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ARTE
05:50
Xenius
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
360° Geo Reportage
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Rolf Lambert
09:25
S: Ullrich Kasten, Hans-Dieter Schütt; R: Ullrich Kasten... TV-Dokumentarfilm über die Erzfeinde, die einander nie persönlich trafen, Mit dem Überfall der Nazis auf die UdSSR beginnt 1941 der offene Kampf der Diktaturen. Ulrich Kasten („Hitler und Mussolini“) verbindet Archivaufnahmen, Bilder der Originalschauplätze und einen klug-sarkastischen Kommentar zum Doppelporträt Hitlers und Stalins. Die Doku konzentriert sich zu stark auf die Kriegsjahre, ist aber deutlich spannender als das übliche Spielszenen-Infotainment.
10:55
R: Tilman Remme... Das Rätsel um den ersten Flug treibt Luftfahrthistoriker John Brown um. Wer war tatsächlich der erste Motorflieger? Die Brüder Wright anno 1903 (wie es in den Geschichtsbüchern steht) oder bereits 1901 der unbekannte deutsche Auswanderer Gustav Weißkopf? Brown wittert eine Verschwörung. Terra X hakt nach.
11:50
R: Jean-Michel Vennemani
12:15
Mehr als vier Jahre hat der Deutschpalästinenser Eltern und Geschwister nicht gesehen. Als der Konflikt mit Israel zu eskalieren droht, verkauft der frühere Kriegsreporter sein gut laufendes Berliner Café, um seine alte Heimat zu besuchen. Wird man ihn einreisen lassen?
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
13:50
I: Pierre Richard, Jane Birkin, Claude Piéplu, Jean Martin, Daniele Minazzoli; S: Pierre Richard, Claude Zidi, Michel Fabre; R: Claude Zidi... Klamauk mit Pierre Richard und Jane Birkin., Ein Streich seiner Schülerinnen bringt Mathelehrer Pierre (Richard) in lauter aberwitzige Situationen – und in die Arme eines Filmstars (Birkin)… Ein Wechselbad an Humorqualität: drei, vier Szenen sind irre komisch, z. B. die OP-Szene, dann wieder nervt eine Art von Klamauk, der heute einfach antiquiert ist.
15:25
R: Jean-Michel Vennemani
15:50
R: Henri De Gerlache
16:45
37 Grad Celsius – die Wohlfühltemperatur unseres Körpers: Viele biochemische Prozesse sind darauf abgestimmt, unser Stoffwechsel funktioniert optimal und macht uns besonders leistungsfähig. Weicht die Körpertemperatur deutlich ab, so bleibt das nicht ohne Folgen: Es drohen Unterkühlung beziehungsweise Überhitzung – beides kann tödlich sein. Die 37 Grad in etwa konstant zu halten ist also überlebenswichtig. Wie schafft der menschliche Körper das? Wie funktioniert die körpereigene Klimaanlage? Xenius erforscht, was die Körpertemperatur beeinflusst und wie wir sie steuern können. Welchen Einfluss die Außentemperatur auf unsere Körperwärme hat, werden die Xenius-Moderatoren am eigenen Leib erfahren. Sie durchleben ein extremes Wechselbad der Temperaturen in verschiedenen Klimazonen – vom tropischen Samoa bis zur eiskalten Antarktis. Möglich ist das im Klimahaus in Bremerhaven. Dörthe Eickelberg und schwitzen und frieren hier im Auftrag der Wissenschaft und messen laufend ihre Körpertemperatur. Wie lange können sie unter diesen Extrembedingungen die 37 Grad konstant halten? Wird uns zu warm, dann beginnen wir zu schwitzen. Die Nebenwirkungen der körpereigenen Klimaanlage mag mancher heutzutage lästig finden. Doch die ist nicht nur lebenswichtig, sie war für unsere Vorfahren ein großer evolutionärer Vorteil. Und nicht nur auf Überhitzung ist unser Körper optimal vorbereitet. Auch gegen extreme Kälte hat er verschiedene Schutzstrategien entwickelt. Die moderne Medizin macht sich das zunutze: Um Hirnschäden zu vermeiden, werden Patienten bei gefährlichen Herz-OPs gezielt unterkühlt. Warum das in diesem Fall mehr schützt als schadet und wieso wir sogar abnehmen, wenn wir frieren, das und mehr heute bei Xenius. , Online verfügbar von 21/08 bis 19/11, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:15
R: Emmanuel Descombes... Die Hyerischen Inseln, auch Îles d'Or (goldene Inseln) genannt, liegen vor der französischen Riviera, etwa eine Stunde Bootsfahrt vom Festland entfernt. Obwohl sie denselben klimatischen Bedingungen ausgesetzt sind, weisen Porquerolles, die größte der drei Inseln, und Port-Cros, das kleinste Eiland des Archipels, ganz unterschiedliche Landschaften auf. Die wilden Landschaften von Port-Cros bilden heute einen Nationalpark und gehören seit 1963 zum ersten maritimen Naturschutzgebiet Europas. Das einzige Dorf der Insel zählt gerade einmal 30 Einwohner. Porquerolles wiederum ist von Landwirtschaft und Sommertourismus geprägt. Teile der Insel gehören heute zu einem Nationalpark, so dass sich die geschädigten Ökosysteme erholen können. Und von der Île du Levant ist nur ein Zehntel für die Öffentlichkeit zugänglich. Ihre üppige Vegetation besteht aus riesigen Yuccas, Agaven, Zwergpalmen, Rosenlorbeer und Bambus.
17:40
R: Jason Burlage
18:35
R: Heribert Schöller... Als das Land der offenen Fernen wird die Rhön oft bezeichnet. Für kein anderes Mittelgebirge in Deutschland trifft diese Bezeichnung besser zu als auf die Rhön. Von den Bergkuppen aus kann man den Blick weit übers Land schweifen lassen. Die Rhön hat ihren besonderen Charakter durch die bäuerliche Nutzung erhalten. Maßgeblich daran beteiligt sind die Rhönschafe. Bis heute ziehen große Herden über die Wiesen und Hänge und pflegen diese traditionell und nachhaltig. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stand das Rhönschaf kurz vor dem Aussterben. Doch mit der Anerkennung der Rhön als UNESCO-Biosphärenreservat setzten Schutz- und Vermarktungsprogramme ein, die diese alte Haustierrasse gerettet haben. Das Biosphärenreservat beheimatet zudem Schwarzstörche in urigen Buchenwäldern, deren Bestand ebenfalls bedroht war. Tief in den Wäldern findet man steinerne Zeugnisse der erdgeschichtlichen Vergangenheit: entstanden vor 20 Millionen Jahren, als in Deutschland heftige Vulkanausbrüche tobten. Am Schafstein befindet sich das größte dieser Basaltblockmeere, geschaffen von einem Gletscher der letzten Eiszeit. Darüber kreisen selten gewordene Greifvögel wie Uhus und Wiesenweihen. Ihre zentrale geografische Lage in Mitteleuropa und die ideale Vernetzung von offenen und bewaldeten Lebensräumen machen die Rhön darüber hinaus zu einem entscheidenden Knotenpunkt für wandernde Tierarten wie Luchs und Wildkatze. , Online verfügbar von 21/08 bis 28/08.
19:20
ARTE Journal
19:40
Cristiano Davoli ist mächtig genervt – vom Zustand der römischen Straßen und von der tatenlosen Politik. Mit über 100.000 Schlaglöchern gleichen Roms Straßen inzwischen einem Schweizer Käse. Deshalb ist der 45-Jährige täglich im Einsatz. Mit gespendetem Asphalt aus Baumärkten fährt Cristiano durch Rom und flickt die Straßen auf eigene Faust. Freiwillig und ohne Bezahlung. Dafür hat er die Bürgerinitiative Tappa.mi (zu Deutsch Stopf mich) mit gegründet. In den letzten drei Jahren konnten Cristiano und sein Team immerhin über 5.000 Schlaglöcher füllen. Auch Alessia Mollichella ist regelmäßig für ihre Stadt auf den Beinen. Eigentlich arbeitet sie in einer Bank. Aber Mollichella gehört auch zum Verein Retake Roma, (Holt Euch Rom zurück), einer Bewegung von mittlerweile über 5.000 Bürgern, die an jedem Wochenende gezielt römische Viertel säubert. Die Helfer entfernen Graffiti von den Hausfassaden, halten Parks und Gärten sauber und pflanzen sogar Blumen. Damit will Alessia Mollichella auch der Gleichgültigkeit vieler Mitbürger etwas entgegensetzen. Für Cristiano Davoli und Alessia Mollichella liegen die Hauptgründe für Roms Verfall in chronischer Misswirtschaft, Korruption und Bürokratie. Valter Mastrangeli ist einer der wenigen Politiker, die sich aktiv dagegen zur Wehr setzen. Der Stadtrat des römischen Problemviertels Tor Bella Monaca ist im Büro fast nie erreichbar, weil er den Ehrenamtlichen dabei hilft, die vielen Probleme auf Straßen und Plätzen ganz unbürokratisch zu lösen. Die römische Stadtverwaltung allerdings sieht die Ausbesserungsarbeiten der Bürger nicht gerne. , Online verfügbar von 21/08 bis 19/11; Erstausstrahlung.
20:15
R: Frédéric Compain... Schon zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts hing das wirtschaftliche Wohlergehen der Golfstaaten von einer seltenen und begehrten Ressource aus dem Meer ab. Der wichtigste Erwerbszweig der Küstenbewohner war die Perlenfischerei. In Subara in Katar, in Abu Dhabi und Dubai bauten große Kaufmannsdynastien ihre Vermögen durch internationalen Handel auf. Um den Handel abzusichern, schloss Großbritannien Protektoratsverträge mit den sogenannten Vertragsstaaten ab. In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen brach der Perlmuttkurs ein. In nur einem Jahrzehnt verfielen die Fischerdörfer; die Bevölkerung wanderte ab. Bei Ausbruch des Zweiten Weltkriegs wurde ein neuer Schatz im Persischen Golf entdeckt: 1940 begannen die ersten Ölbohrungen in den Golfstaaten. Die Emire hielten das schwarze Gold erst für ebenso vergänglich wie die Perlen. Erst in den 60er Jahren setzten sie sich mit an den Tisch der großen Erdölproduzenten und investieren seither die Erträge in die rasante Entwicklung ihrer Staaten. Infolge der Ankündigung der Briten 1968, sich aus der Region zurückzuziehen, verhandelten die Emire die Gründung einer Föderation, um sich gemeinsam gegen die mächtigen Nachbarn Iran und Saudi-Arabien zu behaupten. Scheich Said bin Sultan al-Nahjan aus dem südlichen Abu Dhabi holte sechs andere Emirate unter das Banner der Vereinten Arabischen Emirate, darunter auch Dubai. Die nördlich gelegenen Emirate Katar und Bahrain zogen die Unabhängigkeit vor. 1973 beschleunigte die erste Erdölkrise das Wachstum des Reichtums in den Opec-Staaten. Katar und die Vereinigten Arabischen Emirate erlebten einen enormen Wirtschaftsaufschwung. Breit angelegte städtebauliche Arbeiten veränderten in nur zwei Jahrzehnten radikal das Ortsbild.
21:10
R: Frédéric Compain... Zwischen Tradition und Moderne, autoritärem Regime und Willen zur Veränderung entwickelten sich die jungen Nationen der Vereinigten Arabischen Emirate und Katar in wenigen Jahrzehnten zu mächtigen Akteuren auf der internationalen Bühne. Die Emirate am Persischen Golf befinden sich an der Schnittstelle von Asien, Afrika und der westlichen Welt und liefern sich einen erbitterten Wettlauf um die regionale Vorherrschaft. Katar, Abu Dhabi, Dubai, Schardscha, Ras al-Chaima und weitere Emirate warten mit Statussymbolen, Großprojekten für Museen und Universitäten, Zero Carbon-Modellstädten sowie erstklassigen kulturellen und sportlichen Veranstaltungen auf. Außerdem geben sie sich liberaler als die anderen arabischen Staaten und stellen die Rechte der Frauen in den Vordergrund.Doch wenn Althergebrachtes auf den Wunsch trifft, an der Spitze der technologischen Entwicklung zu stehen, ergibt sich ein Spannungsfeld mit zahlreichen Widersprüchen und Unsicherheiten. Die großen Gegensätze zwingen die Emirate zum Spagat zwischen westlicher und arabischer Welt, und das vor einem – milde ausgedrückt – instabilen geopolitischen Hintergrund: In den letzten 30 Jahren herrschte nicht nur dreimal Krieg am Persischen Golf, sondern in jüngster Zeit steht der Arabische Frühling auch vor den Pforten der Emirate. Zwischen den Bürgern und den Inhabern der Macht liegt ein unüberwindlicher Graben. Und der Wirtschaftsboom stützt sich auf Gast-Arbeiter, denen noch nicht einmal grundlegende Rechte zuerkannt werden. Können diese Stadtstaaten der Welt ein anderes Modell bieten als das von kosmopolitischen, aber austauschbaren Durchgangsstädten, die – zu 100 Prozent globalisiert – allein wirtschaftlichen Interessen gehorchen? Können die Menschen in den Golfstaaten diesem Schicksal entkommen und selbst über ihr Leben und ihre Zukunft entscheiden?
22:10
R: Dirk Van den Berg... Die Geburtsstunde des Terrors an der heiligsten Stelle des Islam., Im Westen fast vergessen, gilt der 20. November 1979 für die arabische Welt als Einschnitt mit katastrophalen Folgen. Zwei Wochen lang wurde damals in der Al-Haram-Moschee in Mekka, in die rund 500 schwer bewaffnete Rebellen eingedrungen waren, gekämpft und geschossen. Pilger waren tagelang Geiseln, bevor das saudische Militär eingriff und mithilfe französischer Elitekämpfer die Aktion beendete – in einem Blutbad mit etwa tausend Toten. Wie ein fatales Zusammenspiel von historischen, politischen und religiösen Umständen den Gewaltakt der Islamisten beförderte und welche Wirkung das dramatische Geschehen bis in die Gegenwart hat, verdeutlicht die Doku von Dirk Van den Berg, der Protagonisten und Zeugen des Geschehens traf., Erstausstrahlung.
23:00
R: Joakim Demmer... Ackerland – das neue grüne Gold. Weltweit wächst die kommerzielle Nachfrage nach Anbauflächen für den globalen Markt, eine der lukrativsten neuen Spielflächen ist Äthiopien. In der Hoffnung auf große Exporteinnahmen verpachtet die äthiopische Regierung Millionen Hektar Land an ausländische Investoren. Der Traum von Wohlstand hat jedoch seine dunklen Seiten: Es folgen Zwangsumsiedlungen riesigen Ausmaßes, über eine Million Kleinbauern verlieren ihre Lebensgrundlage, die Böden werden überfordert – die Antwort ist eine Spirale der Gewalt im Angesicht einer paradoxen Umweltzerstörung. Denn zu dieser Entwicklung tragen auch Milliarden Dollar Entwicklungshilfe von Institutionen wie der EU und Weltbank bei. Und wer sich in den Weg stellt, erfährt die harte Hand der Regierung. Dies muss auch der junge äthiopische Umweltjournalist Argaw lernen, der seine Stimme erhebt – und sich damit selbst in Gefahr bringt. Transnationale Landinvestitionen als Konjunkturmaschine oder Ausverkauf des eigenen Landes. Die einen hoffen auf große Gewinne und Fortschritt, die anderen verlieren Existenz und Zuhause. Der erschreckenden Wahrheit auf der Spur trifft der schwedische Regisseur Joakim Demmer auf Investoren, Entwicklungsbürokraten, verfolgte Journalisten, kämpfende Umweltaktivisten und vertriebene Bauern. Ein ungeheuerlicher Real-Thriller, der von den scheinbar entlegenen Ecken Äthiopiens über die globalen Finanzmetropolen direkt auf unseren Esstisch führt. , Online verfügbar von 21/08 bis 28/08; Erstausstrahlung.
00:25
R: François Chilowicz... Die Polizei ist ein Bindeglied, das für das Funktionieren einer Gesellschaft unabdingbar ist. Im Dienst gehorchen Polizisten Befehlen und stehen auf der Seite der Staatsgewalt. Doch trotz ihrer strengen Mäßigungs- und Zurückhaltungspflicht gehen seit Oktober 2016 immer wieder Polizisten in ganz Frankreich auf die Straße. So stellen sie Politiker, Polizeibehörden und Gewerkschaften auf die Probe. Wenn die Polizei heute ausrastet, dann sicherlich auch aufgrund der zuletzt besonders belastenden Jahre: terroristische Bedrohungen und dramatische Terroranschläge, dann der Ausnahmezustand, extrem gewalttätige Demonstrationen gegen das Arbeitsgesetz und in der sogenannten Verteidigungszone gegen das Flughafenprojekt nördlich von Nantes, der Zustrom illegaler Immigranten. Und dann der ganz alltägliche Wahnsinn: Beschimpfungen, Beleidigungen, immer mehr Gewalt in den Städten, Verhärtung der Lage in den sozialen Brennpunkten, Übergriffe auf Polizisten und die steigende Selbstmordrate unter Polizeibeamten. Der hohe Ergebnisdruck, der durch Prämienzahlungen und interne Kontrollen geschaffen wird, aber auch die Abschaffung der Nachbarschaftspolizei werden immer deutlicher hinterfragt. Diese Männer und Frauen, die an vorderster Front gegen das Auseinanderbrechen der Gesellschaft und soziale Konflikte kämpfen, haben ein sehr finsteres Bild von der Realität. Um herauszufinden, was die Gesetzeshüter zu ihren Protesten bewegt, haben die Filmemacher mit sieben von ihnen gesprochen. Die Polizisten erzählen von ihren Erfahrungen, berichten, dass sie sich allein gelassen fühlen, tagtäglich Angst verspüren. Sie schildern die Konfrontation mit der Gewalt in einer zunehmend gespaltenen Gesellschaft und beschreiben Einsätze, deren Sinn sie immer weniger erkennen können. Im Spannungsfeld zwischen dem Druck von oben in der internen Hierarchie und den Politikern, die nach außen hin Ergebnisse sehen wollen, hinterfragen sie, welche Rolle sie in unserer Gesellschaft spielen. Resignation, Depression, massenhafte Kündigungen – für viele scheint es sich nicht mehr zu lohnen, jeden Tag das eigene Leben aufs Spiel zu setzen und die Frustration zu erdulden, die der Beruf Polizist mit sich bringt. , Erstausstrahlung.
01:25
ARTE Journal
01:45
I: Fanny Ardant, Kacey Mottet Klein, Jean-Philippe Ecoffey, Stéphanie Blanchoud, Carlo Brandt, Jean-Quentin Châtelain; S: Antoine Jaccoud, Ursula Meier; R: Ursula Meier
02:55
R: Susanne Gebhardt
03:40
Erstausstrahlung.
04:25
R: Jean Michel Vennemani
05:00
R: Stefan Mathieu... Eine neue Folge von Berlin Live mit einer ganz besonderen Musikrichtung: drei Celli und ein Schlagzeug auf der Bühne – das kann nur eines bedeuten: Die Finnen von Apocalyptica sind los! Im Gepäck haben sie ihr nagelneues Album Shadowmaker, das sie zusammen mit dem Sänger Franky Perez auf die Berlin Live-Bühne bringen. Killer-Refrains, köstlich dunkle Untertöne und guter alter Vollgas Speedmetal verspricht die Ankündigung, und die intime Berlin Live-Atmosphäre ist wie geschaffen dafür, den Saal in einen Hexenkessel zu verwandeln. Zugleich können Eicca Toppinen, Paavo Lötjönen und Perttu Kivilaakso sowie Drummer Mikko Sirén ihre ganze Virtuosität ausspielen und einmal mehr beweisen, warum sie auch nach 22 Jahren Bandgeschichte weder Durchschnitt noch langweilig sind. Und mit Recht der Inbegriff von Cello-Metal und Crossover der ganz besonderen Art.
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Matthias Heeder, Monika Hielscher
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Xavier Lefebvre
09:25
R: Cédric Condon... Als westliche und fernöstliche Wissenschaft aufeinandertrafen., Ende des 16. Jh.s kamen Jesuiten nach China und trafen auf eine Kultur, die breite astronomische Kenntnisse besaß. Der Wissensaustausch war fruchtbar, Missionierungsversuche stießen auf wachsende Widerstände….
10:15
R: Cédric Condon
11:05
R: François Chayé
11:30
R: Ute Hoffarth
12:15
Re:
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
13:50
I: George Clooney, Jennifer Lopez, Ving Rhames, Steve Zahn, Albert Brooks, Samuel L. Jackson, Michael Keaton, Luis Guzman, Isaiah Washington, Dennis Farina, Catherine Keener, Keith Loneker, Don Cheadle; S: Scott Frank; R: Steven Soderbergh... Es knistert! George Clooney verwickelt Jennifer Lopez in eine Krimiromanze., Ganove Jack Foley (George Clooney) ist selbstkritisch: „Wer dreimal erwischt wird, kann nicht sehr intelligent sein“. Seinen letzten Bankraub brachte er zwar cool über die Bühne, aber dann sprang sein Auto nicht an. Pech! Nun sitzt er im Knast und will schleunigst wieder raus. Als er endlich aus dem Fluchttunnel steigt, erwartet ihn nicht nur Kumpel Buddy (Ving Rhames), sondern auch die FBI-Polizistin Karen Sisco (Jennifer Lopez). Buddy versteckt Jack im Kofferraum – und sperrt die Dame gleich dazu. In der dunklen Enge funkts gewaltig! Karen ist hin- und hergerissen zwischen Pflicht und Leidenschaft. Sie folgt Jack nach Detroit, wo er mit Buddy und Killer Maurice „Snoopy“ (Don Cheadle) Diamanten klauen will… Regisseur Steven Soderbergh („Traffic – Macht des Kartells“) inszenierte eine lässige und elegante Krimiromanze nach der Vorlage von Elmore Leonard („Get Shorty“, „Jackie Brown“).
15:50
R: Henri de Gerlache
16:45
Was heute selbstverständlich ist, war im Mittelalter undenkbar: das tägliche Händewaschen. Die Menschen glaubten, dass Wasser und Seife Krankheiten übertragen. Erst im 19. Jahrhundert wurde Seife zur erfolgreichen Massenware, und seitdem seifen wir uns täglich ein. Aber: Ist das gesund? Welche Seife ist die beste für unsere Haut und wie wird sie hergestellt? Das alles erfahren die Xenius-Moderatoren Dörthe Eickelberg und in Salon de Provence. In einer traditionsreichen Seifenfabrik dürfen sie ihre eigene Xenius-Seife kochen. In den Topf kommen ausschließlich Olivenöl, Soda und Wasser – so soll die Seife besonders umweltverträglich und hautschonend sein. Dabei lernen die beiden Moderatoren nicht nur, dass Seife gewaschen werden muss, sondern auch, wie sie schmeckt. Denn erst ihr Geschmack verrät, ob die Mischung fertig ist. Immer häufiger ist Seife flüssig und nicht fest. Egal, ob unter der Dusche oder am Waschbecken – die Flüssigseife hat die Blockseife fast vollständig aus den Badezimmern verdrängt. Zu Recht? Xenius macht den Test. , Online verfügbar von 22/08 bis 20/11, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
17:10
R: Emmanuel Descombes... Das Gebirge Sainte-Victoire hat auf den ersten Blick nichts Besonderes. Dass es dennoch in allen wichtigen Museen der Welt zu sehen ist, verdankt es dem französischen Maler Paul Cézanne. Cézanne hegte für das knapp tausend Meter hohe Kalkmassiv eine so ausgeprägte Leidenschaft, dass er es 27 Mal auf seinen Kunstwerken verewigte. Seinen ersten Kontakt mit der Landschaft des Pays d'Aix verdankte der Maler seinem Freund Emile Zola. Der Schriftsteller besaß nahe des Steinbruchs Bibémus ein Haus. Die Region mit ihren steilen Schluchten und dem starken Kontrast zwischen rotem Lehm und weißem Kalkstein bot Cézanne unzählige Anregungen. Im Jahr 1895 mietete der Künstler eine Hütte bei Tholonet westlich des Sainte-Victoire-Gebirges, um sich dem Studium seines Lieblingsmotivs intensiv zu widmen. Auf den Bildern, die Cézanne von dem Gebirge und seiner Umgebung malte, sind auch die Spuren zu erkennen, die Mensch und Landwirtschaft in der Region hinterlassen haben. Heute ist das nur 140 Hektar große Tal ein Naturschutzgebiet.
17:40
R: Mike Piper, Corey Piper
18:35
R: Jürgen Eichinger... Drei Jahre drehte Jürgen Eichinger am höchsten Berg der Republik. Abseits der Touristenscharen trotzt eine artenreiche Natur Kargheit, Kälte und Klimawandel. „Wildes Deutschland“. zeigt Tiere und Pflanzen an einem extremen Ort., Online verfügbar von 22/08 bis 29/08.
19:20
ARTE Journal
19:40
R: Thilo Thielke... Was läuft bei der Altersversorgung in Österreich und Holland besser?, Online verfügbar von 22/08 bis 21/09.
20:15
I: Ricardo Darín, Soledad Villamil, Guillermo Francella, Javier Godino, Pablo Rago, José Luis Gioia; S: Juan José Campanella, Eduardo Sacheri; R: Juan José Campanella... Thrillermelodram – der Auftakt der dreiteiligen „Argentinien“-Reihe., Nach der Pensionierung besucht der Justizbeamte Esposito (Ricardo Darín) seine Ex-Chefin, Richterin Irene Hastings (Soledad Villamil), die er seit Jahrzehnten anbetet. Für einen Roman recherchiert er einen Fall, der ihn nicht loslässt: 1974 wurde eine junge Frau vergewaltigt und ermordet. Mit Suffkollege Sandoval konnte Esposito den Mörder ermitteln, die Militärjunta ließ ihn jedoch frei, um ihn als Spitzel einzusetzen… Virtuos und ohne falschen Ton mischt José Campanellas beklemmendes Gesellschaftsbild Thriller, Krimi, Romanze und Politdrama. Auslands-Oscar.
22:15
I: Guillermo Francella, Peter Lanzani, Lili Popovich, Stefanía Koessl, Gastón Cocchiarale, Franco Masini, Giselle Motta, Antonia Bengoechea; S: Julian Loyola, Pablo Trapero, Esteban Student; R: Pablo Trapero... Thrillerdrama über einen Familienclan in Argentinien und sein ungeheuerliches Geschäftsmodell: einträgliche Entführungen. Nach wahrem Fall., Argentinien, Anfang der 1980er-Jahre: Die Militärdiktatur ist überwunden, aber in der jungen Demokratie finden sich noch Überbleibsel der Vergangenheit. Arquimedes Puccio (Guillermo Francella, „In ihren Augen“, auf Arte um 20.15 Uhr) entführte einst für die Junta Systemgegner. Von den alten Gewohnheiten mag er in den neuen Zeiten nicht lassen. Jetzt kidnappt er Menschen aus reichem Haus und lässt die Geiseln nach der Lösegeldübergabe töten. In die Verbrechen ist mehr oder weniger die ganze Familie eingebunden. Vor allem Alejandro (Peter Lanzani), genannt Alex, geht dem Vater zur Hand, wenn auch widerwillig. Als sich der Rugbystar Alejandro in Mónica (Stefanía Koessl) verliebt, will er aussteigen. Damit beginnt die Katastrophe… Unglaublich: Das verstörende Thrillerdrama von Pablo Trapero („Die verborgene Stadt“) basiert auf wahren Ereignissen. Das Böse lauert hinter der Fassade einer scheinbar ehrbaren Familie, alte Seilschaften aus den Zeiten der Diktatur decken die ungeheuerlichen Taten. Stilistisch sind die Einflüsse der Mafia- und Krimidramen von Martin Scorsese erkennbar. Auch hier bricht die Gewalt unvermittelt und wie beiläufig aus. Dafür gewann Regisseur Trapero bei den Filmfestspielen in Venedig den Silbernen Löwen. Spaniens Kultregisseur Pedro Almodóvar und sein Bruder Agustín haben den Film produziert., Erstausstrahlung.
00:00
R: Stan Neumann... Handkurbel-, Schmalfilm-, Super-8-Kameras – die Regale des Filminstituts in Paris sind bis unters Dach mit „Meilensteinen der Filmtechnik“ gefüllt. Am Beispiel von Werken bedeutender Regisseure führt die Doku von 2015 vor Augen, wie das Voranschreiten der Technik das Kino veränderte.
01:00
I: Fiona Saigre, Mathieu Gabez, Zinedine Soualem, Nathalie Richard; S: Joël Brisse, Dominique Dussidour; R: Marie Vermillard, Joël Brisse... Joël Brisse wurde 1953 in Vichy geboren, besuchte die Kunsthochschule in Clermont-Ferrand und stellt in Frankreich regelmäßig seine Gemälde und Skulpturen aus. Marie Vermillard war bereits bei den Filmen Suite parlée (2009) und La Fin du regne animal (2003) von Joël Brisse Koregisseurin. Für Kurzschluss realisierte sie Die letzten Schritte (2008). , Online verfügbar von 22/08 bis 30/08; Erstausstrahlung.
01:30
ARTE Journal
01:50
I: Ilies Kadri, Nadjim Belatreche, Kamel Labroudi, Amadou Awana Soumare; S: Jean-Stéphane Bron, Alice Winocour; R: Jean-Stéphane Bron
02:40
R: Ute Hoffarth
03:25
Erstausstrahlung.
04:10
R: Fabrice Maruca
05:00
Originalvertonung.
06:15
ARTE Reportage
07:10
ARTE Journal Junior
07:15
R: Stefan Richts
08:00
Stadt Land Kunst
08:40
R: Jean-François Barthod
09:25
R: Martin Blanchard... Wir verhätscheln Haustiere, verspeisen aber ungerührt Nutzvieh und lassen zu, dass unsere nächsten Verwandten im Versuchslabor gequält werden. Auch tierische Zirkusnummern sind ein höchst fragwürdiger Spaß. „Brauchen Tiere Rechte“?, fragt die Doku u. a. Verhaltensforscher und Ethiker und erörtert Grundsatzfragen einer hochaktuellen Debatte.
10:55
R: Xavier Lefebvre
11:50
R: Jean-Michel Vennemani
12:15
R: Thilo Thielke... Was läuft bei der Altersversorgung in Österreich und Holland besser?
12:50
ARTE Journal
13:00
Stadt Land Kunst
13:45
R: Francois Chayé
14:15
I: Eléonore Klarwein, Odile Michel, Anouk Ferjak, Michel Puterflam, Valérie Stano; R: Diane Kurys... Frankreich, 1963, im Jahr nach dem Algerienkrieg: Zwei halbwüchsige Schwestern (Elénore Klarwein, Odile Michel) plagen sich mit Zensuren, Liebeskummer und der Politik… Mehrfach preisgekröntes, immer noch erfrischendes Zeitporträt.
15:50
Frische Luft, Vogelgezwitscher, Stille – der Wald dient vielen als Ort der Entspannung. Anscheinend hat der Mensch schon immer gespürt, dass der Wald ihm guttut. Und dieses Gefühl ist inzwischen sogar wissenschaftlich belegt. Mediziner und Psychologen sagen: Der Wald hat eine heilende Wirkung. Was wir im Gegenzug für einen gesunden Wald tun können, erfahren die Xenius-Moderatoren Dörthe Eickelberg und im Leipziger Auwald. Dafür müssen sie hoch hinaus: Zusammen mit Baumkletterer David Handrik klettern sie in die Krone eines 30 Meter hohen Baumes, um ihn von abgestorbenen Ästen zu befreien. Schaffen die Xenius-Moderatoren den wackligen und anstrengenden Aufstieg? Fest steht: Wälder sind nicht so hilflos und still, wie sie aussehen. Laut Förster und Bestsellerautor Peter Wohlleben können Bäume mit Hilfe bestimmter Botenstoffe, den sogenannten Terpenen, miteinander kommunizieren, um sich gegenseitig vor Angreifern zu warnen. Und genau diese Stoffe sollen auch uns Menschen zur Abwehr von Krankheiten dienen, ja sogar Krebs vorbeugen. Das haben Wissenschaftler in Tokio herausgefunden. Gibt es den Wald bald auf Rezept? , Online verfügbar von 23/08 bis 21/11, Mehr zu den einzelnen Themen unter: www.arte.tv/xenius.
16:20
R: Christophe d'Yvoire
17:10
R: François Chayé... Gegenüber der für ihre blaue Grotte berühmten Felseninsel Capri liegt die Halbinsel von Sorrent, die zur Provinz Neapel gehört. Ihre mediterranen Landschaften tragen vor allem im nördlichen Teil die Spuren von Vulkanausbrüchen. In der Antike wurde die Region von zahlreichen feindlichen Angriffen heimgesucht und war Sommersitz römischer Aristokraten. In jüngerer Vergangenheit leidet sie eher unter einer unkontrollierten Urbanisierung. Die Gegend um die Stadt Sorrent ist seit mehr als 15.000 Jahren besiedelt. Hier konnte sich der legendäre griechische Held Odysseus der verlockenden, aber gefährlichen Sirenengesänge erwehren. Durch die Berge vom Festland abgeschnitten, vom Wind gepeitscht, vom Meer überflutet und im Sommer von der Sonne versengt, scheint die Natur der Halbinsel nicht gerade wohlgesonnen zu sein. Dennoch versuchen ihre Bewohner seit Jahrhunderten, die widerspenstige Erde zu bezähmen und ihr das zum Leben Notwendige abzuringen. Heute steht das einzigartige Ökosystem der Halbinsel unter Naturschutz und ist Teil des maritimen Naturparks Punta Campanella.
17:40
R: Paolo Barberi, Riccardo Russo
18:35
R: Benoît Laborde... Die gut 300 Meter über dem Mittelmeer gelegene Stadt Grasse gilt heutzutage als Welthauptstadt des Parfüms. Schon gegen Ende des Mittelalters fing die ehemalige Gerber-Stadt an, sich auf die Herstellung von Düften zu spezialisieren. Mit der industriellen Revolution des 19. Jahrhunderts wurde sie dann regelrecht zur Duftfabrik der Welt. Rund um die Stadt entstanden immer mehr Betriebe, die neben Gemüse eben auch Blumen anbauten, welche lange Zeit aus dieser mediterranen Landschaft nicht wegzudenken waren. Selbst kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war Grasse noch umgeben von Feldern voller Jasmin, Lilien, Veilchen, Iris, Rosen und Tuberosen. Nach und nach mussten diese jedoch den immer schneller wachsenden Städten der Côte d'Azur weichen. Mittlerweile bauen nur noch gut 30 kleinere Erzeuger die auch als Provence-Rose bekannte Rosa centifolia an, die wohl symbolträchtigste Blume der Region. Als Hüter eines vom Aussterben bedrohten Kulturerbes werden die Produzenten zwar mittlerweile von der gesamten Branche unterstützt, können die steigende Nachfrage jedoch kaum decken. Die größten Rosenfelder der Welt liegen stattdessen nun in Zentral-Bulgarien, wo sie die Hänge des Balkangebirges in ein riesiges, farbenfrohes Mosaik verwandeln. Die ursprünglich von den Ottomanen nach Bulgarien gebrachte Damaszener-Rose wurde im Laufe der Zeit zu einem der Wahrzeichen des Landes. Auch das bulgarische Rosental hat somit schon eine lange Tradition. Nachdem die bulgarische Produktion dann jedoch gut 50 Jahre lang durch den Eisernen Vorhang vom Rest der Welt abgeschnitten war, entdecken nun die westlichen Parfümeure voller Begeisterung den Zauber dieser Rose wieder. Kasanlak, das bulgarische Pendant zu Grasse, richtet dafür jährlich sein berühmtes Rosenfestival aus, das Gäste aus der ganzen Welt anlockt. Auch Thierry Wasser, die charismatische Nase von Guerlain, reist jedes Jahr von Grasse nach Kasanlak, um vor Ort die besten Zutaten für seine nächsten Kreationen auszusuchen. Unter seiner Anleitung kann man so eine der berühmtesten und wohl poetischsten Blumen neu entdecken. , Erstausstrahlung.
19:20
ARTE Journal
19:40
In den Ländern der EU ist die Verfolgung aus religiösen Gründen ein gewichtiger Grund, jemandem Asyl zu gewähren. Hintergrund ist unter anderem die Entscheidung des französischen Cour Nationale du Droit d'Asile vom Oktober 2017. Eine aus dem Iran nach Frankreich geflohene Muslimin konvertierte in Frankreich zur Christin, der Gerichtshof erkannte dies als wichtiges Indiz an, ihr Asyl zu gewähren, weil ihr bei einer Rückkehr in den Iran wegen Apostasie Gefängnis oder sogar die Todesstrafe drohte. Pfarrer Martens von der Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitsgemeinde in Berlin Steglitz hat in den letzten Jahren 1.000 Flüchtlinge aus dem Iran und auch aus Afghanistan zum Christentum bekehrt. 2008 war seine Kirche wegen zu weniger Gläubiger von der Schließung bedroht, heute ist sie wieder voll, vor allem mit Gläubigen, die Farsi sprechen. In Yalova im Norden der Türkei predigt der Evangelist Vahid Hakani vor einer kleinen Gemeinde vor allem konvertierter Christen aus dem Iran. Sie ist eine Anlaufstelle für Menschen aus dem Iran, die ohne Visum in die Türkei fliegen können, um von dort aus eventuell nach Europa zu reisen. Vahid Hakani hilft ihnen, zum Christentum zu konvertieren. Die Frage nach dem wahren Glauben an welchen Gott – für diese Menschen bedeutet die Hinwendung zum Christentum auch die Möglichkeit, ein neues Leben in Freiheit zu beginnen. , Online verfügbar von 23/08 bis 22/09; Erstausstrahlung.
20:15
I: Espen Reboli Bjerke, Ingeborg Sundrehagen Raustol, Ánne Mággá Wigelius, Stein Bjorn, Erik Smith-Meyer, Dennis Storhoi, Mary Sarre, Wiola Wilmi, Stig Henrik Hoff, John Sigurd Kristensen; S: Arne Berggren, Kristine Berg; R: Margret Bergheim, Arne Berggren... Eine Hand im Fluss weist Polizist Thomas Lonnhoiden den Weg zu vergangenen Verbrechen., Norwegen, nahe der russischen Grenze: Die zehnjährige Silja hat eine Hand im Fluss entdeckt. Jetzt wird sie vermisst. Polizist Thomas (Espen Reboli Bjerke) spürt Kälte in sich aufsteigen. Er soll recht behalten: Silja schwebt in Gefahr. In einem scheinbar verlassenen Sägewerk hat das Mädchen die Tür zu einem Verbrechen aufgestoßen, das bereits im Kalten Krieg begann und bis heute seine Opfer fordert. Bald stellt sich die Frage, ob auch Thomas verunglückter Vater zu ihnen gehört. Gegen die Anordnungen seiner Vorgesetzten ermittelt der aus Oslo zugezogene Thomas im militärischen Sperrgebiet und findet in Offizierin Mia Holt (Ingeborg Sundrehagen Raustol) eine Vertraute. Der Feind wartet derweil im Eis… Die Serie aus Norwegen ist deutlich enger im Hier und Heute vertäut als stylishe Kino-Spionagethriller. Regisseur und Autor Arne Berggren setzt dabei auf einen bewährten Mix: Drohnenflüge über Wald- und Schneelandschaften im Wechsel mit Menschen, die sich Hände und Seele am heißem Kaffee wärmen, bevor sie sich wieder rauswagen. Ab Episode 6 (30.8.) gibt es für Thomas und Mia dann keinen Kaffee mehr. Sie sind auf der Flucht., Erstausstrahlung.
20:55
I: Espen Reboli Bjerke, Ingeborg Sundrehagen Raustol, Ánne Mággá Wigelius, Stein Bjorn, Erik Smith-Meyer, Dennis Storhoi, Mary Sarre, Wiola Wilmi, Stig Henrik Hoff, John Sigurd Kristensen; S: Arne Berggren, Kristine Berg; R: Margret Bergheim, Arne Berggren... Sorgsam in Plastik verpackt wird Siljas Leiche im militärischen Sperrgebiet gefunden. Die Obduktion ergibt, dass sie erfroren ist, und der Fall soll zu den Akten gelegt werden. Doch Kriminalkommissar Thomas Lonnhoiden gibt sich damit nicht zufrieden. Aufnahmen von Überwachungskameras zeigen das völlig verstört flüchtende Mädchen. Als Thomas unberechtigt im Militärgebiet ermittelt, findet er in einem verlassenen Haus eines von Siljas Spielzeugen. Weiter nach Spuren suchen kann er nicht, denn Soldaten nehmen ihn fest. Lonnhoiden verdächtigt seinen Kollegen Kjell, ihn bei seinem Vorgesetzten Jensen verraten zu haben. Haben die hohen Militärs und Polizeichef Jensen etwas mit dem Fund zu tun? Jensen und Thomas' Onkel Karl, der für den Militärischen Geheimdienst arbeitet, halten offensichtlich Informationen zurück und wissen mehr über den Fall, als sie preisgeben. Thomas wird von seinem Vorgesetzten Jensen angehalten, die Finger von dem Fall zu lassen, doch der Ermittler bleibt hartnäckig. Als er sich am selben Abend noch einmal auf dem Militärgelände umsieht, macht er in einem alten Sägewerk einen grausigen Fund ... , Erstausstrahlung.
21:40
I: Espen Reboli Bjerke, Ingeborg Sundrehagen Raustol, Ánne Mággá Wigelius, Stein Bjorn, Erik Smith-Meyer, Dennis Storhoi, Mary Sarre, Wiola Wilmi, Stig Henrik Hoff, John Sigurd Kristensen; S: Arne Berggren, Kristine Berg; R: Margret Bergheim, Arne Berggren... Leichenteile im militärischen Sperrgebiet. Erschüttert über den Fund, fotografiert Ermittler Thomas Lonnhoiden das grausige Szenario. Als er den mutmaßlichen Täter zur Rede stellen möchte, wird dieser von dem jungen Soldaten August Wildhagen erschossen. Wer den Schießbefehl erteilt und den Rekruten mit scharfer Munition versorgt hat, bleibt unklar. Klar ist, der Leichenfund soll vom Militär vertuscht werden. Thomas' Vorgesetzter Jensen erklärt den Fall für abgeschlossen und fordert ihn unmissverständlich auf, nicht weiter zu ermitteln. Doch Thomas gibt so schnell nicht auf. Er sucht den Journalisten Erlend Johansson auf, der über den Mord an Silja und die Leichenfunde in der Lokalzeitung berichtet hat. Doch auch der Journalist hüllt sich in Schweigen. Schließlich konfrontiert Thomas seinen beim Militärischen Abwehrdienst arbeitenden Onkel Karl mit den Bildern der Leichenfunde. Doch auch der verteidigt das Militär. Immer wieder kommt Thomas' Vater ins Spiel, zu Zeiten des Kalten Krieges Agent für den norwegischen Geheimdienst. Thomas wird für die Militärs zunehmend zur Gefahr. Als die Offizierin Mia Holt ihm strenggeheime Informationen zukommen lässt, sind die beiden nicht länger sicher ... , Erstausstrahlung.
22:25
R: Marianne Lamour... In den letzten Jahren haben einflussreiche neue Sammler den zeitgenössischen Kunstmarkt, den bis dahin ein kleiner Kreis von Kunstprofis beherrschte, aufgemischt. Die gezielten Spekulationen dieser milliardenschweren Käufer brachten neue Kunstrichtungen und neue Künstler mit internationalem Anspruch hervor und trieben die Preise in unvorstellbare Höhen: Was sind die eigentlichen Ziele? Wer sind die Akteure? Welchen Stellenwert hat dabei künstlerische Kreativität? Heute können sich zeitgenössische Kunstmessen wie die Pariser FIAC vor Besuchern kaum noch retten: Arty zu sein ist mittlerweile in, so wie man früher cool und rebellisch sein musste, um dazuzugehören. Das Publikum des Kunstmarkts hat sich ebenso verändert wie seine Akteure. Der Dokumentarfilm zeigt die ans Irrationale grenzende Begeisterung für eine Kunstsparte, die bisher einem kleinen Kreis von Ästheten und aufgeklärten Kunstliebhabern vorbehalten war. Von New York und Miami über Hong Kong, Singapur, Shanghai und Doha bis nach Basel und Venedig recherchierten die Regisseurin des Films, Marianne Lamour, und die Autorinnen, Daniele Granet und Catherine Lamour, im Kunstmilieu und unter seinen global agierenden Akteuren. Dabei werden auch die Maßlosigkeit und die Verirrungen sichtbar, die den internationalen Kunstmarkt mittlerweile prägen.
23:50
I: Fir Rahman, Wan Hanafi Su, Mastura Ahmad, Boon Pin Koh, Nickson Cheng, Crispian Chan, Gerald Chew, Sean Tobin; S: Boo Junfeng, Raymond Phathanavirangoon; R: Boo Junfeng... Drama aus Singapur um einen Gefängniswärter und einen Henker., Der 28-jährige Aiman (Fir Rahman) teilt die Wohnung mit seiner Schwester. Er hat eine dunkle Gang-Vergangenheit, diente als Soldat und ist nun neuer Wärter in einem Hochsicherheitsgefängnis. Bald wird der altgediente Henker Rahim (Wan Hanafi Su) auf ihn aufmerksam. Rahim zeigt dem interessierten Aiman, wie präzise er arbeitet, und möchte ihn als Assistenten haben. Der Zuschauer weiß indes: Aiman ist der Sohn eines Mörders, der einst an Rahims Strang starb… Die leise, minimalistisch inszenierte Studie eines sozial isolierten Mannes baut allmählich eine bedrohliche Spannung auf., Erstausstrahlung.
01:20
ARTE Journal
01:40
R: Dominik Wessely... Annäherung an den Autor, der den Holocaust wie durch ein Wunder überlebte., Ein Großteil seiner ungarisch-jüdischen Familie wurde in Auschwitz ermordet, Kishon (1924 bis 2005) selbst gelang die Flucht – auch weil ein Lagerkommandant sein Schachspiel schätzte. Dass seine Bücher über den Aberwitz der Bürokratie nirgendwo erfolgreicher sind als im Land der „Enkel meiner Henker“, verschafft ihm späte Genugtuung. Interviews mit Familienmitgliedern in Israel geben Einblick in seine (Gedanken-)Welt, Animationen illustrieren seine dunkelsten Stunden.
02:35
R: Xavier Lefebvre
03:30
R: Katrin Sandmann... In dieser Folge der Schönheitssuche zieht es Julia Held in den Norden. Ganz in den Norden, nach Island. Wer gilt bei den Nachfahren der Wikinger als schön? Zum Beispiel Emil Thor Gudmundsson, Model einer isländischen Outdoor-Marke. Die Natur sei schön, verrät der überzeugte Bartträger der reisenden Reporterin, also wollen hier alle möglichst natürlich sein. Und deshalb tragen die Männer die Schroffheit der isländischen Landschaft offenbar am Körper – mit den Lopapeysas, den Island-Pullis. In Island ist einiges anders als im Rest Europas, was für Julia Held bedeutet, dass sie hier dazulernen kann. Sie strickt ununterbrochen, sammelt Kräuter, trinkt literweise Lebertran und räkelt sich in grünen Algen: alles für die Schönheit.
03:55
Erstausstrahlung.
04:50
R: Fabrice Maruca
05:00
R: Hannes Rossacher... Das französisch-finnische Duo The Do, bestehend aus Olivia Merilahti und Dan Levy, musizieren erstmals 2004 gemeinsam, als sie zusammen an einem Soundtrack arbeiten. Ihr Debutalbum, bei dem sie bei aller Eingängigkeit mit Raffinesse und ungewöhnlichem Bläser- und Streichereinsatz ihren ganz eigenen Sound kreiert und manifestiert haben, schafft es 2008 an die Spitze der französischen Charts. Mittlerweile haben sie sich mit ihrem dritten Album Shake Shook Shaken komplett der elektronischen Musik verschrieben, mit dem Fokus auf synthetische Dance-Sounds und Percussion. So minimalistisch der Sound, so vielseitig lenkt die Musik von The Do die Zuhörer durch Militärrhythmen, urtümliche Atmosphäre und kosmische Weiten. Unberechenbarkeit wird zum Prinzip – und The Do auf der Berlin Live-Bühne zum einmaligen Erlebnis.