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ORF 3
05:35
Südtirol - Rund um den Ortler

Vor der Annexion Südtirols durch Italien war er der höchste Berg Österreich-Ungarns. Heute ist der Ortler „nur“ noch der höchste Berg Südtirols.

06:30
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
09:00
Samuel Traber: Make You Need Me

Ein Virtual Reality Erlebnis: Wir befinden uns in einem Müllcontainer. Es ist ein Container für elektronischen Schrott wie er täglich tonnenweise in Drittweltländer geschifft wird um dort auf Müllhalden zu landen. Alte Monitore, Mobiltelefone, Tablets, Fernseher, Laptops und Computer bedecken den Boden. Es gibt kleine Luken nach aussen, von denen Sonnenlicht herein dringt, man kann jedoch ausser Himmel nichts erkennen. Plötzlich beginnt alles zu beben, der Container bewegt sich. Musik setzt ein. In Kooperation mit der österreichischen Avantgarde-Pop-Band 5K HD erstellt der Künstler Samuel Traber ein VR Erlebnis. Ein Musikvideo der anderen Art, wo Besucher und Besucherinnen der virtuellen Musikvideowelt aktiv am Geschehen partizipieren können.

09:20
(The Labours of Hercules)

Hercule Poirot hat Besuch – Dr. Burton, ein Fellow des All Souls Colleges in Oxford. Die Konversation dreht sich um den ungewöhnlichen Vornamen von Poirot und darum, dass manchmal der von den Eltern gegebene Vorname nicht zu den Kindern passt. Dr. Burton zitiert aus Homers Ilias (XXIII, 316 f.) und erzählt dann Poirot die Sage von Herakles. Poirot gibt zu, diese nicht zu kennen, weil er keine Zeit hatte, die alten Sprachen zu studieren. Später verkündet Poirot, dass er sich nach ein paar noch zu lösenden Fällen in den Ruhestand begeben wolle. Burton regt lachend an, die Fälle nach den zwölf Arbeiten des Herakles zu benennen. Nachdem er eine Nacht darüber nachgedacht hat, entscheidet sich Poirot, die Idee umzusetzen. Mit: David Suchet (Hercules Poirot), Patrick Ryecart (Sir Anthony Morgan), Rupert Evans (Harold Waring) Regie: Andy Wilson GB 2010.

10:50
(Curtain: Poirot's Last Case)

Nach vielen Jahren treffen sich Poirot, nun von Arthrose geplagt, und Captain Hastings, der inzwischen verwitwet ist, wieder. Als sie eine Einladung nach Styles erhalten, dem Haus in dem sie ihren ersten gemeinsamen Fall lösten, nehmen sie diese schnell an. Doch als der große Detektiv einen der scheinbar harmlosen Gäste als 'X' bezeichnet, einen rücksichtslosen Serienmörder, zweifeln die Menschen an seinem Verstand und der Leistung seiner berühmten grauen Zellen. Doch Poirot ist sich sicher, dass nur er einen weiteren Mord verhindern kann, selbst wenn dabei sein eigenes Leben auf der Strecke bleibt. Mit: David Suchet (Hercules Poirot), Helen Baxendale (Elizabeth Cole), Hugh Fraser (Captain Hastings) Regie: Hettie MacDonald GB 2010.

12:25
I: Gardy Granass, Carl Wery, Hardy Krüger, Paul Hörbiger, Claus Biederstaedt; S: Franz Marischka; R: Karl Anton... Die Christel von der Post

DEU

Die junge Briefträgerin Christel ist mit dem Kriminalassistenten Horst verlobt. Zum Heiraten fehlt jedoch die Zeit. Da taucht der attraktive Startrompeter Mecky auf. Sofort hat er ein Auge auf Christel geworfen. Während sich Horst mit verschwundenen Schmuckstücken herumschlägt, gerät die Liebe zwischen ihm und Christel ins Wanken. Beim großen Festumzug der Post muss sich Christel zwischen Mecky und Horst entscheiden.

14:05
I: Gretl Schörg; S: Martin Costa; R: Arthur Maria Rabenalt... (FIAKERMILLI - LIEBLING VON WIEN)

AUT

Die Fiakermilli ist eine äußerst beliebte Volkssängerin. Die gesamte Männerwelt liegt ihr zu Füßen. Auch Zeitungskritiker Dr. Zögl ist von ihr fasziniert. Ihre Kunst jedoch verschmäht er. Regelmäßig schreibt er schlechte Rezensionen. Milli verliebt sich in den attraktiven Mann, ohne zu wissen, dass er der unbarmherzige Kritiker ist. Zögls Pläne stellen die junge Liebe auf eine harte Probe.

15:40
Der Österreichische Film
17:05
Unser Österreich
17:50
Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee

Land der Berge nimmt uns mit auf eine Reise zu den schönsten Gipfeln und Landschaften zwischen dem höchsten Berg Deutschlands - der Zugspitze - und dem Karwendelgebirge in Tirol im Grenzgebiet zu Bayern. Über den Westgipfel der Zugspitze mit knapp 3000 Metern Höhe verläuft denn auch die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Das Panorama reicht hier bis zum Starnberger See und hin zu den Zentralalpen. Vom Hubschrauber aus ist der einzigartige Alpsee zu sehen, im Tal machen wir Station in Ehrwald, dem klassischen Zugspitz-Dorf. Die Reise geht über den Igelsee, einem Alpenidyll von einzigartiger Schönheit, das nur alle paar Jahre bei genügend Schnee aus Schmelzwasser entsteht. Dann findet man hier Pferde, Menschen und eine überbordende Blütenpracht. Über den Schmugglersteig, einen Grenzübergang im Hochgebirge reisen wir zum Königshaus am Schachen und machen einen kurzen Abstecher ins Jagdschloss König Ludwigs. Die Gemeinde Mittenwald als ehemalige Handelsmetropole feiert noch jeden Sommer den Bozner HandwerksMarkt, architektonisch einzigartig mit den Lüftlmalereien an den historischen Häuserzeilen. Ein Rundflug zur Drei-Zinken-Spitze ist ein letzter Höhepunkt in den Lüften vor der sanften Landung am Achensee, dem größtenSee Tirols.

18:35
Vom Vinschgau bis ins Ahrntal - Leben in den Südtiroler Alpen

AUT

Der Film von Stefan Nicolini erzählt vom Leben, Alltag und den Bräuchen in den Bergen Südtirols. Das alpine Flair, das Südtirol speziell in diesen Regionen verbreitet, lieben auch die Einheimischen.

19:25
Südtirol - Rund um den Ortler

Vor der Annexion Südtirols durch Italien war er der höchste Berg Österreich-Ungarns. Heute ist der Ortler „nur“ noch der höchste Berg Südtirols.

20:15
Die Unbeugsamen - Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht

AUT

1910: Eine Gruppe Frauen riskiert alles, um für Selbstbestimmung, fairen Lohn und ihr Wahlrecht zu kämpfen. Sie werden ausgelacht, verstoßen, verhaftet. Doch das wirft sie nicht zurück. Bald werden sie von anderen Frauen und auch einigen Männern unterstützt. 1919 haben sie in zwei Ländern das Wahlrecht durchgesetzt: in Österreich und in Deutschland. Pionierhaft. In den meisten anderen europäischen Ländern wird es erst später eingeführt. Es ist auch ein Erfolg der Zusammenarbeit und der Diskussionen zwischen deutscher und österreichischer Frauenbewegung. Sie haben gemeinsame Ideale, doch unterschiedliche Strategien - Prinzipientreue und Pragmatismus führen letztendlich beide zum Ziel - die Neuordnung der Geschlechterverhältnisse. Dieser Film zeigt den steinigen Weg zum Frauen-Wahlrecht in Deutschland und Österreich anhand dreier mutiger Frauen, die aus ihren Lebensverhältnissen mit der Vision einer neuen und gerechten Gesellschaft ausbrechen. Die Deutsche Clara Zetkin und die Österreicherin Adelheid Popp - sie werden zu den bekanntesten Protagonistinnen aus der Arbeiterbewegung. Die Pionierin des bürgerlichen Lagers: Hildegard Burjan - in Deutschland geboren, in Österreich aktiv. Ein Film von Beate Thalberg.

21:05
R: Karo Wolm... Baumeisterinnen der Republik - Rosa Jochmann

Zum Weltfrauentag zeigt ORF III eine brandneue Staffel der Erfolgssereie BaumeisterInnen der Republik. Die neue Staffel wirft einen Blick zurück auf die wichtigsten PolitikerInnen der Ersten Republik. Der Widerstand gegen Ausbeutung, Unterdrückung und den Nazi-Terror bestimmte das Leben von Rosa Jochmann. Ein Kampf, der für sie nie zu Ende ging. Die Massenarbeitslosigkeit nach dem Ersten Weltkrieg ließ sie in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei politisch aktiv werden. Für eine demokratische Gesellschaft nahm sie nach dem Verbot der SDAP auch die Illegalität in Kauf. Dafür musste sie insgesamt sieben Jahre im Gefängnis und im Frauenkonzentrationslager Ravensbrück leiden. 1901 in Wien als viertes Kind einer Arbeiterfamilie geboren, wurde sie durch ihren politischen Bildungswillen und ihrer Opferbereitschaft zu einer großen Persönlichkeit der österreichischen Arbeiterbewegung. Ihr Vorbild und Lehrer in der Arbeiterhochschule war Parteivorsitzender Otto Bauer. Nach dem Verbot der Sozialistischen Partei und den Februarkämpfen 1934 setzte sie ihre politische Arbeit im Untergrund fort und wurde wegen Hochverrats verhaftet. Ihr Bekenntnis ich war Sozialistin, ich bin Sozialistin und ich werde es bleiben, brachte sie für ein Jahr und drei Monate ins Gefängnis. 1939 wurde Jochmann von der Gestapo abgeholt, in der Folterzentrale in der Wiener Salztorgasse festgehalten und im März 1940 in das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück überstellt. Das menschenverachtende tödliche Treiben der Nazis kostete Millionen Menschen das Leben, die nicht in das rassistische und politische Konzept der Hitler-Diktatur passten. Nach dem Ende der Schreckensherrschaft der Nazis wirkte die KZ-Überlebende in vielen politischen Funktionen - sie war ab 1945 Mitglied des Parteivorstandes und Nationalratsabgeordnete - gegen das Vergessen der mörderischen Unterdrückung unterm Hakenkreuz. Verzeihen ja, vergessen nie, diesen Vorsatz lebte sie mit leidenschaftlicher Konsequenz. Als unermüdliche Aufklärerin sah sie ihre Pflicht auch in der Funktion als Zeitzeugin. Der Jugend wollte sie das lebenswichtige Bekenntnis weitergeben NIE WIEDER.

21:55
Die erste Ministerin der Republik - Grete Rehor

Grete Rehor - die erste österreichische Ministerin. Als die ÖVP 1966 die absolute Mehrheit errang wurde Grete Rehor von Bundeskanzler Josef Klaus zur Sozialministerin berufen. Eine Wienerin mit Charme, Witz und Schlagfertigkeit hatte er sich da erwählt, aber auch eine mit beispiellosen Qualifikationen - eine Gewerkschaftssekretärin, erprobte Parlamentarierin, jahrzehntelanges Mitglied des Sozialausschusses und noch dazu eine Frau, die Bundesleiterin der ÖAAB-Frauen war. Abseits ihrer politischen Karriere erlebte sie auch die Zeit der schwerwiegendsten Umbrüche in Österreich am eigenen Leib. Darunter auch die zwei Weltkriege, in denen sie in beiden Familie und Freunde verlor. So wurde die 1910 geborene Grete Rehor mit 19 Vollwaise. In ihrer späteren politischen Arbeit setzte sie sich stark für berufstätige Frauen und Mütter ein. Der Ministerposten sollte der Höhepunkt ihrer Karriere werden und sie wusste ihr Amt für Resultate zu nutzen. Insgesamt wurden mehr als hundert Sozialgesetze während ihrer Amtszeit verabschiedet, dies brachte ihr den durchaus wohlwollenden Spitznamen schwarze Kommunistin beim Volk ein. Bis zu ihrem Tod 1987 blieb sie politisch aktiv. Eine Dokumentation von Birgit Mosser-Schuöcker.

22:45
Baumeisterinnen der Republik - Freda Meissner-Blau

Freda Meissner-Blau war die erste Parteivorsitzende der Grünen und damit erste weibliche Parteivorsitzende einer österreichischen Partei überhaupt. Sie galt als Gallionsfigur der Ökologiebewegung in Österreich und trat 1986 gegen Kandidaten wie Kurt Waldheim im Rennen um die Österreichische Präsidentschaft an. Im selben Jahr zog sie mit ihrer neu gegründeten Partei ins Parlament ein. Geboren wird sie 1927 als Kind adeliger Eltern in Dresden. Sie erlebt den Zweiten Weltkrieg unter anderem in Wien mit, später auch den verheerenden Bombenangriff der Alliierten in Dresden. In den 1960er Jahren lebt sie mehrere Jahre in Afrika (Belgisch-Kongo), zieht danach nach Paris und weiter nach Wien, wo sie Zwillinge bekommt. Als alleinerziehende Mutter von drei Kindern erlebt sie die Studentenunruhen von Paris aus nächster Nähe mit und nimmt dort 1969 einen Posten bei der UNESCO an. Ihr buntes, ereignisreiches Leben führt sie Anfang der 1970er Jahre wieder zurück nach Wien, wo sie sich immer stärker in der Ökologiebewegung engagiert, die besonders durch die Besetzung der Hainburger Au 1984 an Stärke gewinnt. Eine Dokumentation von Christian Reichhold.

23:35
Reinhard Nowak und Erika Pluhar

Sie war die erste Nackte im Burgtheater und er verrät seinen wirkungsvollsten Anmachspruch: Erika Pluhar und Reinhard Nowak sind diesmal bei Birgit Denk zum gemütlichen Talk.

00:25
Martin Leutgeb & Petra Morzé

Bei Christoph Fälbl dinieren und improvisieren diesmal Martin Leutgeb und Petra Morzé.

00:55
Die kranken Schwestern (5/36)

Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1995.

01:35
Fernsehen wie damals
02:25
Fernsehen wie damals
02:55
Reinhard Nowak und Erika Pluhar

Sie war die erste Nackte im Burgtheater und er verrät seinen wirkungsvollsten Anmachspruch: Erika Pluhar und Reinhard Nowak sind diesmal bei Birgit Denk zum gemütlichen Talk.

03:40
Die kranken Schwestern (5/36)

Satirisches Gag-Feuerwerk rund um Andrea Händler, Sigrid Hauser und Elke Winkens. Mit: Bettina Soriat, Reinhard Novak, Thomas Maurer, Werner Sobotka, Viktor Gernot, Florian Scheuba, Christoph Fälbl, Sigrid Hauser, Andrea Händler, Sigrid Hauser, Elke Winkens, uva. Österreich 1995.

04:25
Fernsehen wie damals
05:10
Martin Leutgeb & Petra Morzé

Bei Christoph Fälbl dinieren und improvisieren diesmal Martin Leutgeb und Petra Morzé.

05:40
Bei Heinz Sichrovsky in der ORF-III-Bücherwelt sind diesmal Schriftstellerin Marlene Streeruwitz, Virologe Norbert Nowotny und Journalistin Ingrid Brodnig zu Gast.
06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
08:30
Vom Vinschgau bis ins Ahrntal - Leben in den Südtiroler Alpen

AUT

Der Film von Stefan Nicolini erzählt vom Leben, Alltag und den Bräuchen in den Bergen Südtirols. Das alpine Flair, das Südtirol speziell in diesen Regionen verbreitet, lieben auch die Einheimischen.

09:15
Unser Österreich
10:00
Ökumenischer Gottesdienst aus der Johanneskirche in Liesing

ORF III überträgt live einen ökumenischen Gottesdienst aus der Evangelischen Johanneskirche in Liesing Die Übertragung des Gottesdienstes ist ein Angebot von ORF III für die Zeit der Corona-Krise, in der Gottesdienste und Zusammenkünfte nicht für alle und nur beschränkt möglich sind.

11:15
Von der Zugspitze übers Karwendel zum Achensee

Land der Berge nimmt uns mit auf eine Reise zu den schönsten Gipfeln und Landschaften zwischen dem höchsten Berg Deutschlands - der Zugspitze - und dem Karwendelgebirge in Tirol im Grenzgebiet zu Bayern. Über den Westgipfel der Zugspitze mit knapp 3000 Metern Höhe verläuft denn auch die Grenze zwischen Deutschland und Österreich. Das Panorama reicht hier bis zum Starnberger See und hin zu den Zentralalpen. Vom Hubschrauber aus ist der einzigartige Alpsee zu sehen, im Tal machen wir Station in Ehrwald, dem klassischen Zugspitz-Dorf. Die Reise geht über den Igelsee, einem Alpenidyll von einzigartiger Schönheit, das nur alle paar Jahre bei genügend Schnee aus Schmelzwasser entsteht. Dann findet man hier Pferde, Menschen und eine überbordende Blütenpracht. Über den Schmugglersteig, einen Grenzübergang im Hochgebirge reisen wir zum Königshaus am Schachen und machen einen kurzen Abstecher ins Jagdschloss König Ludwigs. Die Gemeinde Mittenwald als ehemalige Handelsmetropole feiert noch jeden Sommer den Bozner HandwerksMarkt, architektonisch einzigartig mit den Lüftlmalereien an den historischen Häuserzeilen. Ein Rundflug zur Drei-Zinken-Spitze ist ein letzter Höhepunkt in den Lüften vor der sanften Landung am Achensee, dem größtenSee Tirols.

12:00
Daheim in den Dolomiten

Fünf Charakterköpfe haben eines gemeinsam: Sie finden sie leben in den schönsten Bergen der Welt. Sie fühlen sich mit ihren Dolomiten verbunden, haben Demut vor den kantigen Zacken und den Launen der Natur. Hebs betreut 150 Kühe, 11 Pferde und 77 Schafe und spielt auf 2164 Meter rustikal Golf. Isi mag gar nicht mehr ins Tal hinunter, so fein hat sie es sich in ihrer Hütte auf Jochgrimm eingerichtet. Armin Holzer ist der blonde Jesus auf dem Gummiseil, der den Kick in der Höhe sucht. Und Familie Piccolruaz hütet zwei Schätze - die ladinische Sprache und ihren 800 Jahre Alfarei-Hof. Dann bleibt noch Egon Moroder Rusina, der wie aus der Steinzeit entflohen scheint. Mit drei Ziegen und einer Henne haust der Maler im Sommer auf einer Alm im Zelt und ahmt den Atem im Nebel nach. Sie alle leben nicht im Gestern, im Gegenteil, sie haben den Stadtmenschen vieles voraus. Die Dolomiten haben abgefärbt. Herbert Krautgasser, Isolde Daldoss, Armin Holzer, Familie Piccolruaz und Egon Moroder Rusina strahlen so viel Ruhe, Zufriedenheit, das pralle Leben aus. Ein Österreich Bild aus Südtirol gestaltet von Sigrid Silgoner.

12:30
R: Günter Kaindlsdorfer... ORF Legenden - Paul Hörbiger

Paul Hörbiger, Sohn eines weltbekannten Wissenschafts-Esoterikers und einer ehemaligen Handschuhmacherin. Zusammen mit Bruder Attila und Schwägerin Paula Wessely hat der 1894 geborene Paul die österreichische Schauspiel-Dynastie der Hörbigers mitbegründet.In 250 Spielfilmen und unzähligen Theaterproduktionen verkörperte der Publikumsliebling über sechs Jahrzehnte hinweg sympathische Volkstypen wie Fiaker, Heurigensänger, Hausknechte, Dienstmänner und Schuster, er spielte aber auch Ärzte, Kavaliere und bedeutende Künstler wie Franz Schubert, Johann Strauß und Franz Grillparzer. Paul Hörbiger, in jungen Jahren auf die Rolle des kauzigen Leichtfusses mit Heurigen-Charme festgelegt, war in vielem so etwas wie das Inbild des Durchschnitts-Österreichers - auch in seinem Verhalten während der NS-Zeit. Im Frühjahr 1938 stellte sich der Leinwandstar der NS-Propaganda, wie viele andere Künstler, für einen Aufruf zur Anschluss-Volksabstimmung zur Verfügung. In der Folge gehörte Paul Hörbiger zu den meistbeschäftigten Schauspielern des Dritten Reichs. 1944 setzte ihn Joseph Goebbels sogar auf die sogenannte Gottbegnadeten-Liste.Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs schloss sich Hörbiger dann einer Widerstandsgruppe an. Dabei dürfte er seine politische Unantastbarkeit als Gottbegnadeter überschätzt haben: Er übergab der Widerstandsgruppe rund um den Kaffeehausbesitzer Richard Patsch kurzerhand einen Scheck über 3000 Reichsmark mit seiner eigenhändigen Unterschrift. Die Folge: Hörbiger wurde im Wiener Landesgericht inhaftiert und wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Das Kriegsende und die Niederlage der Nazis retteten dem populären Künstler das Leben. Nach dem Krieg konnte Hörbiger seine Karriere ohne Unterbrechung fortsetzen: in den 1940er- und 50er-Jahren drehte er einige seiner erfolgreichsten Filme: Der Hofrat Geiger (1947), Der Engel mit der Posaune (1949), Der dritte Mann (1949) und Hallo, Dienstmann (1952). In Hans Holt und Theo Lingen, in Oskar Sima und vor allem in Hans Moser fand Paul Hörbiger kongeniale Leinwandpartner, die das Bild des österreichischen Nachkriegs-Films wesentlich mitbestimmten. Die Dokumentation erinnert an eine österreichische Ikone, einen leutseligen, charmanten und verführerisch vielseitigen Schauspieler, den man als paradigmatische Verkörperung der österreichischen Seele sehen kann.

13:15
I: Romy Schneider, Magda Schneider, Hans Moser, Siegfried Breuer jr., Josef Meinrad, Susi Nicoletti, Gretl Schörg, Gustav Holm; S: Ernst Marischka; R: Ernst Marischka... Die Deutschmeister

AUT

Die junge Stanzi Hübner kommt aus dem Salzburgischen zu ihrer Tante nach Wien, die den kaiserlichen Hof mit ihren Backwaren beliefert. Stanzi verliebt sich in Willy, den Trommler und Komponisten der Deutschmeisterkapelle. Doch der junge Mann ist äußerst schüchtern, sowohl in der Liebe als auch in seinem Beruf. Aber Stanzi, die von ihrer Tante das Backen von Salzstangerln lernt, bringt dies auf eine Idee.

15:00
Hallo, Dienstmann

AUT

Anlässlich des 40. Todestags von Paul Hörbiger präsentiert ORF III ein Wochenende im Zeichen der Schauspiellegende. Den Anfang macht am Freitag, dem 5. März, die Verwechslungskomödie „Hallo, Dienstmann“ von Franz Antel aus dem Jahr 1952.

16:45
I: Paul Hörbiger, Hans Moser, Maria Andergast, Waltraut Haas, Hermann Erhardt, Martin Costa, Ladislaus Szemte; S: Hans Wolff; R: Hans Wolff... Der Hofrat Geiger

AUT

Hofrat Geiger bearbeitet auch nach seiner Pensionierung Akten aus dem Amt. Eines Tages fällt ihm ein Ansuchen in die Hände, das ihn in die Wachau zu seiner Jugendliebe Marianne und zur gemeinsamen Tochter Mariandl führt.

18:25
Operette sich wer kann
20:00
Kulissengespräche mit Barbara Rett: Einführung zu La Traviata

Barbara Rett wirft in ihren Kulissengesprächen einen Blick hinter Simon Stones Inszenierung von Guiseppe Verdis Meisterwerk La traviata an der Wiener Staatsoper. Gespräche mit Startenor Juan Diego Flórez über das Künstlerleben in Pandemiezeiten, Staatsopern-Traviata-Debütantin und Pretty Yende über die Aktualität der Traviata und Operndirektor Bogdan Roscic über die moderne Produktion sind der Auftakt zur folgenden Live-Opernübertragung aus dem Haus am Ring.

20:15
Wir spielen für Österreich - La Traviata aus der Wiener Staatsoper

ORF III präsentiert die Verdi-Oper in der Inszenierung des Schweizer Regisseurs Simon Stone live. Davor spricht Barbara Rett mit den Protagonisten und Staatsoperndirektor Bogdan Roscic.

22:30
I: Paul Hörbiger, Hans Moser, Maria Andergast, Waltraut Haas, Hermann Erhardt, Martin Costa, Ladislaus Szemte; S: Hans Wolff; R: Hans Wolff... Der Hofrat Geiger

AUT

Hofrat Geiger bearbeitet auch nach seiner Pensionierung Akten aus dem Amt. Eines Tages fällt ihm ein Ansuchen in die Hände, das ihn in die Wachau zu seiner Jugendliebe Marianne und zur gemeinsamen Tochter Mariandl führt.

00:05
Die Unbeugsamen - Drei Frauen und ihr Weg zum Wahlrecht

AUT

Ihre gesellschaftliche Herkunft bildete das politische Spektrum von bürgerlich bis kommunistisch ab und sie hatten ein gemeinsames Ziel: 1919 erstritten Adelheid Popp, Clara Zetkin und Hildegard Burjan das Frauenwahlrecht in Österreich und Deutschland.

00:55
Baumeisterinnen der Republik - Rosa Jochmann

Die Dokumentation von Karo Wolm erzählt von dem bewegenden Widerstandskampf der sogenannten „ewigen Sozialistin“, die sich gegen Ausbeutung, Unterdrückung und den Nazi-Terror stemmte.

01:45
Die erste Ministerin der Republik - Grete Rehor

Sie war eine der prägenden österreichischen Politikerinnen der Zweiten Republik und Wegbereiterin ihrer Zeit. Grete Rehor war die erste Ministerin in einer österreichischen Regierung und machte sich für berufstätige Frauen und Mütter stark.

02:35
Baumeisterinnen der Republik - Freda Meissner-Blau

Freda Meissner-Blau war die erste Parteivorsitzende der Grünen und damit erste weibliche Parteivorsitzende einer österreichischen Partei überhaupt. Sie galt als Gallionsfigur der Ökologiebewegung in Österreich und trat 1986 gegen Kandidaten wie Kurt Waldheim im Rennen um die Österreichische Präsidentschaft an. Im selben Jahr zog sie mit ihrer neu gegründeten Partei ins Parlament ein. Geboren wird sie 1927 als Kind adeliger Eltern in Dresden. Sie erlebt den Zweiten Weltkrieg unter anderem in Wien mit, später auch den verheerenden Bombenangriff der Alliierten in Dresden. In den 1960er Jahren lebt sie mehrere Jahre in Afrika (Belgisch-Kongo), zieht danach nach Paris und weiter nach Wien, wo sie Zwillinge bekommt. Als alleinerziehende Mutter von drei Kindern erlebt sie die Studentenunruhen von Paris aus nächster Nähe mit und nimmt dort 1969 einen Posten bei der UNESCO an. Ihr buntes, ereignisreiches Leben führt sie Anfang der 1970er Jahre wieder zurück nach Wien, wo sie sich immer stärker in der Ökologiebewegung engagiert, die besonders durch die Besetzung der Hainburger Au 1984 an Stärke gewinnt. Eine Dokumentation von Christian Reichhold.

03:30
Reinhard Nowak und Erika Pluhar

Sie war die erste Nackte im Burgtheater und er verrät seinen wirkungsvollsten Anmachspruch: Erika Pluhar und Reinhard Nowak sind diesmal bei Birgit Denk zum gemütlichen Talk.

04:15
Fernsehen wie damals
04:35
Fernsehen wie damals
05:50
Covid-19: Der Weg zurück ins Leben

Die Langzeit-Folgen einer CoVid-19 Erkrankung können nicht nur für Menschen mit Vorerkrankunen erheblich sein. Agile Menschen, die mitten im Leben standen, finden sich nach einer überstandenen Infektion plötzlich auf Reha-Stationen wieder. treffpunkt medizin begleitet mit einfühlsamen Blick Betroffene - mit oder ohne intensivmedizinischer Betreuung - nach einer starken Covid19-Erkrankung, Die persönlichen Schicksale und die Einblicke in die Zeit der Erkrankung, die Behandlung und der oft mühsame Weg zurück ins Leben werden von den Betroffenen, den behandelnden ÄrzInnen und den MitarbeiterInnen des REHAzentrums Hochegg erzählt. Neben der Ursachenforschung stehen auch die bisherigen Behandlungsmethoden, der aktuelle Forschungsstand und der Ausblick in die Zukunft auf dem Prüfstand.

06:35
Kultur Heute
07:00
WETTER/INFO
08:20
Dobar dan, Hrvati
08:50
Dober dan, Koroška
09:30
ORF III überträgt alle wichtigen News vom Tag, dazu Interviews, Analysen, Live-Schaltungen, Reportagen, und alle wichtigen Pressekonferenzen und Updates live.
12:00
Nationalratssondersitzung am Weltfrauentag

Aufgrund eines gemeinsamen Verlangens der drei Oppositionsparteien kommt der Nationalrat zu einer Sondersitzung zusammen. SPÖ, FPÖ und NEOS wollen den Weltfrauentag zum Anlass nehmen, um über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Frauen zu diskutieren. Zu erwarten ist ein Dringlicher Antrag bzw. eine Dringliche Anfrage an die Bundesregierung. ORFIII überträgt die Sitzung live und kommentiert.

15:10
I: Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Andreas Lust, Katharina Straßer, Bernhard Schir, Wolfgang Hübsch, Franziska Stavjanik, Tamara Metelka, Laurence Rupp, Lili Hering, Peter Erdelyi, Fiona Hauser, Simon Morzé, Helmut La, Pamina Grünsteidl; R: Michi Riebl... Laszlo Urban

Der Reittrainer Laszlo Urban wird in einer Pferdbox erschlagen aufgefunden. Die Bestürzung über diesen Mord ist groß, besonders bei den beiden Frauen, mit denen er offenbar ein Verhältnis hatte. Und bei Lisa, dem Nachwuchstalent mit Lolita-Appeal. Eine Gratwanderung für Angelika Schnell, die in ein dichtes Geflecht an Beziehungen und Familienfehden eintaucht, nur um am Ende den Mörder enttäuschen zu müssen.

16:00
I: Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Andreas Lust, Katharina Straßer, Erni Mangold, Johannes Krisch, Carmen Gratl, Daniela Kong, Bianca Kanotscher, Fiona Hauser, Simon Morzé, Helmut La; R: Michi Riebl... Graziella Bracci

Angelika bekommt anonyme Post. Ein Film zeigt eine mumifizierte Frauenleiche in einem alten Kühlhaus, kunstvoll nach dem Gemälde Die Vergewaltigung von Degas arrangiert. Auf der Suche nach dem Absender dieses Machwerks gerät Angelika in die Fänge eines Serienmörders und muss erkennen, dass Vertrauen gut, Vorsicht jedoch um einiges besser ist.

16:50
I: Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Andreas Lust, Katharina Straßer, Valentina Sauca, Gottfried Breitfuß, Julia Stöckl, Michael Pink, Jana Podlipna, Fiona Hauser, Simon Morzé, Helmut La, Xaver Hutter; R: Michi Riebl... Ivanka

AUT

Eine Frauenleiche in einem Klavier führt Angelika Schnell auf die Spuren einer Organisation, die sich scheinbar um das Wohl von Kindern kümmert. Doch bald findet sie heraus, dass es sich um das Tor zur Welt des Menschenhandels handelt, und dass es so gut wie unmöglich ist, die wahren Täter zur Verantwortung zu ziehen.

17:40
I: Ursula Strauss, Wolf Bachofner, Andreas Lust, Katharina Straßer, Gerti Drassl, Michael Ostrowski, Bettina Schwarz, Sylvia Haider, Susa Meyer, Elke Winkens, Balazs Ekker, Fiona Hauser, Simon Morzé, Helmut La, Peter Matic; R: Michi Riebl... Robert Fabian

Dem Tanzlehrer Robert Fabian wird seine Liebe zu Frauen zum Verhängnis. Aber welche der vielen hat ihm seinen letzten Tango beschert? Das schnelle Geständnis einer Tanzlehrerin kann Angelika nicht überzeugen. Zu Franitscheks Leidwesen fühlt sie der vorwiegend weiblichen Kollegenschaft gründlich auf den Zahn. Und Stefan nutzt diesen Fall, um ein altes Hobby wieder aufzunehmen: Line Dance.

18:30
Fasten, aber richtig

Prof. Siegfried Meryn, ORF-III-Gesundheitsexperte, rückt in Meryn am Montag Gesundheitsthemen in den gesellschaftlichen Fokus. Gemeinsam mit einem Experten oder einer Expertin zum aktuellen Thema beantwortet Prof. Meryn wöchentlich und live konkrete Publikumsfragen. Die Themenpalette reicht dabei von A wie Alzheimer bis Z wie Zappelphilipp. Volkskrankheiten wie Diabetes oder Rheuma werden ebenso behandelt, wie saisonale Krankheiten, Kinderkrankheiten oder neueste Forschungsansätze in der Krebsmedizin. Das heutige Thema lautet: Fasten, aber richtig! Mit Dr. Ulrike Göschl, Kurärztin und Fastenexpertin. Ihre Fragen werden vor der Sendung unter medizin@orf.at oder telefonisch unter +43/1/87878-25614 entgegengenommen.

19:00
Made in Austria
19:18
Österreich Heute
19:25
Nachrichten in einfacher Sprache
19:30
Österreich Heute - Das Magazin
19:45
Kultur Heute
20:15
Milch bringts - oder nicht

Ein Glaubenskrieg tobt seit Jahren um die Milch – ob sie uns stärker und gesünder macht oder ob sie Krankheiten hervorrufen kann, darüber hat sich eine breite Front aus Wissenschaftlern, Interessensverbänden und Konsumentenschützern gebildet. Die österreichischen Bauern produzieren deutlich mehr Milch, als der heimische Markt braucht, der Überschuss geht in den Export. Herr und Frau Österreicher können also weitgehend sicher sein, dass die hier gekaufte Milch auch tatsächlich aus der Region kommt. Doch die Zwänge des internationalen Milchhandels schlagen auch hier durch: kleine Hersteller müssen unter dem Preisdruck aufgeben, nur wer zum Großbetrieb aufrüstet, hat eine Chance im Bieterkampf. Das Marketing-Idyll existiert kaum noch wo. In vielen Gemeinden sind die einstigen Milchsammelstellen nur mehr verfallene Ruinen. Dafür regieren zucht-optimierte Turbokühe und die maschinelle Tierhaltung. Ein Blick in die heimische Milchproduktion von Liza Enzinger.

21:05
R: Rieke Sprotte... Die Tricks mit Milch und Käse

DEU

Vollmilch, Weidemilch, Alpenmilch und viele andere Sorten: Die Auswahl in den Milchregalen der Supermärkte und Discountern ist riesig. Dabei wollen viele Verbraucher vor allem wissen, welche Milch am gesündesten ist, woher sie tatsächlich kommt und ob es den Kühen, die die Milch abgeben, gut geht. Häufig hat die idyllischen Bilder auf der Milchverpackung aber nicht viel mit der Wirklichkeit gemein. Ähnlich unübersichtlich sieht es bei Joghurt aus. Hier haben einige Hersteller ziemlich dreiste Tricks auf Lager: Sie peppen ihre Produkte mit Aromen und viel Zucker auf, versuchen Kunden mit falschen Marketingmaschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Genauso ist es beim Käse: Da liegt zum Beispiel ein und dieselbe Sorte an verschiedenen Stellen im Supermarkt - zu unterschiedlichen Preisen. Einige Hersteller wollen dem Verbraucher Light-Varianten als gesunde Produkte verkaufen, schummeln aber billige Ersatzstoffe hinein, von bedenklichen Inhaltsstoffen wie Phosphaten ganz zu schweigen. Moderator Jo Hiller hat mit seinem Team die Tricks der Milch- und Käsebranche aufgedeckt. Er spricht mit Insidern und Experten über die ernüchternde Wirklichkeit hinter der hübschen Werbewelt der Milchprodukte, die auf den ersten Blick so gesund und natürlich daherkommen.

21:55
R: Sven Ihden... Burnout im Stall? - Milchbauern in der Krise

Weitermachen oder aufhören – für viele Milchbauern stellt sich diese Frage täglich. Wer sich gegen das Aufgeben stemmt, hat sich für einen harten Weg entschieden. Denn die schwere Arbeit in der Milchproduktion zehrt an den Kräften, während der Milchpreis zu einem Leben gerade am Existenzminimum führt. Manche müssen sich verschulden, nur um einfach den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Die Schulden wachsen und mit ihnen die psychische Belastung der Bauern. Der Film zeigt drei Bauern am Rande des Burn-Outs: Sie sind wütend, dass sie als Produzierende keinen Einfluss auf die Preise der Milch haben. Den Bauernhof aufgeben, den Generationen vor ihnen durch alle Krisen gebracht haben, ist für sie unvorstellbar. R: Sven Ihden, Florian Sabo.

22:45
R: Katarina Schickling... Der Irrsinn mit der Milch - global, billig, ruinös

DEU

Dank üppiger EU-Förderungen für unsere Landwirte produzieren wir jährlich einen kräftigen Milchüberschuss. Was im Inland nicht abgesetzt werden kann, geht in den Export – vor allem nach Afrika. Die Nachfrage nach Milchprodukten ist dort in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, vor allem nach Milchpulver, das den größten Teil des europäischen Milchexports ausmacht. Für Länder wie Kamerun zum Beispiel hat die Milchschwemme aus Europa verheerende Folgen. Denn vielversprechende Ansätze eigener Milchwirtschaft werden im Keim erstickt. Molkereien, zum Teil sogar finanziert von europäischen Entwicklungshilfegeldern, stehen leer, weil die Bauern keine Milch anliefern. Denn sie wissen, dass ihre Milchprodukte mit denen aus Europa, die ja indirekt subventioniert werden, preislich nicht konkurrieren können. Der Irrsinn mit der Milch geht aber noch weiter: Die Kälber selbst bekommen oft gar keine Milch mehr zum Säugen – für sie ist selbst die überschüssige Billigmilch noch zu teuer. Dafür nuckeln sie zum Beispiel Palmöl. R: Katarina Schickling.

23:20
Milch bringts - oder nicht

Ein Glaubenskrieg tobt seit Jahren um die Milch – ob sie uns stärker und gesünder macht oder ob sie Krankheiten hervorrufen kann, darüber hat sich eine breite Front aus Wissenschaftlern, Interessensverbänden und Konsumentenschützern gebildet. Die österreichischen Bauern produzieren deutlich mehr Milch, als der heimische Markt braucht, der Überschuss geht in den Export. Herr und Frau Österreicher können also weitgehend sicher sein, dass die hier gekaufte Milch auch tatsächlich aus der Region kommt. Doch die Zwänge des internationalen Milchhandels schlagen auch hier durch: kleine Hersteller müssen unter dem Preisdruck aufgeben, nur wer zum Großbetrieb aufrüstet, hat eine Chance im Bieterkampf. Das Marketing-Idyll existiert kaum noch wo. In vielen Gemeinden sind die einstigen Milchsammelstellen nur mehr verfallene Ruinen. Dafür regieren zucht-optimierte Turbokühe und die maschinelle Tierhaltung. Ein Blick in die heimische Milchproduktion von Liza Enzinger.

00:10
R: Rieke Sprotte... Die Tricks mit Milch und Käse

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Vollmilch, Weidemilch, Alpenmilch und viele andere Sorten: Die Auswahl in den Milchregalen der Supermärkte und Discountern ist riesig. Dabei wollen viele Verbraucher vor allem wissen, welche Milch am gesündesten ist, woher sie tatsächlich kommt und ob es den Kühen, die die Milch abgeben, gut geht. Häufig hat die idyllischen Bilder auf der Milchverpackung aber nicht viel mit der Wirklichkeit gemein. Ähnlich unübersichtlich sieht es bei Joghurt aus. Hier haben einige Hersteller ziemlich dreiste Tricks auf Lager: Sie peppen ihre Produkte mit Aromen und viel Zucker auf, versuchen Kunden mit falschen Marketingmaschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Genauso ist es beim Käse: Da liegt zum Beispiel ein und dieselbe Sorte an verschiedenen Stellen im Supermarkt - zu unterschiedlichen Preisen. Einige Hersteller wollen dem Verbraucher Light-Varianten als gesunde Produkte verkaufen, schummeln aber billige Ersatzstoffe hinein, von bedenklichen Inhaltsstoffen wie Phosphaten ganz zu schweigen. Moderator Jo Hiller hat mit seinem Team die Tricks der Milch- und Käsebranche aufgedeckt. Er spricht mit Insidern und Experten über die ernüchternde Wirklichkeit hinter der hübschen Werbewelt der Milchprodukte, die auf den ersten Blick so gesund und natürlich daherkommen.

00:55
R: Sven Ihden... Burnout im Stall? - Milchbauern in der Krise

Weitermachen oder aufhören – für viele Milchbauern stellt sich diese Frage täglich. Wer sich gegen das Aufgeben stemmt, hat sich für einen harten Weg entschieden. Denn die schwere Arbeit in der Milchproduktion zehrt an den Kräften, während der Milchpreis zu einem Leben gerade am Existenzminimum führt. Manche müssen sich verschulden, nur um einfach den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Die Schulden wachsen und mit ihnen die psychische Belastung der Bauern. Der Film zeigt drei Bauern am Rande des Burn-Outs: Sie sind wütend, dass sie als Produzierende keinen Einfluss auf die Preise der Milch haben. Den Bauernhof aufgeben, den Generationen vor ihnen durch alle Krisen gebracht haben, ist für sie unvorstellbar. R: Sven Ihden, Florian Sabo.

01:45
R: Katarina Schickling... Der Irrsinn mit der Milch - global, billig, ruinös

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Dank üppiger EU-Förderungen für unsere Landwirte produzieren wir jährlich einen kräftigen Milchüberschuss. Was im Inland nicht abgesetzt werden kann, geht in den Export – vor allem nach Afrika. Die Nachfrage nach Milchprodukten ist dort in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, vor allem nach Milchpulver, das den größten Teil des europäischen Milchexports ausmacht. Für Länder wie Kamerun zum Beispiel hat die Milchschwemme aus Europa verheerende Folgen. Denn vielversprechende Ansätze eigener Milchwirtschaft werden im Keim erstickt. Molkereien, zum Teil sogar finanziert von europäischen Entwicklungshilfegeldern, stehen leer, weil die Bauern keine Milch anliefern. Denn sie wissen, dass ihre Milchprodukte mit denen aus Europa, die ja indirekt subventioniert werden, preislich nicht konkurrieren können. Der Irrsinn mit der Milch geht aber noch weiter: Die Kälber selbst bekommen oft gar keine Milch mehr zum Säugen – für sie ist selbst die überschüssige Billigmilch noch zu teuer. Dafür nuckeln sie zum Beispiel Palmöl. R: Katarina Schickling.

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Milch bringts - oder nicht

Ein Glaubenskrieg tobt seit Jahren um die Milch – ob sie uns stärker und gesünder macht oder ob sie Krankheiten hervorrufen kann, darüber hat sich eine breite Front aus Wissenschaftlern, Interessensverbänden und Konsumentenschützern gebildet. Die österreichischen Bauern produzieren deutlich mehr Milch, als der heimische Markt braucht, der Überschuss geht in den Export. Herr und Frau Österreicher können also weitgehend sicher sein, dass die hier gekaufte Milch auch tatsächlich aus der Region kommt. Doch die Zwänge des internationalen Milchhandels schlagen auch hier durch: kleine Hersteller müssen unter dem Preisdruck aufgeben, nur wer zum Großbetrieb aufrüstet, hat eine Chance im Bieterkampf. Das Marketing-Idyll existiert kaum noch wo. In vielen Gemeinden sind die einstigen Milchsammelstellen nur mehr verfallene Ruinen. Dafür regieren zucht-optimierte Turbokühe und die maschinelle Tierhaltung. Ein Blick in die heimische Milchproduktion von Liza Enzinger.

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R: Rieke Sprotte... Die Tricks mit Milch und Käse

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Vollmilch, Weidemilch, Alpenmilch und viele andere Sorten: Die Auswahl in den Milchregalen der Supermärkte und Discountern ist riesig. Dabei wollen viele Verbraucher vor allem wissen, welche Milch am gesündesten ist, woher sie tatsächlich kommt und ob es den Kühen, die die Milch abgeben, gut geht. Häufig hat die idyllischen Bilder auf der Milchverpackung aber nicht viel mit der Wirklichkeit gemein. Ähnlich unübersichtlich sieht es bei Joghurt aus. Hier haben einige Hersteller ziemlich dreiste Tricks auf Lager: Sie peppen ihre Produkte mit Aromen und viel Zucker auf, versuchen Kunden mit falschen Marketingmaschen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Genauso ist es beim Käse: Da liegt zum Beispiel ein und dieselbe Sorte an verschiedenen Stellen im Supermarkt - zu unterschiedlichen Preisen. Einige Hersteller wollen dem Verbraucher Light-Varianten als gesunde Produkte verkaufen, schummeln aber billige Ersatzstoffe hinein, von bedenklichen Inhaltsstoffen wie Phosphaten ganz zu schweigen. Moderator Jo Hiller hat mit seinem Team die Tricks der Milch- und Käsebranche aufgedeckt. Er spricht mit Insidern und Experten über die ernüchternde Wirklichkeit hinter der hübschen Werbewelt der Milchprodukte, die auf den ersten Blick so gesund und natürlich daherkommen.

03:50
R: Sven Ihden... Burnout im Stall? - Milchbauern in der Krise

Weitermachen oder aufhören – für viele Milchbauern stellt sich diese Frage täglich. Wer sich gegen das Aufgeben stemmt, hat sich für einen harten Weg entschieden. Denn die schwere Arbeit in der Milchproduktion zehrt an den Kräften, während der Milchpreis zu einem Leben gerade am Existenzminimum führt. Manche müssen sich verschulden, nur um einfach den Betrieb aufrecht erhalten zu können. Die Schulden wachsen und mit ihnen die psychische Belastung der Bauern. Der Film zeigt drei Bauern am Rande des Burn-Outs: Sie sind wütend, dass sie als Produzierende keinen Einfluss auf die Preise der Milch haben. Den Bauernhof aufgeben, den Generationen vor ihnen durch alle Krisen gebracht haben, ist für sie unvorstellbar. R: Sven Ihden, Florian Sabo.

04:40
R: Katarina Schickling... Der Irrsinn mit der Milch - global, billig, ruinös

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Dank üppiger EU-Förderungen für unsere Landwirte produzieren wir jährlich einen kräftigen Milchüberschuss. Was im Inland nicht abgesetzt werden kann, geht in den Export – vor allem nach Afrika. Die Nachfrage nach Milchprodukten ist dort in den letzten zehn Jahren stark gestiegen, vor allem nach Milchpulver, das den größten Teil des europäischen Milchexports ausmacht. Für Länder wie Kamerun zum Beispiel hat die Milchschwemme aus Europa verheerende Folgen. Denn vielversprechende Ansätze eigener Milchwirtschaft werden im Keim erstickt. Molkereien, zum Teil sogar finanziert von europäischen Entwicklungshilfegeldern, stehen leer, weil die Bauern keine Milch anliefern. Denn sie wissen, dass ihre Milchprodukte mit denen aus Europa, die ja indirekt subventioniert werden, preislich nicht konkurrieren können. Der Irrsinn mit der Milch geht aber noch weiter: Die Kälber selbst bekommen oft gar keine Milch mehr zum Säugen – für sie ist selbst die überschüssige Billigmilch noch zu teuer. Dafür nuckeln sie zum Beispiel Palmöl. R: Katarina Schickling.

05:10
Fernsehen wie damals