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ORF 3
06:20
Schloss Hof

Ani Gülgün-Mayr meldet sich mit einem KulturHeute Spezial aus Schloss Hof, wo die siebente Gartenterrasse eröffnet und somit der barocke Garten des Schlossareals vollendet wird.

07:00
WETTER/INFO
09:00
Heimat Fremde Heimat
09:30
Der Kreativgarten

Bastler und kreative Köpfe lieben den Garten als Spielwiese unerschöpflicher Fantasie. Geschickte Hände und findiger Geist machen aus ein paar alten Holzplatten oder verrosteten Eisenringen sehr nützliche Sachen, die schön wie Kunstwerke sind. Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner haben in einer neuen Folge von GartenKULT pfiffige Tipps und Tricks gesammelt, die nicht viel Geld kosten, aber umso mehr Staunen hervorrufen.

10:00
Das Almtal - Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere

Das Almtal in den oberösterreichischen Alpen zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft Märchenerzähler Helmut Wittmann und entführt in die zauberhafte Mystik des Almsees.

10:30
Unser Österreich
10:55
Das Mondseeland

Zwischen Mondsee und Irrsee liegt einer der schönsten Flecken des Salzkammergutes. Eine vielseitige und abwechslungsreiche Region. Die Menschen, die rund um diese beiden Seen zuhause sind, verbringen viel Zeit im Einklang mit der sie umgebenden Natur und somit auch sich selbst. Das traditionelle Leben ist von Arbeit geprägt. Schon im Morgengrauen fährt Fischer Hubert Daxner auf den See hinaus. Noch vor dem Frühstück versorgt Heumilchbauer Alois Widlroither sein Vieh. Viel ist zu tun, doch die Menschen sind es zufrieden. Auch der Unternehmer Josef Dygruber, der sein Werk am Uferland ansiedelte, der Wasserforscher und Limnologe Rainer Kurmayer genauso wie der Archäologe Henrik Pohl, der nach Fundstücken der Mondseekultur taucht, Bettina Hemetsberger, die erste Kapitänin vor Ort mit einem Haus im See, oder der Tischler Gerald Aichriedler, der Stehpaddelbretter baut: Sie alle verbindet das Wasser, das vom Irrsee in den Mondsee fließt. Es findet seinen Weg durch die Zeller Ache, die beide Gewässer miteinander vereinigt. Das Helenental, das dabei die Zeller Ache säumt, gehört zu den wild romantischen Flecken der Region. Am Rande dieser Bachlandschaft ist die alte Erlachmühle erbaut, in der einer der letzten unabhängigen Müller des Landes mit seiner Tochter Antonia sein Mehl mahlt und in Form von Roggenbrot veredelt. August Wienerroither ist auch bei den Prangerschützen, die als Festschützenverein seit dem 17. Jahrhundert kirchliche wie weltliche Anlässe begleiten und lautstark verkünden. Ihr Obmann Robert Schwaighofer ist wiederum Mitglied der Wasserskischule, die Einheimische und Touristen jeden Sommer an ihrer Sportsfreude teilhaben lassen. In der Nähe der Wiesen, wo nahrhafte Kräuter gedeihen, Grundlage für die Gewinnung des bekannten Mondseer Käse. Der neue Film von Christian Papke zeigt Menschen vom Mondsee bis zum Irrsee, die sich ihre Heimatverbundenheit unaufdringlich und authentisch erhalten haben. Menschen, die die Gegend mit ihrer Kreativität, mit ihrem Engagement und mit ihrer Leidenschaft beleben.

11:45
Panorama
12:00
Kulturlandschaften Europas - Der Spreewald

Wie ein weit verzweigtes Spinnennetz legt sich die Spree im Spreewald südöstlich von Berlin über das Land. Das Wasser ist das prägende Element dieses Landstrichs, den die letzte Eiszeit geschaffen hat und dann der Mensch mit seinem Landbau formte. Martina Treusch entführt in ihrem Film auf eine Reise durch diese, der ungewöhnlichsten Landschaften Deutschlands, die faszinierende Wasserlandschaft des Spreewalds.

12:55
Kulturhauptstädte: Weimar

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

13:40
Kulturhauptstädte: Breslau

Mit einer spektakulären Kunstaktion auf 26 verschiedenen Brücken hat Wroclaw das Jahr als Europäische Kulturhauptstadt 2016 eingeläutet. Hunderte Veranstaltungen und Aktionen sind geplant. Die Stadt der hundert Brücken zeigt sich uns von seiner buntesten Seite. Die junge Kulturmanagerin Kasia Kurzynoga führt uns als Protagonistin durch ihr Wroclaw und zeigt uns in all dem Trubel auch die alltäglichen Seiten des Lebens in der Stadt. Was von dem Jahr der Auszeichnung als Kulturhauptstadt Europas bleibt, wird sich erst noch zeigen.

14:25
Münchens grüne Lunge

München gilt als grüne Weltstadt mit Herz und dieser Ruf kommt nicht von ungefähr. Kulturelle Juwelen wie der Schlosspark Nymphenburg, der Englische Garten, einer der größten Stadtparks der Welt - noch vor dem Central Park in New York, der riesige Waldfriedhof oder die Fröttmaninger Heide im Norden, die an die Münchner Allianz-Arena angrenzt, stellen wichtige Lebensräume für viele, auch sehr selten gewordene Tiere und Pflanzen dar. Diese Gebiete sind Münchens grüne Lungen.

15:10
Münchens wilde Isar

Wer nachts die Münchner Kneipen rund um das Deutsche Museum verlässt, kann entlang der Isar, etwas Ungewöhnliches zu sehen bekommen: Ein Tier, das normalerweise scheu ist und das niemand inmitten einer Großstadt wie München vermutet hätte, einen Biber. Es ist bereits einige Jahre her, dass sich der Biber im Herzen der bayerischen Metropole am Fuße des Deutschen Museums angesiedelt hat. Ihn stören weder nächtliche Trunkenbolde noch der nicht abreißende Autoverkehr fast direkt über seinem Kopf und auch nicht die Pärchen, die im Sommer am Kiesstrand der Isar – nur wenige Meter von seiner Burg entfernt – parlieren. Allerdings werden die meisten ihn sowieso nicht entdecken, hetzen vorbei und übersehen sogar die eigentlich recht deutlichen Spuren eines einmaligen Großstadttiers.

16:00
Das Almtal - Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere

Das Almtal zählt für viele zu den eindrucksvollsten Landschaften Österreichs. Deshalb widmet das ORF-Landesstudio Oberösterreich dieser Region ein ÖSTERREICH-BILD. Gestalter Erich Pröll trifft zu Beginn Märchen-Erzähler Helmut Wittmann und entführt in die zauberhafte Mystik rund um den Almsee.

16:30
ZIB 100
17:20
R: Ronald Vaughan... Die Akte Habsburg (3/5) – Der Revolutionär auf dem Thron

Als einer der wegweisendsten und zugleich umstrittensten Habsburger ging Joseph II. in die Geschichte ein. Brennend vor revolutionären Ideen, musste er zusehen, wie seine Mutter Maria Theresia auf dem Thron alt wurde, während ihm nur noch zehn Jahre Alleinregentschaft blieben – viel zu wenig für das Viele, was er umkrempeln wollte. Kein Wunder, dass seine Zeitgenossen, wie auch er sich selbst, ihn als gescheitert ansahen. Und doch hatte sich an ihm ein Licht entzündet, das nicht mehr erlöschen würde. Die dritte Folge der ORF-III-Serie „Die Akte Habsburg“ zeigt die inneren Kämpfe von Joseph II., sein stetes Drängen zu aufgeklärten Reformen, denen die Trägheit des Reiches entgegenstand – und nicht zuletzt auch seine eigene Mutter. Da Joseph den Hof und den Großadel gegen sich aufgebracht hatte, suchte er als Verbündete das Volk. Oft war er inkognito in Kneipen und Kutschen unterwegs und lebte bei Würstel und Bier das Leben seiner Untertanen.

18:10
ORF III AKTUELL
19:00
ORF III AKTUELL
19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
Wie gesund ist unser Brot? Alte und neue Sorten im Vergleich

AUT

Die neuen Trend-BäckerInnen setzen auf altes Wissen. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen von Backstuben in Österreich, Deutschland und der Schweiz, erzählt von Handwerkskunst, Lebenserfahrung und dem Lebensmittel Brot.

21:10
Was ist drinnen in unserem Brot

Gerüchte wie, dass wir Menschen Brot nicht vertragen, weil wir erst seit 10.000 Jahren Getreide essen, oder dass Menschen Weizen nicht mehr vertragen, weil er gentechnisch verändert wurde, haben sich als falsch herausgestellt. Brot macht tatsächlich nur sehr wenige Menschen krank.

21:55
Brot - macht es uns krank

Gerüchte wie, dass wir Menschen Brot nicht vertragen, weil wir erst seit 10.000 Jahren Getreide essen, oder dass Menschen Weizen nicht mehr vertragen, weil er gentechnisch verändert wurde, haben sich als falsch herausgestellt. Brot macht tatsächlich nur sehr wenige Menschen krank.

22:30
ORF III Themenmontag
23:20
Wie gesund ist unser Brot? Alte und neue Sorten im Vergleich

AUT

Die neuen Trend-BäckerInnen setzen auf altes Wissen. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen von Backstuben in Österreich, Deutschland und der Schweiz, erzählt von Handwerkskunst, Lebenserfahrung und dem Lebensmittel Brot.

00:10
Was ist drinnen in unserem Brot

Gerüchte wie, dass wir Menschen Brot nicht vertragen, weil wir erst seit 10.000 Jahren Getreide essen, oder dass Menschen Weizen nicht mehr vertragen, weil er gentechnisch verändert wurde, haben sich als falsch herausgestellt. Brot macht tatsächlich nur sehr wenige Menschen krank.

00:55
ORF III Themenmontag
01:45
Brot - macht es uns krank

Gerüchte wie, dass wir Menschen Brot nicht vertragen, weil wir erst seit 10.000 Jahren Getreide essen, oder dass Menschen Weizen nicht mehr vertragen, weil er gentechnisch verändert wurde, haben sich als falsch herausgestellt. Brot macht tatsächlich nur sehr wenige Menschen krank.

02:10
Wie gesund ist unser Brot? Alte und neue Sorten im Vergleich

AUT

Die neuen Trend-BäckerInnen setzen auf altes Wissen. Die Dokumentation wirft einen Blick hinter die Kulissen von Backstuben in Österreich, Deutschland und der Schweiz, erzählt von Handwerkskunst, Lebenserfahrung und dem Lebensmittel Brot.

03:05
Was ist drinnen in unserem Brot

Gerüchte wie, dass wir Menschen Brot nicht vertragen, weil wir erst seit 10.000 Jahren Getreide essen, oder dass Menschen Weizen nicht mehr vertragen, weil er gentechnisch verändert wurde, haben sich als falsch herausgestellt. Brot macht tatsächlich nur sehr wenige Menschen krank.

03:50
Fernsehen wie damals
04:35
Fernsehen wie damals
05:00
Kult.reloaded
05:25
R: Gustav Trampisch... Er baute die Wiener Ringstraße - Der Ziegelbaron Heinrich Drasche und die Wienerberger

AUT

Kein Name ist so mit der Wiener Ringstraße verbunden wie der der Firma Wienerberger. Dem Unternehmer Heinrich Drasche gelang es, auf dem Wienerberg mit seinem Ziegelunternehmen ein gigantisches Monopol zu errichten, das so gut wie jeden Ziegel produzierte, der in der Ringstraßenzeit in Wien verbaut wurde. Hier fingen die sogenannten „Ziegelböhm“ an, deren soziale Lage später mit verantwortlich für die Gründung der Sozialdemokratie in Österreich wurde. Gustav Trampisch portraitiert den Werdegang des Unternehmers und zeigt, welche Bedeutung die Firma für das Werden Wiens gehabt hat.

06:10
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
09:00
Dobar dan, Hrvati
09:30
Dober dan, Koroška
10:00
R: Kurt Liewehr... Klingendes Österreich: Boden-Schätze im Hausruck- und Traunviertel

Die große Oberösterreichische Landesausstellung Kohle und Dampf, die am 6 Mai in Ampflwang eröffnet wird, nimmt selbstverständlich den ersten Platz in der 140. Sendung Klingendes Österreich ein. In beeindruckender Weise wird hier ein Rückblick auf den Braunkohlenbergbau im Hausruck und die Zeit der fauchenden Dampflokomotiven geboten. Sepp Forchers weiterer Weg führt über das vom Geschehen der Bauernkriege geprägte Haushamerfeld zum Freilichtmuseum Stehrerhof und weiter über Timelkam und Zell am Pettenfirst hinüber in das Traunviertel. Zum Abschluss der Sendung kehrt das Klingende Österreich wieder zurück in den Hausruck. Vor dem Schloss Wolfsegg verabschiedet sich Sepp Forcher auf einem grandiosen Aussichtspunkt mit Blick vom Ötscher bis zum Untersberg.

11:00
Unser Österreich
11:25
Panorama
11:40
Kulturhauptstädte: Brügge

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

12:20
Gernstls kulinarische Ermittlungen - Schweden

Franz X. Gernstl, Kameramann H. P. Fischer und Tonmann Stefan Ravasz ermitteln nördlich des 55. Breitengrads. Mit dabei ist Linda Karlsson. Die schwedische Journalistin zeigt dem Team, was es außer dem Nationalgericht Köttbullar sonst noch in Schweden zu essen gibt. Aber ohne Köttbullar geht es nicht: Der Chefkoch des Restaurants Tranan in Stockholm Oscar Fernandez-Selg hat das Gericht von der Speisenkarte genommen, aber die Gäste bestellen es einfach weiter. Die nächste Station führt zu Rockstar Stefan Sundström, sein ganzer Stolz ist das eigene Gewächshaus mit Tomaten. Die riesigen Supermärkte Schwedens erzählen andere Geschichten. In Schweden, stellt Gernstl fest, könnte man sich komplett aus Tuben ernähren. Shrimps, Fisch, Schinken, Käse, Kaviar - alles abgepackt in Blech. Und Linda weiß: Jeder Schwede isst durchschnittlich 17 Kilo Süßigkeiten pro Jahr, das ist Weltrekord. Es geht weiter nach Väddo nördlich von Stockholm. Hier lebt Sheriff Leif Strandberg. Der Stinkefischkönig macht Franz mit Surströmming vertraut: vergorener Hering. Im Nordwesten liegt das Land der schwedischen Ureinwohner, der Samen. Nur sie besitzen das Recht, Rentiere zu halten. Lennart Blindh ist einer von ihnen. Hergestellt wird aus den Hirschen zum Beispiel geräucherter und getrockneter Schinken. An Schwedens Westküste trifft das Team die Karlssons. Die Fischerfamilie hat sich auf Austern spezialisiert. Rund 60.000 Stück ernten sie jedes Jahr. In Göteborgs Fischmarkt, der sogenannten Fischkirche, enden Gernstls kulinarische Ermittlungen in Schweden.

13:10
Traumstädte - Stadtinseln: Istanbul

Hochglanz der Vergangenheit, verfallender Charme der Geschichte und aufstrebende Zukunft am Bosporus. Wenn überhaupt irgendwo, dann wird die Sehnsucht nach Glück in Istanbul erfüllt, heißt es. Und das haben in den letzten zehn Jahren speziell deutsche Touristen entdeckt. Istanbul ist das In-Ziel für Städtereisen. Ein ost-westlicher Diwan, der zu funktionieren scheint, der das Beste aus beiden Welten vorführt. Ute Brucker begibt sich auf dieser Reise in eine Welt, die unsere Wurzeln berührt. Die uns zeigt, so sagt es der Schriftsteller Joachim Sartorius: „dass dieses Europa ohne Byzanz etwas ganz anderes geworden wäre.“ Im Morgengrauen geht es mit den Fischern hinaus auf den Bosporus, darüber leuchten die Kuppeln der Blauen Moschee und der Hagia Sophia in den ersten Sonnenstrahlen. Den Fisch- und Gewürzmarkt erlebt Ute Brucker mit Hande Bozdogan, der bekanntesten Köchin der Stadt, die Rezepte der kleinen Garküchen salonfähig gemacht hat. Klein und bodenständig geht auch Erol Sander in Istanbul am liebsten essen. In einer Drehpause zu einer neuen Folge von „Mordkommission Istanbul“ entspannt er sich auf einer Bosporus-Fähre. „Das ist wie eine kleine Kreuzfahrt“, schwärmt er. Viele Istanbuler steigen lieber auf das kleine, billige Taxi-Boot von Ibrahim Sertel alias Gazi Baba, „Veteranen-Opa“, der früher auf Frachtschiffen in der ganzen Welt unterwegs war. „Aber ich habe nirgendwo einen Ort gefunden, an dem es mir besser gefallen hätte als in Istanbul“, sagt er. „Der Bosporus ist einfach einzigartig, er hat eine natürliche Schönheit.“ Der Fotograf Ali Öz hält die Zerstörung alter Stadtviertel wie Tarlaba?ý und die Vertreibung ihrer Bewohner fest. „Wenn man das Viertel abreißt, verlieren die Menschen hier ihre Arbeit.“ Am Erhalt des kostbaren Erbes der Stadt arbeitet Defne Kucur, Restauratorin in der Hagia Sophia. In Istanbul steht aber auch die Sakirin-Moschee, die modernste Moschee der Türkei, wahrscheinlich die einzige Moschee der Welt, die von einer Frau gebaut wurde, von Innenarchitektin Zeynep Fadilloglu.

13:55
Traumstädte - Rom

Der Bischof von Rom, Papst Franziskus, verlässt den Vatikan gerne, um Menschen zu treffen. „Dass er nachts rausgeht und Bettler trifft, das sind Hirngespinste.“ So widerspricht Georg Gänswein, Kurienerzbischof und Präfekt des päpstlichen Haushaltes, einer gern wiederholten Anekdote. Doch es stimmt, dass der Papst auch in Rom Wert legt auf bestimmte Begegnungen. „Immer mit Personen, die krank sind, mit Personen, denen es schlecht geht und wenn möglich mit Flüchtlingen.“ Ute Brucker konnte mit Georg Gänswein in der prachtvollen Sala St. Ambrogio im Vatikan über seinen geteilten Tagesablauf sprechen, über sein Leben mit dem ehemaligen Papst Benedikt und seine Arbeit für Papst Franziskus. Die „ewige Stadt“, diesen Ehrentitel trägt Rom schon seit der Antike. Jahrhundertelang war sie so etwas wie das deutsche Unterbewusstsein: im Heiligen Römischen Reich deutscher Nation, im Klassizismus, in der Italiensehnsucht, sogar in der Toskana-Fraktion. Und keine andere Stadt ist so fest in unserem Bildgedächtnis verankert wie Rom seit den ersten Geschichts-und Lateinstunden; später hat das Kino Rom neben New York zur Welthauptstadt der Déja-Vus gemacht: Audrey Hepburn auf der Vespa am Kolosseum, Anita Ekberg und Marcello Mastroianni im Trevi-Brunnen, die Magnani hinterm Obststand. Auch Ute Brucker macht Rom-Sightseeing auf einer Vespa und landet auf ihrer Tour in der edlen Café-Bar Tazza dOro, in einer alten Nudelfabrik mit jungen Lampendesignern, beim klassischen Herrenschneider und mitten in einem typisch römischen Alltag. Die Spuren der großen Vergangenheit findet sie in der Unterwelt Roms, wo fleißige Archäologen die Schätze retten; die Spuren der Gegenwart bei den Straßenkehrern in der Nacht und bei einer Bürgerorganisation, die überall in der Stadt gegen Missstände kämpft. Auch das Kolosseum kann nur erhalten werden, weil sich ein Privatmann darum kümmert: Diego de la Valle, Chef der berühmten Schuhfirma Tods, wurde zum Mäzen, weil er seit seiner Kindheit zutiefst beeindruckt ist. „Schon als Kind kam ich mit der Schule hierher in dieses riesige, grandiose, wunderschöne Ding“, erzählt er.“ Wenn man selbst größer wird, scheinen die Dinge ja oft kleiner zu werden – aber das Kolosseum ist für mich immer gleich geblieben.

14:55
Traumstädte - Paris

„Aus deutscher Perspektive ist es die Liebe zu sich selbst, die Paris hat“, sagt die Schauspielerin Natalia Wörner, die eine Zeit lang dort gelebt hat. „Mit Stolz, Würde und Kraft sich den Jahrhunderten und Jahrtausenden zu stellen.“ Auf einem Bâteau Mouche, einem Seine-Boot, zeigt sie Ute Brucker ihren persönlichen Blick auf die Stadt. Paris ist vielleicht der wichtigste Mythos unter den Städten Europas; eine Stadt, die allein so viel Geschichte transportiert wie sonst nur ganze Länder: die Revolution, die Restauration, die Menschenrechte und der Mai 68. Kein Wunder, dass so viel in dieser Stadt einfach legendär ist: der Eiffelturm, wo allein schon das Räderwerk der Aufzugmechanik und die nächtliche Beleuchtung mit 20.000 Spezialglühbirnen staunenswert sind. Die Kathedrale Notre Dame mit ihrer Riesenorgel, die ein deutscher Spezialist mit seiner Truppe entstaubt und überholt. Versailles, wo es in den Gemüsegärten schon im 17. Jahrhundert möglich war , Spargel im Februar zu ernten – für die Tafel des Sonnenkönigs, Ludwig des XIV. Und natürlich der 2CV, die Ente, in der sich Ute Brucker stilvoll durch Paris fahren lässt, durch die letzten mittelalterlichen Gassen auf der Île de la Cité und über die großen Boulevards des Paris-Erneuerers Baron Haussmann aus dem 19. Jahrhundert. Zu den Legenden gehört auch Starkoch Guy Martin, der das Grand Véfour, das älteste große Restaurant von Paris führt und eine Haute Cuisine-Schule betreibt. Und die Sängerin Zaz, eine der jüngsten Künstlerinnen im unvergänglichen Genre des französischen Chansons. Alles eben „typisch Paris“, eine Stadt, die sich immer wieder selbst erneuert, Neues ins Alte integriert und sich immer wieder auflädt.

16:00
R: Ronald Vaughan... Die Akte Habsburg (4/5) – Die Türken vor Wien

Der Sieg über die osmanischen Belagerer vor Wien im Jahr 1683 rettete das Abendland für immer vor der türkischen Expansion. Aber wessen Sieg war es eigentlich? Jener des Stadtverteidigers Starhemberg? Des polnischen Königs Sobieski mit seinem Entsatzheer? Oder des Kaisers und Führers der Christenheit Leopold I.? Soviel steht fest: Leopold ergriff mit seinem Gefolge rechtzeitig die Flucht und überließ seine Residenzstadt dem Chaos. Was ihn nicht daran hinderte, nach dem Sieg zu verlangen, mit den Feierlichkeiten auf ihn zu warten. Friedrich von Thun zeigt anhand der dramatischen Ereignisse der Türkenbelagerung die Stärken und Schwächen von Leopold I. Der Habsburger machte im ganzen einen gebrechlichen Eindruck und schien schon mit weniger großen Herausforderungen im Amt überfordert zu sein. Doch immerhin war er es, der den Verteidigungspakt mit Polen rechtzeitig abgeschlossen hatte.

16:45
ZIB 100
16:50
R: Roswitha Vaughan... Die Akte Habsburg (5/5) – Aufstieg einer Dynastie

Der Aufstieg der Habsburger zu ihrer Jahrhunderte langen Karriere kam nicht von selbst. Machthunger, Berechnung und viele Tricks bereiteten ihnen den Weg. Vor allem zwei Persönlichkeiten spielten von Anfang an kompromisslos auf Sieg: Rudolf I., der erste Habsburger auf dem Kaiserthron, und Rudolf der Stifter, der mit seiner Fälschung Privilegium Majus seine Familie erst auf Dauer hoffähig machte. In dieser fünften und letzten Folge der Serie „Die Akte Habsburg“ ist Friedrich von Thun am Anfang des Habsburger Mythos angekommen. Beide Rudolf-Figuren leisteten, was Erfolgsmenschen bis heute auszeichnet: auch aus der Position des Schwächeren heraus am Ende zu siegen. So war es bei Rudolf I., der seinen mächtigen Gegenspieler Ottokar systematisch in die Ecke trieb, und auch bei Rudolf dem Stifter, der die Habsburger auf Augenhöhe mit den damals dominanten Häusern Wittelsbach und Luxemburg brachte.

17:40
Habsburgs Adel - Die Esterhazys

AUT

Das Habsburgerreich wäre unregierbar gewesen ohne die anderen Adelsfamilien, die treu und loyal zum Herrscherhaus standen. Die neuproduzierte ORF-III-Reihe „Habsburgs Adel“ zeigt anhand vierer Familien, welchen Beitrag sie zum Machterhalt der Krone geleistet haben. Publikumsliebling Friedrich von Thun, der als Moderator durch die Sendungen führt, macht den Anfang mit dem Haus Esterhazy. Ohne die Esterhazys wäre die Casa dAustria mindestens dreimal untergegangen: bei den beiden Türkenbelagerungen und während des österreichischen Erbfolgekriegs Maria Theresias gegen Preußen und seine Verbündeten. Die Nibelungentreue zu den Habsburgern zahlte sich für die Esterhazys freilich aus: Sie stiegen im Adelsranking auf und wurden reich und mächtig. Dass nach ihnen ein Braten und eine Torte benannt sind, erscheint da nur wie ein Augenzwinkern der Geschichte. R: Alexander Frohner.

18:30
Habsburgs Adel - Die Liechtensteins

AUT

Sie sind das reichste Adelshaus Europas – und sie sind ursprünglich waschechte Österreicher: Die Burg Liechtenstein im niederösterreichischen Maria Enzersdorf gab dieser Dynastie den Namen, die Europas Geschichte maßgeblich mitgeschrieben hat und heute von einem souveränen Fürstentum aus regiert. Allein die beiden Wiener Palais der Liechtensteins sprechen schon eine deutliche Sprache: heute nur vier Straßenbahnstationen voneinander entfernt, waren sie einst als Winter- und als Sommersitz genutzt, beides barocke Prachtbauten erster Güte, die Macht und Reichtum ausstrahlten. Von der mittelalterlichen Schlacht bei Dürnkrut bis zur Ermordung der Kaiserin Elisabeth standen die Liechtensteins in allen Krisen zum Haus Habsburg. Moderator Friedrich von Thun zeigt in der zweiten Folge dieser neuen ORF-III-Eigenproduktion, mit welcher strategischen Weitsicht diese Adelsfamilie gearbeitet hat – und auch, wie es sich heute als Liechtensteiner lebt.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
Die Swarovski Kristallwelten

Eine Wunderwelt aus Kristall, Licht und Kunst. Mit bisher über 14 Millionen Besuchern gehören die Swarovski Kristallwelten in Wattens in Tirol zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Im Jahr 1995 schuf der österreichische Künstler Andre Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums des Kristallglas-Herstellers Swarovski die Kunst- und Wunderkammern, die sich an jenen wohlhabender Adelshäuser aus vergangenen Jahrhunderten orientierten. Seither wurde vielfach umgebaut, erweitert und investiert. Kunstliebhaber Karl Hohenlohe taucht in dieser Folge von Aus dem Rahmen ab in eine Winterlandschaft voller Kristall und Glas.

21:05
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

22:00
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

22:50
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

23:40
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

00:35
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

01:20
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

02:10
Die Swarovski Kristallwelten

Eine Wunderwelt aus Kristall, Licht und Kunst. Mit bisher über 14 Millionen Besuchern gehören die Swarovski Kristallwelten in Wattens in Tirol zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Im Jahr 1995 schuf der österreichische Künstler Andre Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums des Kristallglas-Herstellers Swarovski die Kunst- und Wunderkammern, die sich an jenen wohlhabender Adelshäuser aus vergangenen Jahrhunderten orientierten. Seither wurde vielfach umgebaut, erweitert und investiert. Kunstliebhaber Karl Hohenlohe taucht in dieser Folge von Aus dem Rahmen ab in eine Winterlandschaft voller Kristall und Glas.

02:55
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

03:50
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

04:35
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

05:25
Die Swarovski Kristallwelten

Eine Wunderwelt aus Kristall, Licht und Kunst. Mit bisher über 14 Millionen Besuchern gehören die Swarovski Kristallwelten in Wattens in Tirol zu den meist besuchten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Im Jahr 1995 schuf der österreichische Künstler Andre Heller anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums des Kristallglas-Herstellers Swarovski die Kunst- und Wunderkammern, die sich an jenen wohlhabender Adelshäuser aus vergangenen Jahrhunderten orientierten. Seither wurde vielfach umgebaut, erweitert und investiert. Kunstliebhaber Karl Hohenlohe taucht in dieser Folge von Aus dem Rahmen ab in eine Winterlandschaft voller Kristall und Glas.

06:10
Kult.reloaded
06:35
Kultur Heute Spezial
07:00
WETTER/INFO
08:50
Der Kreativgarten

Bastler und kreative Köpfe lieben den Garten als Spielwiese unerschöpflicher Fantasie. Geschickte Hände und findiger Geist machen aus ein paar alten Holzplatten oder verrosteten Eisenringen sehr nützliche Sachen, die schön wie Kunstwerke sind. Gartenprofi Josef Starkl und Moderatorin Katharina Gritzner haben in einer neuen Folge von GartenKULT pfiffige Tipps und Tricks gesammelt, die nicht viel Geld kosten, aber umso mehr Staunen hervorrufen.

09:15
Auf die Almdörfer in Süd- und Osttirol

Eine filmische Reise von Heilig Geist im Ahrntal über die Bruggeralm nach Rain und von dort über die Grenze nach Österreich.

10:00
Unser Österreich
10:25
Das Almtal - Mächtige Berge, klares Wasser und faszinierende Wildtiere

Das Almtal in den oberösterreichischen Alpen zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften Österreichs. Erich Pröll trifft Märchenerzähler Helmut Wittmann und entführt in die zauberhafte Mystik des Almsees.

10:50
Das Mondseeland

Zwischen Mondsee und Irrsee liegt einer der schönsten Flecken des Salzkammergutes. Eine vielseitige und abwechslungsreiche Region. Die Menschen, die rund um diese beiden Seen zuhause sind, verbringen viel Zeit im Einklang mit der sie umgebenden Natur und somit auch sich selbst. Das traditionelle Leben ist von Arbeit geprägt. Schon im Morgengrauen fährt Fischer Hubert Daxner auf den See hinaus. Noch vor dem Frühstück versorgt Heumilchbauer Alois Widlroither sein Vieh. Viel ist zu tun, doch die Menschen sind es zufrieden. Auch der Unternehmer Josef Dygruber, der sein Werk am Uferland ansiedelte, der Wasserforscher und Limnologe Rainer Kurmayer genauso wie der Archäologe Henrik Pohl, der nach Fundstücken der Mondseekultur taucht, Bettina Hemetsberger, die erste Kapitänin vor Ort mit einem Haus im See, oder der Tischler Gerald Aichriedler, der Stehpaddelbretter baut: Sie alle verbindet das Wasser, das vom Irrsee in den Mondsee fließt. Es findet seinen Weg durch die Zeller Ache, die beide Gewässer miteinander vereinigt. Das Helenental, das dabei die Zeller Ache säumt, gehört zu den wild romantischen Flecken der Region. Am Rande dieser Bachlandschaft ist die alte Erlachmühle erbaut, in der einer der letzten unabhängigen Müller des Landes mit seiner Tochter Antonia sein Mehl mahlt und in Form von Roggenbrot veredelt. August Wienerroither ist auch bei den Prangerschützen, die als Festschützenverein seit dem 17. Jahrhundert kirchliche wie weltliche Anlässe begleiten und lautstark verkünden. Ihr Obmann Robert Schwaighofer ist wiederum Mitglied der Wasserskischule, die Einheimische und Touristen jeden Sommer an ihrer Sportsfreude teilhaben lassen. In der Nähe der Wiesen, wo nahrhafte Kräuter gedeihen, Grundlage für die Gewinnung des bekannten Mondseer Käse. Der neue Film von Christian Papke zeigt Menschen vom Mondsee bis zum Irrsee, die sich ihre Heimatverbundenheit unaufdringlich und authentisch erhalten haben. Menschen, die die Gegend mit ihrer Kreativität, mit ihrem Engagement und mit ihrer Leidenschaft beleben.

11:40
Panorama
12:00
Kulturhauptstädte: San Sebastian

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

12:45
Expeditionen
13:30
Kulturhauptstädte: Maribor

Die Dokumentation nimmt den Zuseher auf eine spannende kulturelle und geschichtliche Reise durch die Kulturhauptstädte mit. Traditionelles und Modernes vereint sich und gibt den Blick frei auf moderne Städte, die kulturell vieles zu bieten haben.

14:20
Kulturhauptstädte: Pilsen

Bier und Skoda – oder gibt es doch noch mehr in Pilsen? 2015 wird der tschechischen Stadt die Ehre der Kulturhauptstadt Europas übertragen. Und Pilsen wusste, wie damit umzugehen war. Hauptprotagonistin Bara Živná zeigt uns eine Stadt die Freude, Selbstbewusstsein und Energie getankt hat.

15:05
Schlösserwelten Europas - Baden-Württemberg, Deutschland

Burg Hohenzollern, die Stammburg der Hohenzollern, thront weithin sichtbar auf dem 855 Meter hohen Zollernberg. Sie ist auch heute noch im Besitz der Familie der Hohenzollern. Die Flaschner, hochdeutsch Klempner, Emil und Adolf Rudolph sind neben vielen anderen Aufgaben auch für das gigantische Wasserpumpsystem verantwortlich, das seit über hundert Jahren das Wasser auf den Gipfel des Berges pumpt. Vater und Sohn kennen jede Ecke des neugotischen Schlosses - bis in die Dachzinnen. Denn sie waren es, die es nach dem gewaltigen Erdbeben von 1978 wieder herrichteten. Nördlich der Schwäbischen Alb, im mittleren Neckarland, erhebt sich die größte unzerstörte barocke Schlossanlage Deutschlands. Das Residenzschloss Ludwigsburg ist über weitläufige Alleen mit dem kleineren Seeschloss Monrepos und dem Lustschloss Favorite verbunden. In dem romantischen Park von Schloss Monrepos befindet sich heute in einem neuerrichteten Gebäude eine Weinkellerei, die von Seiner Königlichen Hoheit Michael Herzog von Württemberg betrieben wird. Die Tradition des Weinguts geht bis ins 13. Jahrhundert zurück.

15:55
R: Jeremy J.P. Fekete... Schlösserwelten Europas - die Estremadura in Portugal

UT

Am westlichsten Zipfel Europas recken sich drei gewaltige Schlösser gen Himmel: der Palast der Marquis de Fronteira, der Kummerpalast in Sintra und der Königspalast Queluz. Von maurischen Herrschern erbaut oder stark vom orientalischen Stil beeinflusst, bilden die Paläste einen Ring um Lissabon, die einstige Residenz- und Hauptstadt der halben Welt.

16:40
ZIB 100
16:45
S: Monika Czernin; R: Manfred Corrine... Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler

AUT

Habsburg und der Stephansdom – das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden.

17:40
Habsburgs Adel - Die Schwarzenbergs

AUT

Zu den Geschlechtern, die über Jahrhunderte hinweg an den Schaltstellen der habsburgischen Macht saßen, gehören ganz zuvorderst die Schwarzenbergs. Die Wienerinnen und Wiener denken bei dem Namen zu aller erst an den Schwarzenbergplatz, der dem Sieger der Völkerschlacht von Leipzig gegen Napoleon gewidmet ist, mit dem pompösen Reiterdenkmal und mit dem barocken Palais Schwarzenberg. Doch der Einfluss dieser Familie reichte noch wesentlich weiter. Friedrich von Thun erzählt in dieser Folge der neuproduzierten ORF-III-Serie „Habsburgs Adel“ den ganzen Aufstieg und Höhenflug der Schwarzenbergs, bis hin zu dem schweren Erbstreit vor einigen Jahren, der Karel Schwarzenberg um sein ganzes Vermögen hätte bringen können.

18:30
Habsburgs Adel - Die Coburgs

AUT

Als Kronprinz Rudolf entseelt im Schlafzimmer von Mayerling lag, war es sein Schwager Philipp von Coburg, der ihn auffand. Rudolfs Frau Stephanie war eine belgische Prinzessin und somit eine Coburg. Die Coburgs stellten mehrere Könige in Europa, darunter den englischen, der sich später nur in Windsor umbenannte. Otto von Bismarck bezeichnete das Haus sarkastisch als das „Gestüt Europas“. In Wien galten die Coburgs wegen ihrer vielen Herrscherfunktionen als die zweitnobelste Familie nach den Habsburgern. Auch Walzerkönig Johann Strauß wurde, damit er seine dritte Ehe eingehen konnte, Staatsangehöriger von Coburg. Friedrich von Thun lässt die bewegte Geschichte in der vierten Folge der ORF-III-Neuproduktion Habsburgs Adel dieses Hauses Revue passieren, eine Geschichte, die sich im prachtvollen Ringstraßenpalais Coburg am Wiener Stadtpark spiegelt.

19:18
Österreich Heute
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute Spezial
20:15
R: Jonathan u. Norman Vaughan... Durchs Land mit Sepp Forcher (1/2)

AUT

Bevor sich Sepp Forcher nach Jahrzehnten vom Bildschirm zurückzieht, lässt er es sich nicht nehmen, noch einmal mit ORF III durchs Land zu gehen und von den Menschen hier zu erzählen. In Folge eins dieses neuen Zweiteilers geht es von Vent im Ötztal über Kötschach-Mauthen und das Maltatal bis Grünau im Almtal. Viele Naturschönheiten sind hier in phantastischen Luftaufnahmen zu sehen: vom Similaungletscher und dem Stuibenfall über den Plöckenpass , die Maltafälle, den Wildpark Cumberland und den Almsee.

21:05
R: Jonathan u. Norman Vaughan... Durchs Land mit Sepp Forcher (2/2)

AUT

In Teil zwei dieser ORF III Neuproduktion führt uns Sepp Forcher durch das Mühlviertel. Von Grein an der Donau geht es zur Schlöginger Schlinge, weiter nach Windhaag bei Freistadt, zum Ulrichsberg, nach Unterweißenbach, zu den Findlingen und den Tannermoor von Liebenau, zur Burgruine Prandegg und zum Schwarzenbergschen Schwemmkanal bei Aigen-Schlägl. Immer weiß Forcher etwas über die Traditionen zu erzählen und führt uns bewährt durch die jeweilige Region.

21:55
Der satirische Monatsrückblick in ORF III: Wenn Gerald Fleischhacker und seine Tafelrunde das Witzigste des Revue passieren lassen, bleibt kein Auge trocken. Denn in Anlehnung an die Original-Tafelrunde besprechen stets die Besten der Besten der heimischen Kabarettszene, was Österreich gerade bewegt. Diesmal mit dabei: Florian Scheuba, Herbert Steinböck, die Kernölamazonen und Guido Tartarotti.
22:50
Forscher sind überzeugt: Das häufigste Element des Universums, der Wasserstoff, könnte eines der größten Probleme der Menschheut lösen: die Energiefrage. In Linz wird ab 2019 mit der weltweit größten CO2-freien Wasserstoff-Anlage getestet, wie Wasserstoff in der Stahlproduktion eingesetzt werden kann. Andreas Jäger fragt in Quantensprung vor Ort nach, was von dem Pilotprojekt zu erwarten ist, erklärt aber auch, welche wasserstoffbasierten Zukunftsvisionen - von der Kernfusion bis zum Wasserstoffflugzeug - die Welt verändern könnten.
23:35
Die Energie der Zukunft

Rund um die Uhr verbraucht die stetig wachsende Menschheit Strom in rauen Mengen. Bis zum jahr 2050 wird sich der Strombedarf der Welt verdoppeln, sind sich Forscher einig. Gleichzeitig sind die natürlichen Ressourcen der Welt begrenzt. Wie müssen sich die aktuellen Technologien im Bereich der Wind- und Sonnenenergie weiterentwickeln, damit dieser Bedarf gedeckt werden kann? Welche anderen Technologien stehen im Raum? Quantensprung - Die Doku wirft einen ausführlichen Blick auf die Energiegewinnung der Zukunft.

00:30
Demokratie - Zumutung oder Zukunft

Die traditionelle repräsentative Demokratie scheint global in einer Krise: Traditionelle Parteien erodieren, populistische Bewegungen sind im Aufwind, Phänomene wie Politikverdrossenheit und Vertrauensverlust in die politischen Akteure nehmen zu. Neue Formen der Mitbestimmung sind notwendig, um in einer globalisierten Welt Demokratie weiter zu entwickeln, aber wie können diese aussehen? Was bedeutet Demokratie heute und welche Zukunftsperspektiven bietet sie? Mit diesen Fragen beschäftigen sich namhafte Wissenschafter und Referenten beim diesjährigen Symposion Dürnstein, wo unter dem Titel Demokratie! Zumutung oder Zukunft? ein internationaler Gedankenaustausch an der Schnittstelle von Philosophie, Religion und Politik stattfindet. Hochkarätige Gäste, darunter der Präsident des Forum Alpbach Franz Fischler und die Politikwissenschafterin Ulrike Guerot, treffen im Stift Dürnstein zusammen, um sich auszutauschen und neue Impulse zu setzen. In einem Science Talk Spezial berichtet Barbara Stöckl von den Highlights des Symposion Dürnstein und führt Gespräche mit Experten und Vortragenden über den Zustand unserer Demokratie.

01:15
Ein Habsburger auf Mallorca - Ludwig Salvator und der Zauber des Meeres

AUT

Ludwig Salvator war eine der schillerndsten Persönlichkeiten aus dem Hause Habsburg. Naturschützer der ersten Stunde durfte auf seinem Land kein Tier getötet und kein Baum gefällt werden.

02:10
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (1/2)

Die Südbahn machte einen lange gehegten Traum wahr: in kürzester Zeit an die Adria reisen zu können. Am 12. Juli 1857, vor mehr als 160 Jahren, war es so weit: der erste Zug fuhr in einem durch von Wien bis nach Triest. So begann die bewegte Geschichte dieser Bahnlinie, die von den Sehnsüchten der Menschen nach Sonne und Meer, von den Anfängen des Tourismus ebenso erzählt wie von der Instrumentalisierung dieser Verkehrslinie durch das k.u.k. Militär im Ersten Weltkrieg. In der ersten Folge dieses neu produzierten ORFIII-Zweiteilers zeigt Regisseur Harald Scherz das Aufblühen dieser Bahnlinie und die habsburgischen Lebensgeschichten, die damit verwoben waren. Und natürlich bedeutete diese Mammut-Aufgabe auch einen hohen Einsatz von menschlicher Arbeitskraft, die mit entsprechenden Opfern verbunden war.

02:55
Die Eroberung des Südens - Mythos Südbahngesellschaft (2/2)

Die Südbahn stand am Beginn der Reisegesellschaft, die es sich leisten konnte, auf ein langes Wochenende an die Adria zu fahren. Vor allem die kaiserliche Familie machte davon gerne Gebrauch. Als Kronprinz Rudolf in Mayerling zu Tode kam und Graf Hoyos den Zug stoppen ließ, um dem Kaiser möglichst schnell die Nachricht davon zu überbringen, wusste der Mehrheitsbesitzer der Bahn Nathaniel Rothschild noch vor dem Kaiser davon, weil ihm der Bahnhofsvorstand telegrafiert hatte. Mit dem Zerfall der Monarchie und der Aufteilung der Bahngesellschaft begann auch der langsame Niedergang der Südbahn, der erst in den letzten Jahren zur eine kulturelle Restaurierung wieder teilweise aufgefangen wurde.

03:45
Forscher sind überzeugt: Das häufigste Element des Universums, der Wasserstoff, könnte eines der größten Probleme der Menschheut lösen: die Energiefrage. In Linz wird ab 2019 mit der weltweit größten CO2-freien Wasserstoff-Anlage getestet, wie Wasserstoff in der Stahlproduktion eingesetzt werden kann. Andreas Jäger fragt in Quantensprung vor Ort nach, was von dem Pilotprojekt zu erwarten ist, erklärt aber auch, welche wasserstoffbasierten Zukunftsvisionen - von der Kernfusion bis zum Wasserstoffflugzeug - die Welt verändern könnten.
04:30
Die Energie der Zukunft

Rund um die Uhr verbraucht die stetig wachsende Menschheit Strom in rauen Mengen. Bis zum jahr 2050 wird sich der Strombedarf der Welt verdoppeln, sind sich Forscher einig. Gleichzeitig sind die natürlichen Ressourcen der Welt begrenzt. Wie müssen sich die aktuellen Technologien im Bereich der Wind- und Sonnenenergie weiterentwickeln, damit dieser Bedarf gedeckt werden kann? Welche anderen Technologien stehen im Raum? Quantensprung - Die Doku wirft einen ausführlichen Blick auf die Energiegewinnung der Zukunft.