wird am Bodensee im Norden, dann geht es bis ins Silvrettagebiet im Süden und wieder retour. Ein Team des ORF Vorarlberg hat erfahrene Weitwanderer auf mehreren landschaftlich und kulturell interessanten Teilstrecken begleitet. Auf ihrem Weg erzählen die Weitwanderer von ihren Erlebnissen, Erfahrungen und Erkenntnissen. So erfährt der Zuschauer, warum sie das kilometerlange Wandern reizt, warum man trotz unzähliger Blasen an den Füßen und Dauerregen weitermacht und, warum es selten bei einer einzigen Weitwanderung bleibt.

11:25
R: Elisabeth Eisner... Klingendes Österreich: Zur schönen Aussicht - Zwischen Warscheneck und Dachstein

Wurzeralm, Michaelerberg, Stoderzinken, Hauser Kaibling, Brandalm, Hunerkogel: Auf sie alle trifft die Bezeichnung schöne Aussicht in vollem Maße zu. Und dennoch ist das nur ein Teil der Sendung, die von Sepp Forcher präsentiert wird. Neben den musikalischen und gesanglichen Darbietungen sind es auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Gröbming und Haus im Ennstal, die herrliche Landschaft der steirischen Ramsau, sowie das stille Juwel des Bodensees im Seewigtal. Die mächtigen Berge der Niederen Tauern und der Dachsteingruppe stehen als steinerne Wächter über dem ganzen klingenden Geschehen.

12:30
Panorama
12:45
Blitzgewitter - Himmel unter Strom

AUT

Wolkentürme in stahlblau und tintenschwarz, kilometerlange Blitze, die sich für Augenblicke wie ein Spinnennetz über den Himmel legen, unheimliches Grollen und Donnerschläge, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, all das begleitet von Regen, Sturm und Hagel: Gewitter sind eine überirdische Show im wahrsten Sinne des Wortes. Das Spektakel am Himmel steht aber für mehr als nur schlechtes Wetter, denn Blitz und Donner mischen maßgeblich am globalen Wetter und Klima mit. Forscher in Israel haben kürzlich nachgewiesen, dass schwere Unwetter über Zentralafrika jene Wirbelstürme erzeugen, die jeden Sommer über die Karibik und die Küsten der USA fegen. Überdies beeinflussen die elektrischen Ladungen auf noch ungeklärte Weise das Magnetfeld der Erde. Doch selbst die scheinbar einfachsten Fragen warten noch auf eine Antwort: Woher kommen die Blitze, wie entstehen die Milliarden Volt, die bei Entladungen frei werden und wohin gehen sie? Um das Rätsel zu lösen, betreiben Wissenschaftler enormen Aufwand, sie rasen mit Flugzeugen mitten durch die Gewitter, schicken Sonden mit Ballons und sogar Raketen in den Himmel, um die Blitze aus den Wolken zu holen. Dieser Film entführt mit kulinarischen Bildern in die spannende Welt der neuesten Gewitterforschung. Ein Film von Manfred Christ Eine Koproduktion von ORF/ZDF/National Geographic US/National Geographic Channels International.

13:40
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Europas

Vor 3,5 Milliarden Jahren bildeten sich an der Erdoberfläche die ersten Landmassen. Dass die älteste unter ihnen, das heutige Skandinavien, damals noch irgendwo in der südlichen Hemisphäre schwamm, fand man anhand winziger Kristalle heraus, die Diamantensucher bei ihrer Arbeit entdeckt hatten. Diese Steine heißen Zirkonen und haben zwar keinen kommerziellen Wert, sind für die Geologen jedoch äußerst kostbar: Indem man ihr Entstehungsjahr ermittelt, kann man das Alter des Gesteins bestimmen, in dem sie eingeschlossen waren. Die Erdplatte, die das heutige Europa darstellt, dehnte sich erst nach Westen und dann nach Süden aus, so dass auf der einen Seite die Kontinente Nordamerika und Grönland entstanden, auf der anderen wiederum das herzynische Gebirge erwuchs, das heute im Herzen Europas liegt. Zu jener Zeit befand sich der älteste Kontinent der Welt noch nicht an seinem heutigen Platz, sondern lag in einer tropischen Klimazone. Seine Landschaften ähnelten den Lagunen der Bahamas, und bei der Zersetzung toter Pflanzenreste entstand Kohle – jener Rohstoff, der später zur Grundlage der menschlichen Industrie werden sollte. Im Nordosten wiederum löste sich das heutige Nordamerika von Europa ab und öffnete den atlantischen Ozean. Mit dem Zustrom kalten Wassers aus dem Norden kamen neue Meeresbewohner: die Coccolithen, mikroskopisch kleine Kalkplättchen, die später zu Kreidegestein wurden und etwa die Felsen von Étretat und Dover formten. Zu jener Zeit sah Europa fast schon aus wie heute. Ein paar Schönheitskorrekturen, einige verheerende Katastrophen – und der Mensch konnte kommen.

14:25
Kontinente in Bewegung: Europa heute

Die offizielle Geschichte des europäischen Kontinents beginnt mit der Öffnung des Atlantiks im Osten und der Annäherung Afrikas im Süden, bei der das Mittelmeer und die Alpen entstanden. Und sie ist noch lange nicht abgeschlossen – denn die Erdplatten bewegen sich noch heute. Was davor passierte, erzählen Wissenschaftler in einem Überblick über die letzten „historischen“ Ereignisse der europäischen Vorgeschichte. So geben Kristalle, die versierte Bergführer in den Alpen fanden, Aufschluss über die Entstehung dieses eindrucksvollen Gebirges. Und auch das Mittelmeer hat eine faszinierende Vergangenheit. Vor gar nicht langer Zeit waren Korsika und Sardinien noch mit der provenzalischen Küste verbunden, bevor sie zu Inseln wurden und ins Meer abglitten. Dieser Vorgang kann heute mit magnetostratigraphischen Methoden, bei denen man die magnetische Polung von Gestein analysiert, rekonstruiert werden. Einmal schloss sich die Straße von Gibraltar sogar ganz, und das Mittelmeer trocknete völlig aus – man hätte zu Fuß von Europa nach Afrika wandern können. Durch Klimaveränderungen und minimale kontinentale Verschiebungen entstanden unterirdische Höhlen, die den ersten Menschen vor 40.000 Jahren als Lebensraum dienten. Damals war es in ganz Europa so kalt wie im heutigen Skandinavien. Die Rekonstruktion der Gletscherbewegungen hilft den Forschern dabei, die tektonischen Verschiebungen nachzuvollziehen. Die Bewegungen der Erdplatten lösen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis aus. Diese Naturkatastrophen, die vor allem die Regionen rund um das Mittelmeer und im Norden des Kontinents Island bedrohen, machen deutlich, dass die Kräfte der Erde noch immer aktiv sind. Schon bald wird es das Mittelmeer nicht mehr geben, die Alpen hingegen werden in die Höhe schießen, und Amerika wird sich noch weiter vom alten Kontinent entfernen.

15:10
Kontinente in Bewegung: Südamerika

Der südamerikanische Kontinent ist Symbol großer Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des größten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Großkontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Auch zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte „Pazifische Feuerring“, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmaßen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozeans verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.

16:00
Kontinente in Bewegung: Zentralamerika

Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, ist Zentralamerika erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die ozeanische Karibische Platte geschaffen, die größtenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schließlich der Zusammenstoß des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgenden für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen. Die vier umgebenden Landmassen – die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte – setzen das karibische „Paradies auf Erden“ nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika; besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.

16:45
ZIB 100
16:50
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Afrikas

Afrika wird meist als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert vollständig erforscht ist. Allerdings ist er in Wirklichkeit der älteste der Kontinente, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schließlich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.

17:40
Kontinente in Bewegung: Afrika heute

Erdgeschichtlich gesehen ist Afrika erst seit kurzem ein eigenständiger Kontinent. Während er in seiner Frühzeit relativ stabil war, ist der afrikanische Kontinent seit einigen Millionen Jahren ständig in Bewegung und nähert sich unaufhaltsam der eurasischen Landmasse – die Kollision hat bereits begonnen. Einst trennte das Tethysmeer Afrika und Eurasien, doch dieser Ozean verschwand, und der unausweichliche Zusammenprall von Europa und Asien war von Gibraltar bis Anatolien zu spüren. Zwei Zentimeter pro Jahr schiebt sich der afrikanische Kontinent heute unaufhaltsam gen Norden. Innerhalb des Kontinents führt der große afrikanische Grabenbruch dazu, dass die Arabische Halbinsel abreißt. Einen Zentimeter pro Jahr entfernen sich die Platten voneinander. Der von Palästina bis Mosambik verlaufende Spalt wird Afrika in zwei Teile teilen und den ganzen gesamten Osten des Erdteils abtrennen – eine Entwicklung mit weltweiten Konsequenzen. Nachdem die letzte Folge der Dokumentationsreihe sich den Anfängen Afrikas auf der Südhälfte des Kontinents gewidmet hat, steht in dieser Folge der Norden des Kontinents im Fokus. Dort wird sich die Zukunft Afrikas und der umliegenden Landmassen entscheiden.

18:30
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Asiens

Die Geschichte Asiens begann im heutigen Sibirien. Hier fanden Wissenschaftler rund um den Baikalsee das älteste Gestein des Kontinents. Damals sammelten sich zunächst immer mehr Landmassen um Sibirien, vor allem an der Westseite. Bei einem gewaltigen Zusammenstoß mit Europa vereinten sich dann die beiden Kontinente, und das Uralgebirge entstand. Dort, wo das Meer einst die Erdteile voneinander trennte, werden heute in zahlreichen Minen kostbare Bodenschätze abgebaut. Die Vereinigung von Europa und Asien wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Begriff des Kontinents eine zusammenhängende Festlandmasse bezeichnet, warum wird dann überhaupt zwischen europäischen und asiatischen Kontinent unterschieden? Ebenfalls in Sibirien fand vor 250 Millionen Jahren eines der größten Massenaussterben in der Geschichte des Erdteils statt. Unter dem Druck, der von allen Seiten auf den Kontinent ausgeübt wurde, entstanden Risse, die zu heftigen Vulkanausbrüchen führten. Die ausströmende Lava bedeckte eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, tötete mehr als 90 Prozent der Fauna und formte eine Landschaft, die heute als Sibirischer Trapp bekannt ist. Dass sich bald weitere Landmassen, darunter das heutige Thailand, an das junge Asien anschlossen, beweisen Fossilien von dinosaurierartigen Tieren derselben Epoche, die man in China und Thailand fand. Ein einschneidendes Ereignis gab dem asiatischen Kontinent schließlich seine aktuelle Form: Indien, das bis dahin mit Gondwana verbunden gewesen war, löste sich vom Südkontinent ab und schob sich mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung Norden. Auf dem Weg glitt es über einen sogenannten „Hot Spot“ und entwickelte vulkanische Aktivität. Genau wie im Sibirischen Trapp veränderten die Lavaströme die Landschaft grundlegend und vernichteten alles Leben, darunter die Dinosaurier. Kurz darauf wurde beim Zusammenstoß Indiens mit Asien der Himalaya aufgetürmt, das höchste und jüngste der heutigen Gebirge. Sein erodiertes Gestein wurde von den neu entstandenen großen Flüssen Ganges und Brahmaputra ins Tal gespült, wo auf einem riesigen Geröllhaufen das heutige Bangladesch entstand. Auf diese Weise wurde bereits das Dreifache des Gesteinsvolumens des Himalaya über den Bengalischen Golf ins Meer geschwemmt. Auch heute schiebt sich Indien noch immer weiter nach Norden und lässt den Himalaya beständig nach oben wachsen.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Die Fertigstellung des spektakulären Guggenheim-Museums in der spanischen Hafenstadt Bilbao 1997 hatte einen so weitreichenden Einfluss auf die Region, die Wirtschaftsleistung und Arbeitssituation, dass bis heute der Bilbao-Effekt den positiven Einfluss epochaler Bauten auf heruntergekommene Städte beschreibt. Die Millionen Besucher, die in den letzten zwanzig Jahren der Kunstsammlung, aber auch des Museumsbaus selbst wegen nach Bilbao reisten, haben den Tourismus florieren lassen, Arbeitsplätze geschaffen und eine rostende Industrie- und Hafenstadt zu einem europäischen Zentrum moderner Kunst gemacht. Welchen Einfluss kann Kunst und Architektur auf die Gesellschaft nehmen? Mit dieser Frage reist Moderator Karl Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen in das autonome Baskenland. Neben historisch wichtigen Orten der Altstadt und dem Hafen besuchen wir das weltberühmte Guggenheim-Museum des amerikanisch-kanadischen Architekten Frank Gehry, der mit seiner dekonstruktivistischen Architektur international neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben Meisterwerken der modernen Kunst, die zum festen Bestandteil der Dauerausstellung gehören, zeigt das Museum Anfang 2019 Werke aus der Sammlung Thannhauser (Heinrich Thannhauser, 1859-1934) und eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.

21:05
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

21:55
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

22:45
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Viele Refugien hat der Mensch hier geschaffen, vom Lainzer Tiergarten und der berühmten Hermes Villa für Kaiserin Elisabeth über den tragischen Schauplatz Mayerling und das Stift Heiligenkreuz bis zum Weinbau in Neuwaldegg und den Cobenzl mit dem Krapfenwald-Bad. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser Dokumentation den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und ebenso großer Gegenwart.

23:35
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

00:20
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

01:10
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Viele Refugien hat der Mensch hier geschaffen, vom Lainzer Tiergarten und der berühmten Hermes Villa für Kaiserin Elisabeth über den tragischen Schauplatz Mayerling und das Stift Heiligenkreuz bis zum Weinbau in Neuwaldegg und den Cobenzl mit dem Krapfenwald-Bad. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser Dokumentation den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und ebenso großer Gegenwart.

01:55
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Die Fertigstellung des spektakulären Guggenheim-Museums in der spanischen Hafenstadt Bilbao 1997 hatte einen so weitreichenden Einfluss auf die Region, die Wirtschaftsleistung und Arbeitssituation, dass bis heute der Bilbao-Effekt den positiven Einfluss epochaler Bauten auf heruntergekommene Städte beschreibt. Die Millionen Besucher, die in den letzten zwanzig Jahren der Kunstsammlung, aber auch des Museumsbaus selbst wegen nach Bilbao reisten, haben den Tourismus florieren lassen, Arbeitsplätze geschaffen und eine rostende Industrie- und Hafenstadt zu einem europäischen Zentrum moderner Kunst gemacht. Welchen Einfluss kann Kunst und Architektur auf die Gesellschaft nehmen? Mit dieser Frage reist Moderator Karl Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen in das autonome Baskenland. Neben historisch wichtigen Orten der Altstadt und dem Hafen besuchen wir das weltberühmte Guggenheim-Museum des amerikanisch-kanadischen Architekten Frank Gehry, der mit seiner dekonstruktivistischen Architektur international neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben Meisterwerken der modernen Kunst, die zum festen Bestandteil der Dauerausstellung gehören, zeigt das Museum Anfang 2019 Werke aus der Sammlung Thannhauser (Heinrich Thannhauser, 1859-1934) und eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.

02:45
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

03:30
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

04:20
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Viele Refugien hat der Mensch hier geschaffen, vom Lainzer Tiergarten und der berühmten Hermes Villa für Kaiserin Elisabeth über den tragischen Schauplatz Mayerling und das Stift Heiligenkreuz bis zum Weinbau in Neuwaldegg und den Cobenzl mit dem Krapfenwald-Bad. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser Dokumentation den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und ebenso großer Gegenwart.

05:05
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Die Fertigstellung des spektakulären Guggenheim-Museums in der spanischen Hafenstadt Bilbao 1997 hatte einen so weitreichenden Einfluss auf die Region, die Wirtschaftsleistung und Arbeitssituation, dass bis heute der Bilbao-Effekt den positiven Einfluss epochaler Bauten auf heruntergekommene Städte beschreibt. Die Millionen Besucher, die in den letzten zwanzig Jahren der Kunstsammlung, aber auch des Museumsbaus selbst wegen nach Bilbao reisten, haben den Tourismus florieren lassen, Arbeitsplätze geschaffen und eine rostende Industrie- und Hafenstadt zu einem europäischen Zentrum moderner Kunst gemacht. Welchen Einfluss kann Kunst und Architektur auf die Gesellschaft nehmen? Mit dieser Frage reist Moderator Karl Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen in das autonome Baskenland. Neben historisch wichtigen Orten der Altstadt und dem Hafen besuchen wir das weltberühmte Guggenheim-Museum des amerikanisch-kanadischen Architekten Frank Gehry, der mit seiner dekonstruktivistischen Architektur international neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben Meisterwerken der modernen Kunst, die zum festen Bestandteil der Dauerausstellung gehören, zeigt das Museum Anfang 2019 Werke aus der Sammlung Thannhauser (Heinrich Thannhauser, 1859-1934) und eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.

05:55
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Heimat fremde Heimat
09:30
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

10:20
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

11:05
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Viele Refugien hat der Mensch hier geschaffen, vom Lainzer Tiergarten und der berühmten Hermes Villa für Kaiserin Elisabeth über den tragischen Schauplatz Mayerling und das Stift Heiligenkreuz bis zum Weinbau in Neuwaldegg und den Cobenzl mit dem Krapfenwald-Bad. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser Dokumentation den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und ebenso großer Gegenwart.

11:50
Panorama
12:10
Kontinente in Bewegung: Europa heute

Die offizielle Geschichte des europäischen Kontinents beginnt mit der Öffnung des Atlantiks im Osten und der Annäherung Afrikas im Süden, bei der das Mittelmeer und die Alpen entstanden. Und sie ist noch lange nicht abgeschlossen – denn die Erdplatten bewegen sich noch heute. Was davor passierte, erzählen Wissenschaftler in einem Überblick über die letzten „historischen“ Ereignisse der europäischen Vorgeschichte. So geben Kristalle, die versierte Bergführer in den Alpen fanden, Aufschluss über die Entstehung dieses eindrucksvollen Gebirges. Und auch das Mittelmeer hat eine faszinierende Vergangenheit. Vor gar nicht langer Zeit waren Korsika und Sardinien noch mit der provenzalischen Küste verbunden, bevor sie zu Inseln wurden und ins Meer abglitten. Dieser Vorgang kann heute mit magnetostratigraphischen Methoden, bei denen man die magnetische Polung von Gestein analysiert, rekonstruiert werden. Einmal schloss sich die Straße von Gibraltar sogar ganz, und das Mittelmeer trocknete völlig aus – man hätte zu Fuß von Europa nach Afrika wandern können. Durch Klimaveränderungen und minimale kontinentale Verschiebungen entstanden unterirdische Höhlen, die den ersten Menschen vor 40.000 Jahren als Lebensraum dienten. Damals war es in ganz Europa so kalt wie im heutigen Skandinavien. Die Rekonstruktion der Gletscherbewegungen hilft den Forschern dabei, die tektonischen Verschiebungen nachzuvollziehen. Die Bewegungen der Erdplatten lösen Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis aus. Diese Naturkatastrophen, die vor allem die Regionen rund um das Mittelmeer und im Norden des Kontinents Island bedrohen, machen deutlich, dass die Kräfte der Erde noch immer aktiv sind. Schon bald wird es das Mittelmeer nicht mehr geben, die Alpen hingegen werden in die Höhe schießen, und Amerika wird sich noch weiter vom alten Kontinent entfernen.

12:55
Kontinente in Bewegung: Zentralamerika

Die Entstehung Zentralamerikas ist in der Erdgeschichte einzigartig: Während die meisten Kontinente vor mehreren Milliarden Jahren entstanden sind, ist Zentralamerika erst 150 Millionen Jahre alt. Zwischen Nord- und Südamerika haben die gewaltigen Kräfte auf der Erdkruste einen winzigen Platz für die ozeanische Karibische Platte geschaffen, die größtenteils unterhalb des Meeres verläuft. Vor etwa drei Millionen Jahren hat die Annäherung und schließlich der Zusammenstoß des nord- und des südamerikanischen Kontinents zur Entstehung einer Landbrücke, des Isthmus von Panama, geführt – eine Entwicklung mit weitreichenden Folgenden für Flora und Fauna des gesamten karibischen Raums. Noch heute ist die Region ständigen tektonischen Veränderungen unterworfen. Die vier umgebenden Landmassen – die Nord- und die Südamerikanische, die Atlantische und die Pazifische Platte – setzen das karibische „Paradies auf Erden“ nach wie vor unter enorme Spannung. Die Folge sind zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche in Zentralamerika; besonders die nördliche Karibik ist eine der anfälligsten Regionen der Erde für Tsunamis. Um diese möglichst frühzeitig vorhersehen zu können und Schaden von der Bevölkerung abzuwenden, beobachten Forscher unablässig die kleinsten seismologischen Auffälligkeiten.

13:40
Kontinente in Bewegung: Südamerika

Der südamerikanische Kontinent ist Symbol großer Kontraste und Superlative: Heimat der längsten Bergkette der Welt, des größten Regenwaldgebiets, des wasserreichsten Flusses, der trockensten Wüste und der beeindruckendsten Artenvielfalt. Mehrere Milliarden Jahre befand sich dieser Erdteil im Südpazifik, bevor er sich endgültig vom südlichen Großkontinent Gondwana abtrennte – nach mehreren Millionen Jahren des Zusammenlebens trennt der Atlantik fortan die zukünftigen Kontinente Afrika und Südamerika. Der südamerikanische Kontinent driftet langsam gen Westen, kollidiert dabei mit der Pazifischen Platte: die Geburtsstunde der Anden. Die mehrere Tausend Kilometer lange Bergkette stellt ein Paradies für Geologen dar und gibt Aufschluss über Plattenbewegungen vor Millionen von Jahren. Auch heute ist der südamerikanische Kontinent unablässig in Bewegung. Er driftet weiterhin westwärts, Kollisionen mit der Pazifischen Platte entladen sich in Erdbeben. Auch zahlreiche aktive Vulkane rund um den Pazifik, der sogenannte „Pazifische Feuerring“, zeugen von Subduktionszonen rund um den Pazifik. In einigen Millionen Jahren, so mutmaßen Forscher, könnte die Pazifische Platte völlig subduziert und der Pazifische Ozeans verschlossen sein. Diese Hypothese ist zwar umstritten, zeigt aber einmal mehr, dass die Geschichte Südamerikas noch lange nicht abgeschlossen ist. Vielmehr beginnt gerade erst ein neues Kapitel der Erdgeschichte.

14:25
Kontinente in Bewegung: Nordamerika

Vor etwa 150 Millionen Jahren ist der Urkontinent Pangäa durch Plattenbewegungen auseinandergebrochen und der Atlantische Ozean entstanden. Der nordamerikanische Kontinent, der bisher mit Europa und Afrika eine zusammenhängende Landmasse bildete, wurde abgetrennt. Durch die tektonischen Bewegungen und den großflächigen Ausbruch von Magma veränderte sich das Klima des neuen Kontinents, mit tiefgreifenden Auswirkungen für Flora und Fauna. Viele Spezies starben unter den neuen klimatischen Bedingungen aus, neue Arten entwickelten sich: Die Dinosaurier waren geboren. Die bewegte tektonische Geschichte Nordamerikas hat spektakuläre Landschaftsformationen hervorgebracht. Der Kontinent ist gezeichnet von Flüssen, weiten Ebenen und Eisflächen, von bunt schillernden Wüsten, fruchtbaren Tälern und geheimnisvollen Bergen. Der hohe Norden, die Wüsten Utahs, die Felsengebirge und das kalifornische Tal des Todes sind nur einige Beispiele der immensen Naturschätze. Genauso beeindruckend sind die aus einem Meer entstandenen Great Plains, ein riesiger Berg im Landesinneren und das als Rocky Mountains bekannte Felsmassiv. Noch heute erfindet Nordamerika sich immer wieder neu. Das Gebiet ist nach wie vor hochaktiv, wie der schlafende Supervulkan Yellowstone und die stetig weiter aufreißende San-Andreas-Verwerfung in Kalifornien beweisen. Die Entwicklung des Kontinents ist also noch lange nicht abgeschlossen.

15:10
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Afrikas

Afrika wird meist als ein junger Kontinent wahrgenommen, da er erst seit dem 19. Jahrhundert vollständig erforscht ist. Allerdings ist er in Wirklichkeit der älteste der Kontinente, der sich schon sehr früh in der Erdgeschichte zusammengesetzt und tektonischen Spannungen lange Zeit weitgehend standgehalten hat. Der Kontinent besteht aus bis zu drei Milliarden Jahre alten Plattenformen und war vor zwei Millionen Jahren die Wiege der Menschheit. Nach einer durch einen kosmischen Einschlag verursachten Naturkatastrophe übten die Landmassen rund um Afrika im Laufe mehrerer Millionen Jahre immer mehr Druck auf den Kontinent aus. Schließlich war die Spannung zu stark, die Erdkruste riss und der Superkontinent, in dessen Herzen Afrika sich befand, zerbrach. Die tektonische Geschichte Afrikas hat beeindruckende Landschaftsformationen hervorgebracht und bietet mit ihren vielfältigen Gesteinsformen ein einzigartiges Territorium für Forscher. In dieser Episode beginnt die geologische Zeitreise im Süden des Kontinents und verfolgt die Entwicklung Afrikas von den Ursprüngen bis zum Auseinanderbrechen des Superkontinents Gondwana in die Kontinente Afrika, Australien, Südamerika und die Antarktis.

16:00
Kontinente in Bewegung: Afrika heute

Erdgeschichtlich gesehen ist Afrika erst seit kurzem ein eigenständiger Kontinent. Während er in seiner Frühzeit relativ stabil war, ist der afrikanische Kontinent seit einigen Millionen Jahren ständig in Bewegung und nähert sich unaufhaltsam der eurasischen Landmasse – die Kollision hat bereits begonnen. Einst trennte das Tethysmeer Afrika und Eurasien, doch dieser Ozean verschwand, und der unausweichliche Zusammenprall von Europa und Asien war von Gibraltar bis Anatolien zu spüren. Zwei Zentimeter pro Jahr schiebt sich der afrikanische Kontinent heute unaufhaltsam gen Norden. Innerhalb des Kontinents führt der große afrikanische Grabenbruch dazu, dass die Arabische Halbinsel abreißt. Einen Zentimeter pro Jahr entfernen sich die Platten voneinander. Der von Palästina bis Mosambik verlaufende Spalt wird Afrika in zwei Teile teilen und den ganzen gesamten Osten des Erdteils abtrennen – eine Entwicklung mit weltweiten Konsequenzen. Nachdem die letzte Folge der Dokumentationsreihe sich den Anfängen Afrikas auf der Südhälfte des Kontinents gewidmet hat, steht in dieser Folge der Norden des Kontinents im Fokus. Dort wird sich die Zukunft Afrikas und der umliegenden Landmassen entscheiden.

16:45
ZIB 100
16:50
Kontinente in Bewegung: Von den Anfängen Asiens

Die Geschichte Asiens begann im heutigen Sibirien. Hier fanden Wissenschaftler rund um den Baikalsee das älteste Gestein des Kontinents. Damals sammelten sich zunächst immer mehr Landmassen um Sibirien, vor allem an der Westseite. Bei einem gewaltigen Zusammenstoß mit Europa vereinten sich dann die beiden Kontinente, und das Uralgebirge entstand. Dort, wo das Meer einst die Erdteile voneinander trennte, werden heute in zahlreichen Minen kostbare Bodenschätze abgebaut. Die Vereinigung von Europa und Asien wirft eine interessante Frage auf: Wenn der Begriff des Kontinents eine zusammenhängende Festlandmasse bezeichnet, warum wird dann überhaupt zwischen europäischen und asiatischen Kontinent unterschieden? Ebenfalls in Sibirien fand vor 250 Millionen Jahren eines der größten Massenaussterben in der Geschichte des Erdteils statt. Unter dem Druck, der von allen Seiten auf den Kontinent ausgeübt wurde, entstanden Risse, die zu heftigen Vulkanausbrüchen führten. Die ausströmende Lava bedeckte eine Fläche von mehreren Millionen Quadratkilometern, tötete mehr als 90 Prozent der Fauna und formte eine Landschaft, die heute als Sibirischer Trapp bekannt ist. Dass sich bald weitere Landmassen, darunter das heutige Thailand, an das junge Asien anschlossen, beweisen Fossilien von dinosaurierartigen Tieren derselben Epoche, die man in China und Thailand fand. Ein einschneidendes Ereignis gab dem asiatischen Kontinent schließlich seine aktuelle Form: Indien, das bis dahin mit Gondwana verbunden gewesen war, löste sich vom Südkontinent ab und schob sich mit rasanter Geschwindigkeit in Richtung Norden. Auf dem Weg glitt es über einen sogenannten „Hot Spot“ und entwickelte vulkanische Aktivität. Genau wie im Sibirischen Trapp veränderten die Lavaströme die Landschaft grundlegend und vernichteten alles Leben, darunter die Dinosaurier. Kurz darauf wurde beim Zusammenstoß Indiens mit Asien der Himalaya aufgetürmt, das höchste und jüngste der heutigen Gebirge. Sein erodiertes Gestein wurde von den neu entstandenen großen Flüssen Ganges und Brahmaputra ins Tal gespült, wo auf einem riesigen Geröllhaufen das heutige Bangladesch entstand. Auf diese Weise wurde bereits das Dreifache des Gesteinsvolumens des Himalaya über den Bengalischen Golf ins Meer geschwemmt. Auch heute schiebt sich Indien noch immer weiter nach Norden und lässt den Himalaya beständig nach oben wachsen.

17:40
Kontinente in Bewegung: Asien heute

Entscheidend für die Entwicklung des asiatischen Kontinents waren die Kollision mit dem indischen Subkontinent und das Aufeinandertreffen mit der Pazifikplatte. Bei seiner rasanten Drift nach Norden kollidierte Indien mit Sibirien und drückte das tibetanische Plateau zusammen. Das führte zu Erdbeben und der Bildung riesiger Erdspalten. Nepal, China, insbesondere die chinesische Gebirgsregion Kunlun Shan, leiden noch heute unter den Folgen dieser Kontinentalbewegungen. Doch mitunter haben diese auch überraschende Folgen: In der Wüstenlandschaft Badain-Jaran etwa haben Erdspalten Wasser aus den Hochebenen bis unter die Dünen geführt, so dass die trockene Weite der Wüste von kleinen Seen durchbrochen wird. Bei seinem Zusammenstoß mit Asien schob Indien die südöstlichen Teile des Kontinents in Richtung Meer, die sich daraufhin ablösten und zu Inseln wurden. Diesen Vorgang kann man auf Java nachvollziehen: Hier sank der Meeresspiegel einst soweit ab, dass Urmenschen zu Fuß auf die Insel gelangten und dort siedeln konnten, wie anhand von Ausgrabungen im 19. Jahrhundert festgestellt wurde. Die Reibung mit der Pazifischen Platte ist besonders in Japan spürbar. Das Land liegt dem Marianengraben genau gegenüber, an dem die Philippinische und Pazifische Platte zusammenstoßen. Hier befindet sich mit über 10.000 Metern auch die tiefste Stelle des Weltmeeres. Obwohl sich Japan durch sein Know-how in Sachen Erdbebenprävention auszeichnet, konnte es die schreckliche Tsunami-Katastrophe vom März 2011 nicht verhindern. Auf den Kontakt zwischen den verschiedenen Erdplatten gehen auch die unzähligen Vulkane zurück, die den Pazifischen Ozean umranden und den Pazifischen Feuerring bilden. Wie tödlich die Macht der Vulkane sein kann, zeigt sich etwa am Fudschijama in Japan und am Kawak Ijen in Indonesien. Doch hier gibt es auch riesige Goldvorkommen, die tief in der Erde lagerten und bei Vulkanausbrüchen an die Erdoberfläche gelangten. In Asien liegen außerdem riesige Karsthöhlen, deren Galeriensystem so groß ist wie der Kontinent selbst – in Dong Zong beherbergt eine solche Höhle ein ganzes Dorf. Wie es mit dem asiatischen Kontinent weitergeht, wird sich wohl im Zentrum des Erdteils entscheiden. Am Baikalsee, an dem das älteste Gestein der Erdgeschichte gefunden wurde, wirft ein großes Ereignis seine Schatten voraus: Eine sich öffnende Erdspalte könnte sich mit Wasser füllen, zum Meer werden und den Kontinent so endgültig in zwei Teile spalten.

18:30
Kontinente in Bewegung: Ozeanien

Australien blieb in seiner gesamten Geschichte fast völlig von Kollisionen oder Abspaltungen verschont. Die sehr alten Ge-steinsvorkommen in der nordöstlichen Region Pilbara geben daher wertvolle Hinweise auf den Verlauf der frühen Erdgeschichte. Eine der wenigen Spuren einer Kontinentalkollision befindet sich mitten in Australien: der Ayers Rock, um den sich die Legenden der australischen Ureinwohner ranken. Im Süden des Landes finden sich wiederum die ältesten Spuren tierischen Lebens. Die Ediacara-Fauna lebte in Untiefen nahe der Küste. Eine leichte tektonische Verschiebung reichte aus, um den Meeresgrund an die Erdoberfläche zu befördern – die Überreste der ersten Zweiseitentiere wurden im Gestein für die Nachwelt festgehalten. In der Pilbara-Region konnten Wissenschaftler nachvollziehen, wie und wann erstmals Sauerstoff auf der Erde entstand und sich in der Atmosphäre verbreitete. Von diesem Ereignis, das nicht nur neues Leben hervorbrachte, sondern auch für das Aussterben älterer, vom Stickstoff abhängiger Organismen verantwortlich ist, zeugt heute eine schwarze Linie im Gestein – ein Beweis, nach dem Martin Van Kranendonk 20 Jahre lang gesucht hatte. Vor 200 Millionen Jahren trennte sich Australien zusammen mit der Antarktika und Neuseeland von dem südlichen Großkontinent Gondwana. Dann löste sich die Antarktika durch einen Magmaaufstieg, dessen Spuren noch heute an der Südküste Australiens sichtbar sind, von Australien ab und platzierte sich am Südpol. Neuseeland versank im Ozean, kam jedoch nach seinem Zusammenstoß mit der Pazifischen Platte wieder teilweise an die Oberfläche. Der Kontinent Zealandia liegt noch heute zu 70 Prozent unter Wasser. So beschränkt sich die einzig erwähnenswerte Erschütterung Ozeaniens auf den Zusammenstoß der Pazifischen Platte mit Neuseeland, von dem noch heute zahlreiche aktive Vulkane auf den umliegenden Inseln wie dem Inselstaat Vanuatu zeugen. Doch es scheint, als stünden dem Kontinent noch einige Erschütterungen bevor: Seine Bewegung in Richtung China deutet auf eine Kollision hin, die ein zweites Himalaya-Gebirge hervorbringen könnte.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Klartext: Konfrontation der Spitzenkandidaten

Es ist das politische Ereignis des Jahres 2019: Die Wahl zum Europa-Parlament Ende Mai. Eine Wahl unter besonderen Vorzeichen: Mit dem bevorstehenden Brexit verliert die Union erstmals ein Mitglied. Die Karten werden neu gemischt, aber alte Fragen bleiben: Wohin soll sich Europa bewegen und wofür steht die Union? Brauchen wir mehr oder weniger Einflussnahme aus Brüssel? Bei Klaus Webhofer treffen die Spitzenkandidatinnen und -kandidaten zum ersten Mal aufeinander, um darüber zu sprechen. Und direkt im Anschluss bittet ORF-III-Chefredakteurin Ingrid Thurnher die Journalistin Eva Linsinger (profil) und den Politologen Peter Filzmaier zur Analyse der Diskussion.

22:05
I: Franz Buchrieser, C. A. Tichy, Walter Davy, Bibiana Zeller, Birgit Machalissa; R: Peter Patzak... Kottan ermittelt: Nachttankstelle

AUT

Eine Gruppe von Berufsschülern ist von Motorrädern begeistert. Die Jugendlichen verbringen ihre Freizeit oft bei einer Nachttankstelle, die auch Treffpunkt von Prostituierten und der lokalen Unterwelt ist. als eines der Motorräder durch Leichtsinn zu Schrott wird, geraten der Fahrer und einige seiner Freunde in immer größere Konflikte, bis es schließlich zu einem Verbrechen kommt. Auch privat hat Kottan einige Probleme, denn seine schwangere Tochter Sissi verweigert auf dem Standesamt dem Bundesheerpiloten Bösmüller das Jawort.

23:35
R: Jonathan Vaughan... Wien, wie es einmal war (2/3)

Beim Wort „Altwien“ bekommen viele romantische Gefühle. Doch niemand, der es sich aussuchen konnte, hätte in dieser Stadt leben wollen. Gerade die späteren Gürtel-Bezirke – das Thema von Teil zwei dieser neuen ORF III Serie – haben vom Abriss der Stadtmauern und von der Öffnung der Inneren Stadt am meisten profitiert. In einigen Bezirken hielt ein bürgerlicher Lebensstil Einzug, wo einst das Glacis und die Vorstadt gewesen waren. In anderen, vor allem entlang des Wien-Flusses, zog es die Arbeiter, weil dort Mühl- und Gerbereibetriebe standen. Mit der großen Besiedelung dieser Bezirke begann auch das Verkehrsproblem, das diese Wiener Regionen bis heute begleitet. Erbe Österreich geht an die Plätze, die sich am stärksten verändert haben, und zeigt anhand alter Aufnahmen, wie es früher dort ausgesehen hat. R: Norman und Jonathan Vaughan.

00:25
Vieler Herren Häuser: Schloss Belvedere

Kein barockeres Palais, keine selbstbewusstere Anlage gibt es in Wien als das Belvedere. Nicht zufällig wählte es Maria Theresia als Schauplatz für die Hochzeitsfeier ihrer Tochter Marie Antoinette, und sicher mit Kalkül wurde hier auch mit dem Staatsvertrag das neue Österreich geboren. Adelsspross Karl Hohenlohe stellt dieses Haus vor und geht auch auf die unbekannten Teile seiner wechselhaften Geschichte ein. So bewohnte etwa Thronfolger Franz Ferdinand dieses Schloss und bereitete sich hier auf die Machtübernahme vor, zu der es dann nie kam.

01:15
A fesche Wienerwald-Partie - Die Geburt eines Sehnsuchtsortes

Der Wienerwald ist nicht nur ein beliebtes Naherholungsgebiet, sondern auch eine Kulturlandschaft mit langer Tradition. Viele Refugien hat der Mensch hier geschaffen, vom Lainzer Tiergarten und der berühmten Hermes Villa für Kaiserin Elisabeth über den tragischen Schauplatz Mayerling und das Stift Heiligenkreuz bis zum Weinbau in Neuwaldegg und den Cobenzl mit dem Krapfenwald-Bad. Susanne Pleisnitzer zeigt in dieser Dokumentation den Wienerwald als Kulturraum mit langer Geschichte und ebenso großer Gegenwart.

02:00
R: Elisabeth Eisner... Klingendes Österreich: Zur schönen Aussicht - Zwischen Warscheneck und Dachstein

Wurzeralm, Michaelerberg, Stoderzinken, Hauser Kaibling, Brandalm, Hunerkogel: Auf sie alle trifft die Bezeichnung schöne Aussicht in vollem Maße zu. Und dennoch ist das nur ein Teil der Sendung, die von Sepp Forcher präsentiert wird. Neben den musikalischen und gesanglichen Darbietungen sind es auch die kulturellen Sehenswürdigkeiten von Gröbming und Haus im Ennstal, die herrliche Landschaft der steirischen Ramsau, sowie das stille Juwel des Bodensees im Seewigtal. Die mächtigen Berge der Niederen Tauern und der Dachsteingruppe stehen als steinerne Wächter über dem ganzen klingenden Geschehen.

03:05
Kultur Heute
03:35
Steiermarks fleißigste Blumengärtner - Der 59. Blumenschmuckbewerb in Haus

AUT

Sie alle verbindet die Liebe und Freude am Garteln. Christian Papke stellt in seiner neuen Dokumentation die Menschen vor, die hinter den floralen Kunstwerken stehen.

04:25
Kunst, Karl und die Basken - Das Guggenheim-Museum in Bilbao

Die Fertigstellung des spektakulären Guggenheim-Museums in der spanischen Hafenstadt Bilbao 1997 hatte einen so weitreichenden Einfluss auf die Region, die Wirtschaftsleistung und Arbeitssituation, dass bis heute der Bilbao-Effekt den positiven Einfluss epochaler Bauten auf heruntergekommene Städte beschreibt. Die Millionen Besucher, die in den letzten zwanzig Jahren der Kunstsammlung, aber auch des Museumsbaus selbst wegen nach Bilbao reisten, haben den Tourismus florieren lassen, Arbeitsplätze geschaffen und eine rostende Industrie- und Hafenstadt zu einem europäischen Zentrum moderner Kunst gemacht. Welchen Einfluss kann Kunst und Architektur auf die Gesellschaft nehmen? Mit dieser Frage reist Moderator Karl Hohenlohe in dieser Folge von Aus dem Rahmen in das autonome Baskenland. Neben historisch wichtigen Orten der Altstadt und dem Hafen besuchen wir das weltberühmte Guggenheim-Museum des amerikanisch-kanadischen Architekten Frank Gehry, der mit seiner dekonstruktivistischen Architektur international neue Maßstäbe gesetzt hat. Neben Meisterwerken der modernen Kunst, die zum festen Bestandteil der Dauerausstellung gehören, zeigt das Museum Anfang 2019 Werke aus der Sammlung Thannhauser (Heinrich Thannhauser, 1859-1934) und eine Retrospektive des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti.

05:15
Symposium Dürnstein

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in einer Krise: Traditionelle Parteien erodieren, populistische Bewegungen sind im Aufwind, Phänomene wie Politikverdrossenheit und Vertrauensverlust in die politischen Akteure nehmen zu. Neue Formen der Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt Demokratie weiter zu entwickeln, aber wie können diese aussehen? Was bedeutet Demokratie heute und welche Zukunftsperspektiven bietet sie? Mit diesen Fragen beschäftigen sich namhafte Wissenschafter und Referenten beim diesjährigen Symposion Dürnstein, wo unter dem Titel Demokratie! Zumutung oder Zukunft? ein internationaler Gedankenaustausch an der Schnittstelle von Philosophie, Religion und Politik stattfindet. Hochkarätige Gäste, darunter der Präsident des Forum Alpbach Franz Fischler und die Politikwissenschafterin Ulrike Guerot, treffen im Stift Dürnstein zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse zu setzen. In einem Science Talk Spezial berichtet Barbara Stöckl von den Highlights des Symposion Dürnstein und führt Gespräche mit Experten und Vortragenden über den Zustand unserer Demokratie.