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3 SAT
06:00
3satTextVision
06:05
R: Kerstin Woldt... Wer durch Portugal reist, entdeckt sie überall: Azulejos, dekorative Fliesen in allen Variationen und Farben. Sie schmücken nicht nur Kirchen, Klöster und Paläste. Sie finden sich auch auf ganz normalen Hausfassaden, Bahnhöfen, Parkbänken, Straßenschildern, Markt – und Sporthallen, Kneipen und Geschäften. Das ist auf der Welt einzigartig. Die spektakulärsten Azulejo-Kunstwerke in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon sind der Palácio dos Marqueses de Fronteira, der einzigartige Barockgarten Quinta dos Azulejos, heute ein Schulhof, und der Palácio Belmonte in der Altstadt Alfama, in dem Wim Wenders einen Teil von Lisbon Story gedreht hat und der heute als exklusives Hotel genutzt wird.
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Riverboat
12:15
Seit 2013 steigt die Zahl der Eheschließungen. Doch eine Ehe dauert bis zur Scheidung durchschnittlich nur 15 Jahre. Warum ist das so? Worin besteht das Geheimnis einer langen Ehe? sonntags will wissen, warum Ehen, die länger als 50 Jahre andauern, immer seltener werden. Warum ist immer häufiger von einer Generation beziehungsunfähig die Rede? Kann die Eheschließung tatsächlich noch als Garantie für eine glückliche Beziehung dienen?
12:45
R: Martin Thoma... Safran, die kostbare Blume und das Gewürz der Liebe, gab ihr einst den Namen: Fast 700 Jahre lang war die Kleinstadt Safranbolu Drehkreuz für die Handelskarawanen auf der Seidenstraße. Knapp 200 Kilometer nördlich der heutigen türkischen Hauptstadt Ankara gelegen, galt Safranbolu den Osmanen schon früh als Hintergarten des Topkapi-Serail, des Herrscherpalastes am Bosporus. Seine Bewohner – Türken, Griechen und Juden – waren berühmt für ihre Handwerkskunst. Schmiede, Töpfer, Gerber und andere Handwerker bestimmten über Jahrhunderte hinweg das Alltagsbild. Viele arbeiteten am Sultanshof in Istanbul, manche stiegen gar in hohe Regierungsämter auf und schafften es wie der legendäre Izzet Mehmet Pascha zum Großwesir des Osmanischen Reiches. Das brachte Wohlstand und die nötigen Mittel für prächtige Stadtvillen. Zwei Großwesire stifteten Moscheen, sorgten für Infrastruktur, Stadtplanung und mit dem Bau des ersten Uhrenturmes im Osmanischen Reich auch für die Einkehr einer neuen Zeitrechnung. Die Segnungen der Moderne, breite Ausfallstraßen, große Geschäftsgebäude und Industriekomplexe, erreichten die kleine Stadt nie. Sie wurde schlicht vergessen. Doch dann realisierte man, dass dadurch ein einzigartiges Juwel ursprünglicher anatolischer Stadtkultur konserviert wurde. Seit 1994 wird das urbane Schmuckstück als Weltkulturerbe der UNESCO geschützt. Ein spätes Glück, das Safranbolu ein zweites Leben als Echo des orientalischen Mittelalters inmitten der Türkischen Moderne bescherte.
13:00
ZIB
13:20
R: Kay Siering... Riesige Rohstoffvorkommen, unberührte Natur, eine einzigartige Tierwelt und uralte Kulturen: Sibirien. Es waren Deutsche, die sich dort im 18. Jahrhundert als erste Siedler niederließen. Die zweiteilige Dokumentation Abenteuer Sibirien verknüpft die deutsche Historie Sibiriens mit der faszinierenden Gegenwart des Landes. Teil eins begleitet deutsche Wissenschaftler auf ihren Entdeckungsreisen. Auf Kamtschatka, einer der aktivsten Erdbebenzonen der Erde, erforscht Christel van den Bogaard mit ihrem Team die Mechanismen der Erdplatten-Tektonik. Sie versucht herauszufinden, welchem Rhythmus die Erdbeben und Vulkanausbrüche folgen und wie stark sie unser Klima beeinflussen. Der Film folgt auch dem Ethnologen Florian Stammler auf die arktische Halbinsel Jamal, unter der das größte Erdgasfeld der Erde liegt. Der Wissenschaftler lebt mehrere Wochen im Jahr bei dem Volk der Nenzen. Die Rentierzüchter, ein indigenes Volk mit etwa 41 000 Angehörigen, ziehen das ganze Jahr mit ihren Tieren durch die Eiswüste und müssen sich trotz ihres traditionellen Alltags mit den Öl – und Gasmultis arrangieren. Umweltexperten und Russlandkenner wie Markus Radday versuchen in einem schier aussichtslosen Kampf, die einzigartige Tier – und Pflanzenwelt Sibiriens vor dem Raubbau der Rohstoffindustrie zu retten. Raddays besonderes Augenmerk gilt so seltenen Tieren wie Baikalrobben und Sibirischen Tigern. Alle deutschen Forscher von heute wandeln auf den Spuren von Georg Wilhelm Steller. Mitte des 18. Jahrhunderts durchquerte der deutsche Wissenschaftspionier das riesige Land im Auftrag des Zaren. Anderthalb Jahre lang reiste Autor Kay Siering mit Kameramann Jürgen Heck und Assistent Yannick Schmeil immer wieder nach Sibirien. Insgesamt verbrachte das Team mehr als elf Wochen in der russischen Einsamkeit. Temperaturen zwischen minus 40 Grad und plus 35 Grad Celsius stellten Filmemacher und Equipment immer wieder vor enorme Herausforderungen.
14:05
R: Kay Siering... Der zweite Teil der Dokumentation begleitet deutsche Glücksritter, die es geschafft haben, ihren persönlichen Traum in Sibirien zu verwirklichen. In der westsibirischen Tiefebene hat es Landwirt Stefan Dürr zu einem der wichtigsten Milchbauern Russlands gebracht. Als Praktikant kam er vor 23 Jahren nach Russland, heute beschäftigt er 2500 Angestellte, bewirtschaftet 150 000 Hektar Land. Ein Glücksritter ganz anderer Art ist Thomas Sand. Mitten in der schier unendlichen Taiga bohrt der deutsche Experte nach Erdöl – auch im Winter bei minus 40 Grad Celsius. Das Leben zwischen Bohrturm und Containern erfordert viel Disziplin. Aber Thomas Sand gefällt der Gedanke, dass sein Öl und Gas auch deutsche Autos fahren lässt und Wohnungen heizt. Weit im Osten zwischen Beringsee und chinesischer Grenze betreut ein Pastor aus Deutschland die flächenmäßig größte Kirchengemeinde der Welt. 1992 kam der Hamburger zu einem Studienaufenthalt nach Wladiwostok. Seine erste Aufgabe war es, die Lutheraner in der Stadt zu finden, die wegen ihres Glaubens im Untergrund lebten. Die modernen Glücksritter setzen das fort, was Siedler aus Deutschland einst begonnen haben. Einer von ihnen war Adolph Dattan. Der deutsche Kaufmann kam in jungen Jahren mittellos nach Sibirien und wurde schließlich erfolgreicher Geschäftsführer der ersten Kaufhauskette Kunst & Albers in Wladiwostok. Die Waren kamen größtenteils aus Hamburg, bis zu 130 Tage dauerte die Schifffahrt von Europa bis nach Sibirien. Dattans Erfolgsgeschichte endete mit dem Beginn des Ersten Weltkrieges.
14:50
R: Heike Nikolaus... In atemberaubenden Luftbildern zeigt die Reihe die Städte des vergangenen Zarenreiches. Ein visuelles Fest zu Ehren einer Lebensweise, die noch stark von den Jahreszeiten geprägt ist. Der Film führt ins winterliche St. Petersburg. Nirgendwo sonst lässt sich der Glanz des russischen Zarenreiches besser bestaunen als dort – gerade in den dunklen Monaten, wenn die selbstbewussten St. Petersburger fröhlich der Kälte trotzen. Wer könnte besser darüber berichten als Kapitän Alexey Krilov, der täglich mit seinem Eisbrecher gegen die zugefrorene Newa kämpft. Oder das junge Sportlerpaar Kamilla und Iwan, das auf dem Eis für die Olympische Goldmedaille trainiert. Den Uhrmacher Mihail Gurjev begleitet die Kamera hingegen in die wohlig warmen und pompösen Innenräume der Eremitage, in denen er über 3000 Uhren am Laufen halten muss.
15:30
Sie herrschen über 300 Jahre lang über das größte Land der Erde: Russlands Zaren. Ihr Reichtum ist legendär, ihr Machthunger grenzenlos, ihr Ende grausam. ZDF-History folgt den großen Gestalten der russischen Krone – von Iwan dem Schrecklichen, Katharina der Großen bis Nikolaus II. – und erzählt Schlüsselmomente ihres Lebens. Aktuelle Bezüge verdeutlichen das Vermächtnis der Zaren und Zarinnen im heutigen Russland. Der Film blickt auf die faszinierende Geschichte der russischen Monarchen: auf ihre glanzvollen Momente, ihre hinterlistigen Machtspiele und ihre großen Tragödien. Wie haben sie Russland seit dem Mittelalter geformt? Und warum ging das Reich der Zaren unter? Iwan der Schreckliche ist der erste Zar Russlands: Getrieben von krankhaftem Verfolgungswahn, verbreitet er Angst und Schrecken in seinem Reich. Mit der Eroberung Sibiriens legt Iwan das Fundament des russischen Imperiums. Peter der Große öffnet das Fenster zum Westen und etabliert Russland im Kreis der europäischen Mächte. Katharina die Große – die Deutsche auf dem Zarenthron – putscht sich an die Macht. Ihr gelingt es, dem Imperium eine Verwaltung zu geben. Tausende Deutsche folgen ihrem Aufruf, als Siedler an die Wolga zu kommen. Die Aufhebung der Leibeigenschaft gelingt erst Zar Alexander II. Doch an der Aufgabe, sein Imperium zu modernisieren, ist er tragisch gescheitert. Sein Enkel Nikolaus II. herrscht als letzter Zar über Russland. Der Erste Weltkrieg, soziale Spannungen und Hungersnöte entfachen eine Revolution, die im Februar 1917 die Zarenherrschaft brutal hinwegfegt. Nach jahrzehntelanger Verdrängung entdeckt Russland heute sein imperiales Erbe wieder neu. Wladimir Putin knüpft an Macht und Größe des Zarenreichs wieder an. Dafür nutzt der Staatschef die Symbolkraft der imperialen Vergangenheit.
16:15
Josef Stalin gehört zu den schlimmsten Verbrechern der Geschichte, seine Gewaltherrschaft fordert Millionen Opfer. Doch wie wurde aus dem jungen Revolutionär ein gefürchteter Diktator? ZDF-History zeigt den Aufstieg von Josef Stalin zur absoluten Macht: vom Revolutionär zum Tyrannen, vom Gejagten zum Jäger. Kaum eine Familie in der Sowjetunion bleibt von Stalins Terror verschont. Trotzdem verehren ihn viele Russen bis heute. In der Dokumentation berichten Weggefährten und Zeitzeugen von Stalins wachsendem Verfolgungswahn und vom alltäglichen Wahnsinn seiner Terrorherrschaft. Zu Stalins Werkzeugen der Macht gehören Säuberungen, Deportationen und das Straflagersystem Gulag, in dem Millionen umkommen. Heute jedoch sieht jeder zweite Russe Stalins Herrschaft positiv: Er habe Russland zur Weltmacht geführt.
17:00
Swetlana Allilujewa (1926–2011) war Stalins einzige Tochter, sein Lieblingskind. Die Grausamkeiten des Diktators erlebte sie mit, ihren Vater liebte sie dennoch. 1967 floh sie in die USA, am Ende hasste sie Amerika ebenso wie Russland.
17:45
R: Oliver Halmburger, Thomas Staehler... Sie werden verehrt und gefürchtet, sie haben das Land vom Mittelalter in die Moderne geführt und aus einem rückständigen Agrarstaat eine Weltmacht geformt: Russlands Herrscher. Von Peter dem Großen über Zarin Katharina bis hin zu Josef Stalin und Wladimir Putin zeigt ZDF-History die Biografien der Herrscher im Kreml. Was fasziniert die Russen an ihren oft brutalen und despotischen Gebietern? Auffallend ist, dass die herausragenden Machthaber oft brutale Despoten waren, die von der eigenen Bevölkerung einen enormen Blutzoll forderten. Trotzdem wurden und werden sie verehrt. Fast scheint es, als müsse man Russland mit harter Hand regieren, um geliebt zu werden. Wer hingegen Schwäche zeigt, wird weggefegt. Bis heute hat sich daran scheinbar nichts geändert. Viele sagen, wer Russland regiert, muss stark sein und in anderen Dimensionen denken und handeln, als sie dem Westen vertraut sind. Anhand der Biografien seiner großen Herrscher erzählt dieser Film die spannende Geschichte, wie die Zaren und ihre Nachfolger ihr Reich zur Supermacht formten, wie es wieder zerbrach und wo es heute steht. Dabei zieht der Film eine persönliche Bilanz der jeweiligen Regenten und geht mithilfe von Experten der Frage nach, was Peter der Große, Stalin oder Putin gemeinsam haben und was sie von anderen Vertretern ihrer Berufsgruppe unterscheidet, dass sie bis heute so sehr verehrt werden.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
Die Doku zeigt, warum Zitrusbäume im äußersten Süden Italiens so gut gedeihen. Die Asche des Ätna sorgt für Dünger, viermal pro Jahr wird geerntet. Aber Sizilien hat noch viel mehr zu bieten – tolle Landschaften, außergewöhnliche Menschen und eine reiche Historie.
21:00
R: Klaus T. Steindl... Naturfilmer Klaus Steindl zeigt unbekannte Seiten der meist von Touristen überlaufenen Lagunenstadt: Falken und Flamingos und ein giftiges Säugetier, die Wasserspitzmaus.
21:45
S: Kurt Mayer, Judith Doppler; R: Judith Doppler, Kurt Mayer... Die bekannteste Region der Südalpen ist Weltnaturerbe. Ein Blick auf Touristenattraktionen und verborgenere Orte.
22:30
S: Julia Tal; R: Julia Tal... Ein junges Paar erprobt das Leben auf der Alm., Erschöpfung, Streitereien, ständiger Schlafmangel, sture Rindviecher – so unendlich strapaziös haben sich Sarah und Sämi in ihren romantischen Vorstellungen das Leben als Alpenbauern nicht ausgemalt. Die Sozialarbeiter aus Luzern erfüllen sich ihren Traum, verbringen einen Sommer auf der Alm – und sind bald ernüchtert. Regisseurin Julia Tal hat das Paar mit viel Feingefühl beobachtet., Erstausstrahlung.
23:50
R: Annette Heinrich... K.o.-Tropfen sind nur wenige Stunden im Körper nachweisbar. Nach der Tat zu beweisen, dass es nicht einvernehmlich geschah, ist in vielen Fällen schwer. Wie Frauen nach so einem Erlebnis weiterleben können, zeigt 37°. Autorin Annette Heinrich erzählt von drei jungen Frauen, die betäubt und vergewaltigt wurden, was sie ein Leben lang prägen wird: Sie leiden unter Ängsten, Panikattacken, Albträumen, Schuldgefühlen, Ekel und Selbsthass.
00:20
10 vor 10
00:45
Willkommen Österreich
01:40
R: David Mallet... Are You Ready for Me?, ruft Tina Turner im April 1982 ins Londoner Publikum und präsentiert ein mitreißendes Konzert mit Hits aus der Ike-Turner-Zeit und Songs der Stones und Rod Stewart. 3sat zeigt die Höhepunkte des legendären Konzerts auf der Schwelle zum großen Comeback der Sängerin. Die Aufzeichnung wurde von Starregisseur David Mallet in Szene gesetzt. Nach dem Ruhm der Ike und Tina Turner Revue der 1960er – und 1970er-Jahre, geht Tina Turner ab 1976 solo auf Tournee. Musikalische Ausflüge in die Disco-Musik verkaufen sich schlecht, bis sie mit den Nice 'n' Rough-Konzerten das Karrieretief überwindet. Tina Turner hat Gastauftritte bei Tom Jones, Rod Stewart, David Bowie und spielt im Vorprogramm der Rolling Stones, doch für die Plattenfirmen ist Tina Turner ein wenig vermarktbarer Altstar. In der legendären Londoner Konzerthalle Hammersmith Apollo merkt man davon jedenfalls nichts, denn Tina Turner begeistert vom ersten Ton an. Das Publikum ist beeindruckt, doch niemand ahnt, dass Tina Turner bereits ein Jahr später mit dem Al Green Coversong Let's Stay Together einen internationalen Hit landet und 1984 mit dem Album Private Dancer den Ruhm von einst vervielfacht: 1985 erhält sie drei Grammy Awards.
02:10
R: Bruce Gowers... Am 26. März 1971 präsentieren die Rolling Stones im Londoner Marquee Club einige Songs aus ihrem wenig später erscheinenden Album Sticky Fingers. Für viele ist es die beste Zeit der Stones. Die Aufnahmen des Auftritts waren verschollen und erscheinen erstmals 2015 in restaurierter Fassung. Aufgenommen für das amerikanische Fernsehen, präsentieren die Stones Songs wie Brown Sugar und Dead Flowers, die wenig später weltweit für Furore sorgen. Mick Jagger, Keith Richards, Charlie Watts, Mick Taylor und Bill Wyman beenden mit diesem Auftritt ihre dreiwöchige Kurz-Tournee durch England und Schottland im März 1971. Es ist die erste Tour seit 1966 in ihrem Heimatland, die als Good-Bye Britain Tour in die Geschichte eingehen wird. In diesen Tagen steht die Band am Wendepunkt ihrer Karriere. Nach dem Tod des Gitarristen Brian Jones im Juli 1969, dem Tod von vier Menschen während des Auftritts beim Altamont-Festival im Dezember 1969, dem Ende ihres Plattenvertrags mit Decca Records 1970 und der Trennung von ihrem Manager Allen Klein, verlegen die Stones kurze Zeit nach dem Auftritt im Marquee Club ihren Wohnsitz nach Südfrankreich. Finanzielle Probleme und die hohe Steuerlast in England zwingen die Band zu diesem Schritt, dem die Gründung eines eigenen Plattenlabels folgt: Rolling Stones Records mit der weltbekannten roten Zunge, die zum ersten Mal am 23. April 1971 auf der Innenhülle des Albums Sticky Fingers zu sehen ist. Auf dem Album, das zwischen 1969 und 1971 in verschiedenen Studios entsteht, wirkt Mick Taylor als neuer Gitarrist für den verstorbenen Brian Jones mit und bestimmt mit seinem bluesigen Gitarrenspiel den Sound der Band, die mit Sticky Fingers Platz 1 der britischen und amerikanischen Pop-Alben erreicht.
02:45
R: Peter Sinclair... Alchemy Live, das erste live aufgenommene Album der Dire Straits, ist ein Meilenstein der Popmusik. Aufgezeichnet wird es am 22. und 23. Juli 1983 im Anschluss an die Love Over Gold Tour. Im November 1982 reisen die Dire Straits durch Europa, Australien, Neuseeland und Japan. Aber alle Konzertmitschnitte misslingen, die Band entschließt sich, zwei zusätzliche Konzerte im Londoner Hammersmith Odeon zu geben und schreibt Musikgeschichte. Gitarrist, Sänger und Komponist Mark Knopfler ist inzwischen alleiniger Produzent und macht mit diesem Konzert aus den Dire Straits ein Megaevent, das weltweit große Stadien füllen wird. Finanzielle Schieflagen, wie es die Übersetzung von in dire straits erklärt, wird es nicht mehr geben. Für Alchemy Live und die Love Over Gold Tour, hat Mark Knopfler die Band erneuert. Sein Bruder David wird durch den Gitarristen Hal Lindes ersetzt, Terry Williams trommelt jetzt an Stelle von Pick Withers und Keyboarder Alan Clark wird als festes Mitglied aufgenommen. Nie haben die Dire Straits den Mega-Hit Sultans of Swing besser gespielt als an diesen zwei Juliabenden in London, nie waren die Songs wie Once Upon a Time oder das epische Telegraph Road geheimnisvoller und betörender zu erleben als damals.
04:00
R: Tim Sidwell... Am 4. April 2014 steht The Sunflower Jam, eine Wohltätigkeitsveranstaltung für krebskranke Menschen, ganz im Zeichen des 2012 verstorbenen Deep Purple-Mitbegründers und Keyboarders Jon Lord. Eine All Star-Band um die aktuelle Deep Purple-Besetzung mit Sänger Ian Gillan, Gitarrist Steve Morse, Bassist Roger Glover, Schlagzeuger Ian Paice und Keyboarder Don Airey, begeistert gemeinsam mit einem Sinfonieorchester auf der Bühne der Londoner Royal Albert Hall. Im Mittelpunkt des Konzerts stehen die Songs von Deep Purple, interpretiert von vielen hochkarätigen musikalischen Gästen wie Iron Maiden-Sänger Bruce Dickinson, Ex-Deep Purple-Bassist und Ex-Black Sabbath-Sänger Glen Hughes, Musicalstar und Jon Lord-Vertrauter der letzten Jahre Steve Balsamo, Ex-Yes Keyboarder Rick Wakeman und viele andere mehr. Sie ehren den Tasten-Virtuosen Jon Lord, der mit seiner Hammond-Orgel den Sound und seinen Kompositionen den Stil von Deep Purple prägte. Die Musikwelt ist sich einig: Ohne Jon Lord wären viele Deep Purple-Klassiker nie geschrieben worden, ohne seinen charakteristischen Orgel-Sound wäre die Rockmusik um einige ergreifende Momente ärmer. Unsere Musik hat den gleichen Stellenwert wie irgendetwas von Beethoven, sagt Jon Lord 1973 dem New Musical Express und macht mit diesem viel diskutierten Statement klar, dass es ihm nicht um gesellschaftliche Rebellion, sondern um musikalische Perfektion geht.
05:00
R: Brent Carpenter... Am 7. Juli 2012 feiert der Ex-Beatle Ringo Starr seinen Geburtstag mit einem Konzert und vielen musikalischen Freunden aus seiner langen Karriere im legendären Ryman Auditorium in Nashville. Dabei sind der Toto-Gitarrist und Sänger Steve Lukather, der Saxophonist Mark Rivera aus der Billy Joel-Band, der Gitarrist Todd Rundgren, der Santana-Keyboarder Gregg Rolie, der Schlagzeuger Gregg Bissonette, Mr. Mister-Sänger Richard Page Es ist sein 72. Geburtstag, und Ringo feiert in Nashvilles Church of Country dem Ryman-Auditorium. Ende des 19. Jahrhunderts als Kirche mit 6000 Plätzen gebaut, ist das Rymans ein Ort für Konzerte und politische Veranstaltungen mitten in Nashville. Ab 1943 wird dort die legendäre Grand Ole Opry Radioshow bis 1974 produziert und in alle amerikanischen Haushalte gesendet. Mit dem angeschlossenen Museum zählt das Rymans zu den wichtigsten Touristen-Attraktionen Nashvilles, indem sich Ringo Starr sichtlich wohlfühlt. Wie immer gut gelaunt, feiert der legendäre Schlagzeuger keine Oldie-Party, sondern präsentiert ein Set mit seinen großen Hits und Nummer-1-Songs seiner Gäste: die beste All-Starr-Band aller Zeiten mit Songs wie It Don't Come Easy, dem Santana-Klassiker Evil Ways, dem Toto-Hit Rosanna, dem Mr.-Mister-Hit Kyrie Eleison und den Beatles-Klassikern Yellow Submarine und With a Little Help From My Friends.
05:45
R: Gavin Taylor... Am 14. Mai 2015 stirbt der Gitarrist und Sänger B.B. King mit 89 Jahren in Las Vegas. Für den Rolling Stone war er der fünftbeste Gitarrist aller Zeiten, für viele Bluesfans die Nummer 1. 1925 als Riley B. King in Berclair, Mississippi geboren, singt er als Jugendlicher im Gospelchor und macht beim Hören der Schellackplatten seiner Tante Bekanntschaft mit Blues und Jazz. T-Bone Walker, Charlie Christian und Django Reinhardt werden seine Vorbilder. 1949 tritt B.B. King zum ersten Mal im Radio auf, erhält 1950 seinen ersten Plattenvertrag und landet 1951 mit three O'Clock Blues seinen ersten Hit in den Rhythm & Blues Charts. Als der Rock 'n' Roll der 1950er-Jahre und der Folk-Boom der 1960er-Jahre den Blues in den Hintergrund drängen, bleibt sich B.B. King treu und tritt unbeirrt mit seiner 13-köpfigen Band auf. Doch sein neuer Manager Sidney Seidenberg will B.B. King einem breiterem Publikum bekannt machen. B.B. King tritt nun auf Rockfestivals auf, landet 1969 mit The Thrill Is Gone auf Platz 15 in den US-Popcharts und spielt neben Ike & Tina Turner bei der US-Tournee der Rolling Stones im Vorprogramm. B.B. King wird zum Popstar des Blues, tritt als erster Bluesmusiker in der Ed Sullivan TV-Show auf, unternimmt regelmäßig ausgedehnte Tourneen und arbeitet später mit Eric Clapton und U2 zusammen. Sein Markenzeichen ist seine Gibson-Gitarre, der er den Namen Lucille gibt, nachdem er 1949 seine Gitarre gerade noch vor einem Brand in einem Musikclub retten kann. Der Grund für den Brand war der Streit zweier Männer um eine Frau mit Namen Lucille. Abgesehen von richtigem Sex mit einer richtigen Frau gibt es nichts, was mir solch eine innere Ruhe gibt wie Lucille, sagt er später einmal während eines Interviews. Wenige Tage nach B.B. Kings Tod kommt der Verdacht auf, er sei vergiftet worden. Doch im Juli 2015 stellt die Gerichtsmedizin im US-Staat Nevada fest, dass B.B. King an den Folgen seiner Alzheimer-Erkrankung im Zusammenhang mit Diabetes, Herzinsuffizienz und Bluthochdruck verstorben ist.
06:15
3satTextVision
06:20
Kulturzeit
07:00
nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
nano
10:15
Hart aber fair
11:40
Natur im Garten
12:10
R: Klaus Dutzler, Beate Haselmayer
13:00
ZIB
13:20
R: Maria Magdalena Koller... Es ist eine Erfolgsstory, die vor rund 500 Jahren ihren Anfang nahm, als die Tomate von Südamerika nach Europa gelangte. Der Film dokumentiert die Reise dieser schmackhaften Kulturpflanze. Die Tomate weiß, wie man sich in Szene setzt: Sei es durch die Leuchtkraft der gelben Blüten, die die spanischen Eroberer vor rund 500 Jahren veranlasste, das exotische Gewächs aus Südamerika mit an Bord zu nehmen, oder durch die verlockend rote Farbe ihrer Frucht. Ein Signal mit unwiderstehlicher Wirkung, das der Frucht einen weltweiten Triumphzug bescherte – von der königlichen Sommerresidenz in Neapel über die Wüste von Katar bis ins ferne China. Dort sorgt die rote Frucht aus dem Westen für einträgliche Geschäfte. Mit rund 30 Millionen Tonnen pro Jahr ist China der größte Tomatenproduzent der Welt. Die begehrten Früchte gedeihen in der Provinz Xinjiang und finden als Tomatenpaste ihren Weg nach Europa. Der filmische Streifzug führt von ihren Ursprüngen in den Anden durch ganz Europa und halb Asien bis weit in den Osten Chinas und lässt Menschen zu Wort kommen, die sich den Paradeisern verschrieben haben.
14:05
Wachau, Burgenland, Weinviertel, Südsteiermark, Wien und die Thermenregion: Die großen Weinbaugebiete Österreichs pflegen ihre kulturelle Weintradition. Vom Wachsen der Rebstöcke und Trauben über die Arbeit der Winzer mit dem reifenden Wein bis zur vielfältigen Kleintier – und Pflanzenwelt in den Weingärten und – kellern: Der Film zeigt Österreichs Weinkultur im Lauf der Jahreszeiten.
14:50
R: Barbara Fally-Puskás... Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft – und für die Liebe. Mehr als 30 000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen – stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose, mit zartgelb – bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist.
15:30
Für Biogärtner Karl Ploberger ist die englische Gartenkunst eine ideale Verbindung von Tradition und Innovation. Er begibt sich auf eine Entdeckungsreise durch Südengland. Dieses Mal besucht Karl Ploberger ausschließlich Gärten aus Frauenhand und geht der Frage nach, ob Männer und Frauen Unterschiede in der Gartengestaltung machen. Seine Reise beginnt an der südenglischen Küste bei Rosie und Robin Lloyd. Zwei besondere Herausforderungen für die beiden Rentnerinnen sind die Schräglage des Gartens und der kiesige Untergrund. Das Wohnhaus ist mit heimischem Flintstone gebaut und wird von Wildblumenwiesen und langen, bunten Rabatten umgeben. Karl Ploberger reist weiter nach London zu Mona Abboud und ihrem Hausgarten, in dem australische, neuseeländische und südafrikanische Pflanzen durch die richtige Boden – und Standortwahl ungeschützt im Freien wachsen können. Keramikerin Susann Bennet hat im Norden der Stadt eine kunterbunte Gartenwelt mit vielen kräftigen Farben und außergewöhnlichen Dekorationselementen gestaltet. Die Chelsea Flower Show wird von Gartenfreundinnen aus der ganzen Welt besucht. Pflanzen, Dekorationen und ganze Gartengestaltungsmöglichkeiten werden dort präsentiert. Gartendesignerin Kate Gould erklärt ihr zweistöckiges Stadtgartenmodell aus Beton, Holz, Metall und Glas, das mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Am Ende der Reise und nach dem Besuch der Gärten aus Frauenhand zieht Karl Ploberger sein Resümee: Sehr große Unterschiede gibt es beim Garteln von Männern und Frauen nicht. Die Liebe zur Natur und zu den Pflanzen ist bei allen spürbar!.
16:15
Die Doku zeigt, warum Zitrusbäume im äußersten Süden Italiens so gut gedeihen. Die Asche des Ätna sorgt für Dünger, viermal pro Jahr wird geerntet. Aber Sizilien hat noch viel mehr zu bieten – tolle Landschaften, außergewöhnliche Menschen und eine reiche Historie.
17:00
R: Klaus T. Steindl... Naturfilmer Klaus Steindl zeigt unbekannte Seiten der meist von Touristen überlaufenen Lagunenstadt: Falken und Flamingos und ein giftiges Säugetier, die Wasserspitzmaus.
17:45
S: Kurt Mayer, Judith Doppler; R: Judith Doppler, Kurt Mayer... Die bekannteste Region der Südalpen ist Weltnaturerbe. Ein Blick auf Touristenattraktionen und verborgenere Orte.
18:30
nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
I: Hannelore Elsner, Oliver Karbus, Fanny Krausz, Hubertus Grimm, Erni Mangold, Franziska Stavjanik, Andreas Kiendl, Julia Jelinek; S: Alrun Fichtenbauer, Astrid Ströher; R: Karola Meeder... TV-Familiendramolett in Österreichs „ungarischstem“ Bundesland., Dolmetscherin Maria (Hannelore Elsner) reist zum Neusiedlersee, wo Segellehrerin Nina (Fanny Krausz) von Marias Sohn ein Kind erwartet. Während Nina Hilfe ablehnt, zeigt ihr Onkel Maria die Umgebung – was verschüttete Erinnerungen an die 50er weckt, als sie mit ihren Eltern aus Ungarn in den Westen kam… Schmalzige, immerhin nicht völlig hohle Seniorenromanze.
21:45
Erstausstrahlung.
22:00
ZIB 2
22:25
R: Matthias Affolter... Doku über vier Schweizer und ihre Alpinpassion., Anders als in vielen Bergdokus geht es hier nicht nur um Rausch und Risiko des Kraxelns, sondern auch um die Vereinbarkeit mit Alter und Alltag: Lawinenexperte Werner Munter streift mit 72 noch durch abgelegene Strecken im Wallis, ärgert sich aber über Knieschmerzen. Der Bergkristalljäger Jacques Grandjean fragt sich, ob er mit über 60 nicht genug „Joker gezogen“ habe. Und während Dani Arnold, zur Drehzeit 29, nach seinem Speedclimbing-Rekord an der Eigernordwand neue Herausforderungen sucht, trifft Stephan Siegrist (41) Entscheidungen im Himalaja mit Rücksicht auf die Lieben in der Heimat.
00:00
R: Christian Vogt... Als Recycling-Unternehmerin beschäftigt Karin Bertschi Flüchtlinge und schützt die Umwelt. Gleichzeitig politisiert sie im Großen Rat des Schweizer Kantons Aargau für die SVP. Dass sie beim Flüchtlingsthema komplett von der Parteilinie abweicht, ist ihr egal. Dann sind wir halt anderer Meinung, stellt sie in einem Gespräch mit dem ehemaligen SVP-Präsidenten Toni Brunner fest. – Reporter über eine Frau mit Widersprüchen. Kein Wunder, können im Großen Rat des Kantons Aargau nicht alle nachvollziehen, dass Karin Bertschi für die SVP politisiert. Ins Aargauer Kantonsparlament wurde die Unternehmerin Ende 2016 gewählt, dank eines fulminanten Wahlergebnisses in ihrem Bezirk. Das Beschäftigungsprogramm für Flüchtlinge ist eine Herzensangelegenheit für mich, betont die 27-jährige Unternehmerin. Erst kürzlich hat ein junger Eritreer dank Karin Bertschi den Einstieg ins Schweizer Berufsleben geschafft. Als Geschäftsführerin eines Recycling-Unternehmens benötigt Karin Bertschi gelegentlich mehr Geduld, als ihr lieb ist. Für ein neues Bauprojekt in Spreitenbach liegt ihr nur eine befristete Baugenehmigung vor. Tatsächlich gelingt es Karin Bertschi, die Behörden von ihrem Projekt zu überzeugen. Im Moment des Erfolgs dankt die SVP-Frau zuerst Gott. Sie lebt nach den christlichen Werten einer Freikirche. Ihr Glaube habe sie entscheidend beeinflusst bei der Wahl der politischen Partei, verrät sie Reporter Christian Vogt.
00:20
10 vor 10
00:50
I: Hannelore Elsner, Oliver Karbus, Fanny Krausz, Hubertus Grimm, Erni Mangold, Franziska Stavjanik, Andreas Kiendl, Julia Jelinek; S: Alrun Fichtenbauer, Astrid Ströher; R: Karola Meeder... TV-Familiendramolett in Österreichs „ungarischstem“ Bundesland., Dolmetscherin Maria (Hannelore Elsner) reist zum Neusiedlersee, wo Segellehrerin Nina (Fanny Krausz) von Marias Sohn ein Kind erwartet. Während Nina Hilfe ablehnt, zeigt ihr Onkel Maria die Umgebung – was verschüttete Erinnerungen an die 50er weckt, als sie mit ihren Eltern aus Ungarn in den Westen kam… Schmalzige, immerhin nicht völlig hohle Seniorenromanze.
02:20
R: Manfred Christ... Wien ist die einzige Weltstadt, die über ein riesiges geschlossenes Waldgebiet in unmittelbarer Stadtnähe verfügt: den Wienerwald. Dabei hat der Wienerwald auf den ersten Blick nichts Außergewöhnliches zu bieten: Es handelt sich weder um einen Nationalpark noch um ein Weltnaturerbe der UNESCO. Er ist nicht einmal ein Schutzgebiet. Doch jedes Wochenende stürmen die Wiener ihren Wald. Das Tierleben ist überaus vielfältig, und auch die Flora hat einen bemerkenswerten Artenreichtum zu bieten. Zudem inspirierte der besondere Zauber des Wienerwalds zahlreiche Komponisten, Maler und Schriftsteller, darunter Ludwig van Beethoven, Egon Schiele und Nikolaus Lenau.
02:55
R: Gustav W. Trampitsch... Düfte sind mächtige Signal-, Lock – und Botenstoffe, die unseren Alltag entscheidend beeinflussen. Was wir riechen, bestimmt unser Leben, ob wir wollen oder nicht. Wie ferngesteuert reagieren wir darauf, richten unsere Meinungen, unsere Wünsche und – nicht selten beinahe wie unter Zwang – unser Handeln danach. So wurden Duftstoffe schon sehr früh eingesetzt, um bestimmte Wirkungen zu erzielen. Die Dokumentation zeigt, wie allgegenwärtig Düfte in unserem Alltag sind. Sie dokumentiert, welche Wirkung sie auf unser soziales Verhalten haben und welche Rolle sie bei Partnerwahl und Karriere spielen. Zu Wort kommen Kulturhistoriker, Psychologen, Biologen, Botaniker, Zoologen, Werbefachleute, Parfümeure, Händler und Konsumenten.
03:50
R: Barbara Fally-Puskás... Seit Jahrtausenden haben Rosen eine besondere Bedeutung für den Menschen. Sie sind Symbol für Unschuld, Schönheit, Lebenskraft – und für die Liebe. Mehr als 30 000 Sorten sind registriert. Eines ist allen Zuchtformen der Rosen gemeinsam: Ihre Vorfahren sind Wildrosen – stachelige Büsche, die einmal im Jahr mit einer üppigen Blüte bezaubern. Eine der beliebtesten Rosen ist die Gloria Dei. Die robuste Edelrose, mit zartgelb – bis dotterfarbenen und an den Blattspitzen rosa-violetten Blüten, wurde Anfang der 1930er-Jahre von Francis Meilland in Frankreich gezüchtet. Die Dokumentation verfolgt die Entwicklungsgeschichte der Rose, stellt ihre biologischen Besonderheiten vor und erklärt, warum gerade die Rose zu einer solchen Sortenvielfalt fähig ist.
04:30
Wachau, Burgenland, Weinviertel, Südsteiermark, Wien und die Thermenregion: Die großen Weinbaugebiete Österreichs pflegen ihre kulturelle Weintradition. Vom Wachsen der Rebstöcke und Trauben über die Arbeit der Winzer mit dem reifenden Wein bis zur vielfältigen Kleintier – und Pflanzenwelt in den Weingärten und – kellern: Der Film zeigt Österreichs Weinkultur im Lauf der Jahreszeiten.
05:10
R: Maria Magdalena Koller... Es ist eine Erfolgsstory, die vor rund 500 Jahren ihren Anfang nahm, als die Tomate von Südamerika nach Europa gelangte. Der Film dokumentiert die Reise dieser schmackhaften Kulturpflanze. Die Tomate weiß, wie man sich in Szene setzt: Sei es durch die Leuchtkraft der gelben Blüten, die die spanischen Eroberer vor rund 500 Jahren veranlasste, das exotische Gewächs aus Südamerika mit an Bord zu nehmen, oder durch die verlockend rote Farbe ihrer Frucht. Ein Signal mit unwiderstehlicher Wirkung, das der Frucht einen weltweiten Triumphzug bescherte – von der königlichen Sommerresidenz in Neapel über die Wüste von Katar bis ins ferne China. Dort sorgt die rote Frucht aus dem Westen für einträgliche Geschäfte. Mit rund 30 Millionen Tonnen pro Jahr ist China der größte Tomatenproduzent der Welt. Die begehrten Früchte gedeihen in der Provinz Xinjiang und finden als Tomatenpaste ihren Weg nach Europa. Der filmische Streifzug führt von ihren Ursprüngen in den Anden durch ganz Europa und halb Asien bis weit in den Osten Chinas und lässt Menschen zu Wort kommen, die sich den Paradeisern verschrieben haben.
06:00
3satTextVision
06:05
R: Michael Petsch... Das Tessin in der Schweiz ist eine Landschaft, die alles bietet: vom Hochalpenland bis zu einer fast subtropischen Landschaft – und dazu einige der schönsten Seen Europas. Dort liegen der Luganer See und der Lago Maggiore mit seinen Palmenhainen und südeuropäisch anmutenden Ortschaften. Bereits wenn man den Gotthardtunnel verlässt, wird es schlagartig wärmer, heller und strahlender. – Eine Reise zu den Sehenswürdigkeiten des Tessins.
06:20
Kulturzeit
07:00
Nano
07:30
Alpenpanorama
09:00
ZIB
09:05
Kulturzeit
09:45
Nano
10:15
Anne Will
11:15
R: Florian Kröppel... Nachdem der St. Galler Polizeikommandant Paul Grüninger aus dem Dienst entlassen wurde, ignorierten ihn die meisten. Auch diejenigen, deren Leben dank Grüninger gerettet wurde. Jonathan Kreutner ist nicht nur der Generalsekretär des Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebundes SIG, sondern auch Historiker und vor allem: der Sohn eines dank Paul Grüninger Geretteten. Er ist betroffen von der Frage, warum Grüningers Andenken nicht bewahrt wird. Zusammen mit seinem Vater Robert besucht Jonathan Kreutner den alten Rhein – die Grenze zwischen der Schweiz und Österreich. Hier hat die Familie 1938 die Grenze passiert und damit ihr Leben gerettet. Nur durch die heimliche Intervention Grüningers konnten die Kreutners trotz des strikten Einreiseverbots in der Schweiz bleiben und überleben. Als Historiker bleibt Jonathan Kreutner aber nicht nur bei seiner Familiengeschichte. Er will vor allem wissen, warum es niemanden gab, der in der Schweiz der Nachkriegszeit den Mut aufbrachte, Paul Grüninger für seine Heldentaten zu danken. Er befragt Zeitzeugen und durchforstet Archive. Am Ende ist er der Schweizer Zeitgeschichte ein Stück näher gekommen.
11:40
R: Simon Christen... Immer mehr Menschen nehmen Tiere als gefühlsbegabte Wesen wahr, gehen achtsam mit ihnen um. Das heißt nicht, dass Jäger und Landwirte wie Reto W. Monster sind. Simon Christen fragte nach.
12:30
Seit über 100 Jahren gibt es keine Seidenproduktion mehr in der Schweiz. Jetzt lässt der Wagemut eines Berner Landwirtes die Seidenraupenzucht wiederaufleben. Weitere Bauern ziehen mit. Heute haben etwa 20 Schweizer Bauern Maulbeerbäume angepflanzt und züchten Seidenraupen, um Rohseide zu gewinnen. Das edle Endprodukt ermöglicht ihnen einen willkommenen Zusatzverdienst, ohne den viele ihren angestammten Beruf und ihren Hof aufgeben müssten. Die Schweiz hat eine jahrhundertealte Tradition in der Seidenherstellung. Selbst Seidenraupen wurden gezüchtet, dies vor allem im Tessin. Die Seidenproduktion und Verarbeitung erreichte zu Beginn des 20. Jahrhunderts ihren Höhepunkt. Danach verlagerte sich der Schwerpunkt von der Verarbeitung hin zum Handel. Gut 100 Jahre später wurde nun diese beinahe vergessene Tradition vom Schweizer Ethnologen, Textilingenieur und Landwirt Ueli Ramseier neu erweckt und ist auf ein positives Echo gestoßen.
13:00
ZIB
13:15
Die Reihe erzählt Geschichten von Hochhäusern rund um den Globus. Diese Folge stellt Taipei 101 und Bay View Garden in China vor. Das zweithöchste Gebäude der Welt steht in Taipeh: 508 Meter hoch und mit 101 Stockwerken ist der Taipei 101 in seiner Konstruktion einem Bambus nachempfunden. Diese der Natur abgeschaute Bauweise soll den Turm resistent gegen Taifune und sogar Erdbeben machen. Dies ist auch nötig, verläuft doch eine tektonisch aktive Bruchlinie nur 200 Meter entfernt vom Hochhaus. In keiner anderen Metropole der Welt stehen die Wolkenkratzer dichter beieinander als in Hongkong. Aber nicht nur zwischen den Hochhäusern ist es eng, sondern auch innerhalb der Türme. Die vielen Zuwanderer vom chinesischen Festland lassen die Wohnungsbesitzer erfinderisch werden. So werden kleine Wohnungen weiter unterteilt und teuer vermietet. Ein Blick in die städtische Zukunft der Menschheit?
13:25
Die Australier behaupten, auf ihrem Kontinent lebten die glücklichsten Menschen. Stimmt das? Sven Furrer will es wissen und reist 12 378 Kilometer durch das Land auf der Südhalbkugel. Er startet in Alice Springs. In der Stadt im australischen Outback leben 25 000 Menschen und rund 6000 Giftschlangen. Das zumindest behauptet Rex Neindorf, der Schlangenfänger von Alice Springs. Mit dem Aboriginal Dale Campbell erkundet Furrer das Outback. Als Ranger betreut Campbell das Land, das traditionell seinem Stamm, den Arrernte, gehört. Der Gast aus der Schweiz lernt, dass man sich in Australien das Glück erkämpfen muss. Es herrscht eine Bruthitze, und aggressive Stechfliegen lassen selbst beim malerischen Sonnenuntergang keine Romantik zu. Anschließend reist Sven Furrer auf dem legendären Oodnadatta-Track, einer alten Handelsroute, durch endloses Buschland. Er macht Halt in William Creek. Das Dorf hat fünf Einwohner, einen Pub, eine Tankstelle und ein Hotel. Beim Frühstück lernt Furrer den Wirt Trevor Wright kennen, dem nicht nur der Pub, sondern das ganze Dorf gehört.
14:05
In der zweiten Folge besucht Sven Furrer die Clayton Station, eine riesige Rinderfarm. Die typische australische Farm hat die Fläche des Kantons Tessin. Früher bewirtschaftete Familie Oldfield ihre Farm fast ausschließlich auf dem Rücken von Pferden. Darum halten Vater Shane und Sohn Clayton noch eine Herde halbwilder Pferde, aus Sentimentalität, wie Shane Oldfield sagt. Als Benzin-Cowboy ist Sven Furrer auf dem Motorrad unterwegs – ein wildes Abenteuer mitten im Outback. Nach zehn Tagen in der Wildnis erreicht er die Südküste. Auf der Suche nach einem Surflehrer findet er zufällig Daniel DJ Skinner, einen sympathischen Kauz ohne festen Wohnsitz. Daniel lebt den Traum der großen Freiheit, übernachtet am Strand und zeigt Sven Furrer, wie er das Glück auf der perfekten Welle findet. In der Millionenstadt Melbourne lernt Furrer eine ganz andere Seite des roten Kontinents kennen, modern und urban: Er hat sich mit der Künstlerfamilie Nelson verabredet. Tochter Olympia spielt Geige im Jugendorchester, ihre Mutter Polixeni Papapetrou ist eine berühmte Fotokünstlerin.
14:50
In der dritten Folge trifft Sven Furrer in der Nähe von Canberra auf Karreen Thomas. Sie opfert ihre gesamte Freizeit für die Australian Wildlife Rescue Organisation. Sie kümmert sich um Känguru-Waisen, die meist bei Autounfällen ihre Mutter verloren haben. Urs Wälterlin, Australien-Korrespondent vom Schweizer Radio und Fernsehen, zeigt Sven die Hauptstadt Canberra. Gemeinsam besuchen sie das nationale Kriegsdenkmal. Seit jeher zieht Australien an der Seite des Mutterlands England in Kriege und Schlachten. Auf der Farm von Charlie Prell taucht Furrer in das Leben der Schaf-Farmer ein. Die Region um die Stadt Goulburn war früher das Zentrum der australischen Wollproduktion. Edle Merinowolle eroberte von dort aus die ganze Welt. In den Blue Mountains trifft Sven Furrer Chris Darwin. Er ist der Ururenkel von Charles Darwin, dem Begründer der Evolutionstheorie. Der gebürtige Engländer führt das Erbe seines Ahnen fort und setzt sich für den Artenschutz ein.
15:30
Diesmal besucht Sven Furrer Sydney. In der größten Stadt Australiens steuert er nicht das berühmte Opernhaus an, sondern trifft die Globetrotter Charis und George Schwarz. Er ist Schweizer, sie Australierin. Sie lernten sich vor über 50 Jahren in Spanien kennen und fuhren mit dem Motorrad durch die ganze Welt. Das nächste Reiseziel ist Daintree National Park. In dem Regenwald des Parks lebt rund ein Drittel aller Säugetiergattungen Australiens. Auch 700 Pflanzen wachsen ausschließlich an diesem kleinen Fleck. Furrer trifft Alex Cheesman von der James Cook University. Der Biologe erforscht die Auswirkungen des Klimawandels auf den Regenwald. Mit einem Kran schwebt Cheesman in die Baumkronen der Urwaldriesen. Im tropischen Norden Australiens gilt in vielen Gewässern ein striktes Badeverbot. Immer wieder kommt es zu tödlichen Angriffen von Salzwasserkrokodilen. Der Krokodil-Experte Charlie Manolis erklärt, warum die gefürchteten Reptilien trotzdem wertvoll für die Region sind. Furrer hilft mit, als der Chef-Wissenschaftler des Crocodylus Park mit seinen Mitarbeitern ein riesiges Salzwasserkrokodil fängt und umsiedelt. Auf der Gibb River Road lockt das Abenteuer: Die legendäre Offroad-Piste führt 660 Kilometer durch die wildromantische Region der Kimberley.
16:10
In der fünften Folge erkundet Furrer die wildromantischen Kimberleys. Dort, im Nordwesten Australiens, reist er ins unberührte Buschland und taucht ein in die Welt der Aborigines. Er lebt drei Tage lang bei Neville Poelina vom Stamm der Nyikina und lernt, wie man mit den Blättern eines bestimmten Baums Schmerzen lindern kann. Weiter geht die Reise in die Minenstadt Newman. Das Durchschnittsalter der rund 5000 Einwohner beträgt nur 32 Jahre. Wer in Newman lebt, arbeitet entweder in der Mine oder für ein Zulieferunternehmen. Im Tagebau werden fast 40 Millionen Tonnen Eisenerz pro Jahr abgebaut. Furrer besucht die riesige Eisenerzmine von Mount Whaleback. Nobby Clark arbeitet seit 20 Jahren als Kranführer dort und ist der Coach der Newman Saints, einer von vier Footballmannschaften in Newman. Furrer begleitet ihn zum Match der Saints gegen die ungeschlagenen Erzrivalen der Centrals. Weil viele seiner Spieler Schicht arbeiten, kann Nobby nie verlässlich planen. Auch heute fehlen ihm wichtige Spieler, und er muss selbst auf das Spielfeld.
16:55
In der letzten Folge reist Sven Furrer in die ehemalige Minenstadt Wittenoom. Zur Geisterstadt gibt es im Reiseatlas sogar einen Warnhinweis: Wer die Stadt besucht, riskiert seine Gesundheit. Denn in Wittenoom wurde in den 1950er-Jahren Asbest abgebaut. Rund 2000 Menschen sollen an den Spätfolgen gestorben sein. Furrer wagt sich in die Sperrzone und macht überraschende Bekanntschaften. Dann geht es weiter zum Ningaloo Reef im Nordwesten. Dort geht Furrer mit der Meeresbiologin Dani Rob und riesigen Walhaien schwimmen. Der glückliche Kontinent hat auch eine Schattenseite: In Australien gelten äußerst rigorose Gesetze für Flüchtlinge. Hinter Stacheldraht müssen sie oft bis zu drei Jahre lang ausharren und auf ihren Asylentscheid warten. Sven Furrer lernt einen afghanischen Flüchtling kennen, der endlich sein lucky country gefunden hat.
17:35
R: Romain Guélat... Die Route 66 verbindet auf der 4000 Kilometer langen Strecke Chicago und Los Angeles. Atemberaubende Landschaften und ein Amerika voller Kontraste stehen für den American Way of Life. In den 1920er-Jahren erbaut, hat die Route 66 Millionen von Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben bis nach Kalifornien begleitet. Die Straße war wie ein Versprechen, der Weg ins Eldorado. Dann drängten neue Autobahnen die legendäre Route ins Abseits. Sie waren schneller und sicherer. Eine Katastrophe für die kleinen Gemeinden entlang der Route 66. Motels und Tankstellen mussten schließen. Die einst stark frequentierten Dörfer und Städte wurden links liegengelassen. Das pralle Leben fand woanders statt. Die Reisereportage begegnet auf der Strecke Männern und Frauen, die aus Leidenschaft mit der Route 66 verbunden sind. Die Route 66 ist für sie nach wie vor Symbol des amerikanischen Traums. Mehr und mehr finden Reisende der Nostalgie wegen wieder auf diese Strecke.
18:30
Nano
19:00
Anschl.: 3sat-Wetter.
19:20
Kulturzeit
20:00
Tagesschau
20:15
R: Lisa Röösli... Der Wunsch nach Ruhm und Ehre, Wissensdurst und Abenteuerlust führten Entdecker an die entlegensten Orte der Welt. Xavier Mertz (1882-1913) aus Basel war vom Antarktis-Fieber angesteckt. 1911 schloss er sich der legendären Expedition des Australiers Douglas Mawson an, welche die Küste des eisigen Kontinents erforschte. Als erster Schweizer setzte Mertz einen Fuß in diese menschenfeindliche Gegend, doch er bezahlte dafür einen hohen Preis. Der Film nimmt den Zuschauer mit auf die Reise des jungen Abenteurers. Die Filmemacherin Lisa Röösli versucht an den Ort zu gelangen, an dem er die letzten Monate seines Lebens verbrachte. Auch gut 100 Jahre später wird deutlich: Hier herrscht die Natur.
21:05
R: Lisa Röösli... Johann Ludwig Burckhardt (1784-1817) aus Basel sollte im Auftrag der Engländer das Innere Afrikas erkunden und entlang des Niger zu der sagenumwobenen Stadt Timbuktu gelangen. Zur Vorbereitung reiste Burckhardt sieben Jahre lang als Scheich Ibrahim getarnt durch die arabische Welt, eignete sich Sprache und Sitten an und wurde zum Entdecker der antiken Stadt Petra und der Tempel von Abu Simbel. Der Film führt an die Orte seines Wirkens, stellt Menschen vor, die das Andenken an den Schweizer Scheich hochhalten, und fragt nach seiner Bedeutung in der heutigen Zeit.
22:00
ZIB 2
22:25
I: Sandra Utzinger, Mathias Gnädinger, Andrea Zogg, Patrick Serena, Vincent Coppey, Lilian Fritz, Anatole Taubmann, Herbert Leiser; S: Sönke Lars Neuwöhner, Judith Kennel, Markus Imhoof; R: Judith Kennel... TV-Krimidrama aus der Schweizer Bergwelt., Belastender Einsatz für Bergführerin Andrea Stamm (Sandra Utzinger), die just aus den USA in ihre Heimat zurückgekehrt ist: Bei einem Bergungseinsatz stößt sie auf die verunglückte Frau des Bauunternehmers Baumberger, offensichtlich wurden sie von einem Steinschlag getroffen. Andreas Vater, Expolizist Robert (Mathias Gnädiger), glaubt nicht daran. Er meint, dass Baumberger selbst seine Hände im Spiel hatte….
23:50
Sechs Studenten leben Tür an Tür mit 160 Senioren. Das Ganze ist ein Experiment der Generationen im Altenheim Humanitas in Deventer, 70 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt. Jung und Alt sollen von diesem Projekt profitieren. Die Studenten erhalten kostenlosen Wohnraum. Als Gegenleistung müssen sie 30 Stunden im Monat mit den Senioren verbringen. Die Reportage begleitet die Musical-Studentin Jolieke van der Wals über mehrere Monate. Der Film zeigt ihre persönliche Entwicklung und wie sie trotz anfänglicher Schwierigkeiten nach und nach Kontakte zu den Senioren knüpft. Die 20-Jährige wollte endlich weg von zuhause und auf eigenen Beinen stehen. Doch wie ein bezahlbares Zimmer finden? Der studentische Wohnungsmarkt in den Niederlanden zählt nach Großbritannien zu den teuersten Europas. 300 bis 600 Euro im Monat zahlen holländische Studierende für ein Zimmer. Dazu kommen die im Vergleich zu Deutschland hohen Lebenshaltungskosten. Die Folge: Rund 36 Prozent der Studierenden in den Niederlanden leben noch bei den Eltern. Gleichzeitig stecken die Niederlande, wie der Großteil Westeuropas, tief im demografischen Wandel. Unter dem Begriff Grijze druk (deutsch: Grauer Druck) steht das Thema alternde Gesellschaft ganz oben auf der politischen Agenda. Das traditionell solidarische Sozialsystem stellt eine alternde Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Es geht vor allem um die Frage, wie das Land mit der wachsenden Zahl pflegebedürftiger und demenzkranker Menschen umgeht. Gea Sijpkes ist die Direktorin des Altenheims Humanitas. Um ihr Haus attraktiver zu machen, hat sie das Projekt Woonstudenten entwickelt: Wir müssen aufhören, Ältere aus der Mitte unserer Gesellschaft an den Rand zu drängen und mehr Brücken zwischen Jung und Alt bauen. Umfragen unter den Bewohnern zeigen, dass sich ihr Wohlbefinden durch die jungen Mitbewohner deutlich verbessert hat. Die Studenten erklären den Senioren, wie E-Mails funktionieren. Andere machen mit ihnen kleine Ausflüge, lösen Kreuzworträtsel oder hören einfach nur zu. So gewinnen am Ende beide Seiten: Die Studenten finden Wohnraum, und die Alten bekommen Zuwendung und ein Lebensgefühl jenseits von Krankheit und Pflegebedürftigkeit.
00:20
10 vor 10
00:45
ECO
01:15
Eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit: Panorama zeigt, wie Themen, die uns heute beschäftigen, einst im Fernsehen behandelt worden sind. In dieser Sendung geht es um Bewegung. Mit der Aerobic-Hymne Physical von Olivia Newton John aus dem Jahr 1981 lädt Panorama zum gemeinsamen Workout ein. Für Arnold Schwarzenegger war der Film Pumping Iron einer der ersten großen Meilensteine seiner Karriere. Schwarzenegger gilt als Aushängeschild des Muskelsports und hat das Bodybuilding nachhaltig salonfähig gemacht. Apropos Film besuchte den Steirer, der mit seinen Bizeps Millionen gemacht hat, 1977 in seiner Wahlheimat Amerika, um mit ihm über allerlei zu plaudern: über das nicht immer glänzende Image von Bodybuilding, seine zahlreichen Freundinnen, seinen sex-drive und seine Zukunftspläne. Nur seine Mutter hatte Sorgen. Sie konnte sich nicht alle Damen merken, die Arnie ihr so vorstellte – und schon gar nicht jeder Freundin ihren berühmten Apfelstrudel servieren. Arnie besänftigte seine Mutter mit einem Champagnerfrühstück. In einer Jolly Joker-Reportage geht es um Männer, die sich gern von Frauen quälen lassen – natürlich nur in sportlicher Hinsicht. Und zum Abschluss geht es noch mal zurück zu den Anfängen der 1980er-Jahre. Da fing es an, dass sich Aerobic als angebliche Wunderwaffe gegen ungewollte Kurven und Bäuchlein etablierte. Was Jane Fonda in Amerika war, durfte in Österreich Falco – mit Leib und Seele – verkörpern. Zu wilder Musik lieferte er Bewegungsanleitungen zu Aerobic. Und hier kann man wirklich ohne Übertreibung von einem Fundstückerl aus dem Archiv sprechen.
01:40
R: Alvaro Mendoza... Viele Tiere sind als Baumeister nicht weniger geschickt als der Mensch. Dass sie imstande sind, Erstaunliches zu leisten, zeigen die Turmbauten der Termiten ebenso wie die Waben von Wespen. Tierbauten sind meistens einfach, aber immer genial durchdacht. Sie geben interessante Einblicke in die Lebensweise und das Verhalten der Baumeister. So spinnen Fallensteller Netze oder bauen Gruben und fangen auf diese Weise ihre Beute. Nicht nur Vogelnester sind Kinderstuben, in denen die Jungen aufgezogen werden, auch Insekten, Frösche und Fische bauen für ihre Brut. Das Faszinierende bei allen Tierbauten ist, dass sie grundsätzlich aus Naturmaterialen gebaut werden. Und während der Menschen sein Revier gern für sich allein hat, ist es im Tierreich völlig normal, dass – oftmals viele verschiedene – andere Tiere einen Bau nutzen oder als Nachnutzer einziehen.
02:25
R: Alvaro Mendoza... Tiere waschen sich nie die Hände, putzen sich die Zähne oder springen unter die Dusche. Trotzdem sind sie sauber und verwenden im Lauf ihres Lebens ungeheuer viel Zeit auf ihr Äußeres. Sie kratzen, lecken und pudern sich, sie kämmen ihre Federn, nehmen Schlammbäder oder halten sich eine Putzhilfe. Dabei beugt die gründliche Pflege nicht nur Krankheiten und Parasiten vor – sie hilft auch, sich zu verteidigen oder kann für die Beziehung nützlich sein.
03:10
R: Alvaro Mendoza... Einige passen sich ihrer Umgebung perfekt an, andere schrecken mit Warnfarben und listigen Täuschungen potenzielle Fressfeinde ab. Im Anschluss geht es um die Kommunikation. Hirsche zum Beispiel röhren in der Brunftzeit, Klapperschlangen warnen mit ihrer Rassel.
03:50
R: Alvaro Mendoza... Tiere mögen zwar keine Sprache haben, die unserer menschlichen ähnlich ist, trotzdem kommunizieren sie. Nicht nur untereinander, sondern auch mit anderen Lebewesen – oft einfach, aber effektiv. Wenn man einen Hirsch röhren hört, weiß man, es ist Brunftzeit. Wenn eine Klapperschlange mit ihrer Rassel warnt, ist Gefahr in Verzug. Wenn ein Hund gegen den Zaunpfahl pinkelt, markiert er sein Revier. Tiere teilen sich auch mit, wo es etwas zu Essen gibt, dass sie paarungsbereit sind oder dass Gefahr droht.
04:35
Erst beißen – dann fragen, lautet die Überlebensstrategie der Grünen Ameise, die trotz oder gerade wegen ihrer Aggressivität derzeit nicht nur in Australien viele neue Freunde gewinnt. So wird sie nicht nur dort, sondern auch in Südostasien und Teilen Afrikas vermehrt zur ökologischen Schädlingsbekämpfung eingesetzt. Darüber hinaus liefern ihre Larven der traditionellen Küche Thailands Proteine, und sie selbst schmeckt köstlich nach Limette.
05:20
R: Katja Eichhorn, Karin Köhler... Wenn im Palast des Maharajas Gaj Singh II. die Zeit still steht, kommen Wolfgang Domann und seine Kollegen. Sie verbindet eine Leidenschaft: historische Uhren. Dafür reisen die Meister ihres Handwerks auch in die fernsten Länder. In Indien wollen sich die Uhrmachermeister aus Deutschland einen Traum erfüllen: Die Reparatur und Restauration unbezahlbarer Kostbarkeiten im Palast des Maharajas von Jodhpur. Dafür haben sie mit ihm eine Abmachung: Flug, Werkzeug und Ersatzteile zahlen die Meister selbst. Für Unterkunft, Verpflegung und Kulturprogramm kommt der Maharaja auf.